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...   Erstellt am 10.12.2010 - 20:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Karlsruhe - Bielefeld 1 - 0


Staffeldt sorgt für Erleichterung in Karlsruhe

In einem wenig berauschenden Kellerduell setzte sich der Karlsruher SC zu Hause gegen Schlusslicht Arminia Bielefeld letztlich verdient mit 1:0 durch und verschaffte sich damit ein wenig Luft im Abstiegskampf der 2. Liga. Nach der vierten Pleite in Folge laufen die auswärts weiterhin sieglosen Ostwestfalen Gefahr, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren.


KSC-Trainer Uwe Rapolder tauschte nach der 0:1-Niederlage in Düsseldorf zweimal: Demirtas und Chrisantus rückten für Rupp und Aduobe in die Startaufstellung.

Bielefelds Coach Ewald Lienen beließ es hingegen im Vergleich zum 1:4 gegen Greuther Fürth bei einem Wechsel: Hernandez spielte anstelle von Berisha.

So wirklich erquickend war der Beginn des Kellerduells nicht. Beide Mannschaften zeigten sich zunächst zwar bemüht, leisteten sich aber eine immens hohe Fehlpassquote im Spielaufbau, sodass lange Zeit in beiden Strafräumen gähnende Leere herrschte. Lediglich Engelhardts Freistoß (12.) und auf der Gegenseite Schulers Distanzversuch (18.) sorgten für ein wenig Abwechslung.


Am Willen mangelte es nicht, dafür umso mehr an Präzision. Der KSC investierte etwas mehr, konnte sich zumeist aber nicht gegen die vielbeinige Bielefelder Defensive behaupten. Nicht so in der 27. Minute, als Iashvili einen Konter über Chrisantus einleitete. Der Nigerianer drang von links in den Strafraum ein und zog ab. Sein Schussversuch wurde von Bollmann unglücklich zu Staffeldt abgefälscht, der aus kurzer Distanz ins linke untere Eck einschob.

Einen belebenden Effekt hatte das Tor nicht, auch wenn die Akteure großes Engagement an den Tag legten. Die Arminen trauten sich offenbar durch das Wissen um ihre Schwächen bei Kontern nicht allzu viel zu und agierten weiter eher verhalten. Die Badener indes zogen sich ein Stück weit zurück und waren primär auf Ergebnissicherung bedacht. Dennoch wies der KSC mehr Zielstrebigkeit aus und blieb die gefährlichere Mannschaft (Staffeldt, 39., Demirtas, 40.). Weil auch Chrisantus in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus guter Position neben das Tor köpfte (45.+1), blieb es jedoch bei der knappen Führung der Rapolder-Elf zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel machte Chrisantus dort weiter, wo er zuvor aufgehört hatte. Nach einer Flanke von rechts köpfte der 20-Jährige wieder zu ungenau, sodass der Ball drüber ging (48.). Der KSC blieb die bessere Mannschaft, benötigte aber meist gegnerische Fehler, um ernsthaft gefährlich zu werden. So führte ein Lapsus von Schuler zur nächsten dicken Chance durch Zimmermann, dessen fulminanten Schuss Eilhoff noch nach vorne abwehren konnte. Iashvili setzte nach, drosch die Kugel dann aber aus elf Metern drüber (52.).
Karlsruhes Chrisantus behauptet sich gegen Bollmann (re.)
Breit gemacht: Karlsruhes Chrisantus behauptet sich gegen Bollmann (re.).
© picture alliance
Karlsruhes klägliche Chancenverwertung wird nicht bestraft

Die Badener sorgten aber nicht nur vor dem Arminen-Tor für Gefahr, sondern auch vor dem eigenen. Robles musste all sein Können aufbieten, um einen verunglückten Klärungsversuch von Zimmermann zu parieren (57.). Im direkten Gegenzug stand Iashvili wieder im Rampenlicht, der Georgier verfehlte das leere Tor aber erneut (58.).

Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich der KSC ein klares Chancenplus, ließ seine teils erstklassigen Gelegenheiten fahrlässig liegen. Chrisantus hatte die zwei beste, der Nigerianer köpfte aber zuerst neben das Tor (70.), ehe er freistehend neben den rechten Pfosten schlenzte (76.). Eine Minute danach zog Stefan Müller per Drop-Kick gegen Eilhoff den Kürzeren.

Der andere Müller auf dem Feld, Christian, hätte die fahrlässige Chancenverwertung der Hausherren dann fast bestraft. Aus fünf Metern scheiterte er aber per Kopf an Robles (79.). Die Bielefelder bäumten sich nun noch einmal auf, weil aber der mittlerweile eingewechselte Berisha gleich zweimal ohne Fortuna war (88.,90.), blieb es beim Dreier für die Badener.

Die Bielefelder sind wieder am kommenden Freitagabend vor eigenem Publikum gegen Aachen gefordert, am Montag darauf gastieren die Karlsruher bei Union Berlin.

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...   Erstellt am 10.12.2010 - 20:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Oberhausen 0 - 0


Onuegbu & Co. verpassen Sprung auf Rang eins

Die SpVgg Greuther Fürth ließ vor heimischem Publikum duch das torlose Remis im "Kleeblatt-Duell" mit Rot-Weiß Oberhausen die Chance liegen, sich zumindest vorläufig an die Spitze des Zweiliga-Tableaus zu setzen. Während die Franken nach zuvor drei Siegen in Serie somit einen Rückschlag im Aufstiegsrennen erhielten, verdiente sich RWO mit konzentrierter und engagierter Abwehrarbeit den Zähler.


SpVgg-Coach Mike Büskens nahm gegenüber dem 4:1-Erfolg bei Schlusslicht Bielefeld eine Änderung an seiner Anfangsformation vor: Schröck kam anstelle von Nehrig, der auf der Alm die fünfte Gelbe Karte gesehen hatte, rechts in der Viererkette von Beginn an zum Zug.

Oberhausens Coach Hans-Günter Bruns baute seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Heimpleite gegen Aachen zweimal um: Der zuletzt angeschlagene Schlieter sowie Celik ersetzten Schönfeld und Luz.

Am Vormittag hatte sich das Team der Hausherren im Schulterschluss mit vielen Freiwilligen noch als Schneeräumkommando im heimischen Ronhof betätigt, um nach dem erneuten Wintereinbruch den Anpfiff der Begegnung sicherzustellen.

Auch unmittelbar nach Spielbeginn ergriff die Spielvereinigung die Initiative und drängte forsch, vielfach aber zu kopflos nach vorne. In der hektischen, von beiden Mannschaften gleichwohl intensiv geführten und temporeichen Anfangsphase kontrollierten die Fürther das Geschehen und erarbeiteten sich weiter Feldvorteile. Den Büskens-Schützlingen mangelte es jedoch an Präzision und kreativen Impulsen, um den gut sortierten und konzentriert arbeitenden Oberhausener Abwehrverbund auszuhebeln.

Zwingende Aktionen oder gar Chancen blieben in der Trolli-Arena somit Mangelware: In der 23. Minute legte Sturmtank Onuegbu überlegt ab zu Haas, der hart bedrängt die Kugel mit der Picke zu unplatziert Richtung Tormitte beförderte, um RWO-Schlussmann Pirson Kopfzerbrechen zu bereiten. Auch fortan sahen die Zuschauer im Ronhof eine Partie, in der zündende Ideen gering, die Zweikampfintensität aber hoch waren. Beide Mannschaften scheuten die körperbetonten direkten Duelle nicht. Allerdings hemmten die häufigen Unterbrechungen nach Fouls den Spielfluss enorm. In der 43. Minute schaltete die SpVgg einmal schnell um: Müller trieb das Leder energisch durchs Mittelfeld und bediente Prib, der aus knapp 13 Metern in Rücklage mit seinem schwächeren rechten Fuß den Ball deutlich über den Querbalken bugsierte.



Die Kontrahenten, in deren Vereinswappen jeweils das Kleeblatt prangt, kamen mit unverändertem Personal aus den Kabinen. Unverändert blieb auch, dass beide Mannschaften mit hohem Körpereinsatz, aber geringer Genauigkeit und spielerischem Esprit in ihren Offensivbemühungen zu Werke gingen.

Gleichwohl wurde die Partie zwischenzeitlich etwas höhepunktreicher. In der 50. Minute zappelt das Spielgerät in den Maschen des Oberhausener Gehäuses. Müller, der nachfolgend Prib bediente, stand jedoch beim Abspiel von Haas im Abseits. Auf der Gegenseite klärte SpVgg-Schlussmann Grün unkonventionell und mit Glück außerhalb des Sechzehners gegen Lamidi (59.). Gleichwohl zogen die Hausherren nun das Tempo an. Konsequenterweise kam der Zweiliga-Dino so zu Chance: Schröck hatte im rechten Strafraumeck etwas Bewegungsfreiheit, zielte jedoch am linken Pfosten vorbei (62.). Acht Zeigerumdrehungen später rauschte das Leder nach einem indirekten Freistoß von Pekovic rechts am RWO-Gehäuse vorbei.

In der Schlussphase legten die Fürther erneut eine kleine Schippe drauf. Die beste Möglichkeit zu Sieg bot sich jedoch in Minute 86 RWO: Lamidi setzte am linken Flügel findig per Hacken-Trick Hergesell in Szene, der flach in die Mitte spielte. Dort scheiterte Petersch jedoch mit seinem Schuss am reaktionsschnellen SpVgg-Keeper Grün.

Am kommenden Spieltag muss die SpVgg Greuther Fürth samstags um 13 Uhr gegen die Fortuna in der Düsseldorfer Esprit-Arena ran. Oberhausen empfängt derweil tags darauf um 13.30 Uhr Energie Cottbus.

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[Dieser Beitrag wurde am 10.12.2010 - 20:06 von Maiden aktualisiert]





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Aachen - Düsseldorf 0 - 0


Hohs hält seinen Kasten sauber

Im Duell der Tabellennachbarn trennten sich Alemannia Aachen und Fortuna Düsseldorf mit 0:0-Unentschieden. Die Hyballa-Elf erarbeitete sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in Durchgang eins ein deutliches Übergewicht, agierte im Angriff gegen sehr defensiv eingestellte Gäste aber meist zu verspielt. Düsseldorf präsentierte sich nach dem Wechsel mutiger, konnte sich vor dem Tor allerdings ebenfalls nicht entscheidend durchsetzten.
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Viel Kampf, wenig Ertrag: Thomas Bröker (Mi.), hier im Duell mit den Aachenern Tobias Feisthammel (li.) und Torgay Arslan, kam mit seiner Fortuna nicht zu ersehnten Erfolg
Viel Kampf, wenig Ertrag: Thomas Bröker (Mi.), hier im Duell mit den Aachenern Tobias Feisthammel (li.) und Torgay Arslan, kam mit seiner Fortuna nicht zu ersehnten Erfolg.

Aachens Trainer Peter Hyballa ersetzte den nach dem 2:1-Auswärtssieg in Oberhausen gelbgesperrten Kratz durch Casper.

Fortuna-Coach Norbert Meier schenkte der gleichen Elf wie beim 1:0-Heimsieg über Karlsruhe das Vertrauen.

Beide Teams fanden nur schwer in die Partie und leisteten sich zu Beginn einige Unzulänglichkeiten in der Vorwärtsbewegung, so dass zunächst kein rechter Spielfluss aufkommen wollte. Nach gut zehn Minuten erarbeiteten sich die Gastgeber zusehends mehr Spielanteile und setzten die Düsseldorfer Abwehr fortan häufiger unter Druck. Arslan legte den Ball schön in die Gasse auf Auer. Der Stürmer hatte im Strafraum freie Schussbahn, stellte Melka im Kasten der Gäste aber vor keine größeren Probleme (14.).

Auch in der Folge blieb die Hyballa-Elf am Drücker, kam zunächst allerdings kaum zu zwingenden Möglichkeiten. Von der Fortuna war in dieser Phase offensiv kaum etwas zu sehen. Die Gäste spielten nur selten zielstrebig nach vorne, so dass Alemannen-Keeper Hohs, abgesehen von einer flachen Schwertfeger-Hereingabe bei der der Torhüter sicher agierte (22.), weitestgehend beschäftigungslos blieb.

Aachen war im weiteren Verlauf bemüht, druckvoll nach vorne zu spielen und zeigte bisweilen ansehnlichen Kombinationsfußball. Allerdings strahlten die Gastgeber vor dem gegnerischen Gehäuse meist zu wenig Gefahr aus. Dennoch hatte die Alemannia im Anschluss an eine Höger-Ecke von rechts die Riesenchance zur Führung, doch van den Bergh klärte Auers Kopfball auf der Linie (26.).

Gegen Ende der ersten Hälfte agierte die Meier-Elf etwas mutiger im Offensivspiel, konnte das Aachener Tor aber nur selten in Gefahr bringen, so dass einzig Brökers Drehschuss Hohs zu einer Parade zwang (32.). Die Gastgeber versuchten die sich nun bietenden Räume besser zu nutzen und vergaben kurz vor der Pause durch Stieber, der das Leder von der linken Strafraumkannte am langen Pfosten vorbeijagte (38.), die Chance zur Führung.


Nach dem Wechsel präsentierte sich die Fortuna deutlich schwungvoller, konnte sich in der Offensive aber zunächst nicht entscheidend in Szene setzen. Aachen durfte zwar noch leichte Feldvorteile für sich verbuchen, tat sich gegen immer frecher auftretende Düsseldorfer aber zunehmend schwerer, Akzente zu setzen. Nach einem Distanzschuss von Lambertz, war Hohs im Kasten der Hausherren gefordert, machte sich lang und parierte stark (56.).

Im weiteren Verlauf übernahm die Alemannia wieder zusehends das Kommando, leistete sich nun jedoch einige Fehler im Spielaufbau. Vor allem im letzten Spieldrittel agierten die Gastgeber zu ungenau, so dass die Düsseldorfer Abwehr meist problemlos klärte. Die Fortuna zog sich überdies wieder weiter zurück und machte die Räume vor dem eigenen Tor geschickt eng.

Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende hatten die Düsseldorfer gleich zweimal die Chance zur Führung, doch sowohl Lambertz als auch Zoundi wurden bei ihren Versuchen von Achenbach geblockt (77.). Die Hyballa-Elf zeigte sich in der Folge kaum noch vor dem Gäste-Strafraum und konnte sich glücklich schätzen, dass die Rheinländer gegen Ende ebenfalls wenig Anstalten machten, den Sieg aus dem Tivoli zu entführen.

Am 17. Spieltag tritt Aachen am Freitagabend um 18 Uhr beim Karlsruher SC an. Die Düsseldorfer empfangen am Samstag um 13.30 Uhr die SpVgg Greuther Fürth.

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Paderborn - Duisburg 0 - 0


Yilmaz hat Pech und scheitert an der Latte

In einem über weite Strecken wenig ansprechenden Spiel kam der MSV Duisburg beim SC Paderborn nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste es damit, sich an die Spitze der 2. Liga zu hieven. Der SC dürfte sich letztlich mit dem Punktgewinn gegen die ambitionierten "Zebras" zufriedengeben, auch wenn die Ostwestfalen seit nunmehr vier Partien auf einen Sieg warten.


Paderborns Trainer Andre Schubert brachte nach dem 2:2-Remis in Osnabrück drei Neue: Strohdiek, Palionis und Wemmer kamen für Wachsmuth, Krösche (Knie-OP) und Brückner. Duisburgs Coach Milan Sasic beließ es hingegen bei derselben Elf, die zuletzt eine 1:3-Heimniederlage gegen Frankfurt einstecken musste.

Paderborn war von Beginn an darauf bedacht, zu zeigen, dass man sich gegen Duisburg nicht verstecken wollte. Dementsprechend mutig trat der SC zunächst auch auf, nur fehlte es jedoch an zündenden Ideen, sodass MSV-Keeper Yelldell nicht viel zu tun bekam. Besser machten es da schon die Duisburger, die zwar auch nicht durch Offensivfußball glänzten, sich aber zumindest die erste Halbchance durch Maierhofer erarbeiteten (11.).


Im Großen und Ganzen war das Duell von intensiven Zweikämpfen geprägt, weswegen klare Torraumszenen lange Zeit nicht zu sehen waren. Erst nach 20 Minuten änderte sich das, als Alushi aus knapp zehn Metern knapp links vorbeischoss. Wer aber gedacht hatte, das wäre der Auftakt zu einer ansprechenderen Phase gewesen, der sah sich getäuscht. Beide Mannschaften verharrten in ihrem Trott, die Akteure rieben sich weiterhin in intensiven Duellen auf, leisteten sich zugleich aber eine Vielzahl von Fehlpässen. Auch deshalb konnte von einem flüssigen Spiel nicht die Rede sein.

Kurz vor der Halbzeit wurde es jedoch wieder interessant. Zuerst wurde Maierhofer in aussichtsreicher Position geblockt, ehe Sekunden später Heithölter auf der Gegenseite per Freistoß gegen Yelldell den Kürzeren zog (45.).
Baljak und Gonther verletzen sich - Yilmaz im Pech

Paderborns Mohr gegen Sukalo (re.)
Paarlauf: Paderborns Mohr gegen Sukalo (re.).
© picture alliance

Personell unverändert ging es nach dem Seitenwechsel weiter, und auch sonst änderte sich zunächst nicht allzu viel. Beide Teams begannen die zweiten 45 Minuten zwar schwungvoller, ernsthaft gefährlich wurden sie aber weiterhin nicht. Die Paderborner hatten dabei etwas mehr Zug zum Tor, mehr als zwei Halbchancen durch Mohr (49.) und Brandy (56.) sprang dabei aber nicht heraus.

In der 61. Minute war das Spiel dann sowohl für Baljak als auch für Gonther zu Ende. Beide waren kurz zuvor mit den Köpfen zusammengerasselt und mussten mit Platzwunden ausgewechselt werden. Beim MSV kam Yilmaz, während bei den Ostwestfalen Kapllani eine Bewährungschance erhielt. Yilmaz war es dann auch, der für die nächste Gelegenheit sorgte - und die hatte es gleich in sich: Nach Flanke von Sahan verschätzte sich Raitala, sodass Yilmaz freie Schussbahn hatte. Aus guter Position scheiterte er aber am Querbalken (69.).

Engagement konnte den Akteuren auf dem Feld wahrlich nicht abgesprochen werden, nur blieb hüben wie drüben die fehlende Präzision das ganz große Manko. Oftmals kam der finale Pass nicht an, was zusehend für Unmut auf den Tribünen sorgte. Lediglich Sahan, der nach einer Ecke in der 73. Minute knapp verzog, sorgte nochmals für etwas Abwechslung. Damit hatte es sich aber auch schon wieder, sodass es letztlich bei der leistungsgerechten Nullnummer in der Energieteam-Arena blieb.

Die Duisburger sind wieder am kommenden Freitag gegen den VfL Bochum gefordert, am Sonntag darauf reist der SC Paderborn zu den Münchner "Löwen".

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FSV Frankfurt - Augsburg 1 - 2


Oehrls Seitfallzieher bringt die Tabellenführung

Augsburg holte sich im fairen Spitzenspiel in Frankfurt einen verdienten Sieg. Die Kontrahenten scheuten im ersten Durchgang über weite Strecken das Risiko. Der FSV legte nach Wiederanpfiff einen Blitzstart hin, über den sich die Hessen aber nicht lange freuen konnten. Nach dem Ausgleich hatte der FCA Vorteile und münzte seine zielstrebigen Offensivaktionen kurz vor Schluss in den Siegtreffer um.


Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen vertraute nach dem 3:1-Auswärtssieg beim MSV Duisburg exakt derselben Startformation.

Auch Augsburgs Coach Jos Luhukay setzte im Vergleich zum 4:0-Heimsieg gegen Cottbus auf seine siegreiche Elf.

Auf tiefem und nassen Boden gehörte die Anfangsphase am Bornheimer Hang dem FSV, der sich so manchesmal geschickt durchs Mittelfeld kombinierte und vor allem über die rechte Seite mit N'Diaye gefährlich wurde. Verhaegh rettete nach Flanke des Senegalesen vor dem einköpfbereiten Fillinger (11.). Zwingende Torchancen blieben aus, weil das tiefstehende Augsburg disziplinierte Abwehrarbeit leistete und selbst offensiv kaum Initiative ergriff (Ausnahme, Brinkmann, 14.).

Nach der Anfangsviertelstunde wurde das Spiel etwas ausgeglichener, die beiden Strafräume blieben aber meist verwaist, weil die Kontrahenten das letzte Risiko scheuten und meist nur in Unterzahl angriffen. Das Tempo war überschaubar, der rutschige Rasen erschwerte zudem das Kombinieren des Öfteren - die beiden Abwehrreihen hatten alles im Griff. Einen kleinen Aufreger lieferte Wunderlich, der im Strafraum vom schnelleren Brinkmann ausgebremst wurde und zu Fall kam - kein Elfmeter, entschied Referee Christ zurecht (26.).

Rafaels Kopfball eröffnete das Schlussdrittel des ersten Durchgangs. Dies war aber auch nicht mehr als eine Halbchance (31.), genau wie auf der Gegenseite bei den Torannäherungen von Mölders und Gjasula (37.). Bis zum Kabinengang konnte kein Team den Respekt vor dem Gegner so richtig ablegen.



Mit unverändertem Personal begann der zweite Abschnitt mit einem Paukenschlag: Müller eroberte den Ball im Mittelfeld und setzte zum Solo an. Gjasula leitete sein Zuspiel direkt auf Mölders weiter, der Sankoh ausspielte und aus sieben Metern halblinker Position an Jenztsch vorbei einschoss - zwölfter Saisontreffer des Goalgetters (49.).

Die Fuggerstädter reagierten sofort, legten den Schalter um und bauten mächtig Druck auf. Werner scheiterte noch an Klandt (57.), eine Minute später aber fiel der Ausgleich: Hain nagelte den Ball nach Sololauf von halblinks aus elf Metern an die Latte. Der FCA setzte nach, Brinkmann brachte die Kugel nach Werners Pass von der Grundlinie zurück in den Fünfer, wo Hain umringt von drei Gegenspielern locker einschoss.

Die Hessen zeigten nach dem Ausgleich Wirkung, die Luhukay-Elf witterte die Chance, die Partie vollends zu drehen. Klandt parierte klasse gegen Werner, Hain nickte in derselben Minute aufs Tordach (63.). Vom FSV kam nicht mehr viel, die Kombinationen stockten, weite Pässe auf Mölders kamen nicht an.

Die Luhukay-Schützlinge wollten den Sieg, das war deutlich zu spüren. Rafael traf das Leder nicht (82.), der eingewechselte Bertram schoss knapp daneben (84.), doch ein anderer Joker machte es besser: Nach einer umstrittenen Ecke brachte der FSV den Ball nicht weg. Oehrl kam ans Leder und jagte es per Seitfallzieher aus elf Metern wuchtig ins linke Eck - die Entscheidung (87).

Am kommenden Spieltag reist der FSV Frankfurt am Freitagabend um 18 Uhr zum FC Erzgebirge Aue. Augsburg empfängt am Samstag um 13 Uhr die Berliner Hertha.

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Hertha - Aue 2 - 0


Kobiashvili beendet Herthas Torflaute

Hertha BSC Berlin gewinnt das Verfolgerduell gegen Erzgebirge Aue souverän mit 2:0 und zieht damit punktgleich mit Spitzenreiter Augsburg. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie waren die Hauptstädter vor imposanter Kulisse in nahezu der gesamten Spielzeit das aktivere Team. Die Gäste enttäuschten dagegen vor allem in der Offensive und mussten die zweite Auswärtspleite in Folge hinnehmen.


Im Vergleich zur 0:1-Niederlage beim TSV 1860 München nahm Hertha-Coach Markus Babbel gleich fünf Änderungen in der Startformation vor: Für Sejna (Rotsperre), Niemeyer (5. Gelbe), Morales (nicht berücksichtigt), Schulz und Friend (beide Bank) begannen Burchert, Mijatovic, Raffael, Ronny und Lasogga.

Auf der Gegenseite veränderte der Auer Trainer Rico Schmitt gegenüber dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt 04 seine erste Elf auf einer Position: Für Fabian Müller (5. Gelbe) stand Klingbeil auf dem Rasen.

Die Zuschauer im Olympiastadion sahen zu Beginn an eine aggressiv auftretende Heimmannschaft, welche sich schnell ein optisches Übergewicht im Mittelfeld erarbeitete und das Spiel dominierte. Folglich war es auch die Hertha, die die erste gute Gelegenheit aufweisen konnte, als Raffael aus 20 Metern zentraler Position das Auer Gehäuse knapp verfehlte (8.). Die Szene wirkte aus Wachrüttler für die "Veilchen", die nun konzentrierter zu Werke gingen und sich vom Berliner Anfangsdruck rasch befreien konnten. Dies wurde allerdings auch durch zunehmende Ungenauigkeiten im Berliner Kombinationsspiel begünstigt.

Aus dem Nichts heraus wären die Gäste in der 22. Minute beinahe in Führung gegangen: Nach einem schnellen Tempogegenstoß flankte Schlitte von der rechten Seite aus auf Kern. Der Auer Angreifer köpfte aus 10 Metern auf das Berliner Tor, traf dabei aber nur den Hinterkopf von Hubnik (22.). Dies sollte aber die einzige gelungene Offensivaktion der Gäste im ersten Abschnitt bleiben, welche sich auf eine konzentrierte Defensivarbeit beschränkten und im Angriff die nötige Durchschlagskraft vermissen ließen.

Die Babbel-Truppe probierte es geduldig und wäre beinah in Führung gegangen, nachdem Ramos in der 35. Minute aber nur den Pfosten traf. Die folgende Ecke sollte sich als folgenschwer für die Schmitt-Elf herausstellen: Lachheb klammerte im Fünfmeterraum gegen Lasogga. Kobiashvili verwandelte den fälligen Foulelfmeter humorlos in die Mitte (37.). Der Führungstreffer gab den Gastgebern merklich Auftrieb: Allerdings vergab Rukavytsya gleich zweimal freistehend (38., 42.), so dass es mit nur einem Tor Unterschied in die Kabinen ging.


Aues Trainer Rico Schmitt wechselte zur Pause zweimal: Kempe und Ramaj ersetzten Kempe und Curri. Die Partie war nun munterer als im ersten Abschnitt, auch wenn zwingende Tormöglichkeiten ausblieben. Die Sachsen agierten deutlich engagierter und hatten durch Klingbeil (47.) eine erste Halbchance. Auf der Gegenseite verpassten es sowohl Lasogga (53.) als auch Rukavytsya (61.), einen weiteren Treffer zu erzielen. Besser machte es vier Minuten darauf Lasogga: Nach einer schönen Vorarbeit von Rukavytsya tauchte der Herthaner frei vor Männel auf und schob eiskalt ein.

Damit war eine Vorentscheidung in der Partie gefallen. Die Hauptstädter verlegten sich auf's kontern und blieben dabei mit ihren schnellen Sturmspitzen brandgefährlich. Die Sachsen hatten dagegen in der Offensive nichts mehr zuzusetzen und mussten vielmehr darauf achten, nicht noch weitere Gegentreffer zu bekommen: Männel entschärfte einen Volleyversuch des durchgebrochenen Ramos gekonnt (75.). In der Schlussphase verwalteten die Hauptstädter die sichere Führung ohne Probleme und fuhren nach zuletzt drei Pleiten in Folge wieder einen "Dreier" ein.

Am kommenden Spieltag muss die Hertha am Samstag um 13 Uhr beim FC Augsburg antreten.

Aue empfängt am Freitagabend um 18 Uhr den FSV Frankfurt.

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Ingolstadt - 1860 1 - 1


Ludwig antwortet spät auf Buchners Knallbonbon

Der FC Ingolstadt und der TSV 1860 München trennten sich in einem oberbayerischen Duell mit einem 1:1-Remis. Sechzig-Kreativkraft Ludwig rettete durch seinen Freistoßtreffer in der Schlussminute der regulären Spielzeit den "Löwen" einen Zähler. Die gleichwohl seit vier Partien ungeschlagenen Ingolstädter verpassten es, duch den dritten Sieg aus den letzten vier Partien, Tuchfühlung zu einem Nicht-Abstiegsrang aufzunehmen.


Ingolstadts Trainer Benno Möhlmann sah zum dritten Mal in Folge und somit auch im Vergleich zum 1:1-Remis bei Erzgebirge Aue keine Veranlassung, Änderungen an seiner Startelf vorzunehmen. 1860-Coach Reiner Maurer entschied sich ebenfalls gegen personelle Umbaumaßnahmen und schenkte folglich den elf Akteuren das Vertrauen, die auch zuletzt beim 1:0-Heimerfolg gegen Aufstiegsaspirant Hertha BSC von Beginn an zum Zug gekommen waren.

Die Gäste aus der rund 80 Kilometer entfernten Isarmetropole ergriffen im Audi-Sportpark früh die Initiative und legten engagiert den Vorwärtsgang ein. Durch flotte Ballzirkulation übernahmen die Sechziger die Spielkontrolle und kreierten erste Torgelegenheiten:In Minute drei trieb Bierofka das Leder dynamisch bis 20 Meter vor das Ingolstädter Gehäuse, der Schuss des "Löwen"-Kapitäns rauschte allerdings knapp rechts am Kasten vorbei. Während Ingolstadt auch fortan aus einer Konterherstellung heraus agierte, zeigten sich die Maurer-Schützlinge in der Offensive zunächst weiter aktiver.

Nachdem ein Schuss von Halfar am rechten Pfosten vorbeigezischt war (9.), gestalteten die Hausherren allerdings die Begegnung offener und investierten zusehends ihre Angriffsbemühungen. Abschlüsse von Leitl, Metzelder und Buchner (10., 13. und 14.) stellten Sechzig-Keeper Kiraly vor keine Probleme.

Der Zwischenspurt des FCI ebbte jedoch schnell wieder ab. Die Partie verflachte in der Folge aufgrund mangelnder Passgenauigkeit und fehlenden kreativen Impulsen auf beiden Seiten und bot erst wieder nach rund einer halben Stunde Höhepunkte: Hartmann umkurvte nach einer Leitl-Hereingabe Bülow, die Kugel prallte abgefälscht vom Ex-Rostocker an den Außenpfosten (31.). Keine 60 Sekunden später waren die Ingolstädter erneut der Führung nahe: Kapitän Leitl brachte eine Ecke von rechts in Zentrum. Der aufgerückte Pisot beförderte das Spielgerät wuchtig mit dem Kopf aufs Gehäuse, "Löwen"-Schlussmann Kiraly präsentierte sich auf dem Posten. Die Möhlmann-Truppe mühte sich auch weiterhin in der Vorwärtsbewegung, agierte aber zu unpräzise, um vor dem Kabinengang in Front zu gehen.



Beide Teams starteten mit unverändertem Personal, aber zielstrebiger als über weite Strecken der ersten Hälfte in Durchgang zwei. Drei Minuten nach Wiederanpfiff zappelte das Leder in den Maschen des Münchner Tores. Hartmann hatte das Leder über die Linie bugsiert, das Schiedsrichtergespann um Referee Markus Wingenbach jedoch zuvor auf Abseits entschieden. Die Kontrahenten begegneten sich in der nun munteren, temporeichen Partie mit offenem Visier: In der 53. Minute köpfte 1860-Goalgetter nach butterweicher Flanke von Bierofka rechts vorbei. Die Begegnung wogte weiter hin und her, bis Buchner mit einem Knalleffekt die Hausherren in Minute 61 in Führung brachte: Nachdem Leitl im Strafraum hängen geblieben war, fackelte der Mittelfeld-Akteur nicht lange und jagte die Kugel aus halbrechter Position in den linken Torwinkel.

Die Münchner versuchten umgehend zu antworten, während die "Schanzer" tief standen und auf Konter lauerten. Zudem agierte der FCI im Abwehrverbund konzentriert. Das sich den bemühten Sechzigern aus dem Spiel folglich kaum klare Chancen boten, musste ein direkter Freistoß nahe der Strafraumgrenze herhalten, um für Torgefahr zu sorgen: Ludwig schnippelte den Ball über die Mauer, dieser knallte an den Querbalken (79.). In der Schlussphase warf der TSV noch einmal alles nach vorne, mit Erfolg: In der 90. Minute nahm Ludwig bei einem direkten Freistoß aus über 20 Metern Anlauf und hämmerte daws Leder zentral aufs Tor. FCI-Keeper Kirschstein faustete sich die Kugel in die eigenen Maschen.

Beide Teams treten am kommenden Spieltag erneut sonntags an: Die "Schanzer" aus Ingolstadt gastieren um 13.30 Uhr an der Bremer Brücke bei Mitaufsteiger VfL Osnabrück. Die "Löwen" empfangen zeitgleich Paderborn in der Allianz Arena.

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Bochum - Osnabrück 2 - 1


Tese lässt Bochum jubeln

Der VfL Bochum bezwang seinen Namensvetter aus Osnabrück dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang letztendlich verdient mit 2:1. Die Funkel-Elf kontrollierte zwar vom Start weg das geschehen, blieb in ihren Offensivbemühungen jedoch meist zu statisch und ging mit einem Rückstand in die Pause. Nach dem Wechsel präsentierten sich die Gastgeber gegen nur noch zehn Osnabrücker gedankenschneller und verließen das Feld durch Teses Treffer als Sieger.


Bochums Trainer Friedhelm Funkel musste nach dem 1:0-Auswärtssieg bei Union Berlin auf Concha verzichten, der sich im letzten Spiel einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte. Pfeltzer ersetzte den Schweden auf der rechten Abwehrseite. Außerdem verdrängte Dedic Rzatkowski aus der Startelf.

Osnabrücks Coach Karsten Baumann wechselte gegenüber dem 2:2-Unentschieden zu Hause gegen den SC Paderborn ebenfalls zweimal: Barletta und Heidrich standen für Gorka und Lindemann von Beginn an auf dem Feld.

Die Partie wollte in der Anfangsphase nicht so recht in Gang kommen. Osnabrück zog sich weit zurück, überließ den Gastgebern das Mittelfeld und lauerte auf Konter. Allerdings konnten die Bochumer mit ihrem spielerischen Übergewicht nur wenig anfangen, so dass Chancen zu Beginn Mangelware blieben. Den Niedersachsen gelang es ihrerseits auf Grund vieler leichter Ballverluste kaum einmal, geordnet nach vorne zu spielen.

Die Funkel-Elf blieb auch im weiteren Verlauf spielbestimmend, agierte im Angriffsspiel jedoch zu behäbig und stellte die Gäste-Abwehr so vor keine größeren Probleme. Nach knapp 20 Minuten stellte Hansen den Spielverlauf völlig auf den Kopf, als er, von Andersen bedient, mit dem ersten Osnabrücker Torschuss die Führung für die Baumann-Elf markierte (18.). Bochum war in der Folge bemüht, schneller nach vorne zu spielen und agierte nur wenig später in Überzahl: Heidrich traf bei seinem Abwehrversuch Dabrowski mit dem Fuß im Gesicht und wurde von Schiedsrichter Deniz Aytekin auf Grund seiner zweiten Verwarnung binnen vier Minuten mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen (27.).

In Unterzahl zogen sich die Gäste noch weiter zurück, machten aber geschickt die Räume eng, so dass Berbig im Osnabrücker Tor weitestgehend beschäftigungslos blieb. Die Westfalen agierten bis zur Pause insgesamt zu uninspiriert, brachten sich kaum einmal in eine gefährliche Schussposition und gingen folgerichtig mit dem Rückstand in die Kabine.


Bochum legte nach dem Wechsel direkt wieder den Vorwärtsgang ein, blieb aber weiter meist zu statisch in seinen Offensivbemühungen. Den ersten gelungenen Angriff der Hausherren schloss Dabrowski nach guter Kopfballablage von Rzatkowski zu ungenau ab und jagte das Leder über den Querbalken (51.). Nur zwei Minuten später hatte Saglik den Ausgleich auf dem Kopf, verfehlte das Gehäuse aber aus kurzer Distanz (53.).

Die Heimelf war nun deutlich präsenter und setzte die Abwehr der Niedersachsen zusehends unter Druck. Nachdem Dedic mit seinen Schussversuchen noch an Berbig gescheitert war (57. und 58.), setzte Tese Saglik mit einem ganz starken Pass in die Gasse in Szene. Der Stürmer tauchte allein vor Berbig auf und vollendete eiskalt zum Ausgleich (68.).

Der Jubel im Rewirpower-Stadion war noch nicht gänzlich verhallt, da bediente Dabrowski, nachdem Saglik mit einem Freistoß in der Mauer hängen geblieben war, Tese, der das Leder aus kurzer Distanz problemlos über die Linie bugsierte (72.). Den Schock des Doppelschlags konnten die Niedersachsen nicht mehr verdauen und so blieb es beim knappen, aber auf Grund der Spielanteile verdienten Sieg für den VfL Bochum.

Am kommenden Spieltag muss der VfL Bochum am Freitagabend um 18 Uhr beim MSV Duisburg antreten. Osnabrück empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr den FC Ingolstadt.

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...   Erstellt am 13.12.2010 - 22:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cottbus - Union 0 - 0


Shao streift nur den Querbalken

In einem durchschnittlichen Zweitligaspiel trennten sich Energie Cottbus und Union Berlin torlos. Die "Eisernen" hatten zu Beginn einige Vorteile, gerieten aber zunehmend unter Druck. Letztlich schaffte es Union dann aber doch, alle Angriffe der Lausitzer abzuwehren und einen Punkt mitzunehmen. Die Berliner bleiben allerdings damit auch im fünften Duell gegen Energie weiter sieglos.


Cottbus' Trainer Claus-Dieter Wollitz musste im Vergleich zur 0:4-Schlappe in Augsburg auf die gesperrten Bittroff (Rot) und Kruska (5. Gelbe) verzichten. Sie wurden durch Afriyie und Kurth vertreten. Außerdem spielte Miatke für Fandrich.

Union-Coach Uwe Neuhaus indes konnte nach der 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Bochum wieder auf Menz (nach Gelb-Sperre) und Stuff, der seine Schambeinentzündung auskuriert hatte, bauen. Ede und Göhlert mussten dafür weichen.

Die Anfangsminuten gehörten ganz klar den Gästen aus der Hauptstadt, die deutlich wacher und spritziger begannen. Mit aggressivem Forechecking und viel Laufarbeit kauften die Unioner den Cottbusern zunächst den Schneid ab. Auch die ersten nennenswerten Torraumszenen verbuchten die "Eisernen" für sich (Rauw, 2., Stuff, 3.).


Nach knapp zehn Minuten wachten die Lausitzer jedoch auf und rissen das Ruder langsam, aber sicher an sich. Die Begegnung wurde deutlich offener - und spannender. Kurz darauf folgte die bis dato dickste Chance durch Petersen, der aus kurzer Distanz per Kopf an Glinker (16.) scheiterte. Kurz darauf zielte Sahin auf der Gegenseite etwas zu hoch (18.), ehe Jula einen Freistoß für Cottbus ganz knapp neben den rechten Pfosten hämmerte (21.).

Die Partie konnte zwar nicht mit einer Fülle von Hochkarätern aufwarten, dafür gab es eine Vielzahl von intensiven Zweikämpfen zu sehen. Einsatz, Wille und Leidenschaft waren zweifelsohne auf beiden Seiten vorhanden, spielerische Mittel waren dagegen das Problem. Hüben wie drüben sorgten zahlreiche unsaubere Zuspiele dafür, dass die jeweiligen Stürmer zumeist in der Luft hingen. Folglich herrschte lange Zeit gähnende Leere in den jeweiligen Strafräumen, sodass es letztlich torlos in die Kabinen ging.

"Pele" Wollitz reagierte zur Pause und brachte Shao, der für den bis dahin wenig auffälligen Miatke kam. Die Maßnahme fruchtete jedoch nicht. Das Spiel blieb auf einem überschaubaren Niveau. Erst ein grober Fehler von Reimerink, der im Vorwärtsgang genau in die Füße von Peitz gepasst hatte, sorgte wieder für Furore. Dem 26-Jährigen spielten dann aber die eigenen Nerven einen Streich, sodass er aus 13 Metern freistehend deutlich drüber schoss (53.).
Cottbus legt eine Schippe drauf, bleibt aber ohne Erfolg

Petersen (re.) vergibt die beste Chance der ersten Hälfte
Kein Tor: Petersen (re.) vergibt die beste Chance der ersten Hälfte.
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Danach kehrte aber wieder Ruhe im Stadion der Freundschaft ein. Energie hatte sich zwar mittlerweile ein optisches Übergewicht erarbeitet, kam dabei aber nur selten zwingend vors gegnerische Tor. Ein stetiger Unruheherd war jedoch Torjäger Petersen, der gleich dreimal aussichtsreich in Position lief, von Menz allerdings jedes Mal noch gestoppt oder entscheidend behindert wurde (58., 62., 65.).

Von den "Eisernen" war indes offensiv nicht mehr viel zu sehen, zu beschäftigt waren die Gäste in der eigenen Abwehr. Ab und an ergab sich dann aber doch eine Kontergelegenheit, so auch nach 71 Minuten, als Mosquera mit seinem schwächeren linken Fuß an Kirschbaum scheiterte. Danach waren aber wieder die Lausitzer an der Reihe, die sich offensichtlich mit einem Remis nicht abfinden wollten. Dies unterstrich auch Wollitz, als er mit Radu für Kurth einen Stürmer für einen Mittelfeldmann brachte. Bis auf einen abgefälschten Freistoß von Shao, der die Latte streifte (83.) brachte Energie aber nichts mehr zu Stande und musste sich am Ende dann doch mit der Punkteteilung zufrieden geben.

Energie Cottbus muss wieder am kommenden Sonntag in Oberhausen antreten, die Unioner sind hingegen erneut am Montagabend an der Reihe. Zu Hause geht's dann gegen den Karlsruher SC.

kicker.de





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