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...   Erstellt am 24.04.2009 - 19:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ahlen - Duisburg 0 - 2


Adler stoppt den Abwärtstrend
Nach nur zwei Punkten aus vier Spielen ist dem MSV Duisburg bei Rot-Weiss Ahlen wieder ein Dreier gelungen. Gegen erschreckend harmlose Emmerling-Schützlinge reichte den "Zebras" eine solide Leistung zu einem ungefährdeten 2:0-Erfolg. Während Ahlen nun schon sechs Partien ohne Sieg ist, konnte sich auf MSV-Seite Nicky Adler feiern lassen, der an beiden Toren beteiligt war.


Ließ sich von Bodzek (li.) und Tiffert (re.) zu Recht feiern: Nicky Adler bereitete ein Tor vor und erzielte eines selbst.
© picture alliance Ahlens Trainer Stefan Emmerling nahm nach dem 0:0 in Mainz lediglich eine Änderung vor. Bölstler ersetzte den Gelb-gesperrten Maul

Auf Duisburger Seite stellte Coach Peter Neururer im Vergleich zur 2:3-Heimpleite gegen Koblenz zweimal um. Makiadi und Ben-Hatira fanden sich auf der Bank wieder und wurden durch Tararache und Adler ersetzt.

Bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen kam die Begegnung nur schleppend in Fahrt. Viele kleine Fouls in der neutralen Zone prägten die Anfangsphase. Zahlreiche Unterbrechungen ließen zunächst keinen Platz für spielerische Elemente. Eine Szene mit Folgen ereignete sich in der neunten Minute, als MSV-Schlussmann Starke mit Ahlens Kittner zusammenprallte. Beide spielten zunächst weiter, mussten im Verlauf des ersten Durchgangs aber vom Feld. Kittner gab nach 16, Starke nach 30 Minuten auf.

Gerade als die Hausherren etwas besser ins Spiel zu finden schienen, schlug Duisburg gegen zwischenzeitlich dezimierte Ahlener - Kittner wurde neben dem Feld behandelt - zu. Adler drang mit Tempo in den Strafraum ein und wurde von Wiemann zu Fall gebracht. Tararache verwandelte den fälligen Strafstoß souverän (15.). Nur vier Minuten später legte die Neururer-Elf nach. Wagner legte am Strafraum für Adler ab, der aus 19 Metern hart abzog. Pelzer fälschte die Kugel unhaltbar für Langerbein zum 0:2 ab (19.).

Viel mehr tat sich lange Zeit nicht. Duisburg kontrollierte das Match aus der Defensive, Ahlen kam über eine leichte optische Überlegenheit nicht hinaus. Reus traf nach einer knappen halben Stunde das Außennetz, ehe die Emmerling-Elf gegen Ende des ersten Abschnitts doch noch gefährlich wurde. Wiemann traf per Kopf nur den Querbalken (43.), bevor Korzynietz Sekunden später unmittelbar vor der Linie gegen Großkreutz rettete (44.). Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff musste der MSV einen weiteren personellen Rückschlag verkraften. Von Wiemann unglücklich im Gesicht getroffen, musste Schlicke stark blutend vom Feld. Der Innenverteidiger wurde in der Pause ins Krankenhaus gebracht, während Schildenfeld seinen Platz im zweiten Durchgang einnahm.


Im zweiten Abschnitt tat sich eine Viertelstunde lang gar nichts. Ahlen war bemüht, agierte aber ohne jegliche Durchschlagskraft, die Meidericher machten nicht mehr als nötig. In der 60. Minute riss es die Zuschauer dann aber von ihren Sitzen, nachdem Großkreutz Toborg auf die Reise geschickt hatte. Statt selbst zu schießen, passte der Angreifer aus halbrechter Position aber noch einmal nach innen, wo der starke Korzynietz die Situation bereinigte.

Das insgesamt mäßige Match wurde nun etwas besser. Veigneau schoss gleich zweimal Reus an, ehe Kouemaha an Langerbein scheiterte (67.). Eine Minute später hatte Ahlen Glück, dass Referee Christ weiterspielen ließ, obwohl di Gregorio den durchgebrochenen Wagner umgelegt hatte.

Von der Emmerling-Elf kam offensiv viel zu wenig, um der Partie noch eine Wende geben zu können. Ohne großen Aufwand hielten die "Zebras" die Heimelf vom eigenen Tor fern. Zweimal bot sich Ahlen in der Schlussphase dennoch die Chance zum Anschluss, Naki brachte das Leder alleine vor Herzog aber nicht am Keeper vorbei (81.), Reus zielte knapp daneben (88.).

Ahlen empfängt am Sonntag St. Pauli, Duisburg hat am Montag Fürth zu Gast. Kouemaha und Tararache werden dem MSV dann definitiv fehlen. Beide sahen ihre fünfte Gelbe Karte.

