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...   Erstellt am 19.03.2010 - 20:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - Duisburg 3 - 1


Kostmann bringt Hansa das Siegen wieder bei

Marco Kostamnn feierte bei seinem Debüt auf der Rostocker Trainerbank einen Einstand nach Maß und holte mit Hansa Rostock den ersten Sieg in der Rückrunde. Die abstiegsbedrohten Hausherren zeigten eine konzentrierte Vorstellung, ließen die auswärtsstarken Duisburger nicht zur Entfaltung kommen und sicherten sich verdient drei wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg.
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Hansa jubelt wieder
Seltenes Bild: Erstmals im Jahr 2010 kann Hansa einen Dreier bejubeln. Hier lässt sich Dahlén für sein Tor zum 1:0 feiern.
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Rostocks neuer Cheftrainer Marco Kostmann veränderte Hansas Startelf nach dem 2:2 in Paderborn auf zwei Positionen. Sebastian begann in der Innenverteidigung anstelle von Bülow, Rechtsverteidiger Schöneberg kehrte nach abgesessener Gelbsperre für Schlitte ins Team zurück, Langen rutschte eine Position nach vorne.

Auf Duisburger Seite sah Coach Milan Sasic trotz der jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen 1860 München keine Veranlassung, personelle Wechselspiele vorzunehmen.

Nach erfolglosen und unruhigen Wochen und Tagen hätte sich Rostock keinen besseren Start wünschen können. Nach einem Eckball köpfte Caiuby die Kugel beim Abwehrversuch genau zum vor dem Strafraum lauernden Dahlén. Der Schwede zog sofort ab und fand mit seinem Linksschuss vorbei an Freund und Feind den Weg ins rechte untere Eck - 1:0 (2.).

Der MSV war an einer schnellen Antwort interessiert, kam aber über das Bemühen nicht hinaus. Weder Caiubys Kopfball aus zwölf Metern (9.), noch sein Schuss aus halblinker Position (12.) sorgten für Gefahr. Einen Dämpfer kassierte Hansa dennoch: der angeschlagene Carnell musste bereits nach zwölf Minuten durch Schlitte ersetzt werden.

Der konzentrierten Rostocker Leistung tat dies allerdings keinen Abbruch. Die Hausherren hatten augenscheinlich die Kontrolle über das Match ließen defensiv nichts zu, strahlten ihrerseits vorne aber auch kaum Gefahr aus. Bis zur nächsten guten Möglichkeit dauerte es fast eine halbe Stunde, als nach Retovs öffnendem Pass langen viel Platz hatte, jedoch etwas zu lange zögerte. Seine Flanke landete dennoch bei Dahlén, der am stürzenden Grlic hängen blieb. Das Handspiel des Duisburgers ließ Referee Tobias Welz ungeahndet. Die Kugel kam schließlich zu Johansson, dessen Schuss aber nicht den Weg ins ziel fand (29.).

Interessant wurde es dann noch einmal kurz vor der Pause. Retov per Kopf (38.), Bartels aus spitzem Winkel (43.) und Johansson aus 17 Metern (44.) verpassten das 2:0, während Grlics Kopfball die beste MSV-Gelegenheit einleitete. Walke konnte das Leder nicht festhalten, zeigte sich bei Sahans Nachschuss aber reaktionsschnell (42.).


Um ein Haar wäre Hansa im zweiten Durchgang wieder ein Blitzstart gelungen. Schöneberg flankte von rechts perfekt auf den völlig freistehenden Johansson, der sich aus sechs Metern das Eck hätte aussuchen können, das Spielgerät jedoch genau in Starkes Arme köpfte (48.). Rostock wirkte wacher und vor allem entschlossener, auch wenn sich die weiter harmlosen Duisburger kurzzeitig in der Hälfte der Hausherren einnisten konnten.

So ließ sich Tiago trotz der eigentlich besseren Position zum Ball von Johansson abkochen und verursachte am linken Strafraumeck einen Freistoß. Retov hob die Kugel rechts an den Fünfer, wo Orestes ungehindert köpfen durfte und das Leder zum 2:0 ins lange Eck platzierte (56.).

Die "Zebras" drohten für einige Minuten einzubrechen, fingen sich dann aber und erweckten den Eindruck, zumindest noch an einen Punktgewinn zu glauben. Fahrehorst köpfte drüber (64.), ehe Grlic mit einem frechen Freistoß aus ganz ungünstigem Winkel fast der Anschluss gelungen wäre. Walke sicherte den Ball gerade noch vor der Linie (66.). Der eingewechselte Vidosic scheiterte per Flachschuss ebenfalls am Hansa-Schlussmann (69.).

Während die Ostsee-Elf auf den entscheidenden Konter lauerte, belagerten die Meidericher die Hälfte der Hausherren, taten sich aber schwer Chancen zu generieren. Nach 81 Minuten war das Match dann endgültig gelaufen. Nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte war Bartels alleine durch, verzögerte geschickt vor Starke und legte im richtigen Moment quer zum eingewechselten Jänicke, der zum 3:0 einschob. Zwar verkürzte Baljak nach einer Verkettung von Rostocker Fehlern noch auf 3:1, den ersten Dreier im Jahr 2010 ließ sich Rostock aber nicht mehr entreißen.

