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...   Erstellt am 29.08.2008 - 20:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mainz - Osnabrück 4 - 2


Bancé-Comeback mit Toren
In einer umkämpften und turbulenten Begegnung sichert sich der FSV Mainz den "Dreier" gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Elf aus Osnabrück. Matchwinner für die Andersen-Elf war der erstmals in dieser Saison aufgelaufene Bancé mit einem Doppelpack. Mainz bleibt damit zumindest bis zu den Sonntagsspielen an der Tabellenspitze.


Baljak trifft an Wessels vorbei zur Mainzer Führung.
© dpa Der Mainzer Coach Jörn Andersen veränderte nach dem 2:1 bei 1860 München seine Anfangself auf zwei Positionen. Hoogland begann für Pekovic (Knieprellung), Bancé, nach verbüßter Rot-Sperre aus der letzten Saison wieder einsatzberchtigt, verdrängte Borja. Bei Osnabrück verzichtete Trainer Claus-Dieter Wollitz nach dem 2:2 gegen Freiburg auf personelle Experimente und vertraute der selben Anfangself.

Mainz startete furios und spielte den VfL in den ersten Minuten geradezu an die Wand. Die logische Konsequenz: Wessels stand bereits in den ersten Minuten im Mittelpunkt und musste mehrfach den Rückstand verhindern. Erst scheiterte Bancé noch am Osnabrücker Cichon, der in einen ersten Schuss gerade noch hineingrätschte (2.), dann parierte Wessels druckvolle Kopfbälle von Noveski (3.) und wiederum Bancé (5.).

Die Wollitz-Elf kam nur mühsam ins Spiel, und versuchte sich aus der Umklammerung der Gastgeber zu lösen. Dies gelang das erste Mal nach elf Minuten. De Wit brachte einen Eckball als Aufsetzer auf den kurzen Pfosten, Engel warf sich in den Ball und traf per Kopf nur Aluminium.

Nach diesem kurzen Schreckmoment ging es dann aber munter weiter in Richtung des Osnabrücker Tors. Heller (15.) und Baljak (18) scheiterten jeweils knapp, ehe eine Verletzung von Grieneisen die Gäste zusätzlich schwächte (23.). Mit Verdacht auf eine Meniskusverletzung wurde er gegen Lars Fuchs eingetauscht.


Mainz blieb überlegen, ließ aber im Abschluss die letzte Konsequenz vermissen. Feulner (25.) und Baljak (35.) ließen weitere gute Möglichkeiten gegen einen tief in die Defensive gedrängten VfL aus, ehe der Serbe den Bann nach einem Traumpass von Karhan brach und Wessels aus spitzem Winkel überwand (36.).

In der Schlussphase der ersten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse. Erst sorgte ein kurioses Eigentor von van der Heyden, Schäfer hatte einen Aufsetzer an den Fünfmeterraum geflankt, der Belgier per Kopf vollendet, für den völlig überraschenden Ausgleich. Dann schlug Bancé bei seiner dritten Großchance zu und traf mit einem Kopfball aus kurzer Distanz (44.). Ein Treffer von Baljak wurde wegen Abseits die Anerkennung versagt (45. +1), dann ging es mit dem dünnen Vorsprung des FSV in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff ging es genau so turbulent weiter. Erst schaffte Fuchs, nach schönem Zuspiel von Schäfer den schnellen Ausgleich (53.), aber Bancé reagierte schnell und hatte nach einer Flanke von Feulner per Kopf die passende Antwort parat. Aus vier Metern Entfernung überwand er mit seinem zweiten Tor den machtlosen Wessels (55.).

Jetzt verdiente sich das Spiel das Prädikat sehenswert. Beide Mannschaften spielten offensiv und schenkten sich nichts. Es wogte hin und her. Und es wurde hektischer und ruppiger. Einen Kurzauftritt der besonderen Art erlebte in dieser Phase der Mainzer Pekovic. Erst kassierte er Gelb nach einem rüden Foul gegen Reichenberger, dann sah er nach einem Ellenbogenschlag gegen Petz die Rote Karte (78.). Ganze zehn Minuten verbrachte er auf dem Platz.

In der Schlussphase dann fiel die endgültige Entscheidung in einer umkämpften Partie. Hoogland stocherte einen Freistoß von Feulner aus wenigen Metern über die Linie (85.) und sicherte den Mainzern den ersten, wenn auch glücklichen, Heimsieg in dieser Spielzeit.

Nach der Länderspielpause geht es für Mainz sonntags mit einem Auswärtsspiel bei Absteiger Rostock weiter. Für Osnabrück sieht der Terminplan ebenfalls am Sonntag ein Heimspiel gegen den FSV Frankfurt vor.

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...   Erstellt am 29.08.2008 - 20:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingolstadt - Köln 1 - 3




Lakic setzt den Schlusspunkt
Der FCK zeigt sich weiter in einer prima Verfassung. Gegen zu zurückhaltend agierende Gastgeber kamen die lauf- und kampfstarken Pfälzer zu einem völlig verdienten Auswärtssieg. Der FCK vergab in der Schlussphase mehrfach hochkarätige Chancen, die Spiel zu entscheiden. Doch der eingewechselte Lakic machte in der Nachspielzeit alles klar.

