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...   Erstellt am 21.03.2009 - 13:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Koblenz - Rostock 1 - 1



Cha flankt ins Tor
Hansa Rostock holt in Koblenz ein etwas schmeichelhaftes Remis, womit Andreas Zachhuber im zweiten Spiel das zweite Unentschieden einfährt. Tief im Keller ist dies für die Elf von der Ostsee allerdings zu wenig. Die Koblenzer waren nach Chas Glücksschuss das klar tonangebende Team, doch für drei Punkte waren sie im Sturm zu wenig energisch bzw. konzentriert.


Lufthoheit: Der Koblenzer Kuqi setzt sich gegen den Rostocker Orestes durch.
© picture-alliance Der Koblenzer Trainer Uwe Rapolder nahm im Vergleich zum 1:2 in Kaiserslautern zwei Änderungen vor. In der Abwehrreihe verteidigte wieder Mavric für Hartmann. In der Offensive ersetzte Djokaj den spielintelligenten Vata, der sich im Abschlusstraining eine Zerrung zuzog.

Rostocks Coach Andreas Zachhuber ließ die selbe Startelf ran wie bei seinem Debüt, als die Hanseaten 1:1 gegen Ingolstadt spielten.

Koblenz startete mit viel Selbstvertrauen in die Partie, ließ den Ball wie gewohnt zirkulieren, doch mit der ersten Chance gingen die Rostocker in Führung. Lisztes hatte den Ball direkt in die Lücke zu Schindler durchgesteckt, der alleine vor TuS-Keeper Yelldell die Nerven behielt und von der Strafraumkante den Ball eiskalt versenkte (9.).

Das Führungstor verlieh den Hanseaten richtig Oberwasser. Plötzlich legten sie ihre spielerischen Fähigkeiten auf den Tisch und sorgten für einige brenzlige Situationen im Strafraum der Koblenzer. Die beste Gelegenheit zum 2:0 vergab erneut Schindler nach schönem Pass von Lisztes, doch diesmal blieb TuS-Torwart Yelldell im Eins-gegen-Eins-Duell der Sieger (19.). Sekunden später lag der Ball im Netz der Rostocker. Zunächst hatte die Zachhuber-Elf das Leder aus dem Strafraum geklärt. Der Ball landete bei Cha, der sofort wieder flankte. Allerdings rutschte dem Rechtsverteidiger der Ball leicht ab und so segelte die Kugel ins lange Eck (20.) - Hahnel hatte mit der Flanke spekuliert und war auf dem Weg nach vorne, doch der Ball wurde immer länger.

Mit diesem Ausgleichstreffer kehrte die Souveränität im Spiel der Rapolder-Elf zurück. Vor allem über den spielfreudigen Krontiris ging einiges nach vorne, zudem hatten die Rostocker bei allen hohen Bällen mächtig Probleme. So hätte Sukalo beinahe das 2:1 erzielt, doch sein Kopfball vom Fünfer strich hauchdünn am Winkel vorbei (40.). Das Remis zur Pause schmeichelte den Rostockern ein wenig, die nach dem 1:1 wieder viel zu ängstlich auftraten und nur noch reagierten.


Im zweiten Abschnitt hatte erneut Rostock den ersten Torschuss, doch im Gegensatz zu Halbzeit eins zappelte der Ball diesmal nicht im Netz der Koblenzer. Schindler hatte es von der Strafraumkante versucht, doch die Kugel am langen Pfosten vorbeigezimmert (47.). Die Partie war nun wesentlich zerfahrener, weil beide Mannschaften mehr Fehler im Passspiel produzierten. Koblenz war optisch klar überlegen, doch bis auf eine heikle Situation, als Kuqi aus kürzester Distanz an Hahnel scheiterte (53.), hatte die nicht immer sicher wirkende Abwehr der Zachhuber-Elf die Sache weitestgehend im Griff. Ein Beleg dafür, dass Koblenz zunächst wenig Druck aufbaute.

Was den Hanseaten aber im Spiel nach vorne fehlte, war einer, der die Initiative an sich riss. Zwar hatte der bundesliga-erfahrene Lisztes eine starke erste Viertelstunde abgeliefert, doch danach tauchte er völlig ab. Bezeichnend, dass der Routinier nach etwas mehr als einer Stunde für den Youngster Felix Kroos ausgetauscht wurde.


TuS obenauf: Der Koblenzer Rüdiger Ziehl ist einen Schritt schneller als der Rostocker Fin Bartels.
© picture-alliance Da auch die Koblenzer bis 20 Minuten vor dem Ende den Vorwärtsgang nicht wirklich fanden, plätscherte die Partie dahin. Koblenz war besser, ballsicherer, wirkte eingespielter, doch erst in der 70. Minute machte die Rapolder-Elf wieder Ernst: Sukalo köpfte knapp drüber, dann hämmerte Djokaj alleine vor Hansa-Torwart Hahnel den Ball knapp drüber (72.). Trotz klarster Vorteile in der Luft kam die TuS aber danach zu keiner wesentlichen Chance mehr - es blieb beim 1:1, was die Rostocker als Punktgewinn betrachten dürfen. Klar ist aber auch, dass es in ihrer Situation zu wenig ist.

In der Schlussphase war noch eine ganze Menge Hektik drin, als Bartels Lomic an der Außenlinie mit einem Frustfoul umgrätschte - der Rostocker Offensivmann sah Rot (90.), sein bereits ausgewechselter Kollege Schindler bekam noch die Gelbe Karte.