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...   Erstellt am 24.04.2009 - 19:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Freiburg 1 - 2



Idrissou überrascht die "Kiez-Kicker"
St. Pauli, nun seit fünf Partien sieglos, kann einfach nicht mehr gewinnen. Die Elf von Trainer Holger Stanislawski war über weite Strecke in einer insgesamt mäßigen Begegnung das aktivere Team, doch Tabellenführer Freiburg zeigte sich ungemein effektiv und entführte die Punkte am Millerntor. Die Breisgauer machten mit dem dritten Sieg in Folg einen großen Schritt Richtung Bundesliga.


Gestoppt: Freiburgs Pavel Krmas (li.) lässt Morike Sako (re.) nicht vorbeiziehen.
© picture-alliance Zwei Änderungen musste St. Pauli-Trainer Holger Stanislawski im Vergleich zum 0:2 in Nürnberg vornehmen: Für die gesperrten Eger und Bruns standen Kalla und Brunnemann in der Startelf. Auf einer Postion stellte SC-Coach Robin Dutt seine Mannschaft gegenüber dem 3:2 gegen Ingolstadt um: Bechmann verdrängte Glockner.

Eine fade Anfangsphase sahen die Zuschauer am Millerntor, obwohl der Ball schon nach drei Minuten im Netz zappelte. Meggle stand im Abseits, Schiedsrichter Schößling hatte vor Sakos erfolgreichem Abschluss schon abgepfiffen. Vorsichtiger Spielaufbau, viele Fehlpässe, zaghafte Aktionen in Richtung gegnerisches Tor: Das Spiel nahm in der Folge nur schwer Fahrt auf. Der nächste Aufreger hatte mit Fußball wenig zu tun, denn Abdessadki versuchte sich als Ringer und sah für seine Aktion gegen Kalla Gelb (17.). Schon besser anzusehen war die Szene aus der 20. Minute, als Sako eine Ablage von Hoilett an den rechten Außenpfosten des SC-Tores donnerte.

Vom Tabellenführer kam indes nichts. Die Breisgauer agierten fahrig im Spielaufbau und ohne Durchschlagskraft in der Offensive. Akzente setzte weiter nur Abdessadki - allerdings negative. Robin Dutt nahm den aggressiven und Gelb-Rot-gefährdeten Mittelfeldspieler vom Feld (34.), Glockner kam. Hektisch ging es weiter, Dutts Co-Trainer Damir Buric wurde auf die Tribüne verbannt. Fußball wurde aber auch noch gespielt, besonders in der 42. Minute: nach einer sehenswerten Kombination versenkte Brunnemann den Ball unhaltbar für Pouplin ins linke untere Eck.


Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war von Freiburg herzlich wenig zu sehen. St. Pauli legte munter los, zweimal schlug der Ball auch im SC-Gehäuse ein. Doch weder Sakos-Treffer noch der Kopfball von Schultz ins linke Eck fanden die Anerkennung von Schößling, der jeweils eine Abseitsstellung erkannte. Schultz, mit einem Distanzschuss, und Ebbers, dessen Kopfball noch vor der Linie geklärt wurde, zeigten den Willen der Stanislawski-Elf nachzulegen. Allerdings durchkreuzte Freiburg die Hoffnungen der Heimelf auf den zweiten Treffer mit dem überraschenden Ausgleich. Butscher nickte nach einer Freistoßflanke von Schuster unbedrängt ein (63.).

Und es kam noch schlimmer für die Elf vom Millerntor. Der eingewechselte Rodionov düpierte Kalla, den Rückpass drosch Idrissou zum 2:1 für Freiburg ins linke untere Eck (77.). St. Pauli bemühte sich um die passende Antwort, die blieb aber aus. Lediglich ein Hoilett-Schuss (80.) sorgte noch einmal für Gefahr, Pouplin zeigte sich aber auf dem Posten.

St. Pauli gastiert am Sonntag in Ahlen, Tabellenführer Freiburg empfängt ebenfalls am Sonntag FSV Frankfurt.

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...   Erstellt am 24.04.2009 - 19:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Augsburg 2 - 1


Haas hält Fürth im Rennen
Die SpVgg Greuther Fürth kam zuhause gegen den FC Augsburg zu einem 2:1-Sieg und kommt dadurch zu einem eminent wichtigen Dreier im Aufstiegsrennen. Die Franken überzeugten vor allem zu Beginn und gingen rasch in Führung, die sie dann nicht mehr aus der Hand gaben. Augsburg wartet somit weiterhin seit 1994 auf einen Erfolg im Playmobil-Stadion.



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Freude pur: Die Fürther Spieler freuen sich über das 2:0.
© picture-alliance Fürths Trainer Benno Möhlmann musste auf Schröck, der sich beim 1:0-Zittersieg bei Wehen Wiesbaden die fünfte Gelbe abholte, verzichten. Dafür konnte Haas nach abgesessener Gelbsperre wieder mitwirken. Zudem stürmte Reisinger für Haase. Augsburgs neuer Coach Jos Luhukay hingegen musste im Vergleich zum 3:0 gegen Osnabrück Stürmer Torghelle ersetzen. Der Ungar fiel wegen einer Knieverletzung aus und wurde durch Ex-Fürther Kioyo vertreten.


