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...   Erstellt am 09.04.2010 - 22:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gladbach - Frankfurt 2 - 0


Reus und Dante stoppen Frankfurter Höhenflug

Dank einer furiosen Anfangsphase bezwang Borussia Mönchengladbach die Eintracht aus Frankfurt am Ende verdient mit 2:0 und dürfte damit den Klassenerhalt wohl endgültig geschafft haben. Auf der anderen Seite kassierte die Hessen nach zuletzt drei Siegen in Folge mal wieder eine Niederlage und mussten darüber hinaus einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um die Europa-League-Plätze hinnehmen.
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Gladbachs Matmour (li.) im Zweikampf mit Korkmaz. Torschütze Reus ist im Hintergrund.
Eng am Ball: Gladbachs Matmour (li.) im Zweikampf mit Korkmaz. Torschütze Reus ist im Hintergrund.
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Gladbachs Trainer Michael Frontzeck tauschte nach der 1:2-Pleite in Stuttgart einmal: Für Friend (Muskelfaserriss) stürmte Bobadilla. Frankfurts Coach Michael Skibbe dagegen musste im Vergleich zum 3:2 gegen Leverkusen in der Abwehr umdisponieren. Franz fehlte gelbgesperrt, dafür kehrte Chris in die Startelf zurück. Zudem spielte Spycher für Jung.

Die Gladbacher begannen furios, von Beginn an legten die "Fohlen" ein enormes Tempo vor und brachten die Frankfurter dadurch in die eine oder andere Verlegenheit. Die Hessen kamen mit dieser forschen Spielweise zunächst überhaupt nicht zurecht und lagen bereits nach sechs Minuten hinten: Bradley hob den Ball in die Gasse zu Bobadilla, der den herauseilenden Nikolov überlupfte. Reus stieg am linken Pfosten hoch und drückte das Leder per Kopf aus kürzester Distanz endgültig über die Linie.


Mit der Führung im Rücken zogen sich die Gladbacher ein Stück weit zurück und ließen die Frankfurter kommen. Über blitzartige Konter strahlten sie aber dennoch Torgefahr aus, nur zögerten sie zu lange beim Abschluss, so dass Nikolov lange Zeit nicht eingreifen musste. Auf der anderen Seite schaffte es die Eintracht, das Geschehen ein wenig vom eigenen Tor fernzuhalten. In der Offensive gelang der Skibbe-Elf aber kaum etwas. Bis auf zwei Distanzschüsse durch Köhler (8.) und Caio (22.) brachten die Frankfurter nichts zu Stande. Dass es nach 25 Minuten nicht 2:0 stand, hatten die Hessen ihrem Schlussmann Nikolov zu verdanken. Der Mazedonier parierte stark gegen Bobadilla.
Spycher verdreht sich das Knie

Frankfurts Spycher im Duell mit Matmour (li.).
Kurzeinsatz: Frankfurts Spycher, hier im Duell mit Matmour (li.), konnte nicht lange mitwirken.
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Kurz darauf verloren die Hessen auch noch ihren Kapitän: Ohne Einwirkung eines Gegenspielers hatte sich Spycher das linke Knie verdreht und musste durch Heller ersetzt werden. Chris übernahm die Kapitänsbinde, Köhler gab den Linksverteidiger, während Heller im Mittelfeld Akzente setzen sollte. Doch auch der 24-Jährige konnte das eingefahrene und zu statische Offensivspiel seiner Mannschaft nicht wirklich beleben. Weil aber auch die Borussen nicht mehr konsequent aufs nächste Tor drängten, ging es schließlich ohne weitere Höhepunkte in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Eintracht zunächst verbessert, sie kam zu mehr Spielanteilen und drängte auf den Ausgleich. Zwingendes sprang dabei jedoch nicht heraus. Wie man es besser macht, zeigten die Gladbacher in der 56. Minute: Arango zirkelte einen Freistoß von links an den Fünfer. Dort stand Dante sträflich frei - 2:0. Das zeigte Wirkung! Die Frankfurter waren fortan zeitweise völlig von der Rolle. Hinten war man alles andere als sattelfest, während vorne nichts klappen wollte.

Die Gladbacher ihrerseits verpassten es aber, diese Schwächephase zu nutzen, um vorzeitig alles klar zu machen. So rettete Köhler gegen Bobadilla vor der Linie (60.), ehe der Argentinier aus 17 Metern drüber schoss (65.). Erst in der 76. Minute tauchten die Skibbe-Schützlinge ernsthaft gefährlich vor Bailly auf. Russ hatte mit der Brust auf Altintop abgelegt, der jedoch hauchdünn über das Tor zielte. Die Frankfurter bliesen nun zur Schlussoffensive, was den Gladbachern Freiräume verschaffte. Doch weder Reus (77., 80.) noch Bobadilla (84.) konnten den Sack frühzeitig zu machen.

Mönchengladbach spielt am nächsten Spieltag am Samstag auf Schalke, Frankfurt erwartet tags darauf Hertha BSC.

