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...   Erstellt am 14.02.2009 - 10:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oberhausen - Pauli 3 - 2



Heppkes Doppelpack lässt Pauli weiter warten
Auch nach dem zehnten Anlauf auf des Gegners Platz muss St. Pauli weiter auf seinen zweiten Auswärtssieg warten. Oberhausen begann furios und führte nach 20 Minuten gegen indisponierte Hamburger 3:0, ehe sich die Gäste ganz langsam stabilisierten und noch vor dem Seitenwechsel verkürzen konnten. In einer Partie, in der die Unparteiische Steinhaus nicht ihren besten Tag erwischt hatte, gelang Trojan vom Punkt sogar noch der Anschluss, mehr war für die Gäste aber nicht drin.


Häufig zu spät dran: Hier unterliegt Paulis Gunesch (li.) RWO-Akteur Nöthe.
© picture alliance Oberhausens Trainer Jürgen Luginger änderte seine Elf nach dem torlosen Remis in Ingolstadt auf zwei Positionen. Für Schüßler und Lüttmann spielten der nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder einsatzberechtigte Terranova und der erstmals in der Anfangsformation stehende Ex-Dortmunder Nöthe.

Auf Hamburger Seite wechselte Pauli-Coach Holger Stanislawski im Vergleich zur 0:3-Heimpleite gegen Fürth ebenfalls zweimal. Für Biermann (Schulterverletzung) begann Weigelt, Schultz verdrängte Ludwig auf die Bank.

St. Paulis Ansinnen, im zehnten Anlauf den zweiten Auswärtssieg der Saison zu feiern, erhielt gleich zu Beginn der Begegnung einen herben Dämpfer. Nach einem Kaya-Freistoß landete Morenas Klärungsversuch genau vor Heppkes Füßen. Der Oberhausener zog aus 19 Metern flach ab und hatte Glück, dass Boll das Leder unhaltbar für Pauli-Keeper Hain ins Tor abfälschte (4.). Der Jubel des RWO-Anhangs war kaum verstummt, da setzte es den nächsten Nackenschlag für die Hamburger. Von der Mittellinie gestartet, eilte Terranova alleine auf Hain zu, legte die Kugel links am Schlussmann vorbei und wurde von diesem gelegt. Schiedsrichterin Steinhaus entschied auf Strafstoß, den Kaya platziert zum 2:0 ins linke untere Eck verwandelte (8.).

Die Stanislawski-Elf wirkte geschockt und brachte weiter kein Bein auf den Boden. Offensiv ohne Ideen und Durchschlagskraft offenbarten die Norddeutschen in der Defensive wiederholt eklatante Schwächen. So hätte Terranova nach einer knappen Viertelstunde beinahe davon profitiert, dass die Hamburger in der Abwehr den Ball nicht wegbrachten, sein Schuss wurde aber im letzten Moment zur Ecke abgefälscht (14.). Sechs Minuten später klingelte es dann jedoch schon wieder. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte nahm der agile Terranova auf der rechten Seite Fahrt auf und schüttelte Weigeltab, passte flach nach innen und fand den mitgelaufenen Heppke, der mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 stellte (20.). Weigelt verletzte sich in dieser Szene am Oberschenkel und musste wenig später durch den 20-jährigen Profi-Debütanten Drobo-Ampem ersetzt werden.

RWO kontrollierte in der Folge das Match, verfügte weiter über mehr Spielanteile und stand defensiv sicher. Erst nach einer guten halben Stunde sorgte St. Pauli im gegnerischen Strafraum erstmals für Aufregung, als Sako eine Bruns-Flanke per Kopf ins Tor drückte. Steinhaus verweigerte dem Tor wegen einer Abseitsstellung des Franzosen aber zu Recht die Anerkennung (31.).

Nach den vielen Höhepunkten zu Beginn verflachte das Duell im Anschluss etwas, ehe die Hamburger kurz vor der Pause doch noch trafen. Einen von Hennings per Kopf verlängerten Ball nutzte Boll auf der linken Seite zu einer glänzenden Vorarbeit für Trojan, der aus zehn Metern mit links zum 1:3-Pausenstand verkürzte (44.).


Stanislawskis Pausenansprache schien bei seiner Elf angekommen zu sein, denn die Kiez-Kicker kamen merklich verbessert aus der Kabine und übernahmen die Initiative. Gerade als es aufwärts zu gehen schien, kam bei den Hamburgern aber auch noch Pech hinzu. Nach einem Foul von Pappas an Sako jagte Hennings den fälligen indirekten Freistoß aus 20 Metern ins Tor. Weil sich Falkenberg aber zu früh aus der Mauer gelöst hatte, gab Steinhaus den Treffer nicht, sondern ließ den Standard wiederholen (58.).

Während sich Oberhausen auf Ergebnissicherung verlegte und lediglich auf vereinzelte Konter lauerte, machte St. Pauli weiter das Spiel, tat sich aber weiterhin schwer, aus dem Spiel heraus zu gefährlichen Torszenen zu kommen. So hatte RWO-Keeper Pirson weder bei Trojans Versuch aus der zweiten Reihe (68.), noch bei einem von Kaya aufs eigene Tor abgefälschten Ball (71.) Probleme, den Hamburger Anschluss zu verhindern. Bruns' Freistoß segelte deutlich über den Querbalken (79.). Auf der Gegenseite hätte die Luginger-Elf stattdessen beinahe erhöht, als eine Flanke des eingewechselten Landers nur ganz knapp am linken Torwinkel vorbeistrich (81.).

Die Partie schien entschieden, als die Unparteiische Steinhaus ein zweites Mal unglücklich in das Geschehen eingriff. Pappas spielte im Strafraum gegen Brunnemann klar den Ball, die Schiedsrichterin entschied dennoch auf Strafstoß. Trojan sagte "danke" und stellte acht Minuten vor dem Ende den Anschluss her (82.). Plötzlich war wieder Pfeffer in der Partie. Pauli rannte an, RWO konterte. Bei einem dieser schnellen Gegenangriffe hätte Terranova einen Schlussstrich unter das Match ziehen können, scheiterte aber nach toller Landers-Vorarbeit frei vor Hain am Keeper (86.). Am Ende reichte es dennoch zum Heimdreier für Oberhausen, weil auch St. Pauli nicht mehr ernsthaft vor Pirson auftauchen konnte. Stattdessen verweigerte Steinhaus Sekunden vor dem Abpffif Lüttmann einen Strafstoß, als dieser von Pauli-Keeper Hain gefällt wurde.

Oberhausen gastiert am kommenden Sonntag beim Namensvetter in Ahlen, während St. Pauli erst am Montag den 1. FC Kaiserslautern am Millerntor erwartet.

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...   Erstellt am 14.02.2009 - 10:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Frankfurt 0 - 0



Nehrig sieht die Ampelkarte
In einer abwechslungsreichen und ausgeglichenen Partie trennen sich die SpVgg Greuther Fürth und der FSV Frankfurt mit einem leistungsgerechten 0:0. Die Hessen begannen sehr druckvoll und kauften den Franken lange Zeit den Schneid ab. Nach der Pause begannen die Kleeblätter stärker, mussten nach einer Dummheit von Nehrig dann aber lange in Unterzahl spielen. Am Ende reicht der SpVgg der Punkt, um vorerst auf den ersten Tabellenplatz zu klettern.


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Abgemeldet: Fürths Top-Torjäger Allagui (re.) hatte gegen Barletta einen schweren Stand.
© picture-alliance Greuther Fürths Trainer Benno Möhlmann plagten Verletzungssorgen: Im Vergleich zum 3:0 in St. Pauli waren Takyi (Oberschenkelzerrung), Ilicevic (Innenbanddehnung im Knie) und Biliskov (Krankheit) nicht einsatzfähig. Dafür spielten Nehrig, Sararer und Karaslavov von Beginn an. Auf der anderen Seite hatte es Frankfurts Coach Tomas Oral in dieser Hinsicht leichter. Beim 3:1-Sieg in Koblenz fehlten Noll (Gelb-Sperre) und Husterer (Krankheit), in Fürth waren beide wieder an Bord. Und sie fanden sich gleich in der Startelf wieder, Klitzpera und Ledesma mussten dafür auf die Bank.

Die Frankfurter erwischten den besseren Start. Mit großem Engagement und druckvollem Pressing zwang der FSV Greuther Fürth zu Abspielfehlern, die dann in Kontern mündeten. In der Chancenverwertung zeigten sich die Mainstädter aber wenig effizient. So hatte Oualid Mokhtari gleich zweimal die Möglichkeit, sein Team in Front zu bringen. Aber zuerst schoss er ans Außennetz (5.), dann weit rechts vorbei (9.).


Greuther Fürth tat sich sehr schwer gegen das variantenreiche und laufintensive Spiel des Aufsteigers. Dennoch hatten die Franken die bis dato besseren Chancen. Allagui vernaschte zwei Mann und kam zu einer guten Schussposition, scheiterte aber an der klasse Reaktion von FSV-Keeper Klandt (15.). Sechs Minuten später drückte Karaslavov zwar das Leder in die Maschen, aber Schiedsrichter Holger Henschel gab den Treffer nicht, weil er in dieser strittigen Situation zuvor ein Foul von Allagui an Klandt gesehen hatte.

Mit zunehmender Spieldauer wurde das Match immer offener und unterhaltsamer. Beide Mannschaften überbrückten schnell das Mittelfeld und suchten den Abschluss, der aber hüben wie drüben Mängel offenbarte. Mehic schoss rechts vorbei (26.), fast im Gegenzug jagte Sararer das Leder drüber (27.).

Gehirnerschütterung bei Oualid Mokhtari - Nehrig fliegt


Am Boden: Frankfurts Keeper Klandt hatte in Fürth gut zu tun.
© picture-alliance In einer umkämpften Schlussphase der ersten Hälfte kamen die Kleeblätter zu mehr Spielanteilen, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. In der 38. Minute mussten sie sich bei ihrem Torhüter Loboué bedanken, der gegen Oualid Mokhtari geistesgegenwärtig klärte. Dabei kam es aber zu einem bösen Zusammenprall mit dem Frankfurter, der sich in dieser Situation eine Gehirnerschütterung zuzog und umgehend zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Für ihn kam Shapourzadeh.

Ohne Wechsel ging es nach der Pause weiter, dafür mit schwungvollen Platzherren, die aber weiterhin ohne Fortune im Abschluss waren. Zuerst kam Reisinger einen Schritt zu spät, kurz darauf scheiterte er mit einem Schlenzer an FSV-Schlussmann Klandt (47., 48.). Drei Minuten später erwies Nehrig seinem Team einen Bärendienst. Wegen einer Schwalbe sah der 22-Jährige die zweite Gelbe Karte und musste vorzeitig runter.

In Überzahl legten die Hessen einen Gang zu, gingen aber fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. Youssef Mokhtari schlenzte rechts vorbei (59.), und Cenci vergab per Kopf gegen Fürths Keeper Loboué (60.). Die Fürther hingegen blieben über Konter brandgefährlich. Reisinger blieb aber nach einem Marsch über das halbe Feld nur zweiter Sieger gegen Klandt (66.).

Es blieb ein Spiel auf Messers Schneide, in der beide Mannschaften den Sieg wollten, aber dem hohen Tempo Tribut zollen mussten. Auf beiden Seiten führte fehlende Präzision dazu, dass Einschussgelegenheiten Mangelware blieben. Lediglich ein Freistoß von Haas, der ans linke Lattenkreuz knallte, sorgte für Furore (77.). Dies war wie ein Weckruf für die Franken, die es am Ende noch einmal wissen wollten, aber für ihre Mühen nicht mehr belohnt wurden.

Beide Mannschaften sind am kommenden Spieltag am Sonntag wieder gefordert. Fürth reist nach Koblenz zur abstiegsbedrohten TuS, Frankfurt empfängt zu Hause den VfL Osnabrück.

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...   Erstellt am 14.02.2009 - 10:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wehen - Koblenz 1 - 3



Koblenz gewinnt in der Fremde
Koblenz musste binnen sieben Tagen zum nächsten Kellerduell antreten. Diesmal wartete Wehen Wiesbaden. Doch die Gäste machten von Beginn an klar, dass sie nicht schon wieder in der Fremde als Verlierer vom Platz gehen wollten. Und durch zwei Treffer von Kuqi gelang ihnen das auch souverän, weil Wehen insgesamt viel zu wenig investierte. Resultat der Partie ist, dass Koblenz die rote Laterne an den SVWW abgeben konnte.


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Großer Jubel bei Kuqi, der gegen Wiesbaden doppelt traf, später aber vom Platz flog.
© dpa Wiesbadens Trainer Wolfgang Frank veränderte seine Startformation im Vergleich zum 1:2 in Duisburg auf zwei Positionen. Kopilas (5. Gelbe Karte) und Orahovac standen nicht auf dem Platz. Jeknic und Koen durften dafür von Beginn an spielen. Auf der generischen Seite stellte Koblenz' Coach Uwe Rapolder seine Mannschaft nach dem 1:3 gegen Frankfurt auf insgesamt vier Positionen. Richter, Hartmann, Krontiris und Djokaj mussten auf der Bank Platz nehmen. Lomic, Ziehl, Bajic und Kuqi bekamen das Vertrauen geschenkt.

Im absoluten Kellerduell des 20. Spieltages fand der Gast aus Koblenz besser in die Partie. Schnell und genau kombinierte sich die Elf von Uwe Rapolder in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Die beste Chance vergab hierbei der finnische Nationalstürmer Kuqi (2.). Auch in der Folge blieb die TuS das spielbestimmende Team auf dem Rasen. Dennoch wehrten sich die Hausherren vehement gegen die Sturmläufe des Tabellen 18ten. Und bei besserer Chancenverwertung hätte Ziemer nach Schönheim-Flanke die Führung erzielen können (10.).


Nach einer guten Viertelstunde ließ Koblenz sich kaum noch in der Offensive blicken, und auch die Hausherren machten im Angriff eine unglückliche Figur. Zu viele Pässe fanden ihren Adressaten nicht und auch die Torabschlüsse waren zumeist ungenau. Lediglich nach Standardsituationen wurde es gefährlich. Doch auch hier fehlte es an der nötigen Präzision. Nach einem schönen Zuspiel erzielte Vata die vermeintliche Führung, stand dabei aber knapp im Abseits (24.). Kurz darauf war es erneut Kuqi, der wieder am starken Walke scheiterte (25.).

Kurz vor dem Seitenwechsel dann aber doch noch die verdiente Führung für die Gäste und im dritten Versuch machte Kuqi endlich seinen Treffer. Vata bediente seinen Sturmpartner mustergültig mit dem rechten Außenrist. Und diesmal überlupfte der Finne Walke aus knapp 16 Metern elegant mit dem rechten Fuß. Die Hessen reklamierten vehement, dass Kuqi im Abseits stand, jedoch entschied Schiedsrichter Bandurski auf gleiche Höhe und erkannte den Treffer an (38.).

Die Frank-Truppe hatte die erste Hälfte jedoch noch nicht überstanden. Nach einer Ecke konnte die Defensive das Leder nicht konsequent klären. Kapitän Bajic grätschte den Ball mit vollem Einsatz noch zu Neuzugang Stieber, der das Spielgerät aus halblinker Position mit links flach ins rechte Eck jagte (45.).


Kaum einmal schneller am Ball als Koblenz: Sandro Schwarz (r.).
© dpa Nach dem Wechsel mussten die Hausherren das Spiel gestalten und hatten große Probleme damit. Koblenz verlagerte sich auf schnelle Konter und kam prompt zum Erfolg. Stieber hatte auf der linken Seite viel Zeit und passte flach in die Mitte. Schönheim kam eine Schritt zu spät, sodass Kuqi am langen Pfosten nur noch einschieben musste (58.). Wiesbaden gab sich aber nicht auf und kam nach einer Siegert-Ecke durch Simacs Kopfball zum 1:3.

Wehen witterte nach dem Treffer zum 1:3 wieder Morgenluft. Nach einem Ballverlust von Kuqi wusste sich der Doppeltorschütze nicht anders zu helfen, als den eingewechselten Hübner kurz am Trikot zu ziehen. Schiedsrichter Bandurski zeigte ihm zu Recht die Gelb-Rote-Karte (69.). In der Folge drängten die Hessen auf den Anschlusstreffer, jedoch überstand der Gast die Drangphase unbeschadet. Am Ende brachten die Koblenzer den verdienten Sieg souverän über die Zeit und fuhren ihren ersten Auswärtssieg der Saison ein.

Auf beide Teams warten am nächsten Sonntag zwei schwere Brocken. Der SVWW muss nach Nürnberg reisen und Koblenz empfängt Fürth.

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Aachen - Nürnberg 6 - 2

Die große Lewis-Holtby-Show
Nach acht Spielen ohne Niederlage musste der Club eine böse Klatsche einstecken. Engagierte Aachener zerlegten die an diesem Nachmittag überforderte Nürnberger Hintermannschaft und feierten einen überzeugenden Heimsieg. Der 18-jährige Lewis Holtby brachte die Alemannen früh auf die Siegerstraße.


Benjamin Auer und Lewis Holtby hatten allen Grund zum Jubeln.
© picture-alliance Aachens Coach Jürgen Seeberger änderte seine Startformation gegenüber dem 3:3 gegen Rostock auf zwei Positionen: Casper und Holtby ersetzten Polenz (Rotsperre) und Milchraum. Beim Club kehrte Mnari für Perchtold ins Mittelfeld zurück und Bieler ersetzte den gelbgesperrten Pinola. Ansonsten liefen die Akteure auf, die 3:0 gegen Lautern siegten. Erstmals nach seinem Kreuzbandriss saß Kapitän Wolf auf der Bank.

Der jungen Nürnberger Hintermannschaft wurden schon in der Anfangsphase von einem noch jüngeren die Grenzen aufgezeigt. Der 18-Jährige Lewis Holtby brachte die Alemannia mit zwei herrlichen Treffern früh auf die Siegerstraße. Erst hebelte Auer mit einem Steilpass auf Holtby die FCN-Defensive aus. Der Aachener nahm Maß und ließ Schäfer mit seinem Linksschuss aus 22 Metern keine Chance (10.). Keine fünf Minuten später nutzte Holtby eine schwache Abwehr von Eigler nach Seitz-Ecke und erhöhte aus 20 Metern (14.).


Danach kam der Club besser ins Spiel und kombinierte gefällig im Mittelfeld. Die Bemühungen wurden belohnt: Eigler flankte von links auf Boakye und der Ghanaer köpfte zum Anschlusstreffer ein (29.). Doch kurz vor der Pause entschieden Casper und Auer die Begegnung. Der lange verletzte Casper setzte sich fast mühelos gegen Maroh und Reinartz durch und köpfte eine Freistoß-Flanke von Holtby ein (41.). Nur wenig später spielten Nemeth und Auer die überforderte Nürnberger Defensive erneut aus und Auer traf zum 4:1 (45.)

Nach der Pause machten die Alemannen weiter Druck und wurden für die überzeugende Vorstellung belohnt. Einen Auer-Kopfball wehrte Schäfer noch klasse ab, doch den Abpraller verwandelte Nemeth (58.). Nürnbergs Boakye betrieb mit seinem zweiten Kopfballtreffer nicht mehr als Ergebniskosmetik (66.), ehe Fiel für die Alemannia das halbe Dutzend voll (73.) machte. In den letzten Minuten hatte die Alemannia sogar einige Torgelegenheiten, den Sieg noch höher zu gestalten.

Aachen tritt am Freitag in Ingolstadt an, Nürnberg kann sich am Sonntag gegen Wehen Wiesbaden für die Vorstellung am Tivoli rehabilitieren.

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Lautern - Ingolstadt 2 - 0



Dzaka sticht zu
In einer durchschnittlichen Partie gewann der 1. FC Kaiserslautern gegen den FC Ingolstadt mit 2:0. Beide Mannschaften agierten über weite Strecken sehr nervös und leisteten sich zu viele Fehler, doch die "Roten Teufel" waren im Abschluss gefährlicher und bleiben somit auf Tuchfühlung mit dem Spitzentrio. Der FCI dagegen konnte das dritte Spiel in Folge nicht gewinnen.


Scorer: Lauterns Paljic (li.) bereitete den Führungstreffer vor. Hier im Duell mit Schwarz.
© picture-alliance Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic konnte im Vergleich zur 0:3-Schlappe in Nürnberg auf den wieder genesenen Ouattara zurückgreifen. Dieser ersetzte den Rot-gesperrten Hornig. Zudem schenkte er Demai sein Vertrauen, Kotysch musste dafür wieder auf die Bank. Auch Ingolstadts Coach Thorsten Fink wechselte nach dem 0:0 gegen Oberhausen zweimal: Karl, der nach seiner Gelb-Sperre wieder spielberechtigt war, und Jungwirth ersetzten Hagmann und Demir.

Beiden Mannschaften war der schlechte Rückstundenstart anzumerken, zahlreiche Fehler und viele Ungenauigkeiten sorgten dafür, dass anfänglich kein Spielrythmus zustande kam. Nach elf Minuten setzten die "Roten Teufel", die zuvor enorme Probleme mit der beherzten und intensiven Spielweise der Ingolstädter hatten, ein erstes Ausrufezeichen. Jendrisek überwand mit einem Heber ins lange Eck FCI-Schlussmann Lutz, doch der Slowake stand zuvor im Abseits, so dass der Treffer nicht anerkannt wurde. Nur eine Minute später machte es Dzaka dann besser: Die Fink-Elf bekam den Ball nicht aus dem Gefahrenbereich. Paljic passte auf Dzaka, der Schwarz und Jungwirth alt aussehen ließ und das Leder aus elf Metern ins rechte Eck schlenzte.


Die Führung flößte den "Roten Teufeln" Selbstbewusstsein ein. Die Lauterer gingen nun viel engagierter in die Zweikämpfe, waren klar tonangebend und kamen zu weiteren Chancen, die Paljic (16.) und Lakic (19.) jedoch nicht nutzten.

Mit zunehmender Spieldauer verfiel der FCK in den anfänglichen Trott zurück, ließ die nötige Konsequenz vermissen und nahm's gegen Ende der ersten Hälfte etwas zu locker. Ingolstadt konnte daraus aber kein Kapital schlagen, denn die Fink-Schützlinge agierten zu schematisch und ideenlos. Vier Minuten vor der Pause wäre die Sasic-Elf fast dafür bestraft worden: Nach einem weiten Ball lief Leitl plötzlich alleine auf FCK-Keeper Robles zu, aber 31-Jährige zögerte zu lange und ließ sich den Ball noch vom zurückgeeilten Demai abluchsen. Der Ball landete aber bei Rama, der das Spielgerät gegen den herausgekommenen Robles verlor. Der US-Amerikaner hielt jedoch bei seiner umstrittenen Rettungsaktion den Albaner am Trikot fest. Ingolstadt forderte mit Nachdruck Strafstoß, den Schiedsrichter Florian Steuer aber verweigerte.

Paljic muss raus - Simpson kommt und macht den Sack zu


Kein Durchkommen: Demai stellt sich Ingolstadts Leitl (re.) in den Weg.
© picture-alliance Ohne personelle Wechsel ging es nach der Pause weiter, die Partie wurde aber auch nicht besser. Der FCK hatte zwar mehr Spielanteile, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Auf der anderen Seite operierten die Ingolstädter viel zu häufig mit langen Bällen, die der Lauterer Abwehr keine Probleme bereiteten. Im ersten Durchgang gehörte Paljic zu den Aktivposten beim den Pfälzern, doch aber die letzte halbe Stunde musste sie ohne ihn auskommen. Bei einem Pressschlag mit Braganca verletzte sich der 25-Jährige, so dass er ausgewechselt werden muss. Für ihn kam Fuchs.

Der Aufsteiger lag zurück und musste was tun, doch die Fink-Schützlinge agierten zu umständlich und blieben daher über weite Strecken harmlos. Erst in der 74. Minute behauptete sich der eingewechselte Buchner im gegnerischen Strafraum und passte dann zum ebenfalls eingewechselten Wohlfarth. Dessen Schuss wurde aber von seinem eigenen Mitspieler Lokvenc geblockt, der dadurch unfreiwillig zum Verteidiger avancierte.

Die "Roten Teufel" dagegen zeigten sich in der Chancenverwertung effizienter. Elf Minuten vor dem Ende sorgte Simpson für die Entscheidung: Der zuvor ins Spiel gekommene Kanadier ließ mit einer einfachen Drehung Aygün ins Leere laufen und vollendete mit viel Übersicht ins rechte untere Eck zum 2:0-Endstand.

Der 1. FC Kaiserslautern darf sich am kommenden Spieltag wieder auf ein Montagsspiel freuen. In Hamburg geht's bei St. Pauli darum, die eigene Auswärtsbilanz aufzupolieren. Ingolstadt ist bereits am Freitag zuvor gegen Alemannia Aachen gefordert.

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Augsburg - Duisburg 1 - 1


Nur Hdiouad trifft für den FCA
In einer unterhaltsamen Partie verpasste der FC Augsburg wegen einer allzu leichtfertigen Chancenverwertung einen möglichen Heimsieg gegen den MSV Duisburg. Die Fach-Elf vergab klarste Torchancen, während die Neururer-Elf etwas glücklich Mitte der ersten Halbzeit in Front ging. Beide Teams bleiben damit punktgleich in Lauerstellung zu den Aufstiegsrängen.


Vor dem Torschuss nicht zu halten: Duisburgs Heller nimmt zur Füphrung Maß.
© picture-alliance Augsburgs Coach Holger Fach setzte nach dem 1:2 in Ahlen auf zwei neue Akteure in der Startelf. Hdiouad und C. Müller liefen für Kläsener und Mölzl auf. Beim MSV beließ Coach Peter Neururer nach dem 2:1 gegen Wiesbaden alles beim Alten und schickte die gleichen elf Spieler wieder von Beginn an ins Rennen.

Der FCA begann in der Rosenau mit viel Elan und drückte sofort mächtig auf den Führungstreffer. Doch die Fuggerstädter hatten im Abschluss zunächst kein Glück. Im Minutentakt vergaben Thurk (3.), Hdiouad (5.) und Werner (7.) gute Gelegenheiten. Da Costa bekam hinter einen Kopfball zu wenig Druck (8.), wieder Thurk verpasste knapp nach schöner Einzelaktion (11.), und der Ungar Torghelle schoss zwarf scharf, aber neben das Tor (14.).

Die Augsburger dominierten das Geschehen, vom MSV war in der Anfangsphase kaum etwas zu sehen. Dementsprechnd groß war die Überraschung, als Heller quasi mit dem ersten Torschuss der Gäste die "Zebras" in Front brachte (20.). Von der linken Seite zog der U21-Nationalspieler parallel zur Strafraumlinie in die Mitte und setzte das Spielgerät am perplexen Neuhaus vorbei ins rechte Eck.

Die Partie wurde nun hektischer und ruppiger. Fouls häuften sich auf beiden Seiten, die Fach-Elf wirkte aber weiterhin strukturierter, während die Gäste sich im Spielaufbau weitestgehend überfordert zeigten. Kurz vor der Pause kam der FCA nach einem Werner-Freistoß zum nicht unverdienten Ausgleich. Hdiouad stand im Sechzehner völlig frei und köpfte das Rund aus wenigen Metern unhaltbar ins kurze Eck ein (39.). Noch vor dem Halbzeitpfiff ereilte den MSV der nächste Nackenschlag. Kouemaha musste das Feld verletzt verlassen. Ihn ersetzte im Angriff Wagner (45.).


Die erste Chance der zweiten Hälfte war den Duisburgern vorbehalten - Wagner scheiterte aus kurzer Distanz an Neuhaus (46.) - danach nahm aber wieder der FCA das Heft in die Hand und agierte ähnlich stürmisch wie zu Beginn des Spiels. Der MSV hatte einige heikle Szenen zu überstehen: Thurk fiel im Strafraum bei einem Duell mit Schlicke, es gab zurecht keinen Strafstoß (50.), aber auch keine Ampelkarte für den Augsburger. Da Costa setzte wenig später die Kugel nach einem Anspiel von Werner an das Aluminium (53.), Hdiouad scheiterte mit einem druckvollen Distanzschuss an Starke (55.).

Mit zunehmender Spieldauer gelang es der Neururer-Elf schließlich, die Partie wieder ausgeglichener zu gestalten. Ein Treffer von Makiadi blieb wegen einer angeblichen Abseitsposition des Schützen die Gültigkeit versagt (69.), der eingewechselte Ben-Hatira versuchte gegen den herausgelaufenen Neuhaus einen Heber, den Lars Müller artistisch von der Torlinie kratzte (72.).

In einer spannenden und umkämpften Schlussphase begegneten sich die Kontrahenten nun auf Augenhöhe, spielten offensiven Fußball, kamen aber nicht mehr richtig gefährlich zum Abschluss. Hdiouad und da Costa sorgten mit Fernschüssen noch einmal für ein Raunen im Publikum, dann beendete Schiedsrichter Frank Willenborg die Partie nach kurzer Nachspielzeit. Der FCA spielt das zweite Mal in Folge zu Hause Remis, der MSV bleibt unter Peter Neururer weiter unbesiegt.

Augsburg steht nun am kommenden Freitag der Auswärtsgang nach Freiburg bevor. Der MSV empfängt am Sonntagden TSV 1860 München.

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Osnabrück - Mainz 1 - 3



Buckley trifft aus der Drehung
Mit einem verdienten Erfolg bei Abstiegskandidat Osnabrück untermauerte Mainz in einer chancenarmen Partie seine Aufstiegsambitionen. Nach einem Blitzstart des VfL bog die Andersen-Elf das Spiel noch vor der Pause um. Ein Handelfmeter mit gleichzeitigem Platzverweis für Peitz entschied die Begegnung Mitte des zweiten Durchgangs vorzeitig.


Kopfballduell gewonnen, Spiel verloren: Osnabrücks Grieneisen gegen den Mainzer Noveski.
© picture-alliance Osnabrücks Coach Pele Wollitz tauschte nach dem 1:4 in Freiburg gleich viermal Personal aus: Für Anderson, Heidrich, Braun und Surmann kamen Omodiagbe, Grieneisen, Peitz und Manno neu ins Team.

Bei Mainz änderte Trainer Jörm Andersen seine Startelf im Vergleich zum 2:2 gegen 1860 München auf drei Positionen: Bungert, Pekovic und Baljak durften für Svensson, van der Heyden und Heller ran.

Der VfL erwischte bei leichtem Schneetreiben einen Traumstart: Schäfer ging am linken Flügel an Karhan vorbei und flankte diagonal in die Mitte. Manno schlich sich im Rücken von Noveski davon und netzte aus sieben Metern in den linken Winkel ein (3.).

Osnabrück beeindruckte in der Anfangsphase mit hoher Aggressivität und Zweikampfstärke, ließ die Rheinhessen, die sich viele unnötige Abspielfehler leisteten, überhaupt nicht ins Spiel kommen.

Doch der erste ernstzunehmende Angriff der Gäste sollte gleich den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich bringen: Karhan schickte Feulner halbrechts in den Strafraum, der aus elf Metern abzog. De Wit fälschte ab, und der Ball senkte sich als Bogenlampe über Wessels hinweg ins lange Eck (20.).

Das Spiel war in der Folge ausgeglichen, wogte ohne echte Tormöglichkeiten mit leichtem Übergewicht der Hausherren zwischen den beiden Strafräumen hin und her und blieb seinem bisherigem Prinzip treu, denn auch die dritte Chance sollte in einen Treffer münden: Löw spielte den Ball halblinks flach in den Strafraum, der von Geißler nur unzureichend abgewehrt werden konnte. Gegenspieler Buckley fackelte nicht lange, zog aus der Drehung ab und traf per Schrägschuss aus 13 Metern ins rechte Eck (32.).

Mainz, das Angreifer Bancé nach einem Luftduell mit Peitz mit Verdacht auf Gehirnerschütterung nach einer halben Stunde verloren hatte - Defensivspieler Neustädter kam - stand in der Folge sicher in der Defensive, war nun viel präsenter in den Zweikämpfen und dem dritten Tor näher als der VfL dem Ausgleich, ließ es einzig an der Präzision im Abschluss fehlen. Die Wollitz-Schützlinge tauchten bei ihren Angriffsbemühungen vor der Pause nur noch einmal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf (Sykora, 43.).


Mit Engel für Grieneisen starteten die Hausherren in den zweiten Durchgang, in den beide Teams nur schwer hineinfanden. Erst Schäfers Flügellauf förderte für den VfL eine Möglichkeit von Sykora zu Tage, der aber in Rücklage aus elf Metern über den Balken drosch (58.).

Zwei Strafraumszenen hüben wie drüben sollten für die Vorentscheidung sorgen: Zunächst kreuzte der gerade eingewechselte Reichenberger im Strafraum den Weg von Noveski. Vom Mazedonier berührt kam der Angreifer zu Fall. Thomik, der in guter Schussposition war, unterbrach seine Aktion und schloss erst ab, als die Pfeife von Referee Kinhöfer stumm blieb - Bungert blockte schließlich den Schuss des Kapitäns ab (62.).

Wenig später gab es Elfmeter - auf der Gegenseite: Nach Buckleys Querpass kam Baljak in der Mitte frei zum Schuss. Peitz verhinderte mit einem Handspiel auf der Linie den Treffer und wurde vom Unparteiischen folgerichtig vom Platz gestellt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Karhan sicher (66.).

Danach kontrollierte der Aufstiegskandidat die Partie nach Belieben und hätte einen höheren Sieg einfahren können (Karhan, 79.). Doch es reichte auch so, Mainz bleibt nach dem ersten Rückrundensieg ganz oben dabei. Der VfL dagegen rutscht nach nur einem Punkt nach der Winterpause immer weiter unten rein.

Auf Osnabrück wartet am Sonntag das Abstiegsduell in Frankfurt, Mainz spielt bereits am Freitagabend zu Hause gegen Rostock.

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1860 - Ahlen 2 - 1



Bierofkas Blitztor stellt die Weichen
Nach fünf vergeblichen Anläufen gelang dem TSV 1860 München wieder ein Sieg. Bierofka legte den Grundstein bereits nach 21 Sekunden. Rot-Weiss Ahlen entäuschte über weite Strecken des Spiels und durfte froh sein, dass die spielerisch stärkeren Oberbayern nicht konsequenter nach ihrer Chance gesucht haben.


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Früher Jubel: Bierofka (re.) brachte die 60er schon nach 21 Sekunden gegen Ahlen in Front.
© picture alliance Bei 1860 München gab es im Vergleich zum jüngsten 2:2 in Mainz nur eine Änderung: Ledgerwood ersetzte Sven Bender (leichte Gehirnerschütterung).

Ahlens Trainer Christian Wück brachte nach dem 2:1 gegen Augsburg Döring für den Gelb-gesperrten di Gregorio.

Was für ein Start für die "Löwen"! Aigner flankte von rechts in den Strafraum, Bierofka köpfte freistehend aufs rechte Eck, der Ball schlug bereits nach 21 Sekunden zum 1:0 ein.

Die Münchner hatten sich einiges vorgenommen. Sie kombinierten schnell, schnörkellos und mit Zug zum Tor. Ghvinianidze zielte mit seinem Kopfball nur knapp drüber. Ahlen lief der Musik erstmal hinterher, hatte zunächst genug damit zu tun, Ordnung in die Defensive zu bringen.

Pech für die Münchner, dass sich Torschütze Bierofka (Pferdekuss von Busch) und Danny Schwarz früh verletzten, es kamen Hoffmann (19.) und Rösler (17.).

Ahlen war im Vorwärtsgang ganz schwach, die Fehlpassquote enorm hoch, die Laufwege nicht abgestimmt. Die Abwehr der 60er hatte leichtes Spiel, Torwart Tschauner nichts zu tun. Da den Münchnern nach vorne aber auch nicht mehr viel gelang, war der Unterhaltungswert in der Allianz Arena über weite Strecken überschaubar.


Fehlpass-Festival, Stockfehler, Missverständnisse. Nur Sascha Rösler unterbrach die Phase eine mitunter schlechten Spiels, sein schöner Linksschuss aus 23 Metern knallte aber an den rechten Innenpfosten (37.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Die 60er waren spielerisch eindeutig stärker, versäumten es aber, gegen einen heute unsicheren Gegner nachzulegen und mit mehr Mut zur Offensive auf eine frühzeitige Entscheidung zu drängen.

Die "Löwen" hatten mehr Ballbesitz, brachten aber keine klare Linie in die Aktionen. Vieles blieb Stückwerk, niemand verlieh dem Spiel Struktur.

Die erste Ahlener Chance gab's erst nach einer geschlagenen Stunde zu bestaunen! Pass in die Gasse zu Großkreutz, der vor Hoffmann und Tschauner am Ball war, das Leder aus 15 Metern aber links am Tor vorbeispitzelte.

Die Münchner erhielten nun mehr und mehr Platz für Konter. Nachdem die ersten Gelegenheiten nicht sauber zu Ende gespielt wurden, sollte es in der 69. Minute besser klappen: Aigner spielte am Ende einer schönen Ballstafette halbrechts zu Rukavina, der flach mit rechts zum 2:0 ins lange Eck abschloss.

Die Partie wurde dadurch nicht besser. Die Kurz-Elf ließ es locker angehen, Ahlens Bemühungen waren lange Zeit nicht ausreichend. Unter gütiger Mithilfe der 60er-Defensive gelang aber doch noch das 1:2: Torhüter Tschauner unterlief eine Flanke, Ghvinianidze köpfte aus dem Strafraum, Wiemann brachte den Ball direkt per Kopf vors Tor, Müller vollendete aus kurzer Distanz (82.) ins verwaiste Tor. Kurios.

In den letzten Minuten witterte Ahlen nochmal die Chance zum Ausgleich, letzten Endes aber zu spät. Die "Löwen"-Abwehr arbeitete nun wieder aufmerksamer und brachte den Vorsprung ungefährdet über die Zeit.

1860 München tritt am Sonntag in Duisburg an, Ahlen ist - ebenfalls am Sonntag - zu Hause gegen Oberhausen gefordert.

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...   Erstellt am 16.02.2009 - 22:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - Freiburg 1 - 3



Rodionov und Schuster sichern Auswärtserfolg
In einer bei schwierigen Platzbedingungen durchaus passable Partie setzte sich der SC Freiburg aufgrund seiner Effektivität bei Standardsituationen bei Hansa Rostock durch. Besonders in der ersten Hälfte sahen die Zuschauer eine Partie auf guten Niveau, zu der beide Mannschaften ihren Beitrag leisteten. Nach der Pause verflachte die Partie, ehe Robin Dutt mit der Einwechselung von Rodionov den Sieggaranten einwechselte, der dann jeweils nach Standard doppelt traf. Rostock steht nach einer engagierten Leistung dagegen ohne Punkte da.


Enges Duell in Rostock: Freiburgs Schuster (r.) im Duell mit dem Rostocker Bülow.
© picture alliance Der Rostocker Coach veränderte seine Startformation gegenüber dem 3:3 in Aachen auf drei Positionen. Für Orestes (Nasenbeinfraktur), Bartels (Gelb-Sperre) und Schöneberg (Leistenprobleme) begannen Albert, Bülow und Lukimya. Sein Freiburger Kollege Robin Dutt sah im Vergeich zum 4:1 gegen Osnabrück nur wenig Veränderungsnotwendigkeit. Ledigleich Idrissou ersetzte den angeschlagenen Rodionov in der ersten Elf.

Bei leichtem Schneetreiben sahen die Zuschauer in der DKB-Arena eine durchaus ansprechende Anfangsphase, in der beide Mannschaften ihre Szenen hatten. Den Anfang machten die Gäste aus dem Breisgau, als Abdessadki über rechts durchbrach und scharf in die Mitte flankte. Im Rostocker Strafraum legte Svärd unglücklich für Bechmann auf, der von der Strafraumgrenze aus Rostock-Keeper Hahnel per Rechtsschuss überwand (3.). Die Gastgeber wirkten nach dem frühen Rückstand nicht geschockt, sondern versuchten sich in die Partie zu kämpfen. Durch Abspielfehler im Aufbauspiel machten sich die Gastgeber das Leben aber selber schwer und konnten das Freiburger Gehäuse nicht in Gefahr bringen.

Die Freiburger vermochten es aber im Gegenzug nicht, die Unkonzentriertheit der Rostocker Hintermannschaft aus zu nutzen und kassierten in der 16. Minute den Ausgleich. Nach einer Oczipka-Flanke aus dem linken Halbfeld fälschte Schuster das Leder unfreiwillig auf Fillinger ab, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, Sportclub-Keeper Pouplin zu überwinden.

Beide Mannschaften suchten nun die Führung, der Freiburger Defensivverband erwies sich aber als sattelfester als die Defensive der Gastgeber, so dass vor allem der Sportclub zu Chancen kam. Doch weder Bechmann (21.) noch Schuster (22.) vermochten Hahnel zu überwinden. Rostock antwortete in der 26. Minute durch Fillinger, der knapp aus 19 Metern verzog.

Im Folgenden konnte sich keine der beiden Mannschaft konnte sich bis zur Pause einen entscheidenden Vorteil erarbeiten. Chancen ergaben sich weiterhin auf beiden Seiten für Bechmann (37.) sowie für Kroos (35.). Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Pause.


Der zweite Durchgang begann schleppend. Die Defensivreihen beider Mannschaften standen sicher, zudem fehlte es den Offensivabteilungen beider Mannschaften an Kreativität und Risikobereitschaft.

Um das Offensivspiel seiner Mannschaft zu verbessern, bracht SC-Coach Robin Dutt in der 62. Minute Rodionov und bewies damit ein glückliches Händchen: Nach einem Freistoß, der von Schuster von links mit viel Effet in den Rostocker Strafraum brachte, stand der weißrussische Neuzugang goldrichtig und drückte die Kugel zur Führung der Gäste über die Linie (65).
Hansa musste nun mehr in die Offensive investieren, tat dies auch, hatte bei einem Lattenknaller von Schindler (74.) aber nicht das nötige Glück.

Anders dagegen die Breisgauer, die in der 75. Minute für die Entscheidung sorgten. Wieder brachte Schuster einen Freistoß von links mit rechts in den Freiburger Strafraum, wo sich Rodionov im Luftkampf gegen Lukimya durchsetzte und unhaltbar zum 1:3 einköpfte. Danach war die Partie entschieden, Rostock hatte zwar durch Fillinger (84.) und Lukimya (87.) noch , noch die Chance zum Anschlusstreffer, doch Freiburg spielte die restliche Partie souverän herunter.

Für Rostock geht es am Freitag in Mainz weiter, Freiburg empfängt zeitglich Augsburg.

kicker.de





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