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...   Erstellt am 03.03.2012 - 17:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leverkusen - Bayern 2 - 0


Kießling nutzt Neuers Fauxpas

In einer hochklassigen Partie rang Leverkusen den FC Bayern nicht unverdient nieder. Die Münchner dominierten weite Strecken eines temporeichen ersten Durchgangs, in dem sie ihr Chancenplus nicht in eine Führung ummünzen konnten. Nach Wiederanpfiff fehlte dem Rekordmeister das kreative Element, während Bayer immer besser ins Spiel kam und nach einem Neuer-Patzer auf die Siegerstraße einbog.


Leverkusens Trainer Robin Dutt tauschte nach dem 2:0 beim Derby in Köln einmal Personal aus und brachte Friedrich für Corluka (Muskelfaserriss). Schwaab rückte von der Innenverteidigung auf die Rechtsverteidigerposition.

Jupp Heynckes verzichtete im Vergleich zum 2:0 gegen Schalke 04 auf den auf der Ersatzbank Platz nehmenden Ribery (Oberschenkelprellung), für den Kroos in die Anfangsformation rutschte.

Ob Bayer die schlechte Serie (drei Unentschieden, elf Niederlagen) gegen den FCB lähmte? Jedenfalls ergriff der Rekordmeister, mit Müller auf rechts und Robben auf links beginnend, gegen Leverkusen sofort die Initiative. Gegen ungeordnete Hausherren ergab sich gleich eine Doppelchance durch Alaba und Kroos (2.). Die Bayern hielten das Tempo hoch, agierten variabel, zeigten immense Zweikampfstärke. Mit Glück und Geschick verhinderte die Dutt-Elf zunächst weitere zwingende Gelegenheiten und setzte erste eigene Offensivakzente (Schürrle, Kießling).

Die Münchner blieben aber das dominierende Team, auch Alaba und Luiz Gustavo schoben immer wieder an - Robben scheiterte per Flachschuss an Leno (13.). Die Werkself gewährte dem Rivalen im Mittelfeld zu viel Platz, einzig der fehlende oder zu unpräzise finale Pass bewahrte die Rheinländer in der furiosen Anfangsphase der Gäste vor dem Rückstand.

Nach gut 20 Minuten stabilisierte sich die Werkelf zusehends, wurde selbst aktiver. Münchner Ballverluste im Mittelfeld lieferten so manchen Raum zum Kontern. Ohne jedoch zunächst in Möglichkeiten zu münden, auch weil Kießling in vermeintlicher Abseitsposition zurückgepfiffen wurde (27.). Kießlings Traumpass verhalf dann aber Schürrle zum Abschluss frei vor Neuer - zu schwach (31.).

Die Heynckes-Schützlinge zogen die Zügel nach einer Verschnaufpause in der Folge wieder an und drängten mit Macht auf die Führung. Müllers Kopfball verfehlte das Tor um Zentimeter (36.). Und Friedrich verhinderte vor der Linie das 0:1, als Gomez nach Robbens Pass schon Leno umkurvt hatte (40.).

Alles andere als eine Führung der Bayern hätte den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Fast aber hätte Schürrle dies geschafft, als er nach Renato Augustos Traumpass frei vor Neuer an der Fußabwehr des herausgelaufenen Schlussmanns scheiterte (43.).


Dutt überraschte nach Wiederanpfiff mit einer Änderung, brachte Derdiyok für Friedrich. Castro rückte auf die Rechtsverteidigerposition, Schwaab nach innen.

Der Rekordmeister hatte bei verhaltenem Start zwar viel Ballbesitz, biss sich aber immer wieder an der Bayer-Deckung fest.

Insgesamt war es nun eine zähe Angelegenheit, erst der durchgebrochene Robben setzte gegen den gut den Winkel verkürzenden Leno wieder einen Akzent (58.). Dann kam Ribery für Gomez, Müller rückte ins Zentrum (61.).

Doch diese Maßnahme verpuffte zunächst, die Werkself erlebte vielmehr ihre beste Phase, agierte zielstrebig und stand dicht vor der Führung: Reinartz schoss bedrängt von Lahm über die Latte (63.), Neuer verhinderte mit tollem Reflex gegen Kießling aus vier Metern den Rückstand (66.), Schürrles Abschluss nach Solo geriet zu zentral (68.).

Das Passspiel des FCB prägten Ungenauigkeiten und bremste die Gäste auf dem Weg nach vorne oft schon im Mittelfeld aus. Heynckes versuchte dem Offensivspiel mit Olic für Kroos neues Leben einzuhauchen (74.), doch zwingend zum Abschluss kam der Tabellenzweite weiterhin nicht.

Dafür aber die Gastgeber! Castro flankte aus dem Halbfeld hoch in den Fünfer. Neuer flog am Ball vorbei, den Derdiyok neben dem linken Pfosten akrobatisch in die Mitte zurückbrachte. Kießling bugsierte die Kugel aus kürzester Distanz über die Linie (79.).

Mit dem Mute der Verzweiflung und Petersen für Müller versuchte der FCB die Pleite noch abzuwenden. Der Schuss ging aber nach hinten los, die Dutt-Elf konterte den Gegner aus: Der eingewechselte Rolfes spielte zum rechts lossprintenden Castro. Der Verteidiger legte am gegnerischen Sechzehner quer auf Bellarabi, der ins linke Eck einschoss (90.).

Die Münchner erlitten im Rennen um die Meisterschaft erneut einen Rückschlag, bleiben in der Rückrunde auswärts sieglos, während Leverkusen sich an Tabellenplatz vier heranpirscht.

Leverkusen muss am Mittwoch im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League nach Barcelona. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es dann in der Liga nach Wolfsburg. Auf den FC Bayern wartet am Samstag (ebenfalls 15.30 Uhr) die Heimaufgabe gegen Hoffenheim.

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...   Erstellt am 03.03.2012 - 17:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Schalke 2 - 1


Freis & Caligiuri belohnen leidenschaftliche Freiburger

Der SC Freiburg hat beim 2:1-Heimsieg gegen Schalke 04 für eine große Überraschung gesorgt. Der Außenseiter lieferte einen spannenden und leidenschaftlichen Kampf über 90 Minuten und ging am Ende als verdienter Sieger vom Feld. Schalke muss sich nach der zweiten Niederlage in 14 Tagen zunächst vom Titelrennen verabschieden.

Christian Streich verzichtete nach der 1:4-Niederlage gegen Stuttgart auf sein Sturmduo Jendrisek/Santini und brachte dafür Hinkel und Freis.

Schalke-Trainer Huub Stevens änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:2-Niederlage in München auf vier Positionen: Escudero, Jones, Obasi und Marica spielten für Fuchs (Adduktorenbeschwerden), Metzelder (Muskelfaserriss), Farfan (nicht berücksichtigt) und Huntelaar (Gehirnerschütterung).


Beide Mannschaften lieferten einen kurzweiligen Beginn. Schalke kam bevorzugt über die rechte Außenbahn und setzte durch Obasi immer wieder Akzente. Erst spielte der Nigerianer eine scharfe Flanke auf Marica, der diese frei vor dem Tor nur knapp verpasste (4.). Kurz darauf kam Obasis Zuspiel beim Rumänen an, der sofort von der Strafraumgrenze abzog. Baumann vereitelte den abgefälschten Schuss sehenswert (6.).

Die Hausherren begriffen das als Weckruf und nahmen das Heft fortan selbst in die Hand. Ohne Angst kombinierten die Breisgauer nach vorne und liefen den Knappen so immer mehr den Rang ab. Die Flügelspieler Caligiuri und Schmid wurden immer wieder gesucht und tauchten gefährlich in Strafraumnähe auf (12., 16.). In dieser Phase sorgten die Gäste nur noch wenig für Entlastung und die Strafe dafür folgte auf dem Fuße: Flum steckte den Ball für Freis durch. Der Stürmer lief mit Tempo aufs Tor zu und ließ Hildebrand aus spitzem Winkel keine Chance (18.).

Die Gelsenkirchener waren um eine sofortige Wiedergutmachung bemüht und kamen erneut über die rechte Außenbahn: Nach einer tollen Kombination über Obasi und Draxler kam Höwedes aus zwölf Metern zum Abschluss. Wieder rettete Baumann mit einer tollen Parade (21.).

Der Führungstreffer gab den Freiburgern aber das nötige Selbstvertrauen und so spielten die Rot-Schwarzen weiter mutig nach vorne. Das schien auch das richtige Rezept gegen durchaus beeindruckte Gäste zu sein. Schalke kam erst in der Schlussphase der ersten Hälfte wieder nennenswert nach vorne, als Sorg eine Obasi-Hereingabe in höchster Not klärte (44.). Die 1:0-Pausenführung war für den SCF daher nicht unverdient.
Caligiuri trifft vom Punkt - Pukki nach nur 30 Sekunden


Auch im zweiten Durchgang setzte sich eine spannende Partie fort. Die Freiburger suchten weiter den Weg nach vorne und erarbeiten sich Torchancen. Makiadi schoss kurz vor der Strafraumgrenze drüber (46.), Caligiuri traf nur das Außennetz (50.). Schalkes erste große Chance hatte Escudero (60.). Der Spanier zog bei seinem Sprint fast die komplette Freiburger Hintermannschaft auf sich und zielte schließlich haarschaft daneben.

Nun rückte Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) in den Fokus. Erst verwehrte der Unparteiische Caligiuri im Duell mit Höger zu Rechte einen Straftstoß (63.), dann lag der Referee richtig und entscheid auf Elfmeter, als Papadopoulous Schmid zu Fall brachte (65.). Caligiuri übernahm die Verantwortung und traf mit einem Flachschuss ins linke Eck (66.).

Stevens reagierte und brachte Stürmer Pukki für Raul (71.). Eine halbe Minute später drehte der finnische Nationalspieler jubelnd ab, als er einen Pass von Holtby über das halbe Feld im Sprint annahm und zum 1:2-Anschlusstreffer verwandelte (72.).

In der Schlussviertelstunde lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch und bekämpfen sich mit offenem Visier. Freiburg verteidigte Leidenschaftlich und setzte immer wieder Nadelstiche durch Konter. Die Gäste warfen alles nach vorne und hatten durch Holtby noch die große Chance zur Führung. Doch der Ball touchierte nur den Pfosten (84.). Kurz vor dem Ende sah auch noch Papadopoulos die Ampelkarte (87.).

Freiburg muss am kommenden Samstag (15.30 Uhr) nach Mönchengladbach reisen. Schalke tritt am kommenden Donnerstag (19 Uhr) im Europa League-Achtelfinale bei Twente Enschede an. In der Bundesliga geht es nächste Woche Sonntag (17.30 Uhr) zu Hause gegen den Hamburger SV.

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Hamburg - Stuttgart 0 - 4


VfB bestraft Hamburger Undiszipliniertheiten

Nach vier Niederlagen in Folge in der Hansestadt siegte der VfB Stuttgart wieder beim HSV. Beim verdienten 4:0-Erfolg in Hamburg profitierten die Schwaben von gutem Defensivverhalten sowie gnadenlos effektiver Chancenverwertung. Der HSV präsentierte sich dagegen undisipliniert, verursachte zwei Strafstöße und kassierte als negativer Höhepunkt einen völlig unnötigen Platzverweis.


HSV-Coach Thorsten Fink veränderte seine Startelf nach dem 1:1 in Gladbach auf zwei Positionen. Weil sich Aogo kurzfristig beim Warmmachen verletzte, rückte Jansen nach hinten. Ilicevic - eigentlich rechts für Sala eingeplant - rückte nach links ins offensive Mittelfeld, Sala blieb im Team. Im Angriff war Petric nach überstandener Knieprellung wieder fit und ersetzte Arslan.

Bruno Labbadia sah dagegen nach dem 4:1-Erfolg gegen Freiburg keine Veranlassung, seine Anfangsformation zu verändern.

Die Partie in Hamburg begann verhalten. Der HSV hatte mehr Ballbesitz, kam gegen die gut verteidigende Abwehr der Schwaben aber nicht richtig durch. Der VfB kam seltener über die Mittellinie, war dann aber erstaunlich effektiv. Gleich mit der ersten Offensivaktion zwang Hajnal Drobny per Kopf zu einer Parade (10.). Kurz darauf versprang der Ball dem Ungarn unmittelbar vor dem Abschluss halbrechts am Strafraumrand, so dass der Ball weit am Tor vorbei ging (12.).


So war es auch keine Überraschung, dass die Stuttgarter gut zehn ereignislose Minuten später in Führung gingen. Nach Ablage von Hajnal traf Ibisevic im Stile eines Torjägers aus zentraler Position im Strafraum (23.). Nach einem Strauchler von Gegenspieler Rajkovic tauchte Harnik in der 28. Minute frei vor Drobny auf, scheiterte jedoch am Keeper. Kurz darauf bot sich aber Kuzmanovic nach einem leichten Rempler von Rajkovic im Strafraum gegen Okazaki die große Chance zum 2:0 vom Elfmeterpunkt. Der Serbe nutzte dies und verlud Drobny mit einem Flachschuss ins rechte Toreck (31.).

Der HSV - Fink hatte Arslan für den defensiveren Rincon gebracht (41.) - musste bis zur 44. Minute warten, ehe Petric mit einem Freistoß aus etwa 25 Metern die erste kleinere Gelegenheit hatte, die Ulreich aber mühelos vereitelte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff kam Guerrero noch zu einem Flachschuss aus halblinker Position, den der VfB-Keeper aber ebenfalls ohne Mühe parierte (45.+2). Mit der verdienten Führung der deutlich effektiveren Stuttgarter ging es dann in die Halbzeit.
Guerrero rastet aus

Nach dem Wechsel brachte Fink mit Son für Sala die nächste Alternative. Doch bevor sich am Spiel der Hanseaten groß etwas ändern konnte, schwächte sich der HSV in den Anfangsminuten des zweiten Abschnitts gleich zweimal entscheidend selbst. Erst brachte Rajkovic Harnik rechts an der Strafraumlinie zu Fall. Kuzmanovic verwandelte auch den zweiten fälligen Foulelfmeter für den VfB, diesmal halbhoch ins linke Toreck (47.).
Paolo Guerrero (Mi.),
Sieht nach völlig unnötigem, brutalen Einsteigen die Rote Karte: Paolo Guerrero (Mi.)
© Getty Images

Kurz nachdem Guerrero wenig später von Sakai im Strafraum leicht gehalten worden war, aber ein Elfmeterpfiff ausblieb (52.), rastete der Peruaner aus. An der Eckfahne wollte Ulreich den Ball ins Aus gehen lassen, als Guerrero vollkommen unnötig und ohne Aussicht, noch an das Spielgerät zu kommen, von hinten in die Beine des Keeper sprang - Rot war die einzige Konsequenz für die brutale Aktion des HSV-Stürmers (54.).

Der VfB tat nach dem 3:0 zunächst nicht mehr viel nach vorne. Petric per Freistoß (62.), sowie Son mit einem Distanzschuss (67.) hatten dagegen kleinere Gelegenheiten für die Hamburger. Doch nach und nach wurden dann auch die Schwaben wieder gefährlich. Diekmeier kratzte einen Ibisevic-Kopfball nach einem Eckball gerade noch vor der Torlinie aus der Gefahrenzone (69.). Dann scheiterte Gentner frei vor Drobny am HSV-Keeper (75.). So blieb es Harnik vorbehalten kurz vor dem Abpfiff mit seinem 14. Saisontreffer, acht davon allein in der Rückrunde, von halbrechts im Strafraum ins linke Toreck den Endstand zu besorgen (90.).

Hamburg reist am Sonntag in einer Woche nach Schalke. Stuttgart erwartet bereits am Freitag den 1. FC Kaiserslautern.

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Hertha - Bremen 1 - 0


Erster Sieg für Rehhagel - und das gegen Werder

Otto Rehhagel gelang ausgerechnet gegen Werder Bremen, wo er in seiner langen Karriere 493 Mal als Trainer auf der Bank gesessen hatte, der erste Sieg als Coach von Hertha BSC. In einem über weite Strecken stark von der Taktik geprägten Spiel reichte den Berlinern ein entscheidender Moment, um die eigene Negativserie von zuletzt sieben Niederlagen in Serie zu beenden.


Berlins Trainer Otto Rehhagel vertraute nach dem 0:3 in Augsburg auf Lell, Perdedaj, Torun und Rukavytsya anstelle von Mijatovic, Niemeyer (Gelb-Sperre), Lasogga und Ebert, der komplett aus dem Kader gestrichen wurde. Raffael feierte seinen 100. Bundesligaeinsatz - allesamt für die "Alte Dame".

Werder-Coach Thomas Schaaf indes beließ es im Vergleich zum 0:1 gegen Nürnberg bei einem Wechsel: Ignjovski vertrat den Gelb-gesperrten Fritz. Pizarro trug die Kapitänsbinde.

Beide Mannschaften starteten verhalten in die Begegnung. Die Berliner waren um Ballkontrolle bemüht und hatten Feldvorteile, Bremen lauerte auf schnelle Konter. So weit, so gut - hüben wie drüben leisteten sich die Akteure gerade im Passspiel aber zahlreiche Ungenauigkeiten, sodass Torraumszenen zunächst nicht zu sehen waren. Erstmals änderte sich das nach 13 Minuten, als Kobiashvilis Flanke bei Ramos landete und der Kolumbianer aus fünf Metern in die Arme von Wiese köpfte.

Die "Alte Dame" machte den besseren Eindruck, vor allem läuferisch und kämpferisch wussten die Berliner zu gefallen. Allerdings kam ihnen dabei auch zu Gute, dass die Hanseaten eher eine ruhige Kugel schoben. Wenn die Bremer das Tempo einmal verschärften, dann wurde es prompt gefährlich - ein Tor fiel aber nicht. Zuerst prallte der Ball unkontrolliert von Pizarro ab und sauste knapp links vorbei (18.), kurz darauf kam der Peruaner zum Abschluss, zielte aber aus spitzem Winkel zu weit nach links (20.).

Werder leistete sich aber auch viel zu viele leichte Ballverluste und konnte folglich auch kaum für Gefahr sorgen. Die aktivere Mannschaft blieb Hertha BSC, allerdings ohne zündende Ideen. Die Partie war zweifellos ein Geduldsspiel. Beide Mannschaften waren primär auf eine stabile Deckung bedacht - Taktikliebhaber kamen voll auf ihre Kosten. Der erste Durchgang blieb bis zum Ende weitgehend ereignislos und hatte nur noch zwei Halbchancen für Marin (42.) und Sokratis (45.) zu bieten.
Werder erhöht die Schlagzahl - Rukavytsya schlägt eiskalt zu

Berlins Ramos (li.) beobachtet Pizarro
Da schau her: Berlins Ramos (li.) beobachtet Pizarro.
© Getty Images

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Bremer zumindest Ansätze von Offensivfußball und ergriffen allmählich das Kommando. Pizarro (50.) und Marin (51.) gaben erste Warnschüsse ab. Sekunden später sendete Torun, der aus spitzem Winkel knapp links vorbei schoss, ein Lebenszeichen der Gastgeber. Ansonsten spielten jetzt aber fast nur noch die Bremer, die im Abschluss aber unglücklich agierten. So konnte Rosenberg Krafts Patzer nicht nutzen und ließ sich den Ball in letzter Sekunde von Janker abnehmen (57.).

Wie aus dem Nichts schlugen die Berliner jedoch zu. Eine Flanke von links segelte zu Rukavytsya durch, der aus spitzem Winkel den Ball nicht voll traf, dann aber das Glück des Tüchtigen hatte: Das Leder hüpfte über Wiese hinweg und landete im linken Eck - 1:0 (62.). Schaaf reagierte umgehend und brachte Arnautovic für den eher blassen Rosenberg. Der Österreicher führte sich dann auch gleich prima ein und bediente gekonnt Pizarro, der im Eins-gegen-eins an Kraft scheiterte (65.).

Mit Ekici, der für Trybull kam, erhöhte Werder fortan den Druck, agierte dabei aber auf ziemlich planlos. Klare Torchancen gab's für die Hanseaten nicht mehr. Besser machten es da schon die Berliner, die abgeklärt spielten und durch Rukavytsya die Vorentscheidung auf dem Fuß hatten - der Australier hatte aber Pech und scheiterte am linken Außenpfosten (74.). Demnach blieb es bis zum Schluss spannend.

Am Resultat änderte sich allerdings nichts mehr, sodass Otto Rehhagel den ersten Dreier als Trainer von Hertha BSC verbuchte. Am kommenden Samstag soll in Köln dann der nächste Sieg her. Werder Bremen empfängt tags darauf Hannover 96.

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Lautern - Wolfsburg 0 - 0


Die schwarzen Serien halten

Für beide Mannschaften brachte das Spiel nicht das Ende ihrer Negativserien. Der 1. FC Kaiserslautern ist nach diesem torlosen Remis bereits 14 Spiele ohne Sieg. Auf der Gegenseite schaffte es auch der VfL Wolfsburg nicht, sein Betzenberg-Trauma zu beenden. Auch das elfte Spiel in Kaiserslautern gewannen die "Wölfe" nicht.


Beide Trainer mussten auf Grund von Verletzungspech ihre Startformationen ändern. FCK-Coach Marco Kurz ersetzte nach dem 0:4 in Mainz Torhüter Trapp (muskuläre Probleme im Oberschenkel) und Stürmer Kouemaha (Achillessehnenriss) durch Sippel und Sukuta-Pasu. Felix Magath brachte nach der 1:2 Niederlage gegen Hoffenheim Chris für Jiracek (Faserriss im Bauchmuskel) und Mandzukic für Sissoko in seiner Startelf.


Kaiserslautern versuchte sich von Anpfiff an in die Partie zu kämpfen, brachte sich durch Ungenauigkeiten im Aufbauspiel bereits im Ansatz um größere Möglichkeiten. Die "Wölfe" ihrerseits standen dem Lauterer Fehlpass-Festival kaum nach. Magaths Elf wirkte verunsichert und brachte den Ball zu selten zum eigenen Spieler. Ein Schuss aus gut 35 Metern von Chris blieb für lange Zeit die einzige Szene, bei der sich Torwart Sippel auszeichnen konnte (7.).

Auch mit Fortdauer der Partie legten die beiden Kontrahenten ihre Nervosität nicht ab. Einzig ein Schuss von Helmes von der rechten Strafraumgrenze, den Sippel ohne große Mühe zur Ecke faustete, sorgte für Gefahr (20.). Ansonsten entwickelte sich ein hektisches Spiel, das von vielen unnötigen Ballverlusten geprägt war. Selbst aussichtsreiche Standardsituationen wurden auf beiden Seiten unkonzentriert verschenkt.

Erst in der 31. Minute kamen die Hausherren zu einer ersten echten Torchance. Tiffert kam halbrechts im Strafraum zum Schuss. Benaglio konnte den Ball nur nach vorne abwehren und der Lauterer Kapitän kam erneut an das Leder, wurde aber abgeblockt.

Erst in den Schlussminuten des ersten Durchgangs nahm die Partie Fahrt auf. Dabei zeigten beide Mannschaften, dass das jeweilige Nervenkostüm in dieser Saison nicht das beste ist. Zunächst vergab Tiffert nach einem Querpass von Derstroff aus bester Position (39.), dann folgten auf der Gegenseite die "Wölfe" gleich reihenweise. Russ trat bei einem Dejagah-Querpass über den Ball. Helmes scheiterte mit dem Nachschuss (42.). Eine Minute später brachte Schäfer aus kurzer Distanz das Leder nicht an Sippel vorbei (43.).

Die Hausherren kamen besser aus der Kabine und setzten die "Wölfe" unter Druck. Zu mehr als einer Chance nach einem Tiffert-Freistoß reichte es für die Pfälzer aber auch in dieser Phase nicht. Simunek legte den Ball per Kopf quer, doch vor dem Gehäuse der Wolfsburger wurde Dick von Dejagah behindert und kam nicht heran (49.).

Danach hatten sich die Gäste wieder gefangen und bekamen die Kurz-Elf besser unter Kontrolle. Diese schienen dagegen ihr Offensiv-Pulver schon wieder verschossen zu haben. Wie schon in der ersten Hälfte schleppte sich das Spiel mit vielen Abspielfehlern dahin. Die beste Chance für Wolfsburg ergab sich in dieser Phase durch einen Lauterer Freistoß! Helmes schnappte sich den Abpraller aus der Abwehr und zog auf und davon. Sein Zuspiel brachte der eingewechselte Orozco nicht im Tor unter (62.).

Auch in der letzten halben Stunde konnte man beiden Teams kein mangelndes Engagement unterstellen. Die Kontrahenten kämpften und gingen mit vollem Einsatz zur Sache. Allerdings litt unter dem Kampf und der Nervosität die Spielkultur. Bis zum Schlusspfiff kämpften die beiden Mannschaften mit einer enorm hohen Fehlpassquote. Dazu wurden die wenigen sich bietenden Möglichkeiten unkonzentriert ausgelassen. Wagner (79., 85.) und Simunek (88.) scheiterten mit ihren Versuchen für Kaiserslautern genauso wie auf der Gegenseite Felipe (75.), Hitzlsperger (82.) und Mandzukic (85.).

Die größte Möglichkeit für einen Treffer hatte aber kurz davor schon der eingewechselte Wooten vergeben. Der Nachwuchsprofi der Pfälzer nahm einen Abpraller in der 73. Minute direkt. Der Schuss wurde aber von Mandzukic für seinen geschlagenen Torwart von der Linie geschlagen.

Kaiserslautern reist bereits am kommenden Freitag (09.03.; 20:30 Uhr) zum VfB Stuttgart. Wolfsburg spielt am Samstag (10.03.; 15:30 Uhr)zu Hause gegen Leverkusen.

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Hannover - Augsburg 2 - 2


Callsen-Bracker belohnt den FCA

Der FC Augsburg hat sich verdient einen Punkt bei Hannover 96 ergattert. Beim 2:2 war der Aufsteiger zunächst haushoch überlegen, führte aber nur 1:0. Die schwache Chancenverwertung rächte sich und die 96er drehten den Spieß zwischenzeitlich um. Am Ende war es aber Callsen-Bracker per Elfmeter, der ein gerechtes Ergebnis besorgte.
Augsburg jubelt dank Bellinghausen, Abdellaoue ist bedient.


Hannovers Trainer Mirko Slomka änderte nach dem 1:3 in Dortmund seine Anfangsformation auf zwei Positionen: Schmiedebach (Muskelfaserriss in der Hüfte) und Eggimann waren nicht dabei, dafür spielten Haggui und Pander.

Der Augsburger Coach Jos Luhukay dagegen sah nach dem 3:0 gegen Hertha BSC keinen Grund, die erste Elf zu verändern.

Die Augsburger warteten kurz ab und übernahmen dann für 30 Minuten das Kommando. Der Aufsteiger kombinierte sehr flüssig und zielstrebig Richtung Hannoveraner Tor. Dabei wirkte die Hintermannschaft der Niedersachsen sehr anfällig, auch der Sechser Pinto bekam in der ersten halben Stunde überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel.

Die Folge waren zahlreiche Chancen für die Augsburger. Die erste größere verwertete Bellinghausen gleich mit einem überlegten Schlenzer aus 20 Metern, nachdem Oehrl den Ball mustergültig zurückgelegt hatte. Nach dem Rückstand leistete sich die Abwehr der Slomka-Elf einen Fauxpas nach dem anderen, doch Verhaeghs irres Solo (18.) fehlte die Krönung. Auch Oehrl lupfte den Ball völlig freistehend auf das Netz (23.), drei Minuten später schob Ostrzolek die Kugel alleine vor Zieler hauchdünn am Tor vorbei.

Bezeichnend, dass bei dieser Chance die Hannoveraner in Unterzahl agierten, denn Pogatetz verließ angeschlagegen den Platz und sein Ersatzmann Rausch war noch nicht bereit. Fast hätten die Augsburger dieses unübliche Verhalten bestraft.

Weil dies aber nicht so war, wurden sie selbst für ihre Fahrlässigkeiten bestraft. Nach einer Ecke von Pander schraubte sich Haggui höher als Oehrl und köpfte das Leder unhaltbar für FCA-Keeper Jentzsch ein (33.). Damit war das Spiel auf den Kopf gestellt. Fast hätte Pinto sogar noch das zweite Tor für Hannover gemacht, doch Jentzsch klärte klasse per Fußabwehr (40.).

Mit Beginn des zweiten Abschnitts brachte Slomka im Sturm einen frischen Mann: Ya Konan ersetzte den blass agierenden Abdellaoue. Die "Roten" wirkten nun stabiler in der Defensive, aber der Weg nach vorne war sehr mühsam.

Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe sich die Hannoveraner entschlossen, konsequenter nach vorne zu spielen. Pinto probierte es zweimal aus der Distanz, beim Versuch in der 61. Minute musste sich Jentzsch mächtig strecken, um den flatternden Gewaltschuss wegzufausten.

Zudem wurden nun die Standards der Niedersachsen immer gefährlicher. In der 69. Minute konnte Jentzsch zunächst noch klären gegen Panders scharfe Hereingabe, doch die Kugel kam postwendend in den Strafraum zu Diouf, der per Kopf das 2:1 erzielte.

Mit diesem Tor im Rücken konnte Hannover endlich befreiter aufspielen und übernahm nun eindeutig das Kommando - Verhaegh klärte Pintos Schuss auf der Linie (71.). Die Augsburger konnten trotz mehrerer Wechsel zunächst nicht mehr auf Offensive umschalten. Im zweiten Abschnitt hatte der Aufsteiger erste in der Schlussphase Offensivaktionen, aber Oehrl vergab zweimal in aussichtsreicher Position (83./84.), wobei sich Zieler per Fußabwehr hellwach zeigte. Hinzu kam auch noch etwas Glück für die Niedersachsen, dass Schiedsrichter Schmidt das Handspiel von Schulz nicht ahndete (88.). Keine 60 Sekunden später war es dann aber soweit: Der Unparteiische entschied nach Schulz' Zweikampf gegen Ndjeng auf Elfmeter, den Callsen-Bracker eiskalt zum 2:2-Endstand einschob (89.).

Hannover hat ein Auswärtsspiel in der Europa League vor der Brust. Am Donnerstag geht es gegen Standart Lüttich. In der Bundesliga muss Hannover am Sonntag nach Bremen. Augsburg empfängt am Samstag den deutschen Meister Dortmund zum Topspiel.

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Dortmund - Mainz 2 - 1


Kagawa sichert Dortmund den Vereinsrekord

Borussia Dortmund hat die Patzer der Konkurrenz aus München und Gelsenkirchen genutzt und den eigenen Vorsprung im Meisterschaftsrennen ausgebaut. Der BVB siegte in einem rassigen Spiel verdient gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 2:1 und zeigte sich dabei in bestechender Form. Das Sahnehäubchen war die Aufstellung eines neuen Vereinsrekords. Acht Siege in Folge - das gab es noch nie in der Geschichte der Dortmunder, die mittlerweile seit 18 Spielen ungeschlagen sind.


Dortmunds Trainer Jürgen Klopp musste im Vergleich zum 3:1 gegen Hannover auf Kehl (Gelb-Sperre) verzichten. Der Kapitän wurde von Gündogan vertreten. FSV-Coach Thomas Tuchel brachte nach dem 4:0 gegen Kaiserslautern zwei Neue: Noveski und Fathi spielten für Kirchhoff (Gelb-Sperre) und Szalai (Bank).

Nach kurzer Abtastphase ergriff der BVB die Initiative und zog sein gewohntes Kurzpassspiel auf. Vor allem über die eigene rechte Seite sorgten die Westfalen für Betrieb und erarbeiteten sich durch Bender (6.) und Großkreutz (9., 12.) erste Einschussgelegenheiten. Die Dortmunder machten den gefälligeren Eindruck, allerdings standen die Mainzer kompakt und präsentierten sich ungemein lauffreudig. Der FSV machte dem BVB das Leben schwer und wäre nach 21 Minuten nach einer schönen Kombination fast in Führung gegangen - Caligiuri jagte das Leder jedoch drüber. Damit hatte es sich aber auch schon mit Mainzer Offensivfußball. Der FSV agierte meist zu ängstlich nach vorne und wagte sich zu selten mit mehreren Spielern in die gegnerische Hälfte. Das hatte zur Folge, dass Stoßstürmer Zidan, der seit seinem Wechsel zu den 05ern in jedem Spiel getroffen hatte, völlig abgemeldet war.


Der BVB legte zu und forderte in der 24. Minute nach einem Rempler von Fathi an Piszczek Elfmeter. Schiedsrichter Peter Gagelmann sah in der Aktion allerdings nur normalen Körpereinsatz. Einen Strafstoß hatten die Westfalen allerdings nicht nötig, um in Front zu gehen. Das schafften sie auch aus dem Spiel heraus: Im gegnerischen Strafraum kam Kagawa ans Leder, schoss dort zunächst Bungert an. Der Abpraller landete genau vor den Füßen von Blaszczykowski, der aus 13 Metern fulminant vollendete (26.).

Der Treffer zeigte Wirkung, die Rheinhessen wirkten in der Folge ein wenig verunsichert und hatten keine entsprechende Antwort parat. Die tonangebende Mannschaft blieben die Dortmunder, die noch vor der Pause nachlegen hätten können. Weil Lewandowski aber gleich zweimal verzog (29., 43.) und Blaszczykowski gegen Bungert einen Schritt zu spät kam, blieb es bei der knappen Führung der Klopp-Elf nach den ersten 45 Minuten.
Dortmund vergibt Chancen im Minutentakt - Zidan zum fünften


Der BVB erhöhte nach dem Seitenwechsel noch einmal den Druck, wohl mit dem Wissen, dass man in der Vorsaison gegen denselben Gegner nach einer 1:0-Führung am Ende nur 1:1 gespielt hatte. Angetrieben vom quirligen Kagawa drängte der Meister nun auf die Vorentscheidung, allerdings konnte Klopp mit der Chancenverwertung keineswegs zufrieden sein. Innerhalb weniger Sekunden scheiterten Lewandowski und Blaszczykowski an Wetklo (50.), Noveski rettete in letzter Sekunde gegen Lewandowski (52.), Kagawas Heber sauste knapp drüber (57.), während Schmelzer aus 17 Metern nur das linke Außennetz traf (59.).

