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...   Erstellt am 17.04.2009 - 20:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mainz - Ahlen 0 - 0



Mainzer Sturmlauf nicht belohnt
In einer sehr unterhaltsamen Partie kam der 1. FSV Mainz 05 gegen Rot-Weiss Ahlen nicht über ein 0:0 hinaus. Die Mainzer waren über weite Strecken klar spielbestimmend, mit Tempofußball schnürten sie die Ahlener fast über die gesamte Spielzeit hinweg in deren Hälfte ein. Die Rheinhessen gingen aber viel zu verschwenderisch mit ihren Torchancen um, so dass es am Ende nur zu einem Punkt reichte. Für RWA war es ein gewonnener Punkt, dennoch bleiben die Ahlener seit fünf Spielen sieglos.


Erbitterter Widerstand: Ahlens Reus (li.) im Zweikampf mit Löw.
© picture-alliance Mainz' Trainer Jörn Andersen musste im Vergleich zum 1:2 gegen Freiburg auf Feulner (Beckenprellung) verzichten. Für ihn rutschte Bogavac in die Startelf. Zudem erhielten Baljak, Neustädter und Svensson den Vorzug vor Bungert, Pekovic und Bancé. Ahlens neuer Coach Stefan Emmerling tauschte nach dem 0:2 gegen Aachen dreimal: Für Döring (Kapselverletzung), Heithölter und Bölstler spielten Kittner, Maul und Müller.

Die Mainzer begannen sehr engagiert und gingen sehr hohes Tempo. Mit schnellen Kombinationen übten die Platzherren enormen Druck aus, kamen auch rasch zu guten Einschussgelegenheiten, die sie dann aber liegen ließen. Bogavac schoss rechts vorbei (2.), Hoogland vergab per Kopf gleich zweimal (6., 10.), und Karhans wuchtigen Kopfstoß aus bester Position lenkte RWA-Schlussmann Langerbein mit einem erstklassigen Reflex über die Latte (14.).


Die Ahlener operierten aus einer gesicherten Deckung heraus, hatten aber teilweise große Probleme mit den quirligen Mainzern. Die Gäste waren aber nicht nur auf Defensive bedacht, sie waren auch um eigene Angriffe bemüht. Jedoch fehlte es an Ideen und Kreativität, um ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Erst in der 19. Minute eröffnete Book mit einem schönen Heber die Chance für Müller, doch FSV-Schlussmann Wache hatte aufgepasst und schnappte sich die Kugel. Das war's dann aber schon an gelungenen Offensivaktionen der Emmerling-Schützlinge.

Im weiteren Verlauf war die Andersen-Elf klar tonangebend, sie betrieb viel Aufwand, zeigte aber zu wenig Zug zum Tor. Vor allem der finale Pass fand sein Ziel nicht. Folglich sahen die 17.000 Zuschauer im ausverkauften Bruchwegstadion eine überlegene Heimmannschaft, die aus der eigenen Dominanz aber kein Kapital schlagen konnte.

Viel Rauch um Nichts

In der Schlussphase des ersten Durchgangs legten die Mainzer noch eine Schippe drauf, sie schnürten die Ahlener in der eigenen Hälfte ein und erspielten sich erstklassige Chancen, gingen aber mit diesen weiterhin zu fahrlässig um. Neustädter überwand zwar per Kopf RWA-Schlussmann Langerbein, doch Book rettete am rechten Pfosten vor der Linie (36.). Eine Minute später unterlief Langerbein eine Flanke von rechts, doch sowohl Noveski als auch Bogavac verpassten um Haaresbreite, Svensson köpfte schließlich knapp drüber (38.). Letztlich retteten die aufopferungsvoll kämpfenden Ahlener das 0:0 in die Pause.


Seltenes Bild: Mainz' Keeper Wache muss gegen Müller eingreifen.
© picture-alliance Nur eine Minute nach Wiederanpfiff musste erneut ein Ahlener auf der Linie klären. Noveski hatte bei einer Ecke von rechts aufs linke Eck geköpft. Dort stand aber Reus. Der Sturmlauf der Mainzer hielt also an, doch die Ahlener hätten nach 54. Minuten das Spiel fast auf den Kopf gestellt. Bei einem Konter kam Toborg aus 14 Metern zum Abschluss, der 33-Jährige schoss aber links daneben.

Nur zwei Minuten später sorgte auf der Gegenseite Hoogland für Furore. Der Rechtsverteidiger köpfte aus vier Metern knapp rechts vorbei. Nach 62 Minuten musste Andersen mit der Hereinnahme von Bancé reagieren. Der Stürmer kam für den verletzten Buckley, der sich bei einem Zusammenprall eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte und ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

In der Schlussphase der Begegnung mussten die Mainzer dem hohen Tempo Tribut zollen. Sie suchten zwar weiter den Weg nach vorne, hatten aber nicht mehr die Durchschlagskraft. Die zahlreichen vergebenen Chancen wären in der 74. Minute fast bitter bestraft worden: Großkreutz setzte sich auf rechts durch und flankte in die Mitte zu Müller, der den Ball nur Zentimeter am linken Pfosten vorbeischob. Kurz darauf probierte es Großkreutz selbst, aber sein Schuss mit dem Außenrist ging ebenfalls knapp links vorbei.

Das Spiel war nun ausgeglichener, wobei Mainz weiterhin mehr für die Offensive tat. Nach 83. Minuten nahm's Bancé etwas zu genau. Der Stürmer aus Burkina Faso scheiterte per Kopf am Querbalken. Letztlich mussten sich die Rheinhessen mit dem Punkt zufrieden geben, der im Aufstiegsrennen zu wenig sein könnte.

Für Mainz steht am kommenden Dienstag ein echtes Highlight auf dem Programm. Im DFB-Pokal-Halbfinale wollen die Andersen-Schützlinge bei Bayer Leverkusen die nächste Pokal-Überraschung schaffen. Ahlen ist am kommenden Freitag zu Hause gegen den MSV Duisburg wieder gefordert.

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...   Erstellt am 17.04.2009 - 20:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - Oberhausen 3 - 1


Kern glättet die Wogen
Hansa Rostock feierte gegen Oberhausen einen 3:1-Sieg und befreite sich dank des dritten Sieges in Folge von der Bürde eines Abstiegsranges. RWO hielt an der Ostsee nur eine Halbzeit lang mit, hatte nach dem entscheidenden Treffer durch Enrico Kern nichts mehr zuzusetzen und kassierte die zweite aufeinanderfolgende Pleite.



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Fillinger traf soeben zur Führung, Teamkollege Svärd will als erster gratulieren.
© picture-alliance Hansa Rostocks Coach Andreas Zachhuber beließ nach dem knappen 1:0 in Fürth seine Anfangself unverändert. RWO-Trainer Jürgen Luginger musste dagegen im Anschluss an die Heimpleite beim 0:3 gegen Nürnberg umbauen. Kruse fehlte gesperrt (5. Gelbe) und Heppke saß angeschlagen (Kapselverletzung) auf der Bank. Tim Reichert und Schüßler spielten von Beginn an.

In einer verhaltenen Anfangsphase erarbeitete sich Hansa Rostock zwar leichte Feldvorteile, kam aber an der gut aufgestellten und konsequenten RWO-Defensive nicht vorbei. Die Luginger-Elf setzte an der Ostsee vornehmlich auf Konter und kam auch zum ersten vielversprechenden Torschuss der Partie. Tim Reichert nahm aus der Distanz Maß, setzte seinen Versuch aber in die Tormitte - dort hatte Hahnel dann wenig Mühe (12.).

Hansa versuchte viel über die Außenpositionen, ein Angriff über die rechte Seite brachte den ersehnten Erfolg. Schindler legte klug auf Kern ab, Pirson und Falkenberg zeigten sich im Zusammenspiel arg indisponiert und Fillinger staubte geistesgegenwärtig ab (21.).


Der Torbann war gebrochen - Hansa spielte nun befreit nach vorne. Doch ein perfekt vorgetragener Gegenstoß der Gäste, den Kaya am eigenen Sechzehner einleitete, brachte den schnellen Ausgleich. Terranova flankte von links vor das Tor, Lüttmann verpasste knapp, Fillinger konnte nicht mehr klären und Tim Reichert profitierte wenige Meter vor dem Tor und erzielte seinen ersten Saisontreffer (29.).

Die Partie war in der Folge ausgeglichen. Oberhausen hatte endgültig Fuß gefasst und bot den Hausherren mindestens ebenbürtig Paroli. Dass es dennoch für eine knappe Halbzeitführung der Gastgeber langte, war Schindler zu verdanken. Der Mittelfeldmann enteilte Schlieter und schoss knallhart von der rechten Strafraumseite aus ins kurze Eck ein (40.).

Hansa ließ im zweiten Durchgang wenig anbrennen. Mit viel Verve spielte die Zachhuber-Elf nun auf, drängte auf das dritte Tor, das auch prompt gelang. Schindler bediente mit einer weiten Flanke Kern, der wuchtig ins kurze Eck einnickte (55.). Schindler verpasste es bei schnell folgenden Gelegenheiten (58., 59.), sofort nachzulegen und das Spiel frühzeitig zu entscheiden.

Erst eine Viertelstunde vor dem Ende boten die nun deutlich überlegenen Rostocker wieder Spektakel vor dem RWO-Tor. Orestes traf per Kopfball nach einer Ecke ins leere Tor - Pirson zeigte sich zuvor wieder einmal unsicher - musste den Jubel aber unterbrechen. Das Tor wurde wegen eines vermeintlichen Foulspiels an Uster nicht anerkannt (75.).


Immer einen Schritt voraus: Hansas Schöneberg im Duell mit RWO-Mittelfeldmann Tim Reichert.
© picture-alliance In der Schlussphase resignierte Oberhausen und Hansa brachte den dritten Erfolg in Serie routiniert über die Runden, steht nun das erste mal seit langer Zeit wieder auf einem Nichtabstiegsplatz.

Rostock tritt am nächsten Spieltag im Montagsspiel in Osnabrück gegen den VfL zum nächsten Akt im Abstiegsdrama an. Oberhausen empfängt bereits am Sonntag 1860 München im Niederrheinstadion.

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Augsburg - Osnabrück 3 - 0



Luhukay gelingt Debüt
Nach dem vorzeitigen Trainerwechsel ging es für den FC Ausgburg im Abstiegskampf gegen Mitkonkurrent Osnabrück weiter. Die Hausherren legten aggressiv und konzentriert los und lagen zum Seitenwechsel durch einen Doppelpack von Thurk gegen schwache Osnabrücker in Front. Nach der Pause blieb der FCA das aktivere Team auf dem Platz und erhöhte erneut durch Thurk. Danach geriet der Erfolg zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr. Somit gelang der erste Sieg in der Rückrunde.

Augsburgs neuer Coach Jos Luhukay nahm bei seinem Debüt im nach dem 1:2 in Frankfurt drei Veränderungen vor. Christian Müller, Kern und Hertzsch mussten auf der Bank Platz nehmen. Es begannen Hegeler, Mölzl und Lars Müller. Auf der gegnerischen Seite stellte Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz seine Startformation im Vergleich zum 0:2 gegen Kaiserslautern auf einer Position um. Schuon begann anstelle von Peitz im Mittelfeld.

