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...   Erstellt am 05.02.2010 - 23:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bremen - Hertha 2 - 1


Pizarro macht es spannend
Mit einem harten Stück Arbeit hat Werder Bremen nach fünf Niederlagen in Folge seine sieben Spiele andauernde Serie ohne Dreier beendet. Die Hausherren waren über weite Strecken das tonangebende Team, erarbeiteten sich gegen defensiv eingestellte Berliner einige hochkarätige Gelegenheiten, schienen aber an Jaroslav Drobny im Hertha-Tor zu verzweifeln. Als der Knoten geplatz schien, schlug Berlin zurück, bevor Claudio Pizarro doch noch auf den Plan trat.

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Von Bergen kann Özil nicht stören, doch Drobny ist hellwach und vereitelt die frühe Bremer Chance.
© picture alliance Bremens Trainer Thomas Schaaf wechselte nach dem 3:4 bei Borussia Mönchengladbach, der fünften Niederlage in Serie, zweimal. Pasanen und Niemeyer begannen anstelle von Abdennour und Borowski. Zudem änderte Schaaf das System auf ein 4-2-3-1 mit der "Doppelsechs" Niemeyer-Frings und Pizarro als einziger Spitze.

Auf Berliner Seite war Coach Friedhelm Funkel im Vergleich zum torlosen Heimremis gegen den VfL Bochum zu einer Änderung gezwungen. Ebert fiel mit einer Kniescheibenprellung aus und wurde durch Lustenberger ersetzt.

Die Hertha trat von Beginn an kompakt auf und legte ihr Hauptaugenmerk auf einen funktionierenden Defensivverbund, ohne jedoch auf vereinzelte - wenn auch harmlose - Offensivakzente zu verzichten. Raffaels erster Warnschuss war kaum der Rede wert (3.), während sich Werder früh die dicke Chance zum 1:0 bot. Hunt hob das Leder über die Berliner Abwehr zu Özil, der technisch anspruchsvoll abzog, jedoch am gut reagierenden Drobny scheiterte (7.).

Es entwickelte sich eine Partie, in der die Hausherren höchst engagiert nach vorne arbeiteten, sich an der dicht gestaffelten Berliner Hintermannschaft aber immer wieder die Zähne ausbissen. Bis zur 20. Minute rannte sich Bremen wiederholt in der vielbeinigen Gäste-Abwehr fest, ehe der Grün-Weiße Anhang den Torschrei gleich zweimal auf den Lippen hatte. Nach Marins Eckball von links stand Pizarro völlig frei, köpfte aber an den Pfosten. Sekunden später kam Hunt halbrechts ungestört zum Abschluss, fand aber im glänzend reagierenden Drobny seinen Meister.

Berlin ließ sich von Minute zu Minute weiter zurückfallen, um dann plötzlich eiskalt zuzuschlagen. Ramos steckte sehenswert für Gekas durch, der Wiese ausspielte und ins Tor traf. Pech für das Schlusslicht, das das Schiedsrichtergespann um Referee Günter Perl fälschlicherweise auf Abseits entschied (30.).

An der Grundausrichtung der Begegnung änderte die Szene allerdings nichts. Bremen machte weiter mehr und hätte durch Pizarro in Führung gehen müssen. Von Marin über die rechte Seite mustergültig bedient, brachte der Peruaner das Spielgerät aus knapp fünf Metern per Kopf jedoch nicht am reflexartig reagierenden Drobny vorbei (35.). Weil auch Özil nicht ins Tor traf (39.) und Wiese im Duell mit Cicero Glück hatte (45.), ging es torlos in die Kabinen.


Der zweite Abschnitt war keine fünf Minuten alt, als erneut das Duell Pizarro gegen Drobny auf dem Programm stand. Diesmal waren es zwei Meter, die den abermals frei zum Abschluss kommenden Stürmer von der Torlinie trennten, doch einmal mehr behielt Drobny mit einer großartigen Parade die Oberhand (49.).

Bremen arbeitete auch in der Folge kontinuierlich auf die Führung hin, wurde aber nur selten richtig gefährlich. Marins Rückpass nach sehenswertem Solo fand keinen Abnehmer (50.), Hunt schoss knapp rechts vorbei (59.) - so auch Raffael auf der anderen Seite bei einem der seltenen Berliner Gegenangriffe (55.).

Schaaf reagierte, brachte Hugo Almeida für Niemeyer (60.) und durfte wenig später jubeln. Nach einem Pressschlag zwischen Özil und Piszczek segelte die Kugel als Bogenlampe in die linke Strafraumhälfte, wo Marin das Leder volley nahm und im langen Eck versenkte - 1:0 (66.). Der Knoten schien für Bremen gelöst, doch die Funkel-Elf schlug postwendend zurück. Nachdem Pizarro in Folge einer Standardsituation eine Kerze im eigenen Strafraum fabriziert hatte, schaffte es der von Friedrich im Fünfer bedrängte Wiese nicht, das Leder herunterzupflücken. Gekas sagte "Danke" und glich aus sechs Metern aus (68.).

Bremen musste wieder bei Null anfangen, ließ sich aber nicht aus der Bahn werfen. Einen von Friedrich gefährlich abgefälschten Almeida-Schuss konnte Drobny noch parieren, ehe Pizarro doch noch sein Tor gelang. Einen von Frings von links hoch in den Strafraum getretenen Freistoß verlängerte Ramos unglücklich genau zu Pizarro, der den Ball diesmal aus sieben Metern am Tschechen vorbeibrachte - dran war der Schlussmann trotzdem wieder (81.).

Die "alte Dame" war am Schluss noch einmal alles nach vorne - selbst Drobny schaltete sich mit ein - doch weder Cicero (87.) noch Piszczek (90.) hatten mit akrobatischen Versuchen Erfolg.

Werder Bremen tritt in der kommenden Woche am Samstag bei Hannover 96 an, zeitgleich empfängt Hertha BSC den 1. FSV Mainz 05.

