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...   Erstellt am 26.03.2010 - 22:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bochum - Frankfurt 1 - 2


Caios Strich trifft Bochum hart

Eintracht Frankfurt hat dem Triumph über die Bayern einen verdienten Auswärtserfolg folgen lassen und somit die Sorgen des VfL Bochum weiter vergrößert. Der Revierklub musste die vierte Niederlage und das sechte sieglose Spiel in Serie hinnehmen und steckt damit tiefer im Abstiegskampf denn je. Frankfurt dominierte den ersten Durchgang, musste aber mit einem Remis in die Pause, ehe die Hessen gerade dann zuschlugen, als der VfL seine beste Phase hatte.
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Frankfurter Jubel
Unter seinen Kollegen begraben, nimmt Siegtorschütze Caio innige Glückwünsche entgegen.
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Bochums Trainer Heiko Herrlich veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Bremen auf einer Position. Hashemian begann anstelle von Dedic.

Auf Frankfurter Seite wechselte Coach Michael Skibbe nach dem 2:1-Sieg gegen die Bayern zweimal. Der zuletzt gelbgesperrte Ochs und Korkmaz (erstmals seit Dezember in der Startelf) rückten für den verletzten Spycher (Einblutung am Muskel oberhalb des Knies) und Heller ins Team.

Mit Beginn der Partie übernahm Frankfurt selbstbewusst die Initiative und trat im Stile einer Heimmannschaft auf. Bochum zog sich weit zurück und ließ die Gäste kommen, die über Caio (4.), Ochs (6.) und Korkmaz (7.) erste vielversprechende Ansätze an den Tag legten. Vom VfL war zunächst nichts zu sehen, dennoch gingen die Hausherren nach zehn Minuten überraschend in Führung. Russ und vor allem Köhler stellten sich auf der linken Abwehrseite gegen Hashemian ausgesprochen unglücklich an und verloren den Ball. Der Iraner passte flach nach innen, wo Holtby am langen Pfosten lauerte und das Leder zum 1:0 über die Linie drückte.

Die Hessen blieben in der Folge das tonangebende Team, agierten aber etwas zu verkrampft, um das dicht gestaffelte Abwehrbollwerk des Revierklubs auszuhebeln. Die Eintracht rannte unaufhörlich an, brachte die Herrlich-Elf aber nur ganz selten ins Wanken. So musste ein Standard herhalten, um den Gästen den verdienten Ausgleich zu bescheren. Köhler hob die Kugel von rechts mit Schnitt nach innen, wo Russ höher sprang als alle Bochumer und den Ball mit dem Hinterkopf im linken Eck versenkte - 1:1 (29.).

Das Tor gab Frankfurt augenscheinlich die Lockerheit zurück. Der Druck nahm zu, Bochum bekam zunehmend größere Probleme. Altintop wurde am Fünfer im letzten Moment vom Spielgerät getrennt (33.), Meier zielte daneben (33.), bevor Korkmaz dicht vor dem 1:2 stand. Von Caio gut in Szene gesetzt, hatte der Österreicher halblinks nur noch Heerwagen vor sich, setzte seinen Lupfer aber etwas zu hoch an, so dass das Leder die Latte auf der falschen Seite passierte (37.). Viel mehr war nicht drin in einer ersten Spielhälfte, in der Eintracht Frankfurt das Heft gegen ausschließlich verteidigende Hausherren bis zur Pause nicht mehr aus der Hand gab.


Der zweite Abschnitt begann mit dem gleichen Personal, dafür mit veränderten Vorzeichen. Bochum ließ sich nicht mehr so weit zurückdrängen, presste deutlich früher und kam so schon im Mittelfeld in die Zweikämpfe. Die Begegnung gestaltete sich dadurch fortan augeglichen, geizte dafür mit Torchancen.

Gerade als die Hausherren drauf und dran waren, sich erstmals ein kleines Übergewicht zu erarbeiten, schlugen die Hessen etwas unvermittelt zu. Nach einem Luftduell zwischen dem eingewechselten Freier und Köhler am Frankfurter Strafraum, bei dem Referee Felix Brych den Hessen einen umstrittenen Freistoß zusprach, schlug Nikolov das Leder nach vorne. Die Hessen behaupteten den Ball, Korkmaz passte auf Caio, und der Brasilianer nagelte das Spielgerät aus 20 Metern humorlos ins linke untere Eck - 1:2 (64.).

Mit der Führung im Rücken waren die Hessen nun spielerisch wieder obenauf. Die Skibbe-Elf agierte souverän, ließ Ball den Ball laufen und bochum nicht mehr richtig ins Spiel finden. Vor einem möglichen 1:3 wollte das Schiedsrichtergespann Altintop im Abseits gesehen haben (77.). Im direkten Gegenzug wurde es ein einziges Mal dann doch brenzlig für die Hessen, der für Hashemian ins SPiel gekommene Dedic setzte Freiers Flanke aber über die Latte (77.).

Mit Klimowicz, Sestak und Dedic wollte Herrlich in der Schlussphase die Wende erzwingen, doch Frankfurt ließ Bochum gar nicht dazu kommen, seine Angreifer in Szene zu setzen. Die Gäste agierten abgeklärt und brachten den verdienten Dreier sicher über die Zeit.

Der VfL tritt nächste Woche am Samstag in Freiburg an, zeitgleich begrüßt die Eintracht Bayer Leverkusen in der Main-Metropole.

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...   Erstellt am 27.03.2010 - 18:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mainz - Wolfsburg 0 - 2


Dzeko stellt das Spiel auf den Kopf

In einer einseitigen Begegnung machte der 1. FSV Mainz 05 fast über die kompletten 90 Minuten das Spiel, einzig die Tore erzielte Wolfsburg. Spätestens Mitte der zweiten Hälfte hätten die Hausherren nach einer Serie von Großchancen führen müssen, doch die Mainzer Abschlussschwäche hielt den VfL im Spiel. Am Ende war es die individuelle Klasse von Misimovic und Dzeko, die die glücklichen "Wölfe" über drei Punkte jubeln ließen.
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Florian Heller
Unfassbar schmerzhaft: Florian Hellers Mainzer machten das ganze Spiel, am Ende wurden sie aber von Edin Dzeko aufs Kreuz gelegt.
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Der Mainzer Trainer, Thomas Tuchel, wechselte im Vergleich zur 0:1-Niederlage beim SC Freiburg zweimal. Hyka und Schürrle begannen für Polanski (Mittelfußprellung) und Zabavnik.

