Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 02.12.2011 - 22:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leverkusen - Hoffenheim 2 - 0


Derdiyok weiter in Torlaune

Leverkusen bleibt in der Erfolgsspur. Die Werkself hat die TSG 1899 Hoffenheim zu Hause mit 2:0 bezwungen und damit gleichzeitig die Talfahrt der Kraichgauer fortgesetzt. Bereits früh entzog sich Bayer den in der Anfangsphase intensiv pressenden Gästen, die nach Derdiyoks Führungstreffer allerdings zusehends ideenloser agierten und den Leverkusener Erfolg am Ende zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr brachten.


Bayer-Coach Robin Dutt brachte gegenüber dem 3:3 bei Hertha BSC Castro und Kießling an Stelle von Toprak und Rolfes von Beginn an. Der Übungsleiter stellte damit erstmal seit dem 8. Spieltag auf ein 4-4-2 um.

Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski wechselte nach dem 1:1 gegen Freiburg ebenfalls zweimal: Die Kraichgauer hatten die unter der Woche wegen Disziplinlosigkeit suspendierten Firmino und Obasi zu Hause gelassen, so dass Kapitän Beck nach abgesessener Gelbsperre ebenso zum Einsatz kam wie Sigurdsson.

Durch frühes Stören, so augenscheinlich Holger Stanislawskis Plan, sollte Hoffenheim jeglichen geordneten Spielaufbau seitens der Gastgeber bereits in der Entstehung unterbinden. In der Anfangsphase gelang dies den Kraichgauern allerdings nur bedingt. Immer wieder entzogen sich die Leverkusener ihrer Bewacher, übernahmen früh die Spielkontrolle und wurden auch prompt gefährlich.


Zwar scheiterte Derdiyok nach Sams schöner Flanke zunächst noch am klasse reagierenden Starke (6.). Nur wenig später machte er aber genau da weiter, wo er eine Woche zuvor in Berlin aufgehört hatte: Als Starke Schürrles wuchtigen Flatterball aus der Distanz nur nach vorne prallen ließ, stand der Schweizer goldrichtig und drückte das Leder zum 1:0 über die Linie (10.).

Die TSG hatte in der Folge Schwierigkeiten, ihre spielerische Linie zu finden. Meist liefen die Gäste nur hinterher, im Spiel nach vorne wirkten sie zusehends ideenlos, beinahe statisch. Die Werkself kontrollierte das Geschehen souverän, versäumte aber nicht, die Gäste-Defensive immer wieder unter Druck zu setzen. Nach einer knappen halben Stunde lag ein Strafstoß im Bereich des Möglichen, doch Schiedsrichter Wolfgang Stark erachtete Comppers Einsteigen gegen Schürrle im Strafraum nicht als elfmeterwürdig - Glück für Hoffenheim.

Einziges Manko im Leverkusener Spiel war die mangelnde Konsequenz im Konterspiel. Zu oft beendete ein schlampiges Zuspiel oder ein überhasteter Abschluss einen vielversprechenden Angriff. So auch als die Gastgeber im Anschluss an einen Hoffenheimer Freistoß mit vier Angreifern auf zwei Abwehrspieler zuliefen. Sam schloss allerdings selbst ab und wurde geblockt (32.). Beinahe hätte der Flügelflitzer postwendend die Quittung erhalten, doch Babel setzte Mlapas gute Flanke über den Querbalken und vergab damit die beste TSG-Chance vor der Pause (32.)
D
Der zweite Durchgang kam nur mühsam aus den Startlöchern. Die Kraichgauer waren nun zwar bemüht, Leverkusen häufiger in der Defensive zu beschäftigen. Allerdings fehlte es ihren Offensivaktionen an der nötigen Zielstrebigkeit. Die Werkself machte indes kaum noch mehr als nötig, blieb bei Kontern aber stets gefährlich. Nach Kießlings gutem Zuspiel stürmte Schürrle allein auf Starke zu, doch anstatt aus spitzem Winkel auf seinen mitgelaufenen Passgeber querzulegen, schloss der Nationalspieler selbst ab und scheiterte am TSG-Schlussmann (56.).

Der Partie mangelte es nun deutlich an Tempo. Durch lange Ballstafetten verwaltete Leverkusen den knappen Vorsprung, während die Gäste im Spiel nach vorne schlicht keine Ideen anzubieten hatten. Einzig eine Salihovic-Ecke sorgte für ein wenig Aufregung vor Leno, doch Ballack klärte Mlapas Kopfball (69.).

Auch die Schlussphase brachte aus Sicht der Gäste kaum Besserung. Schlimmer noch: Statt den Ausgleichstreffer zu erzielen, musste die TSG zehn Minuten vor dem Ende den K.o. hinnehmen. Mit einem einzigen weiten Abstoß hebelte Leno beinahe die gesamte Hoffenheimer Abwehr aus. Einzig Beck und Vorsah waren zurückgeeilt, Kießlings Kopfballvorlage auf Sam konnten aber auch sie nicht verhindern, so dass der Mittelfeldmann den aus seinem Tor stürzenden Starke mit einem überlegten Heber zum 2:0-Endstand überwand (79.).

Leverkusen reist bereits am Dienstag zum letzten Champions-League-Vorrundenspiel nach Genk, ehe die Dutt-Elf am kommenden Spieltag samstags (18.30 Uhr) in Hannover antritt. Hoffenheim empfängt nachmittags den 1. FC Nürnberg

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.12.2011 - 17:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Hannover 1 - 1


Cissé verlängert Hannovers Negativserie

Nach einem 1:1-Unentschieden beim SC Freiburg wartet Hannover 96 nun bereits seit fünf Ligapartien auf ein Erfolgserlebnis. Nach leichten Startschwierigkeiten erarbeiteten sich die Niedersachsen im ersten Durchgang ein leichtes spielerisches Übergewicht und gingen kurz vor dem Halbzeitpfiff durch ein Eigentor sogar in Führung. Nach dem Seitenwechsel spielten beinahe ausschließlich die Gastgeber, die am Ende durch Cisse zum verdienten Ausgleich kamen.


Freiburgs Trainer Marcus Sorg ließ Ex-Nationalspieler Hinkel nach dem 1:1 in Hoffenheim zunächst auf der Bank. Reisinger spielte von Beginn an, Schmid rückte in die Viererkette. Auf Hannoveraner Seite hatte sich Stindl hatte 0:2 in Lüttich eine Prellung im Sprunggelenk zugezogen und stand Mirko Slomka nicht zur Verfügung. Der Übungsleiter ersetzte den Mittelfeldmann durch Ya Konan.

Es war ein mühsamer Start in Freiburg. Weder den Gastgebern noch Hannover gelang es in den ersten Minuten, zielgerichtet nach vorne zu spielen. Beinahe im Sekundentakt wechselte das Spielgerät von einer Seite auf die andere. Nachdem die Niedersachsen zuerst ein wenig spielerische Linie gefunden hatten, fand auch Pander mit einem schönen Zuspiel Abdellaoue. Der Norweger hatte im Strafraum freie Schussbahn, zielte jedoch zu hoch (13.).


Diese Chance zeigte Wirkung. Beide Mannschaften spielten fortan strukturierter, vor allem aber zielstrebiger nach vorne. Hannover hatte mehr vom Spiel, während die Breisgauer bei Kontern immer wieder gute Ansätze zeigten, den finalen Pass jedoch zu selten an den Mann brachten. Lediglich Schusters Freistoß fand den freien Butscher am zweiten Pfosten, aber der Kapitän scheiterte aus spitzem Winkel am auf der Linie klärenden Schulz (27.).

Dem Standard vorausgegangen war ein Foul von Schmiedebach an Reisinger, bei dem der Hannoveraner unglücklich umgeknickt war und, wohl ernsthafter verletzt, von Rausch ersetzt werden musste. Kaum auf dem Feld bot sich Rausch beinahe die Riesenchance zur Führung, doch nach Schlaudraffs feiner Vorarbeit klärte Bastians im letzten Moment vor dem einschussbereiten Einwechselspieler (30.).

Nun spielten die Gäste zusehends ihre Stärken im Umschaltspiel aus. Nachdem im Anschluss an einen Ballgewinn im Mittelfeld zunächst Schlaudraff am Pfosten und beim Nachschuss Rausch an Baumann gescheitert waren (43.), ließ Krmas kurz vor dem Halbzeitpfiff Abdellaoue aus den Augen. Der Norweger legte von links in die Mitte, wo Bastians vor Ya Konan zu klären versuchte, das Leder dabei aber unglücklich zum 0:1-Halbzeitstand über die Linie bugsierte (44.).


Nach der Pause schossen beide Teams erst einmal scharf. Direkt nach Wiederbeginn setzte Flum das Leder aus gut 20 Metern nur knapp über den Querbalken (46.), ehe Rausch Baumann auf der Gegenseite aus noch größerer Distanz zu einer sehenswerten Flugeinlage zwang (47.). Die Partie hatte inzwischen an Intensität gewonnen, das große Manko blieb allerdings bestehen. Wie in Halbzeit eins, als sie viele Zuspiele nicht an den eigenen Mann brachten, leisteten sich die Akteure auch nach dem Seitenwechsel viele Fehlpässe.

Die Breisgauer agierten nun jedoch deutlich druckvoller, beschäftigten Hannover zusehends in der eigenen Hälfte. Zudem gelang es dem Sportclub inzwischen häufiger, Cissé im Sturmzentrum in Szene zu setzen. Nach Bastains? Flanke scheiterte der Senegales noch knapp (66.), um nur eine Minute später genauer zu zielen: Flum hatte gefühlvoll in die Mitte geflankt, wo Cissé mit einem perfekt platzierten Flugkopfball ausglich (67.).

Hannover hatte nun erhebliche Probleme, sich zu befreien, zu druckvoll agierte der Sportclub. Auch gegen weit aufgerückte Gastgeber fuhren die Niedersachsen nicht einen ihrer sonst so gefährlich Konter. Die Breisgauer spielten indes weiter auf Sieg und wären knapp zehn Minuten vor dem Ende beinahe belohnt worden. Diesmal ließ Cissé eine Riesenchance allerdings ungenutzt, als er Bastians? optimale Freistoß-Flanke am Fünfmeterraum genau auf Zieler platzierte (83.).

Freiburg gastiert am kommenden Samstag nachmittags in Köln, während Hannover im Abendspiel Bayer Leverkusen empfängt

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.12.2011 - 17:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - Hertha 1 - 1


Hertha ermauert Punkt auf dem "Betze"

Mit einer soliden Abwehrleistung und etwas Glück holte sich Aufsteiger Hertha BSC einen Punkt in Kaiserslautern. Während die Hausherren viel Aufwand betrieben, reihenweise aber im Abschluss scheiterten, konnten die Berliner mit geringen Offensiv-Aufwand in einer durchwachsenen Partie einen weiteren Zähler gegen den Abstieg einfahren.
"Daumen hoch" bei Markus Babbel. Der Hertha-Coach war vor allem mit dem Ergebnis zufrieden.


Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz nahm nach der 0:1-Niederlage in Nürnberg zwei Veränderungen in seiner Anfangs-Elf vor: Der zuletzt Gelb-gesperrte Dick kam zurück und verdrängte Orban auf der Position des rechten Verteidigers. Dazu übernahm Fortounis in der Offensive den Platz von Shechter. Auf Seiten von Hertha BSC änderte Coach Markus Babbel seine Startformation im Vergleich zum 3:3 gegen Leverkusen ebenfalls auf zwei Positionen. Überraschend bekam Innenverteidiger Mijatovic eine Denkpause auf der Bank verordnet. Für ihn begann Franz. Dazu kam noch der zuletzt erkrankte Ramos für Ebert ins Team.