Die Fürther erwischten den besseren Start. Sie waren präsenter in den Zweikämpfen, hatten deutlich mehr Zug zum Tor und lagen nach bereits vier Minuten in Führung: Bei einer Freistoßflanke von der linken Außenbahn setzte sich Biliskov im Kopfballduell mit Kioyo durch und nickte dann aus sechs Metern in den linken Winkel ein. Die Augsburger zeigten sich konsterniert, sie schafften es kaum für Entlastung zu sorgen. Erst nach 14 Minuten setzte Thurk mit einem 18-Meter-Schuss, der knapp vorbei ging, ein erstes Ausrufezeichen.

Die Musik spielte aber weiterhin in der Hälfte des FCA. Greuther Fürth dominerte den Gegner nach Belieben und legte nach 17 Minuten nach: Der Ex-Augsburger Haas schlenzte einen Freistoß aus knapp 20 Metern zentraler Position unhaltbar in den linken Winkel. Etwas später hatte Reisinger das 3:0 auf dem Kopf, er streifte aber aus zehn Metern nur den rechten Außenpfosten (23.).

Danach zogen sich die Franken zurück und lauerten auf Konter. Augsburg kam dadurch zu mehr Spielanteilen, wusste damit aber nichts anzufangen. Die Fuggerstädter operierten viel mit Flanken aus dem Halbfeld, die aber für das großgewachsene Innenverteidigerduo Biliskov/Mauersberger kaum ein Problem darstellten. So sorgten lediglich Distanzschüsse für ein wenig Gefahr. Werner vergab jedoch gleich zweimal (27., 32.).

Fürth blieb aber spielerisch klar überlegen, agierte aber nicht konsequent genug. Folglich bleiben klare Einschussgelegenheiten Mangelware. Erst in der Schlussphase tauchten die Fürther wieder gefährlich vor Neuhaus aus, doch Reisinger (42.) und Mauersberger (43.) waren per Kopf zu unpräzise, so dass es nur mit der 2:0-Führung in die Kabinen ging.

Augsburg schafft die Wende nicht


Strauchelnder Kunstschütze: Fürths Haas im Zweikampf mit Mölzl (re.).
© picture-alliance Luhukay reagierte und brachte mit Kläsener für den Gelb-Rot-gefährdeten Sinkala einen neuen Abwehrspieler. Am Spielverlauf änderte dies aber nichts, denn die Kleeblätter waren weiterhin tonangebend. Sie verpassten es aber, die Vorentscheidung herbeizuführen. Reisinger köpfte drüber (50.), Haas scheiterte mit einem direkten Freistoß an FCA-Schlussmann Neuhaus (57.), nur eine Minute danach schoss Reisinger nur knapp links vorbei.

Mit zunehmender Spieldauer ließen die Kräfte bei den Franken aber nach, wodurch der FCA mehr Freiräume bekam. Und die Fuggerstädter nutzten dies. Nach 70 Minuten setzte sich Szabics gegen Biliskov und Loboué durch, passte dann aber zu ungenau, so dass der mitgelaufene Baier verpasste. Anders rum klappte es dann besser: Mit einem weiten Ball aus der eigenen Abwehr heraus eröffnete da Costa Baier die Riesenchance. Der Mittelfeldmann hatte nur noch Loboué vor sich, passte aber uneigennützig zum mitgelaufenen Szabics, der locker einschob.

Die Gäste bekamen nun die zweite Luft, sie strahlten mehr Souveränität aus und drängten auf den Ausgleich, taten sich aber gegen sichtlich verunsicherte Fürther schwer. Die Möhlmann-Elf war nun noch darauf bedacht, das Spiel über die Runden zu bringen. Sporadisch wurde aber über Konter für Entlastung gesorgt. Und fast hätte Takyi Ruhe in die Partie gebracht, der 24-Jährige schoss aber knapp links vorbei. Am Ende tat dies nichts, denn der FCA konnte nicht noch einmal zuschlagen und musste als Verlierer die Heimreise antreten.

Fürth muss am Montag, den 27. April 2009, zum Spitzenspiel in Duisburg antreten. Augsburg dagegen empfängt am Freitag zuvor den TSV 1860 München zum nächsten Derby.

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Oberhausen - 1860 1 - 1



Hoffmann bringt Remis
In einer zunächst unterhaltsamen, in der zweiten Halbzeit dann aber immer statischeren Partie teilten sich Rot-Weiß Oberhausen und 1860 München die Punkte. Mit 1:1 trennten sich die Tabellennachbarn, die damit das Thema Abstiegskampf immernoch nicht komplett abhaken konnten. Oberhausen liegt neun, die "Sechziger" acht Punkte vor den gefährdeten Rängen - ein gutes Polster, aber nicht der garantierte Ligaverbleib.



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Embers und Rukavina mit Kampfgeist: Letztlich mussten sich beide mit einem Punkt begnügen.
© picture alliance RWO-Trainer Jürgen Luginger sah sich nach der 1:3-Niederlage in Rostock zu drei personellen Veränderungen gezwungen: In der Abwehr ersetzte er den gesperrten Pappas (fünfte Gelbe Karte) durch Uster, im Mittelfeld rückte Kruse für Reichert in de Startelf und Nöthe durfte anstelle von Lüttmann im Sturm auflaufen. Uwe Wolf, Trainer der Münchener veränderte seine Startformation nach dem 1:1 gegen Kaiserslautern lediglich auf einer Position: Sven Bender durfte für Beda von Beginn an spielen.