Ingolstadts Coach Thorsten Fink nahm im Vergleich zum 1:2 in Oberhausen drei Änderungen an seiner Startformation vor: Abwehrspieler Reinhard und Mittelfeldmann Jungwirth kamen für Gerber und Schwarz. Der tschechische Neuzugang Lokvenc, von 2000 bis 2004 selbst für den FCK aktiv, bildete an Stelle von Wohlfahrt zum ersten Mal von Beginn an zusammen mit Demir den Angriff der "Schanzer".Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic sah nach dem überzeugenden 2:1 Heimsieg gegen Nürnberg keinen Grund seine Anfangself zu ändern.

Die Gäste aus der Pfalz kamen im Ingolstädter Tuja-Stadion gut in die Partie. So dominierten die "Roten Teufel" die Anfangsphase einer etwas zerfahrenen Begegnung, indem sie mit aggressivem Forechecking früh den Ingolstädter Spielaufbau störten und selbst engagiert und druckvoll nach vorne spielten. So hatte auch der FCK die erste Chance des Spiels, doch FCI-Goalie Lutz konnte den Schuss des freistehenden Ziemers nach Vorlage des aufgerückten Amedick aufnehmen (6.).

Ingolstadt tat sich gegen kampf- und laufstarker Pfälzer auch in der Folge sehr schwer zielstrebig etwas nach vorne zu entwickeln und agierte auch zu verhalten. Da aber auch wie dem Gastgeber Kaiserslautern die Passgenauigkeit fehlte blieb das Spiel in der Folge ohne große Tormöglichkeiten. Obwohl die "Roten Teufel" über die weitere Spielzeit präsenter wirkten und sich ein optisches Übergewicht erarbeiteten, konnten sie dieses nicht in ein Tor ummünzen.

Dieses machten dann die Oberbayern, denen es gelang, sich in den letzten Spielminuten freizuspielen und kombinierte direkter und mutiger nach vorne. Nachdem bereits kurz zuvor Lokvenc in aussichtsreicher Position nach Jungwirth-Flanke per Kopfball vergeben hatte, war nach einer Rama-Hereingabe Demir zur Stelle und staubte nach katastrophalem Sippel-Fehler mit dem Kopf ab (45.). Unmittelbar nach dieser Aktion pfiff Schiri Winkmann zur Halbzeit.


Beide Teams gingen mit unverändertem Personal in den zweiten Durchgang. Bereits nach wenigen Spielminuten aber brachte FCK-Coach Sasic Lakic für Ziemer, um für noch mehr Druck im Angriff zu sorgen. Doch nicht der Ex-Herthaner Lakic markierte den verdienten Ausgleich für die Pfälzer, sondern der aufgerückte Amedick, der nach einem Bellinghausen-Eckball aus fünf Metern unbedrängt einköpfte (55.).

Die weiter gefestigt und sehr laufstark auftretenden Lauterer legten bald nach: Nachdem Dick nicht angegriffen wurde, schnippelt der Ex-Karlsruher halbrechter Position die Kugel mit links so platziert, dass diese neben dem linken Pfosten einschlug (61.). In der Folge hatte der FCK das Spiel im Griff. Die Fink-Elf hingegen wirkte verunsichert und letzlich zu einfallslos, um die kompakt stehende Lauterer Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Vielmehr hatten die Gäste im schnellen Konter vielfach die Möglichkeit, die Partie zu entscheiden. Die beste dieser Chancen vergab Paljic, dessen Schuss FCI-Torwart Lutz mit den Fingerspitzen entschärfen konnte (76.).

Über weite Bälle und Standards schaffte es Ingolstadt in der Schlussphase noch einmal Druck aufzubauen, doch die gut sortierte FCK-Abwehr klärte entsprechende Situation sicher. In der Nachspielzeit entschied dann Lakic nach mustergültigem Zuspiel von Paljic endültig die Partie (92.), die mit den Pfälzer einen absolut verdienten Sieger sah.

Nach der Länderspielpause muss Ingolstadt am Freitag, em 5. September am Aachener Tivoli antreten. Kaiserslautern empfängt am Freitag St. Pauli auf dem heimischen "Betzenberg".

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Duisburg - Augsburg 2 - 0



Erster Dreier für den MSV
Der MSV begann diese wichtige Partie sehr nervös, jedoch mit dem nötigen Biss in der Offensive. Die Hausherren kamen zu Torchancen, verpassten aber den wichtigen Führungstreffer. Dieser fiel dann überraschen in einer schwachen Phase beider Teams. Augsburg blieb in der Offensive insgesamt zu blass. In der zweiten Hälfte passierte auf beiden Seiten kaum mehr etwas. Lediglich Makiadi und Christ ließen ihr Können noch aufblitzen.

Duisburgs Coach Rudi Bommer nahm im Vergleich zum 1:1 bei Wehen Wiesbaden eine Veränderung vor: Neuzugang Adler vom 1. FC Nürnberg durfte anstelle von Ede seine erste Partie von Beginn an auf der rechten Seite bestreiten. Auf der anderen Seite sah Augsburgs Trainer Holger Fach keinen Grund, seine Anfangsformation nach dem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Ahlen zu verändern und vertraute erneut seinem erfolgreichen Team.

