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...   Erstellt am 06.02.2009 - 20:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Rostock 3 - 3



Standards retten die Alemannia
Hansa Rostock stand am Aachener Tivoli nach 75 ausgezeichneten Minuten ganz knapp vor seinem ersten Auswärtsdreier, gab in der Schlussviertelstunde gegen dezimierte Aachener aber einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand. Während die Eilts-Elf spielerisch überzeugte, profitierten die nie aufgebenden Hausherren von ihren Standards, die letztlich den Punkt sicherten.


Aachen und Rostock lieferten sich ein packendes Duell. Hier fährt Polenz (li.) Fillinger in die Parade.
© picture alliance Aachens Trainer Jürgen Seeberger, der unter der Woche seinen Vertrag am Tivoli verlängert hatte, änderte seine Elf nach der 0:1-Niederlage in Wiesbaden auf einer Position. Olajengbesi kehrte nach abgesessener Gelbsperre für Lagerblom ins Team zurück.

Rostocks Coach Dieter Eilts nahm nach der 0:1-Heimpleite gegen Duisburg zwei Wechsel vor. Lisztes und Dorn saßen auf der Bank, Bartels und erstmals von Beginn an Kroos bildeten das Sturmduo.

Die abstiegsbedrohten Gäste begannen forsch, wirkten keineswegs verunsichert und bereiteten Aachen durch frühes Pressing Probleme. Schon nach drei Minuten hatte die Eilts-Elf die dicke Chance zur Führung, Fillinger legte sich nach einem ausgezeichneten Pass von Bartels alleine vor Stuckmann das Leder aber zu weit vor. Retov bot sich die Möglichkeit zum Nachschuss, setzte die Kugel aber vorbei.

Es entwickelte sich ein munterer Zweitligakick, in dem Rostock seine bisherige Auswärtsschwäche völlig vergessen ließ. Bis auf zwei Unsicherheiten von Keeper Hahnel stand die Defensive weitgehend ordentlich, während im Angriff besonders die agilen Kroos, Retov und Bartels für mächtig Schwung sorgten. Von Kroos bedient, köpfte Bartels drüber (9.), Retov hatte Pech, dass sein Schuss knapp neben das Tor abgefälscht wurde (16.). Acht Minuten später parierte Stuckmann gegen Retov, nachdem Kroos' Schuss zuvor geblockt worden war (24.).

Dann aber hatte auch die Alemannia ihre erste gute Möglichkeit, als die Rostocker Defensive Nemeth vergaß, der seinen Kopfball aus wenigen Metern jedoch genau in Hahnels Arme setzte (25.). Das bessere Team blieb aber die Elf von der Ostsee, bei der in der Folge vor allem Bartels Stuckmann auf Trab hielt. Erst scheiterte der Rostocker per Flachschuss am Keeper (31.), dann hatte er die ganz große Chance zum 0:2. Nachdem der Aachener Keeper einen weiteren Versuch von ihm abwehren konnte, hatte Bartels die Nachschussgelegenheit, setzte den Ball aus wenigen Meter gegen den am Boden liegenden Keeper aber am Tor vorbei (35.).

Die Schlussphase des ersten Abschnitts hatte es dann in sich. Erst köpfte Milchraum nach einer Polenz-Flanke aus fünf Metern völlig unbedrängt nur an den Pfosten (44.), dann musste der Flankengeber noch vor der Pause zum Duschen. Polenz kam im Mittelfeld gegen Bartels klar zu spät und traf den Rostocker auch, dennoch war die Rote Karte von Schiedsrichter Frank eine wohl zu harte Bestrafung (45.).

Rostock knüpfte nach dem Wiederanpfiff genau dort an, wo die Eilts-Elf vor der Pause aufgehört hatte. Gegen nun die Defensive lockernde Alemannen, bei denen Daun Milchraum ersetzte, brachte ein früher Konter Erfolg. Kroos und Bartels hatten nur noch Vukovic vor sich und spielten den Aachener aus, ehe Bartels zum 0:2 vollstreckte (51.). Den dezimierten Hausherren gelang aber die schnelle Antwort. Dauns Freistoß von der linken Seite landete bei Auer, der, mit viel Platz ausgestattet, zum 1:2 einköpfte (52.).

Zu zehnt wollte die Seeberger-Elf, bei der Holtby und Debütant Oussalé zur weiteren Verstärkung der Offensive kamen, den Ausgleich, musste sich aber vor Rostocker Kontern in Acht nehmen. Oczipka traf per Freistoß nur den Pfosten (65.), drei Minuten später verpasste er aus halblinker Position das 1:3. Beide Mannschaften mussten nun dem Kräfte raubenden Duell Tribut zollen, dennoch hatte Rostock noch genug Energie für einen weiteren tollen Spielzug. Lisztes setzte Schöneberg in Szene, der sofort nach innen passte, wo Bartels mit seinem zweiten Tor auf 1:3 erhöhte (76.).