Nach einer ereignisarmen Anfangsphase fiel nach 13 Minuten überraschend der Führungstreffer für Oberhausen: Nöthe lief nach Zusammenspiel mit Schüßler allein auf Hofmann zu und verwandelte am Keeper vorbei zur 1:0-Führung der Hausherren. Die Gäste zeigten sich von dem Gegentreffer zunächst unbeeindruckt und hatten nur drei Minuten später durch Lauth die Möglichkeit auszugleichen. Doch sein Schuss war zu unplatziert.



Im weiteren Verlauf kam es auf beiden Seiten kaum noch zu nennenswerten Chancen: RWO machte die Räume dicht und kontrollierte die Partie durch konzentrierten Spielaufbau, kam allerdings selbst auch kaum noch vor das Tor von Hofmann.

Kurz vor der Halbzeit fiel dann doch noch der Ausgleichstreffer: Schick brachte eine Ecke hoch in den Sechzehner, und der nach vorne geeilte Hoffmann köpfte den Ball zum 1:1 ein (43.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die "Löwen" angriffsfreudiger und kamen kurz nach Wiederanpfiff durch einen Schick-Freistoß, der von Pirson gehalten wurde, zur ersten Möglichkeit. Auf der Gegenseite ging ein Fernschuss von Kaya nach einem von Schüßler auf den langen Pfosten getretenen Eckball lediglich über das Tor (52.).

Im weiteren Verlauf schien es, als wären beide Teams mit dem Unentschieden zufrieden. Zwar brachte Uwe Wolf mit Holebas für Schäffler einen frischen Offensivmann, dennoch spielte sich das Geschehen vorerst hauptsächlich im Mittelfeld statt. In letzter Sekunde hatten die Gastgeber dann doch noch die Chance zum Siegtreffer, doch der kurz zuvor eingewechselte Lüttmann konnte direkt vor Löwen-Keeper Hofmann den Ball nicht kontrollieren (89.).

RWO reist am nächsten Sonntag zu Alemannia Aachen, während die Löwen bereits am Freitag den kurzen Weg nach Augsburg antreten.

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Frankfurt - Nürnberg 2 - 1


FSV stoppt Nürnberg
Nach fünf Siegen in Folge hat es den FCN in Frankfurt erwischt. Trotz 1:0-Führung stand der Club am Ende mit leeren Händen da und rutscht aus den Aufstiegsrängen. Durch die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdienten sich die Hessen den Erfolg gegen den Favoriten. Besonders bitter für den Club: Mintal sah in der Nachspielzeit Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung.


Stolperstein Frankfurt: Nürnbergs Kluge rutscht gegen Klitzperas FSV aus.
© picture alliance Heimspielatmosphäre für den Club herrschte in Frankfurt. Rund 10.000 Fans begleiteten die Franken nach Hessen, die vor der Begegnung die Revanche für 1925 ausgerufen hatten. Damals hatte der FCN den FSV im Endspiel um die deutsche Meisterschaft 1:0 besiegt.

Frankfurts Trainer Tomas Oral musste auf den verletzten Innenverteidiger Husterer verzichten. Für ihn kam Barletta in die Startelf. Gegenüber dem 0:2 in Aachen gab es eine weitere Änderung: O. Mokhtari ersetzte Junior Ross. Beim Club fehlten nach dem 2:0 gegen St. Pauli der Rot-gesperrte Boakye und Linksverteidiger Bieler (Wadenverletzung). Für sie rutschen Risse und Judt in die Startformation.


Die erste Gelegenheit hatten die Frankfurter, als Cenci Club-Keeper Schäfer mit einem gefährlichen Aufsetzer zu einer Glanztat zwang (4.). Doch danach übernahmen die Nürnberger die Initiative und beherrschten das Geschehen in der Commerzbank Arena. Die Frankfurter konzentrierten sich auf die Defensive, zogen sich weit zurück und überließen den Franken das Spiel. Doch die Oenning-Elf agierte oft zu ideenlos und behäbig, um die dicht gestaffelte Hintermannschaft zu knacken. So dauerte es bis zur 34. Spielminute, ehe der Club in Führung ging. Kaum waren die Gastgeber einmal aufgerückt, wurden sie schon ausgekontert. Über Kluge und Risse kam der Ball zu Eigler, der Barletta auf und davon lief, und Klandt keine Abwehrmöglichkeit ließ. Kurz danach hätte Mintal nach schönem Zuspiel von Eigler erhöhen können, doch das "Phantom" zielte knapp drüber.

Kurz vor der Pause kamen die Hessen zum etwas glücklichen Ausgleich. Youssef Mokhtari brachte eine Ecke von rechts in die Mitte, wo Barletta ungestört hochstieg und zum 1:1 einköpfte (43.). Unmittelbar vor der Pause hatte Risse noch eine Chance zur erneuten Führung, doch der Youngster scheiterte.