Das Kellerduell des 28. Spieltages begannen die Hausherren sehr aggressiv und nissig. Der FCA attackierte den VfL sehr früh und druckvoll im Spielaufbau und zwang den Gast zu unkontrollierten Befreiungsschlägen. Nach knapp zehn Minuten kam dieser aber zum ersten Mal in die Nähe von Keeper Neuhaus, jedoch vergab Reichenberger nach einem Fehler von Möhrle (9.). Die beste Chance zur Führung für Augsburg vergab Thurk nach einer Müller-Flanke (13.).


Und die Luhukay-Elf machte munter weiter und kam zur verdienten Führung: Cichon unterschätzte einen langen Diagonalball von der linken Seite durch Lars Müller. Torghelle ist auf der rechten Seite durch und legte das Leder in die Strafraummitte zu Thurk, der nur noch einschieben musste (19.). Der FCA machte nach der Führung mit aggressiven Pressing weiter und kam zu weiteren Chancen. Am gefährlichsten wurde es jedoch nach Standardsituationen, welche Werner immer wieder scharf in Richtung Tor zog. Bei Osnabrück lief nach dem Rückstand noch weniger zusammen. Kaum ein Ball fand in der Offensive sein Ziel.

Erst nach einer guten halben Stunde kamen die Osnabrücker etwas kontrollierter aus der eigenen Hälfte. Zwar war der FCA weiterhin das klar bessere Team auf dem Rasen, jedoch ließ man in dieser Phase die Genauigkeit im Spiel nach vorne vermissen. Jedoch genügte dem Gastgeber ein Konter zum Treffer: Baier öffnete das Feld mit einem schönen langen Ball. Werner ließ links den eingewechselten Surmann im Strafraum einfach stehen und passte in die Mitte. Thurk stand goldrichtig und drückte das Leder mit der Brust über die Torlinie (39.). Verdiente Führung zum Seitenwechsel.

Die zweiten 45 Minuten begannen weniger schwungvoll als der erste Durchgang. Augsburg attackierte zwar weiterhin sehr früh und aggressiv, jedoch nahmen die Hausherren in den Offensivaktionen etwas das Tempo aus den Aktionen und warteten auf die Aktionen des VfL. Dieser wusste mit den gebotenen Möglichkeiten aber nichts anzufangen, wodurch die Führung von Augsburg zu keinem Zeitpunkt mehr ernsthaft in Gefahr geriet.

Gut 20 Minuten vor Schluss kochten die Emotionen noch einmal auf. Nach einem nicht geahndeten Foulspiel im Strafraum von Möhrle an Sykora blieb die Pfeife von Schiedsrichter Wingenbach stumm. Im direkten Gegenzug fiel der dritte Treffer: Hegeler schlug das Leder einfach weit nach vorne. Schlussmann Berbig verschätzte sich total und tauchte unter dem Ball hindurch. Erneut stand Thurk an der richtigen Stelle und köpfte aus 15 Metern ins leere Tor (71.). Am Ende ein völlig verdienter Sieg für den FCA.

Augsburg ist am nächsten Freitag zu Gast in Fürth. Osnabrück hingegen empfängt im Montagsspiel Hansa Rostock.

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Nürnberg - Pauli 2 - 0


Mintal bleibt ganz cool
Bei bestem Fußballwetter verdiente sich Nürnberg gegen St. Pauli den Sieg mit einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt. Während die Hamburger im ersten Durchgang reihenweise gute Chancen vergaben, nutzte der Club eine von wenigen zur Pausenführung. Nach der Halbzeit dominierte der FCN klar, ein Feldverweis hüben und drüben sorgten für Platz auf dem Spielfeld, ehe wieder einmal Mintal zur Entscheidung traf.


Torschütze gegen Gelb-Rot-Sünder: Marek Mintal im Zweikampf mit Marcel Eger.
© picture-alliance Bei Nürnberg vertraute Coach Michael Oenning auf exakt die Elf, die 3:0 in Oberhausen gewonnen hatte.

St. Paulis Trainer Holger Stanislawski kompensierte im Vergleich zum 2:2 gegen Duisburg den verletzungsbedingten Ausfall von Trojan (Innenband) und das Fehlen des gelbgesperrten Ludwig mit dem Einsatz von Hoilett und Meggle. Zudem rutschte in der Abwehr Eger für Kalla ins Team.

Bei sommerlichen Temperaturen setzte St. Pauli durch Egers Kopfball schon bald eine erste Duftmarke (2.). Nürnberg hatte in der Anfangsphase zwar mehr vom Spiel, konnte sich aber bis auf Eigler (6.) keine Möglichkeiten erarbeiten.

Die Gäste standen tief, der Club dominierte klar, agierte gegen die kompakte Defensivreihe aber einfallslos und zu statisch.

Die Hamburger verlegten sich auf Konter, und im Laufe des ersten Durchgangs reihte sich für die Stanislawski-Elf eine Chance an die nächste: Ebbers (20.), Hoilett (21.), Bruns (24.), Morena (29.) und vor allem Schultz, dessen 14-Meter-Schuss von der Unterkante der Latte auf die Linie prallte (32.), waren gegen eine schludrige und unkonzentriert agierende Club-Deckung mehr oder minder dicht dran am Führungstreffer.

Der fiel dann doch, Ebbers hatte im Liegen eingenetzt. Aber die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns lautete Abseits - knifflig, weil sowohl Hoilett als auch Diekmeier als "Vorlagengeber" in Frage kamen (37.).