Hansa Rostock reist in der kommenden Woche am Sonntag zum brisanten Nordost-Duell beim FC St. Pauli, bereits am nächsten Freitag empfängt der MSV Duisburg die TuS aus Koblenz.

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...   Erstellt am 19.03.2010 - 20:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cottbus - Pauli 0 - 1


Krontiris im Glück, Fürstner im Pech

Die TuS Koblenz schöpfte im Abstiegskampf der 2. Liga neue Hoffnung und feierte gegen die SpVgg Greuther Fürth den zweiten Sieg in Folge. Gegen die Franken, die in Koblenz bisher noch nie etwas reißen konnten, überzeugte das Kellerkind durch Engagement und Leidenschaft, zu Guter letzt gesellte sich dann auch noch etwas Glück hinzu.
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Koblenzer Spieler jubeln
Erleichterung: Nach Krontiris' Führungstreffer ließen die Koblenzer Spieler ihrer Freude freien Lauf.
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TuS-Coach Petrik Sander brachte nach dem 2:0-Auswärtssieg in Ahlen Forkel für Kapitän Lense, der sich im Training am Knie verletzt hatte. Tormann Yelldell gab den Spielführer. Fürths Trainer Mike Büskens hingegen tauschte im Vergleich zum torlosen Remis gegen Union Berlin zweimal: Der zuletzt gelbgesperrte Müller sowie Fürstner ersetzten Pekovic (Muskelfaserriss) und Falkenberg.

Koblenz hatte sich viel vorgenommen im Duell gegen den Lieblingsgegner aus dem Frankenland, dementsprechend engagiert und couragiert begannen die Gastgeber. Es entwickelte sich ein hart geführtes Duell, in dem sich die TuS zusehends klare Vorteile erspielte. Erste Torchancen ließen nicht lange auf sich warten, doch Glockner (3.), Krontiris (6., 12.) und wiederum Glockner (15.) ließen diese ungenutzt. Sekunden später war es dann aber passiert: Gunkel führte einen Freistoß auf der rechten Seite schnell aus und passte auf Krontiris, der es einfach mal aus 17 Metern von der rechten Seite des Strafraums versuchte und letztlich etwas glücklich ins langen Eck traf. Damit musste Fürths Schlussmann Grün nach 371 Minuten mal wieder hinter sich greifen.


Die TuS hatte Lunte gerochen und drückte nun gewaltig auf das 2:0, überdrehte dabei aber ein wenig, so dass sie gegen völlig konsternierte "Kleeblätter" zunächst nicht zu weiteren Möglichkeiten kam. Nach Standards sah die Sache aber ganz anders aus, so schlenzte Gunkel einen Freistoß aus 18 Metern zentraler Position an den linken Pfosten (25.), während Everson einen Hauch zu hoch ansetzte (28.).

Die Franken waren völlig von der Rolle, aus dem Spiel heraus ging kaum etwas, lediglich Haas sorgte per Freistoß, der knapp drüber ging, für etwas Entlastung (38.). Ansonsten spielte aber nur eine Mannschaft, TuS Koblenz. Weil aber Grün Gunkels effetvollen Versuch aus 18 Metern reflexartig parieren konnte (39.), ging es für die SpVgg mit dem schmeichelhaften 0:1-Rückstand in die Pause.
Fürth bleibt in Koblenz ohne Torerfolg

Pourie wird von Fürths Fürstner (li.) unsanft gestoppt.
Abflug: Pourie wird von Fürths Fürstner (li.) unsanft gestoppt.
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Büskens reagierte in der Halbzeit und brachte mit Ghasemi-Nobakht einen frischen Mann, Caligiuri blieb dafür in der Kabine. Die Franken zeigten sich zunächst verbessert. Die SpVgg war um Struktur bemüht und kam zu mehr Bellbesitz gegen nun auf Konter lauernde Koblenzer. Das nächste Tor erzielte dann auch ein Fürther - nur auf der falschen Seite! Glockners Hereingabe von links wollte Fürstner am Fünfmeterraum klären, der 22-Jährige traf den Ball unglücklich und jagte die Kugel aus fünf Metern ins linke Eck (57.).

Danach verlegte sich das Kellerkind auf die Defensive, hätte die Franken dann allerdings fast selbst wieder ins Spiel gebracht. Yelldells flapsigen Abwurf vergab Sararer aber leichtfertig, indem er unbedrängt rechts vorbeischoss (64.). Es war wie ein Weckruf für Greuther Fürth, das es jetzt noch einmal wissen wollte. Über die rechte Seite konnten die Gäste dann endlich auch Gefahr entwickeln, Yelldell stellte sich dem Anschlusstreffer aber in den Weg. Der US-Amerikaner kam zuerst dem inzwischen eingewechselten Sailer zuvor (67.), ehe er mit einem erstklassigen Reflex gegen Haas parierte (72.). Danach verflachte die Begegnung zunehmend, so dass die Fürther am Ende auch im vierten Anlauf in Koblenz ohne eigenen Torerfolg blieben.

Die TuS muss am nächsten Freitag beim MSV Duisburg antreten, während die SpVgg Greuther Fürth am Sonntag darauf Rot Weiss Ahlen zu Gast hat.