Im Zweiten Durchgang erwischte erneut der FSV den besseren Start. O. Mokhtari bediente Cenci, doch Schäfer war zur Stelle (47.). Vom Club gab es zunächst nur zwei gefährliche Freistöße von Mintal (53.) und Kluge (57.), doch Klandt war auf dem Posten. Auf der Gegenseite musste Schäfer sein Können gegen Mikolajczak unter Beweis stellen (60.).

Der Club konnte sich bei seinem Schäfer bedanken, überhaupt so lange das Remis zu halten. Mokhtari versetzte die FCN-Defensive, doch der Club-Keeper stürzte aus seinem Kasten und rettete (76.). Kurz danach klärte der Torhüter gegen Cenci mit einem großartigen Reflex (79.).

Doch gegen Mikolajczak war dann auch Schäfer mit seinem Latein am Ende. Von Junior Ross freigespielt, düpierte der Mittelfeldmann des FSV Schäfer aus spitzem Winkel.

Durch die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdienten sich die Hessen den Erfolg gegen den Favoriten. Besonders bitter für den Club: Mintal sah in der Nachspielzeit Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung. Der Slowake beschwerte sich wegen eines nicht gegebenen Eckballs und wurde von Schiedsrichter Fischer des Feldes verwiesen. Schon der zweite Platzverweis für das "Phantom" in dieser Saison.

Frankfurt muss am kommenden Sonntag in Freiburg antreten, Nürnberg empfängt zeitgleich den FC Ingolstadt.

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...   Erstellt am 26.04.2009 - 16:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingolstadt - Mainz 3 - 4

Bancé setzt noch einen drauf!
Ein Spektakel ohne Happy-End erlebte der FC Ingolstadt mit Interimstrainer Michael Wiesinger gegen Mainz 05. Die auswärtsstarken Gäste durften nach einer völlig offenen, von fünf Toren gespickten zweiten Halbzeit über einen ganz wichtigen Dreier jubeln. Dagegen bleibt der FCI, der nur offensiv zu überzeugen wusste, weiter ohne Sieg 2009 und damit Vorletzter.


Das Führungstor für Ingolstadt: Michael Wenczel (r.) köpft ein, Zsolt Löw kann nur zuschauen.
© picture-alliance Michael Wiesinger durfte für diese eine Partie auf der FCI-Bank sitzen, ließ es sich dabei aber nicht nehmen, gleich einmal mächtig an der Startelf zu schrauben: Glech sechs Spieler tauschte er im Vergleich zum 2:3 beim SC Freiburg aus! Neunaber, Keidel, Metzelder, Fink, Neuendorf und Lokvenc (nach Gelbsperre) begannen anstelle von Aygün (Innenbandanriss), Schwarz, Reinhard, Jungwirth, Leitl und Santini. Beim FSV liefen nach dem Pokalaus (1:4 n.V. bei Bayer Leverkusen) Bungert, Soto und Baljak für Svensson, Neustädter (beide Bank) sowie Feulner auf, der mit einer Oberschenkelverhärtung ausfiel.

Die Fetzen sollten fliegen, hatte Wiesinger vor der Partie gefordert. Doch das wurde von seiner Elf nicht wirklich umgesetzt. Beide Mannschaften begannen eher gemächlich, vor allem mit vielen Ungenauigkeiten und Fehlpässen. Es war zwar ausgeglichen, echte Chancen ließen aber lange auf sich warten. Als es erstmals gefährlich wurde, zappelte das Netz direkt! Ingolstadt ging nach einer Ecke in Führung: Neuendorfs scharfe Hereingabe an den Fünfer köpfte Wenczel mit Wucht in die Maschen (27.). Und fast wäre den Hausherren der Doppelschlag gelungen - auf kurioseste Weise: Wenczels langen Einwurf boxte sich Wache, leicht bedrängt von Lokvenc selbst ins Netz. Dass Schiedsrichter Markus Schmidt auf Foul des Ingolstädters entschied, war eine Fehlentscheidung (32.).

Pech für den FCI und dann das: So überraschend wie die Führung, fiel sieben Minuten später der Ausgleich. Soto brachte einen Freistoß von rechts in den Strafraum, Noveski setzte sich gegen Karl durch und köpfte platziert ins Eck. Gegen Ende der ersten Hälfte wurden die Zweikämpfte härter, die Mainzer etwas stärker; Bancé hatte die letzte Chance: Sein Kopfball nach Baljaks Flanke und Lutz' Unsicherheit landete an der Oberkannte der Latte (44.). Der FCI konnte mit dem Pausenresultat also zufrieden sein.