Koblenz spielt am kommenden Spieltag erneut freitags - dann reist die TuS nach Nürnberg zum Club. Die Rostocker empfangen in der nächsten Runde sonntags den FSV Frankfurt.

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[Dieser Beitrag wurde am 03.04.2009 - 19:57 von Maiden aktualisiert]





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...   Erstellt am 21.03.2009 - 13:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Wehen 2 - 1



Mokhtari legt auf Mokhtari auf
In einem über weite Strecken mäßigen Spiel setzte sich der FSV Frankfurt mit 2:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden durch und machte damit einen großen Schritt in Richtung Nichtabstieg. Wehen Wiesbaden bemühte sich lange Zeit, war jedoch nicht zwingend genug und kassierte am Ende die achte Niederlage in Folge. Für die Mainstädter war es der 100. Sieg in der eigenen Zweitligahistorie.


Mein Ball: Frankfurts Cenci (vorne) schirmt das Spielgerät vor Barg ab.
© picture-alliance Frankfurts Trainer Tomas Oral musste nach dem 1:1 bei 1860 München auf den gelbgesperrten Mehic und den verletzten Bliznyuk verzichten. Sie wurden durch Spilacek und Junior Ross ersetzt. Auf der anderen Seite tauschte Wehen Wiesbadens Coach Wolfgang Frank im Vergleich zum 0:2 gegen Mainz einmal: Kokot vertrat Schwarz, der wegen eines Magen-Darm-Infekts passen musste.

Das Hessen-Derby begann mit forschen Gästen, die gleich den Vorwärtsgang einlegten und über schnelles Flügelspiel zum Erfolg kommen wollten. Frankfurt dagegen agierte aus einer defensiven Grundstellung heraus und lauerte auf Konter. Und nach acht Minuten kamen die Mainstädter auch zur ersten Halbchance, die Kreuz jedoch nicht verwerten konnte.


Beide Mannschaften leisteten sich aber zu viele Fehler, was letztlich dazu führte, dass ein flüssiges Spiel kaum zu Stande kam. Nach einer Viertelstunde wurde dann einer dieser Fehler bitter bestraft. Bei einer Ecke von rechts kam der Ball zu Youssef Mokhtari, der ihn zu seinem Bruder Oualid spitzelte. Dieser nutzte einen Stellungsfehler von Hübner aus und verwandelte vom rechten Fünfer-Eck souverän ins lange Eck.

Wehen Wiesbaden zeigte sich von dem Rückschlag aber nicht geschockt und drängte nun auf den Ausgleich, konnte die seltenen Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. Kokot scheiterte an FSV-Schlussmann Klandt (20.), König und Panadetiguiri waren dagegen zu unpräzise (22., 26.). Frankfurt indes investierte wenig in den Angriff, dafür standen die Oral-Schützlinge hinten ziemlich sicher und ließen bis zum Ende der ersten Hälfte nichts mehr anbrennen.


Dicht am Mann: Frankfurts Weißenfeldt (re.) bedrängt Orahovac.
© picture-alliance Nach der Pause ging es dann ohne Youssef Mokhtari weiter. Der Deutsch-Marokkaner war mit einer Magen-Darm-Verstimmung ins Spiel gegangen und wurde nun durch Theodoridis ersetzt. Am Geschehen auf dem Feld änderte sich zunächst jedoch nichts. Wehen Wiesbaden blieb bemüht, agierte aber zu verkrampft. Frankfurt igelte sich ein und lauerte auf Konter.

Wehen Wiesbadens Trainer Wolfgang Frank reagierte und brachte mit Schmidt für Hollmann einen weiteren Stürmer. Doch auch der Ex-Leverkusener konnte zunächst keine frischen Akzente setzen. Auf beiden Seiten reihten sich technische Fehler aneinander, so dass gelungene Angriffsaktionen lange Zeit nicht zu sehen waren.

Erst in der 59. Minute sorgte Oualid Mokhtari für Gefahr. Auf der rechten Seite vernaschte er mit einem Kabinettstückchen zwei Mann und passte dann zu Cenci. Dessen Schuss aus neun Metern knallte jedoch an die Latte und trudelte dann die Torlinie entlang. Oualid Mokhtari eilte herbei und drückte das Leder in die Maschen. Aber er befand sich beim Schuss des Italieners im Abseits, so dass der Treffer nicht zählte. Neun Minuten später wurde es dann auf der Gegenseite brenzlig: Unter Bedrängnis köpfte Schmidt aus kurzer Distanz nur knapp über das Tor.

Die besseren Möglichkeiten hatten aber weiterhin die Platzherren. Doch sowohl Theodoridis' Bogenlampe als auch Nolls Kopfball gingen daneben (71., 74.). Nach 81 Minuten machte es Junior Ross dann besser: Bei einem Konter war der Peruaner zur Stelle und besorgte das vielumjubelte 2:0.

Zwei Minuten später vernachlässigte Junior Ross aber seine Defensivaufgaben, was gleich bestraft wurde: Bei einer Hereingabe von der linken Seite segelte das Spielgerät an den zweiten Pfosten, wo Ziemer freie Schussbahn hatte. Der Einwechselspieler bedankte sich und verkürzte mit einem strammen Schuss ins lange Eck. Beim SV Wehen Wiesbaden keimte neue Hoffnung auf, und die Gäste bekam durch Schmidt die Ausgleichschance. Der zuvor Eingewechselte köpfte aber knapp links vorbei, so dass der Tabellenletzte die achte Niederlage im achten Spiel einstecken musste.