Die Hausherren begannen mit forschem Spiel nach vorne und versuchten, die Hertha früh in Verlegenheit zu bringen. Eine erste Torchance von Sahan wies bereits zeitig den Weg in Richtung Berliner Tor(3.).


Kurze Zeit später war die Führung für die Hausherren fällig. Für den Treffer in der fünften Minute zeichnete allerdings ein Hertha-Verteidiger verantwortlich. Hubnik wollte eine Tiffert-Flanke per Kopf klären und warf sich in die Flugbahn. Dabei produzierte der Tscheche mit einem sehenswerten Flugkopfball ein blitzsauberes Eigentor.

Die Hausherren setzten nach und belagerten den Strafraum der Berliner, die kaum noch über die Mittellinie kamen. Der Angriffs-Elan der Pfälzer wurde in der 14. Minute jäh gestoppt, als die Gäste zu ihrem ersten Konter ansetzten. Raffael und Lell spielten mit einem Doppelpass die Defensive der Kurz-Elf aus, so dass der Brasilianer aus zehn Metern unhaltbar zum 1:1 vollendete.


Die Pfälzer zeigten sich daraufhin leicht geschockt und Hetha boten sich Möglichkeiten zum Führungstreffer. Niemeyer (17.) und Ramos (18.) brachten die Kugel jedoch nicht im Tor von Trapp unter.

Danach hatten sich die Lauterer gefangen und bekamen die Hertha wieder besser in den Griff. Die Feldüberlegenheit der Hausherren zahlte bis zum Ende des ersten Durchgangs aber nur in wenigen Chancen aus. Diese waren aber Hochkaräter: Zunächst kam Dick an einen angeschnittenen Tiffert-Freistoß nicht richtig heran und traf aus kurzer Distanz das Tor nicht (31.).

In der 34. Minute hatte sich Tiffert von seinem Bewacher Kobiashvili weggeschlichen und kam frei zum Kopfball. Auch dieser Ball ging knapp am Tor vorbei. Wenig besser machte es in der 38. Minute Kirch, der an einen Abpraller herangekommen war (Kraft hatte gegen Kouemaha geklärt), das leere Tor jedoch verfehlte.

Wegen ihrer mangelhaften Chancenverwertung kamen die Hausherren trotz großer Feldüberlegenheit zur Pause nicht über das 1:1 hinaus.

Diesem Tatbestand trug Marco Kurz zu Beginn des zweiten Durchgangs Rechnung. Mit Shechter kam ein zweiter stürmer bei den Pfälzern für den Defensiv-Mann Kirch ins Spiel.

Die erwünschten Resultate dieser Maßnahme, nämlich mehr Torgefährlichkeit bei den Hausherren blieb aber aus. Im Gegenteil: Das Spiel beruhigte sich zusehends. Bei beiden Teams ging nach der Pause in der Vorwärtsbewegung nicht mehr viel.

Um die Harmlosigkeit der Pfälzer vor dem gegnerischen Tor noch zu unterstreichen versuchte Tiffert in der 55. Minute völlig freistehend, den Ball in die Mitte abzulegen, anstatt den Abschluss zu suchen. Kobiashvili konnte locker klären.

Die Hertha schien Mitte der zweiten Halbzeit die Lust am Angriffsspiel endgültig verloren zu haben. Die Abwehr stand solide und die Hausherren taten sich im Herausspielen von Torchancen schwer. Nach vorne wurde bei den Gästen der Ball aber oft nur hin und hergeschoben. Torschüsse waren nicht zu verzeichnen.

Als Raffael in der 75. Minute einen Abpraller aus der Lauterer Abwehr aus spitzem Winkel über das Tor von Trapp beförderte konnte man den ersten Torschuss der Hertha in der zweiten Hälfte verzeichnen.

Die Hertha konnte sich in der Schlussphase aber genauso auf ihre Abwehr verlassen wie auf die Unzulänglichkeiten des Lauterer Angriffs. Während Hubnik, Kobiashvili und Mijatovic den Laden zusammenhielten scheiterten Dick (66.), Kouemaha (71.), Bugera (85.) und Amedick (88.) mit Möglichkeiten nach Standards.

Für Kaiserslautern werden die Aufgaben nicht einfacher. Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) geht es für die Pfälzer in Dortmund weiter. Hertha BSC Berlin tritt am Freitag (20.30 Uhr) gegen Schalke an.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.12.2011 - 17:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wolfsburg - Mainz 2 - 2


Effektive Mainzer sichern Punkt in Wolfsburg

Gut 60 Minuten lang war der VfL Wolfsburg das klar bessere Team im Duell mit dem 1. FSV Mainz 05 und führte nach der ersten Hälfte verdient mit 2:0. Doch die bis dahin schwachen Gäste kamen dank äußerst effektiver Chancenverwertung doch noch zu einem etwas schmeichelhaften Punktgewinn in Niedersachsen.


Felix Magath setzte gegen Mainz auf exakt die gleiche Aufstellung, wie bei der 0:2-Niederlage in Augsburg.

Auch Thomas Tuchel sah nach dem 3:2-Sieg gegen Bayern München keine Veranlassung zu Veränderungen. Weil sich aber Innenverteidiger Svensson beim Warmmachen verletzte, war der Mainzer Coach doch zu einem Wechsel gezwungen. Kirchhoff kam so von Beginn an zum Einsatz.

Die Partie begann munter. Beide Teams suchten den direkten Weg zum gegnerischen Tor. Mit der ersten guten Gelegenheit der Partie ging der VfL schon in der zehnten Minute durch Mithilfe der kompletten Mainzer Hintermannschaft in Führung. Bungert brachte Pospech mit einem Querpass in Bedrängnis. Nach dessen Rückgabe gingen weder Kirchhoff noch Keeper Wetklo, sondern stattdessen Stürmer Mandzukic entschlossen zum Ball. Und der Kroate nutzte die Chance frei vor dem Tor abgeklärt zum Führungstreffer aus.