Der MSV kam deutlich besser in der Partie. Trotz aller Überlegenheit merkte man den Akteuren in ihren Aktionen deutlich an, dass nach dem mäßigen Start mit zwei Unentschieden ein gewisser Druck auf ihnen lastete. Viele Bälle gingen wegen ungenauen Pässen verloren, obwohl ihnen der FCA viel Platz zum Kombinieren bot. Die vermeintliche Führung durch einen Kopfball von Brzenska wurde vom Schiedsrichtergespann richtigerweise wegen Abseits aberkannt (12.). Die Gäste aus Augsburg brauchten einige Zeit, um einmal aus der eigenen Hälfte zu kommen. Ihre Aktionen waren aber alles andere als zwingend.


Gerade als die Partie nach der engagierten Anfangsphase der Hausherren immer mehr zu verflachen drohte, fiel das erlösende Tor für Duisburg. Die Defensive des FCA konnte das Leder nicht aus der Gefahrenzone klären. Kouemaha sah, dass Augsburgs Schlussmann Neuhaus etwas zu weit vor seinem Gehäuse stand, und zirkelte den Ball butterweich über den Keeper hinweg ins rechte obere Eck (25.). Die Fach-Elf konnte in der ersten halben Stunde keineswegs an die Leistung vom vergangenen Sonntag gegen Aufsteiger Ahlen anknüpfen. Zu leichtfertig verspielte man die sich bietenden Möglichkeiten.

In der letzten Viertelstunde des ersten Durchgangs merkte man den Augsburgern an, dass sie hier nicht mit einem Rückstand in die Kabine gehen wollten. Und hätten sie ihre Chancen konsequenter ausgespielt, wäre dies auch kein Problem gewesen, jedoch wollten sie meist durch die Mitte zum Erfolg kommen, aber die Duisburger Innenverteidigung ließ nichts anbrennen. Sobald es aber über die Flügel ging, kamen die Außenverteidiger Branco und Chaftar ins Rudern. Nach einer Flanke von Torghelle und einem Fehler von Starke vergab Werner frei vor dem Tor mit dem Kopf (39.).

Die zweiten 45 Minuten begannen viel versprechend. Augsburg spielte gleich nach vorne und wollte so schnell wie möglich zum Ausgleich kommen. Aber das Tempo hielt nicht lange. Beide Teams schlugen das Spielgerät meistens lang und unplatziert nach vorne und hofften, dass einmal ein Pass beim richtigen Spieler ankommt, da aus dem Mittelfeld bei beiden Teams viel zu wenig Akzente und brauchbare Pässe kamen.

In der letzten halben Stunde plätscherte die Begegnung nur noch vor sich hin. Beiden Teams gelang in der Offensive herzlich wenig. Zu viele unnötige Ballverluste im Spielaufbau erstickten mögliche Torraumszenen bereits im Ansatz. Lediglich Makiadi zeigte mit seinem Solo sein Potenzial: Er setzte sich gegen die Augsburger Defensive durch und passte von der Grundlinie quer durch den Strafraum. Am langen Pfosten lauerte Christ, der nur noch das Leder ins leere Tor einschieben musste (82.). Am Ende blieb es in einer schwachen Partie beim durchaus verdienten Sieg für Duisburg.

Wegen der Länderspiele geht es für beide Teams erst wieder in zwei Wochen weiter. Duisburg muss am Montag zum TSV 1860 München reisen und Augsburg empfängt am Sonntag bereits den SC Freiburg.

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Nürnberg - Aachen 2 - 2




Charisteas bleibt Siegtreffer verwehrt
Nürnbergs Interimscoach Michael Oenning feierte ein insgesamt gelungenes Debüt. Der 1. FC Nürnberg rehabilitierte sich mit einem spielerisch und kämpferisch überzeugenden Auftritt für das blamable Spiel in Kaiserslautern, ergatterte jedoch nur einen Punkt gegen insgesamt klar unterlegene, aber in der ersten Hälfte enorm effektive Aachener.


Erst gerettet, dann getroffen: Olajengbesi bejubelt das 1:0 für Aachen.
© dpa Nürnbergs Interimstrainer Michael Oenning, der für den zurückgetretenen Thomas von Heesen die sportliche Verantwortung trug, brachte nach dem 1:2 in Kaiserslautern gleich fünf Neue in der Startformation: Reinhardt ersetzte Breska, Spiranovic kam für Abardonado. Gygax durfte für Eigler ran, Engelhardt für Masmanidis. Charisteas, der laut Manager Martin Bader nicht mehr abgegeben werden soll, stürmte an Stelle des zum OSC Lille gewechselten Vittek.

Bei Aachen gab es gegenüber dem jüngsten 1:1-Remis in Rostock folgende personelle Änderungen: Lasnik und Plaßhenrich erhielten den Vorzug vor Lagerblom und Milchraum.

Die Alemannia versteckte sich bei hochsommerlichen Temperaturen nicht, spielte von Beginn an flott mit und sorgte für den ersten Aufreger: Lasnik brachte eine Ecke von der linken Seite herein zu Auer, dessen schwacher Schuss genau auf Schäfer ging. Doch der Club-Torhüter ließ den Ball nach vorne wegspringen, fing erst im Nachfassen (4.).

Die Nürnberger übernahmen aber bald die Initiative, hatten klar mehr Spielanteile in der zunächst zerfahrenen Partie. Erst nach und nach kam mehr Struktur ins Aufbauspiel. Die erste echte Torchance des Club resultierte aber aus gütiger Aachener Mithilfe: Boakye stand nach Missverständnis von Stuckmann und Olajengbesi allein vor dem Nigerianer und dem sonst leeren Tor. Doch der Club-Stürmer scheiterte aus sechs Metern an Olajengbesi, der mit dem linken Fuß klärte.

