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...   Erstellt am 05.02.2010 - 23:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Karlsruhe 2 - 1


Hennings schießt St. Pauli an die Spitze
Durch einen hart erkämpften, aber durchaus verdienten Heimsieg gegen den Karlsruher SC hat der FC St. Pauli vorrübergehend die Tabellenführung in Liga Zwei übernommen. Mann des Abends war Hennings, der beide Treffer für die Stanislawski-Elf erzielte (24. und 44.).

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Torjäger Ebbers (li.) jubelt mit Doppeltorschütze Hennings.
© picture alliance St. Paulis Coach Holger Stanislawski sah sich nach der überzeugenden Vorstellung beim 2:0-Auswärtserfolg beim MSV Duisburg nicht gezwungen, etwas zu ändern und schickte dieselbe Elf wie vor einer Woche auf den Rasen.

Anders hielt es sein Pendant vom Karlsruher SC, Markus Schupp, der sein Team im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen den SC Paderborn auf sechs Positionen umbaute: In der Abwehr durften erstmals Neuzugang Matip für Konrad sowie Langkamp für Drpic ran. Desweiteren spielten Aduobe, Krebs und Akin für Staffeldt, Zimmermann und Fink (Magen-Darm-Probleme). Chrisantus agierte anstelle von Tarvajärvi (Magen-Darm-Probleme) als einzige Spitze.

Der FC St. Pauli versuchte frühzeitig, die Kontrolle zu gewinnen und kam bereits kurz nach dem Anpfiff zu seiner ersten Gelegenheit. Doch Ebbers traf nach einer Hereingabe von Hennings den Ball nicht voll und verfehlte das Tor deutlich (4.). Den ersten Aufreger der Partie gab es als Hain bei einer verunglückten Kopfballrückgabe von Gunesch aus seinem Tor musste und von Akin ungkücklich getroffen wurde (6.). Der Keeper der Hamburger konnte nach kurzer Behandlungspause aber weitermachen.


Der KSC machte in der Folge seine Sache gut, störte früh und ließ den Hausherren, denen ihrerseits die nötige Präzision im Angriffsspiel fehlte, wenig Platz zur Entfaltung. Auch im weiteren Verlauf der Partie blieb vieles Stückwerk, was vor allem den schwierigen Bodenverhältnissen geschuldet war.

So war es wenig verwunderlich, dass das erste Tor der Begegnung aus einer Standardsituation resultierte: Hennings ließ mit einem fulminanten indirekten Freistoß aus knapp 30 Metern Miller im KSC-Tor keine Chance und stellte auf 1:0 für den FC St. Pauli, der bis dahin aus dem Spiel heraus noch nicht viel zustande gebracht hatte (24.).

Zwar verlieh die Führung den Gastgebern keine Flügel, doch die Stanislawski-Elf hatte die Partie nun im Griff und erspielte sich einige gute Chancen, die Kruse (36.) und Naki (38.) leichtfertig vergaben.

Genau in dieser Drangphase schlugen die Gäste aus Baden zu und markierten durch HSV-Leihgabe Chrisantus, der einen Abpraller von Pauli-Keeper Hain verwertete, den Ausgleich (40). Die Hausherren zeigten sich wenig beeindruckt und gingen nur vier Minuten später erneut durch Hennings nach Ozcipka-Flanke in Führung (44.). Dabei blieb es bis zur Pause.

Beide Teams gingen unverändert in den zweiten Durchgang, und auch am Spielverlauf änderte sich nicht viel. St. Pauli kontrollierte das Geschehen, jedoch ohne wirklich zu glänzen. Größte Gefahrenquelle blieben auch weiterhin Standardsituationen, doch sowohl Hennings (48.) als auch Ebbers (54.) verfehlten das Tor knapp.

In der 61. Minute verhalf KSC-Trainer Markus Schupp dem jungen Cuntz, der den gelb-rot-gefährdeten Kapitän Engelhardt ersetzte, zum Debüt.

Kurz darauf hatten die Badener Glück, dass Schiedsrichter Thorsten Schriever den Hausherren, nach hartem Einsteigen von Gäste-Keeper Miller gegen Ebbers, einen Elfmeter verwehrte (65.). Von Karlsruhe kam in der Offensive danach einfach zu wenig, und so hätte die Heimelf das Ergebnis durchaus noch deutlicher gestalten können. Doch Ebbers konnte eine Unsicherheit von Miller, der einen Schuss von Boll nur nach vorne abprallen ließ, nicht nutzen (80.).

Der FC St. Pauli empfängt bereits nächsten Freitag den FSV Frankfurt, einen Tag später spielt der Karlsruher SC zu Hause gegen Energie Cottbus.

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...   Erstellt am 05.02.2010 - 23:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bielefeld - Fürth 2 - 1


Loboué patzt, Fort staubt ab
In einem durchaus unterhaltsamen Match gewann Arminia Bielefeld nach einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 und beendete damit die Serie der Franken von zuletzt drei Siegen in Folge. Dabei hatte die SpVgg alles in eigener Hand, verpasste es aber vor der Pause, ihre drückende Überlegenheit in Tore umzumünzen und kassiert dafür die Quittung.

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Fränkische Freude: Allagui (re.) und Nöthe bejubeln das 1:0.
© picture-alliance Bielefelds Trainer Thomas Gerstner tauschte nach der 1:3-Pleite in Augsburg dreimal. An Stelle von Fernandez kehrte der wiedergenesene Eilhoff ins Tor zurück. Zudem ersetzten Feick und Fischer Lamey und Schuler. Greuther Fürths Coach Michael Büskens musste dagegen im Vergleich zum 1:0-Last-Minute-Sieg über Energie Cottbus auf einer Position umstellen: Schröck fiel mit Wadenproblemen aus und wurde durch Rahn ersetzt.

