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...   Erstellt am 20.01.2012 - 22:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gladbach - Bayern 3 - 1


Eiskalter Herrmann verdirbt Bayerns Pläne

Wie zu Saisonbeginn zog der FC Bayern München auch im Rückspiel beim Klassiker gegen Borussia Mönchengladbach den Kürzeren und stolperte diesmal im ausverkauften Borussia Park. Mit 3:1 feierte die Favre-Elf einen hochverdienten Erfolg und setzt auch im Jahr 2012 den Höheflug in der Liga fort. Gladbach rückt durch den Erfolg bis auf einen Punkt an den Rekordmeister heran.


Gladbachs Trainer Lucien Favre musste gegen den FC Bayern auf den gesperrten Abwehrspieler Dante (5. Gelbe) verzichten. Von den Winterneuzugängen nahm Ring auf der Bank Platz.

Auch Bayern-Coach Jupp Heynckes hatte zum Rückrundenauftakt einen prominenten Ausfall zu verzeichnen. Der Franzose Ribery war nach einer Ampelkarte gegen Köln noch nicht spielberechtigt. Die Angriffsreihe der Oberbayern bildeteten so Robben, Müller und Kroos. In der Spitze wirbelte Gomez.

Nach wenigen Spiezügen übernahmen die Bayern die Initiative im Borussia-Park. Gladbach zog sich bei Ballbesitz der Münchner weit zurück, stand tief in der eigenen Hälfte und lauerte auf Konter, während die Münchner mehr in die breite als in die Spitze spielten: Der Weg vor des gegners Tor war schlichtweg konsequent zugestellt.

Das Taktieren war dann nach elf Spielminuten beendet. Bayerns Schlussmann Neuer leistete sich ohne größere Not einen kapitalen Fehler, schob den Ball genau vor die Füße von Reus, als alle Welt einen langen Ball erwartete. Der künftige Dortmunder bedankte sich aus 32 Metern mit einem gezielten Schuss ins leere Tor.

Mit der Führung wuchs die Sicherheit im Spiel der Gastgeber, die während der gesamten ersten Halbzeit nur noch eine brenzlige Situation überstehen mussten. Als Robben auf dem rechten Flügel gefühl eine Flanke auf Gomez zirkelte und Schlussmann ter Stegen mit einer Glanztat noch zur Ecke retten konnte. Was danach kam, wehrte der VfL Borussia mit viel Elan und überlegt ab (14.).

Die Münchner leisteten sich vermehrt leichte Fehler im Aufbau, tappsten dazu vermehrt in Gladbachs Abseitsfalle (13., 16., 20.), verlegten sich in der Folge auf Weitschüsse von Tymoshchuk (27., 24.) und Kroos (40.) und bekamen so noch vor der Pause die zweite richtig kalte Dusche. Hanke spielte Herrmann bei einem Konter mustergültig frei, alleine vor Neuer entschied der sich für einen platzierten Schuss ins linke untere Eck und sorgte so für den 2:0-Halbzeitstand (41.).


Gleich nach dem Wiederanpfiff mussten die Münchner eine Schrecksekunde überstehen. Reus war seinen Bewachern entwischt, lief von rechts auf den Strafraum zu und brachte dann den Querpass zum völlig freistehenden Arango nicht an den Mann (48.). Im Anschluss blieb alles wie gehabt: Gladbach stellte sich umgehend wieder in der eigenen Hälfte auf, nahm die laufintensive Abwehrarbeit wieder ernst.

Die Bayern wussten sich weiterhin nicht wirklich zu behelfen. Nur Ansätze von Gefahr waren auszumachen, richtig eingreifen musste Gladbachs sicher wirkender Schlussmann ter Stegen kaum einmal. Auch die Hereinnahme von Alaba für Tymoshchuk (57.) sowie von Rafinha für Boateng (66.) brachte wenig Besserung. Stattdessen bestätigte Reus mit einem Traumpass auf Herrmann seinen derzeit hohen Stellenwert. Der Rest war dann gegen völlig düpierte Münchner Formsache - Neuer wurde umkurvt und zum 3:0 überwunden (71.).

Es war die Entscheidung in diesem Spiel, trotz Schweinsteigers schneller Reaktion nach einer Ecke, die erstmals an diesem Abend für Verwirrung im Abwehrverbund der Favre-Elf sorgte. Das 1:3 (76.) war jedoch nichts weiter als Makulatur. Gladbachs Spieler wehrten sich auch noch gegen die letzten, verzweifelten Angriffe des Tabellenführers und feierten nach dem Schlusspfiff ausgelassen mit den eigenen Anhängern im ausverkauften Stadion die drei Punkte und ein klasse Spiel. Gladbachs Höhenflug hält weiter an.

Gladbachs Rückserie wird am Sonntag, 29. Januar (17.30 Uhr) in Stuttgart fortgesetzt. Einen Tag zuvor treten die Bayern um 15.30 Uhr vor eigenem Publikum gegen Wolfsburg an.

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...   Erstellt am 21.01.2012 - 18:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Augsburg 1 - 0


Ginter rettet Freiburg den Dreier

Der SC Freiburg betrieb viel Aufwand, wurde aber erst spät belohnt. Nachwuchsspieler Ginter brachte erst in der Schlussphase die Heimelf gegen offensiv enttäuschende Augsburger in Führung. Der FCA verlängert damit seine schwarze Serie im Breisgau. In sieben Spielen konnten die bayerischen Schwaben keinen Punkt in Freiburg holen. Nicht einmal ein Tor war ihnen vergönnt.