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...   Erstellt am 10.04.2010 - 17:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mainz - Dortmund 1 - 0


Szalai vermiest Klopp die Rückkehr an den Bruchweg

Der 1. FSV Mainz 05 setzte sich dank einer abgeklärten Defensivleistung mit 1:0 gegen Borussia Dortmund durch und beendete damit die eigene Negativserie von zuletzt drei Niederlagen in Serie. Auf der anderen Seite musste sich der über weite Strecken harmlose BVB nach fünf ungeschlagenen Partien in Folge wieder beugen und verliert damit zugleich ein wenig den Anschluss im Kampf um die Champions-League-Plätze.
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Szalai
Ab in die Kurve: Nach seinem Führungstreffer trat der Ungar gleich den Gang in die Kurve an, um mit den eigenen Anhängern zu feiern.
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Mainz' Coach Thomas Tuchel musste im Vergleich zum 0:2 in Nürnberg auf Heller (Gelb) und Ivanschitz (Rot) verzichten. Sie wurden durch Zabavnik und Bancé ersetzt. Zudem spielte Trojan anstelle von Polanski. Dortmunds Trainer Jürgen Klopp dagegen stellte seine Startelf nach dem 2:1-Erfolg gegen Bremen einmal um: Für den verletzten Kehl (Muskelfaserriss) startete Bender.

Klopp musste bei seiner Rückkehr an den Bruchweg, wo er sieben Jahre als Mainzer Trainer tätig war, einen verhaltenen Beginn mit ansehen. Zwar übernahm der BVB rasch das Kommando und zeigte sich vor allem kämpferisch und läuferisch stark, doch fehlte es an Präzision beim finalen Pass. Auf der anderen Seite kam von den Rheinhessen lange Zeit nichts. Dennoch schafften sie es, die Westfalen vom eigenen Tor fernzuhalten.


Das änderte sich erstmals nach 23 Minuten, als Barrios Müller mit einem listigen Schuss prüfte. Nur eine Minute danach war der Mainzer Schlussmann geschlagen - nach Zidan-Ecke hatte Owomoyela aufs Tor geköpft -, doch Soto rettete auf der Linie. Wieder nur eine Zeigerumdrehung später durfte sich Müller erneut gegen Barrios auszeichnen: Der Argentinier war aus vier Metern zum Abschluss gekommen, doch der 31-jährige Schlussmann parierte hervorragend.

Die Dortmunder konnten aus ihrer Überlegenheit also kein Kapital schlagen und gerieten dann noch etwas überraschend in Rückstand. Szalai behauptete sich auf engstem Raum gleich gegen vier Mann, zuletzt narrte er Hummels und traf aus 15 Metern genau ins linke untere Eck (30.). Kurz darauf verlangte Bancé Weidenfeller mit einem fulminanten Freistoß aus der zweiten Reihe viel ab (33.).
Dortmund fällt nichts ein

Mainz' Karhan (re.) wird von Zidan und Barrios umzingelt.
Gedränge: Mainz' Karhan (re.) wird von Zidan und Barrios umzingelt.
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Mit der Führung im Rücken zogen sich die Mainzer nun noch weiter zurück und machten die Räume sehr eng. Die Dortmunder blieben bemüht, fanden in der ersten Hälfte aber kein geeignetes Mittel, um die gut sortierte FSV-Defensive in Bedrängnis zu bringen. Da auch von der Tuchel-Elf nach vorne nichts mehr kam, ging es folglich ohne weitere Höhepunkte in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sahen die 20.300 Zuschauer im ausverkauften Bruchwegstadion das gleiche Bild auf dem Rasen. Die Dortmunder waren bemüht, mehr aber auch nicht. Die Mainzer indes legten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive. Klopp reagierte und brachte mit Valdez, der für Großkreutz kam, einen zweiten Stürmer. Die erste klare Gelegenheit hatten allerdings die Mainzer durch Schürrle, der aus 18 Metern aber nur die Querlatte traf (60.).

Das war's dann aber auch schon wieder an gelungenen Offensivaktionen. Die Gastgeber kamen in der Folge kaum noch aus der eigenen Hälfte, während dem BVB überhaupt nichts einfiel. Die Klopp-Schützlinge waren zweifelsohne bemüht, nur spielten sie zu statisch. Kaum Ideen, keine Tempowechsel und zu wenig Bewegung sorgten dafür, dass FSV-Keeper Müller einen ruhigen Nachmittag erlebte. Erst in der Schlussphase wurde es wieder brenzlig, doch sowohl Valdez (82.) als auch Owomoyela (86.) waren per Kopf zu unpräzise.

Mainz gastiert am Samstag beim HSV, während Borussia Dortmund ohne den dann gelbgesperrten Schmelzer tags darauf die TSG Hoffenheim erwartet.

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...   Erstellt am 10.04.2010 - 17:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hoffenheim - Köln 0 - 2


Hoffenheim harmlos - Köln gerettet

Gegen ideenlose und harmlose Hoffenheimer genügte dem 1. FC Köln eine konzentrierte Defensivleistung begleitet von gegelegentlichen Kontern um den wichtigen Auswärts-Dreier gegen den Abstieg einzufahren. Beide Teams haben mit nunmehr 34 Punkten mehr als nur einen Fuß auf dem rettenden Ufer.
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Kein Durchkommen am Kölner Strafraum: Petit stoppt Obasi.
Kein Durchkommen am Kölner Strafraum: Petit stoppt Obasi.
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Nach der 0:4-Pleite beim VfL Wolfsburg in der Vorwoche baute Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick die Startformation gleich auf fünf Positionen um: Nilsson, Compper, Ibertsberger, Vukcevic und Maicosuel flogen aus der Anfangs-Elf und wurden durch den zuletzt gesperrten Simunic, Gulde, Eichner, Weis und Obasi ersetzt. Torhüter Hildebrand fehlte mit Rückenproblemen ebenso wie der verletzte Ba im Sturm.

Nach dem 0:3-Heimdebakel gegen Hertha, musste Kölns Coach Zvonimir Soldo zwei gesperrte Spieler ersetzen. Mohamad (Rot) wurde von Ehret, Tosic (Gelb-Rot) von Matuschyk vertreten.


