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...   Erstellt am 26.02.2010 - 20:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Duisburg - Oberhausen 2 - 2


Stoppelkamp ärgert die Zebras
Durch eine vor allem in der Offensive ansprechende Leistung entführte Rot-Weiß Oberhausen im Derby hochverdient einen Punkt aus Duisburg. Beide Mannschaften ließen sich von Rückständen nicht schocken und lieferten sich ein höhepunktreiches Match, in dem die Gäste sogar eine Mehrzahl an Hochkarätern verbuchen konnten, im Abschluss jedoch nicht immer abgezockt genug agierten.

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Warum einfach, wenn's auch schwer geht? Srdjan Baljak traf zum zwischenzeitlichen 2:1 für den MSV.
© picture alliance Duisburgs Trainer Milan Sasic wechselte nach dem 2:1-Sieg in Bielefeld zweimal. Sahan und Adler begannen anstelle von Tiago (Gelbsperre) und Vidosic.

Auf Oberhausener Seite nahm Coach Hans-Günter Bruns im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth eine Änderung vor. Embers ersetzte den zuletzt glücklosen König. Stoppelkamp rückte dadurch nach vorne an die Seite von Terranova.

Sechs Minuten brauchte die begegnung, um auf widrigen Platzverhätlnissen in Fahrt zu kommen. Dann aber entwickelte sich ein spektakuläres Match, in dem der MSV die erste hochkarätige Chance besaß. Von Tiffert überragend bedient, tauchte Adler frei vor Semmler auf, bewegte sich mit Ball in entgegengesetzte Richtung zum Keeper, traf aber das leere Tor nicht. RWO hatte im direkten Gegenzug prompt die Strafe parat. Terranova zog links auf und davon, ging einige Meter nach innen und legte dann mustergültig für Stoppelkamp ab, der aus zehn Metern flach zur Gästeführung einnetzte (7.).

Duisburg zeigte kurz Wirkung und hatte Glück, dass Terranova, der über beide Seiten für Wirbel sorgte, erst an Starke scheiterte (10.), ehe er die Kugel nicht voll traf (11.). Zwei Minuten später hieß es jedoch bereits 1:1. Die Gäste brachten hinten den Ball nicht richtig weg, so dass sich Grlic aus dem Halbfeld die Chance zum Flanken bot. Der Routinier hob das Spielgerät an den Fünfer, wo Caiuby heranstürmte und per Kopf den Ausgleich markierte (13.).

Der MSV war spätestens jetzt drin in der Partie und übernahm die Initiative. Sahan setzte sich klasse gegen Gordon durch und zog aus acht Metern halbrechter Position ab. Semmler bekam gerade noch die Hand an den Ball, servierte so aber Baljak das Leder genau auf den Kopf. Der Serbe war fünf Meter vor dem Kasten allerdings nicht in der Lage, das Spielgerät ins Tor zu nicken (26.). Drei Minuten später machte es der Angreifer jedoch besser. Baljak ließ an der Strafraumkante Schlieter aussteigen und schlenzte den Ball sehenswert ins linke obere Eck - 2:1 (29.).

Wer jetzt dachte RWO würde ienknicken, sah sich getäuscht, denn die Bruns-Elf wusste sofort die richtige Antwort. Landers eilte Tararache davon und püasste flach nach innen, wo Stoppelkamp die spiegelverkehrte Kopie seines ersten Treffers gelang (31.). Oberhausen hatte Blut geleckt und drängte gegen Ende des ersten Abschnitts vehement auf die neuerliche Führung. Terranova scheiterte frei vor Starke am Schlussmann (37.), ehe er Landers' perfekte Vorarbeit über rechts nicht verwerten konnte (40.). Weil Tararache Landers nie in den Griff bekam, war Sasics Geduld noch vor der Pause am Ende. Der MSV-Coach ersetzte den Rumänen durch Andersen (44.). Weil Caiuby wenig später auf der eigenen Torlinie gerade noch ein Fahrenhorst-Eigentor verhindern konnte (45.+1), ging es mit dem 2:2 in die Kabinen.


Nachdem Tiffert einen ersten Warnschuss im zweiten Abschnitt knapp über den Querbalken gesetzt hatte (50.), waren es zunächst wieder die Gäste, die der Führung näher kamen. Stoppelkamp verpasste sein drittes Tor aus kurzer Distanz nur um Zentimeter (51.), Terranova jagte eine Schmidtgal-Flanke von links freistehend in die zweite Etage (52.).

Die Begegnung verlor nun etwas an Tempo. Der MSV war bemüht, kam gegen die kompakte RWO-Abwehr jedoch nur selten in Schlagdistanz. So waren es einmal mehr die auf Konter lauernden Bruns-Schützlinge, die für Gefahr sorgten. Der alleine vor Starke auftauchende Stoppelkamp ließ sich zu weit abdrängen und traf nur das Außennetz (64.). Unmittelbar nachdem auch Terranova knapp am 2:3 gescheitert war (70.), hätten die "Zebras" allerdings in Front gehen müssen. Der eingewechselte Schindler setzte den ebenfalls ins Spiel gekommenen Vidosic perfekt in Szene, der Australier zielte aus zwölf Metern aber genau auf Semmler (70.).

Es war die letzte hochkarätige Möglichkeit eines Ruhr-Derbys, das bis zum Ende umkämpft blieb, in dem sich aber keine Mannschaft mehr nennenswerte Vorteile erarbeiten konnte. Duisburg wollte zwar den Sieg, doch RWO verteidigte bis auf wenige Schrecksekunden stabil und brachte den hochverdienten Punkt ins Ziel.


Der MSV Duisburg tritt nächste Woche am Sonntag bei Union Berlin an, Rot-Weiß Oberhausen empfängt schon am Freitag die TuS Koblenz.

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...   Erstellt am 26.02.2010 - 20:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Paderborn - 1860 3 - 1


Brückner trifft und legt auf
Schnell in der Partie machte Paderborn klar, wer das Sagen auf dem Platz hatte. Nach guten Gelegenheiten markierte Saglik per Foulelfmeter den Führungstreffer. In der Folge dominierten die Hausherren das Geschehen und zogen im zweiten Durchgang auf 3:0 davon. Der TSV verkürzte zwar noch, konnte aber am Ende nach schwacher Leistung den verdienten Erfolg des SCP nicht mehr abwenden.

