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...   Erstellt am 24.02.2012 - 22:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gladbach - Hamburg 1 - 1


Arslans Premierentreffer sichert einen Punkt

In einer intensiven Partie hat sich Borussia Mönchengladbach im Heimspiel gegen den HSV zwar einen Punkt gesichert, damit aber versäumt, zumindest vorläufig mit der anderen Borussia aus Dortmund nach Punkten gleichzuziehen. Dabei bestimmten die "Fohlen" trotz einiger Startschwierigkeiten den ersten Durchgang und gingen durch einen irregulären Treffer sogar in Führung, ehe der HSV nach der Pause deutlich stärker aufkam und letztlich verdient zum Ausgleich kam.


Gladbachs Trainer Lucien Favre musste Herrmann ersetzen, der sich beim 2:1 Kaiserslautern das Schlüsselbein gebrochen hatte. Hanke rückte nach auskuriertem grippalen Infekt wieder in die Startelf. HSV-Coach Thorsten Fink wechselte im Vergleich zur 1:3-Derbypleite gegen Werder Bremen ebenfalls einmal: Für den kurzfristig ausgefallenen Petric spielte Arslan von Beginn an.

Konsequentes Verschieben. Überzahl in Ballnähe. Intensives Pressing. Der sich offenbar die Gladbacher zum Vorbild genommen und setzte den ballführenden Borussen in der Anfangsphase stets mindestens zu zweit unter Druck. Zudem postierte sich die Defensivreihe der Gäste extrem hoch, so dass die "Fohlen" zunächst kaum einmal den Weg in die Tiefe fanden. Einzig Reus marschierte nach Hankes feinem Heber die Linie entlang, fand mit seiner flachen Hereingabe aber keinen Mitspieler (5.).

Generell litt der Spielfluss in der Anfangsphase unter der disziplinierten Abwehrarbeit beider Mannschaften. Kaum verwunderlich resultierte die bis dahin größte Chance der Partie also aus einer Standardsituation: Nach Reus' Eckstoß von rechts stand Brouwers am zweiten Pfosten völlig blank, scheiterte aus sieben Metern aber am auf der Linie klärenden Diekmeier (21.).

Von der Chance beflügelt wurden die Gastgeber nun stärker, spielten immer schneller und direkter nach vorne. Die Gäste hielten dagegen. Neustädters Traumpass vermochten der HSV allerdings nicht zu verhindern. Mit einem Heber aus der eigenen Hälfte in den Lauf von de Camargo hebelte er die komplette Hamburger Defensive aus. Ohne Konsequenzen. Allein vor Drobny traf der Belgier den Ball nicht voll und scheiterte am Hamburger Schlussmann (28.).

Die Borussia hatte das Geschehen inzwischen klar im Griff. Nur sporadisch spielten die Gäste nach vorn, über Ansätze kamen sie dabei jedoch nicht hinaus. Allerdings tauchte auch Gladbach immer seltener richtig gefährlich vor Drobny auf, nur um kurz vor dem Halbzeitpfiff doch noch das nötige Glück auf seiner Seite zu haben: Nachdem Arrango einen 30-Meter-Freistoß auf den Elfmeterpunkt gezirkelt hatte, schaltete Hanke - allerdings aus dem Abseits heraus -am schnellsten und ließ das Leder über den Scheitel in die Maschen rutschen - 1:0 (45.)!

Offenbar hatte der Treffer aber eher den Gästen Auftrieb gegeben. Denn angetrieben von Guerrero und Arslan intensivierte der HSV mit Wiederbeginn seine Offensivbemühungen. Nachdem die erste Co-Produktion des Sturmduos noch mit einem strammen Arslan-Schuss über den Querbalken geendet hatte (47.), klappte es beim zweiten Versuch deutlich besser: Im Anschluss an eine Ecke übersprang Guerrero Dante im Kopfballduell und bediente so Arslan, der aus kurzer Distanz locker sein erstes Bundesligator markierte (56.).

Die Borussia hatte indes völlig den Faden verloren. Vorne fehlten die Ideen, hinten bisweilen die letzte Konsequenz. Allerdings konnten die Gäste ihrerseits den Druck nicht aufrechthalten, das Geschehen verlagerte sich zusehends ins Mittelfeld. Einzig Nordtveits Distanzschuss rief einen der beiden Torhüter ernsthaft auf den Plan. Drobny war jedoch schnell unten und parierte glänzend (76.).

In der Schlussphase wollte den Gastgebern dann aber überhaupt nichts mehr gelingen. Leichte Abspielfehler. Unnötige Ballverluste. Kaum durchdachte Aktionen. Hamburg dagegen stand hinten sicher, kontrollierte das Geschehen, wusste sich vor dem gegnerischen Tor aber nicht mehr entscheidend ins Szene zu setzen und hatte sogar noch einmal Glück, dass sowohl Hanke als auch Arango zwei Großchancen kurz vor dem Ende nicht zu nutzen wussten (90.).

Borussia Mönchengladbach reist am kommenden Spieltag sonntags nach Nürnberg, während der HSV bereits tagszuvor den VfB Stuttgart empfängt.

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...   Erstellt am 25.02.2012 - 17:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Köln - Leverkusen 0 - 2


Bender trifft erst mit rechts, dann mit links

Leverkusen revanchierte sich beim rheinischen Derby in Köln für die deftige 1:4-Hinspielniederlage und nahm verdient drei Zähler mit. Der FC setzte Bayers Spielkunst Kampfkraft und Einsatzfreude entgegen und stand nach frühem Rückstand im ersten Durchgang dicht vor dem Ausgleich. Nach Wiederanpfiff vollendete die Werkself gleich ihren ersten Angriff und zog damit dem zwar nicht aufsteckenden, aber in seinen Mitteln beschränkten Rivalen den Zahn.


Kölns Trainer Stale Solbakken konnte zwar im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Nürnberg wieder auf Podolski zurückgreifen, hatte aber dennoch immense Personalsorgen: Geromel (Wadenverletzung), Sereno (Adduktorenprobleme), Brecko und Peszko (Gelbsperre) standen nicht zur Verfügung. Dafür rückten Andrezinho, Eichner, Roshi und eben Podolski in die Anfangsformation.

Leverkusens Trainer Robin Dutt setzte nach dem 4:1 gegen den FC Augsburg auf dieselbe Startelf.

Die Werkself war vor fast ausverkauftem Haus gegen tief stehende, auf Konter lauernde "Geißböcke" sofort das aktivere Team. Bayer war optisch klar überlegen, suchte aber bei seinen langen Ballstafetten zunächst zu sehr den Weg über die Mitte - und dort machte der FC, erstmals mit Lanig in der Innenverteidigung, die Räume dicht.

Auf der Gegenseite setzte Podolski mit einem gefährlichen Knaller aus ganz spitzem Winkel einen Nadelstich (6.). Köln brachte gegen das technisch überlegene Bayer Kampfkraft ein und ließ aus dem Spiel heraus wenig zu.

Unkonzentriertheiten und auch Abstimmungsprobleme in der neu formierten Abwehr führten dann aber zum schnellen Rückstand: Zunächst rettete Rensing noch gegen Benders 18-Meter-Schuss nach einer Ecke glänzend, war aber Sekunden später machtlos. Castro flankte nach erneuter, kurz ausgeführter Ecke. Toprak legte per Kopf auf Reinartz vor, der aus drei Metern an den rechten Pfosten nickte. Corluka köpfte den Abpraller Richtung Tor, wo Bender aus kürzester Distanz vollendete - 0:1 (16.)!

Der FC lockerte in der Folge seine Defensivhaltung, suchte wenig durchdacht, aber einsatzfreudig den Weg zurück in die Partie. Leverkusen brachten die Bemühungen der Gastgeber zunächst nicht aus der Balance - aber die Dutt-Schützlinge mussten sich vorwerfen lassen, aus ihrer besseren Spielanlage zu wenig zu machen.

Köln wurde nach einer knappen halben Stunde immer stärker. Novakovic hatte zwei mehr oder weniger gute Chancen zum Ausgleich (28., 38.), nach Lenos robustem Einsatz gegen Podolski im Strafraum ließ Referee Felix Brych weiterlaufen (33.). Für Leverkusen kam vor dem Kabinengang nur noch Renato Augusto vielversprechend zum Abschluss (32.).

Mit Chong Tese für Novakovic starteten die "Geißböcke" mit viel Elan in den zweiten Durchgang. Der Liga-Debütant prüfte bei seiner ersten Aktion gleich Leno (46.), Sekunden später blockte mit Clemens der eigene Mitspieler Podolskis Knaller ab (47.).

Bayer nahm dem rheinischen Rivalen aber schnell den Wind aus dem Segeln: Renato Augusto trat im Mittelfeld zum Solo an, umdribbelte Jajalo und spielte gefühlvoll in die Gasse zu Bender, der Rensing aus elf Metern mit trockenem Linksschuss keine Abwehrchance ließ (50.).

Die "Geißböcke" sahen ihre Felle davonschwimmen. Leverkusen zog sich etwas zurück, kontrollierte aus sicherer Abwehr das Geschehen. Gegen stets bemühte, aber in ihren Mitteln beschränkte Solbakken-Schützlinge geriet die Werkself kaum in Gefahr. Podolski hätte dem Spiel vielleicht noch eine Wende geben können, rutschte aber in aussichtsreicher Position aus (63.).

Viel mehr kam nicht vom Abstiegskandidaten. Da auch die Dutt-Elf nur selten aus ihrem Energiesparmodus hochschaltete (Kießling, Lattenkopfball, 76.), taten sich die Kontrahenten bis zum Schlusspfiff nicht mehr großartig weh. Der Werkself gelang die Revanche für die empfindliche 1:4-Hinspielpleite, die Niederlage verstärkt die Abstiegssorgen der Kölner.

Köln reist am Sonntag in den Kraichgau und beschließt um 17.30 Uhr in Hoffenheim den nächsten Spieltag.Leverkusen empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den FC Bayern.

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Stuttgart - Freiburg 4 - 1


Harnik trifft doppelt, Boulahrouz mit dem Rücken

Der VfB Stuttgart entschied das Südwest-Derby gegen einen couragierten, aber auch glücklosen SC Freiburg mit 4:1 für sich und etabliert sich damit im Mittelfeld der Tabelle. Für die Breisgauer, die 2012 noch ohne Auswärtspunkt sind, wird die Luft nach dem fünften sieglosen Spiel in Folge immer dünner und der Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen immer größer.


VfB-Coach Bruno Labbadia gab im Vergleich zum 2:4 bei Hannover 96 Kuzmanovic und dem wiedergenesenen Tasci den Vorzug vor Gentner und Maza, die auf der Bank Platz nehmen mussten. Freiburgs Trainer Christian Streich hingegen sah nach dem 0:0 gegen Bayern München keinen Grund für personelle Änderungen.

Beide Mannschaften starteten mit Bedacht ins Südwest-Derby. Sowohl die Schwaben als auch die Breisgauer waren primär auf eine stabile Grundordnung gepolt und vernachlässigten daher ein wenig die Offensive. Durch enorme Effizienz glänzten allerdings die Stuttgarter, die ihren ersten vernünftigen Angriff gleich nutzten, um in Führung zu gehen: Sakai schlug den Ball von der Mittellinie aus hoch auf die rechte Seite zu Harnik. Dieser stand besser als Schmid, nahm das Leder mit, kreuzte geschickt mit Ibisevic und ließ danach Baumann im Kasten der Freiburger aus elf Metern nicht den Hauch einer Chance (12.).


Die Freiburger zeigten sich nicht sonderlich beeindruckt, vielmehr drängten sie auf den Ausgleich und sorgten nach einer Ecke, ohnehin die VfB-Schwachstelle in dieser Saison, für Aufregung im schwäbischen Strafraum - nur kam kein Breisgauer entscheidend zum Abschluss (16.). Deutlich zielstrebiger war da schon der VfB, der durch Hajnal die nächste gute Chance verbuchte (18.). Drei Minuten später klingelte es erneut im SC-Kasten: Schmid verschätzte sich böse bei Ulreichs weitem Abwurf, sodass Harnik freie Bahn hatte. Der Österreicher marschierte nach vorne und bewies dann das Auge für Okazaki am zweiten Pfosten - 2:0.

Trotz des Zwei-Tore-Rückstandes steckten die Gäste weiterhin nicht auf. Der Sportclub drängte munter nach vorne und belohnte sich dafür nach 27 Minuten. Jendriseks Ecke wurde lang und länger und landete bei Diagné, der aus vier Metern Ulreich durch die Hosenträger köpfte und seinem Team Auftrieb gab.
Rosenthal im Pech - Boulahrouz' Rücken bringt die Vorentscheidung



Freiburg legte danach einen Zahn zu und erspielte sich gegen immer passivere Schwaben zunehmend Feldvorteile, Zwingendes sprang dabei allerdings nicht heraus. Auf der anderen Seite sorgte lediglich Kuzmanovic mit einem etwas zu ungenauen Freistoß für Furore (32.), sodass es letztlich ohne weitere Höhepunkte zum Pausentee ging.

Der zweite Durchgang hatte auch gleich fast einen Paukenschlag zu bieten: Makiadi entwischte auf der linken Außenbahn und flankte mustergültig in den Fünfer zu Rosenthal. Dieser musste nur noch einschieben, knallte das Leder aus drei Metern aber nur an den rechten Pfosten (48.). Pech für die Freiburger, die auch nach der Pause den agileren Eindruck machten. Die Stuttgarter strahlten in dieser Phase eigentlich nur nach Standards Gefahr aus, so zirkelte Hajnal einen 18-Meter-Freistoß knapp links vorbei (50.).

Es war ein durchaus lebhaftes Duell, das allerdings nur wenige echte Torchancen zu bieten hatte. Beiden Mannschaften fehlte es an zündenden Ideen. In der 62. Minute kombinierte sich der VfB allerdings einmal sehenswert durch die gegnerischen Reihen, Hajnal zog aber gegen Baumann den Kürzeren (62.). Den folgenden Eckball schlug der Ungar an den kurzen Pfosten. Ibisevic schraubte sich hoch und köpfte aufs Tor, Boulahrouz stand im Weg, duckte sich aber und lenkte die Kugel noch entscheidend mit dem Rücken in die Maschen (63.).

Das war die Vorentscheidung, denn in der Folge war das ganz große Aufbäumen der Breisgauer nicht zu erkennen. Zwar versuchten es die Gäste, nur fehlte es eben am letzten Willen. Lediglich der eingewechselte Reisinger wollte noch etwas reißen, hatte aber kein Abschlussglück (77., 82.). Wie man es besser macht, zeigte Harnik wenige Sekunden später: Auf Zuspiel von Hajnal bewies der Österreicher seine Torjägerqualitäten und markierte aus zehn Metern den 4:1-Endstand.

Beide Mannschaften sind am kommenden Spieltag erneut samstags an der Reihe: Stuttgart in Hamburg, Freiburg erwartet die Schalker.

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Wolfsburg - Hoffenheim 1 - 2


Babbel gewinnt erneut in Wolfsburg

Bereits in der Hinrunde konnte Markus Babbel, noch als Hertha-Trainer, in Wolfburg gewinnen. Mit seinem neuen Verein gelang ihm das Kunststück erneut. Gegen verschlafen wirkende "Wölfe" standen sich die Kraichgauer dabei eher selbst im Weg. Die Gäste ließen ein halbes Dutzend bester Torchancen liegen und hätten schon wesentlich früher die Weichen Richtung Sieg stellen müssen.

Wolfsburgs Trainer Felix Magath ist bei seiner Startaufstellung immer für eine Überraschung gut. Nach dem 0:4 auf Schalke brachte er im Angriff den lange verschmähten Helmes für Mandzukic. Dazu wurden noch Hasebe, Madlung und Orozco aus dem Team genommen und durch Sissoko, Dejagah und Josue ersetzt. Die TSG mit Trainer Markus Babbel trat nach dem 1:1 gegen Mainz 05 mit nur einer Veränderung in der Anfangsaufstellung an: Babel begann für Weis.

Wolfsburgs Abwehr startete verschlafen in die Partie und die Gäste nutzten sofort die Gunst der Stunde. Bereits nach 20 Sekunden steuerte Lakic mit einem Pass von Babel auf das Wolfsburger Tor zu und wurde erst im letzten Moment gestoppt. Die TSG setzte sofort nach und erwischte wenige Sekunden später die "Wölfe"-Abwehr erneut auf dem falschen Fuß. Williams gewann halbrechts ein Kopfball-Duell gegen Josue und schickte Vukcevic Richtung Tor. Dessen Schuss parierte Benaglio noch glänzend, doch in der Mitte stand Roberto Firmino goldrichtig und staubte zum 0:1 ab (2.).

Wolfsburg wirkte in der Folgezeit verunsichert und hatte gegen die früh angreifenden Gäste bereits im Aufbau Probleme. Nach Intensivierung der Angriffsbemühungen stellten sich aber doch kleine Tormöglichkeiten ein. Sissoko mit einem Kopfball (6.) und Helmes mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (17.) scheiterten jedoch.

Die Abwehr blieb aber das Sorgenkind des Heimteams. In der 18. Minute ließen sich Träsch und seine Mitstreiter von Johnson überlaufen. Der fand mit einem Querpass Roberto Firmino völlig frei vor dem VfL-Tor. Der Brasilianer brachte aber das Kunststück fertig, den Ball aus kurzer Distanz über das Tor von Benaglio zu jagen.

In der Folgezeit kamen die Hausherren besser in die Partie, konnten aber nach wie vor weder in der Abwehr, noch im Angriff überzeugen. Die Magath-Elf hatte zwar ein Übergewicht im Mittelfeld, echte Torchancen blieben für die Hausherren aber Mangelware. Lediglich zwei Versuche aus der Distanz durch Dejagah (22.) und Jiracek (31.) sorgten für ein klein wenig Gefahr für das Hoffenheimer Tor.

Anders die Gäste: Erneut hatte Roberto Firmino in der 41. Minute ein Tor auf dem Fuß. Mit einem einfachen Pass war die VfL-Abwehr ausgehebelt worden. Der Brasilianer zog von der linken Strafraumecke ab, Benaglio verhinderte Schlimmeres.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Felix Magath mit Polter einen zweiten "echten" Stürmer für Sissoko ein. Damit sollte die sattelfest wirkende Defensive der Gäste mehr unter Druck gesetzt werden.

Echte Verbesserungen im Angriffsspiel der Hausherren waren aber zunächst nicht zu verzeichnen. Die Gäste standen sicher in der Defensive und griffen die "Wölfe" früh an. Diese kamen nicht einmal in die Nähe von Starkes Tor. Dazu regte sich langsam Unmut unter den Fans im Stadion, was die Magath-Elf noch nervöser agieren ließ.

In der Folgezeit hatten die Hoffenheimer mehrfach die Möglichkeit, das Spiel bereits vorzeitig zu entscheiden. Die Gäste scheiterten allerdings im Abschluss. Babel (56.), Johnson (63.) und Roberto Firmino (65.) brachten den Ball aus besten Positionen nicht über die Linie.

Auf der Gegenseite half ein Elfmeter den "Wölfen". Schäfer wollte sich mit dem Ball am Fuß an Beck vorbeidribbeln. Beide gerieten aneinander und Beck zog dem Wolfsburger zu Boden. Schiedsrichter Markus Schmidt entschied ohne zu zögern auf Strafstoß. Helmes ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den fälligen Elfmeter sicher ins linke untere Eck (68.).

Auch der Ausgleich trug nicht zur Beruhigung der Wolfsburger Nerven bei. Hoffenheim blieb am Drücker, doch die Babbel-Schützlinge vergaben selbst die besten Gelegenheiten. In der 72. Minute schoss Vukcevic, der bereits Benaglio umkurvt hatte, Träsch auf der Linie in die Beine. Wenige Minuten später köpfte erneut Vukcevic eine Flanke von Roberto Firmino auf das Wolfsburger Tor. Benaglio fischte den Ball raus, wobei es nicht eindeutig festzustellen war, ob das Leder die Linie überquert hatte (79.). Danach scheiterte auch noch Rudy mit einem Direktschuss am Schweizer Nationaltorwart (81.).

Wolfsburg versuchte dagegen zu halten, die einzige echte Torchance machte jedoch Starke zunichte, als er einen Schuss von Sio aus dem linken oberen Eck boxte (80.).

Die Anstrengungen der Hoffenheimer sollten aber doch noch von Erfolg gekrönt werden. In der 84. Minute erwischte Roberto Firmino den Ball in der Wolfsburger Hälfte und bediente sofort den eingewechselten Schipplock mit einem Steilpass. Der Hoffenheimer Joker war frei vor Benaglio und behielt die Nerven. Von der Strafraumgrenze ließ er dem Torwart keine Chance.

In der Schlussphase bäumten sich die Hausherren noch einmal auf. 1899-Keeper Starke hielt den Sieg in der Schlussminute aber fest, indem er einen Kopfball von Jönsson nach Rodriguez-Freistoß mit einem Reflex über die Latte beförderte.

Wolfsburg tritt am kommenden Samstag um 15:30 Uhr in Kaiserslautern an. Am Sonntag empfängt Hoffenheim empfängt 1. FC Köln um 17:30 Uhr.

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Mainz - Lautern 4 - 0


Mainzer Offensivfeuerwerk gegen schwachen FCK

In einem äußerst einseitigen rheinland-pfälzischen Derby stellte der 1. FSV Mainz 05 die Weichen schon früh auf Sieg und verschaffte sich durch den Erfolg viel Luft zur Abstiegszone. Kaiserslautern enttäuschte auf ganzer Linie, präsentierte sich in der Defensive sehr anfällig und in der Offensive äußerst harmlos.


Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel stellte sein Startformation nach dem 1:1 bei der TSG Hoffenheim auf drei Positionen um. Für Noveski, Baumgartlinger und Ivanschitz spielten Bungert, Nicolai Müller und Choupo-Moting.

Sogar vier Umstellungen nahm Lauterns Coach Marco Kurz im Vergleich zum 1:2 gegen Möchengladbach vor: An Stelle von Rodnei, Jessen, Swierczok und Sahan kamen Abel, Yahia, Kouemaha und Derstroff von Beginn an zum Einsatz.

Mainz machte von der ersten Sekunde an Druck und ging früh in Führung. Zidan kam nach perfekter Vorarbeit von Nicolai Müller im Strafraum zur Direktabnahme und traf flach ins linke Toreck (2.). Es war der vierte Treffer im vierten Spiel nach seiner Rückkehr aus Dortmund für den Ägypter. Während die Pfälzer bei ihren Offensivbemühungen wenig kreativ und umständlich agierten, brachte der 1. FSV die Hintermannschaft der "Roten Teufel" immer wieder mit schnellem, direkten Spiel in Bedrängnis.


So auch in der 17. Minute: Soto leitet eine gefühlvolle Flanke über die Lauterer Abwehr im Strafraum gekonnt zu Szalai weiter, der am Fünfmeterraum nur noch ins leere Tor einschieben musste. Wenig später misslang Zabavnik eine Flanke von links zum völlig frei am Fünfmeterraum stehenden Nicolai Müller, der daher um die große Chance zum 3:0 gebracht wurde (21.).

Doch Müller sollte noch zu seinem Treffer kommen. Maßgenau angespielt von Zidan ließ der Ex-Fürther in der 30. Minute in halbrechter Position erst Tiffert stehen und traf dann an Trapp, der nur noch die Fingerspitzen an den Ball bekam, vorbei ins linke Toreck (30.). In der Folge schaltete Mainz einen Gang zurück, kontrollierte die Partie gegen ideenlose und zu passive Pfälzer aber weiterhin souverän. Ein Lattenknaller von Tiffert vom Strafraumrand in der 44. Minute war die einzige hochkarätige Gelegenheit der "Roten Teufel" im ersten Durchgang.


Nach der Pause brachte Marco Kurz Fortounis und Jörgensen für die wirkungslos gebliebenen Tiffert und Kouemaha. Zwar präsentierte sich der FCK nach Wiederbeginn in den Zweikämpfen wacher und bissiger, spielerisch ändert sich jedoch wenig. Mainz blieb das deutlich aktivere Team.
Mainzer Fans


In der 50. Minute rettete Borysiuk nach einem Kopfball von Kirchhoff mit Glück und viel Geschick per Hacke auf der eigenen Torlinie. Und es ging weiter Richtung Gehäuse von Trapp. Erst schoss Zidan aus halbrechter Position im Strafraum am Tor vorbei (57.), dann rettete erst Simunek gegen den Ägypter gerade noch rechtzeitig (58.), kurz darauf Abel gegen die durchgebrochenen Zabavnik und Choupo-Moting (59.).

Die Pfälzer konnten sich kaum einmal mit einem strukturierten Angriff aus der eigenen Hälfte befreien. Mainz war spielerisch klar überlegen. Rettete Trapp in der 68. Minute noch gegen Caligiuri, war der FCK-Keeper wenig später machtlos. Nach einer Kerze von Jörgensen im eigenen Sechzehner erzielte Choupo-Moting aus kurzer Distanz den Endstand (74.). In der Schlussphase verhinderte Trapp gegen Ivanschitz eine noch höhere Pleite (88.).

Mainz reist am kommenden Samstag (18.30 Uhr) zu Tabellenführer Borussia Dortmund. Kaiserslautern empfängt zuvor den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr).

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Augsburg - Hertha 3 - 0


Oehrl zieht der Hertha in zwei Minuten den Zahn

Auch unter Neu-Coach Otto Rehhagel kommt Hertha BSC nicht in Tritt. Gegen den Abstiegskonkurrenten FC Augsburg endete die Dienstfahrt mit einer 0:2-Niederlage, die binnen weniger Minuten im zweiten Durchgang zustande kam. Berlin rutscht durch die erneute Pleite auf den Relegationsplatz ab, Mitaufsteiger Augsburg verlässt hingegen die Abstiegsränge.
Augsburg begann den zweiten Spielabschnitt etwas aktiver als die Gäste. Die Luhukay-Elf wirkte bemüht, ohne aber wirklich durch entschiedenen Zug zum Tor aufzufallen. Der erste kleine Dämpfer für Berlin kam aus den eigenen Reihen. Niemeyer handelte sich nach Foul an Baier seine fünfte Gelbe Karte und eine Spielsperre ein (46.). Kurz darauf wurde er für Rukavytsya ausgewechselt (52.).
Nur schwer zu bremsen: Augsburgs Oehrl stand in der Startelf und belohnte das Vertrauen mit zwei Treffern. Herthas Mijatovic und Keeper Kraft waren da machtlos.

Jos Luhukay nahm im Vergleich zum 1:4 in Leverkusen drei Wechsel vor. Sankoh, Oehrl und Baier (nach Gelbsperre) kamen neu. Ndjeng, Davids sowie erstmals in dieser Saison auch Mölders saßen zunächst nur auf der Bank.

Otto Rehhagel verhielt sich bei seinem Debüt auf der Hertha-Bank konservativer. Nach dem 0:1 gegen Dortmund musste nur Rukavytsya seinen Platz räumen, dafür stürmte Lasogga.

Das Duell zwischen dem Vorletzten aus Augsburg und der nur zwei Plätze und zwei Zähler besser positionierten Hertha war kein spielerischer Leckerbissen. Abstiegskampf war angesagt in der SGL-Arena und so bestimmten vom Start weg viele eng wie hart geführte Zweikämpfe das Bild. Beide Mannschaften wiesen Unsicherheiten im Spielaufbau auf, richtiger Spielfluss kaum nur selten auf.
Verhaegh rettet vor der Linie - Raffael schießt scharf

Spannend war es aber allemal, denn dank großer Laufarbeit und Engagement kam es vor beiden Toren zu kniffligen und gefährlichen Szenen. Hertha machte dabei den Anfang. Mittelfeldlenker Raffael setzte sich im Sechzehner in Szene, überwand Jentzsch mit einem Flachschuss auf das lange Eck, doch Verhaegh kratzte das Spielgerät noch von der Linie (10.).


Der FCA besann sich Mitte der ersten Hälfte auf die Offensive: Koo kam zwar eher zufällig vor dem Gäste-Strafraum zum Abschluss, stellte Berlins Torwart Kraft vor eine schwere, aber letztlich bestandene Prüfung (25.). Nur Sekunden später kam Oehrl völlig frei zum Kopfball - unbedrängt lenkte der Stürmer den Ball rechts vorbei (26.). Herthas Antwort kam durch Janker. Der Rechtsverteidiger jagte die Kugel aus günstiger Position aber auch neben das Tor (34.). Zwei Szenen in den Strafräumen führten trotz erheblichem Körpereinsatzes nicht zu Strafstößen. Langkamp behauptete sich ebenso fair gegen Lasogga (21.) wie Kobiashvili gegen Hosogai (28.).

Augsburg begann den zweiten Spielabschnitt etwas aktiver als die Gäste. Die Luhukay-Elf wirkte bemüht, ohne aber wirklich durch entschiedenen Zug zum Tor aufzufallen. Der erste kleine Dämpfer für Berlin kam aus den eigenen Reihen. Niemeyer handelte sich nach Foul an Baier seine fünfte Gelbe Karte und eine Spielsperre ein (46.). Kurz darauf wurde er für Rukavytsya ausgewechselt (52.).
Oehrl macht ernst - Berlin wird kalt erwischt

Luhukays Schachzug, Oehrl für Mölders eine Chance zu geben, zahlte sich jetzt aus. Der Stürmer rackerte sich zu Chancen, wurde zunächst noch von Hubnik und Kraft abgelaufen (59.), dann aber behielt er jeweils auf Vorlage des Südkoreaners Koo zweimal glänzend die Übersicht: Binnen zwei Minuten (61., 63.) erzielte er seine Saisontore Nummer zwei und drei und schoss den FCA auf die Siegerstraße.
Otto Rehhagel


Denn von der Hertha kam nun kaum noch wirkliche Gegenwehr. Die Hauptstädter wirkten geknickt, es mangelte an Ideen und die Fuggerstädter waren nun deutlich Herr im eigenen Haus, vertändelten aber die sich nun bietenden Kontermöglichkeiten leichtfertig. Jubel brandete auf, als Oehrl knapp zehn Minuten vor dem Schlusspfiff das Feld für Mölders räumte (79.).

Das Spiel besaß noch einen weiteren Höhepunkt: Joker Ndjeng verwandelte in der Nachspielzeit aus 16 Metern zum 3:0-Endstand (90.+2). Augsburgs Sieg war unter Dach und Fach. Berlin verlor hingegen auch unter Otto Rehhagel das nun insgesamt siebte Spiel in Serie. Die Folge: Hertha steht nun auf dem Relegationsplatz, Augsburg schaffte den Sprung auf einen Nichtabstiegsrang.

Augsburg tritt am kommenden Spieltag samstags bei Hannover 96 an. Die Hertha empfängt dann den SV Werder Bremen.

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Bremen - Nürnberg 0 - 1


Werder drückt - Esswein trifft - Der Club nimmt die Punkte mit

Der 1. FC Nürnberg wiederholte seinen Vorjahreserfolg im Weserstadion und entführte mit einem 1:0-Erfolg gegen den SV Werder Bremen alle Punkte in die Noris. Die Franken verdienten sich den Sieg vor allem dank einer couragierten Defensiv-Leistung, Werder hingegen vergab die sich bietenden Möglichkeiten und rutscht in der Tabelle auf Platz sechs ab.

Bremens Coach Thomas Schaaf, nach dem 3:1 in Hamburg, und auch Nürnbergs Trainer Dieter Hecking nach dem 2:1 gegen Köln, sahen beide keinen Anlass, etwas an ihren siegreichen Mannschaften zu verändern.

Werder begann schwungvoll, versuchte es vom Start weg vor allem über die linke Angriffsseite die Nürnberger Abwehr zu knacken. Doch mehr als einen Schuss von Trybull (7.) ließen die Gäste in der Anfangsphase nicht zu - die Franken spielten selbstbewusst und auch mit entsprechendem Einsatz. Früh schon sah Balitsch eine Gelbe Karte, handelte sich so ein Spiel Sperre ein (5.).

Werder war sichtlich bemüht, verhedderte sich aber zusehends in der eng zugestellten Nürnberger Hälfte. Das recht eindimensionale Spiel der Gastgeber war simpel zu verteidigen und der Altmeister wurde frecher. Esswein jagte einen Versuch aus spitzem Winkel vorbei (12.). Für Werder nahm Junuzovic noch einmal aus der Distanz Maß, schoss drüber (16.).

Es häuften sich mit zunehmender Spielzeit die Ungenauigkeiten bei beiden Mannschaften. Werder rückte bei Ballbesitz immer wieder sehr weit auf, bot den Nürnbergern so manches Mal viel Platz für einen Konter. Und viel fehlte nicht zur Führung, als Hegeler vom Strafraumrand aus flach abschloss und knapp verfehlte (29.).

Die Bremer hatten weiterhin mehr vom Spiel, kamen dabei aber nie wirklich richtig hinter die Nürnberger Defensivreihen. Und die Franken stichelten weiter, hatten so auch die besseren Möglichkeiten. Hegeler trat kurz vor dem Tor über den Ball (38.), Pekhart köpfte eine Esswein-Flanke wuchtig auf das gegnerische Gehäuse, Wiese parierte famos (39.). Kurz vor der Pause ließ Pizarro noch einmal Klasse aufblitzen, nahm eine Flanke mit der Brust an und spitzelte knapp vorbei. (43.).

Nach dem Seitenwechsel drehte zunächst Werder auf. Marin prüfte Schäfer aus der Distanz (47.), Pizarro traf aus ungünstigem Winkel nur den Außenpfosten (48.). Und auch Nürnberg gab schnell die Visitenkarte ab. Esswein und Chandler gaben Warnschüsse ab, die jedoch recht harmlos gerieten (51., 52.). Die Gastgeber waren jetzt aber zielgerichteter. Junuzovic machte Schäfer Arbeit (55.) und vor allem Marin, der freistehend vergab (62.), hätte das 1:0 eigentlich machen müssen. So blieb der Club im Spiel, konterte über Balitsch und Hegeler und am Ende durfte Esswein aus der Nahdistanz abstauben (65.).

In der Folge blieb Werder die entsprechende Antwort schuldig. Nürnberg verteidigte weiter konsequent, stand hinten stabil und ließ nur herzlich wenig zu. Dabei zogen sich die Franken teils sehr weit zurück. Auch ein Wechsel von Junuzovic zu Füllkrug blieb ohne sichtbare Folgen (73.).

Die Schlussphase geriet spannend. Der Club wehrte sich nach Kräften, nutzte die Spielpausen dankbar und schaffte es, Bremen bis zum Schlusspfiff auf Distanz zu halten. teils mit Geschick, teils mit Glück, so wie bei Hlouseks rettungstat auf der Linie (90. +1). So bei Hlouseks Kopfball aufs eigene Tor, den Schäfer entschärfte (90. +4). Die Hecking-Elf fuhr so ganz wichitge Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein, während Werder Bayer Leverkusen in der Tabelle vorbeiziehen lassen musste und auf Platz sechs abrutschte.

Werder spielt am kommenden Samstag auswärts, trifft auf die Vereinsikone Otto Rehhagel. Es geht gegen die Hertha. Nürnberg empfängt Gladbach.

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...   Erstellt am 26.02.2012 - 17:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bayern - Schalke 2 - 0


Ribery bringt die Kritiker zum Schweigen

Der FC Bayern München hat sich gegen den FC Schalke 04 durchaus eindrucksvoll im Meisterschaftsrennen zurückgemeldet und seine Kritiker zum Schweigen gebracht. Der FCB war fast über das gesamte Spiel hinweg gegen die Königsblauen spielbestimmend und hatte in Ribery den Mann des Tages in den eigenen Reihen. Durch den Dreier überholte der Rekordmeister in der Tabelle Borussia Mönchengladbach und ist damit wieder erster Verfolger von Spitzenreiter Dortmund.

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes verzichtete nach dem 0:1 in der Champions League beim FC Basel auf Kroos und Tymoshchuk, die es sich auf der Bank gemütlich machen mussten. Luiz Gustavo sowie Müller standen dafür in der Startformation des Rekordmeisters.

Schalkes Coach Huub Stevens indes sah keinen Grund für personelle Änderungen und vertraute derselben Elf wie beim 3:1 n.V. in der Europa League gegen Viktoria Pilsen.

In der ausverkauften Allianz-Arena entwickelte sich von Anfang an ein rasantes Duell zweier Mannschaften, die sich auf Augenhöhe begegneten. Die Münchner investierten als Gastgeber naturgemäß mehr in die Offensive, während die Schalker auf Standards und schnelle Konter lauerten. Nach sechs Minuten mussten die Gäste allerdings gleich zwei Schrecksekunden überstehen: Ribery dribbelte sich über links durch und brachte den Ball anschließend zu Müller, der aus elf Metern unbedrängt abzog, gegen Hildebrand aber kein Land sah. Der Schalker Keeper parierte dann auch noch Robbens Nachschuss glänzend und hielt seinen Kasten damit sauber.


Es war zwar ein ausgeglichenes Duell, es kamen aber nur die Münchner zu Abschlüssen. Vor allem Müller, der häufig über die Außen bedient wurde, stellte sich als steter Unruheherd heraus - nur brachte er das Runde gleich mehrfach nicht ins Eckige unter (13., 24., 26.).

Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Geschehen allerdings immer mehr in die Hälfte der Knappen, die kaum noch für Entlastung sorgen konnten. Der Druck der Münchner wurde größer - Ribery (31.) und Robben (33.) sorgten weiter für Unruhe. In der 36. Minute erkämpfte sich Luiz Gustavo gegen Höger ziemlich robust den Ball und schickte umgehend Ribery mit einem langen Ball auf die Reise. Der Franzose zündete den Turbo, lupfte das Leder zuerst über den herausgekommenen Hildebrand hinweg und schob es dann ins leere Tor ein - 1:0. Auch wenn Luiz Gustavos Einsatz foulwürdig war, die Führung ging in Ordnung.

Das Tor gab den Münchnern weiteren Auftrieb. Der FCB drückte auf die Tube und hätte vor der Pause noch nachlegen können, Müller scheiterte jedoch aus kürzester Distanz am glänzend reagierenden Hildebrand (40.). Etwas später durfte sich dann auch Neuer gegen Fuchs' Pfund aus 20 Metern auszeichnen (43.), ehe wiederum Hildebrand in Aktion trat - diesmal gegen Lahms Schlenzer (45.) - und damit einen noch höheren Pausenrückstand der Gelsenkirchener verhinderte.
Matip vergibt die dicke Chance zum Ausgleich - Ribery macht alles klar



Ohne lange Wartezeit ging's nach dem Seitenwechsel, den beide Teams personell unverändert begingen, furios weiter. Für den ersten Aufreger sorgte Badstuber, der nach einer Ecke per Kopf an der Latte scheiterte (46.). Im direkten Gegenzug hätte Matip den Ausgleich machen können, wenn nicht müssen. Der Deutsch-Kameruner schob die Kugel aus 16 Metern aber knapp links vorbei (47.). Das war dann aber auch schon alles an gelungenen Schalker Offensivaktionen, es spielte nämlich fast nur noch eine Mannschaft: Der FC Bayern München.

Die Heynckes-Elf drückte und sorgte vor allem über den agilen Ribery für Furore. Der Franzose bediente gekonnt Gomez (48.) und Robben (49.). Weil beide kein Abschlussglück hatten, nahm Ribery schließlich das Heft selbst in die Hand und markierte nach Doppelpass mit Müller das mittlerweile hochverdiente 2:0 (55.). Damit war die Vorentscheidung gefallen, die Schalker hatten kaum noch etwas entgegenzusetzen. Daran änderten auch die Einwechslungen von Obasi und des wiedergenesenen Holtby nichts.