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...   Erstellt am 06.02.2010 - 18:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Schalke 0 - 0


Das Aluminium stellt sich in den Weg
Schalke 04 kam beim SC Freiburg nicht über ein torloses Remis hinaus, bleibt aber zum siebten Mal in Folge ungeschlagen. Auf der anderen Seite legten die Breisgauer vor allem in der ersten Hälfte eine couragierte Leistung an den Tag, kamen am Ende aber auch etwas glücklich zu einem Punkt. Der SC blieb dabei im fünften Heimspiel in Folge ohne Torerfolg, wodurch der Negativrekord des 1. FC Köln eingestellt wurde.

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Lufthoheit: Schalkes Kuranyi setzt sich im Kopfballduell gegen Williams durch.
© picture-alliance Freiburgs Trainer Robin Dutt vertraute derselben Elf, die in der Vorwoche 1:3 in Leverkusen verloren hatte. Auf der anderen Seite tauschte Schalkes Coach Felix Magath im Vergleich zum 2:0-Heimerfolg über 1899 Hoffenheim einmal: Baumjohann kam an Stelle des unter der Woche an Fieber erkrankten Farfan, der sich mit einem Platz auf der Bank begnügen musste.

Gleich zu Beginn drückten die Freiburger mächtig auf die Tube und zwangen die Schalker dank leidenschaftlicher Laufarbeit in die Defensive. S04 hatte zwar seine liebe Mühe mit den kecken Gastgebern, stand im Großen und Ganzen aber kompakt, so dass Neuer nicht eingreifen musste. Allerdings profitierten die Königsblauen von der zu komplizierten Spielweise der Breisgauer, denen es offensichtlich an Zug zum Tor fehlte.


Es entwickelte sich ein temporeiches, aber höhepunktarmes Duell zweier Mannschaften, die sich auf Augenhöhe begegneten. Der Aufsteiger blieb zwar weiterhin die aktivere Mannschaft, konnte sich aber kaum mehr gegen die solide Deckung der Gäste durchsetzen. Auf der anderen Seite lauerten die Schalker auf Konter, die jedoch eher schlecht als recht ausgespielt wurden.

Folglich dauerte es bis zur 31. Minute, ehe es erstmals wirklich gefährlich wurde. Makiadi setzte die Kugel aus 15 Metern knapp daneben, nur eine Minute später stand auf der Gegenseite das Aluminium im Weg. Nach einem der wenigen gelungenen Aktionen kam Kuranyi frei zum Kopfball, der Ball knallte jedoch an den rechten Pfosten. Glück für den SC, Pech für Schalke. Kurz vor der Pause lief es dann genau umgekehrt: Nach einem Freistoß köpfte Idrissou aus fünf Metern an den Querbalken (41.).

Ibraimi gibt sein Debüt


Verbissen: Freiburgs Schuster hängt an Baumjohann (li.) dran.
© picture-alliance Ohne personelle Änderungen ging es in die zweiten 45 Minuten, dafür mit dem nächsten Lattentreffer: Bei einer Freistoßflanke von rechts landete der Ball bei Bordon, dessen Kopfball aus vier Metern an die Latte knallte und von dieser dann hinter der Linie landete. Doch der Linienrichter verweigerte die Anerkennung, da der Ball in dieser strittigen Szene die Linie seiner Meinung nach nicht mit vollem Umfang überquert hatte (47.).

Ansonsten verflachte das Match zusehends, so dass sich Magath nach 53 Minuten zum Eingreifen gezwungen sah. Farfan kam für Baumjohann. Doch auch der Peruaner konnte keinen frischen Wind in die mittlerweile laue Begegnung bringen. Brenzlig wurde es erst wieder nach 63 Minuten, als sich Schuster einen bitteren Fehlpass leistete, der genau bei Kuranyi landete. Der 27-Jährige setzte die Kugel dann aber links daneben.

Danach wurde es aber wieder ruhig in den Strafräumen, beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend, so dass die Partie ereignislos vor sich hin plätscherte. Zwei unpräzise Farfan-Schüsse stellten dabei seltene Ausnahmen dar (76., 83.). Magath hatte inzwischen auch Ibraimi zu seinem Bundesliga-Debüt verholfen, doch auch der Mazedonier konnte am Endergebnis nichts mehr ändern.

Kommenden Sonntag gastiert der SC Freiburg bei Eintracht Frankfurt, Schalke 04 empfängt am selben Tag den 1. FC Köln. Zuvor geht es für die Königsblauen aber am Mittwoch beim VfL Osnabrück um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale.

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...   Erstellt am 06.02.2010 - 18:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bochum - Leverkusen 1 - 1


Dedic macht Bayer einen Strich durch die Rechnung
Trotz eines fast über die komplette Spielzeit überlegen geführten Auswärtsspiels kam Bayer Leverkusen in Bochum nicht über ein 1:1 hinaus, bleibt aber weiter ungeschlagen. Bochum war lange lediglich damit beschäftigt, Bayer-Großchancen zu verhindern, trat offensiv aber kaum in Erscheinung. Letzlich reichte den Gästen ein guter Konter, um auch das fünfte Spiel in Serie nicht als Verlierer zu beenden.

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Starkes Duo: Kießling legte vor, Derdiyok vollendete zur Bayer-Führung.
© picture alliance Bochums Trainer Heiko Herrlich nahm nach dem torlosen Remis bei der Berliner Hertha einen Wechsel vor. Schalke-Leihgabe Holtby gab sein Debüt im VfL-Dress und verdrängte Azaouagh aus der Startelf. Prokoph rückte damit nach rechts, Holtby begann links.

Auf Leverkusener Seite sah Bayer-Coach Jupp Heynckes im Vergleich zum 3:1-Heimsieg über den SC Freiburg einmal mehr keinen Grund, seine Erfolgself umzubauen.

Bei nasskalten äußeren Bedingungen wurde schnell deutlich, welchen Plan sich beide Teams zurechtgelegt hatten. Während es der VfL aus einer kompakten Deckung mit langen Pässen auf den schnellen Sestak versuchen wollte, setzte der Spitzenreiter auf Eigeninitiative. Die Gäste traten selbstbewusst auf und suchten ihre Chance über gepflegtes Kurzpassspiel. Bayer erarbeitete sich so ein optisches Übergewicht, fand zunächst aber keine Lücken im Defensivverbund der Hausherren. Auf der Gegenseite musste Adler wiederholt seine Libero-Qualitäten unter Beweis stellen, um vor dem herannahenden Sestak zu klären.