Freiburgs neuer Trainer Christian Streich trat mit einem runderneuerten Team an. Cissé und Butscher haben den Verein verlassen, Bastians und Nicu wurden nicht mehr berücksichtigt, Abdessadki wurde gar suspendiert. Dazu fehlten noch Dembelé (Akrika-Cup) und Schuster (entzündeter Nerv). Mit Diagné und Lumb standen zwei Neuzugänge in der Startelf. Dazu kamen noch Sorg aus der zweiten Mannschaft und Jendrisek, der Cissé ersetzen sollte. Alles in allem also vier Änderungen im Vergleich zum 1:4 gegen Dortmund am 17. Spieltag. FCA-Coach Jos Luhukay konnte dagegen auf eine ruhige Winterpause zurückblicken. Mit Moravek (ausgeliehen von Schalke 04) kam nur ein Neuzugang. Dagegen fand man für Möhrle, Mayer und Thurk neue Arbeitgeber. Im Vergleich zum 1:1 gegen den HSV zum Abschluss der Vorrunde gab es nur zwei Wechsel in der Augsburger Anfangself: Jentzsch kehrte nach Verletzung für Amsif (Afrika-Cup) ins Tor zurück und Callsen-Bracker spielte für Sankoh.

Freiburg begann mit viel Druck und übernahm das Kommando im Mittelfeld. Die Abwehr der Gäste stand aber solide und ließ in der Anfangsphase keine Möglichkeiten für die Hausherren zu. Im Gegenteil: Die erste gute Chance hatten die Gäste. SCF-Torwart Baumann war unter einer Ecke hindurch gesegelt. Über Umwege kam der Ball zu Oehrl. Bei dessen Kopfball aus acht Metern war der Keeper aber wieder auf dem Posten (12.).


Die Freiburger ließen sich davon nicht beirren. Sie kontrollierten das Spiel und warteten auf die Chancen, die sich ergeben sollten. Ein Unterfangen, dass ihnen vom Aufsteiger zunächst leicht gemacht wurde, da die Gäste im Aufbau den Ball viel zu schnell und leicht verloren. Andererseits konnten die Hausherren mit ihrem Übergewicht im Mittelfeld wenig anfangen, da sie nach wie vor an der Augsburger Abwehr scheiterten. Ein einziges Mal schafften es die Gastgeber in der ersten halben Stunde die Defensive der Gäste auszuhebeln. Putsila tauchte nach einem Flum-Zuspiel frei im Strafraum auf. Der Freiburger zögerte jedoch zu lange, so dass die Gäste-Verteidigung klären konnte (18.).

Nachdem in der 36. Minute Sorg nach Klasse-Doppelpass mit Flum an Jentzsch gescheitert war, schienen die Breisgauer den Glauben an den Führungstreffer verloren zu haben. Die Streich-Schützlinge betrieben zwar immer noch bedeutend mehr Aufwand im Spiel nach vorne als die Gäste, doch Torchancen für die Heimelf waren nicht zu verzeichnen. Lediglich ein Verzweiflungs-Schuss von Flum in der 43. Minute landete in den Armen von Jentzsch, stellte den Keeper aber nicht gerade vor unlösbare Probleme. Nachdem die Augsburger in der Vorwärtsbewegung gar nichts mehr zu Stande brachten blieb es folgerichtig beim 0:0 zur Pause.

Personell unverändert begannen beide Teams den zweiten Durchgang und auch am Spiel selbst änderte sich wenig. Der SCF versuchte viel, aber den Breisgauern gelang vor dem Tor wenig. Nicht einmal Fehler der Gäste-Hintermannschaft konnten die harmlosen Freiburger Stürmer nutzen. Jendrisek hatte gleich zwei Mal eine Möglichkeit nach Fehlern von de Jong (51.) und Verhaegh (54.), konnte aus den Situationen aber kein Kapital schlagen.

Die Luhukay-Elf machten auch in der zweiten Halbzeit wenig Anstalten im Spiel nach vorne viel zu bewegen. Die meisten Bälle wurden bereits im Aufbau verloren. Das Passspiel krankte an Ungenauigkeit, so dass Baumann im Freiburger Tor einen ruhigen Nachmittag verbrachte.

In der 65. Minute brachte SC-Coach Christian Streich Reisinger für Jendrisek. Dadurch erhöhte sich der Druck auf die FCA-Abwehr noch einmal, und es stellten sich gute Möglichkeiten für die Hausherren ein.

Zunächst köpfte Caligiuri einen Schmid-Freistoß knapp am Tor vorbei (69.), dann beförderte Makiadi einen Kopfball knapp über das Tor (70.). Die Streich-Elf blieb dran, hatte aber kein Glück. In der 73. Minute verfehlte Schmid das Tor knapp und in der 76. Minute reagierte Jentzsch prächtig gegen einen Schuss von Reisinger.

Die Hausherren ließen nach all den verpassten Möglichkeiten nicht die Köpfe hängen und wurden für ihr engagiertes Spiel in der Schlussphase belohnt: Lumb brachte einen Freistoß hoch in den Freiburger Strafraum. Dort fühlte sich kein Verteidiger für den eingewechselten Ginter zuständig. Der 18-jährige Nachwuchsmann des SCF ließ sich die Chance nicht nehmen, behielt die Nerven und köpfte unhaltbar ein (88.).

Die Augsburger konnten in den verbleibenden wenigen Minuten den Schalter nicht mehr von Abwehrschlacht auf Angriff umlegen. Jentzsch verhinderte sogar noch eine höhere Niederlage mit einer guten Parade gegen einen Makiadi-Freistoß (90.+2.).

Beide Teams haben bereits in der kommenden Woche richtungsweisende Spiele gegen direkte Konkurrenten. Freiburg tritt am Sonntag, 29. Januar (15.30 Uhr) in Mainz an, während Augsburg am Samstag, 28. Januar (15.30 Uhr) gegen Kaiserslautern auflaufen wird.

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...   Erstellt am 21.01.2012 - 18:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hoffenheim - Hannover 0 - 0


Vor den Toren Ebbe - 96 punktet in Hoffenheim

Auch im neuen Jahr will Hannover der zweite Auswärtserfolg der Saison nicht gelingen. Aber trotz des Fehlens von gleich mehreren Stammkräften kam die Slomka-Elf bei ihrem Besuch bei der TSG Hoffenheim zu einem Teilerfolg. Bei teils widrigen Wetterbedingungen hatten beide Kontrahenten in einer nicht wirklich berauschenden Partie vor den Toren zu wenig zu bieten und trennten sich leistungsgerecht mit 0:0.

Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski konnte zur Winterpause mit Sandro Wieser (Basel) und Stefan Thesker (Enschede) zwei Neuverpflichtungen willkommen heißen. Beide Akteure fanden sich jedoch nicht im Kader wieder.

Hannovers Coach Mirko Slomka plagten derweil zum Start in die Rückserie ernste Perosnalprobleme. Schlaudraff meldete sich kurzfristig krank, Schulz (Faserriss in der Wade) und Pinto (irritierter Rückennerv) fehlten verletzt. Haggui und Ya Konan weilten beim Afrika-Cup. So feierte Royer sein Startelfdebüt, Eggimann stand ebenfalls erstmals in dieser Spielzeit in der Anfangsformation.

Beide Mannschaften gingen von Beginn an in einer ausgewiesen fairen ersten Halbzeit hohes Tempo und traten engagiert auf. Hannovers teils drastische Umstellungen machten sich dabei kaum wirklich bemerkbar. So konnte sich auch keines der Teams wirkliche Vorteile herausspielen, auch die Chancen waren ähnlich paritätisch verteilt.

Stoppelkamp machte dabei für die Niedersachsen den Anfang, vertändelte aber eine gute Einschussmöglichkeit, als er sich den Ball noch auf den rechten Fuß legte (6.). Auf der Gegenseite kam dafür Ibisevic nicht mehr an das Spielgerät, verpasste aber nach kluger Vorarbeit von Mlapa nur um wenige Zentimeter das erste Tor des Tages (11.). Der Bosnier fiel in der Folge zunächst unangenehm auf, als er nach leichtem Kontakt mit Pogatetz im Strafraum allzu sensationell fiel. Schiedsrichter Dingert ahndete die Schwalbe nicht, ließ sich aber auch genauso wenig in die Irre führen (19.).


Kurz zuvor hatte Stindl 1899-Keeper Starke vor eine erste ernsthafte Bewährungsprobe gestellt (18.), die dieser aber ebenso souverän abwehrte wie sein Pendant auf der Gegenseite. Ibisevic war im Sechzehner mustergültig freigespielt worden, Zielers Fußspitze wehrte den Schuss gerade noch rechtzeitig ab (25.).

Hoffenheim drehte jetzt kurzzeitig etwas auf, zeigte sich präsenter in den Zweikämpfen und spielte direkter. Beck (28.), Salihovic (31.) und erneut der Kapitän der Kraichgauer (36.) kamen so aus der Distanz zu Versuchen, die aber allesamt ihr Ziel verfehlten. So blieb es bis zur Halbzeit torlos.

In der Kabine hatte offenbar Hannovers Coach die etwas antreibenderen Worte gewählt. Zumindest kamen seine Spieler konzentriert aus den Stadionkatakomben zurück auf das Feld und meldeten sofort Ansprüche auf die drei Punkte an. Stoppelkamp tat sich dabei hervor, hatte aber mehr als zwei abgeblockte Schüsse nicht vorzuweisen (48., 49.).

Vor den Toren hielten sich anschließend - trotz großen Einsatzes - beide Angriffsreihen vornehm zurück. Lediglich nach einer Flanke von Pander deutete Royer Torgefahr an, kam aber hier einen Schritt zu spät. Beide Trainer reagierten nun auch personell, zogen ihren ersten Joker. Johnson kam für Mlapa (66.), Hannovers Chahed ersetzte Royer (68.).

Doch neuen Schwung brachte dies nicht, das Pattspiel auf dem Rasen setzte sich bis in die Schlussphase fort. Lediglich Johnson prüfte zumindest mit einem nicht wirklich genauen Schuss Zieler, doch der reagierte wie schon im ersten Durchgang sicher (84.). Es blieb letztlich bei einer nicht unverdienten Punkteteilung, da beide Vertretungen vor dem gegnerischen Tor nicht genug Durchschlagskraft entwickeln konnten.

Hoffenheim tritt nun am kommenden Samstag (28. Januar, 15.30 Uhr) in Dortmund gegen den Deutschen Meister an. Hannover setzt die Rückserie bereits tags zuvor am Freitagabend (20.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Nürnberg Club fort.

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...   Erstellt am 21.01.2012 - 18:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schalke - Stuttgart 3 - 1


Souveräner Schalker Sieg gegen harmlosen VfB

Dank eines verdienten 3:1 gegen den VfB Stuttgart zieht Schalke 04 an Punkten mit Tabellenführer Bayern München gleich. Die "Königsblauen" gingen früh in Führung und bauten den Vorsprung gegen wenig durchschlagskräftige Schwaben in der zweiten Hälfte sukzessive aus.


Bei Schalke 04 setzte Huub Stevens mit dem aus Hoffenheim gekommenen Obasi auf einen Winterzugang in der Startelf. Nicht mehr im Kader stand dagegen Jan Moravek, der an den FC Augsburg ausgeliehen worden war. Holtby (Syndesmosebandverletzung), Jones (Sperre), Kluge (Meniuskusoperation) und Farfan (Trainingsrückstand) standen nicht im Kader.

Ohne Neuen in seiner Aufstellung begann dagegen Bruno Labbadia beim VfB Stuttgart: Der von Albirex Niigata (Japan) ausgeliehenen Deutsch-Japaner Sagai nahm auf der Bank Platz. Verteidiger Bicakcic schloss sich im Winter Zweitligist Eintracht Braunschweig an. Boka (Elfenbeinküste), Bah und Traoré (beide Guinea) sind mit ihren Nationalteams beim Afrika-Cup tätig und fehlten daher ebenso wie Gentner (Hüftbeuger gezerrt), Gebhart (Bauchmuskelzerrung), Delpierre (Trainingsrückstand) und Boulahrouz (Hüftmuskelzerrung).

Schalke startete druckvoll in die Partie und ging bereits in der 3. Minute in Führung. Nach einem Eckball von der linken Seite köpfte Höwedes in zentraler Position unbedrängt Richtung Tor. Matip beförderte den Ball schließlich aus kurzer Distanz über die Linie. Fünf Minuten später war der Ball bereits zum zweiten Mal im Stuttgarter Tornetz. Doch Huntelaars Abstauber nach einem Fuchs-Freistoß zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht (8.). Zwar befand sich der Niederländer bei Fuchs' Freistoß auf gleicher Höhe. Matip jedoch, der auf diese Weise Verteidiger Maza leicht behinderte, stand im Abseits.


