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...   Erstellt am 03.12.2010 - 23:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Duisburg - FSV Frankfurt 1 - 3


Schlicke und Mölders treffen gegen Ex-Klub

In einer gutklassigen und unterhaltsamen Partie entführte das spielerisch überzeugende Frankfurt in Duisburg glücklich alle Punkte. Nach starker Anfangsphase der Hessen drehte der MSV auf, der FSV aber noch vor der Pause nach Rückstand das Spiel. Im zweiten Durchgang wurde der Sturmlauf der "Zebras", denen zudem ein Elfmeter verweigert wurde, nicht von Erfolg gekrönt, ehe die Hessen eine der wenigen Chancen zur Entscheidung nutzten.
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Jürgen Gjasula vs. Julian Koch
Vorteil Frankfurt: Jürgen Gjasula überspringt Julian Koch.

Frankfurts Coach Hans-Jürgen Boysen tauschte im Vergleich zum 4:1-Heimerfolg gegen Osnabrück zweimal Personal aus: Für Sven Müller und Mnari kamen Cinaz und Gjasula zum Einsatz.

Der FSV begann bei sehr kühlen Temperaturen auf hartem, aber vom Eis befreiten und gut bespielbaren Untergrund selbstbewusst, setzte die Gastgeber schon in deren eigener Hälfte unter Druck. Zwei Großchancen durch Mölders binnen zwei Minuten, bei der zweiten Möglichkeit rettete der Pfosten (6.), zeugten von der Überlegenheit der Hessen.

Die Kontrahenten schenkten sich nichts und kassierten frühe Verwarnungen (Sukalo - Cinaz). Duisburg biss sich nach gut zehn Minuten hinein in die Partie, erzwang ein gleichverteiltes Spiel, ohne zunächst bedrohlich in Tornähe zu kommen. Frankfurt blieb vorerst das kombinationssicherere Team, die nun zweikampfstärkeren "Zebras" ließen aber keine weiteren Gelegenheiten zu.

Mitte des ersten Durchgang baute die Sasic-Elf immer mehr Druck auf. Klandt parierte weltklasse Maierhofers Kopfball aus drei Metern (23.), Trojan traf den Ball nach Sukalos Finte nicht richtig (25.). Eine Minute später aber war es soweit: Der MSV konterte mit Sahan und Koch, in der Mitte hatte Maierhofer gegen Müller nach der Flanke des Blondschopfs klare Größenvorteile und nickte ins rechte Eck ein.

Die Hausherren blieben am Drücker. Baljak (32.) und vor allem Soares (33.) standen dicht vor dem 2:0. In dieser Phase überraschend fiel der Ausgleich: Nach einem Freistoß von Wunderlich prallte der Ball Mölders ans Bein und Schlicke vor die Füße. Der ehemalige Duisburger schoss aus 16 Metern aus dem Stand in den linken Winkel (37.).

Das 1:1 brachte die "Zebras" aus dem Konzept, und Frankfurt setzte nach: Nach einem Freistoß im Mittelfeld spielte Gjasula rechts raus zu N'Diaye. Der rechte Flügelspieler flankte in die Mitte, wo Mölders zwischen zwei Gegenspielern den Ball technisch sehenswert aus sechs Metern mit links ins lange Eck verlängerte - ein weiterer Ex-Duisburger hatte getroffen (41.).

Nach Wiederanpfiff, beide Teams begannen ohne Personalwechsel, war der FSV sofort wieder hellwach. Wunderlich (47.) und Gjasula, der freistehend halbrechts im Strafraum zweimal sein Zuspiel nicht an den Mann brachte (48.), ließen Duisburgs Anhang nicht nur wegen der Kälte zittern.

Der MSV war aus dem Spiel zunächst nicht in der Lage, Chancen zu kreieren, bei Standards aber brandgefährlich. Klandt lenkte Sukalos Kopfball nach Trojans Ecke über den Balken (55.).

Die "Zebras" rannten unermüdlich an, sich aber immer wieder an der Deckung des nun sehr tief stehenden Gegners fest. Der Druck stieg von Minute zu Minute, die Boysen-Elf kam kaum mehr zu Entlastung und die Abwehr geriet ins Schwimmen. Und urplötzlich war sie da, die Riesenchance zum Ausgleich, und das gleich doppelt: Sukalo hob den Ball in den Sechzehner zu Baljak, der das Leder stoppte, dann aber aus neun Metern erst an Klandt und beim Nachschuss an Müllers Abwehrbein scheiterte (68.).

Einfallslosigkeit der Sasic-Schützlinge prägte die Phase bis zur 80. Minute, ehe Sahan von Gledson im Strafraum klar von den Beinen geholt wurde - Ecke, meinte Referee Christian Schößling und lag dabei vollkommen falsch, die Entscheidung hätte nur Elfmeter lauten können.

Wütende Attacken der Gastgeber folgten. Sukalo und Koch (82.) sowie Sahan ließen Großchancen aus, auf der Gegenseite sorgte Wunderlich mit einem abgefälschten Schuss aus 16 Metern für die Entscheidung (85.).

Mit zehn Punkten aus den letzten drei Partien hat sich der FSV an die Spitzengruppe herangepirscht und liegt nur noch einen Zähler hinter Duisburg in Lauerstellung auf Platz vier.