Kroos (9.) und Barnetta (15.) für Bayer, Holtby (18.) für Bochum gaben erste harmlose Distanzversuche ab, ehe Friedrich Heerwagen per Kopf zum Eingreifen zwang (24.). Die erste dicke Chance der Partie bot sich Derdiyok nach 26 Minuten, als der Schweizer die Kugel vom arg bedrängten Kießling auf den Kopf serviert bekam, aus zehn Metern aber am glänzend reagierenden Heerwagen scheiterte.

Ansonsten tat sich vor den Toren nicht sonderlich viel. Mehr als Halbchancen brachte die Werkself nicht zustande, Bochums Konter verliefen im Sand. Das änderte sich kurz vor der Pause. Derdiyok, der nach einem Tritt von Maric ab der 39 Minute offensichtlich nur noch unter Schmerzen spielen konnte, kam an eine vom VfL unzureichend abgewehrte Freistoßflanke von Kroos und zwang Heerwagen aus 17 Metern zu einer guten Parade (42.). Sekunden vor dem Halbzeitpfiff lag das Spielgerät dann im Netz. Kießling und Derdiyok spielten in einer Zwei-gegen-Zwei-Situation ihre ganze Klasse aus. Der Nationalspieler passte nach links auf seinen Schweizer Kollegen, der Maltritz schlecht aussehen ließ und abgeklärt ins rechte untere Eck zur Gästeführung vollendete (45.).


Für Derdiyok ging es nach dem Seitenwechsel nicht weiter, Helmes ersetzte ihn - bei Bochum kam Dedic für Epallé. Leverkusen wollte den Sack frühzeitig zumachen. Der Tabellenführer attackierte den VfL früh, verhinderte so einen geordneten Spielaufbau der Hausherren und eroberte sich die Kugel meist schon auf Höhe der Mittellinie. Es sah ansehnlich aus, was die Heynckes-Elf zeigte, einzig Großchancen brachte Leverkusen nicht zustande. Ein Kießling-Kopfball über die Latte (53.) und eine Barnetta-Bogenlampe aufs Tordach waren noch die besten Möglichkeiten (55.).

Von den einst "Unabsteigbaren" war offensiv nichts zu sehen - bis zur 68. Minute! Da schickte Holtby plötzlich Dedic per Traumpass auf die Reise. Der Slowene blieb vor Adler cool und spitzelte das Spielgerät vorbei am Schlussmann via Innenpfosten zum 1:1 ins Netz.

Leverkusen stand wieder am Anfang und hatte noch gut zwanzig Minuten, um doch noch drei Punkte zu entführen. Heynckes reagierte und brachte den offensiven Renato Augusto für Rechtsverteidiger Schwaab (76.). Bochum verlieh der Ausgleich Selbstvertrauen. Die Hausherren kämpften sich zurück ins Spiel und boten den Gästen fortan deutlich erfolgreicher Paroli.

Leverkusen rannte die Zeit davon. Der Spitzenreiter wollte den Sieg unbedingt, fand aber nur ganz selten Zugang zum Sechzehner und war nicht in der Lage sich noch eine richtig dicke Gelegenheit zu erarbeiten. Der VfL hielt mit Einsatz und Leidenschaft dagegen und hatte in der Schlussminute sogar die Chance auf den Sieg. Dedic brach über links durch und passte noch einmal auf Sestak, der sich allerdings etwas weit abdrängen ließ und neben das Tor zielte. Weil Heerwagen in der Nachspielzeit Glück hatte, dass ein Barnetta-Schuss, der ihm durch die Hände glitt, neben den Kasten trudelte, blieb es letztlich beim für den VfL glücklichen 1:1.

Nächsten Samstag empfängt der VfL Bochum die TSG 1899 Hoffenheim, zeitgleich hat Bayer Leverkusen den VfL Wolfsburg zu Gast.

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Köln - Hamburg 3 - 3


Fußball total in Köln
Nachdem der 1. FC Köln die ersten Minuten des Spiels klassisch verschlafen hatte und in Rückstand geriet, fing sich das Team von Zvonimir Soldo in der Folgezeit. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten. Kurz vor Schluss wurden die Kölner für ihr Engagement mit dem Ausgleichstreffer belohnt.

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Kölns Torwart Mondragon streckt sich vergebens - Jansen hat das 1:0 für den HSV erzielt.
© picture-alliance Nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt änderte Zvonimir Soldo, der Trainer des 1. FC Köln seine Startformation auf zwei Positionen: Der wieder genese Novakovic kam für Yalcin ins Team und Tosic ersetzte Maniche, der wegen eines Trauerfalles in der Familie nicht zur Verfügung stand. Beim Hamburger SV wechselte Bruno Labbadia im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg auf einer Position: Für den am Knöchel verletzten Boateng kam Demel zum Einsatz.

Die Hausherren hatten sich gerade formiert und wirkten noch etwas verschlafen, als der hellwache HSV bereits zuschlug. An der rechten Seitenauslinie bedrängten Berg und Elia Womé, der auch prompt den Ball verlor. Elia setzte sofort Petric ein, dessen Schuss Mondragon aber nur nach vorne abwehren konnte. Bevor ein Kölner reagieren konnte, schnappte sich Jansen den Abpraller und schob zum Führungstreffer ein (2.).


Auch in den folgenden Minuten machten die Hausherren keinen sicheren Eindruck, während der HSV munter nach vorne spielte. Berg tauchte in der 6. Minute mit einem Steilpass von Elia vor Mondragon auf, brachte das Sportgerät aber nicht im Kölner Tor unter.

Erst nach zehn Minuten waren die Soldo-Schützlinge in der Lage dem Gast Paroli bieten zu können. Zunächst scheiterte Novakovic nach einem Freistoß von Petit knapp (10.), dann hämmerte Womé einen Distanzschuss über den Kasten von Rost (13.).

Die erste große Chance zum Ausgleich hatte in der 18. Minute jedoch Freis. Von Petit mit einem guten Pass in Szene gesetzt, tauchte der Kölner Stürmer alleine vor Rost auf. Der HSV-Keeper behielt aber die Übersicht und rettete gleich zwei Mal gegen Freis.

