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The Trooper

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...   Erstellt am 30.01.2010 - 10:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hamburg - Wolfsburg 1 - 1


Trochowski vermiest Köstners Trainer-Debüt beim VfL
Der Hamburger SV kam vor eigenem Publikum gegen den VfL Wolfsburg in letzter Sekunde noch zu einem 1:1 und verhindert dadurch die zweite Pleite in Folge. Die Hamburger waren dabei über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, bissen sich aber gegen äußerst defensive und engagierte Wölfe die Zähne aus. Doch bei der letzten Aktion des Spiels trat Trochowski zum Freistoß an.

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Engagiert: Wolfsburgs Hasebe (re.) lässt gegen Jarolim nicht locker.
© picture-alliance HSV-Coach Bruno Labbadia tauschte nach der 0:1-Auswärtsniederlage bei Borussia Dortmund zweimal: Elia und Berg ersetzten Trochowski und Torun. Wolfsburgs Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner musste im Vergleich zur 2:3-Pleite gegen Köln , nach der Armin Veh als VfL-Trainer entlassen wurde, einmal umstellen. Für den unter der Woche zum OSC Lille gewechselten Ricardo Costa rutschte Madlung in die Startelf.



Von Beginn an zeigte sich bei den Wolfsburgern die Handschrift des neuen Trainers Köstner, dessen Vorliebe für eine defensive Spielweise bekannt ist. Die Wölfe standen tief, machten die Räume sehr eng und zeigten sich bissig in den Zweikämpfen. Nach vorne sollte der Erfolg über schnelle Konter herbeigeführt werden, doch Dzeko kam einen Tick zu spät (4.), während Grafite aus abseitsverdächtiger Position drüber schoss (12.).

Mehr Ballbesitz und folglich auch mehr Spielanteile hatten indes die Hamburger, die ihr Spiel breit aufzogen, um so die dicht gestaffelte Defensive der Gäste ein wenig auseinanderzuziehen - lange Zeit ohne Erfolg. Erst nach 23. Minuten sorgte der HSV für Gefahr, als Petric per Freistoß den rechten Pfosten touchierte. Das war der Auftakt für eine Sturm- und Drangphase der Hanseaten, die sich zusehends am und im VfL-Strafraum festsetzten. Doch sowohl Jansen (24.) als auch Berg (25., 32.) vergaben in aussichtsreicher Position.

Die Strafe folgte auf den Fuß! Ein weiter Ball landete bei Dzeko, der wunderbar Mathijsen vernaschte und die Kugel letztlich sehenswert aus 15 Metern ins linke Eck schlenzte (34.). Der HSV reagierte mit wütenden Angriffen, biss sich aber weiterhin an der äußerst disziplinierten Deckung der Wölfe die Zähne aus und musste schließlich mit einem Rückstand den Gang in die Pause antreten.

Hamburg mit dem Glück des Tüchtigen


Prominenter Zuschauer: Hamburgs Neuzugang Ruud van Nistelrooy musste gegen den VfL noch zuschauen.
© picture-alliance Nach Wiederanpfiff zeigte sich das gleiche Bild, die Labbadia-Elf drückte mit aller Gewalt nach vorne, während der VfL mit Glück und Geschick verteidigte und auf Konter lauerte. Und Dzeko hatte auf einmal die Möglichkeit zum 2:0, diesmal verfehlte der Bosnier den rechten Pfosten aber knapp (49.). Der HSV legte noch eine Schippe drauf und bot nun Einbahnstraßenfußball, allerdings wurden Einschussgelegenheiten fahrlässig liegen gelassen. Rozehnal köpfte an den Querbalken (53.), während Jansen nach 56 Minuten ebenso am glänzend reagierenden Lenz scheiterte wie Elia (62.).

Die Niedersachsen kamen mittlerweile kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Das mussten sie aber auch nicht, schließlich lagen sie immer noch in Führung. Labbadia reagierte und wollte seiner Mannschaft mit einem Dreifachwechsel neues Leben einhauchen. Demel, Pitroipa und Trochowski kamen ins Spiel, am Verlauf änderte sich freilich nichts. Die Hanseaten drückten weiter, den Ball konnten sie aber nicht im Tor unterbringen. Berg schoss vom rechten Fünfereck über das Ziel (74.), Trochowskis 22-Meter-Freistoß sauste rechts vorbei (81.), ehe Boateng per Kopf am auf der Linie stehenden Josué scheiterte (84.).

Alles sah nach einem Sieg des VfL aus, doch dann schlug die zweite Minute der Nachspielzeit: Trochowski trat zum Freistoß an und zirkelte diesen aus 23 Metern halblinker Position ins rechte Eck zum hochverdienten 1:1-Endstand.

Der Hamburger SV tritt am kommenden Spieltag samstags beim 1. FC Köln an, zeitgleich empfängt der VfL Wolfsburg den FC Bayern München.

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...   Erstellt am 30.01.2010 - 18:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bayern - Mainz 3 - 0


Van Buyten bedankt sich bei (Keeper) Müller
Einbahnstraßenfußball Richtung Mainzer Tor bekamen die Fans in München zu sehen, wo der in allen Belangen überlegene FC Bayern seine drückende Überlegenheit gegen defensive und ängstliche Rheinhessen erst nach der Pause in Treffer und einen ungefährdeten Sieg ummünzte.

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Tim Hoogland (li.) und Eugen Polanski nehmen Dribbelkünstler Arjen Robben in die Zange.
© picture-alliance Bayern-Coach Louis van Gaal vertraute nach dem 3:2-Auswärtssieg bei Werder Bremen auf seine siegreiche Elf. Für Ribery blieb zunächst nur die Bank.

Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel musste im Vergleich zum 1:0-Heimerfolg über Hannover 96 auf Heller verzichten, der sich einen Bruch des Augenhöhlenbodens zugezogen hatte. Bungert rückte ins Team, wie auch Bancé, der als einzige Spitze Szalai auf die Bank verdrängte.

Ohne große Vorreden machte sich der FC Bayern sofort zielstrebig Richtung Mainzer Tor auf. Erste Chancen stellten sich alsbald ein: Olic (6.) und der zunächst allgegenwärtige Schweinsteiger (7., 9.), dessen Strafraumduell mit Bungert zudem ungeahndet blieb (8.), setzten erste Ausrufezeichen.

Die Rheinhessen agierten vor allem im Vorwärtsgang ängstlich und ohne Unterstützung für die einsame Spitze Bancé. Der Einbahnstraßenfußball Richtung Gästetor nahm nach kurzer Verschnaufpause seine Fortsetzung, jedoch weiter ohne die ganz große Möglichkeit: Robbens Privatduelle mit Müller konnten den Keeper nicht ernsthaft in Gefahr bringen (17., 18.), Olic traf die Kugel aus der Drehung nicht richtig (22.).

Dem Aufsteiger war's recht, dass der Rekordmeister im Abschluss die letzte Konsequenz vermissen ließ, Flanken zu oft zu nah ans Tor brachte, die Müller meist locker herunterpflückte. Nach einer halben Stunde aber gewannen die Möglichkeiten der Münchner an Qualität: Gomez traf nach glänzendem Dribbling von Robben an drei Gegenspielern vorbei nur den Pfosten (30.). Wenig später aber schien es endlich zu klappen mit der längst überfälligen Führung der van Gaal-Elf: Bungert holte FCB-Angreifer Müller im Sechzehmeterraum von den Beinen - Elfmeter! Butt trat an, schoss aber schwach und zudem in die Mitte, so dass Müller per Fußabwehr Sieger blieb (32.).

Vier Minuten später war der Bayern-Schlussmann in seiner eigentlichen Funktion gefragt, rettete vor dem Strafraum vor dem durchgebrochenen Bancé, ehe es eigentlich den zweiten Strafstoß und auch einen Feldverweis hätte geben müssen, als Noveski nach Gomez verkappter Hereingabe seinem Keeper gegen Olic absichtlich mit der Hand zu Hilfe kam (41.). Van Bommels Gewaltschuss rauschte schließlich knapp drüber (43.).


Bei dichtem Schneefall ging es nach Wiederanpfiff weiter, bei den Mainzern mit Soto für Simak. Es waren nun erschwerte Bedingungen für beide Parteien, das Leder verlangsamte sich bei Flachpässen, weil das weiße Nass auf dem Rasen liegen blieb. Dies schien eher den Gästen in die Karten zu spielen, weil es dem Rekordmeister das Kombinieren nicht leichter machte. Ivanschitz prüfte Butt (51.), ehe der Bayern-Express wieder ins Rollen kam: Robbens Dribbling ermöglichte Müller eine Doppelchance, bei der erst Svensson auf der Linie und dann der Namensvetter des Bayern-Angreifers im Gästetor retten konnten (57.).

Außen lief sich Ribery warm, auf dem überzuckerten Feld versuchte es Robben mit einem hohen Ball in den Strafraum. Mit Erfolg, allerdings unter gütiger Mithilfe der Mainzer Nummer eins, die den Kopfball van Buytens aus acht Metern durch die Beine ins Netz rutschen ließ - 1:0 (58.)!

Ribery kam in derselben Minute - wie in Bremen für Olic. Der Rekordmeister kontrollierte die Partie gegen nach wie vor harmlose Rheinhessen weiter nach Belieben. Schweinsteiger scheiterte per Kopf an der Latte (66.), Robbens Vorlage lenkte Müller mit den Fingerspitzen vor Gomez gerade noch ab (74.).

Der wuchtige Goalgetter sollte seinen Treffer aber noch erzielen: Nach Lahms Vorlage netzte der ehemalige Stuttgarter bei seiner letzten Aktion vom Elfmeterpunkt flach ein (75.) und wurde dann gegen Klose ausgewechselt.

Den Schlusspunkt setzte wie in Bremen wieder Robben, zwar nicht so entscheidend, aber wieder per direktem Freistoß: An der Mauer vorbei flog der Ball aus 20 Metern ins Torwarteck und prallte vom Innenpfosten zum Endstand ins Netz (86.).



Der FC Bayern München gastiert nächsten Samstag beim deutschen Meister VfL Wolfsburg. Mainz 05 empfängt am Sonntag Borussia Mönchengladbach.

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...   Erstellt am 30.01.2010 - 18:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gladbach - Bremen 4 - 3


Feuer frei im Borussia-Park
Beide Mannschaften boten Offensive pur, zeigten dabei allerdings auch haarsträubende Abwehrfehler. Gleich dreimal konnte die Borussia Werders linke Seite in der Anfangsphase übertölpeln und sorgte damit bereits für eine Vorentscheidung. Überragender Spieler der Gladbacher war der Argentinier Bobadilla, der an allen vier Borussia-Toren unmittelbar beteiligt war.

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Ungebremste Freude: Bobadilla bejubelte nach langer Durststrecke gegen Werder seine Saisontreffer zwei und drei.
© picture-alliance Nach dem 0:0-Auswärtsremis bei Hertha BSC sah Michael Frontzeck keinerlei Anlass, seine Startelf zu verändern. Auf Seiten von Werder Bremen begann Thomas Schaaf mit einer Änderung im Vergleich zur 2:3-Heimniederlage gegen Bayern München. Pizarro kehrte nach insgesamt acht Spielen Pause für Hugo Almeida in die Startelf zurück.