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Paderborns Trainer André Schubert nahm im Gegensatz zum 2:1-Sieg in Cottbus drei Veränderungen vor. Guié-Mien und Daghfous mussten auf der Bank Platz nehmen. Strohdiek fehlte verletzt. Holst, Brandy und Löning durften von Beginn an spielen.

Auf der gegnerischen Seite stellte 1860-Coach Ewald Lienen seine Startformation nach dem 3:2-Heimsieg gegen Alemannia Aachen auf zwei Positionen um. Rukavina und Hoffmann verdrängten Pappas und Felhi aus der Anfangself.

Auf äußerst schwierigem Geläuf kamen die Hausherren deutlich besser in die Partie und hatten gleich ihre Torchancen. Zuerst verpasste Löning knapp den Führungstreffer (2.), ehe Saglik von Hoffmann im Strafraum geblockt wurde (6.). Doch das Duo zeigte sich kurz darauf für den Führungstreffer verantwortlich: Nach einer Wemmer-Flanke aus dem Halbfeld zupfte Beda Löning am Trikot. Schiedsrichter Siebert entschied nach kurzem Zögern auf Foulelfmeter. Diesen verwandelte Paderborns Türke souverän zum frühen Tor und zu seinem zwölften Saisontreffer (9.). Wolfsburgs Leihgabe machte auch in der Folge ordentlich Dampf, scheiterte jedoch an Schlussmann Kiraly (14.) und kurz darauf an seiner Verspieltheit, nachdem er vier "Löwen" aussteigen ließ (17.).


Nach gut 20 Minuten standen die Münchner besser in der Defensive, jedoch hatten sie große Mühe, das Spiel in der Offensive zu gestalten. Die Gastgeber zogen sich etwas zurück, um ihre Stärke im Konterspiel ausspielen zu können. Die erste Chance für die Lienen-Elf entstand aus einem fatalen Ballverlust von Brückner. Ludwig stocherte das Leder zu Kaiser, dessen Schuss jedoch von Gonther geblockt wurde (28.). Jetzt hatten die Gäste Blut geleckt. Schachten passte kurz nicht auf und musste Aigner passieren lassen. Der Münchner scheiterte im Abschluss an Keeper Jensen (30.). Lange konnten sie den Druck aber nicht aufrecht erhalten.

In der Folge plätscherte die Begegnung vor sich hin. Die Weiß-Blauen konnten nicht mehr in der Offensive bieten und die Ostwestfalen wollten sich nicht unbedingt aus der Defensive locken lassen. Doch in den letzten fünf Spielminuten hätte die Schubert-Elf die Führung ausbauen können. Alushi nahm im Mittelfeld viel Fahrt auf und zog aus rund 20 Metern zentraler Position ab. Schlussmann Kiraly lenkte das Spielgerät über den Querbalken (42.). So ging es dann aber in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel suchten die Gäste weiterhin vergebens die Lücke im Paderborner Defensivverbund. Die Paderborner lauerten geduldig auf ihre Chancen, welche sie auch bekamen. Erneut ging es im Spiel nach vorne blitzschnell. Brückner steckte zu Saglik durch, der jedoch zuerst an Kiraly scheiterte und im Nachschuss das Leder aus spitzem Winkel nicht mehr auf das Tor bringen konnte (51.). Der TSV machte es den Hausherren zu einfach. Alushi tanzte Hoffmann auf dem linken Flügel aus und passte in die Mitte. Saglik leitete das Zuspiel an der Strafraumkante direkt weiter zu Brückner, der mit links ins rechte untere Eck traf (59.).

Die Schubert-Truppe hatte noch nicht genug und spielte behäbige "Löwen" gnadenlos aus. Saglik spielte mit einem langen Seitenwechsel Brückner frei, der auf der linken Seite bis auf die Grundlinie durchging und das Leder zurücklegte. Alushi nahm den Ball in Ruhe im Strafraum an und schaute sich Kiraly eiskalt aus - 3:0 (69.). In der Folge hatte Paderborn eigentlich alles im Griff. Nur einmal kam die Lienen-Elf noch vor das Gehäuse von Jensen - und das erfolgreich. Lauth bediente Rakic im Strafraum. Dessen missglückten Versuch ließ Schachten passieren. Im Rücken lauerte Aigner, der das Leder humorlos unter die Latte jagte (76.). Obwohl die Sechziger verkürzen konnten, hatte man kaum das Gefühl, als würden die Akteure selbst noch an ihre Chance glauben. Zu zaghaft trugen sie ihre Angriffe vor. Lediglich nach einem Patzer von Schlussmann Jensen wurde es nochmals gefährlich, jedoch ohne Folgen (84.). Am Ende gewann Paderborn verdient mit 3:1.

Am nächsten Spieltag muss der SC Paderborn sonntags zum FC Augsburg. 1860 München empfängt zeitgleich den FC St. Pauli in der Allianz-Arena.

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...   Erstellt am 26.02.2010 - 20:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Cottbus 0 - 0


Trostlose Nullnummer in Frankfurt
In einem "echten" Abstiegsspiel, das nur über wenige Höhepunkte verfügte, trennten sich der FSV Frankfurt und Energie Cottbus am Ende schiedlich friedlich 0:0. Beide Mannschaften blieben dabei über weite Strecken spielerisch vieles schuldig, dennoch dürfte es für beide Team ein Punktgewinn gewesen sein. Die Frankfurter blieben zudem zum fünften Mal in Folge ungeschlagen.

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Augen zu und durch: Cottbus? Dum im Luftkampf mit Mölders (re.).
© picture-alliance Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen musste nach dem 2:1-Heimsieg gegen den Karlsruher SC, dem vierten ungeschlagenen Spiel in Folge der Hessen, auf seinen "Sechser" Lagerblom (Prellung der Zwischenrippenmuskulatur) verzichten. Für ihn rutschte Ledgerwood in die Startelf. Auf der anderen Seite tauschte Cottbus' Coach Claus-Dieter Wollitz nach der 1:2-Heimpleite gegen den SC Paderborn zweimal. Shao und Angelov wurden auf die Bank verbannt, während Kurth und Roger ihre Bewährungschance erhielten.

Die Hessen hatten sich in jüngster Zeit eine gehörige Portion Selbstvertrauen geholt, und dementsprechend begannen sie auch gegen sichtlich verunsicherte Cottbuser. Der FSV legte gleich den Vorwärtsgang ein, zog ein durchaus ansehnliches und variantenreiches Kurzpassspiel auf. Die Frankfurter kamen aber gegen in der Defensive stabile Lausitzer nur zu wenigen Halbchancen durch Gledson (2.), Gjasula (10.), Munteanu (11.) und Mölders (23.). In der 23. Minute hatte plötzlich Gallego die ganz große Chance, der 24-Jährige zeigte aber Nerven und schoss aus neun Metern unbedrängt rechts vorbei.


Von Energie kam bis dato in der Offensive gar nichts. Kämpferisch stimmte die Einstellung der Gäste zwar, doch zu einem geordneten Spielaufbau waren sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht fähig. Sämtliche Aktionen kamen aufgrund fehlender Dynamik und mangelnder Präzision über das Versuchsstadium nicht hinaus. Erstmals änderte sich das nach 26 Minuten, als Dum sich nach vorne wagte und präzise in die Mitte zu Peterson flankte. Der 21-Jährige vergab aber die erste nennenswerte Möglichkeit der Wollitz-Schützlinge, indem er die Kugel aus sechs Metern per Kopf knapp neben den linken Pfosten setzte.

Das war es dann aber auch schon wieder. Die Akteure auf dem Rasen verzettelten sich in der Folge meist in Zweikämpfen, so dass Torraumszenen ausblieben. Demnach dauerte es bis zur 43. Minute, ehe wieder Gefahr aufkam: Gjasula hatte Mölders schön in Szene gesetzt, dieser narrte den in dieser Situation etwas hüftsteifen Brzenska, zog dann aber gegen den glänzend reagierenden FCE-Keeper Tremmel im Eins-gegen-Eins den Kürzeren. Folglich ging es ohne Tore in die Kabinen.

Nichts Neues nach der Pause


Aus dem Weg geräumt: Frankfurts Cidimar (li.) setzt sich gegen Kruska durch.
© picture-alliance Nach der Pause änderte sich zunächst nichts. Das Match plätscherte überwiegend ereignislos vor sich hin, ehe sich der FSV aufrappelte und wieder etwas mehr investierte. Torchancen waren die logische Konsequenz dieser mutigeren Gangart. Die beste hatte Mölders, der nach einer Freistoßvariante aus der Drehung zum Abschluss kam, den Ball aber links vorbeisetzte (56.).

Im Großen und Ganzen musste man jedoch konstatieren, dass es eher eine biedere Vorstellung beider Mannschaften war. Viel Kampf, dafür umso weniger Spielwitz und Elan sahen die 3124 Zuschauer im Frankfurter Volksbank-Stadion. Es wurde Zeit um zu reagieren, was auch beide Trainer taten. Boysen brachte Junior Ross und Bouhaddouz, während "Pele" Wollitz Kweuke ins Spiel brachte. Es half nichts!

Erst in der Schlussphase, in der es stark zu Regnen begann, nahm das Match wieder Fahrt auf. Die Gastgeber kamen mit den nun widrigen Platzverhältnissen besser zurecht, zeigten sich aber abschlussschwach. Dies galt insbesondere für Mölders, der gleich zweimal vergab. Zuerst scheiterte er an Tremmel (79.), ehe Kweuke einen 16-Meter-Schuss des 24-Jährigen zur Ecke abfälschte. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung für Dum bereits beendet, der Linksverteidiger musste verletzungsbedingt durch Angelov ausgewechselt werden. Am Resultat änderte sich freilich nichts mehr.

Am kommenden Samstag reist der FSV Frankfurt zum Spitzenreiter Kaiserslautern. Zeitgleich empfängt Energie Cottbus zu Hause Alemannia Aachen.

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Koblenz - Augsburg 0 - 1


Traore unterstreicht Augsburger Effizienz
Der FC Augsburg behielt bei der TuS Koblenz knapp mit 1:0 die Oberhand und entführte so einen im Aufstiegskampf enorm wichtigen Dreier vom Deutschen Eck. In einer niveau- und höhepunktarmen Partie überzeugten beide Teams spielerisch nicht. Die Augsburger steigerten sich zumindest im zweiten Durchgang und wurden durch Traore, der freistehend vor dem Tor eiskalt abschloss, in der Schlussphase mit dem Siegtreffer belohnt.

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Ein Spiel mit Hängen und Würgen: Augsburgs El Akchaoui beharkt sich mit TuS-Mittelfeldspieler Dzaka.
© picture alliance TuS-Coach Petrik Sander nahm im Vergleich zur 2:3-Niederlage bei Union Berlin zwei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Lense kehrte nach auskuriertem grippalen Infekt für Dominique Ndjeng, dessen jüngerer Bruder Marcel beim Gegner in der ersten Elf stand, in die Innenverteidigung zurück. Zudem erhielt Heimkehrer Dzaka den Vorzug vor Rahn.

Augsburgs Trainer Jos Luhukay baute seine Startelf nach dem 1:0-Auswärtssieg gegen Hansa Rostock auf drei Positionen um: Buck spielte für Reinhardt, Brinkmann ersetzte im Mittelfeld für den Gelb-Rot-gesperrten Sinkala zum Zug. Im Angriff meldete sich Liga-Toptorjäger Thurk nach Magen-Darm-Infekt, aufgrund dessen er kurzfristig an der Ostsee hatte passen müssen, zurück und stürmte anstelle von Torghelle.

Beide Teams fanden bei frühlingshaftem Wetter auf dem Oberwerth nur schleppend in die Partie. Beide Mannschaften betrieben in der Anfangsphase zwar hohen läuferischen Aufwand. Doch fehlte hüben wie drüben die Passgenauigkeit, um Torgefahr vor dem jeweils gegnerischen Gehäuse heraufzubeschwören. In der siebten Minute sprintete Traore dynamisch den linken Flügel entlang und gab nach innen. TuS-Keeper Paucken konnte das von Lense abgefälschte Spielgerät letztlich aber sicher aufnehmen.