Nach der starken Anfangsphase ließ der Druck der Gelsenkirchener deutlich nach. Stuttgart kam besser ins Spiel, hatte jedoch gegen die gut gestaffelte Schalker Defensive große Mühe, um überhaupt in die Nähe des S04-Strafraum zu kommen. So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe Harnik mit der ersten guten VfB-Chance aus spitzem Winkel im Strafraum Unnerstall zu einer Parade zwang.

Pech für die "Königsblauen" dann in der 32. Minute: Höger und Höwedes prallten im Mittelfeld mit den Köpfen zusammen. Der Schalke-Kapitän spielte nach kurzer Behandlungspause zunächst weiter, musste dann aber noch vor der Pause gegen Metzelder ausgewechselt werden (42.). Mit der verdienten Führung für die Stevens-Elf ging es in die Pause.
Papadopoulos und Draxler erhöhen

Nach weitgehend ereignislosen ersten zehn Minuten im zweiten Durchgang sorgte Schalke für die ersten beiden Highlights. Erst schickte der nach der Pause für Baumjohann gekommenene Draxler Huntelaar steil, dessen Abschluss im Strafraum von Ulreich gerade noch zum Eckball abgewehrt wurde. Nach der Draxler-Ecke köpfte Papadopoulos dann aus zentraler Position zum 2:0 für S04 ein (57.).

In der Folge setzte Bruno Labbadia mit Schieber und Okazaki für Kvist und Harnik auf mehr Offensive. Doch gefährlicher blieben die Schalker. Huntelaar und Draxler vergaben in der 67. Minute frei vor Ulreich das 3:0. Wenige Minuten später hatten die Gelsenkirchener allerdings Glück, dass Fuchs eine von Papadopoulos abgefälschte Hereingabe von Schieber gerade noch vor der Torlinie entschärfte (71.).

Eine Traumkombination zwischen Marica, Raul, Huntelaar und Torschütze Draxler, der Ulreich aus etwa 14 Metern überwand, führte zum vorentscheidenden 3:0 in der 80. Minute. Zwar kam der VfB kurz vor Schluss noch zum Anschlusstreffer - Okazaki staubte nach Hajnals Pfostentreffer ab (87.) -, doch die Stuttgarter konnten den Erfolg der selbstbewussten Schalker dennoch nicht mehr in Gefahr bringen.

Schalke spielt am kommenden Samstag, 28. Januar (18.30 Uhr) in Köln, Stuttgart empfängt tags darauf Gladbach (17.30 Uhr).

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Wolfsburg - Köln 1 - 0


Polter versüßt Magaths Debütantenball

Der nahezu völlig umgekrempelte VfL Wolfsburg ist mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Die Niedersachsen gewannen gegen den 1. FC Köln in einem unterhaltsamen Spiel am Ende verdient mit 1:0, hatten das allerdings keinem Winterneuzugang zu verdanken. Magath blieb damit zum 14. Mal in Folge gegen die Rheinländer ungeschlagen und fuhr gegen den FC zugleich den sechsten Sieg in Serie ein.


Felix Magath hatte in der Winterpause fleißig eingekauft. Gleich acht Verstärkungen durfte der VfL-Trainer begrüßen - allerdings schaffte es nicht jeder in die Startelf der Niedersachsen. Mit Jiracek (Viktoria Pilsen), Vieirinha (PAOK Saloniki), Felipe Lopes (Nacional Funchal/Portugal) und Ricardo Rodriguez (Zürich) feierten jedoch vier Neue ihr Debüt beim VfL. Sio (FC Sion) fand sich auf der Bank wieder. Für Magath, der ohne Mandzukic (Lungenverletzung) auskommen musste, war es eine besondere Partie, da es sein 471. BL-Spiel war. Damit überholte er Hennes Weisweiler in der ewigen Rangliste der Bundesliga-Trainereinsätze und sprang auf Rang fünf. Vor ihm liegen noch Udo Lattek (522), Jupp Heynckes (591), Erich Ribbeck (569) und Otto Rehhagel (820).

Die Kölner hingegen zeigten sich bisher eher zurückhaltend in der Einkaufspolitik. So bekam FC-Coach Stale Solbakken mit Mikael Ishak (Assyriska FF Södertälje/Schweden) nur einen Neuen, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Dafür war Novakovic wieder fit und stürmte gleich gemeinsam mit Podolski. Jajalo musste weichen. Mit Sereno (Gelb-Sperre) und Jemal (Afrika-Cup) fehlten zwei wichtige Spieler in der Viererkette.


Die Wolfsburger erwischten einen glänzenden Start und ergriffen vom Fleck weg die Initiative. Durch konsequentes Pressing und vehementes Flügelspiel sorgten die Niedersachsen für viel Betrieb in der Kölner Deckung, die durch Träsch (4.), Dejagah (5.) und Koo (6.) rasch in Bedrängnis gebracht wurde. Der VfL war klar besser, hatte dann aber gleich mehrfach Pech, da ihm Schiedsrichter Tobias Welz zwei Elfmeter verweigerte. Zuerst übersah er ein klares Trikotziehen von Eichner an Dejagah (8.) und kurz darauf ein Foul von Brecko an Schäfer (13.).

Danach wachten die "Geißböcke" jedoch auf, gestalteten die Begegnung offener und kamen in der Folge sogar zu den besseren Chancen. Podolski scheiterte mit seinem Heber am knapp vor der Linie stehenden Madlung (21.), Sekunden später zog Novakovic aus kurzer Distanz gegen Benaglio den Kürzeren, ehe Geromel nach einem gefühlvollen Podolski-Freistoß knapp rechts vorbei schoss (22.). Mittlerweile war es ein absolut ausgeglichenes Duell, das viel Tempo zu bieten hatte - und weitere Einschussgelegenheiten. Dejagahs Schuss wurde geblockt (28.), während Vieirinha knapp verzog (29.). Bis zum Halbzeitpfiff blieb es eine unterhaltsame Begegnung, die allerdings keine weiteren Hochkaräter zu bieten hatte.
Vieirinhas Bundesligadebüt ist nach 45 Minuten beendet



Magath reagierte zum Seitenwechsel und brachte mit Polter einen frischen Stürmer, der zuvor weitgehend unauffällige Vieirinha blieb draußen. Der zweite Durchgang präsentierte sich einem vergleichbaren Licht wie der erste - viel Tempo, viel Engagement, aber keine Tore! Zuerst konnte Clemens einen Blackout der VfL-Defensive nicht nutzen (48.), während auf der Gegenseite Rodriguez (50.) und Dejagah (59.) an Rensing nicht vorbei kamen.