Fast im Gegenzug setzte der Nigerianer im Dress der Alemannen noch einen drauf: Kurz ausgeführte Ecke, Lehmann flankte in den Fünfmeterraum, Schäfer blieb auf der Linie, und Olajengbesi köpfte aus drei Metern völlig freistehend zum 1:0 für Aachen ein (17.).

Der Club reagierte stürmisch und hätte binnen 60 Sekunden gleich zweimal ausgleichen können. Erst rettete Stuckmann gegen einen Charisteas-Kopfball mit einer Glanzparade. Nach der anschließenden Ecke wurde ein erneuter Kopfball des Griechen von Lasnik auf der Linie geklärt. Nürnberg drängte auf den Ausgleich, schob weit nach vorne und war somit anfällig für Konter. So enstand auch das 2:0 für die Alemannen: Aachen griff schnell an, die Club-Abwehr war im Rückwärtsgang unsortiert, Lehmann passte von rechts freistehend flach nach innen, Reinhardts Grätsche landete direkt vor Auers Füßen, der aus sechs Metern ins leere Tor einschoss (29.).


Aachen konzentrierte sich jetzt vornehmlich auf eine sichere Defensive, aus der heraus weiter gekontert werden sollte. Es wurde dadurch noch schwieriger für den Club, der sich zudem viel zu viele leichte Abspielfehler leistete.

Nach dem Seitenwechsel kam bei den Franken Eigler für den am Knie angeschlagenen Boakye. Und die Einwechslung sollte sich schnell ausbezahlen: Weiter Pass von Kluge auf Charisteas, der mit viel Körpereinsatz für Eigler ablegte. Der Ex-Bielefelder zog trocken aus 22 Metern ab und traf links unten (49.).

Und der Neuzugang stand kurz vor dem Doppelpack, ein Tor von Eigler nach Zuspiel von Engelhardt wurde aber wegen Abseitsstellung zurecht nicht anerkannt (56.). Der FCN blieb klar am Drücker und drängte auf den Ausgleich. Vor allem Nürnbergs rechte Seite mit Reinhardt und Gygax sorgte für viel Unruhe in Aachens Abwehr, die nicht frei von Fehlern war.

Die große Feldüberlegenheit der Franken brauchte zur verdienten Belohnung in Form von zählbaren Erfolg jedoch die Unterstützung der Elf von Jürgen Seeberger: Nemeth legte nach Goncalves' Einsatz unfreiwillig in den Lauf von Gygax, der den Ball mit links an Stuckmann vorbei einspitzelte (68.).


Enge Duelle: Nürnbergs Pinola (re) gegen Aachens Müller.
© dpa Es spielte über weite Strecken fast nur ein Team: Die leidenschaftlichen Nürnberger. Der Club wollte unbedingt alle drei Punkte. Aachen dagegen war vollauf damit beschäftigt, hinten Ordnung zu halten, kam kaum einmal mehr zu Entlastungsangriffen. In der 80. Minute wäre Nürnbergs Sturmlauf beinahe belohnt worden: Mintal flankte von rechts weit rüber zu Charisteas, der über Stuckmann hinweg an den rechten Innenpfosten köpfte, von wo der Ball knapp über Eigler ins Feld zurücksprang.

In den Schlussminuten versuchte es der Club mit der Brechstange, die Aktionen waren nicht mehr exakt genug, die Aachener Abwehr hatte relativ leichtes Spiel, den glücklichen Punktgewinn über die Zeit zu retten.

Nach der Länderspielpause ist der 1. FC Nürnberg am Sonntag bei Wehen Wiesbaden gefragt, Aachen hat am Freitag gegen Ingolstadt Heimrecht.

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Frankfurt - Fürth 1 - 1



Allagui rettet das Kleeblatt
In einer fairen Partie verpasste Frankfurt knapp den ersten Dreier. Der Aufsteiger agierte im ersten Durchgang zwingender als die technisch besseren Gäste und erzielte nach einer halben Stunde die Führung. Nach dem Wechsel ging Fürth in seiner besten Phase mit seinen Chancen leichtfertig um, ehe Joker Allagui der nicht mehr erwartete Ausgleich gelang.


Sead Mehic (FSV) hebt im Duell mit Fürths Thorsten Burkhardt ab.
© dpa Frankfurts Coach Tomas Oral vertraute bis auf eine Position der Startelf, die zuletzt zu Hause 0:0 gegen Koblenz gespielt hatte. Für Cenci stand Bencik in der Anfangsformation.

Auf der anderen Seite nahm Fürths Trainer Benno Möhlmann im Vergleich zum 5:2 gegen St. Pauli vier Änderungen vor: Für Meichelbeck (Rotsperre) kam Schröck neu ins Team und tauschte mit Kapitän Felgenhauer, der nach links wechselte, die Abwehrseite. In die Viererkette rückte auch Mauersberger, der Bilkiskov auf die Bank verdrängte. Im Mittelfeld spielte Brückner an Stelle von Ilicevic, und ganz vorne ersetzte Cidimar Nehrig.