Die Bremer nahmen von Spielbeginn an das Heft in die Hand. Doch die Borussia ging gleich mit ihrer ersten Offensivaktion in Führung. Bobabilla wurde rechts steil geschickt und bediente im Strafraum mustergültig Reus (4.). Auch danach blieb Werder tonangebend, offenbarte jedoch besonders auf der linken Abwehrseite eklatante Schwächen. Wieder wurde Bobadilla über rechts steil geschickt, diesmal fand der Argentinier mit seinem Abspiel im Strafraum Colautti, der Wiese mit etwas Glück aus kurzer Distanz überwand (13.).

Nur fünf Minuten später durfte der bis dahin überragende Bobadilla dann seinen ersten Treffer seit dem 4. Spieltag und 934 torlosen Minuten erzielen. Natürlich über rechts steil geschickt, fühlte sich im Bremer Strafraum niemand für den Südamerikaner zuständig, der - nach Drehung um die eigene Achse - schließlich ins kurze Eck einschob (18.). Wieder nur fünf Minuten später hätte Reus allein vor Wiese fast das 4:0 folgen lassen, doch der Youngster entschied sich für den Pass zu Bobadilla, der jedoch zu ungenau ausfiel.

Dann brachte ein Patzer von Bailly die weiterhin konsequent nach vorne spielenden Werderaner heran. Özil traf mit trockenem Schuss aus spitzem Winkel durch die Beine des Belgiers (26.). Aber auch Wiese hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Nach hoher Flanke aus dem Mittelfeld von Marx war der Torhüter eigentlich einen Tick eher am Ball als der heranstürmende Bobadilla. Der Werder-Keeper ging jedoch zu zaghaft zu Werke, sodass der Argentinier plötzlich das leere Tor vor sich hatte und vom Strafraumrand nur noch einschieben musste (35.).

Doch damit noch längst nicht genug in Sachen löchriger Defensivformationen: In der 40. Minute konnte zunächst Hunt ungehindet von rechts in den Strafraum flanken, in der Mitte Pizarro mustergültig einköpfen. Sekunden zuvor hatte Marin einen Freistoß aus spitzem Winkel an die Querlatte gesetzt. Der Ex-Gladbacher vergab dann auch noch die letzte Torchance einer turbulenten und kuriosen ersten Hälfte, indem er nach schönem Solo aus (zu) spitzem Winkel selbst abschloss, anstatt den freistehenden Pizzaro zu bedienen (45.).


Der zweite Abschnitt zeigte sich zunächst deutlich ruhiger, als der ereignisreichere erste Durchgang. Zwar spielte Bremen weiterhin mit Zug zum Tor nach vorne, kam jedoch nicht mehr zu guten Torchancen. So hatte erneut die Borussia die erste hochkarätige Gelegenheit. Reus scheiterte mit seinem Nachschuss nach einem Arango-Freistoß an Wiese (62.). Nur zwei Minuten später dann auch Werder wieder gefährlich: Eine Direktabnahme von "Joker" Hugo Almeida strich knapp über das Borussia-Gehäuse (64.).

Dann brachte Schaaf mit Rosenberg für Borowski auch noch den vierten nominellen Angreifer neben Pizarro, Marin und Hugo Almeida. Die geballte Offensive half den Bremern aber nicht. Im Gegenteil: Die Gladbacher waren es, die die sich bietenden Räume nun immer öfter nutzten. So auch Arango in der 74. Minute, der von der Mittellinie Bobadilla steil schickte. Am Strafraumrand entschied sich der Doppel-Torschütze für einen Heber gegen den herausgeeilten Wiese. Doch der Torhüter setzte nach und kratzte den Ball auf Höhe der Torlinie noch aus der Gefahrenzone. Eine knifflige Entscheidung für das Unparteiischen-Gespann.

Aufgrund eines Foulelfmeters in der 85. Minute wurde es dann doch noch einmal spannend. Bailly hatte Marin an der Torauslinie getroffen, nachdem dieser sich den Ball bereits am Keeper vorbeigelegt hatte. Frings verwandelte humorlos. Mit Glück und Geschick reichte es dann aber für die Borussia zum Sieg.

Für Borussia Mönchengladbach geht es am kommenden Sonntag zum Auswärtsspiel nach Mainz. Werder Bremen empfängt bereits am Freitag Hertha BSC Berlin.

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...   Erstellt am 30.01.2010 - 18:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hertha - Bochum 0 - 0


Hertha tritt auf der Stelle
Nach einer Stunde Anlaufzeit erhöhte Hertha endlich den Druck auf das Bochumer Tor, ließ jedoch alle sich bietende Chancen gegen sich verzweifelt wehrende Bochumer aus. Am Ende hatten die Herthaner sogar noch Glück, als Maric in der Nachspielzeit einen Freistoß gegen den Pfosten setzte.

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Viel Kampf aber wenig Zählbares im Olympiastadion: Concha und Ramos im Zweikampf.
© picture-alliance Hertha-Trainer Friedhelm Funkel stellte seine Startelf nach dem 0:0-Heimremis gegen Mönchengladbach auf einer Position um. Für den im Training leicht verletzten Lustenberger (muskuläre Probleme) kam Ebert ins Team. Ein Wechsel auch bei Heiko Herrlich auf Seiten des VfL Bochum, nach dem 2:2-Unentschieden gegen Schalke 04. Im Mittelfeld übernahm Azaouagh die Position von Dedic im Mittelfeld.


Hertha begann das Spiel nervös und fahrig. Im Aufbau kam kaum ein Zuspiel an und in der Abwehr liefen die Hausherren ihren Gegenspielern oft hinterher. Bereits in der 2. Minute prüfte Azaouagh Hertha-Torwart Drobny mit einem Distanzschuss, doch der Keeper war auf dem Posten.

