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...   Erstellt am 29.11.2008 - 13:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Osnabrück - Nürnberg 1 - 1



Braun rettet die Flutlichtserie
Dank einer unermüdlichen Energieleistung erkämpfte sich der VfL Osnabrück gegen einen lange führenden 1. FC Nürnberg in der Schlusssekunde ein glückliches, aber keinesfalls unverdientes Remis. Nürnberg hatte das Match im ersten Durchgang über weite Strecken im Griff und schien auch im zweiten Durchgang den nun zwingenderen Angriffen der Hausherren standhalten zu können, ehe Braun in der Nachspielzeit Osnabrücks erste Heimniederlage unter Flutlicht seit dem 1. April 2005 verhinderte.

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Brachte den Club früh in Front: Per Kluge überwindet VfL-Keeper Wessels zum 0:1.
© picture-alliance Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz musste nach der 1:3-Pleite in Aachen einmal wechseln. Für den sowohl gesperrten (5. Gelbe) als auch verletzten (Stressfraktur im Wadenbein) Cichon begann Engel in der Viererkette.

Auf Nürnberger Seite sah Coach Michael Oenning nach dem 2:1-Derby-Sieg gegen Fürth keinen Grund, etwas zu verändern und schenkte zum dritten Mal in Folge derselben Elf das Vertrauen.

Beide Mannschaften legten engagiert los und lieferten sich zu Beginn ein ausgeglichenes Duell im Mittelfeld. Vor den Toren tat sich in der Anfangsphase allerdings vorerst wenig, einzig ein abgefälschter Boakye-Schuss, der auf Wessels' Tor landete, sorgte für etwas Gefahr. Nach acht Minuten bescherte dann aber der erste ernsthafte Nürnberger Angriff prompt die Gästeführung. Boakye probierte es von der linken Strafraumkante per Flachschuss. Wessels sah alles andere als gut aus und ließ die Kugel nach vorne abprallen. Kluge stand bereit, lupfte den Ball über den am Boden liegenden Keeper und schob dann mit links zum 0:1 ein.

Gegen in der Folge verunsichert wirkende Gastgeber versuchte der Club nachzusetzen, konnte jedoch trotz der wackligen VfL-Defensive kein weiteres Kapital schlagen. Dennoch hatte Nürnberg das Match nun im Griff. Die Franken standen defensiv sicher und hatten mit den undurchdachten Versuchen der Wollitz-Elf keine Probleme. Auf der Gegenseite brannte der FCN zwar ebenfalls kein Feuerwerk ab, wirkte bei seinen Bemühungen aber immer einen Tick zielstrebiger als die Niedersachsen. So scheiterte Frantz an Wessels (20.), ehe Eigler im Strafraum von Omodiagbe gestoppt wurde (24.).

Nach 25 Minuten kam Reichenberger dann aber doch einmal auf der rechten Seite durch. Seine Flanke prallte von Bieler zurück an die Strafraumgrenze, wo de Wit fulminat abzog, den Ball aber knapp über den Querbalken jagte. Während auf der Gegenseite VfL-Torhüter Wessels bei Rückpässen weiter verunsichert wirkte, wurde die Wollitz-Elf gegen Ende des ersten Abschnitts etwas stärker. Heidrich scheiterte mit einem harten Freistoß (38.) aber ebenso an Schäfer, wie der nach einer halben Stunde für den defensiven Engel eingewechselte Angreifer Sykora per Kopf (41.).

Osnabrück kam schwungvoll aus der Kabine und verstärkte seine Offensivbemühungen. Sykora fand per Kopf in Schäfer seinen Meister (48.), ehe er elf Meter vor dem Tor an einer Schäfer-Hereingabe vorbeitrat (51.). Auf der anderen Seite schoss Kluge knapp am Winkel vorbei (49.), bevor Eigler erst eine Frantz-Flanke verpasste (60.) und dann die große Konterchance vergab, als ihm die Kugel bei der Ballannahme versprang (62.).

Die Lila-Weißen blieben aber das spielbestimmende Team und kämpften um den Ausgleich. Nürnberg fand sich fast nur noch in der Defensive wieder und hatte deutlich mehr Arbeit zu verrichten, als noch vor der Pause. Knapp 20 Minuten vor Schluss stand den weitgehend gut verteidigenden Franken aber das Glück zur Seite. Sykora kam sechs Meter vor dem Tor zum Kopfball, setzte den Ball jedoch haarscharf über die Latte (71.).

Osnabrück rannte unaufhörlich an, ließ im Abschluss aber die nötige Genauigkeit vermissen. So brachten weder Distanzschüsse von Sykora (77.) und Omodiagbe (79.) Erfolg, noch fand ein weiterer Sykora-Kopfball aus kurzer Distanz den Weg aufs Tor (80.). Vier Minuten vor Schluss war das 1:1 für den VfL zum Greifen nahe, doch Braun und Omodiagbe drückten das Spielgerät nach einer Ecke am langen Pfosten vorbei (86.). So musste der letzte Angriff für die unermüdlichen Gastgeber herhalten, um doch noch die Niederlage abzuwenden. De Wit flankte von links zu Braun, dessen Kopfball Schäfer zunächst hervorragend abwehrte, ehe der Osnabrücker erneut an den Ball kam und zum glücklichen, aber keinesfalls unverdienten 1:1-Endstand einschoss (90.+1).

Osnabrück muss am kommenden Sonntag in Ahlen antreten, Nürnberg trifft erst nächsten Montag auf Hansa Rostock.

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Koblenz - Ahlen 4 - 1

Krontiris stellt die Weichen
Der TuS Koblenz gelang nach sieben sieglosen Partien im Abstiegskampf ein wichtiger und auch in dieser Höhe verdienter Erfolg gegen Ahlen. Rot-Weiss konnte seine Auswärtsstärke in keiner Phase unter Beweis stellen und verpasste den Sprung in die Aufstiegsränge. Einen guten Tag erwischte Krontiris, der mit zwei schönen Treffern die Weichen für das Team von Uwe Rapolder auf Sieg stellte.

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Wurde zu Recht von seinen Teamkollegen gefeiert: Emmanuel Krontiris traf doppelt.
© picture alliance TuS-Coach Uwe Rapolder konnte nach dem 1:1-Unentschieden in Freiburg gegen seinen Ex-Klub wieder auf den lange verletzten Vata zurückgreifen, dafür fehlte der junge Bender (Knöchelbruch). Zudem ersetzte Krontiris Fernandez. Auch Ahlens Trainer Christian Wück musste sein Team nach dem 3:0-Erfolg gegen Ingolstadt umstellen: Heithölter fiel gelbgesperrt aus, Book klagte noch über Schwindelgefühle und musste passen. Gibson und Bäumer rückten in die Startelf.

Viel Kampf und Krampf sahen die Zuschauer im Stadion Oberwerth in der ersten halben Stunde. Beide Teams mühten sich redlich etwas Struktur ins Spiel zu bringen, allerdings ohne Erfolg. Viele Pässe wurden schlampig gespielt und waren eine sichere Beute des Gegners. Koblenz erarbeitete sich in dieser Phase zwar ein leichtes optisches Übergewicht und trug einige Angriffe über die rechte Seite und dort über Cha nach vorne, mehr aber auch nicht.

Nach fast 30 Minuten Leerlauf nahm die Partie dann jedoch bis zum Pausenpfiff richtig Fahrt auf. Turbulente zwölf Minuten ließen die schwache Anfangsphase vergessen. Erst zeigte Schiedsrichter Walz für Koblenz auf den Punkt, nachdem Cha im Laufduell mit Reus zu Fall kam und Mavric (28.) eiskalt verwandelte. Dann griff der Unparteiische wieder ins Spielgeschehen ein, als er ein Handspiel von Lomic erkannt haben wollte. Toborg (31.) ließ sich auch nicht zweimal bitten und glich per Strafstoß mit seinem zehnten Saisontreffer aus. Doch damit nicht genug!

Di Gregorio, von Vata bedrängt, köpfte den Ball unfreiwillig vor die Füße von Krontiris. Der fackelte nicht lange und brachte Koblenz wieder in Führung (34.). Der TuS-Stürmer schien Gefallen am Toreschießen gefunden zu haben und drosch eine Cha-Flanke in der 40. Minute mit vollem Risiko aus elf Metern in die Maschen. Das fünfte Saisontor, das sechste hätte folgen können. Den möglichen Hattrick ließ er aber aus, als er eine weite Flanke aus sieben Metern nicht selbst verwertete, sondern Taylor ins Spiel bringen wollte.

Ahlens Trainer Christian Wück reagierte nach der Pause auf den Rückstand und brachte mit Müller und Debütant Kittner zwei frische Kräfte, das Spiel der Gäste wurde dadurch aber nicht zwingender. Vielmehr hatte Pektürk die große Chance zur Vorentscheidung, scheiterte aber nach glänzender Vorarbeit von Krontiris an Torwart Lenz. Koblenz hatte dennoch alles im Griff, ließ Ahlen überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und legte durch Taylor (84.) am Ende noch einen Treffer nach.

Koblenz ist am Sonntag beim FC St. Pauli gefordert, Ahlen hat es mit Osnabrück zu tun.

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Lautern - Aachen 1 - 1



Lautern schlägt spät zu
Im Spitzenspiel des 15. Spieltags wollten die Hausherren ihre positive Heimserie weiterhin wahren. Doch mit Aachen kam ein direkter Konkurrent auf den Betzenberg. Der FCK dominierte das Geschehen über weite Strecken, verpasste es jedoch, hochkarätige Tormöglichkeiten zu verwerten. Die Alemannia hingegen schlug eiskalt zu und stand kurz vor dem glücklichen Sieg, ehe Lakic in der Nachspielzeit den Ball zum Ausgleich stocherte.

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Amedick (r.) verneigt sich vor Auer (l.) bei dessen Treffer zum 0:1. Robles kann nur zuschauen.
© dpa Lauterns Trainer Milan Sasic stellte seine Mannschaft im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Augsburg auf einer Position um. Simpson musste mit der Auswechselbank vorlieb nehmen. Für ihn durfte Demai von Beginn an spielen. Auf der anderen Seite nahm Aachens Coach Jürgen Seeberger nach dem 3:1-Erfolg gegen Osnabrück ebenfalls eine Veränderung vor. Nemeth rotierte aus der Startformation und wurde hierbei durch Daun ersetzt.

Nach einer kurzen Abtastphase übernahm der FCK im Topspiel zunehmend das Kommando. Die Elf von Milan Sasic attackierte die Gäste aggressiv im Spielaufbau und erzwang so auch einige Fehler in der Vorwärtsbewegung. Jedoch mussten die Hausherren immer wieder auf die schnellen Ballstafetten der Gäste Acht geben, die gekonnt den Pressingsituationen der ''Roten Teufel" entkommen und somit selbst Akzente in der Offensive setzen konnten. In den ersten 20 Spielminuten endeten die Angriffsbemühungen aber meistens an der Strafraumgrenze.

Nach einer knappen halben Stunde jubelten zuerst die Aachener: Daun traf zur vermeintlichen Führung, stand jedoch ganz knapp im Abseits (27.). Fast im Gegenzug bejubelten die Fans des FCK den sicher geglaubten Treffer. Jendrisek setzte sich auf der rechten Seite gegen Achenbach und Stehle durch und passte in die Mitte. Der Schuss von Lakic wurde von Lagerblom und Stuckmann zweimal an den Pfosten gelenkt, ehe erneut Jendrisek das Spielgerät aus zehn Metern auf den Kasten hämmerte. Er traf aber Olajengbesi auf der Torlinie (29.). Nun hatten die Pfälzer ein deutliches Übergewicht. Aachen konnte sich kaum noch befreien und machte auch in der Defensive zu viele kleine Fehler.

Kurz vor dem Seitenwechsel und in die Drangphase der Seeberger-Elf gab es dann die nächste Chance: Nach einem langen Ball von Amedick aus der eigenen Hälfte räumte Olajengbesi Dzaka rustikal aus dem Weg. Schiedsrichter Schriever zeigte auf den Punkt. Die Aachener Akteure monierten vehement, dass das Foul vom Innenverteidiger außerhalb des Strafraums war. Nichtsdestotrotz trat Lakic zum Elfmeter an und schob den Ball flach mit rechts an den Pfosten (45.).


Kaiserslautern kämpfte und holte noch einen Punkt: Demai (l.) im Duell mit Daun (r.).
© dpa Nach dem Seitenwechsel entwickelten die Hausherren wieder viel Druck und kamen erneut zu guten Torchancen. Zweimal hatte Jendrisek die Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch knapp (51./52.). Doch es waren die Aachener, die den Führungstreffer erzielten: Milchraum bediente Achenbach auf der linken Seite. Der Außenverteidiger konnte das Leder von der Grundlinie nach innen flanken, wo Auer im Rücken von Amedick zum Kopfball kam und ins rechte Eck einköpfte (64.). In der Folge waren es aber mal wieder die Hausherren, die nach vorne spielten und den Rückstand aufholen wollten.

In der letzten Viertelstunde leiteten die Pfälzer die Schlussoffensive ein, jedoch hatten sie große Mühe, sich gegen die gut sortierte Defensive der Nordrhein-Westfalen zwingende Chancen zu erspielen. Erst in der Nachspielzeit kamen sie durch: Das Leder gelangte nach einer Hereingabe von Simpson zu Hornig und von dessen Bein zu Lakic. Der Stürmer stocherte den Ball irgendwie noch über die Linie zum Ausgleich (90.). Am Ende ein verdienter Punkt.

Der 1. FC Kaiserslautern muss am nächsten Spieltag zum MSV Duisburg reisen. Aachen hingegen empfängt bereits am kommenden Freitag 1860 München.

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1860 - Wehen 3 - 3


Siegert krönt fulminante Aufholjagd
1860 verspielte in einer turbulenten Partie gegen die lange Zeit harmlosen Gäste aus Wehen Wiesbaden den Sieg. Nach früher Führung kontrollierten die Löwen das Spiel und legten vor und nach der Pause nach. Die Hessen, klar auf der Verliererstraße, wurden erst in der Endphase mutiger und düpierten die Münchner mit dem Ausgleichstreffer in der Schlussminute.

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1860-Torschütze und Vorbereiter Lauth empfängt die Glückwünsche von Ghvinianidze.
© picture-alliance Bei 1860 stellte Trainer Marco Kurz seine Elf nach dem 1:0-Erfolg in Rostock auf einer Position um und brachte Schäffler an Stelle von di Salvo.

Wehen Wiesbadens Coach Christian Hock drehte nach der Nullnummer gegen Oberhausen viermal am Personalkarussell: Für Kopilas (Magen-Darm-Grippe), Amstätter (Muskelfaserriss), König (Gelbsperre) sowie Diakité begannen Simac, Schwarz, Schmidt und Orahovac.

Wehen Wiesbaden erwartete in der Allianz-Arena ein stürmischer Beginn der Löwen. Johnsons Knaller segelte knapp am Winkel vorbei (1.), Hoffmanns Kopfballtor wurde wegen Foulspiels von Beda nicht anerkannt (3.). Die dritte Chance aber nutzte 1860 zur Führung: Sven Bender schickte Lauth mit einem Pass aus dem Mittelfeld auf die Reise. Der Angreifer umspielte Keeper Walke und schob den Ball ins leere Tor - Treffer Nummer (6.).

Nur drei Minuten später kam es erneut zum Eins-gegen-Eins-Duell der beiden letztgenannten Protagonisten, diesmal aber hatte Walke gegen den erneut frei vor ihm auftauchenden Torschützen das bessere Ende für sich.

Nach dem turbulenten Auftakt geriet die Partie in ruhigeres Fahrwasser. Die Münchner ruhten sich auf ihrem Vorsprung aus, die Gäste erzwangen ein gleichverteiltes Spiel, dessen Niveau aber mächtig absank. Chancen blieben lange Zeit Fehlanzeige, auch weil sich beide Teams nun ein wahres Fehlpassfestival lieferten.

Bis zur 34. Minute: Da ging Sven Bender im Mittelfeld dazwischen, der Ball erreichte Gebhardt, der auf der linken Seite Richtung Strafraum sprintete. Der Youngster hängte den zu langsamen Simac ab, umspielte Schwarz und schoss aus zehn Metern an Walke vorbei ins rechte Eck ein.

Die Hock-Schützlinge kamen vor der Pause nur einmal gefährlich zum Zug: Simac hätte seinen Fehler schnell wieder wettmachen können, köpfte aber aus acht Metern knapp über den Balken (36.).


Mit einem Doppelwechsel reagierten die Hessen in der Pause und brachten Hollmann und Diakité für Simac und Schmidt.

Doch auch jetzt konnten die Gäste keine Akzente setzen. Überhaupt starteten beide Mannschaften äußerst verhalten in den zweiten Abschnitt. Von Wehen kam einfach zu wenig, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Geringe Laufbereitschaft und schlechtes Zweikampfverhalten machte es den Löwen leicht, nach einer knappen Stunde nachzulegen: Lauth nahm einen langen Pass von Sven Bender auf, setzte sich resolut gegen Hollmann durch und legte dann frei vor Walke uneigennützig quer auf den gerade eingewechselten Holebas, der den Ball ins leere Tor einschob (58.).

Frühzeitig schien die Begegnung entschieden. Die Münchner schalteten einen Gang zurück, dennoch blieb das Kellerkind aus dem Spiel heraus zunächst ohne große Aktionen. Nicht verwunderlich, dass der Anschlusstreffer aus einem Standard entsprang. Nach einer Freistoßflanke von Siegert in den Strafraum folgte ein Zusammenspiel zweier Joker: Hübner, für Koen gekommen, verlängerte per Kopf, Diakité ragierte am Fünfer am schnellsten und schoss unter die Latte ein (73.).

Damit nicht genug: Nach einer Linksflanke von Siegert fand wieder Hübners Kopfball einen Mitspieler, diesmal den am Fünfmeterraum lauernden Orahovac, der das Leder aus fünf Metern ins Tor spitzelte (81.).

Kräftiges Zittern war nun angesagt auf Seiten der Gastgeber, die den Schlusspfiff herbeisehnten. Die Hessen aber schlugen noch einmal zu: Schwarz spielte im Mittelfeld quer auf Siegert, der Richtung Tor marschierte, aus 20 Metern mit dem rechten Außenrist ins linke untere Eck einnetzte und seiner Elf damit einen nicht mehr erwarteten Punktgewinn sicherte (90.).

1860 muss schon am Freitag in Aachen ran, Wehen Wiesbaden spielt zwei Tage später gegen den FC Augsburg.

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Pauli - Ingolstadt 1 - 0

Ludwig wahrt die weiße Weste
St. Pauli verdient sich einen Arbeitssieg gegen den Aufsteiger aus Ingolstadt dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Die Elf vom Millerntor war durch einen Handelfmeter spielentscheidend in Front gegangen, hielt den knappen Vorsprung dann sicher bis ins Ziel. Die Hamburger bleiben damit zu Hause weiterhin unbesiegt und stehen in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Ingolstadt kassierte die dritte Pleite in Serie, blieb dabei jeweils ohne eigenen Torerfolg.

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St. Paulis Bruns sichert den Ball artistisch vor Ingolstadts Jungwirth ab.
© picture alliance Bei St. Pauli tauschte Coach Holger Stanislawski nach dem 2:2 in Mainz seine Startelf auf einer Position. Ebbers rückte nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre für Hennings in die Mannschaft. Ingolstadts Trainer Thorsten Fink reagierte nach der 0:3-Pleite in Ahlen und brachte drei neue Leute. Keidel - wieder spielberechtigt (Gelb-Rot), Buchner und Rama ersetzten Lokvenc (Grippe), Schwarz und Fink.