Für St. Pauli kam es dann, wie es kommen musste. Aus einer Vielzahl von Möglichkeiten hatte es kein Kapital schlagen können und hinten passte die Deckung einmal nicht auf: Nach einer Ecke von links gewann Reinartz das Luftduell gegen Gunesch. Bieler nickte die Kopfballvorlage des Mittelfeldmannes aus sechs Metern aufs rechte Eck. Hain rutschte aus und konnte dem Ball keine entscheidende Richtungsänderung mehr geben. Für den Verteidiger war es das erste Profi-Tor überhaupt (39.).


Unverändert kamen beide Teams aus der Kabine. Eigler tankte sich Sekunden nach dem Anpfiff im Strafraum durch, Morena rettete. Wenig später lenkte Hain eine Kopfballbogenlampe seines ehemaligen Bielefelder Mannschaftskameraden an den linken Pfosten (47.). Der Club agierte wesentlich konzentrierter als vor der Pause und drängte auf das zweite Tor. Frantz verfehlte das Gehäuse per Kopf knapp (51.), ehe sich beide Teams selbst dezimierten: Eger drosch den Ball nach bereits erfolgter Spielunterbrechung auf den am Boden liegenden Boakye, und der Ghanaer revanchierte sich mit einem Tritt am unbeteiligten Schultz - Ampelkarte für den bereits verwarnten Verteidiger, glatt Rot für den Club-Stürmer (56.).

Die Dominanz der Oenning-Elf hielt an, Mintal fand nun immer besser ins Spiel. Der Slowake nagelte den Ball an den Pfosten (58.), zielte drüber (61.), ehe er nach tollem Pass von Frantz seinen 13. Saiontreffer markierte: Frei vor Hain ließ das "Phantom" dem Keeper keine Abwehrchance (64.).

Die Hamburger hatten im ersten Durchgang ihr Pulver verschossen. Offensiv gelang den Gästen nichts mehr, dafür vergaß der Altmeister auf der Gegenseite nachzulegen: Eiglers Querpass auf Mintal geriet nach gewonnenem Laufduell mit Gunesch zu schlampig, sonst hätte es 3:0 geheißen (73.).

Es reichte freilich auch so - Nürnberg sprang nach dem fünften Dreier in Folge auf Rang zwei des Tableaus.

Der FCN gastiert am Sonntag beim FSV Frankfurt, St. Pauli empfängt bereits am Freitag Spitzenreiter Freiburg.

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Wehen - Fürth 0 - 1


Loboué hält Sieg fest
Während die Fürther das Spiel in der ersten Hälfte kontrollierten und auch die Führung herausspielen konnten, wurden die Franken im zweiten Durchgang vom Tabellenletzten förmlich an die Wand gespielt. Dabei traten allerdings die Schwächen der Hessen zu Tage. Mit einer Vielzahl von Chancen konnte der SV WW nichts anfangen und verlor.


Aufstiegschance gewahrt: Die Fürther Jubeltraube nach dem 0:1 durch Cidimar.
© picture-alliance Nach dem 0:0 in Ingolstadt am vergangenen Spieltag drückten Wehen Wiesbadens Interimscoach Sandro Schwarz vor allem Sorgen in der Abwehr. Für den Gelb-gesperrten Glibo und den Rot-gesperrten Kopilas brachte er mit Barg und Panandetiguiri zwei frische Akteure. Greuther Fürths Coach Benno Möhlmann krempelte seine Startformation gegenüber dem enttäuschenden 0:1 gegen Rostock auf vier Positionen um. Karaslavov, Ilicevic und Reisinger mussten auf die Bank, dazu fehlte Haas Gelb-gesperrt. Mauersberger, Rahn, Schröck und Cidimar komplettierten die Startelf.

Die Fürther begannen selbstbewusst, ließen Wehen Wiesbaden kaum zur Entfaltung kommen und hatten nur vier Minuten nach dem Anpfiff die Riesenchance auf den Führungstreffer. Nehrig scheiterte jedoch mit einem von Simac an Allagui verschuldeten Foulelmeter am glänzend reagierenden Walke im Tor des SV WW (5.).


Der verschossene Strafstoß wirkte aber wie ein Weckruf für Wehen Wiesbaden. Die Hessen störten erfolgreich den Fürther Spielaufbau und kamen immer wieder zu Flanken oder tauchten gefährlich vor em Strafraum der Franken auf. Echte Torgefahr konnten die Schwarz-Schützlinge aber nicht verbreiten. Vor dem Tor fehlte oft das Glück und ein Vollstrecker.

Nach 20 Minuten kamen die Fürther wieder besser ins Spiel und erzielten kurze Zeit später auch prompt die Führung. Nehrig setzte sich auf der rechten Seite des Strafraums durch und zog fast von der Torauslinie den Ball in die Mitte zu Cidimar. Der Brasilianer stand drei Meter vor dem Tor völlig frei und musste den Ball nur noch über die Linie drücken.

Wehen Wiesbaden wirkte nach der Fürther Führung geschockt. Der Angriffselan erlahmte und Greuther Fürth kontrollierte die Partie, ohne jedoch weitere große Tormöglichkeiten gegen eine verunsicherte Schwarz-Elf zu produzieren.

Erst in der 38. Minute "wachten" die Wehener wieder auf. Stroh-Engel steckte den Ball steil durch auf Orahovac, der auch sofort abzog, doch Fürths Keeper Loboué tauchte ins bedrohte Eck und klärte.

Zum Wiederbeginn kam der lange verletzte Siegert für Ziegenbein auf Seiten der Wehener, die sofort gefährlich vor das Fürther Tor kamen. Stroh-Engel legte einen Freistoß per Kopf ab auf Orahovac. Der brachte den Ball auch aus kurzer Distanz im Tor unter, doch Schiedsrichter Kempter versagte dem Treffer wegen vermeintlichen Abseits die Anerkennung - eine Fehlentscheidung (47.).

Wehen Wiesbaden blieb aber dran. Die Angriffe der Hessen rollten jetzt aussichtsreicher Richtung Fürther Tor. Stroh-Engel scheiterte jedoch in der 49. Minute mit einer Einzelaktion knapp.

In der 58. Minute brachten die Schwarz-Schützlinge zum zweiten Mal den Ball im Fürther Tor unter, doch wieder pfiff Schiedsrichter Kempter den Treffer zurück. Diesmal musste sich der Referee aber keine Vorwürfe machen. Stroh-Engel behinderte vor seinem Treffer Loboué im Fürther Gehäuse deutlich.

Seltsamerweise hatten sich die Fürther aber in der zweiten Hälfte völlig zurückgezogen, überließen Wehen Wiesbaden das Mittelfeld und konnten sich bei Torwart Loboué bedanken, dass vor Beginn der Schlußphase die hauchdünne Führung noch Bestand hatte. Mit tollen Paraden erhielt der Torwart den Kleeblättlern das 1:0.

Erst in der 76. Minute kamen die Fürther wieder einmal gefährlich vor das Tor der Hessen. Voigt versuchte die Konterchance abzuschließen, scheiterte jedoch an Wehens Keeper Walke.

Für die Schlußphase brachte Sandro Schwarz mit König und Ziemer alle zur Verfügung stehenden Stürmer und setzte damit alles auf eine Karte. Die Wehener Offensivkräfte übertrafen sich allerdings im Auslassen von Tormöglichkeiten. Öztürk, Stroh-Engel und Ziemer brachten die Kugel einfach nicht im Fürther Kasten unter.

Die Fürther konnten damit nach zwei Niederlagen hintereinander trotz einer schwachen zweiten Hälfte einen glücklichen Dreier verbuchen.

Wehen Wiesbaden gehen im Kampf gegen den Abstieg langsam die Spiele aus. Am kommenden Sonntag müssen die Hessen in Kaiserslautern antreten und brauchen dort schon einen Sieg. Fürth empfängt schon am Freitag Augsburg und kann die Operation Aufstieg fortsetzen.

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Duisburg - Koblenz 2 - 3


Sahnehäubchen durch Cha
Mit einer engagierten Leistung verdiente sich die TuS Koblenz den Erfolg beim MSV Duisburg. Die Neururer-Elf war zwar über weite Phasen spielbestimmend, konnte die Feldvorteile aber kaum in Tormöglichkeiten umsetzen. Der MSV erleidet somit einen schweren Rückschlag im Aufstiegrennen, während Koblenz einen großen Schritt in Richtung eines weiteren Jahres der Zweitklassigkeit macht.



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Den Atem immer im Nacken: Koblenz war den Duisburgern immer auf den Fersen, hier jagt Stieber Tiffert.
© picture-alliance MSV-Coach Peter Neururer baute auf exakt die gleiche Startelf, die er bereits beim 2:2 bei St. Pauli aufs Feld geschickt hatte. Weiter fehlen dem 53-Jährigen Eckpfeiler wie Grlic (Innenbandriss) und Tararache (Leistenverletzung).

Uwe Rapolder überraschte mit umfangreichen Umstellungen gegenüber dem 3:2 gegen 1860 München: In der neu gestalteten Dreier-Abwehr feierte Ndjeng sein Debüt für die TuS. Zum ersten Einsatz von Beginn an kam zudem Fischer. Auch Richter und Ziehl standen neu in der Anfangsformation, Bajic, Sukalo und Taylor fehlten, Krontiris nahm zunächst auf der Bank Platz.

Nach kurzer Anlaufphase gaben die "Zebras" auf heimischem Geläuf die Richtung vor. Gut lief der Ball in den eigenen Reihen, in der Offensive war viel Bewegung drin. Doch Koblenz stand sehr dicht gestaffelt am eigenen Sechzehner, so dass Chancen für den MSV fast nur aus Fernschüssen resultierten. Eine Ausnahme nutzte Wagner in der 16. Minute direkt zur Führung: Obwohl dem Duisburger der Pass von Makiadi an die Hand sprang, ließ Schiedsrichter Schalk weiterspielen, im Strafraum setzte sich Wagner energisch gegen Richetr durch und traf aus acht Metern flach durch die Beine von Yelldell.



Doch insgesamt machten die Hausherren zu wenig aus dem Mehr an Spielanteilen. Mit zunehmender Spieldauer setzten die Koblenzer vermehrt offensive Akzente und hebelten die MSV-Abwehr insbesondere über die rechte Angriffsseite mit Cha das ein oder andere Mal aus (13., 35., 39.). Doch nachdem Richter per Kopf eine erste Ausgleichschance ausgelassen hatte (22.), wurde der verdiente Ausgleich durch Lomic von rechts eingeleitet. Aus dem Halbfeld schlug der Serbe das Leder hoch herein. Veigneau ließ Stieber gewähren, der aus elf Metern platziert einköpfte (30.).

Wer nach der Pause schwungvoll angreifende "Zebras" erwartet hatte, sah sich getäuscht. Zu langsam und ideenlos waren die Aktionen der Duisburg, zu sicher stand die Koblenzer Defensive. So plätscherte die Partie dahin, bis MSV-Torhüter Starke für einen ersten Aufreger sorgte: Nachdem der Schlussmann vor dem Strafraum per Kopf zu Brzenska geklärt hatte, verlor der Verteidiger das Leder an Fischer, der mit einem Heber das leere Tor aber um wenige Zentimeter verfehlte.