Auf Wolfsburger Seite nahm Wölfe-Coach Lorenz-Günther Köstner nach dem desolaten Auftritt bei der 1:5-Heimpleite gegen Hertha BSC vier Änderungen vor. Der wiedergenesene Benaglio kehrte für Hitz ins Tor zurück, Barzagli, Pekarik und Grafite liefen anstelle von Simunek, Hasebe und Martins auf.

Die heimstarken Mainzer legten forsch los, während Wolfsburg nach der klatsche vergangene Woche offensichtlich nicht schon wieder ins offene Messer laufen wollte. Der erste nennenswerte Vorstoß gehörte dennoch den Gästen, Dzeko, der sich gegen Heller behauptet hatte, rutschte beim Abschluss allerdings weg (5.). Ansonsten spielten nur die "05er". Karhan und Fathi brachte wiederholt gefährliche Flanken vors Tor, zweimal Szalai (8.) und Noveski (12.) konnten daraus aber kein Kapital schlagen.

Mainz war klar feldüberlegen und drückte den amtierenden Meister in die Defensive, hatte aber Probleme, Großchancen zu generieren. Einzig Ivanschitz sorgte mit zwei guten Distanzversuchen für ernsthafte Gefahr (14., 28.). Wolfsburgs Gegenangriffe konnte man an einer Hand abzählen. Dzeko, der sich klasse gegen zwei Verteidiger durchgesetzt hatte, scheiterte bei der besten Aktion aus 16 Metern an Müller (15.).

Gegen Ende des ersten Abschnitts fanden die "Wölfe" langsam besser ins Spiel, profitierten aber auch davon, dass der Druck der Rheinhessen abnahm. Nach Svenssons kapitalem Fehlpass hätte es durchaus gefährlich werden können, doch Dzeko, der das Leder erobert hatte, wurde kurz vor dem Strafraum von Noveski regelwidrig gestoppt. Referee Wolfgang Stark ließ das Foul ungeahndet (39.). Weil Barzagli in der letzten nennenswerten Szene des ersten Abschnitts nach einer Mismovic-Ecke rechts daneben köpfte (42.), ging es torlos in die Kabinen.


Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs waren es zunächst die Rheinhessen, die aufs Tempo drückten. Kurz nachdem Hellers Versuch geblockt worden war (49.), herrschte große Unordnung in der Wolfsburger Deckung. Fathi kam am linken Pfosten an Schürrles Pass, setzte die Kugel aus der Drehung jedoch am langen Eck vorbei (50.).

In der Folge schien es für zehn Minuten so, als könne der VfL zulegen, doch nach Halbchancen durch Misimovic (54.), Gentner (55.) und Riether (61.) übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. Und wie! Binnen weniger Augenblicke verpassten erst der eingewechselte Amri - nach Fehlern von Madlung und Barzagli - alleine vor Benaglio (62.) und Szalai aus bester Position per Kopf (62.) das 1:0, ehe auch ein sehenswerter Außenristschuss von Ivanschitz sein Ziel kanpp verfehlte (64.).

Das 1:0 wäre längst hochverdient gewesen, wollte aber einfach nicht fallen. So mussten die unaufhörlich anrennenden Mainzer, bei denen neben Amri auch Bungert und Simak gekommen waren, phasenweise sogar aufpassen, nicht ausgekontert zu werden.

Mainz spielte auch in der Schlussphase voll auf Sieg, doch es kam, was kommen musste. Ein einziges Mal ließ misimovic seine Genialität aufblitzen, passte überragend in den Strafraum zu Dzeko - fast das komplette Match von den FSV-Fans mit Pfiffen bedacht - , und der Angreifer stellte alleine vor Müller die begegnung auf den Kopf - 0:1 (83.). Und es kam noch dicker für die Tuchel-Elf. Als Mainz wenigstens einen Zähler retten wollte, landete ein Aufbau-Pass von Müller bei Riether, der rechts Fahrt aufnahm und sehenswert nach innen flankte. Dzeko stand bereit und markierte volley den 0:2-Endstand.

Nächsten Samstag reisen die Mainzer zum Club nach Nürnberg, während es für die Wölfe bereits Donnerstag im Viertelfinale der Europa League zum FC Fulham nach London geht. In der Bundesliga empfängt der VfL am Sonntag (15.30 Uhr) die TSG Hoffenheim.

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Bayern - Stuttgart 1 - 2


Badstubers Rücken dreht das Spiel

Kaum hat der FC Bayern die Tabellenspitze erobert, stimmen die Ergebnisse nicht mehr: Gegen den VfB Stuttgart kassierte der Rekordmeister die zweite Ligaschlappe in Folge und verlor erstmals nach 17 Partien wieder ein Heimspiel. Wie schon in der Vorwoche in Frankfurt gab der FCB dabei eine Führung aus der Hand und verlor zudem Robben durch eine Wadenverletzung.
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Zdravko Kuzmanovic und Christian Träsch (VfB Stuttgart)
Der Moment der Wende: Kuzmanovic und Torschütze Träsch bejubeln das zwischenzeitliche 1:1.
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Nach dem 1:0-Sieg bei Schalke im DFB-Pokal hatte Bayern-Coach Louis van Gaal noch den Kraftverschleiß durch den 120-Minuten-Kraftakt zu denken gegeben. Dennoch beließ er es bei einem einzigen Wechsel in der Startformation: Der ohnehin an Wadenproblemen laborierende Robben nahm zunächst neben Ribery auf der Bank Platz. Pranjic übernahm die linke Mittelfeldbahn, Müller rückte auf rechts.

Drei Neue schickte hingegen VfB-Trainer Christian Gross gegenüber dem 2:0-Sieg gegen Hannover 96 aufs Feld: Boulahrouz vertrat Celozzi (Muskelfaserriss). Träsch kehrte nach Grippe zurück, verdrängte Kuzmanovic. Vorne bekam Pogrebnyak eine Pause, Cacau startete neben Marica, der in der Vorwoche zum ersten Mal in der Bundesliga doppelt traf.

Trotz der Belastung durch das Pokalspiel begannen die Münchner engagiert, konnten sich gegen vorsichtig startende Schwaben aber kaum offensiv in Szene setzen. Die Gäste brauchten eine Anlaufzeit, verzeichneten aber die erste Möglichkeit der Partie: Khediras Schuss aus 21 Metern parierte Butt (24.).


Aufgeschreckt durch Khediras "Warnschuss" kam der FC Bayern zu seiner besten Phase. Nach einem Klose-Kopfball (26.) und van Buytens Einsatz (28.) ging das Leder jeweils noch knapp neben den Kasten. Doch als Pranjic unbedrängt von links flanken durfte, war Olic in der Mitte einen Schritt schneller als Niedermeier und bugsierte das Leder über Lehmann hinweg in die Maschen (32.) - ein zu diesem Zeitpunkt folgerichtiger Treffer.

Doch kurz vor der Pause drehten die Stuttgarter, bei denen in der 34. Minute Kuzmanovic für Khedira (Knieblessur nach Klose-Grätsche) kam, noch einmal auf. Marica verzog noch aus 15 Metern (39.), doch Träschs 24-Meter-Schuss landete dank der Ablenkung durch Badstubers Rücken im hohen Bogen zum 1:1 im Netz (41.).

Mit der Hereinnahme von Robben und Ribery setzte van Gaal zur Pause ein Zeichen für mehr Offensive. Doch der Schuss ging nach hinten los: Gegen Gebhart parierte Butt noch (49.). Doch im Anschluss an den folgenden Eckball ließ Ribery Cacau flanken, Butt wähnte die Flanke im Toraus, so dass Marica den Ball am langen Pfosten aus kürzester Distanz einnicken konnte (50.).

In der Schlussphase beorderte van Gaal noch van Buyten nach vorne, doch auch der hünenhafte Belgier konnte dem Spiel keine erneute Wende mehr geben. Schwerer als die verlorenen Punkt könnte für die Bayern vor den Duellen mit Manchester United die Verletzung von Robben wiegen: In der Schlussphase humpelte der Niederländer nach einem missglückten Schussversuch nur noch über den Platz, fasste sich immer wieder an die linke Wade.

Während der FC Bayern es verpasst, sich an der Spitze abzusetzen, darf der VfB weiterhin auf die Teilnahme an der Europa League schielen. In der Rückrunde holten die Schwaben nun 25 Zähler - Bundesligaspitze.

Bereits am Dienstag steht für die Bayern das Hinspiel im Champions-League-Viertelfinale an. Dann gastiert Manchester United in der Allianz Arena, bevor die Münchner am Samstag erneut bei Schalke 04 antreten. Zeitgleich empfängt der VfB Stuttgart die Borussia aus Mönchengladbach - auf jeden Fall ohne Cacau (5. Gelbe Karte), möglicherweise auch ohne Khedira.

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Hertha - Dortmund 0 - 0


Hertha zum 13. Mal ohne Heimsieg

Aufgrund mangelnder Chancenverwertung reichte es für Berlin nur zu einem torlosen Remis gegen die Borussia, die zum ersten Mal in 15 Spielen wieder unentschieden spielte. In der Schlussphase sorgte ein wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegebener Treffer von Gekas für große Aufregung in Berlin. Für die Westfalen war der Punktgewinn durchaus schmeichelhaft.
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Nach dem sensationellen 5:1-Sieg beim VfL Wolfsburg sah Hertha-Trainer Friedhelm Funkel keine Veranlassung für Änderungen in seiner Startelf.

Gäste-Coach Jürgen Klopp wechselte seine Aufstellung im Vergleich zum 3:0 gegen Leverkusen auf einer Position. Für Hajnal stand wieder Sahin (nach Geld-Sperre) von Beginn an ein der Anfangsformation.

Die Hertha spielte von Beginn an mutig nach vorne. Mit direktem Spiel brachten die Berliner die abwartend auftretenden Dortmunder desöfteren in Bedrängnis. Kacar verfehlte mit einem Volleyschuss die frühe Führung für die Hauptstädter nur knapp (3.). Der BVB kam seinerseits in der 9. Minute erstmals gefährlich vor das Tor von Drobny, doch Barrios verfehlte das Gehäuse der Hausherren nach Flanke von Blaszczykowski.

Insgesamt aber hatte die Hertha deutlich mehr vom Spiel. Nach Stellungsfehler in der Westfalen-Abwehr stand Gekas plötzlich frei vor Weidenfeller, legte sich dann aber den Ball zu weit am BVB-Keeper vorbei, sodass der Winkel zum Abschluss schließlich zu spitz wurde (20.). Dann versetzte Ramos mit einer geschickten Körpertäuschung am Strafraumrand Subotic und Owomoyela, schoss jedoch knapp links am Tor vorbei (28.).

Die Borussia konnte letztlich froh sein, dass die Hertha ihre Chancen nicht verwertete, und es so zur Pause noch 0:0 stand. Denn in der Schlussphase gab es weitere Gelegenheiten für Berlin: Erst hatte Raffael aus halblinker Position nur das Außennetz getroffen (37.). Dann traf Gekas - völlig frei am Fünfmeterraum angespielt - nach schöner Piszczek-Vorarbeit den Ball nicht richtig (40.).

Mit dem aus BVB-Sicht schmeichelhaften Remis ging es dann in die Kabine.