Für den MSV geht es am kommenden Wochenende am Samstag um 13 Uhr nach Paderborn. Frankfurt empfängt zeitgleich den FC Augsburg.

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Osnabrück - Paderborn 2 - 2


Brandy und Mohr schlagen eiskalt zurück

Der VfL Osnabrück und der SC Paderborn trennten sich nach einer hart umkämpften Partie mit 2:2. In der ersten Hälfte spürte man die Verunsicherung beider Teams, so dass sie ereignisarm mit 0:0 in die Pause gingen. Die zweiten 45 Minuten waren dann spektakulärer und es entwickelte sich ein interessantes Spiel mit zahlreichen Torchancen.


Osnabrücks Trainer Karsten Baumann veränderte sein Team nach der 1:4-Niederlage beim FSV Frankfurt gleich auf sechs Positionen: Für Engel (Grippe), Nickenig (Rotsperre), Tauer, Heidrich, Lejan und Diabang kamen Schnetzler, Gorka, Krük, Siegert, Lindemann und Andersen.

Paderborns Coach Andre Schubert brachte drei neue Akteure im Vergleich zur 0:3-Niederlage beim VfL Bochum: Für Palionis (Gelb-Rot), Kapllani und Manno durften Wachsmuth, Heithölter und Brandy beginnen.

In der Anfangsphase des Spiels war zu spüren, dass beide Mannschaften viel Respekt voreinander hatten. Viel Kampf und unpräzise Pässe waren die Folge. Dennoch erwischten die Paderborner den etwas besseren Start, ohne sich große Chancen herausspielen zu können. Die Hausherren kamen durch Gorka (7.) und Tyrala (8.) zu den beiden ersten Gelegenheiten der Begegnung. Die Partie fand überwiegend im Mittelfeld statt, da beide Teams darum bemüht waren, dass die Null hinten steht. Dementsprechend gab es viele kleinere Unterbrechungen, die den Spielfluss störten.

Bei zunehmender Spieldauer verflachte die Begegnung jedoch immer mehr. Es gab keine Torchancen, da beide Mannschaften jegliche Konzentration im Spiel nach vorne fehlte. Gelegentlich ließ Brückner sein Können aufblitzen, was zu den wenigen Lichtblicken der ersten Halbzeit zählte.

Zum Ende der ersten Hälfte änderte sich nichts am Spielverlauf: Viel Kampf, viele Fehlpässe und wenig Tempo. Torchancen waren absolute Mangelware. Einige aussichtsreiche Kontersituationen scheiterten letztlich am finalen Pass in die Spitze. So gingen beide Mannschaften mit einem gerechten Remis in die Pause.

Die zweiten 45 Minuten begannen, wie die Ersten aufgehört hatten: Mit sehr engagierten Einsatz und stabilen Abwehrreihen. Nach einem kapitalen Schnitzer des Paderborner Gonther kamen die Osnabrücker zur überraschenden Führung: Der Innenverteidiger wurde von seinem Torhüter angespielt, Siegert nahm ihm den Ball ab und spielte klug auf den freistehenden Adler. Der VfL-Stürmer musste das Leder nur noch über die Linie drücken (59.).

Anschließend wurde es turbulent: Nach einem Freistoß von Heithölter gab es im Fünfmeterraum ein Getümmel, in dem Krösche gleich zwei Mal zum Abschluss kam. Am Ende staubte Brandy ab und markierte den 1:1-Ausgleich (61.). In der Folge wurde die Partie ansehenlicher und es ergaben sich Torchancen hüben wie drüben.

Die Osnabrücker kamen, dank eines umstrittenen Elfmeters - Mohr brachte Siegert vor dem Strafraum zu Fall - zur 2:1-Führung durch Lindemann (75.). Kurz darauf kam die Antwort der Paderborner: Eine verunglückte Kopfballabwehr landete bei Mohr, der aus zirka 16 Metern abzog und das Leder sehenswert im linken Torwinkel zum 2:2-Ausgleich versenkte. In der Schlussphase entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams riskierten alles und spielten auf Sieg. Letztlich blieb es dennoch beim leistungsgerechten Unentschieden, was keinem der beiden Teams wirklich weiterhilft.

Am 16. Spieltag muss der VfL Osnabrück am Sonntag um 13.30 Uhr in Bochum antreten. Paderborn empfängt am Samstag um 13 Uhr den MSV Duisburg.

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Oberhausen - Aachen 1 - 2


Arslan heizt Oberhausen ein

Die Alemannia aus Aachen, die vor dem Kräftemessen mit RWO viermal ohne dreifachen Punktgewinn geblieben war, feierte in Oberhausen einen 2:1-Erfolg. Kurz vor dem Kabinengang brachte Arslan die Hyballa-Schützlinge in Front, ehe kurz nach Wiederanpfiff der aufgerückte Stehle nachlegte. RWO agierte auch nach dem Anschlusstreffer in der Offensive zu bieder, während die Kaiserstädter ihrerseits einige Konterchancen ausließen.


RWO-Coach Hans-Günter Bruns wartete gegenüber der 0:4-Schlappe in Karlsruhe mit drei Änderungen an seiner Anfangsformation auf: Miletic und Hergesell kamen in der Viererkette für die zudem angeschlagenen Schlieter und Embers zum Zug. Schönfeld hatte sich durch zuletzt gute Traininingsleistungen empfohlen und sollte anstelle von Celik nach vorne Akzente setzen.

