Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.03.2010 - 20:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ahlen - Koblenz 0 - 2


Krontiris' Bogenlampe ist das Licht am Ende des Tunnels

Die TuS Koblenz hat im Abstiegskampf ein Lebenszeichen abgegeben. In einem von Kampf und Krampf geprägten Kellerduell in Ahlen nahm die Sander-Elf dank eines Sonntagsschusses drei ganz wichtige Punkte mit und gab die Rote Laterne wieder an Rot Weiss ab.
- Anzeige -
Daniel Gunkel beglückwünscht den Torschützen Emmanuel Krotiris.
Lebenszeichen im Abstiegskampf: Emmanuel Krontiris bescherte Koblenz in Ahlen wichtige Punkte.
© picture alliance Zoomansicht

Nach dem 1:0-Erfolg bei Hansa Rostock, dem zweiten Sieg in Folge, zwang die Gelbsperre von Außenverteidiger Pelzig Ahlens Trainer Christian Hock zur einzigen Änderung. Blondelle begann auf der linken Abwehrseite. Gästecoach Petrik Sander sah nach der Vorstellung beim 0:2 in Oberhausen ungleich mehr Grund zum Wechseln. Ndjeng verteidigte rechts für Skeraj, Everson und Gunkel begannen im Mittelfeld für Skela und Dzaka, und Pourie stürmte anstelle von Rahn.

Vorletzter gegen Letzter, schlechtester Sturm gegen schlechteste Abwehr, schlechtestes Heimteam gegen schlechteste Auswärtself - einen Leckerbissen durften die Zuschauer im Wersestadion nicht erwarten, zumal der Platz eher einem Acker gleichte, denn einem Fußballfeld. Und doch hätten die Gastgeber beinahe schon früh Grund zum Jubeln gehabt: Jenner hatte Tus-Keeper Yelldell schon umkurvt, nahm dann jedoch etwas umständlich seinen starken rechten Fuß und schob den Ball am leeren Tor vorbei (3.). Was für eine Chance für Rot Weiss!
Der 26. Spieltag


In der Folge entwickelte sich ein Spiel, in dem der Kampf erwartungsgemäß im Mittelpunkt stand. Und den nahmen beide Teams vollauf an. Viele Zweikämpfe, viele Fouls, viele Unterbrechungen - dem Spielfluss tat das natürlich nicht gut. Hinzu kam, dass das bevorzugte Mittel auf beiden Seiten hohe Bälle in die Spitze waren, die jedoch nur selten einen Abnehmer fanden. Ausnahmen gab es: Kapllani schoss nach feiner Einzelaktion knapp vorbei (17.), auf der anderen Seite war der von Book in die Gasse geschickte Jenner einen Tick später dran war als Yelldell (29.).

Wenn ein Team in der zur Pause immer mehr verflachenden Partie einmal ein wenig Zug zum Tor unter Beweis stellte, waren es eigentlich die Ahlener. Ein Sonntagsschuss brachte Koblenz wie aus dem Nichts in Führung. Nach Dörings Kopfballabwehr hielt Krontiris aus 31 Metern aus der Luft einfach mal drauf. Über den regungslosen Kirschstein hinweg senkte sich der Ball ins Tor (42.). Krontiris' erster Saisontreffer - und was für ein wichtiger!

Hock musste reagieren und brachte mit Tankulic eine zweite Spitze. Ahlen erhöhte den Druck, blieb jedoch zu harmlos. Außer einer Vielzahl an Ecken sprang bei den Angriffsbemühungen der Gastgeber nichts heraus. Koblenz verteidigte geschickt, hielt mit großer Laufbereitschaft dagegen und hatte in Yelldell zudem einen sicheren Rückhalt. So gab es bis zum Schluss außer Kittners Kopfball, natürlich nach einer Ecke von Kern, der zwei Meter links vorbeistrich (80.), keine einzige Torchance für die Ahlener zu vermelden.

In den Schlussminuten eilte RWA-Torhüter Kirschstein bei mehreren Freistößen mit nach vorne. In der vierten Minute der Nachspielzeit eroberte die TuS nach einem solchen den Ball. Müller drosch das Spielgerät Richtung Tor, der herbeieilende Glockner machte alles klar. So musste Ahlen im Abstiegskampf nach zuletzt zwei Siegen in Folge einen gehörigen Dämpfer hinnehmen und reist nun am kommenden Samstag als Tabellenletzter nach Augsburg. Koblenz, für das es bei einer Niederlage ganz düster ausgesehen hätte, empfängt in einer Woche die SpVgg Greuther Fürth.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.03.2010 - 20:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Union 0 - 0


Grün hält das Remis fest

In einem über weite Strecken mäßigen Spiel kam die SpVgg Greuther Fürth gegen Union Berlin nicht über ein 0:0 hinaus. Die Eisernen waren dabei lange Zeit die aktivere Mannschaft, konnten sich aber nur selten entscheidend durchsetzten, so dass sie auch im achten Auswärtsspiel in Folge sieglos blieben. Die Franken dagegen blieben zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.
- Anzeige -
Berlins Parensen (li.) im Duell mit Rahn.
Abgedreht: Berlins Parensen (li.) im Duell mit Rahn.
© picture-alliance Zoomansicht

Greuther Fürths Trainer Mike Büskens musste im Vergleich zur Nullnummer bei Fortuna Düsseldorf auf Allagui (Bindehautentzündung) und den Gelb-gesperrten Müller verzichten. Sararer sowie Falkenberg erhielten daher eine Bewährungschance. Union-Coach Uwe Neuhaus dagegen setzte nach der 0:1-Heimniederlage gegen den MSV Duisburg auf drei Neue: Für Schulz, Menz und Dogan begannen Benyamina, Bemben und Göhlert, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder mitwirken durfte.