In der Folge versuchten die Rheinhessen, die Wolfsburger unter Druck zu setzen. Doch der FSV blieb dabei zu ungenau. Zielstrebiger agierten dagegen die "Wölfe". Koo und Mandzukic scheiterten aber an Wetklo (23., 25.), der auch einen strammen Träsch-Schuss vom Strafraumrand gekonnt parierte (29.). Kurz darauf tauchte plötzlich Ivanschitz im VfL-Sechzehner auf, bugsierte den Ball aber aus spitzem Winkel am Tor vorbei, ehe Benaglio den Österreicher zu Fall brachte. Referee Peter Sippel ließ weiterspielen (31.).

Danach ging es aber wieder in Richtung des Mainzer Tores. Koo zwang Wetklo in der 35. Minute zu einer Faustabwehr. Noch vor der Pause gelang dann Madlung im Luftzweikampf mit Kirchhoff vom Fünfmeterraum das 2:0 (41.). Der Ball prallte vom Rücken des Innenverteidigers ins Netz. Mit der verdienten Führung der Niedersachsen ging es anschließend in die Halbzeit.


Nach dem Seitenwechsel machte der FSV zunächst mehr Druck. Allagui und Ivanschitz wurden mit ihren Schüssen im Strafraum aber jeweils in letzter Sekunde abgeblockt (48., 55.). In der Folge gelang es den Wolfsburgern aber, die Partie wieder besser zu kontrollieren. Dejagah vergab in der 63. Minute aus halblinker Position im Strafraum eine gute Chance zum vorentscheidenden 3:0.

Das sollte sich fast umgehend rächen. Zunächst zielte der eingewechselte Choupo-Moting noch am "Wölfe"-Tor vorbei (66.). Wenig Minuten später gab es dann, Benaglio hatte Ivanschitz im Strafraum zu Fall gebracht, Foulelfmeter für die Rheinhessen. Der gefoulte Österreicher trat selbst an und sorgte für den Anschlusstreffer (70.).

Doch damit nicht genug. Gegen die nun nervös wirkenden Niedersachsen kam der FSV dank großer Effektivität sogar noch zum Ausgleich. Mit einem hohen Ball überlistete Mainz erst die VfL-Abwehr. Dann legte Soto im Strafraum zu Choupo-Moting quer, der aus zentraler Position einschob (81.). In der turbulenten Schlussphase, in der es allerdings keine hochkarätigen Tormöglichkeiten mehr gab, sah der erst kurz zuvor erstmals verwarnte Hasebe nach einem Foul an Gavranovic Gelb-Rot (85.).

Wolfsburg reist am kommenden Samstag (15.30 Uhr) nach Bremen. Mainz empfängt zeitgleich den Hamburger SV.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.12.2011 - 17:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bayern - Bremen 4 - 1


Doppel-Robbery schießen FCB auf Platz eins

Der FC Bayern siegte im Klassiker gegen Bremen verdient. Die Münchner führten nach klar dominiertem ersten Durchgang, ehe Werder nach Wiederanpfiff wie aus dem Nichts den Ausgleich erzielte. Nach Verschnaufpause kam der Bayern-Express Mitte des zweiten Abschnitts wieder ins Rollen - binnen einer Viertelstunde entschied der Rekordmeister das Spiel. Die Hanseaten beendeten die Partie in Unterzahl.


Bayerns Trainer Jupp Heynckes gab exakt der Elf eine Chance zur Wiedergutmachung, die in Mainz eine 2:3-Niederlage hatte einstecken müssen.

Bremens Coach Thomas Schaaf musste nach dem 2:0-Sieg gegen Stuttgart auf Stammkeeper Wiese (Trauerfall) verzichten, Mielitz hütete so das Tor. Sokratis nach abgelaufener Sperre sowie Pizarro nach Knieverletzung waren dafür wieder an Bord und verdrängten Schmitz und Rosenberg auf die Bank.

Intensive Zweikämpfe vor allem im Mittelfeld gepaart mit viel Laufarbeit auf beiden Seiten kennzeichnete die Anfangsphase in der ausverkauften Münchner Arena. Bremen zog sich bei Ballbesitz des Rekordmeisters - was oft der Fall war - tief in die eigene Hälfte zurück und ließ das Kombinationsspiel der Gastgeber zunächst gar nicht erst auf Touren kommen. Schnelles Umschalten nach Ballgewinn war das Konzept der Schaaf-Elf. Das sah im Ansatz gut aus, wenn auch am gegnerischen Strafraum die Präzision fehlte.


Die Münchner wurden nur nach einem schnellen Abwurf von Neuer gefährlich - Wolf und Mielitz verhinderten gegen Lahm den Rückstand (9.). Ein Konter brachte auch die verdiente Führung des aktiveren FCB: Die Münchner klärten einen Werder-Freistoß am eigenen Strafraum, nach Alabas gewonnenem Zweikampf mit Bargfrede lief der Konter. Ribery kam ans Leder, Müller und Gomez kreuzten geschickt und öffneten den Raum für den platzierten Torschuss des Franzosen aus 16 Metern - 1:0 (22.)!

Die Hanseaten zeigten nach dem Rückstand Wirkung. Das taktische Konzept war nun Makulatur, Angriffsbemühungen blieben komplett Stückwerk. Anders sah das beim Rekordmeister aus, der Ball und Gegner clever laufen ließ. Im Abschluss jedoch blieben die Bayern ohne Fortune, oder aber Naldo stemmte sich im Zentrum Gomez & Co. erfolgreich entgegen.

Auf der Gegenseite kam die Schaaf-Elf bis zum Kabinengang nicht mehr zum Zug, ja kaum in den Strafraum. Glück zudem für Pizarro, dessen Tätlichkeit gegen Badstuber Referee Florian Meyer kurz vor der Ausführung eines Hunt-Freistoßes nicht als solche bewertete (41.).