Auch nach Wiederbegin war die Hertha das aktiver Team. Ramos vergab in der 49. Minute eine große Chance, weil er - in halbrechter Position im Dortmunder Strafraum mutterseelenallein - mit dem Abschluss zu lange zögerte.

Pech für die Berliner dann in der 60. Minute: Der etwas ungestüm in den Zweikampf mit Hubnik stürmende Blaszczykowski fiel dem Tschechen unglücklichen in die Beine, sodass der Hertha-Abwehrspieler mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste.

Danach war zunächst die Luft ein wenig raus aus der Partie, ehe es in der Schlussphase wieder äußerst aufregend wurde. In der 79. Minute war das Leder plötzlich im Dortmunder Netz. Bei einem hohen Ball Richtung BVB-Tor stand Gekas zunächst im Abseits. Dann aber spielte mit Felipe Santana ein Dortmunder das Spielgerät per Kopf zu Weidenfeller zurück, der Grieche spitzte dazwischen und köpfte im hohen Bogen ein. Zum großen Unmut der Berliner entschieden die Unparteiischen jedoch auf eine Abseitsstellung des Griechen.

In der Schlussphase, in der die Berliner alles nach vorne warfen, bot sich der Borussia die Chance zum Kontern. Doch Barrios (86.) und Sahin (90.+1) nach schöner Vorarbeit des Argentiniers zielten mit ihren Versuchen aus der Strafraummitte jeweils deutlich über das Hertha-Tor.

Die Hertha gastiert kommenden Samstag im Spätspiel beim 1. FC Köln, bereits am Nachmittag empfängt Borussia Dortmund Werder Bremen im Signal Iduna Park.

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Hannover - Köln 1 - 4


Tosic sichert drei Punkte für die Geißböcke

Hannover begann mit hohem Tempo, wurde vom 1. FC Köln aber klassisch ausgekontert. Nicht einmal eine halbe Stunde brauchten die Gäste um auf 3:0 davon zu ziehen. Danach wirkten die Hausherren uninspiriert, müde und ratlos, so dass es für die Elf von Zvonimir Soldo ein Leichtes war den sicheren Sieg unter Dach und Fach zu bringen.
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Kölner Jubel nach dem 2:0 von Petit in Hannover.
Kölner Jubel nach dem 2:0 von Petit in Hannover.
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Im Vergleich zur 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart veränderte 96-Trainer Mirko Slomka seine Anfangs-Elf gleich auf fünf Positionen: Cherundolo, Eggimann und Pinto verdrängten Schmiedebach, Durica und Bruggink auf die Bank. Die beiden verletzten Spieler, Djakpa (Meniskus) und Koné (Kapselbandzerrung im Knie), wurden durch Balitsch und Stajner ersetzt. Nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach nahm FC-Coach Zvonimir Soldo drei Änderungen in seiner Startformation vor. Der Gelb-gesperrte Geromel wurde von McKenna vertreten und Podolski und Pezzoni wurden durch Freis und Matuschyk ersetzt.

Beide Teams hielten sich nicht lange mit Abtasten auf, sondern versuchten schnell Torchancen zu kreiren. Naturgemäß setzten die Gäste mehr auf Konter, während die Hausherren auf breiter Front angriffen.


Erste Möglichkeiten sollten sich auf beiden Seiten schnell einstellen. Zunächst überlief Novakovic bei einem Kölner Konter die Abwehr der Niedersachsen und legte quer ab auf Maniche. Der Portugiese verzog seinen Direktschuss aber knapp (8.). Im Gegenzug hatten die Hannoveraner ihre erste Gelegenheit. Ein Distanzschuss von Balitsch wurde vor die Füße von Stajner abgefälscht, doch der konnte die Chance nicht nutzen (9.).

So sehr sich die Niedersachsen in der Anfangsphase bemühten, die Gäste gingen in Führung: In der 12. Minute konnte Tosic seelenruhig einen Ball annehmen und zum Solo ansetzen. Zunächst ließ er Schulz aussteigen und überlief danach Andreasen. Am rechten Strafraumeck angekommen zog er ab und versenkte den Ball mit einen Klasse-Schuss im rechten unteren Eck.

Die Slomka-Elf ließ sich davon zunächst nicht beeindrucken und spielte weiter engagiert Richtung Kölner Tor. Stajner setzte allerdings einen Direktschuss in der 19. Minute über das Tor von Mondragon.

Die Kölner schlugen umgehend eiskalt zurück. Maniche fand in der 20. Minute mit einer Flanke den völlig freien Petit. Der nahm den Ball perfekt an, guckte noch Fromlowitz aus und verwandelte trocken zum 2:0.

Wieder versuchten die Hausherren den Schock des Gegentores zu verdauen und zurückzuschlagen. Doch Ya Konan scheiterte in der 24. Minute genauso mit einer guten Einschussmöglichkeit wie Haggui eine Minute später mit einem Kopfball.

Danach war es aber mit den guten Ansätzen der Hannoveraner vorbei. Balitsch war offenbar von allen guten Geistern verlassen und faustete eine Ecke aus dem Strafraum. Schiedsrichter Dr. Drees entschied nach einigen Schrecksekunden auf Strafstoß für Köln, den Novakovic prompt zum 0:3 verwandelte (28.).

Jetzt wirkten die Hannoveraner erstmals tief getroffen. Mit hängenden Köpfen bemühten sie sich nur noch halbherzig das Tor der Gäste zu belagern, die wenig Mühe hatten die harmlose Slomka-Elf in Schach zu halten. Kurz vor der Pause holte sich Balitsch - bei seinem dummen Handspiel bereits verwarnt - auch noch die Gelb-Rote Karte wegen eines überfüssigen Fouls an Maniche ab.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkte das Spiel von 96 eher als Schadensbegrenzung denn als Aufholjagd. Der 1. FC Köln hatte in der Defensive wenig Mühe die Hausherren in Schach zu halten. Zudem ließen Freis (47.) und Tosic (54.) noch Möglichkeiten aus das Ergebnis zu erhöhen.

