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...   Erstellt am 15.01.2010 - 22:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bayern - Hoffenheim 2 - 0


Klose bricht den Bann - FCB an der Spitze
Der FC Bayern München gewann zum Rückrundenauftakt gegen Hoffenheim mit 2:0, feierte damit den siebten Sieg in Folge und hievte sich zugleich vorerst an die Spitze der Bundesliga. Dort standen die Münchner zuletzt vor 51 Spieltagen. Dem Rekordmeister reichte dabei gegen stark ersatzgeschwächte Kraichgauer, die zum fünften Mal in Serie sieglos blieben, eine routinierte Leistung.

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Bayerische Freude: Torschütze Demichelis (re.) und Müller bejubeln das 1:0.
© picture-alliance Bayerns Trainer Louis van Gaal konnte zum Rückrundenauftakt fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Ribery waren alle Spieler einsatzbereit. Auf der anderen Seite musste Hoffenheims Coach Ralf Rangnick mehrfach umstellen. So fielen Vorsah und Obasi (Afrika-Cup) sowie Luiz Gustavo (Gelb-Rot-Sperre) aus. Zudem fehlte Carlos Eduardo wegen einer Patellasehnenverletzung. Mit Zuculini und Vukcevic fanden sich somit zwei 19-Jährige in der Startelf wieder, die neben Salihovic die Fäden im Mittelfeld ziehen sollten.


Von Beginn an nahm die Begegnung an Fahrt auf, dafür sorgten vor allem die Kraichgauer, die einen besseren Start erwischten und den Bayern mit großem Engagement Paroli boten. Nach kurzer Zeit stellten sich die Münchner jedoch besser auf die Gäste ein und übernahmen das Kommando. Der FCB kam zu Feldvorteilen, konnte sich zunächst aber nicht entscheidend durchsetzen. Folglich entwickelte sich ein temporeiches, aber chancenarmes Spiel.

Hoffenheim lauerte auf Konter, allerdings fehlte es bei den wenigen sich bietenden Möglichkeiten an Präzision bei den Zuspielen. Nicht so nach 28 Minuten, als Ibisevic zum Abschluss kam: Doch FCB-Schlussmann Butt hielt seinen Kasten sauber. Auf der Gegenseite betrieben die Bayern viel Aufwand, entwickelten aber kaum Durchschlagskraft. Das änderte sich nach 35 Minuten. Schweinsteiger durfte auf der linken Seite unbedrängt flanken, in der Mitte verlängerte Simunic unglücklich per Kopf an den zweiten Pfosten. Dort kam Demichelis angerauscht - 1:0.

Die TSG bewies jedoch Moral und drängte fortan auf den Ausgleich. Die zahlreichen personellen Umstellungen waren den Gästen aber anzumerken, viele Fehlpässe im Spielaufbau verhinderten klare Gelegenheiten. Auf der anderen Seite hätte Badstuber fast mit dem Pausenpfiff das 2:0 erzielt, sein Freistoß vom rechten Strafraumeck segelte jedoch knapp vorbei.

Hildebrand hält die Spannung aufrecht


Kniefall: Hoffenheims Vukcevic verliert das Duell gegen van Bommel und Schweinsteiger (re.).
© picture-alliance Zur Pause nahm Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick den Gelb-Rot-gefährdeten Vukcevic vorsichtshalber herunter, Ludwig kam rein. Ansonsten änderte sich kaum etwas, außer dass das Tempo nachließ. Die Bayern kontrollierten das Geschehen, während 1899 bemüht war, aber ohne Ideen. Es blieb aber spannend, vor allem weil es der Rekordmeister verpasste, den Sack zuzumachen. Gomez vertändelte zuerst den Ball im Eins-gegen-Eins gegen Hildebrand (57.), ehe er per Kopf aus kürzester Distanz am Gäste-Keeper scheiterte (59.). Nur eine Minute später behinderten sich Robben und Schweinsteiger gegenseitig im TSG-Strafraum.

Etwas später zog Hildebrand auch Müller (67.) und Robben (68.) den Zahn. Von den Rangnick-Schützlingen war in dieser Phase offensiv nichts zu sehen, wie aus dem Nichts hätten sie aber fast den Ausgleich erzielt. Nach einem Maicosuel-Freistoß von rechts verpasste Ba das Spielgerät nur um eine Fußspitze (72.).

Vier Minuten vor dem Ende fiel die Entscheidung dann doch. Zuerst enteilte Robben Compper, wurde dann aber von Simunic geblockt. Das Leder landete bei van Bommel, dessen scharfen Diagonalpass vom rechten Strafraumeck der zuvor eingewechselte Klose erwischte. Der Nationalspieler erzielte sein erstes Bundesliga-Tor in der laufenden Saison. Seinem Sturmpartner Gomez indes war ein Treffer nicht vergönnt, der Ex-Stuttgarter traf in der Schlussminute nur den linken Pfosten.

Die Bayern gastieren am nächsten Spieltag am Samstag bei Werder Bremen, während Hoffenheim tags darauf Bayer Leverkusen empfängt.

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...   Erstellt am 16.01.2010 - 18:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gladbach - Bochum 1 - 2


Dedic macht den Unterschied
Der VfL Bochum setzte sich bei Borussia Mönchengladbach mit 2:1 durch und verlässt dadurch den Relegationsplatz. Die Borussia war dabei über weite Strecken das aktivere Team, rannte sich aber zumeist in der äußerst aufmerksamen VfL-Deckung fest. Auf der anderen Seite legten die Bochumer enorme Effizienz an den Tag.

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Geglückter Start: Nach zwölf Minuten schloss Sestak einen Konter perfekt ab und sorgte für viel Freude beim VfL.
© imago Beide Mannschaften mussten zum Rückrundenauftakt auf einige arrivierte Kräfte verzichten. So fehlten Gladbachs Coach Michael Frontzeck Matmour (Afrika-Cup) und Friend (Risswunde an der Ferse). Heiko Herrlich hingegen konnte auf Yahia (Afrika-Cup) nicht zurückgreifen, dafür erhielt Neuzugang Maric von Anfang an das Vertrauen seines Trainers.

Beide Mannschaften zollten sich von Beginn an großen Respekt, hüben wie drüben gingen die Akteure kein allzu hohes Risiko, so dass Torraumszenen zunächst ausblieben. Die Borussia war das aktivere Team, konnte sich gegen aufmerksame Bochumer jedoch nicht entscheidend durchsetzen. Der VfL überzeugte - anders als in der Hinrunde - in der Defensive und ging zudem durch einen schön vorgetragenen Konter in Führung: Epallé setzte Dabrowski gut in Szene, der dann mit viel Übersicht auf Sestak ablegte. Der Slowake hatte aus zwölf Metern viel Platz und bedankte sich mit dem Führungstreffer (12.).

Am Spielverlauf änderte das Tor nichts. Die Fohlen blieben bemüht, aber glücklos. Bis auf Halbchancen durch Arango (18.), Bradley (25.) und Dante (33.) brachten die Gastgeber nichts zu Stande. Dies lag vor allem an der soliden Abwehrarbeit der Herrlich-Elf, die tief stand und kaum etwas anbrennen ließ. In der Offensive zeichneten sich Bochumer durch enorme Effizienz aus. Gleich die zweite Chance wurde in den zweiten Treffer umgemünzt: Marics Ecke von rechts verlängerte Mavraj per Kopf in den Fünfer. Dort stand Dedic goldrichtig und hämmerte den Ball in die Maschen (36.).

Borussia Mönchengladbach steckte weiter nicht auf, drängte nun auf den Anschluss und kam in den Schlussminuten sogar zu guten Möglichkeiten. Doch Arangos direkten Freistoß parierte VfL-Keeper Heerwagen (40.), ehe Dante eine Minute Später nach einer Ecke aus neun Metern rechts vorbeiköpfte.

Gladbacher Aufholjagd kommt zu spät


Vor der Winterpause schoss er Slowenien zur WM, in Gladbach markierte er das 2:0: Zlatko Dedic.
© imago Ohne Dedic ging's nach der Pause weiter, VfL-Trainer Heiko Herrlich brachte Freier in die Partie. Den besseren Start in Durchgang zwei erwischten die Fohlen, die nun deutlich schwungvoller auftraten. Bobadillas Freistoß sauste aber knapp links vorbei (48.), während Bradley (49.) und Arango (55.) aus der zweiten Reihe vergaben.

Mit zunehmender Spieldauer verlegten sich die Gäste fast ausschließlich aufs Verteidigen. Bezeichnend hierfür die Hereinnahme des defensiven Mittelfeldspielers Johansson, der an Stelle von Epallé kam. Inzwischen spielte sich das Geschehen nahezu komplett in der Hälfte der Bochumer ab. Nach 73 Minuten verhinderte dann Heerwagen den Anschlusstreffer: Nach einer Freistoßflanke von rechts landete der Ball am zweiten Pfosten bei Bradley, dessen Kopfball der Bochumer Torwart von der Linie kratzte.

Frontzeck reagierte und brachte elf Minuten vor dem Ende Herrmann. Und der 18-Jährige leitete gleich mit seinem ersten Ballkontakt das 1:2 ein. Seine Flanke von links landete am rechten Fünfereck beim ebenfalls zuvor eingewechselten Bäcker, der sein erstes Tor in der Bundesliga erzielte (80.). Die Fohlen schalteten nun voll auf Offensive, konnten die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Die Borussia ist am kommenden Samstag in Berlin bei der Hertha wieder gefordert, während der VfL Bochum Schalke zum "kleinen" Revierderby empfängt.

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...   Erstellt am 16.01.2010 - 18:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Bremen 1 - 0


Russ krönt Skibbes Kontertaktik
Eintracht Frankfurt startete wie schon die Hinrunde der Liga mit einem Erfolg gegen den SV Werder Bremen. Die Hanseaten bissen sich an disziplinierte Hessen, die von Beginn an auf Konter setzten, lange Zeit die Zähne aus. Nach dem Führungstor der Eintracht durch Abwehrmann Russ hatte die Elf von der Weser keine entscheidende Antwort mehr parat und unterlag verdientermaßen mit 0:1.

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Bremens Marin versucht hier, an Frankfurts Kapitän Spycher vorbeizukommen.
© picture-alliance Frankfurt schloss die erfolgreichste Hinrunde seit 1993/94 mit einem 2:2-Heimremis gegen den VfL Wolfsburg ab. Nach den inzwischen beigelegten Querelen zwischen Manager Bruchhagen und Trainer Michael Skibbe kam zwar kein neuer Stürmer an den Main, die Hessen gingen die Partie gegen Bremen nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage jedoch optimistisch an.

Bei Werder Bremen durfte sich Trainer Thomas Schaaf über Verstärkung auf der linken Abwehrseite freuen. Der Tunesier Abdennour erhielt rechtzeitig die Spielberechtigung und feierte in Frankfurt sein Startelfdebüt für die Grün-Weißen. Im Angriff wurde Torjäger Pizarro nicht rechtzeitig fit, der Schwede Rosenberg stürmte von Beginn an neben Marin.

Beide Mannschaften kamen eher schleppend aus der kurzen Winterpause in den Liga-Alltag zurück. Nach langer ausgeglichener Anlaufphase übernahm Werder zwar immer mehr die Spielkontrolle, doch lag das eher an der defensiven Taktik der Eintracht, die der Abwehrarbeit Vorrang gab und in der Offensive auf Konter lauerte. Mehr als einen unpräziser Warnschuss durch Hunt (10.) bekamen die knapp 45000 Zuschauer im Frankfurter Stadionrund lange Zeit nicht zu sehen.


Nach etwa 20 Minuten Spielzeit nahm das Spiel etwas an Fahrt auf. Erstmals tat sich in der ansonsten sattelfesten Bremer Abwehr eine Lücke auf, die Meier für ein geschicktes Anspiel zu Ochs nutzte. Der prüfte SVW-Keeper Wiese mit einem Schuss im Fallen auf das kurze Eck erfolglos (22.). Augenblicke später wurde es auf der Gegenseite hektisch - Hunt prüfte Nikolov mit einem strammen Schuss, Marin setzte dem Abpraller nach und fiel nach Kontakt mit dem gestreckten Bein von Franz. Referee Michael Weiner ließ jedoch weiterspielen (24.).