Beide Mannschaften sind erst wieder am Sonntag, den 05. April gefordert. Frankfurt reist dann nach Rostock zum nächsten Kellerduell, Wiesbaden empfängt St. Pauli.

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Oberhausen - Osnabrück 0 - 0



Reichenberger zielt daneben
Osnabrück war über weite Strecken das aktivere Team, verpasste in Oberhausen aber den zweiten Auswärtssieg der Saison. Von RWO war so gut wie überhaupt nichts zu sehen, die Wollitz-Elf erarbeitete sich dagegen einige Möglichkeiten. Pech hatte der VfL, da Schiedsrichter Perl zweimal einen Elfmeter verweigerte. Oberhausen behält glücklich einen Zähler, Osnabrück verpasst einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf.


Mike Terranova (li.) attackiert den Osnabrücker Andreas Schäfer.
© picture-alliance Oberhausens Trainer Jürgen Luginger schickte die Elf auf das Feld, die beim 2:1 in Augsburg die Punkte entführte. Zwei Umstellungen nahm dagegen Osnabrücks Coach Claus-Dieter Wollitz vor, obwohl sein Team Greuther Fürth mit 5:1 abfertigte. So mussten Schuon und Frommer weichen, Schäfer und Peitz rückten in die Anfangsformation.

Wenig Sehenswertes gab es zunächst im Niederrheinstadion. Mittelfeldgeplänkel, viele leichte Ballverluste, kein Zug zum Tor, keine Torchancen: beide Teams ließen es äußerst ruhig angehen. Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich Osnabrück leichte Vorteile und wäre nach einem schnellen Konter beinahe in Führung gegangen: Schäfer, von de Wit bedient, legte quer auf Reichenberger, der den Ball aus kurzer Distanz am RWO-Tor vorbeibugsierte (25.).


Diskussionsbedarf gab es vier Minuten später. De Wit hatte den Ball von der Torauslinie an RWO-Torwart Pirson vorbei zu Grieneisen gepasst, dessen Schuss Falkenberg mit der Hand abwehrte. Schiedsrichter Perl bewertete die Szene anders, seine Pfeife blieb stumm - kein Elfmeter. Der VfL ließ sich nicht beirren, hatte weiter etwas mehr vom Spiel. Und durch Reichenberger die Möglichkeit: Alleine vor Pirson brachte er aber aus elf Metern keinen Druck hinter den Ball (38.). Die Luginger-Elf dagegen blieb blass, Berbig verlebte eine ruhige erste Hälfte.

Mit einer Viertelstunde Verspätung begann die zweite Hälfte, nachdem einer der beiden Assistenten aufgrund einer Kreislaufschwäche in der Kabine bleiben musste und erst Ersatz gesucht werden musste. Der fand sich in Carlos Prada, der an der Seitenlinie einsprang. Osnabrück kam auch nach der Pause besser ins Spiel und haderte erneut mit Schiedsrichter Perl. Der übersah ein Foul am Fünfmetereck von Schlussmann Pirson gegen den durchgestarteten Reichenberger (51.).

Als Thomik einen Grieneisen-Volley nach einer Ecke über das Tor lenkte (55.), antwortete Oberhausen mit einer Eckenserie - gefährlich wurde es aber für die "Lila-Weißen" nicht. Die behielten trotz einer Lüttmann-Chance für RWO die Oberhand, Reichenberger (72.), Braun (76.) und Sykora (85./87.) verpassten den insgesamt verdienten Siegtreffer. Zu allem Überfluss sah Osnabrücks Grieneisen in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot.

Oberhausen ist am Sonntag des kommenden Spieltages zu Gast in Kaiserslautern, Osnabrück reist nach München zu 1860.

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Mainz - Aachen 1 - 4

Wetklos Tag zum Vergessen
Alemannia Aachen bezwang den 1. FSV Mainz 05 in einer intensiven Partie mit 4:1. Die Rheinhessen waren dabei über weite Strecken das aktivere Team, dabei aber wenig effektiv. Ganz anders präsentierten sich die Aachener, die gegnerische Fehler eiskalt bestraften und somit nach vier sieglosen Spielen in Folge einen Dreier einfuhren. Der 1. FSV dagegen musste nach neun ungeschlagenen Partien mal wieder als Verlierer vom Feld.


Zweifacher Torschütze: Aachens Brinkmann jubelt mit Nemeth (li.) und Holtby (re.).
© picture-alliance Mainz' Trainer Jörn Andersen musste nach dem 2:0 Sieg in Wiesbaden auf Baljak (Infekt) verzichten. Anstelle des Serben stürmte Buckley. Aber auch Aachens Coach Jürgen Seeberger hatte Ausfälle zu beklagen. Im Vergleich zur 1:3-Niederlage gegen St. Pauli fehlte Auer gelbgesperrt. Ersetzt wurde er durch Nemeth. Zudem spielten Lehmann und Oussalé für Szukala und Müller.

