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...   Erstellt am 04.12.2009 - 21:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Union - Cottbus 1 - 1


Kweuke belohnt Cottbuser Leistungssteigerung
In einem durchschnittlichen Ost-Derby trennten sich Union Berlin und Energie Cottbus letztlich gerecht unentschieden. Die "Eisernen" hatten im ersten Abschnitt leichte Vorteile und gingen durch einen Standard in Front, ehe sich die Lausitzer nach dem Wechsel steigerten und mit dem Ausgleichstreffer belohnten. Gegen Ende fehlte den bemühten Hausherren die Durchschlagskraft, um noch etwas am Resultat zu verändern.

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Setzte sich nicht nur gegen Bemben durch, sondern erzielte auch den Ausgleich für Cottbus: Energie-Angreifer Kweuke (li.).
© picture alliance Berlins Trainer Uwe Neuhaus wechselte nach dem 0:3 beim FC St. Pauli zweimal und stellte zugleich von Vierer- auf Dreierkette um. Für Gebhardt und Dogan begannen Bemben und Biran.

Auf Cottbuser Seite verzichtete Coach Claus-Dieter Wollitz im Vergleich zum 3:0-Heimerfolg gegen Rot-Weiß Oberhausen auf personelle Veränderungen.

Das Ost-Derby wollte zunächst nicht richtig in Fahrt kommen. Beide Teams gingen zwar engageirt zu Werke, ließen vorerst aber jeglichen Spielwitz vermissen. So entwickelte sich an der alten Försterei ein mäßiges Duell, das vorwiegend im Mittelfeld stattfand. Weder Berlin (Mattuschka, 14.) noch Cottbus (Jula, 3., Kweuke, 15.) kamen in der Anfangsphase über harmlose Versuche aus der zweiten Reihe hinaus. Younga-Mouhani setzte nach 17 Minuten ein erstes Ausrufezeichen, brachte nach Mattuschkas Freistoßtrick aus 13 Metern aber nicht genug Druck hinter den Ball und wurde geblockt.

Je länger das Mtach dauerte, desto besser fanden sich die "Eisernen" zurecht, ohne Cottbus allerdings wirklich ernsthaft unter Druck setzen zu können. So musste eine Standardsituation herhalten, um den Hauptstadtklub in Front zu bringen. Der bereits verwarnte Bittroff legte Mattuschka an der Strafraumkante, und der Ex-Cottbuser trat selbst an. Energie-Keeper Tremmel zuckte kurz hinter die Mauer, Mattuschka entschied sich mit seinem Schlenzer aber fürs Torwarteck. Letztlich fehlten dem Schlussmann wenige Zentimeter, um den Ball komplett um den Pfosten drehen zu können - 1:0 (25.).

Nach einer halben Stunde hatte dann auch Energie seine erste ordentliche Möglichkeit, Kweuke scheiterte aus spitzem Winkel aber an Bittroff. Viel mehr war nicht drin im ersten Abschnitt, den Berlin bis zum Pausenpfiff gegen offensiv harmlose Lausitzer kontrollierte, selbst aber auch kaum nennenswerte Torszenen zu verbuchen hatte.


"Pele" Wollitz schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Cottbus kam wie verwandelt aus der Kabine. Die Gäste traten aggressiv auf und drängten Union immer weiter in die Defensive. Jula hatte früh die Chance zum Ausgleich, entschied sich frei vor dem Tor aber für einen Querpass, statt selbst zu schießen, und wurde geblockt (47.). Dennoch waren die Lausitzer nun klar Herr im fremden Haus und verdienten sich den Ausgleich. Brzenska legte im Sechzehner per Kopf für Kweuke ab, der den Ball stark gegen Stuff behauptete und aus sechs Metern via Innenpfosten zum 1:1 traf (62.).

Erst jetzt gelang es Union wieder, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Der eingewechselte Brunnemann traf nur das Außennetz (71.), Stuff rutschte Mattuschkas vielversprechende Freistoßvorarbeit nur haarscharf über den Kopf (72.).

Mittlerweile auch mit Dogan für Mattuschka unterwegs, gab sich Berlin im Gegensatz zu Energie in der Schlussphase nicht mit dem Remis zufrieden. Die "Eisernen" wollten den Sieg und starteten die Schlussoffensive. Brunnemann trat nach Bemebens guter Hereingabe am Ball vorbei, ehe Dogan zu kompliziert zu Werke ging und die Chance verpasste, aufs Tor zu schießen (80.). Letztlich fehlte den Berlinern in den letzten Minuten aber die Durchschlagskraft, um doch noch etwas am Ergebnis zu ändern. So blieb es beim letztlich gerechten Unentschieden.


Union muss nächste Woche am Sonntag bei Arminia Bielefeld antreten. Cottbus hat erst am Montag Hansa Rostock zu Gast.

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...   Erstellt am 04.12.2009 - 22:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Düsseldorf - Bielefeld 3 - 2


Langeneke zeigt sich cool vom Punkt
In einem munteren Spiel kam Fortuna Düsseldorf zu einem am Ende etwas glücklichen 3:2-Sieg über Arminia Bielefeld. Die Rheinländer waren im ersten Durchgang das gefälligere Team und gingen verdient mit 2:0 in Führung. Nach der Pause schlugen die nun stärkeren Bielefelder zurück und glichen aus, um letztlich doch mit leeren Händen dazustehen. Die Arminia bleibt somit zum vierten Mal sieglos, während Düsseldorf zu Hause weiterhin ungeschlagen bleibt.