Aachens Trainer Peter Hyballa baute seine Startelf nach der 1:3-Heimpleite gegen Augsburg ebenfalls dreimal um: Demai agierte statt Casper als rechter Außenverteidiger. Stehle ersetzte im Abwehrzentrum Herzig (Knieprobleme). Im Offensivbereich verdrängte Arslan Gueye auf die Bank.

Beide Teams starteten engagiert in die Partie und legten in der flotten, aber zugleich hektischen Anfangsphase früh den Vorwärtsgang ein. Die Hausherren hatten durch einen abgeblockten Lamidi-Schuss eine erste Halbchance (6.), ehe sich keine 60 Sekunden später auch die Alemannia ein erstes Mal gefährlich vor dem Oberhausener Gehäuse zu Wort meldete: Stieber probierte es aus rund elf Metern per Drop-Kick, der Schuss des Ungarn rauschte jedoch über den Querbalken. Den Kontrahenten mangelte es in der temporeichen, intensiv geführten Begegnung zwar mitunter an Präzision. Dennoch kam RWO in Minute elf durch einen gelungene Einzelaktion von Lamidi zu einer weiteren Torgelegenheit: Der ehemalige Gladbacher tanzte Gegenspieler Feisthammel aus, zielte dann aber am rechten Pfosten vorbei.
Hergesell verhindert Auers achten Streich

Nach knapp einer Viertelstunde nahmen sich die Akteure eine Verschnaufpause. Während die Abwehrreihen weiterhin solide ihre Arbeit verrichteten, fehlte offensiv auf beiden Seiten die Passgenauigkeit und die kreativen Impulse, sodass Höhepunkte im frostigen Stadion Niederrhein fortan Mangelware waren. Folglich dauerte es bis zur 24. Minute, bis die Aachener dem Führungstreffer nahe waren: Hergesell klärte jedoch im letzten Moment vor dem einschussbereiten Auer und verhinderte so den achten Saisontreffer des Alemannen-Goalgetters.

Neun Zeigerumdrehungen später hatten die RWO-Fans den Torjubel bereits auf den Lippen: Kapitän Kaya schnippelte einen Freistoß in den Sechzehner, Luz köpfte knapp links vorbei. Dies rächte sich, denn in der Schlussminute der regulären Spielzeit schlugen die Hyballa-Schützlinge eiskalt zu: Achenbach trieb das Leder nach kapitalem Ballverlust im Oberhausener Spielaufbau energisch nach vorne und bediente im richtigen Moment Arslan. Die HSV-Leihgabe behielt in der Eins-gegen-Eins-Situation gegen Schlussmann Pirson die Nerven und vollstreckte überlegt zur Aachener Pausenführung.


Die Gäste aus der Kaiserstadt begannen Durchgang zwei zielstrebig. Auer nahm das Spielgerät aus über 20 Metern volley, Pirson zeigte sich jedoch reaktionsschnell auf dem Posten (47.). Die Alemannia blieb am Drücker und wurde mit dem 2:0 belohnt: Stieber brachte die Kugel per Eckball von links an den linken Fünfmeterrand. Der aufgerückte Stehle enteilte Luz und beförderte das Leder wuchtig mit dem Kopf in die Maschen (51.).

Doch die Bruns-Truppe antwortete nur fünf Minuten später: Nach einer Ecke von rechts leitete Luz die Kugel mit der Brust weiter zu Lamidi, der diese aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Die Gastgeber verlagerten nun ihre Bemühungen in die Offensive, zeigten sich dabei bei Kontern aber anfällig: Arslan, der etwas zu uneigennützig Kapitän Auer einzusetzen versuchte, und Stieber, der den Ball rechts vorbeijagte, verpassten es, die Zwei-Tore-Führung wiederherzustellen (62. und 63.).

RWO raffte sich etwa eine Viertelstunde vor Spielende zu einer Schlussoffensive auf, bei einem Schuss des eingewechselten Krontiris´ präsentierte sich Gästekeeper Hohs auf dem Posten. Die Oberhausener agierten gleichwohl zu bieder und ohne die nötige Durchschlagskraft, während auf der Gegenseite der eingewechselte Gueye die Entscheidung verpasste. In der Nachspielzeit gingen Terranova, der in der 84. Minute für RWO-Kapitän Reichert in die Partie gekommen war, die Gäule durch: Der Angreifer foulte Stehle rüde und bekam von Referee Markus Schmidt den roten Karton vorgehalten (90. +1).

Beide Teams sind am kommenden Spieltag erneut freitags im Einsatz: RWO reist nach Fürth. Die Alemannia, die sich im Tabellen-Mittelfeld konsolidiert hat, empfängt zeitgleich ab 18 Uhr Fortuna Düsseldorf.

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Augsburg - Cottbus 4 - 0


Rafael kann's nicht nur vom Punkt

Nach 23 Minuten war das Verfolgerduell zwischen Augsburg und Cottbus zu Gunsten der Fuggerstädter entschieden. Nach zwei verwandelten Elfmetern und einem Platzverweis für Energie war der FCA klar auf der Siegerstraße, ließ sich in Überzahl nicht mehr vom Weg abbringen und legte im zweiten Durchgang nach.