Nach zehn Minuten hatten sich die Berliner gefangen, übernahmen die Kontrolle im Mittelfeld, konnten die gut stehende Bochumer Abwehr aber nicht entscheidend beeindrucken. Ein Fallrückzieher von Raffael (15.) und ein Versuch von Gekas (17.) konnten die ganz große Gefahr nicht heraufbeschwören.

Der VfL spielte sicher aus der gut gestaffelten Abwehr und versuchte mit Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen. Ein Versuch von Sestak wurde aber zur sicheren Beute von Drobny (20.).

Auch die nächste halbwegs gefährliche Szene gehörte den Bochumern, doch Maric drosch in der 27. Minute einen Freistoß aus guter Position in die Hertha-Mauer.

Danach verflachte die Partie zusehends. Beide Teams standen in der Abwehr sicher, konnten aber wenig Akzente nach vorne setzen, so dass Torszenen Mangelware blieben. Symptomatisch war ein Freistoß von Fuchs in der 33. Minute, den Drobny problemlos abfangen konnte.

Bis zur Pause waren beide Teams auf Fehlervermeidung bedacht. Hinten standen die Kontrahenten gut, doch Tormöglichkeiten waren nicht mehr zu verzeichnen.

Das traurige Bild, welches die Partie abgab, veränderte sich auch nach der Pause kaum. Einzig Schiedsrichter Weiner brachte mit zwei Gelben Karten gegen Prokoph und Kringe Farbe ins Spiel.

Erst nach einer Stunde begann die Hertha endlich mehr Druck auf die Bochumer Abwehr auszuüben. Sofort stellten sich Chancen ein. Cicero schoß aber nach einer Raffael-Ecke aus kurzer Distanz Heerwagen im Bochumer Tor an (63.). Keine Minute später nahm der aufgerückte Friedrich eine weitere Ecke volley, verfehlte das Tor aber knapp (64.).

Auch die Bochumer blieben nicht untätig und kamen in der 67. Minute mit einem Konter über Prokoph gefährlich vor das Hertha-Tor. Die Flanke erreichte Sestak aber nicht mehr ganz, so dass der Slowake den Ball freistehend neben das Tor beförderte.

Danach spielten aber nur noch die Hausherren. Mit Domovchiyski für Ebert und Wichniarek für Gekas brachte Friedhelm Funkel neue Offensivkräfte und erhöhte damit in der Schlußphase noch einmal den Druck auf die VfL-Abwehr.

Die Probleme der Hertha blieben aber bis zum Schlusspfiff bestehen: Vieles wirkte überhastet und blieb Stückwerk, so dass der entscheidende Treffer gegen eine verzweifelt kämpfende Bochumer Abwehr nicht fallen wollte.

Nachdem Cicero, Kringe und Domovchiyski noch einmal gute Gelegenheiten ausgelassen hatten, musste die Funkel-Elf erneut, wie nach dem Spiel gegen Gladbach in der Vorwoche, mit einem torlosen Remis vorlieb nehmen und verliert weiterhin Boden im Kampf gegen den Abstieg.

Am 21. Spieltag tritt Hertha BSC bereits am Freitag bei Werder Bremen an, während der VfL Bochum am Samstag sein nächstes Heimspiel gegen Bayer Leverkusen bestreitet.

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Frankfurt - Köln 1 - 2


Unglücksrabe Russ beendet Frankfurts Serie
In einem vor allem in der ersten Hälfte mäßigen Duell gewann der 1. FC Köln bei der Eintracht aus Frankfurt mit 2:1. Die Eintracht war zwar das aktivere Team, fand aber kaum ein Mittel gegen gut sortierte und organisierte Kölner, die in einem lebhafteren zweiten Durchgang in Führung gingen. Daraufhin bewiesen die Hessen Moral, hatten letztlich aber Pech.

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Kein Durchkommen: Frankfurts Chris (re.) ließ Freis kaum zur Entfaltung kommen.
© picture-alliance Eintracht Frankfurts Trainer Michael Skibbe tauschte nach dem 1:1 beim 1. FC Nürnberg zweimal: Chris kehrte nach Gelbsperre in die Startelf für Jung zurück. Zudem ersetzte Neuzugang Halil Altintop Schwegler (Bänderriss im Sprunggelenk). Der Türke bildete mit Liberopoulos das Sturmduo, während Meier ins Mittelfeld rückte. Kölns Coach Zvonimir Soldo hingegen vertraute der gleichen Elf, die in der Vorwoche beim VfL Wolfsburg mit 3:2 gewonnen hatte. Zoran Tosic, Neuzugang von Manchester United, fand sich ebenso auf der Bank wieder wie Novakovic.


Beiden Mannschaften war der gegenseitige Respekt von Beginn an anzumerken. Die Frankfurter waren zwar etwas aktiver, gingen letztlich aber ebenso wenige Risiken ein wie die dicht gestaffelten Kölner. Hüben wie drüben lag die Priorität auf der Defensive, folglich blieben Torraumszenen lange Zeit aus. Die einzige Ausnahme gab's nach sechs Minuten, als Meier der FC-Defensive entwischte und ans Leder kam. Sein feines Zuspiel auf Ochs eröffnete diesem plötzlich die große Chance, der 25-Jährige jagte den Ball aber aus 15 Metern über das Tor.

Auf der Gegenseite gab Chihi mit einem Fernschuss, der drüber ging, ein Lebenszeichen für die Geißböcke ab (17.). Ansonsten plätscherte das Match ereignislos vor sich hin. Den Akteuren fehlte es auf dem tiefen Rasen einfach an Ideen und Kreativität. Frankfurt versuchte es häufig mit langen Bällen, die jedoch kein großes Problem für Geromel & Co. darstellten. Die Kölner indes kamen aufgrund ihres unsauberen Passspiels gar nicht erst in den gegnerischen Sechzehner.

Kurz und knapp gesagt wurde den 45100 Zuschauern fußballerische Magerkost geboten, die von den Anhängern auch nach einer halben Stunde mit Pfiffen quittiert wurde. In einer mäßigen ersten Hälfte sorgte lediglich noch ein Standard für etwas Aufregung: Köhlers Ecke von links landete bei Russ, der aber aus sieben Metern knapp über den Querbalken köpfte (37.).

"Bambi" feiert sein Debüt als Geißbock


Gerangel: Frankfurts Teber (li.) und Freis beharken sich.
© picture-alliance Nach Wiederanpfiff nahm die Begegnung etwas mehr Fahrt auf, auch wenn es zunächst keine personellen Änderungen gab. Vor allem die Rheinländer agierten nun mutiger und kamen ihrerseits zu Einschussgelegenheiten, doch Chihi scheiterte an Nikolov (50.), während Yalcin rechts vorbeischoss. Für Yalcin war das Spiel dann zu Ende, der 19-Jährige musste Tosic, dessen Spitzname "Bambi" ist, weichen. Der Serbe sorgte zugleich für frischen Wind im Kölner Spiel, am Treffer war er aber nicht beteiligt.

Freis narrte Russ und passte sehenswert in den Strafraum zu Maniche, der sich nicht lange bitten ließ und aus elf Metern per rechtem Außenrist sein erstes Bundesligator markierte (59.). Die Eintracht musste nun mehr machen, was sie auch tat. Skibbe sorgte zudem mit der Hereinnahme von Korkmaz und Caio für frisches Blut bei den Hessen. Und diese spielten plötzlich wie ausgewechselt. Frankfurt agierte druckvoll und ging hohes Tempo, vergab zunächst aber die sich bietenden Gelegenheiten. Meier wurde geblockt (71.), Teber zog gegen Mondragon den Kürzeren (72.), ehe auch Meier am kolumbianischen Keeper scheiterte (75.).

Nur eine Minute später war es dann passiert: Nach einer Ecke von rechts vergab Caio zuerst per Kopf gegen Mondragen, den Nachschuss von Meier rettete Brecko auf der Linie. Gegen Chris' resoluten Schuss aus sechs Metern hatten die Kölner aber kein Mittel parat. Die Eintracht wollte nun mehr, drängte auf den Siegtreffer. Das nächste Tor verbuchten aber die Gäste für sich: Petit zog einen Freistoß aus dem linken Halbfeld direkt aufs Tor, diesen fälschte Russ per Kopf unglücklich ins linke Eck ab (84.), so dass die Frankfurter Erfolgsserie von zuletzt sechs Partien ohne Niederlage ein Ende fand.

Die Eintracht tritt am kommenden Spieltag sonntags bei Borussia Dortmund an. Köln bestreitet bereits tags zuvor ein Heimspiel gegen den Hamburger SV.

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Hannover - Nürnberg 1 - 3


Bunjaku wird zum Niedersachsenschreck
Der 1. FC Nürnberg hat seine Serie von sechs Partien ohne Sieg beendet und einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf gefeiert. Beim direkten Konkurrenten in Hannover avancierte Albert Bunjaku, zuletzt am 13. Spieltag in Wolfsburg doppelt erfolgreich, zum gefeierten Helden. Gegen enttäuschende Niedersachen markierte der Schweizer seinen ersten Dreierpack in der Bundesliga und fügte den mittlerweile acht Spiele sieglosen Hausherren so praktisch im Alleingang die fünfte Pleite in Folge zu.

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Hannovers Coach Mirko Slomka wechselte bei seiner Heimpremiere im Vergleich zur 0:1-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 viermal. Rama, Haggui, Schulz und Hanke begannen anstelle von Cherundolo (Gelbsperre), Durica (Muskelfaserriss), Eggimann und den angeschlagenen Schlaudraff.

Auf Nürnberger Seite nahm Trainer Dieter Hecking bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte ebenfalls vier Änderungen vor. Nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt ersetzte Maroh den gelbgesperrten Kapitän Wolf, während Pinola nach abgesessener Gelbsperre für Bieler ins Team zurückkehrte. Neuzugang Tavares und Mintal verdrängten Gündogan und Gygax.

Beide Teams machten von Beginn an deutlich, wie viel auf dem Spiel stand. Nach der Devise "Verlieren verboten" setzten sowohl Hannover als auch Nürnberg auf eine gesicherte Defensive. So entwickelte sich eine Partie, der es an Tempo und Torraumszenen mangelte. Die Gäste, bei denen vor allem Neuzugang Tavares und der präsente Mintal überzeugten, zeigten wiederholt ordentliche Ansätze, vor dem Strafraum war aber stets Schluss. Auf der anderen Seite gab Rosenthal aus der Distanz nach 24 Minuten den ersten nennenswerten Torschuss ab.

Die Partie plätscherte unaufgeregt vor sich hin, ehe Mintal ein Geniestreich gelang. Nach Zuspiel von Charisteas ließ der Slowake zwei Hannoveraner aussteigen und passte im richtigen Moment in die Gasse zu Bunjaku, der alleine vor Fromlowitz auftauchte und den 96-Keeper mit einem satten Linksschuss aus spitzem Winkel zum 0:1 tunnelte (30.).

Hanke hätte nur drei Minuten später um ein Haar die passende Antwort parat gehabt. Den 20-Meter-Hammer des Angreifers lenkte Schäfer jedoch mit den Fingerspitzen gerade noch an den Pfosten. Mehr kam von den Niedersachsen vor der Pause nicht. Die Slomka-Elf enttäuschte auf ganzer Linie und ließ gegen disziplinierte Franken zündende Ideen vermissen. So hatte der Club wenig Mühe, die Führung in die Kabine mitzunehmen.


Hannover musste nach der Pause zulegen und war sich dessen bewusst. Allerdings wirkten die Hausherren weiter verunsichert. Das Engagement stimmte bei der Slomka-Elf, viel mehr allerdings nicht. Nürnberg machte den besseren Eindruck, ohne daraus zunächst jedoch Kapital schlagen zu können. Erst als die Angriffe der 96er langsam an Struktur gewannen, schlug der FCN zu. Mintal setzte per tollem Steilpass Diekmeier in Szene. Der Rechtsverteidiger flankte weit auf Bunjaku, der die Kugel volley nahm und flach ins rechte Eck traf - 0:2 (64.).

Der Jubel der Franken war noch nicht abgeklungen, als Stajner zurückschlug. Vom rechts durchgebrochenen Balitsch bedient, vollstreckte der Tscheche via Unterlatte nur eine Minute später zum 1:2 (65.). Hannover riskierte nun alles, wollte den Ausgleich erzwingen und wurde prompt bitter bestraft. Charisteas schickte Bunjaku auf die Reise, der alleine auf Fromlowitz zueilte und mit einem weiteren Tunnel zum 1:3 seinen ersten Bundesliga-Dreierpack perfekt machte (69.).

Obwohl die Heimelf Moral bewies und verzweifelt anrannte, war die Messe gelesen. Den "Roten" fehlte es schlicht an Qualität, um den Club noch einmal in Bedrängnis bringen zu können. Die Franken verteidigten souverän und schaukelten den verdienten Dreier sicher über die Zeit.





Hannover 96 reist am nächsten Samstag zur TSG 1899 Hoffenheim, der 1. FC Nürnberg empfängt im Spätspiel am Samstagabend den VfB Stuttgart.

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Schalke - Hoffenheim 2 - 0


Kuranyi veredelt Rafinhas Traumpass
Schalke holte sich gegen das schwerfällige Hoffenheim einen verdienten Sieg und hält Anschluss zur Spitze. Die Magath-Elf nutzte ihre erste echte Chance zur Führung und zeigte in der Folge das zielstrebigere Spiel. Die Minuten nach der Pause lieferten die Schlüsselszenen: Der stets bemühten Rangnick-Elf wurde ein Elfmeter verweigert, auf der anderen Seite landete ein abgefälschter Torschuss im Netz und bedeutete die frühe Entscheidung.

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Hier trifft er nicht, aber Schalkes Torjäger Kevin Kuranyi sorgte gegen Timo Hildebrand für die Führung.
© picture-alliance Schalkes Coach Felix Magath vertraute auf dieselbe Startelf, die zuletzt das 2:2-Auswärtsremis in Bochum geholt hatte.

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick ersetzte im Vergleich zur 0:3-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen in der Innenverteidigung den gelbgesperrten Simunic durch Nilsson. Im Mittelfeld nahm Ibertsberger, für den Eichner hinten links verteidigte, den Platz von Zuculini ein.

Viel Ballgeschiebe und wenig Tempo markierten die Anfangsphase in Gelsenkirchen, in der sich Hoffenheim nach gut zehn Minuten zwar als das aktivere Team herauskristallisierte, in der Offensive aber zu fehlerhaft und schwerfällig agierte. Schalke verhielt sich abwartend und setzte aus einer sicheren Abwehr heraus auf schnelles Umschalten, vor allem über die rechte Seite mit dem quirligen Farfan. Weder das eine noch das andere System förderte aber zunächst echte Tormöglichkeiten zu Tage.

Eine gelungene Aktion im Mittelfeld leitete dann aber die Führung der Hausherren ein: Matip und Rafinha verschafften sich im Mittelfeld mit einem Doppelpass Raum, den der Brasilianer in halbrechter Position zu einem wohl temperierten diagonalen Zuspiel in den Strafraum nutzte. Kuranyi erlief den Ball links im Strafraum vor Beck und streichelte diesen am unschlüssigen Hildebrand vorbei ins lange Eck (19.).

1899 intensivierte seine Offensivbemühungen, stand aber gegen die souveräne Defensive der "Königsblauen" auf verlorenem Posten. Auf der Gegenseite "nervte" Farfan Gegenpart Eichner mit gelungenen Dribblings - vorsorglich holte Rangnick den überforderten und bereits verwarnten Ex-Karlsruher schon nach einer guten halben Stunde vom Feld. Zuculini kam (32.), Ibertsberger rückte nach links hinten.

Bis zur Pause hatte nur noch die Magath-Elf Chancen, konnte aber eine halbe durch Sanchez (37.) nicht nutzen und hatte bei einer guten (Kuranyi, 41.) Pech.


Personell unverändert ging es nach Wiederanpfiff weiter. Referee Meyer verweigerte der Rangnick-Elf einen klaren Strafstoß, als Sanchez Beck von den Beinen holte (46.). Hoffenheim im Pech, das sich wenig später fortsetzen sollte: Nach einer Ecke von rechts kam in der Mitte per Kopf niemand richtig ran. Der Ball landete bei Kuranyi, der eher unabsichtlich auf Schmitz ablegte. Der Linksschuss des Youngsters wurde von Compper unhaltbar für Hildebrand abgefälscht - 2:0 (49.)!

Zuculini rettete gegen Bordons Kopfball - wieder nach einem Standard - auf der Linie (54.), ehe Ibisevic nach einem Fehler des wuchtigen Brasilianers das Anschlusstor auf dem Fuß hatte. Symptomatisch für die derzeitige Verfassung der TSG, dass der Bosnier das Leder aus 16 Metern nahezu unbedrängt vorbeijagte (58.).

Der Rest der Partie ist schnell abgehakt: Den Rangnick-Schützlingen war zwar auch in der Folge das Bemühen nicht abzusprechen. Allein, es fehlte an den Mitteln, die kompakte Abwehr der "Königsblauen" auszuspielen. S04 musste gar nicht viel investieren, um den Gegner erfolgreich vom eigenen Strafraum fernzuhalten und hielt sich mit eigenen Offensivaktivitäten eher zurück.

Einige Akteure feierten ihr Bundesliga-Debüt: Jabiri und Prince Tagoe bei den Kraichgauern, Reginiussen bei Schalke. Mehr gab es von einer chancenarmen letzten halben Stunde nicht zu erzählen.

Schalke 04 tritt am kommenden Samstag beim SC Freiburg an. Zeitgleich empfängt 1899 Hoffenheim Hannover 96.

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Stuttgart - Dortmund 4 - 1


Marica macht den Sack zu
Der VfB Stuttgart hat seinen vierten Ligasieg in Serie gefeiert und stellt damit in der Tabelle den Anschluss ans Mittelfeld her. Zudem beendeten die Schwaben die Dortmunder Serie von zwölf ungeschlagenen Spielen in Folge. Dank einer starken ersten Hälfte und einer tollen Schlussphase bleibt der VfB unter Christian Gross weiterhin ungeschlagen.

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Eigentor: Nach der Szene hieß es 1:0 für den VfB Stuttgart.
© picture alliance Stuttgarts Trainer Christian Gross konnte nach dem 1:0-Auswärtssieg beim SC Freiburg im Heimspiel gegen den BVB wieder auf Stammkeeper Lehmann zurückgreifen, der seine Rotsperre abgesessen hatte. Zudem ersetzte Gebhart auf der rechten Außenbahn Hilbert, dem nur ein Platz auf der Bank blieb. Hitzlsperger war bereits nicht mehr im Kader, nachdem bekannt wurde, dass er zu Lazio Rom wechselt.

Mit einem 1:0-Heimsieg über den Hamburger SV, aber ohne Bender reiste der BVB nach Stuttgart. Dafür kam Felipe Santana ins Team und in die Innenverteidigung. Hummels rückte vor ins Mittelfeld.

Die Partie nahm direkt Fahrt auf, und Santana musste nach wenigen Sekunden schon gegen Marica klären. Nach sieben Minuten wurde Pogrebnyak nach vermeintlicher Abseitsstellung zurückgepfiffen. Auf der anderen Seite rummsten Lehmann und Niedermeier nach einer Freistoßhereingabe von Sahin aneinander. Der Keeper verlor den Ball und Subotic die Übersicht, dabei hätte er nur platziert einschießen müssen. Trotzdem agierte Stuttgart in der Anfangsphase zielstrebiger, was sich auch am Vorstoß von Molinaro zeigte.


Kampf um jeden Ball: Sami Khedira und Nuri Sahin.
© picture alliance Der Italiener setzte sich über die linke Seite durch und passte flach an den Fünfmeterraum. Marica, von Schmelzer gestört, bekam den Ball nicht unter Kontrolle. Im Nachsetzen versuchte sich Pogrebnyak, dem der Ball aber nur an die linke Hand sprang. Doch der Russe bekam Schützenhilfe von Felipe Santana, der den Ball schließlich mit der Hüfte über die eigene Linie drückte (14.).

Die beste Chance für den BVB hatte Owomoyela, der in zentraler Position nur knapp über den Querbalken köpfte (20.). Aber Dortmund investierte insgesamt zu wenig, verlor bereits im Spielaufbau zu viele Bälle. Die Folge: Stuttgart kontrollierte über weite Strecken die Partie, weil die Borussen oft zu passiv agierten. Erst vor der Pause versuchte die Klopp-Elf, aufs Tempo zu drücken, doch zum Abschluss kamen die Gäste trotzdem nicht entscheidend.



Turbulent ging es nach dem Wechsel weiter. Dortmund war jetzt engagierter, zunächst noch mit negativer Auswirkung: Owomoyela holte Marica im Strafraum von den Beinen. Der Rumäne trat selbst an, drosch den Ball aus elf Metern aber nur an die Unterkante der Latte (48.). Auf der anderen Seite machte es Dortmund besser. Ein langer Ball von Hummels hebelte die Schwaben-Defensive aus. Doch Großkreutz wusste alleine auf Lehmann zulaufend nichts mit der Chance anzufangen. Als Barrios nachrückte, hatte er eine Anspielstation und nutzte sie. Der Argentinier musste nur noch einschieben. Molinaro versuchte vergeblich, auf der Torlinie den ausgespielten Lehmann zu ersetzen (55.).

Dortmund tat der Ausgleich sichtlich gut. Die Gäste hatten jetzt leichte Vorteile, und es sah so aus, als könnte die Partie komplett kippen. Gross reagierte und schickte Hilbert und Kuzmanovic für Hleb und Gebhart aufs Feld. Es machte sich bezahlt. Kuzmanovic verwandelte einen Freistoß aus 17 Metern zur erneuten Führung(77.). Danach war das Selbstbewusstsein der Schwaben wieder intakt, und es folgten zahlreiche Chancen. Für Dortmund vergab zwar noch Valdez eine gute Möglichkeit, aber Stuttgart hatte jetzt einfach mehr Zug zum Tor.

Zunächst unterstrich Marica seine weiter ansteigende Formkurve mit einem weiteren Treffer, ehe Träsch mit einem schönen Schuss aus 16 Metern für den 4:1-Endstand sorgte.


Der VfB Stuttgart spielt jetzt von Abstiegssorgen entledigt nächsten Samstag beim 1. FC Nürnberg. Borussia Dortmund empfängt am Sonntag Eintracht Frankfurt.

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...   Erstellt am 31.01.2010 - 19:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leverkusen - Freiburg 3 - 1


Kießling beendet seine Torflaute
Vier Minuten höchste Effizienz genügten Leverkusen kurz vor der Pause, um den zuvor nahezu gleichwertigen Aufsteiger Freiburg in die Schranken zu weisen. Nach dem klaren Vorsprung war die nur phasenweise temporeiche Partie frühzeitig entschieden, woran auch der Anschlusstreffer der Breisgauer Mitte des zweiten Durchgangs nichts mehr ändern konnte.

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Nein, Leverkusen und Toni Kroos - hier gegen Julian Schuster - kamen gegen Freiburg nicht ins Straucheln.
© picture-alliance Leverkusens Coach Jupp Henyckes vertraute nach einem 3:0-Auswärserfolg beim 1899 Hoffenheim seiner siegreichen Elf.

Beim SC stellte Trainer Robin Dutt im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart auf drei Positionen um: Für Mendy, Banovic und Caligiuri spielten Cha, Schuster und Afrika-Cup-Rückkehrer Idrissou.

Nach zehnminütiger Anlaufzeit nahm die bis dorthin überschaubare Partie ordentlich Fahrt auf. Kießling scheiterte vollkommen frei vor Pouplin am SC-Keeper (11.). Auf der Gegenseite in ähnlicher Situation Makiadi an Adler (12.) Der Nationalkeeper reagierte wieder nur eine Minute später gerade noch rechtzeitig und beförderte den Ball ins Feld zurück, den Schwaab und Idrissou zeitgleich Richtung Tor gestupst hatten.

Wer eine einseitige Begegnung erwartet hatte, sah sich getäuscht. Zwar hatte Bayer Vorteile, aber die taktisch prima eingestellten Breisgauer hielten sowohl kämpferisch als auch spielerisch prima mit. Nur sporadisch gelang es der Heynckes-Elf, den Druck hochzuhalten - Vidal scheiterte nach einem Getümmel im Strafraum zweimal an einem gegnerischen Abwehrbein (18.).

Bayer war optisch leicht überlegen, doch mehr als eine Halbchance durch Friedrich, noch dazu in klarer Abseitsposition (31.), gab es nicht zu notieren. Auf der anderen Seite blieb der Aufsteiger im Spiel nach vorne mutig, wenn auch nicht zwingend.

Für die Breisgauer sollten allerdings vor der Pause noch die Minuten des Wahnsinns folgen: Erstmals lief Leverkusens Kombinationsmaschinerie so richtig an, der Ball lief direkt über mehrere Stationen und lag am Ende folgerichtig zur Führung im Netz: Kroos passte rechts raus zu Barnetta, dessen punktgenaue Flanke Kießling im Duell mit Toprak genau ins linke untere Eck einnickte - 13. Saisontor des Goalgetters und das erste seit dem 14. Spieltag (36.).

Genau 65 Sekunden später folgte Treffer Nummer zwei, mit freundlicher Unterstützung von Pouplin: Der Keeper spielte Derdiyok unbedrängt die Kugel in die Beine. Der Schweizer lief in zentraler Position noch ein paar Schritte und netzte dann per Rechtsschuss aus 14 Metern flach ins rechte Eck ein (37.).

Freiburg hatte seine Ordnung komplett verloren, und die Rheinländer legten nochmals nach: Eine Ecke von Kroos segelte von links in die Mitte, wo Hyypiä bedrängt von Idrissou aus sechs Metern ins linke untere Eck einköpfte (40.).


Frühzeitig war die Partie entschieden, die beide Teams nach der Pause personell unverändert aufnahmen. Der alte und neue Tabellenführer kontrollierte souverän Ball und Gegner, der kaum an den gegnerischen Strafraum kam. Von Zeit zu Zeit zog Bayer das Tempo an, was Derdiyok erst gegen Pouplin und Sekunden später gegen den auf der Linie klärenden Butscher eine Doppelchance eröffnete (63.).

Bei einsetzendem dichten Schneefall hatte dann der SC zumindest kurzzeitig den besseren Durchblick: Bastians setzte sich am linken Flügel gegen Schwaab durch und drang in den Strafraum ein. Aus spitzem Winkel zog der Blondschopf ab und traf ins kurze Eck, wobei Adler alles andere als gut aussah (66.).

Mit der Dominanz der Heynckes-Schützlinge war es erstmal vorbei, Hyypiä & Co. verloren vorübergehend die Ordnung, was Idrissou nur zwei Minuten später eine Doppelchance eröffnete.

Freiburgs Zwischenspurt endete aber so plötzlich, wie er begonnen hatte. Die Rheinländern standen in der Defensive wieder sicher, konnten nach vorne aber nur noch wenig Akzente setzen.

So schleppte sich die Begegnung etwas schwerfällig ihrem Ende entgegen, ohne weitere Höhepunkte abzuliefern. Helmes kam nicht zum Zug, obwohl er sich über eine halbe Stunde warmgemacht hatte.

Am Ende hatte sich Leverkusen die Tabellenführung zurückgeholt und die Sorgen Freiburgs waren nach der vierten Pleite in Folge nicht kleiner geworden.



Bayer Leverkusen tritt am Samstag beim VfL Bochum an. Zeitgleich empfängt der SC Freiburg Schalke 04.

kicker.de





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