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Last eines Torjägers: Düsseldorfs Jovanovic (Mitte) wird nach seinem 2:0 beglückwünscht.
© picture-alliance Fortuna Düsseldorfs Trainer Norbert Meier wechselte nach dem 2:2 bei 1860 München auf einer Position. Zoundi erhielt den Vorzug vor Caillas. Bielefelds Coach Thomas Gerstner tauschte im Vergleich zur 0:1-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern ebenfalls einmal. Guela gab sein Startelfdebüt, während Halfar auf die Bank musste.

Gleich zu Beginn wurde die Begegnung dem Titel "Spitzenspiel" gerecht. Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo vor und suchten den Weg nach vorne, allerdings ohne dass dabei in der Defensive zu viele Lücken aufkamen. Die Laufbereitschaft war folglich hoch. Bielefeld war zunächst etwas aktiver, entwickelte aber keine Durchschlagskraft.



Anders die Fortunen, die ein ums andere Mal gefährlich vor Eilhoff auftauchten. Weber schoss knapp drüber (5.), während Harnik gegen Eilhoff den Kürzeren zog (11.). Etwas später kam dem 27-jährigen Schlussmann das Glück zu Hilfe. Zuerst verlor er das Leder gegen Jovanovic, der aus fünf Metern freie Schussbahn hatte. Der Serbe traf aber nur den auf der Linie stehenden Feick (14.). Zwei Minuten danach war's dann doch passiert: Weber zog eine Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten. Dort schraubte sich Harnik hoch und wuchtete das Leder per Kopf aus vier Metern in die Maschen.

In der 22. Minute folgte der nächste Streich: Fink leitete den Ball direkt in den Lauf von Jovanovic, der auf der linken Seite entwischte, in den Sechzehner eindrang und Eilhoff mit einem sehenswerten Schuss ins rechte Eck überwand. Danach zog sich die Fortuna ein wenig zurück und lauerte auf gegnerische Fehler. Der Bundesligaabsteiger dagegen steckte nicht auf und suchte den Anschluss, fand aber kein geeignetes Mittel gegen die äußerst aufmerksame Deckung der Rheinländer. Die Fortunen blieben demnach das gefährlichere Team, so segelte eine direkter Freistoß von van den Bergh nur knapp über die Latte (38.).

Bielefelds Aufholjagd wird nicht belohnt


Abgemeldet: Katongo im Duell mit Düsseldorfs Fink (re.).
© picture-alliance Thomas Gerstner reagierte zur Pause und nahm den nur wenig in Erscheinung getretenen Katongo zum zweiten Durchgang aus dem Spiel. Janjic durfte fortan mitwirken, am Anschlusstreffer der Bielefelder war der Bosnier aber nicht beteiligt. Guela legte eine Flanke von rechts per Kopf auf Fort ab, der artistisch aus sechs Metern einnetzte (49.).

Das Tor gab den Arminen Auftrieb, die nun noch einen Zahn zulegten, zunächst aber leichtfertig mit ihren Chancen umgingen. Vor allem Fort glänzte nicht gerade durch Kaltschnäuzigkeit. Der Tscheche setzte die Kugel zuerst drüber (56.), ehe er aus kurzer Distanz an Fortunas Schlussmann Ratajczak scheiterte (59.). Kurz darauf machte es Risgard besser! Nach feinem Zuspiel von Federico zimmerte der Däne die Kugel vom rechten Fünfereck unter die Latte (63.).

In der 78. Minute avancierte Risgard dann aber zum tragischen Helden. Bei einem Freistoß von rechts riss der Däne Harnik im eigenen Strafraum zu Boden, wofür Schiedsrichter Georg Schalk auf Elfmeter entschied. Dies führte zu lautstarken Protesten der Gäste, die sich über ein nicht geahndetes Foul von Jovanovic an Mijatovic, das nahezu zeitgleich stattgefunden hatte, beschwerten. Der Referee ließ sich davon nicht beirren und blieb bei seiner Meinung. Langenecke trat an und verwandelte cool (80.).

Die Arminia setzte nun erneut zur Aufholjagd an, während die Fortuna kontern konnte. Und Jovanovic hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, der Serbe schob die Kugel aber aus bester Position knapp rechts vorbei (82.). Gerstner riskierte nun alles und brachte für den Verteidiger Lamey mit Berisha einen weiteren Angreifer. Und die Arminia bekam noch die dicke Möglichkeit, doch Janjic jagte das Leder haarscharf über das Tor (87.).

Die Fortuna empfängt am kommenden Spieltag am Sonntag Rot-Weiß Oberhausen, für Bielefeld steht dann am selben Tag das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Union Berlin kommt auf die Alm.

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...   Erstellt am 04.12.2009 - 22:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Augsburg - Frankfurt 2 - 0


Augsburg wahrt Kontakt nach oben
Wenn man vor dem Spieltag einen Blick auf die Tabelle warf, schien die Partie zwischen Augsburg und Frankfurt schon gelaufen. Trotz der frühen Führung für die Schwaben ließen sich die Gäste nicht hängen und agierten auf beinahe gleichem Niveau. Kurz vor dem Seitenwechsel fiel der zweite Treffer für den FCA. Nach der Pause spielten eigentlich nur noch die Frankfurter, jedoch fehlte am Ende die nötige Durchschlagskraft in der Offensive gegen passive Hausherren.