Nach den Pleiten der Vorwoche kamen beide Teams schwer ins Spiel. Die Kontrahenten waren darauf bedacht die Defensive zu stabilisieren und möglichst keine Fehler zu machen. Offensivaktion blieben Mangelware.

In der 16. Minute zeigten die Hausherren den ersten erfolgversprechenden Vorstoß, als Obasi den Ball steil auf Ibisevic durch die Kölner Viererkette stecke. Der Bosnier scheiterte zwar an Mondragon im Kölner Tor, doch der Abpraller landete wieder bei Obasi, der sofort abzog. Geromel konnte aber den Schuss des Nigerianers im letzten Moment ablenken.

Danach schlief das Spiel wieder ein. Hoffenheim hatte mehr Ballbesitz im Mittelfeld und gestaltete die Partie, doch 25 Meter vor dem Tor des Gegners war es vorbei mit der Herrlichkeit des Kombinationsfußballs der Kraichgauer. An der sicher stehenden Kölner Defensive bissen sich die Spieler von Ralf Rangnick die Zähne aus.

Aufgrund der dürftigen Leistungen regte sich vor der Pause Unmut bei den Fans der Heimmannschaft. Die Pfiffe wurden lauter, zumal die Gäste in Person von Maniche in der 44. Minute beinahe den Führungstreffer erzielt hätten. Hoffenheims Abseitsfalle schnappte bei einem langen Pass von Ehret nicht zu, und der Portugiese tauchte alleine vor Haas auf. Er hatte jedoch Probleme den Ball zu kontrollieren und der 1899-Keeper konnte retten.

Kurz nach Wiederanpfiff war allerdings die Gäste-Führung fällig. Während Hoffenheims Abwehr noch in der Kabine zu sein schien legte Novakovic, umringt von drei Verteidigern, für Matuschyk auf. Der hämmerte das Sportgerät aus 22 Metern via Innenpfosten ins linke obere Eck des Tores.

Hoffenheim versuchte in der Folgezeit auf den Kölner Führungstreffer zu antworten, doch die Kraichgauer wirkten bei ihren Angriffsbemühungen hektisch und ideenlos, so dass, bei aller TSG-Überlegenheit, Mondragon einen ruhigen Nachmittag verlebte.

Doch nicht nur in der Defensive waren die Gäste in der Schlussphase Herr der Lage. Während für die TSG Ibisevic in der 75. und 88. Minute zwei Riesenchancen leichtfertig vergab, setzten die Soldo-Schützlinge in der 82. Spielminute den Todesstoss. Wieder war es Matuschyk, der gegen seltsam teilnahmslos wirkende Hoffenheimer 20 Meter Anlauf nahm und den Ball von der Strafraumgrenze in die linke untere Ecke wuchtete.

Hoffenheim hatte danach, ausser einer letzten Möglichkeit von Ibisevic, keine Chance mehr gegen die solide Kölner Defensive und gab frustriert die Punkte ab.

Hoffenheim ist am kommenden Sonntag in Dortmund zu Gast, während Köln tags zuvor den VfL Bochum empfängt.

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...   Erstellt am 10.04.2010 - 17:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hertha - Stuttgart 0 - 1


Cacau: Herthas Trauma hat einen Namen

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung machte ein abgefälschter Schuss von Nationalspieler Cacau letztlich den Unterschied zugunsten der Schwaben. Der VfB Stuttgart wahrte mit dem knappen 1:0 gegen Hertha BSC seine Chance auf einen Startplatz im europäischen Geschäft, während die Berliner mit einer weiteren unglücklichen Heimpleite dem Alptraum Zweite Bundesliga immer näher kommen.
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Die Ostkurve blieb diesmal leer, die Unterstützung von dort aus. Herthas Fans mussten zum Großteil draußenbleiben.
Die Ostkurve blieb diesmal leer, die Unterstützung von dort aus. Herthas Fans mussten zum Großteil draußenbleiben.
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Berlins Coach Friedhelm Funkel beließ seine Startelf nach dem 3:0-Sieg beim 1. FC Köln unverändert. Stuttgarts Trainer Christina Gross sah nach dem 2:1 über Mönchengladbach ebenfalss keine Veranlassung, an seiner Aufstellung Änderungen vorzunehmen.

Von dort wo normalerweise die größte Unterstützung für Berlin ausgeht, von der Ostkurve des Olympiastadions, grüßte heute nur ein überdimensionierter Berliner Bär und eine große Vereinsfahne die eigene Elf. Der Bereich blieb in Folge der DFB-Auflagen nach den Fan-Randalen im Anschluss an die Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg diesmal leer, nur knapp 30000 Zuschauer fanden sich so am Ort des WM-Endspiels von 2006 ein.

Die Hertha startete trotzdem engagiert in die Partie - defensiv ausgerichtet und sehr diszipliniert suchte die Funkel-Elf über Konter den Erfolg, überließ so den Gästen aus Schwaben das Gros an Spielanteilen.


Das Spiel verlief in der Anfangsphase verhalten und ausgeglichen - erst nach 13 Minuten setzte Gekas einen ersten Warnschuss Richtung VfB-Keeper Lehmann ab - nahm dann aber etwas Fahrt auf. Pogrebnyak (16.) und Hilbert (17.) kamen vielversprechend in Position, gingen aber ebenso leer aus wie auf der Gegenseite Gekas (24.) und Kobiashvili (27.). Der Schuss des Georgiers sollte dabei die schwierigste Prüfung für Lehmann darstellen. Denn bis zur Pause behielten die Abwehrreihen auf beiden Seiten die Oberhand und dominierten die enge Partie. Nur Hilbert hatte aus kurzer Distanz noch den Führungstreffer auf dem Fuß, aber Hertha-Schlussmann Drobny wusste ebenfalls zu glänzen (40.).

