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Maiden  In Sorte Diaboli


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 243254 Nachricht senden | Erstellt am 01.02.2008 - 20:17 |  |
Gladbach - Lautern 1 - 1
Blitzstart und Last-Minute-Treffer
Nach einem glänzenden Start ließen die Gladbacher im Verlauf der ersten Hälfte ohne Not nach. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine dramatische Partie, die am Ende ein glückliches Ende für die abstiegsbedrohten Lauterer brachte. Der Mut von Trainer Rekdal zahlte sich aus, wie im Hinspiel trennten sich beide Teams mit 1:1. Obwohl der FCK deutlich dezimiert war.
Blitzstarter: Sascha Rösler schoss Gladbachs Führung, doch Lauterns Bellinghausen nahm noch einen Punkt mit.
© dpa Tabellenführer Gladbach begann mit einem Winterneuzugang. Kleine, aus Hannover gekommen, feierte gleich sein Debüt in der ausgedünnten Innenverteidigung. Unter anderem standen Abwehrchef Brouwers (Reha) und Gohouri (Afrika-Cup) nicht zur Verfügung. Bei den stark abstiegsgefährdeten Lauterern feierten gleich drei Neulinge ihren Einstand. Weigelt übernahm die linke Abwehrseite, Mandjeck einen Part im defensiven Mittelfeld und Iacob die Position der zweiten Spitze.
Zunächst sah es für die Mannschaft von Trainer Kjetil Rekdal aber alles andere als gut aus. Gladbach erwischte einen Blitzstart, Ndjeng schlug einen Freistoß in den Strafraum, die FCK-Abwehr weilte in Gedanken noch komplett in der Winterpause, Rösler nutzte die Konfusion und köpfte völlig frei zum 1:0 ein (1.).
Danach sah es zunächst so aus, als könnte Kaiserslautern übel unter die Räder kommen. Gladbach drängte den Gast hinten rein, kombinierte flüssig und gefällig und wäre durch Rafael fast mit 2:0 in Front gegangen. Wieder schlief der FCK, Rafael kam ungestört zum Kopfball, doch Keeper Sippel konnte gerade noch retten (5.). Danach aber ließen die Borussen Kaiserslautern kommen.
Der FCK mühte sich redlich, wurde mit zunehmender Dauer leicht feldüberlegen, kam aber bis zu Schönheims Freistoß (43.), der über das Gladbacher Tor strich, zu keinem wirklich gefährlichen Torschuss. Die Borussia dagegen war zu passiv, machte zwar immer den Eindruck, falls nötig noch zulegen zu können - tat das aber nicht. Das Spiel verflachte damit total und bot vor der Pause keine Höhepunkte mehr.
Kurz nach dem Seitenwechsel überschlugen sich dann die Ereignisse. Mandjeck zog mit links aus der zweiten Reihe ab, verfehlte sein Ziel aber um mehrere Meter (54.). Es war der Auftakt zu einer turbulenten Phase. Erst herrschte Hochbetrieb vor Sippel, der gegen Neuville, den Rösler angespielt hatte, klärte und dann vergab Rafael zwei gute Gelegenheiten (57.). Im Gegenzug konterte Lautern über Simpson und Iacob, doch der verzog aus 17 Metern (58.).
Die nächste und beste Gelegenheit für die Lauterer hatte Bellinghausen, der nach einem Querpass von Simpson in den Sechzehner im Rücken der Abwehr auftauchte, schoss, aber an Heimeroth scheiterte (59.).
Wenig später mussten die Lauterer zwei Rückschläge verdauen. Erst flog Kapitän Beda nach einer Grätsche von hinten an der Mittellinie gegen Neuville vom Platz (64.), nur drei Minuten später musste Simpson vorzeitig zum Duschen. Der Kanadier war mit gestrecktem Bein rüde gegen Daems eingestiegen. Beide Male reklamierten die Gäste heftig.
In Unterzahl ging FCK-Coach Rekdal volles Risiko, brachte mit Runström und Jendrisek zwei frische Stürmer und damit die Gladbacher, denen nun die Souveränität fehlte, gewaltig in die Bredouille. Letztlich dank großer Moral und Glück mit Erfolg. In der Schlussminute kam der eingewechselte Runström am Fünfmeterraum per Kopf an den Ball und schaffte so den 1:1-Ausgleich. Bellinghausen hatte einen Freistoß in den Strafraum gebracht und Ouattara an die Latte geköpft, von wo der Ball bei Runström landete.
Gladbach muss nun am kommenden Sonntag nach Hoffenheim, Lautern erwartet am Freitag mit neuenm Selbstbewusstsein 1860 München.
kicker.de
[Dieser Beitrag wurde am 24.05.2008 - 02:29 von meister aktualisiert]
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 243254 Nachricht senden | Erstellt am 01.02.2008 - 20:18 |  |
Köln - St.Pauli 1 - 1
Chihi rettet Köln einen Punkt
Nach einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit rettete ein Joker-Tor von Chihi dem 1. FC Köln zum Rückrundenauftakt einen Punkt. Im ausverkauften Kölner Stadion lag der Gast aus Hamburg lange Zeit in Führung und musste erst kurz vor Schluss das Gegentor aus abseitsverdächtiger Position einstecken. Insgesamt ein glücklicher Punktgewinn für die Gastgeber, die den Start in die zweite Saisonhälfte fast verschliefen.
Lange ein gewohntes Bild: St. Paulis Takyi mit Vorteilen gegenüber Kölns Ehret.
© dpa Der 1. FC Köln ging unter Trainer Christoph Daum das Unternehmen Aufstieg in die erste Bundesliga ohne personelle Probleme an. Daum konnte aus dem Vollen schöpfen, wobei Neuzugang Pezzoni nicht im Kader stand. Beim FC St. Pauli sah die Personalsituation vor dem Rückrundenstart nicht so entspannt aus. Trojan und Bruns fielen mit Bronchitis aus, auf Eger (Achillessehnenreizung) musste Coach André Trulsen ebenfalls verzichten. Die nach den Abgängen von Joy und Karikari verpflichteten Biermann und Yanchuk fanden keine Berücksichtigung. In der Innenverteidigung feierte Petersen sein Zweitligadebüt.
Vor ausverkaufter Kulisse im RheinEnergieStadion präsentierte sich der 1. FC Köln zum Rückrundenauftakt in der ersten Halbzeit nicht wie ein Aufstiegskandidat. Gegen engagierte und auch spielerisch überzeugende Gäste aus St. Pauli brahcte die Daum-Elf kaum etwas konstruktives zustande. Außer langen Bällen in die Spitze, die die Hamburger Abwehr problemlos entschärfte, fiel den Gastgebern in der ersten Hälfte wenig ein.
Stattdessen übernahmen die Kiez-Kicker das Kommando auf dem Platz. Mit schnörkellosem und schnellen Direktspiel wurde das Mittelfeld immer wieder rasch überbrückt. Pässe in die Schnittstellen der Kölner Viererkette führten mehrfach zu Chancen für St. Pauli. Ludwig (2.) und vor allem Takyi, der völlig freistehend vertändelte (11.), hatten die Führung früh auf dem Fuß.
Wieder Ludwig war die nächste Prüfung Mondragons, des Kölner Schlussmanns, vorbehalten. Doch der streckte sich dem strammen Schuss des Hamburgers erfolgreich entgegen (15.).
Erst nach 26 Minuten zeigten die Kölner ansatzweise Torgefahr. Özat bekam seltenen Platz auf der rechten Seite und nutzte ihn zum Flanken. In der Mitte streckte sich Torjäger Novakovic zum Kopfball, setzte diesen aber knapp neben das Gehäuse. Es war die beste Möglichkeit der Gastgeber in der ersten Hälfte.
Anschließend übernahm wieder St. Pauli die Initiative. Zwar mit weniger Tempo als in der ersten halben Stunde, aber dennoch strukturierter im Spielaufbau und mit mehr Verve in den Zweikämpfen. Schnitzler hatte nach einem scharfen Anspiel von Schultz eine weitere gute Möglichkeit (41.), aber es blieb Routinier Meggle überlassen, kurz vor der Pause den Führungstreffer zu erzielen. Nach einem Freistoß von Ludwig war St. Paulis Nummer 10 den entscheidenden Tick schneller am Ball und überwand Mondragon aus kurzer Distanz (45.)
Nach der Halbzeit reagierte Christoph Daum zunächst taktisch und schickte mit McKenna einen Innenverteidiger mit in den Angriff. Kurz darauf ersetzten Matip Scherz (54.) und Broich Antar (58.). Und nach einer guten Stunde Spielzeit zeigten diese Maßnahmen auch Wirkung.
Die Kiez-Kicker wurden immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt, kamen nun nur noch über vereinzelte, aber schön vorgetragene Konter vor das Kölner Tor (60.). Und auch Borger sah sich nun ernsthafteren Prüfungen gegenüber. Doch McKenna traf zunächst aus zehn Metern das Tor nicht und schoss links vorbei (65.), ehe Helmes sich nach einem feinen Trick gegen Gunesch den Ball zu weit vorlegte, und am herausgeeilten Hamburger Keeper scheiterte (66.).
Köln machte jetzt Druck, kam aber in der Folge kaum richtig zum Torabschluss. Erst als Chihi, Daums letzter Joker, den Platz betrat, kam noch einmal Schwung auf vor dem Hamburger Tor. Und Chihi war es auch, der nach einer butterweichen Flanke von Broich, einem platzierten Kopfball von Novakovic und einer Nachlässigkeit von Borger den Ball aus einem Meter zum späten Ausgleich über die Linie drückte (84.). Bei Novakovics Kopfball stand der Kölner Stürmer aber wohl abseits.
In den letzten Minuten warfen die Kölner nun alles nach vorne, aber es blieb letztlich bei der Punkteteilung zwischen den beiden Kontrahenten.
Für Köln geht es am nächsten Spieltag mit einem Montagabendspiel in Aachen weiter. St. Pauli tritt bereits am Freitag zu Hause gegen Jena an.
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Wehen - Hoffenheim 0 - 2
Salihovic trifft und bereitet vor
Im Duell der beiden Aufsteiger revanchierte sich die Elf von Ralf Rangnick für die Hinspielpleite. Der entscheidende Spieler auf dem Platz war Sejad Salihovic der ein Tor selbst erzielte und das zweite vorbereitete, wobei hier Wehens Torhüter Richter sehr schlecht aussah. Die Mannschaft von Christian Hock konnte nur in den ersten zehn Minuten überzeugen.
SV-Trainer Christian Hock verzichtete im Sturm zunächst auf den Neuzugang Hui Xie. Ralf Rangnick veränderte seine Startelf im Gegensatz zum 2:1 gegen Rostock im DFB-Pokal nur auf einer Position. Für den verletzten Per Nilsson (Innenbandriss) rückte Jochen Seitz auf die rechte Außenverteidigerposition.
Die Heimelf kam nach der Winterpause sehr druckvoll aus den Startlöchern. In den ersten zehn Minuten kontrollierte die Hock-Elf klar das Geschehen, wodurch sie auch zweimal gefährlich vor Hoffenheims neuen Torhüter Özcan auftauchten. Beide Male war es Ronny König, der zunächst Özcan prüfte (2.) und fünf Minuten später aus sechzehn Metern knapp über das Tor zielte. Von den Gästen aus Hoffenheim war in dieser Phase noch nichts zu sehen.
Diese gute Phase beendete Hoffenheim dann aber abprubt, denn Salihovic nutzte eine gute Freistoßposition zur 1:0-Führung. Aus 20 Metern zirkelte er den Ball mit seinem linken Fuß über die Mauer und ließ Richter im Wehener Kasten keine Abwehrchance. Für Wehen doppelt bitter, da Kokot für das vorrausgegangene Foul sein fünfte Gelbe Karte sah und somit nächste Woche gegen Osnabrück gesperrt ist. In den folgenden Minuten, in denen der SV versuchte sich wieder zu sortieren, leistete sich der Richter allerdings einen folgenschweren Fehler. Einen eigentlich harmlosen Schuss vom starken Salihovic konnte er nicht festhalten, das Leder rutschte durch und Ba sagte am langen Pfosten danke.
Nach diesem Doppelschlag fand der SV Wehen-Wiesbaden bis zur Pause nicht mehr richtig ins Spiel zurück. Wenn es mal gefährlich wurde, dann nur durch Standardsituationen. So war es Catic, der einen Freistoß aus halbrechter Position Richtung 1899-Tor flankte. Das kleine Durcheinander vor dem Gäste Tor konnte Ba aber zur Ecke klären. Sonst passierte nicht mehr viel, Hoffenheim kontrollierte das Spiel, während der Heimelf nichts einfiel.
Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine, am Spiel änderte sich zunächst nichts. Wehen fand in der Offensive einfach keine Mittel, um Hoffenheim in Bedrängnis zu bringen. Die Gäste kontrollierten weiter das Geschehen und waren ihrerseits auch immer wieder gefährlich. Nach einem schönen Zuspiel von Luis Gustavo scheiterte Ba am diesmal gut reagierenden Richter (57.).
Nach einer Stunde reagierte Christian Hock und brachte mit Neuzugang Xie einen zweiten Stürmer. Dieses Signal weckte seine Elf auf, die sich danach mehr in der Offensive zeigte. Kapitän Schwarz und Catic per Volleyschuss vergaben allerdings gute. In der Folge hatte die Heimelf mehr vom Spiel, Gefahr in Richtung Gäste-Tor entstand aber meist nur nach Standardsituation von Catic.
Der Wille von Wehen war zu sehen und die Mannen von Christian Hock versuchten auch mit aller Macht noch einmal heranzukommen. Die Bemühungen wurden aber meist von der guten Defensive von Hoffenheim am Sechzehner gestoppt. Erst kurz vor Ende der Partie gab es noch eine dicke Chance für die Gastgeber durch den eingewechselten Schmidt, der aus einem Meter das Leder aber über das Tor jagdte (87.). Danach passierte aber nichts mehr und 1899 Hoffenheim holte sich nicht unverdient die drei Punkte.
Wehen Wiesbaden muss nächstes Wochenende am Sonntag in Osnabrück ran. Hoffenheim empfägt ebenfalls am Sonntag Spitzenreiter Gladbach.
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Koblenz - Mainz 1 - 1
Hartmann macht Eilhoffs Patzer wett
Zum ersten Mal im Profifußball gastierte der 1. FSV Mainz 05 in Koblenz, und die Rheinländer mussten sich nach einer mäßigen und chancenarmen Partie mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben. Koblenz wartet nun seit vier Spielen auf einen Erfolg, Mainz hingegen bleibt seiner Auswärtsschwäche treu.
Vorsicht: TuS-Keeper Eilhoff patzte in dieser Szene gegen Subotic (re.).
© dpa TuS-Coach Uwe Rapolder ließ seine beiden Neuzugänge Fernandez und Kuqi nicht von Beginn an auflaufen. Zudem musste er zum Rückrundenauftakt auf die verletzten Pektürk (Schambein), Langen (Kreuzband) und Nessos (Patellasehen) verzichten.
Auch der Mainzer Trainer, Jürgen Klopp, hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Se fiel Ruman wegen eines Bandscheibenvorfalls aus. Zudem fehlte Soto wegen einer Entzündung im Leistenbereich. Außerdem mussten Borja (Gelbsperre) sowie der rot-gesperrte Noveski aussetzen. Dafür fand sich Neuling Boakye in der Anfangself wieder.
Anfänglich begann Koblenz mit viel Druck und großem Einsatz. Aggressives Pressing und schnelles Spiel über die Flügel sollten den Erfolg bringen, aber die Mainzer schoben spätestens im eigenen Strafraum diesen Bestrebungen einen Riegel vor. Nach vorne lief bei den Rheinländern aber zunächst wenig zusammen.
Nach zehn Minuten verhalf dann TuS-Keeper Eilhoff dem "Karnevalsverein" zur Führung. Nach einer Ecke von rechts patzte der Torhüter gegen Subotic und auf einmal stand es 0:1 aus Sicht der Koblenzer. Der Rückstand verunsicherte die TuS, die nun das Engagement und die Geradlinigkeit der ersten Minuten vermissen ließ.
Auf der anderen Seite übernahmen die Klopp-Schützlinge nun die Kontrolle. Sämtliche Offensivbemühungen der Koblenzer wurden im Keim erstickt. Aber beim eigenen Angriffsspiel ließen die Rheinländer die notwendige Präzision vermissen. So entwickelte sich eine Partie ohne Torchancen.
Torjubel: Der Mainzer Shooting-Star Subotic feiert seinen Treffer.
© dpa Der Bundesliga-Absteiger verpasste es, die eigene Führung auszubauen und wurde dafür bestraft: Die erste Unsicherheit der Mainzer-Deckung nutze Hartmann gleich zum Ausgleichstreffer (36.), der gleichzeitig der letzte Höhepunkt der ersten Hälfte war.
Nach der Halbzeit machte der FSV nun mehr nach vorne, blieb dabei ungefährlich. Koblenz higegen verlegte sich aufs Kontern, ebenfalls ohne Erfolg. Beide Mannschaften leisteten sich zu viele Abspielfehler, was eine kontrollierte Spielweise unmöglich machte. Die Folge war, dass Torchancen Mangelware blieben.
TuS-Trainer Uwe Rapolder reagierte und gab seinen beiden Neulingen Fernandez und Kuqi eine Bewährungschance (50./ 67.). Fernandez war es dann auch, der die beste Chance der zweiten Hälfte einleitete: Der Argentinier passte zu Dzaka, der dann aus bester Positon vergab (75.). Zwei Minuten zuvor hatten die Mainzer ihre beste Gelegenheit, Baljak war am inzwischen souveräner auftretenden Eilhoff gescheitert.
Das war es dann auch an Torchancen im zweiten Durchgang. Einziger Aufreger in einer zerfahrenen Schlussviertelstunde war eine Gelb-Rote-Karte für Bajic (90.).
Kommenden Sonntag muss Koblenz in Augsburg antreten. Die Mainzer dagegen empfangen ebenfalls am Sonntag zu Hause Aufstiegskonkurrent Greuther Fürth.
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Freiburg - Osnabrück 1 - 1
Reichenberger trifft weiter
Der SC Freiburg hat den Sprung auf die Aufstiegsplätze verpasst und muss sich gegen den VfL Osnabrück mit einem Remis begnügen. Erst gegen Ende des ersten und streckenweise im zweiten Durchgang gelang es den Breisgauern, Druck auszuüben, letztlich waren die Offensivbemühungen des Sportclubs aber zu wenig, um die Wollitz-Elf ernsthaft zu gefährden.
Brachte den SC Freiburg in Front: Jonathan Pitroipa (re.) hier gegen Paul Thomik.
© dpa Freiburgs Trainer Robin Dutt verzichtete zum Rückrundenauftakt zunächst auf seine Neuzugänge. Während Idrissou rotgesperrt fehlte, standen auch Ollé Ollé und Akrout nicht im Kader. Bei Osnabrück musste Coach Claus-Dieter Wollitz auf Hennings verzichten, der an einer Sprunggelenksverletzung laborierte. Für ihn begann Nouri.
Beide Teams gingen von Beginn an engagiert zu Werke und zeigten sich um einen konstruktiven Spielaufbau bemüht. Osnabrück agierte aus einer kompakten Defensive, vernachlässigte aber keineswegs das Angriffsspiel und lauerte auf eigene Offensivaktionen. Freiburg versuchte es in der Anfangsphase wiederholt über die rechte Seite, Matmours Flanken fanden aber vorerst keinen Abnehmer. Große Gefahr strahlten beide Mannschaften zunächst nicht aus. Das änderte sich nach einer knappen Viertelstunde. Zunächst tauchte Konrad frei vor Gößling auf, konnte aber im letzten Moment von Thomik am Abschluss gehindert werden (13.). Auf der Gegenseite vergab Reichenberger die bis dahin größte Chance des Spiels, als er nach einer Manno-Flanke frei per Kopf am glänzend reagierenden Walke scheiterte (15.).
Die Partie bewegte sich in der Folge auf keinem besonders ansehnlichen Niveau. Auf beiden Seiten fehlten Ideen und Durschlagskraft, ehe Pitroipa nach 28 Minuten für ein Highlight sorgte. Der zukünftige Hamburger erkämpfte sich auf der rechten Seite das Leder, ließ Ndjeng gleich zweimal aussteigen und überwand VfL-Keeper Walke mit einem überlegten Flachschuss ins lange Eck zum 1:0 (28.). Freiburg schien nun die Kontrolle über das Spiel zu erlangen und setzte prompt nach. Pitroipa flankte von links und fand Matmour, der nur knapp über den Querbalken köpfte (30.).
Der Freiburger Offensivdrang erwies sich jedoch von überschaubarer Dauer, denn nur fünf Minuten nach der Führung sorgte VfL-Torjäger Reichenberger auf der Gegenseite für den Ausgleich. Eine Thomik-Flanke segelte weit durch den Strafraum und landete beim Osnabrücker Topscorer, der mit links nicht nur das achte Tor im vierten Spiel, sondern auch seinen 13. Saisontreffer erzielte (33.). Viel mehr passierte in der Folge nicht mehr. Bis auf einen Fernschuss von Nouri (41.), der beinahe von einem missglückten Befreiungsschlag von Walke profitiert hätte, und einem harten Versuch von Konrad (43.) tat sich bis zur Pause nur noch wenig in den Strafräumen, auch wenn die Breisgauer in den Schlussminuten des ersten Durchgangs den Druck noch einmal erhöhten.
Der zweite Durchgang begann für den SC Freiburg mit personellen Rückschlägen. Uzoma musste wegen eines Pferdekusses in der Kabine bleiben - für ihn brachte Dutt mit Ampomah einen weiteren Angreifer - und Bencik sah nach einem überflüssigen Foul gegen Schäfer seine fünfte Gelbe Karte und ist somit für ein Spiel gesperrt. Spielerisch tat sich die Heimelf schwer. Zwar versuchte der Aufstiegsaspiarnt permanent, Druck auf die VfL-Defensive auszuüben, meist war aber schon zehn Meter vor dem Gästestrafraum Endstation. Die Wollitz-Elf verteidigte konsequent und startete immer wieder Gegenangriffe. Einer dieser Vorstöße hätte die Gäste beinahe in Front gebracht, als Walke einen Thomik-Schuss durch die Hände gleiten ließ, das Leder aber noch vor der Linie wieder zu fassen bekam (57.).
Fünf Minuten später fand der Sportclub dann doch einmal die Lücke in der Osnabrücker Hintermannschaft. Von Matmour in Szene gesetzt scheiterte Bencik aber aus sieben Metern per Drehschuss am sich ihm entgegen werfenden Gößling (62.). Freiburg blieb in der Folge bemüht, aber glücklos. Erst elf Minuten vor dem Ende wurde es plötzlich wieder brenzlig. Erst köpfte Butscher einen Aogo-Freistoß haarscharf neben Gößlings Gehäuse (79.), dann jagte Banovic die Kugel aus dem Hintergrund Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (80.). Die Zuschauer hatten sich kaum hingesetzt, gab es den nächsten Aufreger. Der eingewechselte Jäger legte den Ball an Gößling vorbei und ging nach einer Berührung mit dem Keeper zu Boden. Referee Bandurskis Pfeife blieb jedoch stumm (81.).
Mehr brachte die Dutt-Elf in der Schlussphase allerdings nicht mehr zustande. Osnabrück überstand die hektische Phase schadlos und rettete den Punkt über die Zeit.
Freiburg muss am nächsten Sonntag in Paderborn antreten, während Osnabrück zeitgleich vor heimischem Publikum auf Wehen Wiesbaden trifft.
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Fürth - Aue 2 - 0
Eigentor von Kos und Trehkopf fliegt
In seinem ersten Punktspiel auf der Trainerbank des FC Erzgebirge Aue wurden dem neuen Trainer Roland Seitz die Standards zum Verhängnis. Greuther Fürth nutzte erst die Unachtsamkeiten in der Abwehr der abstiegsbedrohten Auer, die sich dann selbst tiefer ins Verderben stürzten. Für Greuther Fürth war es der dritte Heimsieg in Folge und das vierte Heimspiel in Serie ohne Niederlage.
Tor! Marian Biliskov (links) und Schütze Stefan Reisinger bejubeln das 1:0 der SpVgg.
© dpa Während Greuther Fürth ganz ohne Winterneuzugänge startete, begann auf Auer Seite mit Leandro und Petrous erst kürzlich verpflichtetes Personal. Bruno Labbadia musste bei seinem Team auf den rotgesperrten Achenbach und Torhüter Loboué (Afrika-Cup) verzichten. Aue fehlten neben Keeper Bobel (Reha nach Schulter-Operation) unter anderem auch noch der gelbgesperrte Feldhahn.
Aue erwischte den etwas besseren Start und hatte die erste richtig gute Gelegenheit: Geißler ließ am Strafraum Karaslavov alt aussehen, ging alleine aufs Tor zu, doch Fürths Keeper Kirschstein war mit einer Klasseparade zur Stelle (8.). Nur kurz darauf gab es wieder dieses Duell. Der Auer zirkelte einen 20-Meter-Freistoß über die Mauer, der Ball setzte auf, aber Fürths Torhüter war erneut auf dem Posten (12.).
Als es also vorne ganz gut für den FC Erzgebirge aussah, schlug es hinten ein. Eine Freistoßvariante überrumpelte die Gäste: Felgenhauer schlug den Ball in den Sechzehner, über Karaslavov landete die Kugel bei Biliskov, der an Keller scheiterte. Den Abpraller brachte Reisinger freistehend locker im Kasten unter (14.). Zu diesem Zeitpunkt war die Führung etwas schmeichelhaft. Aue versuchte den Rückstand wegzustecken, brauchte aber etwas, um sich zu sammeln. Greuther Fürth gewann an Sicherheit, war fortan leicht überlegen.
Als das Spiel immer mehr an Fahrt verlor, war es wieder ein ruhender Ball, aus dem der nächste Treffer resultierte. Adlung brachte einen Freistoß aus 20 Metern von halblinks in den Strafraum, im Gewühl kriegte Kos das Spielgerät unglücklich an die Hüfte - 2:0 für Greuther Fürth (29.).
Das zweite Tor verbesserte das Spiel nicht entscheidend. Im Mittelfeld war weiter einiges Stückwerk, Fehlpässe gab es auf beiden Seiten reichlich zu sehen. Die Gastgeber kontrollierten aber weitgehend das Geschehen. Doch hing die Partie bis zur Pause zumeist im wahrsten Sinne zwischen den Strafräumen.
Nach dem Seitenwechsel begünstigte zunächst Trehkopf die Angriffe der Hausherren. Erst verlor er links den Ball an Schröck, der in den Strafraum eindrang und querspielte. Aues Abwehrversuch im Zentrum landete bei Adlung, der einen Seitfallzieher über den Kasten setzte (51.). Dann ließ Trehkopf sich den Ball auf links von Kotuljac abnehmen. Der Stürmer konnte aber gerade noch von Keller gebremst werden (55.).
Nun wurde die Partie ruppiger. Fürth forderte in der 63. Minute einen Elfmeter, da Kos und Keller Kotuljac am Fünfmeter-Raum stoppten. Referee Christ sah das nicht so. Es dauerte nicht lange und die Gemüter hatten sich soweit erhitzt, dass Trehkopf, der den eingewechselten Nehrig nur noch mit verboteten Mitteln aufhalten konnte, mit Gelb-Rot vom Platz flog (67.).
Dezimiert wehrten sich die Gäste. Die beste Chance vergab Pavlovic, der einen schönen Querpass von Geißler nur an das Außennetz setzte (70.). In der Schlussphase konterte Aue, die SpVgg kontrollierte und hatte die besseren Gelegenheiten. Ein Treffer fiel aber nicht mehr.
Greuther Fürth reist nun am nächsten Sonntag nach Mainz, Aue trifft im Abstiegskampf am Freitag auf Offenbach.
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1860 - Augsburg 0 - 3
Thurk feiert grandiosen Einstand
Der FC Augsburg revanchierte sich für die 2:6-Schlappe aus dem Hinspiel und eroberte mit einem klaren 3:0-Erfolg die Allianz Arena. Lange Zeit aber waren die "Löwen" das klar bessere Team, brachten aber beste Chancen nicht unter. Besser machten es die Schwaben, die in Michael Thurk einen echten Goalgetter eingekauft haben.
Kein Durchkommen: Die Augsburger Mölzl und Hertzsch (Mitte) bremsen den "Löwen" Kucukovic.
© dpa Beim TSV 1860 München gab es im Vergleich zum jüngsten 3:2-Sieg in Aachen im DFB-Pokal folgende personelle Änderungen: Benjamin Schwarz feierte auf der linken Abwehrseite sein Startelf-Debüt im Profi-Fußball und ersetzte Torben Hoffmann (Fieber). Holebas kam für Wolff, Bierofka wechselte die Seite von links auf rechts. Neuzugang Pagenburg (1. FC Nürnberg) stand im Kader, aber nicht in der Startelf.
Augsburgs Trainer Ralf Loose brachte zum Rückrundenauftakt mit Michael Thurk (kam von Eintracht Frankfurt) nur einen Winterneuzugang in der Startelf, Marco Küntzel (Energie Cottbus) nahm auf der Bank Platz.
Es ging heiß her beim bayerischen Derby. Die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, es wurde kein Meter des Platzes kampflos preisgegeben. Der FCA verstellte den Weg in den Strafraum geschickt, so dass die 60er auf das probate Mittel Weitschuss setzten. Erst zielten Sven Bender und Gebhart nicht genau genug, dann prüfte Danny Schwarz Neuhaus mit einem tückischen Aufsetzer aus 26 Metern, der Keeper lenkte den Ball zur Ecke (10.).
Aber auch Augsburg versteckte sich nicht. Nach einer Flanke von Möhrle von rechts war Thurk elf Meter vor dem Tor am schnellsten am Ball, köpfte aber am Winkel rechts vorbei (5.).
Die 60er waren spielbestimmend, bissen sich an der aufmerksamen Defensive der Schwaben die Zähne aus. Augsburg, das sich weit zurückzog, kam nur zu vereinzelten Kontern, Thurk stand dabei aber meist allein auf weiter Flur.
Neuhaus rettet mehrfach
Nach einer knappen halben Stunde hatten die "Löwen" gleich eine Serie bester Möglichkeiten, Neuhaus und das Glück retteten dem FCA aber das 0:0. Erst klärte der Keeper gegen einen fulminanten Freistoß aus 17 Metern von Holebas, dann lenkte Neuhaus gegen den allein vor ihm aufgetauchten Gebhart zur Ecke, in deren Anschluss Berhalter den Ball aus zwei Metern links vorbeilegte.
Danach gab's erstmal eine Verschnaufpause für den FCA, die Schwaben konnten sich etwas befreien. Gefahr strahlten sie zwar nicht aus, liefen aber auch nicht Gefahr, in Rückstand zu geraten.
Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff gab's aber die Riesenüberraschung, das Augsburger 1:0 fiel wie aus heiterem Himmel: Und was für ein Einstand! Michael Thurk überlupfte nach klasse Zuspiel von Lars Müller den herauseilenden Hofmann und traf in seinem ersten Spiel für den FCA (43.).
Die Augsburger machten nach dem Wechsel da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten: Mit einem überraschenden Tor! Wenzel traf mit einem fulminanten direkten Freistoß aus 17 Metern zum 2:0. Lars Bender hatte noch leicht mit der Hacke abgefälscht (52.).
Thurk verwandelt eiskalt
Der TSV blieb das spielerisch stärkere Team, kombinierte besser und erspielte sich auch gute Chancen, es wollte den "Löwen" aber nichts gelingen. Gebhart zielte einmal mehr nicht genau und scheiterte aus 13 Metern mit einem harten Schuss an Neuhaus. Ganz anders die Gäste. Konter des FCA: Johnson schoss beim Abwehrversuch Diabang an, der mit Übersicht von links in die Mitte zu Thurk spielte, welcher aus kurzer Distanz zum 3:0 vollendete (62.). Thurks zweiter Treffer.
Die 60er spielten mit Wut im Bauch, steckten keineswegs auf, ließen nun aber teilweise den Überblick vermissen. Augsburg war naturgemäß euphorisiert, einer rannte für den anderen in der Defensive und nach vorne ging bei gelegentlichen Kontern die Post ab. Luz scheiterte aber nach schnellem Gegenstoß allein vor Hofmann am gut reagierenden Keeper.
Das spielerisch insgesamt deutlich überlegene Team von Marco Kurz unterlag am Ende, weil es an Durchschlagskraft gegen einen tollen Keeper Neuhaus fehlte, wohingegen Augsburg mit Thurk einen treffsicheren Mittelstürmer eingekauft hat.
1860 München ist schon am Freitag in Kaiserslautern wieder gefordert, der FC Augsburg hat zwei Tage mehr zur Regeneration und spielt am Sonntag zu Hause gegen Koblenz.
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Maiden  In Sorte Diaboli


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 243254 Nachricht senden | Erstellt am 03.02.2008 - 16:12 |  |
Offenbach - Paderborn 2 - 1
Offenbach mit Zittersieg
Nach sechs Heimspielen ohne Erfolg kam der OFC gegen Schlusslicht Paderborn zu einem lang ersehnten Drei-Punkte-Gewinn im Abstiegskampf. Nach starker erster halben Stunde brach die Andersen-Elf jedoch ein, verteidigte den knappen Vorsprung aber am Ende mit Glück und Geschick.
Gleich in seinem ersten Pflichtspiel für den OFC gelang Stürmer Bancé ein wichtiger Treffer.
© dpa Mit den beiden Neuzugängen der Winterpause, Spielmacher Ricardo Sousa sowie Stürmer Bancé, startete der OFC zum Rückrundenauftakt. An Stelle von Nummer-eins-Keeper Thier (Bronchitis) spielte Endres. Auf Seiten von Paderborn gab Neuzugang Lintjens, der Mitte der Woche gegen Bayern München im DFB-Pokal noch ein letztes Mal für Wuppertal aktiv gewesen war, ebenso sein Debüt wie der aus Koblenz gekommene Bogavac. Neben de Graef (Kapselverletzung) und Röttger (Schambeinentzündung) fehlten Kläsener und Kapitän Rene Müller angeschlagen.
Beide Teams begannen engagiert. Die erste Chance hatte Koen für Paderborn nach etwas mehr als 30 Sekunden mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Danach kam Offenbach besser ins Spiel. Mit langen Bällen auf die agilen Angreifer Bancé und Türker brachte der OFC die ersatzgeschwächte Hintermannschaft der Fach-Elf mehrfach in arge Bedrängnis.
So auch beim Führungstreffer noch in der Anfangsphase: Türker verlängerte einen langen Ball aus der eigenen Hälfte nach vorn. Abwehrspieler Döring kam zwar als erster ans Leder, köpfte das Spielgerät jedoch genau in den Lauf von Bancé, der allein vor Kruse gekonnt einschob (12.).
Danach vergab Türker gleich zwei hochkarätige Gelegenheiten frei vor Kruse, ehe der Stürmer im dritten Anlauf dann doch noch traf. Erneut nach einem langen Ball von Christian Müller aus der eigenen Hälfte landete das Leder bei Türker, der einen Schritt schneller als Gegenspieler Djurisic war, und das Leder vom Strafraumrand wunderbar über den Paderborner Torhüter hinweg ins Tor hob (24.).
Nach etwa einer halben Stunde, Fach brachte Pisot für den indisponierten Döring, riss im Spiel des OFC trotz der Führung plötzlich der Faden. Zwar zeigten sich die bemühten Paderborner im Abschluss eher harmlos, doch mit ein wenig Glück gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Koen brachte den Ball halblinks im Strafraum nach innen. Dort versuchte Christian Müller zu klären, bugsierte den Ball jedoch unglücklich und unhaltbar für Endres ins eigene Gehäuse (42.).
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitt waren es die Paderborner, die mehr vom Spiel hatten. So scheiterten in der Anfangsphase Bogavac und Fischer mit Distanzschüssen nur knapp; ebenso Lintjens, der im Fünfmeterraum Kruse anschoss.
Die Offenbacher kamen nun nur noch selten zu gelungenen Angriffsaktionen. In der Schlussphase schienen bei der bemühten Fach-Elf allerdings die Kräfte zu schwinden, so dass der OFC den knappen Vorsprung über die Zeit retten konnte.
Auf Offenbach wartet am Freitag in Aue das nächste Kellerduell. Paderborn muss am Sonntag gegen Freiburg unbedingt punkten, um den Abstand auf den rettenden Platz 14 nicht zu groß werden zu lassen.
kicker.de
Signatur Es ist kein Mal, wie du es kennst,
kein aufgebranntes Zeichen
Man bemerkt es, doch man sieht es nicht
und es prägt dich ohnegleichen
Du glaubst, die Intrigen bemerkt man nicht,
doch dein schleimiges Wesen zeichnet dich
Das Signum des Verrats steht dir im Gesicht
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Maiden  In Sorte Diaboli


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 243254 Nachricht senden | Erstellt am 05.02.2008 - 04:59 |  |
Jena - Aachen 2 - 3
Lehmann trifft und legt auf
In einem abwechslungsreichen Montagsspiel drehte das körperlich fittere Team aus Aachen den Spieß in Jena um. Die Thüringer führten zweimal, doch am Ende jubelten die Alemannen ein wenig glücklich. Durch das 3:2 gewann Aachen ein wenig Luft nach unten, Jena bleibt tief im Keller stecken.
Machte am Anfang mächtig Dampf: Jenas Tobias Werner, hier gegen Aachens Pekka Lagerblom.
© dpa Jenas Trainer Henning Bürger stellte nach dem 2:1 n.V. gegen Bielefeld im DFB-Pokal seine Anfangsformation auf einer Position um: Müller rückte für den verletzten Kikuchi in die erste Elf und spielte im defensiven Mittelfeld.
Aachens Coach Jürgen Seeberger musste nach dem 2:3 gegen 1860 München im DFB-Pokal kurz vor seinem ersten Liga-Anpfiff die Anfangself umbauen, weil sich Stehle beim Aufwärmen verletzte. Für den Innenverteidiger kam Polenz, der rechts verteidigte, und Herzig ging ins Zentrum der Abwehrreihe. Fiel, der gelbgesperrt fehlte, wurde durch Lehmann ersetzt.
Es waren keine 30 Sekunden gespielt, da stockte den Alemannen-Fans schon der Atem. Jenas Stürmer Schied war durchgebrochen und wurde von Herzig leicht touchiert, doch Schiedsrichter Gräfe beließ es bei einer Gelben Karte.
Die Aktion zeigte jedoch, dass die Thüringer mächtig loslegen wollten. Das schaffte die Bürger-Elf bis zur 25. Minute - in dieser Phase gewann sie die meisten Zweikämpfe und beschäftigte die Defensive der Aachener gehörig. Die Führung für Jena fiel nach einer Simak-Ecke, als der abgewehrte Ball durch Youngster Amrhein erneut in den Strafraum flog, und Werner entscheidend per Kopf die Richtung veränderte. Aachens Keeper Straub war gegen den Kopfball aus sieben Metern machtlos, weil Aachens Reghecampf das Abseits aufhob und der Jenaer Angreifer so völlig frei stand.
Es dauerte eine Weile, ehe sich die Westdeutschen von dem Rückschlag erholt hatten. Doch ab dieser 25. Minute übernahm Aachen eindeutig das Geschehen. Jena verlor die Bälle nun viel zu leicht im Aufbau und wurde so in die eigene Hälfte gedrückt. In der 29. Minute wurde die Seeberger-Elf schon belohnt, denn nach einer scharfen Polenz-Flanke gewann der kleine Reghecampf das Kopfballduell gegen Jenas Abwehrhünen Omodiagbe und nickte aus zehn Metern scharf ein.
Auch in der Folge zeigte sich Aachen bemüht, den zweiten Treffer nachzuschieben, doch der weißrussische Nationalkeeper Khomutovski im Jenaer Tor konnte sich bei Schüssen von Kolev (37.) und Krontiris (45.) auszeichnen.
Der zweite Abschnitt begann mit Fahrt, als Kolev (47.) und Ebbers (53.) zweimal aussichtsreich zum Abschluss kamen, aber beide Male zeigte sich Jenas Schlussmann Khomutovski als sicherer Rückhalt. Dann aber erhielt das bis dahin flotte Spiel eine kleine Delle. Fortan tummelten sich beide Teams nur noch im Mittelfeld - die nächste Offensivaktion der Heimelf - ein Eckball in der 66. Minute - wurde von Jenas Fans euphorisiert beklatscht. Dabei hatte es dieser Standard in sich: Simak brachte den Ball rein, der gerade erst eingewechselte Torghelle verlängerte und im Fünfer nickte Schied auf dem Bauch liegend per Kopf ein. Ein kurioses Tor, das etwas überraschend fiel.
Nach dem erneuten Rückstand war der Bundesliga-Absteiger wieder gefordert und hätte durch Kolev beinahe getroffen, doch nach dem Zauber-Zuspiel von Lagerblom in die Gasse scheiterte der Bulgare am weißrussischen Keeper der Thüringer (72.). Kurz danach hatte Lehmann etwas mehr Ruhe und Übersicht. Der Ex-Löwe bekam von Kolev den mustergültig in den Strafraum gelegt und der Mittelfeldmann vollstreckte ins lange Eck (74.).
Aachen hatte Lunte gerochen, denn Jena baute nach dem Pokalfight gegen Bielefeld mächtig ab. Immer häufiger kamen die Thüringer einen Schritt zu spät. Vor allem gegen den flinken Krontiris, der von Lehmann schön steil geschickt wurde und Keeper Khomutovski aus elf Metern keine Chance ließ (81.). Das sollte die Entscheidung sein, wobei die Bürger-Elf bei einem Torghelle-Kopfball (86.) und zwei Simak-Krachern (90. und 90.+1), wovon einer an die Latte klatschte, noch großes Pech hatte.
Jena spielt schon am kommenden Freitag beim FC St. Pauli, auf Aachen wartet ein weiteres Montagsspiel. Das geht dann auf dem Tivoli gegen den 1. FC Köln.
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