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Koblenz - Fürth 2 - 0


Krontiris im Glück, Fürstner im Pech

Die TuS Koblenz schöpfte im Abstiegskampf der 2. Liga neue Hoffnung und feierte gegen die SpVgg Greuther Fürth den zweiten Sieg in Folge. Gegen die Franken, die in Koblenz bisher noch nie etwas reißen konnten, überzeugte das Kellerkind durch Engagement und Leidenschaft, zu Guter letzt gesellte sich dann auch noch etwas Glück hinzu.
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Koblenzer Spieler jubeln
Erleichterung: Nach Krontiris' Führungstreffer ließen die Koblenzer Spieler ihrer Freude freien Lauf.
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TuS-Coach Petrik Sander brachte nach dem 2:0-Auswärtssieg in Ahlen Forkel für Kapitän Lense, der sich im Training am Knie verletzt hatte. Tormann Yelldell gab den Spielführer. Fürths Trainer Mike Büskens hingegen tauschte im Vergleich zum torlosen Remis gegen Union Berlin zweimal: Der zuletzt gelbgesperrte Müller sowie Fürstner ersetzten Pekovic (Muskelfaserriss) und Falkenberg.

Koblenz hatte sich viel vorgenommen im Duell gegen den Lieblingsgegner aus dem Frankenland, dementsprechend engagiert und couragiert begannen die Gastgeber. Es entwickelte sich ein hart geführtes Duell, in dem sich die TuS zusehends klare Vorteile erspielte. Erste Torchancen ließen nicht lange auf sich warten, doch Glockner (3.), Krontiris (6., 12.) und wiederum Glockner (15.) ließen diese ungenutzt. Sekunden später war es dann aber passiert: Gunkel führte einen Freistoß auf der rechten Seite schnell aus und passte auf Krontiris, der es einfach mal aus 17 Metern von der rechten Seite des Strafraums versuchte und letztlich etwas glücklich ins langen Eck traf. Damit musste Fürths Schlussmann Grün nach 371 Minuten mal wieder hinter sich greifen.


Die TuS hatte Lunte gerochen und drückte nun gewaltig auf das 2:0, überdrehte dabei aber ein wenig, so dass sie gegen völlig konsternierte "Kleeblätter" zunächst nicht zu weiteren Möglichkeiten kam. Nach Standards sah die Sache aber ganz anders aus, so schlenzte Gunkel einen Freistoß aus 18 Metern zentraler Position an den linken Pfosten (25.), während Everson einen Hauch zu hoch ansetzte (28.).

Die Franken waren völlig von der Rolle, aus dem Spiel heraus ging kaum etwas, lediglich Haas sorgte per Freistoß, der knapp drüber ging, für etwas Entlastung (38.). Ansonsten spielte aber nur eine Mannschaft, TuS Koblenz. Weil aber Grün Gunkels effetvollen Versuch aus 18 Metern reflexartig parieren konnte (39.), ging es für die SpVgg mit dem schmeichelhaften 0:1-Rückstand in die Pause.
Fürth bleibt in Koblenz ohne Torerfolg

Pourie wird von Fürths Fürstner (li.) unsanft gestoppt.
Abflug: Pourie wird von Fürths Fürstner (li.) unsanft gestoppt.
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Büskens reagierte in der Halbzeit und brachte mit Ghasemi-Nobakht einen frischen Mann, Caligiuri blieb dafür in der Kabine. Die Franken zeigten sich zunächst verbessert. Die SpVgg war um Struktur bemüht und kam zu mehr Bellbesitz gegen nun auf Konter lauernde Koblenzer. Das nächste Tor erzielte dann auch ein Fürther - nur auf der falschen Seite! Glockners Hereingabe von links wollte Fürstner am Fünfmeterraum klären, der 22-Jährige traf den Ball unglücklich und jagte die Kugel aus fünf Metern ins linke Eck (57.).

Danach verlegte sich das Kellerkind auf die Defensive, hätte die Franken dann allerdings fast selbst wieder ins Spiel gebracht. Yelldells flapsigen Abwurf vergab Sararer aber leichtfertig, indem er unbedrängt rechts vorbeischoss (64.). Es war wie ein Weckruf für Greuther Fürth, das es jetzt noch einmal wissen wollte. Über die rechte Seite konnten die Gäste dann endlich auch Gefahr entwickeln, Yelldell stellte sich dem Anschlusstreffer aber in den Weg. Der US-Amerikaner kam zuerst dem inzwischen eingewechselten Sailer zuvor (67.), ehe er mit einem erstklassigen Reflex gegen Haas parierte (72.). Danach verflachte die Begegnung zunehmend, so dass die Fürther am Ende auch im vierten Anlauf in Koblenz ohne eigenen Torerfolg blieben.

Die TuS muss am nächsten Freitag beim MSV Duisburg antreten, während die SpVgg Greuther Fürth am Sonntag darauf Rot Weiss Ahlen zu Gast hat.