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Durfte gegen Frankfurt wieder jubeln: Michael Thurk.
© dpa Augsburgs Coach Jos Luhukay stellte seine Startformation nach dem 2:2 beim MSV Duisburg auf zwei Positionen um. Sinkala kehrte nach abgesessener Gelbsperre wieder zurück, weshalb da Costa auf der Bank Platz nehmen musste. Außerdem begann Hain anstelle von Mölzl. Auf der gegnerischen Seite veränderte Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen seine Anfangself im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Hansa Rostock viermal. Gledson rutschte nach seiner fünften Gelben Karte wieder ins Team. Klitzpera musste weichen. Außerdem spielten Ledgerwood, Lagerblom und Cenci für Hickl, Orahovac und Göbig.

Der FC Augsburg kontrollierte das Geschehen von Beginn an. Die Hausherren standen in der Defensive gut organisiert, wurden von den Frankfurtern aber auch kaum ernsthaft gefordert. Auf der anderen Seite zog sich der FSV in die eigene Hälfte zurück und versuchte, sicher zu stehen. Doch nach fünf Minuten fast der erste Treffer. Thurk traf nach Traore-Flanke nur den Pfosten. Aber lange mussten die Fans in der Impuls-Arena nicht warten. Hain steckte perfekt zu Thurk durch, der Gledson aussteigen ließ und souverän aus halbrechter Position links oben abschloss (10.).


Erst nach einer Viertelstunde fand sich die umformierte Defensive des FSV etwas besser und stand sicherer. Dennoch entdeckte der FCA immer noch große Lücken auf der linken Seite. Diesmal legte Brinkmann das Leder scharf nach innen, jedoch verpassten Thurk und Hain knapp (19.). Die anschließende Ecke konnte erneut der junge Hain aus kurzer Distanz nicht verwerten (20.). Und auch der junge Franzose Traore hatte mit Distanzschüssen gute Gelegenheiten, die Führung auszubauen (24.). Nach vorne passierte bei den Gästen kaum etwas. Lediglich nach einem Freistoß (24.) und einer Ecke (29.) durch Gjasula brannte etwas Gefahr auf.

Nach einer kurzen Drangphase der Boysen-Elf und einem weiteren Warnschuss durch Gjasula (32.) übernahmen die Gastgeber wieder das Kommando, jedoch fehlte auf beiden Seiten die nötige Bewegung im Spiel. So plätscherte die Begegnung ohne große Höhepunkte vor sich hin. In der Schlussphase zog der FCA das Tempo aber nochmal an. Diesmal standen die Frankfurter deutlich enger am Gegenspieler und machten die Räume sehr eng. Die Luhukay-Elf fand kaum mehr eine Lücke. Lediglich nach Standardsituationen strahlte sie noch Torgefahr aus. So fiel auch der zweite Treffer: Nach einer zu kurzen Faustabwehr von Klandt brachte Buck den Ball wieder in den Strafraum. Hains geblockten Schuss konnte de Roeck aus wenigen Metern einköpfen (45.+1).

Im zweiten Durchgang wurde anfangs wenig Fußball gespielt. Beide Teams führten ihre Zweikämpfe deutlich ruppiger als noch in den ersten 45 Minuten. So ging Ledgerwood wenig zimperlich mit Thurk im Mittelfeld um. Auch Gjasula hielt im Zweikampf mit Möhrle den Fuß drüber. Augsburg spielte in der Folge mit dem Feuer. In der Offensive zeigten die Hausherren keinerlei Initiative mehr und überließen den Gästen fast komplett das Mittelfeld. Die Hessen hatten aber große Mühe, diesen Platz zu nutzen. Dennoch tauchte Sinkala plötzlich frei vor Frankfurts Schlussmann Klandt auf, schoss das Leder jedoch aus halblinker Position nur ans Außennetz (65.). Der FSV bemühte sich in der Schlussphase redlich, um zumindest einen Zähler im Abstiegskampf mitzunehmen, jedoch blieb es beim 2:0-Erfolg für die Fuggerstädter.

Augsburg muss am kommenden Spieltag am Samstag bei 1860 München antreten. Am selben Tag empfängt der FSV im Kellerduell Rot Weiss Ahlen.

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Rostock - Lautern 0 - 1


Sippel hält und Nemec trifft
Der 1. FC Kaiserslautern sicherte sich nach einem äußert effektiven und nüchternen Auftritt bei Hansa Rostock erneute drei Punkte, feierte den fünften Erfolg in Serie und führt die Liga weiterhin unangefochten an. Hansa Rostock zeigte sich über 90 Minuten sehr engagiert, scheiterte aber letztlich unglücklich an der eigenen Abschlussschwäche und an der Kaltschäuzigkeit der Gäste.

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Hansa Rostocks Coach Andreas Zachhuber änderte seine Startelf nach dem 1:0 beim FSV Frankfurt auf einer Position: Schröder kam für Oczipka, ging ins Mittelfeld und Carnell rutschte auf die Position des Linksverteidigers. FCK-Trainer Marco Kurz nach dem 1:0-Heimsieg im Topspiel gegen Arminia Bielefeld zum vierten Mal in Folge ohne personelle Veränderungen in die Partie.

Hansa startete schwungvoll in die Partie und konnte den Tabellenführer aus der Pfalz auch prompt fast überrumpeln. Kern vergab die erste gute Torgelegenheit der Partie - Rodnei musste spektakulär auf der Linie klären! (3.). über Sippel (7.) und Retov (9.) machten die Norddeutschen wieter mächtig Druck - doch die Roten Teufel überstanden die Anfangsphase schließlich schadlos und hielt nach und nach besser dagegen.

