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...   Erstellt am 03.04.2010 - 15:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Union - Karlsruhe 1 - 1


Fink schlägt schnell zurück

In einer Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten trennten sich Union und Karlsruhe mit einem gerechten Remis. Nach frühem Rückstand kamen die Badener schnell zurück und dominierten bis zur Pause klar. Nach Wiederanpfiff bestimmten die vorher mutlosen Berliner das Geschehen, bissen sich aber immer wieder an der kompakten Deckung des KSC fest.
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Younga-Mouhani (li.) gegen Staffeldt
Umkämpft war's An der Alten Försterei: Macchambes Younga-Mouhani (li.) beharkt hier Timo Staffeldt (KSC).
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Nach der 1:2-Niederlage beim FSV Frankfurt änderte Trainer Uwe Neuhaus seine Elf auf zwei Positionen und brachte Rauw und Sahin für Göhlert und Mosquera.

Bei Karlsruhe musste Trainer Markus Schupp im Vergleich zum 1:1 gegen Düsseldorf sowohl auf den verletzten Aduobe (Zerrung) als auch Gelbsünder Stindl verzichten. Engelhardt und Staffeldt rückten in die Startelf.

An der Alten Försterei startete die Partie bei besten äußeren Bedingungen verhalten. Beide Teams standen sehr diszipliniert und lauerten auf einen Fehler des Gegners.

Eine mutige Entscheidung von Referee Thielert ermöglichte Union die frühe Führung: Nach einer Flanke kam es im Strafraum zum Luftduell zwischen Langkamp und Benyamina. Referee Thielert sah ein Handspiel des KSC-Verteidigers - Elfmeter! Mattuschka verwandelte sicher zur Führung der Berliner (10.).

Eine Minute später jubelten die Gastgeber erneut, doch Sahin stand bei seinem vermeintlichen Kopfballtreffer im Abseits. Der KSC verschob sich in der Folge weiter nach vorne - mit schnellem Ergebnis: Nach einem weiten Pass von Zimmermann ließ Staffeldt das Leder am Strafraum passieren. Fink war durch und netzte frei vor Glinker aus acht Metern zum 1:1 ein (15.).

Der Ausgleich brachte die Neuhaus-Elf aus dem Konzept, die Badener ergriffen immer mehr die Initiative. Fink verpasste nach Iashvilis tollem Zuspiel die Führung nur knapp (21.), ebenso Krebs nach prima Solo des auffälligen Torschützen (25.).

Von den "Eisernen", die bei eigenen Angriffen kaum nachrückten, war gar nichts mehr zu sehen. Karlsruhe war spritziger, zweikampfstärker und auch technisch besser. Bis zur Pause spielte nur noch die Schupp-Elf, verpasste es aber, aus seiner Dominanz gegen die indisponierten und mutlosen Berliner Kapital zu schlagen.


Mit Gebhardt für Ede begannen die Hausherren Durchgang zwei schwungvoll. Miller war im Glück, als er einen Mattuschka-Schrägschuss ans Knie von Benyamina faustete und ihm das Leder von dort in die Arme sprang (52.). Peitz wiederum vergab nach klugem Rückpass Kohlmanns vom Elfmeterpunkt überhastet (53.).

Der KSC musste seinem temporeichen Auftritt aus dem ersten Abschnitt Tribut zollen, stand sehr tief und kam gegen die viel engagierteren Berliner kaum zu Entlastung. Miller lenkte eine verkappte Freistoßflanke Mattuschkas mit den Fingerspitzen um den Pfosten, bei der folgenden Ecke herrschte Alarmstufe eins im Fünfmeterraum der Gäste, die mit Glück und Geschick einen Rückstand verhinderten (59.).

Nach dem Zwischenspurt der Gastgeber nahm sich die Partie einen kleine Auszeit. Bis auf eine unplatzierten 18-Meter-Schuss von Krebs (64.) tat sich vor beiden Toren längere Zeit nichts. Mattuschkas Knaller, von Langkamp abgeblockt (72.), leitete die Schlussphase ein.

In der hatte Union ein Übergewicht, Karlsruhe aber die beste Chance, doch der eingewechselte Tarvajärvi fälschte einen 16-Meter-Schuss von Fink Zentimeter rechts am Pfosten vorbei (82.).

Vor allem der KSC ist nach dem Remis noch nicht aller Abstiegssorgen ledig und steht am kommenden Sonntag gegen Rostock vor einem ganz wichtigen Spiel. Union Berlin tritt am kommenden Samstag bei Spitzenreiter Kaiserslautern an.

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...   Erstellt am 03.04.2010 - 15:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ahlen - Duisburg 0 - 1


Adler kommt und sticht

Der MSV Duisburg gewann in einem mäßigen Spiel bei Rot Weiss Ahlen mit 1:0 und hält damit die Hoffnung im Kampf um den Aufstieg am Leben. Beide Mannschaften agierten über weite Strecken zu statisch und mit zu wenig Risiko. Gepaart mit einer Fülle von leichten Fehlern führte das zu einer ereignisarmen Partie, die lange Zeit kaum zu unterhalten wusste. Doch dann zauberte Sasic einen Joker aus dem Hut, der letztlich zum spielentscheidenden Faktor wurde. Für RWA rückt der Abstieg dadurch immer näher.
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Duisburgs Keeper Tom Starke
Mitspielender Torwart: Duisburgs Tom Starke klärt.
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Ahlens Trainer Christian Hock nahm im Vergleich zur 1:3-Pleite in Fürth drei Änderungen vor. Für Busch (Gelb), Wiemann und Ollé Ollé kamen der wiedergenesene Döring sowie Tankulic und Özkara. Duisburgs Coach Milan Sasic indes setzte im Vergleich zum 4:1 gegen TuS Koblenz auf eine defensivere Ausrichtung seiner Mannschaft. Anstelle des Offensivmannes Adler baute der Kroate mit Bodzek einen zweiten "Sechser" in seiner Startelf ein.

Auf einem sehr holprigen Rasen taten sich beide Mannschaften lange Zeit sehr schwer, auf Touren zu kommen. Die Duisburger waren das engagiertere Team, konnten sich aber ebenso wenig Torchancen erspielen wie die auf Konter lauernden Ahlener. Hüben wie drüben lag das Problem im Spielaufbau, den eine Unmenge von Fehlpässen nahezu unmöglich machte. Kämpferisch stimmte die Einstellung jedoch auf beiden Seiten, von daher entwickelte sich im Wersestadion eine umkämpfte, aber höhepunktarme Partie zweier Teams, die sich durchaus auf Augenhöhe begegneten.


Aus dem Spiel heraus klappte so gut wie gar nichts, so musste ein Standard für den ersten Aufreger der Begegnung herhalten: Grlics Ecke von rechts landete über Umwege bei Caiuby, der unbedrängt aus vier Metern zum Abschluss kam, die Kugel aber drüber jagte (22.). Den ersten Torschuss der Gastgeber gab Tankulic nach einer halben Stunde ab. Das war dann aber auch schon alles in einer gelinde gesagt mäßigen ersten Hälften.
Ahlen: Neuer Sturm, altes Leid

Ahlens Tankulic (li.) im Duell mit Grlic.
Youngster gegen Oldie: Ahlens 18-jähriger Tankulic (li.) im Duell mit dem 34 Jahre alten Grlic.
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Hock reagierte zur Pause und wechselte seinen kompletten Sturm aus, Stajic und Köse ersetzten Tankulic und Özkara. Die erste Chance hatten aber die Gäste durch Sahan, der jedoch aus spitzem Winkel knapp über das Tor zielte (48.). Der neue Angriff der Ahlener brachte kaum eine Veränderung, nach vorne klappte bei den Gastgebern weiterhin kaum etwas. Anders sah die Sache inzwischen beim MSV aus, der in Durchgang zwei lebhafter agierte und nach 54 Minuten fast in Führung gegangen wäre: Grlic versuchte es per Freistoß aus 23 Metern halblinker Position direkt. Der Ball wurde von Gorschlüter abgefälscht, die Sicht von Kittner versperrt, doch Kirschstein streckte sich und hielt seinen Kasten mit einem Riesenreflex sauber.

Mit zunehmender Spieldauer wurde das Match munterer, das Tempo wurde höher. Vor allem die "Zebras" drängten nun auf die Entscheidung. Sasic unterstrich dies mit der Hereinnahme von Adler, der Caiuby ersetzte. Vermehrt gab es nun auch Einschussgelegenheiten zu sehen. So zischte Tiagos Kopfball knapp über die Latte (68.), während Kittner auf der Gegenseite ebenfalls per Kopf am gut reagierenden Starke scheiterte (72.). Vier Minuten später war es passiert: Tiffert schlenzte eine Freistoßflanke von rechts in den Strafraum. Dort wurde Adler von Lartey sträflich frei gelassen. Der Einwechselspieler bedankte sich und köpfte aus fünf Metern ins rechte Eck zum 1:0 ein.

Danach spielte der MSV die Schlussphase gegen bemühte, aber sichtlich frustrierte Ahlener routiniert herunter. In der 82. Minute hätte Baljak alles klar machen können, sein Fallrückzieher verfehlte das Tor aber um Zentimeter. Am Ende dürfte es den Meiderichern egal gewesen sein, fuhren sie doch die drei Punkte ein.

Ahlen trifft am kommenden Freitag ohne Kittner, der seine fünfte Gelbe gesehen hat, auf den SC Paderborn, Duisburg erwartet am Sonntag darauf die SpVgg Greuther Fürth.

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...   Erstellt am 04.04.2010 - 15:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Augsburg - Fürth 1 - 1


Jentzsch zunächst als Sünder, dann als Retter

In einem temporeichen bayerischen Derby kam Augsburg gegen Fürth nicht über ein Remis hinaus. Nach frühem Rückstand intensivierte der FCA seine Offensivbemühungen, biss sich aber immer wieder an der kompakten Deckung der kurz vor der Pause dezimierten Gäste fest. Die Luhukay-Elf konnte ihre numerische Überlegenheit in Durchgang zwei nicht in den Sieg ummünzen, konnte sogar von Glück reden, dass Allagui kurz vor Schluss vom Punkt an Jentzsch scheiterte.
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Nöthe schießt vor de Roeck ein
Christoph Nöthe schießt zum 0:1 ein - Jonas de Roeck kommt zu spät.
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Im Vergleich zur deftigen 0:4-Pleite in Aachen stellte FCA-Coach Jos Luhukay sein Team auf vier Positionen um: Für Strauß, Sinkala (Knie-OP), Baier und Werner rückten El Alchaoui (nach abgelaufener Rotsperre), Hegeler, Traore und Thurk in die Startelf.

Fürths Trainer Michael Büskens vertraute nach dem 3:1-Erfolg über Ahlen exakt auf seine siegreiche Elf.

In Augsburg entwickelte sich von Beginn an eine muntere Partie, in der sich die Kontrahenten zunächst auf Augenhöhe bewegten und beiderseits schnell den Weg vors gegnerische Tor suchten.

Brinkmann hatte die erste Großchance für den FCA (11.), ehe Nöthe auf der anderen Seite für die kalte Dusche des Aufstiegskandidaten sorgte: Der Angreifer nahm in zentraler Position Müllers zentimetergenauen Pass gut an und netzte an Jentzsch vorbei aus 13 Metern ein (12.).

Die Fuggerstädter intensivierten ihre Offensivbemühungen, doch die Franken standen gut, zeigten sich bissig in den Zweikämpfen und ließen bis auf eine Möglichkeit von El Akchaoui (18.) kaum etwas zu. Biliskov war in der Wahl seiner Mittel gegen Thurk nicht zimperlich, sah die erste Gelbe Karte des Spiels nach einem Foul an dem Goalgetter (21.).

Augsburg erhöhte in einer weiterhin schnellen, aber teilweise hektischen, von vielen Fouls durchsetzten Begegnung immer mehr die Schlagzahl. Doch das Abwehrbollwerk der nun sehr tiefstehenden "Kleeblättler" hielt dem Druck stand, zwingende Torchancen der Luhukay-Elf blieben ebenso Fehlanzeige wie Angriffsaktionen der SpVgg. Den letzten Höhepunkt vor der Pause lieferte Biliskov: Der Kapitän foulte Rafael in Höhe der Mittellinie und sah die Ampelkarte (44.).


Büskens besetzte die Innenverteidigung zu Beginn der zweiten 45 Minuten mit Mauersberger, der für Sararer aufs Feld kam. Der FCA erwischte einen Auftakt nach Maß: Nach einem Freistoß von Traore geriet Grüns Faustabwehr zu kurz. Nach einem Tohuwabohu im Fünfer sprang der Ball von Hegelers Körper zu Thurk, der aus sieben Metern entschlossen hoch unter die Latte einschoss (48.).

Die Gastgeber blieben am Drücker, die Franken konnten sich nur selten befreien. Brinkmann hatte das 2:1 auf dem Fuß (53.), Hegelers Kopfball sauste knapp vorbei (59.), zwischenzeitlich sendete Müller auf der Gegenseite ein Lebenszeichen (58.).

Bei der SpVgg kam Caligiuri für Torschütze Nöthe (62.) und sollte für mehr Stabilität im Mittelfeld sorgen. Diese Maßnahme zeigte Erfolg. Aus dem Spiel heraus gelang dem FCA in der Folge nicht mehr viel, nach einem Freistoß von El Akchaoui allerdings köpfte Rafael nur Zentimeter daneben (66.).

Das Tempo und der Druck waren raus aus den Offensivaktionen der Schützlinge von Luhukay, der mit Baier für Brinkmann einen neuen Impuls setzen wollte (73.). Auch Torghelle kam - für Thurk, der bei seiner letzten Aktion fast noch Wegbereiter des 2:1 gewesen wäre, doch Caligiuri blockte nach glänzendem Zuspiel des Goalgetters Rafaels Schuss aus sieben Metern in letzter Sekunde ab (77.).

Einer der wenigen Entlastungsangriffe der "Kleeblättler" schien dann das Blatt erneut zu Gunsten der Gäste zu wenden: Allagui schnappte sich das Leder rechts im Strafraum. Jentzsch verkürzte den Winkel, holte den Stürmer aber von den Beinen - Elfmeter. Allagui schoss selbst, scheitert aber am Keeper (82.).

In einer prickelnden Endphase warf Augsburg noch einmal alles nach vorne, doch die Deckung der Franken hielt stand.

Fürth tritt am Sonntag auswärts beim MSV Duisburg an, während Augsburg am Montag am Millerntor im Topspiel auf den FC St. Pauli trifft.

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...   Erstellt am 04.04.2010 - 15:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Koblenz - Paderborn 2 - 1


Dank Gunkel darf die TuS noch hoffen

In einer erst im zweiten Durchgang unterhaltsamen Partie drehte die TuS Koblenz einen 0:1-Pausenrückstand noch in einen 2:1-Erfolg über den SC Paderborn. Die Koblenzer bleiben durch die gewonnenen drei Punkte im Rennen um den Klassenerhalt dabei, während die Gäste aus Ostwestfalen nun seit Wochen einem Erfolgserlebnis hinterherlaufen.
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Der Koblenzer Gunkel (re.) im Luftduell mit Paderborns Krause.
Der Koblenzer Gunkel (re.) im Luftduell mit Paderborns Krause.
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Im Vergleich zur Anfangself beim 1:4 in Duisburg änderte TuS-Trainer Petrik Sander sein Team auf zwei Positionen. Everson und Lense begannen für Dzaka und Geißler.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Oberhausen erneuerte André Schubert seine Aufstellung gleich vierfach. Brandy, Daghfous, Krause und Holst starteten für Schachten, Brückner, Löning und den rotgesperrten Topscorer Saglik.

Paderborn begann die Partie abwartend aus einer gut gestaffelten Defensive. Die Schubert-Elf machte in der eigenen Hälfte die Räume und die Passwege geschickt dicht, schaffte es so, die Angriffsbemühungen der TuS meist schon im Keim zu ersticken.


Die Gastgeber mühten sich zwar, doch dauerte es knapp 20 Minuten, ehe sich den Sander-Schützlingen der Weg in den Strafraum der Gäste öffnete. Krontiris setzte einen ersten Versuch rechts vorbei (19.), Pourie war da dem Tor schon näher, scheiterte doch aus kurzer Distanz (20.).

Mitten in die erste zaghafte Drangphase der Hausherren schoss dann Saglik-Ersatz Krause das Spielgerät aus großer Distanz ins Tor und sorgte für die etwas überraschende Gästeführung (22.), die bis zur Pause Bestand haben sollte. Denn Koblenz fehlten in der restlichen Spielzeit bis zum Kabinengang in der hart geführten Partie schlicht die zündenden Ideen, um die sattelfeste Abwehr des SCP zu gefährden. Die Gäste hätten durch Krause das Ergebnis noch höher gestalten können, doch Yelldell vereitelte mit einer tollen Parade (36.).

Durchgang zwei begann schwungvoll - Pourie hatte den Ausgleich auf dem Fuß (48.), auch Paderborn tauchte gleich mehrfach gefährlich vor Yelldell auf (50., 51.). Die TuS steigerte nun die eigenen Offensivbemühungen sichtlich - über Gunkel (57., 59.) und Pourie (60.) näherte sich Koblenz dem Ausgleich. André Schubert reagierte mit einem Doppelwechsel, brachte Brückner und Zedi für Alushi und Brandy (62.).

Doch die Umstellungen brachten nicht den erwünschten Erfolg. Im Gegenteil! Nach einer Ecke staubte Kapllani zum Ausgleich ab (71.) und legte so den Grundstein für die Wende der Partie, die Gunkel mit einem sehenswerten Freistoß nur wenig später zementierte (75.).

In der Schlussphase änderte sich am neuen Spielstand nichts mehr. Die TuS spielte die drei Punkte mit Selbstbewusstsein nach Hause, hätte durch Pourie (82.) gar noch höher gewinnen können. Für den SCP setzte es im Stadion Oberwerth die dritte Plete in Serie und das insgesamt sechste Spiel ohne eigenen Sieg. Die TuS feierte einen lebenswichtigen Erfolg, der die Hoffnung auf den Nichtabstieg am Leben hält.

Beide Teams müssen am nächsten Freitag erneut ran. Koblenz tritt in Aachen an und Paderborn empfängt Ahlen.

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...   Erstellt am 04.04.2010 - 15:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oberhausen - Lautern 2 - 1


Stoppelkamp und Kaya stoppen FCK

Der 1. FC Kaiserslautern unterlag überraschend in Oberhausen und wurde für die eigene Passivität bestraft. Nach Jendriseks Führungstreffer taten die Pfälzer viel zu wenig und standen nach Toren von Stoppelkamp und Kaya am Ende mit leeren Händen da. Für RWO sind es drei eminent wichtige Punkte im Abstiegskampf.
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König gegen Rodnei.
Rasantes Kopfballduell: König gegen Rodnei.
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RWO-Trainer Hans-Günter Bruns änderte sein Team gegenüber dem 2:1-Erfolg beim SC Paderborn auf einer Position. Der kopfballstarke Gordon kehrte nach Gelbsperre zurück, für ihn musste Terranova auf die Bank.

Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz musste nach dem deutlichen 4:0 über 1860 München sein Team in der Defensive umbauen, da Dick gelbgesperrt fehlte. Steinhöfer übernahm den defensiven Part auf der rechten Seite, Ilicevic kam neu in die Startelf.

Der Spitzenreiter begann die Partie abgeklärt aus einer sicheren Defensive. Da Oberhausen keine Mittel fand, die Pfälzer Hintermannschaft auszuhebeln, blieben Torgelegenheiten Mangelware. Die erste dicke Möglichkeit des Spiels hatte Pappas für RWO, doch sein Kopfball ging knapp am linken Pfosten vorbei (23.).

Nach knapp einer halben Stunde nutzte der FCK seine erste Chance eiskalt. Gordon verlor im Mittelfeld den Ball, Mandjeck schickte Jendrisek, der Schlieter versetzte, und den Führungstreffer erzielte (29.).

In der Folge verwaltete die Kurz-Elf den Vorsprung ohne große Mühe. RWO versuchte es fast ausschließlich mit hohen Bällen in die Spitze und scheiterte ein ums andere Mal an der Lufthoheit der Lauterer.


Nach der Pause sahen die Zuschauer weiterhin eine mäßige Zweitligapartie ohne echte Höhepunkte. Nach einer Stunde wurde die Lauterer Passivität allerdings bestraft. Der aufgerückte Embers setzte sich links durch, flankte in die Mitte, wo Stoppelkamp Bugera versetzte und zum Ausgleich einschoss (61.).

Danach nahm das Spiel endlich Fahrt auf. Kaiserslautern wurde etwas offensiver und auch RWO glaubte plötzlich an seine Siegchance. Und das Team vom Niederhein wurde für sein Engagement belohnt. Nach einem Zweikampf zwischen Steinhöfer und König zeigte Schiri Meyer auf den Punkt. Kaya ließ Sippel bei dem Strafstoß keine Abwehrmöglichkeit (76.).

In einer dramatischen Schlussphase versuchte der FCK alles, die Niederlage noch abzuwenden. Doch beim vermeitlichen Ausgleichstreffer in der Schlussminute stand Jendrisek knapp im Abseits.

Oberhausen spielt am Sonntag beim FSV Frankfurt. Der FCK hat am Samstag Union Berlin zu Gast.

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Rostock - Aachen 2 - 0


Johannsson trifft erstmals und bekommt Lust auf mehr

Hansa Rostock behauptete sich dank einer kämpferisch vorbildlichen Vorstellung mit 2:0 gegen Alemannia Aachen und gab damit der Hoffnung auf einen Ligaverbleib neue Nahrung. Die Hanseaten begannen dabei furios und gingen rasch in Führung, verpassten es dann aber nachzulegen und mussten bis in die zweite Hälfte hinein zittern, ehe der so eminent wichtige Dreier unter Dach und Fach gebracht wurde.
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Rostocks Langen schüttelt Jepsen (re.) ab.
Auf, auf und davon: Rostocks Langen schüttelt Jepsen (re.) ab.
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Rostocks Trainer Marco Kostmann musste im Vergleich zur 0:2-Schlappe bei St. Pauli seine Startelf umstellen. Für den rotgesperrten Kapitän Retov, der wegen seines Ausrasters in Hamburg eine Sperre von sieben Spielen bekommen hatte, begann Pannewitz. Auch Aachens Coach Michael Krüger brachte nach dem 4:0-Heimsieg über Augsburg einen Neuen: Casper spielte anstelle von Demai.

Die Rostocker hatten sich zweifelsohne etwas vorgenommen, und das zeigten sie von Beginn an ziemlich deutlich. Engagiert und mit viel Leidenschaft drängten sie ohne langes Warten auf die Führung. Langen scheiterte nach fünf Minuten noch an Stuckmann, nur eine Minute später machte es Johannsson allerdings besser: Der Isländer marschierte in Richtung Strafraum und zog aus 18 Metern zentraler Position einfach mal ab. Das Leder kam zentral aufs Tor, Stuckmann konnte den durchaus haltbaren Ball dennoch nicht parieren. Dem 30-Jährigen dürfte es egal gewesen sein, war es doch sein Premierentor für Hansa.


Es war ein furioser Beginn der Rostocker, die geistig frischer wirkten, extrem lauffreudig waren und den Takt vorgaben. Nur verpassten sie es, gegen ideenlose Aachener nachzulegen. Dahlen (8.), Pannewitz (13.) und Langen (15.) waren zu unpräzise, während Bartels noch von Stuckmann abgefangen wurde (19.). Danach verflachte das Match jedoch ein wenig. Hansa nahm das Tempo raus, während die Alemannen ihre anfängliche Lethargie ablegten. Folglich kehrte in den Strafräumen Ruhe ein, auch wenn die Rostocker weiterhin etwas mehr investierten.
Frühes Aus für Pannewitz und Herzig

Rostocks Bartels im Duell mit Fiel und Jepsen (re.).
Behauptet: Rostocks Bartels im Duell mit Fiel und Jepsen (re.).
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Für Hansas Pannewitz (Pferdekuss) sowie Aachens Herzig (grippaler Infekt) war das Match in dieser Phase bereits beendet. Beide mussten angeschlagen ausgewechselt werden. Schröder (Rostock) sowie Özgen (Aachen) kamen neu ins Spiel, das jedoch bis zur Pause keine weiteren Höhepunkte zu bieten hatte.

Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst das gleiche Bild wie gegen Ende des ersten Durchgangs. Die Hausherren hatten leichte Feldvorteile, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Aachen hingegen fiel weiter kaum etwas ein. Krüger reagierte auf die ideenlose Vorstellung seines Teams und brachte mit Lasnik, der Fiel ersetzte, einen frischen Mann. Das nächste Tor machten aber die Hanseaten - und erneut zeigte sich Johannsson treffsicher. Schlitte flankte von der linken Seite flach in die Mitte, wo der Isländer Olajengbesi abschüttelte und aus zehn Metern trocken einnetzte (58.).

Damit war die Vorentscheidung gefallen. Die Gastgeber zogen sich nämlich nicht zurück. Sie kontrollierten das Geschehen und lauerten auf die endgültige Entscheidung. In der 74. Minute hatte Danielsson diese dann auch auf dem Fuß, der Isländer jagte das Leder aber aus sechs Metern unbedrängt über den Kasten. Weil die Alemannen allerdings weiterhin ohne Ideen agierten und nur einmal ernsthaft gefährlich vor Walke auftauchten (80., Nemeth), mussten sie letztlich nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen in Folge den Platz als Verlierer verlassen.

Rostock tritt wieder am kommenden Sonntag beim Karlsruher SC an, Aachen empfängt bereits am Freitag zuvor die TuS Koblenz.

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1860 - Cottbus 1 - 2


Cottbus gewinnt das Traumtor-Festival

Energie Cottbus hat den Schwung aus dem 4:1 gegen Bielefeld mit nach München genommen und sich mit dem zweiten Dreier in Folge weiter vom Relegationsplatz entfernt. In einem durchschnittlichen Spiel mit überdurchschnittlich schönen Toren führten die Gäste bei den nur phasenweise überzeugenden "Löwen" zur Pause schmeichelhaft, ließen aber dank einer kompakten Defensivleistung im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen.
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Fußball, 2. Bundesliga: Stanislav Angelov (r., Energie Cottbus) jubelt über sein 2:1, Marco Kurth verfolgt den Bulgaren
Siegtorschütze: Stanislav Angelov (r.) feiert seinen Treffer zum 2:1.
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1860-Coach Ewald Lienen nahm gegenüber dem 0:4 in Kaiserslautern zwei Startelfänderungen vor: Rösler, von seinen Oberschenkelproblemen genesen, und Mlapa verdrängten Ludwig und Kapitän Lauth auf die Bank.

Bei Energie dagegen musste Claus-Dieter Wollitz nach dem 4:1-Sieg gegen Bielefeld einmal gezwungenermaßen tauschen: Shao fehlte gegen seinen Ex-Klub wegen einer Sprunggelenksverletzung, dafür bekam Fandrich eine Chance von Beginn an - wie bisher nur einmal: im Hinspiel gegen die "Löwen".

Die ersten Minuten gehörten eigentlich den Münchner Löwen, die trotz ihres Daseins im grauen Tabellenmittelfeld sehr engagiert begannen. Das Führungstor gelang jedoch den Gästen: Weil Ghvinianidze gegen Petersen nach Rivics Verlängerung viel zu passiv vorging, konnte der 21-jährige Energie-Angreifer Maß nehmen und traumhaft aus 18 Metern über Kiraly hinweg einnetzen (9.).

Das Tor spiegelte den Spielverlauf aber nicht annähernd wider: Nur die Münchner machten das Spiel, Cottbus versammelte sich geschlossen in der eigenen Hälfte, ohne eigene Offensivaktionen zu starten. Aigner scheiterte in dieser Phase zweimal an Tremmel, erst aus spitzem Winkel (20.), dann per Drehschuss (26.). Neun Minuten später war Cottbus' Schlussmann dann jedoch vollkommen machtlos: Rösler zirkelte einen Freistoß aus über 20 Metern mithilfe des rechten Innenpfostens perfekt ins Netz. Die Wende? Mitnichten! Die Gäste antworteten mit ihrem zweiten Angriff - und ihrem zweiten Tor: Angelov, von Jula stark per Hacke bedient, ließ Ghvinianidze im Strafraum mühelos stehen und netzte vehement ein (39.). Nach drei sehenswerten Treffern ging es also etwas schmeichelhaft mit 1:2 in die Kabinen.


Beda fehlte nach einem Zusammenprall kurz vor der Pause beim Wiederanpfiff, Hoffmann verteidigte nun neben Ghvinianidze, und auch Lauth kam bald für Mlapa (60.). Dies war auch deshalb nötig, weil Cottbus inzwischen deutlich offensiver attackierte und die Gastgeber damit im Spiel nach vorne kaum zur Entfaltung kommen ließ. Gleichzeitig fehlten im Münchner Spiel Kreativität und Präzision.

So plätscherte die Partie der Schlussphase entgegen. Der nach wie vor bemühten Lienen-Truppe fiel gar nichts mehr ein, Energie hatte keine Mühe, das eigene Tor schadlos zu halten. Stattdessen hatte Rivic nach Petersens guter Vorarbeit das 3:1 auf dem Fuß, aber Ghvinianidze rettete per Kopf auf der Linie (78.). Das war das letzte Highlight in einer nur vor der Pause ansehnlichen Zweitligapartie.

Nach dem 0:4 in Kaiserslautern musste 1860 also den nächsten Rückstand hinnehmen, tabellarisch hat dies jedoch keine Auswirkungen mehr. Am Freitag gegen Arminia Bielefeld geht es erneut nur um die Ehre - und um Wiedergutmachung. Cottbus dagegen kann einen Tag später gegen Düsseldorf vielleicht schon den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Dum und Kurth werden allerdings aufgrund ihrer jeweils fünften Gelben Karte nicht mithelfen können.

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Bielefeld - Paderborn 2 - 1


Cidimar kommt, vergibt und wird fehlen

Erstmals mit Frank Eulberg in verantwortlicher Position auf der Bank gelang Arminia Bielefeld ein 2:1-Erfolg über den FSV Frankfurt. Dabei mussten die Ostwestfalen aber erst durch einen Rückstand geweckt werden. Für die Gäste wurde Cidimar zur tragischen Figur: Der Torjäger musste zunächst auf der Bank Platz nehmen, vergab nach seiner Einwechslung beste Möglichkeiten und wird nun auch noch Gelb-gesperrt fehlen.
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Berisha (Arminia Bielefeld, Mitte), gegen Ledgerwood und Voigt (FSV Frankfurt)
Oft mitten im Geschehen: Besart Berisha(Bielefeld, Mitte) war an beiden Arminia-Toren beteiligt.
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Mit Frank Eulberg hatte ein neuer Mann gegen den FSV Frankfurt das Kommando auf der Arminen-Bank, nachdem Detlev Dammeier entmachtet worden war. Der bisherige Co-Trainer - ausgestattet mit der nötigen Fußballlehrerlizenz - nahm gegenüber der 1:4-Niederlage in Cottbus drei personelle Änderungen vor. In der Innenverteidigung kam Mijatovic für den am Knöchel verletzten Kucera zum Zug, Kirch kehrte nach Verletzung zurück und verdrängte Janjic. Im Angriff schenkte Eulberg überraschend Berisha das Vertrauen als Katongo-Ersatz (Gelb-Sperre), Guela stand gar nicht im Kader.

FSV-Trainer Boysen konnte wieder auf Torwart Klandt und Gjasula zurückgreifen, die beim 2:1 gegen Union Berlin Gelb-Sperren absitzen mussten. Ischdonat und Torjäger Cidimar mussten für die beiden zunächst auf die Bank.

Beide Mannschaften ließen es am Ostersonntag zunächst ruhig angehen. Die Gäste blieben länger bei ihrer abwartenden Haltung, so dass die Bielefelder zwangsläufig zu Feldvorteilen kamen. Folgerichtig boten sich den Arminen auch die ersten Möglichkeiten: Mijatovic und Boll scheiterten nach einer Federico-Ecke kurz nacheinander am glänzend reagierenden Klandt (9.), Risgards Direktschuss nach schöner Kombination über Feick und Berisha verfehlte sein Ziel deutlich (16.).


Allzu energisch und einfallsreich gerieten die DSC-Angriffe allerdings nicht. Die Hessen konnten sich immer wieder leicht befreien und kamen Mitte des ersten Durchgangs auch zu ersten zaghaften Möglichkeiten: Gjasulas 22-Meter-Schuss strich rechts vorbei (21.), Mölders brachte die Kugel aus spitzem Winkel nicht im Netz unter, nachdem er Eilhoff bereits umspielt hatte (25.).

Mit Dauer des Spiels wurde die Partie keineswegs besser. Im Gegenteil: Akteure beider Teams leisteten sich immer wieder leichte Fehler, die Spielfluss nicht aufkommen ließen. Klandt (24.), Voigt (35.) und Gledson (38.) brachten mit ihren Unsicherheiten das eigene Tor in Gefahr, die Bielefelder nahmen die Angebote aber nicht an. So wären die Ostwestfalen fast mit einem Rückstand in die Pause gegangen: Gjasula bediente in der 45. Minute den durchstartenden Gallego, der das Leder frei vor dem Tor aber schwach in die Beine des herausstürzenden Eilhoff schob.

Im zweiten Durchgang bot sich zunächst ein unverändertes Bild, ehe Klitzpera Leben in die Partie brachte: Nach einer Gallego-Ecke setzte er sich zunächst im Kopfballduell gegen Fort durch. Eilhoff parierte glänzend, aber erneut reagierte Klitzpera besser als der ihm zugeteilte Arminia-Angreifer und schoss zur Gästeführung ein (57.).

Die sollte allerdings nicht lange Bestand haben, denn fast im direkten Gegenzug setzte Fort mit einer direkten Weiterleitung Berisha in Szene. Der Albaner legte zurück auf Lamey, der aus halbrechter Position flach ins kurze Eck traf (59.).

Einmal in Fahrt, legten die Hausherren gleich nach: Wieder war es Berisha, der sich nach einer Feick-Flanke leicht gegen Voigt durchsetzte. Seinen Schuss aus acht Metern konnte Klandt noch abblocken, den Nachschuss versenkte Fort aber sicher zum 2:1 (63.).

FSV-Trainer Boysen setzte mit einem Dreifachwechsel - Kujabi, Junior Ross und Cidimar kamen - ein Zeichen, und tatsächlich boten sich Torjäger Cidimar zwei glänzende Ausgleichschancen: Weder per Kopf (73.) noch per Fuß (81.) deutete der Brasilianer jeweils freistehend seine zuletzt gezeigten Vollstreckerqualitäten an.

Er vergab damit einen Punktgewinn des FSV und wird auch am kommenden Sonntag gegen Oberhausen nicht helfen können: Cidimar handelte sich seine fünfte Gelbe Karte ein. Bereits am Freitag tritt Bielefeld bei 1860 München an.

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...   Erstellt am 05.04.2010 - 22:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Düsseldorf - Pauli 1 - 0


Heidinger beendet Fortunas Durststrecke

Auch das auswärtsstarke St. Pauli konnte die Fortuna zu Hause nicht knacken. Düsseldorf bleibt ungeschlagen und fuhr gegen die Hamburger einen verdienten Sieg ein. Damit meldet sich die Elf von Norbert Meier nach einer Durststrecke von vier sieglosen Spielen wieder im Aufstiegskampf zurück.
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Florian Lechner und Sebastian Heidinger
Umgekehrte Vorzeichen: Verteidiger Florian Lechner wird von Angreifer Sebastian Heidinger gestoppt.
© picture alliance Zoomansicht

Fortuna-Coach Norbert Meier nahm gegenüber dem 1:1 beim KSClediglich eine Änderung in seiner Startelf vor. Nach Gelbsperre kehrte Kapitän Lambertz ins Team zurück, so dass Oehrl auf die Bank musste.

Verglichen mit dem 2:0 gegen Rostock stellte Holger Stanislawski seine Elf auf zwei Positionen um: Bruns (nach Gelbsperre) und Hennings ersetzten Boll (Gelbsperre) und Naki.

Das Abtasten dauerte vor ausverkauftem Stadion in Düsseldorf gerade mal fünf Minuten. Danach wurde von beiden Seiten das Tempo hochgefahren und das Mittelfeld hüben wie drüben schnell überquert. Zunächst war St. Pauli am Zug und kam innerhalb von kurzer Zeit drei Mal zu Möglichkeiten, wenngleich es am konsequenten Abschluss noch haperte. Bei der Fortuna sah es nicht besser aus: zu vorschnell wurden die Angriffe abgeschlossen.

In der Folge ordneten sich beide Mittelfeldreihen, zudem gingen beiden Seite aggressiver zu Werke, die Räume wurden enger und das Offensivspiel dadurch schwieriger. So dauerte es eine halbe Stunde bis zur ersten echten Torchance, die aus einer verunglückten Abwehraktion vom Morena resultierte. Der Kapitän der Hamburger wollte per Kopf klären, brachte dadurch van den Bergh ins Spiel. Dessen harten Schuss parierte Keeper Hain glänzend (31.).

Insgesamt war die Fehlerquote vor der Pause auf beiden Seiten allerdings zu hoch. Die beiden Spitzen wurden dadurch kaum in Szene gesetzt, weil der Ball meist schon im Mittelfeld wieder verloren ging.



St. Pauli verpennte den Wiederanpfiff, und Düsseldorf lag nach einem schönen Angriff schnell in Front. Ein langer Ball von Fink landete bei Harnik, der vors Tor passte, wo Lechner gegen Heidinger nicht konsequent zu Werke ging und schon führte die Fortuna, weil der zum Stürmer umfunktionierte Heidinger aus kurzer Distanz einschoss (48.).

St. Paulis Coach Stanislawski reagierte und schickte Naki für Kruse aufs Feld. Sekunden später gab der seinen ersten Schuss ab, und Ratajczak musste seine erste Parade zeigen (60.). Die Gäste waren jetzt deutlich darum bemüht, die Initiative zu ergreifen. Doch Düsseldorf hatte bessere Chancen, weil die Hamburger der Heimelf in der Offensive viele Räume anboten. Allerdings spielte die Meier-Truppe die Angriffe nicht konsequent zu Ende.

Und der Tabellenzweite? Viel zu oft wurden in der Schlusphase hohe Bälle in den Strafraum geschlagen. Die ganz große Chance blieb aus, bis Ratajczak patzte. Aber der Schussversuch von Sukuta-Pasu war zu schwach, und der Keeper machte seinen Fehler gut (78.). In der hektischen Schlussphase agierte St. Pauli nur noch mit langen Bällen, was die sichere Defensive der Gastgeber nicht weiter in Verlegenheit brachte und den Düsseldorfern einen verdienten Sieg bescherte.

Düsseldorf muss am Samstag bei Energie Cottbus antreten und darf im Aufstiegskampf wieder hoffen, St. Pauli erwartet im Montagsspiel den FC Augsburg zum Aufstiegsduell.

kicker.de





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