In der Chancenverwertung stärker zeigten sich die Duisburger: Ein lange Tiffert-Flanke setzte Ben-Hatira in der 63. Minute zunächst nur an die Latte. Wagner setzte nach und Makiadi schlug die Kugel schließlich über die Linie - 2:1!

Doch wie schon im ersten Durchgang schlugen die Gäste schnell zurück. Nach einem weiten Freistoß herrschte reichlich Unruhe im MSV-Strafraum. Ndjeng bediente Fischer per Kopf, der aus wenigen Metern einschoss (70.).

In der Schlussphase zeigte die Neururer-Elf den Willen, einen Dreier zu erzwingen - die Mittel waren allerdings untauglich. Bei den zahlreichen hohen Hereingaben war meist Yelldell zur Stelle. Die besseren Möglichkeiten gab es auf der Gegenseite: Krontiris scheiterte nach einem Sololauf ebenso an Starke wie Kuqi per Kopf (81., 82.). Doch in der Nachspielzeit ließ Cha die Koblenzer doch noch jubeln: Eine hereingabe von Kuqi konnte Starke nur ablenken, Cha lauerte am langen Pfosten und schoss zum 3:2-Endstand ein.

Der MSV Duisburg reist am Freitag zum Gastspiel nach Ahlen. Zwei Tage später empfängt die TuS Koblenz Alemannia Aachen.

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Freiburg - Ingolstadt 3 - 2

Banovic patzt und korrigiert
Der SC Freiburg ist nach zwei sieglosen Heimspielen auch zu Hause wieder in der Erfolgsspur und festigte mit dem 3:2 über Ingolstadt die Tabellenführung. Für die Schanzer, die zum elften Mal in Folge ohne Dreier blieben, wird es im Keller immer enger. Freiburg dominierte die Partie vor der Pause und hätte durchaus höher als nur 2:0 führen können, ehe der FCI überraschend zurückkam, am Ende aber doch mit leeren Händen dastand.


Traf früh zum 2:0: Freiburgs Mohamadou Idrissou (2.v.l.). Auch Banovic (vo.) hatte später noch seinen Auftritt.
© picture alliance Freiburgs Trainer Robin Dutt wechselte nach dem 2:1-Sieg in Mainz zweimal. Banovic und Glockner begannen statt Flum (5. Gelbe) und Bechmann.

Beim FC Ingolstadt änderte Coach Thorsten Fink seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen Wehen Wiesbaden auf vier Positionen. Reinhard, Santini, Leitl und Wohlfahrt ersetzten Gerber (Rotsperre), Neuendorf, Lokvenc (5. Gelbe) und Buchner.

Ohne Abtastphase entwickelte sich vom Anpfiff weg eine muntere Begegnung, in der Freiburg den Ton angab. Mit dem ersten Angriff wäre der Sportclub beinahe in Front gegangen, FCI-Keeper Lutz reagierte gegen Idrissous Kopfball aus fünf Metern aber hervorragend und bewahrte die "Schanzer" vorerst vor dem Rückstand. Gegen den klar überlegenen Tabellenführer musste die Fink-Elf nach neun Minuten aber gleich einen doppelten Rückschlag verkraften. Ein Zusammenprall zwischen Aygün und Banovic hatte einen Freistoß für Freiburg zur Folge. Während der Ingolstädter Verteidiger nach dieser Kollision verletzt vom Feld musste, setzte Schuster den Standard halbhoch durch die Mauer und traf zum 1:0 ins linke Eck (9.).

Dass es bei Schusters Freistößen fast immer gefährlich wird, ist zwar schon länger kein Geheimnis mehr, hatte sich aber offensichtlich nicht bis Ingolstadt herumgesprochen. Der 24-Jährige brachte einen Standard aus dem rechten Halbfeld nach innen, wo Idrissou mit der Fußspitze vor Wenczel an die Kugel kam und ins kurze Eck traf - 2:0 (15.).

Ingolstadt gab sich in der Folge nicht auf und fand nach knapp 20 Minuten etwas besser ins Spiel, agierte vor dem Freiburger Gehäuse aber zu harmlos. Weder Rama (20.), noch Karl (22.) und Wohlfahrt (23.) kamen dem Anschlusstreffer wirklich nahe. Anders die Breisgauer, die das Tempo variierten und immer wieder gefährlich vor dem guten Lutz auftauchten. Jäger traf aus guter Position nur das Gesicht des sich mutig in den Schuss stürzenden Wenczel (39.), Idrissou scheiterte aus zehn Metern am einmal mehr stark reagierenden FCI-Schlussmann (41.).


Auch nach der Pause gehörte die erste Chance mit Idrissou einem Freiburger, das Tor aber machten die Gäste. Rama ließ bei einer schönen Einzalaktion drei Freiburger stehen, ehe er im Strafraum gegen den leicht drückenden Toprak bereitwillig zu Boden ging. Für Referee Florian Steuer war die Aktion elfmeterwürdig und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Jungwirth schickte Pouplin ins falsche Eck und stellte den Anschluss her (49.). Und es kam noch besser für die Schanzer. Nachdem Abdessadki nur den Pfosten getroffen und so das mögliche 3:1 verpasst hatte (55.), schenkte Banovic den Gästen den Ausgleich. Einen desolaten Rückpass des Kroaten schnappte sich Wohlfahrt, der sich vom aus dem Tor stürzenden Pouplin nicht stoppen ließ und die Kugel zum 2:2 in die Maschen schob (56.).