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Augsburg - Ahlen 3 - 1


Traore sorgt nach Traumkombination für die Entscheidung

In einer kampfbetonten Partie kam der klar favorisierte FCA gegen Ahlen zu einem verdienten Sieg. Augsburg ging mit der ersten Chance in Führung, doch der mutige Abstiegskandidat glich noch vor der Pause per Handelfmeter aus und agierte nach Platzverweis für Sünder El Akchaoui im zweiten Durchgang in Überzahl. Die aber wusste das Schlusslicht nicht zu nutzen und musste gegen effektive Fuggerstädter eine bittere Niederlage einstecken.
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Jenner (Ahlen, li.) vs. de Roeck (FCA)
Julian Jenner (Ahlen, li.) wird von Jonas de Roeck (FCA) ausgebremst.
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Im Vergleich zum 0:1-Niederlage in Karlsruhe veränderte FCA-Coach Jos Luhukay seine Startelf auf drei Positionen: Für Reinhardt (Gelbsperre) und da Costa rückten Strauß und Brinkmann in die Startelf, Kapitän Möhrle verdrängte nach abgelaufener Gelbsperre Buck auf die Bank.

Ahlens Trainer Christian Hock tauschte nach der 0:2-Niederlage gegen Koblenz einmal Personal aus: Pelzer ersetzte Blondelle.

Bei frühlingshaften Temperaturen entwickelte sich vom Start weg eine muntere Partie, woran auch die Gäste ihren Anteil hatten, die durch Jenners Flügellauf die erste Möglichkeit erarbeiteten (8.).

Augsburg versuchte immer wieder, seine gefährlichen Außen Ndjeng und Traore einzubinden, die aber bei ihren Gegenspielern zunächst in guten Händen waren. Thurk hatte eine erste gute Aktion, sein Abschluss war aber weder Fisch noch Fleisch (11.). Dann setzte Traore zu einem unwiderstehlichem Solo an, kam aber im Sechzehnmeterraum ohne Einwirkung eines Gegners ins Stolpern (14.).

Doch so richtig zwingend wurde es nicht für den Aufstiegsaspiranten, der sich immer wieder an der kompakten Deckung von Rot Weiss die Zähne ausbiss. Ahlen wiederum versteckte sich weiterhin nicht, zwei Fernschüsse von Ollé-Ollé (19.) und Book (21.) riefen Jentzsch auf den Plan.

Unglücklich dann die Spielunterbrechung von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus nach einem Zusammenprall zwischen Hegeler und Lartey, verschuldet vom Ahlener, der liegenblieb. Mitten in den Pass auf Thurk, der frei vor dem Tor gewesen wäre, wurde die Partie von der Unparteiischen unterbrochen (26.) ...

Wie aus dem Nichts fiel die Führung des FCA in einer Phase, als bei den Gastgebern ganz wenig zusammenlief und Luhukay von außen schon mit der ersten Auswechslung "drohte": Nach einem Einwurf verlängerte Rafael direkt zu Brinkmann, der aus 20 Metern knallhart draufhielt. Vom rechten Innenpfosten prallte das Leder ins Netz, keine Chance für Kirschstein (33.).

Augsburg wollte mit der Führung in die Kabine, hatte die Rechnung aber ohne das Schlusslicht gemacht: Lartey und Book kombinierten sich aus der eigenen Hälfte klasse bis in den Strafraum. Book flankte auf Busch, dessen Kopfball Jentzsch glänzend parierte - Ecke. Nach dieser kam Ollé-Ollé aus fünf Metern zum Schuss, El Akchaoui rettete auf der Linie. Den Nachschuss desselben Akteurs klärte wieder der Marrokaner, diesmal mit dem Arm - Elfmeter und Rot! Lartey verwandelt sicher zum Ausgleich (45.+1).




Mit Buck für de Roeck begannen die Gastgeber Durchgang zwei, der mit einem Paukenschlag begann: Nach einer Ecke von Ndjeng von links segelte der Ball in den Fünfer, wo Thurk mit dem Rücken zum Tor hart bedrängt von Busch das Leder ans Knie bekam und hoch unter die Latte einnetzte - Saisontor Nummer 21 des Goalgetters (50.).

Ahlen war geschockt, konnte sich trotz nummerischer Überlegenheit überhaupt nicht in Szene setzen. Die Fuggerstädter gerieten so hinten überhaupt nicht in Bedrängnis, vorne beschäftigten Thurk und Rafael die Deckung des Schlusslichts immens, ohne dass echte Gelegenheiten heraussprangen.

Die bestens organisierten Luhukay-Schützlinge, mittlerweile mit da Costa für den Rot-gefährdeten Möhrle (55.), störten Ahlen auch in der Folge meist schon im Aufbau sehr effektiv - Torszenen für die Gäste blieben im zweiten Abschnitt nahezu Fehlanzeige.

Und je länger das Spiel dauerte, desto mehr Qualität bekamen die Möglichkeiten des Aufstiegsaspiranten. Ndjeng scheiterte noch knapp (73.), ehe eine Traumkombination die Entscheidung bedeutete: Thurks Hackentrick fand Ndjeng rechts am Strafraum. Der Rechtsfuß spielte quer auf den eingewechselten Baier, der uneigennützig direkt zu Traore weiterleitete. Aus halblinker Position schob die Hertha-Leihgabe den Ball aus zehn Metern gegen die Laufrichtung Kirschsteins ein (80.).

Baier ließ nach Zuspiel von Thurk noch das vierte Tor liegen, als er aus 13 Metern über das leere Gehäuse schoss, am Ende aber war's egal: Der FCA bleibt Tabellenzweiter, für Ahlen wird immer schwerer, den Klassenerhalt noch zu schaffen.