Mit einer leichten optischen Überlegenheit der Gäste, die technische Vorteile hatten, begann bei hochsommerlichen Temperaturen das zweite Heimspiel des FSV in Folge. Den ersten echten Aufreger aber lieferten die Hessen, als Barlettas Hammer aus 17 Metern die Oberkante der Latte streichelte (8.). Ulms Kopfballtreffer wenige Sekunden später wurde zu Recht wegen Abseitsstellung die Anerkennung versagt.

Hillebrand hatte nach Karaslavovs Stellungsfehler halblinks frei vor Kirschstein die zweite Großchance der Frankfurter, brachte den Ball aber mit dem Außenrist aus sechs Metern nicht aufs Tor (16.).

Die Möhlmann-Elf wirkte etwas reifer in der Spielanlage, konnte sich offensiv bis kurz vor der Pause allerdings überhaupt nicht in Szene setzen. In einer Partie mit überschaubarem Tempo blieben die Gastgeber gefährlicher - vor allem Kreuz war über die linke Seite ein Aktivposten -, was zunächst fehlte, war die finale Aktion am und im gegnerischen Sechzehnmeterraum.

Die sollte nach exakt einer halben Stunde aber folgen: Im Anschluss an eine Ecke flog eine wunderbare Flanke von Mikolajczak in den Strafraum. Kapitän Barletta stand völlig frei und nickte aus acht Metern ins linke Eck ein.

Eine Reaktion der Gäste blieb zunächst aus. Zu wenig Tempo, zu wenig Bewegung war im Spiel, um die sichere Deckung des FSV in Verlegenheit zu bringen. Die einzige zwingende Torchance der Franken vergab bei einer Co-Produktion des ansonsten blassen Sturmduos Cidimar nach Flanke von Reisinger freistehend mit zu schwachem Kopfballabschluss aus elf Metern.


Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und verlängerten die Halbzeitpause auf dem Feld bis zur 57. Minute, als Ulm und Bencik nach Weißenfeldts Vorarbeit knapp das 2:0 verpassten.

Bei Fürth sollten dann Allagui und Ilicevic - sie kamen für Cidimar und Brückner (58.) - frischen Wind bringen. Was sie auch taten: Haas' prima Torchance nach Vorarbeit des im Vergleich zu den ersten 45 Minuten wesentlich aktiveren Takyi leitete eine Drangphase der Gäste ein (60.). Angriff auf Angriff brandete nun auf Klandts Gehäuse, doch weder Allagui (62., 65., Lattenkopfball) noch Ilicevic (64.) konnten ihre teilweise exzellenten Möglichkeiten nutzen.

Der Aufsteiger konnte sich befreien, und der eingewechselte Shapourzadeh leitete Benciks Großchance ein, der aber am stark reagierenden Kirschstein scheiterte (71.).

Mit der Überlegenheit der Kleeblättler aber war es ab diesem Zeitpunkt vorbei. Die Hessen gestalteten die Partie wieder offen und es gelang, die SpVgg vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Der erste Saisonerfolg schien unter Dach und Fach war, doch dann schlug Allagui zu: Der Angreifer, von Takyi in den Strafraum geschickt, behauptete sich gegen Weißenfeldt, und Keeper Klandt hatte gegen seinen vom Abwehrspieler noch leicht abgefälschten Schuss aus acht Metern keine Abwehrchance (87.).

Dennoch hätte es fast noch geklappt mit dem ersten Dreier, doch Cencis Knaller aus 16 Metern strich Zentimeter über die Latte (90.).


Nach der Länderspielpause treten beide Teams am Sonntag an: Frankfurt reist nach Osnabrück, Fürth erwartet Koblenz.

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Ahlen - 1860 2 - 1


Last-Minute-Tor durch Müller
Rot-Weiss Ahlen bezwingt den TSV 1860 München in letzter Minute mit 2:1. Spielerisch überlegene Münchener taten sich lange Zeit schwer gegen einen engagiert auftretenden Aufsteiger, gerieten sogar in Rückstand. In Unterzahl schlugen die Löwen noch einmal zurück, ehe sie in der letzten Minute das Spiel aus der Hand gaben.


Stop: Münchens di Salvo im Laufduell mit Busch (re.).
© dpa Ahlens Trainer Christian Wück musste, nachdem sein etatmäßiger Torhüter Lenz bei der 0:3-Schlappe in Augsburg frühzeitig mit Rot vom Platz flog, einen neuen Schlussmann bestimmen. Für Lenz hütete Langerbein den RWA-Kasten. Zudem erhielten Book und Heithölter das Vertrauen des Trainers, die anstelle von Bölstler und Großkreutz in die Startelf rutschten.

1860-Coach Marco Kurz nahm im Vergleich zum 1:2 gegen Mainz gleich vier personelle Änderungen vor. Johnson, Ledgerwood, Holebas und di Salvo kamen rein. Berhalter, Sven Bender und Kucukovic mussten dafür mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen. Gebhart indes stand aufgrund einer Verletzung gar nicht erst im Kader.

Ahlen kam zunächst besser ins Spiel. Der Aufsteiger ging energischer zur Sache, kam besser in die Zweikämpfe und kaufte dadurch den Löwen den Schneid ab. Doch den aktiveren Rot-Weißen fehlte es an Ideen im Offensivspiel, so dass sie kaum für Gefahr sorgen konnten. Die Münchner, die mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie kamen, standen dem jedoch in nichts nach. Zahlreiche Ungenauigkeiten hüben wie drüben verhinderten ein flüssiges Spiel, folglich blieben klaren Einschussgelegenheiten lange Zeit aus.