Am gewohnt stimmungsvollen Millerntor präsentierte sich der Aufsteiger aus Ingolstadt von Beginn an hellwach und motiviert. Die Fink-Elf verteidigte konzentriert, spielte frühes Pressing und agierte sehr laufintensiv. Gegen dermaßen eingestellte Gäste tat sich der FC St. Pauli lange richtig schwer und benötigte einige Zeit, um in die Gänge zu kommen. Die Anfangsphase gehörte ganz klar Ingolstadt.

Jungwirth (3.) und Karl scheiterten mit Versuchen aus der Distanz, Rama sorgte mit einem Dribbling für gehörige Verwirrung vor dem Tor von Keeper Hain. St. Pauli nahm den Kampf nun an, überzeugte ebenfalls läuferisch und kämpferisch, fand nach etwa 20 Minuten Spielzeit den Weg vor des Gegners Kasten. Ludwig probierte es mehrfach aus der Entfernung (21., 23.), zwang Lutz erst zu einer guten Parade und ließ es dann am Zielwasser fehlen. Wenig später verzog Trojan einen riskant angenommenen Volleyschuss über das Tor (27.).

Beide Teams beharkten sich in der Folge meist im Mittelfeld. Dort kam es immer wieder zu umkämpften, engen Szenen - die Defensivreihen standen sicher und ließen wenig zu. Bis kurz vor der Pause Schultz etwas unverhofft im Strafraum der Gäste zum Schuss ansetzen konnte und Neunaber beim Rettungsversuch den Ball an den Ellenbogen bekam. Ludwig bewies vom Punkt aus Nervenstärke und sicherte aus elf Metern den knappen Halbzeitvorsprung.

Personell unverändert gingen beide Mannschaften in die zweiten 45 Minuten. Mit der Führung im Rücken stieg nun auch das Selbstvertrauen der Gastgeber an, die nach und nach die Kontrolle über die zuvor ausgeglichene Partie übernahmen. Ingolstadt ließ die Zielstrebigkeit aus Durchgang eins vermissen, kam kaum noch zu guten Gelegenheiten. Ganz anders die Hausherren. Ludwig schoss aus aussichtsreicher Position Trojan wuchtig an (53.), Trojan selbst, wieder erholt, setzte einen feinen Heber nur knapp drüber (59.), Bruns verpasste mit einem humorlosen Schuss von der Strafraumgrenze (67.).

Zählbares sprang aber bei den vielen Anläufen der Gastgeber nicht heraus. Ingolstadt blieb weitgehend blass, schaffte es auch in den Schlussminuten nicht mehr, sich noch einmal aufzubäumen. Die Hamburger dagegen drängten weiter auf das erlösende zweite Tor. Eger verpasste mit einem gefühlvollen Schuss auf den rechten Winkel, den Lutz prächtig abwehrte, noch die klarste Möglichkeit in dieser Phase (86.).

St. Pauli fuhr den knappen Vorsprung letztlich problemlos und sicher nach Hause und feierte damit nach zuletzt zwei Unentschieden wieder einen "Dreier", blieb damit vor eigenem Publikum ungeschlagen. Für den FCI bedeutete der Schlusspfiff zugleich auch die Gewissheit der dritten Pleite in Serie.

St. Pauli reist zum nächsten Spieltag am Sonntag nach Koblenz. Ingolstadt empfängt bereits am Freitag den FSV Frankfurt zum Aufsteigerduell.

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Oberhausen - Duisburg 0 - 3


Adler trifft im Eiltempo
Mit einer konzentrierten Leistung fuhr der MSV Duisburg einen verdienten 3:0-Sieg im Niederrheinderby ein. RW Oberhausen agierte über die gesamte Spielzeit zu harmlos und brachte den MSV nur selten in Bedrängnis. Den Schlusspunkt setzte Adler, der unmittelbar nach seiner Einwechslung zum Endstand traf.

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Volle Kraft voraus: Dusiburgs Willi (am Boden) geht mit großem Einsatz gegen Stoppelkamp zu Werke.
© picture-alliance RWO-Trainer Jürgen Luginger musste in der Defensive nach den Ereignissen bei der Nullnummer in Wiesbaden notgedrungen auf zwei Positionen umstellen: Torhüter Semmler (Kreuzbandriss) und Verteidiger Schlieter (Gelb-Rot-Sperre) standen nicht zur Verfügung, Pirson und Uster rücken wie schon in der Wehen-Partie nach.

Zum zweiten Mal saß Peter Neururer auf der MSV-Bank und hatte gegenüber dem 0:0-Unentschieden gegen den FSV Frankfurt einige Ausfälle zu beklagen. Schlicke und Wagner fehlten krank, Maicon und Kouemaha kamen dafür zum Einsatz. Außerdem verdrängte Willi Branco auf der rechten Abwehrposition. Heller stand aufgrund der von Neururer unter der Woche ausgesprochenen Suspendierung nicht im Kader.

Die Gäste aus dem benachbarten Duisburg übernahmen von Beginn an die Kontrolle in Oberhausen. Die "Zebras" ließen den Ball lange in den eigenen Reihen laufen, ohne dabei aber übermäßigen Druck auszuüben. So dauerte es bis zur 15. Minute, ehe Semmler-Ersatz Pirson das erste Mal ernsthaft eingreifen musste: Einen Schussversuch von Sahan fischte der Schlussmann noch so gerade vor dem einschussbereiten Kouemaha weg.


Auch gegen Makiadi behielt der 23-Jährige Schlussmann in seinem ersten Zweitliga-Spiel von Beginn an die Oberhand, als er einen Schuss aufs kurze Eck mit einer starken Reaktion zur Ecke lenkte (20.).

Die Luginger-Elf schaffte es nicht, aus der tiefen defensiven Staffelung heraus offensive Akzente zu setzen. MSV-Keeper Starke blieb im gesamten ersten Durchgang ungeprüft. Anders sein Gegenüber Pirson, der trotz guter Leistung in der Schlussphase der ersten Hälfte zwei Mal hinter sich greifen musste: Nach Sahan-Flanke tauchte Makiadi völlig frei vor ihm auf und schoss etwas glücklich ein (36.), ein Kouemaha-Schuss aus 17 Metern wurde von Reichert entscheidend abgefälscht, so dass er im hohen Bogen über Pirson hinweg zum 0:2-Pausenstand ins Netz flog (44.).


Es geht aufwärts: Kouemaha bejubelt seinen Treffer zum 2:0 beim ersten MSV-Sieg nach sechs erfolglosen Versuchen.
© picture-alliance Der Aufsteiger kam schwungvoller aus der Kabine, doch Torgefahr blieb weiter selten. Bei Schüssen von Kaya war Starke auf dem Posten, fing einmal ganz locker (46.) und faustete ein anderes Mal kompromisslos nach außen weg (61.).

Nach einigen unruhigen Minuten bekam die Neururer-Truppe die Partie schnell wieder in den Griff. Zwar war die Begegnung intensiver, was zu zahlreichen Gelben Karten führte, doch der Gäste-Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr. Die endgültige Entscheidung bereitete Neururer mit seinen Auswechslungen vor. Der MSV-Coach brachte zunächst Ede und kurz darauf Adler, der noch keine 30 Sekunden auf dem Platz stand, als er nach einem weiten Ede-Steilpass völlig frei vor Pirson auftauchte. Unbedrängt traf Adler per Dropkick ins linke untere Eck (74.).

Die Partie war damit gelaufen. Lüttmann hätte für RWO lediglich noch das 1:3 erzielen können, doch Veigneau klärte für den bereits geschlagenen Starke kurz vor der Linie (81.) und sorgte somit dafür, dass es beim klaren 3:0-Derbyerfolg der "Zebras" blieb.

Für RW Oberhausen geht es am Sonntag mit einem Auswärtsspiel in Freiburg weiter. Duisburg hat zeitgleich den 1. FC Kaiserslautern zu Gast.

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Augsburg - Rostock 2 - 0


Torghelle macht alles klar
Der FC Augsburg gewinnt in einer durchschnittlichen Zweitligapartie am Ende verdient mit 2:0 gegen Hansa Rostock. Die Fuggerstädter gingen früh in Führung und spielten danach cleverer und abgezockter. Rostock war zwar bemüht, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Der FCA fuhr damit den dritten Sieg in Serie ein und ist nun seit acht Spielen ungeschlagen. Nach der dritten Niederlage in Folge rutscht Hansa hingegen immer tiefer in die Krise.

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Intensiv: Hansas Lechleiter im Zweikampf mit Hdiouad (re.).
© picture-alliance Augsburgs Trainer Holger Fach musste nach dem 1:0-Erfolg gegen Kaiserslautern auf einer Position wechseln. Mölzl spielte für den erkrankten da Costa. Rostocks Coach Dieter Eilts war ebenfalls genötigt im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen 1860 München einmal zu wechseln. Bülow musste wegen Rückenproblemen passen, er wurde durch Tüting ersetzt.

Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag! Nach nur zwei Minuten zappelte das Leder bereits im Netz. Ein Fehlpass von Bartels resultierte in einer Ecke für den FCA. Eine verunglückte Abwehr von Schindler landete direkt vor den Füßen von Thurk, der trocken und platziert aus 16 Metern zentraler Position ins rechte untere Eck vollendete.

Rostock zeigte sich beeindruckt und agierte nervös. Zahlreiche Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten das Spiel der Hanseaten. Augsburg hingegen zog sich mit der Führung im Rücken zurück. Die Fuggerstädter ließen die Rostocker kommen und setzten über Konter immer wieder Nadelstiche, klare Chancen sprangen dabei aber nicht heraus.

Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste aber besser ins Spiel. Der Bundesliga-Absteiger agierte strukturierter und kam besser in die Zweikämpfe. Auf der anderen Seite verlegten sich die Fach-Schützlinge mehr und mehr aufs Verwalten des eigenen Vorsprungs. Zudem mangelte es hüben wie drüben an Ideen und Spritzigkeit, so dass sich die Zuschauer im Rosenaustadion lange Zeit mit fußballerischer Magerkost zufrieden geben mussten.