Bereits am Dienstag geht es für den FCA in Bremen um den Finaleinzug im DFB-Pokal, ehe die Augsburger am darauffolgenden Sonntag bei Alemannia Aachen gastieren. Ebenfalls sonntags gastiert RWA bei Greuther Fürth.

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Bielefeld - Paderborn 3 - 0


Risgard macht alles klar

Nachdem Arminia Bielefeld zuletzt mit negativen Schlagzeilen für Aufregung gesorgt hatte - zwei Niederlagen in Folge und Punktabzug wegen Verstoßes gegen die Lizenzauflagen -, sorgte der Klub nun für positive Nachrichten. Die Arminen bestritten das ostwestfälische Derby erfolgreich, gewannen mit 3:0 gegen den SC Paderborn und verteidigten damit ihre makellose Bilanz gegen den SCP, der zum dritten Mal in Folge sieglos blieb, in der 2. Liga.
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Bielefelder Protest
Protest: Ein Teil der Anhänger der Arminia ließ in der ersten Viertelstunde seinem Frust freien Lauf.
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Arminia Bielefelds Interimstrainer Detlev Dammeier stellte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Aachen auf vier Positionen um: Für Fischer, Mijatovic (Magen-Darm-Infekt), Guela und Halfar (Fieber) spielten Bollmann, Kucera, Janjic und Risgard. Paderborns Trainer André Schubert dagegen wechselte nach dem 2:2 bei Hansa Rostock zweimal. Im Tor erhielt Masuch den Vorzug vor Jensen, während Brandy Guié-Mien auf die Bank verdrängte.

Bei frühlingshaften Bedingungen ließen es beide Mannschaften zunächst ziemlich ruhig angehen. Zwar waren sowohl die Paderborner als auch die Bielefelder um Struktur bemüht, leisteten sich im Spielaufbau aber zu viele Fehler, so dass lange Zeit kaum etwas Interessantes auf dem Rasen zu sehen war. Bemerkenswert in der Anfangsphase war, dass die treuesten Anhänger der Hausherren die erste Viertelstunde der Partie aufgrund der Geschehnisse um den Verein herum boykottiert hatten.


Überwiegend neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld, die Arminia war dabei aktiver, kam über Ansätze jedoch nicht hinaus. Auf der anderen Seite zeigte sich der Aufsteiger diszipliniert. Der SCP verharrte in seiner taktischen Grundordnung, gewährte den Gastgebern kaum Freiräume und machte der Arminia damit das Leben umso schwerer.

Nach 26 Minuten kamen die Gastgeber dann doch einmal durch und ließen es gleich klingeln: Federico flankte maßgenau vom rechten Strafraumeck ans lange Eck zu Katongo. Der Sambier setzte sich gegen Wemmer durch und nickte aus fünf Metern ein. Paderborn zeigte sich wenig beeindruckt, war nun um eine Antwort bemüht - hatte dabei aber nur mäßigen Erfolg. Besser gesagt, überhaupt keinen! Der SCP kam über Ansätze nicht hinaus, während die Arminen etwas mehr Struktur aufwiesen, sich allerdings zu viele leichte Abspielfehler leisteten. Folglich blieben Torraumszenen absolute Mangelware, ehe Schiedsrichter Peter Gagelmann zur Pause bat.
Feick sorgt die Vorentscheidung

Bielefelds Federico (re.) im Laufduell mit Wemmer.
Spurt: Bielefelds Federico (re.) im Laufduell mit Wemmer.
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Auch nach dem Seitwechsel blieb die Partie eine maue Angelegenheit. Zwei Halbchancen durch Federico (47., 48.) sowie auf der Gegenseite ein Verzweiflungsschuss von Holst, der weit am Tor vorbei ging (53.), waren seltene Höhepunkte dieser wenig berauschenden Phase. Erst nach 64 Minuten flackerte echte Gefahr auf, Lamey scheiterte mit seinem Pfund aus der Ferne am gut reagierenden Masuch.

Etwas später musste sich der 32-jährige Schlussmann dann erneut geschlagen geben: Federico stoppte den Ball bei einem Freistoß aus 18 Metern aus zentraler Position für Feick, der voll durchzog. Die Mauer der Paderborner machte die Lücke auf und Masuch war geschlagen (71.). Damit war die Vorentscheidung gefallen. Auch wenn sich die Paderborner nicht aufgaben und weiter darauf aus waren, eigene Impulse zu setzten. Die Tore machten aber die Anderen: Nach einer Ecke landete ein missglückter Klärungsversuch bei Risgard, der trocken aus 19 Metern halbrechter Position abzog. Alushi fälschte den Schuss noch unhaltbar ab - 3:0 (86.).

Die Arminia gastiert am nächsten Samstag bei Energie Cottbus, tags zuvor empfängt Paderborn Rot-Weiß Oberhausen.