Es dauerte geschlagene 28 Minuten bis zur ersten Chance: Nach einer Bierofka-Freistoßflanke köpfte Lauth aus guter Position knapp rechts vorbei.

Danach bekamen die Löwen Oberwasser, doch fehlte ihnen noch der nötige Biss. So köpfte Hoffmann nach einer Ecke direkt in die Arme von RWA-Schlussmann Langerbein (34.), kurz darauf konnte Lauth eine Hereingabe von Bender nicht verwerten und schoss links vorbei (36.). Auf der anderen Seite hatten die Wück-Schützlinge eigene Offensivaktionen komplett eingestellt. Erst kurz vor der Pause kam Chitsulo nach einer schönen technischen Einlage zu Schuss, doch der Malawier jagte den Ball drüber (43.).


Überflieger: Hoffmann gewinnt ein Kopfballduell mit Ahlens Chitsulo (li.).
© dpa Ohne personelle Wechsel, dafür mit mutiger aufsielenden Ahlenern ging es dann nach der Pause weiter. Dies führte sogleich zu guten Möglichkeiten für den Aufsteiger: Zuerst probierte es Toborg mit dem Außenrist, schoss dann aber rechts vorbei (53.). Danach verhinderte 1860-Keeper Tschauner mit einer guten Parade gegen Chitsulo den Rückstand (54.).

Für die Löwen kam es nun ganz dick. Nachdem bereits Danny Schwarz in der ersten Hälfte verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, erwischte es nun auch Ledgerwood, der wegen Oberschenkelproblemen nicht weiter machen konnte (54.). Drei Minuten später kassierten die Bayern dann auch noch das Gegentor: Nach einer Ecke passte Book auf Heithölter, dessen Flanke scharf in den Fünfer kam. Miletic war noch mit den Haarspitzen dran und der Ball zappelte schließlich im Netz.

Die inzwischen verunsicherten Münchener mussten dann ab der 69. Minute in Unterzahl spielen. Nach einem Fehler von Bender eilte Toborg allen davon. Beda stoppte den Ahlener Angreifer mit einem Foul, weswegen er des Feldes verwiesen wurde. Danach lief bei der Kurz-Elf nicht mehr viel, anders bei den auf Konter ausgelegten Ahlenern, die ein ums andere Mal zu guten Chancen kamen, den Sack aber nicht zu machten. Zuerst zog Chitsulo gegen 1860-Keeper Tschauner den Kürzeren (74.), danach erging es Busch nicht besser (77.).

In einer turbulenten Schlussphase gelang den Löwen dann doch der Ausgleich: Nach einer Soloaktion traf Bierofka aus der Ferne zum 1:1 (85.). Doch das war nicht das Ende der Partie, denn die Rot-Weißen gaben sich mit dem Remis nicht zufrieden und warfen noch einmal alles nach vorne, wofür sie in der letzten Minute belohnt wurden. Eine Chitsulo-Hereingabe leitete Großkreutz direkt weiter zu Müller, der sich bedankte und aus kürzester Distanz den 2:1-Siegteffer erzielte (90.+2).

Nach der Länderspielpause müssen die Ahlener am Freitag, den 12. September in Oberhausen antreten. Die Münchener empfangen am Montag darauf den MSV Duisburg.

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St.Pauli - Oberhausen 4 - 1



Trojan macht, was er will
Aufatmen beim FC St. Pauli. Mit einer überzeugenden Leistung landeten die Hamburger am Sonntag den ersten Sieg der noch jungen Saison. Gegen einen überforderten Gast aus Oberhausen, der in der Fremde erneut enttäuschte, gewann die Stanislawski-Elf verdient mit 4:1 - und leistete sich erstmals keinen Platzverweis.


Quirliger Ideengeber: Filip Trojan (li. gegen David Müller) war am Sonntag kaum zu stoppen.
© dpa Drei Pflichtspiele, drei Platzverweise - Morenas Rote Karte beim 2:5 in Fürth zwang Holger Stanislawski in der Abwehr erneut zum Umbau. Kalla ersetzte den gesperrten Kapitän, Weigelt rückte für Bruns ins Team, der wegen einer Rippenprellung ausfiel. Zudem begann Schnitzler für Hoilett. Beim Gast aus Oberhausen gab es nach dem 2:1 gegen Ingolstadt nur eine Änderung: Falkenberg musste Schlieter weichen. Angreifer Luz konnte nach abgeklungener Knöchelverletzung an alter Wirkungsstätte auflaufen.

Die Rollen waren von Beginn an klar verteilt: St. Pauli übernahm die Initiative, RWO wartete zunächst ab und ließ die Gastgeber kommen. Der Anfangsdruck der Hamburger wurde schnell mit dem Führungstreffer belohnt. Kurz nachdem Schnitzler frei vor Semmler noch vergeben hatte, dribbelte Trojan von rechts in den Gästestrafraum und legte quer zu Ebbers, der nur noch einschieben musste (9.).