Zu Beginn waren die Rollen klar verteilt. Aachen zog sich zurück und agierte aus einer massierten Deckung heraus. In der Offensive sollte der Erfolg über Konter herbeigeführt werden. Mainz dagegen war zwar klar spielbestimmend, wies aber einen deutlichen Mangel an Effektivität aus. So führte erst ein Lapsus der Gäste zur ersten Chance des Spiels: Nach einer Soto-Flanke von links landete ein Klärungsversuch von Casper direkt bei Feulner, der jedoch von der Strafraumgrenze rechts vorbeischoss (7.).


Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die Mainzer die Schlagzahl, jedoch fehlte es ihnen am nötigen Quäntchen Präzision. In zahlreichen brenzligen Situationen kam genau der letzte Pass nicht an, so rettete Achenbach mit einer Grätsche vor dem einschussbereiten Bancé (17.).

Drei Minuten später musste die Andersen-Elf einen Rückschlag einstecken. Beim Aufwärmen hatte sich Torwart Wache am Rücken verletzt, er probierte es zwar, gab letztlich aber das Signal, dass es doch nicht weiter ging. Wegen Beschwerden im Lendenwirbelbereich musste er ausgewechselt werden. Für ihn kam Wetklo.

Der neue Mainzer Schlussmann hatte dann aber maßgeblichen Anteil am ersten Tor der Partie: Ein total verkorkster Abschlag landete direkt bei Oussalé, der freie Bahn hatte. Dessen Schuss aus halblinker Position konnte Wetklo zwar noch parieren, er ließ den Ball jedoch nur nach vorne abprallen. Brinkmann kam angerauscht und staubte ab (30.). Die Mainzer reagierten auf den Rückschlag mit wütenden Angriffen, doch sowohl Bancé als auch Feulner scheiterten an Aachens Keeper Stuckmann (32., 35.).

Auf der anderen Seite leistete sich Wetklo den nächsten Fehler, der erneut bestraft wurde: Ein schlampiges Abspiel vom 29-Jährigen landete bei Fiel, der sofort zu Nemeth passte. Dieser leitete diagonal in die Gasse zu Brinkmann, der aus 13 Metern den 2:0-Pausenstand markierte (44.).

Perfekter Einstand für Abdul Özgen


Der Mainzer Soto (li.) durfte nur 45 Minuten ran, Polenz hatte da mehr vom Spiel.
© picture-alliance Jörn Andersen reagierte und brachte mit Borja für Soto zum zweiten Durchgang einen frischen Angreifer. Die Mainzer begannen wieder druckvoll und hatten in der 54. Minute den Anschluss auf dem Fuß bzw. dem Kopf. Nach einer Feulner-Flanke von links köpfte Bancé aber aus zwei Metern an den rechten Pfosten.

Im weiteren Verlauf nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Mainz drückte, Aachen setzte über Konter immer wieder Nadelstiche. Inzwischen hatte aber FSV-Keeper Wetklo Betriebstemperatur erreicht und hielt seine Mannschaft mit guten Paraden im Spiel. Zuerst scheiterte Holtby (62.), dann zog Brinkmann gleich zweimal den Kürzeren (63., 64.).

In der 69. Minute passierte es schließlich doch: Nach einem Einwurf landete der Ball beim eingewechselten Amri, der aus kürzester Distanz den Anschluss besorgte. Nur zwei Minuten später hätte Borja ausgleichen können, aber der Ecuadorianer schoss per Fallrückzieher links vorbei.

Eine Viertelstunde vor dem Ende durfte dann Aachens Özgen sein Zweitligadebüt feiern. Und dem Türken gelang ein Einstand nach Maß: Gleich bei seinem ersten Ballkontakt brachte der 22-Jährige den Ball im Tor unter und stellte den alten Abstand wieder her (75.). Mainz wollte sich nicht mit der Niederlage abfinden und bäumte sich noch einmal auf, doch Feulner scheiterte an Stuckmann (81.), und Karhan schoss drüber (82.).

Eine Minute später fiel dann die Entscheidung: Lehmann passte zu Holtby, der aus spitzem Winkel von der linken Seite trocken ins lange Eck vollendete. Danach zeigte sich bei den Mainzern Resignation. In der Nachspielzeit hatten sie aber noch die Chance, Ergebniskosmetik zu betreiben: Lehmann hatte Feulner im Strafraum zu Fall gebracht, wofür Schiedsrichter Georg Schalk auf den Punkt zeigte. Karhan trat an, scheiterte aber an der Reaktion von Aachens Schlussmann Stuckmann (90.+3).

Nach der Länderspielpause ist Mainz am Freitag, den 3. April, in Duisburg wieder gefordert. Aachen muss dann zwei Tage Später zu Hause gegen den nächsten Aufstiegskandidaten, Greuther Fürth, ran.

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...   Erstellt am 22.03.2009 - 16:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingolstadt - Duisburg 0 - 0

Einzig Buch hat's auf dem Fuß
In einem Spiel, das definitiv keinen Sieger verdient hatte, setzten sowohl Ingolstadt als auch Duisburg ihre Serien fort. Der FCI, der einen Tick mehr investierte, bleibt 2009 ohne Sieg und nistet sich erst einmal auf dem Relegationsplatz ein. Dagegen bleibt der MSV unter Peter Neururer ungeschlagen, konnte Platz vier nach einer uninspirierten Vorstellung aber nicht halten.


Fouls gab es reichlich: Hier geraten Änis Ben-Hatira (vorne) und Braganca aneinander.
© picture-alliance Ingolstadts Trainer Thorsten Fink musste gegen den MSV auf Wenczel und Rama verzichten, die beide beim jüngsten 1:1 in Rostock ihre fünfte Gelbe Karte kassiert hatten. Neunaber und Braganca (nach Grippe) nahmen die freien Plätze ein. Außerdem kehrte Demir von der Tribüne gleich in die Startelf zurück und verdrängte Lemos auf die Bank. Finks Gegenüber Peter Neururer konnte auf die Formation bauen, die zuletzt mit 2:0 gegen Freiburg gewonnen hatte.

Keine zwei Minuten waren gespielt, da lag das erste Tor in Ingolstadt schon in der Luft: Buch stand nach Jungwirths Zuspiel auf einmal allein vor Starke, kam jedoch unbedrängt ins Straucheln und brachte deshalb keinen platzierten Schuss zustande. Ein vielversprechender Beginn - dem aber erst einmal wenig Ansehnliches folgte. Fehler, Zweikämpfe und Unterbrechungen prägten das Bild.

Abgesehen davon, dass Caceres für den am Knie verletzten Veigneau eingewechselt werden musste (22.), änderte sich im Spiel nicht viel. Braganca versuchte es mehrmals per Freistoß aus großer Entfernung (14., 27.), Brzenskas vermeintliches Tor wurde zu Recht wegen Abseits' abgepfiffen (32.). Gefährlicher wurde es nicht. Die Duisburger legten gegen Ende der ersten Halbzeit zwar einen Zahn zu, allerdings zwang lediglich Bodzek aus der Distanz Sejna einmal zum Nachfassen (44.). Das 0:0 der Pause war leistungsgerecht.


Der zweite Durchgang glich erst einmal dem ersten: Jungwirth vergab gleich eine gute Ingolstädter Chance - Starke musste sich bei dessen Knaller aus rund 20 Metern gehörig strecken (48.) -, Spielfluss wollte aber weiterhin nicht aufkommen. Dafür musste nun der FCI verletzungsbedingt wechseln, Santini ersetzte den angeschlagenen Buch (57.). Ansonsten die alten Probleme: viele unnötige Fouls und Abspielfehler. Vor allem der MSV tat sich immer schwerer, Ingolstadts Viererkette machte aber auch einen guten Job.

Schlussoffensive? Fehlanzeige! Ingolstadt investierte auch am Ende etwas mehr, trotz offensiver Einwechslungen wollte es aber zu einer Chance hüben wie drüben nicht mehr kommen. Die einzige strittige Situation: Joker Heller fiel im Zweikampf mit Neunaber im Sechzehner, Schiedsrichter Christian Schößling ließ - und das war wohl vertretbar - weiterlaufen (83.).

Viel Kampf, wenig Spielfluss, noch weniger Chancen: Das war das Fazit eines umkämpften, aber nicht sehr ansehnlichen Spiels. Für Ingolstadt geht es nach der Länderspielpause am Freitag ohne den gelbgesperrten Jungwirth nach Augsburg. Duisburg empfängt zeitgleich Mainz zum Verfolgerduell.

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Fürth - 1860 1 - 0

Sararer zieht fulminant ab
In einem intensiven bayerischen Derby behielt Greuther Fürth gegen 1860 glücklich die Oberhand. Die "Löwen" wussten ihr Übergewicht und Chancenplus im ersten Durchgang nicht in die Führung umzusetzen. Nach der Pause plätscherte das Spiel ohne große Höhepunkte seinem Ende entgegen, ehe Lauth für die Münchner vergab. Joker Sararer dagegen netzte auf der Gegenseite aus der Distanz fulminant ein und nährt damit die Aufstiegshoffnungen der Franken.


Zweikampf mit Haken und Ösen: Markus Thorandt (1860) gegen Sami Allagui.
© picture-alliance Fürths Coach Benno Möhlmann tauschte nach der 1:5-Klatsche in Osnabrück dreimal Personal aus. Für Felgenhauer (Rotsperre), Voigt und Sararer liefen Schröck, Biliskov und Takyi auf. Taktisch rückte Nehrig auf die Rechts-, Schröck auf die Linksverteidigerposition und Karaslavov auf die "Sechs".

Bei 1860 brachte Trainer Uwe Wolf nach dem 1:1 gegen den FSV Frankfurt Lars Bender für Bruder Sven.

Die Anfangsphase gehörte ganz klar den "Löwen", die die Gastgeber in die eigene Hälfte drückten. Eine erste Großchance ließ nicht lange auf sich warten: Johnson schlich sich im Rücken von Nehrig weg und verfehlte das Tor nach klasse Pass von Lars Bender aus 13 Metern frei vor Loboué nur um Zentimeter (4.).

Die SpVgg kam kaum über die Mittellinie, blieb in den Zweikämpfen oft nur zweiter Sieger, lediglich nach einem Standard versprühte Mauersberger erstmals etwas Torgefahr (12.). 1860 blieb am Drücker, band den Gegner weitgehend in der Defensive und hätte fast Fürther Schwächen auf der linken Abwehrseite (Schröck!) durch Rukavina zur Führung genutzt (24.).

Mitte des ersten Durchgangs rafften sich die Franken langsam aber sicher auf, gewannen etwas mehr Spielanteile. Eine Möglichkeit ergab sich aber erneut nur nach einem Standard (Karaslavov, 27.). Bissiger und gefährlicher blieben zunächst die "Löwen" - Loboué verhinderte gegen Lauths 16-Meter-Schuss mit einer Klasse-Parade den Rückstand (30.).