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1860 - Frankfurt 2 - 1


"Joker" Ludwig belohnt Kontertaktik

Die Münchner Löwen setzten sich in einer über weite Strecken wenig unterhaltsamen Partie mit einer taktisch klugen Leistung insgesamt verdient durch und feierten damit den dritten Sieg in Folge. Die kämpferisch überzeugenden Frankfurter kassierten dagegen nach sieben ungeschlagenen Spielen die erste Niederlage und einen herben Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg.
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Luftkampf: Frankfurts Gledson (re.) gegen Benjamin Lauth von den Münchner Löwen.
Luftkampf: Frankfurts Gledson (re.) gegen Benjamin Lauth von den Münchner Löwen.
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1860-Coach Ewald Lienen sah keine Veranlassung, seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg beim MSV Duisburg zu ändern.

Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen wechselte nach dem 2:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf seine Startformation nur auf einer Position: Mittelfeldspieler Mehic begann an Stelle von Angreifer Mölders (Bank).

Es war ein enorm schleppender Beginn in der Allianz Arena. Die Münchner hatten leichte Feldvorteile, konnten sich zunächst gegen die tiefstehenden Frankfurter aber ebenso wenig durchsetzen wie auf der anderen Seite die Hessen bei ihren zaghaften Offensivbemühungen.

Nach dem Skandalspiel gegen Ahlen durften gegen den FSV nicht mehr als 13 000 Löwen-Fans in die Arena. Sie sahen zwei Teams, die hinten gut geordnet und kompakt standen sowie wenig inspirierte Offensivreihen, die stets den Kürzeren zogen.

Die Partie plätscherte weitgehend tempo- und ereignislos im Mittelfeld dahin, die Torhüter waren nahezu beschäftigungslos. Einen kleinen Aufreger gab's in der 25. Minute: Gledson traf Lauth im Luftkampf im Strafraum mit dem Ellbogen hart im Gesicht. Schiedsrichter Thorsten Schriever (Otterndorf) ließ weiterspielen.


Die Münchner investierten etwas mehr in die Offensive als der FSV, fanden aber keinen Weg in den Strafraum. Symptomatisch, dass die etwas überraschende Führung einer Standardsituation entsprang: Rösler schlenzte einen Freistoß aus 20 Metern ans rechte Tordreieck, den von der Latte abprallenden Ball köpfte Stahl an den linken Pfosten, den Abstauber aus einem Meter vollendete Rakic (37.). Nach dem 1:0-Siegtreffer in Duisburg der zweite Treffer des Serben binnen sechs Tagen!

Nach dem Seitenwechsel drängte Frankfurt - nun mit Mölders im Angriff - stärker nach vorne, agierte mutiger. Die Löwen-Abwehr hielt aber die Ordnung, der TSV lauerte auf schnelle Gegenstöße. Ein solcher hätte beinahe das 2:0 gebracht, doch Rakic und Lauth grätschten unmittelbar vor dem Tor um Zentimeter an einer Holebas-Hereingabe vorbei (55.).

Der TSV überließ Frankfurt die Initiative, aber erstmal keine Räume. Die Hessen suchten - zumeist vergeblich - nach der zündenden Idee, wie die Löwen-Abwehr auszuhebeln wäre.

Der Druck des FSV nahm zu, die Entlastungsangriffe der 60er wurden seltener. Aber der TSV doppelte klasse und versperrte den Weg in den Strafraum meist effizient.

Und die - weitgehend unattraktive - Geduld der Löwen sollte sich auszahlen: Weiter Freistoß von Torhüter Kiraly in die FSV-Hälfte, Rösler gewann das Kopfballduell gegen Klitzpera, "Joker" Ludwig nahm den Ball aus 14 Metern volley und drosch ihn ins linke Eck (76.). Frankfurt steckte aber nicht auf und antwortete prompt: Mölders flankte von der rechten Seite, Mehic übersprang Rukavina und köpfte aus sechs Metern ein (80.).

Der FSV probierte es noch mit der Brechstange, die 60er ließen aber keine weitere Chance mehr zu und sicherten sich den dritten Sieg in Folge. In der Nachspielzeit foulte FSV-Torhüter Klandt im gegnerischen Strafraum Torwart Kiraly und holte sich seine 5. Gelbe Karte ab.

Für die Löwen geht es am kommenden Spieltag am Montag zum 1. FC Kaiserslautern. Ohne Innenverteidiger Fehli, der seine 5. Gelbe Karte sah. Drei Tage früher, am Freitagabend, begrüßt der FSV Union Berlin. Ohne Gjasula und eben Torhüter Klandt, die ebenfalls Gelb-gesperrt sind.

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Oberhausen - Karlsruhe 1 - 0


Wichtige Punkte für RWO - König sticht als Joker

Regen, Fehler, Unterbrechungen - Rot-Weiß Oberhausen störte all das im Heimspiel gegen den Karlsruher SC nicht: So unansehnlich die 90 Minuten waren, so wichtig waren am Ende die drei hart erkämpften Punkte für den Revierklub im Abstiegskampf. Nachdem der KSC vor der Pause leichte Vorteile hatte, steigerte sich RWO - und wechselte den richtigen Mann ein.
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Fußball, 2. Bundesliga: Timo Staffeldt (l., Karlsruher SC) gegen Esad Razic (Rot-Weiß Oberhausen)
Mit harten Bandagen: Timo Staffeldt (l.) im Duell mit Oberhausens Esad Razic.
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RWO-Coach Hans-Günter Bruns tauschte nach dem turbulenten 3:5 beim FC St. Pauli seinen Torhüter: Semmler, in Hamburg mitverantwortlich für die Niederlage, musste für Pirson Platz machen. Außerdem verdrängte Razic Embers auf die Bank. Auf der anderen Seite war KSC-Trainer Markus Schupp beim 1:0-Sieg gegen Augsburg mit seiner gesamten Mannschaft zufrieden und änderte nichts an seiner Startelf.