Die Gäste mussten dennoch früh einen empfindlichen Dämpfer einstecken - Mittelfeldmann Sam verletzte sich früh. Er musste mit einer Zerrung ausgewechselt werden und wurde durch Danny Fuchs ersetzt (17.). Das Spiel wurde nun auf Augenhöhe ausgetragen - auf schwer zu spielendem Untergrund beharkten sich beide Kontrahenten nun vornehmlich im Mittelfeld und kamen lange Zeit kaum zu nennenswerten Torszenen.


Erst gegen Ende des ersten Durchgangs taten sich auf beiden Seiten wieder Lücken in den ansonsten gut geordneten Abwehrverbünden auf. Carnell prüfte Sippel mit einem sehenswerten Freistoß (43.), dann durfte auch die Kurz-Elf erste Chancen für sich verbuchen. Jendrisek scheiterte jedoch im Duell mit Walke (44.), die anschließende Ecke köpfte Innenverteidiger Rodnei mit viel Wucht an den Querstreben (45.). Dann pfiff Referee Thomas Metzen die beiden Mannschaften in die Halbzeitpause.

Sippel hält alles - Nemec eiskalt

Nach dem Seitenwechsel war es erneut an Hansa, mit der ersten Möglichkiet aufzuwarten. Retov scheiterte mit einem halbhohen Versuch an Sippel (47.). Danach war wiederum lange Zeit wenig geboten vor den Toren. Erst in Minute 65 stand der junge Gäste-Keeper im Blickpunkt, und zeigte sich weiter auf der Höhe. Fillinger kam in der linken Strafraumhälfte völlig frei zum Schuss, bekam die Kugel aber nicht aufs Tor, da Sippel den Winkel toll verkürzte.

Wenig später war es erneut Sippel, der sein Team mit einer erneuten Glanzparade im Spiel hielt. Wieder hatte Fillinger die Hansa-Führung auf dem Fuß, zog präzise und flach aus 18 Metern ab. Doch der junge Lauterer Schlussmann klärte per Bltzreflex und hielt seinen Kasten sauber (74.).

Der Einsatz des Torwarts zahlte sich in der Schlussphase aus. Nach einem Freistoß von Bugera köpfte Nemec mit Lauterns erster nennenswerter Möglichkeit in Durchgang zwei das Rund in die Maschen und brachte die Gäste entscheidend voran. Bei Rostock waren nun auch Jänicke und Schied im Spiel, doch auch die beiden neuen Stürmer brachten die Wende nicht mehr. Die Pfälzer siegten zum fünften Mal in Folge und führen die zweite Bundesliga weiterhin an.

Rostock reist am nächsten Spieltag am Montag zum Ost-Duell gegen Energie Cottbus. Die Roten Teufel haben bereits am Freitag den TuS Koblenz zu Gast.

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Koblenz - Pauli 1 - 5


Kruse und Co. demontieren die TuS
Dank einer starken Leistung bei eine allerdings desolaten TuS aus Koblenz bleibt der FC St. Pauli auswärts weiter eine Macht und vergrößerte durch den hochverdienten 5:1-Erfolg den Abstand auf Rang drei auf vier Punkte. Koblenz, das es in dieser Verfassung schwer haben dürfte, bis zum Ende um den Klassenerhalt mitzuspielen, konnte den Hamburgern nie Paroli bieten und war mit fünf Gegentoren gut bedient.

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TuS-Coach Uwe Rapolder wechselte nach dem 1:2 beim Karlsruher SC dreimal. Für den angeschlagenen Lense, Morack und Njazi Kuqi begannen Maletic, der wiedergenesene Ndjeng (nach Oberschenkelproblemen) und Melinho.

Holger Stanislawski sah auf Hamburger Seite im Vergleich zum klaren 3:0 gegen Union Berlin keinen Grund, seine Erfolgself umzubauen.

Wegen des hohen Zuschauerandrangs und eines verunfallten Fans auf der Tribüne konnte die Partie erst mit knapp zehnminütiger Verspätung angepfiffen werden. Beide Teams starteten schwungvoll in das Duell, in dem Koblenz der früh aufblitzenden spielerischen Überlegenheit der Hamburger mit Einsatzfreude beizukommen versuchte. Dies gelang nur bedingt, denn St. Pauli baute strukturiert auf und fand früh Zugang zum TuS-Strafraum. Die erste dicke Chance bot sich dem von Daube herrlich freigespielten Kruse aus zehn Metern halblinker Position. Yelldell reagierte glänzend und bewahrte seine Elf vor dem frühen Rückstand (9.).

Der Führungstreffer der Kiez-Kicker war damit allerdings nur aufgeschoben, denn bereits eine Minute später lag das Leder im Netz. Kruse schlug das Spielgerät nach einer zunächst kurz ausgeführten Ecke hoch vors Tor, wo Ebbers sich seltener Freiräume erfreute und aus kurzer Distanz mühelos zum 0:1 in den linken Winkel köpfte (10.).

Nachdem Takyi (12.) und vor allem kruse das zweite Gästetor verpasst hatten, bot sich Maletic auf der Gegenseite mit einem schönen 19-Meter-Schuss, der knapp am rechten oberen Eck vorbeistrich (17.), die Möglichkeit zum überraschenden Ausgleich. Es war neben Kuqis Gelegenheiten (19., 30.), die einzig nennenswerte Offensivaktion der Hausherren im gesamten ersten Abschnitt.