In der Schlussviertelstunde vor dem Kabinengang erspielte sich die Möhlmann-Elf ein leichtes Übergewicht, war nun zweikampfstärker und kombinierte das eine oder andere mal flüssig durchs Mittelfeld. Ein Volleyschuss von Haas einen Meter am Kasten vorbei (38.) und ein Freistoß des Blondschopfs (41.), den Keeper Hofmann entschärfte, bedeuteten die besten Gelegenheiten der Hausherren im ersten Durchgang.


Beide Teams begannen den zweiten Abschnitt mit demselben Personal. Die "Kleeblätter" mit Elan: Takyi spielte steil auf Allagui, der prima gegen Thorandt fintierte und auf Hofmann zueilte. Der Tunesier schoss, war aber dabei zu nah dran am Keeper, der parieren konnte (46.).

Die Partie war offener, plätscherte aber unattraktiv vor sich hin, weil beide Teams sich durch viele unnötige Ballverluste das Leben selbst schwer machten. Zwingende Chancen blieben Fehlanzeige. Die Zeit der Wechsel brach an: Zunächst brachte 1860 zwei frische Kräfte (Danny Schwarz, Holebas, 61.), dann zogen die Hausherren nach (Ilicevic, Sararer, 67.).

Loboué hatten es die Franken zu verdanken, dass in der 70. Minute hinten noch die Null stand: Biliskov stolperte, Schäffler schnappte sich den Ball und legte quer zu Lauth. Der Kapitän scheiterte aus elf Metern zentraler Position frei vor dem Tor am herausstürzenden Keeper.

Die Strafe für die Gäste folgte auf dem Fuß: Nach einem Eckball von Haas kam Sararer an den Ball und knallte das Leder aus halblinker Position aus 25 Metern genau ins linke Eck (77.).

Schäffler erzielte vom Anspiel weg den vermeintlichen Ausgleich, stand aber im Abseits - Referee Babak Rafati schickte den reklamierenden "Löwen"-Coach Uwe Wolf auf die Tribüne (79.). 1860 versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, konnte sich aber nicht mehr entscheidend in Szene setzen.

Fürth tritt nach der Pause am kommenden Wochenende am Sonntag darauf in Aachen an, 1860 erwartet den VfL Osnabrück.

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Pauli - Augsburg 1 - 1



Sako vergibt den "Matchball"
Der FC Augsburg erkämpfte sich einen verdienten Punkt bei den heimstarken Hamburgern. Das Spiel wurde über weite Strecken von den beiden Defensivreihen dominiert, ehe es in der zweiten Hälfte an Fahrt aufnahm. Der FC St. Pauli vergab den möglichen Sieg in der Schlussphase. Die Fach-Elf wartet nach dem Remis 2009 noch auf den ersten Erfolg.


Erzielte den Ausgleich für die Augsburger: Tobias Werner.
© imago St. Paulis Trainer Holger Stanislawski veränderte sein Team nach dem 3:1 in Aachen lediglich auf einer Position und schickte Boll anstelle von Schultz aufs Feld.

Augsburgs Trainer Holger Fach musste im Vergleich zum 1:2 gegen Oberhausen auf Hdiouad (Gelbsperre) verzichten, und da Costa nahm auf der Bank Platz. Sinkala und Szabics durften beginnen.

Bei starken Winden, die über das Millerntor-Stadion wehten, ergriff St. Pauli die Initiative. Die offensive Aufstellung der Augsburger fand sich zunächst nur auf dem Papier wieder. Aber auf beiden Seiten mangelte es in der Anfangsphase an den nötigen spielerischen Mitteln, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Die ersten beiden gefährlichen Szenen, waren denn auch mehr ein Zufallsprodukt. Ein Schuss von Thurk, der auf dem Tornetz landete, ging eine schlechte Kopfballabwehr von Bruns voraus (19.). Auf der anderen Seite landete ein langer Ball von Gunesch bei Brunnemann, der sofort weiterleitete. Der Ball flog gefährlich aufs Tor, und Neuhaus musste erstmals ernsthaft eingreifen (24.).

Ansonsten bewegte sich die Partie weiter auf schwachem Niveau, doch vor der Pause gab es auf beiden Seiten die bis dahin besten Chancen. Nach einer Kopfballvorlage von Bruns schoss Rothenbach aus vier Metern aber übers Tor. Und für Augsburg führte Thurk einen Freistoß aus dem linken Halbfeld aus. Der Ball wurde länger und länger, aber Hain war im letzten Moment zur Stelle und klärte (42.).


Auch nach der Pause das gleiche Bild. Die Partie wurde weiterhin von den Defensivreihen dominiert. Die Stürmer kamen kaum zum Zug, wobei sich Torghelle durch ein schönes Solo immerhin in die Nähe des Tores spielte, wo er dann allerdings schwach abschloss (53.). Torghelle hatte auch die nächste Möglichkeit: Als nach einem Werner-Freistoß große Konfusion herrschte, kam der Ungar aus kurzer Distanz zum Abschluss, zielte aber vorbei (60.).

Stanislwaski brachte mit Sako und Ebbers für Hennings und Brunnemann zwei frische Kräfte und gleich wurden die Hamburger wieder gefährlicher. Zunächst scheiterte Ebbers noch mit einem Kopfball aus kurzer Distanz an Keeper Neuhaus (68.). Zwei Minuten später passte Boll vors Tor und wieder stand Ebbers frei. Diesmal schob er zur Führung ein. Die Freude darüber währte nicht lange, denn auf der anderen Seite profitierte Werner von der schönen Vorarbeit von Hegeler und glich mit einem satten Schuss aus (76.). In der Schlussphase hatte Sako aus vier Metern freie Bahn zum Tor, vergab mit einem schwachen Kopfball aber den "Matchball", so dass es am Ende bei der verdienten Punkteteilung blieb.

Nach der Länderspielpause geht es für St. Pauli am Sonntag beim SV Wehen Wiesbaden weiter. Der FC Augsburg empfängt bereits am Freitag Ingolstadt.

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Ahlen - Lautern 0 - 1


Pinheiro beendet Auswärtsfluch
Kaiserslautern feierte in Ahlen einen knappen und glücklichen 1:0-Auswärtssieg und beendete damit eine lange Negativ-Serie von zuletzt acht erfolglosen Spielen in der Fremde. Ahlen musste die zweite Niederlage in Folge einstecken, unterlag aber im Wersestadion in einer ausgeglichenen Partie auch wegen der eigenen mangelhaften Chancenverwertung. Der 1. FCK bleibt somit im Aufstiegsrennen in aussichtsreicher Position.


Blindflug beim Kopfball: Lauterns Amedick kommt vor Ahlens Toborg an den Ball.
© picture-alliance Ahlens Coach Bernd Heemsoth musste nach dem 0:4 in Nürnberg auf Keeper Langerbein (Magen-Darm-Probleme) verzichten, den Lenz zwischen den Pfosten vertrat. Heithölter und Bölstler nahmen zudem die Positionen von di Gregorio und Bäumer ein. Bei Kaiserslautern musste Trainer Milan Sasic ebenfalls einen Torwartwechsel vornehmen. Nach dem 2:1 gegen Koblenz fiel Robles mit einer Virusinfektion aus, Sippel stand erstmals seit dem zehnten Spieltag wieder in der Anfangsformation. Für Sam kam Pinheiro zu seinem Startelfdebüt und Amedick rückte für Ouattara (Muskelfaserriss) in die Innenverteidigung.

Ahlen setzte von Beginn an hohen Wert auf eine geordnete Defensive, stand hinten kompakt und verzichtete, von einigen wenigen Konteransätzen abgesehen, weitgehend auf eigene Offensivaktionen. Die logische Folge: Der 1. FCK machte das Spiel, setzte die Gastgeber unter Druck und suchte die Lücke, um die Spitzen Jendrisek und Lakic einzusetzen.

Doch mehr als zwei Distanzversuche von Simpson (5.) und Dzaka (22.) sprangen dabei nicht heraus. Zu konsequent setzte Rot-Weiss die Defensiv-Taktik um, zu wenig Kreativität und Ideen auf Seiten der Gäste ließen die meisten Angriffsversuche wirkungslos verpuffen. Auch die Standards ließen im Wersestadion wenig Aufregung aufkommen. Ein Freistoß von Dzaka, der in der Mauer hängenblieb, sorgte wenigstens für den Ansatz von Torgefahr.

Mit zunehmender Spielzeit fassten die Gastegber dann immer mehr Mut und spielten gegen nun deutlich nachlassende Lauterer immer wieder mutig nach vorne. Ein Kopfball von Bölstler (36.) und ein strammer Schuss von Reus (37.) blieben jedoch die einzigen vielversprechenden Momente der Heemsoth-Elf bis zur Pause.


Mit Kotysch für Hornig auf Lauterer Seite und deutlich mehr Schwung ging es dann in der zweiten Hälfte weiter. Beide Teams suchten nun deutlicher den Vorwärtsgang, spielten jetzt auch mal den riskanten Ball - es wurde merklich lebhafter auf dem Rasen. Wiemann besaß schnell die erste Chance für die Ahlener (47.), Pinheiro zwang Lenz auf der Gegenseite per Rechtsschuss zu einer Glanzparade (53.). Der Debütant durfte dann wenig später jubeln. Eine Flanke von Jendrisek drückte er aus wenigen Metern mit viel Wucht über die Torlinie und brachte die Pfälzer in Front (58.)

In der Folge hatte Ahlen die große Chance auf den Ausgleich, doch Book setzte einen Direktschuss aus 20 Metern knapp über die Latte (62.), während Jendrisek Kaiserslauterns zweiten Treffer haarscharf verpasste (64.). Bernd Heemsoth setzte dann mit einem Doppelwechsel ein Zeichen. Naki und Pelzer sollten die Offensive verstärken, Maul und Bölstler gingen runter (67.).


Ahlens Book wird von Lauterns Demai angegriffen.
© picture-alliance Und tatsächlich: Die Führung brachte keine wesentliche Verbesserung des Lauterer Spiels, kein neues Selbstbewusstsein. Ahlen agierte jetzt druckvoller und kam zu großen Möglichkeiten. Doch Reus vergab zunächst mit einem schwachen Abspiel auf Toborg (77.), Augenblicke später verlor er bei einem Schussversuch die Übersicht (79.). In der Schlussphase gelang es dann den Gästen, Ahlen in Schach zu halten. Der FCK verpasste dabei jedoch gleich mehrfach die vorzeitige Entscheidung bei Versuchen von Dick (88.) und Simpson (89.), konnte am Ende aber doch über den ersten Auswärstsieg nach zuletzt acht erfolglosen Anläufen jubeln.