Bei regnerischem Wetter im Niederrheinstadion dehnten beide Teams die anfängliche Findungsphase großzügig aus. In den ersten 20 Minuten wurde es nur einmal gefährlich, als Krebs nach Pappas' Stellungsfehler allein vor Pirson stand, aber zu lange zögerte und noch geblockt werden konnte (19.). Ansonsten taten sich beide Seiten extrem schwer beim Spielaufbau, viele Unterbrechungen und Abspielfehler prägten das Bild.

Nach und nach erspielten sich in der Folge die Karlsruher ein Übergewicht, Stindl hatte folglich auch die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit: Nachdem Krebs auf der linken Seite mit Übersicht zurückgelegt hatte, scheiterte der künftige Hannoveraner aus acht Metern an Pirson (30.). RWO, das vorne nur wenig Durchdachtes zustande brachte und hinten immer wieder unsicher wirkte (Pirson), musste mit dem 0:0 zur Pause zufrieden sein.


Nach dem Seitenwechsel wurden die Oberhausener - nun mit König für Terranova in der Spitze - ein wenig mutiger, hielten auch die Karlsruher nun auch besser vom eigenen Tor fern, konnten das Spielniveau aber nur unwesentlich erhöhen. Trotzdem war die plötzliche Führung nach 69 Minuten nicht unverdient: Kaya flankte nach einem abgewehrten Eckball noch einmal in den Fünfer, und dort setzte sich König gegen Staffeldt und Miller durch und köpfte ein. Die Karlsruher, die ein Foul an ihrem Keeper gesehen haben wollte, protestierten vergebens.

Der KSC blieb eine Antwort schuldig. Zwar rafften sich die Badener noch einmal auf, wirklich gefährlich wurde es vor Pirson aber nicht mehr. Mit viel Kampf und Leidenschaft retteten die Oberhausener die knappe Führung über die Zeit. Staffeldt vergab in der Nachspielzeit aus der Distanz die letzte Chance des Spiels.

Mit diesem wichtigen Dreier verschaffte sich RWO ein wenig Luft im Abstiegskampf. Fünf Punkte trennen die Bruns-Truppe nun immerhin wieder vom Relegationsplatz. Am Freitag geht es in Paderborn weiter, allerdings ohne Gordon, der seine fünfte gelbe Karte sah. Der KSC dagegen erlitt nach zwei 1:0-Siegen einen kleinen Rückschlag, ist aber weiter im sicheren Mittelfeld anzufinden. Gegen Düsseldorf am kommenden Samstag gibt's die nächste Chance, Staffeld ist dann gelbgesperrt

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Union - Aachen 0 - 0


Glanzloses Remis in der Hauptstadt

In einer taktisch geprägten Partie haben sich Union Berlin und Alemannia Aachen tor- und glanzlos die Punkte geteilt. Damit treten die Alemannen erstmals mit Punkt im Gepäck die Heimreise aus Berlin an und blieben nach neun Spielen zum ersten Mal ohne Gegentreffer. Für die Berliner ist es bereits die fünfte sieglose Begegnung in Folge.
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Machamber Younga-Mouhani (r) und der Aachener Benjamin Auer
Die Berliner, wie hier Younga-Mouhani gegen Auer, störten die Alemannia früh.

Im Vergleich zum torlosen Remis bei Greuther Fürth veränderte Union-Coach Uwe Neuhaus seine Elf auf zwei Positionen: Im Mittelfeld rückte Younga-Mouhani für den gelb-gesperrten Peitz in die Startformation und Dogan lief für Ede wieder von Beginn an auf.

Michael Krüger auf Seiten der Aachener sah nach dem 2:1-Sieg gegen Bielefeld keinen Grund für Veränderungen.


Vor heimischem Publikum begann Union druckvoll, blieb gegen eng stehende Aachener vor dem Tor aber erfolglos. Lediglich ein Distanzschuss von Benyamina (4.) und ein Ausflug in die Offensive von Rechtsverteidiger Bemben (12.) brachten Gefahr für Alemannen-Keeper Stuckmann.

Nach 20 Minuten kam Aachen besser in die Partie, blieb im Spiel nach vorne aber harmlos. Konzentriert hielten die Gäste in der Defensive ihr System und verschoben effektiv gegen die "Eisernen", die immer seltener den Weg vor das Tor fanden. Dadurch blieben auf beiden Seiten große Chancen Mangelware und das Spiel verlor an Tempo.

Im zweiten Durchgang blieb die Partie zunächst taktisch geprägt. So dauerte es bis zur 61. Minute, ehe in der "Alten Försterei" eine erste Torchance zu verzeichnen war. Kohlmann forderte nach einem Eckball mit einem Schuss aus zweiter Reihe Stuckmann.