Nach dem Kabinengang gingen die Mannschaften unverändert wieder ans Werk, unverändert präsentierte sich auch das Geschehen auf dem Platz. Hertha und der VfB zeigten in der Defensive keine Blöße, nur im Vorwärtsgang stotterte der Motor dann erheblich. Ein einziger Schuss von Gekas bedeutete Torgefahr (50.), dann war vor den Toren lange Leerlauf.
Kringe im Pech - Cacau im Glück

Es begann die Zeit der Wechsel, Cacau betrat den Rasen für Marica (57.), auf der Gegenseite spielte nun Kringe für Kacar (66.). Doch der ehemalige Dortmunder musste nach nur drei Minuten und einigen wenigen Ballkontakten wieder verletzt runter (69.). Und das Pech verfolgte die "Alte Dame" weiter: Piszczek vergab überhastet eine aussichtsreiche Kontersituation, im direkten Gegenzug schlug ein von van Bergen abgefälschter Cacau-Schuss hinter Drobny ein (74.).
Kein Durchkommen: Berlins Raffael bleibt hier an Stuttgarts Träsch hängen.
Kein Durchkommen: Berlins Raffael bleibt hier an Stuttgarts Träsch hängen.
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In der Schlussphase setzte Friedhelm Funkel noch einmal alles auf eine Karte, brachte Wichniarek für den Unglücksraben von Bergen (81.), doch aller Einsatz und Wille fruchtete jetzt nicht mehr. Stuttgart spielte den ersten Erfog in der Hauptstadt seit der Saison 1990/91 kühl nach Hause, Berlin wartet weiter auf den erst zweiten Heimsieg der Spielzeit und verharrt auf dem letzten Tabellenplatz.

Hertha BSC spielt am Sonntag in Frankfurt bei der Eintracht vor, Stuttgart empfängt bereits am Samstag Bayer Leverkusen

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Bremen - Freiburg 4 - 0


Pizarro und Co. verpassen Freiburg die nächste Abreibung

Nach 6:0, 4:1 und 6:0 nun 4:0 - zum vierten Mal in Folge kassierte der SC Freiburg im Duell mit Werder Bremen eine deftige Klatsche. Dabei verteidigten die Breisgauer gegen über 90 Minuten überlegene Bremer zumindest im ersten Durchgang bis auf wenige Ausnahmen hochkonzentriert und durften zur Pause noch von einem Punktgewinn träumen. Dann aber drehte Werder auf und verpasste den defensiv nun katastrophal auftretenden Gästen die nächste Abreibung.
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Pizarro trifft gegen Pouplin zum 1:0
Der erste Streich: Claudio Pizarro bringt Werder 1:0 in Front. Simon Pouplin kommt zu spät.
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Bremens Trainer Thomas Schaaf nahm nach der 1:2-Pleite in Dortmund einen Wechsel vor. Frings kehrte nach seiner Rotsperre zurück vor die Abwehr. Hunt rutschte nach vorne, Hugo Almeida musste auf die Bank.

Auf Freiburger Seite stellte Coach Robin Dutt im Vergleich zum 1:1 gegen den VfL Bochum ebenfalls einmal um. Makiadi begann nach abgesessener Gelbsperre anstelle von Abdessadki.

Nach gemächlichen Anfangsminuten war es der SC Freiburg, der im Weserstadion das erste Ausrufezeichen setzte. Idrissou behauptete sich rechts gegen Naldo und legte zurück für Flum, der Wiese mit einem Flachschuss Mühe bereitete. Makiadi kam freistehend an den Abpraller, traf zehn Meter vor dem Tor aber den Ball nicht richtig (7.). Das tonangebende Team war aber der SV Werder, der sich zunehmend immer öfter nach vorne aufmachte und bemüht war, Druck zu erzeugen. Allerdings verteidigte der Sportclub geschickt und verhinderte so erfolgreich Großchancen der Gastgeber.

Für die meiste Gefahr sorgte Marin aus der zweiten Reihe. Der kleine Dribbler zielte zunächst aber haarscharf am rechten Winkel vorbei (13.), ehe er später an Pouplin scheiterte (34.). Ansonsten kam Bremen über klare Feldvorteile und ein deutliches Plus in Sachen Ballbesitz nicht hinaus. Die dickeren Möglichkeiten hatten so die Breisgauer, die sich nicht oft, wenn dann aber vielversprechend dem Tor von Wiese annäherten. Barth legte eine Schuster-Ecke per Kopf für Cissé ab, der aus fünf Metern mit einem Drehschuss im glänzend reagierenden Wiese seinen Meister fand (23.).

Einmal setzte sich Werder dann aber doch entscheidend im Freiburger Sechzehner durch. Bargfredes Flanke aus dem Halbfeld verlängerte Naldo in den Lauf von Pizarro, und der Peruaner spitzelte das Leder mit links am aus dem Tor stürzenden Pouplin vorbei ins Netz - 1:0 (35.). Fritz hätte vor der Pause sogar fast noch nachgelegt, doch Pouplin hatte Glück, dass der von Butscher gefährlich abgefälschte Fritz-Schuss um Zentimeter links vorbeistrich (40.).