Bei schwierigen Platzverhältnissen - im Frankenland hatte es zuvor Schneeregen gegeben - waren beide Mannschaften zunächst um Struktur bemüht. Die Kleeblätter versuchten über schnelles und direktes Passspiel zum Erfolg zu kommen, allerdings fehlte es an Variabilität und Bewegung im Angriffsspiel, so dass nichts Zwingendes dabei heraussprang. Auf der anderen Seite forcierten die Eisernen das Flügelspiel, konnten sich aber ebenso wenig durchsetzen wie die Fürther. Folglich plätscherte das Duell lange Zeit ereignislos vor sich hin.


Erst in der 27. Minute flackerte Gefahr auf, dann aber richtig: Mosquera spielte auf Parensen, der den Ball aus 18 Metern vom linken Strafraumeck ans rechte Lattenkreuz nagelte. Die Eisernen waren mittlerweile am Drücker, kamen aber weiterhin kaum zu klaren Torchancen. Auf der Gegenseite klappte bei den Kleeblättern in der Offensive bis dato überhaupt nichts. Dennoch kam Nöthe nach 34 Minuten zur ganz dicken Möglichkeit, als ein missglückter Klärungsversuch von Kohlmann beim 22-Jährigen landete. Aus guter Position schoss dieser aber hauchdünn rechts vorbei. Damit hatte es sich aber auch schon wieder an gelungenen Aktionen in dieser ereignislosen ersten Hälfte.
Fürth will in puncto Aluminiumtreffer nicht nachstehen

Fürths Pekovic stellt sich Peitz in den Weg.
Versperrt: Fürths Pekovic stellt sich Peitz in den Weg.
© picture-alliance Zoomansicht

Auch nach dem Seitenwechsel, bei dem es keine personellen Änderungen gab, zeigte sich das gleich Bild. Union bemüht, aber ohne Fortune, die Fürther dagegen blieben recht harmlos. Hüben wie drüben fehlte es einfach an der zündenden Idee, allerdings blieben Unkonzentriertheiten ein unkalkulierbares Risiko. Nach einer Stunde entwischte Benyamina der Fürther Abwehr, schoss dann aber kläglich aus 15 Metern vorbei. Inzwischen hatten aber auch die Fürther mehr System in ihr Spiel gebracht und konnten nun ihrerseits Akzente setzen. Sararer traf jedoch nach einer feinen Kombination nur den rechten Außenpfosten (62.).

Die Begegnung war nun deutlich offener, auch wenn sie weiter nicht als hochklassig bezeichnet werden konnte. Fußballerisch haperte es auf beiden Seiten, was die 5500 Zuschauer im Ronhof mit Pfiffen quittierten. In der Schlussphase zogen sich die Berliner zusehends zurück, während die Franken, bei denen Fürstner und Sailer gekommen waren, etwas aktiver wurden. In der 83. Minute eröffnete dann ein Foul von Pekovic, der zuvor seine fünfte Gelbe Karte gesehen hatte, an der Strafraumgrenze Mattuschka die tolle Freistoßchance. Der 29-Jährige scheiterte dann aber mit seinem guten Versuch am glänzend reagierenden Grün, der zudem noch Bembens Abstauber entschärfte. Fast hätte die SpVgg, die plötzlich zur Schlussoffensive blies, noch alle drei Punkte geholt, allerdings blieben Pekovic (88.), Sailer (89.) sowie Haas allesamt ohne Torerfolg (90.+1).

Bereits am kommenden Freitag tritt die SpVgg Greuther Fürth in Koblenz an. Union Berlin empfängt zwei Tage später Alemannia Aachen.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.03.2010 - 20:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Bielefeld 2 - 1


Auer verdirbt Dammeiers Einstand

In einer abwechslungs- und temporeichen Partie gewann Alemannia Aachen mit 2:1 (2:1) gegen Arminia Bielefeld und konnte damit nach drei Niederlagen am Stück endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Matchwinner war der zweifache Torschütze Auer. Bei Arminia Bielefeld blieb die erhoffte Initialzündung nach der Trennung von Trainer Thomas Gerstner aus. Die Ostwestfalen müssen im Aufstiegsrennen einen weiteren Rückschlag hinnehmen.
- Anzeige -
Nils Fischer und Benjamin Auer
Gleich steht's 1:0 für Aachen: Kapitän Auer (re.) dreht sich um Bielefelds Fischer und schießt ein.
© picture alliance Zoomansicht

Im Gegensatz zur 1:3-Pleite in Cottbus veränderte Aachens Trainer Michael Krüger seine Startelf auf drei Positionen: Fiel nach Magen-Darm-Infekt und Adlung nach abgesessener Gelbsperre kehrten für Szukala und Gueye zurück. Zudem ersetzte Uludag Burkhardt. Nach der Trennung von Thomas Gerstner nahm Bielefelds Interims-Coach Detlev Dammeier im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den Karlsruher SC drei Änderungen vor: Lamey, Kauf und Daniel Halfar spielten für Bollmann (Gelbsperre), Risgard und Janjic.

