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...   Erstellt am 22.01.2010 - 20:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Düsseldorf - Union 1 - 0


Anderson ist mit dem Kopf zur Stelle
Düsseldorf bleibt zu Hause eine Macht und auch im zehnten Heimspiel zu Hause ungeschlagen (8/2/0). Mit dem insgesamt verdienten Sieg im Verfolgerduell gegen Union Berlin bleibt die Fortuna vorne dabei, Berlin dagegen verliert den Anschluss nach ganz oben. Anderson sorgte für das Tor des Tages, Langeneke mit seinem verschossenen Elfmeter für ungewollte Spannung in der Schlussphase.

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Umkämpft: Düsseldorfs Sebastian Heidinger (re.) lässt Unions Mosquera nicht zur Entfaltung kommen.
© picture alliance Mit drei Änderungenen wartete Fortuna-Trainer Norbert Meier nach dem 1:1-Unentschieden beim SC Paderborn auf: Christ und Heidinger sollten für Hergesell und Fink das Spiel im Mittelfeld ankurblen, Jovanovic stürmte nach seiner Sperre für Oehrl. Nur eine Umstellung nahm Union-Coach Uwe Neuhaus im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen Rot-Weiß Oberhausen vor: Brunnemann (Adduktoren) konnte nicht auflaufen, für ihn feierte Neuzugang Ede sein Startelf-Debüt.


Die Düsseldorfer nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und hatten bereits nach vier Minuten den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Ecke schlenzte Heidinger den Ball an den rechten Innenpfosten. Union blieb nicht viel Zeit durchzuatmen, denn die Fortunen gingen aggressiv in die Zweikämpfe und ließen die "Eisernen" zunächst nicht zur Entfaltung kommen.

So dauerte es zehn Minuten, ehe sich die Berliner durch einen Mosquera-Kopfball erstmals zu Wort meldeten. Christ und Heidinger, der auf links für viel Betrieb sorgte, probierten es auf der Gegenseite aus der Distanz, ehe sich beide Teams nach der temporeichen Anfangsphase eine kurze Verschnaufpause gönnten.

Aufregung gab es in der 20. Minute, als Mattuschka vor dem Ausführen einer Ecke von einem Feuerzeug im Gesicht getroffen wurde. Der Union-Akteur konnte weiterspielen. Die Gäste aus Berlin waren besser im Spiel, fanden aber kein probates Mittel gegen die gut organisierte Düsseldorfer Abwehr. Die Meier-Elf agierte etwas zielstrebiger nach vorne, Harnik, Langeneke, Lambertz und Jovanovic ließen aber die letzte Konsequenz vermissen. Glück hatte die Fortuna kurz vor der Pause, als Thomik nach innen zog und den Ball um Zentimeter am linken Pfosten vorbeisetzte.

Im zweiten Durchgang ging es bissig zur Sache. Beim Kampf um jeden Zentimeter Boden kam das spielerische Moment zwar zu kurz, aber der Anhang von Düsseldorf beim Führungstreffer auf seine Kosten. Dem Kopfballtor von Anderson ging allerdings ein umstrittener Freistoß voraus. Norbert Meier war's egal, seine Fortuna lag vorne. Uwe Neuhaus reagierte und brachte Ex-Fortune Sahin (58.), der im Hinspiel den Siegtreffer markierte. Die nächsten Möglichkeiten generierte jedoch die Fortuna in Form von Jovanovic, der zweimal per Kopf scheiterte (65.).

Berlin verstärkte die Bemühungen, ließ aber den Zug zum Tor vermissen. Den zeigte van den Bergh, der nach einem Fehler von Parensen im Strafraum zu Fall kam. Langeneke setzte den Elfmeter aber an den Pfosten, Heidinger den Nachschuss knapp vorbei. Fortuna verpasste so die Vorentscheidung, die "Eisernen" konnten trotz zweier frischer Offensivkräfte die Düsseldorfer nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Die Fortuna gastiert am kommenden Freitag in Koblenz. Union Berlin tritt tags darauf zum Auswärtsspiel in Rostock an.

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...   Erstellt am 22.01.2010 - 20:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Fürth 0 - 5


Scheibenschießen am Bornheimer Hang
Der FSV Frankfurt kam auch im zweiten Rückrundenspiel unter die Räder. Wieder kassierten die Hessen fünf Gegentore und blieben selbst ohne eigen Torerfolg. Durch das 0:5 gegen die SpVgg Greuther Fürth geht allmählich die Hoffnung im Abstiegskampf verloren. Die Franken indes feierten den zweiten Zu-Null-Sieg unter dem neuen Coach Mike Büskens - die SpVgg arbeitet und spielt sich ins gesicherte Mittelfeld.

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Der Fürther Bernd Nehrig (li.) lässt sich von Stefan Schröck zum Führungstor beglückwünschen.
© picture-alliance Nach der 0:5-Pleite beim MSV Duisburg änderte FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen seine erste Elf auf vier Positionen: Lagerblom fehlte rotgesperrt, Göbig erlitt einen Außenbandriss im Sprunggelenk. Zudem rotierten Junior Ross und Ralf Schneider raus. Dafür spielten der Ex-Fürther Voigt, Ledgerwood, Taylor und Kujabi.

Die SpVgg Greuther Fürth gewann gegen Spitzenreiter Kaiserslautern mit 3:0, dennoch änderte der neue Coach Mike Büskens seine Anfangsformation auf einer Position: Der unter der Woche aus Mainz verpflichtete Pekovic kam im defensiven Mittelfeld zum Zug, Fürstner musste dafür weichen.

Die Fürther versuchten die Frankfurter gleich unter Druck zu setzen und agierten sehr aggressiv in den Zweikämpfen. Vor allem Pekovic versuchte hier Zeichen zu setzen - doch der Linksfuß übertrieb es ein wenig und sah früh die Gelbe Karte. Spielerisch und von der Raumaufteilung her waren die Franken überlegen, doch die Hessen befreiten sich immer besser, ohne freilich große Torgefahr zu versprühen.

Das Spiel plätscherte ausgeglichen dahin und wurde von Kujabis Blackout entscheidend verändert: Sein Rückpass in den Lauf von Nehrig war ein mehr als normales Gastgeschenk, das der Fürther eiskalt ausnutzte (16.). Der FSV war dadurch natürlich geschockt, nach vorne ging kaum etwas - Husterer war nach schönem Gjasula-Zuspiel im Strafraum zu überrascht (26.), in der 37. Minute fischte SpVgg-Keeper Loboué den ersten Schuss der Frankfurter aufs Fürther Tor aus dem kurzen Eck. Zu diesem Zeitpunkt hatte Büskens Pekovic schon vom Feld geholt, weil sein "Zupacken" im Mittelfeld jederzeit die Ampelkarte befürchten ließ.

Kurz nach Cidimars Torschuss machte die Büskens-Elf mit der zweiten Gelegenheit das zweite Tor. FSV-Routinier Gledson lief im Spielaufbau mit dem Ball am Fuß in den Gegner hinein. Fürstner eroberte mit Nöthes Hilfe die Kugel und legte sie mustergültig in den Lauf von Allagui. Der Tunesier lief alleine auf Keeper Klandt zu und ließ ihm mit einem Tunnel keine Abwehrchance (39.). Frankfurt ließ nun gewaltig den Kopf hängen und hätte nach einem leichtfertigen Ballverlust von Ledgerwood beinahe das dritte Tor kassiert, aber Schröcks Flanke auf den freistehenden Nöthe war zu unpräzise (43.).


Auch im zweiten Abschnitt blieben die Fürther am Drücker, ließen aber gute Ansätze zu Torchancen (Allagui, 49.) liegen. Die Frankfurter hatten mit Beginn der zweiten Halbzeit und der Einwechslung von Junior Ross für den enttäuschenden Coulibaly auf einen Doppelsturm umgestellt - Taylor ging nun nach ganz vorne neben Cidimar. Durchschlagskräftiger wurden die Aktionen der Hessen, die immerhin aktiver wurden, in der vordersten Front aber nicht.

Nach gut 65 Minuten schwand bei der Boysen-Elf die Hoffnung, die sattelfeste Abwehr der Franken mit Biliskov und Karaslavov sowie dem sehr fleißigen Fürstner davor aus den Angeln zu hebeln. Eine Einzelleistung von FSV-Stürmer Cidimar verdient dank der schönen Drehung um Biliskov erwähnt zu werden, doch über den Schuss des Brasilianers aus 22 Metern hüllt man besser den Mantel des Schweigens (62.).

Die Fürther spielten ohne große Anstrengungen den Vorsprung über die Zeit und konterten in der Schlussviertelstunde eiskalt. Erst machte Schröck das 3:0 für die SpVgg, profitierte aber vom Fehlgriff Klandts, der das Schüsschen unter der Hand druchrutschen ließ (71.). Dann startete Müller ein fulminantes Solo von der Mittellinie, das der Flügelflitzer mit seinem fünften Saisontor krönte (75.). Und den Schlusspunkt setzte Nöthe, der ein Zuspiel von Schröck mühelos über die Linie drückte (81.). Das zweite Debakel im zweiten Rückrundenspiel für die Frankfurter war perfekt.




Der FSV tritt am kommenden Sonntag in einer Woche beim SC Paderborn an. Fürth empfängt bereits am Freitag Energie Cottbus.

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1860 - Rostock 3 - 0


Lauth kommt zurück und trifft
Hansa Rostock kassierte beim Gastspiel bei 1860 München mit einer 0:3-Pleite die sechste Auswärts-Niederlage der laufenden Spielzeit. Das lange Zeit auf fragwürdigem Niveau stattfindende Spiel bekam erst durch einen Lauth-Treffer eine Wendung. Mit der Führung im Rücken spielten die Gastgeber beflügelt auf und fuhren beim ersten Heimspiel der Rückrunde drei Punkte ein. Die Münchner sind somit seit sieben Spielen unbesiegt.

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Münchens Holebas setzt sich hier wuchtig gegen zwei Rostocker durch.
© picture-alliance Der TSV 1860 München trat nach dem 2:2-Remis bei der TuS Koblenz gegen Hansa wieder mit Kapitän Lauthan, der sich von einem Knieödem erholt hatte. Trainer Ewald Lienen beließ dafür Rösler draußen. Rostocks Coach Andreas Zachhuber änderte sein Team nach dem 1:1 gegen Arminia Bielefeld auf zwei Positionen. Retov und Schied rutschten aus der Startelf, Jänicke und Bartels nahmen die freien Plätze ein.

1860 und Rostock starteten vorsichtig in die Partie und legten sichtlich Wert auf eine stabile Defensive. Die Folge: In den Strafräumen beider Teams tat sich über weite Strecken der ersten Halbzeit herzlich wenig, erste zaghafte Angriffsversuche der Kontrahenten wurden meist sogleich resolut beendet. Einzig ein Bartels-Kopfball, der haarscharf am Münchner Gehäuse vorbeistrich sorgte für Torgefahr - es sollte für lange Zeit die einzige nennenswerte Torchance bleiben (9.).


Die Löwen ließen sich mit zunehmender Spielzeit immer weiter zurückfallen und setzten vermehrt auf Konterspiel. Hansa erfreute sich nun einem Plus an Ballbesitz, wusste dies aber ebenso wenig konstruktiv zu nutzen, wie die Hausherren, die ebenfalls mit Ideen im Spielaufbau geizten.

Dass es dennoch für die knappe 1:0-Halbzeitführung der Lienen-Elf genügen sollte war dem Zufall geschuldet. Über Bülow und Aigner versprang ein weiter Ball direkt in den Lauf von Kapitän Lauth, der dann freilich sehenswert mit links flach verwandelte (34.). Hansa hätte durch Bartels Sekunden vor der Pause noch ausgleichen müssen, doch alleine vor 1860-Keeper Kiraly verließen Bartels bei einer weiteren Großchance die Nerven (45.).

Der zweite Durchgang begann verheißungsvoller. Hansa hatte sich mehr vorgenommen und spielte aggresiver, mutiger. Jänicke hatte gleich zweifach eine Möglichkeit (47., 49.), Retov, mittlerweile im Spiel, probierte es aus der Distanz (52.).

Doch die Hausherren wehrten sich und hielten dagegen, und das erfolgreich! Pappas stürmte nach einem tollen Ballgewinn in den Gäste-Strafraum, legte quer in die Mitte, wo Schöneberg unglücklich in die eigenen Maschen verlängerte (62.).

Rostock brachte mit Kern für Schlitte (69.) den letzten verbliebenen Offensiv-Joker, doch ein Erfolgserlebnis blieb den Norddeutschen weiter verwehrt. Dahlén (69.) aus 16 Metern und Retov mit einem listigen Kopfball (74.) vergaben, dann hatten wieder die Hausherren das Wort. Mlapa behauptete den Ball in Strafraumnähe, spielte wunderbar Holebas frei, der dann das Auge für Aigner hatte - 3:0 zwölf Minuten vor dem Ende, die Partie war jetzt entschieden.

Hansa hatte nun nichts mehr zuzusetzen, sehnte den Schlusspfiff herbei, während die Löwen unter dem lautstarken Jubel ihrer Anhänger noch einige Möglichkeiten ausließen, das ergebnis etwas höher zu schrauben. Doch auch so durften die Münchner das nunmehr siebte Spiel in Folge ohne Niederlage feiern und kletterten in der Tabelle zumindest vorläufig bis auf Platz acht.

1860 trifft am Sonntag in einer Woche in einem Auswärtsspiel auf den Karlsruher SC. Rostock empfängt tags zuvor Union Berlin.

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Pauli - Aachen 1 - 0


Kruses Knaller sichert den Arbeitssieg
St. Pauli gewann gegen Aachen in einem Spiel auf mäßigem Niveau nicht unverdient und festigt seinen zweiten Tabellenplatz. Die Stanislawski-Elf zeigte zunächst das strukturiertere Spiel und ging folgerichtig nach einer guten halben Stunde in Führung. Nach Wiederanpfiff ergriff die Alemannia die Initiative, blieb aber trotz nun klarer Feldvorteile im Angriff ohne Durchschlagskraft.

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Vorteil St. Pauli: Rouwen Hennings gewinnt das Kopfballduell gegen Kevin Kratz.
© picture-alliance St. Paulis Coach Holger Stanislawski stellte seine Startelf nach dem 2:0-Auswärtssieg bei Rot Weiss Ahlen auf drei Positionen um: Kapitän Morena kehrte nach Gelbsperre für Thorandt ins Team zurück, in das auch Oczipka und Hennings für Lechner und Takyi rückten.

Bei den Alemannen musste Trainer Michael Krüger seine Mannschaft im Vergleich zum 3:1-Heimerfolg über den Karlsruher SC zwei verletzte Akteure ersetzen: Für Achenbach (Außenbandanriss) und Junglas (Kreuzbandriss) spielten nach abgelaufener Gelbsperre Demai sowie Fiel. Des Weiteren kam Burkhardt für Auer zum Einsatz.

Die "Kiez-Kicker" übernahmen vom Start weg die Initiative. Bolls Volley segelte schon nach wenigen Sekunden knapp drüber, Rothenbach scheiterte nach einem Eckball aus kürzester Distanz an Stuckmann, der das Leder an den Pfosten lenkte (6.).

Der hartgefrorene Boden sorgte für erschwerte Bedingungen und spielte eher den defensiv eingestellten Gästen in die Karten denn den Hamburgern, die auch in der Folge am Drücker blieben, sich aber gegen die kompakte Deckung der Alemannia schwer taten. Aachen selbst kam erstmals nach einem Standard gefährlich vor das gegnerische Tor, als Casper das Leder am Fünfmeterraum aber nicht kontrollieren konnte (18.).

Ansonsten blieben strukturierte Aktionen und Kombinationen Fehlanzeige, in Folge dessen Torszenen Mangelware. Erst nach einer knappen halben Stunde gab es bei kalten Temperaturen für die Fans wieder Erwärmendes zu sehen: Ebbers kam nach Demais verunglückter Kopfballabwehr einen Schritt zu spät (26.), auf der anderen Seite scheiterte Adlung aus spitzem Winkel an Hain (27.), in derselben Minute versprang Hennings das Leder frei vor Stuckmann.

Wenig später aber münzte St. Pauli seine Feldvorteile in die verdiente Führung um: Bruns steckte am Strafraum nach halblinks durch auf Kruse, der aus acht Metern den Hammer auspackte und Stuckmann mit platziertem Schuss ins kurze Eck keine Abwehrchance ließ - siebtes Saisontor des Offensivspielers (31.).

Die Krüger-Elf, die häufig mit langen Pässen agierte, intensivierte zwar ihre Offensivbemühungen, kam aber bis zur Pause nicht mehr entscheidend zum Zug.


Beide Teams begannen den zweiten Abschnitt zunächst unverändert. Die Alemannia drückte nun mächtig auf die Tube und die Hamburger in deren Abwehr. Fiel & Co. zeigten sich nun bissig in den Zweikämpfen. Die Stanislawski-Schützlinge reagierten nun nur noch und wussten sich häufig nur mit Befreiungsschlägen zu helfen, konnten aber zwingende Chancen der oft zu umständlichen Gäste mit konsequenter Defensivarbeit zunächst vermeiden.

Erst nach über einer Stunde ergab sich für Aachen eine gute Gelegenheit zum Ausgleich, doch Casper versemmelte freistehend vom linken Fünfmetereck (62.).

Der Aufstiegsaspirant konnte sich danach zumindest sporadisch befreien. Ein schlampiger, nicht zu Ende gespielter Konter über Hennings (64.) sowie ein zu schwacher Volleyschuss von Boll (68.) waren gute Gelegenheiten, die Nerven etwas zu beruhigen.

Danach versuchten beide Trainer, mit frischen Kräften neuen Schwung zu erzeugen. Auf beiden Seiten mit wenig Erfolg - den Hanseaten war's recht, ohne noch einmal wirklich in Gefahr zu geraten, blieb es beim knappen Erfolg der Gastgeber, die sich damit bis auf einen Zähler an Spitzenreiter Lautern herangepirscht haben.





St. Pauli tritt am Freitag auswärts beim MSV Duisburg an. Die Alemannia empfängt am Montag den 1. FC Kaiserslautern.

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Lautern - Ahlen 0 - 0


Rodnei und Sam treffen nur das Aluminium
Der 1. FC Kaiserslautern kam vor eigenem Publikum gegen Kellerkind Rot Weiss Ahlen nicht über ein torloses Remis hinaus und blieb somit zum dritten Mal in Folge sieglos. Die "Roten Teufel" waren dabei fast über das gesamte Spiel hinweg klar überlegen, konnten dies aber aufgrund von fehlender Kreativität nicht in ein Tor ummünzen. Auf der anderen Seite überzeugte RWA vor allem durch Leidenschaft und ein großes Kämpferherz.

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Gekreuzte Klingen: Lauterns Bilek (re.) im Zweikampf mit Bröker.
© picture-alliance Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz musste nach der 0:3-Auswärtsniederlage bei der SpVgg Greuther Fürth umstellen. So fielen der gelbgesperrte Nemeth und Jendrisek (Beckenprobleme) aus, sie wurden durch Fuchs und Lakic ersetzt. Zudem kam Ilicevic für Steinhöfer. Rot Weiss Ahlens Coach Christian Hock brachte im Vergleich zur 0:2-Heimpleite gegen den FC St. Pauli die beiden Neuzugänge Jenner und N'Diaye an Stelle von Lartey und Tankulic.


Die "Roten Teufel" nahmen von Beginn an das an Heft in die Hand und kamen dank einer reiferen Spielanlage zu einem optischen Übergewicht. Allerdings waren die auf Konter lauernden Ahlener gut auf das Kombinationsspiel des FCK eingestellt und gewährten diesem kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Die Gäste waren präsent in den Zweikämpfen und zogen den Lauterern dadurch den Zahn. Nach vorne konnte RWA zunächst allerdings keine Akzente setzen.

Aus dem Spiel heraus passierte lange Zeit herzlich wenig, folglich musste ein Standard für den ersten großen Aufreger der Partie sorgen. Nach einer Ecke von links bekamen die Hock-Schützlinge den Ball nicht geklärt, doch der FCK brachte ihn nicht im Tor unter. Zuerst traf Rodnei per Kopf den rechten Pfosten, ehe Sekunden später Sam den Abpraller an den linken Pfosten knallte (9.). Danach kehrte aber wieder für lange Zeit Ruhe in den Strafräumen ein.

Beide Mannschaften rieben sich weitestgehend in intensiven Duellen auf, während es hüben wie drüben in der Offensive an der nötigen Präzision mangelte. Das Bemühen war offensichtlich, allerdings haperte es bei der Umsetzung. Dies galt vor allem für die feldüberlegenen Lauterer, denen kaum etwas einfiel. Seltene Ausnahmen stellten hierbei ein Gewaltschuss von Bilek (34.) sowie ein Kopfball von Lakic (35.) dar. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Rodnei aus acht Metern per Hinterkopf an einem guten Reflex von Kirschstein, der das 0:0 somit in die Pause rettete (42.).

Ahlen mauert sich zum Punktgewinn


Mit Haken und Ösen: Ahlens di Gregorio (li.) lässt gegen Lakic nicht locker.
© picture-alliance Ohne Wechsel ging es nach der Pause weiter, und auch sonst blieb alles beim Alten. Die "Roten Teufel" waren spielbestimmend, jedoch viel zu harmlos. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie über 70 Prozent Ballbesitz, zwingend waren sie dafür viel zu selten. Nichtsdestotrotz entwickelte sich eine einseitige Partie in Durchgang zwei, die allerdings keine Höhepunkte zu bieten hatte. Lediglich ein abgefälschter Fuchs-Schuss aus 22 Metern, der knapp links vorbeisegelte, sorgte für ein wenig Abwechslung (55.).

Marco Kurz reagierte und bracht mit Paljic für Fuchs einen frischen Mann in die Begegnung, die fortan auch zusehends an Fahrt gewann. Das große Manko der Lauterer blieb aber die fehlende Präzision, die zahlreiche vielversprechende Angriffe frühzeitig zu Nichte machte. Ernsthafte Gefahr kam daher nur nach Standards auf, doch Amedick (64.) als auch Paljic (73.) zogen per Kopf gegen Kirschstein den Kürzeren. Auch Sam, der es mit einem sehenswerten 25-Meter-Freistoß versucht hatte, ereilte das gleiche Schicksal (82.).

In der Schlussphase verteidigten die Gäste mit Mann und Maus, nach vorne traute sich kaum ein Ahlener mehr. Kaiserslautern warf nun alles nach, musste sich letztlich aber gegen leidenschaftliche Ahlener mit einer Punkteteilung zufrieden geben.

Die "Roten Teufel" treten am nächsten Spieltag montags bei Alemannia Aachen an, Rot Weiss Ahlen empfängt tags zuvor Rot-Weiß Oberhausen.

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Oberhausen - Augsburg 0 - 3


Klare Sache für den FCA
Der FC Augsburg feierte einen hochverdienten Sieg in Oberhausen. Spätestens nach dem Platzverweis gegen RWO-Keeper Pirson war das Spiel gelaufen. Die Elf von Jos Luhukay mischt im Aufstiegsrennen weiter munter mit.

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Da Costa und Buck feiern Goalgetter Michael Thurk.
© picture alliance Rot-Weiß Oberhausens Trainer Jürgen Luginger änderte sein Team nach der 0:1-Auswärtsniederlage bei Union Berlin auf einer Position: Razic ersetzte Miletic. Bei den Gästen aus Augsburg würfelte Coach Jos Luhukay sein Team nach dem 3:1-Heimerfolg über Energie Cottbus komplett durcheinander. Kurios dabei: Sinkala und Traore mussten auf der Bank Platz nehmen, weil sie zu spät zum Frühstück erschienen waren. Erstmals kam Neuzugang Youssef El Akchaoui zum Einsatz und Toptorjäger Michael Thurk kehrte nach Gelb-Sperre zurück.


Für die Augsburger begann das Spiel wunschgemäß: Als Thurk alleine vor Keeper Pirson von Schlieter nur durch ein Foul gebremst werden konnte, hatte RWO noch Glück, dass Schiedsrichter Schößling nur Gelb zeigte. Doch Thurk verwandelte den fälligen Freistoß gefühlvoll aus 17 Metern zur frühen Führung (7.).

Oberhausen offenbarte in der Folge zum Teil haarsträubende Fehler, den Augsburgern fehlte nur die Zielstrebigkeit Richtung Tor. Doch nach gut einer halben Stunde überschlugen sich die Ereignisse: Torghelle platzierte einen Kopfball an dem Pfosten, als er nachsetzen wollte, foulte ihn Pirson. Der Keeper sah die Rote Karte und Thurk verwandelte den Strafstoß souverän.

In der selben Minute stand der eingewechselte Keeper Semmler noch einmal im Mittelpunkt. Eine verunglückte Rettungsaktion leitete Werner zu Torghelle weiter, der die frühe Entscheidung sorgte.

Zur Pause blieb Augsburgs kränkelnder Keeper Jentzsch in der Kabine, für ihn übernahm Kruse den Platz zwischen den Pfosten. Bei RWO hatte Trainer Luginger keine Möglichkeit mehr zu reagieren, da er nach dem Platzverweis und zwei verletzungsbedingten Wechseln sein Kontingent schon erschöpft hatte.

Im zweiten Durchgang plätscherte das Spiel vor sich hin. RWO fehlte in Unterzahl die Mittel, um dem Spiel eine Wende zu geben. Augsburg beschränkte sich auf die Sicherung der eigenen Defensive und übernahm wenig nach vorne. Unter dem Strich steht ein hochverdienter Auswärtssieg.

Für Rot-Weiß Oberhausen geht der Abstiegskampf nächsten Sonntag bei Rot Weiss Ahlen weiter. Andere Vorzeichen am Samstag, wenn Augsburg Arminia Bielefeld im Aufstiegsrennen empfängt.

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Karlsruhe - Paderborn 1 - 2


Saglik trifft doppelt - Der KSC antwortet zu spät
Viel zu spät antwortete der Karlsruher SC auf einen frühen Zwei-Tore-Rückstand gegen Paderborn und verlor die Partie gegen die Ostwestfalen mit 1:2. Zweimal hatte Saglik die Badener Abwehr überwunden - hernach verteidigten die Gäste gegen nur eine zeitlang druckvoll agierende Hausherren den Sieg bis ins Ziel. Der Anschlusstreffer für die Schupp-Elf bedeutete nur wenige Sekunden Hoffnung, dann stand fest: Im Jahr 2010 wartet der KSC noch auf den ersten Punktgewinn.

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Eiskalt vor dem Tor: Paderborns Saglik nimmt sein erstes Tor gelassen zur Kenntnis.
© picture-alliance Der KSC trat nach der 1:3-Auswärtsniederlage bei Alemannia Aachen auf zwei Positionen neu formiert an. Zimmermann und Konrad begannen für Mutzel und S. Langkamp in der Startelf von Trainer Markus Schupp.

Paderborns Trainer André Schubert setzte im Anschluss an das 1:1-Heimremis gegen Fortuna Düsseldorf auf eine personelle Umstellung: Wemmer startete für Strohdiek.

Den KSC erwischte gleich in der Anfangsphase der Partie eine richtig kalte Dusche! Gleich zweimal schlief die Abwehr der Badener bei Angriffen der Paderborner und schnell stand es 2:0 für die Gäste durch zwei Saglik-Tore. Manno bereitete den Führungstreffer mit einer sehenswerten Flanke vom linken Flügel vor, und Saglik zeigte sich vor dem Tor eiskalt (9.). Drei Minuten später war es wieder Manno, der die weit aufgerückte Abwehr des KSC mit einem langen Ball überspielte und Saglik auf die Reise schickte. Abwehrmann Drpic hechelte umsonst hinterher, Keeper Miller war wieder völlig machtlos.


Sichtlich geschockt mühten sich die Gastgeber um Schadensbegrenzung, doch dauerte es lange Zeit, ehe die Schupp-Elf aus dem Spiel heraus nun den tief stehenden Paderbornern spielerisch auf den Leib rücken konnte. Zunächst mussten Standards herhalten: Stindl jagte einen direkten Freistoß knapp über die Latte (14.), Drpic verpasste nach einer Engelhardt-Flanke (17.).

Paderborn stellte mit zunehmender Spielzeit eigene Offensivbemühungen weitestgehend ein. Drpic musste noch einmal vor Saglik rettend eingreifen (28.), mehr kam von den Gästen bis zur Pause nicht. Der KSC erhöhte den Druck, Tarvajärvi köpfte eine Schäfer-Flanke an die Latte, Fink scheiterte im Nachschuss an Masuch (33.). Spätestens mit der Einwechslung von Akin für Staffeldt standen die Zeichen endgültig auf Angriff (37.), während bei Paderborn Manno verletzungsbedingt das Feld verlassen musste (39.). Die Schupp-Elf war jetzt zwar dem Anschluss nahe, doch blieb es beim Zwei-Tore-Rückstand bis zur Pause.

Den zweiten Spielabschnitt begannen die Badener mit Chrisantus für Fink, so sollte die Aufholjagd gelingen. Paderborn stand weiter tief, verlor zudem rasch Keeper Masuch, der durch Jensen ausgetauscht wurde (52.). Nach einer knappen Stunde Spielzeit wurde es dann wieder brenzlig vor den beiden Toren. Chrisantus und Schäfer brachten ihre Schussversuche aus günstiger Position nicht auf das Tor, im direkten Gegenzug verpasst Krösche die Gelegenheit, den Sack endgültig zuzumachen (59.). Das wurde fast durch den KSC bestraft, doch Akin und Demirtas verpassten im Anschluss zwei aussichtsreiche Gelegenheiten (60.).

Die Angriffsbemühungen des KSC verloren in der Folge an Zielstrebigkeit, Paderborn hatte sich nun besser auf die offensiv ausgerichteten Badener eingestellt und schaffte es, die Hausherren vom eigenen Tor weitgehend fernzuhalten. Die Karlsruher agierten bis zum Strafraum noch gefällig, dann aber blieben die Ideen aus.

Jensen im Gäste-Tor wurde bis in die Schlussphase hinein nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft und verlebte lange einen ruhigen Nachmittag, erst in den letzten Minuten der Partie war seine Aufmerksamkeit wieder gefordert. Zunächst versagten jedoch Tarvajärvi alleine vor dem Tor die Nerven (84.), dann war es eine traumhafte Einzelaktion von Schäfer, die doch noch Karlsruher Hoffnungen aufkommen ließ (88.).

Letztlich wachte der KSC aber viel zu spät auf, Paderborn brachte den nicht unverdienten Auswärtssieg über die Runden und gewann in dieser Saison zum zweiten Mal auf fremden Terrain drei Punkte.

Die Badener empfangen nächsten Sonntag den TSV 1860 München. Zeitgleich spielt Paderborn zuhause gegen den FSV Frankfurt

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Bielefeld - Koblenz 4 - 2


Fort stellt die Weichen
In einer Partie auf durchschnittlichem Niveau beendete Bielefeld seine sieglose Serie und gewann verdient gegen Koblenz. Dabei zeigten die Ostwestfalen zwar spielerisch keine überzeugende Vorstellung, nutzten aber Abwehrfehler der auch im Angriff schwachen TuS konsequent, die nach klarem Rückstand zu spät aufwachte.

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Pavel Fort bejubelt sen Führungstor, Franck Guela feiert mit.
© picture-alliance Bielefelds Coach Thomas Gerstner stellte sein Team nach dem 1:1-Unentschieden bei Hansa Rostock auf drei Positionen um: Schuler, Delura und Guela kamen für Lamey, Halfar und Risgard zum Einsatz.

Bei Koblenz vertraute Trainer Petrik Sander auf dieselbe Startelf, die gegen 1860 ein 2:2-Heimremis erreicht hatte.

Bei der Arminia war in der Anfangsphase die Verunsicherung nach der seit sieben Spielen anhaltenden sieglosen Serie deutlich zu spüren. Vieles blieb gegen eine disziplinierte Gäste-Elf Stückwerk, Ungenauigkeiten bremsten den Spielfluss des Aufstiegskandidaten immer wieder schnell aus. Die TuS versteckte sich nicht, suchte aus guter Ordnung heraus immer wieder schnörkellos den Weg in die Spitze, konnte sich aber wie die Hausherren zunächst nicht aussichtsreich in Position bringen.

Nach holpriger Anfangsviertelstunde ohne zwingende Chancen erzielten die Ostwestfalen wie aus dem Nichts die Führung: Kauf spielte links raus zu Schuler, der sich die Kugel auf den rechten Fuß legte und flankte. TuS-Kapitän Hartmann verlängerte per Kopf unabsichtlich nach hinten, wo Fort die Gunst der Stunde nutzte und aus drei Metern über Paucken hinweg einnickte (23.).

Koblenz versuchte zu reagieren, allein die Mittel fehlten. Lange Pässe auf die einzige Spitze Kapllani waren kein probates Mittel, die beste Abwehr der Liga in Bedrängnis zu bringen.

Die Ostwestfalen agierten keineswegs überzeugend, ein zweiter Abwehrfehler der Gäste spielte der Gerstner-Elf aber in die Karten: Federico tunnelte Gunkel und passte quer auf Kirch, der aus 25 Metern abzog. Der Ball flog in die Mitte des Tores, doch Keeper Paucken entschied sich unerklärlicherweise für die linke Ecke und kam nicht mehr ran (32.).

Die Sander-Schützlinge waren angeschlagen, die Hausherren hatten alles im Griff. Der emsige Guela hatte vor dem Pausenpfiff die letzte Gelegenheit, platzierte die Kugel aber nach schönem Doppelpass mit Fort genau auf Paucken (43.).


Personell unverändert starteten beide Teams Durchgang zwei, in dem bei einsetzenden Schneefall Federico die erste Möglichkeit hatte (53.). Koblenz blieb offensiv harmlos, Kapllanis 25-Meter-Schuss genau auf Eilhoff war die einzige erwähnenswerte Offensivszene (59.).

Besser machte es auf der anderen Seite die Arminia: Federicos Freistoßflanke flog an den zweiten Pfosten, wo Mijatovic ungedeckt in den Fünfer köpfte. Paucken lenkte den Ball vor die Füße von Delura ab, der kompromisslos per Linksschuss unter die Latte traf (60.).

Frühzeitig war die Partie entschieden. Die Arminia blieb am Drücker, die TuS schwamm in der Abwehr, überstand aber einige brenzlige Situationen unbeschadet, auch weil der Aufstiegsaspirant einige Konter zum Ärger ihres Coaches unpräzise ausspielte. Und hinten wurde Bielefeld im Gefühl des sicheren Sieges leichtsinnig, hatte Glück, dass Rahn zwei gute Chancen liegen ließ (70., 76.).

Nachdem bei den Gastgeber Fort und Halfar binnen einer Minute Treffer Nummer vier auf dem Fuß hatten (81.), wurden in der Endphase Erinnerung an das Hinspiel wach, als der Abstiegskandidat in der Schlussphase einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Erfolg umdrehte. Zunächst traf der Ex-Bielefelder Lense aus kurzer Distanz nach Vorlage von Kapllani (84.), in der Schlussminute Hartmann nach Zuspiel des eingewechselten Skela.

Diesmal aber war Koblenz zu spät aufgewacht und kam nicht mehr vor das gegnerische Tor. Anders die Ostwestfalen, die durch Fort den Deckel draufmachten (90.+2).


Die Arminen treten am Samstag beim FC Augsburg zum Aufstiegsduell an. Koblenz empfängt bereits am Freitag Fortuna Düsseldorf.

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...   Erstellt am 26.01.2010 - 16:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cottbus - Duisburg 0 - 1


Baljak verpasst Cottbus den späten Knockout
Mit dem fünften Auswärtssieg in Serie - dem vierten ohne Gegentreffer - schloss der MSV Duisburg nach Punkten wieder zum Tabellendritten aus Augsburg auf und kann weiterhin vom Aufstieg träumen. Cottbus, das früh einen Elfmeter vergab, kassierte nach drei Heimspielen ohne Niederlage erstmals wieder eine Pleite im Stadion der Freundschaft. Über weite Strecken lieferten sich beide Teams ein unterdurchschnittliches Duell, das erst gegen Ende an Fahrt gewann.

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Kein seltenes Bild: Die Kontrahenten - hier Sahan (vo.) und Ziebig bearbeiteten sich lieber gegenseitig, statt den Ball laufen zu lassen.
© picture alliance Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz nahm nach der 1:3-Auswärtsniederlage beim FC Augsburg zwei Änderungen vor. Ziebig und Dum ersetzten den gelbgesperrten Bittroff sowie Rivic.

Auf Duisburger Seite vertraute Trainer Milan Sasic exakt der Elf, die zuletzt den FSV Frankfurt mit 5:0 abgefertigt hatte.

Das Match war gerade drei Minuten alt, als plötzlich helle Aufregung im Duisburger Strafraum herrschte. Weil Tiago im Kopfballduell die Hand zu Hilfe genommen hatte, zeigte Referee Peter Sippel völlig zu Recht auf den Elfmeterpunkt. Jula trat an, fand mit seinem harten aber unplatzierten Linksschuss aber im glänzend reagierenden Starke seinen Meister (5.). Duisburg ließ sich in der Folge die Schrecksekunde nicht anmerken, agierte selbstbewusst und erarbeitete sich in der Anfangsphase Vorteile. Nachdem Caiuby einen ersten Warnschuss abgegeben hatte (12.), bot sich Baljak nach 13 Minuten die dicke Chance zur Führung, der Ex-Mainzer zielte frei vor Tremmel aber knapp am Tor vorbei.

Viel mehr kam von den "Zebras" allerdings nicht. Damit passten sich die Gäste dem durchwachsenen Auftritt der Lausitzer an, die nun zwar besser ins Spiel kamen, von einer guten Leistung aber weit entfernt waren. Eine Shao-Flanke, die Starke immerhin zum Eingreifen zwang (20.), und ein missratenes Schüsschen von Kweuke (27.) strahlten noch am meisten Gefahr aus.

Bis zur Pause blieb es ein zähes Duell, ohne große Aufreger. Als Dum mit einem schönen Pass Kweuke auf die Reise zu schicken versuchte, wäre mehr drin gewesen, hätte der Kameruner die Kugel kontrollieren können (33.). Auf der Gegenseite bot sich Bodzek eine halbwegs ordentliche Gelegenheit, der 24-Jährige köpfte nach einer Grlic-Ecke aber rechts an Tremmels Kasten vorbei (37.).


Duisburg erwischte nach dem Seitenwechsel den besseren Start. Von Sahan bedient, kam Baljak aus 16 Metern frei zum Abschluss, setzte das Spielgerät aber knapp links vorbei (48.). Auf tiefgefrorenen Boden wollte im Stadion der Freundschaft dennoch kein rechter Spielfluss aufkommen. Beide Teams beharkten sich engagiert im Mittelfeld, spielerisch konnten sich die Kontrahenten gegenseitig nur selten in Bedrängnis bringen. Daran änderte auch Vidosic nichts, der in der 52. Minute sein Debüt für den MSV feiern durfte.

Nach einer knappen Stunde bot sich den 6188 tapferen Zuschauern dann aber eines der seltenen Glanzlichter. Shao hob das Leder herrlich in den Lauf von Kweuke, der ganz alleine vor Starke auftauchte, jedoch nur den Innenpfosten des offenstehenden linken Torecks traf (57.).

Langsam wurde es etwas besser, weil beide Teams offensichtlich mit dem einen Zähler nicht zufrieden waren. Nach einer starken Flanke von Dum bot sich Shao eine ausgezeichnete Schussmöglichkeit, der Chinese drosch die Kugel aus zehn Metern aber über den Querbalken (69.).

Tatsächlich nahm das Match in der Schlussphase richtig Fahrt auf. Der für Sahan ins Spiel gekommene Adler scheiterte mit einem Schuss aufs kurze Eck ebenso an Tremmel (77.) wie wenig später Bodzek per Kopf (79.). Auf der anderen Seite verzog der eingewechselte Rivic (82.), bevor Kweukes Versuch nach einem Konter neben das Tor abgefälscht wurde (84.). Nachdem Andersen Sekunden vor der dem Ende der regulären Spielzeit die Großchance zum Siegtreffer für die Gäste hatte liegen lassen, machte es Baljak in der Nachspielzeit doch noch besser. Vidosic lenkte eine Veigneau-Flanke genau in den Lauf seines Sturmpartners, und der Winterneuzugang behielt frei vor Tremmel die Nerven - die Entscheidung.




Cottbus gastiert am kommenden Freitag bei der SpVgg Greuther Fürth, Duisburg empfängt zeitgleich den FC St. Pauli.

kicker.de





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