Wie schon der erste Abschnitt benötigte auch der zweite Durchgang einige Minuten, um in Fahrt zu kommen, dann aber drehte Werder auf. Von Naldo bedient, scheiterte Özil noch frei vor Pouplin am Keeper (51.), zwei Minuten später war es soweit. Pizarro zog 17 Meter vor dem Tor von links nach innen und ließ drei Freiburger stehen, bevor er das Leder dem kreuzenden Hunt überließ, der plötzlich alleine vor Pouplin stand und abgeklärt zum 2:0 einschob (53.).

Freiburg war nun völlig von der Rolle und hatte defensiv kaum mehr etwas dagegenzusetzen. Pouplin ließ links zwei Breisgauer aussteigen und flankte nach innen, wo es ihm Pizarro gleichtat und auf 3:0 erhöhte (56.). Wäre der von seinen Vorderleuten sträflich im Stich gelassene Pouplin nicht gewesen, die Hanseaten hätten nach Großchancen von Bargfrede (58.), Özil (59.) und Naldo (60.) nach einer Stunde mit 5:0 geführt.

Dutt reagierte und brachte Reisinger sowie Caligiuri für Cissé und Jäger. Merklich besser wurde es aus Sicht des Sportclubs dadurch aber nicht. Vielmehr legte Özil per Traumtor nach. Nach Doppelpass mit Marin düpierte der Nationalspieler erst Mujdza, bevor er auch noch Pouplin austanzte und aus fünf Metern das 4:0 markierte (66.).

Die Messe war damit natürlich längst gelesen. Zeit für Thomas Schaaf, Hugo Almeida sein 100. Bundesligaspiel zu bescheren (70.) und den leicht angeschlagenen Naldo zu schonen - Prödl kam für ihn (76.).

Bremen blieb auch in der Schlussphase das klar tonangebende Team, war aber nicht mit letzter Konsequenz darauf aus, die Breisgauer komplett zu demontieren. Das 5:0 hätten Hugo Almeida und Co. dennoch gerne mitgenommen. Am Ende aber blieb es beim klaren 4:0, das aufgrund der zweiten Hälfte auch in der Höhe in Ordnung ging.

Am kommenden Samstag gastiert Werder beim VfL Wolfsburg, Freiburg empfängt gleichzeitig den 1. FC Nürnberg.

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Hannover - Schalke 4 - 2


Balitsch kontert Schalker Aufholjagd

Gegen eine kämpferisch starke und in der Chancenverwertung clevere Hannoveraner Mannschaft verliert der FC Schalke 04 wichtigen Boden im Kampf um die Meisterschaft. Die 96er nutzten im ersten Abschnitt Unzulänglichkeiten in der Abwehr der Gelsenkirchener aus, während die Magath-Elf nach einem Zwischenspurt nach der Pause noch Balitschs spätes 3:2 kassierte.
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Im Vergleich zum 0:0 beim HSV musste Hannovers Trainer Mirko Slomka gegen seinen Ex-Klub auf zwei Positionen umstellen: Für Andreasen (Leistenverletzung) und Stajner (Gelb-Rot-Sperre) kehrten Elson und Koné in die Startelf zurück.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Bayern wechselte Schalke-Coach Felix Magath dreimal. Zambrano ersetzte Bordon (Gelb-Rot-Sperre). Zudem nahm Rafinha, der unter der Woche zwei Trainingseinheiten wegen Krankheit verpasst hatte, auf der Bank Platz. Schmitz spielte links in der Abwehrkette. Der Chinese Hao begann an Stelle von Edu in der Offensive.

Beide Teams starteten konzentriert in die Partie und zeigten sich vor allem um gesicherte Defensive bemüht. Schalke erarbeitete sich leichte Feldvorteile, doch Torchance konnte S04 ebenso wenig herauspielen wie Hannover bei seinen seltenen Vorstößen.

Aus heiterem Himmel gingen die 96er nach einer guten Viertelstunde in Führung. Nach einem Freistoß im Mittelfeld kam der Ball zu Schmiedebach, der - freistehend im Schalker Strafraum - das Spielgerät in die Mitte querpassen wollte. Doch Westermann fälschte die Hereingabe mit dem linken Knie unhaltbar für Neuer unglücklich ins rechte Toreck seines eigenen Gehäuses ab - das 1:0 für die Niedersachsen (17.)!

In der Folge änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Gelsenkirchener taten sich gegen die gut stehenden Hannoveraner schwer. Es fehlte der Magath-Elf an Tempo und Kreativität im Offensivspiel. Ein weiteres Gastgeschenk verhalf 96 dann sogar zum 2:0: Schmiedebach schickte Ya Konan mustergültig steil. Weil Schmitz nicht richtig angriff und der unnötig aus seinem Tor geeilte Neuer in die Luft sprang, konnte der Ivorer durch die Beine des Schalker Keeper vom Strafraumrand aus einschießen (29.).

Danach wechselte Magath taktisch. Mit Edu kam für den defensiven Mittelfeldspieler Matip ein zweiter Angreifer neben Kuranyi (30.). Wenig später musste auch Slomka austauschen, allerdings verletzungsbedingt: Schmiedebach musste angeschlagen für Balitsch runter (36.). Ohne eine echte Torchance für Schalke im ersten Durchgang ging es dann in die Pause.


Zur zweiten Hälfte brachte Felix Magath dann Rafinha für Zambrano. Noch nicht einmal eine Minute war gespielt, da hatte Schalke mit einer schönen Kombination bereits den Anschluss hergestellt. Kuranyi leitete gekonnt weiter zu Edu, der aus halbrechter Position überlegt ins linke Toreck einschob.