Die Mainzer liefen Gefahr, völlig unter die Räder zu geraten. Folglich sah sich Tuchel zum Eingreifen genötigt. Szalai und Baumgartlinger kamen rein. Der FSV agierte fortan mit einer Doppelspitze (Choupo-Moting/Szalai) und Zidan dahinter. Diese Maßnahme half ein wenig, da die Gäste nun wieder eigene Angriffe fahren konnten, ohne aber dabei sonderliche Durchschlagskraft zu entwickeln. Die besseren Chancen hatten weiterhin die Westfalen (67., Kagawa).

Urplötzlich war er allerdings da: Zidan! Weidenfeller ging bei einer lang gezogenen Flanke von rechts nicht raus, Szalai behauptete sich gegen zwei Gegenspieler und legte für den Ägypter auf - 1:1 (74.). Zidan machte sein fünftes Tor im fünften Spiel für die Mainzer, hielt sich beim Jubel aber mächtig zurück. Die miserable Chancenverwertung der Schwarz-Gelben schien sich nun zu rächen, allerdings antwortete der BVB prompt: Piszczek flankte von rechts scharf in den Fünfer zu Kagawa, der noch den Fuß hinhalten musste (77.). Alles wieder in Butter für den BVB? Im Grunde schon, allerdings musste die Klopp-Elf noch eine spannende Schlussphase überstehen, denn die Mainzer bäumten sich noch einmal auf, konnten Weidenfeller aber nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Beide Mannschaften sind am kommenden Spieltag erneut samstags gefordert. Die Mainzer empfangen am Nachmittag den 1. FC Nürnberg, Dortmund wird am Abend in Augsburg vorstellig

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...   Erstellt am 04.03.2012 - 20:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hoffenheim - Köln 1 - 1


Podolski sichert schmeichelhaften Punkt

Hoffenheim verpasste gegen das offensiv lange Zeit biedere Köln einen verdienten Sieg. Das zunächst engagiertere 1899 dominierte die erste Hälfte klar und ging folgerichtig in Führung. Im zweiten Abschnitt ließen die Kraichgauer fahrlässig etliche Hochkaräter liegen. Mit Folgen, denn die aufopferungsvoll kämpfende Solbakken-Elf nutzte eine der wenigen Möglichkeiten zum so wichtigen Ausgleich.


Hoffenheims Trainer Markus Babbel musste nach dem 2:1 in Wolfsburg Williams (Gelbsperre) ersetzen, für den Weis zum Zug kam.

FC-Coach Stale Solbakken drehte im Vergleich zum 0:2 gegen Leverkusen viermal am Personalkarussell: Für Andrezinho, McKenna, den gelbgesperrten Riether sowie den an der Hüfte verletzten Novakovic rückten Brecko, Geromel, Sereno und Peszko ins Team.

Es tat sich nicht viel in der Anfangsphase in Sinsheim. Köln, mit Podolski als einziger Spitze und Peszko dahinter, verteidigte hoch und positionierte schon in Höhe der Mittellinie eine Viererkette. Die TSG hatte viel Ballbesitz, der FC offenbarte aber mit konzentrierter Abwehrarbeit zunächst keine Lücken.

Nach 13 Minuten lag der Ball plötzlich im Gästetor, der Treffer von Vukcevic zählte aber wegen Abseitsstellung nicht. Die Rheinländer zeigten sich ihrerseits nur selten vor des Gegners Tor (Jajalo, 18.), die Dominanz der Kraichgauer nahm stetig zu.

Immer wieder initiierte Rudy, und hinter Sturmspitze Lakic versuchte sich das Offensivtrio Vukcevic, Babel und Roberto in den Strafraum zu kombinieren. Der Brasilianer scheiterte nach guter Stafette mit zu zentralem Abschluss an Rensing (22.). Wenig später schlenzte Rudy einen Freistoß vorbei (24.).

Ein einsamer Konter hätte fast den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, doch Roshi schoss nach Podolskis Vorlage am zweiten Pfosten volley rechts vorbei (30.). Ansonsten war von den Rheinländern offensiv kaum etwas zu sehen, und hinten patzte die bis dorthin stabile Abwehr: Rudy brachte eine Ecke nach innen, Compper stieg hoch und nickte aus elf Metern wuchtig ins linke untere Eck ein (33.).

Bis zum Kabinengang spielte nur noch die Babbel-Elf. Roberto Firmino hatte die beste Möglichkeit zur Resultatsverbesserung, köpfte aber per Aufsetzer aus 14 (!) Metern Zentimeter vorbei (40.).


Solbakken brachte mit Wiederanpfiff Chong Tese für Roshi. Die Rheinländer verschoben sich weiter nach vorne, blieben aber zunächst weiterhin harmlos in ihren Offensivbemühungen.

Anders die Babbel-Elf: Nach flüssiger Kombination verpassten Weis und Lakic im Fünfer (50.), Babel traf mit einem Distanz-Hammer nur das Außennetz (57.). Die besten Chancen zum 2:0 aber hatte der für Lakic eingewechselte Schipplock: Der Joker umkurvte Rensing, schoss dann aber auf der Torlinie Eichner an. Und den Abpraller knallte der Ex-Stuttgarter nur an die Latte (63.).

Fast hätte sich das sofort gerächt, denn auf der Gegenseite fischte Starke Podolskis Knaller aus dem Eck (65.). Die "Geißböcke" rochen nun Lunte, rückten entschlossener auf. Die TSG ließ nach, hielt aber den zu durchsichtigen Angriffen der Gäste ohne große Mühe stand. Bis zur 81. Minute: Peszko spielte rechts raus zum stürmenden Brecko. Und dessen Flanke nickte Podolski vor Vestergaard aus neun Metern genau ins linke Eck - 1:1!

Sollte es für die Kraichgauer nach sechs Heim-Unentschieden in Serie wieder nicht klappen mit einem Dreier? Nein. Lediglich Mlapa hätte dies noch verhindern können, verfehlte aber das lange Eck um Zentimeter (83.). Mehr passierte in den Schlussminuten nicht mehr.

Hoffenheim reist am Samstag (15.30 Uhr) zum FC Bayern. Köln empfängt zeitgleich in einem Abstiegsduell die Berliner Hertha.

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...   Erstellt am 04.03.2012 - 20:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nürnberg - Gladbach 1 - 0


Bunjaku bedankt sich für Heckings Vertrauen

Borussia Mönchengladbach verpasste es, in der Tabelle am FC Bayern München vorbeizuziehen. Die Rheinländer verloren beim 1. FC Nürnberg in einem lange Zeit niveauarmen Spiel mit 0:1 und bleiben daher Dritter. Der Favre-Elf fehlte es gegen defensivstarke Franken an Esprit und Ideen, sodass es letztlich nach zuletzt neun niederlagenlosen Spielen in Folge mal wieder eine Pleite setzte. Der Club hingegen fuhr den dritten Sieg in Serie ein und setzte sich damit im Mittelfeld fest.
Geburtstagskind Maroh (25) grätscht Gladbachs Hanke ab


Nürnbergs Trainer Dieter Hecking musste im Vergleich zum 1:0-Auswärtserfolg in Bremen auf den Gelb-gesperrten Balitsch verzichten, der 47-Jährige schenkte daher Didavi sein Vertrauen.

Mönchengladbachs Coach Lucien Favre wechselte nach dem 1:1 gegen den HSV ebenfalls einmal: Der zuletzt angeschlagene Stranzl erhielt in der Innenverteidigung den Vorzug vor Brouwers.

Die Nürnberger begannen verhalten und überließen den Gästen die Spielmacherrolle. Gladbach nahm sich dieser Aufgabe gerne an und legte den Vorwärtsgang ein. Mit ständigen Positionswechseln und konsequentem Flügelspiel wollten die "Fohlen" die Club-Defensive auseinanderreißen - das klappte aber nur bedingt. FCN-Schlussmann Schäfer musste lediglich bei Schüssen von Reus (4.) und Hanke (6.) eingreifen. Die Franken ihrerseits erwarteten die Gladbacher an der Mittellinie und wollten dann über schnelle Konter zum Erfolg kommen. Zu nennenswerten Abschlüssen kam der Club zunächst aber nicht.


Auf beiden Seiten fehlte es an der nötigen Genauigkeit im Passspiel, sodass die jeweiligen Abwehrreihen kaum Probleme hatten, Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten. Die Favre-Elf zeigte immerhin etwas mehr Zug zum Tor und Mut zum Abschluss - Arango wurde von Hlousek geblockt (17.), Hankes harmloser 17-Meter-Schuss landete in den Armen von Schäfer (20.). Die Gladbacher hatten ein klares Plus an Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Auf der Gegenseite operierten die Nürnberger häufig mit langen Bällen, die jedoch kaum bei ihren Adressaten ankamen.

Vorne pfui, hinten hui - so könnte man den Auftritt beider Teams beschreiben. Beide Abwehrreihen standen durchaus sicher und ließen nichts anbrennen. Das hatte aber auch zur Folge, dass die Partie lange Zeit ereignislos vor sich hin plätscherte. Für den ersten nennenswerten Abschluss in Richtung Tor von ter Stegen war dann Didavi verantwortlich, der 22-Jährige zirkelte einen Freistoß ein gutes Stück drüber (35.). Etwas später kam der Ball dann erstmals aufs Gäste-Tor: An seinem 25. Geburtstag prüfte Maroh ter Stegen per Kopf (41.). Der 19-Jährige parierte und leitete den direkten Konter über Reus und Nordtveit ein. Weil der Norweger aber zu lange brauchte, um den Ball im Strafraum zu verarbeiten, ging es letztlich torlos zum Pausentee.
Nürnberg wird besser und belohnt sich am Ende selbst



Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung etwas lebhafter und hatte rasch den ersten Aufreger zu bieten: Chandler patzte bei einer Flanke von rechts und eröffnete damit Arango die große Chance. Der Venezolaner scheiterte allerdings an Schäfer (48.). Drei Minuten später ging ein großes Raunen durchs weite Rund: Im Sprintduell fuhr Jantschke als letzter Mann gegen Esswein den rechten Arm aus, der Nürnberger fiel. Die Pfeife von Referee Tobias Welz blieb stumm.

Insgesamt war nun mehr Tempo drin, auch wenn die glasklaren Möglichkeiten weiter absoluten Seltenheitswert hatten. Zu uninspiriert präsentierten sich die Offensivreihen, und zu stabil die Abwehrreihen. Nach einer Stunde verschätzte sich jedoch Daems bei Essweins Lupfer und hatte dann Glück, dass Chandler aus spitzem Winkel vergab.

Mit zunehmender Spieldauer strahlten die Franken in diesem wenig erquickenden Duell zusehends mehr Torgefahr aus, auch wenn die Borussen weiterhin mehr Ballbesitz hatten. So kam Maroh nach einem Freistoß am linken Pfosten nur einen Schritt zu spät (76.), während Feulner aus der Distanz am stark reagierenden ter Stegen scheiterte (78.). Der Club war mittlerweile am Drücker und wollte mehr, Hecking brachte mit Bunjaku einen weiteren Stürmer. Und der Joker sollte kurz nach seiner Einwechslung stechen! Wollscheid luchste Arango den Ball ab und passte gleich auf Esswein. Dieser nahm Fahrt auf, drang bis zur Grundlinie durch und bediente in der Mitte Bunjaku, der aus fünf Metern den 1:0-Siegtreffer markierte (87.).

Für beide Mannschaften wird es am kommenden Samstag wieder ernst. Nürnberg gastiert in Mainz, Borussia Mönchengladbach empfängt den SC Freiburg.

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