Anschließend zog sich Berlin immer weiter zurück und ließ die Konzentration der ersten Hälfte vermissen. Die Gäste wurden zwar aktiver, konnten die entstehenden Räume aber nicht nutzen. Dementsprechend folgte die größte Möglichkeit der zweiten Hälfte nach einem ruhenden Ball: Mattuschka zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern um die Mauer, doch Stuckmann verhinderte den Einschlag im rechten Eck (76.).

Schon am Freitag gastieren die Eisernen beim FSV Frankfurt, erst nächsten Sonntag greift die Alemannia im Heimspiel gegen Augsburg wieder ins Geschehen ein.

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...   Erstellt am 22.03.2010 - 22:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Düsseldorf - Lautern 0 - 0


Christ ist ganz nah dran

Fortuna Düsseldorf bleibt zu Hause ungeschlagen - und wird sich nach dem 0:0 gegen Spitzenreiter Kaiserslautern dennoch ärgern. Nachdem Lautern den ersten Durchgang weitgehend bestimmt hatte, wachten die Gastgeber nach einer guten Stunde auf - vergaben aber mehrere Top-Chancen. Und so trennen den Aufsteiger nun bereits sieben Punkte vom Relegationsplatz, während Lautern die Bundesliga fest im Blick hat.
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Fußball, 2. Bundesliga: Marco Christ (l. Fortuna Düsseldorf) gegen Adam Nemec (1. FC Kaiserslautern)
Abgeschirmt: Adam Nemec (r.) lässt den Düsseldorfer Marco Christ nicht an den Ball.
© picture-alliance Zoomansicht

Zwei Änderungen nahm Düsseldorfs Trainer Norbert Meier im Vergleich zum 0:2 beim FSV Frankfurt an seiner Startelf vor: Weil Torjäger Jovanovic mit einem Muskelfaserriss fehlte, rückte Oehrl in die Spitze, für den Christ (nach Gelbsperre) wiederum im Mittelfeld begann. Außerdem verdrängte van den Bergh nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre Schwertfeger auf der rechten Seite. Anders der FCK, der gegenüber dem 4:1-Sieg gegen Cottbus unverändert antrat.

Tolle Stimmung, tolles Wetter - und auch beide Mannschaften hatten von Beginn an Lust auf dieses Fußballspiel. Die etwas bessere Spielanlage präsentierten die Lauterer, bei den Fernschüssen von Jendrisek (3.) und Sam (12.) hätte es auch schon klingeln können. Die Fortuna sah sich einer aggressiven, kompakten Elf gegenüber und tat sich infolgedessen schwer beim Aufbau ihres Offensivspiels. Häufig musste Harnik, der nach Finks Zuspiel mit dem Heber gegen Geburtstagskind Sippel (22) scheiterte (12.), vergab die einzige Düsseldorfer Möglichkeit in den ersten gut 20 Minuten.

Für beide Seiten galt, dass kein Zweikampf gescheut und um jeden Zentimeter gekämpft wurde. Mit hoher Intensität, bisweilen aber auch Härte bearbeitete man sich im Mittelfeld. Gegen Ende des ersten Durchgangs gelang es der Fortuna schließlich besser, den FCK vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Mehr noch: Amedick musste in der 40. Minute bei Harniks Hereingabe in höchster Not vor Oehrl klären. So ging es letztlich leistungsgerecht ohne Tore in die Pause.


Die zweite Hälfte begann wesentlich ruhiger, die Teams schienen ihre Offensiv-Ideen in den Kabinen gelassen zu haben. So beschränkten sich die Aktionen im Spiel nach vorne erst einmal auf lange Bälle. Chancen entstanden so freilich lange nicht - erst Christ holte die Fans aus ihrem Halbschlaf. Und wie! Binnen weniger Sekunden trat Fortunas Zehner zwei Freistöße aus dem Halbfeld: Der erste segelte an Freund und Feind vorbei an den Innenpfosten, ehe Bilek den die Linie entlang trudelnden Ball in höchster Not wegschlug; den zweiten fischte Sippel aus dem kurzen Eck (69.).

Doppel-Glück für Lautern also, und der Beginn einer Sturm- und Drangphase der Hausherren: Fast im Minutentakt wurde es auf einmal im Gäste-Strafraum gefährlich. Harniks Hereingabe zischte unberührt durch den Strafraum (77.), Fink köpfte freistehend vorbei (78.), und auch Amedick musste erneut ein Riesendurcheinander bereinigen (81.). Und so brachte der FCK das torlose Remis am Ende nur mit viel Dusel über die Zeit - auch wenn Langeneke in der Nachspielzeit noch einmal gegen den Fallrückzieher von Joker Lakic auf der Linie klären musste.

Die Fortuna bleibt als einziger Zweitligist daheim ohne Niederlage, kann sich den Durchmarsch in die Bundesliga aber wohl abschminken. Sieben Punkte fehlen schon auf den Relegationsplatz. Am Samstag geht es beim Karlsruher SC weiter, Kapitän Lambertz fehlt dann jedoch wegen seiner fünften gelben Karte. Die "Roten Teufel", nun seit neun Spielen ungeschlagen, bleiben bei 13 Zählern Vorsprung auf Rang vier. Der nächste Schritt in Richtung Bundesliga kann am nächsten Montagabend gegen die formstarken Münchner "Löwen" gemacht werden.

kicker.de





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