Das Match stand nun auf des Messers Schneide. Freiburg kam, Ingolstadt lauerte auf Konter. Für das Tor sorgte dann ausgerechnet Banovic, der seinen Fehler vor dem 2:2 wieder wettmachte. Schuster setzte sich links durch und flankte butterweich in die Mitte, wo der Kroate per Kopf zur neuerlichen Führung der Breisgauer einnickte (68.). Der Sportclub, der zwischenzeitlich leicht verunsichert wirkte, wurde in seinen Aktionen wieder sicherer und suchte die Entscheidung. Ingolstadt ließ aber nicht zurückdrängen, sondern wollte seinerseits das 3:3. Es ging hin und her, einzig Torgelegenheiten fehlten der Partie Mitte des zweiten Durchgangs.

Neun Minuten vor Schluss hatte Idrissou dann die große Chance, die Partie vorzeititg zu entscheiden. Der Kameruner schoss aus kürzester Distanz aber Lutz an, der das Spielgerät mit Glück über die Latte lenkte. Weil Ingolstadt nichts mehr zuzusetzen hatte und der Sportclub auf der anderen Seite seine Konter nicht nutzte, blieb es letztlich beim verdienten Freiburger Heimsieg.

Freiburg ist am Freitag beim FC St. Pauli zu Gast, Ingolstadt empfängt am Sonntag Mainz 05.

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Aachen - Frankfurt 2 - 0


Lehmann nimmt die Spannung raus
Alemannia Aachen bezwang in einer intensiven Begegnung den FSV Frankfurt mit 2:0 und holte damit den vierten Sieg in Folge. Aachen war über weite Strecken klar spielbestimmend, zeigte aber Schwächen im Abschluss, so dass es lange Zeit eine sehr spannende Angelegenheit blieb, ehe ein Freistoß für die Vorentscheidung sorgte. Der Aufsteiger muss damit auch im vierten Aufeinandertreffen mit Aachen als Verlierer vom Feld gehen.


Gekreuzte Klingen: Aachens Holtby im Zweikampf mit Junior Ross (re.).
© picture-alliance Aachens Trainer Jürgen Seeberger musste beim 2:0 in Ahlen auf Lehmann (Gelb-Sperre) und den angeschlagenen Casper verzichten. Gegen Frankfurt waren beide wieder von Beginn an dabei. Zudem erhielt Polenz eine Bewährungschance. Lagerblom, Szukala, und Müller mussten dafür auf die Bank. Frankfurts Coach Tomas Oral dagegen musste im Vergleich zum 2:1 gegen Augsburg auf den verletzten Oualid Mokhtari verzichten. Für ihn kam Junior Ross.

Die Alemannia begann zugleich druckvoll und hochengagiert, agierte anfänglich aber etwas zu überhastet. Dennoch dauerte es nicht lange, ehe der Ball im Netz zappelte. Lehmann hatte FSV-Keeper Klandt mit einem Lupfer ins rechte Eck überwunden. Das Tor zählte aber wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht (4.). Nur drei Minuten später war Auer zu uneigennützig und vergab so leichtfertig. Auf der anderen Seite setzten die Frankfurter vor allem über die linke Seite immer wieder Nadelstiche. So landete eine Mikolajczak-Flanke bei Junior Ross, der aber knapp über das Ziel köpfte (9.).



Nach einer Viertelstunde war das Match für Nemeth bereits zu Ende: Der Slowake hatte sich bei einem Sprint ohne Einwirkung eines Gegenspielers am rechten Oberschenkel verletzt und musste durch Oussalé ersetzt werden. Die Begegnung wurde nun ausgeglichener. Aachen war zwar immer noch spielbestimmend, konnte sich aber nicht mehr entscheidend gegen die nun besser organisierten Hessen durchsetzen. Folglich blieben klare Einschussgelegenheiten Mangelware.

Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin. Aachen tat sich gegen die diszipliniert spielenden Gäste lange Zeit sehr schwer. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte erhöhte die Seeberger-Elf die Schlagzahl und kam prompt wieder zu Chancen, nutzte diese aber nicht. Auer und Brinkmann fanden in FSV-Tormann Klandt ihren Meister (38., 39.), und Oussalé scheiterte an Husterer (41.). Folglich ging es torlos in die Kabinen.

Aachen bestraft Frankfurts Defensivtaktik


Tolle Atmosphäre: Am Tivoli sahen 20.077 Zuschauer das Match gegen Frankfurt.
© picture-alliance FSV-Coach Tomas Oral schien mit dem Unentschieden zufrieden zu sein, zum zweiten Durchgang brachte er den defensiven Mittelfeldmann Barletta für Stürmer Bliznyuk - ein klares Zeichen! Zunächst klappe es auch ganz gut für die Hessen, die engmaschig standen und den Aachener kaum Freiräume gewährten. Doch nach 51 Minuten sorgte ein Freistoß für die verdiente Führung der Gastgeber: Holtby brachte eine Freistoßflanke von rechts ans kurze Eck. Dort lauerte Auer, der sich bedankte und den Ball aus fünf Metern ins rechte untere Eck spitzelte.

Der FSV war nun gefordert, er bemühte sich auch um den Ausgleich, agierte aber zu umständlich und konnte dadurch die Alemannen nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Auf der anderen Seite ergaben sich für die Seeberger-Schützlinge einige gute Kontersituationen, diese wurden aber zu unsauber ausgespielt, so dass es bei der knappen Führung blieb.