Erst in der 36. Minute sorgte Daniel Baier mit einem 20-Meter-Schuss, der rechts vorbei ging, für ein Ausrufezeichen. Auf der Gegenseite scheiterte Tüting bei seinem Zweitligadebüt aus 25 Metern an Augsburgs Schlussmann Neuhaus (42.). Das war's dann aber auch schon wieder an gelungen Offensivaktionen im ersten Durchgang.


Aus den Augen verloren: Hansas Orestes (re.) im Kopfballduell mit Torghelle.
© picture-alliance Hansa-Coach Dieter Eilts reagierte und brachte mit Kocer für Cetkovic einen weiteren Debütanten in der 2. Liga. Kurz darauf leitete dieser sogleich die erste Chance in der zweiten Hälfte ein: Der 20-Jährige flankte zu Lechleiter, der aus acht Metern rechts vorbei schoss (52.). Drei Minuten später hätte ein unpräzises Rückspiel von Sinkala fast zum Ausgleich geführt, doch Augsburgs Schlussmann Neuhaus spielte mit und war vor Kern am Ball.

Die Hanseaten riskierten nun mehr, wodurch sich dem FCA Freiräume zum Kontern boten. Doch Mölzl rutschte der Ball über den Spann (56.), Torghelle scheiterte an Hansa-Tormann Hahnel (57.), und Thurk schoss links vorbei (60.). Rostock war aktiver, die besseren Möglichkeiten hatten aber die Platzherren: Zweimal musste Hahnel sein ganzes Können abrufen, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Zuerst rettete er gegen Baier, der es per Freistoß probiert hatte (67.), nur eine Minute später fischte der 26-jährige Keeper einen Möhrle-Kopfball aus dem linken Eck.

Zehn Minuten vor dem Ende musste er sich dann doch geschlagen geben: Nach einer Ecke von rechts verlängerte Baier per Kopf auf Torghelle, der sich gegen Ozcipka durchsetzte und aus kurzer Distanz einnickte und den 2:0-Endstand besorgte.

Augsburg ist am kommenden Sonntag beim SV Wehen Wiesbaden wieder gefordert, die Rostocker gastieren am Montag beim 1. FC Nürnberg.

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Fürth - Freiburg 1 - 1


Ein Punkt für Fürth in Unterzahl
Das Spitzenspiel des Spieltags endete mit einem Unentschieden, dass sich die Fürther in Unterzahl mit viel Kampf und Leidenschaft verdienten. Nach Takyis Platzverweis setzte die SpVgg auf Konter und hätte durch Joker Kotuljac fast noch den Siegtreffer erzielt.

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Fürths Charles Takyi gegen Eke Uzoma: Ein begnadeter Techniker, der auch austeilen kann und gegen Freiburg Gelb-Rot sah.
© picture-alliance Nach der 1:2-Niederlage im Derby beim 1. FC Nürnberg musste SpVgg-Trainer Benno Möhlmann auf zwei Spieler verzichten. Für die verletzten Biliskov und Ilicevic rückten Mauersberger und Wörle in die erste Elf.

Beim Sportclub stellte Trainer Robin Dutt gegenüber dem 1:1 gegen Koblenz dreimal um. Für Banovic, Türker und Idrissou spielten Krmas, Schuster und Jäger.

Das Spiel begann mit vielen Zweikämpfen und Fehlpässen im Mittelfeld. Die Freiburger Führung fiel entsprechend etwas überraschend, nach einem kapitalen Fehler in der Fürther Defensive. Schröck legte in die Mitte zu Karaslavov, der den Ball nicht stoppen konnte. Abdessadki spritzte dazwischen und bediente Jäger, der frei vor Loboué dem Fürther Keeper keine Chance ließ (20.). In der Folge waren die Breisgauer gefährlicher, scheiterten aber einige Male an Fürths Keeper Loboué und verpassten es, die Führung auszubauen.

Bei den sonst so offensivstarken Fürthern ging spielerisch nach vorne nicht viel zusammen. So resultierte der Ausgleich ebenfalls aus einem individuellen Fehler der Freiburger. Takyi brachte einen Freistoß aus halbrechter Position in die Mitte, wo SC-Keeper Pouplin nicht an die Flanke kam und Karaslavov seinen Fehler ausbügelte (40.).

Beide Mannschaften begannen die zweite Hälfte mit dem selben Personal. Allerdings nicht lange. Nach nicht ganz zehn Minuten foulte Takyi Toprak im Mittelfeld rustikal und sah zurecht Gelb-Rot. In Unterzahl zogen sich die Fürther weiter zurück und lauerten auf Konter. Meist fehlte bei den Tempogegenstößen die Genauigkeit im Abschluss oder beim letzten Pass.

Defensiv standen die Franken aber gut, so dass Freiburg auch in Überzahl nicht viele Chancen herausspielen konnte.

Die beste Gelegenheit zum Siegtreffer hatten dann sogar noch die Gastgeber. Von Burkhardt bedient, scheiterte der Joker Kotuljac an Pouplin, der mit einer Glanztat das Unentschieden rettete (83.).