Die Kölner kämpften jedoch unverdrossen weiter und brachten die keineswegs sattelfest wirkende Abwehr der Haqmburger unter Druck. In der 31. Minute wurden die Hausherren mit dem Ausgleich belohnt. Petit schlug einen Freistoß von der linken Seitenauslinie hoch in den Hamburger Strafraum. Dort setzte sich Mohamad gegen Mathijsen durch und lenkte den Ball per Kopf ins Netz.

Der 1. FC Köln konnte sich aber nicht lange über den Ausgleich freuen. In der 36. Minute nutzten die Gäste erneut eine Unaufmerksamkeit in der Kölner abwehr. Auf der linken Seite hatte Jansen viel Platz und konnte unbedrängt und präzise auf Petric flanken. Der hängte noch Womé ab und lupfte den Ball über Mondragon ins Netz.

Vor der Pause bemühten sich die Hausherren noch nach Kräften den erneuten Ausgleich herzustellen, doch Freis scheiterte in der 40. Minute nach einem Rincon-Fehler genauso wie Novakovic mit einem Distanzschuss (44.).

Nach Wiederbeginn wollten die Kölner Boden gut machen, mussten aber erneut nach wenigen Minuten einen Gegentreffer hinnehmen. Aogo hatte in der 49. Minute von der linken Seite geflankt und Geromel den Ball mit der Hand abgelenkt. Schiedsrichter Weiner entschied ohne zu zögern auf Handelfmeter, den Petric humorlos in die Tormitte versenkte (50.).

Die Hausherren wollten das Spiel aber nicht schon so früh verloren geben und kämpften unverdrossen weiter. Dies führte im Anschluss an den dritten Hamburger Treffer zu einem offenen Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten.

Für die Kölner hatten aber Tosic, Novakovic und Petit genauso mit ihren Versuchen Pech, wie auf der Gegenseite Jansen und Petric.

In der 69. Minute war der nächste Aufreger fällig: Petit kam im Hamburger Strafraum frei zum Schuss und traf Rozenahl aus kurzer Distanz am angelegten Ellenbogen. Die Zuschauer forderten vehement Elfmeter für die Heimmannschaft, Schiedsrichter Weiner ließ jedoch weiterspielen.

Der 1. FC Köln suchte aber weiterhin seine Chance und gab nicht auf. Die Belohnung dafür durften sich die Soldo-Schützlinge in der 75. Minute abholen: Novakovic zirkelte einen Freistoß über die Hamburger Mauer und versenkte den Ball unhaltbar im rechten unteren Eck des Hamburger Tores.

Vom Publikum angetrieben mobilisierte der 1. FC Köln in der Schlussphase noch einmal alle Kräfte. Der HSV hatte sich zurückgezogen und lauerte auf Konter, während das Soldo-Team geduldig versuchte die Hamburger Abwehr noch einmal zu knacken.

In der 88. Minute ergab sich die Gelegenheit und der HSV half unglücklicherweise sogar noch mit. Novakovic legte vor dem Strafraum den Ball auf für Chihi, der aus gut 20 Metern draufhielt. Rozenahl hielt den Fuß dazwischen und fälschte damit den Ball unhaltbar ins rechte obere Eck ab.

Beide Teams versuchten in der Nachspielzeit noch einmal alles. Bruno Labbadia brachte auf Hamburger Seite in der 89. Minute sogar noch Stareinkauf van Nistelrooy ins Spiel, doch einen Sieger sollte diese Partie nicht mehr haben.

Der 1. FC Köln tritt in der kommenden Woche sonntags beim FC Schalke 04 an, tags zuvor gastiert der Hamburger SV beim VfB Stuttgart.

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...   Erstellt am 06.02.2010 - 18:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wolfsburg - Bayern 1 - 3


Robben sorgt für Bayerns Blitzstart
Der FC Bayern ist nicht zu bremsen: In einer temporeichen Partie setzte sich der Rekordmeister beim im ersten Durchgang keineswegs chancenlosen Meister aus Wolfsburg verdient durch. Dabei profitierten die Münchner bis zur Pause von einem schnellen Treffer sowie von einem Abwehrfehler des VfL. Nach Wiederanpfiff hatten die "Wölfe" der Dominanz der van Gaal-Elf kaum mehr etwas entgegenzusetzen.

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Legte den Finger mit einem Blitzstart in die Wunde: Arjen Robben überraschte Wolfsburg schon nach zwei Minuten.
© picture-alliance Wolfsburgs Interimscoach Lorenz-Günther Köstner vertraute im Vergleich zum 1:1 beim Hamburger SV derselben Startelf.

Und auch Bayern-Trainer Louis van Gaal sah keine Veranlassung, seine seit Wochen siegreiche Formation nach dem jüngsten 3:0-Heimerfolg über den 1. FSV Mainz 05 umzustellen.

Top-Auftakt für die Bayern: Schweinsteiger schickte auf der linken Seite Müller steil. Der Youngster spielte in den Rücken der Abwehr auf den heranrauschenden Robben, der fast vom Elfmeterpunkt per Linksschuss flach ins rechte Eck vollendete (2.).

Es entwickelte sich eine Partie mit rasantem Tempo, in der sich der VfL vom Rückstand unbeeindruckt zeigte und die Stabilität des Rekordmeisters alsbald auf die Probe stellte. Grafite scheiterte vollkommen frei vor Butt am Keeper (7.), auf der Gegenseite zögerte Olic in derselben Minute zu lange mit dem Abschluss und bekam im Duell mit Barzagli für seine "Schwalbe" folgerichtig Gelb.

Verbissen beharkten sich die beiden Kontrahenten. Die wütend attackierende Köstner-Elf zeigte gegen die tief stehenden Bayern manch vielversprechenden Ansatz, ließ es beim Abschluss aber gegen die zunächst nicht immer souveräne Deckung des Rekordmeisters an der Präzision fehlen.

Die van Gaal-Schützlinge fanden bis Mitte des ersten Durchgangs kaum Entlastung, überstanden aber die Drangphase des Meisters - und nutzten zu zögerliches Abwehrverhalten der Hausherren im Stile einer Spitzenmannschaft gnadenlos aus: Nach einer Ecke von Robben fabrizierte Madlung per Kopf eine Kerze. Olic blieb im Luftduell Sieger gegen Grafite und leitete die Kugel nach halbrechts zu van Buyten weiter, der im Hechtflug ungedeckt aus sechs Metern ins linke Eck einköpfte (26.).

Mit ganz breiter Brust kontrollierten die Bayern das Spiel gegen einen nun Wirkung zeigenden Gegner bis zur Pause souverän. Müllers (38.) und Olics (43.) Fernschüsse entsprangen der Spielkultur der teilweise lustvoll kombinierenden Gäste, die Tor Nummer drei näher waren als der VfL dem Anschlusstreffer. Eine Chance gab es für die Gastgeber kurz vor dem Kabinengang aber doch noch: Butt lenkte den Ball zur Ecke, als Grafite das Leder nach Gentners Hereingabe mit dem Knie aufs Tor stocherte.


Nach der Pause schlug die Stunde von Superstar Ribery, der für Olic ins Team kam. Im Blickpunkt stand aber zunächst sein Pendant am anderen Flügel, der Sekunden nach Wiederanpfiff fast für eine Duplizität der Ereignisse gesorgt hätte: Robben umdribbelte am Strafraum Schäfer, Madlung fälschte den Linksschuss des Niederländers gerade noch an den linken Pfosten ab.

Der Rekordmeister war kaum zu bremsen, ließ aber etwas fahrlässig einige gute Konterchancen wie Tormöglichkeiten ungenutzt. Auf der anderen Seite war deutlich zu spüren, dass Wolfsburg sich noch nicht aufgegeben hatte, sich aber ungleich schwerer tat, torreife Situationen zu initiieren.

Der dritte Treffer der Bayern war die logische Folge des jetzt sehr dominanten Auftritts der Gäste: Robben steckte im richtigen Moment durch auf Müller, der frei vor Lenz am Keeper scheiterte. Ribery setzte nach, hob die Kugel leicht an und über den am Boden liegenden Lenz hinweg, ehe der Ball nach "Gemeinschaftsarbeit" mit Barzagli, der wohl als Letzter dran war, über die Linie flog (57.).

Die Partie war gelaufen, auch weil die "Wölfe" selbst vom Punkt ihre Chance zum Anschlusstreffer liegen ließen. Symptomatisch für den bisherigen Saisonverlauf des amtierenden Torschützenkönigs Grafite, dass der Brasilianer erstmals in der Liga einen Strafstoß verschoss und nach lascher Ausführung an Butt scheiterte (66.) - Ribery hatte zuvor Riether von den Beinen geholt.

Der FCB spielte phasenweise wie aus einem Guss, auch wenn einige Konterchancen nicht mit einer weiteren Resultatsverbesserung endeten. Am Ende war's (fast) egal: Ein Treffer mehr, und der Rekordmeister hätte nicht nur nach Punkten, sondern exakt auch nach Toren mit Tabellenführer Leverkusen, der in Bochum nur 1:1 spielte, gleichgezogen. So aber setzten die Hausherren den Schlusspunkt: Dzeko flankte flach von der Grundlinie nach innen, van Buyten fälschte die Kugel hoch ab, die am zweiten Pfosten runterkam. Grafite staubte per Kopf ab (90.).

Der VfL Wolfsburg muss nächsten Samstag bei Bayer Leverkusen antreten, am selben Tag empfängt Bayern München im Spätspiel Borussia Dortmund.

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Hoffenheim - Hannover 2 - 1


Hoffenheim beendet Negativserie
Nach sieben Spielen ohne Sieg gewann 1899 Hoffenheim erstmals wieder. Die Kraichgauer waren gegen Hannover insbesondere nach den beiden Treffern in der Schlussphase der ersten Hälfte spielerisch klar überlegen. Die 96er kamen zwar im zweiten Durchgang durch Neuzugang Koné noch einmal heran, enttäuschten jedoch besonders im zweiten Abschnitt ansonsten fast auf ganzer Linie.

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Exzentrischer Jubel: Carlos Eduardo feiert seinen Treffer zum 1:0, Hoffenheims erstes Tor 2010.
© picture-alliance Nach der 0:2-Auswärtspleite bei Schalke 04 änderte Ralf Rangnick seine Startelf auf drei Positionen. Simunic beginnt nach Gelb-Sperre für Nilsson. Zudem starteten Maicosuel und der Rückkehrer vom Afrika-Cup, Obasi, an Stelle von Eichner und Vukcevic, die auf der Bank Platz nehmen mussten.

Im Vergleich zur 1:3-Heimschlappe gegen den 1. FC Nürnberg nahm Mirko Slomka gleich fünf Wechsel in seiner Anfangsformation vor. Eggimann ersetzte Schulz, der für den verletzten Balitsch (Operation nach Risswunde am Knie) ins defensive Mittelfeld rückte, in der Innenverteidigung. Die rechte Außenverteidiger-Position übernahm Sofian Chahed an Stelle von Pinto. Neben Schulz agierte Andreasen im Mittelfeld. Zudem begannen die beiden ausgeliehenen Neuzugänge Elson und Arouna Koné in der Offensive. Für Kapitän Bruggink, Rama und Hanke blieb nur die Reservebank.

Beide Teams begannen vorsichtig. Zwar war Hoffenheim bemüht, das Spielgeschehen sofort in den Griff zu bekommen, doch vermochten es die Kraichgauer zunächst nicht, gegen die tief stehenden Hannoveraner zu gefährlichen Torszenen zu kommen. So hatte die erste kleinere Gelegenheit der Partie 96-Stürmer Koné, dessen Schuss vom Strafraumrand aber weit über das Tor von Hildebrand ging (7.).

Nur langsam kam die TSG besser ins Spiel. Erst nach knapp 20 Minuten hatte Ibisevic nach guter Flanke von Salihovic mit einem Kopfball die erste Gelegenheit für die Hoffenheimer (19.). Aber auch die 96er blieben gefährlich. Nach gutem Zuspiel von Elson scheiterte Stajner frei vor Hildebrand (25.). Wenig später parierte der ehemalige Nationalspieler einen Freistoß von Andreasen (28.).

Dann aber kam die Zeit der Hoffenheimer. Erst konnte Eggimann gerade noch nach einer Hereingabe von Beck vor Ibisevic retten (29.). Sekunden später zielte Salihovic aus spitzem Winkel knapp über das Tor (30.). Nach wunderbarer Vorarbeit von Obasi über die linke Seite dann aber die Führung für die Rangnick-Elf: Die Hereingabe des Nigerianers verwandelte Carlos Eduardo vom Strafraumrand direkt ins rechte Toreck (35.) - ein sehenswerter Treffer.

Der erste Torerfolg 2010 für die Kraichgauer setzte sichtlich Spielfreude bei den Hausherren frei. Carlos Eduardo düpierte drei Minuten nach der Führung rechts am Strafraumrand Schulz, der den Brasilianer unglücklich foulte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Salihovic trocken ins rechte Eck. Fromlowitz war machtlos, obwohl der Keeper sich für die richtige Seite entschieden hatte (40.). Mit der um ein Tor zu hohen Führung für die Hoffenheimer ging es in die Halbzeit.


Die Kraichgauer präsentierten sich nach Wiederbeginn hoch überlegen. In der 52. Minute hätte die TSG bereits die Vorentscheidung klar machen können, doch Ibisevic scheiterte an Fromlowitz, der anschließend auch noch einen verunglückten Abwehrversuch des eingewechselten Pinto entschärfen musste. Fünf Minuten später verpasste dann Ibisevic nach traumhafter Kombination inklusive Absatzkick von Maicosuel frei vom Strafraumrand das 3:0. Bitter aus Sicht der Hoffenheimer, weil Koné nach Zuspiel von Elson im direkten Gegenzug aus halbrechter Position abgebrüht den Anschlusstreffer markierte (57.)!

Doch trotz des nun nur noch knappen Rückstands kam Hannover gegen die spielfreudigen Hoffenheimer kaum aus der eigenen Spielhälfte. Allerdings verpasste es die TSG, aus der Überlegenheit auch Kapital zu schlagen. Salihovic zielt mit einem Freistoß etwas zu genau (65.), Ibisevic verfehlte nach schönem Solo über die linke Strafraumseite bei seinem Abschluss das rechte Toreck nur um Haaresbreite (74.).

Aufgrund der eklatanten Offensivschwäche der Niedersachsen, entwickelte sich trotz des knappen Ergebnisses nur wenig Spannung in der Schlussphase. Bezeichnend, dass es die 96er nicht vermochten, eine Schlussoffensive gegen die nicht immer sattelfeste TSG-Abwehr zu initiieren.

In der kommenden Woche tritt die TSG 1899 Hoffenheim samstags beim VfL Bochum an. Zeitgleich empfängt Hannover 96 Werder Bremen.

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Nürnberg - Stuttgart 1 - 2


Franke Hilbert lässt Nürnbergs Träume platzen
Stuttgart setzte beim Süd-Derby in Nürnberg in einer umkämpften Partie seine Erfolgsserie mit einem glücklichen Sieg fort. Der Club investierte mehr und stand dicht vor einem Remis. Als in der Schlussphase beide Teams den Sieg erzwingen wollten, hatte der spielstärkere VfB dank des eingewechselten Hilbert am Ende das bessere Ende für sich und fügte dem Abstiegskandidat eine bittere Niederlage zu.

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Javier Pinola ist hier vor Timo Gebhart am Ball - der Stuttgarter aber erzielte das Führungstor für die Schwaben.
© picture-alliance Nürnberg lief im Vergleich zum 3:1-Auswärtserfolg bei Hannover 96 fast unverändert auf: Trainer Dieter Hecking hatte seinen Kapitän wieder an Bord und schickte Wolf nach abgelaufener Gelbsperre für Maroh aufs Feld.

Bei Stuttgart vertraute Coach Christian Gross nach dem 4:1-Heimsieg über Borussia Dortmund seiner siegreichen Elf.

Bei Temperaturen um den Nullpunkt sahen die Fans in der Anfangsphase wenig Erwärmendes. Zwar entschied der Club zunächst die Mehrzahl an Zweikämpfen zu seinen Gunsten, brachte aber wie die Schwaben wenig konstruktives geschweige denn eine nennenswerte Chance zustande.

Nach einer knappen Viertelstunde nutzte der VfB seine spielerischen Vorteile zu ersten Angriffszügen vor allem über die linke Seite. Wolf rettete vor Pogrebnyak (14.). Beim FCN blieb vieles Stückwerk. Immerhin stimmte der Einsatz, der nach Diekmeiers Flanke eine Schusschance für Bunjaku - der Schweizer traf aber den Ball nicht richtig (20.).

Wie es besser geht, zeigten die Schwaben bei ihrem nächsten Angriff, wieder über links: Khedira spielte Doppelpass mit Marica und enteilte allen Gegenspielern. Seine Hereingabe in den Rücken der Abwehr nutzte Gebhart aus halbrechter Position zu einem trockenen Flachschuss ins rechte Eck (22.).

Nach der Führung legte Stuttgart sein Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive, was der Hecking-Elf eine optische Überlegenheit bescherte. Die Franken "arbeiteten" Fußball. immerhin gelang es, die Gäste bei einigen Angriffszügen in Verlegenheit zu bringen, im Abschluss allerdings blieben die Hausherren ohne Fortune: Weder Mintal (30.) nach Ablage des fleißigen, aber wenig durchsetzungsstarken Charisteas noch Eigler (41., 44.) hatten ihr Visier richtig eingestellt.

Auf der Gegenseite Glück für die Franken, dass die Pfeife des Referees bei Diekmeiers Handspiel nach Pogrebnyaks Flanke stumm blieb (42.).


Beide Teams starteten zunächst unverändert in den zweiten Durchgang, in dem Marica halbrechts frei vor Schäfer lediglich ein Schüsschen zustande brachte (47.). Die vorletzte Aktion des Rumänen, der wenig später gelbverwarnt für Kuzmanovic Platz machte - der VfB stellte taktisch auf eine Spitze um (51.).

Der Club blieb bemüht, dabei freilich äußerst bieder. Die spielerischen Akzente setzten die zwar verhaltenen, aber reiferen Schwaben, die, wenn sie die Zügel anzogen, die Defensive der Gastgeber doch schnell ins Schwimmen brachten. Gebhart scheiterte aus ähnlicher Position wie zuvor Marica an Schäfer, der sein Team im Spiel hielt (55.).

Die Strafe für die Nachlässigkeit der Gross-Schützlinge sollte auf dem Fuße folgen: Charisteas spielte diagonal auf Bunjaku, der sich am linken Strafraumeck gegen Celozzi durchsetzte und abzog. Der Ball flog noch leicht touchiert von Lehmann, der dabei nicht gut aussah, ins lange Eck - 10. Saisontor des Schweizers (60.).

Der Ausgleich bescherte Nürnberg zunächst Rückenwind. Torschütze Bunjaku düpierte Celozzi ein zweites Mal, seine Flanke segelte an Freund und Feind vorbei durch den Fünfmeterraum (68.). Khedira & Co. fanden den Faden nur langsam wieder, Pogrebnyak setzte nach längerer Zeit mit einem Kopfball mal wieder ein Ausrufezeichen (73.).

In der Schlussphase warfen die Kontrahenten ihre Kampfkraft in die Waagschale. Beide wollten den Sieg. Auf Seiten des Club versemmelte Bunjaku in Rücklage aus 13 Metern zentraler Position (83.), auf der Gegenseite rettete Gebhart Schäfer bei Gebharts per Schrägschuss einmal mehr (86.).

Die Schwaben hatten dann das glücklichere Ende auf ihrer Seite: Nach einem Konter des VfB über Khedira spielte der Nationalspieler einen Diagonalpass in den Strafraum auf Hilbert. Schäfer kam nicht mehr ran, und der Joker schob die Kugel aus spitzem Winkel ins Netz (87.).

Der 1. FC Nürnber tritt bereits nächsten Freitag bei Borussia Mönchengladbach an. Einen Tag später empfängt der VfB Stuttgart den Hamburger SV.

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Mainz - Gladbach 1 - 0


Svensson staubt gegen unglückliche Borussen ab
Mainz 05 bleibt im Bruchwegstadion auch nach der Partie gegen Gladbach weiterhin ungeschlagen. Die Borussen waren vor der Pause das bessere Team und hatten die besseren Chancen. Mainz nutzte die einzige Möglichkeit bis dahin eiskalt aus und verteidigte die knappe Führung in der Folge geschickt. Gladbach fährt trotz guter Leistung mit leeren Händen wieder nach Hause.

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Einen Schritt schneller: Soto kommt gegen den Gladbacher Reus einen Tick zu spät.
© picture alliance Durch die Neuzugänge ergaben sich für Mainz-Coach Thomas Tuchel neue Möglichkeiten, sein Team aufzustellen. Die nutzte er und nahm im Vergleich zur 0:3-Auswärtsschlappe beim FC Bayern München drei Veränderungen vor. Die beiden Neuen, Zabavnik und Fathi, besetzten die Außenbahnen in der Defensive. Bungert nahm auf der Bank Platz und Hoogland rückte ins Mittelfeld auf, wo ein Platz durch die Gelbsperre von Ivanschitz frei war. Zudem durfte Soto anstelle von Simak (Adduktorenprobleme) ran.

Borussia Mönchengladbachs Trainer Michael Frontzeck sah nach dem 4:3-Heimsieg über Werder Bremen keine Notwendigkeit, seine Startformation zu ändern.

Die Gäste aus Gladbach traten vom Anpfiff weg forsch auf, hatten in der Anfangsphase mehr Spielanteile und auch gleich die erste gute Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Arango fiel der Ball Bobadilla vor die Füße. Aber aus kurzer Distanz scheiterte der Argentinier am Mainzer Keeper Müller (4.). Die Borussen waren in den Anfangsminuten einfach präsenter, gewannen mehr Zweikämpfe und hatten mit Bobadilla einen Angreifer, der sich immer wieder in Szene zu setzen wusste - lediglich am Torabschluss mangelte es.



Nach der schwungvollen Anfangsphase verflachte die Partie zusehends. Mainz fand weiter kein geeignetes Mittel, um die Fohlen zu knacken. Zudem leistete sich die Tuchel-Truppe zu viele einfache Fehler im Spielaufbau. Ein Kopfball von Hoogland nach Flanke von Karhan, war zu wenig, um Bailly in Verlegenheit zu bringen. Es war eine der letzten Szenen des Mainzer Kapitäns, der wenig später verletzt vom Platz musste und von Amri ersetzt wurde. Dem Pech folgte die glückliche Führung: Nach einer Ecke köpfte Fathi vom vorderen Fünfmetereck aufs Tor. Bailly und Reus bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Svensson schon aus kurzer Distanz zur 1:0-Pausenführung ein (43.). Kurz zuvor hatte Bobadilla eine weitere Großchance für die Gäste ausgelassen.

Nach dem Wechsel versuchte direkt wieder Gladbach das Kommando zu übernehmen, aber Mainz hatte sich nun in der Defensive geordnet und stand besser. Damit waren die Räume in der Hälfte der Gastgeber dicht zugestellt. Die Borussen fanden in dieser Phase in der Offensive keine Anspielstationen mehr, auch Bobadilla hatten die Mainzer besser im Griff. Und so wogte das Spiel zwischen beiden Strafräumen im Mittelfeld hin und her.


Wieder ohne Torerfolg: Aristide Bancé blieb auch gegen Gladbach ohne Treffer.
© imago Die Tuchel-Elf agierte jetzt viel bissiger. Und so dauerte es bis zur 79. Minute, ehe die Fohlen zu einer Chance kamen und die enstand eher zufällig. Ein Schussversuch von Bradley landete bei Reus, der in guter Position knapp am Tor vorbei schoss. Nicht viel besser machte es Herrmann, der freistehend am Keeper scheiterte. Am Ende reichte es nicht mehr und Mainz feierte einen etwas glücklichen Heimsieg. Für die Rheinhessen war es bereits der siebte Erfolg im ausverkauften Bruchwegstadion.

Der 1. FSV Mainz 05 spielt am Samstag bei Hertha BSC Berlin, tags zuvor empfängt Borussia Mönchengladbach den 1. FC Nürnberg.

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Dortmund - Frankfurt 2 - 3


Meier beschert Frankfurt den Überraschungssieg
In einem intensiven Spiel auf schwer bespielbarem Boden holte sich Frankfurt in Dortmund einen überraschenden Sieg. Nach einem Wechselbad der Gefühle entschied die gut organisierte Eintracht gegen eine an diesem Tage sehr fehlerhaft agierende Borussia die Partie auch dank eines Chancenplus letztlich verdient zu ihren Gunsten.

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Eintracht-Aktivposten Halil Altintop scheitert hier beim Versuch, BVB-Keeper Marc Ziegler zu umdribbeln.
© picture-alliance Dortmunds Coach Jürgen Klopp musste nach der 1:4-Auswärtspleite beim VfB Stuttgart auf Blaszczykowski (Adduktorenzerrung) verzichten, für den Zidan nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup in die Anfangsformation kam. Des Weiteren kam Le Tallec (Startelf-Debüt) im Mittelfeld für Hummels, der wieder für Felipe Santana (Bank) in die Innenverteidigung rückte, zum Einsatz. Taktisch sah dies so aus, dass Großkreutz neben Sahin vor der Abwehr und Le Tallec auf der rechten Außenbahn spielte.

Bei der Eintracht brachte Trainer Michael Skibbe im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln Jung für Liberopoulos. Der Youngster übernahm die Rechtsverteidigerposition und verschob Franz nach innen. Chris wurde so fürs Mittelfeld frei und sollte vor der Abwehr abräumen.

Wie erwartet stand Frankfurt gegen die sehr offensiv aufgestellte Borussia zunächst sehr tief, was den Westfalen von Beginn an eine optische Überlegenheit bescherte.

Die Hessen agierten unaufgeregt aus einem kompakten Mittelfeld heraus und nutzten gleich ihre erste Möglichkeit zur Führung: Altintop spielte rechts raus auf Ochs. Dessen Flanke flog auf den Kopf von Köhler, der gegen die schlafmützige Innenverteidigung des BVB ins linke Eck einnickte (8.).

Vielleicht lag es an der ungewohnten Aufstellung, dass Dortmund unsortiert wirkte und es häufig an der Abstimmung mangelte. Altintop jedenfalls stand nur eine Minute später bei einem der brandgefährlichen Gäste-Kontern frei vor Ziegler, scheiterte aber beim Versuch, den Keeper zu umdribbeln.

Das Offensivspiel der Klopp-Elf war bemüht, glich aber einem einzigen Gewürge ohne Struktur. Der Ausgleich der Hausherren entsprang so eher dem Zufall: Nach einer Ecke brachte die Frankfurter Abwehr den Ball nicht weit genug weg. Zidan, der sich ansonsten häufig festrannte, schoss aus 20 Metern, das Leder flog an Freund und Feind vorbei zu Hummels, der aus fünf Metern ins linke Eck einnetzte (17.).

Wer gedacht hätte, der Ausgleich würde Sicherheit ins Spiel der Borussen bringen, sah sich getäuscht. Es waren weiterhin die Skibbe-Schützlinge, die die klareren Aktion zu verzeichnen hatten. Ziegler verhinderte gegen Köhler einen erneuten Rückstand (19.).

Blendend organisiert hielt Frankfurt den BVB vom eigenen Strafraum fern und startete immens gefährliche Konter. Altintop nutzte einen Stellungsfehler Subotics fast zum 1:2, das Hummels mit höchstem Einsatz auf der Linie verhinderte (28.). Und keine zwei Minuten später war es erneut die emsige einzige Sturmspitze der Hessen, die per Flugkopfball vom Elfmeterpunkt ihr erstes Tor im Eintracht-Dress liegenließ.

Auf schwer bespielbarem Boden blieb bei den Schwarz-Gelben vor der Pause weiterhin vieles Stückwerk. Lediglich Barrios hatte eine zwingende, freilich große Gelegenheit zur Führung, scheiterte aber aus zehn Metern an Nikolov (40.).



Beide Trainer schickten ihre Teams nach Wiederanpfiff zunächst personell unverändert auf den holprigen Rasen. Gut zehn Minuten tat sich nicht viel, dann aber leitete Owomoyelas guter Einsatz die Führung der Westfalen ein: Spycher verlor an der Torauslinie den Zweikampf gegen den Verteidiger, der auf Zidan zurückpasste. Die weite Flanke des Ägypters flog an den zweiten Pfosten über Jung hinweg, Barrios staubte aus kurzer Distanz ab (57.).

Erstmals gerieten die Gäste aus dem Rhythmus. Die Borussia blieb am Drücker - Valdez scheiterte an Nikolov (60.). Frankfurts ursprüngliche taktische Ausrichtung war nach dem Rückstand natürlich Makulatur, die Skibbe-Elf musste sich mehr aus der Defensive lösen. Ein Standard verhalf der Eintracht zum Ausgleich: Nach einer Ecke köpfte Owomoyela den Ball aus dem Strafraum, den sich Jung herunterstoppte und aus 22 Metern aufs Tor knallte. Leicht abgefälscht von Sahin streckte sich Ziegler vergeblich nach dem Rechtsschuss des Verteidigers, der sein erstes Ligator erzielte (65.).

Die intensive Partie war nun völlig offen, beide Teams suchten ihre Chance. Barrios und Valdez kamen nicht zum Abschluss (68.), auf der anderen Seite dagegen Meier mit freundlicher Unterstützung schon: Teber spielte aus dem rechten Halbfeld hoch an den Strafraum. Owomoyela berechnete den Ball falsch, der in seinem Rücken zu Meier segelte. Aus 16 Metern hob der Offensivspieler die Kugel mit Saisontreffer Nummer sieben über Ziegler ins rechte Eck (74.).

Der BVB brachte Dede und den 17-jährigen Nachwuchsmann Mario Götze (77.). Die beiden Joker initiierten in der Schlussphase auch eine Möglichkeit zum Ausgleich, doch das Talent zielte aus 20 Metern am Tor vorbei (86.). Schließlich vergab auch der ebenso eingewechselte Felipe Santana die letzte Chance zum 3:3 (90.), ehe die Hessen nach fünf Unentschieden und drei Niederlagen wieder den ersten Sieg gegen die Dortmunder feiern durften.

Borussia Dortmund gastiert am nächsten Samstag beim FC Bayern München, Eintracht Frankfurt empfängt im zweiten Sonntagsspiel den Sportclub aus Freiburg.

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