Ansonsten spielte nur St. Pauli, das den großen Tabellenunterschied beider Klubs eindrucksvoll auf den Platz brachte. Die TuS war nicht in der Lage, den spielstarken Hamburgern Paroli zu bieten und kassierte folgerichtig nach 25 Minuten das 0:2. Bruns' Eckball wehrte Kuqi genau zu Kruse ab, der zentral vor dem Strafraum gelauert hatte und dann trocken aus 17 Metern flach ins rechte Eck schoss. Koblenz war zur Pause mit dem Zwei-Tore-Rückstand bestens bedient, denn St. Pauli blieb konsequent am Gas und hätte durch Takyi, der freistehend nur den Pfosten traf (30.) und Kruse, der frei vor Yelldell am Keeper scheiterte (43.) durchaus schon vor dem Seitenwechsel den Sack zumachen können.


Die zweiten 45 Minuten begannen, wie der erste Abschnitt geendet hatte. St. Pauli war in allen Belangen überlegen, kannte nur den Vorwärtsgang und stellte Koblenz vor unlösbare Probleme. Ebberst stand zweimal (51., 52.) dicht vor dem 0:3, das wenig später schließlich Kruse besorgte. Lehmann setzte den 21-Jährigen per Steilpass in Szene, Mavric konnte nicht folgen, und Kruse schob das Leder unter Yelldell hindurch zur Vorentscheidung in die Maschen - das sechste Saisontor für den jungen Mittelfeldmann (55.).

Eine gute halbe Stunde vor dem Ende war fast alles geklärt, einzig die Höhe des Hamburger Sieges war in dem ungleichen Duell noch fraglich. Rothenbach servierte Ebbers das Spielgerät zwei Meter vor der Linie, der Angreifer bugsierte die Kugel aber über die Latte (61.). So musste der Aufstiegsaspirant, der fortan mit Naki, der seine Sperre abgesessen hatte, und Hennings für Kruse und Daube unterwegs war, trotz weiterer guter Möglichkeiten bis zur 73. Minute warten, ehe wieder gejubelt werden durfte. Einen von Forkel an Naki verursachten Strafstoß nutzte Bruns eiskalt zum 0:4.

Die Hamburger dachten auch in der Schlussphase nicht daran, Tempo aus der Partie zu nehmen, sondern demontierten ihren völlig überforderten Gegner endgültig. Naki bediente Hennings mit einem frechen Pass durch die Beine des eingewechselten Rahn, und der hamburger Joker schloss mit links aus sechs Metern trocken zum 0:5 ab (80.). Kurz vor Schluss gelang der TuS immerhin noch der Ehrentreffer, den der eingewechselte Njazi Kuqi besorgte, nachdem die Hamburger Abseitsfalle gründlich misslungen war (87.).



Koblenz reist am kommenden Freitag zum 1. FC Kaiserslautern. St. Pauli empfängt am Sonntag die SpVgg Greuther Fürth am Millerntor.

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Oberhausen - 1860 0 - 1


Unglücksrabe Miletic lässt Löwen jubeln
In einer umkämpften Partie auf schwierig zu spielenden Untergrund sicherte sich 1860 München einen knappen Auswärtssieg dank eines Eigentores des Oberhauseners Miletic. Die Lienen-Elf ist nun seit drei Partien (zwei Siege) unbesiegt, während Oberhausen sich weiter im freien Fall befindet und auch das vierte Spiel in Folge verloren geben musste.

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Kampfspiel im Regen: Oberhausens Kapitän Kaya und Münchens Ignjovski beharken sich im Mittelfeld.
© picture-alliance Rot-Weiß Oberhausen trat nach dem 0:3 bei Energie Cottbus auf drei Positionen neu aufgestellt an. Coach Jürgen Luginger vertraute wieder auf beide Angreifer König und Terranova, zudem fand sich Kruse in der Startformation. Schönfeldt, Schüßler und Petersch rutschten aus der ersten Elf. Münchens Trainer, Ewald Lienen, konnte nach dem 2:2 im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf wieder auf die Dienste von Felhi (nach Angina) und des wieder spielberechtigten Aigner zählen. Der Georgier Ghvinianidze sowie Marcos Antonio saßen so erstmal nur auf der Bank.

Die erste gute Tormöglichkeit im Niederrheinstadion gehörte nach knapp vier Spielminuten den Gästen aus München. Charilaos Pappas besaß aus wenigen Metern eine gute Einschussgelegenheit, zielte jedoch nur links am Kasten der Gastgeber vorbei. Doch auch RWO zeigte sich in der von beiden Teams auf aufgeweichtem Untergrund mit viel Einsatz geführten Partie recht schnell vor dem Tor von Gäste-Keeper Kiraly. Kaya traf jedoch nur das Außennetz (9.), Miletic köpfte einen Freistoß rechts vorbei (12.).

Vehement stritten sich die beiden Rivalen um jeden Vorteil - die besseren Möglichkeiten bis zur Pause sollten jedoch den Löwen vorbehalten bleiben. RWO hatte bei einem Duell zwischen Rösler und Torwart Pirson im Strafraum Glück, dass Referee Christian Fleischer nicht auf Strafstoß entschied (17.).


Im Anschluss bewies der Schlussmann jedoch seine Klasse und klärte gleich zweimal sensationell gegen den frei vor ihm auftauchenden Pappas (25., 44.). RWO hingegen besaß nur noch durch einen Kopfball von König, den dieser aus kurzer Distanz knapp vorbeisetzte, die Chance zur Führung (31.). Ohne Tore ging es dann in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel hatten zunächst die Hausherren Vorteile. Das Spiel blieb enorm kampfbetont, Terranova bewies seine Qualitäten als Strafraumspieler und verpasste gleich doppelt das erste Tor des Spiels, erst auf Zuspiel von Stoppelkamp, dann nach einer zu kurzen Parade von Kiraly (57., 60.). Etwas überraschend fiel dann das Tor auf der gegenseite. Nach einem Standard von Ludwig, den Aigner entscheidend verlängerte, bugsierte Miletic den Ball mit der Schulter aus kurzer Distanz in die eigenen Maschen (63.).