Mit Fehlern begann auch Durchgang zwei - mit dem Unterschied, das einer direkt genutzt wurde: Karl verlor im Mittelfeld den Ball an Karhan, Amri nahm die Kugel auf, und Baljak nutzt nach dem Zuspiel seinen Platz an der Strafraumgrenze zu einem platzierten Abschluss ins rechte Eck (49.). Ingolstadt antwortete mit wütenden Angriffen, einem Doppelwechsel - und dem 2:2! Wieder verschätzte sich Wache bei einem langen Einwurf von Wenczel, traf den Ball mit der Faust nicht, und Neuendorf stocherte die Kugel aus fünf Metern über die Linie (58.). Der FCI wollte - und bekam mehr: Wohlfarth verlängerte einen langen Pass per Kopf in die Strafraummitte, Lokvenc ließ Karhan aussteigen und versenkte den Ball aus der Drehung mit links (64.).

Es war ein völlig offenes Spiel, im zweiten Durchgang ging es fast ausnahmslos nach vorne, meist in Richtung Wache. Löw verhinderte vor dem einschussbereiten Lokvenc und für seinen geschlagenen Keeper den Mainzer K.o. (68.), zwei Minuten später stand's 3:3! Wenczel köpfte nach einem langen Mainzer Einwurf zu Baljak, der die Kugel aus elf Metern in die Maschen donnerte. Hektisch startete die Schlussphase, Mainz war jetzt besser - und erzwang die Entscheidung! Infolge eines weiteren Einwurfs flankte Joker Heller an den Fünfer, und Bancé wuchtete den Ball per Kopf ins Tor (85.). Der FCI hatte sich eine starke Offensivleistung mit vielen bösen Schnitzern in der Abwehr kaputt gemacht. Und in der Nachspielzeit flog noch Metzelder nach einem Ellenbogenschlag gegen Bancé mit Rot vom Platz.

Ingolstadt muss am Sonntag den schweren Gang nach Nürnberg antreten. Dann sitzt Horst Köppel, der die Partie gegen Mainz von der Tribüne aus verfolgte, auf der Bank. Der FSV kann zeitgleich gegen Koblenz an seiner schwachen Heimbilanz basteln.

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Koblenz - Aachen 0 - 2


Stuckmanns Serie hält
In einer phasenweise mäßigen Partie kam Alemannia Aachen bei der TuS Koblenz zu einem 2:0-Arbeitssieg. Beide Mannschaften agierten lange Zeit ängstlich, ehe sich die Aachener im zweiten Durchgang aufrappelten und letztlich für ihre Mühen mit dem fünften Sieg in Folge belohnt wurden. Koblenz dagegen musste nach zwei siegreichen Spielen in Serie das Feld mal wieder als Verlierer verlassen.


Dein Feind im Rücken: Aachens (re.) Auer bedrängt von Lomic.
© picture-alliance Koblenz' Trainer Uwe Rapolder brachte nach dem dramatischen 3:2 in Duisburg Bajic an Stelle von Richter, der mit der Bank Vorlieb nehmen musste. Aachens Coach Jürgen Seeberger musste im Vergleich zum 2:0 gegen Frankfurt auf Stürmer Nemeth (Oberschenkelzerrung) verzichten. Vertreten wurde er durch Oussalé.

Aachen ergriff von Beginn an die Initiative. Die Alemannen traten engagiert auf, entwickelten über die Außenpositionen Druck und kamen durch Auer (3.), Oussalé (4.) und Holtby (14.) auch zu ersten Halbchancen. Koblenz dagegen agierte zunächst vorsichtig, war aber sehr präsent in den Zweikämpfen. Die Gastgeber standen tief und wollten über Konter und lange Bälle auf Stürmer Kuqi den Erfolg herbeiführen. Die Zuspiele waren aber meist zu unsauber, so dass die Aachener Defensive kaum Probleme hatte.



Mit zunehmender Spieldauer gestaltete die Rapolder-Elf das Match offener. Doch hüben wie drüben leisteten sich die Akteure zu viele technische Fehler, gepaart mit geringem Tempo und einer verkrampften Spielweise führte dies dazu, dass die Begegnung auf einem ziemlich mäßigen Niveau statt fand. Gelungene Offensivaktionen hatten absoluten Seltenheitswert. Ein Freistoß von Lehmann, der links vorbeiging (27.), und ein Versuch von Cha (31.) auf der Gegenseite waren die Ausnahmen. Folglich ging es torlos in die Pause.

Mit mehr Schwung kommt Aachen zum Erfolg

Koblenz' Trainer Uwe Rapolder reagierte und brachte mit Krontiris und Taylor frische Offensivkräfte. Und das Spiel nahm zu Beginn des zweiten Durchgangs an Fahrt auf, jedoch lag dies nicht an den Koblenzern. Aachen kam schwungvoller aus der Kabine und drängte auf die Führung. Nur mit der Chancenverwertung haperte es noch. Brinkmann vergab aus aussichtsreicher Position (48.), Auer scheiterte an TuS-Keeper Yelldell (49.), Sekunden später schoss Fiel drüber, eher wiederum Auer zu zögerlich war und vertändelte (56.).


Zwickmühle: Koblenz' Hartmann im Zweikampf mit Oussalé und Holtby (re.).
© picture-alliance Vier Minuten später führte ein erstklassig vorgetragener Spielzug zur inzwischen verdienten Führung für die Gäste: Brinkmann passte wunderbar in die Gasse zu Holtby, der mit Übersicht von der linken Grundlinie an den Fünfer passte. Dort stand Oussalé, der locker ins linke untere Eck einschob.

