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...   Erstellt am 11.12.2009 - 20:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Karlsruhe - Duisburg 0 - 1Grlic avanciert erneut zum Matchwinner
Duisburg setzte auch in Karlsruhe seine Erfolgsserie fort und holte sich nicht unverdient den fünften Sieg im siebten Spiel. Die "Zebras" nutzten ihren strukturierteren Auftritt im ersten Abschnitt zur Pausenführung. Nach dem Wechsel biss sich der KSC immer wieder an der gutstehenden Defensive der Gäste fest, die ihrerseits stets gefährlich blieben und den knappen Sieg über die Zeit retteten.

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Und wieder jubelt Duisburg: Torschütze Grlic (verdeckt) wird von seinen Kollegen gefeiert.
© picture-alliance Karlsruhes Coach Markus Schupp vertraute nach dem 3:1-Sieg bei Rot Weiss Ahlen auf seine siegreiche Elf.

Ebenfalls mit 3:1 gewann der MSV Duisburg sein Auswärtsspiel in Paderborn. Trainer Milan Sasic musste auf Gelbsünder Tiffert verzichten. Für den Top-Vorbereiter (neun Assists) rutschte Bruno Soares nach abgelaufener Gelbsperre ins Team und verschob Andersen von der Verteidigerposition ins Mittelfeld.

Nach zehn Minuten Leerlauf hatte der KSC die erste Möglichkeit der Partie: Stindl steckte am Strafraum klasse durch auf Fink, der aus sechs Metern halbrechter Position an Starkes tollem Reflex scheiterte.

Karlsruhe investierte in der Folge mehr, aus der resultierenden optischen Überlegenheit konnten die Gastgeber aber kein Kapital schlagen. Vielmehr schlug der MSV bei seiner ersten Möglichkeit gleich eiskalt zu: Aduobe foulte Adler - Freistoß. Grlic legte sich den Ball in halbrechter Position 22 Meter vor dem Tor zurecht und zirkelte das Leder rechts um die etwas zu weit links postierte Mauer herum genau neben den Pfosten - nach dem Hattrick des Routiniers in Paderborn seine viertes Tor in Folge (22.).

Das Gegentor sorgte für einen Bruch im Spiel der Badener. Duisburg kontrollierte das Geschehen gegen verunsicherte Gastgeber, die große Probleme in allen Mannschaftsteilen offenbarten.

Dennoch hatte die Schupp-Elf in Person von Fink den Ausgleich auf dem Fuß (30.), ehe die "Zebras" die Führung ausbauen hätte müssen: Ben-Hatira köpfte im Gegenzug an die Latte. Adler, frei vor Miller, umkurvte den Keeper, traf aber aus spitzem Winkel den Außenpfosten (33.). Und zwei Minuten später verzog der Blondschopf halbrechts im Strafraum stümperhaft (35.).

Die Gastgeber kamen erst wieder in der Schlussphase des ersten Durchgangs gefährlich vor das gegnerische Tor - Blum (45.) und Fink (45.+2) scheiterten jeweils knapp.


Mit unverändertem Personel begannen die Kontrahenten die zweiten 45 Minuten, den Duisburg fast mit einem Paukenschlag begonnen hätte, doch Ben-Hatira schlug nach Andersens Flanke in der Mitte ein Luftloch. Doch auch auf der Gegenseite hätte es fast geklingelt, doch Starke verhinderte nach Schäfers Kopfball aus sechs Metern mit erneut starkem Reflex den Ausgleich (49.).

Die Gastgeber drückten die "Zebras", bei denen Grlic angeschlagen gegen Caiuby ausgetauscht werden musste (54.), nun in die Defensive. Bei Finks Versuch versprang der Ball (57.) und beendete die Drangphase der Schupp-Elf vorerst.

Denn Gäste-Coach Sasic mahnte an der Seitenlinie zu mehr Aktivität, was in der Folge von seiner Elf prima umgesetzt wurde. Hinten brannte nichts an, vorne blieben die Westdeutschen gefährlich, wenn auch Adler zum Chancentod wurde: Der Angreifer umkurvte Miller und stand vor dem leeren Gehäuse. Von der Seite spritzte Schäfer dazwischen und lenkte den Schuss des Angreifers Zentimeter neben den Pfosten des leeren Tores (66.).

Bei Karlsruhe sollte Chrisantus für Schäfer die Offensive stärken (73.). Die Badener bliesen zum Schlussspurt: Mutzels Schuss nach Stindls Ecke wurde geblockt (75.), Freistöße desselben Akteurs aus 17 bzw. 25 Metern eine Beute des souveränen MSV-Keepers Starke (77., 80.).

Bis in die Nachspielzeit hinein passierte bis auf ein Fülle von Gelben Karten - Bodzek sah seine fünfte Verwarnung - nicht viel, ehe Chrisantus bei der letzten Gelegenheit des KSC nach einem schönen Dribbling keinen Abnehmer fand (90.+3) - dann war Schluss!

Der KSC muss am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth ran, Duisburg empfängt bereits am Freitag die Alemannia aus Aachen.

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...   Erstellt am 11.12.2009 - 20:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - Koblenz 3 - 0


Lautern feiert die Herbstmeisterschaft
Der 1. FC Kaiserslautern feierte beim letzten Heimspiel vor der Winterpause die vorzeitige Herbstmeisterschaft. Die Pfälzer fuhren gegen die TuS Koblenz einen verdienten Sieg ein, der sechste in Folge. Die Gäste enttäuschten vor allem in der Offensive. Lautern spielte geduldig, nutzte individuelle Fehler eiskalt aus und grüßt nun bis ins nächste Jahr von der Tabellenspitze.