Greuther Fürth hat am Freitag das nächste Spitzenspiel zu bestreiten. Die SpVgg gastiert in Mainz. Freiburg erwartet am Sonntag Aufsteiger RW Oberhausen.

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...   Erstellt am 02.12.2008 - 05:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Mainz 1 - 4



Unglücksrabe Hillebrand
In einer einseitigen Partie gewannen die Mainzer auch in der Höhe verdient mit 4:1 beim FSV Frankfurt. Der Tabellenführer nutzte seine Torchancen zum richtigen Zeitpunkt effizient und kam so zu einem nie gefährdeten Auswärtserfolg. Bei den Frankfurtern, die wiederum in der Offensive enttäuschten, stimmte zwar die kämpferische Einstellung, spielerische Defizite waren aber nicht zu übersehen, so dass die Mainzer leichtes Spiel hatten.

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Freude: Karhan (li.), Bancé und Borja (2. v. re.) bejubeln die 1:0 Führung.
© picture-alliance Der Frankfurter Coach Tomas Oral stellte seine Elf gegenüber der Nullnummer in Duisburg auf einer Position um. Für Bencik rückte Mokhtari in die Startformation. Auf Mainzer Seite schickte Cheftrainer Jörn Andersen im Vergleich zum 2:2 gegen St. Pauli Borja für Soto von Beginn an auf den Rasen.

Die Zuschauer in der Frankfurter Commerzbank-Arena sahen einen flotten Beginn, in dem Mainz mit der ersten Offensivaktion gleich in Führung ging. Feulner brachte den über links mitgelaufenen Baljak ins Spiel, der butterweich an den Frankfurter Fünf-Meter-Raum flankte. Dort streifte die Kugel die Köpfe von Klitzpera und Bancé, bevor sie vom überraschten Hillebrand ins eigene Netz sprang (3.). Die Frankfurter zeigten sich in der Folgezeit nicht geschockt und hatten durch Mikolajczak, der den Ball aus halblinker Position beim Schussversuch verstolperte, die Möglichkeit zum Ausgleich (6.).

Danach übernahmen die Gäste die Initiative und konnten die Frankfurter vom eigenen Tor fernhalten. Nach einem Fehler von Barletta hatte Karhan die Chance zum zweiten Treffer, Klandt im Frankfurter Gehäuse konnte den Ball aber um den linken Pfosten lenken (14.). Nach dem durchaus ansprechenden Beginn verflachte die Partie nach der Anfangsviertelstunde.

Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken, Mainz versäumte es aus der spielerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. So dauerte es bis zur 35. Minute, ehe sich Klandt wieder auszeichnen konnte. Bancé hatte sich aus 25 Metern ein Herz genommen und den Ball zwar hart, aber auch genau auf den Frankfurter Torhüter geschossen.


Zwar war der Tabellenletzte um den Ausgleichstreffer bemüht, doch konnte die Mainzer Defensive nicht in Verlegenheit gebracht werden. Die Rheinhessen machten bis zum Halbzeitpfiff den spielerisch reiferen Eindruck, die zumeist hohen Bälle in den Frankfurter Strafraum waren aber sichere Beute von Klandt.


Duell im Mittelfeld: Karhan (li.) im Zweikampf mit dem Frankfurter Mikolajczak
© picture-alliance Beide Teams begannen den zweiten Durchgang unverändert und wieder schlugen die Mainzer eiskalt zu. Bancé setzte sich nach einem Luftduell gegen Klitzpera durch, Noll eilte herbei, um zu retten. Sein misslungener Klärungsversuch landete genau bei Baljak, der nur noch einschieben brauchte (47.). Nur drei Minuten später kam es dann noch dicker für den Gastgeber. Barletta spielte völlig unbedrängt genau in die Beine von Hoogland, der noch einige Meter marschierte und sich schließlich mit einem satten Rechtsschuss ins rechte untere Eck bedankte.

Die Partie war nun gelaufen, Mainz verwaltete den sicheren Vorsprung ohne jegliche Mühe. Der Frankfurter Coach Tomas Oral versuchte mit der Hereinnahme von Mehic und Ulm seine Elf noch einmal zu beleben, die Maßnahme verpuffte aber schnell. Stattdessen spielten nur noch die 05er, die zweimal durch Bancé (66., 70.) weiter Möglichkeiten hatten, bevor Feulner mit einem schönen Heber aus 16 Metern das vierte Mainzer Tor markierte (72.). Kurz zuvor verletzte sich Unglücksrabe Hillbrand bei einem Sprintduell mit Bancé am linken Oberschenkel und musste ausgewechselt werden.

Mainz nahm nun merklich das Tempo aus der Partie, so dass die Frankfurter in der 81. und 84. Minute noch zu Chancen kamen, ehe Mokhtari in der 84. Minute von einem Fehler von Bungert profitierte und den 4:1 Endstand markierte.

Für die Frankfurter geht am kommenden Freitag in Ingoltadt weiter, Mainz empfängt zur selben Zeit Greuther Fürth.


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