Nur wenige Minuten später machte sich die Hereinnahme von Rafinha bereits bezahlt. Auf der rechten Seite durchgebrochen, flankte der Brasilianer in die Mitte zu Kuranyi. Dessen Kopfball konnte Fromlowitz nur abklatschen lassen, Farfan eilte zum Nachschuss, wurde dabei jedoch von Eggimann zu Fall gebracht. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Rakitic souverän (52.).

Danach entwickelte sich eine sehr ansehnliche Bundesligapartie mit hohem Tempo, in dem auch die 96er einiges für das Spiel nach vorne taten. In der 58. Minute tauchte plötzlich Koné frei vor Neuer auf, scheiterte mit der Pike jedoch am linken Pfosten. Zudem verletzte sich der Ivorer bei der Aktion und musste ausgewechselt werden.

Nur wenige Minuten später rettete Höwedes gerade noch mit Glück gegen einen Schuss des von Balitsch schön freigespielten Elson (62.). Weil die Schalker Abwehr mittlerweile allzu offensiv verteidigte, boten sich immer wieder Räume für die 96er. So scheiterte Ya Konan aus halbrechter Position nur knapp (70.).

Auch Schalke wollte den Sieg: Erst verpasste Kuranyi nach Schmitz-Zuspiel am rechten Pfosten den Abschluss nur knapp (71.), dann zielt Edu im Fünfmeterraum nicht gut genug (73.). Bei allen Offensivbemühungen vernachlässigten die "Königsblauen" die Abwehrarbeit, was Hannover clever nutzte: Cherundolo passte von rechts in den Rücken der Schalker Abwehr, wo Balitsch vom Strafraumrand aus wuchtig einschos (80.).

In der Schlussphase machten die Gelsenkirchener noch einmal Druck, doch die 96er verteidigten die knappe Führung geschickt.

Hannover tritt am Samstag bei Bayern München an, Schalke erwartet am selben Tag Borussia Mönchengladbach.

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Leverkusen - Bayern 1 - 1


Vidal verhindert die Vorentscheidung im Titelkampf

In einem Duell, das erst nach der Pause den hohen Erwartungen gerecht wurde trennten sich Leverkusen und Bayern München letztlich gerecht unentschieden. Nach der Münchner Führung und dem wenig später folgenden Ausgleich war die Werkself dem Sieg lange Zeit näher, hatte aber Glück, dass den Münchnern in der Nachspielzeit nicht ein zweiter Strafstoß zugesprochen wurde. Sowohl Bayer als auch der FCB vergrößerten somit den Abstand auf ihre ärgsten Verfolger jeweils auf zwei Punkte.
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Vidal gegen Olic
Traf nicht nur, sondern zeigte auch im Mittelfeld vollen Einsatz: Arturo Vidal (hier gegen Olic).
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Leverkusens Trainer Jupp Heynckes musste nach dem 2:3 bei Eintracht Frankfurt zweimal wechseln. Schwaab fehlte rotgesperrt, Hyypiä fiel kurzfristig wegen eines Muskelfaserrisses aus. Bender und Kadlec kamen dafür ins Team. Während Bender neben Vidal vor der Abwehr begann, spielte Kadlec links hinten. Reinartz rutschte zurück in die Innenverteidigung, Castro nach rechts. Auf der Bank der Werkself befanden sich lediglich vier Feldspieler.

Auf Münchner Seite nahm Coach Louis van Gaal im Vergleich zur umjubelten 2:3-Niederlage in Manchester lediglich eine Änderung vor und ließ die Elf spielen, die am Mittwoch in der zweiten Hälfte auflief. Gomez begann demnach anstelle von Müller.

Auch wenn sich Leverkusen nicht versteckte, stellten die Bayern zu Beginn des Spitzenspiels das aktivere Team und versuchten immer wieder, über die Flügel zum Erfolg zu kommen, ohne sich dabei allerdings Chancen zu erspielen. Referee Knut Kircher leitete das Match großzügig, ließ viel laufen und tat so dem Spielfluss gut.

Der vielversprechenden, weil flotten Anfangsphase ließen beide Teams jedoch wenig folgen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes, aber unspektakuläres Duell, das sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte. Für den ersten echten Aufreger sorgte Gomez, der halbrechts im Strafraum frei zum Schuss kam, das Leder jedoch knapp links am Tor vorbeisetzte (17.). Ansonsten tat sich herzlich wenig, weil beide Abwehrreihen ihre Strafräume weitgehend sicher zustellten.

Erst nach einer halben Stunde wurde es etwas lebhafter. Nachdem Vidal und Badstuber verwarnt worden waren, brachte Barnetta einen Freistoß hoch vors Münchner Tor, wo Derdiyok Butt per Kopf zu einer ersten Glanztat zwang (32.). Der Rekordmeister erhöhte in der Folge etwas den Druck und zwang Bayer an den eigenen Sechzehner, die nächste große Chance gehörte aber wieder den Gastgebern. Weil sich Badstuber verschätzte, landete Kroos' Seitenwechsel bei Barnetta, der das Spielgerät aus 14 Metern an den rechten Pfosten hämmerte (38.). Kurz vor der Pause versuchte es der Schweizer erneut - diesmal aus der zweiten Reihe - Butt war aber auf dem Posten (44.) und ließ das Match somit torlos in die Pause gehen.


Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Nur gut vier Minuten nach Wiederbeginn vernaschte Ribery Castro und konnte vom Leverkusener Verteidiger im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Kircher zeigte auf den Punkt, und Robben ließ sich die Chance nicht entgehen - 0:1 (51.).

Bayer war nun unter Zugzwang und suchte sofort die Antwort. Kroos' Volleyabnahme rauschte rechts vorbei (53.), ehe Kießling ganz dicht vor dem Ausgleich stand. Nach einer Flanke von Kroos köpfte der Angreifer an den rechten Pfosten, von wo die Kugel erst an Butts Rücken und von da wieder Richtung Tor sprang. Das Leder hatte aber so viel Drall, dass es nicht über die Linie hüpfte (57.).

Zwei Minuten später war es aber schließlich soweit. Kroos zirkelte einen Freistoß höchst sehenswert an den linken Pfosten. Kießlings Nachschuss blockte van Buyten genau zu Vidal, und der Chilene wuchtete das Spielgerät aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie (59.).

Das Match war nicht nur wegen der beiden Tore deutlich unterhaltsamer als vor dem Seitenwechsel. Je länger die Begegnung dauerte, desto deutlicher wurde, dass der Siegeswillen bei der Werkself intensiver ausgeprägt war. Während der Spitzenreiter mit dem Remis nicht allzu unglücklich schien, wollte Bayer mehr. Ausgerechnet Kroos, der nach der Saison nach München zurückkehren wird, hatte das 2:1 auf dem Fuß, nagelte den Ball aus der Drehung aber an Butts Kasten vorbei (77.).

Das Match blieb spannend bis zum Schluss und hätte am Ende auf beide Seiten kippen können. Nach einem furchtbaren Blackout von Demichelis war Derdiyok auf und davon, kam aber nicht an Butt vorbei (90.), ehe Sarpei auf der anderen Seite den einschussbereiten Müller am Arm zerrte. Kircher verweigerte den Bayern den fälligen Strafstoß (90.+2) und pfiff Sekunden später ab.

Am kommenden Samstag gastiert Leverkusen beim VfB Stuttgart. Die Bayern erwarten ebenfalls am Samstag Hannover 96 in der Allianz Arena.

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...   Erstellt am 11.04.2010 - 17:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bochum - Hamburg 1 - 2


Johansson hält Hamburg weiter im Rennen

Der Hamburger SV kam in einer unterhaltsamen Partie beim VfL Bochum zu einem 2:1-Erfolg und beendete damit die eigene Negativserie von zuletzt vier sieglosen Ligaspielen in Folge. Zudem bleiben die Hamburger im Kampf um die Europa League weiter gut im Rennen. Auf der anderen Seite wird die Lage beim VfL, der zum achten Mal ohne Erfolg blieb, in puncto Klassenerhalt immer prekärer.
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Hamburgs van Nistelrooy (re.) im Duell mit Pfertzel.
Harter Einsatz: Hamburgs van Nistelrooy (re.) im Duell mit Pfertzel.
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Bochums Trainer Heiko Herrlich brachte nach dem 1:1 beim SC Freiburg drei Neue: Nach abgesessener Rot-Sperre kehrte Maric zurück. Zudem erhielten Maltritz und Epallé eine Bewährungschance. Mavraj, Fuchs und Freier mussten dafür weichen. HSV-Coach Bruno Labbadia musste im Vergleich zum 3:1-Erfolg bei Standard Lüttich den verletzten Pitroipa durch Torun ersetzen.

Die Bochumer begannen forsch und mutig. Mit viel Tempo und Leidenschaft drängte der VfL die Hamburger in der Anfangsphase und erarbeitete sich gleich durch Holtby (3.), Dedic (4.) Epallé (5.) und wiederum Dedic (14.) erste Gelegenheiten. Von den Hamburgern kam bis dato wenig bis gar nichts, was sich nach 14 Minuten änderte: Torun zwang Heerwagen mit einem Flatterball aus der zweiten Reihe zum Eingreifen. Kurz darauf war's dann passiert: Aogo zog eine Ecke von rechts in die Mitte, dort setzte sich Tesche im Luftkampf gegen Maric durch und wuchtete den Ball anschließend vehement aus sechs Metern in die Maschen (18.).


Die Bochumer zeigten sich vom Gegentreffer nur kurz beeindruckt und drängten fortan auf den Ausgleich. Allerdings präsentierte sich der HSV nun gefälliger, verpasste es aber durch Aogo (25.) nachzulegen. Bei den Hausherren sorgte vor allem Dedic für Wirbel, so packte der Slowene nach 27 Minuten aus 33 Metern ein Pfund aus und knallte das Leder an den rechten Pfosten. Mittlerweile war es ein lebhafte Begegnung mich Chancen auf beiden Seiten. So lupfte der von Boateng traumhaft angespielte Petric den Ball über das Tor (30.), ehe Dedic sein fünftes Saisontor erzielte. Epallé legte per Kopf für den 25-Jährigen auf, der aus 20 Metern zentraler Position genau ins linke Eck traf (32.).
Belebung nach dem Seitenwechsel

Bochums Epallé (li.) und Mathijsen im Kampf um den Ball.
Flugeinlage: Bochums Epallé (li.) und Mathijsen im Kampf um den Ball.
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Danach wurde es jedoch wieder ruhiger im Rewirpower-Stadion. Beide Mannschaften scheuten das Risiko, so dass es mit dem 1:1 in die Pause ging. Labbadia ragierte in der Halbzeit und brachte Trochowski für Torun.

Die zweite Hälfte begann dann aber mit einem bösen Lapsus von Demel, der in der Vorwärtsbewegung den Ball leichtfertig vertändelte. Allerdings hatte der Ivorer Glück, dass Holtbys finaler Pass auf Dedic zu schlecht war (46.). Die Begegnung wurde in Durchgang zwei lebhafter, beide Mannschaften machten deutlich, dass ihnen ein Remis nicht ausreichte. Nur mit der Chancenverwertung mussten wohl an diesem Tag beide Trainer hadern. Während Epallé an Rost scheiterte (55.), schossen Trochowski (58.) und Boateng (61.) vorbei.