Die Löwen setzten ab diesem Zeitpunkt immer verstärkter auf die defensive Karte, während RWO geschockt schien. Erst die Proteste nach einem unabsichtlichen Handspiel von Holebas im Sechziger-Strafraum (77.) und der Doppelwechsel von Schönfeldt und Tullberg für König und Stoppelkamp (79.), brachten in der Schlussphase wieder Leben in die Partie.

Rot-Weiß drückte in den letzten Minuten des Spiels noch einmal mächtig, igelte die Löwen in deren Hälfte regelrecht ein und wollte den Ausgleich erzwingen. Miletic hatte mit einem Kopfball nach Kaya-Ecke noch die große Chance, seinen Lapsus wieder gutzumachen (90. +1), doch Kiraly hielt die drei Punkte für die Münchner fest, während auf der Gegenseite Pappas (90.) und Biancucchi das Ergebnis höher hätten schrauben können.

Oberhausens Niederlagenserie setzt sich somit weiter fort, während 1860 dieses Gefühl nun seit drei Spieltagen nicht mehr kennenlernen durfte.

Oberhausen muss zum nächsten Spieltag am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf antreten. Die Löwen erwarten schon am Samstag im bayerisch-schwäbischen Derby den FC Augsburg.

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Paderborn - Duisburg 1 - 3


Routinier Grlic macht's fast im Alleingang
In einer Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten musste sich Paderborn trotz Führung am Ende dem Gast aus Duisburg beugen. Der SCP erwischte den besseren Start und kontrollierte das Spiel, das Pausenremis war glücklich für die "Zebras". Die Sasic-Elf schaltete nach Wiederanpfiff aber einen Gang hoch und sicherte sich gegen nachlassende Ostwestfalen einen verdienten Erfolg.

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Hoch das Bein: Duisburgs Adam Bodzek ist früher am Ball als Markus Krösche (Paderborn.)
© picrure-alliance Nach dem 1:0-Heimerfolg über die SpVgg Greuther Fürth stellte Paderborns Coach André Schubert sein Team auf einer Position um. Halfar kam für Brückner (Schweinegrippe) in die Startelf.

Drei personelle Wechsel beim MSV Duisburg im Vergleich zum 2:2 zu Hause gegen den FC Augsburg: Keeper Starke hütete nach ausgeheilter Bauchmuskelzerrung wieder für Herzog das Tor. Auch die zuvor verletzten Schlicke und Bodzek waren wieder fit und ersetzten den gesperrten Bruno Soares (Sperre) sowie Caiuby.

Ein Zusammenspiel der beiden Sturmspitzen und eine etwas schlafmützige MSV-Abwehr bescherte Paderborn einen Start nach Maß: Manno tanzte Schlicke fast an der Eckfahne aus und flankte in die Mitte, Saglik legte sich das Leder mit der Brust nach halblinks vor. Anderson und Veigneau griffen nicht richtig ein, und auch Starke sah beim zwar scharfen, aber wenig platzierten Linksschuss des Stürmers, der von der Hand des Keepers ins kurze Eck prallte, nicht gut aus (5.).

Duisburgs Reaktion blieb zunächst aus, weil die Gäste schon im Aufbau zu fehlerhaft agierten, wobei der SCP daraus trotz oft frühen Ballgewinns kein weiteres Kapital schlagen konnte. Für die erste Torannäherung der "Zebras" sorgte Veigneaus Distanzschuss (17.). Ansonsten gelang es der Sasic-Elf kaum, sich vor dem gegnerischen Gehäuse in Szene zusetzen, die einzige Spitze Adler, war zu sehr auf sich allein gestellt. Überhaupt tat sich vor beiden Toren nicht viel, es fehlten auch beim SCP die zündenden Ideen aus dem Mittelfeld.

Nach einer halben Stunde war das Spiel vollkommen verflacht. Die Ostwestfalen agierten mit der Führung im Rücken abwartend, der MSV war immer noch nicht in der Lage, die zweikampfstarken Gastgeber unter Druck zu setzen.

Kurz vor der Pause gab es dann doch noch eine zielstrebige Offensivaktionen der Schubert-Elf, Saglik knallte nach toller Kombination aus 16 Metern über den Balken (38.). Auf der anderen Seite hatte Bodzek nach feinem Pass Sahans bei der ersten echten Gelegenheit der "Zebras" gleich den Ausgleich auf dem Fuß, verfehlte aus 14 Metern den Winkel nur knapp (40.).

Dies war eine Art Initialzündung für die Gäste, die nun Fahrt aufnahmen und mit dem 1:1 belohnt wurden: Tiffert kam auf der rechten Seite zur Flanke, die halblinks im Strafraum runterkam. Grlic war mitgelaufen und zimmerte den Ball per Linksschuss volley aus 14 Metern ins rechte Eck - 1. Saisontor des Mittelfeldmannes (44.).


Ohne personelle Änderungen kamen die Kontrahenten aus der Kabine. Bei nun strömendem Regen war der Ball schwerer zu kontrollieren, Sahans Flachschuss von der Strafraumgrenze auf dem nassem Boden das richtige Rezept (52.).