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Außer Tritt: Everson verliert im Zweikampf mit Bugera die Bodenhaftung.
© picture alliance Nach dem 1:0-Sieg bei Hansa Rostock sah Lauterns Coach Marco Kurz keine Veranlassung, personelle Veränderungen vorzunehmen. Selbst Sam war nach seiner Oberschenkelzerrung rechtzeitig fit.

Im Vergleich zur peinlichen 1:5-Heimklatsche gegen den FC St. Pauli nahm Uwe Rapolder hingegen vier Änderungen seiner Startaufstellung vor: Wiblishauser, Morack, Njazi Kuqi und Everson ersetzten Ndjeng, Maletic, Melinho und Stieber.

Die Partie nahm zunächst nur mäßig Fahrt auf. Kaiserslautern war bemüht, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Dabei ging es zunächst vor allem über die linke Seite mit Sam. Doch die TuS ließ wenig zu, vors Tor kam die Kurz-Truppe in dieser Phase deshalb nicht. Koblenz stand dabei sehr tief und machte vor allem in der Zentrale dicht, so dass kein Durchkommen war.

Erst ein Fehlpass von Skela im Mittelfeld gab Lautern den nötigen Platz, weil die Rapolder-Elf in der Vorwärtsbewegung war. Sam fing das verunglückte Zuspiel ab und schickte Nemec, der alleine auf Keeper Yelldell zulaufend sicher einschob (16.). Die TuS fand in der Offensive auch in der Folge nicht statt. Die Heimelf attackierte den ballführenden Spieler sofort, viele Ballverluste im Mittelfeld waren die Folge bei den Gästen. Zudem spielte die TuS viel zu langsam im Spielaufbau, was es den "Roten Teufeln" einfach machte.

Der zweite individuelle Aussetzer brachte dann fast das zweite Tor. Eine verunglückte Kopfballrückgabe von Skeraj nutzte Ilicevic zu einem Torschuss, den Yelldell gut abwehrte (32.). Kurz vor der Pause hatte Jendrisek noch eine Möglichkeit, aber nach einem Doppelpass mit Nemec wurde der Winkel zu spitz und der Schuss verfehlte das Tor.


Nach dem Wechsel versuchte sich Njazi Kuqi mit einem Torschuss, doch der Ball verfehlte sein Ziel. Auf der anderen Seite zog Jendrisek nach schöner Vorarbeit von Bugera und Sam volley ab und es fehlten nur Zentimeter (50.). Die beste Chance hatte dann Skela mit einem Freistoß, den Sippel erst nicht festhalten konnte, beim zweiten Schuss jedoch wieder zur Stelle war. Die Entscheidung leitete in der Folge auch Sippel ein. Ein langer Freistoß des Keepers landete bei Jendrisek, weil Yelldell beim Herauslaufen Hartmann umrannte. Jendrisek hatte so freie Bahn und schoss ins leere Tor zum 2:0 ein (57.). Der Torhüter verletzte sich bei der Aktion und wurde für den Rest der Partie durch Paucken ersetzt.

Und der neue Keeper geriet direkt unter Beschuss und musste gegen Sam und Jendrisek parieren. Als aber der eingewechselte Lakic aus kurzer Distanz nach schöner Vorarbeit von Bugera zum 3:0 einschoss, war auch Paucken geschlagen (79.). Koblenz wollte auch in den verbleibenden Minuten keine Möglichkeit mehr gelingen, wie schon über die gesamte Spielzeit. Während auf dem Betzenberg die Herbstmeisterschaft gefeiert werden durfte, geht Koblenz schweren Zeiten entgegen.

Kaiserslautern gastiert am Montag in einer Woche in Augsburg. Bereits am Freitag empfängt die Tus den FSV Frankfurt und muss dringend Punkte einfahren.

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Aachen - Paderborn 1 - 1


Manno zeigt sich treffsicher vom Elfmeterpunkt
In einem lange Zeit ereignisarmen Duell kam die Alemannia Aachen gegen den SC Paderborn nicht über ein 1:1 hinaus. Beiden Mannschaften fehlte es über weite Strecken an Zug zum Tor, so dass den Zuschauern am Tivoli vorwiegend fußballerische Magerkost geboten wurde.

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Leidenschaft: Aachens Fiel im grätscht Guié-Mien ab.
© picture-alliance Aachens Trainer Michael Krüger brachte im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg bei der SpVgg Greuther Fürth drei Neue: Kratz, Casper und Polenz spielten an Stelle von Burkhardt (Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel), Adlung (Probleme am Sprunggelenk) und Demai. Paderborns Coach André Schubert dagegen tauschte nach der 1:3-Heimniederlage gegen den MSV Duisburg einmal. Der wiedergenesene Brückner rutschte für Halfar in die Startelf.


Gleich zu Beginn waren die Aachener um Spielkontrolle bemüht, mit schnellen Kombinationen, die überwiegend über die linke Seite vorgetragen wurden, suchten die Alemannen den Weg nach vorne. Nur fehlte es an Präzision beim finalen Pass, so dass die auf Konter lauernden Paderborner zunächst keine allzu großen Probleme bekamen.

Die Gastgeber waren aktiver, entwickelten aber keine Durchschlagskraft, während der SCP lange Zeit eher Sicherheitsfußball zelebrierte. Folglich war es eine ereignisarme Partie, in der Torraumszenen nicht zu sehen waren. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Begegnung ausgeglichener, ohne aber wirklich interessanter zu werden. Folglich plätscherte das Duell vor sich hin, ehe wie aus dem Nichts das erste Tor fiel: Nach einer Ecke bekam der SCP den Ball nicht aus dem eigenen Sechzehner, Strohdiecks missglückte Kopfballabwehr landete bei Casper, der aus sechs Metern problemlos zum 1:0-Halbzeitstand einnetzte.

Brandy kommt und wird zu Fall gebracht


Aus den Augen verloren: Paderborns Gonther im Kopfballduell mit Herzig (re.).
© picture-alliance Ohne personelle Wechsel ging es in den zweiten 45 Minuten weiter und auch sonst änderte sich kaum etwas. Die Alemannia blieb bemüht, aber glücklos. Paderborn indes drängte nicht wirklich auf den Ausgleich und agierte weiter aus einer gesicherten Deckung heraus. In der 56. Minute flackerte dann doch etwas Gefahr auf, SCP-Schlussmann Masuch verschätzte sich bei einer Polenz-Flanke, so dass Milchraum aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Seine Direktabnahme zischte allerdings drüber.

Nach einer Stunde reagierte Schubert und brachte Brandy für Brückner. Und eben dieser Brandy sollte kurz drauf maßgeblich am Ausgleich beteiligt sein. Der 24-Jährige drang in den Strafraum ein, Olajengbesi setzte etwas ungestüm zur Grätsche an und traf dabei Brandy. Den fälligen Strafstoß verwandelte Manno souverän ins linke Eck (66.). Zwei Minuten später schraubte sich Casper auf der Gegenseite bei einer Freistoßflanke hoch, köpfte allerdings über den Querbalken. Dabei rasselte der Aachener aber unglücklich mit Strohdieck zusammen. Beide Spieler mussten danach mit Platzwunden behandelt werden und wurden kurz darauf ausgewechselt.

Ansonsten schien der Aufsteiger mit dem Remis durchaus zufrieden zu sein, während Aachen auf drei Punkte aus war. Michael Krüger unterstrich dies, indem er mit Gueye und Nemeth in der Schlussphase frische Offensivkräfte brachte. Und der Ungar hätte den Dreier besorgen können, nach Flanke von Polenz kam er aus vier Metern zum Kopfball, setzte das Leder aber knapp rechts daneben (83.).

In der Nachspielzeit ließ sich dann Auer zu einer echten Dummheit hinreißen, der Stürmer meckerte einmal zu viel und sah dafür seine zweite Gelbe Karte und musste folglich vorzeitig runter (90.+2). Am Ergebnis änderte sich indes nicht mehr, so dass es beim leistungsgerechten Remis geblieben ist.


Die Alemannia gastiert am kommenden Freitag beim MSV Duisburg, während Paderborn zwei Tage später den FC St. Pauli zu Gast hat.

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Frankfurt - Ahlen 0 - 0


Kellerduell endet ohne Sieger
Das Duell Vorletzter gegen Letzter endete ohne Tore und Gewinner. Mit 0:0 trennten sich der FSV Frankfurt und Rot Weiss Ahlen, wobei die Gäste vor allem im ersten Durchgang dem Führungstreffer näher waren als die Gastgeber. Frankfurt setzte in der Schlussphase schon zum Jubel an, doch ein Tor von Mehic wurde nicht anerkannt. Ahlen bleibt so Schlusslicht der Eweiten Liga, auch Frankfurt verpasste den ersehnten Befreiungsschlag.

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Frankfurts Kapitän Mehic (re.) setzt sich hier gegen Ahlens Gorschlüter durch.
© picture-alliance Frankfurts Coach, Hans-Jürgen Boysen, setzte trotz der 0:2-Niederlage beim FC Augsburg auf personelle Kontinuität und ging das Kellerduell mit einer unveränderten Startelf an. Bei Rot Weiss Ahlen stellte Trainer Christian Hock nach der 1:3-Heimpleite gegen den Karlsruher SC gleich dreimal um. Für Döring (Zehverletzung), Vrancic und Özkara begannen di Gregorio, Mikolajczak und Lartey.

Das Schlusslicht aus Ahlen startete besser in die brisante Begegnung der beiden Kellerkinder. Aus einer dichtgestaffelten Defensive heraus lauerte Rot Weiss auf Fehler der Gastgeber und wartete auch mit den effektiveren Standardsituationen auf.


Derart aufgestellt hatte die Hock-Elf die erste halbe Stunde lang deutliche Vorteile, spielte sich ein Chancenplus heraus. Aber Wiemanns Kopfball nach einem Freistoß (6.) und auch Larteys Versuch (12.), ebenfalls nach Standard, gingen knapp vorbei. FSV-Keeper Klandt musste dann bei einem di Gregorio-Kopfstoß auf der Linie retten (26.), und ging auch aus den Duellen mit Bröker (29.) und Thioune (30.) als Sieger hervor.

Frankfurts Trainer reagierte und stellte sein Team noch in der ersten Hälfte um. Voigt ging raus, Kujabi kam (34.), verteidigt wurde fortan mit einer Dreierkette. Die Maßnahme fruchtete - der FSV kam kurz vor dem Pausenpfiff etwas besser ins Spiel und beschäftigte die Gäste effektiver. Doch Tore fielen keine mehr, ehe Referee Peter Sippel in seinem 100. Zweitligeinsatz pünktlich zum Kabinengang pfiff.

Im zweiten Durchgang ging es unverändert weiter - personell und auf dem Spielfeld. Der FSV agierte auf dem Weg nach vorne meist zu umständlich und langsam, schaffte es kaum einmal an der Gäste-Abwehr vorbei. Auch die Ahlener hatten ihre liebe Mühe mit einem konstruktiven Auftritt, doch gelang es der Hock-Elf besser, schnell und direkt das umkämpfte Mittelfeld zu überbrücken. Lartey (47.) und di Gregorio (53.) konnten davon aber nicht profitieren.

Mit einem Doppelwechsel versuchte der FSV dann die Offensive neu zu beleben - für Cenci und Orahovac kamen Coulibaly und Bouhaddouz ins Spiel (62.). Auch Ahlen reagierte erstmals, Tankulic ersetzte Lartey.

Doch entscheidend änderte dies alles nichts am Spielverlauf. Die Partie blieb spannend, spielerisch aber einiges schuldig.

Auch die Schlussphase brachte keine neuen Erkenntnisse - weder Ahlen, noch Frankfurt spielten bedingungslos auf Sieg. Defensive und Torsicherung waren Trumpf, und einem Mehic-Treffer kurz vor Schluss blieb die Anerkennung versagt. Frankfurt verpasste so einen Befreiungsschlag, Ahlen blieb das vierte Spiel in Folge auswärts unbesiegt und könnte am nächsten Spieltag sogar noch rechtzeitig vor der Winterpause die Rote Laterne abgeben.

Dem FSV beschert der Spielplan zum Abschluss der Hinrunde am Freitag in Koblenz erneut einen direkten Rivalen im Kampf um den Klassenverbleib. Ahlen empfängt zeitgleich Energie Cottbus

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1860 - Augsburg 1 - 0


Ludwigs frühes Tor entscheidet packendes Derby
Sieben Gelbe Karte, ein Platzverweis, ein Sportdirektor, der auf die Tribüne geschickt wird und zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten - das bayerische Derby hatte einiges zu bieten. Am Ende eines packenden Duelles musste der über weite Strecken überlegene FC Augsburg einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen. Aufopferungsvoll kämpfende "Löwen" brachten den frühen Führungstreffer über die Zeit.

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Umkämpftes Derby: 1860-Kapitän Benjamin Lauth (re.) gegen Augsburgs Dominik Reinhardt.
© imago Beide Trainer vertrauten der gleichen Anfangself wie bei den Siegen am vergangenen Wochenende, als 1860 München 1:0 bei Rot-Weiß Oberhausen gewann und der FC Augsburg 2:0 gegen den FSV Frankfurt gewann. Beim FCA wurde Toptorjäger Thurk, der sich unter der Woche mit eine Grippe geplagt hatte, rechtzeitig fit.

In einem überaus unterhaltsamen bayerischen Derby gaben beide Teams von Beginn an Vollgas. Die Augsburger attackierten früh und erarbeiten sich so die erste Chance der Partie: Hain zielte aus 18 Metern jedoch knapp links vorbei (4.). Eine Minute später klingelte es auf der anderen Seite. Rösler behauptete den Ball auf der links gegen gleich drei Augsburger und legte voller Übersicht quer zu Ludwig, dessen noch abgefälschter 18-Meter-Schuss von der Unterkante der Latte ins Tor sprang.

Der FCA brauchte nicht lange, um sich vom frühen Rückstand zu erholen. Nach einer Ecke des gewohnt quirligen Traore kam Buck zum Kopfball, Kiraly machte sich ganz lang und klärte kurz vor der Linie (11.). Die letzte Chance in einer rasanten Anfangsviertelstunde hatte Lauth, der nach schönen Diagonalpass von Rösler kurz vor Jentzsch am Ball war, diesen jedoch über das Tor hob (12.).


In der Folge übernahm Augsburg immer mehr die Kontrolle, wurde allerdings fast ausschließlich über Standardsituationen gefährlich. Bei Brinkmanns Freistoß riss Kiraly rechtzeitig die Fäuste hoch (23.), nach einer weiteren Ecke von Traore bekamen die "Löwen" den Ball mit Mühe und Not noch irgendwie weg (28.). 1860 wurde von überlegenen Augsburgern zunehmend in die eigene Hälfte gedrängt, blieb aber über Konter brandgefährlich. Nach Flanke von Rukavina kam Lauth am Fünfmeterraum einen Tick zu spät (31.).

Das ohnehin schon intensiv geführte Derby wurde nun immer hitziger. Binnen zwölf Minuten holte sich die Lienen-Elf drei Gelbe Karten ab. Auf dem Platz gerieten Felhi und Thurk aneinander, am Spielfeldrand legte sich 60-Sportdirektor Stevic etwas zu sehr mit der Augsburger Bank an und wurde von Schiedsrichter Weiner auf die Tribüne geschickt. Kurz zuvor hatte es im Strafraum der Gäste einen Aufreger gegeben: Bei einem weiteren Konter wollte Rösler Lauth bedienen, der nach einem Trikotzupfer von de Roeck im Strafraum zu Boden ging. Kein Elfmeter entschied Weiner. In der Pause konnten sich die Gemüter ein wenig abkühlen.

Nach dem Wechsel blieb es dabei: Der FCA machte das Spiel, die "Löwen" zogen sich weit in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Konter. Buck (50.) und de Roeck (56.) kamen dem Ausgleich per Kopf nahe. Die ganz große Chance bot sich jedoch Thurk. Nach Traores weiter Hereingabe von links kam der Augsburger Toptorjäger am zweiten Pfosten frei zum Schuss, fand jedoch im glänzend reagierenden Kiraly seinen Meister.

In der Folge war die Partie nicht mehr ganz so chancenreich wie noch im ersten Durchgang. Augsburg blieb vor allem nach Ecken gefährlich. Die "Löwen" hielt kämpferisch weiterhin aufopferungsvoll dagegen, waren eng an den Gegenspielern und schafften es mehr und mehr, sich aus der Augsburger Umklammerung zu befreien. Eine Viertelstunde vor Schluss erwies der bereits verwarnte Holebas seinem Team allerdings einen Bärendienst, als er Thurk 20 Meter vor dem Tor umriss und folgerichtig mit Gelb-Rot vom Platz musste.

In Überzahl drängten die Augsburger, bei denen Luhukay mit Torghelle einen weiteren Stürmer brachte, in der Schlussphase mit aller Macht auf den Ausgleich. Doch der Abwehrriegel der "Löwen" hielt dem Druck der Gäste stand. Die Lienen-Elf brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und gewann damit erstmals in dieser Saison zwei Ligaspiele in Folge. Zum Hinrundenabschluss geht es am kommenden Sonntag nun zum 1. FC Union, der FC Augsburg empfängt im Montagspiel Herbstmeister 1. FC Kaiserslautern.

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Bielefeld - Union 1 - 1


Peitz krönt sein Debüt
Arminia Bielefeld verpasste gegen Union Berlin den Sieg, hat aber mit dem Teilerfolg dennoch die Negativserie gestoppt. Nach drei Niederlagen in Folge gab es gegen die "Eisernen" ein unter dem Strich leistungsgerechtes Unentschieden. Unions Peitz sorgte bei seinem Debüt für den Ausgleich gegen dezimierte Arminen.

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Umkämpfte Partie: Union-Torjäger John Jairo Mosquera (li.) im Duell mit Armine Michael Delura.
© picture alliance Arminen-Coach Thomas Gerstner änderte seine Startformation nach dem 2:3 in Düsseldorf auf zwei Positionen. Für den gelb-gesperrten Lamey rückte Bollmann in die Abwehrkette, Delura ersetzte Risgard. Unions Trainer Uwe Neuhaus brachte gegenüber dem 1:1 gegen Cottbus gleich drei Neue: Mosquera, für den die Hinrunde nach Knieproblemen beendet schien, kehrte überraschend noch vor der Winterpause auf den Platz zurück und stürmte für Sahin. Zudem durfte der Ex-St.-Paulianer Brunnemann erstmals von Beginn an ran, Biran musste weichen. Sein Debüt im Union-Trikot feierte Peitz, der für Stuff in der Innenverteidigung begann.

Bielefeld zeigte sich in der Anfangsphase nach zuletzt drei Niederlagen in Folge entsprechend verunsichert und fand nicht ins Spiel. Anders Union, das sich ballsicher präsentierte und gezielte Aktionen nach vorne startete. Eine davon hätte nach zwei Minuten fast zum 1:0 geführt, Arminen-Torwart Eilhoff lenkte einen Brunnemann-Schuss aber noch an die Oberkante der Latte.


Trainer Thomas Gerstner feuerte sein Team von der Linie lautstark an, es dauerte aber rund 20 Minuten, ehe die Arminen den Weg nach vorne einschlugen. Vier Eckstöße in kurzer Zeit waren die erste Annäherung an das Gehäuse der "Eisernen", die aber in der Abwehr weiter ruhig und umsichtig agierten und nach vorne immer wieder Nadelstiche setzten. Allerdings ohne Erfolg.

So wäre Bielefeld mit der ersten Möglichkeit nach einer knappen halben Stunde fast in Führung gegangen. Katongo bediente Fort, der an der Strafraumlinie Göhlert umspielte und den Ball knapp am linken Pfosten vorbeischoss.

Das Spiel wurde in der Folge etwas ruppiger, die großen Höhepunkte fehlten aber. Einen Aufreger gab es in der 38. Minute. Kantongo, von Göhlert touchiert, kam im Strafraum zu Fall. Der DSC-Stürmer erhielt keinen Elfmeter - aber die Gelbe Karte.

Bielefeld kam schwungvoll aus der Kabine. Die Arminia präsentierte sich konsequenter im Zweikampf und legte auch das Spiel in die Spitze etwas durchdachter an. Mit Erfolg. Hatte Fort noch die große Chance verpasst (53.), so war der aufgerückte Kucera nach einer Federico-Ecke per Kopf zur Stelle (57.). Beinahe hätte Fort nachgelegt, seinen Drehschuss aus spitzem Winkel landete jedoch am Außennetz.

Die knappe Führung musste die Heimelf ab der 66. Minute in Unterzahl verteidigen, denn da schickte Schiedsrichter Schmidt den bereits verwarnten Katongo mit Gelb-Rot vom Platz. Die Bemühungen der Berliner wurden zunächst unterbrochen, weil Union-Fans Rauchbombem zündeten. Nachdem sich die Rauchschwaden verzogen hatte, bewies Peitz den Überblick und wuchtete eine Parensen-Flanke wuchtig in die Maschen des Arminia-Tores (75.).

Die Antwort folgte prompt, Referee Schmidt verweigerte aber dem Treffer von Fort die Anerkennung. Beide Teams agierten in der Schlussphase mit offenem Visier, es blieb aber beim Remis.

Die Arminia tritt am kommenden Sonntag bei Rot-Weiß Oberhausen an. Die "Eisernen" empfangen zeitgleich 1860 München.

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Düsseldorf - Oberhausen 2 - 0


Heidinger lässt Fortuna träumen
Der Höhenflug von Fortuna Düsseldorf hält an! Gegen harmlose Oberhausener kam die Meier-Elf zu einem verdienten 2:0-Heimerfolg. Ein kurzer Zwischenspurt Mitte der ersten Halbzeit reichte, um den sechsten Sieg im achten Spiel zu sichern. Die Gäste enttäuschten besonders in der Offensive und stecken nun vollends in einer Krise.

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Einen Schritt schneller: Düsseldorf Harnik (vorne) stochert den Ball zum 2:0 über die Linie.
© imago Fortuna-Coach Norbert Meier musste auf Jovanovic (nachträgliche Sperre durch DFB-Sportgericht) sowie auf Costa (fünfte Gelbe Karte) verzichten. Dafür rückten im Vergleich zum 3:2-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld Sieger und Heidinger ins Team. Zudem verdrängte der wiedergenesene Anderson Yuki in der Innenverteidigung. Sein Oberhausener Kollege Jürgen Luginger brachte gegenüber der 0:1-Heimniederlage gegen 1860 München Schüßler und Schlieter für Schmidtgal (fünfte Gelbe Karte) und Miletic (Grippe) von Beginn an.

Die Zuschauer in der Esprit-Arena sahen eine intensive Anfangsphase, in der die Gastgeber ein optisches Übergewicht besaßen. RWO präsentierte sich allerdings äußerst aufmerksam in den Zweikämpfen, arbeitete im Defensivverbund diszipliniert und setzte auf schnelle Tempogegenstöße. Deshalb taten sich die Fortunen in der Offensive zunächst schwer.

Die erste Möglichkeit der Partie besaßen in der 12. Minute die Gäste: Terrranova brachte per Drehschuss einen Ball auf den Fortunen-Kasten, doch Ratajczak war auf dem Posten und parierte. Die zuvor hoch gelobten Gastgeber agierten weiterhin zu durchsichtig, so dass es bei Halbchancen von Lambertz (18.) und Harnik (21.) blieb.


Die Partie plätscherte vor sich hin, ehe Fortuna unter gütiger Mithilfe vom Oberhausener Keeper Pirson in Führung ging: Langeneke spielte einen langen Ball auf Heidinger. Pirson kam aus seinem Kasten, schnappte sich den Ball, ließ ihn jedoch fallen. Heidinger war zur Stelle und staubte aus 14 Metern halblinker Position ab (27).

Die Partie hatte nun an Fahrt aufgenommen: RWO antwortete durch Schüßler, der den Ball aus wenigen Metern nur ans Außennetz setzte (30.), ehe Lambertz auf den Gegenseite aus 17 Metern halbrechter Position am langen Pfosten vorbeischoß (31.). Kurz darauf konnte die Meier-Elf den Vorsprung durch Harnik ausbauen. Zoundi flankte von der rechten Seite nach innen, wo Heidinger an den linken Pfosten köpfte. Der Ball landet beim Österreicher, der das Leder aus kurzer Distanz über die Linie drückte (34.).

Für die Gäste kam es nun knüppeldick, nachdem RWO-Coach Jürgen Luginger drei Minuten später von Schiedsrichter Marco Fritz auf die Tribüne geschickt wurde. Der Übungsleiter hatte sich vehement nach einem Langeneke-Foul beim Referee beschwert.

RWO wirkte geschockt und hatte bis zur Pause nichts mehr zuzusetzen, während die Meier-Schützlinge den Vorsprung ohne Mühe bis zum Halbzeitpfiff verwalteten.

Beide Mannschaften kamen ohne personelle Änderungen aus der Kabine. Düsseldorf war sofort hellwach, Harnik schob aus 16 Metern zentraler Position links am Oberhausener Gehäuse vorbei (46.). Die Gäste mussten nun mehr in der Offensive investieren. Doch war die Meier-Elf dem dritten Tor näher als RWO dem Anschlusstreffer: Weber bediente im Strafraum der Gäste Heidinger, doch Pappas konnte in höchster Not klären (52.). Bis auf einen Köing-Versuch aus 22 Metern hatte RWO in der Offensive nichts zu bieten (54.).

Die Hausherren zogen sich nun etwas zurück und überließen den Luginger-Schützlingen das Mittelfeld. Diese konnten den sich bietenden Platz aber nicht für gute Offensivaktionen nutzen, die Fortunen-Innenverteidigung um Anderson blieb jederzeit Herr der Lage.

Mit einem Doppelwechsel, Heppke und Uster für Schüßler und Kruse (64.), versuchten die Gäste die Partie noch einmal zu drehen. Allerdings verpufften beide Änderungen, Fortuna verwaltete ohne Probleme den Vorsprung und hatte Pech, dass Lambertz´ 16-Meter-Knaller abgeblockt wurde (65.). In der Schlussphase agierten die Gastgeber etwas fahrlässig, so dass es durch König, dessen Kopfball knapp am rechten Tordreieck vorbeistrich (73.), Gordon (75.) und Stoppelkampf, der Ratajczak mit einem Schlenzer prüfte (76.), noch zu Chancen für die Gäste kam.

Auf der Gegenseite hätten Zoundi (79.) und Harnik (84.) noch das dritte Tor erzielen können, doch am Ende blieb es beim souveränen Heimerfolg der Meier-Elf.




Die Fortuna gastiert am Samstag in Rostock. Oberhausen empfängt einen Tag später Bielefeld.

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Pauli - Fürth 2 - 2


Ghasemi-Nobakht beendet das Nachspielzeit-Drama
Dank einer spektakulären Schlussphase hat die SpVgg Greuther Fürth überraschend einen Punkt vom Millerntor mitgenommen. Nach dem 2:0 für die Hamburger schien die Entscheidung gefallen zu sein, doch die ersatzgeschwächten Gäste bewiesen eine Riesenmoral und jubelten nach einer dramatischen Nachspielzeit, in der auch der Schiedsrichter eine Rolle spielte.

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Ball im Tor, Takyi in Feierlaune: Der Ex-Fürther traf gegen seine ehemaligen Kollegen zum 1:0.
© picture-alliance Personalsorgen sind für St.-Pauli-Coach Holger Stanislawski derzeit ein Fremdwort. Er konnte die Elf aufbieten, die zuletzt einen 5:1-Kantersieg in Koblenz eingefahren hatte. Boll, der nach seinem Magen-Darm-Infekt wieder fit war, nahm zunächst auf der Bank Platz.

Ganz anders die Situation bei den Fürthern: Benno Möhlmann fehlte eine halbe Startelf, unter anderem fiel die gesamte rechte Seite - Schröck und Nehrig waren gesperrt - aus, dazu erkrankte Mokhtari kurzfristig. Strangl, Sararer und Fürstner waren im Vergleich zum 0:2 gegen Aachen neu dabei. Außerdem begann Schahin anstelle von Nöthe (Bank).

Die Marschrichtung der Gäste auf der Baustelle Millerntor war früh zu erkennen: Erst einmal wollte die SpVgg hinten sicher stehen. Und das funktionierte zu Beginn gut, die Hausherren hatten zwar meistens den Ball, fanden aber nicht zu ihrem zuletzt so reibungslos funktionierenden Offensivspiel. Die Folge war eine Anfangsphase ohne Highlights. Allaguis Flachschuss, der zwei Meter vorbeizischte (18.), war lange die einzige erstzunehmende Tormöglichkeit.

40 Minuten spielte Fürth konzentriert und fast fehlerlos, dann wurde Kruses Flanke von links nicht verhindert, und Falkenberg stand nicht nah genug an Takyi. Der Ex-Fürther konnte sieben Meter vor dem Tor das Leder mit der Brust stoppen und per Außenrist ins Tor spitzeln - St. Paulis erste Chance saß direkt! Weil Schahin kurz vor der Pause infolge von Daubes Luftloch an Hains Reaktionsschnelligkeit scheiterte und den schnellen Ausgleich verpasste, führten die Gastgeber nach 45 Minuten. Und das durchaus schmeichelhaft.



Von den Gästen musste nach dem Seitenwechsel natürlich offensiv mehr kommen. Das Bemühen war den Franken auch nicht abzusprechen, allein, es fehlten die Mittel. Zu langsam wurde umgeschaltet, dazu gesellten sich Fehlpässe. Zu allem Überfluss ergaben sich jetzt logischerweise auch Räume für St. Pauli: Ebbers' Volleyschuss aus spitzem Winkel landete noch am Außennetz, Guneschs 17-Meter-Knaller ging knapp drüber (64.). Zwei Minuten danach klappte es dann mit dem 2:0: Der eingewechselte Hennings nahm Lehmanns Querpass mit links aus knapp 20 Metern direkt - und Loboué ließ den wenig platzierten Flachschuss unter seinem Körper ins Tor rutschen.

Dass noch einmal Spannung aufkommen würde, konnte nach dem zweiten Tor niemand ahnen, das Fürther Bemühen reichte lange einfach nicht für klare Chancen. Als dann aber Joker Nöthe eine halbhohe Flanke von rechts an den zweiten Pfosten brachte und Allagui dort unbedrängt einschob (82.), hieß es plötzlich zittern für St. Pauli. Und das Spektakel sollte erst noch kommen: Loboué war bereits mit vorne, was die Gastgeber nach der Balleroberung mit einem schnellen Konter nutzen wollten. Naki erreichte einen langen Ball, der Joker war durch, traf ins leere Tor und jubelte schon über die vermeintliche Entscheidung - aber Referee Lutz Wagner pfiff ab, Naki stand wohl minimal im Abseits (90.+1). Kein 3:1 also, stattdessen nutzten die Fürther die Verwirrung noch zum 2:2! Der eingewechselte Ghasemi-Nobakht sprintete bis in den Strafraum und traf genau ins kurze Eck - der Schlusspunkt in einem denkwürdigen "Finale". Perplex mussten die Hausheren mit ansehen, wie am Ende doch die Gäste feierten.

Trotz des unerwarteten Remis' ist St. Pauli ein Überwintern auf dem zweiten Platz so gut wie sicher. Am kommenden Sonntag geht es für die Stanislawski-Elf beim SC Paderborn weiter. Die SpVgg, die ihre Serie gegen St. Pauli - einzige Niederlage 1998 - ausbaute, empfängt nach dieser kämpferisch einwandfreien Leistung zum Hinrundenabschluss am Samstag den Karlsruher SC.

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...   Erstellt am 14.12.2009 - 22:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cottbus - Rostock 0 - 0


Tremmel rettet an den Pfosten
In einem vor allem vor der Pause sehr unterhaltsamen Spiel trennten sich Energie Cottbus und Hansa Rostock am Ende leistungsgerecht torlos. Die Lausitzer hatten vor allem zwischen der 20. und 45. Minute die Oberhand, gingen aber zu fahrlässig mit ihren Chancen um. Kurz vor Schluss mussten sie sich bei ihrem Keeper bedanken, der den Punkt rettete. Energie bleibt damit zum dritten Mal in Folge ungeschlagen.

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Nicht nachgeben: Cottbus' Rivic im Duell mit Schöneberg (li.).
© picture-alliance Cottbus' Trainer Claus-Dieter Wollitz musste im Vergleich zum 1:1 bei Union Berlin den gelbgesperrten Kruska ersetzen. An seiner Stelle rückte Shao in die Startelf. Auch Hansa Rostocks Coach Andreas Zachhuber war nach der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern zu einem Wechsel genötigt. Für Kapitän Retov (Rippenprellung) spielte Jänicke.


Von Beginn an wurde das Spiel den im Vorfeld gesetzten Erwartungen gerecht. Beide Mannschaften begannen engagiert und suchten den Weg nach vorne. Allerdings fehlte es hüben wie drüben am nötigen Quäntchen Präzision beim finalen Pass, so dass klare Torchancen in einer intensiven und temporeichen Anfangsphase zunächst ausblieben. Wirklich gefährlich wurde es erst in der 17. Minute, als Dum sehenswert in den Strafraum eindrang und dann Hansa-Keeper Walke per sattem 15-Meter-Schuss zu einer Glanzparade zwang. Der Abpraller landete bei Jula, der allerdings zu lange brauchte, um ihn zu verarbeiten, so dass Schöneberg in höchster Not klären konnte.

Kurz darauf hatte Jula die nächste dicke Möglichkeit auf dem Fuß, diesmal drosch der Rumäne das Leder jedoch weit über das Tor (20.). Die Lausitzer waren mittlerweile am Drücker und setzten sich zusehends im gegnerischen Strafraum fest. Nur das Toreschießen wollte nicht so recht klappen. Shao zielte zuerst per Freistoß zu hoch (24.), ehe er aus bester Position an einem glänzenden Reflex von Walke scheiterte (27.), während Straiths Distanzversuch drüber segelte (30.).

Von Hansa kam in dieser Phase wenig, die Rostocker hatten ihre liebe Mühe in der Defensive und konnten folglich kaum eigene Akzente setzen, dennoch blieben diese nicht gänzlich aus. Allerdings stand die Defensive der Gastgeber souverän und ließ nichts anbrennen. Ein großes Manko der Wollitz-Elf blieb aber die Chancenverwertung! So setzte Shao mit viel Überischt Jula in Szene, der aus 13 Metern freistehend kläglich drüber schoss (39.). Folglich ging es torlos zum Pausentee.

Ruhe kehrt ein ins Stadion der Freundschaft


Den Ball im Blick: Burca und Rostocks Jänicke (re.) im Zweikampf.
© picture-alliance Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nicht allzu viel, außer das es nun etwas ruhiger zur Sache ging. Das Match wurde etwas ausgeglichener, dennoch lagen die Feldvorteile bei den Gastgebern, die aber nicht mehr zu weiteren klaren Möglichkeiten kamen. Das Spiel plätscherte folglich lange Zeit vor sich hin, was beide Trainer zum Handeln veranlasste. "Pele" Wollitz brachte Radu für den wenig auffälligen Kweuke, während bei Rostock Schied Jänicke ersetzte.

Es half nichts, das Match verflachte zusehends. Die Rostocker schienen sich mit dem Remis zufrieden zu geben, während den Cottbusern die Ideen ausgingen. In der 71. Minute leitete Shao mit einem Kabinettstückchen dann eine Chance ein. Nach feinem Trick passte der Chinese zu Jula, der allerdings in letzer Sekunde von Bülow geblockt wurde. Auf der Gegenseite köpfte Kern nur knapp über den rechten Torwinkel (77.).

Erst in der Schlussphase nahm das Duell wieder an Fahrt auf, vor allem die Hanseaten investierten plötzlich mehr und wären in der 84. Minute fast in Führung gegangen. Nach einer Hereingabe von rechts spitzelte Schied den Ball mit der Fußspitze am kurzen Eck aufs Tor, doch Energie-Schlussmann Tremmel streckte sich und lenkte das Leder noch an den linken Pfosten. Letztlich hätte das Spiel am Ende auch keinen Gewinner verdient gehabt, so dass es bei der gerechten Punkteteilung blieb.


Energie Cottbus tritt am kommenden Freitag in Ahlen an, während Rostock tags darauf Düsseldorf zu Gast hat.

kicker.de





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