St. Pauli ruhte sich auf dem Führungstreffer nicht aus, sondern spielte weiter druckvoll nach vorne. Die Gäste kamen mit dem Pressing der Stanislawski-Elf überhaupt nicht zurecht. Viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung waren die Folge. Anders die Hamburger, die das Mittelfeld immer wieder schnell überbrückten und sich zahlreiche Chancen herausspielten. Vor allem den agilen Trojan bekam der Aufsteiger nie in den Griff. Oft war der Mittelfeldspieler nur durch Fouls zu stoppen. Ein daraus resultierender Freistoß von Ludwig gelangte über Ebbers zu Boll, der den Ball mit einem fulminanten Rechtsschuss im Tor unterbrachte (27.).

Die Gastgeber waren RWO in allen Belangen überlegen und konnten fast nach Belieben schalten und walten. Mehr als ein von Eger abgeblockter Torschuss von Kaya sprang für den Neuling nicht heruas. Auf der anderen Seite traf Schultz den Pfosten. Schnitzler zielte besser und traf nach einer Hereingabe von Rothenbach, der von Trojan mit der Hacke in Szene gesetzt worden war, mit dem Pausenpfiff per Direktabnahme zum 3:0.

Mit der komfortablen Pausenführung im Rücken ließ St. Pauli es nach nach dem Wechsel etwas ruhiger angehen, verlor dabei jedoch nie die Kontrolle. Die Gäste blieben weiter harmlos. Die beste Chance vergab Luz, als er frei vor Hain am Schlussmann der Hamburger scheiterte. Besser machte es Trojan, der seine starke Leistung auf der anderen Seite mit einem Heber über Semmler krönte. Auch wenn Oberhausen durch Schlieters Kopfballtor nach einer Ecke postwendend zum Anschlusstreffer kam, war die Entscheidung gefallen. St. Pauli feierte den ersten Saisonsieg - und das sogar zu elft.

Nach der Länderspielpause geht es für die Hamburger am Freitagabend mit dem Auswärtsspiel beim noch ungeschlagenen 1. FC Kaiserslautern weiter. Oberhausen empfängt im Aufsteigerduell zeitgleich Rot-Weiss Ahlen.

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Koblenz - Wehen 0 - 0




Yelldell kocht Diakité ab
In einer schwachen, höhepunktarmen Zweitligapartie trennten sich die gastgebende TuS aus Koblenz und der SV Wehen Wiesbaden mit einem leistungsgerechten torlosen Unentschieden. Das Rapolder-Team war leicht feldüberlegen, wurde aber meist nur über Standards gefährlich. Wehen hatte Konterchancen, doch TuS-Keeper Yeldell bewahrte Koblenz vor dem ersten möglichen Gegentor der laufenden Spielzeit.


Klare Ansage: Der starke TuS-Keeper Yelldell bewahrte Koblenz vor möglichen Konter-Gegentoren
© dpa TuS-Coach Uwe Rapolder nahm im Vergleich zum 0:0 bei Aufsteiger FSV Frankfurt eine Änderung an der Koblenzer Startformation vor: Der nach Wadenblessur wieder einsatzbereite Djokaj kam für den Franzosen Begeorgi. Parmak rückte vom rechten ins linke offensive Mittelfeld. SVWW-Trainer Christian Hock sah nach dem 1:1 im Heimspiel gegen Duisburg keinen Grund seine Anfangself umzubauen und vertraute somit den Akteuren, die bereits an den bisherigen zwei Spieltagen von Beginn an zum Einsatz gekommen waren.

Die von beiden Seiten zurückhaltend geführten ersten zehn Spielminuten waren geprägt von Ungenauigkeiten im Pass- und Kombinatinsspiel. In der Folge erarbeitete sich Koblenz durch zunehmend schnelleres und druckvolleres Spiel ein optisches Übergewicht und mehr Spielkontrolle. Der Wehener Abwehrverband präsentierte sich aber in dieser Phase sicher und gut organisiert. Torchancen waren in der Partie Mangelware. Die beste hatte für die Gäste Diakité, der nach Zuspiel von König frei auf TuS-Keeper Yelldell zulief, aber am stark parierenden Neuzugang von den Stuttgarter Kickers scheiterte (20.).

Bei sommerlichen Temperaturen konnten die Hessen die Partie danach wieder ausgeglichener gestalten und spielten bei vereinzelten Konteransätzen schnell nach vorne. Insgesamt aber verflachte die Partie bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Holger Henschel weitgehend, da Passgenauigkeit und Zielstrebigkeit im Offensivspiel beider Mannschaften weiter fehlte. Eine Ausnahme für die leicht feldüberlegenen Gastgeber bildete ein schön gezirkelter Freistoß von Parmak, den Walke im Tor der Hock-Elf allerdings mit den Fäusten entschärfen konnte (35.).



Beide Teams gingen mit unverändertem Personal in den zweiten Durchgang. Unverändert zunächst auch die fehlende Präzision und Durchschlagskraft in den Aktionen beider Mannschaften. Das Rapolder-Team hatte in dieser Phase mehr Spielanteile und versuchte wieder Druck aufzubauen. Die Abwehr der Hessen aber stand weiter gut gestaffelt. Zudem blieben die Wehener vor allem bei schnell vorgetragenen Kontern weiter. Nach einem solchen Konter brachte Yelldell Diakite zum zweiten Mal mit reaktionschneller Fußabwehr zur Verzweiflung (53.).