Der MSV war nun wesentlich präsenter als im ersten Abschnitt, gewann mehr Zweikämpfe und hatte mehr Spielanteile. Pech für die Sasic-Schützlinge, dass Referee Ittrich bei Wemmers Handspiel den Tatort von innerhalb des Strafraums nach außerhalb verlegte. Grlic vergab den Freistoß (62.), machte es aber wenige Minuten später besser: Sahan wurde von Tiffert rechts am Flügel freigespielt und legte clever zurück auf Grlic, der von der Strafraumgrenze mit rechts flach ins linke untere Eck einnetzte (65.).

Bei den Gastgebern war längst die klare Struktur der ersten halben Stunde passé, kaum ein Pass in die Spitze kam noch an, ein echtes Aufbäumen nicht zu spüren. Löning ersetzte Manno (71.) und sollte für frischen Wind sorgen, doch mit der Offensivkraft des SCP war es auch in der Folge vorbei.

Duisburg kontrollierte die in den zweiten 45 Minuten deutlich intensivere Begegnung, und der an diesem Tag überragende Grlic schlug ein drittes Mal zu: Tiffert spielte vor dem Strafraum quer auf den Routinier. Der fackelte nicht lang, packte die rechte Klebe aus und traf aus 18 Metern ins linke Eck - die Entscheidung (78.).


Paderborn läuft am Freitag bei Alemannia Aachen auf. Duisburg hat am selben Tag ebenfalls ein Auswärtsspiel und trifft auf den Karlsruher SC.

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Ahlen - Karlsruhe 1 - 3


Stindl macht den Deckel drauf
Der Karlsruher SC kam im Münsterland bei Rot Weiss Ahlen zu einem 3:1-Auswärtssieg und konsolidiert sich im Mittelfeld des Zweitliga- Tableaus. Die Zwei-Tore-Führung der Badener war bis weit in den zweiten Durchgang hinein hochverdient, doch dann drehte RWA auf und kam fast zum Ausgleich. In der Schlussphase machte Stindl mit seinem zweiten Treffer aber alles klar.

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Der KSC, hier vertreten durch Engelhardt im Zweikampf mit RWA-Kapitän Thioune behielt bei Schlusslicht Ahlen mit 3:1 die Oberhand.
© picture alliance Ahlens Trainer Christian Hock sah nach dem 2:0-Erfolg bei Alemannia Aachen, dem ersten Saisonsieg der Münsterländer, keine Veranlassung, seine auf dem neuen Tivoli erfolgreiche Startformation zu verändern. Auch KSC-Coach Markus Schupp vertraute den elf Akteuren, die beim 2:1-Heimsieg gegen die TuS Koblenz beim Anpfiff auf dem Platz gestanden hatten.

Die Gäste spielten im Wersestadion von Anpfiff weg schwung- und druckvoll nach vorne und kreierten folgerichtig schnell hochkarätige Torgelegenheiten: RWA-Keeper Kirschstein zeigte sich aber bei einem strammen Schuss von Goalgetter Anton Fink aufs lange Eck reaktionsschell (3.). Nur eine Minute später musste der Schlussmann gegen Engelhardt, der sich durch die Ahlener Innenverteidigung dribbelte, Kopf und Kragen riskieren.

In einer auch fortan einseitigen Partie spielte nur der KSC. Die Schupp-Schützlinge zeigten die reifere Spielanlage, flotte Ballzirkulation und werden auch im Angriff immer wieder gefährlich. RWA kam kaum aus der eigenen Hälfte. Fast zwangsläufig gingen die Badener in der 13. Minute in Front: Die Defensive der Wersestädter bekam den Ball nicht weg. RWA-Kapitän Thioune spitzelte beim Abwehrversuch das Leder zu Stindl, der mit links trocken abzog und den KSC verdient in Führung brachte.

Nur drei Minuten später verpasste Stindl nach überlegtem Zuspiel von Iashvili seinen zweiten Treffer im Spiel und traf nur das Außennetz. Es dauerte bis zur 19. Minute bis Ahlen zu einem ersten Torschuss durch Özkara kam, KSC-Keeper Miller konnte das Leder aber sicher aufnehmen. Dennoch mangelte es den zu lethargischen Hausherren auch weiter an kreativen Impulsen, um den gut sortierten Karlsruher Abwehrverbund auszuhebeln. In der Folge verlor das Match an Tempo.

Die deutlich spielbestimmenden Gäste konzentrierten sich darauf, den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen zu lassen und agierten etwas abwartender. Trotzdem präsentierte die Schupp-Elf weiter sehenswerte Ballstaffetten, aber ohne die nötige Präzision und Konsequenz, um die Führung auszubauen. Auf der Gegenseite prüfte in der 41. Minute Özkara nach öffnendem Zuspiel von Thioune aus spitzem Winkel Miller. Nahezu im Gegenzug erhöhte der KSC: Kirschstein ließ auf dem schwierigem Geläuf einen Schuss von Fink abklatschen. Iashvili stand in der Mitte völlig frei und hatte keine Probleme aus kurzer Distanz einzuschieben (43.).



Nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer im Wersestadion auf beiden Seiten zunächst wenig gelungene Aktionen und Torraumszenen auf beiden Seiten. Der KSC wirkt bei seinen nun verhaltenen Angriffsbemühungen weiterhin gefährlicher als die Münsterländer, die ihrerseits zu langsam umschalteten, um die Karlsruher Defensive vor Probleme zu stellen. Das Bemühen und der kämpferische Einsatz war den Hock-Schützlingen zwar nicht abzusprechen, doch der Vorsprung der Karlsruher, den diese nun geschickt verwalteten, geriet bis auf einen Bröker-Kopfball in der 67. Minute nicht in Gefahr.

Dies änderte sich aber zusehends. Spätestens unter Druck geriet der Erstliga-Absteiger als in der 70. Minute Bröker sich auf links geschickt durchsetzte, Aduobe alt aussehen ließ und überlegt zum 1:2 vollstreckte. Der Anschlusstreffer gab den nun aggressiven und engagierten Gastgebern Aufwind, Der KSC hingegen wirkte verunsichert. In der 79. Minute hatte die Schupp-Elf Riesenglück: Book tanzte sich durch die Karlsruher Abwehr, sein Schuss landete aber am rechten Pfosten.

RWA warf in der Schlussphase alles nach vorne und öffnete Räume für Konter. Einen solchen vollendete Stindl in der 86. Minute mit seinem zweiten Treffer im Spiel zum 1:3.



Ahlen reist am kommenden Samstag zum FSV Frankfurt. Karlsruhe hat einen Tag zuvor ein Heimspiel gegen den MSV Duisburg.

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...   Erstellt am 07.12.2009 - 22:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Aachen 0 - 2


Auers Durststrecke endet, die Fürther Krise geht weiter
Im zwölften Versuch ist Aachen der erste Sieg in Fürth gelungen. Nach einer turbulenten Woche mit Fanprotesten, Krisensitzungen und dem Rauswurf von Sportdirektor Bornemann feierte die Alemannia einen verdienten 2:0-Erfolg bei der völlig verunsicherten Spielvereinigung, die nach der vierten Niederlage in Serie, gleichzeitig der vierten Pleite vor heimischer Kulisse, immer tiefer in die Krise schlittert.

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Der erste Streich: Patrick Milchraum zieht ab und bringt Aachen in Führung.
© picture alliance Bei den Fürthern kehrten Schröck (nach Gelbsperre) sowie Mauersberger und Nehrig (nach Verletzungen) ins Team zurück. Beim 0:1 in Paderborn, der dritten Niederlage in Folge, hatten noch Strangl, Fürstner und Schahin in der Startelf gestanden. Beim Gast aus Aachen freute sich Coach Michael Krüger über die Rückkehr von Kapitän Fiel, der beim blamablen 0:2 gegen Rot Weiss Ahlen gelbgesperrt gefehlt hatte. Zudem rückte Milchraum ins Team. Gueye und Nemeth blieb zunächst nur die Bank.

Nach bedächtigem Beginn gingen die Aachener mit der ersten gefährlichen Aktion des Spiels in Führung. Burkhardt scheiterte mit seinem Schuss aus der linken Strafraumhälfte an Loboue, brachte den Ball jedoch erneut in die Mitte. Dort klärte Biliskov dilettantisch genau vor die Füße von Milchraum, dessen von Schröck noch leicht abgefälschter Linksschuss aus zwölf Metern im rechten Winkel einschlug (10.).



Der Gegentreffer gab der Alemannia Selbstvertrauen und verunsicherte die Fürther völlig. Im Spielaufbau jagte bei den Franken ein Fehlpass den nächsten, in der Defensive ließ die Möhlmann-Elf dem Gegner zu viel Platz. Gegen die Schüsse von Auer (16.) und Burkhardt (25.) war Loboue auf dem Posten, ein weiterer Versuch Auers aus aussichtsreicher Position misslang völlig (31.). Die ideenlosen Fürther, die lediglich durch einen Mokhtari-Freistoß (39.) mal für Gefahr sorgten, enttäuschten sowohl in spielerischer als auch in kämpferischer Hinsicht. So ging die Pausenführung der Aachener vollauf in Ordnung.

Möhlmann reagierte und brachte mit Sararer und Schahin zu Beginn der zweiten Hälfte zwei frische Kräfte. Und tatsächlich schienen die Fürther Schwung aus der Kabine mitgebracht zu haben. Allagui prüfte Stuckmann mit einem Volleyschuss aus spitzem Winkel (48.). Für einige Minuten war nun mehr Intensität in der Partie. Loboue verhinderte gegen Auer das 0:2 (55.), eine Minute später bot sich den Gastgebern die große Ausgleichschance: Nach Zusammenspiel mit Allagui tauchte Müller frei vor Stuckmann auf. Der Aachener Schlussmann wehrte ab, der Abpraller fiel genau vor die Füße von Schahin, der das leere Tor aus fünf Metern jedoch verfehlte.

Eine bessere Gelegenheit sollten die Fürther nicht mehr bekommen, denn im strömenden Regen verfielen sie nun zunehmend wieder in den alten Trott. So übernahmen die Aachener wieder die Kontrolle und wurden mit dem zweiten Treffer belohnt. Nach Hereingabe von Kratz brachte Adlung den Ball akrobatisch mit der Hacke aufs Tor. Loboue war noch zur Stelle, doch Auer drückte den Abpraller aus kurzer Distanz ins Tor (72.). Sein erster Treffer seit dem achten Spieltag beim 1:1 in Cottbus!

Damit war die Partie entschieden. Aachen hatte wenig Mühe, den Sieg über die Zeit zu bringen und zieht durch den verdienten Erfolg in der Tabelle an den Fürthern vorbei auf Rang zwölf. Am Freitag kommt nun der SC Paderborn an den neuen Tivoli. Die Fürther, die nach der vierten Niederlage in Folge tief in der Krise stecken, müssen am Sonntag beim FC St. Pauli bestehen. Allerdings ohne Nehrig, der wegen einer "Schwalbe" im Mittelfeld seine fünften Gelben Karte sah und Schröck, der sich in der Schlussminute noch Gelb-Rot abholte.

kicker.de





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