Mit Rosenberg für Arnautovic begann Bremen den zweiten Durchgang. Und mit der Einwechslung des Schweden bewies Schaaf ein glückliches Händchen, denn wie aus dem Nichts waren die Gäste bald nach Wiederanpfiff zurück: Bei einem Konter behauptete Pizarro das Leder glücklich gegen zwei Münchner. Rosenberg schnappte sich den Ball, dribbelte erfolgreich gegen Badstuber und netzte mit links per Flachschuss aus 16 Metern ein (52.).

Das Selbstbewusstsein der Hanseaten war zurück, genau wie Bayerns Selbstsicherheit schwand. Die Grün-Weißen verschoben sich weiter nach vorne und ließen den Kontrahenten in den nächsten Minuten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Heynckes versuchte dem mangelnden Esprit seiner Elf mit mehr Offensivpower entgegenzuwirken - Robben ersetzte Alaba (60.).

Werder war zumindest gleichwertig und suchte seine Chance - Marin prüfte Neuer (65.). Zwei Minuten später flog auf der anderen Seite van Buytens Kopfball Zentimeter vorbei, ehe Wolf Müller nach Gomez-Querpass zu Fall brachte - Elfmeter! Robben trat an und verwandelte sicher zum 2:1 (69.).

Schaaf brachte Wagner für Marin (75.), doch der Bayern-Express, nun wieder im Rollen, war nicht mehr aufzuhalten. Gomez' Treffer zählte wegen Abseits zunächst nicht - eine Fehlentscheidung (75.). Zwei Minuten später klaute Mielitz Müller den Ball vom Fuß, ehe Ribery ein zweites Mal traf: Gomez umkurvte den Werder-Keeper, Ribery besorgte aus sechs Metern den Rest (77.).
Robben und Gomez

Dann gingen Hunt die Nerven durch, sein übles Foul an Kroos konnte nur die Rote Karte zur Folge haben (80.). Nach Foul von Sokratis an Ribery gab es erneut Strafstoß - wieder verwandelte Robben souverän und sorgte für den Schlusspunkt (83.).

Erstmals nach zuvor fünf sieglosen Heimspielen gegen Bremen konnte der FC Bayern den alten Rivalen wieder bezwingen. Mit dem sechsten Heimerfolg steht der Rekordmeister weiter auf dem Platz an der Sonne - Werder bleibt in Lauerstellung.

Der FC Bayern muss kommende Woche zweimal ran: Zunächst am Mittwoch in der Champions League (20.45 Uhr) bei Manchester City, am Sonntag (17.30 Uhr) im Südschlager beim VfB Stuttgart. Auf Bremen wartet am Samstag (15.30 Uhr) das Nordduell gegen den VfL Wolfsburg.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.12.2011 - 17:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gladbach - Dortmund 1 - 1


Hanke kostet den BVB die Tabellenführung

Borussia Dortmund kam im Spitzenspiel des 15. Spieltags in Mönchengladbach nicht über ein 1:1 hinaus und verlor dadurch die die Tabellenführung. In einem intensiven und ansehnlichen Spiel, das von starken Abwehrreihen geprägt war, lag der BVB lange vorne, verpasste es dann aber, den Sack zuzumachen und wurde letztlich kalt erwischt. Immerhin blieben die Westfalen auch im neunten Bundesligaspiel in Folge ungeschlagen. Gladbach hingegen konnte zum sechsten Mal in Serie nicht bezwungen werden und wahrte zudem den eigenen Heimnimbus. Im Borussia-Park warten die "Fohlen" in dieser Saison weiter auf die erste Pleite.

Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre musste im Vergleich zum 3:0-Derby-Sieg in Köln auf seinen Jungstar Reus (Zehenbruch) verzichten und schenkte daher Bobadilla im Sturm sein Vertrauen. Dafür meldete sich Stranzl nach Knieproblemen wieder fit und ersetzte Brouwers in der Innenverteidigung.

Dortmunds Coach Jürgen Klopp brachte nach dem 2:0-Derby-Sieg gegen Schalke drei Neue: Gündogan, Kagawa und Großkreutz spielten anstelle von Leitner (Probleme im Brustwirbelbereich), Barrios und Blaszczykowski.

Das Borussen-Duell brauchte nicht lange, um auf Touren zu kommen. Vom Anpfiff weg lieferten sich Gladbach und Dortmund einen intensiven Schlagabtausch. Der BVB übernahm dabei die Initiative, während die Gastgeber eher auf kontrollierte Offensive setzten und so auch zur ersten guten Gelegenheit der Partie kamen, die sie aber nicht nutzten: Bobadilla überlupfte zwar Weidenfeller, scheiterte aber am auf der Linie stehenden Piszczek. Den Nachschuss setzte Herrmann links vorbei (7.).

Es war ein temporeiches und sehr ansehnliches Duell zweier Mannschaften, die sich ebenbürtig waren und zudem kaum mit langen Bällen operierten. Hüben wie drüben wurde das schnelle Kurzpassspiel forciert, dabei wurde die Defensivarbeit allerdings nicht missachtet. Auf beiden Seiten gab es kaum Freiräume, sodass klare Torraumszenen Mangelware blieben. Diejenigen, die es gab, hatten es jedoch in sich: So klärte Jantschke in allerletzter Sekunde vor Lewandowski, der zuvor sowohl Dante als auch ter Stegen bereits hinter sich gelassen hatte (16.).