Mit fortschreitender Spieldauer ließen die Kräfte bei beiden Mannschaften nach, so dass sich klare Möglichkeiten häuften. Mathijsen brachte allerdings nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball (68.), ehe van Nistelrooy den linken Pfosten um Haaresbreite verfehlte (74.). Auf der anderen Seite lupfte der eingewechselte Fuchs über Rost und über den Kasten (78.). Bis zum Ende sollte es spannend bleiben, beide Mannschaften drängten auf den Sieg, der dem HSV letztlich gelang: Zé Roberto passte von der linken Seite in die Mitte auf van Nistelrooy, der den Ball zwar touchierte, doch es sollte mit Johansson ein Bochumer sein, der unglücklich aus kürzester Distanz einnetzte (88.).

Bochum ist bereits am kommenden Freitag beim 1. FC Köln wieder gefordert, die Hamburger bekommen es tags darauf zu Hause mit dem 1. FSV Mainz 05 zu tun.

kicker.de





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...   Erstellt am 11.04.2010 - 19:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nürnberg - Wolfsburg 0 - 2


Dzeko behält beide Ziele im Blick

Hinten Benaglio, vorne Dzeko: So nahm der VfL Wolfsburg aus Nürnberg drei etwas schmeichelhafte Punkte mit. Die "Wölfe" waren vor der Pause im Elfmeter-Glück und sahen sich nach Wiederanpfiff stark in die Defensive gedrängt, ehe Dzeko mit seinem 19. Saisontor die Partie kippte. Damit verpasste es der Club, vier Punkte zwischen sich und den Relegationsplatz zu bringen, Wolfsburg dagegen hat Platz sechs weiter im Blick - auch dank einer Premiere der Angreifer.
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Fußball, Bundesliga: Edin Dzeko (VfL Wolfsburg) jubelt über das 1:0 mit Sturmpartner Grafite
Sie können's auch gemeinsam: Edin Dzeko feiert sein 1:0, Grafite gratuliert.
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Club-Trainer Dieter Hecking setzte im zweiten Heimspiel in Folge auf die Elf, die den 2:0-Sieg gegen Mainz gesichert hatte. Und auch VfL-Coach Lorenz-Günther Köstner nominierte die Startformation vom 4:0-Erfolg gegen Hoffenheim. Simunek, der beim jüngsten 0:1 gegen Fulham folgenschwer gepatzt hatte, flog aus dem Kader, Riether agierte erneut als Innenverteidiger und Hasebe dafür im Mittelfeld.

Nach einer zehnminütigen Abtastphase übernahmen die Nürnberger nach und nach die Spielkontrolle. Zwar sprangen hüben wie drüben zunächst keine Torchancen heraus, dafür stand Referee Guido Winkmann dreimal im Mittelpunkt: Hasebe sprang unbedrängt eine weite Flanke im Strafraum an die Hand (13.), Pekarik zog Bunjaku im Sechzehner klar die Beine weg (21.), und Pinola behinderte Dzeko unfair am Torschuss (30.) - doch jeweils blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm.

Für die wenigen Torabschlüsse sorgte der Club, insbesondere Pinola: Der Argentinier probierte es zweimal aus halblinker Position mit Gewalt, erst klärte Benaglio mit den Fäusten (28.), dann zischte der Ball knapp drüber (41.). Insgesamt machten die Hausherren den gefährlicheren Eindruck, wirklich überzeugen konnten aber auch sie nur phasenweise.


Nach dem Seitenwechsel meldete der FCN früh seine Ambitionen an: Benaglio konnte Risses unangenehmen Distanzschuss nicht festhalten, klärte aber gerade noch gegen Bunjakus Nachschuss (47.). Wolfsburg machte immer mehr Fehler, Nürnberg erhöhte den Druck. Und Benaglio rückte mehr und mehr ins Zentrum des Geschehens: Bei einem schnellen Konter scheiterten auch Risse und Gündogan an starken Paraden des VfL-Schlussmanns (61.).

Die Hecking-Elf wollte die Einladungen der "Wölfe" nicht annehmen, die Gäste waren da nicht so zimperlich: Gündogans Fehlpass eröffnete einen Konter, den Dzeko, von Misimovic diagonal angespielt, überlegt mit einem Schuss ins lange Eck abschloss (66.). Nürnberg vermochte es nicht, auf diesen völlig unerwarteten Nackenschlag adäquat zu antworten. Stattdessen setzte es das 0:2: Grafite setzte sich nach Hasebes Flanke am zweiten Pfosten gegen Maroh durch und köpfte wuchtig ein (78.) - zum ersten Mal in dieser Saison waren Grafite und Dzeko damit gemeinsam in einem Spiel erfolgreich. Das reichte für den Sieg, die letzten Offensivbemühungen des Clubs machte allesamt Benaglio zunichte.

Nürnbergs Vorsprung auf den Relegationsplatz ist nach der ersten Heimniederlage gegen Wolfsburg überhaupt auf einen Punkt zusammengeschrumpft. Am kommenden Samstag steht in Freiburg ein echtes Kellerduell an. Für Wolfsburg war einmal mehr Dzeko entscheidend, der mit seinem 19. Tor die Führung in der Torjägerliste übernahm. Platz sechs und Europa sind damit weiterhin nur zwei Punkte entfernt. Sieben Siege aus acht Spielen lautet die stolze Bilanz der "Wölfe" - gegen Bremen kann diese Serie am Samstag weiter ausgebaut werden.

kicker.der





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