Augsburgs Trainer Jos Luhukay ersetzte nach dem 3:1-Auswärtssieg bei Alemannia Aachen den an der Schulter lädierten Thurk, der auf der Bank Platz nahm, durch Hain.

Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz vertraute exakt auf dieselbe Elf, die beim 6:0-Erfolg über Erzgebirge Aue zu Beginn auf dem Platz gestanden hatte.

Auf gut bespielbarem Rasen - die Heizung lief seit Tagen - begann das Verfolgerduell munter. Beide Teams suchten schnell den Weg vors gegnerische Tor, Chancen gab's hüben wie drüben. Möhrle traf per Kopf das Außennetz (8.). Reimerink vergab auf der anderen Seite frei vor Jentzsch nach Solo die Führung (11.), die auch Jula per Kopf verpasste (14.).

Für einen Akteur lief es gar nicht gut: Hünemeier, dreifacher Torschütze gegen Aue, sah früh die Gelbe Karte und war auch bei der Führung des FCA Protagonist, als er Hain im Strafraum mit einer plumpen Grätsche von den Beinen holte. Rafael verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (15.).

Mit dem 1:0 im Rücken hatten die Augsburger alles unter Kontrolle, Brinkmann (18.) und Rafael (21.) das zweite Tor auf dem Fuß. Das fiel wenig später und sollte gleichzeitig die Vorentscheidung sein: Werner spielte knapp vor dem Sechzehnmeterraum in die Tiefe, Bittroff foulte Rafael - erneut Strafstoß und "Rot" für den Verteidiger, zweiteres eine harte Entscheidung. Wieder trat Rafael an und erzielte seinen zweiten Treffer, den insgesamt achten in dieser Saison (23.).

Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs kontrollierte die Luhukay-Elf die Partie und konnte keine weiteren nennenswerten Offensivszenen verbuchen. Für die Lausitzer, bei denen Afriye nach dem 2:0 Fandrich ersetzt hatte, war es in Unterzahl natürlich schwer. Lediglich Reimerink (28.) und Jula nach einem Standard (44.) versprühten etwas Torgefahr.


Personell unverändert starteten die Kontrahenten in den zweiten Durchgang. Im Energie-Block zündeten Anhänger bengalische Feuer, die die Sicht in den nächsten Minuten vernebelten. Ob es deshalb nach Rogers rustikalem Luftduell gegen Werner nicht den dritten Elfmeter gab (50.)?

Augsburg kontrollierte die Partie weiterhin nach Belieben, ließ Ball und Gegner laufen. So manchesmal auch mit dem notwendigen Zug zum Tor: Nach Verhaeghs Flanke köpfte Brzenska genau zu Werner, der nicht lange fackelte und aus zwölf Metern unter die Latte knallte. Hain stand allerdings beim Schuss des Mittelfeldmanns im Sichtfeld von Keeper Kirschbaum im Abseits, der Treffer zählte dennoch (58.).

Frühzeitig war damit alles klar. Cottbus betrieb Schadensbegrenzung und tauchte nur selten in der gegnerischen Hälfte auf, der FCA tat den Gästen nicht mehr großartig weh. Im ereignisarmen Schlussdrittel der Partie holte sich Cottbus-Kapitän Kruska seine fünfte Gelbe Karte ab und fehlt damit im Derby gegen Union.

Insgesamt zückte Referee Winkmann in der keineswegs überharten Partie achtmal Gelb und einmal Rot. Einen Aufreger gab es noch: Der Mann des Spiels, Rafael, unterstrich diesen Titel mit seinem dritten Tor, als er Ziebig am rechten Strafraumeck austanzte und flach ins lange Eck einschoss (82.). Mit dem Sieg überholt Augsburg Energie und steht zumindest bis Sonntag auf Rang zwei.

Augsburg tritt in am kommenden Samstag um 13 Uhr beim FSV Frankfurt an. Cottbus spielt am Montag um 20.15 Uhr gegen Union Berlin.

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Bielefeld - Fürth 1 - 4


Haas & Co. extrem effektiv: Vier Chancen, vier Tore

Der freie Fall der Bielefelder geht weiter. Die Ostwestfalen verloren gegen Fürth mit 1:4, hatten nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 aber fast den Ausgleich geschafft. Die Lienen-Elf bleibt ganz hinten hängen, die Franken mischen wieder oben mit.


Bielefelds Trainer Ewald Lienen änderte nach der 0:2-Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf seine Anfangsformation auf sechs Positionen: Touré, Bollmann, Demme, Müller, Feick und Berisha spielten anstelle von Appiah, Kasela Mbona, Bölstler, Heidinger, Guela und Neuville.

Fürths Coach Mike Büskens sah dagegen im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen den TSV 1860 München keinerlei Grund, seine Startformation zu ändern.

Die Fürther fanden auf den schwierigen Geläuf - der Rasen war glitschig und leicht schneebedeckt - etwas besser in die Partie und zeigten zunächst mehr Ballsicherheit im Aufbauspiel. Belohnt wurde die SpVgg schon in der 10. Minute, als Linksfuß Prib einen direkten Freistoß aus 27 Metern über die Mauer ins kurze Eck zirkelte. Bielefelds Torwart Eilhoff hatte die Hand noch dran, konnte das Leder aber nicht mehr aus der Ecke fischen.

Die Arminia wollte postwendend antworten, doch das Passspiel der Lienen-Elf war zu behäbig und vor allem auch zu ungenau, so dass die Fürther dank ihrer Laufbereitschaft immer wieder schnell die Räume nach Ballverlust zustellen konnten.

Mitte der ersten Halbzeitz hatten die Arminen eine starke Phase, in der sie zweimal den Ausgleich auf den Fuß hatten. Erst vergab di Grigorio aus spitzen Winkel, als er an SpVgg-Keeper Grün scheiterte (24.). Kurz darauf hatte Müller die Schusschance, aber er zielte aus zehn Metern ganz knapp am langen Eck vorbei (25.).

Nach diesen zwei Schrecksekunden besann sich die Büskens-Elf wieder und nahm den Arminen erneut den Wind aus den Segeln. So kamen die Ostwestfalen bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr gefährlich nach vorne. Da das aber auch für Fürth zutraf, plätscherte die Partie im ersten Abschnitt langsam der Pause entgegen.

Der zweite Abschnitt begann etwas rassiger, auch weil die Bielefelder zeigen wollten, dass das Spiel noch nicht verloren war. Zudem hatte Lienen für die Offensive mit Hernandez für Berisha einen frischen Mann gebracht.

Doch der Schuss ging nach hinten los. Die Fürther fuhren schon in der 53. Minute einen mustergültigen Konter über Onuegbu und Müller, der schließlich mustergültig für Haas querlegte und schon hieß es 2:0 für die SpVgg.

Eigentlich hätte die Büskens-Elf nun alle Trumpfkarten in der Hand gehabt, aber plötzlich ließen die Franken nach und schon kam die Arminia besser ins Spiel. Hernandez drückte den Ball aus kürzester Distanz ins Netz, doch das Schiedsrichtergespann entschied fälschlicherweise auf Abseits (60.). Drei Minuten später gab es dann nichts mehr zu deuteln, als di Grigorio eine Müller-Flanke mustergültig per Kopfstoß ins lange Eck setzte.

Der Anschluss war geschafft und das Publikum feuerte die Arminia nun frenetisch an. Dies schien das Schlusslicht anzuspornen, denn nun drängte Bielefeld die Fürther in die eigene Hälfte, Bollmann und Mustafi scheiterten nur knapp (67./68.). In dieser Phase brauchte die Büskens-Elf auch etwas Glück und Torwart Grün, um den knappen Vorsprung zu halten.

Die Fürther wagten sich in den letzten zehn Minuten dann wieder etwas energischer nach vorne und bestachen mit einer extrem effektiven Chancenverwertung - Bollmann griff Haas am Strafraum nicht energisch genug an, der Techniker zog einfach mal ab und der leicht abgefälschte Ball schlug im langen Eck ein. Damit war das Spiel entscheiden, die zwischenzeitliche Euphorie der Ostwestfalen war endgültig verflogen. Das 1:4 durch Sararer war für Bielefeld der abschließende Tiefschlag.

Für die Arminia geht es am Freitag um 18 Uhr in Karlsruhe weiter.

Fürth empfängt zeitgleich Rot-Weiß Oberhausen.

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Düsseldorf - Karlsruhe 1 - 0


Rösler sorgt für die frühe Entscheidung

Die Fortuna holte sich in einer intensiven Partie gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Badener einen wichtigen Sieg und stürzte den KSC immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Nach früher Führung ließ die zielstrebigere Fortuna gegen die ohne Durchschlagskraft agierende Rapolder-Elf wenig zu.


Düsseldorfs Coach Norbert Meier veränderte seine Mannschaft nach dem 2:0-Sieg bei der Bielefelder Arminia auf nur einer Position: Jovanovic rückte für den an der Hüfte angeschlagenen Torghelle ins Team.

Karlsruhes neuer Übungsleiter Uwe Rapolder stellte nach dem 4:0-Heimerfolg gegen RW Oberhausen auch ein Mal um: Rupp ersetzte Chrisantus.

In einer schwungvollen Anfangsphase spielten beide Teams nicht auf Abwarten, sondern hielten das Tempo hoch. Bereits in der 8. Minute fiel der Führungstreffer der Düsseldorfer: Nach einer kurzen, aber intensiven Drangphase erhielt van den Bergh das Leder auf der linken Seite, bediente mustergültig Rösler, der aus kürzester Distanz keine Probleme hatte, das Spielgerät einzuköpfen. Nach dem Führungstreffer beruhigte sich das Spielgeschehen etwas. Der KSC wirkte kombinationssicherer, jedoch konnte er sich in den entscheidenden Situationen nicht konsequent durchsetzen. Im Gegensatz dazu waren die Düsseldorfer zielstrebiger und kamen durch Jovanovic (28.) und Bröker (31.) zu guten Möglichkeiten.

Zum Ende der ersten Hälfte verflachte die Partie zunehmend und weitere Gelegenheiten blieben Mangelware. Lediglich Bröker versuchte sein Glück mit einem Distanzschuss aus zirka 25 Metern, der knapp am rechten Pfosten vorbeiflog (43.). Die Fortunen verwalteten die Führung in die Pause, da die Badener, trotz guter Ansätze, gegen gut stehende Gastgeber nicht gefährlich vors Tor kamen.


Die ersten Minuten der zweiten Hälfte begannen sehr zerfahren und mit vielen Ungenauigkeiten im Spielaufbau. Die Badener waren optisch überlegen und kamen zu ihrer größten Chance: Schäfer bediente den freigelaufenen Krebs, der aus aussichtsreicher Position links am Tor vorbei lupfte (54.). Kurz danach eroberte Lambertz die Kugel im Mittelfeld und leitete einen brandgefährlichen Konter ein, den er letztlich - nach schnellem und gutem Passspiel - selbst abschloss. Doch Langkamp hatte aufgepasst und klärte noch rechtzeitig vor der Linie für seinen geschlagenen Schlussmann (56.).

Daraufhin sahen die Zuschauer gewohntes Bild: kaum Torchancen und viele Ungenauigkeiten. Die Partie entwickelte sich zu einer typischen Abstiegsschlacht, in der viele kleinere Fouls den Spielfluss unterbrachen. Chrisantus läutete dann die Schlussoffensive der Badener ein: Der Angreifer setzte sich gekonnt durch, fackelte nicht lange, zog ab und verpasste mit einem Weitschuss nur knapp (81.). Die Fortuna hielt in der Schlussphase gut dagegen und kam durch Zoundi zu einer guten Gelegenheit, die jedoch ungenutzt blieb (88.). In der Nachspielzeit dann die Riesenchance für die Düsseldorfer, den Sack zu zumachen: Bröker lief alleine auf das Karlsruher Tor zu, schoss frei vor Robles, der gut parieren konnte, doch der Ball flog direkt wieder zu Bröker, dessen zweite Chance noch von der KSC-Abwehr auf der Linie geklärt werden konnte. Folglich gewannen die Hausherren mit 1:0 und damit ihr viertes Heimspiel in Folge zu Null.

Für beide Teams geht es bereits am kommenden Freitag weiter: Die Fortuna gastiert um 18 Uhr bei Alemannia Aachen.

Zur gleichen Zeit trifft der KSC auf Arminia Bielefeld.

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1860 - Hertha 1 - 0


Lauth macht den Unterschied

Hertha BSC steckt in der Krise. Die Berliner verloren bei 1860 München mit 0:1 und damit ihr drittes Ligaspiel in Folge. Die Sechziger hingegen, die mit Lauth den Matchwinner stellten, rehabilitierten sich für den schwachen Auftritt in Fürth und schieben sich wieder etwas weiter vor.


Münchens Trainer Reiner Maurer baute im Gegensatz zur 0:1-Niederlage im Montagsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth seine Startformation zweimal um: Lovin und Leitner mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen, dafür spielten Halfar und Rakic.

Berlins Trainer Markus Babbel veränderte seine erste Elf im Gegensatz zur 0:2-Niederlage gegen die "Zebras" aus Duisburg gleich auf vier Positionen: Domovchiyski, Raffael und Lasogga waren zunächst nicht dabei. Es spielten Morales, Lustenberger, Friend und Schulz von Anfang an.

Die Partie begann flott mit ersten kleineren Chancen auf beiden Seiten. Die Berliner hatten die etwas besseren Offensivaktionen in der Anfangsphase, so schoss Rukavytsya aus 17 Metern hauchdünn am Kasten vorbei (5.). Den ersten Aufreger auf der Gegenseite besorgte Lauth, der nach einem guten Zweikampf von Ignjovski gegen Kobiashvili zum Solo ansetzte und die Kugel unwiderstehlich aus 22 Metern mit links ins linke Eck zimmerte (11.) - die Hertha-Abwehr ließ dem 1860-Torjäger viel zu viel Platz.

Die Berliner zeigten sich von dem Gegentor nicht geschockt und hatten weiterhin mehr Ballbesitz, doch wussten sie damit speziell in vorderster Front wenig anzufangen. Die Löwen verteidigten einigermaßen resolut, wobei es ihnen die Berliner einfach machten, denn die Hauptstädter spielten zu umständlich. So verlebte der ehemalige Hertha-Keeper Kiraly eine ruhige erste Halbzeit, nur bei einer Flanke von Rukavytsya, die er nach vorne klatschen ließ, sah er nicht so gut aus - den Abpraller schoss der etwas verdutzte Ramos aber aus sechs Metern deutlich drüber (34.). Auch Kiralys Gegenüber Sejna musste in den ersten 45 Minuten nicht mehr groß eingreifen, allerdings hatte er bei einem Lauth-Schlenzer von der Strafraumlinie Glück, dass die Kugel knapp am Pfosten vorbeirauschte (26.).


In der Pause schien Babbel seinen Spielern gehörig den Marsch geblasen zu haben, denn sie kamen viel zielstrebiger aus der Kabine. Das lag auch an der Einwechslung von Djuricin für Linksverteidiger Kobiashvili. Schon mit seiner ersten Aktion brachte Djuricin die Löwen-Abwehr gehörig durcheinander. Seinen Pass auf den mitgelaufenen Rukavytsya schloss der Außenbahnspieler aus spitzem Winkel ab - Kiraly rettete zunächst, dann schlug Buck das Leder von der Linie (47.).

Doch diese Großchance entpuppte sich als Endpunkt eines kurzen Strohfeuers seitens der Berliner, die zwar optisch ein Übergewicht hatten, aber mit Friend und Ramos eben auch zwei glücklos agierende Stürmer. So konnten die Münchner sich mit dem Vorsprung im Rücken auf ihre Defensivabeit konzentrieren und die leisteten sie im Regelfall ohne größere Aussetzer.

So tröpfelte das Geschehen in der zweiten Halbzeit dahin und wurde erst wieder in der Schlussphase aufregend. Berlins Schlussmann Sejna spielte nach einem verlorenen Duell gegen Rakic außerhalb des Strafraums den Ball mit der Hand und sah die Rote Karte (82.). Weil die Berliner aber schon dreimal gewechselt hatten, musste Lustenberger ins Tor und durfte gleich mal den Lattenkracher durch den eingewechselten Leitner bewundern (84.).

In Überzahl brachten die Löwen den knappen Vorsprung in einer hektischen Schlussphase über die Zeit und hätten durch Rakic oder Lauth das Ergebnis sogar noch klarer gestalten können.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Sonntag weiter: Die "Löwen" sind um 13.30 Uhr beim FC Ingolstadt zu Gast.

Die Hauptstädter empfangen zeitgleich das Überraschungsteam aus Aue.

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Aue - Ingolstadt 1 - 1


Schröder kontert Metzelders Führungstreffer

Der FC Erzgebirge Aue kam im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 1:1 hinaus und übte so nur teilweise Wiedergutmachung für die 0:6-Pleite bei Energie Cottbus. Die Schmitt-Elf ging engagiert in die Partie und schnürte den Gast in Durchgang eins in dessen Hälfte ein, sorgte dabei aber zu selten für Gefahr vor dem Gehäuse der Oberbayern. Der FCI ging nach einer Leistungssteigerung nach der Pause kurz vor dem Ende sogar in Führung, musste aber nur wenig später den Ausgleich durch Schröder hinnehmen.


Aues Trainer Rico Schmitt musste im Vergleich zur 0:6-Klatsche bei Energie Cottbus auf seinen Kapitän Klingbeil verzichten, der am vergangenen Wochenende die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Für ihn begann Kos im Abwehrzentrum. Außerdem ersetzten Curri und Kern Birk und Kempe.

Ingolstadts Übungsleiter Benno Möhlmann sah nach dem umkämpften 1:0-Heimsieg gegen Union Berlin dagegen keine Veranlassung, seine Startformation zu verändern.

Aue war vom Start weg um Wiedergutmachung bemüht, stand sehr hoch und ließ den Gästen dadurch nur wenig Raum für einen geordneten Spielaufbau. Dennoch fanden die "Veilchen" in der Anfangsphase keine Lücke in der gut aufgestellten Ingolstädter Defensive, so dass Kirschstein im Kasten der Oberbayern zunächst nicht eingreifen musste.

Auch im weiteren Verlauf bestimmte die Schmitt-Elf das Geschehen, benötigte allerdings fast 20 Minuten, um zum ersten Mal gefährlich vor dem Gästetor aufzutauchen. Kern verlängerte eine Curri-Flanke von links per Kopf auf den langen Pfosten, wo le Beau nicht lange fackelte, jedoch deutlich verzog (18.). Der FCI war nun bemüht, sich in die Partie zu arbeiten, tauchte aber nur selten in der Auer Hälfte auf und sah sich mit zunehmender Spieldauer immer zielstrebiger agierenden Gastgebern gegenüber.

Folgerichtig ließ die nächste Gelegenheit des Tabellenführers nicht lange auf sich warten. Nachdem le Beau von rechts in den Strafraum geflankt hatte, setzte sich Hensel geschickt gegen Bambara durch und beförderte das Leder durch dessen Beine auf das Tor. Kirschstein tauchte ab und bereinigte die Situation (24.).

Gegen Ende der ersten Hälfte gelang es den "Schanzern" immer seltener, für Entlastung zu sorgen. Aue ging engagiert in die Zweikämpfe und kombinierte sich bisweilen ansehnlich Richtung Strafraum, blieb im Abschluss aber meist zu ungenau. Kurz vor der Pause zeigten sich die Ingolstädter doch noch einmal im Strafraum der Gastgeber, doch Männel war nach einem Karl-Kopfball einen Schritt schneller als Hartmann und packte sicher zu (39.).


Die Erzgebirgler versuchten auch nach dem Wechsel direkt wieder nach vorne zu spielen, hatten aber kurz nach Wiederbeginn zunächst eine brenzlige Situation vor dem eigenen Gehäuse zu überstehen, als Männel einen von Lachheb abgefälschten Leitl-Schuss gerade noch über den Querbalken bugsieren konnte (48.).

Ingolstadt zeigte sich im weiteren Verlauf deutlich verbessert und tauchte fortan immer häufiger in der Hälfte der "Veilchen" auf. Nach dem le Beau im Gäste-Strafraum noch knapp vergeben hatte (60.), spielte Matip im Gegenzug einen langen Ball auf Hartmann, der völlig frei vor Männel auftauchte, die Chance jedoch ungenutzt ließ (61.). In der Folge gestaltete sich die Partie offener, da beide Teams nun engagierter und, im Fall der Gäste, auch mutiger nach vorne spielten.

Gut 20 Minuten vor dem Ende glänzte Ingolstadts Keeper Kirschstein, als er im Anschluss an eine Hochscheidt-Ecke von rechts sowohl Hensels als auch le Beaus Kopfball mit einem starken Reflex entschärfte (68.). Kurz vor dem Abpfiff überschlugen sich die Ereignisse: Im Anschluss an eine Leitl-Ecke kam Männel nicht konsequent aus seinem Kasten, so dass Metzelder per Kopf die Führung für die "Schanzer" markierte (83.). Die Freude der Möhlmann-Elf währte aber nur kurz, da Schröder nach Kempes flacher Hereingabe Kirschstein zum 1:1-Endstand überwand (86.).

Für beide Teams geht es am kommenden Wochenende weiter: Die "Veilchen" gastieren am Sonntag um 13.30 Uhr bei der Berliner Hertha. Zeitgleich empfängt der FC Ingolstadt die "Löwen" aus München zum "Bayernderby".

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...   Erstellt am 07.12.2010 - 15:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Union - Bochum 0 - 1


Glinkers Patzer ermöglicht Dabrowskis Treffer

In einer umkämpften Partie fügte der VfL Bochum Union Berlin die erste Pleite nach zuletzt zehn Heimspielen ohne Niederlage zu. Die Funkel-Elf startete deutlich engagierter in der Begegnung und ging durch Dabrowskis Treffer nach einer insgesamt schwachen ersten Hälfte mit der Führung im Rücken in die Pause. Nachdem Concha mit einer schweren Verletzung ausgewechselt werden musste, drehte Union noch einmal auf, kam aber nicht mehr zum ersehnten Ausgleich.

Berlins Trainer Uwe Neuhaus musste im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Ingolstadt auf seinen Torhüter Höttecke, der an einem Muskelfaserriss laboriert, verzichten. Stattdessen stand mit Glinker die ehemalige Nummer eins zwischen den Pfosten. Außerdem ersetzten Peitz, Sahin und Younga-Mouhani Stuff, Polenz und den gelbgesperrten Menz.

Bochums Übungsleiter Friedhelm Funkel hatte nach dem 3:0-Erfolg gegen den SC Paderborn ebenfalls einen Ausfall zu verzeichnen: Für den grippekranken Freier stand Vogt in der Startelf.

Die Gäste aus Bochum standen zu Beginn sehr hoch und störten Union früh im Spielaufbau. Folglich taten sich Berliner in der Anfangsphase schwer, geordnet aus der eigenen Hälfte herauszuspielen. Allerdings gelang es der Funkel-Elf zunächst nicht, für Gefahr vor dem Berliner Gehäuse zu sorgen. Just als die "Eisernen" etwas mehr Sicherheit in ihr Spiel zu bekommen schienen, kam Glinker bei einer Saglik-Flanke aus dem rechten Halbfeld zu zögerlich aus seinem Kasten, so dass Dabrowski das Leder per Kopf zur Führung für den VfL in die Maschen setzte (18.).

Auch im weiteren Verlauf gelang es den Gastgebern kaum, einen durchdachten Angriff auszuspielen. Bochum zeigte sich sehr präsent in den Zweikämpfen und kaufte den "Eisernen" früh den Schneid ab. Allerdings konnten die Westfalen auf Grund mangelnder Kreativität in der Vorwärtsbewegung zunächst kein Kapital aus ihrer spielerischen Überlegenheit schlagen.

Auch gegen Ende der ersten Hälfte änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Bochumer kontrollierten das Geschehen, taten aber auch nicht mehr als nötig, so dass sie kaum Torchancen für sich verbuchen konnten. Einzig Tese sorgte mit einem Solo für etwas Aufregung vor dem Berliner Strafraum, rutschte beim Abschluss jedoch weg, so dass Glinker mühelos parieren konnte (40.).

Der zweite Durchgang begann verheißungsvoll für die Gastgeber, die direkt nach Wiederbeginn die Riesenchance zum Ausgleich zu verzeichnen hatten. Nach feinem Zuspiel von Saglik tauchte Ede frei vor dem Tor der Gäste auf, wurde jedoch im letzten Moment von Concha geblockt. In der Folge kam Mosquera an das Leder, scheiterte aber am stark reagierenden Luthe im Bochumer Tor (47.).

Kurz darauf erreichte die Partie ihren unschönen Höhepunkt, als Concha nach einem Zweikampf mit Younga-Mouhani im Mittelfeld mit einer schweren Verletzung vom Feld getragen werden musste (50.). Die Bochumer wirkten geschockt und sahen sich fortan deutlich mutiger agierenden Berlinern gegenüber. Nach einer knappen Stunde bewahrte Luthe sein Team gegen Mosqueras Kopfball aus kurzer Distanz mit einer starken Parade vor dem Ausgleich (59.).

Union übernahm im weiteren Verlauf immer mehr das Kommando, schnürte den VfL zeitweise in der eigenen Hälfte ein und zeigte sich vermehrt vor dem Kasten der Funkel-Elf. Die Gäste zogen sich nun weiter zurück und lauerten auf Konter. Kurz vor dem Ende hatte Mosquera noch einmal die Riesengelegenheit zum 1:1, setzte das Leder aus kurzer Distanz aber knapp am linken Pfosten vorbei (90. + 2).

Für die "Eisernen" geht es am kommenden Montag nach Cottbus. Das Abendspiel beginnt um 20.15 Uhr. Einen Tag zuvor misst sich der VfL Bochum um 13.30 Uhr mit dem Neuling aus Osnabrück.

kicker.de





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