1:1 nach Großchancen, 0:0 nach Toren - das Spitzenspiel stand ganz klar im Zeichen der jeweiligen Abwehrreihen. Großer Einsatz, enorme Laufbereitschaft sowie intensive Zweikämpfe prägten die Begegnung. Das hatte aber die Folge, dass sich das Geschehen weitgehend zwischen den Strafräumen abspielte. Folglich musste ein ruhender Ball für den ersten Treffer des Spiels herhalten: Götze schlug eine Ecke von rechts in die Mitte zu Lewandowski. Der Pole köpfte aufs Tor, ter Stegen stand nicht gut, kam zwar mit der Hand noch ran, konnte den Rückstand aber nicht verhindern. Hätte er den Ball nicht abgelenkt, hätte Daems am Pfosten wohl noch klären können (40.). Hätte, wenn und aber - das alles brachte den "Fohlen" nichts. Am Ende gingen die Westfalen mit einer durchaus verdienten 1:0-Pausenführung in die Kabine.
Dortmund kassiert für die eigene Fahrlässigkeit die Quittung



Nach dem Seitenwechsel bemühten sich Rheinländer, das Spiel an sich zu reißen und verstärkt eigene Akzente nach vorne zu setzen - mit mäßigem Erfolg. Der BVB stellte die Räume exzellent zu und ließ kaum etwas anbrennen. Lediglich nach einer Ecke sorgte Dante allerdings mit seinem zu ungenauen Kopfball für Gefahr (58.). Den "Fohlen" fehlte es an Durchschlagskraft, den Westfalen nicht. Dortmund verbuchte durch Lewandowski (63.) und Felipe Santana (65.) im weiteren Verlauf die klareren Chancen, ließ diese aber ungenutzt.
- Anzeige -

Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich! Bobadilla passte maßgenau in den Lauf von Hanke, der von Piszczek nur begleitet wurde und das gleich nutzte, indem er trocken aus der Distanz ins linke Eck vollendete (72.). Kurz darauf hätte Götze die Gäste wieder in Führung bringt können, wenn nicht müssen. Im Eins-gegen-Eins brachte der Youngster nur ein Schüsschen zustande und hatte daher das Nachsehen gegen ter Stegen (76.). Es war der Auftakt zu einer unterhaltsamen Schlussphase, in der Klopp offensiv wechselte. Barrios und Blaszczykowski kamen frisch rein, und der Meister drängte auf den Dreier. Weil Lewandowskis Treffer wegen Abseits nicht zählte (78.) und Barrios unfreiwillig bei Hummels Kopfball für Gladbach klärte (88.), blieb es dann aber doch beim Remis.

Für Borussia Dortmund steht nun am kommenden Dienstag die "Mission Impossible" in der Champions League auf dem Programm. Der BVB benötigt gegen Olympique Marseille ein Fußballwunder, um die Gruppenphase doch noch zu überstehen. In der Bundesliga ist der Meister am darauffolgenden Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern gefordert. Tags zuvor reist die Borussia aus Mönchengladbach nach Augsburg.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.12.2011 - 20:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stuttgart - Köln 2 - 2


Gentner macht's doppelt, Podolski auch

Der VfB Stuttgart verpasste nach zuvor nur drei Punkten aus fünf Spielen den erhofften Befreiungsschlag - ergatterte gegen Angstgegner Köln aber noch einen Punkt. Dabei hatte der VfB den Dreier lange Zeit schon fast in der Tasche. Die Schwaben drehten einen frühen Rückstand in eine eigene Führung, übertrieben es im zweiten Durchgang aber mit dem Verwalten und wurden dafür von den "Geißböcken" bestraft. Köln blieb zwar zum vierten Mal in Folge sieglos, dürfte sich über den späten Punktgewinn dennoch sehr freuen, zumal man dadurch seit dem 8. September 1996 in Stuttgart nicht verloren hat.


Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia nahm nach der 0:2-Niederlage in Bremen zwei personelle Wechsel vor: Als zweiter Sechser erhielt Gentner den Vorzug vor Kuzmanovic, während Cacau anstelle von Pogrebnyak stürmte.

Kölns Coach Stale Solbakken musste bei der 0:3-Niederlage gegen Mönchengladbach auf Jemal (Faserriss in den Adduktoren) sowie die gesperrten Sereno und Lanig verzichten. Alle drei waren nun wieder einsatzfähig und standen auch sogleich in der Startelf. McKenna, Eichner sowie Matuschyk fanden sich dafür auf der Bank wieder

Die Negativerlebnisse aus den vergangenen Wochen (Köln gewann nur eines der letzten fünf Bundesligaspiele, Stuttgart verlor im selben Zeitraum viermal) hatten offenbar einigen Einfluss auf das Selbstvertrauen der beiden Mannschaften gehabt. Das zeigte sich dann in einer zerfahrenen Anfangsphase, in der weder die Schwaben noch die Kölner aus dem Spiel heraus etwas Zwingendes zustande brachten.

Von daher überraschte es nicht, dass eine Ecke zur ersten großen Chance führte: Hajnals Volleyschuss aus 16 Metern klatschte Rensing nur nach vorne ab, wo Harnik abstaubte. Der Österreicher stand aber im Abseits, sodass Schiedsrichter Dr. Felix Brych den Treffer zu Recht nicht anerkannte (10.). Kurz darauf stand der Jurist erneut im Mittelpunkt, diesmal wegen eines tölpelhaften Fouls von Maza an Peszko im eigenen Sechzehner. Der Unparteiische gab den Strafstoß, den Podolski eiskalt verwandelte (15.).

Die Begegnung blieb eine wackelige Angelegenheit, auch weil der FC trotz eigener Führung hinten unsicher wirkte. Das nutzte der VfB, der die Schlagzahl erhöhte und durch Maza (21.), Hajnal (22.) und Okazaki (24.) für Wirbel sorgte. Nach 29 Minuten fiel schließlich der Ausgleich: Hajnal zog eine Ecke von rechts an den Fünfer zu Gentner, der unbedrängt aus sieben Metern zentral aufs Tor köpfte. Rensing ließ den durchaus haltbaren Ball passieren.


Alles war wieder offen und die Partie nahm Fahrt auf! Zuerst scheiterte Jajalo im Eins-gegen-Eins an Ulreich kläglich (31.), dann schlug Gentner auf der Gegenseite erneut zu! Im Sechzehner kam der Ball etwas glücklich zum 26-Jährigen, der sich bedankte und trocken verwandelte (36.). Der Spieß war gedreht und Stuttgart obenauf. Die Schwaben hätten sogar noch höher zur Pause führen können, allerdings köpfte Tasci nach einer Ecke zu ungenau (43.).