Die Arminen begannen druckvoll und ergriffen die Initiative. Sie machten das Spiel breit und kamen zunächst zu einem optischen Übergewicht. Kapital konnten sie daraus aber nicht schlagen, weil die Fürther bestens eingestellt waren und in der Defensive kaum etwas anbrennen ließen. Die SpVgg ihrerseits machte die Räume sehr eng und versuchte, über schnelles Umschalten zum Erfolg zu kommen.


Nach diesem Muster fiel dann auch der erste Treffer: Delura vertändelte das Leder in der gegnerischen Hälfte. Mit einem verunglückten Pass leitete Nöthe den Konter über Müller ein, der auf der linken Seite den Turbo zündete und schließlich punktgenau an den zweiten Pfosten zu Allagui flankte. Der Tunesier brauchte nur noch einzuschieben (13.). Nur zwei Minuten später hatte Federico plötzlich die große Chance zum Ausgleich, der Deutschitaliener setzte das Leder aber aus fünf Metern knapp rechts daneben.

Bielefeld war das aktivere Team, fand aber weiterhin kein Mittel gegen couragierte und aufmerksame Franken. Die Kleeblätter dagegen agierten zielstrebiger und strahlten deutlich mehr Gefahr aus, allerdings verpassten sie es nachzulegen. Vor allem Arminias Schlussmann Eilhoff hielt seine Farben in diese Phase im Spiel, so parierte der 27-Jährige gegen Nöthe (17.), Nehrig (22.) und Müller (26.).

Bestraft wurden die Fürther dafür aber nicht. Dies lag vor allem daran, dass die Gastgeber völlig verunsichert waren und vollkommen abtauchten. Beim Kabinengang quittierten die Zuschauer in der Schüco-Arena diese Vorstellung mit gellenden Pfiffen.

Verkehrte Welt in der Schüco-Arena


Nach der Pause besorgte er den etwas überraschenden Ausgleich für Bielefeld: Pavel Fort beim Kopfball.
© picture-alliance Thomas Gerstner schien in der Halbzeit die passenden Worte gefunden zu haben, seine Mannschaft trat im zweiten Durchgang verbessert auf und wäre nach 47 Minuten fast zum Ausgleich gekommen. Doch Federico traf aus der Drehung nur das rechte Außennetz. Auf der Gegenseite köpfte Nehrig haarscharf links vorbei (53). Das Duell war mittlerweile deutlich ausgeglichener, allerdings lag dies auch an den Franken, die einen Gang runter geschaltet hatten.

In der 58. Minute gab es die Quittung dafür: Nach einem Doppelpass auf der rechten Seite flankte Delura scharf in die Mitte. Loboué leistete sich einen groben Schnitzer und ließ den Ball zu Fort abprallen - 1:1. Das Tor gab den Ostwestfalen Auftrieb. Plötzlich spielten die Gastgeber wie ausgewechselt. Sie waren präsenter in den Zweikämpfen und drängten auf die Führung, die ihnen nach 71 Minuten gelang. Falkenberg verschätzte sich bei einer Delura-Flanke, so dass Fort ans Leder kam. Der Tscheche stocherte die Kugel ans linke Fünfereck zu Guela, der den Ball aus spitzem Winkel volley genau unter die Latte drosch.

Büskens reagierte umgehend und brachte mit Haas einen frischen Offensivmann, doch auch der Ex-Augsburger konnte den inzwischen sehr passiven Kleeblättern kein neues Leben einhauchen. Auf der Gegenseite drängten die Bielefelder auf die Entscheidung, die Guela auf dem Fuß hatte. Der Ivorer wurde aber in letzter Sekunde von Falkenberg gestoppt (78.). Es blieb also bis zum Schluss spannend, am Resultat änderte dies jedoch nichts.

Arminia Bielefeld tritt wieder am nächsten Freitag bei Rot Weiss Ahlen an. Erst am Sonntag darauf greift Greuther Fürth vor eigenem Publikum gegen den TSV 1860 München ins Geschehen ein. Zuvor steigt für die Franken am Mittwoch aber das Highlight im DFB-Pokal beim FC Bayern München.

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Oberhausen - Rostock 2 - 1


Terranova krönt Bruns-Comeback
RWO-Angreifer Terranova besiegelte mit seinem vierten Saisontreffer in einer intensiv geführten, im zweiten Durchgang dann auch höhepunktreichen Zweitliga-Partie den verdienten 2:1-Sieg der "Kleeblätter" gegen Hansa Rostock und beendete zum Einstand von Trainer Hans-Günter Bruns die Oberhausener Negativserie. Rostock konterte im ersten Durchgang geschickt, doch nach dem Ausgleich durch Schmidtgal und der Gelb-Roten-Karte für Bartels waren die Ostseestädter nicht mehr dem Druck der Gastgeber gewachsen.

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Er brach den Bann: Heinrich Schmidtgal beendete die torlose Zeit von Oberhausen.
© picture alliance Die Negativserie von zuletzt neun sieglosen Spielen hatte bei RWO am vergangenen Montag den Rücktritt von Jürgen Luginger zur Folge. Hans-Günter Bruns, der als Lugingers Vorgänger Oberhausen binnen zwei Jahren von der Oberliga in Liga zwei geführt hatte, soll nun die sportliche Talfahrt der "Kleeblätter" stoppen. Bei seinem Comeback auf der Trainerbank baute der 55-Jährige die Startelf nach dem 0:1 bei Schlusslicht Ahlen auf einer Position um: Spielgestalter Kaya agierte im dicht gestaffelten Mittelfeld statt Embers.

Rostocks Heimpartie am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Union Berlin war aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse abgesagt worden. So hatte Andreas Zachhuber mit seinem Team eine Woche länger Zeit zur Regeneration. Der Hansa-Coach setzte im Vergleich zur 0:3-Schlappe beim TSV 1860 München auf die isländischen Winter-Neuzugänge Danielsson und Johannsson, die anstelle des verletzten Carnells (Sprunggelenk) sowie Jänickes debütierten.

In einer zerfahrenen Anfangsphase kämpften beide Teams verbissen darum, Spielkontrolle zu gewinnen. Kreative Impulse oder gar Torraumszenen waren im Niederrheinstadion hüben wie drüben aber zunächst Mangelware. In der achten Minute kam Oberhausen zu einer ersten guten Chance: Kaya drehte sich geschickt um Schröder und zielte vom rechten Strafraumrand aufs lange Ecke. Der Schlenzer des RWO-Kapitäns ging jedoch um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei.

Die Hausherren agierten in der von beiden Seiten intensiv geführten Partie in der Folge leicht feldüberlegen und suchten, wenn auch meist zu unpräzise, das Spiel nach vorne. Hansa, das mitunter etwas ballsicherer wirkte, verlegte sich aufs Kontern und überbrückte dabei das ein oder andere Mal schnell das Mittelfeld. In der 20. Minute kamen auch die Ostseestädter zu ihrer ersten hochkarätigen Torgelegenheit: Pannewitz zog aus über 30 Metern ab. RWO-Keeper Semmler konnte den Flatterball auf dem nassen Rasen nicht festhalten. Johannson vergab jedoch aus kurzer Distanz die Möglichkeit abzustauben.

In der Folge mangelte es beiden Teams wieder an Passgenauigkeit und spielerischen Momenten, um den gegnerischen Abwehrverbund stärker zu fordern. Kurz vor dem Kabinengang wurde es am Niederrhein wieder ereignisreicher: Zunächst scheiterte Stoppelkamp an Hansa-Schlussmann Walke, der glänzend mit Fußabwehr parierte (41.). Nur wenige Augenblicke später fuhr die Zachhuber-Elf einen perfekten Konter: Pannewitz leitete diesen mit einem weiten Ball ein. Johannson leitete mit Übersicht weiter zu Bartels, der alleine auf Semmler zulief und nervenstark mit rechts zur Rostocker Halbzeitführung vollendete (42.).


Die Rot-Weißen kamen mit Biss aus der Kabine und unmittelbar zu Chancen: Stoppelkamp etwa verfehlte mit einem Seitfallschuss knapp das Tor (47.). Es entwickelte sich nun eine deutlich munterere Partie mit Chancen hüben wie drüben. Für die Zachhuber-Elf etwa hatten sowohl Bartels, wie auch kurz später Fillinger die Gelegenheit, die Führung auszubauen (53).

In der 60. Minute glich RWO aus: Landers zog mit Tempo in den Strafraum und spielte flach in den Rückraum. Dort hatte Schmidtgal gelauert und schlenzte das Leder überlegt mit links halbhoch in die Maschen - 1:1. Hansa spielte kurz darauf nur noch zu zehnt: Torschütze Bartels hatte zu vehement reklamiert und musste folgerichtig mit Gelb-Rot vorzeitig runter (61.). Doch die Hanseaten blieben vor allem nun über Standards gefährlich: Semmler verschätzte sich bei einem Pannewitz-Freistoß. Das Leder klatschte hinter dem Torwart an den rechten Pfosten (65.).

Die Bruns-Elf allerdings spielte gegen dezimierte Rostocker nun auf Sieg und wurde für ihren Einsatz auch belohnt: Kaya passte aus dem Zentrum heraus zu Stoppelkamp, der mit der Hacke zu Terranova weiterleitete. Dieser schloss trocken zur RWO-Führung ab und feierte anschließend seinen vierten Saisontreffer (71.). In einer spannenden Schlussphase probierte es Hansa in Unterzahl tapfer noch einmal zum Ausgleich zu kommen. Auf der Gegenseite vergaben die "Kleeblätter" eine schier unglaubliche Vielzahl von hochkarätigen Gelegenheiten, den Sack zuzumachen.




Rot-Weiß Oberhausen spielt kommende Woche samstags bei Alemannia Aachen, tags darauf gastiert Hansa Rostock bei der TuS Koblenz.

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Union - Augsburg 0 - 0


Baier bringt Farbe ins Spiel
In einer über weite Strecken recht einseitigen Partie kam Union Berlin gegen den FC Augsburg nicht über ein 0:0 hinaus. Die Eisernen waren dabei klar tonangebend, nutzten ihre Chancen aber nicht, so dass die in der Offensive weitestgehend harmlosen Fuggerstädter zum fünften Mal in Folge unbezwungen blieben.

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Gekreuzte Klingen: Berlins Göhlert (li.) und Peitz im Duell mit Thurk.
© picture-alliance Berlins Trainer Uwe Neuhaus tauschte nach der 0:1-Auswärtsniederlage bei Fortuna Düsseldorf dreimal: Menz, Dogan und Sahin spielten für Thomik (Sprunggelenk), Younga-Mouhani und Ede. Augsburgs Coach Jos Luhukay brachte im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen Arminia Bielefeld vier Neue: Reinhardt, Baier, Brinkmann und Torghelle kamen an Stelle von Hegeler, Ndjeng, Traore und dem gelb-rot-gesperrten Buck.

Auf holprigem Geläuf taten sich beide Mannschaften in der Anfangsphase schwer, sich zwingende Chancen zu erarbeiten. Hüben wie drüben stimmte allerdings der Einsatz. Daraus resultierten aber auch zahlreiche kleinere Fouls, die viele Unterbrechungen zur Folge hatten. Demnach kam zunächst kein Spielfluss auf, was sich aber mit fortschreitender Spieldauer änderte.


Dies lag vor allem an den Berlinern, die den Respekt abgelegt hatten und sich am FCA-Strafraum festsetzten. Die Eisernen sorgten vor allem über die Flügel und nach Standards für viel Betrieb, allerdings ließen Sahin (7.), Mosquera (16.), Dogan (17) und wiederum Sahin (19.) teils gute Einschussgelegenheiten liegen. In der 23. Minute nahm's Parensen dann zu genau, der 23-Jährige knallte einen Freistoß vom rechten Strafraumeck an die Latte.

Union war mittlerweile klar am Drücker. In der Defensive ließen die Gastgeber überhaupt nichts anbrennen. Die ansonsten so brandgefährlichen Thurk und Torghelle waren in dieser Phase komplett abgemeldet, allerdings blieb das Manko Chancenverwertung bestehen. So landete Mattuschkas Freistoß am rechten Außennetz (30.), während Dogan aus bester Position haarscharf links vorbei schoss (32.). Danach verflachte das Niveau der Partie wieder, zahlreiche Nickeligkeiten häuften sich, so dass es letztlich torlos in die Kabinen ging.

Nichts Neues in der Alten Försterei


Auf den Fersen: Berlins Mattuschka wird von Strauß (re.) bedrängt.
© picture-alliance Nach der Pause erhöhten die Beteiligten die Schlagzahl. Auf beiden Seiten wurde versucht, das Mittelfeld schnell zu überbrücken, allerdings machten die Platzverhältnisse schnelle Kombinationen nahezu unmöglich. Technische Unzulänglichkeiten sorgten dafür, dass Torchancen überhaupt nicht zustande kamen. Erst nach einer Stunde hatte dann plötzlich Mosquera die dicke Möglichkeit, der Kolumbianer verlor aber aus fünf Metern die Übersicht und schoss nur FCA-Schlussmann Jentzsch an.

Zehn Minuten später war es wieder Mosquera, der zum Abschluss kam, diesmal schoss der 22-Jährige aber links daneben, ehe er nach einer Ecke per Fallrückzieher erneut gegen Jentzsch den Kürzeren zog (71.). Auf der Gegenseite gab Thurk mit einem Freistoß, der über die Latte rauschte, ein Lebenszeichen für die Fuggerstädter ab.

Das war es dann aber auch schon wieder an Offensivaktionen des FCA, doch auch die Eisernen konnten sich in einer ruppigen Schlussphase nicht mehr entscheidend durchsetzen. Negativer Höhepunkt war dabei die Gelb-Rote-Karte von Baier, der sich diese nach einem unnötigen Foul an Parensen eingehandelt hatte.

Union Berlin ist am kommenden Freitag in Paderborn gefordert, während der FCA zwei Tage später Fortuna Düsseldorf empfängt. Bereits am Mittwoch geht es im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Köln um den Einzug in die Vorschlussrunde.

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Cottbus - Koblenz 1 - 1


Petersen rettet Energie
In einem lange Zeit tempoarmen und von Mittelfeldzweikämpfen geprägten Kellerduell sah es über weite Strecken so aus, als könnte die TuS Koblenz den zweiten Sieg in Folge feiern. Energie fiel über eine Stunde lang gar nichts ein, ehe Claus-Dieter Wollitz einen Joker aus dem Ärmel schüttelte, sein Team damit aufweckte und so das Ende der drei Spiele andauernden Niederlagenserie herbeiführte.

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Lange Zeit stimmte bei Cottbus überhaupt nichts: auch nicht das Verhältnis zwischen Claus-Dieter Wollitz un dem früh ausgewechselten Roger.
© picture alliance Energie-Coach Claus Dieter Wollitz wechselte nach der 0:1-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth viermal. Ziebig, Kapitän Burca (nach Gelbsperre), der wiedergenesene Angelov und Roger begannen anstelle von Bitroff (Innenbandteilriss im Knie), Straith, Kurth und Jula.

Auf Koblenzer Seite stellte der einstige Cottbuser Trainer Petrik Sander im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf zweimal um. Stieber und der Ex-Cottbuser Skela standen für den Gelb-gesperrten Mavric sowie Krontiris in der Anfangsformation.

Cottbus startete etwas aktiver in die Partie, kam in der Anfangsphase über zwei ungefährliche Standards aus dem Halbfeld aber nicht hinaus. Koblenz stand defensiv kompakt, ließ nichts zu und setzte seltene Nadelstiche. Etwas zufällig bot sich Rahn die erste nenneswerte Möglichkeit der Partie. Seinen 16-Meter-Versuch konnte Kruska jedoch zur Ecke abfälschen.

Der Partie fehlte es an Tempo und Kreativität auf beiden Seiten, ein Tor fiel dennoch. Geißler drosch einen Freistoß von der Mittellinie an den Cottbuser Strafrau, wo die Energie-Defenisve einen kolletiven Aussetzer hatte und Kapllani an den Ball kommen ließ. Mit einem von Burca leicht abgefälschten Linksschuss traf der Angreifer ins rechte untere Eck (11.).

Den Gästen spielte der Vorsprung natürlich in die Karten, die Lausitzer sahen sich mit unüberwindbaren Problemen konfrontiert. Ohne Ideen kam die Wollitz-Elf in der zweikampflastigen Begegnungen nur sehr selten über die neutrale Zone hinaus, der Koblenzer Strafraum blieb verwaist. Kweuke, vereinzelt mit langen Bällen in Szene gesetzt wusste sich nicht gegen seinen Bewacher Lense durchzusetzen.

Wollitz reagierte früh und brachte Jula für Roger, der seinen Coach wort- und grußlos Richtung Kabine passierte (32.). Die Auswechslung hatte mit einigen Minuten Verzögerung tatsächlich eine minimale Verbesserung des Energie-Spiels zur Folge. Jula legte sich nach schöner Einzelleistung und einem Doppelpass mit Dum das Leder zu weit vor, um konzentriert schießen zu können (41.), Kweuke traf nach einer Kopfballablage von Jula den Ball aus der Drehung nicht voll (44.). Weil auch Rivics Distanzschuss weit über das Tor segelte (45.+2), blieb es zur Pause beim 0:1.


Die Partie wurde nach dem Wechsel immer hitziger, nicht zuletzt auch, weil sich Referee Sascha Thielert mit seinen Entscheidungen wiederholt den Zorn der Akteure zuzog. Koblenz behielt in dieser Phase den kühleren Kopf und stand nach einer knappen Stunde dicht vor der Vorentscheidung. Gleich zweimal verlängerte Kapllani einen Ball aus der eigenen Hälfte gekonnt in den Lauf von Rahn, der jeweils alleine auf Tremmel zueilte. Dem Angreifer spielten jedoch seine Nerven einen Streich, als er erst am Energie-Keeper scheiterte (59.), ehe er eine Minute später aus zehn Metern weit über den Kasten schoss (60.).

Wollitz nahm Ziebig vom Feld und brachte mit Petersen einen weiteren Offensiven. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Plötzlich war bei Energie, das jetzt gehörig Druck machte, ein Aufbäumen zu erkennen. Allen voran Petersen strahlte immer wieder Gefahr aus. Erst zielte er knapp links daneben, ehe er einen aufhüpfenden Ball aus 22 Metern fulminant aufs lange Eck drosch (70.), den Paucken mit viel Mühe um den Pfosten drehte (72.).

Der Gäste-Keeper stand fortan fast dauerhaft im Mittelpunkt und trieb die Lausitzer zur Verzweiflung. Shao zog erst per Freistoß (75.), dann per Kopfball (80.) den Kürzeren, Brzenska brachte es sogar fertig, die Kugel aus einem Meter nicht im Tor unterzubringen (78.).

Energie ließ sich entmutigen und drängte ohne Unterbrechung auf das 1:1 - letztlich mit Erfolg. Rivic flankte von links und fand in der Mitte Petersen, der unhaltbar für den TuS-Schlussmann links unten einköpfte (83.). Die TuS musste nun aufpassen, gegen weiter anrennende Gastgeber am Ende nicht mit völlig leeren Händen dazustehen, brachte den Punkt mit etwas Glück aber über die Zeit.

Energie Cottbus gastiert am nächsten Samstag beim Karlsruher SC. Einen Tag später empfängt die TuS Koblenz Hansa Rostock.

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Lautern - Paderborn 3 - 0


Marco Kurz beweist glückliches Händchen
In einer mäßigen Partie setzte sich der 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 gegen den SC Paderborn 07 durch. Dabei präsentierten sich die Ostwestfalen als zäher Gegner, der vor allem in der ersten Halbzeit in der Defensive prächtig organisiert war. Lautern konnte dagegen nur vereinzelt überzeugen, so dass der Sieg am Ende zu hoch ausfiel.

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FCK-Coach Marco Kurz nahm gegenüber dem 3:0-Auswärtserfolg bei Alemannia Aachen eine Änderung in der Startformation vor: Für de Wit (Kreuzbandriss) begann Mandjeck im zentralen Mittelfeld. Sein Paderborner Kollege André Schubert veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt auf zwei Positionen. Für Gonther (Adduktorenzerrung) und Löning (Bank) spielten Holst und Daghfous von Beginn an.


Kein Durchkommen: Lautern Sam (mitte) versucht sich gegen die Paderborner Krösche und Guié-Mien durchsetzen.
© picture alliance Die Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen einen temporeichen Beginn, in der die Gäste bereits in der dritten Minute die große Möglichkeit zur Führung hatten. Doch Rodnei konnte nach einem Daghfous-Versuch für seinen bereits geschlagenen Keeper Sippel auf der Linie retten.

Die Gäste waren in der Defensive sehr gut organisiert, der FCK hatte mit der aggressiven Spielweise der Gäste sichtlich Probleme und konnte sich zunächst keine nennenswerten Offensivaktionen erarbeiten. Allerdings hätte Sam in der 16. Minute fast für die Führung der Gastgeber gesorgt: Von Nemec freigespielt drang der schnelle Flügelflitzer von links in den Paderborner Strafraum ein und zog stramm ab. Der Versuch war aber zu unplaziert, so dass Paderborns Torwart Jensen klären konnte.

Bei den Pfälzern blieb vieles Stückwerk, mit vielen Ungenauigkeiten machten sich die "Roten Teufel" das Leben selbst schwer. Folglich konnten sich die Gastgeber nur über Standards Chancen erarbeiten, doch wirklich gefährlich wurde es bei Versuchen von Mandjeck (23.), Lakic (31.) und Amedick (34.) nicht. Paderborn konzentrierte sich derweil weiter auf die Defensivarbeit, in der Offensive fehlte die Durchschlagskraft. FCK-Keeper Sippel blieb daher weitgehend beschäftigungslos. So ging es torlos in die Kabinen.


FCK-Coach Marco Kurz reagierte auf die bis dahin enttäuschende Offensivdarbietung, brachte Jendrisek für den glücklosen Lakic und bewies damit ein glückliches Händchen: Nach einer gefühlvollen Ilicevic-Flanke rauschte Jendrisek heran und köpfte mit seiner ersten Aktion aus zehn Metern unhaltbar ein (47.).

Die Schubert-Elf zeigte sich unbeeindruckt und investierte nun mehr in die Offensive. Zwar konnte Paderborn nur bei einer Doppelchance von Schachtel (60.) wirklich gefährlich werden, doch sattelfest wirkte die Lauterer Defensive nicht immer. Auf der Gegenseite verpassten sowohl Sam als auch Jendrisek (beide 66.) die Vorentscheidung.

In der Schlussphase verlor die Partie an Niveau: Die Kurz-Elf stand tief und versuchte den knappen Vorsprung über die Zeit zu verwalten. Den Gästen fiel in der Offensive wenig ein, die Lauterer Innenverteidigung um Kapitän Amedick war daher kaum gefordert. Schließlich erlöste Jendrisek den heimischen Anhang mit seinem zweiten Kopfballtor (87.), bevor Hornig bei seinem Comeback den dritten Treffer erzielte (90+1).

Der 1. FC Kaiserslautern bestreitet am kommenden Spieltag das Montags-Spiel beim MSV Duisburg. Bereits am Freitag empfängt der SC Paderborn Union Berlin.

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[Dieser Beitrag wurde am 07.02.2010 - 15:57 von Maiden aktualisiert]





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Frankfurt - Aachen 1 - 1


Auer lässt Frankfurts Siegträume platzen
In einer unterhaltsamen Partie trennten sich Frankfurt und Aachen mit einem insgesamt gerechten Remis. Der FSV konnte sein Chancenplus im ersten Durchgang nicht in die Führung ummünzen, nach der Pause aber von Glück reden, dass die Alemannia einige Hochkaräter liegenließ. Nach der überraschenden Führung der Hausherren in der Endphase hatte die Krüger-Elf die passende Antwort bald danach parat.

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Beim FSV stellte Coach Hans-Jürgen Boysen seine Elf nach dem 2:0-Auswärtssieg beim SC Paderborn auf zwei Positionen um: Für Junior Ross sowie Mölders (Mittelfußbruch) begannen Gallego und Bouhaddouz.

Aachens Trainer Michael Krüger beließ es im Vergleich zur 0:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern bei einer Änderung: Für Milchraum lief Fiel auf.

Nach nervöser Anfangsphase beider Teams fand die Alemannia als erstes den Faden. Die Gäste zeigten zunächst die bessere Spielanlage und die klareren Aktionen, Auer hatte die Führung auf dem Fuß (7.). Eine Viertelstunde lang war die Krüger-Elf optisch überlegen, ehe die Hessen über den Kampf besser in die Partie fanden und sich Möglichkeit auf Möglichkeit erspielten.

Cidimar (19.), Bouhaddouz (21.) sowie Gjasula und Cidimar mit einer Doppelchance binnen Sekunden (25.) hatten teilweise erstklassige Gelegenheiten zur Führung, scheiterten aber an Keeper Stuckmann oder am eigenen Unvermögen.

Bis zur Pause beharkten sich die Kontrahenten vornehmlich im Mittelfeld. Es fehlte den Aktionen an der Genauigkeit, weitere Möglichkeiten gab es nicht zu notieren.


Ohne personelle Veränderungen ging es nach Wiederanpfiff weiter. Der FSV konnte sich nach sechs Minuten bei Klandt bedanken, dass er nicht in Rückstand geriet. Der Keeper tauchte bei einem Kopfball von Burkhardt aus sechs Metern blitzschnell ab und blieb auch wenig später im Duell mit Gueye Sieger (55.).

Auf der Gegenseite zeigte sich auch Stuckmann bei einem gefährlichen Kopfball des Ex-Aacheners Klitzpera auf dem Posten (56.), doch diese Gelegenheit konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gäste das Kommando ganz klar übernommen hatten. Gueye nagelte die Kugel nach einer prima Kombination an den Pfosten (61.), danach zeigte Klandt gegen Kratzs direkten Freistoß eine weitere Glanztat und sich auch Sekunden später bei Gueyes Kopfball auf dem Posten (64.).

Von außen versuchte Boysen mit einem Doppelwechsel auf die Unterlegenheit seiner Elf einzuwirken, brachte Junior Ross und Orahovac für Bouhaddouz und Munteanu (70.). Eine gute Maßnahme, den urplötzlich war es vorbei mit der Dominanz der Krüger-Schützlinge.

Voigts Treffer nach Gjasulas Flanke - der Verteidiger nickte vom rechten Fünfereck ein - kam dennoch wie aus dem Nichts und stellte den Spielverlauf in den zweiten 45 Minuten vollkommen auf den Kopf (76.). Was die Gäste freilich bald wieder reparierten: Nach einem Freistoß von Fiel von der rechten Seite war Auer am zweiten Pfosten aus vier Metern ebenfalls per Kopf zur Stelle (81.)

Beide Teams suchten den Sieg: Gjasula scheiterte mit einem famos gezirkelten Freistoß an der Klasse-Tat von Stuckmann (88.), wie auf der anderen Seite auch Fiel mit einem Distanzschuss an Klandt (89.).

Bereits am Freitag gastiert der FSV Frankfurt beim FC St. Pauli. Einen Tag später empfängt Alemannia Aachen Rot-Weiß Oberhausen.

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Düsseldorf - Duisburg 2 - 0


Starkes Lapsus bringt Fortuna auf die Siegerstraße
Vor allem dank einer überzeugenden Vorstellung in der ersten Halbzeit sicherte sich Fortuna Düsseldorf den Sieg im Verfolgerduell gegen den MSV Duisburg. Die Gäste sahen während der ersten 45 Minuten kaum Land und hätten noch viel höher in Rückstand geraten können. Im zweiten Spielabschnitt erhöte der MSV den Einsatz, Düsseldorf geriet aber nicht mehr in Gefahr und bleibt damit vor eigenem Publikum weiter unbesiegt.

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Es gab reichlich Grund zum Jubeln für Düsseldorf: Hier freuen sich die Fortunen über Harniks (Mitte) Treffer zum 2:0.
© picture-alliance Fortuna Düsseldorf trat nach der 0:1-Auswärtspleite bei der TuS Koblenz auf zwei Positionen umformiert an. Coach Norbert Meier ersetzte den gelbgesperrten Weber durch Schwertfeger, stellte zudem Zoundi für Heidinger auf. Der MSV Duisburg wartete im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen den FC St. Pauli mit einer einzigen Änderung auf. Trainer Milan Sasic vertraute auf Schindler anstelle von Caiuby.

Vor der prächtigen Kulisse von über 48.000 Zuschauern beharkten sich beide Kontrahenten von Beginn an mit hohem Einsatz, viel Tempo und mit Leidenschaft. Die Zebras gerieten dabei immer mehr in den Griff der Fortuna, die in der Abwehr sattelfest agierte und nach vorne immer öfter gefährliche Nadelstiche setzte. Harnik kam dem Tor dabei am nächsten, setzte einen Kopfball an die Latte (15.).

Zur Führung benötigten die Hausherren aber auch ein bisschen Glück: Duisburg-Keeper Starke, in der Vorwoche gegen St. Pauli noch überragend, ließ einen Schuss von Fortuna Kapitän Lambertz, dessen Vertragsverlängerung bis 2012 vor der Partie offiziell gemacht wurde, durch seine Arme und Beine ins Tor passieren (17.). Der MSV versuchte eine schnelle Antwort, Schindler verzog aus der Distanz (20.), dann aber war wieder die Meier-Elf am Drücker. Und wie! Auf Lambertz-Vorlage trumpfte der Österreicher Harnik auf und setzte den Ball sehenswert per Dropkick in die Maschen (24.).


Jetzt hatte Düsseldorf deutlich Oberwasser, attackierte die Gäste früh in deren eigener Hälfte, ließ jedoch bis zur Pause gute Chancen ungenutzt. Wieder Harnik (28.) und Christ (34., 36.), der ebenfalls seinen Kontrakt ausgeweitet hatte, verpassten den dritten Treffer. Der MSV ließ durch Schindler noch einmal aufhorchen (37.), dann gingen die beiden Mannschaften nach sehenswerten ersten 45 Minuten in die Kabinen.

Zur zweiten Hälfte reagierte Milan Sasic auf die bisherige Vorstellung seiner Elf und wechselte gleich zweimal. Für Schlicke und Andersen war der Dienst beendet, Caiuby und Tararache sollten helfen, die Wende einzuleiten. Und tatsächlich - die "Zebras" traten deutlich mutiger und wirkungsvoller auf. Fortuna spielte jetzt auf Konter und geriet immer stärker unter Druck, am eigenen Strafraum aber behielten die Hausherren meistens die Kontrolle.

Mitte der zweiten Hälfte setzten dann auch die Gastgeber wieder eigene Aktionen in der Offensive, Jovanovic verzog zweimal aus guter Position (62., 66.). Dann zogen die Gäste ihren letzten Joker - Vidosic kam für Sahan (67.), der MSV blieb aber letztlich im Angriff zu harmlos.

Die Fortuna spielte die Partie nun souverän zu Ende, zwar ohne Jovanovic, der mit einer Zerrung Platz für Oehrl machen musste (72.), aber dafür mit einem Mann mehr. Duisburgs Bodzek, der bereits in der ersten Hälfte Gelb gesehen hatte, leistete sich noch ein letztes Foul an Harnik und flog mit der Ampelkarte vom Feld (78.).

Die Schlussphase war dann für die Hausherren nur noch Formsache, getrübt lediglich durch Finks fünfte Gelbe Karte, die ihm für nächste Woche eine Sperre einbrachte. Dann durften die Rheinländer drei Punkte feiern und bleiben somit weiter gut positioniert im Aufstiegsrennen dabei.

Fortuna Düsseldorf spielt nächsten Sonntag beim Aufstiegskonkurrenten FC Augsburg vor. Der MSV Duisburg empfängt erst am Montag den 1. FC Kaiserslautern.

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...   Erstellt am 08.02.2010 - 22:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1860 - Ahlen 0 - 1


Kern beendet Münchner Erfolgsgeschichte
Rot Weiss Ahlen kam beim TSV 1860 München zu einem hart erkämpften Minimalsieg und schöpfte dadurch neue Hoffnung im Abstiegskampf der 2. Liga. Verantwortlich dafür war ein "Sonntagsschuss", der zugleich die erste Niederlage der Münchner nach zuletzt sieben ungeschlagenen Partien in Folge besiegelte.

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Der Hauch im Nacken: Münchens Ghvinianidze bedrängt Bröker.
© picture-alliance Münchens Trainer Ewald Lienen musste nach dem 3:0-Heimerfolg über Hansa Rostock zweimal wechseln: Für den Gelb-gesperrten Holebas und Mlapa (DFB-Lehrgang) rutschten Marcos Antonio und Rösler in die Startelf. Auf der anderen Seite beließ es Christian Hock, Coach von Rot Weiss Ahlen, bei der Formation, die in der Vorwoche Rot-Weiß Oberhausen mit 1:0 niedergerungen hatte.

Von Beginn an ergriffen die Löwen die Initiative gegen erwartungsgemäß zurückhaltender agierende Ahlener. Allerdings fanden die Münchner gegen couragiert auftretende Gäste zunächst kein geeignetes Mittel. Auf der anderen Seite suchten die "Rot-Weissen" ihr Heil in Kontern, die wiederum zu unsauber ausgespielt wurden. Folglich blieb es lange Zeit in den jeweiligen Strafräumen ziemlich ruhig.

Bielefeld - Fürth (Fr.) 2:1 (0:1)
St. Pauli - Karlsruhe 2:1 (2:1)
RWO - Rostock 2:1 (0:1)
Union - Augsburg (Sa.) 0:0 (0:0)
Cottbus - Koblenz 1:1 (0:1)
Frankfurt - Aachen (So.) 1:1 (0:0)
K'lautern - Paderborn 3:0 (0:0)
Düsseldorf - Duisburg 2:0 (2:0)
1860 - Ahlen (Mo.) 0:1 (0:1)

Die aktuelle Tabelle

Einzig in der 18. Minute sorgte eine Ecke für enorme Gefahr: Ludwig zirkelte diese zu Rösler, dessen Kopfball aus sechs Metern von RWA-Schlussmann Kirschstein glänzend entschärft wurde. Der Abpraller landete wiederum bei einem Münchner: Beda versuchte es vom Elfmeterpunkt aus, doch wieder behielt Kirschstein die Oberhand. Ansonsten war es ein hochintensives Duell, das vor allem durch viele Zweikämpfe geprägt war, aber kaum Torraumszenen bot.

Gerade die Hock-Schützlinge setzten immer wieder nach und kamen so auch zu ihrer ersten guten Möglichkeit, die sie zugleich nutzten. Ollé Ollé erkämpfte sich das Leder am Strafraum und leitete es zu Gorschlüter. Dessen erneuten Pass verwertete Kern sehenswert, indem er aus 23 Metern mit einem Gewaltschuss ins linke Eck einnetzte (27.). Die Löwen zeigten sich von dem Rückstand geschockt, plötzlich war nichts mehr zu sehen von ihrer zuvor an den Tag gelegten Überlegenheit. Dagegen traten die Ahlener nun deutlich selbstbewusster auf, ohne dabei aber weiteres Kapital schlagen zu können.

Debüt für Rakic und Stajic


Volle Konzentration: Münchens Pappas behauptet sich gegen Ahlens Kern.
© picture-alliance Ohne personelle Wechsel ging es nach der Pause schließlich weiter, dafür wurde es aber zunehmend giftiger. Es blieb ein umkämpftes Match, bei dem jedoch nach fast jeder Entscheidung des Schiedsrichters Markus Wingenbach diskutiert wurde. Diese hitzige Atmosphäre übertrug sich dann auch auf die schwach besuchten Tribünen. So wurde Kirschstein von einem Feuerzeug am Kopf getroffen, was zu einer kurzen Unterbrechung führte.

Danach glätteten sich die Wogen aber wieder, so dass wieder Fußball gespielt wurde. Dabei legten die Münchner eine Schippe drauf und drückten mit aller Macht auf den Ausgleich. Ahlen konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien, hatte aber in Kirschstein einen sicheren Rückhalt. So rettete der 29-Jährige sehenswert gegen Bedas Kopfball (66.). Kurz darauf verhalf Lienen Neuzugang Rakic zu dessen Zweitligadebüt. Und der Serbe hatte prompt die Gelegenheit zum Ausgleich: Kirschstein parierte zuerst einen Flatterball von Lauth aus 17 Metern, ehe Rakic zu lange brauchte, um das Leder zu kontrollieren (69.). Kurz darauf zog auch Pappas nach tollem Solo gegen den RWA-Keeper den Kürzeren (70.).

Inzwischen war es für das Tabellenschlusslicht eine echte Abwehrschlacht geworden. Die Ahlener hielten vor allem mit Kampf und Leidenschaft dagegen, während die Sechziger weiter auf die Tube drückten. Allerdings brachten sie den Ball nicht im Tor unter, so traf Beda nach Ludwig-Freistoß nur den linken Außenpfosten (80.). Für Marcos Antonio war die Begegnung an dieser Stelle zu Ende, der Brasilianer musste wegen einer Verletzung des linken Armes vorzeitig runter.

Etwas später gab's das nächste Debüt zu sehen: Stajic auf Ahlener Seite an Stelle von N'Diaye. Der Bosnier konnte aber keine frischen Akzente nach vorne setzen, was ihm am Ende nicht viel ausgemacht haben dürfte. Schließlich brachten die Gäste den Dreier dank ihres beherzten Auftritts nach Hause.

Der TSV 1860 München gastiert am kommenden Sonntag bei der SpVgg Greuther Fürth zum bayerischen Derby. Bereits am Freitag empfängt Rot Weiss Ahlen Aufstiegsaspirant Arminia Bielefeld.

kicker.de





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