Bis auf solche Halbchancen boten sich den Zuschauern in Koblenz allerdings kaum spielerische Akzente. Torchancen oder präzise vorgetragene Angriffe blieben in der Begegnung somit Mangelware. Eine Ausnahme stellte in der 20. Minute ein Gunkel-Kopfball nach der ersten TuS-Ecke dar: Der Ex-Mainzer beförderte das Leder jedoch knapp über den Augsburger Querbalken.

Koblenz arbeitete in der Folge im Defensivverbund weiterhin konzentriert. Nach vorne fehlten dem Sander-Team zwar spielerische Impuls. Dennoch hatten die Oberwerther auch die nächste Torgelegenheit: Krontiris zog vom rechten Strafraumeck ab, FCA-Keeper Jentzsch entschärfte den leicht abgefälschten Schuss des Ex-Aacheners jedoch (31.).

Auf der Gegenseite präsentierte sich der mit bisher 47 Treffern zweitbeste Angriff der Liga weitgehend stumpf. Die Augsburger Stürmer wurden aber auch kaum mit öffnenden Pässen ihrer Mannschaftskollegen gefüttert. So mussten weite Zuspiele herhalten: Möhrle fand mit einem solchen im Zentrum Thurk. Der FCA-Goalgetter setzte das Leder mit dem Hinterkopf allerdings um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei (37.) - so ging die höhepunkt- und niveauarme Partie mit 0:0 in die Halbzeitpause.



Die Augsburger Offensive fand auch zu Beginn der zweiten Hälfte so gut wie gar nicht statt. Thurk & Co. konnten sich aber auch über weiterhin über mangelnde Unterstützung aus dem FCA-Mittelfeld heraus beklagen. Doch immerhin zogen die Fuggerstädter nun das Tempo etwas an und kamen so nach und nach zu Chancen: Ndjeng verfehlte das Tor mit seinem Außenrist-Versuch zunächst deutlich und scheiterte anschließend am reaktionsschnell parierenden Paucken (55. und 57.).

Doch der Schwung des Augsburger Spiels versiegte schnell wieder. Die Hausherren verteidigten geschickt, konnten vorne aber kaum klare Aktionen verzeichnen. Ein Kapllani-Aufsetzer aus zentraler Position etwa Jentzsch vor keine Probleme (63.). Bis auf einen Außenpfosten-Treffer direkt per Eckball von Ndjeng (66.) tat sich ansonsten wenig.

Zum Auftakt der Schlussphase schug der Aufstiegsaspirant dann jedoch eiskalt zu: Nach Koblenzer Ballverlust spielten die Augsburger schnell. Rafael suchte Thurk,der Ball sprang zum völlig freistehenden Traore, der mit links nervenstark vollstreckte (79.). Anschließend holte die Sander-Elf zwar die Brechstange heraus, fand aber kein Mittel, um den Ausgleich noch zu erzielen.



Die TuS Koblenz gastiert am kommenden Freitag bei Rot-Weiß Oberhausen. Der FC Augsburg empfängt zwei Tage später den SC Paderborn in der heimischen Impuls-Arena.

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...   Erstellt am 27.02.2010 - 15:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Rostock 1 - 0


Haas beschert Fürth den Minimalerfolg
Bei fast frühlingshaften Verhältnissen setzte sich die SpVgg Greuther Fürth in einem durchwachsenen Zweitligaspiel gegen Hansa Rostock knapp mit 1:0 durch und sorgte dafür, dass die "Kogge" zum siebten Mal in Folge keinen Sieg einfahren konnte. Die Kleeblätter erwischten dabei einen guten Start und gingen folglich auch in Führung, doch dann riss der Faden bei den Gastgebern, was Hansa jedoch nicht zu nutzen wusste.

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Er nutzte seine Bewährungschance: Fürths Leo Haas (re.) brachte die Franken früh in Führung.
© picture-alliance Greuther Fürths Trainer Michael Büskens musste im Vergleich zum 1:0-Auswärtserfolg bei Rot-Weiß Oberhausen auf die gelbgesperrten Falkenberg und Pekovic verzichten. Rahn und Haas begannen dafür. Hansa Rostocks Coach Thomas Finck brachte nach der Nullnummer im Nachholspiel gegen Union Berlin einen Neuen: Fillinger ersetze Johannsson in der Startelf.

Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Fürther rasch das Kommando. Die SpVgg zeigte zu Beginn die reifere Spielanlage und kam dadurch zu einem optischen Übergewicht, allerdings konnten sich die Franken zunächst gegen dicht gestaffelte Gäste nicht entscheidend durchsetzen. Doch dann schlug die zwölfte Minute: Rahns langen Ball aus der eigenen Abwehr ließ Allagui, der sich jedoch in abseitsverdächtiger Position befand, per Kopf auf Haas abtropfen. Dieser setzte sich im Laufduell gegen Schröder durch und schob danach locker aus elf Metern halbrechter Position ins lange Eck ein.


In der Folge blieben die Gastgeber ganz klar tonangebend, sie wirkten geistig frischer, waren läuferisch besser und drängten gegen sichtlich verunsicherte Rostocker auf das 2:0. Nöthe erzielte auch dieses, allerdings kam der Angreifer zuvor aus dem Abseits, so dass ihm Schiedsrichter Thomas Metzen die Anerkennung des Treffers verwehrte (18.). Eine Minute zuvor hatte Schröder auf der Gegenseite mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe, der über die Latte rauschte, ein erstes Lebenszeichen der Norddeutschen abgegeben.

Ansonsten kam von Hansa allerdings überhaupt nichts. Die Rostocker machten nämlich keine Anstalten, ihre defensive Grundordnung mit zwei dicht gestaffelten Viererketten aufzugeben. In der Offensive operierten sie häufig mit langen Bällen, die jedoch meist leichte Beute für die Fürther Defensive waren. Doch auch die Kleeblätter hatten inzwischen an Spritzigkeit und Elan eingebüßt, so dass auch sie zunächst keine weiteren Akzente setzen konnten. Das Ausbleiben von Torraumszenen war die logische Konsequenz.

Erst in der Schlussphase sorgte Schröck wieder für Wirbel, der Rechtsverteidiger scheiterte aber aus spitzem Winkel am gut reagierenden Walke. Kurz darauf hatten die Gäste urplötzlich die ganz dicke Möglichkeit zum Ausgleich, als Bartels aus elf Metern unbedrängt zum Abschluss kam. Sein Versuch hatte allerdings mehr mit einem Rückpass gemeinsam als mit einem Schuss, so dass Grün keine Mühe hatte, die knappe Führung in Pause zu bringen (38.).