Auch die nächste Chance gehörte den Gästen. Wieder war es Hunt, der nach überlegtem Pass von Özil den Torabschluss suchte, aber Franz rettete mit beherztem Einsatz (30.). In der Folge glätteten sich die Wogen wieder. Frankfurt verteidigte konsequent und erfolgreich, Werder suchte ohne Fortune die spielerische Lösung. Spätestens vor dem gegnerischen Sechzehner präsentierte sich die Schaaf-Elf ohne die nötigen Ideen.

Zum zweiten Durchgang kamen beide Mannschaften unverändert auf den Rasen zurück. Und auch am Auftreten der Teams änderte sich zunächst wenig. Frankfurt igelte sich ein und lauerte, Bremen biss sich die Zähne aus. Das alles änderte sich nach einer Ecke für die Gastgeber. Werder bekam den Ball nicht raus und über ein tolles Zusammenspiel zwischen Ochs, Schwegler und Chris kam dann Abwehrmann Russ in Position, der aus kurzer Distanz einschob (57.).

Thomas Schaaf reagierte umgehend und brachte seinen Goalgetter Pizarro für Rosenberg ins Spiel, zudem ersetzte Jensen Borowski (61.). Das Spiel gewann an Tempo und Intensität, doch den nun leidenschaftlicheren Bremer Angriffen fehlte es nach wie vor an Präzision. Für die Eintracht bedeutete das mehr Raum für schnelle Gegenangriffe, doch Spycher (72.) und Teber (74.) ließen gute Gelegenheiten liegen.

Auch ein weiterer Bremer Angreifer auf dem Feld, Hugo Almeida beendete das Bundesligadebüt Abdennours, brachte nicht die Wende aus der Sicht der Gäste. Stattdessen hielten die Hausherren ihren Kasten weiter sauber und hätten bei konsequenterer Chancenverwertung durch Teber (82.) und Liberopoulos (86.) den Sieg noch höher gestalten können. Werder vergab durch einen Naldo-Kopfball noch die beste Möglichkeit zum Ausgleich in einer hektischen Schlussphase, doch letztlich verdiente sich die Eintracht gegen offensiv zu harmlose Hanseaten drei Punkte zum Start in die Rückrunde.

Die Eintracht hat am kommenden Samstagnachmittag ein Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten 1. FC Nürnberg vor der Brust. Werder Bremen empfängt zeitgleich zum immerjungen Prestige-Duell den FC Bayern München.

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Hannover - Hertha 0 - 3


Hertha BSC lebt wieder
Nicht nur, dass Hertha BSC den besseren Start in die Partie hatte, über die gesamten 90 Minuten erwies sich der Tabellenletzte als die bessere Mannschaft. Hannover spielte ängstlich und machte im Spielaufbau zu viele Fehler um die engagierten Herthaner in ernsthafte Gefahr zu bringen.

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Berliner Jubel in der AWD-Arena: Raffael und Ramos nach dem 2:0.
© picture-alliance Die Hinrunde endete für die Niedersachsen mit einer 2:3-Heimniederlage gegen den VfL Bochum. Mit einem Sieg über Schlußlicht Hertha wäre die Distanz zu den Abstiegsplätzen aber wieder gewahrt. Dazu brachte Andreas Bergmann eine völlig neue Innenverteidigung. Eggimann und Neueinkauf Durica durften ran, weil Haggui (Afrika-Cup) und Schulz (vertrat den gesperrten Balitsch im Mittelfeld) ersetzt werden mussten. Zwei Neuzugänge brachte auch Friedhelm Funkel auf Seiten von Hertha BSC. Nach der 2:5-Pleite beim FC Bayern München am 17. Spieltag durften Gekas und Kobiashvili beginnen. Auch der Langzeitverletzte Kringe kam wieder zum Einsatz.


Hertha BSC begann die Partie schwungvoll, während Hannover 96 einige Minuten brauchte um Linie ins eigene Spiel zu bringen.

Dies führte zu ersten Chancen für den Tabellenletzten, doch in der 4. und 9. Minute hatte jeweils Ramos nicht das nötige Quäntchen Glück im Abschluß.

Danach meldeten sich auch die Niedersachsen im Spiel an. Eine erste Kopfballchance hatte Bruggink in der 10. Minute. Der 96-Kapitän traf aber das Tor genausowenig wie auf der Gegenseite Cicero, der einen Distanzschuss neben das Tor von Fromlowitz setzte.

Hannover war aber jetzt besser im Spiel und hatte in der 23. Minute die bis dahin beste Chance des Spiels. Stajner hatte Ya Konan per Steilpass Richtung Hertha-Tor auf die Reise geschickt. Der Ivorer umkurvte Kobiashvili und Torwart Drobny, wurde jedoch vor dem leeren Tor durch von Bergen gestoppt.

Als Hannover in der Spur angekommen schien, schlug aber überraschend die Hertha zu: Eine Ecke von Raffael wehrte die 96-Abwehr zu kurz und in die Mitte ab. Verteidiger Piszczek nahm den Abpraller 15 Meter vor dem Tor direkt und hatte das Glück, mit seinem Schuss Torwart Fromlowitz zu tunneln. Der Ball schlug zum Entsetzen der Hannoveraner im Netz ein (30.).

Die Niedersachsen wirkten geschockt und die Hertha setzte sofort nach. Einen Abschlag von Fromlowitz fing Cicero ab und leitete sofort weiter auf Ramos. Der Kolumbianer setzte Raffael auf halbrechts mit einem Steilpass ein und Fromlowitz sah das Sportgerät viel früher wieder als ihm lieb war. Eine Chance den Schuss des frei auf ihn zulaufenden Raffael zu halten hatte der 96-Keeper allerdings nicht (33.).

In der Folgezeit zog sich die Hertha etwas zurück und überließ den 96ern mehr Platz im Mittelfeld. Die Bergmann-Elf wirkte aber geschockt und konnte mit dem Raum wenig anfangen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Pinto noch eine kleine Chance, doch Drobny konnte den Berliner Vorsprung in die Pause retten.

Nach Wiederanpfiff zeigten die Hannoveraner mehr Engagement nach vorne, bissen sich aber ein ums andere Mal an der Hertha-Abwehr die Zähne aus. Die Berliner ließen sich jedoch nicht einschüchtern und hielten in der Offensive dagegen.

Dabei hatte Ramos in der 55. Minute die Vorentscheidung auf dem Fuß. Er setzte sich auf der rechten Seite gegen Durica durch und steuerte alleine auf Fromlowitz zu. Aus acht Metern versuchte er einen Heber über den 96-Keeper, doch der blieb lange stehen und fing den Ball locker ab.

Ein weiteres Tor für die Hertha wäre in dieser Phase des Spiels möglich gewesen, doch es fiel nicht. Ab der 65. Minute zog sich die Funkel-Elf tief in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Konter.

Hannover bekam dadurch viel Raum im Mittelfeld, konnte sich aber keine echten Tormöglichkeiten erarbeiten. Immer wieder standen sich die Spieler von Andreas Bergmann selbst im Weg oder machten sich mit ungenauen Abspielen das Leben schwer.

In der 80. Minute machten die Herthaner in Person von Gekas den Sack aber endgültig zu. Eggimann konnte zentral vor dem Tor vorher einen Versuch von Raffael noch verhindern, doch er legte den Ball Gekas vor die Füße. Der Grieche ließ sich nicht zwei Mal bitten und vollstreckte aus acht Metern unhaltbar zum 3:0.

Hannover hatte sich daraufhin aufgegeben und die Hertha ließ in Person von Cicero bei einem berechtigten Foulelfmeter (Durica an Ramos) sogar noch die Chance auf einen höheren Sieg aus (86.).

Nach 16 Spielen ohne Sieg meldet sich Hertha BSC im Kampf gegen den Abstieg wieder an, während Hannover 96 nach nunmehr 7 sieglosen Spielen in der Bundesliga schweren Zeiten entgegensieht.

Hannover gastiert am kommenden Samstag bei Aufsteiger Mainz, während die Hertha zur gleichen Zeit Borussia Mönchengladbach im Olympia-Stadion empfängt.

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Leverkusen - Mainz 4 - 2


Kadlec markiert die Wende
Trotz schwachen Starts sicherte sich Bayer Leverkusen im Spiel gegen Maniz 05 den Verbleib an der Tabellenspitze. Die Bayer-Elf geriet früh in Rückstand, doch der schnelle und überraschende Ausgleich von Kadlec setzte den Wendepunkt in einer Begegnung, in der der Herbstmeister nur phasenweise zu überzeugen wusste.

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Schock für Adler und Bayer: Hoogland (Mitte) hat das 0:1 erzielt, Noveski freut's.
© picture-alliance Kontinuität wird groß geschrieben bei Jupp Heynckes: Der Bayer-Coach setzte auf die gleiche Elf, die zum Hinrundenausklang den 3:2-Heimsieg über Borussia Mönchengladbach einfuhr. Einzige Ausnahme: Kadlec ersetzte den verletzten Castro (Jochbeinbruch). Für die genesenen Hochkaräter Rolfes, Helmes und Renato Augusto blieb so zunächst nur ein Bankplatz.

Auch Heynckes' Gegenüber Thomas Tuchel setzte auf Bewährtes. Neuzugang Szalai begann auf der Bank, der junge Amerikaner Jeffrey stand nicht im Aufgebot. Erstmals in der Startaufstellung stand Hyka, der von Tuchel den Vorzug vor Schürrle und Amri bekam. Der Mainzer Trainer konnte zudem auf den Burkiner Bancé bauen, der - anders als die Leverkusener Sarpei und Touré - nicht zum Afrika-Cup gereist war.

Die Mainzer legten bei der besten Heimelf der Liga couragiert los. Bancés Kopfball, der nur knapp über die Latte strich, sorgte für ein erstes Raunen auf den Rängen (1.). Und bei der einen Möglichkeit sollte es nicht bleiben. Ausgerechnet Kapitän Hoogland, der zuletzt seinen Wechsel zu Schalke 04 am Ende der Spielzeit bekannt gegeben hatte, markierte die frühe Führung für die Gäste: Nach einem Ivanschitz-Freistoß klatschte Adler das Leder an den Pfosten, Hoogland war zur Stelle und staubte ab (10.).


Bayer 04 kam in der Anfangsviertelstunde kaum zur Geltung - und schlug dann eiskalt zu: Kroos brachte eine Ecke hoch herein, Kadlec setzte sich am Fünfmeterraum gegen Ivanschitz durch - schon stand es 1:1 (15.).

Der Treffer brachte eine klare Wende im Spiel, fortan gab Leverkusen klar den Ton an. Und die Hausherren nutzten die Verunsicherung bei den Mainzern schnell aus: Kießling wich auf den rechten Flügel aus und legte die Kugel dann auf den in die entstandene Lücke startenden Barnetta. Der Schweizer zog aus zehn Metern halbrechter Position knallhart ab - 2:1 (19.)!

Bayer kontrollierte die Partie problemlos, nun war die zu Beginn vermisste Sicherheit zurück. Im Gegensatz dazu leistete sich Mainz allzu viele leichte Ballverluste und kam gar nicht mehr gefährlich über die Mittellinie. Leverkusen zog nur punktuell das Tempo an, brachte die Gäste dann jedoch sofort in Bedrängnis. Kießling scheiterte nach einem Bungert-Patzer noch am stark reagiernden Müller (28.), zwei Minuten später erhöhte Kroos nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Noveski auf 3:1.

Thomas Tuchel weckte seine Mainzer in der Pause wieder auf und brachte mit Schürrle und Amri zwei neue Akteure. Das zeigte Wirkung, die Gäste waren nun wieder wesentlich agiler. Dennoch blieb Bayer Herr der Lage und vermittelte jederzeit den Eindruck, bei Bedarf noch zulegen zu können.


Spiel gedreht: Barnetta freut sich mit Vorlagengeber Kießling über das zwischenzeitliche 2:1.
© picture-alliance Das sollte auch nötig werden, denn nach einer Amri-Flanke, die Friedrich per Kopf nicht abwehren konnte, traf der aufgerückte Bungert in der 67. Minute zum 2:3-Anschluss.

Leverkusen reagierte prompt. Derdiyok traf per Kopf den Pfosten (69.), Müller fischte einen Vidal-Versuch heraus (70.), und Kroos knallte einen Distanzschuss an das Gestänge hinter dem Tor (72.). Das beruhigende vierte Tor wollte aber zunächst nicht fallen. Daher stockte den Fans kurz der Atem, als nach einer Ivanschitz-Hereingabe Soto im Fünfmeterraum an das Leder kam und Adler parieren musste (82.).

Es sollte die einzige Schrecksekunde für die Leverkusener, bei denen in der Schlussphase Rolfes, Renato Augusto und kurz vor dem Ende auch Helmes ihr Comeback gaben, bleiben. In der 88. Minute sorgte Derdiyok mit dem 4:2 für die Entscheidung und sicherte seinem Team damit weiterhin die Tabellenführung.

Am kommenden Sonntag empfängt Bayer Leverkusen die TSG Hoffenheim. Bereits am Samstag hat Mainz 05 in Hannover die Chance, die Serie von nun sechs sieglosen Spielen zu beenden.

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Hamburg - Freiburg 2 - 0


Jansen mit Kraft, Petric mit Auge
In einer einseitigen Begegnung zeigte der HSV vor allem im ersten Abschnitt eine starke Vorstellung und wies den SC Freiburg verdient mit 2:0 in die Schranken. Der auf schwerem Boden spielerisch unterlegene Sportclub verpasste es, den HSV für dessen mangelhafte Chancenverwertung zu bestrafen und blieb somit im dritten Spiel in Serie ohne eigenes Tor.

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Freuten sich über den Lohn einer starken ersten Hälfte: Petric, der später selbst traf, Torschütze Jansen und Jarolim.
© picture alliance Ohne in der Winterpause auf dem Transfermarkt tätig geworden zu sein, nahm HSV-Coach im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen Werder Bremen am letzten Hinrundenspieltag drei zwangsläufige Wechsel vor. Demel (Afrika-Cup), Boateng (Rotsperre) und Elia (Trainingsrückstand) fielen aus, dafür begannen Rozehnal, Tesche und Trochowski.

Auf Freiburger Seite saß Neuzugang Cissé ebenso auf der Bank wie Toprak, der erstmals seit seinem schweren Kartunfall wieder zum Kader gehörte. Idrissou, der am 17. Spieltag bei der 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund in der Startelf gestanden hatte, weilte beim Afrika-Cup. Bechmann lief für ihn von Beginn an auf.

Bei desolaten Platzverhältnissen war im Duell zweier technisch versierter Mannschaften kein Leckerbissen zu erwarten. So leisteten sich beide Teams folgerichtig in der Frühphase der Partie einige Querschläger, ehe der HSV nach wenigen Minuten plötzlich aufdrehte und trotz der widrigen Umstände höchst anspruchsvollen Fußball zeigte. Freiburg, das frech begonnen hatte, fand sich in der Defensive wieder und hatte mächtig Probleme.

Petric setzte mit einem etwas zu hoch angesetzten Kopfball ein erstes Ausrufezeichen (5.), bevor der Bundesliga-Dino seinem Ruf als gefährlichste Elf der ersten 15 Minuten gerecht wurde und mit dem zwölften Tor in der Anfangsviertelstunde in Front ging. Jarolim passte nach einer Kopfballablage von Torun nach links in den Lauf zu Jansen, der Pouplin mit einem strammen 14-Meter-Schuss ins linke obere Eck überwand. Allerdings machte der Freiburger Keeper in dieser Szene nicht die glücklichste Figur (7.).

Die von den starken Jarolim und Jansen angetriebenen Hausherren setzten nach und erarbeiteten sich dank sehenswerter Kombinationen zahlreiche Großchancen. Torun klebte bei besten Gelgenheiten (13., 16.) das Pech am Stiefel, Trochowski jagte die Kugel aus 16 Metern drüber (17.). Petric brachte die Kugel frei vor Pouplin ebensowenig am Schlussmann vorbei (18.) wie wenig später der abermals glücklose Torun (20.).

Hamburg variierte in der Folge das Tempo, kontrollierte Ball und Gegner, suchte aber nicht mehr mit letzter Konsequenz das 2:0. Freiburg wollte sich zwar wehren, kam aber nicht ansatzweise vor das von Rost gehütete Gehäuse. Erst kurz vor der Pause wurde es wieder interessant. Nachdem Jansen alleine vor Pouplin auf den Keeper gezielt hatte (37.), wäre der HSV beinahe für seine mangelhafte Chancenverwertung bestraft worden. Weil sich Jansen und Rost nach einer Freistoßflanke von Banovic gegenseitig behinderten, fiel Reisinger einen Meter vor dem Tor die Kugel vor die Füße. Der Angreifer konnte das Geschenk jedoch nicht annehmen und bugsierte das Spielgerät irgendwie über den Kasten (43.).


Der zweite Durchgang wollte nur schleppend in Gang kommen. Die Partie wurde immer zweikampflastiger und spielte sich zunächst vornehmlich im Bereich der Mittellinie ab. Zehn Minuten lang tat sich kaum etwas, ehe der HSV zu diesem Zeitpunkt überraschend nachlegte. Torun kam rechts gegen Mendy relativ locker zum Flanken. Jansen gab der Kugel in der Mitte eine kleine aber entscheidende Richtungsänderung und bescherte Petric so freie Bahn. Aus kürzester Distanz verwandelte der Kroate eiskalt zum 2:0. Allerdings befand sich der Angreifer wohl knapp im Abseits (55.).

Freiburg war in der Folge nicht in der Lage, dem Duell noch einmal Spannung einzuhauchen. Hamburg agierte zu abgeklärt, um gegen harmlose Gäste unter Druck geraten zu können. Im Gegenteil. Die "Nordlichter" waren dem dritten Treffer phasenweise sogar näher als die Breisgauer dem Anschluss. Und das, obwohl Hamburg alles andere als mit Vollgas nach vorne spielte. Trochowski schoss mit einem ansehnlichen 20-Meter-Knaller nur haarscharf vorbei, nachdem Makiadi eine Kopfballabwehr misslungen war (65.). Banovics mäßig gefährlicher Versuch von der rechten Strafraumecke stellte noch Freiburgs beste Möglichkeit dar. So waren Cissés Debüt (58.) und Topraks Comeback (65.) nach seinem schweren Kartunfall die einzigen Lichtblicke bei den Gästen.

Das Match war längst entschieden, bevor beide Teams in die Schlussgerade einbogen. Zehn Minuten vor Schluss hätte Aogo sogar noch auf 3:0 erhöhen können, aus ganz spitzem Winkel zielte der Ex-Freiburger aber am langen Eck vorbei. So blieb es letztlich beim hochverdienten 2:0-Erfolg der Hanseaten.



Hamburg gastiert am kommenden Samstag bei Borussia Dortmund, der Sportclub empfängt bereits am Freitag im Derby den VfB Stuttgart.

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Stuttgart - Wolfsburg 3 - 1


Joker Gebhart macht den Deckel drauf
Das sowohl spielerisch wie kämpferisch überzeugende Stuttgart sicherte sich gegen das lange Zeit enttäuschende Wolfsburg mit einer starken Vorstellung einen verdienten Erfolg. Einziges Manko der Schwaben war die Chancenverwertung, wodurch sie trotz einer Zwei-Tore-Führung nach dem Anschlusstreffer der "Wölfe" bis kurz vor dem Ende zittern mussten.

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Alles im Griff: Christian Träsch gibt hier VfL-Torschütze Edin Dzeko das Nachsehen.
© picture-alliance VfB-Coach Christian Gross musste weiterhin auf den rotgesperrten Lehmann verzichten, für den wieder Ulreich im Kasten stand. Im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim am 17. Spieltag fehlten mit Delpierre (Aufbautraining nsch Zehenbruch) sowie Boka (Afrika-Cup) zwei weitere Stammkräfte. Niedermeier und Leihgabe Molinaro rückten genauso ins Team wie Hilbert. Für Kuzmanovic, Gebhart wie auch erneut für Hitzlsperger blieb zunächst nur die Bank.

Auch der VfL musste mit Benaglio (Knieprobleme) auf seinen Stammkeeper verzichten - Lenz stand für den Schweizer im Tor. Ebenso fehlten "Wölfe"-Coach Armin Veh mit Ziani und Martins zwei Afrika-Cup-Fahrer. Ansonsten waren aber alle Mann an Bord und die Startelf zeigte neben dem Torwartwechsel gegenüber dem Hinrundenabschluss (2:2 bei Eintracht Frankfurt) bis auf Johnson und Ziani, für die Schäfer und Hasebe spielten, ein altbekanntes Gesicht.

Die Partie begann bei frostigen Temperaturen, aber gut bespielbarem Rasen mit Großchancen hüben wie drüben: Zunächst verstolperten Niedermeier und Maskenmann Hilbert vor dem Sechzehner den Ball, den sich Grafite schnappte und allein auf Ulreich zuging. Der Keeper war beim Querpass des Brasilianers auf Dzeko noch dran, Khedira rettete vor dem Serben (3.). Doch auch der VfB war gleich drin im Spiel: Molinaro flankte von links an den zweiten Pfosten auf Hilbert, der seine Maske schon nach fünf Minuten abgesetzt hatte. Der Volleyschuss des Nationalspielers ging aus acht Metern aber dennoch zwei Meter über den Balken (6.).

Die beweglicheren Schwaben erarbeiteten sich ein leichtes Übergewicht, die Aktionen der Gastgeber waren kontrollierter. Die nächste dicke Gelegenheit folgte nach einer Ecke durch Niedermeier, dessen Flachschuss Lenz glänzend aus dem Eck fischte (12.).

Die "Wölfe" kamen über Ansätze nicht hinaus, waren im Mittelfeld, wo Misimovic nicht zu sehen war, deutlich unterlegen, so dass vor allem das Spiel in die Spitze doch gewaltig krankte. Anders Stuttgart, das vor allem über die Abräumer Khedira und Träsch defensiv wie offensiv große Präsenz zeigte. Die Schwaben kombinierten gut und agierten mit Zug zum Tor, lie0en aber durch Pogrebnyak nach feinem Zuspiel von Hilbert erneut das 1:0 liegen (20.).

Die überfällige Führung fiel dann aber verdientermaßen doch: Marica wurde im Strafraum von Lenz links im Strafraum abgedrängt, kam aber mit Verzögerung aus der Drehung dennoch zur Flanke. Khedira verlängerte per Kopf ans rechte Fünfereck, wo Hilbert hoch unter die Latte einnetzte (28.).

Bis zur Pause hatte die Gross-Elf alles im Griff, kontrollierte die Partie und tauchte nochmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf: Der robuste Pogrebnyak konnte von Barzagli nach langem Solo erst in letzter Sekunde am Torabschluss gehindert werden (41.).


Personell unverändert ging es nach der Pause weiter. Die "Wölfe" hatten durch Misimovic gleich eine gute Kopfballchance (46.). Die Veh-Schützlinge standen nun deutlich höher und erlebten ihre beste Phase bis dorthin - Zählbares frelich entsprang dem nicht.

Die offensivere Spielweise des VfL lud Stuttgart zu Kontern ein - Marica scheiterte mit sattem Flachschuss aus 13 metern an Lenz (53.). Danach erfolgte der erste Wechsel: Kuzmanovic kam für Hleb. Und der Serbe war gleich mittendrin im Geschehen: Tasci verlängerte seine Freistoßflanke ungehelligt per Kopf, Pogrebnyak staubte aus kürzester Distanz ab - 2:0 (58.).

Wie aus dem Nichts waren die Gäste wenig später wieder dran: Grafite verlängerte einen Pass von Schäfer in die Mitte zu Dzeko, dessen Schlenzer aus 20 Metern unhaltbar für Ulreich im rechten oberen Eck einschlug (65.).

Dem VfB war nun der Kräfteverschleiß anzumerken. Wolfsburg kam, vorbei war es mit der Struktur im Spiel der Hausherren, denen dennoch fast die Vorentscheidung gelungen wäre, die aber ein Tohuwabohu im gegnerischen Strafraum nicht ausnutzen konnten. So zitterte sich die Gross-Elf Richtung Schlusspfiff, weil der Meister nun auch spielerisch deutlich zulegte und Ausgleichschancen hatte. Die größten vergaben Dzeko, dessen 14-Meter-Schuss am Pfosten landete, sowie Grafite, der den Abpraller in die Wolken jagte (85.).

Dem für Hilbert eingewechselten Gebhart blieb die Entscheidung vorbehalten: Pogrebnyak schleppte den Ball Richtung gegnerischen Strafraum. Der ehemalige Münchner übernahm, wurde von Madlung nicht energisch genug gestört und schoss aus 14 Metern flach ins rechte Eck - das war's (87.).

Der VfL empfängt am Sonntag in einer Woche den 1. FC Köln. Stuttgart hat schon am kommenden Freitag das Südwest-Duell beim Sportclub Freiburg vor der Brust.

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...   Erstellt am 17.01.2010 - 17:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schalke - Nürnberg 1 - 0


Kuranyi sorgt für Effizienz
Schalke entschied das Duell der Altmeister gegen Nürnberg in einem mäßigen und chancenarmen Spiel glücklich zu seinen Gunsten. Mit solider Defensivarbeit bremste der Club die ohne Esprit agierenden Hausherren im ersten Durchgang aus und stand sogar dicht vor der Führung, die aber den "Königsblauen" bald nach Wiederanpfiff mit ihrer ersten echten Chance gelang. Der Sieg der Magath-Elf geriet nur noch einmal massiv in Gefahr - mit Glück und Geschick spielte der alte und neue Tabellenzweite den Sieg über die Zeit.

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Zähes Ringen: Schalkes Neuzugang Edu (li.) gegen Nürnbergs Dennis Diekmeier.
© picture-alliance Schalkes Coach Felix Magath veränderte seine Starelf nach dem letzten Spiel der Hinrunde, das die "Königsblauen daheim mit 1:0 gegen Mainz gewonnen hatten, auf drei Positionen: Rafinha sowie die Neuzugänge Kluge, der gleich auf seinen Ex-Klub traf, und Edu kamen für Zambrano (Adduktorenprobleme), Matip und Holtby zum Einsatz.

Winterneuzugänge gab es auch beim FCN, dessen neuer Trainer Dieter Hecking nach dem 0:3 beim 1. FC Köln am 17. Spieltag wieder auf Stammkeeper Schäfer zurückgreifen konnte, der seine Sperre abgesessen hatte und für Stephan im Tor stand. Mit Diekmeier, den neuverpflichteten Bayern-Leihgaben Breno und Ottl sowie Gündogan, Gygax und Charisteas für Judt (Gelb-Rot-Sperre), Bieler, Risse, Mintal, Kluge, Frantz (Muskelfaserriss) und Boakye zeigte die Startelf der Franken ein auf insgesamt sieben Positionen verändertes Gesicht.

Nürnberg begann in der vollbesetzten Arena durchaus selbstbewusst. Bunjaku gab nach gelungenem Dribbling einen ersten Warnschuss ab (7.), wie auch auf der Gegenseite Rakitic für die verhalten startenden "Königsblauen" eine Minute später.

Der Club stand dichtgestaffelt, unterband die Kombinationsversuche der Gastgeber mit den beiden Abräumern vor der Abwehr, Ottl und Nordveidt, zunächst erfolgreich. S04 investierte viel zu wenig, um die Club-Defensive zu fordern. Die Hecking-Elf hatte keine Mühe, die Gastgeber vom eigenen Strafraum fernzuhalten, nach vorne fehlte es aber in der Folge am Mut und der Entschlossenheit.

Es war kein gutes Spiel, bis Mitte des ersten Durchgangs boten die Kontrahenten keine weiteren Torszenen und viel Magerkost. Urplötzlich ergab sich für den FCN dann die Riesenchance zur Führung: Nach katastrophalem Fehler von Bordon marschierte Charisteas halblinks auf Neuer zu. Der Grieche entschied sich für den eigenen Abschluss, der Ball prallte vom rechten Pfosten ins Aus - der mitgelaufene Gygax wäre rechts vollkommen frei gestanden (26.).

Für Kluge war die Partie dann frühzeitig beendet - nach Zweikampf mit Gygax verletzte sich der Neu-Schalker am Knöchel und musste gegen Moritz ausgewechselt werden (35.).

Bis zur Pause beharkten sich beide Teams im Mittelfeld und lieferten sich ein zähes Ringen, bei dem das spielerische Element und die Kreativität auf der Strecke blieb. Sekunden vor dem Kabinengang bremste Diekmeier den durchgebrochenen Kuranyi, von dem ansonsten nichts zu sehen war, entschlossen aus.


Dieser Zweikampf sollte sich bald nach Wiederanpfiff wiederholen, diesmal aber mit Folgen für die Gäste: Rafinha spielte von rechts auf Farfan, der sich am Strafraum resolut gegen Pinola durchsetzte und in Höhe des Fünfers flankte. Am zweiten Pfosten war Kuranyi schneller als Diekmeier und stocherte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie (48.).

Die Führung spielte den defensivstarken Schalkern natürlich in die Karten. Nun mussten die Franken kommen, die sich wie die "Königsblauen" aber auch schwer tun, wenn sie das Spiel machen müssen. Was dabei herauskam, waren vor allem weite Pässe in die Spitze, die zumeist eine sichere Beute der kopfballstarken Bordon und Höwedes wurden.

Die Magath-Schützlinge hatten nun etwas mehr Raum, kamen aber über einige Ansätze (Farfan) nicht hinaus. Beim Club reagierte Hecking mit dem Wechsel Eigler für Nordveidt (64.). Kaum auf dem Feld, hatte er schon das 1:1 auf dem Fuß. Nach der bis dorthin besten Kombination der Partie brach der Angreifer in der Mitte durch und schoss aus 14 Metern - Neuer lenkte den Ball mit toller Reaktion an den linken Pfosten (68.).

Schalke, sehr passiv in der Vorwärtsbewegung, verließ sich auf seine kompakte Defensive, was gegen die einfallslosen Offensivstrategen des Gegners ausreichen sollte. Die Franken konnten trotz weiterer Einwechslungen (Choupo-Moting, Mintal) keine weiteren Ausgleichschancen kreieren und verließen den Platz als unglücklicher Verlierer.


Schalke gastiert am Samstag beim VfL Bochum. Der Club, ohne den nach der 5. Gelben Karte gesperrten Pinola, empfängt zur gleichen Zeit die Frankfurter Eintracht.

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Köln - Dortmund 2 - 3


Großkreutz stürzt Köln in die Depression
Borussia Dortmund lag in Köln bereits zur Pause mit zwei Toren scheinbar uneinholbar in Front, doch in einer dramatischen Schlussphase holte der 1. FC Köln all das nach, was er im Vorfeld vermissen hatte lassen und glich noch zum 2.2 aus. Im Gegenzug sprach der Dortmunder Großkreutz dann das letzte Machtwort und stürzte die Geißböcke vom Regen in die Traufe. Dortmund bleibt mit dem Sieg im Kampf um die vorderen Tabellenplätze dabei.

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Barrios (li.) war diesmal nur Vorlagengeber, Hummels der Vollstrecker.
© picture-alliance Der 1. FC Köln beendete eine mäßige Hinrunde mit einem 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg und musste zum Rückrundenauftakt auf Abwehrchef Geromel verzichten. Trainer Zvonimir Soldo ersetzte ihn durch McKenna. Der BVB gewann das letzte Punktspiel im Jahr 2009 zu Hause mit 1:0 gegen den SC Freiburg. Der nun 100 Jahre alte Traditionsklub verzichtete in der Winterpause auf Transfers, musste aber Zidan zum Afrika-Cup abstellen. Für den Ägypter ließ Coach Jürgen Klopp Valdez auflaufen.

Im Kölner Rhein-Energie-Stadion entwickelte sich vom Start weg eine intensive und lebhafte Partie mit anfänglichen Vorteilen für die Gastgeber. Der FC kam über einen Petit-Freistoß (5.), einen Maniche-Hammer (9.) und einem Chihi-Vorstoß (12.) dem Torerfolg scheinbar immer näher. Doch die Dortmunder Hintermannschaft wehrte sich mit Glück und Geschick, während es in der Vorwärtsbewegung der Klopp-Elf lange an Struktur mangelte.

Nach einem Zusammenprall mit Novakovic und dem hinzu geeilten Subotic musste dann BVB-Keeper Weidenfeller früh mit einer Fleischwunde am Knie runter - Ersatzmann Ziegler kam nach 21 Minuten zu seinem ersten Bundesligaeinsatz in dieser Spielzeit und stand auch gleich im Brennpunkt: Einen zweiten vehementen Versuch von Maniche entschärfte er nur mit einiger Mühe (24.).

Ein Eckball brachte die Schwarz-Gelben dann in Vorteil. Sahins geschickt geschlagenen Standard verlängerte Barrios per Kopf an den zweiten Pfosten, Hummels brauchte nur noch einzunicken (28.). Der Gegentreffer entmutigte den FC aber keineswegs. Die Soldo-Elf suchte nach wie vor mit schnellen Gegenstößen ihr Erfolgserlebnis. Chihi aus der Distanz (40.) und Novakovic (45. +2) standen dem Ausgleich auch nahe. Doch nach einem Podolski-Foul an Owomoyela kam es in einer wegen diverser Verletzungsunterbrechungen langen Nachspielzeit noch zu einem letzten Freistoß für die Gäste. Wieder trat Sahin an, wieder war Hummels zur Stelle (45. +5)! Es ging mit einem 2:0 für Dortmund in die Kabinen.


Musste früh verletzt runter: Dortmunds Weidenfeller (li.). Auch Kölns Podolski erwischte nicht seinen besten Tag, nach einer Stunde war seine Dienstzeit später auch frühzeitig beendet.
© picture-alliance Nach Wiederaufnahme der Partie hatten die Gäste dann Oberwasser, kontrollierten die Partie mit einer deutlich ruhigeren und reiferen Spielanlage. Valdez (48.), Bender (54.) und Sahin (58.) versuchten aus der zweiten Reihe, das Ergebnis höher zu schrauben, während von den Kölnern nun lange Zeit wenig zu sehen war. Soldo reagierte, nahm den unglücklichen Podolski früh raus und brachte Freis (61.).

Nachdem auch Petit kopfschüttelnd sein verfrühtes Dienstende quittierte (72.), für ihn kam Ehret ins Spiel, nahmen die Offensivbemühungen der Hausherren wieder etwas konkretere Formen an - Freis prüfte Ziegler per Kopf (75.), Ehret vergab alleine vor dem Dortmunder Torwart (79.) - McKenna konnte mit einem geschickt platzierten Kopfball gar den Kölner Hoffnungen wieder Leben einhauchen (82.).

In einer hektischen Schlussphase gelang den Hausherren sogar noch der heftig umjubelte Ausgleich durch Mohamad. Der Verteidiger kratzte eine McKenna-Vorlage über die Linie (88.). Doch das war nicht das letzte Wort. Jürgen Klopp musste wegen Reklamierens die Schlusssekunden auf der Tribüne miterleben und seine Elf hatte in Person von Großkreutz noch einen Pfeil im Köcher, der Schuss des Angreifers schlug im Kölner Tor ein (90. +1) und bedeutete nach einem spektakulären Spiel drei Punkte für den BVB.

Der FC tritt nächste Woche abermals in einem Sonntagsspiel beim deutschen Meister aus Wolfsburg an. Dortmund empfängt tags zuvor den HSV.

kicker.de





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