Bei den Königsblauen machte sich nun auch der Kräfteverschleiß aus der Europa League, als man in die Verlängerung musste, bemerkbar. Es fehlte einfach das letzte Fünkchen Einsatzbereitschaft. Folglich hatten die Bayern leichtes Spiel, die komfortable Führung zu verwalten. Dass der Sieg am Ende nicht noch höher ausfiel, hatten die Knappen eigentlich nur der abnehmenden Konzentration der Gastgeber zu verdanken. So köpfte Müller nach einem Freistoß aufs Tor und hätte die Kugel wohl versenkt, allerdings ging der im Abseits stehenden Olic - inzwischen eingewechselt - noch hin, sodass der Treffer nicht zählte (73.). Kurz vor Schluss zeichnete sich Hildebrand noch einmal gegen Robbens sehenswerten Direktschuss aus und sorgte damit für den Endstand (89.).

Beide Mannschaften sind wieder am kommenden Samstag gefordert: Bayern München reist dann nach Leverkusen, die Gelsenkirchener treten in Freiburg an.

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...   Erstellt am 26.02.2012 - 19:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dortmund - Hannover 3 - 1


Ya Konan kam, traf und verlor

Dank eines hart erkämpften 3:1-Erfolgs über Hannover 96 hat Meister Borussia Dortmund seinen Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut und gleichzeitig die neun Spiel andauernde niederlagenlose Serie der Niedersachsen beendet. Trotz einer überlegen geführten ersten Hälfte inklusive Zwei-Tore-Vorsprung musste der BVB nach Ya Konans Traumtor allerdings noch einmal zittern, ehe Perisic den Erfolg kurz vor dem Sieg sicherstellte.


Jürgen Klopp konnte im Vergleich zum 1:0 in Berlin wieder auf Kagawa zurückgreifen. Nur gut eine Woche nach seinem Außenbandanriss im Sprunggelenk verdrängte der Japaner Barrios bereits wieder aus der Startelf. Mirko Slomka nahm im Vergleich zum 1:0 gegen Brügge zwei Veränderungen an seiner Mannschaft vor: Anstelle von Pander, der sich einen Infekt eingefangen hatte, sowie Chahed spielten Schulz und Cherundolo von Beginn an.

Wenn die beiden am längsten ungeschlagenen Teams der Liga aufeinandertreffen, ist die Erwartungshaltung naturgemäß ein wenig höher. Weder der BVB noch Hannover waren zu Beginn jedoch bereit, allein deshalb unnötiges Risiko zu gehen. Abtasten war angesagt. Nicht ganz überraschend übernahm der BVB zuerst das Kommando und näherte sich dem Hannoveraner Strafraum mit einigen sehenswerten Kombinationen an. Dort angekommen gab es gegen gut stehende Gäste zunächst allerdings kein Durchkommen.

Nach acht Minuten mussten die Gelb-Schwarzen dann auch noch einen Rückschlag verkraften. Diouf hatte Bender im Mittelfeld mit dem Fuß im Gesicht getroffen, so dass der Nationalspieler blutend ins Krankenhaus gebracht werden musste. Gündogan kam in die Partie. Doch wie so häufig, einmal in Schwung gekommen, ließ sich der Meister auch diesmal nicht aus dem Konzept bringen und erhöhte den Druck auf die Gäste-Abwehr zusehends.

Den Niedersachsen fehlten in dieser Phase die Mittel, spielerisch dagegenzuhalten. Zwar waren sie inzwischen intensiver um Offensivaktionen bemüht, über Ansätze kamen sie dabei jedoch nicht heraus. Zudem trug der BVB seine Angriffe nun mit immer größer werdender Vehemenz vor. Die Frage lautete also nicht ob, sondern wann Dortmund in Führung gehen sollte. Die Antwort: Nach 27 Minuten. Piszczek hatte Lewandowski sehenswert in Szene gesetzt und der Pole Zieler mit einem von Eggimann noch leicht abgefälschten Schuss ins kurze Eck keine Abwehrmöglichkeit gelassen - 1:0!

Nun waren die Dortmunder vollends Herr im eigenen Haus. Angriff über Angriff rollte auf den Hannoveraner Kasten zu. Einzig die mangelnde Chancenverwertung musste sich der Meister in dieser Phase vorhalten lassen. Nacheinander vergaben Schmelzer (37.), Lewandowski (40.), Kuba und Kagawa (45.) auch beste Einschussgelegenheiten, so dass Schiedsrichter Manuel Gräfe die Akteure beim Stande von 1:0 zum Pausentee bat.


Dem Dortmunder Sturmlauf tat die viertelstündige Unterbrechung freilich keinen Abbruch. Nicht einmal zehn Minuten dauerte es nach Wiederbeginn, ehe Lewandowski eine polnische Ko-Produktion zum 2:0 vollendete: Nachdem Kuba Piszczeks Hereingabe zu einer optimalen Vorarbeit genutzt hatte, schob der Torjäger aus kurzer Distanz eiskalt ins leere Tor ein (54.).

Mirko Slomka musste nun neue Impulse setzen und tat dies auch. In Vollendung. Nicht einmal eine Minute auf dem Feld, schloss Ya Konan einen vom ebenfalls eingewechselten Rausch eingeleiteten Angriff mit einem Traumtor aus 25 Metern zum Anschlusstreffer ab (60.). Und der Treffer zeigte Wirkung. 96 begegnete den bis dahin beinahe übermächtigen Dortmundern nun zusehends auf Augenhöhe, brachte sich aber zu selten in aussichtsreiche Position.

Es wurde intensiv, bisweilen überhart. Eine Flut an Gelben Karten war die Folge. Erst in der Schlussphase hatten sich die Gemüter wieder ein wenig beruhigt, da die Niedersachsen aber ihre Chance witterten blieb es rassig. Den Schlusspunkt setzte allerdings der eingewechselte Perisic, der Dortmunds Sieg beinahe mit dem Schlusspfiff sicherstellte (90.+2)

Dortmund reist am kommenden Samstag zum Abendspiel nach Mainz, während Hannover bereits am Nachmittag den FC Augsburg empfängt.

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