Hansa Rostock setzt zur erfolglosen Aufholjagd an


Achtung: Fürths Müller (li.) im Duell mit Schlitte. Schröder s(re.) schaut zu.
© picture-alliance Ohne personelle Wechsel ging es im zweiten Durchgang weiter, dafür mit aktiveren Gästen. Rostock ging nun höheres Risiko und schaltete den Vorwärtsgang ein, wodurch sich für die Fürther aber mehr Räume ergaben. So war es auch die SpVgg, die durch Haas (51.) und Müller (53.) die ersten Duftmarken der zweiten Hälfte abgab. Danach spielte aber für eine Weile nur noch ein Team, und zwar Hansa Rostock.

Rostock sorgte in dieser Phase vor allem über die linke Seite für einigen Betrieb im gegnerischen Strafraum, musste sich aber eine eklatante Abschlussschwäche vorhalten lassen. So zog Jänicke im Eins-gegen-Eins gegen Grün den Kürzeren (55.), während Schlitte nur das linke Außennetz traf (57.). Finck reagierte und brachte mit Kern und Pannewitz frische Kräfte, während Büskens Schahin aufs Feld schickte.

Es half jedoch alles nichts, das Match verflachte wieder. Von den Kleeblättern kam kaum mehr etwas, die Fürther waren hauptsächlich auf Verwaltung bedacht. Dies unterstrich auch Mike Büskens, der den defensiveren Fürstner für Haas brachte. Hansa konnte man hingegen das Bemühen nicht absprechen, allerdings zeigten die Gäste schlicht und einfach zu wenig, um am Resultat etwas ändern zu können.

Die Greuther Fürth ist am kommenden Freitag in Düsseldorf bei der Fortuna wieder gefordert, am gleichen Tag empfängt Hansa Rostock Rot Weiss Ahlen.

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Karlsruhe - Lautern 1 - 3


Joker Lakic sticht
Liga-Primus Kaiserslautern bog im Karlsruher Wildpark, der sich aufgrund starker Orkanböen als "Windpark" präsentierte, einen 0:1-Rückstand in einen aufgrund einer starken zweiten Hälfte verdienten 3:1-Auswärtssieg um und hat somit den Sprung ins Bundesliga-Oberhaus fest im Visier. Chrisantus hatte den KSC in einem höhepunktarmen ersten Durchgang in Front gebracht nach dem Ausgleich durch Jendrisek, sicherte der eingewechselte Lakic mit einem Doppelpack den Dreier.

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War nach seiner Einwechslung sofort zur Stelle: Srdajn Lakic brachte mit seinem Dopelpack den 3:1-Sieg Lauterns in trockene Tücher und bejubelt hier seinen zweiten Treffer mit den Kollegen.
© picture alliance KSC-Coach Markus Schupp, 1991 als Spieler Meister mit den "Roten Teufeln", nahm im Vergleich zur 1:2-Pleite beim FSV Frankfurt zwei Änderungen an seiner Startformation vor: Schäfer sowie Serhat Akin rückten in die erste Elf. Staffeldt und Demirtas, den zudem zuletzt eine Knieblessur plagte, fanden sich zunächst auf der Bank wieder.

Nach dem souveränen 3:0-Heimsieg im Spitzenspiel gegen den FC St. Pauli baute FCK-Cheftrainer Marco Kurz seine Startelf auf einer Position um. Steinhöfer, gegen die Hamburger umgehend als Joker erfolgreich, rutschte für Ilicevic in die Anfangself.

Beide Teams fanden im windigen Wildpark - im Vorfeld der Partie gab es sogar Orkanwarnungen - nur recht zögerlich in die Partie und tasteten sich ab. Spielerische Akzente oder Torchancen waren somit im erstmals in der laufenden Saison ausverkauften Karlsruher Stadion absolute Mangelware. Eine Ausnahme stellte die 6. Minute dar: Zimmermann wühlte sich am rechten Strafraumrand an Bugera vorbei und legte zurück zu Iashvili. Der KSC-Kapitän zielte aufs kurze Eck, wo FCK-Keeper Sippel das Leder aber aufnehmen konnte.

Auch in der Folge brachten die Konkurrenten bei niedrigem Tempo kaum Struktur in Aufbau und Offensivspiel. Der KSC präsentierte sich immerhin im Abwehrverbund konzentriert und gut sortiert und ließ die Lauterer Offensivabteilung so nicht zur Entfaltung kommen.

In der 23. Minute prallten nach einem Iashvili-Freistoß Sippel und Amedick in der Luft spektakulär zusammen. Für beide Lauterer ging es aber nach kurzer Zeit weiter. Die Partie wurde aufgrund dem wiederholten Entfernen von Plastik-Fahnen und Werbebanden, die der böige Wind aufs Feld geweht hatte, wiederholt unterbrochen. Gleichwie mangelte es dem Spiel weiterhin an Durchschlagskraft und kreativen Impulsen. So blieben gute Torgelegenheiten hüben wie drüben aus.

Kurz vor dem Kabinengang fassten sich die Hausherren noch einmal ein Herz und spielten druckvoll nach vorne. Mit Erfolg: Zwar konnte Sippel zunächst einen gewieften Hacken-Versuch von Krebs nach Vorarbeit von Chrisantus parieren (43.), zwei Minuten später war der Torwart der "Roten Teufel" aber machtlos: Nach öffnendem Zuspiel aus der eigenen Hälfte behielt Serhat Akin die Übersicht und bediente den mitgelaufenen Chrisantus. Die HSV-Leihgabe veredelte das kluge Zuspiel des Türken zur 1:0-Halbzeiführung der Badener.




Der FCK kam schwungvoll aus seiner Kabine und übernahm die Initiative. Nahezu folgerichtig fiel in der 56. Minute der Ausgleich: Bilek verlängerte das Leder nach einer Bugera-Ecke am ersten Pfosten. Anschließend stand Jendrisek in der Mitte blank und vollendete aus kurzer Distanz zu seinem zehnten Saisontreffer -1:1.

Nur vier Minuten später hatte der Slowake die Riesenchance, die Pfälzer in Front zu bringen: Nemec verlängerte mit dem Kopf in den Lauf seines Landsmanns. Jendrisek scheiterte aber in der Eins-gegen-Eins-Situation an Miller. Erneut vier Minuten später schnippelte Bugera das Leder mit Unterstützung des Windes tückisch aufs Tor. Miller lenkte das Leder jedoch mit den Fingerspitzen an den Querbalken (64.).

Die Gastgeber kamen nun kaum noch konstruktiv aus der eigenen Spielhälfte, während der FCK weiter feldüberlegen blieb und sein Chancenplus ausbaute. Sam zog in der 76. Minute aus halblinker Position fulminant ab. Miller lenkte das Spielgerät mit den Fingerspitzen aus dem bedrohten linken Kreuzeck. Vier Minuten später ging der Tabellenführer im "Windpark" aber in Front: Nachdem ein Schuss von Sam geblockt wurde, sprang das Leder zum kurz zuvor eingewechselten Lakic, der den Ball mit rechts in die Maschen hämmerte. In der Schlussphase hätte der aufgerückte Aduobe nach Krebs´ Freistoß noch den Ausgleich erzielen können (86.).

Doch der FCK dominierte auch in der Schlussphase: Lakic markierte nach Bugera-Freistoß völlig freistehend mit dem Kopf seinen zweiten Treffer im Spiel und machte so den Sack endgültig zu.

Am nächsten Spieltag reist der Karlsruher SC montags nach Bielefeld. Der 1. FC Kaiserslautern empfängt zwei Tage zuvor den FSV Frankfurt.

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Ahlen - Union 3 - 2


Dogans Anschlusstreffer kommt zu spät
In einem vor allem nach der Pause sehr unterhaltsamen Duell kam Rot Weiss Ahlen zu einem 3:1-Sieg über Union Berlin und gab damit der Hoffnung auf den Klassenerhalt neue Nahrung. Nach langer Anlaufphase nahm das Match kurz vor der Pause mächtig Fahrt auf, ehe es im zweiten Durchgang so richtig turbulent wurde. RWA beendete somit die eigene Negativserie von zuletzt zwei Niederlagen in Folge.

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Rot Weiss Ahlens Trainer Christian Hock brachte nach der 0:4-Klatsche bei Fortuna Düsseldorf drei Neue: Anstelle von Döring (Gelb-Sperre), Gorschlüter und Bröker begannen Kittner, Wiemann und Stajic, der damit sein Startelfdebüt gab. Auf der anderen Seite setzte Unions Coach Uwe Neuhaus auf Kontinuität. Er ließ dieselbe Elf auflaufen, die im Nachholspiel des 20. Spieltags unter der Woche bei Hansa Rostock 0:0 gespielt hatte.

Auf schwer zu bespielendem Geläuf und bei starkem Wind taten sich die Akteure hüben wie drüben sehr schwer, Struktur ins eigene Spiel zu bringen. Union hatte dabei etwas mehr Erfolg und kam dank einer reiferen Spielanlage und konsequentem Flügelspiel zu einem optischen Übergewicht. Mehr sprang dabei für die Eisernen aber nicht heraus. Auf der Gegenseite waren die Ahlener hauptsächlich damit beschäftigt, ihre Defensive stabil zu halten. Über lange und weite Bälle sollten in der Offensive Nadelstiche gesetzt werden. Allerdings fehlte es beim Tabellenschlusslicht an der nötigen Präzision, so dass die meisten Versuche der Münsterländer rasch ein jähes Ende fanden.



Wenn überhaupt etwas bei den "Rot Weissen" ging, dann über die linke Seite, wo Ollé Ollé einigen Freiraum bekam. Es war aber nicht der Kameruner, der für den ersten Aufreger der Partie sorgte, vielmehr tat dies N'Diaye. Der Senegalese versuchte es nach 25 Minuten mit einem listigen Schlenzer aus 18 Metern vom linken Strafraumeck. Glinker musste sich gewaltig strecken, um den Ball unter Zuhilfenahme der Latte noch zu klären.

Das war jedoch eine der seltenen Ausnahmen in diesem recht beschaulichen ersten Durchgang, der überwiegend durch intensive Zweikämpfe und zahlreiche Fehlpässe geprägt war. Beide Mannschaften waren in dieser Phase nicht in der Lage, sich klare Möglichkeiten zu erarbeiten. Dennoch gab es ab und an Torraumszenen zu sehen, denn vor allem bei den Berlinern schlichen sich inzwischen einige Unkonzentriertheiten ein. So eröffnete ein Stellungsfehler von Stuff Stajic die Chance, der Bosnier zog dann aber gegen Glinker im Eins-gegen-Eins den Kürzeren (33.). Etwas später war die Begegnung für Parensen beendet, der 23-Jährige zog sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers eine Verletzung zu und musste durch Gebhardt ausgewechselt werden.

Lange Zeit hatte das Match nur wenig Höhepunkte zu bieten, in der Schlussphase der ersten Hälfte änderte sich das aber gewaltig. Zuerst trat Ollé Ollé zu einem Freistoß aus 25 Metern halbrechter Position an und jagte die Kugel als Aufsetzer ins lange Eck. Glinker agierte dabei sehr unglücklich (41.). Der Rückstand fungierte wie ein Weckruf für die Gäste, die plötzlich zwei Gänge hochschalteten und mit wütenden Angriffen reagierten. Mattuschka hatte dann auch den Ausgleich auf dem Fuß, allerdings vergab er kläglich aus sechs Metern gegen Kirschstein (45.). In der Nachspielzeit war es dann aber doch so weit. Nach einem unsinnigen Foul von Kittner an Mosquera an der linken Strafraumgrenze gab Schiedsrichter Georg Schalk den fälligen Strafstoß, den Mattuschka sicher verwandelte und den 1:1-Pausenstand besorgte (45.+3).

Der Wind nimmt zu, das Spiel aber auch an Fahrt auf

Nach der Halbzeit nahm der Wind zu, das Spiel aber auch an Fahrt auf. Vor allem die Ahlener gingen nun mehr Risiken ein und drängten auf die neuerliche Führung. Doch N'Diaye (47.) und Ollé Ollé (51.) waren zu unpräzise. Besser machte es dagegen ein gelernter Verteidiger: Kittner verlängerte eine Freistoßflanke per Kopf ans linke Fünfereck zu di Gregorio - 2:1 (56.). Wie in den ersten 45 Minuten reagierten die Eisernen mit wütenden Angriffen, doch RWA verteidigte den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick und hätte nach einer Stunde durch N'Diaye die Vorentscheidung herbeiführen können. Der Senegalese traf jedoch nach einem mustergültigen Konter aus 16 Metern nur den linken Innenpfosten, von wo aus das Leder dann die Torlinie entlang kullerte, diese aber nicht überquerte.

Kurz darauf wurde es für die Gäste noch schwieriger, denn Göhlert flog nach einem Foul an N'Diaye mit Gelb-Rot vom Platz. Aber auch N'Diaye musste mit einer Wadenbeinfraktur runter. Für ihn kam Lartey. Und dieser sollte sich rasch ins Rampenlicht spielen: In der 72. Minute zog er auf der rechten Seite zwei Mann auf sich und schob dann zum völlig freistehenden Book rüber - 3:1.

Zwei Tore Vorsprung, dazu in Überzahl, aus Ahlener Sicht war der Kuchen gegessen. Doch die Berliner dachten nicht so, und fast wäre es noch einmal so richtig spannend geworden. Dogan zimmerte einen Freistoß aus weiter Distanz wunderbar in den linken Winkel. Der vermeintliche Anschluss? Nein, denn es war ein indirekter Freistoß, und da kein anderer Unioner das Leder zuvor berührt hatte, zählte das Tor nicht. Danach kam bei den Eisernen ein wenig Resignation auf, so dass sich die Partie langsam aber sicher ereignislos ihrem Ende näherte.

Ein Tor gab's dann aber doch noch zu sehen: In der Nachspielzeit landete ein missglückter Klärungsversuch bei Dogan, der aus 15 Metern durch ein dichtes Gewusel ins rechte Eck traf und den Endstand markierte (90.+1).

Rot Weiss Ahlen muss am Freitag bei Hansa Rostock antreten, während der 1. FC Union Berlin zwei Tage später ein Heimspiel gegen den MSV Duisburg austrägt.

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...   Erstellt am 28.02.2010 - 16:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Bielefeld 0 - 1


Fort und Federico machen es St. Pauli vor
Big Points für Arminia Bielefeld! Die Ostwestfalen siegten am Millerntor mit 1:0, brachten sich damit bis auf drei Zähler an den Relegationsplatz heran - und stürzten gleichzeitig einen Konkurrenten in eine Mini-Krise. St. Pauli blieb zum dritten Mal in Folge ohne Sieg und Tor. Diesmal bissen sich die über weite Strecken einfallslosen Hamburger an der konzentrierten Bielefelder Defensive die Zähne aus.

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Der FC St. Pauli trat gegenüber dem 0:3 im Topspiel bei Kaiserslautern auf drei Positionen verändert auf: Trainer Holger Stanislawski ersetzte die verletzten Rothenbach (Wadenprobleme) und Hennings (Muskelfaserriss) durch Lechner und Kruse. Außerdem begann Boll anstelle von Naki. Bei den Gästen sah sich Coach Thomas Gerstner nach dem 1:2 gegen den MSV Duisburg zu vier Wechseln veranlasst. So verdrängten Fischer, Kirch (nach Schienbeinentzündung), Guela und Fort (nach Muskelverletzung) Touré, Kucera, Delura (Faserriss) und Rotter.

Das Spiel der Hausherren war zu Beginn auf Sicherheit ausgelegt. Zwar hatten die Hamburger meistens den Ball, auf schnelles, überfallartiges Offensivspiel wurde aber erst einmal verzichtet, stattdessen segelte der eine oder andere - letztlich wirkungslose - lange Ball in Richtung Arminia-Strafraum. Die Bielefelder hingegen setzten klar auf Konter, Fort eröffneten sich dadurch jeweils nach Katongos Vorarbeiten die ersten beiden Chancen des Spiels. Erst fehlte nicht viel (11.), dann war Hain zur Stelle (16.). Weil die Gerstner-Elf defensiv hochdiszipliniert agierte und konsequent in die sich bietenden Räume in der Offensive stieß, wirkte sie gefährlicher als St. Pauli, obwohl die Hamburger ein klares optisches Übergewicht besaßen.

Bei den Gastgebern fehlten aber auch einfach die Ideen. Und kaum hatte Lechner den ersten brauchbaren Schuss für St. Pauli abgegeben (32.), da führte schon Bielefeld! Fort durfte von Morena ungestört rechts im Sechzehner den Ball mit dem Rücken zum Tor annehmen und ihn dann mit der Sohle zu Federico rollen, der noch Gunesch abschüttelte und souverän einschoss (33.). Abgesehen von Kruses Drehschuss, den Eilhoff parierte (42.), passierte danach nichts mehr in Durchgang eins. Dank einer vorne wie hinten konzentrierten und effektiven Vorstellung führte die Arminia zur Pause verdient.


Mit Sukuta-Pasu für Kruse kam St. Pauli aus der Kabine - und mit jeder Menge Aggressivität. Sofort übernahmen die Hamburger die Kontrolle und setzten Bielefeld unter Druck, was vor der Pause kaum einmal gelungen war. Mehr als zwei hervorragende Freistoßpositionen, aus denen Oczipka (50.) und Lehmann (59.) zu wenig machten, entstanden daraus aber zunächst nicht. Und schon bald konnten sich die Gäste wieder befreien, auch weil die St. Paulianer ihre Fehler im Spielaufbau nicht abstellten - und Bielefeld auf einmal unangenehmes Pressing spielte.

Und trotzdem musste die Gerstner-Truppe einmal das Glück bemühen: Lehmanns Freistoßknaller aus 25 Metern wehrte Eilhoff unkontrolliert mit dem Bauch ab, aber kein Hamburger stand als Abstauber bereit (76.). Es ging immer hektischer zu, St. Pauli merkte, dass die Zeit davonlief. Doch aus dem Spiel funktionierte fast gar nichts. Dafür knallte Bruns die dritte Top-Freistoßgelegenheit aus 17 Metern in die Mauer (87.). Ansonsten gab's in der Nachspielzeit nur noch Karten: Kauf und Lehmann sahen jeweils ihre fünfte Gelbe, Lechner nach seinem zweiten Foul Gelb-Rot.