Durch den Rückstand war die TuS sichtlich verunsichert, Aachen dagegen hatte an Selbstvertrauen gewonnen. Die Alemannia war präsenter und bestimmte das Geschehen auf dem Feld, begnügte sich aber mit Ergebnisverwaltung. Dies wäre in der 69. Minute fast bestraft worden. Taylor legte per Kopf auf Krontiris ab, der Aachens Schlussmann mit einem Schuss aus 16 Metern zu einer Glanztat zwang.

Zehn Minuten vor dem Ende fiel schließlich die Vorentscheidung. Hartmann war im eigenen Sechzehner gegen Auer zu spät dran, foulte diesen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lehmann souverän ins linke Eck. Die Rapolder-Elf steckte immer noch nicht auf und suchte nun den Anschluss. Doch Stuckmann wollte auch das vierte Match in Folge ohne Gegentor zu Ende bringen. Dies untermauerte er mit einer Glanztat in der 89. Minute. Taylor war plötzlich frei vor dem 28-Jährigen aufgetaucht, konnte diesen aber aus fünf Metern nicht überwinden. Die Aachener durften sich somit über den fünften Sieg in Serie freuen und können nun weiter vom Aufstieg in die Bundesliga träumen.

Beide Mannschaften sind am kommenden Sonntag wieder gefordert. Koblenz gastiert dann in Mainz, Aachen empfängt Oberhausen.

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Lautern - Wehen 1 - 0



Jendrisek köpft in letzter Sekunde ein
In einer lange Zeit unansehnlichen und tempoarmen Partie holte sich Lautern trotz dürftiger Vorstellung einen Last-Minute-Sieg. Magerkost pur bot der erste Durchgang, in dem jegliches Tempo fehlte. Erst nach einer Stunde nahm das Spiel etwas an Fahrt auf, die Pfälzer blieben trotz einiger Chancen aber den Beweis schuldig, ein ernsthafter Aufstiegskandidat zu sein. Egal: Jendrisek netzte in der Nachspielzeit ein und sicherte den Dreier.


Lauterns Alexander Bugera hatte im Duell mit Benjamin Siegert (Wehen Wiesbaden) meist die Nase vorn.
© picture-alliance Kaiserslauterns Coach Milan Sasic brachte nach dem 1:1 bei 1860 München Lakic (nach Gelbsperre) für Kotysch (Wadenbeinbruch). Dick rückte aus dem Mittelfeld nach rechts hinten, der Torjäger wie gewohnt in den Angriff.

Bei Wehen Wiesbaden standen im Vergleich zum 0:1 gegen Fürth drei Neue im Team: Trainer Sandro Schwarz vertraute auf Siegert, Catic und FCK-Leihgabe Ziemer an Stelle von Ziegenbein, Amstätter und Orahovac.

Die Gäste standen in einer äußerst zerfahrenen Anfangsphase gut gestaffelt und störten sehr erfolgreich schon den Spielaufbau der Pfälzer, was der Sasic-Elf überhaupt nicht schmeckte. Lautern agierte viel zu pomadig, um den Abwehrriegel des SVWW in Gefahr bringen zu können. Planlos nach vorne geschlagene Pässe in die Spitze waren ein unzureichendes Mittel, um Wehen Wiesbadens kopfballstarke und aufmerksame Deckung auszuhebeln. Da auch die Schwarz-Elf wenig Konstruktives zustande brachte, sahen die Fans eine unansehnliche Partie.

Die heimischen Anhänger konnten sich nach einer knappen halben Stunde nur deshalb freuen, weil Ingolstadt gegen Aufstiegskonkurrent Mainz in Führung ging.

Vielleicht hatten die Aktiven auf dem Feld dieses Zwischenergebnis auch mitbekommen, wenigstens näherte sich Jendrisek nach Dzakas Pass mit einem 16-Meter-Schuss dem Tor etwas an (30.). Doch Tempo blieb bis zum Pausenpfiff weiterhin ein Fremdwort, lediglich nach einem Standard wurde es noch einmal gefährlich, als Simpson nach Bugeras Freistoß im Fünfmeterraum zum Kopfball kam, aber an Walke scheiterte (45.).



Unverändert begannen beide Mannschaften Durchgang zwei. Die "Roten Teufel" agierten nun etwas zielstrebiger, so richtig zwingend wurden die Sasic-Schützlinge aber nicht. Der SVWW stand hinten weiterhin stabil, die Konterversuche des Schlusslichts blieben wie schon im ersten Abschnitt bereits im Ansatz stecken.

Ein Personalwechsel brachte dann aus Sicht der Pfälzer endlich den Schwung, den viele von Beginn an erwartet hatten: Sam ersetzte Hesse, und der Flügelflitzer war erst ein paar Sekunden auf dem Feld, als er Walke aus 16 Metern zu einer Glanztat zwang (60.). Nur eine Minute später platzierte Damjanovic den Ball im Anschluss an einen Freistoß nach einem Getümmel im Fünfmeterraum per Flachschuss genau auf den Gäste-Keeper.

Nun war Tempo drin, die Kulisse als Antreiber auch wieder da. Die Schwarz-Elf geriet gehörig unter Druck, Entlastung gab's selten, immerhin aber setzte Öztürk aus 16 Metern einen Nadelstich (67.). Auf der Gegenseite krallte sich Walke Lakics Kopfballaufsetzer nach Bugera-Ecke im Nachfassen (74.).

Es war im Gegensatz zum ersten Durchgang nun deutlich zu spüren, dass Lautern den Sieg wollte. Und dicht davor stand: Nach dem besten Angriff des FCK flankte Fuchs von der linken Seite in die Mitte. Walke lenkte Sams Kopfballaufsetzer aus zehn Metern mit den Fingerspitzen glänzend um den Pfosten (84.).

Der SVWW hatte einen Punkt fast schon in der Tasche, als die "Roten Teufel" doch noch zuschlugen: Nach einem Einwurf von Dick verlängerte Amedick in der Mitte per Kopf zu Jendrisek, der aus halblinker Position aus acht Metern ins rechte Eck einnickte (90.+2.) - danach war Schluss.

Kaiserslautern ist am Freitag zu Gast in Rostock. Wehen Wiesbaden empfängt ebenfalls am Freitag Osnabrück.

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...   Erstellt am 28.04.2009 - 08:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Osnabrück - Rostock 0 - 0

Der Pfosten ärgert Schindler
Im Kellerduell zwischen Osnabrück und Hansa Rostock zeigten beide Teams eine engagierte Leistung und boten eine durchaus unterhaltsame Partie - nur die Tore fehlten. Gleich dreimal klatschte das Leder ans Aluminium. Somit verpassen es die Osnabrücker, die Gäste von der Ostsee in der Tabelle zu überflügeln. Rostock bleibt unter Trainer Andreas Zachhuber ungeschlagen.


Enge Kiste: Hier klärt Darlington Omodiagbe vor dem Rostocker Enrico Kern.
© picture alliance Osnabrücks Trainer Pele Wollitz sah sich nach dem 0:3 in Augsburg zum Handeln gezwungen. Peitz, Frommer und Omodiagbe spielten von Beginn an für Heidrich, Schuon und Grieneisen. Rostock fuhr durch das 3:1 gegen Oberhausen den dritten Sieg in Serie ein. So durfte lediglich Bartels für den gelbgesperrten Svärd mitwirken.


Mit der Siegesserie im Rücken begann Rostock schwungvoll und stellte die Osnabrücker Abwehr unter Probleme. In der 5. Minute stand Kroos nach Oczipka-Flanke sträflich frei, der 18-Jährige scheiterte aus fünf Metern per Kopf aber am glänzend reagierenden Berbig. In der Anfangsviertelstunde blieben die Hanseaten tonangebend - doch dann begann sich das Blatt langsam zu wenden. Immer aggressiver gingen die Osnabrücker in die Zweikämpfe, auch spielerische Ansätze waren nun zu sehen. Reichenberger tauchte aus aussichtsreicher Schussposition vor Hahnel auf, sein Versuch fehlte aber sowohl die Kraft als auch die Genauigkeit (21.). Auch der Distanzschuss von Braun (25.) war zu ungenau und flog knapp über das Tor hinweg.

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte setzte auch Hansa in der temporeichen Partie wieder Akzente und hatte kurz vor dem Seitenwechsel die bis dato beste Gelegenheit. Ein feiner Steilpass von Kern brachte Schindler ins Spiel, aus 13 Metern halbrechter Position zog er ab - der Pfosten rettete für den geschlagenen Berbig (44.).

Mit Lisztes für Kroos auf Seiten von Hansa begann die zweite Hälfte. Doch das interessierte den VfL herzlich wenig. Das Wollitz-Team war nun klar tonangebend, in der 49. Minute scheiterte Peitz per Kopf an Hahnel. Und die Hausherren hielten den Druck aufrecht: In der 60. Minute glich Osnabrück nach Aluminiumtreffern aus, de Wit schlenzte einen Freistoß an der Strafraumgrenze an die Latte.

Einseitig ging es weiter - doch auf einmal in die andere Richtung. Denn nun war plötzlich Rostock klar am Drücker: Berbig zeigte bei einem Kopfball aus kürzester Distanz von Kern seine ganze Klasse (66.), nur drei Minuten später legte Kern nach einem Konter klug quer auf den vollkommen freien Schindler - zum zweiten Mal traf der Ex-Bremer das Aluminium.

Beide Teams gaben sich in der Schlussphase mit dem Punkt nicht zufrieden, allein die großen Chancen fehlten nun. Reichenberger vergab noch die beste Möglichkeit, verzog aber aus 16 Metern recht deutlich (83.). Das Pulver war verschossen. Mit einer gerechten Punkteteilung endete die Partie in der osnatel-Arena.

Osnabrück gastiert am Freitag bei Wehen Wiesbaden. Rostock empfängt ebenfalls am Freitag Kaiserslautern.

kicker.de





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