Mit fortwährender Spieldauer erhöhten die "Wölfe" den Druck und sorgten vor allem über rechts über Träsch und Dejagah ein ums andere Mal für Wirbel. Die bis dahin wohl beste Gelegenheit wurde allerdings über links vorbereitet. Weil Polter in erstklassiger Position aber verstolperte, blieb es weiter beim 0:0. Magath brachte mit Sio einen weiteren Debütanten und musste dann eine Schrecksekunde überstehen: Novakovic vergab freistehend aus elf Metern (76.)! Im Gegenzug machte Sio mit einem satten Schuss, den Rensing entschärfte, auf sich aufmerksam (77.). Kurz darauf musste Kölns Keeper dann aber doch hinter sich greifen: Träsch flankte präzise von rechts nach innen zu Polter, der schneller als Geromel war und aus kurzer Distanz mustergültig per Kopf einnetzte (78.).

Bis zum Schluss blieb es ein unterhaltsames Match, da beide Mannschaften weiter ihre Chance suchten. Weil aber Dejagah nach feinem Sio-Pass vergab (84.) und auf der Gegenseite der kurz zuvor eingewechselte Bundesligadebütant Ishak zu ungenau war (86.), blieb es letztlich beim knappen 1:0-Sieg der Wolfsburger.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Samstag weiter, allerdings zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Wolfsburg muss um 15.30 Uhr in München antreten, während die Kölner im Abendspiel auf Schalke treffen.

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Nürnberg - Hertha 2 - 0


Cohen als Doppel-Retter, Maroh macht alles klar

Nicht schön, aber erfolgreich: So das Fazit nach Nürnbergs nicht unverdientem Sieg gegen Hertha in seinem 1000. Bundesligaspiel. Nach ausgeglichenem ersten Durchgang war die Führung des Club kurz vor der Pause gegen den spielerisch reiferen Aufsteiger schmeichelhaft. Im kampfbetonten und größtenteils unansehnlichen zweiten Durchgang waren dann die Mittel der "Alten Dame" bei Michael Skibbes Debüt bis auf wenige Ausnahmen untauglich, um die sichere Abwehr der Hausherren ernsthaft zu gefährden.


Nürnbergs Coach Dieter Hecking hatte zum Start der Rückserie mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen: Feulner und Chandler fehlten wegen Sperre, mit Judt, Klose und Pinola weitere Akteure aus diversen Gründen. Nachdem auch die Neuzugänge Balitsch (Muskelfaserriss) und Gonzalez (Kreuzbandriss) ausfielen, fand sich Hegeler auf der Rechtsverteidigerposition wieder. Mit Hlousek stand ein Winterneuzugang in der Startelf.

Die Hertha verpflichtete zwar keine neuen Spieler, dafür mit Michael Skibbe für Markus Babbel aber einen neuen Coach, der bei seinem Debüt mit Franz (Kreuzbandriss), Mijatovic (Sprunggelenksverletzung) und Raffael (Rotsperre) auf potenzielle Startelfkandidaten verzichten musste. Hubnik und Janker bildeten das Innenverteidiger-Duo, Ronny ersetzte seinen Bruder.

In Nürnberg erlebten die Fans bei nasskalter Witterung zunächst eine gleichverteilte Partie. Hertha hatte zu Beginn etwas mehr Struktur im Spiel als der diesmal im 4-4-2 nominell etwas offensiver aufgestellte Club, ohne dabei gefährlich zu werden.

Anders die Hecking-Elf, die nach Hlouseks Freistoß durch Wollscheid bald die erste nennenswerte Offensivszene hatte (6.). Wenig später hätte Didavi fast Lells Patzer bei einem Konter genutzt, doch Kraft war auf dem Posten (12.).

Das Konzept der Franken sah schnelles Spiel in die Spitze vor, dabei ging den Gastgebern aber die Präzision ab. Die Hauptstädter hatten mehr Ballbesitz, und nach und nach wurden die Kombinationen der technisch besseren Gäste sicherer. Und mündeten in eine Doppelchance: Ramos verpasste Eberts Hereingabe im Fünfer knapp, setzte aber nach und legte auf Niemeyer zurück, der am gut parierenden Schäfer scheiterte (23.).

Nun übernahmen die Skibbe-Schützlinge klar das Kommando, paarten Zweikampfstärke und reifere Spielanlage, während die Fehlerquote beim Altmeister stieg. Lasogga (30.) und Ronny (35.) konnten leichtfertige Ballverluste der Gastgeber vor dem eigenen Sechzehner nicht ausnutzen. Zwar hatte Eigler noch eine gute Kopfballchance (32.), über die spielerische Dominanz des Aufsteigers konnte dies aber nicht hinwegtäuschen.

Die Pausenführung des FCN war so auch schmeichelhaft: Nach Hlouseks schlecht getretenem Freistoß brachte Simons' gewonnenes Kopfballduell gegen Niemeyer Esswein in Ballbesitz. Der Flügelflitzer lief noch ein paar Schritte und zog aus 22 Metern von halblinks ab. Hubnik fälschte leicht per Kopf ab, und die Kugel landete im rechten Eck (43.).


Mit Ben-Hatira für Ronny startete die "Alte Dame" in den zweiten Durchgang, der äußerst verhalten begann. Beide Teams lieferten sich ein Fehlpassfestival sondersgleichen, Hertha machte gegen eigentlich zu passive Nürnberger viel zu wenig.

Auf Chancen warteten die Anhänger auf Grund der Unzulänglichkeiten der Kontrahenten bis zur 59. Minute vergeblich. Dann aber musste es eigentlich 2:0 stehen, doch Pekhardt scheiterte nach der ersten gelungenen Kombination der Franken freistehend vor Kraft an der glücklichen Fußabwehr des Keepers.

Das hätte sich nicht viel später fast gerächt, doch Cohen mutierte sowohl gegen Hubniks Kopfball als auch Niemeyers Nachschuss auf der Linie zum Retter in der Not (66.).

Nach dem Zwischenhoch mit den beiden Möglichkeiten rauschte das Niveau in der Folge wieder in den Keller. Längst heiligte beim Club der Zweck die Mittel, der nur noch mit weiten Bällen agierte. Die Abwehr des FCN aber funktionierte, so dass die Skibbe-Elf auch in der Schlussphase nie wirklich Druck aufbauen konnte.

Ein Standard sorgte schließlich für das 2:0: Hlouseks Freistoßflanke rauschte durch den Fünfer, Maroh musste am zweiten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten (85.). Dies war die Entscheidung, weil Hubnik kurz vor Schluss seine zweite Chance im Spiel nicht nutzen konnte (89.).

Nürnberg reist am Freitag, 27. Januar (20.30 Uhr), zum Gastspiel nach Hannover, während die Hertha am Samstag, den 28. Januar (15.30 Uhr) das Nordderby gegen Hamburg bestreitet.

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Lautern - Bremen 0 - 0


Pfosten und Latte retten Werder

Die Torflaute des 1. FC Kaiserslautern hält auch im neuen Jahr weiter an. Magere dreizehn Treffer bleiben auf der Habenseite verbucht, gegen den SV Werder Bremen kam zumindest ein Zähler in der Tabelle hinzu. Das Treffen zwischen Pfälzern und Norddeutschen geriet dieses mal spannend: Gleich zweimal rettete das Aluminium für die Gäste, einmal hielt es die Gastgeber im Rennen. Unschön wurde es im ersten Durchgang, als Bremens Prödl das Feld verletzt verlassen musste.

Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz setzte von seinen drei Winterneuzugängen nur den Polen Swierczok ein. Wagner durfte gegen seinen alten Verein aufgrund einer Vereinbarung im Vertrag nicht teilnehmen, Jörgensen nahm mit Sprunggelenkproblemen auf der Bank Platz.

Bremens Coach Thomas Schaaf musste da schon weitaus mehr in die Aufstellungsplanung investieren. Wolf befand sich auf dem Sprung in die Sonne Monacos, Naldo hatte es am Knie, Mielitz fehlte mit Schulterprellung, Hunt war weiterhin Rotgesperrt und Marins Leiste machte Beschwerden. So kam Youngster Trybull zu seinem Bundesligadebüt, auf der Bank fanden sich nur fünf Spieler wieder.

Kaiserslautern begann stürmisch. Werder musste bereits nach zwei Minuten einmal kräftig durchatmen, als Wiese sich nach einer Flanke verschätzte und Kouemaha einen Kopfball knapp über die Latte setzte. Es war der Auftakt für emotionale erste 45 Minuten, die zunächst Vorteile für die Gastgeber vorgesehen hatten. Der FCK versuchte es vor allem über die außen, doch Kouemaha (6.) und Swierczok (10.) verpassten im Zentrum knapp.

Die Hanseaten wussten sich erst nach und nach dem Druck der Hausherren zu entziehen. Erst nach einer knappen Viertelstunde kam die Schaaf-Elf besser ins Spiel und auch zu eigenen Vorstößen. Derweil prüfte Swierczok Wiese vergebens noch einmal aus der Distanz (19.).

In der Folge dann der Aufreger in Durchgang eins. Rosenberg setzte nach butterweicher Ekici-Flanke einen Kopfball an den rechten Pfosten, verpasste auch die zweite Chance aus aussichtsreicher Position und den nachsetzenden Prödl traf dann das Schicksal in Form von Kouemahas Fuß mitten im Gesicht (22.). Blutend blieb der Österreicher im Strafraum liegen und musste dann gegen Routinier Silvestre ausgetauscht werden (28.).

Es dauerte aber nicht lang, ehe die ruppig geführte Partie wieder an Fahrt aufnahm. Vor der Pause hatte sich Lautern wieder auf die Offensive besonnen, Swierczok (42.) und Kouemaha (43.) wirbelten fast nach Belieben im Sechzehner des Gegners, aber als Dick Tifferts freistoß tückisch verlängerte musste sich Wiese schon sehr arg strecken. Bremens Keeper lenkte den Ball mit Glück noch an den Pfosten und von dort sprang er wieder zurück in Wieses Arme (44.). Die Schaaf-Elf unternahm auch noch einmal einen Anlauf - Ignjovski zog alleine vor Trapp den Kürzeren gegen Lauterns Schlussmann (45.).
De Wit trifft die Latte - Werders Konter sitzen nicht

Auch nach der Pause blieb das Spiel völlig offen und ausgeglichen. Lautern setzte voll auf Kampf und Einsatz, Bremen versuchte es mit flachen Pässen und Technik. Spannend blieb es allemal. Denn Chancen blieben keine Raritäten. Vor allem die Pfälzer glänzten nun aber im Auslassen der eigenen Möglichkeiten. Simunek nach Ecke (51.), De Wit mit einem Schlenzer an die Latte (59.) und einem unplatzierten Nachschuss aus vollem Lauf verpassten klarste Möglichkeiten ebenso wie Kouemaha, der nach einer Flanke nur um Haaresbreite verfehlte (61.). Was war mit Werder? Vereinzelt setzen die Bremer nadelstiche, ohne aber wirklich Torgfahr auszustrahlen. Erst als Pizarro Rosenberg perfekt einsetzte hatte der Schwede einmal freie Bahn, schoss aber direkt auf Trapp, der mühelos parierte (69.).
Swierczok verpasst Traumeinstand um Zentimeter

In der Schlussphase kamen die Gäste dann auch noch einmal auf. Pizarro trudelte nach einer Ecke etwas glücklich der Ball vor die Füße, doch sein Drehschuss blieb am aufmerksamen Trapp hängen (79.). Lautern besaß durch de Wits Schuss, der an Wiese aber nicht vorbeikam, ebenfalls noch eine Möglichkeit (88.). Den Sieg auf dem Fuß aber hatte Swierczok, der in der Nachspielzeit die Kugel um Zentimeter rechts vorbeisetzte. Dann war die Punkteteilung amtlich.

Kaiserslautern muss nun am kommenden Samstag (28. Januar, 15.30 Uhr) in Augsburg beim Abstiegskonkurrenten antreten. Für Bremen geht es zeitgleich mit einem Heimspiel gegen Leverkusen weiter.

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...   Erstellt am 22.01.2012 - 19:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hamburg - Dortmund 1 - 5


Polen-Duo nimmt den HSV auseinander

Dortmund gelang zum Auftakt der Rückrunde ein Start nach Maß und ein überzeugender Sieg in Hamburg. Der HSV war dem spielerischen und läuferischen Vermögen des Meisters nie gewachsen, ließ vor allem die Kompaktheit in der Defensive gänzlich vermissen. Schon im ersten Durchgang legte die Borussia den Grundstein zum Erfolg. Und beim fünften Auswärtssieg, gleichzeitig der ersten Niederlage der Hanseaten unter Thosten Fink, nach Wiederanpfiff beinahe nach Belieben nach.


Beim HSV hoffte Trainer Thorsten Fink vergeblich auf die vollständige Genesung des langzeitverletzten Petric, der nach Wadenproblemen unter der Woche nur auf der Bank saß. Gegenüber dem Stammpersonal aus der Hinrunde musste Fink auf Töre (Meniskuseinriss) verzichten, für den Youngster Lam auflief.

Dortmunds Coach Jürgen Klopp musste beim Rückrundenstart auf Weidenfeller (Rückenprobleme) Felipe Santana (Sprunggelenksverletzung) und Götze (Adduktorenprobleme) verzichten. Das Tor hütete so Langerak, auch die nach Verletzung zurückgekehrten Bender und Subotic sowie Kagawa fanden den Weg in die Startelf.

Dortmund begann bei kühler Witterung und leichtem Regen sehr stark, drückte gleich mächtig aufs Tempo. Über die rechte Angriffsseite initiierten Blaszczykowski und Piszczek Schussmöglichkeiten durch Bender (2.) und Lewandowski (3.), Sekunden später strich Subotics Kopfball knapp drüber (4.).

Der HSV hatte gegen früh attackierende und die Passwege gut zustellende Borussen schon im Aufbau große Probleme, leistete sich zudem haarsträubende Ballverluste: Kacars Fauxpas bügelte Westermann per Grätsche gegen den freigespielten Lewandowski prima aus (12.).

Wenig später aber fiel die hochverdiente Führung der Gäste: Großkreutz erkämpfte halblinks vor dem Strafraum den Ball, Kagawa dribbelte am Sechzehner klasse und fand wieder Großkreutz, der Drobny aus elf Metern keine Chance ließ (16.).

Der Rückstand rüttelte die Fink-Elf wach. Guerrero vergab den postwendenden Ausgleich unbedrängt per Kopf aus fünf Metern (17.). Die Hanseaten waren nun etwas besser im Spiel, riskierten mehr. Vor allem Aogo schob über die linke Seite immer wieder an, weitere zwingende Chancen resultierten aber aus den guten Flanken des Nationalverteidigers nicht.

Bei aller Bemühung erreichte der HSV aber mitnichten das spielerische und läuferische Niveau der Westfalen, die die Deckung der Hausherren mit ihrem Vermögen, schnell umzuschalten, von einer Not in die andere stürzten. Und auch bei Standards zeigte die Klopp-Elf ihre Klasse: Nach Blaszczykowskis Freistoßvorlagen verhinderte Drobnys Reflex gegen Subotics Kopfball das 0:2 (28.), Lewandowskis Treffer blieb wegen vorherigem Foulspiel die Anerkennung versagt (31.).

Das zweite Gästetor fiel aber doch, demonstrierte die Entschlossenheit des Meisters: Nach Kagawas Pass überließ Blaszczykowski die Kugel Lewandowski. Gegen die überzählige HSV-Abwehr nahm der Pole sofort Fahrt auf, tunnelte Westermann, umdribbelte Aogo und schoss an Drobny vorbei aus elf Metern ein - 13. Saisontreffer des Goalgetters, gleichzeitig der Pausenstand (37.).


Fink reagierte mit Wiederanpfiff. Mit Petric für Kacar brachte der Coach eine zweite Spitze, mit der die Hanseaten sich zu Beginn eine optische Überlegenheit erspielten, ohne allerdings zwingend zu werden.

Für die Borussia ergaben sich noch mehr Räume, die mit konsequenterer Spielweise schon früher zum 0:3 geführt hätten als in der 58. Minute: Bruma verlor am gegnerischen Sechzehner den Ball, und dann ging's ganz schnell. Großkreutz und Kagawa schalteten um, Lewandowski bereitete mit glücklich gewonnenem Zweikampf gegen Aogo mit einem verkappten Querpass vor für Blaszczykowski, dessen Flachschuss von halbrechts links unten einschlug (58.).

Damit war frühzeitig alles klar und dem HSV endgültig der Zahn gezogen. Lewandowski vergab leichtfertig einen Doppelpack, als er aus neun Metern unkonzentriert vorbeischoss (63.) - doch der Torjäger sollte später nochmals treffen.

Zunächst aber markierte Blaszczykowski per Strafstoß seinen zweiten Treffer, nachdem Diekmeier den eingewechselten Leitner von den Beinen geholt hatte (75.). Sinnbildlich für das gesamte Spiel war dann das 0:5, das Dortmunder Spielfreude und desolates Hamburger Abwehrverhalten dokumentierte: Blaszczykowski war links völlig frei und spielte in die Mitte. Dort tanzten Lewandowski und Großkreutz die Innenverteidigung nach Belieben aus, ehe der Pole frei vor Drobny locker doch noch seinen Doppelpack schnürte (83.).

Guerrero betrieb noch Ergebniskosmetik (86.), dann war Schluss und die erste Pleite unter Fink perfekt.

Hamburg tritt am Samstag, 28. Januar (15.30 Uhr), die Reise nach Berlin an. Dortmund erwartet zeitgleich Besuch von 1899 Hoffenheim.

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Leverkusen - Mainz 3 - 2


Mainz hat es nicht mit Ecken - Bender bestraft eine Tuchel-Elf mit zwei Gesichtern

Mit Glück und Sicherheit bei Standardsituanionen behauptete sich Bayer 04 Leverkusen gegen den FSV Mainz 05 zum Rückrundenauftakt nmit 3:2. Die Dutt-Elf führte bereits zur Pause scheinbar komfortabel mit 2:0, ließ sich dann aber von völlig ausgewechselt auftretenden Mainzern schnell düpieren und kamen durch Bender doch noch zum Erfolg. Mainz vergab einen durchaus möglichen Punktgewinn und ranbgiert so weiter knapp vor den Abstiegsrängen.


Leverkusens Trainer Robin Dutt überraschte nach der Winterpause mit der Aufstellung von Youngster Da Costa, der bislang in dieser Saison nur zu einem knapp einstündigen Einsatz (0:3 gegen Bayern München) gekommen war. Zudem beließ er Nationalspieler Rolfes auf der Bank und vertraute in der Sturmspitze auf Derdiyok, der Kießling verdrängte.

Der Mainzer Coach Thomas Tuchel zog ebenfalls einen bislang kaum beachteten Pfeil aus seinem Köcher. Yilmaz kam zum Rückrundenstart zu seiner Saisonpremiere, sollte im Mittelfeld die offensiven Fäden ziehen. Verletzt fehlten Ivanschitz (Innenband), Risse (Knochenstauchung), Svensson (Kreuzbandriss), Kirchhoff (Kniereizung), Stieber (Kapselreizung im Sprunggelenk), Gavranovic (Infekt) und Heinz Müller (Rückenprobleme). Allagui weilte beim Afrika-Cup.

Bayer Leverkusen zog sofort nach Anpfiff die Zügel an, kombinierte sicher und suchte immer wieder über die Außen den Weg in den Rücken der Mainzer Defensive. Diese Taktik trug früh Früchte. Da Costa war erstmals weit mit aufgerückt, schob das Spielgerät in Richtung des lauernden Ballack und Pospech rutschte zwar in bester Absicht in den Ball, stemmte diesen aber am Boden liegend an seinem Keeper Wetklo vorbei ins eigene Tor (10.).
Mainz verschläft den ersten Durchgang - Friedrich trifft nach einer Ecke

Es war ein Auftakt nach Maß für die Dutt-Elf, die ab sofort den eigenen Offensivgeist etwas zügelte und auf die Kontergelegenheit lauerte. Mainz kam hingegen nur mit schweren Schritten auf. Ein Distanzversuch von Polanski, bei Jungtorwart Leno bestens aufgehoben, war die erste Wortmeldung des Abends seitens der Gäste (25.). Viel mehr hatten die Tuchel-Schützlinge auch bis zum Seitenwechsel nicht zu bieten. Allzu oft verloren sie zu schnell den Ball an die im Zweikampf konzentrierter agierenden Hausherren und nur selten tat sich einmal eine Lücke bei den Rheinländern auf. Choupo-Moting traf kurz vor der Pause zumindest noch das Außennetz (40.), Yilmaz verzog im Strafraum einen Rechtsschuss (45.).


Da stand es freilich schon 2:0 für Bayer. Nach einer Ecke rechnete offenbar kein Mainzer mit dem Eingreifen des Leverkusener Abwehrmannes Friedrich. Der nickte ungehindert ein und jubelte anschließend über sein erstes Saisontor (35.).
Doppelschlag der Tuchel-Elf kurz nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel stellte Mainz um, brachte mit Szalai und Caligiuri zwei frische Offensive für Ujah sowie Yilmaz. Und diese Maßnahme sowie mutmaßlich das ein oder andere ernste Wort im Kabinentrakt brachten seine Elf in Schwung. Mit einem Doppelschlag meldeten sich die 05er im Spiel zurück. Polanski staubte nach einer Leno-Parade gegen Choupo-Moting aus kürzester Distanz ab (50.), drei Minuten später hatte sich Caligiuri freigeschlichen und glich per feinem Heber aus (53.).


Es war nun eine ausgeglichene Partie, beide Seiten suchten nun das dritte Tor. Bei Bayer tauschte Dutt nun Ballack gegen Kießling und brachte eine zweite Spitze (60.). Entscheidend an diesem Abend war aber die Mainzer Schwäche bei Eckbällen. Denn erneut durfte der Champions-League-Teilnehmer nach einem Standard jubeln. Diesmal flankte Kadlec, Bender köpfte wuchtig ein (70.).


Es blieb bis zum Schlusspfiff spannend. Mainz ließ den Kopf nicht hängen, attackierte weiter und wollte bei Bayer etwas mitnehmen. Szalai hatte nach einer Caligiuri-Vorarbeit freie Bahn und traf das Tor nicht (74.), konnte auch von einem Leno-Lapsus nicht profitieren (77.). Anschließend verzog Joker Malli, dessen Schuss von da Costa entscheidend abgelenkt wurde (81.). Trotz aller Bemühungen wollte aber der erneute Ausgleich nicht mehr fallen. Ganz bitter war dabei Choupo-Motings Pfostentreffer tief in der Nachspielzeit (90. +3). Bayer startete mit etwas Glück in die Rückrunde und sicherte sich nach einer hochspannenden zweiten Halbzeit die drei Punkte zum Rückrundenstart.

Für Leverkusen steht nun am kommenden Samstag (28. Januar, 15.30 Uhr) in Bremen eine Auswärtspartie auf dem Spielplan. Die Mainzer haben dann Abstiegskampf pur auf dem Zettel. Tags darauf, am Sonntag (29. Januar, 15.30 Uhr) geht es vor eigenem Publikum gegen den Kellerrivalen aus Freiburg.

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