Eine Viertelstunde vor dem Ende brachte Tomas Oral mit Bencik wieder eine zweite Spitze ins Spiel, doch auch der Slowake konnte zunächst nichts verändern. Aachen machte es besser: Lehmann profitierte von einem Fehlpass von Noll, der Kapitän zog zum Strafraum und netzte schließlich mit einem platzierten Schuss wunderbar ins linke Eck ein (80.). Nur vier Minuten später hatte Auer sein zweites Tor auf dem Kopf, der 28-Jährige köpfte aber um Zentimeter über die Latte. Letztlich war's den Alemannen egal, denn am Ende stand der vierte Sieg in Folge zu Buche.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Sonntag weiter. Aachen wird dann in Koblenz den fünften Erfolg in Serie feiern wollen, Frankfurt muss beim 1. FC Nürnberg antreten.

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...   Erstellt am 20.04.2009 - 22:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1860 - Lautern 1 - 1



Heftiger Streit über "Wembley-Tor"
In einer intensiven und in der Schlussphase hochspannenden Partie trennten sich 1860 München und der 1. FC Kaiserslautern mit 1:1. Die Münchner gingen durch einen direkt verwandelten Freistoß früh in Führung, ehe sich Lautern in die Partie zurückbiss und verdient den Ausgleich erzielte. Im zweiten Abschnitt hatten beide Teams gute Möglichkeiten, um den entscheidenden Treffer zu landen. Kurz vor Schluss nahm die Partie dramatische Züge an.


Enges Duell: Der 60er Hoffmann (li.) im Zweikampf mit dem Lauterer Hesse.
© picture alliance Löwen-Trainer Uwe Wolf veränderte die Startformation gegenüber dem 2:3 in Koblenz auf vier Positionen. Für Gulan, Schwarz, Holebas und Sven Bender begannen Lars Bender, Schick, Aigner und Schäffler.

Sein Lauterer Kollege Milan Sasic schickte im Vergleich zum 2:0 in Osnabrück Hesse und Demai für Lakic und Müller von Beginn an auf den Rasen.

Die Zuschauer in der Allianz-Arena sahen eine intensive Anfangsphase, in der die Hausherren den besseren Start erwischten und mit der ersten Torchance in Führung gingen: Aus 20 Metern halblinker Position zirkelte Schick einen direkten Freistoß unhaltbar für FCK-Keeper Sippel in den linken Winkel (6.). Mit der frühen Führung im Rücken nahmen die Münchner das Spielgeschehen in die Hand und hatten nur drei Minuten später die Chance zum zweiten Treffer. Die Abseitsfalle der Lauterer Hintermannschaft schnappte nicht zu, so dass Schäffler über rechts in den Strafraum der Gäste eindrang. Sein Querpass auf den mitgelaufenen Lauth geriet allerdings zu steil und trudelte ins Toraus.

Die Gäste wirkten in dieser Phase geschockt und brauchten einige Zeit, um sich vom Münchner Druck zu befreien. Dann kamen die "Roten Teufel" aber besser in die Partie und hatten in der 17. Minute die Chance zum Ausgleich: Jendrisek setzte Bugera über links in Szene. Der Lauterer flankte auf den zweiten Pfosten, wo Hesse aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Hofmann scheiterte.

Lautern war nun in der Partie angekommen, unterband die schnellen Angriffe der Löwen und suchte durch schnelle Tempogegenstöße dem 60er-Gehäuse gefährlich zu werden. Dies gelang vorzüglich, als Dick Hesse auf dem rechten Flügel schickte. Dieser flankte flach in die Mitte, wo Jendrisek Hoffmann entwischte und aus sechs Metern unhaltbar einnetzte (27.).

Die Partie war nun völlig offen und wurde bis zur Pause von beiden Mannschaften beherzt und intensiv geführt. Allerdings konnte sich kein Team entscheidende Vorteile erarbeiten, da beide Defensivabteilungen durch konzentrierte Arbeit gefährliche Aktionen des Gegners unterbanden.


Der zweite Abschnitt begann gemächlich, so dass die Fans bis zur 52. Minute warten mussten, ehe es brenzlig wurde. Aigner brach über rechts durch und passte in die Mitte, wo Johnson am zweiten Pfosten völlig frei zum Schuss kam. Sippel verhinderte per Fußabwehr den Rückstand. Dies schien ein Weckruf für die Pfälzer zu sein, die sich nun eine leichte optische Überlegenheit erarbeiten konnten und durch Jendrisek, dessen Volleyabnahme knapp links am Münchner Gehäuse vorbeistrich (60.), und Hesses Kopfball (67.) zu guten Torgelegenheiten kamen. Die Hausherren waren nun im Mittelfeld nicht mehr so präsent und schafften es kaum noch, die Lautrer Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen.

Aus dem Nichts dann die Möglichkeit zur Führung für die Löwen: Einen weiten Schick-Freistoß ließ Sippel vor die Füße von Lars Bender fallen, der im Anschluss aber nur den Pfosten traf (76.). Acht Minuten später zirkelte Dzaka einen Freistoß Richtung Löwen-Gehäuse, der Holebas, der in der Mauer stand, an die Hand sprang. Schiedsrichter Gräfe entschied sofort auf Elfmeter, den Hofmann allerdings klasse parierte.

Doch das Spiel war noch nicht vorbei! Lauth wurde mustergültig freigespielt, doch konnte Sippel gerade noch per Grätsche klären. Sein Rettungsversuch landete genau bei Johnson, der den Ball direkt nahm und an die Latte setzte. Der Ball sprang von dort wohl hinter die Linie, doch Schiedsrichter Gräfe ließ das Spiel weiterlaufen - kein Tor (88.).

1860 München tritt am Sonntag in Oberhausen an. Kaiserslautern empfängt ebenfalls am Sonntag Wehen Wiesbaden.

kicker.de





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