Bereits die erste gelungene Aktion nach hektischen und fahrigen ersten zehn Minuten brachte die Führung für Aachen durch ein klasse Tor von Auer. Nemeth wurde auf der linken Seite steilgeschickt. Dessen Hereingabe nahm der Kapitän im Fünfmeterraum mit links an, drehte sich um seinen Gegenspieler Fischer und vollendete eiskalt mit rechts.
Der 26. Spieltag


Durch die Führung stieg das Selbstvertrauen der Aachener deutlich an. Das Krüger-Team erarbeitete sich ein Übergewicht. Allerdings verpassten es die Schwarz-Gelben gegen verunsicherte Bielefelder nachzusetzen. So überstanden die Arminen diese für sie kritische Phase ohne weiteren Schaden. Die größte Chance vergab Auer, der in der 38. Minute nach einer Uludag-Flanke freistehend den Ball nicht richtig traf.

Bielefeld schwamm sich nach einiger Zeit wieder frei, kam in der Offensive aber nicht zum Abschluss. In der 39. Minute fiel dann doch das überraschende 1:1. Die Aachener Abwehr bekam nach einer Ecke den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Fort nutzte die Unordnung zum Ausgleich aus.

Das 1:1 weckte die Aachener aber wieder auf, die den Druck nochmals erhöhten. Und kurz vor der Pause war es erneut Auer, der eine Adlung-Flanke zum 2:1 (44.) verwertete.

Bielefeld kam mit etwas mehr Elan aus der Kabine. Allerdings ließen die Arminen im Angriff den letzten Biss vermissen. Lediglich wenn Federico sich ins Angriffsspiel einschaltete, wurde es gefährlich. So in der 67. Minute, als Fort eine Hereingabe des Regisseurs nur um Haaresbreite verfehlte.
Detlev Dammeier
Der Einstand von Bielefelds Interimscoach Detlev Dammeier ging daneben.
© picture alliance

Doch ansonsten hatte Aachen wenig Mühe, Bielefeld vom eigenen Tor fernzuhalten. Die Alemannen bestimmten das Tempo der Partie, ließen Ball und Gegner phasenweise gut laufen und hatten auch mehr Situationen in der Offensive. Das vorentscheidende 3:1 wollte aber nicht gelingen, Auer (57.) und Adlung (61.) verpassten nur knapp.

Und so blieb die nicht immer hochklassige, aber stets abwechslungsreiche Partie bis zum Schlusspfiff spannend. Bielefeld erhöhte in der Schlussphase deutlich die Schlagzahl und drängte auf den Ausgleich. Die große Chance bot sich dann in der 76. Minute, als Fort freistehend an Stuckmann scheiterte, den Nachschuss von Federico blockte Herzig ab. So blieb es bis zum Ende beim knappen Erfolg für Aachen.

Die Aachener müssen am kommenden Spieltag erst am Sonntag zu Union nach Berlin reisen. Bielefeld empfängt schon einen Tag vorher den SC Paderborn zum Ostwestfalen-Derby.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.03.2010 - 15:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Düsseldorf 2 - 0


Cidimar netzt eiskalt ein

Der FSV Frankfurt gewann dank eines Doppelpacks von Cidimar mit 2:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf und hat durch den Dreier den Druck auf die Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg erhöht. Die Rheinländer ließen zu viele Chancen liegen und setzten ihre Auswärtsmisere fort. Das Meier-Team blieb unter seinen Möglichkeiten, lediglich Harnik sorgte für Gefahr. Die Hessen dagegen nutzten ihre Standardsituationen eiskalt zum Sieg aus.
- Anzeige -
Cidimar, Ratajczak und Fink
Frankfurts Cidimar (li.) stochert den Ball zwischen Fortunen-Keeper Ratajczak und Fink (re.) zum 1:0 über die Linie.
© imago Zoomansicht

FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen nahm im Vergleich zum 1:1-Remis in Kaiserslautern drei Änderungen vor: Klitzpera und Munteanu hatten ihre Verletzungen auskuriert und ersetzten Husterer und Kujabi. Zudem spielte Cidimar für Hickl. Auch Düsseldorfs Coach Norbert Meier stellte nach dem 0:0 gegen Greuther Fürth auf drei Positionen um: Kapitän Lambertz kehrte nach abgesessener Sperre für den gelbgesperrten Christ in die Zentrale zurück, Schwertfeger ersetzte links hinten den gesperrten van den Bergh (Gelb). Zudem erhielt Jovanovic für Zoundi eine Chance von Beginn an.

