Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.02.2010 - 20:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Frankfurt 0 - 0


St. Pauli kann den Frankfurter Riegel nicht knacken
In einer vom Papier her klaren Angelegenheit kam der FC St. Pauli am heimischen Millerntor gegen den Vorletzten aus Frankfurt nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Die Hamburger waren zwar über die gesamte Spielzeit feldüberlegen und hatten deutlich mehr Ballbesitz, waren aber nicht in der Lage, den gut funktionierenden Abwehrriegel der Hessen zu sprengen. Frankfurt setzte vereinzelt gefährliche Gegenangriffe und entführte verdient einen Zähler vom Kiez.

- Anzeige -


Erfolgreich verteidigt: Klitzpera klärt vor dem Hamburger Kruse.
© picture alliance St. Paulis Trainer Holger Stanislawski sah nach dem 2:1-Heimsieg gegen den KSC einmal mehr keinen Grund, seine Erfolgself umzubauen und verzichtete auf personelle Änderungen.

Auf Seiten der Frankfurter wechselte Coach Hans-Jürgen Boysen im Vergleich zum 1:1 gegen Alemannia Aachen einmal. Der nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder einsatzfähige Kapitän Mehic verdrängte Bouhaddouz aus der Startformation. Cidimar agierte dadurch als einzige Spitze.

Der Vorletzte aus Frankfurt machte von Beginn an keinen Hehl daraus, mit einem äußerst defensiven Plan zum Erfolg kommen zu wollen. Die Gäste standen kompakt und schafften es so, das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld stattfinden zu lassen. St. Pauli agierte bemüht, fand aber keinerlei Lücken im dicht gestaffelten Abwehrverbund der Hessen.

15 Minuten lang tat sich so gut wie nichts, ehe das Angriffsspiel der Hamburger kurzzeitig in Fahrt zu kommen schien. Ebbers' Kopfballablage schnappte FSV-Keeper Klandt Hennings gerade noch vom Fuß (16.), bevor Bruns den Schlussmann mit einem fulminanten 30-Meter-Schuss prüfte (18.). Augenblicke später hätte Naki eine flache Hereingabe von rechts um ein Haar gefährlich aufs Tor gebracht (18.).

Mehr war für die Hausherren im Spiel nach vorne zunächst allerdings nicht drin. Vielmehr musste die Stanislawski-Elf bei den seltenen Gegenangriffen auf der Hut sein. Lagerblom traf sogar ins Tor (26.), stand aber ebenso im Abseits wie der alleine vor Hain aufgetauchte Gallego (34.). Ansonsten machte Frankfurt die eigene Hälfte dicht und ließ sich auch nicht herauslocken, wenn die Kiez-Kicker unmittelbar vor der Mittellinie quer hin- und herpassten. Zwei Halbchancen von Hennings (38., 41.) waren die letzten nennenswerten Szenen einer unspektakulären ersten Hälfte.

St. Pauli kam gewillt aus der Kabine, den Frankfurter Abwehrriegel endlich zu knacken. Und die Versuche wurden vielversprechender. Kruses Schuss aus halblinker Position strich nur ganz knapp am rechten Pfosten vorbei (51.). Auf der Gegenseite blieb Frankfurt bei vereinzelten Kontern aber gefährlich. Wiederholt fehlten Cidimar in zentraler Position nur Zentimeter, um die Hereingaben seiner Kollegen zu erreichen (48., 58.).

Stanislawski reagierte und brachte Takyi und Sukuta-Pasu für Hennings und Naki (59.). Sein Gegenüber Boysen musste wenig später den angeschlagenen Lagerblom durch Ledgerwood ersetzen (62.). St. Pauli machte langsam, aber sicher mehr Druck, auch wenn Husterer mit einem Schuss aus der zweiten Reihe zunächst nur minimal zu hoch zielte (63.).

Die Angriffe der Hanseaten wurden zunehmend ungeduldiger, während sich Frankfurt weiterhin erfolgreich wehrte. Stanislawski zog seinen letzten Joker und schickte den hoch aufgeschossenen Sako für Kruse aufs Feld (74.). Sekunden später jagte Sukuta-Pasu den Ball nur knapp rechts vorbei (75.).

Die Hessen stellten ihre Nadelstiche allerdings nicht ein und wären um ein Haar in Front gegangen, wenn Munteanus Ecke nicht auf die Latte, sondern ins Tor gefallen wäre (78.). Hamburg drückte und schnürte den FSV in der Schlussphase im eigenen Sechzehner ein - ohne Erfolg. Weil Lehmann per indirektem Freistoß drei Minuten vor dem Ende nur den Pfosten traf, blieb es letztlich beim torlosen Remis, das sich die Hessen redlich verdient hatten.

Der FC St. Pauli bestreitet am kommenden Spieltag die Montagabendpartie beim 1. FC Kaiserslautern, tags zuvor empfängt der FSV Frankfurt den Karlsruher SC.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.02.2010 - 20:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ahlen - Bielefeld 0 - 1


Federico stellt das Spiel auf den Kopf
Nach sechs sieglosen Auswärtsspielen durfte die Arminia in Ahlen mal wieder drei Punkte mitnehmen. Allerdings war der Tabellenletzte über weite Strecken das bessere Team, investierte viel, ließ aber beste Chancen liegen. In Unterzahl gelang Federico bei schwierigen Platzverhältnissen das entscheidende Tor zu einem schmeichelhaften Sieg.

- Anzeige -


Schwieriges Geläuf: Busch (li.) und Guela versuchen das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen.
© picture alliance Rot Weiss Ahlens Trainer Christian Hock sah nach dem 1:0-Sieg bei 1860 München wenig Grund für Veränderungen und ersetzte lediglich Jenner, der Vater geworden ist, durch Lartey.

Bielefelds Trainer Thomas Gerstner nahm im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen Greuther Fürth wie erwartet einige Veränderungen vor. In der Defensive war Bollmann nach einer Leistenzerrung wieder dabei, zudem rückte Lamey ins Team. Kucera und Fischer mussten dafür Platz machen. Für den verletzten Kirch (Entzündung am Schienbein) bekam Katongo eine Chance in der Startelf.

Von den jüngsten Erfolgen angetrieben, hatte Ahlen direkt nach wenigen Sekunden die erste Chance. Bröker setzte sich über links durch und passte vors Tor, wo Eilhoff den Ball zunächst nicht festhalten konnte. Aber Bielefeld hatte Glück, dass Lartey einen Schritt zu spät kam. Die Arminia verpennte die Anfangsphase komplett. Und trotz der Rückkehr von Bollmann stand die Defensive noch zu ungeordnet. Die Hock-Elf kam immer wieder mit Ollé Ollé über die linke Seite, wo Delura anfangs seine liebe Mühe mit dem Kameruner hatte.

Bielefeld kam mit dem schmierigen Rasen überhaupt nicht zurecht. Die Fehlpassquote bei den Gästen war dadurch enorm hoch. Immerhin fand sich die Organisation in der Abwehr, so dass es Ahlen nicht mehr so einfach hatte und kaum mehr in den Strafraum vordrang. Die Gerstner-Truppe suchte man in der Offensive vergebens. Dass der Platz von Minute zu Minute schlechter wurde, machte die Angelegenheit für alle Beteiligten nicht einfacher. Aber selbst bei Standardsituationen brachten beide Teams wenig Erbauliches zustande, so dass es torlos in die Halbzeit ging.

Der Auftakt zur zweiten Hälfte verlief erneut nicht gut für die Gäste. Nach einem Foul von Lamey an Ollé Ollé sah der Bielefelder die Ampelkarte und musste vom Feld (48.). Viel lief auf dem Feld weiterhin nicht zusammen. Erst nach einer schönen Vorlage von Ollé Ollé hatte Busch eine gute Kopfballchance, setzte den Ball allerdings am linken Pfosten vorbei (55.).

Es sollte sich rächen. Nach einer verunglückten Abwehr landete der Ball bei Federico, der aus 18 Metern die glückliche Führung für die Arminia erzielte (62.). Ahlen hatte in der Folge größte Mühe, Bielefeld unter Druck zu setzen. Vor allem aus den Standardsituationen machte die Hock-Elf einfach zu wenig. Bei einem Freistoß aus guter Position schoss beispielsweise Ollé Ollé seinen eigenen Mann an. Die Rot-Weißen warfen in der Schlussphase alles nach vorne, was Bielefeld reichlich Raum zum Kontern gab, aber Halfar, Rotter und Janjic vergaben jeweils.

Die Ostwestfalen brachten die Führung in Unterzahl schließlich über die Zeit und unterstrichen damit ihre Ambitionen im Kampf um den Aufstieg. Ahlen bleibt durch die Niederlage das Schlusslicht und wartet weiter auf den zweiten Heimsieg.


Rot Weiss Ahlen gastiert am kommenden Freitag in Düsseldorf, zeitgleich empfängt die Arminia den MSV Duisburg.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.02.2010 - 20:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Paderborn - Union 3 - 0


Saglik braucht langen Anlauf, Löning nicht
In einem durchaus sehenswerten und gutklassigen Match behauptete sich der SC Paderborn am Ende etwas zu hoch gegen Union Berlin mit 3:0. Beide Mannschaften waren zunächst ebenbürtig, ehe sich die Paderborner nach der Pause steigerten und den ersten Sieg nach zuletzt zwei sieglosen Partien in Serie unter Dach und Fach brachten. Auf der anderen Seite kassierten die Eisernen die dritte Pleite in Folge.

- Anzeige -


Im Eiltempo: Saglik (Mi.) im Duell mit Berlins Göhlert und Kohlmann (re.).
© picture-alliance Paderborns Trainer André Schubert brachte nach der 0:3-Pleite beim 1. FC Kaiserslautern einen Neuen: Der wiedergenesene Gonther kam für Holst. Auch Union Berlins Coach Uwe Neuhaus tauschte im Vergleich zum torlosen Heimremis gegen den FC Augsburg einmal. Stuff spielte an Stelle von Rauw.

Die Begegnung brauchte nicht lange, um Fahrt aufzunehmen. Beide Mannschaften legten anfangs keinen allzu großen Wert darauf, sich lange im Mittelfeld aufzuhalten und suchten den Weg nach vorne. Kurz nach dem Anpfiff setzte Sahin nach einer Freistoßflanke per Kopf auch gleich das erste dicke Ausrufezeichen. Doch SCP-Schlussmann Jensen stand richtig und parierte reflexartig. Auf der Gegenseite hatte Saglik gleich zweimal die Führung auf dem Fuß: Zuerst traf der Türke aber nur den linken Pfosten (4.), ehe er nach feinem Trick im Eins-gegen-Eins am Berliner Keeper Glinker scheiterte (6.).

Danach reagierten die Eisernen allerdings. Sie verschleppten das Tempo ein wenig und hielten den Ball lange in den eigenen Reihen. Dadurch kamen sie zu mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Bis auf Halbchancen von Mosquera (17.) und Mattuschka (21.) brachten die Berliner nicht viel zustande. Paderborn dagegen durfte sich aufgrund dieses Spielverlaufs im eigenen Stadion aufs Kontern verlegen, allerdings war dem SCP die Spritzigkeit der Anfangsphase etwas abhanden gekommen, so dass lange Zeit nichts Zwingendes aus den Offensivaktionen der Gastgeber resultierte.

Das änderte sich in der 33. Minute, als Brückner Alushi auf der linken Seite einsetzte. Dieser passte dann mit viel Übersicht in die Mitte zu Saglik, der freistehend aus fünf Metern zum Abschluss kam. Der Türke versuchte, den Ball am herauseilenden Glinker rechts vorbeizulegen, doch Berlins Schlussmann rettete per Fußabwehr. Danach dominierten intensive Zweikämpfe das Geschehen auf dem Feld, so dauerte es bis kurz vor dem Pausenpfiff, ehe wieder Gefahr aufkam: Die Gäste verloren nach einer Ecke von rechts im eigenen Strafraum die Orientierung, doch weder Gonther noch Saglik konnten das Tohuwabohu entscheidend ausnutzen (42.), so dass es letztlich torlos in die Kabinen ging.

Schubert hat das glücklichere Händchen


Er hätte den SCP im ersten Durchgang mehrfach in Führung bringen können, tat es aber nicht: Mahir Saglik.
© picture-alliance Im zweiten Durchgang ließen es beide Mannschaften zunächst ruhig angehen. Die Abwehrreihen standen solide, profitierten aber auch von harmlosen Angriffsbestrebungen der gegnerischen Angreifer. Beide Trainer reagierten und brachten frische Offensivleute. Beim SCP kamen Wemmer und Brandy, während auf Berliner Seite Benyamina den wenig auffälligen Sahin ersetzte. Vor allem bei den Paderbornern fruchteten die Maßnahmen. Der SCP bekam nun Oberwasser, sorgte insbesondere über die Flügel für viel Wirbel und kam so auch zu Einschussgelegenheiten.

Wemmer scheiterte aber vom linken Fünfereck zunächst am gut reagierenden Glinker (64.), ehe es Saglik besser machte: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte leitet Schachten umgehend auf Alushi weiter, der wiederum blitzartig zu Saglik passte. Dieser hatte plötzlich freie Bahn, umkurvte dann den herausgeeilten Glinker und schob das Leder aus 15 Metern ins leere Tor (67.). Zwei Minuten später folgte der nächste Streich. Glinker konnte einen satten Brückner-Schuss aus der zweiten Reihe nicht richtig entschärfen, der Ball kullerte weiter in Richtung Tor. Brandy setzte nach, kam auch am linken Pfosten ans Spielgerät, touchierte dieses aber nur. Die Kugel prallte jedoch vom zurückgekommen Glinker ab und überquerte die Torlinie.

Union steckte nicht auf und drängte nun auf den Anschluss, allerdings waren die Eisernen zu harmlos. Anders die Gastgeber, bei denen Löning einen perfekten Einstand feiern durfte. Der 28-Jährige war nur Sekunden im Spiel, als er eine Brandy-Flanke von rechts perfekt verwertete und das 3:0 markierte (83.). Danach war die Luft raus, so dass sich die Begegnung im weiteren Verlauf ereignislos ihrem Ende näherte.

Der SC Paderborn reist am kommenden Spieltag sonntags zu Energie Cottbus, tags darauf empfangen die Eisernen den FC St. Pauli.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.02.2010 - 14:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Oberhausen 2 - 1


Auers Kopf der Punktgarant
In einer Partie auf weitestgehend mäßigem Niveau konnte sich Alemannia Aachen im Duell mit Rot-Weiß Oberhausen mal wieder auf Torjäger Benjamin Auer verlassen. Zwei Kopfbälle des Stürmers fanden den Weg ins Gäste-Tor und drehten einen Rückstand noch in einen "Dreier" um. Oberhausens 36tes Gastspiel am Tivoli verlief lange Zeit mit der Aussicht auf einen Punktgewinn, ehe in der Schlussphase den Gastgebern etwas glücklich der Siegtreffer gelang.

- Anzeige -


Oberhausens Schlieter freut sich nach seinem Führungstreffer.
© picture-alliance Alemannia Aachens Coach Michael Krüger musste nach dem 1:1 beim FSV Frankfurt seine Mannschaft auf zwei Positionen neu besetzen. Keeper Stuckmann fiel mit einer Viruserkrankung aus, Hohs kam zu seinem zweiten Einsatz in dieser Spielzeit. Für den gelbgesperrten Kratz durfte sich Demai versuchen. Rot-Weiß Oberhausen feierte mit Hans-Günter Bruns auf der Trainerbank nach einer monatelangen sportlichen Talfahrt mit dem 2:1-Heimsieg über Hansa Rostock wieder ein Erfolgserlebnis. Im Vergleich hierzu trat RWO mit einer Änderung an - Embers startete für Stoppelkamp.

Nach knapp einer Viertelsunde Anlaufzeit riss ein fantastischer Freistoß von Gäste-Kapitän Kaya die Zuschauer im Tivoli erstmals von ihren Sitzen. Das Spielgerät prallte aus etwas mehr als 20 Metern wuchtig an den Querstreben und prallte ins Spielfeld zurück. Herzig, bedrängt von König konnte nicht klären und Schlieter besorgte mit dem ersten Torschuss für RWO den Führungstreffer (13.).

Der Torjubel war kaum verklungen, da sorgte Der Spielführer der Alemannia für den schnellen Ausgleich. Auer nutzte einen Demai-Freistoß zu seinem neunten Saisontor und egalisierte rasch den Spielstand (15.).

In der Folge profilierte sich Aachen als das Team mit der etwas besseren Spielanlage und zwang Oberhausen meist in die Defensive. Gegen kompakt und diszipliniert verteidigende Gäste kam die Krüger-Elf aber kaum einmal vielversprechend zum Abschluss. Die wenigen Chancen bis zur Pause - Fiel (20.), Adlung (23.), Auer (26.) und wieder Adlung (30.) blieben allesamt ungenutzt.

Oberhausen stellte sich immer besser auf die Hausherren ein und suchte seinerseits durch Konter die Chance zur erneuten Führung. Doch meist lang nach vorne getretene Bälle kamen kaum einmal zu den Sturmspitzen Terranova und König durch. Bis zur Pause sollte kein weiterer Treffer fallen.

Unverändert nahmen beide Mannschaften die Partie wieder auf. Fußball-Feinkost sollte den Fans auf den Rängen aber auch beim 36ten Gastspiel der Oberhausener weiterhin nicht geboten werden. Die Gäste kamen etwas schwungvoller aus den Startlöchern, König (49., 54.) und Kaya mit einem trickreichen Lupfer suchten zuerst den Torabschluss. Dann verflachte das Geschehen für lange Zeit.


Augen zu und durch - Schmitdgal (li.) und Adlung streiten sich beim Kopfball.
© picture-alliance Die Zeit der Wechsel nahte, die Alemannia versuchte mit Szukala für Burkhardt und Milchraum für Gueye nochmals den Sieg herbeizuführen. Auch Oberhausen vertraute auf neues Personal, es kamen Schönfeld für Terranova und Petersch für Landers. Doch zwischen den beiden Toren herrschte auch hernach konstruktive Ebbe. Nur auf Standards folgten die wenigen Höhepunkte, so als Casper eine Fiel-Ecke an die Latte köpfte (71.). So fiel auch der Führungstreffer für die Heimelf nach einem ruhenden Ball. Auer köpfte einen Eckstoß aus kurzer Distanz ein (82.) und hatte damit quasi im Alleingang die Partie gedreht.

In den Schlussminuten machte RWO nun auf, Aachen kam vermehrt zu Konterchancen, Milchraum (84.) und Auer (88.) scheiterten aber an Semmler. Es blieb letztlich beim knappen Arbeitssieg der Alemannia, Oberhausen muss weiter auf den ersten Sieg am Tivoli seit dem 21. Januar 1951 warten.

Alemannia Aachen reist trifft am nächsten Samstag als Gast auf den TSV 1860 München, RWO begrüßt tags darauf die fränkische Vertretung von Greuther Fürth.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.02.2010 - 15:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Karlsruhe - Cottbus 0 - 2


Jula macht den Deckel drauf
Energie Cottbus erkämpfte sich nach zuvor vier sieglosen Partien im Karlsruher Wildpark einen wichtigen 2:0-Auwärtssieg und kann sich so wieder in Richtung gesichertes Mittelfeld orientieren. In diesem Absteiger-Duell war der KSC in Hälfte eins das aktivere Team und erspielte sich ein Chancenplus, in Durchgang zwei hielten die Lausitzer besser dagegen und zeigten sich zweimal vor dem Karlsruher Tor eiskalt.

- Anzeige -


Brachte den Cottbuser Auswärtssieg in trockene Tücher: Emil Jula, hier im Luftkampf mit Karlsruhes Stindl.
© picture alliance KSC-Keeper Markus Schupp baute seine Startformation im Vergleich zur 1:2-Pleite bei Aufstiegsaspirant St. Pauli auf zwei Positionen um: Der junge Zimmermann agierte in der Abwehr anstelle von Schäfer. Im Mittelfeld erhielt Staffeldt den Vorzug vor Aushilfskapitän Engelhardt. Der Ex-Nürnberger fand sich, obwohl nicht verletzt, nicht einmal auf der Karlsruher Bank wieder.

Cottbus´ Trainer Claus-Dieter Wollitz nahm nach dem 1:1 zu Hause gegen Koblenz drei Veränderungen an seiner Anfangself vor: Straith, Petersen sowie Julia kamen anstelle von Ziebig, Roger und Kweuke von Beginn an zum Zug.

Der KSC suchte vom Anpfiff von Referee Christian Fischer weg den Vorwärtsgang und setzte den Cottbuser Abwehrverbund unter Druck. Einige Halbchancen der Gastgeber waren die nahezu logische Konsequenz: Ein Schuss von Serhat Akin ging in der 6. Minute ans Außennetz. Drei Minuten später zog Zimmermann mutig aus der Distanz ab. Das Spielgerät strich jedoch am rechten Pfosten des Energie-Gehäuses vorbei.

Während die Wollitz-Elf zu lethargisch auftrat und nur über zu unpräzise ausgespielte Konter den Weg nach vorne suchte, blieb Karlsruhe feldüberlegen und baute sein Chancenplus aus. In der 18. Minute bediente Chrisantus Serhat Akin. Tremmel parierte den strammen Schuss des Türken erst im zweiten Nachfassen unorthodox. Der Energie-Keeper lenkte den Ball dabei allerdings direkt vor die Füße von Krebs, der das Leder allerdings in die scheeverhangenen Wolken über dem Wildpark jagte (18.).

In der intensiv und verbissen geführten Begegnung blieb der KSC weiter gefährlicher in der Offensive. In der 33. Minute war Chrisantus nach öffnendem Zuspiel von Krebs frei vor Tremmel, der Energie-Keeper lenkte den Schuss der HSV-Leihgabe aber reaktionsschnell zur Ecke. Wenig später wurde die Partie für knapp zehn Minuten unterbrochen. Bei einem Eckball für Cottbus war Schütze Shao aus dem Karlsruher Fanblock mit Schneebällen beworfen worden.

Nach der Unterbrechung hatten beide Teams kurz vor dem Kabinengang noch hochkarätige Chancen: Christantus legte ab zu Fink. Der für Serhat Akin früh eingewechselte Stürmer hämmert das Leder per Drop-Kick an den Cottbuser Querbalken (45.). Wenig später glich Jula mit einem Kopfball an den linken Pfosten in Sachen Aluminium-Treffern aus (45. +1).


Karlsruhe eroberte sich nach Wiederanpfiff erneut ein spielerisches Übergewicht. Nach einem Eckball kam Chrisantus aus kurzer Distanz zum Abschluss, Petersen blockte jedoch den Schuss des Nigerianers (51.). Dennoch konnte Cottbus die Partie etwas ausgeglichener gestalten. Die Lausitzer wirkten nun vor allem in den Zweikämpfen präsenter als noch in Durchgang eins. In der 57. Minute ging Energie nach schönem Spielzug in Front: Shao bediente mit öffnendem Zuspiel Jula, der mit Übersicht in den Rückraum zu Petersen legte. Der Ball des Ex-Jenaers fand über den Umweg des rechten Innenpfostens den Weg ins Tor.

Karlsruhe probierte, mit wütenden Angriffen zu antworten. Die Gastgeber agierten dabei aber meist zu hektisch und ungenau, so dass das Heimpublikum zunehmend unruhiger wurde. Noch unruhiger wurde es, als Cottbus die Führung ausbaute: Nach einem Eckball von der linken Seite kam Jula in zentraler Position zum Kopfball und nickte das Leder in Torjäger-Manier ein (73.). In der Schlussphase vergab die Wollitz-Elf einige gute Konterchancen: Kweuke lief etwa alleine auf das KSC-Gehäuse zu, verzog letztlich aber deutlich (84.). Karlsruhe packte bis zum Abpfiff uninspiriert die Brechstange aus und brachte so die Cottbuser Deckung kaum in Bedrängnis.



Der KSC spielt am kommenden Spieltag sonntags beim FSV Frankfurt, zeitgleich erwartet Energie Cottbus die Gäste aus Paderborn.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 14.02.2010 - 16:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - 1860 1 - 2


Rösler trifft ganz früh und spät
Blitzstart, Magerkost im ersten Durchgang und viel Unterhaltung nach Wiederanpfiff lieferte das bayerische Derby zwischen Greuther Fürth und 1860, das die Münchner am Ende als glücklichen Sieger sah. Nach Rückstand kam die SpVgg nach der Pause zurück und war dem Dreier zunächst näher - ein Konter der Löwen brachte kurz vor Schluss aber den dritten Auswärtsefolg der Gäste.

- Anzeige -


Viele Mittelfeldduelle, wie hier zwischen Alexander Ludwig (li.) und Milorad Pekovic, gab's im bayerischen Derby.
© picture-alliance Bei Greuther Fürth vertraute Trainer Mike Büskens nach der 2:6-Schlappe im DFB-Pokal beim FC Bayern bis auf Stammkeeper Loboué (Muskelfaserriss), für den Max Grün im Kasten stand, auf diesselbe Startformation.

Bei 1860 brachte Coach Ewald Lienen im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Ahlen drei Neue: Nach abgelaufener Gelbsperre kam Holebas für Marcos Antonio zum Einsatz, des Weiteren auch Stahl und Kaiser für Ignjovski und Pappas.

Sein Zweitliga-Debüt hatte sich Grün sicherlich anders vorgestellt, denn das Derby begann mit einem Blitzstart der Löwen: Nach einem langen Pass war Rukavina am rechten Flügel frei und flankte in die Mitte. Der Ex-Fürther Rösler nahm die Kugel in der Mitte aus 13 Metern volley, Biliskov fälschte noch ab und der Ball landete nach 38 Sekunden unhaltbar für den Fürther Schlussmann im rechten unteren Eck - erstes Saisontor des Angreifers!

Nicht nur wegen des Frühstarts war 1860 das bessere Team. Mit Zweikampfstärke und guter Raumaufteilung ließen die Münchner den Gegner zunächst nicht zur Entfaltung kommen und blieben offensiv gefährlich - Grün packte nach Holebas' Flachschuss sicher zu (7.). Vor allem die linke Abwehrseite der Franken offenbarte so manche Schwäche, die die Lienen-Elf aber in der Folge trotz guter Ansätze nicht ausnutzen konnte.

Defensiv zeigten sich die Löwen aber weiterhin bissig. Bis zur ersten zwingenden Gelegenheit der Gastgeber dauerte es über 20 Minuten - Allagui kam an den Ball und schoss aus 16 Metern knapp drüber (21.). Symptomatisch für das wenig durchdachte und uninspirierte Spiel der Franken, dass diese Möglichkeit eher dem Zufall entsprang.

Viel änderte sich nicht bis zur Pause. Ein Foul von Biliskov an Rösler, bei dem der Abwehrchef als letzter Mann mit Gelb gut bedient war, lieferte noch einen Aufreger - der Torschütze scheiterte mit dem direkten Freistoß aus zentraler Position aus 18 Metern an Grün (33.).

Haas sollte nach Wierderanpfiff für Fürstner das Offensivspiel der Hausherren beleben, zunächst aber wäre 1860 fast erneut ein Frühstart gelungen, doch Kaiser scheiterte nach flüssiger Kombination an Grün (46.). Beim Gegenzug hatte Müller die große Ausgleichschance, versemmelte aber nach Kiralys Unsicherheit bei Allaguis Distanzschuss den Abpraller (47.).

Die Büskens-Elf zeigte sich nun mit Haas in der Offensive variabler, agierte aber auch viel engagierter als im ersten Abschnitt und brachte die Deckung der Münchner so manches Mal gehörig ins Schwimmen. Einzig beim Abschluss fehlte es zunächst an der Abgeklärtheit, aber auch am Glück: Allagui knallte das Leder aus halblinker Position an die Unterkante der Latte, Nöthe den vor die Linie geprallten Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten (60.).

Für 1860 gab's nur noch wenig Entlastung, immerhin aber zwei Chancen durch Bedas Kopfball und Rösler, bei denen sich Grün auf dem Posten zeigte (65.). Am Drücker blieb die SpVgg, die für ihre Angriffslust belohnt wurde: Biliskovs Knaller wurde zur Ecke abgelenkt, die dann eine turbulente Situation hervorrief. Holebas und Ignjovski retteten gegen Allagui und Biliskov auf der Linie, ehe Nöthe den erneuten Abpraller ins kurze Eck nagelte (68.).

Die Schlussphase brach an, taktisch losgelöst wollten nun beide Teams den Sieg. Die "Kleeblätter" waren zunächst näher dran, letztlich fehlte es aber an der klaren Aktion, die den Dreier hätte einbringen können. Die gelang auf der Gegenseite den Löwen, freundlich unterstützt von den Franken: Falkenberg spielte einen katastrophalen Fehlpass. Pappas schickte Aigner rechts auf die Reise, der am Strafraum durch die Beine von Biliskov zu Rösler passte. Der Ex-Fürther netzte aus zehn Metern ins linke untere Eck ein (89.).

Die Spielvereinigung reist kommenden Sonntag zu Rot-Weiß Oberhausen. Bereits am Samstag empfangen die Löwen Alemannia Aachen.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 14.02.2010 - 16:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Augsburg - Düsseldorf 2 - 0


Thurk entscheidet: 20. Tor, erste Vorlage!
Platz drei verteidigt und einen Verfolger abgehängt: Pokal-Halbfinalist FC Augsburg hat mit dem 2:0-Erfolg über Fortuna Düsseldorf den nächsten Schritt in Richtung Bundesliga gemacht. Wieder einmal war es Thurk, der den sechsten Liga-Heimsieg in Folge sicherstellte. Die Gäste, nun vier Punkte hinter dem Relegationsplatz, enttäuschten zwar nicht, brachten aber zu wenige Chancen zustande und blieben so zum sechsten Mal hintereinander auswärts sieglos.

- Anzeige -


Keine zwei Minuten - da klingelte es schon: Michael Thurk (l.) jubelt mit Vorbereiter Jens Hegeler.
© picture-alliance FCA-Coach Jos Luhukay nahm nach dem 2:0-Pokalerfolg gegen Köln nur eine personelle Änderung vor: Rafael durfte für Brinkmann von Beginn an ran. Norbert Meier, der Trainer der Fortuna, konnte im Vergleich zum 2:0 über Duisburg zwar wieder auf Weber (nach Gelbsperre) zurückgreifen, dafür fiel Jovanovic mit einem Muskelfaserriss aus. Zoundi blieb auf der Bank, Oehrl stürmte neben Harnik.

"Der FC Augsburg ist nicht nur Michael Thurk", ermahnte Meier im Vorfeld der Begegnung seine Schützlinge dazu, ihre Konzentration auf die gesamte Offensive der Hausherren auszurichten. Keine Minute dauerte es nach dem Anpfiff, und die Düsseldorfer hatten diese Worte vergessen - ohne Gegenwehr gerieten die Gäste in Rückstand! Hegeler, mit einem einfachen Pass auf der linken Seite freigespielt, bediente am Fünfmeterraum Thurk per Außenrist; und der FCA-Torjäger musste, weil ohne Gegenspieler, nur noch den Fuß hinhalten für sein 20. Saisontor.

Auch in der Folge wurde das Tempo hochgehalten, die Fortuna nahm nun ebenfalls aktiv an der Partie teil. Aber lange kam kein Team über gute Ansätze hinaus - bis Christ eine präzise Flanke aus dem Mittelfeld heraus schlug und Harnik, von der Augsburger Defensive aus den Augen verloren, das Tor nur um einen halben Meter verfehlte (26.). Augsburg konterte mit Traore, der Weber im Sechzehner aussteigen ließ, aber keinen platzierten Schuss zustande brachte (31.). Ansonsten tat sich nicht mehr viel in Durchgang eins, in dem beide Seiten zwar ihre fußballerischen Qualitäten andeuteten, aber nur zu selten in Chancen ummünzen konnten.


Schon die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel zeigten, wie diese Hälfte laufen würde: Fortuna riskierte nun mehr für den Ausgleich, der FCA konterte über seine schnellen Offensivspieler. Und schnell wurde es strittig: Anderson warf sich an der Strafraumgrenze in einen Thurk-Schuss und wehrte diesen mit der Hand ab. Referee Lutz Wagner stufte die Aktion aber als natürliche Körperhaltung ein und ließ weiterlaufen (51.).

Doch davon ließ sich Thurk nicht beirren. Nur acht Minuten später tauchte er nach Traores Zuspiel allein vor Ratajczak auf, vergab das 2:0 aber noch knapp. Nach einer Stunde klappte es dann - allerdings mit Thurk als Vorbereiter: Rafael bekam vom Torjäger den Ball uneigennützig zurück und bedankte sich mit der Vorentscheidung. Es war Thurks erster Assist der laufenden Saison. Dann durfte er Feierabend machen (64.).

Kurz versuchte es die Fortuna noch mal, schien aber früh zu erkennen, dass die Messe gelesen war. Auf der anderen Seite hatten sogar El Akchaoui (Kopfball an den Pfosten, 66.) und Ndjeng (Volleyschuss knapp vorbei, 80.) noch gute Gelegenheiten aufs 3:0. Das wäre dann aber auch zu viel des Guten gewesen. Dennoch: Aufgrund der zweiten Halbzeit siegten die Hausherren hochverdient.

Am kommenden Samstag kann der FCA bei Hansa Rostock den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg machen, während die Düsseldorfer bereits am Freitag gegen Rot Weiss Ahlen ihre Heimstärke wieder unter Beweis stellen können.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 14.02.2010 - 16:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Koblenz - Rostock 0 - 0


Schwache Nullnummer im Abstiegskampf
Vor der Partie in Koblenz waren beide Teams in akuter Abstiegsgefahr, was sich nach insgesamt schwachen 90 Minuten auch nicht geändert hat. Rostock hatte große Mühe, den Rhythmus zu finden. Die TuS war über weite Strecken das optisch überlegene Team auf dem Rasen, ohne jedoch richtig Druck aufbauen zu können. So blieb es am Ende bei einem torlosen Remis, mit dem die Hanseaten besser leben können als die Hausherren.

- Anzeige -


Die TuS strauchelte (hier: Kapllani): Zuhause ließen die Koblenzer wichtige Punkte gegen Rostock liegen.
© dpa Petrik Sander, Trainer der TuS Koblenz, konnte nach dem 1:1 bei Energie Cottbus wieder auf Innenverteidiger Mavric zurückgreifen, der seine Gelbsperre abgesessen hatte. Skela musste stattdessen auf der Bank Platz nehmen. Außerdem durfte Krontiris anstelle von Stieber von Beginn an spielen. Auf der gegnerischen Seite stellte Rostocks Coach Andreas Zachhuber im Vergleich zum 1:2 bei Rot-Weiß Oberhausen auf insgesamt vier Positionen um. Schöneberg, Pannewitz und Fillinger mussten sich das Spiel zunächst von außen ansehen. Bartels saß aufgrund einer Gelb-Roten Karte auf der Tribüne. Es begannen Dahlén, Retov, Kroos und Kern.

Nach starken Schneefällen in Koblenz mussten sich die Akteure erst einmal an die schwierigen Platzverhältnisse gewöhnen. Außerdem waren beide Mannschaften in der Anfangsphase auf viel Sicherheit bedacht, da man in einem so wichtigen Spiel auf keinen Fall ins Hintertreffen geraten wollte. Folglich spielte sich das Geschehen vornehmlich im Mittelfeld ab. Kombinationen in die Spitze waren Mangelware. Häufigstes Mittel waren lange Bälle, die aber von den Abwehrreihen zumeist souverän geklärt wurden. Nach einer zu kurzen Abwehr von Sebastian hatte Krontiris jedoch die Führung auf dem Schlappen, scheiterte aber am klasse reagierenden Walke im Kasten (11.).

Nach einer guten Viertelstunde wurde die TuS allmählich stärker und drängte die Hanseaten immer weiter an deren eigenen Strafraum. Die Folge waren zahlreiche Standardsituationen für die Hausherren, die einige Male für Gefahr sorgten. So verpasste Kapllani im Gestocher nur knapp das Gehäuse (15.). Die erste Chance für die Gäste hatte nach einem Konter Stürmer Kern, der jedoch im letzten Moment noch geblockt werden konnte (21.). Ansonsten musste sich die Zachhuber-Elf damit befassen, die Rheinländer vom Strafraum fernzuhalten.

Nach einer halben Stunde verlor aber auch die Sander-Elf wieder ihren Faden in der Offensive, wodurch sich beide Teams erneut auf dem gleichen spielerischen Niveau befanden. Die Aktionen im Spielaufbau beruhten auf viel Zufall und der Unkonzentriertheit des Gegners. So zwang Kern Koblenz' Schlussmann Paucken nach einem schlimmen Fehler im Spiel nach vorne mit einem wuchtigen Kopfstoß zu einer Glanzparade (38.).

Die zweiten 45 Minuten begannen nicht besser als der erste Durchgang aufgehört hatte. Viele Spielunterbrechungen durch Fouls oder durch unnötig weggeschlagene Bälle ins Seitenaus unterbanden jeglichen Fluss in der Partie. Keine Mannschaft war in der Lage, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Die langen Bälle aus der eigenen Defensive konnten kaum von den Stürmern verwertet werden, somit blieben Torraumszenen Mangelware. Selbst nach Freistößen aus aussichtsreicher Position gelang nichts, lediglich Retov aus gut 20 Metern verfehlte den rechten Winkel denkbar knapp (62.). Nur die Intensität in der Zweikampfführung nahm mit zunehmender Spieldauer zu.

Doch auf einmal ließen die Hausherren ihr Können kurz aufblitzen. Krontiris setzte sich auf der rechten Seite mit viel Willen gegen zwei Rostocker durch und konnte von der Grundlinie in die Mitte flanken. Kapllani verfehlte knapp per Seitfallzieher. Und auch Rahn segelte hauchdünn fünf Meter vor dem Tor am Leder vorbei (70.). In den letzten zehn Minuten der Begegnung wirkte keine Mannschaft mehr so, als könnte sie den wichtiger Dreier noch einfahren. So blieb es am Ende bei einem insgesamt gerechten 0:0.



Am Freitagabend tritt die TuS bei Union Berlin an, tags darauf empfängt Hansa Rostock den FC Augsburg.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 15.02.2010 - 22:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Duisburg - Lautern 1 - 1


Jendrisek jubelt nur kurz
In einem intensiven, aber nicht immer ansehnlichen Rosenmontagsduell trennten sich Duisburg und Kaiserslautern letztlich leistungsgerecht 1:1. Viele Fouls, wenige Chancen - das galt für beide Halbzeiten. Als der FCK seine Bemühungen verstärkte und in Führung ging, klappte es plötzlich auch auf Duisburger Seite mit einem durchdachten Angriff. Doch es reichte nur zu einem Punkt, der dem MSV im Aufstiegskampf nicht weiterhilft. Lautern geht zumindest als Spitzenreiter ins Topduell gegen St. Pauli.

- Anzeige -


Eng am Mann: Adam Nemec beharkt sich mit Christian Tiffert.
© picture-alliance MSV-Coach Milan Sasic hatte gegen seinen Ex-Klub gegenüber der 0:2-Niederlage in Düsseldorf ein paar Personalprobleme: Bodzek (Gelb-Rot-Sperre), Andersen und Schindler (beide erkältet) mussten passen, Schlicke saß nur auf der Bank. Dafür durften sich Tararache, Fahrenhorst, Caiuby und Adler von Beginn an versuchen. Auf Seiten der Lauterer nahm Trainer Marco Kurz nur einen Wechsel vor. Jendrisek, der beim 3:0 gegen Paderborn als Joker doppelt getroffen hatte, verdrängte Lakic auf die Bank.

Zu Beginn der ersten Hälfte ließ sich auf dem holprigen Untergrund in der MSV-Arena keine überlegene Mannschaft ausmachen. Beide Seiten versteckten sich nicht, beide produzierten immer wieder Fehlpässe - und beide hatten frühe Chancen: Zunächst hätte Jendrisek per Kopf fast einen perfekten FCK-Konter über Sam und Bugera erfolgreich abgeschlossen (5.), auf der anderen Seite Adler Sippel beinahe mit einem verdeckten Schuss aus spitzem Winkel überrascht (13.).

Und es blieb umkämpft, man ging nicht zimperlich miteinander um. Spielerisch machten die Gäste den besseren Eindruck, der MSV operierte hauptsächlich mit hohen, langen Bällen. So war es auch FCK-Kapitän Amedick, der dem Führungstor sehr nahe kam: Nach Bugeras Freistoßflanke köpfte er aus gut fünf Metern völlig freistehend knapp drüber (32.). Nach Chancen stand es zur Pause also 2:1 für Lautern, insgesamt dominierten allerdings Einsatzwille und Defensivdenken auf beiden Seiten.




Viel änderte sich am Spiel unmittelbar nach dem Seitenwechsel nicht: Der FCK wirkte zielstrebiger, wollte das Risiko aber wie die "Zebras" auf der anderen Seite nicht erhöhen. Und dann kam auch noch Pech hinzu - Nemec übersah Jendrisek in seinem Rücken nach Sams präziser Flanke und klaute seinem Sturmpartner eine hervorragende Kopfballchance (61.).

Sehenswertes schienen sich beide Teams für die letzten 20 Minuten aufgehoben zu haben, plötzlich fielen Tore! Allerdings begünstigt durch Abwehrfehler: Zunächst legte sich Fahrenhorst im Zweikampf mit Jendrisek zu früh auf den Rasen, sodass der Slowake Sams Zuspiel aus spitzem Winkel verwerten konnte (71.). Doch schon drei Minuten später antworteten die "Zebras": Caiuby, von Joker Vidosic eingesetzt, flankte scharf von links an den Fünfer, wo Rodnei Zentimeter vor Baljak seinen Fuß in den Ball hielt - Eigentor.

Zwar forcierten beide Seiten nach den beiden Toren noch einmal ihre Bemühungen, es blieb aber beim letztlich leistungsgerechten 1:1. Zu selten spielten weder "Zebras" noch "Teufel" durchdacht nach vorne.

Sechs Punkte trennen den MSV nach diesem Remis von Relegationsplatz drei, am kommenden Freitag sollte die Sasic-Elf im Verfolgerduell bei Arminia Bielefeld punkten, wenn noch etwas aus dem Bundesliga-Traum werden soll. Der 1. FC Kaiserslautern hat durch den Punkt die Tabellenführung zurückerobert und sich vor allem Selbstvertrauen für den nächsten Montag geholt: Dann gastiert der FC St. Pauli am Betzenberg.

kicker.de





Signatur



Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Spielberichte Saison 2008/2009 meister 37 nightwish19
Spielberichte 14. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 15. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 16. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 13. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Neuer Thread ...



Design powered by Nightwish19© 2005


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank