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...   Erstellt am 06.12.2008 - 11:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - 1860 2 - 0

Milchraum schockt die Ex-Kollegen
Aachen feierte einen letzten Endes verdienten Erfolg gegen nie aufsteckende Münchner "Löwen", die aber selbst beste Chancen ausließen. Die Alemannen setzten sich in der hart umkämpften Partie durch, obwohl sie frühzeitig gleich zweimal verletzungsbedingt zum Wechseln gezwungen waren. Es war der siebte Aachener Heimsieg im achten Spiel vor eigenem Publikum!

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Enge zweikämpfe: "Löwe" Hoffmann (li.) gegen Aachens Daun, der später verletzt raus musste.
© getty Bei Aachen gab es im Vergleich zum jüngsten 1:1 in Kaiserslautern folgende personelle Änderungen: Florian Müller und Nemeth spielten an Stelle von Lagerblom und Lasnik (beide Reservebank).

"Löwen"-Trainer Marco Kurz brachte im Vergleich zum 3:3 gegen Wehen Wiesbaden Thorandt, Ledgerwood und di Salvo für Benjamin Schwarz, Schäffler (beide Bank) und Sven Bender (Gelb-Sperre).

Was für ein Start für die Alemannen! Nemeth spielte halblinks zum ehemaligen 60er Milchraum, der nach 56 Sekunden mit dem linken Hammer aus 15 Metern in den rechten Winkel traf! Und des ging gleich turbulent weiter auf dem Tivoli. Zunächst verzog Johnson aus 15 Metern völlig freistehend zu weit nach links, im direkten Gegenzug scheiterte Daun aus spitzem Winkel von rechts am linken Pfosten. Aachen spielte nach Balleroberung enorm schnell, oft nur mit einer Berührung, und brachte 1860 teils in arge Nöte.

Die "Löwen" versteckten sich zwar keineswegs, suchten ihr Heil ebenfalls in der Offensive, die Aachener Defensive stand zunächst aber besser als die des TSV.

Aachens Trainer Jürgen Seeberger musste bereits in der 18. Minute erstmals wechseln. Für den am rechten Knie verletzten Auer kam Holtby. Kurz darauf verletzte sich auch Daun im Zweikampf mit Hoffmann am rechten Sprunggelenk und musste für Szukala weichen (29.). Im Aachener Spiel war ein Bruch. Die 60er waren gleichwertig und hätten sogar beinahe durch einen Distanzschuss aisgeglichen. Ein Treffer von Beda erhielt aber wegen einer Abseitsstellung von di Salvo keine Anerkennung.


Beide Teams kämpften auch nach dem Seitenwechsel verbissen um jeden Meter Raumgewinn. Aachen hatte leichte optische Vorteile, im Abschluss aber das Visier nicht exakt genug eingestellt oder scheiterte an "Löwen"-Keeper Tschauner.

Beide Teams überzeugten mit hoher Einsatz- und Laufbereitschaft auf rutschigem Geläuf. Nur Torraumszenen waren längere Zeit Mangelware.

Aachen war dem 2:0 insgesamt näher als der TSV dem Ausgleich. Von den Münchnern ging kaum einmal Gefahr aus, die "Löwen" bissen sich an der aufmerksamen Alemannen-Abwehr meist die Zähne aus. Hinten dagegen schlichen sich wieder Nachlässigkeiten ein. Zunächst kam Holtby frei zum Schuss, doch Tschauner fing den harten 18-Meter-Aufsetzer sicher! Dann entschied der Münchner Torhüter eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen Milchraum zu seinen Gunsten.

Doch auch der TSV kam zu einer klaren Chance. Lauth schob aber allein vor Stuckmann links am Tor vorbei (72.). Dies war so etwas wie eine Initialzündung, der TSV legte nochmal zu, erhöhte die Schlagzahl und drängte die Alemannen weit zurück, die allerdings auf Konter lauerten.

In der 83. Minute hatten die 60er-Fans den Torschrei auf den Lippen: Schäffler ließ zunächst Stuckmann sechs Meter vor dem Tor klassisch aussteigen und schoss den am Boden liegenden Torhüter dann an!

Solche Chancen auszulassen, sollte sich fast postwendend rächen: Stehle flankte von rechts flach nach innen, Berhalter schlug am Ball vorbei, Holtby war da und leitete das Leder ins lange Eck weiter (85.).

Der TSV steckte auch jetzt nicht auf, hatte aber keine passende Antwort mehr parat. Aachen brachte mit großem Kämpferherz den Vorsprung über die Zeit.


Aachen ist am nächsten Sonntag in Augsburg gefordert, der TSV 1860 empfängt - ebenfalls am Sonntag - den 1. FC Nürnberg.

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...   Erstellt am 06.12.2008 - 11:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mainz - Fürth 0 - 1


Joker Sararer stellt alles auf den Kopf
Mainz konnte gegen seinen Angstgegner aus Fürth wieder nicht gewinnen. Joker Sararer machte in der Nachspielzeit das 1:0 für die SpVgg Greuther Fürth, die bei zwei Lattentreffern und zwei nicht anerkannten Toren insgesamt viermal Glück hatte. Der letzte Sieg der Nullfünfer gegen den SpVgg datiert aus dem Jahr 2000.

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Hart am Mann: Fürths Jan Mauersberger stoppt den Mainzer Aristide Bancé.
© picture-alliance Der Mainzer Trainer Jörn Andersen musste nach dem 4:1-Erfolg in Frankfurt auf einer Position umbauen. Feulner war gelbgesperrt, für den Antreiber spielte Pekovic.

Auch der Fürther Trainer Benno Möhlmann musste auf einen gesperrten Akteur verzichten. Takyi sah beim 1:1-Remis gegen Freiburg die Ampelkarte und wurde durch Haas ersetzt. Zudem rotierte Nehrig raus, dafür kam Brückner.

Beide Mannschaften sind für ihre Spielstärke bekannt, insofern suchten sie vom Anpfiff weg nicht das bedingungslose Risiko im Spiel nach vorne. Respekt war sowohl bei den Rheinhessen als auch bei den Franken zu spüren, doch obwohl die SpVgg tiefer stand, kam der FSV gleich zu einer großen Gelegenheit. Borja ließ über rechts kommend Felgenhauer aussteigen und zog aus spitzem Winkel ab, aber Keeper Loboué riss gerade noch die Fäuste hoch (3.).

Die Fürther besannen sich aber nicht nur auf ihre Defensive, sondern versuchten mit ihrem Kurzpassspiel auch die Mainzer zu beschäftigen. Das schaffte die Möhlmann-Elf auch ansatzweise, aber die Zuspiele noch ganz vorne waren zu ungenau oder Reisinger bzw. Allagui konnten gegen die sehr aggressiven Bungert und Noveski die Kugel nicht behaupten.

Schon in der 9. Minute jubelten die Fans der Mainzer, als Baljak ein Pekovic-Zuspiel aus spitzem Winkel im langen Eck versenkte, aber Schiedsrichter Gagelmann hatte auf Abseits entschieden - klar zu Unrecht. Einen Schuss aufs Tor brachten die Fürther im ersten Abschnitt nicht zustande, die Mainzer aber auch nicht. Zwar waren die Nullfünfer spielbestimmend, aber Bancé per Direktabnahme (19.) und Borja per Kopf (45.) platzierten den Ball knapp neben das Gehäuse der SpVgg.


Zu Beginn des zweiten Abschnitts musste Noveski verletzungsbedingt runter und das Mainzer Eigengewächs Neustädter rückte in die Innenverteidigung. Die Mainzer legten nach Wiederbeginn gleich mächtig los, doch beim Abschluss zeigten sich Heller und Neustädter zu unkonzentriert.

Mainz blieb auch im zweiten Abschnitt über weite Strecken das optisch überlegene Team, doch je länger die Partie ohne Tore auskam, desto mutiger wurde die Möhlmann-Elf. Physisch zeigten sich die Franken sehr stark, so dass sie das Aufbauspiel der Nullfünfer durch intensives Pressing oft genug stören konnten. Zudem hatten sich die beiden SpVgg-Innenverteidiger Mauersberger und Karaslavov auf den wuchtigen Bancé besser eingestellt.

Dass die Möhlmann-Elf das zu Null hielt, hatte sie aber auch der Glücksgöttin Fortuna zu verdanken, denn Karhan schlenzte den Ball vom linken Strafraumeck nur an die Latte (66.) und Bancé köpfte eine Karhan-Flanke gegen den zögerlichen Loboué ebenso nur an die Querstrebe (78.). Auf der Gegenseite hatten die Fürther Fans den Torschrei auf den Lippen, als Brückner nach einem Querpass von Burkhardt zum Abschluss kam, doch der Linksfuß traf nur das Außennetz (67.).

In der spannenden Schlussphase versuchten beide Mannschaften das zweikampf- und laufintensive Duell für sich zu entscheiden. Die Mainzer waren diesbezüglich einen Tick näher am Dreier, doch die Abwehrreihe der Fürther hielt. Als die Fürther schon über den einen Punkt jubeln wollten, fuhren sie den einen, entscheidenden Konter. Kotuljac bediente auf rechts Allagui, der überlegt nach innen passte. Am Elferpunkt rutschten zwei Mainzer am Ball vorbei und am zweiten Pfosten schob der eingewechselte Sararer den Ball seelenruhig zum Führungstor ein (90./+2). Eine Minute später klingelte es erneut. Bancé hatte bei der letzten Aktion des Spiels den Ball nach einer Heller-Ecke eingeköpft, doch zuvor hatte er Mauersberger weggeschubst. Gagelmann erkannte das Tor nicht an und sah sich nach dem Abpfiff einem wilden Pfeifkonzert des Mainzer Publikums ausgesetzt.

Die Mainzer treten am kommenden Sonntag in Oberhausen an, die Fürther bekommen es auch mit einem Aufsteiger zu tun, wenn sonntags der starke Neuling Ahlen ins Playmobilstadion kommt.

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...   Erstellt am 06.12.2008 - 11:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingolstadt - Frankfurt 1 - 1



Wenczel verhindert FSV-Erfolg
Mit einem letztlich leistungsgerechten Remis trennten sich die beiden Aufsteiger nach zwei völlig verschiedenen Halbzeiten. Die Hessen dominierten den ersten Durchgang und langen lange Zeit in Front. Der FCI steigerte sich nach der Pause und kam erst kurz vor dem Ende zum Ausgleichstreffer, beendete damit eine drei Spiele währende Pleitenserie. Der FSV ist nun im vierten Auswärtsspiel in Folge unbesiegt.

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Hart am Mann: Ingolstadts Karl will hier Frankfurts Ulm in Schach halten.
© picture alliance Ingolstadts Trainer Thorsten Fink nahm nach der 0:1-Niederlage in St. Pauli eine Änderung an seiner ersten Elf vor. Für Demir begann Wohlfahrt. Beim FSV hingegen musste Trainer Tomas Oral nach der 1:4-Heimpleite gegen Mainz große Umstellungen vornehmen. Barletta fehlte gesperrt (5. Gelbe), Hillebrand (Sehnenriss), Klitzpera (Oberschenkelprobleme), El Haj Ali, Theodoridis und Shapourzadeh wirkten nicht mit. Neu im Team waren gleich sechs neue Spieler. Husterer, Weißenfeldt, Mehic, Kreuz, Ulm und der Argentinier Cenci komplettierten die Anfangsformation.

Die neu zusammengewürfelten Gäste aus Hessen präsentierten sich vom Anpfiff weg als kompakte Einheit. Ingolstadts Aufbauspiel wurde konsequent unterbunden, meist stand der ballführende FCI-Akteur sich gleich zwei Gegenspielern gegenüber. Das läuferische Engagement der Oral-Elf zwang die Fink-Elf oft in die Defensive, Lücken in der hessischen Deckung taten sich aus dem Spiel heraus in der ersten Hälfte kaum einmal auf.

Kreuz sandte nach wenigen Minuten einen ersten Warnschuss in Richtung von Lutz ab (4.), ernster war die Gefahr dann bei der ersten echten Torchance der Partie. Cenci war auf der rechten Seite entwischt, hatte viel Zeit und zimmerte das Spielgerät dann knapp vorbei (23.). Ingolstadt wackelte nun bedenklich - und kassierte das Gegentor. Bei einer Flanke von Hickl war die Hintermannschaft der Süddeutschen nicht im Bilde, an Freund und Feind vorbei fand der Ball den Weg zu Husterer. Der Abwehrmann bedankte sich und staubte bei seinem Saisondebüt aus kurzer Distanz mühelos ab (26.).

Der 16. SpieltagAachen - 1860 (Fr.) 2:0 (1:0)
Mainz 05 - Fürth 0:1 (0:0)
Ingolstadt - Frankfurt 1:1 (0:1)
Pauli - Koblenz (So.) -:- (-
Wehen W. - Augsburg -:- (-
Freiburg - Oberhausen -:- (-
Duisburg - K'lautern -:- (-
Ahlen - Osnabrück -:- (-
FCN - Rostock (Mo.) -:- (-

Die aktuelle Tabelle

Husterer stand bei der nächsten kniffligen Szene wieder im Mittelpunkt. Nach einer Ecke der Hausherren bekam der Torschütze den Ball an den linken Arm - der FSV hatte aber Glück, dass Referee Christian Dingert nicht auf Strafstoß entschied (35.).

Der FCI kämpfte sich allmählich zurück in die Partie, ging nun entschiedener in die Zweikämpfe. Das letzte Ausrufezeichen vor der Pause gehörte jedoch einem Frankfurter. Mikolajczak scheiterte aus der Distanz am prächtig reagierenden Lutz. Mit der knappen Führung für das Schlusslicht der Liga ging es dann in die Kabinen.


Seltenes Glücksgefühl: Der FSV Frankfurt beim Torjubel.
© picture alliance Mit viel mehr Schwung als in Durchgang eins ging es dann nach der Pause weiter. Die Fink-Elf drückte nun, verstärkte die Offensivbemühungen. Zudem war Demir als zweite Spitze jetzt für Jungwirth auf dem Platz. Und Frankfurt verlor die Spielkontrolle. Buchner prüfte Klandt recht bald gefährlich per Kopf (49.), entlastende Gästekonter wie über Kreuz (52.) sollten nunmehr selten gelingen.

Aber die Gäste verteidigten geschickt und mit viel Einsatz. Erst Rama hatte mit einem Flachschuss, den Klandt toll aus dem rechten Eck fischte (69.), wieder eine gute Einschussmöglichkeit. Insgesamt wirkten die Gastgeber nicht zielstrebig genug. Auch die Einwechslungen von Braganca (72.) und Gerber (79.) änderten daran wenig. Ingolstadt drückte - Zählbares kam nicht heraus.

In der Schlussphase kam Karl zur großen Chance. Nach einem Eckstoß kam er mit dem Rücken zum Tor einen Meter vor der Torlinie an den Ball. Mikolajczak lenkte den Hackenstoß mit viel Geschick und Glück zur Ecke. Frankfurt stand kurz vor dem ersten Auswärtssieg, dann schaffte Wenczel doch den späten Ausgleich (88.). Nach einer Kopfballverlängerung von Karl traf der aufgerückte Verteidiger ins Tor. In einer langen, aufregenden Nachspielzeit hatten dann beide Mannschaften noch ihre Chancen, letztlich blieb es bei der leistungsgerechten Punkteteilung.

Ingolstadt schließt die Hinrunde am Freitagabend mit einem Gastspiel in Koblenz ab. Frankfurt empfängt im letzten Spiel vor der Winterpause ebenfalls am Freitag den FC St. Pauli.

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Pauli - Koblenz 3 - 2


Sakos Hereinnahme bringt die Wende
In einer über weite Strecken rasanten Partie am Millerntor stand die TuS Koblenz nach einer couragierten Vorstellung kurz vor dem ersten Auswärtssieg. Doch der letzte Schachzug von St. Paulis Coach Holger Stanislwaski brachte doch noch die Wende. Mit langen Bällen und Morike Sako kamen die Hamburger tatsächlich noch zum Sieg und liegen nun nur noch einen Punkt hinter Platz drei.

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Heiße Duelle am Millerntor: St. Paulis Jan-Philipp Kalla hatte mit TuS-Akteur Du-Ri Cha mitunter seine liebe Mühe.
© picture alliance Holger Stanislawski sah keinen Grund dafür, seine Anfangself nach dem 1:0 gegen den FC Ingolstadt zu ändern. Uwe Rapolder war dazu nach dem 4:1 gegen Rot-Weiss Ahlen gezwungen, denn Pektürk fiel aus. Dafür absolvierte Forkel nach langer Verletzungspause sein erstes Saisonspiel.

St. Pauli suchte vom Anstoß weg den Weg nach vorne und wäre nach nur zehn Sekunden beinahe in Führung gegangen. Bruns zog am Sechzehner gleich drei Koblenzer auf sich und brachte den Ball scharf an den zweiten Pfosten, wo der heranrutschende Ebbers um Zentimeter verpasste. Diese Schrecksekunde schien die Gäste aufgeweckt zu haben, denn nun standen sie gut und ließen zunächst wenig zu. In der zehnten Minute ging St. Pauli allerdings doch in Führung. Bruns setzte erfolgreich nach und spitzelte den Ball zu Ludwig, der aus gut 20 Metern Maß nahm und mit einem präzisen Linksschuss zur Führung traf.


Wer geglaubt hatte, dass der Rückstand das schlechteste Auswärtsteam der Liga aus der Bahn werfen würde, sah sich getäuscht! Cha (13.) gab fast postwendend die Antwort, doch Hain war genauso auf dem Posten wie bei Lomics Schuss sechs Minuten später. Zuvor hatte es im Strafraum der Hamburger lichterloh gebrannt, zweimal war die Abwehr erst im letzten Moment zur Stelle.

Es entwickelte sich eine rasante Partie, in der es rauf und runter ging. Die besseren Chancen hatte dabei St. Pauli (22./29./36.), das sich nach etwa einer halben Stunde wieder ein Übergewicht erspielt hatte und die Koblenzer zunehmend unter Druck setzte. Genau in dieser Drangphase der Hamburger gelang der TuS der Ausgleich. Nach Krontiris' öffnendem Pass bediente Cha Taylor, der sich geschickt um Gunesch drehte und den Ball quer zu Vata legte, den St. Pauli völlig aus den Augen verloren hatte. Aus kurzer Distanz schob der Albaner unbedrängt zum 1:1 ein (39.).

Auch in der zweiten Hälfte war es St. Pauli, das den besseren Start erwischte. Von Ebbers herrlich in die Gasse geschickt, tauchte Rothenbach frei vor Yelldell auf, der den Winkel jedoch geschickt verkürzte (51.). Auf der anderen Seite versuchte Taylor, Hain nach einem Konter mit einem Heber zu überlisten - doch auch hier war der Schlussmann auf der Hut (55.).

Nach der wilden Achterbahnfahrt des ersten Durchgangs ging das Tempo nun zurück. Die TuS zog sich etwas zurück und ließ St. Pauli kommen. Dabei konnten sich die Gäste weiterhin auf ihren starken Schlussmann verlassen, der auch bei Trojans Volleyschuss auf dem Posten war (63.). Die Koblenzer setzten ab und an gefährliche Nadelstiche. Nachdem Lomic den Ball von links weit in den Strafraum geschlagen hatte, rasselten Hain und Cha, die beide mit vollem Risiko eingestiegen waren, zusammen - für den Koblenzer war die Partie danach beendet (69.).

Eine Minute später bejubelten die Gäste den Führungstreffer! Gunesch ging im Strafraum gegen Taylor zu ungestüm zu Werke und sprang den Angreifer von hinten um. Den fälligen Elfmeter verwandelte Mavric zum 2:1. St. Pauli rannte nun an, war jedoch zum einen nicht zwingend genug und schaffte es zum anderen nicht, aus einer Vielzahl von Ecken und Freistößen Kapital zu schlagen.

Stanislawskis letzter Schachzug: Sako für Ludwig. Die Devise für die Schlussphase war damit klar, lange Bälle sollten die erste Heimniederlage abwenden. Und das Rezept ging auf! Erst legte Ebbers nach einem Ball per Kopf für Sako auf, der aus der Drehung zum Ausgleich einschoss. Dann gelang den Hamburgern gar noch der Siegtreffer und wieder war Sako beteiligt. Nach seiner Kopfballvorlage scheiterte Rothenbach zwar erneut an Yelldell, doch Eger war zur Stelle und jagte den Nachschuss aus kurzer Distanz in die Maschen. St. Pauli hatte das Spiel gedreht und liegt nun noch einen Punkt hinter Platz drei. Koblenz stand nach couragierter Vorstellung mit leeren Händen da. Lomic sah zudem noch die Rote Karte, weil er Schiedsrichter Welz nach dem 2:3 etwas zu vehement bedrängte.

Zum Abschluss der Hinrunde tritt St. Pauli am kommenden Freitag bei Schlusslicht FSV Frankfurt an - allerdings ohne Schultz, der nach einem Foul an Hartmann im ersten Durchgang seine fünfte Gelbe Karte sah. Koblenz ist ebenfalls am Freitag im Einsatz, Gegner ist dann der FC Ingolstadt.

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...   Erstellt am 07.12.2008 - 16:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wehen - Augsburg 1 - 2



Möhrle hält FCA auf Kurs
In einer vor der Pause durchschnittlichen, nach dem Wechsel aber höhepunktreichen und phasenweise auch packenden Zweitligabegegnung feierte der FCA seinen vierten Sieg in Folge, bleibt im neunten Spiel ungeschlagen und brachte Wehen Wiesbaden so die erste Niederlage nach sechs Begegnungen ohne Pleite bei. Ein Doppelschlag kurz nach dem Seitenwechsel brachte den FCA auf Kurs, der dann verpasste, den Sack zuzumachen, ehe die Hessen unverhofft ins Match zurückfanden.

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Walke (li.) und König (Mi.) verpassen, während Möhrle zur Augsburger Führung einköpft.
© picture-alliance Wehen Wiesbadens Trainer Christian Hock änderte seine Elf nach dem 3:3 bei 1860 München auf zwei Positionen. Der wiedergenesene Kopilas kehrte für Kokot zurück ins Team, König ersetzte nach abgesessener Gelbsperre Schmidt im Sturm.

Augsburgs Coach Holger Fach wechselte nach dem 2:0-Sieg gegen Rostock lediglich einmal. Da Costa verdrängte nach überstandener Krankheit Mölzl aus der Anfangsformation.

Zwischen den beiden Teams mit den längsten Serien ohne Niederlage (Wehen Wiesbaden sechs, Augsburg acht Spiele) entwickelte sich von Beginn an ein zwar nicht hochklassiges, keinesfalls aber unattraktives Zweitligaspiel. Die Kontrahenten begegneten sich mit viel Einsatz, lieferten sich zahlreiche intensive Zweikämpfe und wirkten auch im Spiel nach vorne bemüht. Zwei weitgehend sicher agierende Abwehrreihen verhinderten allerdings zunächst vielversprechende Strafraumszenen. Siegerts 18-Meter-Schuss, der links am Tor vorbeiflog (7.), und Koens zu hoch angesetzter 20-Meter-Freistoß (11.) blieben vorerst die einzigen Aktionen, die im Ansatz Gefahr ausstrahlten.


Beide Mannschaften hatten im Spiel nach vorne Probleme und es dauerte gut 20 Minuten, bis es vor den Toren interessanter wurde. Nach einer Koen-Flanke von links kam König in der Mitte zum Kopfball und setzte das Spielgerät knapp rechts vorbei (23.), ehe auch der FC Augsburg zu Möglichkeiten kam. Zunächst scheiterte Thurk mit seinem schwächeren linken Fuß aus 10 Metern an Walke (24.), ehe Werner dem Schlussmann der Heimelf Probleme bereitete. Nach einem abgewehrten Eckball zog der Augsburger aus der zweiten Reihe trocken ab und zwang Walke zum Abtauchen. Den Abpraller erreichte Hdiouad, stolperte das Leder aber unbedrängt über die Grundlinie (26.).

Wenig später wurde es hektisch. Torghelle kämpfte am Boden liegend mit SVWW-Keeper Walke um den Ball und drückte die Kugel vermeintlich fair über die Linie, das Gespann um Referee Grudzinski wollte aber ein Foul gesehen haben und verweigerte der Gästeführung die Anerkennung (30.). Viel mehr passierte bis kurz vor der Pause nicht mehr. Dann blieb König nach einem Panandetigiuri-Pass an Neuhaus hängen (41.), Thurk legte sich den Ball zu weit an Walke vorbei (42.), ehe gleich drei Wehen Wiesbadener eine Koen-Flanke nicht zur Führung nutzen konnten (45. +1).

Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag. Werner brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld hoch in den Sechzehner, wo Möhrle in Position lief und zur Augsburger Führung einnickte (46.). Und der FCA legte sofort nach. Nach einer weiteren Standardsituation zerrte Kopilas am Trikot von Torghelle, der zu Boden ging und den Elfmeter bekam. Walke ahnte beim folgenden Strafstoß zwar das Eck, parieren konnte er Thurks Schuss aber nicht - 0:2 (50.).

Hock reagierte und brachte Stroh-Engel und Schmidt, die auch prompt im Duett eine gute Aktion verzeichnen konnten. Von Stroh-Engel bedient, brachte Schmidt das Leder aber nicht an Neuhaus vorbei (62.). Drei Minuten später reduzierten sich die Hoffnungen der Hessen, doch noch einen Zähler zu behalten, auf ein Minimum. Panandetigiuri legte Thurk, der daraufhin verletzt ausscheiden musste, im Mittelfeld und kassierte die Ampelkarte (65.).

Die Gäste kontrollierten die Partie nun nach Belieben und hatten phasenweise im Minutentakt beste Chancen, das Resultat in die Höhe zu treiben. Hdiouad zimmerte einen Freistoß an die Latte (73.), Werner verpasste eine Müller-Flanke um Haaresbreite (74.), ehe Torghelle nach einer Szabics-Hereingabe aus kürzester Distanz an Walke scheiterte (76.). Beim Versuch, den Abpraller über die Linie zu drücken, wurde Torghelle von Kopilas Fuß übel im Gesicht getroffen und musste stark blutend ebenfalls ausgewechselt werden (78.).

Aus dem Nichts fand die Hock-Elf dann plötzlich zurück ins Spiel. Nach einem weiten Siegert-Freistoß war Debütant Stroh-Engel zur Stelle und nickte zum 2:1 ein (83.). Augsburg war nun nervös und musste auch deswegen zittern, weil Baier und Szabics gegen nun alles nach vorne werfende Hessen die Entscheidung verpassten (87.). König machte es auf der anderen Seite aber auch nicht besser und scheiterte an Neuhaus, der den veirten Augsburger Dreier in Folge festhielt (87.).

Wehen Wiesbaden beschließt die Hinrunde am Sonntag in Rostock, der FC Augburg empfängt zeitgleich Alemannia Aachen.

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Freiburg - Oberhausen 2 - 1


Toprak belohnt die Aufholjagd
Der SC Freiburg biegt einen Rückstand noch um und siegt letzten Endes verdient gegen eine taktisch gut eingestellte und sehr einsatzfreudige Oberhausener Elf. Die Dutt-Elf kletterte durch den sechsten Saison-Heimerfolg auf Platz zwei.

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Torschütze: Oberhausens Schlieter (li.), hier gegen Freiburgs Abdessadki.
© picture-alliance Beim SC Freiburg gab es im Vergleich zum jüngsten 1:1-Remis in Fürth folgende personelle Änderung: Bechmann (nach Gelb-Rot-Sperre) durfte für Uzoma (Bank) ran.

Oberhausens Trainer Jürgen Luginger brachte nach der 0:3-Schlappe gegen Duisburg Schlieter (nach Gelb-Rot-Sperre), Tim Reichert, Schüßler und Aksoy für Uster, Stoppelkamp, Lüttmann (alle Bank) und Kaya (Gelb-Sperre).

Oberhausen versuchte durchaus, in Freiburg mitzuspielen, stellte sich nicht hinten rein. Der Sportclub war um Spielkontrolle bemüht, baute behutsam von hinten auf und ließ den Ball über viele Stationen zirkulieren.

RWO dagegen suchte sein Heil mit schnellen Gegenstößen und deckte Schwächen in der SC-Hintermannschaft auf. So auch in der 11. Minute, als die Freiburger Abwehr im Tiefschlaf war: Die Dutt-Schützlinge brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Pouplin wehrte einen Schuss von Terranova noch ab, gegen den Nachschuss von Schlieter war der Keeper aber machtlos, 1:0 für den Gast.

Der SCF hatte seine liebe Mühe mit den gut verschiebenden und die Räume klug eng machenden Oberhauser. Freiburg verpasste es, mit Tempowechseln und direktem Passspiel für mehr Verwirrung zu sorgen, die meisten Aktionen waren zu durchsichtig. RWO zeigte sich lauf- und einsatzfreudig, zweikampfstark und bewies bei schnellen Gegenstößen auch immer wieder Mut, wenn stark auf- und nachgerückt wurde.


Die Überlegenheit der Breisgauer wurde immer größer. Chancen waren dennoch Mangelware. Ausnahme: Schwaab lief nach Doppelpass von halbrechts allein auf Pirson zu, scheiterte aber am Keeper, der den Winkel klasse verkürzte (35.).

Auch nach dem Wechsel bestimmten die Dutt-Schützlinge sofort das geschehen. Es war eine einseitige Angelegenheit, mit Freiburg im Vorwärtsgang. RWO kam nur selten zu Kontern, die auch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.

In der 56. Minute aber war der RWO-Riegel geknackt: Schwaab flankte aus dem rechten Halbfeld, Schuster war nicht im Abseits und köpfte völlig freistehend aus sieben Metern ins rechte Eck. Und der Sportclub wäre kurz darauf sogar in Führung gegangen, als Jäger den Ball aus 17 Metern an den Querbalken hämmerte (58.).

Freiburg, mit Türker als drittem Stürmer, drängte mit Vehemenz auf den Führungstreffer. RWO taumelte nun, die Sicherheit in der Defensive war dahin, doch Torhüter Pirson war der Fels in der Brandung.

RWO kam nur zu gelegentlichen Angriffen, blieb aber mit Schüßler (Drehschuss ans Außennetz) und Aksoy (Flugkopfball von Pouplin gehalten) gefährlich.

SCF-Trainer Dutt bewies dann ein goldenes Händchen, wechselte Banovic ein, der mit dem ersten Ballkontakt das 2:1 einleitete. Banovic brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld mit Effet nach innen, Butscher fälschte leicht ab, Pirson konnte noch abklatschen, doch Toprak vollendete aus kurzer Distanz (76.).

Nun musste Freiburg umdenken und schnell von Offensive auf Defensive umstellen. RWO erhöhte den Druck, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in den Schlussminuten - mit dem besseren Ende für die Breisgauer.

Freiburg bestreitet seinen Hinrundenabschluss am Montag in Kaiserslautern, Oberhausen ist am Sonntag gegen Mainz im Einsatz.

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Duisburg - Lautern 0 - 0


Dzaka scheitert an der Latte
In einer durchschnittlichen Partie zwischen zwei ehemaligen Bundesligisten verpasste Kaiserslautern in Duisburg den Sieg. Die "Zebras" gestalteten den ersten Durchgang überlegen, ohne Chancen herauszuspielen. Im zweiten hatten die Pfälzer mehr vom Spiel, versprühten mehr Torgefahr und waren dem Siegtreffer näher als die Neururer-Elf, die nichts mehr zuzusetzen hatte.

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Duell im Mittelfeld: Lauterns Sascha Kotysch ist vor Cedrick Makiadi (MSV) am Ball.
© picture-alliance Duisburgs Coach Peter Neururer hatte keinen Anlass, seine Starformation im Vergleich zum 3:0-Sieg in Oberhausen zu verändern.

Drei Personalwechsel gab es dagegen auf Seiten von Lautern: Trainer Milan Sasic ersetzte Gelbsünder Dick nach dem 1:1 gegen Aachen durch Amateur Horning. Für Bellinghausen (Adduktorenprobleme) und Sam spielten Kotysch und Paljic von Beginn an.

Munterer Auftakt des MSV, der über beide Angriffsseiten in den ersten beiden Minuten gleich zwei Nadelstiche setzte und jeweils erst im letzten Moment am Einschuss gehindert wurde.

Lautern zog sich in die eigene Hälfte zurück, die "Zebras" hatten so klare Feldvorteile, bissen sich aber in der Folge immer wieder an der aufmerksamen Defensive der Pfälzer fest. Die Sasic-Elf versuchte sich ihrerseits mit schnellen Kontern, die aber bis auf einen - Paljic verzog von der Strafraumgrenze (11.) - im ersten Durchgang ohne Torgefahr verpufften.

Duisburgs Offensivaktionen blieben überschaubar. Spätestens am gegnerischen Strafraum stellten Amedick & Co. den Gegner, spielerische Höhepunkte wie ein Doppelpass zwischen Tararache und Maicon im Strafraum, allerdings ohne krönenden Abschluss (22.), hatten Seltenheitswert.

Nach einer halben Stunde zeigte sich die Sonne - Erhellendes für die beiderseits zu durchschaubaren Angriffszüge brachte dies aber nicht. Lediglich Kouemahas von Bugera leicht abgefälschte Flanke nach der ersten Ecke nach 40 (!) Minuten sorgte für leichte Aufregung. Ansonsten ging es ohne nennenswerte Strafraum- und Torszenen in die Kabine.


Nach dem Wechsel wirkten beide zunächst unverändert weiterspielende Mannschaften entschlossener. Makiadi und Bodzek verpassten nach Kopfballverlängerung Brzenskas eine Freistoßflanke von Grlic nur knapp (48.), auf der Gegenseite verhinderte Brzenska bei einem Konter der Pfälzer im letzten Moment ein Zuspiel Lakics auf Jendrisek (51.).

Die "Roten Teufel" beteiligten sich nun auch offensiv viel mehr am Spielgeschehen. Dzaka packte den Hammer aus, platzierte aber aus 20 Metern genau auf Starke (58.) und scheiterte auch mit einem direkten Freistoß am MSV-Keeper (60.).

Von den Gastgebern kam nicht mehr viel, auf der anderen Seite fand das "Privatduell" zwischen Lauterns Nummer 10 und dem Duisburger Keeper eine Fortsetzung: Paljic legte vor dem Sechzehner auf Dzaka ab. Der Regisseur platzierte genau aufs linke Eck - Starke parierte den Aufsetzer mit Mühe und verhinderte bei der bis dorthin besten Möglichkeit der Partie das 0:1 (71.).

Die Schlussphase brach an. Und auch in dieser waren die Gäste dem Siegtreffer näher als Duisburg: Dzaka visierte per Freistoß die Latte an (84.), Simpson scheiterte halbrechts frei vor Starke am Schlussmann (89.). In der Nachspielzeit dann doch noch einmal die "Zebras": Amedick köpfte Kouemaha an, Robles aber stand gut in der Luft und fischte sich den unfreiwilligen Billard-Kopfball des Angreifers.


Im letzten Spiel vor der Winterpause tritt Duisburg am Freitag in Osnabrück an, Lautern beschließt den 17. Spieltag am Montag darauf mit dem Hit gegen Freiburg.

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...   Erstellt am 07.12.2008 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ahlen - Osnabrück 1 - 2


Braun zögert und findet die Lücke
Es ist geschafft, der VfL Osnabrück hat den ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. In Ahlen lief die Wollitz-Truppe lange einem Rückstand hinterher, die Hausherren verteidigten sehr geschickt. Nach der Pause jedoch drückte der VfL weiter, kam nun auch zu Chancen - und nutzte zwei. Am Ende war Braun der Matchwinner, auch weil Ahlen noch zweimal an Wessels scheiterte.

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Tief gefallen: Ahlen mit Marco Reus stand am Ende trotz Pausenführung ohne Punkt da.
© picture-alliance Ahlens Trainer Christian Wück nahm im Vergleich zur 1:4-Klatsche in Koblenz zwei Änderungen an der Startelf vor: Book, der seine Schwindelgefühle überwunden hatte, und Heithölter, dessen Gelbsperre abgelaufen war, begannen für Bäumer und Gibson. Beim VfL Osnabrück verdrängten nach dem 1:1 gegen Nürnberg Anderson, Peitz und Frommer Engel, Surmann und Grieneisen - Trainer Claus-Dieter Wollitz wollte die Partie offensiv angehen.

Und das klappte anfangs zumindest teilweise. Jedenfalls versteckte sich der VfL zu Beginn nicht, es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams immer wieder schnell den Weg nach vorne suchten. Auf die erste gute Möglichkeit mussten die Zuschauer im gut gefüllten Wersestadion zwar noch ein wenig warten. Doch die wurde sofort genutzt - in Minute 18 ging Ahlen in Führung: Book spielte Reus auf der linken Seite frei, dessen flache Hereingabe lenkte Toborg am Fünfmeterraum souverän ins Netz, sein elftes Saisontor!

Für die Gastgeber war das natürlich optimal, jetzt mussten die so auswärtsschwachen Osnabrücker kommen, und damit taten sie sich schwer. Zum einen, weil Ahlen kompakt stand, zum anderen, weil sich zu viele Fehler einschlichen. Ahlen zeigte sich auf der anderen Seite offensiv erst einmal nicht mehr, so wurde die Partie nach ordentlichem Beginn immer zerfahrener. Der VfL hatte zwar gegen Ende der ersten Hälfte mehr und mehr Ballbesitz, machte daraus aber nicht viel. Reichenbergers harmloser Drehschuss war die letzte Aktion der ersten Hälfte (45.+1).


Nach dem Seitenwechsel gehörte wieder Ahlen die erste Chance, Wessels hielt seine Osnabrücker im Spiel: Reus war Anderson - der danach direkt für Thomik ausgewechselt wurde - wie vor dem 1:0 davongelaufen und prüfte Wessels aus spitzem Winkel (52.). Einen zweiten Treffer hätte der VfL wohl nicht mehr kontern können - das 0:1 schon! De Wits Freistoßflanke von links berührte Frommer noch minimal mit dem Kopf, der Ball landete im langen Eck. Der etwas überraschende Ausgleich in Minute 55.

Und der VfL wollte mehr, spielte weiter nach vorne. Ahlen behielt erst einmal die abwartende Spielweise bei. Derweil nahmen unfaire Aktionen zu, Döring musste nach einem Foul sogar verletzt vom Platz (67.). Die Partie beruhigte sich zwar relativ schnell wieder, ansehnlich wurde es deswegen aber noch lange nicht. Es sah nicht nach einem dritten Tor aus - doch das hieß an diesem Tag nichts: Braun, von Heidrich bedient, wartete vor Lenz eigentlich zu lange, fand dann aus spitzem Winkel aber doch die Lücke zwischen Lenz, Wiemann und dem Pfosten - das 2:1 für Osnabrück (80.)! Ahlen kam anschließend noch einmal, Großkreutz scheiterte freistehend aber ebenso am klasse reagierenden Wessels (82.) wie drei Minuten später der eingewechselte Müller. Mehr ließ der VfL nicht zu.

Ahlen darf sich freuen, am kommenden Sonntag geht es wieder in die Fremde, Rot-Weiss ist in Fürth zu Gast. Busch ist dann allerdings nicht dabei, der Verteidiger kassierte seine fünfte Gelbe Karte. Osnabrück, das sich mit dem ersten Dreier nach sieben sieglosen Spielen im Keller etwas Luft verschaffte, empfängt am Freitag Duisburg.

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...   Erstellt am 08.12.2008 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nürnberg - Rostock 4 - 0



Mintal meldet sich zurück
Die Rostocker begannen engagiert, ließen aber in der Abwehr viel zu viele Gelegenheiten zu. Dies nutzte der Club eiskalt aus, bereits zur Pause war der Wille der Hanseaten gebrochen. Im zweiten Abschnitt mussten sich die Franken nicht überanstrengen, um den Sieg sicher zu stellen. Hansa ist nach der vierten Niederlage in Folge endgültig im Tabellenkeller angekommen, dem seit fünf Spielen unbesiegten FCN hingegen fehlen nur noch vier Punkte auf den Relegationsplatz.


Wieder von Beginn an auf dem Platz - und gleich erfolgreich. Der Nürnberger Marek Mintal (gegen Bülow) nutzte seine Einsatzchance.
© picture alliance Der Nürnberger Coach Michael Oenning stellte seine Elf gegenüber dem 1:1 in Osnabrück auf zwei Positionen um. Für Reinhardt (Erkältung) und Perchtold (Knieprobleme) rückten Mintal und Mnari in die Startformation. Auf Rostocker Seite schickte Cheftrainer Dieter Eilts im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Augsburg Gledson, Bülow, Kocer und Rahn für Schindler, Lechleiter, Cetkovic und Kern auf den Rasen.

Die Zuschauer im easyCredit-Stadion sahen bei eisigen Temperaturen einen rassigen Start. Den Auftakt machten die Rostocker: Nach einer Retov-Ecke verlängerte Orestes auf Lense, der aus kurzer Distanz über den Nürnberger Kasten köpfte (2.).

Die Franken ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, offenbarten in der Folgezeit Schwächen der Rostocker Defensive und kamen so durch Eigler (4., 8.) und Mnari (5.) fast im Minutentakt zu Chancen. Besser machte es in der 9. Minute dann Mintal, der nach einem schönen Pass von Eigler Hansa-Keeper Hahnel aus elf Metern mit einem Linksschuss überwand.

Mit der Führung im Rücken bestimmte der Club die Partie nach Belieben, versäumte es aber nach Chancen von Eigler (13.), Judt, dessen Kopfball Retov auf der Linie klären konnte (14.), Kluge (20., 22.) und Pinola (25.) die Führung auszubauen.


Der Club attackierte die Hanseaten in dieser Phase schon früh in der eigenen Hälfte, was den Spielaufbau der Gäste sichtlich durcheinander brachte. So wurde das Gehäuse von FCN-Keeper Schäfer bis auf eine Kopfballchance von Retov (30., am Tor vorbei) kaum in Gefahr gebracht.

Da auch die Defensive der Rostocker selten sattelfest wirkte, konnte der Club in der 31. Minute schließlich nachlegen. Boakye behauptete gegen zwei Rostocker den Ball und brachte den auf dem rechten Flügel durchstartenden Mintal ins Spiel. Dessen Flanke fand in der Mitte Frantz, der den Ball mit dem Rücken zum Tor behauptete und per Drehschuss das 2:0 erzielte. In der 39. Minute musste zu allem Überfluss Abwehrchef Orestes mit Verdacht auf Muskelfaserriss voim Feld.

Die führenden Gastgeber schalteten in der Schlussphase der ersten Hälfte einen Gang zurück, blieben aber die bessere Mannschaft. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Kluge nach einer Frantz-Flanke per Kopf sogar noch auf 3:0 erhöhen. Das Leder landete unhaltbar für Hahnel im langen Eck.

Dass die Rostocker nicht schon zu Beginn der zweiten Hälfte total unter die Räder kamen, hatten sie vor allem der Abschlussschwäche des FCN zu verdanken. Eigler machte kurz nach Wiederanpfiff allein vor Hahnel vieles richtig, hätte aber nach seinem Dribbling nochmals nach oben schauen müssen. Denn dort stand Lukimya, der für seinen Torhüter kurz vor der Linie rettete. Eiglers Nachschuss rauschte über das Tor hinweg. In der 52. Minute verfehlte Boakye aus 18 Metern knapp den Hansa-Kasten.

Doch die Nürnberger waren nicht auf eine Vorführung aus, die Rostocker dafür um Schadensbegrenzung. Die Folge: ein Sommerkick im fränkischen Winter. Chancen gab es nur vereinzelt zu sehen. Etwa, als Bülow aus 15 Metern nach Pearce-Flanke knapp das Tor verfehlte (65.). Oder als Retov aus ähnlicher Position am Pfosten scheiterte (72.). Doch wie immer, wenn sich Hansa etwas berappeln wollte, gab es eine kalte Dusche hinterher: Engelhardt bediente Eigler auf links, der erneut als Vorbereiter für Mintal fungierte. In aller Ruhe nahm der Slowake das Leder an und beförderte es aus elf Metern mit links ins rechte untere Eck (77.).

Damit war die Messe endgültig gelesen. Hansa agierte bei den wenigen weiteren Angriffsbemühungen weiter äußerst unglücklich, die Nürnberger taten den kriselnden Hanseaten nicht mehr weh.

Der Club beendet die Hinrunde am Sonntag bei 1860 München, Rostock empfängt zeitgleich Wehen Wiesbaden.

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