In der Schlussphase bewies Aachen Moral und fand dank seiner gefährlichen Standards tatsächlich zurück ins Spiel. Erst segelte ein Holtby-Freistoß aus dem Halbfeld vorbei an Freund und Feind ins lange Eck (81.), ehe ein weiterer ruhender Ball - diesmal von Fiel getreten - den Ausgleich brachte. Vukovic kam mit dem Kopf an das Leder, das Hahnel zwar noch an den Pfosten lenken konnte, von wo die Kugel aber hinter die Linie sprang (87.). Es war der Schlusspunkt eines mitreißenden Spiels, in dem Hansa zwei Punkte liegen ließ.

Aachen empfängt am Sonntag zu Hause den 1. FC Nürnberg, Rostock trifft am Montag ebenfalls vor heimischem Publikum auf den SC Freiburg.

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Freiburg - Osnabrück 4 - 1

Rodionov krönt Startelf-Debüt
Der SC Freiburg marschiert weiter in Richtung Bundesliga und war auch von einem lauf- und einsatzfreudigen VfL Osnabrück nicht zu bremsen. Die Breisgauer benötigten eine lange Anlaufzeit, sorgten aber spätestens mit einer tollen zweiten Hälfte für klare Verhältnisse. Ein starkes Startelf-Debüt gab der Weißrusse Rodionov, der allerdings verletzt vom Feld musste.


Vorteil Freiburg: Jäger (re.) setzt sich gegen Osnabrücks Außenverteidiger Thomik durch.
© picture alliance Beim SC Freiburg gab es im Vergleich zum jüngsten 2:0-Sieg bei 1860 folgende personelle Änderung: Neuzugang Rodionov feierte sein Debüt in der Startelf, er ersetzte den Gelb-gesperrten Idrissou.

Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte nach dem 2:2 zu Hause gegen St. Pauli Heidrich für den ebenfalls Gelb-gesperrten Peitz.

Die abstiegsbedrohten Osnabrücker versteckten sich beim Tabellenführer keineswegs, suchten den Weg in die Spitze, leisteten sich aber zu viele ungenaue Abspiele. Freiburg kombinierte gefällig und kam durch Rodionov auch zur ersten Chance, der Kopfball des Weißrussen aus zehn Metern ging aber knapp links vorbei (8.).

Der VfL präsentierte sich lauf- und einsatzfreudig, machte es den Breisgauern so schwer wie möglich. Der Sportclub, in der Abwehr sattelfest, hatte mehr Spielanteile, rannte sich aber ein ums andere Mal fest.

Es war ein Geduldsspiel, die Strafräume nahezu verwaist, das Geschehen spielte sich fast ausnahmslos im Mittelfeld ab. Beide Teams zeigten eine aufmerksame Defensivleistung und ließen im Angriff die nötigen Ideen und Impulse vermissen.

Die Partie war mitunter völlig zerfahren, der Ballbesitz wechselte manchmal viermal in zehn Sekunden. Die Intensität war hoch, die Kreativität niedrig. So resultierte folgerichtig die bis dahin beste Chance aus einem Standard: Schuster zirkelte einen Freistoß über die Mauer, aber um Zentimeter links am Tor von Wessels vorbei (38.).

In der Schlussphase der ersten Hälfte drehte Freiburg auf! Butscher passte in die Mitte zu Bechmann. Der Blondschopf nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an und verwandelte aus neuen Metern mit einem Fallrückzieher ins rechte Eck (40.). Drei Minuten später lenkte Wessels einen tollen Schuss von Jäger mit den Fingerspitzen an die Latte.

Und der Sportclub legte nach Wiederanpfiff gleich nach: Schuster brachte einen Freistoß von links nach innen zu Rodionov, der völlig alleingelassen aus fünf Metern einköpfte (47.).

Die Breisgauer spielten nun von einer Last befreit auf. Doch der VfL steckte nicht auf, bewies große Moral und suchte sein Heil in der Offensive. Dadurch ergaben sich jedoch Freiräume für Freiburger Konter. SC-Torschütze Rodionov musste wegen einer Knöchelverletzung nach Zweikampf mit Heidrich vorzeitig vom Feld (65.), der Debütant erhielt Standing Ovations.

Wie aus heiterem Himmel verkürzte Osnabrück: Geißler brachte eine Ecke von rechts nach innen, die Freiburger Abwehr klärte per Kopf. Doch 25 Meter vor dem Tor lauerte Manno, nahm den Ball mit rechts volley und knallte ihn ins rechte Eck (68.). Freiburgs Antwort folgte aber postwendend: Abdessadki flankte mit Übersicht von der linken Grundlinie zurück an die Strafraumgrenze zu Schuster, der den Ball elegant annahm und aus 15 Metern ins linke Eck schoss (69.).

Die Freiburger sprühten vor Spielfreude und hatten auch den Torhunger noch nicht gestillt: Bechmann legte mit Übersicht von rechts zurück zu Schwaab, der aus 13 Metern überlegt links unten zum 4:1 einschoss (79.).

Freiburg tritt am 20. Spieltag am Montag in Rostock an, Osnabrück ist bereits am Sonntag zu Hause gegen Mainz im Einsatz.

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Koblenz - Frankfurt 1 - 3

Koblenz steckt unten fest
Platz 18 gegen Platz 16 hieß es am 19. Spieltag in Koblenz. Doch wer eine kampfbetonte Partie erwartete, wurde über weite Strecken enttäuscht. Beide Mannschaften zeigten besonders im ersten Durchgang, dass sie schön Fußball spielen können. Der FSV kam nach Rückstand zurück und verwaltete im spielerisch schwächeren zweiten Durchgang den verdienten Sieg, welcher in den Schlussminuten mit dem dritten Treffer endgültig besiegelt wurde.


Schlussmann Yelldell konnte trotz guter Paraden die Niederlage gegen Frankfurt nicht abwenden.
© dpa Koblenz' Trainer Uwe Rapolder musste nach dem enttäuschenden 0:0 in Oberhausen auf zwei Akteure verzichten. Bajic fehlte aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre und Wiblishauser wegen Problemen mit der Wade. Richter und Stieber ersetzten sie. Außerdem spielte Djokaj anstelle von Kuqi. Auf der gegnerischen Seite blieb Frankfurts Coach Tomas Oral ebenfalls nicht von Ausfällen verschont. Nach dem 4:0-Heimsieg gegen Ahlen musste er sowohl Noll (Gelb-Sperre), Husterer (Krankheit) als auch Bencik (Muskelfaserriss) ersetzen. Kirian, Klitzpera und Cenci durften von Beginn an spielen.

Beide Mannschaften begannen diese für den Abstiegskampf wichtige Partie äußerst vorsichtig. Folglich versuchte man in den ersten Spielminuten erst einmal, Sicherheit ins eigene Passspiel zu bringen. Die TuS konnte sich jedoch zusehends in der Hälfte der Gäste festsetzen. Auch die erste Großchance hatte die Truppe von Uwe Rapolder zu verbuchen. Forkel flankte von rechts und Djokaj setzte das Leder an die Latte (17.). Im Gegenzug scheiterte Oualid Mokhtari per Kopf nach Kreuz-Flanke am schnell reagierenden Yelldell (18.).

Nach einer zwischenzeitlich ansehnlichen Phase mit zwei guten Torchancen verlor die Partie wieder etwas an Fahrt. Doch die Hausherren schlugen eiskalt zu: Nach einer schönen Stieber-Flanke legte Djokaj das Leder mustergültig mit dem Kopf auf Krontiris ab, der ohne Zögern aus 16 Metern mit links abzog. Sein strammer Schuss schlug unhaltbar rechts oben unter dem Querbalken ein (27.). Die Führung für die TuS war insgesamt verdient, jedoch kam sie zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend.

Vom FSV musste offensiv nun deutlich mehr kommen. Und sie ließen auch nicht lange auf die passende Antwort warten. Youssef Mokhtari legte einen Freistoß aus gut 25 Metern quer zu Kreuz, der sich das Spielgerät einmal vorlegte und anschließend den Ball mit links aus halblinker Position in den rechten Winkel jagte (35.). Kurze Zeit später dann sogar die Führung für die Hessen: Oualid Mokhtari behauptete sich resolut im Zweikampf gegen Hartmann und flankte von rechts in die Strafraummitte. Das Leder ging an Freund und Feind vorbei, so dass Cenci am langen Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste (38.). In der Folge wirkten die Hausherren etwas geschockt, hatten aber noch vor dem Wechsel die Chance zum Ausgleich durch Krontiris (42.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren engagiert aus der Kabine und hatten prompt gute Möglichkeiten zum schnellen Ausgleich. Zuerst scheiterte Cha am gut positionierten Frankfurter Schlussmann Klandt (53.). Kurz darauf konnte Kreuz eine Stieber-Flanke in der Strafraummitte in letzter Sekunde vor dem eingewechselten Talent Fischer klären (54.). Der FSV verlegte sich auf eine solide Defensive und lockte die TuS aus der eigenen Hälfte, um über Konter die Entscheidung herbeizuführen.

In der Schlussviertelstunde ließen die Hessen nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft von Trainer Tomas Oral verschleppte immer wieder das Tempo und spielte das Spiel souverän zu Ende. Die Koblenzer wirkten zwar durchaus bemüht und stemmten sich gegen die Niederlage, jedoch fehlten ihnen in der Offensive einfach die nötigen Mittel, um gegen selbstbewusste Frankfurter die Wende herbeizuführen. In den Schlussminuten fiel die endgültige Entscheidung. Miklolajczak flankte von links an den langen Pfosten. Shapourzadeh erzielte per Direktabnahme den dritten Treffer (85.).

Für beide Teams geht es am kommenden Freitag in der Fremde weiter. Koblenz muss hierbei nach Wiesbaden reisen und Frankfurt trifft auf Fürth.

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Mainz - 1860 2 - 2



Lauth sorgt für verdienten Lohn
Der 1. FSV Mainz 05 und der TSV 1860 München teilten sich in einer unterhaltsamen und spannenden Partie letzten Endes gerecht die Punkte. Nach starker Mainzer Anfangsphase fanden die Oberbayern immer besser ins Spiel und machten mit großem Kämpferherz verdientermaßen einen Zwei-Tore-Rückstand wett. Für Mainz war es im neunten Heimspiel die sechste sieglose Partie.


Enge Duelle: Mainz' Noveski setzt sich gegen Sven Bender vom TSV 1860 im Luftkampf durch.
© picture alliance Bei Mainz gab es im Vergleich zum jüngsten 1:1 in Lautern folgende personelle Änderungen: Borja und Neuzugang Buckley (von Dortmund) spielten an Stelle von Löw und Pekovic (5. Gelbe Karte) in der Startelf. Bungert musste kurzfristig wegen Magen-Darm-Problemen passen, für ihn spielte Svensson.

1860-Trainer Marco Kurz brachte nach dem 0:2 gegen Freiburg Neuzugang Rukavina (von Dortmund), Ghvinianidze, Danny Schwarz und Schäffler für Thorandt, Berhalter, Lars Bender (Muskelfaserriss) und Rösler.

Traumstart für Mainz, aber auch für Buckley! Der Ex-Dortmunder passte scharf mit links in die Mitte zu Heller, der volley aus zwölf Metern ins linke Eck einschoss (4.)! Keine Chance für "Löwen"-Keeper Tschauner.

Mainz sprühte in den ersten zehn Minuten vor Spielfreude und brachte die Münchner immer wieder in Verlegenheit. Buckley führte sich gut ein, Feulner trieb das Spiel an. Die Rheinhessen waren wacher und schneller, physisch und psychisch. Dem TSV gelang dagegen kaum einmal eine zusammenhängende Kombination, die FSV-Abwehr war zunächst jederzeit Herr der Lage.

Die 60er-Fans mussten eine Viertelstunde warten bis zur ersten Chance: Bierofka vernaschte links im Strafraum Hoogland und schoss aus zwölf Metern an den linken Pfosten! Der Mainzer Angriffsschwung war nun ein wenig dahin, die 60er defensiv nun besser geordnet. Nach Balleroberung setzte die Kurz-Elf zu schnellen Kontern an.

Mainz spielte die Angriffe nicht sauber zu Ende, leistete sich zu viele ungenaue Anspiele. Flanken in den Strafraum fanden den Adressaten lange nicht. Bis zur herrlichen Freistoß-Hereingabe Feulners, die Borja aus vier Metern einschoss (34.). Die Münchner steckten aber keineswegs auf, sondern antworteten prompt: Ghvinianidze schoss an den linken Pfosten, Schäffler fälschte den Nachschuss von Danny Schwarz entscheidend zum 1:2 ab (37.).

Bis zum Seitenwechsel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit Vorteilen für die Oberbayern. Mit Glück und Geschick rettete der 1. FSV den Vorsprung in die Pause.

Beide Teams suchten nach Wiederanpfiff ihr Heil in der Offensive, mit Vorteilen für den TSV. Er gab keinen Ball verloren und kämpfte um jeden Quadratzentimeter des Platzes. Die 60er hatten ein kleines Chancenplus, wenn auch Mainz durch Bancé die beste Gelegenheit besaß. Der 15-Meter-Schuss des Stürmers aus Burkina Faso ging um Zentimeter rechts vorbei.

Nach einer Stunde mussten Beda und Bender bei den Münchnern nach einem Zusammenprall verletzt vom Feld, es kamen Ledgerwood und Berhalter. Einen Bruch im Spiel gab es aber nicht. Im Gegenteil: Weite Flanke von der rechten Seite in den Strafraum, Lauth war am schnellsten und köpfte aus zehn Metern ins rechte Eck (66.). Der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich.

Eine Viertelstunde vor Schluss brachte 1860-Trainer Kurz mit Rösler für Danny Schwarz noch mehr nominelle Offensivpower, wollte die drei Punkte am Bruchweg. Das Spiel war enorm spannend, wogte hin und her. Beide Teams hielten sich nicht lange im Mittelfeld auf, sondern suchten den gegnerischen Strafraum.

In den Schlussminuten war der Wille hüben wie drüben zwar noch vorhanden, die Kräfte aber schwanden. Den Aktionen fehlte die Präzision, die Abspiele kamen nicht mehr an, die Luft ging ein wenig aus.

Mainz muss am kommenden Sonntag in Osnabrück ran. Ohne Heller, der seine 5. Gelbe Karte sah. Der TSV 1860 ist am Sonntag zu Hause gegen Ahlen gefordert.

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Ingolstadt - Oberhausen 0 - 0


Magerkost zur Jubiläumsfeier
In einem mäßigen Aufsteigerduell trennten sich der FC Ingolstadt und Rot-Weiß Oberhausen mit einem torlosen 0:0. Nach der Klatsche in Fürth wollte FCI-Trainer Thorsten Fink von seinem Team "etwas sehen", doch sein Team zeigte ihm über weite Strecken nur fußballerische Magerkost. Oberhausen hatte meist mehr vom Spiel, war jedoch im Abschluss nicht zwingend genug. Somit blieb die große Sause zum fünfjährigen Bestehen des FC Ingolstadt zumindest auf dem Platz aus.


Keine mitreisende Partie in Ingolstadt. Hier geben sich immerhin Gerber und Falkenberg im Kampf um den Ball Mühe.
© picture-alliance Nach dem 1:6-Debakel in Fürth krempelte Trainer Torsten Fink seine Abwehr fast komplett um: Für Keidel, Wenczel und Reinhard kamen Schwarz, Neunaber und Gerber. Zudem fehlte Karl (Gelbsperre), für den Hagmann spielte. Jungwirth fand sich auf der Bank wieder und wurde durch Demir als Verstärkung in der Offensive ersetzt. Auf Seiten von Oberhausen fehlte gegenüber dem 0:0 gegen Koblenz de Cock wegen Knieproblemen, für ihn brachte Trainer Jürgen Luginger Pappas. Zudem kam Schüßler für den gesperrten Terranova.

In der Anfangsphase hatten die Ingolstädter noch etwas mehr vom Spiel und auch den ersten guten Angriff zu verzeichnen: Leitl rannte mit dem Ball seinen Bewachern auf und davon, flankte schließlich von der rechten Seite nach innen. Aber Lokvenc kam nicht richtig zum Kopfball und der nachgerückte Demir zu spät (14.).

In der Folge wurden die Gastgeber jedoch immer passiver, fanden sich in der gegnerischen Hälfte oft im Abseits wieder (mitunter gleich mit mehreren Spielern) und ließen dem Gegner immer mehr Raum. Die sehr strukturiert auftretenden Oberhausener wurden so im Tuja-Stadion zur spielbestimmenden Mannschaft, waren jedoch im Abschluss zu harmlos. Die beste Chance für die Kleeblätter hatte Lüttmann in der 30. Minute: Nach einem Spielzug über Falkenberg und Kaya verfehlte er knapp das Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die ohnehin mäßige Partie weiter. Oberhausen zwar weiter mit dem Zug zum Tor, ließ jedoch die in der ersten Halbzeit gezeigte Präzision vermissen.

Ingolstadt kam in der 66. Minute auch wieder zu einem Torschuss (der letzte war in der 21. Minute!): Aygün versuchte es nach Zuspiel von Gerber und bewacht von drei Abwehrspielern mit einem aufs Tor gestocherten Ball, den Pirson problemlos aufnehmen konnte.

In der Folge war etwas mehr Bemühen beim FCI zu erkennen. Die Luginger-Elf beschränkte sich in der Offensive nun weitgehend auf Standard-Situationen und die Oberbayern konnten das Spiel wieder ausgeglichener gestalten. Allerdings ohne dabei zu glänzen oder gar sich zwingende Torchancen zu erspielen. Pirson brauchte nur selten einzugreifen, meist hatten seine Vorderleute die Situation bereits bereinigt. So endete die alles andere als hochklassige Partie mit einem leistungsgerechten 0:0.

Beide Teams führen somit mit je 22 Zählern in der Tabelle punktgleich das untere Tabellendrittel an. Am kommenden Sonntag steht Ingolstadt der schwere Gang nach Kaiserslautern bevor, Oberhausen empfängt bereits am Freitag den FC St. Pauli.

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Duisburg - Wehen 2 - 1


Kouemaha lässt "Zebras" träumen
Der MSV Duisburg setzte sich dank zweier Treffer von Kouemaha und Makiadi mit viel Mühe vor eigenem Publikum knapp gegen den Abstiegskandidaten Wehen Wiesbaden durch und feierte den ersten Heimsieg nach vier vergeblichen Anläufen. Die Frank-Elf war dabei über die gesamte Spielzeit ein gleichwertiger Gegner. Die "Zebras" verbessern sich durch den Erfolg in der Tabelle auf den sechsten Rang, sind unter Coach Peter Neururer weiter ungeschlagen.


Verdienter Lohn: Torschütze Kouemaha holt sich den Dank von Mitspieler Grlic (re.) ab.
© picture-alliance MSV-Coach Peter Neururer beließ nach dem 1:0-Sieg in Rostock seine Startelf unverändert. Makiadi, erfolgreichster Schütze der "Zebras" konnte nach überstandenen Problemen an der Patellasehne auflaufen. Gäste-Coach Wolfgang Frank sah nach dem 1:0-Sieg gegen Aachen ebenfalls keinen Grund, sein Team umzustellen. Es liefen bei Wehen Wiesbaden die gleichen elf Akteure auf wie vor Wochenfrist.

Ohne großes Abtasten begann eine temporeiche Partie zwischen den beiden Kontrahenten. Keine sechs Minuten waren gespielt, da sorgte Kouemaha für den ersten Paukenschlag. Korzynietz zirkelte eine Ecke mit dem linken Fuß maßgenau an den Fünfmeterraum, der Kameruner setzte lehrbuchmäßig zum Fallrückzieher an und überraschte Walke im Gästegehäuse. Ein Traumtor!

Und der MSV, zuvor über 300 Minuten ohne Heimtor, wollte sogleich mehr. Tiffert hatte den zweiten Treffer auf dem Fuß, traf aber nur den Innenpfosten. Von dort prallte der Ball exakt in Walkes Arme zurück (7.). Doch die Gäste zeigten sich von der Duisburger Anfangsoffensive wenig beeindruckt, kämpften sich - nach zuletzt zwei siegreichen Spielen voller Selbstbewustsein - in das Spiel hinein.

Die "Zebras" ließen der Frank-Elf nach der Führung aber auch zu viel Raum, zogen sich zurück und suchten über Konter den nächsten Torerfolg. Es kam anders. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld wollte die Neururer-Elf auf Abseits spielen - das misslang völlig, da Kouemaha nicht mitspielte! Ziemer fand sich plötzlich alleine vor Starke wieder, gab überlegt quer auf den ebenfalls alleingelassenen Schönheim, der das Spielgerät mühelos über die Linie drückte (27.).

Das Spiel war nun wieder ausgeglichen - Chancen ergaben sich jetzt auf beiden Seiten. Die "Zebras" zeigten sich vor allem nach Standards unsicher, Wehen Wiesbaden versuchte es meist aus der Distanz. Ein Konter vor eigenem Publikum bescherte dann dem MSV die Halbzeitführung. Grlic nahm Heller auf dem linken Flügel mit, der gab umgehend quer und Makiadi traf von der rechten Strafraumseite in die Maschen (39.). Bestand hatte der Vorsprung zum Kabinengang aber nur, da Schiedsrichter Christian Dingert nach einem Duell zwischen Brzenska und Siegert nicht auf Strafstoß entschied (42.) und Schönheim per Aufsetzer nur das Aluminium traf (44.).

Zum zweiten Durchgang setzte Regen an der Wedau ein, doch tat das dem schwungvollen Spiel keinen Abbruch. Verschnaufpause gab es keine, es ging munter weiter. Die Neururer-Elf sah sich unverändert den gefährlichen Angriffen der Gäste ausgesetzt. Doch Siegert (50., 53.) verpasste zweimal knapp, Ziemer scheiterte ebenfalls aus aussichtsreicher Position (67.).

Duisburgs erste gefährliche Szene datierte aus Minute 70 durch Makiadi, dessen wuchtiger Rechtsschuss allerdings rechts vorbeirauschte. Die Partie blieb hart umkämpft, viele enge Duelle prägten das Bild auch in der Schlussphase. Wolfgang Frank brachte in Stroh-Engel und Koen zwei weitere Offensive auf das Feld, setzte nun alles auf eine Karte. Fast hätte sich das auch ausgezahlt, doch Stroh-Engels Schuss aus dem Gewühl verpasste dem MSV-Kasten nur um Zentimeter (78.).

Wehen Wiesbaden drückte in den letzten Minuten mit Macht, wollte um jeden Preis den Ausgleich erzielen. Doch trotz aller Bemühungen reichte es nicht mehr zum Punktgewinn. Ein wenig platzierter Kopfball von Stroh-Engel (84.) und ein Distanzschuss von Ziemer (90. +1)entpuppten sich noch als beste Gäste-Chancen. Der MSV feierte nach zuvor vier vergeblichen Anläufen wieder einen Heimsieg.

Duisburg muss nun reisen. Es geht in den Süden der Republik, am Sonntag gastiert die Neururer-Elf in Augsburg. Wehen Wiesbaden empfängt bereits am Freitag zu Hause die TuS Koblenz zu einem brisanten Kellerduell.

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Ahlen - Augsburg 2 - 1


Tolles Solo von Großkreutz
Augsburgs Serie ist gerissen: Die Fuggerstädter mussten sich in einer Partie auf schwachem Niveau Ahlen unglücklich geschlagen geben. Der FCA zeigte im ersten Durchgang mehr Initiative und ging kurz vor der Pause verdient in Führung. Kurz nach Wiederanpfiff glich Rot-Weiss per unberechtigtem Elfmeter aus. Eine tolle Einzelleistung von Großkreutz brachte kurz vor Schluss die Entscheidung.


Trotz geschlossener Augen behält Marcel Busch (Ahlen) gegen Michael Thurk (FCA) den Durchblick.
© picture-alliance Ahlens Coach Christian Wück brachte im Vergleich zur 0:4-Pleite in Frankfurt drei Neue: Für den an einer Bänderverletzung laborierenden Stammkeeper Lenz spielte diesmal Langerbein, für Döring und Stahlberg standen Heithölter und Reus in der Anfangself.

Bei Augsburg schickte Trainer Holger Fach nach dem 0:0 gegen Nürnberg an Stelle von Hdiouad Mölzl auf den Rasen.

Nach einem schnellen Abseitstreffer von Augsburgs Werner (2.), dem das Schiedsrichtergespann richtigerweise die Anerkennung versagte, blieb das Spiel in der Folge ohne weitere Torszenen. Bei trübem Wetter - leichte Schnee- und Graupelschauer hatten vorübergehend eingesetzt - passte sich die Partie den äußeren Bedingungen an.

Die Strafräume blieben auf beiden Seiten nahezu verwaist, die Offensivaktionen Stückwerk, Ungenauigkeiten und fehlendes Tempo prägten die Partie. Erst da Costas Kopfball aus fünf Metern nach Werners Freistoßvorlage brachte erstmals ernsthaft Gefahr (20.).

Zwar hatten die Fuggerstädter, die das technisch bessere Team waren, im weiteren Verlauf leichte optische Vorteile, konnten aber die sichere Defensive von Rot-Weiss kaum in Verlegenheit bringen. Auf der anderen Seite war von der Wück-Elf im Angriff nichts zu sehen, Konter blieben schon im Ansatz stecken.

Da Costa schoss nach Möhrles Kopfballvorlage aus fünf Metern am Tor vorbei, stand aber dabei nach Ansicht des Linienrichters im Abseits - auf der Gegenseite schaffte Busch immerhin vom rechten Strafraumeck die erste Torannäherung der Wersestädter (33.).

Die kassierten dann kurz vor der Pause noch den Rückstand: Nach einem Befreiungsschlag von Heithölter drosch Werner den Ball fast von der Mittellinie vors gegnerische Tor, wo Möhrle frei vor Langerbein die Nerven behielt und am Keeper aus 13 Metern vorbei die Führung erzielte (43.).

Ohne personelle Wechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter. Und Ahlen war schnell zurück im Spiel: Nach Kläseners zu robustem Einsatz kurz vor der Strafraumgrenze gegen Reus - bereits im ersten Durchgang ereignete sich ein ähnlicher Zweikampf - entschied Referee Schößling zu Unrecht auf Elfmeter. Toborg verwandelte sicher (53.).

Der Ausgleich bescherte den Hausherren vorübergehend Rückenwind. Toborg hätte seinem zwölften Saisontreffer fast noch einen folgen lassen, doch Sinkala rettete für den bereits geschlagenen Keeper Neuhaus kurz vor der Linie (57.).

Der FCA fing sich in der Folge wieder, Großkreutz spitzelte dem einschussbereiten Werner am Fünfmeterraum den Ball gerade noch vom Fuß (67.). Bei gleichverteilten Spielanteilen strich Toborgs Schrägschuss knapp über den Balken (69.), genau wie auf der Gegenseite da Costas Knaller aus 20 Metern (73.).

Die Schlussviertelstunde leitete ein nicht anerkannter Treffer Sinkalas, bei dessen Kopfball Möhrle im Abseits stand, ein (78.). Eine Energieleistung von Großkreutz sollte kurz vor Schluss die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber bringen: Nach Diagonalpass von Toborg erlief sich der zukünftige Dortmunder den Ball an der Eckfahne, tunnelte Müller, ging im Strafraum an Sinkala vorbei und traf per Linksschuss ins lange Eck (88.). Die Negativserie von Rot-Weiss ist mit dem ersten Dreier nach vier Niederlagen in Serie damit beendet.

Ahlen reist am Sonntag nach München zu 1860, Augsburg empfängt zu Hause den MSV Duisburg.

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Pauli - Fürth 0 - 3


St. Pauli kann Fürth nicht stoppen
Die SpVgg Greuther Fürth setzt ihren Siegeszug auch am Millerntor fort. Die Franken brachten dem FC St. Pauli nach einer vor allem in der ersten Hälfte starken Vorstellung die erste Heimniederlage bei. Erneut brachte ein früher Treffer das Kleeblatt auf die Siegerstraße. Während die Fürther wieder ein Stückchen näher an den Aufstieg rücken, bleibt St. Pauli im Mittelfeld hängen.


Fürther Jubel: Biliskov gratuliert dem Torschützen Reisinger.
© picture alliance St. Paulis Trainer Holger Stanislawski wechselte nach dem 2:2 in Osnarbrück auf drei Positionen: Für den verletzten Weigelt spielte Biermann. Gouiffe à Goufan und Hoilett saßen auf der Bank. Dafür rutschten Ludwig und Hennings in die erste Elf. Greuther Fürths Coach Benno Möhlmann musste nach der 6:1-Gala gegen Ingolstadt zwei Mal verletzungsbedingt wechseln: Ilicevic und Biliskov ersetzten Sararer und Meichelbeck.

Fürth entwickelt sich zum Spezialisten der frühen Treffer und ging auch in St. Pauli wieder früh in Führung. Reisinger setzte sich unwiderstehlich rechts gegen Gunesch durch und bediente Ilicevic, der keine Mühe hatte, zu vollstrecken (8.). St. Pauli antwortete mit wütenden Angriffen auf den Rückstand, doch die Franken hielten ihren Kasten sauber. Erst rettete Loboué gegen Trojan (10.), dann verfehlte Hennings haarscharf (15.).

Nach einer halben Stunde legte Reisinger für die Kleeblätter nach. Nach einer Flanke von Felgenhauer klärte Morena gegen Allagui, doch Reisinger stand goldrichtig und ließ Hain aus sechs Metern Entfernung keine Abwehrmöglichkeit (30.).

In der Folge ging beim FC St. Pauli fast nichts mehr. Haas (33.) und Allagui (40.) hätten die Führung sogar weiter ausbauen können. Kurz vor der Pause hatte Bruns die Chance, die Gastgeber wieder ins Spiel zu bringen. Nach einem Trikotzupfer von Biliskov gegen Trojan entschied Schiedsrichter Schmidt auf Strafstoß. Doch den halbhoch geschossenen Elfmeter wehrte Loboué klasse ab.

Im zweiten Durchgang passierte nicht mehr viel. St. Pauli mühte sich, hatte auch mehr vom Spiel, doch zwingende Aktionen hatten Seltenheitswert. Die Fürther Defensive um den starken Keeper Loboué stand sicher. Und als die Fürther Nummer eins einmal geschlagen war, stand Kapitän Felgenhauer auf der Torlinie goldrichtig (61.).

In der Schlussminute gelang der SpVgg sogar noch das dritte Tor. Eine Flanke des eingewechselten Schröck verwertete Reisinger mit dem Kopf zu seinem zweiten Treffer. Schon gegen Ingolstadt hatte der Angreifer doppelt getroffen.

Der FC St. Pauli muss nach der ersten Heimniederlage am Freitag in Oberhausen antreten. Fürth erwartet nach vier Siegen in Folge ebenfalls am Freitag den FSV Frankfurt, immerhin auch mit zwei Dreiern in die Rückrunde gestartet.

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...   Erstellt am 09.02.2009 - 22:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nürnberg - Lautern 3 - 0

Mintal setzt den Schlusspunkt
In einer vor allem in der ersten Hälfte unterhaltsamen Partie gewinnt der 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Kaiserslautern auch in der Höhe verdient mit 3:0. Von Beginn an gingen beide Mannschaften hohes Tempo und kamen zu zahlreichen Torchancen, die der Club, der über eine Stunde in Überzahl spielen durfte, im Vergleich zu den "Roten Teufel" besser verwertete und sich letztlich im Aufstiegsrennen eindrucksvoll zurückmeldete.


Torjubel: Nürnbergs Eigler (re.) wird von seinem Mitspieler Boakye beglückwünscht.
© picture-alliance Nürnbergs Trainer Michael Oenning musste im Vergleich zur Nullnummer in Augsburg auf den nach Leverkusen abgewanderten Charisteas sowie auf den an einer Grippe erkrankten Mnari verzichten. Eigler und Perchtold ersetzten diese beiden. Zudem räumte Bieler seinen Platz für Reinartz, für den es ein ganz besonderer Tag war. Der im Winter von Bayer Leverkusen verpflichtete U19-Nationalspieler feierte sein Debüt im Profifußball.

Kaiserslauterns Coach Milan Sasic plagten auch Personalsorgen. Ouattara, der beim 1:1 zu Hause gegen Mainz in der Innenverteidigung spielte, musste krankheitsbedingt passen. Vertreten wurde er von Hornig. Darüber hinaus erhielten Fabian Müller, Kotysch und Jendrisek den Vorzug vor Sam, Demai und Husejinovic.

Das Spiel begann gleich ziemlich munter. Bereits nach drei Minuten musste Nürnbergs Schlussmann Schäfer eingreifen. Nach einer Ecke von links setzte sich Amedick im Kopfballduell gegen Reinartz durch, zog aber gegen Schäfer den Kürzeren. Im Gegenzug fiel dann aber das Tor: Eine butterweiche Frantz-Flanke von der linken Seite landete bei Eigler, der sich bedankte und per Kopf das 1:0 erzielte (4.).

Nach dem Rückstand war der 1. FC Kaiserslautern etwas konsterniert, erholte sich aber schnell von dem Schock und drängte nun auf den Ausgleich. Die "Roten Teufel" sorgten vor allem nach Standards für Furore im Nürnberger Strafraum. Doch Lakic scheiterte per Kopf an der Reaktion von Club-Keeper Schäfer (10.), Paljic erging es mit einem Schussversuch aus 17 Metern nicht besser (12.), und Hornig jagte das Leder drüber (17.).


Gezerre: Nürnbergs Boakye (li.) im Luftkampf mit Bugera.
© picture-alliance Die Nürnberger machten es dagegen besser: Boakye setzte sich wunderbar im Strafraum der Lauterer durch und passte mit viel Übersicht in die Gasse zu Frantz, der sich freigelaufen hatte. Der 22-Jährige bedankte sich und jagte den Ball aus sieben Metern in die Maschen (23.).

Der Club war nun klar im Aufwind und hätte nur fünf Minuten später das 3:0 erzielen müssen. Eigler wurde von Hornig im Strafraum zu Fall gebracht, Schiedsrichter Marc Seeman zeigte auf den Punkt und ließ den Verursacher mit Rot vorzeitig duschen gehen. Pinola trat an, vergab aber gegen Lauterns Schlussmann Robles, der sich für die richtige Ecke entschieden hatte (28.). Danach kamen die Franken zu zahlreichen Einschussgelegenheiten, gingen aber viel zu fahrlässig damit um. Mintals Freistoß aus 25 Metern klärte Lauterns Keeper Robles (35.), Perchtold köpfte drüber (36.) und Boakye verzog vollkommen (41.).

FCK-Trainer Milan Sasic reagierte und brachte zur Pause Fuchs und Sam für Paljic und Dick, doch auch diese beiden konnten zunächst keine Akzente setzen. Die Nürnberger blieben tonangebend, jedoch gingen sie nicht mehr so hohes Tempo. Die Oenning-Elf verlegte sich auf Spielkontrolle, mussten aber ab der 49. Minute ohne Frantz auskommen. Bei einem Zusammenprall mit Lauterns Schlussmann Robles verletzte sich der Mittelfeldmann am rechten Fuß und musste durch Judt ausgewechselt werden.

Dem Spiel der Franken tat dies jedoch keinen Abbruch, sie kontrollierten Ball und Gegner, suchten aber weiterhin die Entscheidung, gingen dabei aber nicht allzu hohes Risiko. In der 77. Minute fiel der Treffer dann doch: Kluge passte mit viel Übersicht von der linken Seite in den Lauf von Mintal, der aus elf Metern halbrechter Position ins lange Eck vollendete und damit den 3:0-Endstand besorgte.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Sonntag wieder um Punkte. Nürnberg reist nach Aachen zur Alemannia, Die "Roten Teufel" bekommen es zu Hause mit Ingolstadt zu tun.

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