Allerdings war die Partie für Jovanovic nach einer knappen Viertelstunde bereits wieder vorbei. Der Angreifer griff sich nach einem Spurt an den lädierten Oberschenkel und musste wenig später gegen Bulykin ausgewechselt werden (13.) Für den zweiten Aufreger in der Anfangsphase sorgte Düsseldorfs Harnik, der bereits in der 4. Minute die Führung auf dem Fuß hatte, doch FSV-Keeper Klandt verhinderte einen frühen Rückstand.
Der 26. Spieltag


Danach passierte eigentlich wenig. Beide Mannschaften gingen mit viel Engagement und Aufwand zu Werke, Gefahr entsprang aber hauptsächlich aus Standardsituationen. So in der 22. Minute, als Harnik einen Weber-Freistoß aus kurzer Distanz über das FSV-Tor köpfte. Besser machte es dann Cidimar 120 Sekunden später. Nach einem Munteanu-Freistoß brachten die Düsseldorfer den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Gledson setzte energisch nach und der Brasilianer stocherte den Ball über die Linie.

Frankfurt hatte danach das Geschehen unter Kontrolle und hätte durch Mölders in der 36. Minute nachlegen müssen. Der Angreifer hatte nach einem Missverständnis zwischen Anderson und Ratajczak freie Bahn, traf aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz statt des leeren Tores. Düsseldorf blieb im ersten Durchgang vieles schuldig, Sekunden vor dem Pausenpfiff bot sich aber plötzlich die Möglichkeit zum 1:1. Klandt parierte aber erneut glänzend gegen Harnik.

Meier reagierte zur zweiten Halbzeit und brachte mit Zoundi für den eher defensiven Costa einen Mann für das offensive Mittelfeld. Und die Maßnahme fruchtete zunächst, die Fortunen hatten zu Beginn des zweiten Abschnitts mehr von der Partie. Aber es fehlten die Ideen im Spiel der Rheinländer, lediglich von Harnik ging Gefahr aus. Dessen Privatduell gegen Klandt fand in der 61. Minute eine Fortsetzung, erneut blieb der FSV-Keeper Sieger.

Und durch eine Kopie des Führungstores erhöhten die Hessen bei ihrer ersten Chance in Hälfte zwei auf 2:0. Nach einem Eckball von der rechten Seite herrschte erneut Unordnung in der Abwehr der Düsseldorfer, Klitzpera steckte auf Cidimar durch, der freistehend sein zweites Tor erzielen durfte (63.).

Die Entscheidung war damit gefallen. Die Schlussoffensive der Düsseldorfer hatte nicht die Qualität, um der Partie noch eine Wende zu geben. Auch, weil die Fortunen bei einem Lattentreffer von Bulykin (75.) Pech hatten und Harnik in der Nachspielzeit einmal mehr in Klandt seinen Meister fand. So brachte Frankfurt die im Kampf gegen den Abstieg wichtigen drei Punkte mit viel Geschick und auch etwas Glück über die Zeit, Fortuna ließ im Rennen um den Aufstieg dagegen Zähler liegen.

Für den FSV Frankfurt geht es am nächsten Sonntag bei 1860 München weiter. Die Fortuna empfängt im Montagsspiel einen Tag später den 1. FC Kaiserslautern.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.03.2010 - 16:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Karlsruhe - Augsburg 1 - 0


Stindl bricht die Serie des FCA

Durch eine konzentrierte Defensivleistung schlug der KSC den FC Augsburg mit 1:0 und feierte so den zweiten Sieg gegen einen Aufstiegskandidaten binnen einer Woche. Den Badenern gelang es, die gefährlichen Flügelspieler der Gäste fast gänzlich aus dem Spiel zu nehmen. Die beste Offensive der zweiten Liga ließ die gewohnte Durchschlagskraft vermissen und so reichte Stindls Tor zum Sieg für die Hausherren.
- Anzeige -

Karlsruhes Trainer Markus Schupp musste nach dem 1:0-Auswärtssieg gegen Armina Bielefeld auf den gelb-gesperrten Engelhardt verzichten. Für ihn rutschte Stindl in die Startelf. FCA-Coach Jos Luhukay veränderte sein Team nach dem 3:0-Heimerfolg gegen Paderborn auf zwei Positionen: Für Kapitän Möhrle, der eine Gelbsperre absaß, begann Buck, außerdem ersetzte da Costa Sinkala.

Die Augsburger kame zu Beginn nur schwer in die Partie . Mit einigen Abspielfehlern im Spielaufbau machten es sich die Luhukay-Schützlinge zusätzlich schwer. Der KSC zog sich im eigenen Stadion zurück und verlegte sich aufs Kontern. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte war die Begegnung sehr von der Taktik geprägt. Torchancen blieben langezeit Mangelware.


Das änderte sich nach einer knappen halben Stunde: Chrisantus setzte sich gut auf links durch und flankte in den Strafraum. Dort war Stindl zur Stelle und köpfte unbedrängt zur Führung für die Hausherren (27.).

Nach dem Treffer nahm die Partie an Fahrt auf. Karlsruhe traute sich nun mehr zu und versuchte nach vorne zu spielen, allerdings ohne die Defensive aufzugeben. Vor allem auf den Außen machten sie es den starken Flügelspielern der Gäste schwer. Die einzige Gelegenheit zum Ausgleich hatte Thurk, doch der Torjäger zielte aus kurzer Distanz knapp am Tor vorbei (33.). Da auch die Schupp-Elf ihre Offensivbemühungen wieder zurückschraubte, blieb es beim 1:0 zur Pause.

Der zweite Durchgang knüpfte zu Beginn nahtlos an den ersten an. Die Hausherren standen hinten sicher, versuchten offensiv immer wieder Nadelstiche zu setzen und die Augsburger fanden gegen die stabile Defensive der Badener kein probates Mittel.

Im weiteren Verlauf erarbeitete sich die Schupp-Elf einige Möglichkeiten und blieb das gefährlichere Team. Die größte Chance vergab Stindl, der eine Unsicherheit von Jentzsch nicht nutzen konnte und den am Boden liegenden Keeper anschoss (60.). Dem FCA fiel offensiv einfach zu wenig ein, um die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen und lief seinerseits immer wieder Gefahr, durch deren gefährliche Konter höher in Rückstand zu geraten.

Die Luhukay-Schützlinge versuchten in der Schlussphase nocheinmal nach vorne zu spielen, konnten das Tor der Gastgeber aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. So blieb es beim alles in allem verdienten 1:0, die erste Niederlage für die Fuggerstädter, nach zuvor zehn ungeschlagenen Partien in Folge.

Die Karlsruher müssen nächste Woche Sonntag bei Rot-Weiß Oberhausen ran. Augsburg empfängt bereits am Samstag die Elf von Rot Weiss Ahlen.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 14.03.2010 - 18:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - Cottbus 4 - 1


Sam macht frühzeitig alles klar

Lautern machte mit einem verdienten Heimsieg gegen Cottbus einen weiteren Schritt Richtung Oberhaus. Nach Blitzstart des FCK stand das in der Abwehr anfällige Energie dicht vor dem Ausgleich, ehe die Pfälzer Mitte und Ende des ersten Durchgangs nochmals zuschlugen und den Dreier so schon zur Pause dingfest machten.
- Anzeige -
Shao (li.) vs. Sam
Lauterns Doppeltorschütze Sidney Sam setzt sich gegen Jiayi Shao durch.
© picture-alliance Zoomansicht

Im Vergleich zum 1:1-Heimremis gegen den FSV Frankfurt wechselte Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz zweimal Personal aus: Für Ilicevic spielte Steinhöfer und Jendrisek kehrte nach abgelaufener Gelbsperre für Lakic in die Startelf zurück.

Auch Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz konnte nach dem 3:1-Heimerfolg gegen Aachen mit Kruska wieder auf einen Gelbsünder zurückgreifen, der Roger (Mittelfußbruch) ersetzte.

Es war ein Auftakt nach Maß für die Pfälzer, bei dem sie einmal mehr ihre immense Gefährlichkeit bei Standards unter Beweis stellen: Nach Bugeras Ecke köpfte Nemec an die Latte. Energie brachte den zurückprallenden Ball nicht weg, Amedick schoss aus sechs Metern nochmals an den Balken, ehe Rodnei aus fünf Metern den erneuten Abpraller ins linke Eck einnetzte (3.).

Die Pfälzer agierten danach logischerweise mit breiter Brust, spielten gut über die Flügel und beschäftigten die Deckung von Energie, das offensiv zunächst nicht stattfand. Unerklärlich, dass Amedick nach der nächsten Ecke von Bugera vollkommen ungedeckt zum Kopfball kam und nur Zentimeter vorbeinickte (11.).

Wie aus dem Nichts stand Cottbus dann aber nur eine Zeigerumdrehung später vor dem Ausgleich, den Sippel mit einer Glanztat gegen Petersen verhinderte. Die Lausitzer waren nun mittendrin in einer unterhaltsamen Begegnung und hatten die nächsten Großchancen: Petersen legte per Kopf auf Shao ab, der aus kurzer Distanz an Sippel scheiterte. Kruska erwischte den Abpraller, Bilek rettete mit der Hand vor der Linie (17.). Vergeblich reklamierte Energie - Elfmeter und Rot für den Tschechen wäre die richtige Konsequenz gewesen.

Der FC fightete, spielte richtig gut und mutig nach vorne. Lautern hatte seine Linie verloren, profitierte aber nach einer Einzelaktion Jendriseks, der im Strafraumduell mit Straith zu Fall kam, von einer sehr harten Entscheidung von Referee Robert Kempter, der Elfmeter gab. Sam verwandelte zum beruhigenden 2:0 (24.).

Dies zog der Wollitz-Elf etwas den Zahn. Zwar suchten die Gäste weiterhin den Weg nach vorne, strahlten aber keine Torgefahr mehr aus. Ein zweifelhafter Freistoß nach angeblich zu hohem Bein von Kurth ebnete den Weg zum 3:0: Dick führte schnell aus auf Steinhöfer. Die Frankfurter Leihgabe flankte von rechts, in der Mitte verpasste Jendrisek, doch halblinks war Sam frei. Straith stand zu weit weg, der Flügelflitzer hatte Zeit, sich den Ball in der Luft zurechtzulegen und schoss volley aus elf Metern ins rechte Eck (39.).


Es gab keine personellen Wechsel zur Pause. Nach dem 3:0 schien die Partie frühzeitig entschieden, die Lausitzer bewiesen aber Moral und hatten nach Wiederanpfiff zwei gute Chancen durch Rivic (47.) und Shao (50.).

Die "Roten Teufel" ließen es mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken sehr ruhig angehen und agierten offensiv zunächst ohne große Konzentration. Dies änderte sich erst nach gut zehn Minuten, dann drehten die Kurz-Schützlinge wieder auf. Jendrisek schoss Brzenska an (57.), das nächste Duell gegen den Innenverteidiger gestaltete der Slowake aber efolgreich: Sam fintierte am rechten Strafraumeck gegen Kurth und flankte in die Mitte, wo Jendrisek per Kopf vor Brzenska das 4:0 markierte - zwölftes Saisontor des Angreifers (61.).

Ein unnötiges Foulspiel von Mandjeck gegen Shao im Strafraum ermöglichte den Lausitzern den Ehrentreffer durch Kruska, der vom Punkt gegen Sippel sicher verwandelte (69.).

Die Schlussviertelstunde begann - nicht gut für die Gäste, die Jula nach Foul an Rodnei mit der Ampelkarte verloren (75.). Ein paar kleinere Möglichkeiten für die Pfälzer gab's noch, ehe der neunte Heimsieg des Aufstiegsaspiranten feststand. Während Lautern auf dem Weg in die 1. Liga wohl nicht mehr zu bremsen scheint, muss Cottbus aufpassen, nicht noch unten reinzurutschen: Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nur noch fünf Punkte.

Der 1. FC Kaiserslautern muss im Montagsspiel des nächsten Spieltages bei Fortuna Düsseldorf antreten. Cottbus empfängt schon am Freitag den FC St. Pauli.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 14.03.2010 - 18:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Oberhausen 5 - 3


Boll beendet den Wahnsinn

Der FC St. Pauli holte in einem verrückten Spiel gegen Rot-Weiss Oberhausen drei wichtige Zähler im Aufstiegskampf. Die Elf von Trainer Holger Stanislawski begann die Partie engagiert und ging durch Ebbers früh in Führung. Die Gäste ließen sich aber nicht beirren und konnten, auch begünstigt durch viele Fehler der Hausherren, zweimal ausgleichen. Am Ende sorgte Boll für die Entscheidung.
- Anzeige -

Pauli-Coach Holger Stanislawski veränderte seine erste Elf im Vergleich zur 1:2-Niederlage bei 1860 München auf drei Positionen: Lechner, Lehmann und Naki ersetzten Kalla, Takyi und Schultz. Bei Rot-Weiß Oberhausen stellte Trainer Hans-Günter Bruns seine Mannschaft nach dem 2:0-Heimsieg gegen Koblenz nur einmal um: Für Kruse stand Embers in der Startelf.

St. Pauli war von Beginn an bemüht, die Negativerlebnisse der letzten Wochen vergessen zu machen und wurde bereits nach fünf Minuten belohnt: Bruns hatte mit Embers auf rechts keine Probleme und flankte von der Grundlinie in den Strafraum. Dort war Ebbers zur Stelle und köpfte unbedrängt zur Führung.


In der Folge schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Das rächte sich, als Hain einen Schmidtgal- Freistoß aus sechzehn Metern nach vorne prallen ließ und Stoppelkamp locker einschob (22.), sein fünfter Treffer in den letzten drei Begegnungen. Die Stanislawski-Elf zeigte sich wenig geschockt und ging bereits wenig später durch einen starken Freistoß von Lehmann aus knapp 30 Metern erneut in Führung (24.).

Da beide Teams in dieser Phase ihre Gelegenheiten eiskalt nutzten, währte die Führung der Hamburger nicht lange. Kayas Freistoß-Flanke nutzte Gordon per Kopf zum 2:2 Halbzeitstand (31.). Die vier Tore täuschten ein wenig über das sonst eher schwache Spiel, das durch viele Abspielfehler geprägt war, hinweg.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs bot sich den knapp 20000 Zuschauern am Millerntor ein ähnliches Bild wie in Halbzeit eins. Die Hausherren waren bemüht, leisteten sich aber weiter zu viele leichte Fehler im Spiel nach vorne. Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Hamburger das Glück dann auf ihrer Seite, als Semmler einen an sich harmlosen Schuss von Oczipka durchrutschen ließ und so großen Anteil an der neuerlichen Führung des FC St. Pauli hatte (54.).

Im Anschluss kam die Stanislawski-Elf stärker auf und erarbeitete sich die ein oder andere Möglichkeit. Ebbers hätte mit einem Schuss von der Mittellinie beinahe für das Tor des Monats gesorgt, doch diesmal war Semmler zur Stelle und konnte klären (58.).

Eine Viertelstunde vor dem Ende stellte Bruns nach einer Naki-Ecke auf 4:2 (74.). Der Treffer war allerdings irregulär, da Eger Semmler im Fünfmeterraum behindert hatte. RWO versuchte noch einmal alles und kam durch Miletic heran (77.). Doch kurz darauf war es dann Boll, der im Anschluss an eine Ecke für die endgültige Entscheidung sorgte (85.). Danach hatte Oberhausen nichts mehr entgegenzusetzen und so blieb es beim 5:3 für St. Pauli.

Der FC St. Pauli trifft am Freitag auswärts auf Energie Cottbus. Oberhausen empfängt zwei Tage später den Karlsruher SC.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 14.03.2010 - 18:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Paderborn - Rostock 2 - 2


Bartels beendet die hanseatische Torflaute

In einem durchaus unterhaltsamen Duell kam Hansa Rostock beim SC Paderborn nicht über ein 2:2 hinaus, blieb aber auch im neunten Spiel in Folge sieglos. Die Rostocker, die wegen der besseren Tordifferenz wieder über den ominösen Strich sprangen, sahen dabei lange Zeit wie der sichere Sieger aus, ehe Paderborns Trainer Schubert in die Trickkiste griff.
- Anzeige -
Bartels (2.v.li.) lässt sich nach seinem 1:0 feiern.
Jubel: Bartels (2.v.li.) lässt sich nach seinem 1:0 feiern.
© picture-alliance Zoomansicht

Paderborns Trainer André Schubert gab der Elf, die in der Vorwoche in Augsburg mit 0:3 unter die Räder gekommen war, die Chance zur Wiedergutmachung und verzichtete demnach auf personelle Änderungen. Anders Rostocks Coach Thomas Finck, der im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Rot Weiss Ahlen vier Neue brachte: Für Schöneberg (Gelb-Sperre), Sebastian, Fillinger und Schröder kamen Langen, Bülow, Danielsson und Carnell.

Die Hanseaten hatten sich viel vorgenommen, was sie auch vom Anpfiff weg eindrucksvoll unter Beweis stellte. Couragiert und mit viel Engagement drückten sie der Partie anfangs ihren Stempel auf und wurden auch prompt dafür belohnt. Johannsson steckte mit der Hacke zu Bartels durch, der Krösche und Gonther stehen ließ und aus 15 Metern die Rostocker Torflaute nach 505 torlosen Minuten beendete (7.). Nur fünf Minuten nach dem vielumjubelten Treffer kam bei den Gästen wieder Ernüchterung auf. Saglik passte stark zu Löning, der Bülow abschüttelte und aus 17 Metern fulminant ausglich.


Nach dem 1:1 wurde die Partie deutlich offener, Paderborn war nun mitten im Geschehen, während Hansa die anfängliche Dominanz einbüßte. Dennoch blieben die Rostocker aktiver und gaben durch Danielsson (24.) und Bartels (27.) weitere Warnschüsse ab. Auf der Gegenseite sorgten Alushi per Freistoß (36.) sowie Löning (43.) für Trubel. Kurz vor der Pause ging die Finck-Elf erneut in Führung, wurde dabei aber tatkräftig von den Hausherren unterstützt. Gonthers missratener Klärungsversuch landete bei Dahlen, der den ebenfalls unglücklich agierenden Jensen mit einem Drehschuss aus 15 Metern überwand und den Pausenstand besorgte (44.).
Paderborns Aufholjagd wird belohnt

Paderborns Schachten (oben) geht artistisch in den Zweikampf mit Schlitte und Danielsson.
Kung-fu? Paderborns Schachten (oben) geht artistisch in den Zweikampf mit Schlitte und Danielsson.
© picture-alliance Zoomansicht

Schubert reagierte und brachte zur Pause mit Brandy, der Guié-Mien ersetzte, einen frischen Mann. Die erste Duftmarke der zweiten Hälfte gab jedoch mit Dahlen, der aus 16 Metern weit drüber zielte, wieder ein Rostocker ab (47.). Dennoch traten die Ostwestfalen nun stark verbessert auf, sie bauten zunehmend Druck auf und setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest. Allerdings leistete sich der SCP zu viele Fehler im Spielaufbau, so dass die meisten Offensivaktionen verpufften. Nicht so nach einer Stunde, als Löning auf Verdacht über sich hinweg einfach in die Mitte lupfte und Saglik zum Kopfball kam. Der Türke setzte die Kugel aber knapp rechts vorbei, nur eine Minute später schoss er dann aus 16 Metern links daneben.

Hansa zog sich immer weiter zurück und überließ weite Teile des Rasens den bemühten Paderbornern, die sich jedoch enorm schwer taten. Neben den tief stehenden und diszipliniert agierenden Rostockern, sorgte auch der schlecht bespielbare Platz dafür, dass die SCP-Offensive nicht so recht ins Rollen kam. Dennoch sorgte Rostocks Schlussmann Walke mit zwei groben Fehlern für gute Möglichkeiten der Hausherren, doch sowohl Saglik (76.) als auch Löning (77.) konnten daraus kein Kapital schlagen.

Fünf Minuten vor dem Ende zog Schubert jedoch ein Ass aus dem Ärmel: Krause kam für Krösche in die Partie, und nicht einmal eine Minute später war der 24-Jährige nach starker Vorarbeit von Brandy zur Stelle, um mit einem sehenswerten Drehschuss den mittlerweile verdienten Ausgleich zu erzielen. Hansa steckte den Kopf danach nicht in den Sand, drängte auf die neuerliche Führung, allerdings reichte die Zeit nicht mehr aus.

Paderborn tritt am Samstag zum Ostwestfalen-Derby bei Arminia Bielefeld an. Tags zuvor empfängt Hansa Rostock den MSV Duisburg.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 15.03.2010 - 22:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Duisburg - 1860 0 - 1


Rakic beißt erstmalig für die "Löwen" zu

In einem wenig berauschenden Spiel unterlag der MSV Duisburg 1860 München etwas unglücklich mit 0:1 und verlor damit erstmals nach zuletzt vier Partien in Folge. Die "Zebras" erspielten sich zwar in einem ausgeglichenen Duell ein Chancenplus, mussten sich am Ende aber eine mangelhafte Ausbeute ankreiden lassen und wurden dafür bitter bestraft.
- Anzeige -
Münchens Lauth wird von Tiffert (li.) und Bodzek in die Mangel genommen.
Zwickmühle: Münchens Lauth wird von Tiffert (li.) und Bodzek in die Mangel genommen.
© picture-alliance Zoomansicht

MSV-Coach Milan Sasic setzte nach dem 1:0-Sieg bei Union Berlin auf Grund als Linksverteidiger, der Veigneau vertrat. Der 22-Jährige kam aus der zweiten Mannschaft und gab sein Debüt bei den Profis. Münchens Trainer Ewald Lienen dagegen tauschte im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen den FC St. Pauli zweimal: Für Kaiser (Fieber) und den rotgesperrten Pappas kamen Holebas und Lauth, die sich wieder fit gemeldet hatten. Lauth rückte in den Sturm, während Rösler auf dem linken Flügel wirbeln sollte.

Bei nasskaltem Wetter und äußerst tiefem Geläuf entwickelte sich zunächst ein mäßiges Duell. Die Münchner zeigten sich zwar etwas bissiger, fanden aber kein Mittel gegen taktisch gut eingestellte Meidericher. Die "Zebras" ließen in der Abwehr nahezu nichts anbrennen, in der Offensive waren sie zunächst aber zu harmlos. Klare Torchancen waren folglich Mangelwaren. In der ersten halben Stunde sorgten lediglich Aigner sowie Baljak auf der Gegenseite mit Distanzschüssen für Gefahr. Der Münchner zielte aber einen Hauch zu weit nach rechts (16.), während der Duisburger am glänzend reagierenden Kiraly (19.) scheiterte.


Es war ein ausgeglichenes Match, in dem sich keine der beiden Mannschaften aus dem Spiel heraus klare Vorteile verschaffen konnte. Allerdings erarbeiteten sich die "Zebras" mittlerweile die besseren Möglichkeiten. Vor allem über den rechten Flügel und nach Standards herrschte Hochbetrieb im Strafraum der Sechziger. Doch Baljak (29.), Fahrenhorst (34.) und Tiago (36.) zeigten sich beim Kopfball zu unpräzise, ehe Grlic mit einem listigen Freistoß gegen den hellwachen Kiraly den Kürzeren zog (41.). Schlussendlich ging es torlos in die Kabinen.
"Zebras" bringen sich selbst um die Früchte ihrer Arbeit

Duisburgs Tiffert im Duell mit Stahl (vorne) und Lauth.
Den Schrecken im Gesicht: Duisburgs Tiffert sieht doppeltes Unheil in Person von Stahl (vorne) und Lauth auf sich zukommen.
© picture-alliance Zoomansicht

Auch nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild. Duisburg war bemüht, kam über Angriffsversuche aber nicht hinaus. 1860 verlegte sich fast ausschließlich auf die Defensive. Demnach plätscherte die Partie eine Weile ereignislos vor sich hin.

Es kam die Zeit der Wechsel: Lienen brachte Ludwig und Schäffler für Aigner und Lauth. Sasic hingegen sah zunächst keinen Grund, etwas zu verändern. Besser wurde die Partie nicht, viele Nickeligkeiten und noch mehr Ungenauigkeiten ließen jeglichen Spielfluss abhandenkommen. Acht Minuten vor dem Ende kam bei den Meiderichern mit Adler, der Bodzek ersetzte, doch noch ein neuer Mann. Der MSV war nun mit zwei Spitzem auf dem Rasen, das Tor machten allerdings die Gäste: Einen an sich ungefährlichen Kopfball hatte Starke zunächst sicher, ließ das Leder dann aber wieder aus der Hand gleiten. Felhi setzte nach, legte quer auf Rakic. Der Serbe zögerte, drückte die Kugel dann aber dennoch aus zwei Metern ins lange Eck (84.). Es war das erste Tor des 24-Jährigen in der 2. Liga.

Die Duisburger bliesen danach zur Schlussoffensive und kamen durch Fahrenhorst sogar noch zu einer Gelegenheit. Der Innenverteidiger köpfte aber knapp rechts vorbei (88.), so dass die "Zebras" am Ende mit leeren Händen dastanden. Am nächsten Freitag sind sie dann wieder bei Hansa Rostock gefordert. 1860 München indes trifft zwei Tage später zu Hause auf den FSV Frankfurt.

kicker.de





Signatur



Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Spielberichte Saison 2008/2009 meister 37 nightwish19
Spielberichte 14. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 12. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 13. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 15. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Neuer Thread ...



Design powered by Nightwish19© 2005


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank