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...   Erstellt am 27.02.2009 - 20:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wehen - Freiburg 0 - 1

Schuster macht's durch die Mitte
Der SC Freiburg marschiert weiter mit großen Schritten Richtung Bundesliga. Beim Tabellenletzten SV Wehen Wiesbaden feierte die Dutt-Elf den fünften Sieg im fünften Rückrundenspiel und fügte den Hausherren so gleichzeitig die vierte Niederlage in Serie zu. Für die Entscheidung in einer Partie, in der der große Abstand zwischen beiden Teams nur selten erkennbar wurde, sorgte Julian Schuster per Strafstoß.


Ab durch die Mitte: Julian Schuster bringt Freiburg per Strafstoß in Führung.
© picture alliance Wehen Wiesbadens Trainer Wolfgang Frank sah trotz zuletzt drei Niederlagen in Folge keine Veranlassung, seine Startelf zu verändern und schickte die Mannschaft aufs Feld, die vergangene Woche unglücklich 0:1 in Nürnberg verloren hatte. Damit stand auch Ziemer in der Startelf, dessen Einsatz wegen einer Blutvergiftung zunächst fraglich war.

Auf Freiburger Seite musste Robin Dutt seine Startformation nach vier Siegen in Serie auf einer Position verändern. Schwaab kassierte beim jüngsten 1:0 gegen Augsburg seine fünfte Gelbe Karte und fehlte gesperrt. Für ihn begann Schlitte hinten rechts.

Vor 6112 Zuschauern entwickelte sich in der Brita-Arena zunächst eine ausgeglichene und höhepunktarme Partie, in der von einem möglichen zukünftigen Klassenunterschied nichts zu spüren war. Wehen Wiesbaden kompensierte spielerische Nachteile durch Lauf- und Einsatzfreude und ließ die Freiburger Offensivabteilung nicht zur Entfaltung kommen. Eine Halbchance von Bechmann nach sieben Minuten blieb für lange Zeit der einzig nennenswerte Auftritt der Breisgauer im gegnerischen Strafraum. Wehen Wiesbaden überzeugte zwar im Zweikampfverhalten, gefährlich wurde aber auch die Frank-Elf nicht. So spielte sich fast alles in der neutralen Zone ab, ehe Hollmann aus der zweiten Reihe einen ersten ernsthaften Torschuss abgab, die Kugel aber knapp daneben setzte (17.).

Dann aber wurde es urplötzlich auf der anderen Seite gefährlich. Ein furchtbarer Rückpass von Siegert landete bei Idrissou, der es alleine vor Walke mit links versuchte, den Ball aber nicht am hervorragend reagierenden Schlussmann vorbei brachte (20.). Nur zwei Minuten später schickte Abdessadki sehenswert Jäger auf die Reise. Doch auch der Franzose zog aus halblinker Position gegen den erneut stark parierenden Walke den Kürzeren (22.).

In der Folge passierte wieder lange nichts. Das Schlusslicht vermied jegliches Risiko, um nicht in Freiburger Konter zu laufen. Die Dutt-Elf ließ sich allerdings auch nicht locken, so dass sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte. Ein von Tskitishvili gefährlich Richtung eigenes Tor abgefälschter Schuster-Freistoß bildete die einzige Ausnahme (30.). Bevor sich die Begegnung der Pause zuneigte, tat sich dann aber doch noch etwas. Zunächst musste Siegert - offenbar am Knie verletzt - durch Schwarz ersetzt werden, ehe die Hessen kurz vor dem Seitenwechsel einen weiteren Rückschlag hinnehmen musste. Nach einer Idrissou-Flanke ging Bechmann im Duell mit Hollmann zu Boden, und Referee Norbert Grudzinski zeigte auf den Punkt. Schuster schickte Walke nach rechts und verwandelte sicher in die Tormitte - der Spitzenreiter führte (43.).


Der zweite Abschnitt war keine vier Minuten alt, da wurden die Hessen auf einmal gefährlich. Nach einem Tskitishvili-Freistoß aus dem Halbfeld legte Hollmann das Leder per Kopf geschickt in die Mitte, wo Simac das Spielgerät aus fünf Metern nicht an Pouplin vorbei brachte. Mit einem sensationellen Reflex bewahrte der Freiburger Schlussmann sein Team vor dem Ausgleich (49.). Die abstiegsbedrohten Gastgeber traten nun insgesamt offensiver auf und erarbeiteten sich ein Übergewicht, der Erfolg blieb aber aus - auch weil Ziemer in Folge einer Ecke zu hoch zielte (57.). Auf der Gegenseite hatte Walke etwas Glück, als er einen weiten Schuster-Freistoß unterschätze und das Leder an die Latte klatschen ließ (65.).

In der Folge wurde die Aufgabe für den SVWW nicht einfacher. Glibo rauschte Idrissou im Mittelfeld von hinten in die Parade und sah dafür von Grudzinski die Rote Karte - eine vertretbare Entscheidung (68.). In Unterzahl blieb die Frank-Elf weiter bemüht, hatte gegen nun die Defensive verstärkende Freiburger - Barth und Banovic ersetzten Abdessadki und Bechmann - aber arge Probleme, gefährlich in den Strafraum vorzudringen. Freiburg verstand es allerdings auch nicht, die sich bietenden Lücken konsequent zu nutzen und per Konter frühzeitig den Sack zuzumachen.

So blieb die Partie bis zum Abpfiff spannend, auch wenn die Hessen bis zur Schlussminute kaum Tormöglichkeiten hatten. Dann aber tauchte Koen nach einem Fehler von Flum vor Pouplin auf, vergab aus spitzem Winkel jedoch die letzte Chance, doch noch einen Punkt zu behalten.

Der SV Wehen Wiesbaden tritt am Mittwoch im DFB-Pokal-Viertelfinale beim HSV an, ehe es kommenden Sonntag in Ahlen wieder um den Klassenerhalt in der 2. Liga geht. Freiburg ist ebenfalls am Sonntag gefordert, wenn die Alemannia aus Aachen ihre Visitenkarte im Breisgau abgibt.

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...   Erstellt am 27.02.2009 - 20:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nürnberg - Mainz 0 - 0



Baljak und Bunjaku vergeben
In einem Spiel auf mäßigem Niveau trennten sich Nürnberg und Mainz mit einem gerechten Remis. Beide Teams boten spielerisch wenig und vergaben sowohl vor als auch nach der Pause jeweils einen Hochkaräter. Während die Rheinhessen mit dem Unentschieden gut leben können, ist die Punkteteilung für den Club wohl zu wenig.


Viele Hunde sind es Hasen Tod: Bungert (Mainz) stoppt Bunjaku (FCN).
© picture-alliance Nürnbergs Coach Michael Oenning brachte nach dem 1:0-Heimerfolg gegen Wehen Wiesbaden vier Neue: Diekmeier, Reinartz, Frantz und Startelfdebütant Bunjaku spielten für Mnari, Kluge, Gygax und Eigler (Gelbsperre).

Bei Mainz setzte Trainer Jörn Andersen im Vergleich zum 3:1 gegen Hansa Rostock auf Svensson, Pekovic und Bancé, die für Noveski (Oberschenkelzerrung), Karhan sowie Feulner (Grippe) in die Startelf rückten.

Die Partie startete mit Vorteilen für die Hausherren, die durch Wolf schon bald einnetzten (7.), doch der Kapitän stand dabei deutlich im Abseits.

Die Nürnberger waren zunächst bissiger und unterbanden die Kombinationsversuche der Gäste meist frühzeitig mit konsequenter Zweikampfführung. So tauchte Mainz nur einmal gefährlich am gegnerischen Strafraum auf, als Schäfer bei einem Konter weit vor dem Tor vor dem heranstürmenden Baljak klärte (11.).

Der Club konnte seine optische Überlegenheit allerdings vorerst nicht in zwingende Chancen ummünzen. Zu langsam agierten die Oenning-Schützlinge in der Offensive, die gut organisierten Rheinhessen hatten die Spitzen der Hausherren gut im Griff.

Nach einer knappen halben Stunde war mehr Tempo im Spiel. Sofort ergaben sich Möglichkeiten auf beiden Seiten: Bungert blockte Mintals Knaller aus zehn Metern ab (28.), auf der Gegenseite wischte Baljak der Ball knapp über die Stirn (29.). Judt scheiterte bei der besten Gelegenheit der Franken vor der Pause aus halbrechter Strafraumposition am geschickt den Winkel verkürzenden Wache (30.).

Die Schlussviertelstunde vor dem Kabinengang gehörte dann aber den 05ern, die nun spielerisch zulegten. Nürnberg war zweimal im Glück: Erst versemmelte Baljak aus kürzester Distanz am zweiten Pfosten volley (34.), nachdem Schäfer Hellers weite Flanke unterschätzt hatte, dann sauste Pekovics Fernschuss Zentimeter vorbei (35.). Kurz vor der Pause wurde Hooglands Treffer wie auf der Gegenseite wegen Abseitsstellung richtigerweise die Anerkennung versagt (40.).


Mainz kam mit Soto für den angeschlagenen Buckley aus der Pause. Ansonsten gab es keine weiteren Auffälligkeiten - fast eine geschlagene Viertelstunde lang. Zu unpräzise war das Passspiel auf beiden Seiten, beide Mannschaften gingen äußerst nervös zu Werke und lieferten sich ein wahres Fehlpassfestival.

Urplötzlich dann aber die Riesenchance zur Gästeführung: Der Club spielte auf Abseits, Baljak stand acht Meter vor dem Tor völlig frei vor Schäfer, der aber im Eins-gegen-Eins zum Glück für den FCN die Oberhand behielt (59.).

Mainz blieb danach zunächst am Drücker, war das ballsicherere Team, wusste dies aber nicht in weitere Möglichkeiten umzumünzen. Auf der Gegenseite ließ der Club einige Freistoßgelegenheiten in aussichtsreichen Positionen liegen (Pinola!). Bei einer der wenigen Chancen scheiterte Boakye bei einem Konter an Wache (67.).

Die Rheinhessen waren mit dem Remis zufrieden, riskierten im Angriff nicht mehr allzuviel, hatten aber bei der Nürnberger Schlussoffensive hinten noch brenzlige Situationen zu überstehen: Bunjaku versiebte freistehend (79.), und der eingewechselte Gygax stand bei seinem Abstaubertor nach Pinolas 16-Meter-Schuss im Abseits (82.).

Auf Nürnberg wartet am nächsten Spieltag die Montagabendpartie in Duisburg. Mainz erwartet am Dienstag im DFB-Pokal Schalke und am Sonntag in der Liga den FC Augsburg.

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...   Erstellt am 27.02.2009 - 20:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - Ahlen 0 - 0



Rostock wartet auf Befreiungsschlag
Nach den bitteren Niederlagen für Hansa sollte endlich der dringend nötige Erfolg gegen Ahlen her. Doch die Hausherren konnten die Vorsätze kaum umsetzen. Zu ungenau und nervös agierten sie in der Offensive und hatten gegen harmlose Ahlener umgekehrt kaum Mühe in der Defensive. Lediglich nach Wiederanpfiff ließen die Rostocker ihr Potenzial aufblitzen, jedoch war die zehnminütige Drangphase am Ende einfach viel zu wenig, um im Abstiegskampf zu bestehen.


Hatte einen schweren Stand: Rostocks Kroos (r.) gegen Ahlens di Gregorio (l.).
© dpa Rostocks Trainer Dieter Eilts nahm im Vergleich zum 1:3 in Mainz eine Veränderung vor. Er konnte in der Innenverteidigung wieder auf Gledson zurückgreifen, der zuletzt wegen eines Nasenbeinbruchs aussetzen musste. Svärd nahm deshalb auf der Bank Platz. Auf der gegnerischen Seite gab es ebenfalls eine Umstellung durch Ahlens Coach Christian Wück. Nach dem 1:3 gegen Oberhausen durfte Book von Beginn an auflaufen. Heithölter rutschte dafür aus der Startformation heraus.

Kaum hatte die Partie begonnen, bekamen die Zuschauer sofort eine schöne Kombination der Rostocker zu sehen. Doch Kroos konnte die Chance nicht verwerten (1.). Danach passierte nicht mehr viel. Beide Teams kämpften um jeden Meter im Mittelfeld, ohne jedoch wirklich Raum zu gewinnen. Zu viele Pässe landeten beim Spielaufbau im Nirgendwo oder konnten von den Akteuren auf beiden Seiten nicht kontrolliert werden, was nicht nur am schlechten Platz lag.


Nach gut 20 Minuten bekamen die Gäste das Geschehen immer besser in den Griff. Defensiv ließen sie kaum mehr etwas zu und in der Offensive agierten sie mit mehr Selbstvertrauen. Die Hanseaten halfen aber auch häufig gut mit. Immer wieder vertändelten Gledson und Orestes Bälle in der eigenen Viererkette. Dennoch hatte Hansa die Führung auf dem Fuß: Im Zweikampf mit Retov grätschte di Gregorio das Leder zu Langerbein. Schiedsrichter Zwayer entschied auf Rückpass. Den indirekten Freistoß aus fünf Metern hämmerte Schindler auf den Ahlener Kasten. Busch konnte jedoch mit dem Kopf auf der Linie klären (26.).

Erst kurz vor dem Seitenwechsel zeigte sich nochmals die Hansa: Nach einer Oczipka-Flanke von links nahm Schindler das Leder am langen Pfosten mit vollem Risiko direkt und jagte es knapp am linken Pfosten vorbei (40.). Nur eine Minuten später war erneut der Neuzugang aus Bremen beteiligt. Diesmal zog Fillinger eine Flanke von der linken Seite in Richtung Tor. In der Mitte verpasste Schindler knapp und der Ball rutschte hauchdünn am Pfosten vorbei (41.).


Wie zugemauert war das Gehäuse der Ahlener für die Rostocker Offensive.
© dpa Nach gut zehn Minuten Anlaufphase im zweiten Durchgang erzwangen die Hausherren zum ersten Mal in der Partie ein Powerplay und kamen sofort zu guten Chancen durch Fillinger (54.), Kroos (57.) und Schindler (60.). Und sofort war das zuletzt unruhig gewordene Publikum wieder da, um die Eilts-Elf nach vorne zu peitschen. Doch lange konnte diese den Schwung nicht aufrecht erhalten. Nach knapp zehn Minuten war die Luft wieder raus. Zwar kontrollierten die Gastgeber weiterhin das Geschehen, jedoch ohne wirklich gefährlich zu werden. Die Gäste aus dem Münsterland tauchten völlig ab. Einziger Torschuss in den zweiten 45 Minuten kam von Heithölter aus rund 40 Metern (63.).

Nach knapp 70 Spielminuten befand sich die Begegnung wieder auf dem Niveau des ersten Durchgangs. Beiden Teams gelang kaum mehr etwas. Besonders die Rostocker, die mit einem Unentschieden nicht leben konnten, ließen die nötige Einsatzbereitschaft im Abstiegskampf vermissen. RWA stand hinten gut und stellte die Offensivbemühungen fast vollkommen ein, und waren mit dem Remis zufrieden.

Für Rostock geht es bereits am kommenden Freitag in St. Pauli weiter. Ahlen empfängt hingegen am Sonntag Wiesbaden.

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...   Erstellt am 01.03.2009 - 20:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oberhausen - Frankfurt 2 - 0


Klandt patzt und Kaya mit viel Dusel
In einer erst im zweiten Spielabschnitt ansprechenden Begegnung sichert sich RWO binnen weniger Minuten drei Heimpunkte gegen den FSV Frankfurt. Dem Führungstreffer der Oberhauser folgte ein Platzverweis gegen FSV-Keeper Klandt und ein spektakuläres Elfmetertor von Kaya. Hernach hatte der FSV nichts mehr zuzusetzen und kassierte erstmals seit sechs Partien wieder eine Niederlage.


Wenig Raum für Konstruktives: Frankfurts Blyzniuk wird von RWO-Kapitän Reichert gebremst.
© picture-alliance Oberhausens Coach Jürgen Luginger, der unter der Woche seinen Vertrag bis 2011 verlängerte, verzichtete nach dem 3:1 in Ahlen auf personelle Wechsel und schickte erneut seine Erfolgself ins Rennen. FSV-Trainer Tomas Oral baute hingegen nach dem Last-Minute-1:0 gegen Osnabrück zwei neue Spieler in seine Startelf ein. O. Mokhtari konnte nach seinem Nasenbeinbruch wieder mittun, Bliznyuk war wieder einsatzfähig. Für Ulm und Shapourzadeh blieb da nur ein Platz auf der Bank.

Mit dem FSV und RWO traten zwei bemerkenswert gut in die Rückrunde gestartete Teams gegeneinander an. Frankfurt spielte sich von Erfolg zu Erfolg, auch die Luginger-Elf war bislang noch ungeschlagen. Doch was die Akteure in der ersten Hälfte auf dem Rasen darboten, war alles andere als Fußball-Feinkost.

Sehr bedächtig agierten die Kontrahenten zu Beginn, waren strikt auf eine kontrollierte Defensive eingestimmt und neutralisierten sich zumeist im Mittelfeld. Die logische Folge: Wenig Raum für die Angreifer und kaum ein präzises Aufbauspiel. Chancen waren weithin Mangelware, wenn, dann zeigten sich zumeist die Hausherren vor dem Tor des Frankfurter Keepers Klandt gefährlich.

Der stand denn auch nach zehn Minuten erstmals im Blickpunkt und entschärfte eine genau auf das Tor gezogene Ecke. Bei Nöthes Versuch aus kurzer Distanz musste er dagegen nicht eingreifen (11.)


Bis auf sporadische Möglichkeiten durch Heppke (18.), Falkenberg (27.) und wieder Heppke (37.) passierte dann lange Zeit herzlich wenig. Frankfurt hielt sich in der Offensive weitestgehend zurück, kam zu keiner nennenswerten Chance. Der Höhepunkt der ersten 45 Minuten war dann dem Oberhauser Kaya vorbehalten. Der setzte einen präzise gezirkelten Freistoß an das Aluminium und verpasste sein siebtes Saisontor knapp (44.).

Für den zweiten Durchgang hatten sich beide Teams deutlich mehr vorgenommen. Frankfurt agierte nun deutlich druckvoller, und auch RWO spielte mit viel mehr Tempo und Zug zum Tor. Erstmals stand bei einem Cenci-Kopfball aus kurzer Distanz auch Oberhausens Torwart Pirson im Blickpunkt (50.) und entschärfte die Situation, hatte dann Glück, dass Bliznyuk knapp an einer Cenci-Hereingabe vorbeigrätschte (53.).

Das Tor fiel dann auf der Gegenseite. Falkenberg leitete einen Angriff über Terranova selber ein, kamm dann nach einem Nöthe-Schuss frei zum Abschluss und staubte mit seinem ersten Saisontor zur Führung ab (61.). Minuten später war das Spiel entschieden. Klandt wusste sich gegen den eingewechselten Lüttmann nur mittels einer Notbremse zu behelfen, sah die Rote Karte und Kaya verwandelte gegen den Ersatzkeeper Petkovic mit viel Glück den fälligen Foulelfmeter per laxem Heber zum 2:0 (65.). Petkovic hatte die Hand noch am Ball, der dann langsam über die Linie trudelte. Wenig später musste zudem wegen lautstarker Proteste FSV-Coach Tomas Oral die restliche Spielzeit von der Tribüne aus betrachten.

Mit der komfortablen Führung im Rücken und gegen nun dezimierte Gäste ließen sich die Oberhauser den Erfolg nicht mehr nehmen. Ganze vier Minuten reichten der Luginger-Elf, um im Niederrheinstadion für klare Verhältnisse zu sorgen. In einer spannungsarmen Schlussphase verpassten die Gastgeber in Person von Landers dreimal ein noch höheres Ergebnis (76., 82., 90.), durften dann nach dem Schlusspfiff das sechste Spiel in Serie ohne Niederlage feiern.

Oberhausen spielt nun am kommenden Sonntag in Fürth vor, Frankfurt bekommt es bereits am kommenden Freitag zu Hause mit dem 1. FC Kaiserslautern zu tun.

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Augsburg - Koblenz 0 - 2

Sinkala spielt Koblenz in die Karten
Durch ein Eigentor nach nur wenigen Sekunden kam Augsburg früh auf die Verliererstraße. Koblenz beschränkte sich jedoch nicht auf das Verwalten des knappen Vorsprungs, sondern setzte nach - mit Erfolg. Nach dem 2:0 fehlte den Schwaben der Esprit und das Vermögen im Abschluss, um auch im neunten Heimspiel in Folge ohne Niederlage vom Platz zu gehen. Die defensiv- und kampfstarken Koblenzer nahmen verdient die drei Punkte mit nach Hause.


37 Jahre alt und immer noch topfit. Fatmir Vata versetzt Neuhaus, Möhrle kommt zu spät - das 2:0.
© picture alliance Augsburgs Trainer Holger Fach musste nach dem 0:1 in Freiburg zwei Änderungen vornehmen. Christian Müller (Gelbsperre) und Lars Müller (Muskelfaserriss) wurden durch Hertzsch und Mölzl ersetzt. Bei Koblenz nach dem 3:0 gegen Fürth nur ein Wechsel: Kuqi stürmte für Krontiris.

Schlechter hätte der Start in die Partie für die Augsburger nicht sein können. Nur wenige Sekunden waren gespielt, als Stieber in die Mitte flankte. Sinkala wollte klären - tat dies aber denkbar schlecht. Der Sambier grätschte nach dem Ball, lenkte ihn jedoch aufs eigene Tor. Neuhaus bekam den Ball durch die Hosenträger - 1:0 für Koblenz. Beinahe hätte Werner den Fauxpas seines Mannschaftskollegen postwendend repariert. Yelldell hatte außerhalb des Strafraums vor Torghelle geklärt, der Augsburg kam als Erste an den Ball und zog ab. Gut für die Koblenzer, dass Mavric aufgepasst hatte und per Kopf auf der Linie klärte.


Dem munteren Beginn folgte ein eher fader Abschnitt. Koblenz stand hinten kompakt, trat aber dennoch immer wieder in der Offensive in Erscheinung. Den Fuggerstädtern fehlten die zündenden Ideen. Erst nach einer halben Stunde entstand ein wenig Aufregung: Thurk schoss das Leder nach Kopfballvorlage von Torghelle jedoch in leichter Rücklage Richtung Augsburger Mittagssonne.

Die Antwort der Koblenzer folgte prompt: Sukalo bediente Vata, der auf gleicher Höhe der Augsburger Viererkette stand. Der Ex-Bielefelder verzögerte, bis Neuhaus auf dem Boden lag und schob dann locker ein (33.). Unmittelbar danach musste Sinkala, genauso wie Torghelle mit der fünften Gelben Karte ausgestattet, vom Platz. Wahrlich nicht der Tag des Augsburger Abwehrmanns. Sein Vertreter Kläsener hätte kurz vor der Pause beinahe noch den Anschlusstreffer erzielt, sein Kopfball flog knapp am Tor vorbei.

Zur zweiten Hälfte kam dann auch Szabics für den angeschlagenen Werner, bei Koblenz ersetzte Taylor den Gelb-Rot-gefährdeten Maletic. Wesentliches änderte sich aber nicht. Zu ungefährlich waren die Bemühungen der Fuggerstädter, die cleveren und kampfstarken Koblenzer ließen nur selten Chancen zu. Die beste hatte Thurk gleich zu Beginn. Der Angreifer hob das Leder über seinen Gegenspieler, über Keeper Yelldell - und letztlich auch über das Tor hinweg (52.). Kern (67.) und Hertzsch (74.) nach einem Eckball vergaben weitere gute Gelegenheiten. Auf der anderen Seite hätte Stieber beinahe die Entscheidung herbeigeführt: Sein Schlenzer aus 15 Metern flog denkbar knapp am Tor vorbei (78.).

Auch in der Schlussphase kam einfach zu wenig vom FCA. Die zahlreichen Eckbälle der Fach-Elf erbrachten kaum Erwähnenswertes, Koblenz machte hinten dicht und ließ keine Großchance mehr zu.

Augsburg ist am kommenden Sonntag in Mainz um Wiedergutmachung bemüht, muss aber ohne die gesperrten Sinkala und Torghelle auskommen. Koblenz empfängt am kommenden Freitag den VfL Osnabrück.

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Osnabrück - Ingolstadt 1 - 0


De Wit beendet schwarze Serie
Nach sieben sieglosen Heimspielen gelang dem VfL Osnabrück im Kellerduell in einem schwachen Spiel der ersehnte "Dreier". In einer umkämpften Partie waren die Höhepunkte rar gesäht, so dass der Treffer von de Wit kurz vor der Pause für den knappen Erfolg reichte. Ingolstadt wartet nun schon seit 433 Minuten auf ein Tor und rutscht auf den Relegationsplatz.


Abstiegskampf in der Osnatel-Arena: Valdet Rama und Paul Thomik ringen um den Ball
© picture alliance Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz konnte nach dreimonatiger Verletzungspause wieder auf Abwehrchef Thomas Cichon zurückgreifen. Zudem kam Peitz im Vergleich zum 0:1 in Frankfurt ins Team. Heidrich saß seine Gelbsperre ab, und Surmann nahm auf der Bank Platz.

Beim FC Ingolstadt gab es nach dem 0:0 gegen Aachen nur eine Veränderung: Keidel ersetzte Schwarz in der Abwehrreihe.

Beide Teams konnten in den letzten Spielen nicht gerade Selbstvertrauen tanken und so ging denn auch die Partie in der Osnatel-Arena vor 12.700 Zuschauern los. Die Mannschaften agierten sehr vorsichtig und den Angriffsbemühungen fehlte hüben wie drüben die nötige Präzision, um den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Somit prägten viele Fehlpässe und Zweikämpfe das Geschehen.

Auf schlechtem Niveau plätscherte die Partie dahin. Der erste Torschuss gelang Lokvenc, nachdem Peitz den Ball vertändelt hatte (22.). Und plötzlich war Leben drin. Auf der anderen Seite spielte de Wit die Abwehr schwindelig, tunnelte gar Aygün, ehe Neunaber doch noch klärte (23.). Im Minutentakt ging's weiter. Nach einer tollen Hereingabe von Gerber köpfte Wolfarth freistehend aufs Tor, aber Keeper Wessels reagierte glänzend. Nach der nächsten Aktion lag der Ball im Netz. Aygün hatte nach einer Ecke eingeköpft, stützte sich dabei aber bei Cichon auf, und Schiedsrichter Robert Kempter entschied auf Foulspiel.

Während die kämpferische Leistung auf beiden Seiten weiterhin stimmte, ging's mit spielerischer Magerkost weiter. Landete der Ball im Netz, war's irregulär, so auch kurz vor der Pause. Reichenberger holte sich eine Flanke von Schuon mit Hilfe seiner Hand herunter und schoss ein. Es bedurfte der Mithilfe des Gegners: Keidel versuchte nach einem hohen Ball per Kopf zu klären, brachte aber de Wit ins Spiel, der aus 18 Metern doch noch für die überraschende Führung sorgte (45.+1).


Der VfL zeigte sich nach dem Wechsel deutlich selbstbewusster und baute sofort Druck auf. Die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte zwar, doch war die Wollitz-Elf jetzt das bessere Team. Bei Ingolstadt lief in der Offensive kaum etwas zusammen, vieles blieb Stückwerk.

Mitte der zweiten Hälfte zogen sich die Hausherren etwas zurück und ließen die Fink-Elf kommen. So ergab sich für Grieneisen die Konterchance, die er aber überhastet vergab (71.). Augenblicke später kam Manno nach Hereingabe von de Wit gegen Keeper Lutz einen Schritt zu spät. Dafür stand die Defensive des VfL sicher, so dass sich Ingolstadt die Zähne ausbiss. Allerdings machten es die Gäste den Osnabrückern auch nicht sonderlich schwer, denn in der Offensive agierte Ingolstadt reichlich einfallslos. Auf der anderen Seite versäumte es Manno, einen Konter zum 2:0 abzuschließen (90.). Trotzdem reichte die knappe Führung letztlich zum Sieg.

Der VfL Osnabrück muss am kommenden Freitag nach Koblenz, und Ingolstadt hat die wiedererstarkten "Löwen" am Sonntag zu Gast.

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Lautern - Fürth 1 - 2


Reisinger biegt das Spiel um
Die SpVgg Greuther Fürth gewann in einer temporeichen und unterhaltsamen Partie als erstes Team in dieser Spielzeit auf dem Lauterer Betzenberg. Die Franken zementierten damit Platz drei in der Tabelle, die Pfälzer dagegen büßten wichtigen Boden ein im Aufstiegsrennen.


Enge Duelle: Greuther Fürths Haas (li.) gegen Lauterns Hornig.
© picture alliance Bei Kaiserslautern gab es nach dem 0:2 in St. Pauli folgende personelle Änderungen: Lakic (Wade/Ferse), Amedick (Gelb-Rot) und Dzaka (5. Gelbe Karte) standen nicht zur Verfügung, Dick saß auf der Bank. Dafür standen Jendrisek, Sam, Hornig und Fuchs in der Startelf.

Greuther Fürths Trainer Benno Möhlmann brachte nach dem 0:3 in Koblenz Nehrig für Sararer (Grippe) und Biliskov für Karaslavov (Reservebank).

Was für ein Auftakt am Betzenberg! Fürths Top-Torjäger Allagui vergab schon in der 1. Minute aus einem Meter nach Rahn-Ecke. Und kurz darauf wurde die SpVgg vom FCK ausgekontert! Steilpass auf halblinks zu Jendrisek, der in den Strafraum zog und aus 13 Metern mit dem linken Außenrist ins lange Eck zielte (3.). Mauersberger hob zunächst das Abseits auf und kam dann nicht mehr schnell genug zurück.

Die Franken waren keineswegs geschockt, spielten weiter zügig nach vorne. Beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive, begegneten sich mit offenem Visier und lieferten sich einen schnellen Schlagabtausch.

Lautern hielt sich dann ein wenig zurück, konzentrierte sich auf eine gut sortierte Deckung, aus der heraus gezielt gekontert werden sollte. Greuther Fürth wurde stärker, übte vor allem über die rechte Seite viel Druck aus. Die Partie war schnell, leidenschaftlich, zweikampfintensiv, aber ohne Strafraumszenen.

Für den Ex-Fürther Fuchs war der Arbeitstag schon vor dem Pausenpfiff (43., Simpson) wieder beendet, er hatte sich viel vorgenommen und konnte davon nur wenig gegen die früheren Kollegen umsetzen.


Ob die Auswechslung direkt mit der anschließenden Unordnung in der Defensive zusammenhing, ist hypothetisch, doch den Franken gelang noch vor dem Seitenwechsel der verdiente Ausgleich: Rahn spielte mit Übersicht von links völlig freistehend quer in den Strafraum, Reisinger hatte aus vier Metern keine Mühe und vollendete ins leere Tor (45.).

Und die SpVgg legte nach Wiederanpfiff gleich nach: Reisinger tankte sich von links gegen drei Lauterer durch, sein Schuss aus 14 Metern verunglückte zwar, wurde aber unfreiwillig zur perfekten Vorlage für Nehrig, der aus acht Metern halbrechter Position einschoss (50.).

Die Möhlmann-Elf war das etwas cleverere, spielerisch reifere und insgesamt abgeklärtere Team. Lautern bestach mit Einsatzfreude und Kampfgeist, konnte sich aber kaum einmal Erfolg versprechend in Szene setzen. Seltene Ausnahme war Hornig, der den Ball aber aus vier Metern übers Tor schoss (67.).

Mit zunehmender Spieldauer investierten die Franken immer weniger in die Offensive, sondern verteidigten den Vorsprung und lauerten auf schnelle Gegenstöße. Der 1. FCK konnte mit dem Plus an Ballbesitz aber wenig anfangen. Die Zweikämpfe wurden härter, es gab mehr die Fouls. Die Freistöße unterbrachen den Spielfluss.

Die Pfälzer warfen in der Schlussphase alles nach vorne, probierten es mit Fernschüssen und mit Flanken, drängten die SpVgg weit hinten rein. Allein, der Ausgleich wollte gegen die gut sortierte Abwehr der Franken nicht mehr fallen.

Der 1. FC Kaiserslautern ist am kommenden Freitag in Frankfurt zu Gast, die SpVgg Greuther Fürth muss am Sonntag zu Hause gegen Oberhausen ran.

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1860 - Pauli 5 - 1



Hoffmann krönt Wolfs Debüt
Das Debüt von Uwe Wolf auf der Trainerbank des TSV 1860 ist geglückt! Mit dem FC St. Pauli stellte sich allerdings auch genau der richtige Aufbaugegner in München vor. In der Abwehr gingen die Hamburger vor allem in der ersten Hälfte mitunter dilettantisch zu Werke und begünstigten so den klaren 5:1-Sieg der Löwen, der auch in dieser Höhe vollauf in Ordnung ging.


Glückliche Löwen: Lars Bender (li.) feierte mit Trainer Uwe Wolf sein Tor zum 1:0.
© picture alliance Interimscoach Uwe Wolf nahm bei den Löwen im Vergleich zum 1:4 in Duisburg fünf Änderungen vor. Im Tor bekam Hofmann wie angekündigt den Vorzug vor Tschauner. Zudem begannen Thorandt, Hoffmann, Schick und Schäffler anstelle der verletzten Bierofka und Ghvinianidze, Ledgerwood und Pourie nahmen auf der Bank Platz. Auch Holger Stanislawski nahm nach dem 2:0 gegen Kaiserslautern einige Wechsel vor. Boll, Hoilett und Hennings ersetzten Gouiffe à Goufan, Sako und Bruns.

Die große Chance des Spiels hatten die Gäste: Nach Ludwigs Ecke kratzte Schick Rothenbachs Volleyschuss von der Linie (6.). Die Löwen atmeten durch, eine Minute später durften sie jubeln: Bender köpfte nach Ecke von Rukavina ungehindert zum 1:0 ein. Was nun folgte, erinnerte bei St. Pauli fatal an das letzte Auswärtsspiel in Oberhausen, als die Hamburger nach 20 Minuten 0:3 hinten gelegen hatten. Vor allem in der Defensive waren die Gäste nun völlig von der Rolle. Mit eklatanten Aussetzern luden sie die schwungvollen Löwen förmlich zum Toreschießen ein. Schäffler (11.), der mit einem Fallrückzieher zudem die Latte traf, und Johnson (22.) sagten Danke! Nach einer halben Stunde musste St. Pauli froh sein, nicht noch höher zurück zu liegen.


Für kurze Zeit konnten sich die Hamburger ein wenig Luft verschaffen. Dass die Löwen in der Abwehr für einen Moment unsortiert waren, nutzte Hoilett zum Anschlusstor (33.). Neue Hoffnung für St. Pauli? Nur für sechs Minuten. Dann segelte der orientierungslose Gunesch, den Stanislawski noch vor der Pause vom Feld nahm, unter einem Freistoß von Hoffmann hindurch. Lauth spitzelte den Ball über Hain hinweg und krönte einen furiosen ersten Durchgang der Löwen mit dem 4:1.

Nach dem Wechsel machte die Stanislawski-Elf weiter wie vor der Pause. Eger brachte Hain mit einem ungenauen Rückpass in die Bredouille, Droba-Ampen ließ sich von Schick den Ball abjagen und konnte sich bei seinem Schlussmann bedanken, der per Fußabwehr Schlimmeres verhinderte. Rukavina setzte Lauth in Szene, der knapp verzog.

Erst nach etwa einer Stunde fingen sich die Gäste, was allerdings auch daran lag, dass die Löwen nun das Tempo drosselten und den Vorsprung verwalteten. So plätscherte die Partie lange Zeit vor sich hin, ehe Hoffmann nach der Ecke des starken Schick den Schlusspunkt setzte (76.). Während 1860 am kommenden Sonntag selbstbewusst zum bayerischen Derby nach Ingolstadt fährt, hat der FC St. Pauli bis Freitag Zeit, seine Wunden zu lecken. Dann gastiert Hansa Rostock am Millerntor.

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...   Erstellt am 02.03.2009 - 22:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Duisburg 1 - 2

Ben-Hatira kommt und trifft
Der MSV Duisburg ringt in einer intensiven, technisch aber nicht allzu anspruchsvollen Partie die Alemannia aus Aachen mit 2:1 nieder und meldet sich dadurch lautstark im Aufstiegsrennen der 2. Liga zurück. Die Zebras sind seit nunmehr neun Partien ungeschlagen.


Überflieger: Aachens Szukala (li.) im Kopfballduell mit Kouemaha.
© picture-alliance Aachens Trainer Jürgen Seeberger musste nach dem 0:0 in Ingolstadt auf den Rot-gesperrten Vukovic verzichten. Für ihn rutschte Szukala in die Innenverteidigung. Dafür meldete sich Stürmer Nemeth nach auskurierten Hüftproblemen wieder fit und fand sich gleich in der Startelf wieder. Der Slowake spielte anstelle des erkrankten Milchraum, auf dessen angestammter Position im linken Mittelfeld Holtby rückte. Duisburgs Coach Peter Neururer hielt sich an das Motto "Never change a winning Team" und ließ die gleiche Elf auflaufen, die 4:1 gegen 1860 München gewonnen hatte.

Wie bereits im Vorfeld angekündigt suchte der MSV Duisburg sein Heil in der Offensive. Die Zebras begannen druckvoll, mit aggressivem Pressing wurden die Alemannen sehr früh beim Spielaufbau gestört und eigene Angriffe wurden blitzschnell über die Flügel eingeleitet. Doch beim finalen Pass fehlte es an Präzision, so dass klare Torchancen zunächst ausblieben. Die bis dato beste Möglichkeit hatten die Aachener: Nach einer Ecke von rechts schraubte sich Szukala hoch, köpfte aber aus fünf Metern knapp rechts vorbei (8.).


In der Folge blieb das Spiel umkämpft und hochintensiv, doch hüben wie drüben leisteten sich beide Mannschaften zu viele Abspielfehler, so dass Einschussgelegenheiten lange Zeit ausblieben. Das große Manko blieb die Ungenauigkeit, was sich jedoch nach einer guten halben Stunde änderte. Holtby flankte in den Fünfer zu Nemeth, der aber knapp drüber köpfte (33.). Etwas später machte es der Slowake dann besser: Nach einem Einwurf landete der Ball bei Lehmann, der direkt zu Nemeth passte. Dieser drehte sich schön, ließ dabei Schlicke ins Leere grätschen und jagte den Ball aus 14 Metern zentraler Position ins linke Eck (35.).

Die Freude bei den Platzherren währte aber nur zwei Minuten, denn die Führung hatte nur so lange Bestand. Die Alemannen bekamen das Leder nach einer Ecke von rechts nicht aus dem Gefahrenberiech. Makiadi kam an den Ball und drückte ihn aus fünf Metern in die Maschen zum verdienten 1:1, was zugleich der Pausenstand war.

Glückliches Händchen von Neururer


Schwerer Stand: Aachens Jungstar Holtby hatte es gegen den MSV ziemlich schwer.
© picture-alliance Ohne personelle Wechsel ging es im zweiten Durchgang weiter, und auch das spielerische Niveau der Begegnung blieb zunächst überschaubar. Zahlreiche Ungenauigkeiten beim Passspiel sorgten auf beiden Seiten dafür, dass klare Möglichkeiten absoluten Seltenheitswert hatten.

Nach einer Stunde reagierte Alemannen-Coach Jürgen Seeberger und brachte mit Polenz für Seitz einen frischen Mittelfeldmann, doch auch der 22-Jährige konnte keine neuen Akzente setzen. Auf der anderen Seite wurden die Zebras aktiver und suchten die Entscheidung, gingen aber zu fahrlässig mit ihren Chancen um: Kouemaha schoss über das Ziel (62.), Brzenskas Versuch aus 13 Metern wurde geblockt (63.), und in der 69. Minute blieb Kouemaha gegen Aachens Keeper Stuckmann nur zweiter Sieger.

In der Schlussphase kam dann die Alemannia wieder und hätte durch Polenz das 2:1 erzielen müssen: Auer leitete aus der Mitte weiter auf den 22-Jährigen, der freie Bahn hatte. Polenz traf dann aber vom linken Fünfer-Eck nur den linken Außenpfosten (77). Nur eine Minute später zischte ein Lehmann-Freistoß knapp über die Latte.

In der 83. Minute fiel der entscheidende Treffer dann doch: Nach einem Doppelpass kam der kurz zuvor eingewechselte Ben-Hatira zu einer guten Schussposition. Der U21-Nationalspieler zog einfach mal aus knapp 23 Metern zentraler Position ab und traf ins linke Eck zum 2:1 für Duisburg. Aachen machte nun auf und drängte auf den Ausgleich. In der Nachspielzeit hatte Fiel noch die große Chance, doch Vigneau klärte auf der Linie und sicherte somit den Sieg.

Für Aachen steht am kommenden Sonntag beim SC Freiburg ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Der MSV Duisburg darf wieder am Montag antreten - erneut gegen einen Aufstiegskandidaten. Der 1. FC Nürnberg ist dann zu Gast in Duisburg.

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