Auf der Gegenseite schien Kölns Keeper Mondragon über Distanzschuss-Versuche von Stajner und Schulz als Beschäftigungstherapie froh zu sein.

Bei Hannover lief auch mit Fortdauer der Partie wenig zusammen. Exemplarisch für den fehlenden Biß der Hausherren war das 0:4: Tosic und Freis konnten in aller Seelenruhe Doppelpass auf der rechten Strafraumseite spielen. Respektvoll schaute die Defensive zu, als der freie Tosic Fromlowitz keine Chance ließ (71.).

In der 81. Minute sorgten die Hannoveraner noch für ein kleines Erfolgserlebnis, als Cherundolo einen Freistoß 20 Meter vor dem Tor über die Mauer ins rechte Eck von Mondragons Tor zirkelte.

Das Spiel war allerdings gelaufen. Sicher und routiniert brachten die Kölner die letzten Minuten des Spiels über die Zeit und sichere drei Punkte nach Hause.

Hannover 96 bestreitet am Sonntag (17.30 Uhr) das Nordderby beim Hamburger SV, während tags zuvor die Kölner Hertha BSC zum Spätspiel empfangen.

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Bremen - Nürnberg 4 - 2


Mertesacker als König der Lüfte

Bremen sicherte sich gegen Nürnberg in einer prickelnden Partie einen unter dem Strich verdienten Sieg. Mertesackers Blitztor spielte den technisch überlegenen Werderanern gegen einen zunächst sehr defensiv aufgestellten Club in die Karten, ebenso Abwehrschwächen der schon im ersten Abschnitt keineswegs chancenlosen Franken. Die bewiesen große Moral und waren nach klarem Rückstand am Ende sogar dicht dran am Punktgewinn.
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Mertesacker köpft zur schnellen Führung ein
Kopfball-Ungeheuer: Per Mertesacker köpft nach nur 40 Sekunden zur Führung ein.
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Im Vergleich zum 2:0 gegen Augsburg im DFB-Pokal-Halbfinale musste Werder-Trainer Thomas Schaaf auf Stammkeeper Wiese (Wadenverletzung) verzichten. Nachdem auch Vertreter Vander (Magern-Darm-Infekt) nicht einsatzbereit war, hütete Mielitz das Tor. In der Abwehr kam neben Naldo (5. Gelbe Karte), für den Prödl in die Innenverteidigung rückte, auch Boenisch für Pasanen zum Einsatz, im Mittelfeld Borowski für Bargfrede.

Bei Nürnberg nahm Coach Dieter Hecking nach dem torlosen Remis im Heimspiel gegen Hoffenheim zwei Änderungen vor und brachte Judt (verschob Diekmeier ins Mittelfeld) und Nordveidt für Tavares und Risse. Eine sehr defensive taktische Grundausrichtung, denn auch Torjäger Bunjaku saß nach ausgeheiltem Muskelfaserriss zunächst nur auf der Bank.

Das Konzept der Gäste war aber schon nach 40 Sekunden Makulatur: Özil brachte den ersten Eckball in die Mitte, wo sich Mertesacker gegen Choupo-Moting in der Luft behauptete und aus sechs Metern hoch ins linke Eck einnickte (1.).

Es dauerte gut zehn Minuten, ehe sich die Franken bei regenerischem Wetter aus ihrer Schockstarre befreiten. Marohs Kopfball fing Mielitz locker (10.), Fritz bremste Frantz per Tackling aus (12.). Nürnbergs Bemühungen - vor allem über Gündogan und Frantz - konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass Werder vor allem über seine Offensiv-Asse Marin, Özil und Pizarro ein deutliches spielerisches Übergewicht hatte, zudem in den Zweikämpfen viel cleverer agierte.

Das 2:0 fiel aber nicht ais dem Spiel heraus, war vielmehr eine seitenverkehrte Kopie des Führungstreffers, dem allerdings eine Fehlentscheidung vorausging: Marin war im Duell mit Judt zuletzt am Ball, dennoch gab es eine Ecke. Diese unterlief Schäfer und wieder köpfte Mertesacker vor Gegenpart Choupo-Moting ein (20.).

Der FCN spielte danach bessser nach vorne, hatte in der Folge auch gute Möglichkeiten, ins Spiel zurückzukommen, scheiterte aber vor allem an Bremens Keeper Mielitz, der sich gegen Wolf (28.), Diekmeier (33.) und vor allem Ottl (35.) als Meister seines Fachs erwies.

Auf der anderen Seite nutzte die Schaaf-Elf Abwehrfehler des Gegners weiter gnadenlos aus: Maroh verlor auf der rechten Abwehrseite den Ball an Marin. Wolf rutschte aus, kam nicht in den Zweikampf, so dass der kleine Blondschopf querlegen konnte auf Borowski, der humorlos aus elf Metern durch die Beine Pinolas flach ins linke Eck einschoss (36.).

Kurz vor der Pause hatte Gündogan die Riesenchance zum Anschlusstreffer, rutschte aber auf dem trotz Regens gewässerten Rasens sieben Meter vor dem Tor aus.


Personell unverändert kamen beide Teams aus der Kabine. Wieder erlebten die Fans einen schnellen Treffer, diesmal aber nutzte der Club die Schlafmützigkeit der Grün-Weißen aus: Judt umdribbelte rechts Judt und legte zurück auf Frantz, der vollkommen ungedeckt den Ball annahm und aus der Drehung aus elf Metern flach einnetzte (47.).

Das frühe Anschlusstor verschaffte dem Abstiegskandidat Rückenwind, und hätte Gündogan von der Strafraumgrenze besser gezielt (48.), die Gäste wären zurück gewesen in der Partie. Auch Ottls Freistoß zischte nur Zentimeter daneben (52.), ehe Werder wieder etwas konzentrierter zu Werke ging.

Almeida musste frei vor Schäfer das vierte Tor der Hanseaten machen, säbelte aber am Ball vorbei (59.), nach Duell zwischen Judt und Marin hätte sich der Club nicht über einen Elfmeterpfiff beschweren dürfen (61.). Den Strafstoß gab es dann auf der anderen Seite: Nach einer Flanke von der linken Seite war Fritz im Getümmel im Fallen mit beiden Händen am Ball. Choupo-Moting verwandelte sicher vom Punkt (63.).

Der Club war wieder dran, spielte weiter mutig nach vorne und brachte Bunjaku für Frantz (69.). Mit einem Doppelwechsel - Bargfrede und Hunt kamen für das Kreativduo Marin und Özil - reagierte Schaaf auf Seiten der Gastgeber. Die Partie war nun vollkommen offen, ohne dass aus den beiderseitigen Offensivbemühungen zwingende Gelegenheiten resultierten. Bis zur 80. Minute, als Borowski per Kopf am Außennetz scheiterte.

Eine prickelnde Schlussphase stand an, auch weil Bremen plötzlich in Unterzahl spielen musste: Der Kapitän traf im Zweikampf mit Broich den Nürnberger mit dem rechten Arm im Gesicht. Für Referee Schmidt eine Tätlichkeit, wohl aber eine eher unabsichtliche Armbewegung (82.).

Natürlich investierte die Hecking-Elf noch einmal alles, um den Punktgewinn noch möglich zu machen. Die Angriffsbemühungen prallten aber an der Deckung Werders ab, das einen Konter clever ausspielte. Schäfer war beim Eckball mit nach vorne geeilt, Fritz kickte den Ball prima freigespielt ins leere Tor (90.+2).

Am nächsten Samstag gastieren die Werderaner bei Borussia Dortmund, zeitgleich empfängt der 1. FC Nürnberg den FSV Mainz 05.

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Leverkusen - Schalke 0 - 2


Kuranyi lässt königsblaue Titelträume reifen

Schalke entschied das Spitzenspiel in Leverkusen souverän zu seinen Gunsten. Mit einer eindrucksvollen Vorstellung legte die Magath-Elf im ersten Durchgang den Grundstein zum Erfolg, den Bayer, das einen schwarzen Tag erwischt hatte, zu keiner Zeit in Gefahr bringen konnte.
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Friedrich (re.) vs. Kuranyi
Verkehrte Welt: Nicht Manuel Friedrich und Bayer waren obenauf, sondern Doppeltorschütze Kevin Kuranyi mit seinen Schalkern.
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Leverkusens Coach Jupp Heynckes tauschte im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Dortmund auf drei Positionen Personal aus: Für Kadlec und Geldbsünder Vidal kamen Reinartz und Kroos zum Zug. Im Angriff ersetzte Helmes Top-Torjäger Kießling (Muskelfaserriss).

Auch auf Seiten von Schalke brachte Coach Felix Magath nach dem 0:1 gegen Bayern München im Pokal-Halbfinale drei Neue: Rafinha, der auf die linke Verteidigerposition ruschte und so mit Westermann die Seite tauschte, sowie Matip und Edu durften für Zambrano, Schmitz und Baumjohann ran.

Beide Teams waren sehr offensiv aufgestellt, zu sehen war davon allerdings nach vorsichtiger Anfangsphase nur von den zunächst auf Konter lauernden und wie gewohnt kompakt stehenden Schalkern. Alle Versuche Bayers, Druck aufzubauen, waren durch zu unpräzises Kombinationsspiel schon weit vor dem gegenerischen Strafraum zum Scheitern verurteilt.

Die "Königsblauen" wirkten trotz der 120 Pokalminuten sehr frisch, immens zweikampfstark und in der Vorwärtsbewegung inspirierter. Die Führung nach elf Minuten lieferte dafür den besten Beweis: Farfan düpierte Castro auf der rechten Seite und nahm Höwedes auf der rechten Außenbahn mit. Die Flanke des Verteidigers ließ Edu in der Mitte passieren, Reinartz verpasste, so dass Kuranyi an den Ball kam. Der Angreifer platzierte die Kugel mit rechts gekonnt hoch ins rechte Eck - das 16. Saisontor des Ex-Nationalspielers.

Bordon hätte bald danach fast nachgelegt, Adler parierte den Kopfball des Abwehrchefs nach einer Ecke klasse, für Kuranyi wurde der Winkel beim Nachsetzen zu spitz (15.). Die Magath-Elf verteidigte hoch, erstickte lauffreudig die zaghaften Angriffsversuche der Hausherren weiterhin meist schon im Keim. Bei den Rheinländern lief nichts zusammen, nichts zu sehen von den hochgelobten Offensivkräften, S04 hatte alles unter Kontrolle.

Folgerichtig fiel das 0:2, wieder ging es über den rechten Flügel: Kluges Einsatz brachte Farfan rechts in Stellung. Der Angreifer flankte in die Mitte, wo Friedrich Kuranyi aus den Augen verloren hatte. Mit Folgen, der Goalgetter köpfte aus elf Metern genau ins linke untere Eck ein (27.).

Von den Heynckes-Schützlingen kam im ersten Durchgang kaum noch etwas. Ehe Kroos Neuer aus der Distanz prüfte (43.), hatten die "Königsblauen" den Gegner nach allen Regeln der Kunst beherrscht und spielten dabei so, wie es sich Bayer wohl vorgenommen hatte: Schnell, präzise, technisch anspruchsvoll. Vor allem Castro war auf der linken Abwehrseite gegen einen aufgedrehten Farfan vollkommen überfordert, ohne dass daraus weitere Gelegenheiten des Tabellenzweiten resultierten.
Der 28. Spieltag
Bochum - Frankfurt 1:2 (1:1)
Bayern - Stuttgart 1:2 (1:1)
Hertha - Dortmund 0:0 (0:0)
Mainz - Wolfsburg 0:2 (0:0)
Hannover - Köln 1:4 (0:3)
Bremen - Nürnberg 4:2 (3:0)
Leverkusen - Schalke 0:2 (0:2)
Hoffenheim - Freiburg -:- (-
Gladbach - Hamburg -:- (-

* Die aktuelle Tabelle

Mit Kadlec und Bender für Schwaab und Helmes, dem nichts gelungen war, versuchte Heynckes nach Wiederanpfiff seiner bis dorthin uninspirierten Elf neues Leben einzuhauchen. Schalke stand nun tiefer, dennoch blieb nahezu alles Stückwerk, was die Gastgeber versuchten.

Die "Königsblauen" blieben gefährlicher: Bei Höwedes' Kopfball (51.) und einen Konter von Kuranyi (55.) waren die Magath-Schützlinge dem 0:3 näher als die Rheinländer dem Anschlusstor, das erst Höwedes mit einer etwas glücklichen Abwehraktion fast ermöglicht hätte (68.).

Kurz zuvor war Renato Augusto nach einem Foul von Rakitic verletzt ausgeschieden und Leverkusen damit einer wichtigen Offensivkraft beraubt - Sarpei kam und rückte auf die rechte Abwehrseite, Castro vor ins Mittelfeld (62.).

Aber egal in welcher Aufstellung und taktischen Formation - für den Tabellendritten war an diesem Tag einfach kein Kraut gewachsen gegen die bärenstarken Gäste, die in einer chancenarmen Endphase diszipliniert die harmlosen Angriffe des Kontrahenten mühelos ausbremsten und cool die Uhr herunterspielten. Am Ende stand im Titelrennen ein herber Rückschlag für Bayer und für Schalke die Tabellenführung zu Buche.

Bayer Leverkusen tritt nächsten Samstag bei Eintracht Frankfurt an, zeitgleich begrüßt Schalke wie schon im Pokal erneut den FC Bayern in der Veltins Arena.

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...   Erstellt am 28.03.2010 - 19:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gladbach - Hamburg 1 - 0


Brouwers verschärft Hamburgs Krise

In einer mäßigen Partie sicherte sich Gladbach gegen Hamburg einen nicht unverdienten Sieg. Die Borussia kompensierte die technischen Vorteile des HSV mit Einsatzfreude und Zweikampfstärke und stemmte sich nach Pausenführung mit kompakter Defensive den stärker werdenden, aber ohne Durchschlagskraft spielenden Hanseaten erfolgreich entgegen.
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Friend vs. Zé Roberto
Verkehrte Welt: Nicht Zé Roberto und der HSV, sondern Rob Friend und Gladbach waren am Ende obenauf.
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Im Vergleich zum 1:1 beim 1. FC Köln nahm Borussen-Trainer Michael Frontzeck drei Veränderungen vor: Für Levels (Magen-Darm-Infekt), Bradley (5. Gelbe Karte) sowie Herrmann durften Jantschke, Meeuwis und Matmour von Beginn an ran.

HSV-Coach Bruno Labbadia tauschte nach dem 2:2 gegen Schalke ebenfalls dreimal Personal aus: Für Jansen (Syndesmosebandriss), Mathijsen (Magen-Darm-Virus) und Torun brachte er Demel, Aogo und Boateng. Rincon rutschte von der Verteidiger- auf die defensive Mittelfeldposition. Erstmals nach langen Verletzungspausen wieder im Kader waren Reinhardt und Guerrero.

Bei besten äußeren Bedingungen und großer Kulisse startete die Borussia schwungvoll. Rost musste schon in der 2. Minute nach einem Konter über Reus Matmours Knaller mit einer Glanztat entschärfen. Während der HSV noch in seiner Findungsphase war, rief Friend beim nächsten Schnellangriff der Rheinländer per Kopf erneut den HSV-Keeper auf den Plan (9.).

Langsam aber sicher fanden die Hanseaten etwas besser ins Spiel, die Kombinationen gewannen an Sicherheit, in vorderster Front aber standen Petric und van Nistelrooy zunächst auf verlorenem Posten. Auch weil es den Initiatoren Zé Roberto und Trochowski an echten Ideen mangelte und beide zu sehr nach innen drängten. Gefährlicher, weil schnörkelloser, blieb Gladbach, das mit zunehmender Dauer immer tiefer stand und sich fast gänzlich aufs Kontern verlegte. Reus' Flachschuss blieb an Rozehnal hängen (19.).

Nach 20 Minuten übernahm die Labbadia-Elf das Kommando immer mehr, hatte viel Ballbesitz, blieb aber am gegnerischen Strafraum absolut ratlos. Das Niveau des Spiels rauschte in den Keller. Der HSV suchte die Lücke, Gladbach zerstörte effektiv, brachte selbst aber keine Offensivaktionen mehr zustande.

Trochowskis Freistoß in die zweite Etage war mit viel gutem Willen als erste HSV-Chance zu bezeichnen (34.). Nach einem wahren Fehlpass-Festival auf beiden Seiten in den nächsten Minuten und vereinzelten Pfiffen gab es aus Sicht der Borussia einen versöhnlichen Abschluss des ersten Durchgangs: Arango brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in die Mitte. Nach einem Tohuwabohu am Fünfmeterraum kam Brouwers glücklich an den Ball und staubte aus kurzer Distanz zur Führung ab - bereits das siebte Saisontor des Verteidigers (43.).

Mit Pitroipa für Rincon begann der HSV bei einsetzendem Regen Durchgang zwei offensiver. Zé Roberto sendete alsbald ein Lebenszeichen der Gäste (50.), die nun aufdrehten und deutlich mehr Einsatz und Laufbereitschaft zeigten. Pitroipa brachte frischen Wind, verfehlte das Tor mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze nur um Zentimeter (54.).

Die Borussia wankte, überstand aber die Drangphase der Hanseaten, die Guerrero für van Nistelrooy brachten - der Niederländer marschierte schnurstracks in die Kabine (63.). Die Gladbacher standen dicht vor dem 2:0, als nach einer unübersichtlichen Situation im HSV-Strafraum bei diversen Torschüssen der Borussia immer wieder ein Abwehrbein dazwischen war (66.).

Nach kurzer Verschnaufpause mühte sich Hamburg gegen die ganz tief stehende Frontzeck-Elf wieder nach Kräften. Petrics Volley-Aufsetzer strich einen Meter über den Balken (72.). Angriff auf Angriff brandete auf das Tor der Hausherren, deren Abwehrbollwerk aber kompakt stand und dem Gegner aus dem Spiel heraus keine weiteren Möglichkeiten gestattete.

Petrics Freistoß in die Abwehrmauer markierte die letzte Ausgleichsmöglichkeit der Gäste (82.), die im Kampf um einen internationalen Startplatz immer mehr den Atem von Stuttgart und Frankfurt spüren. Gladbach dagegen ist durch den Dreier vorzeitig aller Abstiegssorgen ledig.

Gladbach gastiert nächsten Samstag beim VfB Stuttgart. Der Hamburger SV empfängt zunächst am Donnerstag Standard Lüttich im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League, ehe am Sonntag Hannover 96 in die Hansestadt reist. Dann wird Demel fehlen, der im Borussia Park die fünfte Gelbe Karte kassierte.

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...   Erstellt am 28.03.2010 - 19:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hoffenheim - Freiburg 1 - 1


Simunic beendet die Torflaute

Hoffenheim ist seit vier Spielen und auch vier Heimspielen sieglos, hat aber zumindest die Torflaute beendet. In einem umkämpften Spiel sicherte sich Freiburg am Ende einen wichtigen und auch verdienten Zähler im Abstiegskampf und verdrängt Hannover vom Relegationsplatz.
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Torschütze Josip Simunic (M.)
Nach 350 Minuten lag der Ball wieder einmal im Tor des Gegners: Torschütze Josip Simunic (M.) wollte gleich mehr, es blieb aber beim 1:1.
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TSG-Trainer Ralf Rangnick wechselte seine Elf im Vergleich zum 0:0 beim 1. FC Nürnberg auf einer Position: Beck kehrte in die Startelf zurück und spielte rechts in der Abwehrkette. Ibertsberger rückte dafür auf die linke Seite, Eichner musste weichen.

Nach dem 1:0-Sieg gegen Mainz nahm Freiburgs Coach Robin Dutt zwei Umstellungen vor: Der zuletzt gelbgesperrte Idrissou stürmte für Cissé, zudem begann Barth in der Innenverteidigung für Toprak, der aufgrund muskulärer Probleme nicht auflaufen konnte.


Hoffenheim, seit 270 Minuten torlos, begann in der Rhein-Neckar-Arena engagiert und hatte bereits nach zwei Minuten die Chance, die Torflaute zu beenden. SC-Torwart Pouplin hatte eine abgefälschte Flanke vor die Füße von Carlos Eduardo geklatscht, dessen Schuss Butscher im letzten Moment blocken konnte.

Freiburg zog sich zunächst in die eigene Hälfte zurück und ließ Hoffenheim gewähren. Die Rangnick-Elf suchte vergeblich die Lücke in der dichtgestaffelten SC-Defensive, die der Sportclub in der 9. Minute in der 1899-Abwehr gefunden hatte. Flum prüfte per Drehschuss Torwart Hildebrand. Die TSG entwickelte auch in der Folge wenig Kreativkraft, hätte in der 17. Minute dennoch in Führung gehen müssen. Nach einem katastrophalen Fehler von Butscher steuerte Ibisevic alleine auf das SC-Tor zu, Carlos Eduardo lief rechts mit. Doch Ibisevic schloss eigensinnig ab und scheiterte an Pouplin.

Das Spiel war umkämpft, es fehlte jedoch an Tempo und vor allem an Spielwitz. Beide Teams machten bei Ballbesitz des Gegners die Räume eng und attackierten aggressiv. Nach einer halben Stunde hätte es beinahe geklingelt im TSG-Gehäuse, nachdem Compper den Ball nicht traf und so Makiadi in Position brachte. Der war zu überrascht und setzte den Ball über das Hoffenheimer Gehäuse.

Nach einer Doppelchance der Heimelf durch Ibisevic (33.) und Ibertsberger (34.) lief bis zur Pause wenig zusammen. Hoffenheim agierte unkonzentriert, leistete sich viele Fehlpässe und konnte Freiburg so nicht gefährlich werden.
Simunic antwortet auf Idrissou

TSG-Trainer Ralf Rangnick reagierte auf die ideenlose Vorstellung seiner Offensivabteilung und brachte mit Tagoe und Vukcevic zwei frische Kräfte auf das Feld. Die Heimelf trat etwas engagierter auf und hatte nach einem Distanzschuss von Luiz Gustavo den Torschrei schon auf den Lippen (49.).

Glück hatte nach einer Stunde Freiburgs Mujdza, der den durchstartenden Carlos Eduardo als letzter Mann zu Fall brachte und dafür nur Gelb sah. Und Glück hatte Freiburg, dass sich Luiz Gustavo einen Blackout leistete. Der Hoffenheimer spielte den Ball unbedrängt dem Freiburger Flum in den Lauf. Hildebrand konnte den Ball nicht festhalten, Flum legte auf Idrissou ab - 0:1!

Nach dem sechsten Saisontreffer von Idrissou in seinem 100. Bundesligaspiel setzte auf der Gegenseite Rangnick auf den zuletzt verletzten Torjäger Obasi. Doch auch der konnte dem unstrukturierten Offensivspiel der Heimelf zunächst nicht die entscheidenden Impulse verleihen. Freiburg stand in der Abwehr sicher, ließ sich aber in der 80. Minute locken und lief prompt in einen Konter. Carlos Eduardo leitete einen weiten Pass in den Lauf des aufgerückten Simunic, der die Nerven behielt und den Ball überlegt ins rechte Eck schob. Hoffenheim versuchte in der Schlussphase nachzulegen, hatte aber Glück, dass Beck Caligiuri nach einem Konter noch stoppen konnte (90.).

Die TSG reist kommenden Sonntag zum VfL Wolfsburg, tags zuvor begrüßt der Sportclub den VfL Bochum.

kicker.de





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