Spielerisch dürftig und nach Standardsituationen zu ungefährlich hatte sich St. Pauli präsentiert, dafür gab es verdientermaßen keine Punkte. Auf der anderen Seite wusste Bielefeld vor allem im ersten Durchgang zu überzeugen und überstand auch den etwas größeren Druck nach der Pause unbeschadet. Damit ist die Gerstner-Elf wieder voll drin im Aufstiegsrennen. Am nächsten Montag kann gegen den KSC der nächste Schritt gemacht werden. Tags zuvor sucht St. Pauli bei 1860 München den Weg aus dem kleinen Tief.

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Aachen - Düsseldorf 0 - 1


Harniks Kunstschuss entscheidet das Derby
Fortuna Düsseldorf gewann am Ende etwas glücklich bei Alemannia Aachen mit 1:0, beendete damit die eigene Negativserie von zuletzt drei sieglosen Auswärtsspielen in Folge und pirscht sich zugleich wieder an die Aufstiegsplätze heran. Dabei waren die Alemannen fast über das gesamte Spiel hinweg klar spielbestimmend, konnten sich letztendlich aber gegen aufopferungsvoll kämpfende Fortunen, die ihre Abwehrschlacht zum Schluss in Unterzahl bestreiten mussten, nicht durchsetzen.

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Siegerfaust: Martin Harnik bejubelt sein sehenswertes 1:0.
© picture-alliance Aachens Trainer Michael Krüger konnte im Derby wieder auf seinen etatmäßigen Keeper Stuckmann, der bei der 2:3-Niederlage bei 1860 München wegen einer Grippe gefehlt hatte, vertrauen. Hohs rückte daher wieder auf die Bank. Allerdings mussten Demai (Magen-Darm-Virus) und Auer passen, sie wurden durch Burkhardt und Milchraum vertreten. Auf der Gegenseite tauschte Düsseldorfs Coach Norbert Meier im Vergleich zum klaren 4:0-Heimsieg über Rot Weiss Ahlen auf einer Position: Für Christ rutschte Kapitän Lambertz in die Startelf.

Bei guten äußeren Bedingungen begann das rheinische Derby mit hochmotivierten Alemannen, die läuferisch sowie kämpferisch überzeugten und zudem ein recht hohes Tempo vorlegten. Der Fortuna schmeckte diese couragierte Spielweise der Aachener zunächst überhaupt nicht, allerdings kamen die Düsseldorfer auch nur selten in Gefahr in Rückstand zu geraten. Denn die Krüger-Schützlinge betrieben zwar viel Aufwand, schlugen daraus aber kaum Kapital. Lediglich nach neun Minuten zwang Casper Fortunas Schlussmann Ratajczak vom rechten Fünfereck zum Eingreifen. Kurz darauf wurde Gueye wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung von Referee Deniz Aytekin zurückgepfiffen (11.).


Mit zunehmender Spieldauer stellte sich der Aufsteiger jedoch besser auf das Geschehen ein und gestaltete das Match nun offener. Torchancen gab es allerdings in dieser Phase kaum zu sehen. Erst in der 24. Minute sorgte Milchraum mit einem verdeckten 18-Meter-Schuss, den Ratajczak parierte, für Furore. Die Düsseldorfer waren bis dato in der Offensive nicht Erscheinung getreten. Erstmals taten sie das nach 26 Minuten - und das gleich mit Erfolg!

Nach einem Einwurf leitete Oehrl die Kugel in den Strafraum. Dort setzte sich Harnik gegen Olajengbesi durch und lupfte das Leder, während er in der Luft war, artistisch aus elf Metern mit dem rechten Fuß ins rechte Eck. Aachen reagierte mit wütenden Angriffen. Die Alemannen drängten nun mit aller Macht auf den Ausgleich, die meisten Angriffe der Gastgeber blieben jedoch wirkungslos. Zweimal wurde es aber für die Fortunen dann doch gefährlich: Allerdings scheiterten sowohl Herzig (35.) als auch Casper (36.) per Kopf an Ratajczak, der mit seinen Taten die knappe Pausenführung der Meier-Elf sicherte.

Fortuna wehrt sich mit Glück und Geschick


Abflug: Aachens Fiel (re.) hebt ab, Langeneke behält das Gleichgewicht.
© picture-alliance Für Casper war die Begegnung damit beendet. Der Rechtsverteidiger musste wegen eines Muskelfaserrisses im hinteren rechten Oberschenkel durch Adlung ersetzt werden. Der Ex-Fürther führte sich dann auch gleich prima ein. Seine präzise Flanke von rechts fand Gueye, mit dem Rücken zum Tor stehend gefährlich aufs Tor köpfte. Doch Ratajczak war erneut zur Stelle (48.).

Im Prinzip änderte sich nichts, die Alemannia rannte weiter mit brachialer Gewalt an, während sich die Düsseldorfer mit Glück und Geschick vehement verteidigten. Fortune hatte die Fortuna in der 55. Minute, als sich Ratajczak bei einem Freistoß von Fiel schwer verschätzte und die Kugel bei Herzig am rechten Fünfereck landete. Dessen Kopfball aus sechs Metern kratze der auf der Linie stehende van den Bergh jedoch weg. Meier reagierte auf den Sturmlauf der Aachener mit der Hereinnahme von Christ. Persönlich setzte der 29-Jährige zwar keine neuen Impulse, aber dennoch wurden die Düsseldorfer wieder stärker - auch weil die Kräfte beim Gegner langsam nachließen und sich folglich auch Freiräume für Konter ergaben.

Die frühzeitige Entscheidung blieb aber aus, denn Herzig klärte in letzter Sekunde vor Harnik (67.), während Stuckmann gegen Christ (68.) und Fink (72.) die Oberhand behielt. Es sollte aber noch einmal so richtig spannend werden, denn Düsseldorf musste die Schlussphase in Unterzahl überstehen. Lambertz sah innerhalb von nur fünf Minuten gleich zweimal die Gelbe Karte und musste folglich vorzeitig runter. Aachen blies nun zur Schlussoffensive - es sollte aber nicht sein!

Am Samstag gastiert die Alemannia aus Aachen bei Energie Cottbus, während Fortuna Düsseldorf tags zuvor Greuther Fürth zu Gast hat.

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