Der TuS fehlten oft die zündenden Ideen und die letzte Entschlossenheit in der Vorwärtsbewegung. So kamen die Gastgeber nur über Distanzsschüsse (Parmak, 58.) und einen Freistoß von Djokaj, den der Wehener Keeper Walke aus dem bedrohten Kreuzeck fischte (61.) zu Möglichkeiten.

Das Hock-Team deutete zumindest im Ansatz aus dem Spiel heraus Gefährlichkeit an. Die Gastgeber benötigten hierfür auch in der Schlussphase, die aufgrund zahlreicher gelber Karten und Auswechslungen wenig Spannung bot, Standards. Einen solchen tückischen Parmak-Freistoß holte Gästekeeper Walke noch einmal aus dem rechten oberen Winkel(81.). Am Ende einer eher schwachen Zweitliga-Partie stand somit ein verdientes, torloses Unentschieden.




Nach der Länderspielpause muss Koblenz am Sonntag, dem 14. September in Fürth antreten. Wehen Wiesbaden empfängt am gleichen Tag den 1.FC Nürnberg in der heimischen Brita-Arena.

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...   Erstellt am 01.09.2008 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Rostock 1 - 0



Idrissou macht's mit Köpfchen
Freiburg sicherte sich in einer weitgehend ausgeglichenen, zweikampfintensiven und höhepunktarmen Partie gegen Rostock etwas glücklich den zweiten Heimsieg. Aus dem Spiel heraus gelang den beiden ehemaligen Bundesligisten wenig, ein Standard sorgte so für die Pausenführung des SC, der trotz aller Bemühungen Hansas im zweiten Absschnitt der einzige Treffer bleiben sollte.


Der Ball liegt unten rechts im Netz, Torschütze Idrissou dreht jubelnd ab.
© dpa Freiburgs Trainer Robin Dutt veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:2 in Osnabrück auf einer Position und brachte Flum an Stelle von Günes.

Sein Pendant auf Seiten der Rostocker, Frank Pagelsdorf, vertraute nach dem 1:0 gegen Aachen auf exakt diesselbe Anfangsformation.

Nach unruhigem Auftakt gehörten dem SC die ersten flüssigen Kombinationen. Uzomas als Flanke gedachte Hereingabe rief erstmals Hansa-Keeper Hahnel auf den Plan (8.), doch auch Rostock bewies im Gegenzug erstmals Tordrang, als Krmas Retovs 16-Meter-Knaller blockte.

Es entwickelte sich eine vor allem im Mittelfeld zweikampfintensive Partie mit spielerischen Vorteilen der technisch besseren Dutt-Elf, die zwar das Spiel in die gegnerische Hälfte verlagern konnte, sich aber gegen die disziplinierten Gäste sehr schwer tat und zunächst keine weiteren Torchancen erarbeiten konnte.

Die Pagelsdorf-Schützlinge wiederum setzten auf Konter, scheiterten aber durch eigene Ungenauigkeit und Hektik meist schon im Ansatz. Schindlers Freistoßhammer aus 35 (!) Metern lieferte in der bis dorthin chancenarmen Partie ein kleines Highlight, Pouplin entschärfte den Knaller per Faustparade (26.).

Ein Freistoß auf der anderen Seite, herausgeholt durch einen dynamischen Antritt von SC-Kapitän Butscher und gebremst durch Rahn, der die Gelbe Karte kassierte, sollte dann die Führung der Breisgauer bringen: Jäger brachte den Ball aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten, wo Idrissou den Ball per Kopf noch leicht touchierte und aus kurzer Distanz einnickte (35.).


Kollektiver SC-Jubel mit Torschütze Idrissou in der Mitte.
© dpa Bis zur Pause tat sich dann nicht mehr viel, mit der etwas glücklichen Führung der Hausherren ging es in die Kabine.


Aus der kam Freiburg unverändert, Gäste-Coach Pagelsdorf aber brachte mit Pearce und Bartels für Rahn und Kern zwei Neue, die über beide Flügel für frischen Wind sorgten - Rostock erkämpfte sich gegen die nun etwas tiefer stehenden Gastgeber ein Übergewicht. Chancen ergaben sich aber weiterhin zunächst nur durch Standards - Pouplin war bei Rathgebs direktem Freistoß auf dem Posten (54.).

Im Gegensatz zur ersten Hälfte waren die Breisgauer nun in der Konterhaltung, aber auch der Heimelf fehlte dabei die Präzision für den vielleicht vorentscheidenden Schlag. Bei Rostock kam nun mit Yelen für Rathgeb ein offensiver für einen defensiven Mittelfeldmann (64.).

Lechleiters Distanzschuss vier Minuten später strich ganz knapp über den Balken, auf der Gegenseite verfehlte Butschers Hammer das Tor nur um Zentimeter (71.).

Auch in der Endphase behielten die Abwehrreihen den Überblick. Zwar versuchte die "Hansa-Kogge" alles, um wenigstens einen Zähler zu ergattern, konnte aber weder am geschweige denn im Strafraum gefährliche Szenen heraufbeschwören. Auf der Gegenseite verpasste Uzoma in günstiger zentraler Schussposition die Entscheidung, verdribbelte sich statt abzuschließen (84.). Am Ende reichte es aber auch so für den zweiten Heimsieg der Dutt-Elf.

Nach der Länderspielpause müssen beide Teams am Sonntag ran: Freiburg tritt in Augsburg an, auf Rostock wartet das nächste Spitzenspiel gegen Mainz.

kicker.de





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