Ahlen muss nun nach der Länderspielpause am Montag, den 6. April beim SC Freiburg antreten. Kaiserslautern misst sich tags zuvor am Sonntag auf dem Betzenberg mit der Vertretung aus Oberhausen.

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...   Erstellt am 24.03.2009 - 12:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Nürnberg 0 - 1


Vidosic trifft aus dem Nichts
Nürnberg begann couragiert bei den heimstarken Freiburgern, nach einer Viertelstunde befreite sich die Dutt-Elf vom Druck und war auch in der zweiten Hälfte spielbestimmend. Dass die Nürnberger doch noch drei Punkte entführten, hatten sie dem glücklichen Handchen ihres Trainers Michael Oenning zu verdanken. Die Breisgauer mussten nach vier Heimsiegen in Folge eine Niederlage quittieren, Nürnberg hingegen darf nach dem zweiten Sieg in Serie wieder vom Aufstieg träumen.


Das Ziel aus den Augen verloren: Der Ex-Nürnberger Ivica Banovic und Javier Pinola.
© picture alliance Freiburgs Trainer Robin Dutt nahm im Vergleich zum 0:2 in Duisburg zwei Änderungen vor: Für Abdessadki (Gelbsperre) und Krmas spielten Schlitte und Banovic. Auch bei Nürnberg zwei Wechsel nach dem gelungenen 4:0 gegen Ahlen: Risse (Adduktorenprobleme) und Frantz (Oberschenkelprellung) mussten passen, Judt und Gygax waren dafür mit von der Partie.

Nur mit einem Sieg konnte der 1. FC Nürnberg nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen - und das war der Oenning-Truppe in der Anfangsphase durchaus anzumerken. Nach nur wenigen Sekunden musste Pouplin erstmals gegen den davon gezogenen Eigler klären, Boakye vertändelte die Nachschusschance. Die aggressiven und forschen Franken blieben in der Anfangsviertelstunde klar tonangebend, Freiburg war bis dato ausschließlich mit der Defensive beschäftigt.


Erst eine Ecke in der 18. Minute sorgte für Aufregung im Nürnberger Strafraum - unter gütiger Mithilfe des Schlussmanns. Schäfer segelte am Ball vorbei, aus dem Gewühl brachte aber kein Freiburger den Ball im Tor unter. Die Partie gestaltete sich nun ausgeglichener, zumal die Nürnberger Defensive genauso wie die der Hausherren nicht gerade sattelfest wirkte. Allein, die Konsequenz und die Konzentration im Abschluss fehlte auf beiden Seiten. Typische Beispiele: Nach einer Eigler-Flanke nahm Mintal allein vor dem Tor den Ball zu schlampig an (28.), Idrissou versuchte es eine Minute später auf Freiburger Seite mit einem Querpass auf Bechmann, statt selbst auf das Tor zu gehen. Eigler hingegen suchte nach starkem Zuspiel von Boakye zu überhastet den Abschluss und verzog knapp (37.).

Und nach dem Schema ging es bis zur Pause weiter: Idrissou schoss aus kürzester Distanz am Tor vorbei (39.), nach einem weiteren Freiburger Abwehrschnitzer tauchte Boakye allein vor dem Tor auf - sein missratener Heberversuch war die letzte Chance im ersten Durchgang.

Wesentliches änderte sich auch nach der Pause nicht. Erneut begann der Club engagierter, der eingewechselte Barth blockte jedoch zwei Schussversuche von Mintal ab (48.). Kurz darauf musste Gygax das Feld verletzungsbedingt für Bunjaku verlassen - und bei den Franken kam danach ein kleiner Bruch ins Spiel. Die Freiburger erhöhten nun unübersehbar die Schlagzahl, Chancen durch Idrissou (60.), Flum (63.) und Schuster (70.) waren die Folge. Das Gehäuse der Gäste traf aber keiner aus diesem Freiburger Trio.

Von der Oenning-Elf war zunächst auch in der Schlussphase nicht viel zu sehen. Zu oft verloren die Gäste in der Vorwärtsbewegung den Ball, Freiburg fand trotz des Übergewichts keine Lücke in der Nürnberger Deckung. In der 82. Minute versuchte Oenning, mit Vidosic für Boakye nochmal frischen Wind zu bringen - und der Club-Trainer bewies ein goldenes Händchen! Der Australier versetzte nach einem Zuspiel von Eigler geschickt Schwaab mit einem Haken und traf per Flachschuss aus 16 Metern zum in dieser Phase schmeichelhaften 1:0 für die Franken.


Blitzarbeiter: Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung war Vidosic zur Stelle, Schwaabs Grätsche kommt zu spät.
© picture alliance Bei Freiburg saß der Schock zu tief. Die Dutt-Elf brachte die gegnerische Deckung bis zum Schlusspfiff nicht mehr in Gefahr. So mussten sich die Breisgauer nach vier Heimsiegen in Folge geschlagen geben. Der Club hingegen schaffte den zweiten Auswärtserfolg der Saison und ist wieder im Rennen im Kampf um die Aufstiegsplätze.

Freiburg darf am Montag des kommenden Spieltages erneut zu Hause gegen Ahlen ran. Auch die Nürnberger haben ein Heimspiel. Am Freitag gastiert TuS Koblenz am Valznerweiher.

kicker.de





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