Und auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild. Stuttgart, das mit Boka anstelle von Boulahrouz den zweiten Durchgang beging, war spielbestimmend, Köln von der Rolle. Der FC leistete sich enorm viele Abspielfehler und kam daher fast gar nicht mehr zum gegnerischen Strafraum. Allerdings zelebrierten auch die Schwaben den Fußball nicht wirklich, da sie primär die eigene Führung verwalteten.

Immerhin machte der VfB, der sich ebenfalls zahlreiche Fehlpässe erlaubte, etwas mehr nach vorne und kreierte Einschussgelegenheiten. Boka (55.), Gentner (56.) und Harnik (57.) hatten jedoch kein Abschlussglück. Danach meldeten sich Domstädter zurück und sorgten durch Podolski (63.) und Lanig (69.) halbwegs für Gefahr - mehr aber auch nicht. Insgesamt hatte der VfB mehr Spielanteile und kam durch Gentner (72.) sowie den eingewechselten Kuzmanovic (75.) zu weiteren Torchancen. Die Schwaben machten gegen im Grunde harmlose Kölner allerdings zu wenig und wurden dafür kurz vor Schluss kalt erwischt: Nach einer schnellen Kombination schüttelte Podolski in der 88. Minute Maza ab und überwand dann noch Ulreich mit einem Flachschuss aus elf Metern - Endstand!

Die Kölner sind am kommenden Spieltag wieder samstags gefordert - zuhause gegen den SC Freiburg. Tags darauf haben die Stuttgarter das Süd-Derby gegen den FC Bayern vor der Brust.


kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 04.12.2011 - 19:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hamburg - Nürnberg 2 - 0


Guerrero verschafft den entscheidenden Vorteil

Der Hamburger SV bleibt unter Thorsten Fink weiter ungeschlagen und baute seine Erfolgsserie gegen den 1. FC Nürnberg auf nunmehr acht Pflichtspiele in Folge ohne Niederlage aus. In einem durchschnittlichen Bundesligaspiel genügte den Hanseaten im Grunde eine gelungene Aktion, um sich den entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Der Club blieb damit auch im elften Versuch in Folge ohne Dreier in Hamburg und muss weiter im Tabellenkeller verharren - zuletzt gewann der FCN am 25. August 1992.


Hamburgs Trainer Thorsten Fink verzichtete auf personelle Wechsel und brachte dieselbe Elf wie beim 1:1 in Hannover. Für Rajkovic, der nach seiner Rot-Sperre wieder spielberechtigt war, gab es keinen Platz im Kader des HSV. Nürnbergs Coach Dieter Hecking tat es Fink gleich und ließ seine Anfangsformation nach dem 1:0-Sieg gegen Kaiserslautern ebenfalls unverändert.

In der Imtech-Arena entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes, intensives, aber auch zerfahrenes Duell zweier gleichwertiger Mannschaften. Die Nürnberger wirkten dabei einen Tick gefälliger, weil zielstrebiger im Spiel nach vorne. Folglich waren die ersten Chancen auch dem Club vorbehalten. Hegeler (2.) und Eigler (8.) gaben Warnschüsse ab. Auf der Gegenseite sorgte Guerrero erstmals so richtig für Aufregung, als er den Ball an den rechten Außenpfosten knallte (11.).


Danach steigerten sich jedoch die Franken und bekamen leicht die Oberhand - nur ließen es die Nürnberger an Kaltschnäuzigkeit vermissen. Eigler kam an Westermann nicht vorbei (16.), Didavi köpfte zuerst in die Arme von Drobny (17.) und schoss dann rechts vorbei (20.). Nachdem auch noch Pekhart per Kopf am tschechischen Schlussmann der Hamburger gescheitert war, folgte im direkten Gegenzug die kalte Dusche für die Gäste: Drobnys weiter Abschlag landete bei Guerrero, der sich mit Haken und Ösen gegen Simons durchtankte und dann Schäfer mit einem Lupfer aus kurzer Distanz ins linke Eck keine Chance ließ (23.).

Bitter für den Club, der just in seiner Sturm- und Drangphase den Gegentreffer kassierte. Die Franken bewiesen jedoch Moral und drängten umgehend auf den Ausgleich - nur taten sie sich gegen jetzt tiefer stehende Hanseaten schwer. Nach 37 Minuten setzte sich Esswein dann allerdings auf der linken Seite durch und beförderte das Leder anschließend zu Pekhart, der jedoch zu seinem Pech nur an die Latte köpfte. Folglich blieb es bei der knappen Pausenführung der Hamburger.

Fink musste zum Seitenwechsel tauschen: Bruma hatte sich an der rechten Schulter verletzt und konnte nicht weitermachen, Mancienne kam zum Zug. In den zweiten 45 Minuten taten sich beide Teams zunächst sehr schwer, da sich die Fehlpassquote auf beiden Seiten gesteigert hatte. Es wurde viel Stückwerk geboten, was sich erstmals in der 58. Minute änderte: Nach einer präzisen Hereingabe von rechts scheiterte Pekhart zum zweiten Mal am Aluminium, diesmal am linken Pfosten.


Kurz darauf folgte allerdings die Vorentscheidung: Töre bediente mit Übersicht Jansen, der plötzlich frei vor Schäfer stand - Plattenhardt hatte das Abseits aufgehoben - und aus zehn Metern eiskalt auf 2:0 erhöhte (62.). Damit war die Messe früh gelesen! Zwar steckte der Club den Kopf nicht vollends in den Sand, dennoch machten die Franken nicht mehr den Anschein, als würden sie an eine Wende glauben - erst Recht, nachdem Esswein den nächsten Hochkaräter liegen ließ (68.).

Der HSV hatte in der Folge leichtes Spiel, den Sieg in trockene Tücher zu bringen. Einziger Wermutstropfen: Mancienne musste verletzt durch Tesche ersetzt werden. Kacar rückte dafür nach hinten und war somit bereits der dritte Partner von Kapitän Westermann während des Spiels. Viel zu tun bekamen die beiden dann aber nicht mehr, sodass sich Fink über den zweiten Sieg unter seiner Ägide freuen durfte.

Am kommenden Wochenende sind beide Mannschaften samstags gefordert: Hamburg in Mainz, Nürnberg gegen Hoffenheim.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 04.12.2011 - 19:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schalke - Augsburg 3 - 1


Fuchs' Fernschuss überrascht Amsif

Schalke sicherte sich gegen Augsburg einen verdienten Arbeitssieg. Die "Königsblauen" dominierten die Partie nach früher Führung gegen den biederen FCA fast nach Belieben, ließen aber die Zielstrebigkeit in der Offensive vermissen und kassierten kurz nach Wiederanpfiff die Quittung. S04 schaltete nach dem überraschenden Ausgleich gegen nun mutigere Gäste wieder einen Gang hoch und legte zwei Treffer nach.

Schalkes Coach Huub Stevens veränderte seine Startformation im Vergleich zum 2:1 gegen Steaua Bukarest in der Europa League auf drei Positionen: Für Papadopoulos und Jones (beide 5. Gelbe Karte) sowie Baumjohann liefen Metzelder, Moritz und Pukki von Beginn an auf.

Augsburgs Trainer Jos Luhukay musste nach dem 2:0-Sieg gegen Wolfsburg auf Langkamp (Oberschenkelverletzung) verzichten, für den Sankoh in die Innenverteidigung rückte.

Schalke ergriff von Beginn an die Initiative. Gegen tief stehende Gäste, denen aber sporadisch Kompaktheit abging, lief der Ball sicher durch die Reihen der Stevens-Elf. Es gelang dem Team um die Haupt-Initiatoren Holtby und Raul vereinzelt, die aufrückenden Verteidiger freizuspielen. Fuchs und Höger ließen es allerdings zunächst an der Präzision ihrer Hereingaben fehlen.


Im Gegensatz zum Auftritt der technisch gewandten Schalker wirkten die Offensivaktionen der Fuggerstädter hölzern und blieben in der Anfangsphase auch Stückwerk. Die Gelsenkirchener erteilten dem FCA Anschauungsunterricht und schlossen eine tolle Kombination mit der Führung ab: Diesmal leitete Pukki einen Angriff über links ein und nahm Fuchs mit. Dessen Rückpass von der Grundlinie an den Strafraum schob wieder Pukki Richtung Tor, und Huntelaar vollendete aus sechs Metern mit der Hacke ins kurze Eck. Klassetor, das 13. des "Hunters" (16.)!

Der FCA änderte seine Strategie auch nach dem Rückstand nicht. Die Luhukay-Schützlinge legten ihr Hauptaugenmerk weiterhin auf die Defensive und Konterspiel. Brinkmann wäre dabei fast der Ausgleich gelungen (21.). Diese Aktion konnte jedoch nicht über die klare Dominanz der "Königsblauen" hinwegtäuschen, die die Partie fast nach Belieben bestimmten.

Gegen den biederen Aufsteiger tat S04 jedoch nur das Nötigste und verwaltete die Führung, ohne bis kurz vor der Pause noch einmal echte Torgefahr zu entwickeln. Zu verspielt war die Stevens-Elf, wurde aber vom Gegner auch nicht wirklich gefordert. Holtby verzog nach Zuspiel von Jurado aus zentraler Position (43.) - dann ging es in die Kabine.

Mit Oehrl für Davids wechselte Luhukay mit Wiederanpfiff offensiv, mit dem überraschenden Ausgleich hatte der aber nichts zu tun: Schalkes Abwehr brachte den Ball nicht weg, Brinkmann zog aus dem Hintergrund ab. Mölders stoppte sich das Leder im Zentrum und schoss ungehindert aus zehn Metern zum Ausgleich ein (47.).

Schalke reagierte gegen nun höher stehende und mutigere Fuggerstädter mit verstärkten Offensivbemühungen. Holtby und Moritz hatten bei einer Doppelchance die erneute Führung auf dem Fuß (53.), ließen es aber wie auch Pukki (57.) an der nötigen Entschlossenheit fehlen.

Was ebenso fehlte, war in den folgenden Minuten königsblaue Inspiration. Leichte Ballverluste im Vorwärtsgang prägten das Bild, in das sich auch der FCA einreihte. Spielerisch blieb jetzt Vieles im Ansatz stecken, die Brechstange sollte es aber richten für die Stevens-Schützlinge in desssen 300. Ligaspiel, unter gütiger Mithilfe von Amsif: Fuchs schaltete sich links ein und erhielt von Huntelaar den Ball. Der Verteidiger lief noch ein paar Meter und knallte aus 25 Metern von halblinks aufs Tor. Unter dem Arm des ehemaligen Schalker Keepers hindurch segelte die Kugel ins lange Eck (66.).

Der Aufsteiger bewies Moral und hatte durch Mölders die Riesenchance zum 2:2, doch diesmal versagten dem Torschützen aus acht Metern halbrechter Position die Nerven (77.).

Auf der Gegenseite entschied ein Standard das Spiel endgültig: Nach Draxlers Ecke verlängerte Huntelaar per Kopf zu Raul, der aus kurzer Distanz einnickte. Verhaeghs Rettungsaktion fand erst hinter der Linie statt (84.).

Schalke reist am Freitagabend (20.30 Uhr) zur Hertha nach Berlin, Augsburg hat am Samstag (15.30 Uhr) Mönchengladbach zu Gast.

kicker.de





Signatur



Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Spielberichte 12. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 13. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 14. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 15. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 16. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Neuer Thread ...



Design powered by Nightwish19© 2005


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank