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...   Erstellt am 21.02.2009 - 09:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mainz - Rostock 3 - 1


Bancé beendet zwei Serien
Dank Aristide Bancé feierte Mainz nach fünf Heimspielen ohne Sieg erstmals wieder einen Dreier am Bruchweg. Der Angreifer, beim Stand von 1:1 eingewechselt, beendete mit einem Doppelpack damit gleichzeitig seine eigene Negativserie, nachdem er zuvor 873 Minuten auf einen Treffer hatte warten müssen. Bis auf die Anfangsphase tat sich der FSV gegen lange ausgezeichnet mitspielende Rostocker schwer, ehe Andersen den Sieg einwechselte.


Brachte Mainz in Front: Markus Feulner (li.) hier gegen Orestes.
© picture alliance Der Mainzer Coach Jörn Andersen tauschte im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg in Osnarbrück zweimal Personal. Neustädter, der zum ersten Mal in der Anfangsformation stand, und Heller spielten für Pekovic (grippaler Infekt) und Bancé, der nach einer Augapfelprellung auf der Bank Platz nahm. Baljak agierte als einzige Spitze.

Auf Rostocker Seite nahm Trainer Dieter Eilts nach dem 1:3 gegen Freiburg drei Veränderungen an seiner Startelf vor. Orestes, Schöneberg (nach überstandenen Leistenproblemen) und Bartels, der seine Gelb-Sperre abgesessen hatte, begannen für Lukimya, Diego Morais und Albert.

Der übernahm von Beginn an die Initiative. Nach einem ersten Warnschuss von Hoogland (3.) war es Baljak, der Hansa-Keeper Hahnel mit einem sehenswerten Linksschuss aus 18 Metern zu einer ersten Glanztat zwang (5.). Rostock brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu finden, stabilisierte sich dann aber und hielt die Hausherren vom eigenen Gehäuse fern.

Eine gute Viertelstunde tat sich vor beiden Toren recht wenig, ehe die Andersen-Elf plötzlich zuschlug. Der agile Neustädter hob das Leder gefühlvoll an die Strafraumkante zu Feulner, der sich den Ball mit der Brust vorlegte, sofort trocken abzog und aus 16 Metern ins linke untere Eck traf - 1:0 (17.). Hansa zeigte sich vom Rückstand keinesfalls geschockt und hätte um ein Haar nur eine Minute später zurückgeschlagen. Schindler flankte von rechts zum freistehenden Fillinger, der gezielt gegen Waches Laufrichtung köpfte, aus zehn Metern aber am hervorragend reagierenden Mainzer Schlussmann scheiterte.

Das spielbestimmende Team blieben jedoch weiterhin die 05er. Die ganz großen Möglichkeiten fehlten zwar, dennoch tauchte der Tabellendritte immer wieder vielversprechend vor Hahnel auf. Baljak kam erst gegen Schöneberg einen Schritt zu spät (20.), ehe der Angreifer nach einem Fehler von Orestes aus spitzem Winkel am Keeper scheiterte (24.). Feulner köpfte nach einer Löw-Flanke deutlich drüber (29.).

Nachdem Andersen früh wechseln musste - Noveski machte mit Oberschenkelproblemen für Svensson Platz (32.) -, kam Rostock plötzlich zurück ins Spiel. Bartels legte am linken Strafraumeck für Fillinger vor, der das Leder flach zum Ausgleich ins linke Eck jagte (40.). Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich Feulner aus 17 Metern noch einmal die Chance per Freistoß, Hahnel war aber auf dem Posten und ließ so beide Teams mit dem 1:1 in die Kabinen gehen.


Der zweite Abschnitt begann schleppend. Mainz tat sich gegen die gut organisierten Gäste schwer, Konstruktives auf die Beine zu stellen. Wenn die Kugel überhaupt in Tornähe kam, dann war dies meist vor FSV-Schlussmann Wache der Fall. Oczipkas Distanzschuss (48.) brachte allerdings ebenso wenig ein wie eine Serie von Rostocker Ecken. Für den ersten kleinen Aufreger sorgte Schindler bei einem Konter, als er den Ball nach Zuspiel von Retov ans Außennetz jagte (60.). Die Bremer Leihgabe war es auch, der sich drei Minuten später gegen Löw durchsetzen konnte, im letzten Moment aber vom aufmerksamen Wache vom Ball getrennt wurde.

Von Mainz war lange gar nichts zu sehen. Es dauerte bis zur 68. Minute, ehe sich Feulner nach einer Hoogland-Flanke im Kopfballduell gegen Bülow durchsetzen konnte, das Leder aber über den Querbalken setzte. Andersen reagierte und brachte für Heller den seit dem zehnten Spieltag torlosen Bancé ins Spiel (71.) - mit Erfolg! Nachdem Rostock bei einem Konter über Schindler, der viel zu spät auf Bartels passte, die große Chance liegen gelassen hatte (76.), schlug der Mann aus Burkina Faso zu - und das gleich doppelt. Nach einer Löw-Flanke von der linken Seite setzte sich Bancé zunächst per Kopf gegen Orestes durch und traf zum 2:1 (77.), ehe er nur zwei Minuten später eine Hoogland-Vorarbeit von rechts aus fünf Metern über die Linie drückte (79.).

Die Begegnung war nun entschieden. Hansa war geschlagen und hätte beinahe noch den vierten Treffer kassiert, Feulner jagte das Leder aus 17 Metern aber hauchdünn über die Latte (88.).

Mainz muss am nächsten Freitag in Nürnberg ran, Hansa erwartet zeitgleich Ahlen an der Ostsee.

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...   Erstellt am 21.02.2009 - 09:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Augsburg 1 - 0

Einzig Idrissou zeigt Torriecher
Mit einer konzentrierten und eindrucksvollen Leistung zementierte der SC Freiburg seine Ansprüche auf den Aufstieg und sicherte sich weiter den Platz an der Tabellenspitze. Die Gäste aus Augsburg wirkten gegen toll aufspielende Breisgauer über die gesamte Spielzeit überfordert und waren mit der knappen Niederlage noch gut bedient. Denn die Dutt-Elf zeigte lediglich Schwächen in der Chancenverwertung.


Im Blindflug unterwegs: Augsburgs Hdiouad, Keeper Neuhaus und Möhrle sichern vor Idrissou (re.) ab.
© picture-alliance Freiburgs Coach Robin Dutt sah nach dem3:1-Auswärtserfolg in Rostock keinen Anlass, an seiner Startformation zu rütteln. Vermisst wurde jedoch der treffsichere Winterneuzugang und Joker Rodionov, der wegen Problemen am Sprunggelenk diesmal nicht auf der Bank Platz nehmen konnte. Auch beim FCA hieß die Devise "Never change a winning team". So vertraute Trainer Holger Fach ebenfalls den selben elf Akteuren, die beim 1:1 gegen den MSV Duisburg begannen.

Vom Anpfiff an entwickelte die Dutt-Elf mächtig Druck in Richtung Augsburger Tor. Der Ball zirkulierte direktgespielt durch das Mittelfeld, Staffette folgte auf Staffette - die Breisgauer stürmten äußerst variabel. So waren die Augsburger sofort in der Defensive gefordert und konnten eigene Gefährlichkeit höchstens bei Konterversuchen über Werner andeuten (3., 4.).

Freiburg erhöhte nach knapp zehn Minuten die Schlagzahl, Torchancen in Serie waren die Folge. Der FCA schwamm jetzt gewaltig, überstand die große Drangphase der Hausherren aber schadlos, da gleich zweimal Idrissou (9., 10.) und dann Jäger (13.) die Präzision vermissen ließen. Abdessadki setzte den Ball schließlich aus spitzem Winkel nur an das Aluminium (14.), Schuster scheiterte mit einem tollen Freistoß am glänzenden Neuhaus (15.).

Der Fach-Elf, in der Offensive völlig wirkungslos, gelang es in der Folge mit viel Einsatz die Wogen zunächst zu glätten, aber nur bis kurz vor dem Halbzeitpfiff - dann drehten die Breisgauer noch einmal an der Temposchraube. Aber Bechmann zeigte beim Abschluss Nerven (35.), Butscher (37.) und Jäger (39.) köpften knapp über den Querstreben. Gäste-Kapitän Lars Müller musste dann verletzt vom Platz (41.). So ging es nur wegen der eklatant schwachen Chancenverwertung der Gastgeber torlos in die Kabinen.


Nach der Pause knüpfte der Tabellenführer nahtlos an den starken Auftritt der ersten 45 Minuten an. Bechmann agierte selber im Abschluss unglücklich (51.), als Vorlagengeber präsentierte er sich weitaus aufgeräumter. Mustergültig bediente er von der linken Seite aus den herangeeilten Idrissou, der aus sechs Metern unhaltbar seinen siebten Saisontreffer erzielte (56.).

Und die Breisgauer ließen nicht nach, spielten munter weiter nach vorne, wollten die knappe Führung ausbauen. Abdessadki zwang Neuhaus aus der Distanz zu zwei ansehnlichen Paraden (66., 70.), dann rettete Möhrle - für den ausgeschiedenen Müller Kapitän des FCA - vor Schuster auf der Torlinie (72.). Holger Fach brachte in dieser Phase zwar in Szabics und Kioyo zwei neue Offensivkräfte, die aber keine neuen Impulse zu setzen vermochten.


Hart am Mann: Freiburgs Toprak hindert Augsburgs Torghelle an der Ballannahme.
© picture-alliance Die Schlussphase brachte ebenfalls keine neuen Erkenntnisse. Die Dutt-Elf bestimmte das Geschehen nach Belieben, konnte sich auch weiter gute Gelegenheiten herausspielen. Schuster scheiterte jedoch mit einem feinen Schlenzer (81.). Der SC Freiburg bestätigte eindrucksvoll die Tabellenführung der 2. Liga, während die Augsburger im Breisgau weiterhin auf den ersten Punkt und das erste Tor warten müssen.

Freiburg steht am kommenden Spieltag wieder ein Freitag-Einsatz bevor. Die Dutt-Elf gastiert bei Wehen-Wiesbaden. Augsburg hat zwei Tage mehr zur Erholung zur Verfügung, empfängt am Sonntag zu Hause die TuS aus Koblenz.

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Ingolstadt - Aachen 0 - 0



Vukovic und Daun fliegen vom Platz
Ingolstadt kam zu Hause gegen Alemannia Aachen nicht über ein 0:0 hinaus. Der FCI kaufte den Alemannen in einer ausgeglichenen und unterhaltsamen Partei durch eine engagierte Spielweise den Schneid ab, hatte die besseren Torchancen, konnte aber auch in Überzahl kein Tor erzielen. Die Ingolstädter warten dadurch seit vier Spielen auf einen Dreier, Aachen hingegen ist seit nunmehr fünf Auswärtsspielen ohne Sieg.


Schieflage: Aachens Auer (oben) im Zweikampf mit Aygün.
© picture-alliance Ingolstadts Trainer Thorsten Fink tauschte nach der 0:2-Niederlage in Kaiserslautern zwei Mal: Für Jungwirth und den Gelb-gesperrten Braganca spielten Wohlfahrt und Buchner. Durch den Einsatz von Wohlfahrt setzte er wieder auf ein System mit zwei Stürmern. Aachens Coach Jürgen Seeberger dagegen brachte im Vergleich zum 6:2-Kantersieg gegen Nürnberg einen Neuen: Milchraum ersetzte Nemeth in der Startelf. Der Ex-Löwe agierte im linken Mittelfeld, Youngster Holtby rutschte dafür in den Angriff.

Bei winterlichen Verhältnissen begannen beide Mannschaften engagiert und suchten ihr Heil in der Offensive. Das erste Ausrufezeichen setzte Aygün für die Gastgeber: Nach einer Ecke köpfte der Innenverteidiger knapp drüber (2.). In der Folge zeigte sich aber die spielerische Klasse der Aachener, die durch schnelle Kombinationen für einigen Wirbel in der Ingolstädter Defensive sorgten. Bereits nach acht Minuten kamen sie durch Auer auch zur bis dato besten Chance. Nach Zuspiel von Achenbach traf der 28-Jährige aber nur den linken Pfosten.


Der FCI ließ sich jedoch nicht beeindrucken, spielte gefällig mit und hatte in der Folge sogar die besseren Möglichkeiten. Doch Buchner (9.), Rama (13.), Wohlfahrt (21.) und Aygün (22.) ließen diese ungenutzt. Aachen zeigte sich verunsichert, so dass bei den Gästen der Faden ein wenig riss.

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte brachte die Seeberger-Elf wieder Struktur in ihr Spiel. In der Defensive stand sie nun sicherer, in der Offensive dagegen fehlte es an Kreativität und Ideen. Die Intensität in der Begegnung nahm zu, das Niveau hingegen ab. Beide Mannschaften verhedderten sich in zahlreichen Zweikämpfen und leisteten sich viele Abspielfehler. Folglich blieben weitere Einschussgelegenheiten absolute Seltenheit und es ging ohne Tore in die Pause.

Ingolstadt kann die eigene Überzahl nicht nutzen


Umkämpft: Ingolstadts Lokvenc im Duell mit Achenbach.
© picture-alliance Aachens Trainer Jürgen Seeberger reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit Florian Müller für Milchraum. Am Geschehen auf dem Feld änderte sich zunächst aber nichts. Bis auf einen 17-Meter-Schuss von Lehmann, der knapp drüber ging, gab es hüben wie drüben kaum gelungene Offensivaktionen.

Mit zunehmender Spieldauer nahmen die Ingolstädter das Heft in die Hand und drängten mächtig auf den Führungstreffer. Doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig: Rama vergab gegen Aachens Keeper Stuckmann (56.), Lokvenc köpfte nur Zentimeter über die Latte (63.), und in der 65. Minute war es erneut der agile Rama, der gegen Stuckmann den Kürzeren zog.

Von der Alemannia war in dieser Phase nicht viel zu sehen, die Gäste waren hauptsächlich damit beschäftigt, die Angriffe der Fink-Schützlinge abzuwehren. Nach vorne operierten die Aachener häufig mit langen Bällen, die kein Problem für die gut postierte Ingolstädter Abwehr darstellten. Die letzten 13 Minuten musste die Seeberger-Elf dann noch in Unterzahl bestreiten. Vukovic war ausgerutscht, wodurch Lokvenc freie Bahn hatte. Der Tscheche wurde aber vom Kroaten zu Boden gerissen, weswegen dieser von Schiedsrichter Peter Gagelmann zu Recht die Rote Karte sah.

In Unterzahl zogen sich die Gäste nun komplett zurück und waren darauf bedacht, den einen Punkt heimzunehmen. Die Ingolstädter dagegen drängten nun auf den Sieg, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. In der Nachspielzeit waren die Aachener nur noch zu neunt: Nach einem groben Foul an dem eingewechselten Daniel Lemos sah Daun ebenfalls die Rote Karte (90.+2). Am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr.

Ingolstadt ist am kommenden Spieltag am Sonntag in Osnabrück wieder gefordert. Aachen dagegen empfängt im Montagsspiel zu Hause den MSV Duisburg.

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Duisburg - 1860 4 - 1


Kouemaha beweist Torriecher
Duisburg holte sich in einer Partie auf durchschnittlichem Niveau einen ungefährdeten Sieg gegen das harmlose 1860. Während die "Zebras" konzentriert agierten und zur Pause einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielten, blieben die "Löwen" vor allem im Vorwärtsgang ohne Biss. Auch nach Wiederanpfiff änderte sich daran wenig, der MSV zog ab und zu die Zügel an und fuhr souverän den fünften Heimsieg ein.

Duisburgs Coach Peter Neururer vertraute der Startformation, die zuletzt ein 1:1 in Augsburg geholt hatte.

Bei 1860 tauschte Trainer Marco Kurz im Vergleich zum 2:1 gegen Ahlen zweimal Personal aus: Lars Bender und der erst 18-jährige Liga-Debütant Pourie rückten für für Danny Schwarz (Muskelfaserriss) und Schäffler in die Anfangself.

Duisburg gelang auf dem regendurchtränkten und neu verlegten Rasen in der MSV-Arena ein Start nach Maß: Durch Korzynietz' energischen Einsatz kam der Ball zu Tiffert, der aus dem rechten Halbfeld flankte. In der Mitte gewann Kouemaha gegen Ghvinianidze das Luftduell und nickte aus sieben Metern ins kurze Eck ein (7.).

Viele Zweikämpfe vor allem im Mittelfeld prägten das Bild der Partie, in der die "Löwen" in der Vorwärtsbewegung harmlos agierten. Auch dem MSV gelang längst nicht alles, zumindest aber strahlten die Hausherren sporadisch Torgefahr aus (Makiadi, 17.). Pech für die Gäste, dass sich Ghvinianidze im Luftduell mit dem Kongolesen verletzte und raus musste - Berhalter kam (19.).

Auch im weiteren Verlauf hatte die Defensive der Hausherren meist alles im Griff - zu umständlich agierte 1860. Auf der Gegenseite zeigte sich einmal mehr Makiadi, verzog aber aus elf Metern (25.). Drei Minuten später war das Spiel auch für den zweiten "Löwen" vorbei: Bierofka war angeschlagen, für den Kapitän durfte Holebas ran.

Nach der besten und auch einzigen erwähnenswerten Offensivaktion der Gäste - Brzenska blockte Pouries Schuss vom Elfmeterpunkt ab (32.) - nutzte die Neururer-Elf einen Konter zum 2:0: Nach einem Pass aus dem Mittelfeld von Tiffert zog Heller halbrechts auf und davon, nahm im Strafraum den Kopf hoch und passte quer auf Kouemaha, der aus fünf Metern hoch ins linke Eck einschoss (35.).


Nach Wiederanpfiff versuchte sich Pourie für bemühte Münchner zweimal aus der Distanz, gefährlicher aber blieben die Gastgeber, die durch Makiadis Kopfball die Chance zum 3:0 liegen lassen (54.).

Ansonsten ist die Geschichte des zweiten Durchgangs schnell erzählt: 1860 wollte, konnte aber nicht, und die "Zebras" taten nicht mehr als nötig, um den Gegner in Schach zu halten.

Der Unterhaltungswert der Partie stieg erst wieder im letzten Drittel: Makiadi erzielte quer in der Luft liegend nach Flanke von Tiffert das Tor des Tages (70.), ehe der gerade eingewechselte Schäffler verkürzte (72.). Mann des Spiels war der Kameruner Kouemaha, der nach prima Pass von Tararache Treffer Nummer drei schoss und damit für den Endstand sorgte (76.).

Mit vier Siegen und vier Unentschieden unter Peter Neururer pirscht sich Duisburg langsam aber sicher oben an und verkürzte den Rückstand auf Relegationsplatz drei auf vier Zähler.

Duisburg absolviert am nächsten Spieltag die Montagabendpartie in Aachen, 1860 erwartet am Sonntag Besuch von St. Pauli.

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Nürnberg - Wehen 1 - 0


Eigler erlöst den Club
Nach einer schwachen Vorstellung feiert der Club einen glücklichen Heimsieg. Pech für die Gäste aus Hessen, dass der Treffer von Eigler aus Abseitsposition fiel. Während Wehen Wiesbaden im Keller weiter im Abstiegskampf steckt, bleibt der Club in der Verfolgergruppe im Aufstiegsrennen.


Club-Kapitän Andreas Wolf gab ein gutes Comeback und setzt sich hier gegen Ronny König durch.
© picture-alliance Trainer Michael Oenning konnte gegen Schlusslicht Wehen Wiesbaden erstmals nach einem halben Jahr Pause wieder auf seinen Kapitän Andreas Wolf zurückgreifen. Der Abwehrchef hat seinen Kreuzbandriss auskuriert. Wolf für Reinartz war aber nur eine von vier Änderungen im Team des Club. Nach dem 2:6-Debakel in Aachen sollten es Judt, Pinola (nach Gelbsperre) und Gygax richten. Sie standen für Diekmeier, Bieler und den verletzten Frantz in der ersten Elf. Ebenfalls vier Änderungen nahm Wehens Trainer Wolfgang Frank, einst Profi beim FCN, nach dem 1:3-Heimpleite gegen Koblenz vor: Kopilas, Tskitishvili, Hollmann und Kokot spielten für Jeknic, Schwarz, Panandetiguiri und Koen.

In den ersten 45 Minuten sahen die Zuschauer im easyCredit-Stadion Fußball zum Abgewöhnen. Die ideen- und mutlosen Nürnberger waren nicht in der Lage, sich gegen das Schlusslicht aus Wehen Wiesbaden auch nur eine einzige Torchance heraus zu spielen. Die Elf von Wolfgang Frank kontrollierte die Begegnung mit guter Organisation und Engagement in den Zweikämpfen ohne selbst zu zwingenden Aktionen zu kommen.


Auch im zweiten Durchgang gelang es den Nürnbegern zunächst nicht die Nervosität abzulegen. Torraumszenen blieben weiter Mangelware. In der 54. Minute hatte der Club sogar Glück, dass Königs Kopfball nach Ecke von Tskitishvili auf dem Netz landete.

Beim Siegtreffer hatte der Club eine gehörige Portion Glück! Pinola setzte sich im Mittelfeld entschlossen durch und bediente Eigler, der allerdings im Abseits stand, und Walke mit seinem Rechtsschuss keine Chance ließ (70.).

Danach hätte der Club fast noch das 2:0 erzielt. Doch erst scheiterte Eigler an Walke, dann setzte Mintal den Nachschuss an den Pfosten (77.).

So steht unter dem Strich ein glanzloser "Dreier", der den Club im Aufstiegsrennen hält. Das positivste aus Nürnberger Sicht war sicher das gelungene Debüt von Kapitän Andreas Wolf.

Nürnberg erwartet am kommenden Freitag Mainz 05, Wehen Wiesbaden empfängt zeitgleich den SC Freiburg.

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Ahlen - Oberhausen 1 - 3


Kaya mit dem Doppelpack
Rot-Weiss Ahlen musste sich zu Hause Rot-Weiß Oberhausen mit 1:3 geschlagen geben. Nach einer mäßigen ersten Hälfte steigerten sich beide Mannschaften im zweiten Durchgang, in dem die spielerisch stärkeren Oberhausener mehr überzeugten und letztlich verdient als Sieger vom Platz gingen. Die Luginger-Elf ist seit nunmehr fünf Partien ungeschlagen.


Auf den Fersen: Oberhausens Falkenberg (li.) im Zweikampf mit Reus.
© picture-alliance Ahlens Trainer Christian Wück tauschte nach der 1:2-Pleite in München auf zwei Positionen: Der nach seiner Gelb-Sperre wieder einsatzfähige di Gregorio sowie Kittner spielten von Beginn an. Döring und Bäumer mussten dafür auf die Bank. Oberhausens Coach Jürgen Luginger dagegen sah nach dem 3:2-Heimerfolg gegen St. Pauli keinen Grund, seine Startelf umzustellen.

Ahlen begann druckvoll, rannte sich aber in der aufmerksamen Oberhausener Deckung fest. RWO dagegen hatte mehr Struktur im eigenen Spiel, sorgte über die Flügel für einigen Wirbel und kam durch Terranova (3.) und Nöthe (5.) zu ersten Möglichkeiten.


Im weiteren Verlauf schlichen sich aber hüben wie drüben immer mehr Ungenauigkeiten ein, zudem wurden die Zweikämpfe mit mehr Härte geführt. Der Verlust des Spielflusses und das Ausbleiben von Einschussgelegenheiten waren die Folge. Lange Zeit wurde den Zuschauern im Wersestadion viel fußballerische Magerkost geboten. Oberhausen zeigte zwar die bessere Spielanlage, leistete sich aber zu viele Abspielfehler. Ahlen hingegen agierte immer gleichförmig mit langen und weiten Bällen auf Toborg, der jedoch von der RWO-Deckung aus dem Spiel genommen wurde.

So musste ein Standard für das erste Tor herhalten: Bei einer Ecke von rechts landete der Ball bei Kaya, der von der Ahlener Defensive am linken Fünf-Meter-Eck sträflich frei gelassen wurde. Der 29-Jährige bedankte sich und jagte das Leder mit einem tollen Drehschuss in die Maschen zur 1:0-Halbzeitführung (43.).

Ahlen drückt, Oberhausen kontert


Anstrengung: Der zweifache RWO-Torschütze Kaya im Duell mit Wiemann.
© picture-aliance Fünf Minuten im zweiten Durchgang waren gespielt, da hatte Ahlens Trainer Christian Wück genug gesehen und brachte mit Müller für Heithölter frisches Personal in die Begegnung. Am Geschehen auf dem Platz änderte sich zunächst aber nichts.

Mit fortschreitender Spieldauer zogen sich die Luginger-Schützlinge aber immer weiter zurück und überließen den Platzherren die Initiative, die nach 57 Minuten über Großkreutz fast den Ausgleich erzielten. Der zukünftige Dortmunder dribbelte in den Strafraum, machte dort gleich zwei Verteidiger nass, verlor das Leder aber an den herausgeeilten RWO-Keeper Pirson.

Ahlen investierte nun mehr, das Tor machten aber wieder die Oberhausener: Landers flankte von rechts in die Mitte, wo Terranova di Gregorio entwischte und den Ball aus zehn Metern im Netz versenkte (64.). Das Spiel bekam nun doch noch hohen Unterhaltungswert, denn Ahlen steckte nicht und schaffte es zu verkürzen: Großkreutz zog eine Freistoßflanke aus knapp 20 Metern von der linken Seite direkt aus lange Eck. Di Gregorio kam gerade noch so ran und lenkte den Ball ins Tor.

Die Wück-Elf setzte alles auf Angriff, doch Oberhausen sorgte über Konter für enorme Gefahr. Und in der 79. Minute vollendete der eingewechselte Lüttmann einen dieser Konter, doch Schiedsrichter Schalk erkannte den Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht an. Etwas später glänzte Lüttmann dann als Vorbereiter. Der Angreifer flankte von der linken Seite auf Kaya, der mustergültig mit seinem zweiten Treffer den 3:1-Endstand perfekt machte.

Ahlen muss bereits am kommenden Freitag in Rostock wieder versuchen, das Runde ins Eckige zu bringen. Oberhausen indes hat zwei Tage mehr zum Regenerieren, am Sonntag geht es zu Hause gegen den FSV Frankfurt.

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Frankfurt - Osnabrück 1 - 0

Noll macht spätes Glück perfekt
Der FSV Frankfurt sichert sich dank eines Last-Minute-Treffers von Abwehrmann Noll drei Punkte gegen den VfL Osnabrück. Die Gäste spielten lange auf Augenhöhe mit, hatten in Hessen gar die besseren Torchancen. Frankfurt hatte bei zwei Aluminiumtreffern Glück, nicht in Rückstand zu geraten, konnte aber letztlich den dritten Heimerfolg in Serie feiern.


Augen zu und durch: Frankfurts Shapourzadeh und Osnabrücks Geißler (re.) rangeln um den ballbesitz.
© picture-alliance Frankfurts Coach Tomas Oral musste nach dem 0:0 in Fürth umdisponieren. O. Mokhtari fiel mit einem Nasenbeinbruch aus, Angreifer Bliznyuk war nicht mit von der Partie. Shapourzadeh und Ulm waren neu in der Startelf. Bei Osnabrück würfelte Trainer Claus-Dieter Wollitz seine Anfangself nach dem bitteren 1:3 gegen Mainz ebenfalls durcheinander. Peitz (Rotsperre), Grieneisen und Sykora machten Platz für Surmann, Heidrich und Reichenberger. Abwehrchef Cichon saß nach langer Verletzungszeit auf der Bank.

Die Frankfurter starteten mit Selbstbewusstsein und kontrollierten die Partie zu Beginn, spielten starkes Pressing und drängten die Gäste in die Defensive. Einziges Manko der Oral-Elf in dieser Phase: Die Angreifer wurden nicht gefährlich in Szene gesetzt, Torchancen blieben Mangelware. Nur Kapitän Barletta kam nach einer Mokhtari-Ecke am Elfmeterpunkt frei zum Kopfball, den VfL-Schlussmann Wessels aber über den Querstreben lenkte (10.).

Nach und nach verflachte die Partie, auf dem Rasen wurde es ruppiger und Osnabrück löste sich aus der Umklammerung der Gastgeber. Die Defensivreihen standen hüben wie drüben sicher, beide Keeper blieben lange Zeit ohne Beschäftigung. Einzige Ausnahme bildete eine missglückte Ballannahme von Wessels, die beinahe zu einem Eigentor geführt hätte (37.).

In der Schlussphase des ersten Durchgangs hatte dann der VfL einige gute Szenen. Nach einem missglückten Rettungsversuch von Noll setzte Surmann das Spielgerät aus kurzer Distanz an den Innenpfosten (38.), Geißler (40.) und Schuon (42.) probierten es ohne Fortune mit strammen Distanzschüssen. Reichenberger und Thomik vergaben dann quasi mit dem Pausenpfiff frei vor dem FSV-Tor die beste Gelegenheit zur Führung.


Nach dem Seitenwechsel agierten beide Abstiegskandidaten mit viel Elan. Shapourzadeh verpasste den Torerfolg nach einer Kopfballvorlage von Cenci um Haaresbreite (46.), auf der Gegenseite parierte Klandt einen wuchtigen Hechtkopfball von Heidrich (47.) und luchste Manno mit viel Geschick den Ball vor dem Torschuss vom Fuß (48.). Im Anschluss verflachte das Spiel wieder für eine lange Zeit.

Tomas Oral versuchte dann mit einem Doppelwechsel - Ulm und Kreuz machten Mikolajczak und Junior Ross Platz, letzterer feierte damit sein Pflichtspieldebüt für den FSV (66.) - seinem Team neuen Schwung mitzugeben, musste dann aber einige gute VfL-Chancen betrachten. Klandt wehrte zunächst glänzend gegen Manno zur Ecke ab (69.), Reichenberger setzte dann einen listigen Kopfball aus kürzester Distanz nur an die Latte (70.).


Kampf um den Ball: Cenci (li.) und Omodiagbe im Luftstreit.
© picture-alliance In den Schlussminuten drehten beide Kontrahenten an der Temposchraube und sorgten für reichlich Spannung. Junior Ross verpasste ein Tor zum Einstand mit einem Schuss aus vollem Lauf (75.), Barletta köpfte nach einer Ecke nur neben das Tor (78.), während Braun für den VfL knapp aus wenigen Metern Torentfernung daneben schoss (86.).

Erst sehr spät schlug der FSV dann zu und holte sich den dritten Heimsieg ohne Gegentreffer in Serie. Noll köpfte eine Ecke unhaltbar ein und sicherte mit seinem Treffer die drei wichtigen Heimpunkte für die Hessen (90. +1).

Frankfurt setzt den Abstiegskampf am kommenden Sonntag in Oberhausen fort. Osnarbrück empfängt ebenfalls am Sonntag Ingolstadt.

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Koblenz - Fürth 3 - 0


Sukalos Doppelpack setzt Fürth schachmatt
Die Koblenzer schöpfen mit ihrem zweiten Sieg in Folge etwas Hoffnung im Abstiegskampf. Die TuS gewann gegen desolate Fürther völlig verdient mit 3:0. Sukalo machte im ersten Abschnitt zwei Tore und brachte die Rapolder-Elf auf die Siegerstraße.


Immer obenauf: Der Koblenzer Goran Sukalo gegen den Fürther Ercan Sararer.
© picture-alliance Der Koblenzer Trainer Uwe Rapolder stellte seine Anfangsformation gegenüber dem 3:1-Sieg in Wiesbaden auf zwei Positionen um. Im Sturm musste der Gelb-Rot-gesperrte Kuqi ersetzt werden, das tat Krontiris. Zudem rotierte Forkel raus, für ihn kam Maletic zu seinem Zweitliga-Debüt.

Der Fürther Coach Benno Möhlmann baute die Anfangsformation im Vergleich zum 0:0 gegen Frankfurt auf einer Position um. Nehrig sah gegen die Hessen die Ampelkarte und wurde durch den wieder genesenen Takyi ersetzt.

Nach einer etwa zehnminütigen Abtastphase übernahm Koblenz das Kommando. Die TuS kam mit dem glitschigen Boden viel besser zurecht als die Franken, die speziell in der Defensive den Durchblick vermissen lassen. So kam Krontiris zu einer Doppelchance (10., 11.), bei der sich beide Male SpVgg-Keeper Loboué auszeichnen konnte.

Die Fürther stabilisierten sich nach diesen Schrecksekunden ein wenig und zeigten sich etwas ballsicherer, doch konnten sie in der Offensive überhaupt keine Akzente setzen. Allagui und Reisinger waren im ersten Abschnitt komplett abgemeldet, zudem fehlten die Zuspiele von Haas & Co.. Die Koblenzer hatten zwar auch nicht allzu viele Großchancen, doch hatte man stets das Gefühl, dass die Rapolder-Elf über die agilen Vata und Krontiris wesentlich mehr Torgefahr ausstrahlte.

Als die Fürther dann mit Felgenhauer über rechts relativ sinnfrei noch vorne stürmten und den Ball verloren, nutzte die TuS die sich bietenden Räume eiskalt aus. Über Maletic kam der Ball zu Sukalo, der aus 17 Metern völlig frei zum Abschluss kam und Loboué mit einem satten Linksschuss ins lange Eck keine Chance ließ (34.). Unmittelbar vor der Pause schlenzte Vata einen Freistoß über die Mauer, den Loboué gerade noch zur Ecke klären konnte. Diese brachte Lomic herein und im Fünfer drückte erneut Sukalo den Ball per Kopf aus kürzester Distanz über die Linie (44.).

In der Nachspielzeit des ersten Duchgangs hätte Krontiris fast noch einen dritten Treffer nachgelegt, als ihm der Fürther Sararer den Ball mustergültig auflegte, doch Loboué lenkte den Lupfer gerade noch um den Pfosten.


In der Halbzeitpause reagierte SpVgg-Trainer Möhlmann auf die Darbietungen seiner Elf im ersten Abschnitt und nahm Takyi und Sararer vom Feld. Für das Duo kamen Voigt und Schröck. Besser oder schwungvoller wurde das Spiel der Franken dadurch aber nicht. Ganz im Gegenteil.

In der Defensive leistete sich dei SpVgg weiterhin haarsträubende Unzulänglichkeiten. Mit einem einfachen Zuspiel verschaffte Vata Stieber freie Bahn, der ungehindert aufs Fürther Tor zulaufen konnte und die Kugel wuchtig versenkte (57.). Mit diesem Tor war die Partie natürlich gelaufen, die TuS spielte in der letzten halben Stunde das Spiel locker nach Hause und hätte bei konsequenterer Chancenverwertung auch einen Kantersieg herausschießen können.


Goran Sukalo köpft das 2:0 gegen Fürth.
© picture-alliance Die Fürther dagegen erwischten einen rabenschwarzen Tag und ließen jegliche Reaktion vermissen. In dieser Verfassung sind die Franken, die gegen Koblenz so gut wie keinen Zweikampf gewannen, kein Aufstiegskandidat.

Koblenz tritt am kommenden Sonntag in Augsburg an, die Fürther haben erneut ein Auswärtsspiel - die SpVgg muss am Sonntag zum FCK.

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...   Erstellt am 24.02.2009 - 05:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Lautern 2 - 0


Ludwig und Sako untermauern Heimstärke
In einer erst in der Schlusphase ansprechenden Partie besiegte St. Pauli nach zähem Ringen den 1. FC Kaiserlautern mit 2:0. St. Pauli fehlte es zwar über weite Strecken der Partie an der nötigen Spielfreude, doch konnte die Stanislawski-Elf von einer noch vor der Pause gegebenen Gelb-Roten Karte gegen Amedick und einem Elfmeter profitieren. Lautern muss dagegen auch im sechsten Auswärtsspiel auf einen Sieg in der Fremde warten.


Die Führung: St. Paulis Alexander Ludwig bejubelt seinen Treffer zum 1:0.
© picture alliance St. Paulis Coach Holger Stanislawski schickte gegenüber dem 2:3 in Oberhausen Drobo-Ampem, Gouiffe à Goufan und Ludwig für Weigelt, Boll und Hennings von Beginn an auf den Platz. Sein Lauterer Kollege Milan Sasic veränderte die Startformation im Verglich zum 2:0 gegen Ingolstadt auf einer Position: Bellinghausen ersetzte Jendrisek.

Die Zuschauer am Millerntor sahen eine mäßige Anfangsphase, in der St. Pauli das aktivere Team war. Zwar bemühten sich die Hamburger, Lücken in der Lauterer Hintermannschaft zu finden, doch fehlten die entscheidenden Ideen, um die Abwehr der Gäste in Bedrängnis zu bringen. Da auch Sako als einzige nominelle Spitze einen schweren Stand gegen die Lauterer Innenverteidigung um Amedick und Ouattara hatte, blieben Chancen für St. Pauli Mangelware.

Die Gäste aus der Pfalz, die sich in den ersten Minuten vornehmlich auf eine kompakte Defensive konzentrierten, wurden mit dem weiteren Verlauf der Partie mutiger und hatten in der 25. Minute die erste gute Chance des Spiels. Bellinghausen drang von links in den Hamburger Strafraum ein und passte von der Grundlinie aus in die Mitte, wo die Defensive der Hausherren gerade noch vor dem einschussbereiten Lakic klären konnte.

Die Lauterer konnten die Partie nun offen gestallten und übten vor allem über die linke Seite in Person von Bellinghausen immer wieder gefährliche Vorstöße aus. Eine gute Möglichkeit zur Führung hatte in der 32. Minute Dzaka, dem der Ball am Elfmeterpunkt stehend aber über den Spann rutschte und neben das Gehäuse von St. Pauli-Keeper Hain ging. Doch genau in der Phase, als sich die Lauterer ein Übergewicht erkämpfen konnten, erwies Amedick seinem Team einen Bärendienst. Schon Gelb-vorbelastet, kam er im Mittelfeld mit gestrecktem Bein gegen Gouiffe à Goufan zu spät und wurde per Ampelkarte von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer vorzeitig zum Duschen geschickt (40.). Mit schmerzverzerrten Gesicht musste auch Gouiffe à Goufan in die Kabine. Für ihn kam Hoilett (45.) in die Partie.


In Überzahl verpasste es St. Pauli zu Beginn des zweiten Abschnitts, entscheidend Druck auf die Pfälzer auszuüben. Diese standen in der Hintermannschaft sicher und waren bei Kontern stets gefährlich. So setzte Lakic einen Lupfer zu hoch an (49.), dann musste Hain sich strecken, um einen Paljic-Schlenzer aus der Ecke zu fischen (55.). Die Pfälzer waren nun am Drücker, hatten aber bei einem Lakic-Kopfball Pech, als dieser nur an die Latte klatschte (57.).

Bei St. Pauli ergaben sich aus dem Spiel heraus kaum gefährliche Aktionen. So musste eine Standardsituation für die Gastgeber herhalten. Ouattara stieß mit dem über links in den Gästestrafraum eindringenden Hoilett zusammen, dieser kam zu Fall (62.). Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer entschied sofort auf Elfmeter. Ludwig ließ sich die Chance nicht entgehen und donnerte das Leder zur Führung in die Maschen.

In Unterzahl tat sich Lautern auch mit den eingewechselten Offensivkräften Simpson und Husejinovic schwer, in der Offensive konstruktiv zu agieren. Zwar glänzte St. Pauli zu keiner Zeit mit kreativen Offensivspiel, doch konnten die Gäste von eigenen Tor ferngehalten werden. Da zudem Chancen durch Trojan (65.) und Gunesch (79.) vergeben wurden, mussten die Fans von St. Pauli bis zu 87. Minute warten, ehe Sako mit einem Kopfball nach schöner Flanke von Ludwig die Entscheidung makierte.

St. Pauli tritt am kommenden Sonntag in München an, Kaiserslautern empfängt zeitgleich Fürth.

kicker.de





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