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...   Erstellt am 26.11.2010 - 23:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bochum - Paderborn 3 - 0


Chong Tese macht den Anfang

Der VfL Bochum zeigte sich im Heimgang gegen den SC Paderborn von Beginn an überlegen, musste aber lange auf eigene Tore warten. Erst im zweiten Durchgang gelangen dem VfL gegen da schon dezimierte Gäste die Treffer, die den Ausgang der Partie besiegeln sollten. Die Gäste enttäuschten über weite Strecken, während Bochum nach zuletzt zwei Pleiten wieder einen "Dreier" einfahren durfte.


Bochums Trainer Friedhelm Funkel reagierte nach dem bitteren 1:4 gegen den FC aus Ingolstadt drastisch, verbannte gleich vier Spieler aus seinem Kader. Aus der Startelf erwischte es mit Mavraj und Federico zwei Akteure, zudem musst Vogt auf die Bank rücken. Neu dabei waren Yahia, Rzatkowski und nach Gelbsperre Dabrowski.

Paderborns Übungsleiter Andre Schubert, zeigte sich hingegen vergleichsweise moderat, tauschte im Vergleich zur derben 0:4-Heimpleite gegen Greuther Fürth notgedrungen. Den rotgesperreten Strohdiek vertrat Palionis in der Innenverteidigung.

Der VfL dominierte die ersten 45 Minuten gegen Paderborn und machte von Beginn an mächtig Druck. Rzatkowski (1.), Chong Tese (3.) und Freier (5.) setzten in der Anfangsphase erste Warnsignale in Richtung von SCP-Keeper Masuch, dessen vor ihm postierten Kollegen so ihre Mühe hatten, die Angriffe der Heimelf abzuwehren.

Bochum blieb am Drücker, Chong Tese - schön vom ehemaligen Paderborner Saglik eingesetzt, ließ seinen Gegenspieler am Strafraumrand auf engstem Raum stehen, zog nach innen und schoss knapp vorbei (17.). Eine einzige Schrecksekunde musste die Funkel-Elf in Durchgang eins überstehen: Brückner verpasste freistehend eine Schussgelegenheit (20.), dann blieb es bei einer einseitigen Angelegenheit. Bochum kombinierte, Bochum rackerte, doch das letzte Quentchen Zielstrebigkeit blieben die VfL-Spieler bis zur Pause schuldig.


Erst gegen Ende des ersten Durchgangs deuteten Saglik, der von Gonther im Strfaraum grenzwertig angegangen wurde (37.), Chong Tese (39.) mit einem wuchtigen Schuss und wieder Sturmkollege Saglik (44.) Torgefahr an. Der große Aufreger blieb dabei den Gästen vorbehalten. Durch ein unglückliches Handspiel sah Strohdiek-Ersatz Palionis in der Nachspielzeit die Ampelkarte (45. +1).

Paderborn startete so nur zu zehnt in die zweite Hälfte, André Schubert reagierte jedoch auf die schwache Vorstellung seiner Elf und tauscht zweimal Personal. Daghfous und Heithölter ersetzten Guie-Mien sowie Manno. Doch die Unterzahl machte sich sofort bitter bemerkbar. Die Gastgeber drückten unentwegt, probierten es geduldig über die Flügel und eine der Flanken fand dann auch den Weg zu Chong Tese, der den Torbann nach einer knappen Stunde Spielzeit brach (58.).

Mit diesem Treffer standen die Zeichen deutlich auf Sieg, wobei gegen enttäuschende Gäste, die kaum einmal für Entlastung sorgen konnten, erst ein später Doppelschlag beruhigte die 9186 Zuschauer im Rewirpower-Stadion endgültig. Der eingewechselte Dedic schob einen Ball präzise neben den Innenpfosten und durfte jubeln (78.), kurz darauf reihte sich das Bochumer Eigengewächs Rzatkowski mit seinem ersten Treffer für seinen Verein in die Torschützenliste ein (80.). Die Schlussphase verlief dann ohne die großen Momente, das Spiel war entschieden und Bochum gelang nach zuletzt zwei Pleiten in Folge ein kleiner Befreiungsschlag.

Weiter geht es für den VfL Bochum am Montagabend um 20.15 Uhr beim Gastspiel bei Union Berlin. Paderborn reist am Freitag nach Osnabrück. Das Spiel gegen den VfL beginnt um 18 Uhr.

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...   Erstellt am 26.11.2010 - 23:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bielefeld - Düsseldorf 0 - 2


Fortunas Erfolgs-Strickmuster: Zoundi auf Bröker

Die Fortuna aus Düsseldorf, die zuvor in sechs von sieben Auswärtspartien den Kürzeren gezogen hatte, feierte im Kellerduell bei Arminia Bielefeld durch einen verdienten 2:0-Erfolg den zweiten Dreier auf fremdem Platz. Die Rheinländer hatten in einer beidseitig munteren Anfangsphase mit dem zweifachen Assistgeber Zoundi und Doppelpacker Bröker die besseren Trümpfe. Anschließend verwalteten die Meier-Schützlinge die Führung gegen zwar engagierte, aber spielerisch völlig einfallslose Ostwestfalen nahezu problemlos und hätten das Ergebnis gegen das Schlusslicht gar noch höher schrauben können.


Arminen-Coach Ewald Lienen wartete im Vergleich zur 0:3-Schlappe in Oberhausen mit drei Änderungen an seiner Startformation auf: Debütant Kasela Mbona, Mustafi sowie Sturmroutinier Neuville verdrängten Quaner, Müller und Berisha auf die Bank. Düsseldorfs Trainer Norbert Meier baute sein Team nach der 0:1-Pleite bei Union Berlin indes zweimal um: Langeneke kehrt nach seiner Gelb-Sperre anstelle von Tiago ins Abwehrzentrum zurück. Bei zugleich offensiverer Grundausrichtung rutscht zudem Angreifer Torghelle für Abräumer Costa in die Startelf.

In einer intensiv geführten Anfangsphase versuchten die Kontrahenten bei leichtem Schneefall zunächst Sicherheit in ihre Aktionen zu bekommen. Nach dieser kurzen Abtastphase entwickelte sich jedoch alsbald eine flotte Partie mit Chancen hüben wie drüben. Fortunen-Keeper Melka klärte aufmerksam vor Mustafi, den Sturmpartner Neuville um ein Haar in Szene gesetzt hätte (7.). Auf der Gegenseite zeichnete sich Bielefelds Schlussmann Eilhoff nach einer tückischen Zoundi-Hereingabe von links in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen den freistehenden Bröker aus (9.). Auch fortan wogte das Spielgeschehen mit beidseitig ansprechenden Offensivansätzen hin und her.

In Front gingen in der 14. Minute die insgesamt etwas zielstrebigeren Gäste aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt: Zoundi entschied auf links das Laufduell mit Appiah energisch für sich und gab flach in die Mitte. Das Leder rutschte leicht abgefälscht zu Bröker, der Eilhoff verlud und etwas ungelenk aus kurzer Distanz das Spielgerät über die Linie drückte. Nach gleichem Strickmuster legte Düsseldorf nur zwei Zeigerumdrehungen später nach: Erneut lieferte Zoundi, diesmal mit einer maßgenauen halbhohen Flanke von links, die Vorarbeit. Bröker war diesmal mit dem Kopf zur Stelle, wuchtete die Kugel in die Maschen und machte so den Fortunen-Doppelschlag perfekt.

Die konsequente Chancenverwertung von Doppelpacker Bröker gab den Meier-Schützlingen Sicherheit, so dass diese sich nun immer leichtfüßiger im Vorwärtsgang präsentierten. Die Arminia hingegen wirkte geschockt und über weite Strecken bei ihren Offensivanstrengungen hilflos. In der 29. Minute zappelte das Leder zwar in den Maschen des Düsseldorfer Gehäuses. Neuville war bei seinem Abschluss jedoch deutlich im Abseits gestanden. In der Folge ließen es die Gäste bis zum Kabinengang ruhiger angehen und verwalteten gegen zwar bemühte, aber weiterhin zu uninspirierte Hausherren mit einer stabilen Defensivleistung die Zwei-Tore-Führung.



Nahezu unmittelbar nach dem Wiederanpfiff hätte der agile Zoundi um ein Haar das Ergebnis auf 3:0 für die Fortuna geschraubt: Der Burkiner zwang Arminen-Keeper Eilhoff mit einem schönen Schlenzer zu einer Glanzparade (46.). In der Folge waren spielerische Höhepunkte oder gar Chancen in der zunehmend ruppiger geführten Partie Mangelware, zumal es der Lienen-Truppe zwar nicht an Kampfgeist, aber doch deutlich an kreativen Impulsen und Durchschlagskraft mangelte.

In der fortan tempoarmen Begegnung verpassten es die Düsseldorfer in Person von Zoundi, und Torghelle, die Führung weiter auszubauen (68. und 72.), ehe sich auch die Ostwestfalen durch einen wuchtigen Kopfball des just eingewechselten Quaners, den Melka reaktionsschnell über den Querbalken lenkte, wieder zu Wort meldeten. Letztlich brannte in der Düsseldorfer Defensive jedoch nichts mehr an, sodass die zuvor fast 350 Minuten torlosen Rheinländer ihren verdienten zweiten Auswärtssieg bejubeln durften.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Wochenende weiter: Die Bielefelder genießen erneut Heimrecht und empfangen am Samstag um 13 Uhr die SpVgg Greuther Fürth. Tags darauf trifft die Fortuna um 13.30 Uhr zuhause auf den Karlsruher SC.

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FSV Frankfurt - Osnabrück 4 - 1


Wunderlich schnürt den Doppelpack

Dank einer starken Leistung besiegte der FSV Frankfurt den VfL Osnabrück im heimischen Volksbank-Stadion mit 4:1. Die Hessen übernahmen von Beginn an das Kommando und sorgten nach N'Diayes frühem Führungstreffer gegen zeitweise überforderte Gäste bereits vor der Pause für die Entscheidung.


Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen musste im Vergleich zum 3:3 gegen die "Löwen" aus München auf Cinaz verzichten, der seine fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Mnari übernahm seinen Platz in der Startelf.

Osnabrücks Übungsleiter Karsten Baumann sah nach dem überraschenden 2:0-Sieg gegen Hertha BSC Berlin keine Veranlassung, seine Startformation zu verändern.

Der FSV übernahm vom Start weg das Kommando, beschäftigte die Osnabrücker in den ersten Minuten in der eigenen Hälfte und ging bereits nach vier Minuten in Führung. Wunderlich schlug eine Ecke von rechts in den Strafraum, wo N'Diaye sich im Kopfballduell gegen Diabang durchsetzte und seinen dritten Saisontreffer markierte. Die Gäste waren in der Folge bemüht, in die Partie zu finden, mussten wenig später aber den nächsten Nackenschlag hinnehmen, als Fillinger von links nach innen zog und den Ball im langen Eck versenkte (9.).

Osnabrücks Trainer Karsten Baumann reagierte auf den frühen Rückstand, nahm neben dem angeschlagenen Diabang auch Heidrich vom Feld und brachte Bencik und Lindemann. Das Spiel seiner Mannschaft wurde dadurch freilich nicht viel besser. Der FSV agierte nun zwar nicht mehr so druckvoll wie noch zu Beginn, die Gästen blieben in der Offensive jedoch zu uninspiriert, so dass Klandt im Frankfurter Tor weitestgehend beschäftigungslos blieb.

Im weiteren Verlauf nahmen die Niedersachsen die Zweikämpfe besser an und waren bemüht, zum Anschlusstreffer zu kommen. Unterstützt wurden sie dabei jedoch von nicht mehr so engagiert zu Werke gehenden Hausherren. Nach einer guten halben Stunde baute Wunderlich den Vorsprung mit seinem Freistoß aus über 30 Metern dennoch auf drei Tore - Berbig machte dabei keine gute Figur (31.). Der VfL steckte zwar nicht auf, vernachlässigte aber die Defensivarbeit und musste kurz vor der Pause erneut durch Wunderlich, der nach einem Doppelpass mit Mölders frei vor Berbig einschob, das 0:4 hinnehmen (41.).

Trotz des komfortablen Vorsprungs ließen die Frankfurter auch nach dem Wechsel nicht locker und spielten weiter nach vorne. Der VfL machte allerdings auch kaum noch Anstalten, das Spiel noch umzubiegen. Darüber hinaus waren die Gäste in der Rückwärtsbewegung zu behäbig, so dass sich den Hessen immer wieder gute Kontergelegenheiten boten. Die Beste vergab Wunderlich, der trotz freier Schussbahn im Strafraum zu hoch zielte (56.).

Eine halbe Stunde vor dem Ende gewann die Partie noch einmal unnötig an Härte, als Nickenig Wunderlich im Mittelfeld mit einem harten Foul von den Beinen holte und von Schiedsrichter Christian Dingert zurecht die Rote Karte gezeigt bekam (63.). Christian Müller ließ sich im Anschluss zu einem Schubser gegen den Übeltäter hinreißen und hatte Glück, dass er nicht gleichermaßen in die Kabine geschickt wurde (63.). Die Aufregung währte allerdings nur kurz, so dass der FSV wieder das Kommando übernehmen konnte.

Nur wenig später hatte Mölders die Riesenchace auf 5:0 zu erhöhen, scheiterte frei vor dem Tor aber am gut reagierenden Berbig (71.). In der Folge spielten die Gastgeber den Sieg sicher nach Hause, mussten kurz vor dem Ende nach Bouhaddouz? Foul an Tyrala im Strafraum durch Lindemanns Strafstoß aber noch einen Gegentreffer hinnehmen (83.).

Weiter gehts für beide Teams bereits am Freitag: Der FSV gastiert um 18 Uhr bei den "Zebras" in Duisburg. Osnabrück empfängt zeitgleich den SC Paderborn an der Bremer Brücke.

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Hertha - Duisburg 0 - 2


Sahan schaltet am schnellsten

Duisburg holte sich mit kluger taktischer Ausrichtung, spielerischem Vermögen und Leidenschaft verdient drei Auswärtszähler im Olympiastadion. Der defensiv kompakte MSV ließ gegen die einfallslose Hertha nur wenig zu und war bei Kontern stets gefährlich.

Berlins Trainer Markus Babbel brachte im Vergleich zur 0:2-Niederlage beim VfL OsnabrückDomovchiyski für Perdedaj.

Duisburgs Trainer Milan Sasic konnte gegenüber dem 2:2-Unentschieden im Montagabendspiel gegen Energie Cottbus wieder auf Bruno Soares zurückgreifen, der Reiche auf die Bank verdrängte.

Hertha war vom Anpfiff weg im Vorwärtsgang. Duisburg stand tief und lauerte mit allen Akteuren in der eigenen Hälfte auf Konter. Die Berliner hatten zwar viel Ballbesitz, bissen sich aber spätestens Mitte der gegnerischen Hälfte fest und strahlten so keine Torgefahr aus.

Ganz anders die "Zebras", die nach Ballgewinn schnell umschalteten und Schwächen in der Rückwärtsbewegung der Hausherren aufdeckten: Maierhofer setzte einen ersten Nadelstich, Trojans Schlenzer sauste in derselben Minute knapp vorbei (7.). Und Veigneau scheiterte nach feinem Pass Trojans halblinks frei vor Sejna am Keeper (12.).

Berliner Einfallslosigkeit setzte sich im weiteren Verlauf fort, zumindest aber stellte sich die Babbel-Elf defensiv besser auf den Gegner ein. Mittelfeldduelle, von Duisburg gegen den ballführenden Spieler giftig geführt, prägten das Bild. Echte Chancen blieben Fehlanzeige, mehr als Ansätze bot die "Alte Dame" in der ersten halben Stunde nicht an (Rukavytsya, 27.).

Das letzte Drittel vor dem Kabinengang begann mit einem tollen Konter der Sasic-Schützlinge, Baljaks Flanke auf Maierhofer war dann aber zu ungenau (31.). Auf der Gegenseite hatte Yelldell zweimal Probleme: Zunächst mit Raffaels direkt aufs Tor gezogenen Eckball, dann nach dem unmittelbar folgenden Eckstoß beim Festhalten des Leders - Hubnik konnte im Getümmel die unverhoffte Möglichkeit nicht nutzen (33.).

Einen der wenigen Aufreger lieferte dann Rukavytsya, der einnetzte, beim Pass von Niemeyer aber nach Ansicht des Schiedsrichtergespanns im Abseits stand - knappe, eher falsche Entscheidung (37.).

Das Personal blieb nach Wiederanpfiff auf beiden Seiten dasselbe. Die "Alte Dame" legte an Tempo zu, hatte mehr Zug zum Tor, ohne dass daraus eine Gelegenheit entsprang. Wie's geht, zeigte der MSV: Nach einem Pass von Maierhofer lupfte Trojan den Ball frei vor Sejna über den Keeper an die Latte. Sahan setzte nach und schoss aus sieben Metern flach ins linke Eck ein (52.).

Klar, dass Hertha versuchte, den Schaden zu reparieren. Es fehlte aber weiterhin die zündende Idee, um den Abwehrverbund der Gäste auszuhebeln. Die bessere Spielanlage hatten die "Zebras", die durch Baljak nach Traumkombination ganz dicht vor dem zweiten Treffer standen (59.).

Babbel stellte nach einer guten Stunde vom 4-1-4-1 auf ein 4-1-3-2 um, brachte für Domovchiyski Djuricin, der neben Lasogga in die Spitze rückte (61.). Der Druck nahm zu, aber über eine optische Überlegenheit aber kamen die Berliner gegen das Abwehrbollwerk der Gäste auch in der Folge nicht hinaus. Mehr als eine Halbchance von Djuricin (72.) gab es nicht zu notieren. Und auch das Schiedsrichtergespann spielte aus Sicht der Hauptstädter nicht mit, der Assistent an der Linie nahm den Gastgebern einen Hochkaräter: Hubnik stand bei seiner Kopfballvorlage auf Ramos nicht im Abseits (76.).

Auf der Gegenseite ließ Maierhofer nach einem Klassekonter und Baljaks Vorlage überhastet die Vorentscheidung liegen (78.). Machte aber nichts, denn kurz vor Schluss machte es ein anderes Duo besser: Der sprintstarke Sahan sicherte die Kugel gegen den langsameren Kobiashvili, Baljak rückte nach und erzielte aus zehn Metern halblinker Position das 0:2 (85.).

Damit zog Duisburg mit Hertha nach Punkten gleich, wegen der besseren Tordifferenz an den Berlinern vorbei und steht nun auf Platz 2.

Am nächsten Spieltag gastiert die Hertha am Sonntag um 13.30 Uhr bei den "Löwen" in München. Duisburg empfängt bereits am Freitag um 18 Uhr den FSV aus Frankfurt.

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Aachen - Augsburg 1 - 3


Joker Bertram beendet alle Diskussionen

Der FC Augsburg setzt seinen Höhenflug auch nach dem Gastspiel bei Alemannia Aachen fort, die Luhukay-Elf setzte sich mit 3:1 gegen lange Zeit gleichwetuige Hausherren durch. Aachen wartet nun seit vier Spielen auf einen Sieg, während die Fuggerstädter den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Unrühmlicher Höhepunkt einer ansonsten fairen Partie war das Ausscheiden des Augsburger Thurk durch eine böse Grätsche des Aacheners Feisthammel.


Aachens Trainer Peter Hyballa stellte nach der 1:2-Niederlage gegen Erzgebirge Aue zweimal um, brachte Gueye und Kratz für Stehle und Arslan.

Augsburgs Coach Jos Luhukay tauschte gegenüber dem 3:1-Sieg gegen den KSC auf drei Positionen Personal. Brinkmann, de Jong und Sankoh traten für den verletzten Traore sowie Hain und de Roeck an.

Die Partie wollte zu Beginn nicht so recht in Fahrt kommen. Beide Mannschaften leisteten sich viele Abspielfehler im Aufbau, so dass kein rechter Spielfluss aufkommen wollte. Die einzige Möglichkeit der Anfangsphase vergab Auer, als er einen Kopfball nach Stieber Vorarbeit von Stieber auf das Tordach setzte (4.). In der Folge spielte sich das Geschehen jedoch wieder hauptsächlich im Mittelfeld ab. Vor allem die Gäste blieben in ihren Offensivbemühungen zu zaghaft und kamen kaum einmal in die Nähe des gegnerischen Strafraums.

Nach gut 20 Minuten tauchte der FCA zum ersten Mal gefährlich vor dem Aachener Gehäuse ab und ging direkt in Führung: Nachdem Hohs gegen Thurk geklärt hatte kam Rafael an den Ball, scheiterte aber an Achenbach, der auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper rettete. Das Leder landete allerdings direkt vor den Füßen von Werner, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (22.).

Die Alemannia war im weiteren Verlauf bemüht, das Spiel an sich zu reißen und vermehrt Druck auf die Gäste-Abwehr auszuüben. Gefährlich wurde allerdings meist nur nach Stieber-Flanken von rechts, doch sowohl Höger (26.) als auch Auer (32.) bekamen keinen Druck hinter den Ball, so dass Jentzsch im Tor der Augsburger nicht wirklich in Bedrängnis kam. Kurz vor der Pause hatte Brinkmann nochmal die Chance auf 2:0 zu erhöhen, zielte im Strafraum aber zu zentral und scheiterte an Hohs (43.).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der FCA aber gleich treffsicher. Werner setzte Rafael schön ein, der dann Herzig tunnelte und Hohs überwand (48.). Die Alemannia reagierte umgehend: Stieber setzte einen Freistoß an den Pfosten (51.), Auer war es dann vorbehalten, den schnellen Anshcluss herzustellen. Gueye und Höger bereiteten über die rechte Außenbahn mustergültig vor, Aachens Goalgetter musste nur noch den Fuß hinhalten (57.).

Es folgte der negative Höhepunkt der Partie. Thurk machte sich auf den Weg in den Aachener Strafraum, kam mit hohem Tempo an und wurde dann von Feisthammel mit einer ebenso üblen wie rüden Grätsche gefällt (62.). Augsburgs Torjäger blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen, konnte dann auch nicht mehr weiterspielen. Oehrl ersetzte ihn in der Offensive (67.).

Die Partie wurde nun hitziger und umkämpfter. Viele kleine Fouls und hart geführte Zweikämpfe prägten das Bild - Aachen investierte viel in das Spiel, suchte verzweifelt den Ausgleich ohne wirklich das Tor von Jentzsch gefährden zu können, da der FCA eine solide und souveräne Abwehrleistung bot, nur wenig zuließ.

Die Gastgeber verstärkten ihre Bemühungen, Arslan (77.) und Tsoumou (84.) verstärkten in der Schlussphase die Offensive, das letzte Worte hatte aber der FCA in Person von Bertram. Der Joker traf von der Strfaraumgrenze aus zum entscheidenden 3:1 für seine Farben und beendete so alle Diskussionen um den Ausgang der Begegnung (86.).

Am kommenden Wochenende geht es für beide Teams weiter: Die Alemannen gastieren am Freitag um 18 Uhr in Oberhausen. Der FCA empfängt am Samstag um 13 Uhr die Mannschaft von Energie Cottbus.

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...   Erstellt am 28.11.2010 - 16:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cottbus - Aue 6 - 0


Hünemeier und Jula lassen "Veilchen" verblühen

Cottbus entschied das einseitige Ost-Derby gegen Aue souverän zu seinen Gunsten. Nach vermeidbarem Rückstand suchte das offensiv harmlose Erzgebirge vergeblich nach einer Antwort. Nach weiteren Nackenschlägen in Form des zweiten Gegentores und einer Ampelkarte kurz vor dem Pausenpfiff war für die "Veilchen" gegen dominante und sich in einen Rausch spielende Lausitzer auch im zweiten Abschnitt kein Kraut gewachsen.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte nach dem 2:2-Remis in Duisburg Reimerink an Stelle des gelbgesperrten Adlung.

Aues Übungsleiter Rico Schmitt stellte im Vergleich zum 2:1-Heimsieg über Alemannia Aachen auf zwei Positionen um: Für Paulus und Glasner rückten Birk und Müller ins Team.

Die Kontrahenten begegneten sich in der Anfangsphase nahezu auf Augenhöhe. Aue suchte den Weg vor des Gegners Tor wie die Gastgeber spielerisch, das technisch bessere Cottbus hatte im Mittelfeld mit den Aufbauspielern Kruska und Roger ganz leichte Vorteile. Der Weg in den Strafraum blieb jedoch auf beiden Seiten aus dem Spiel heraus zunächst versperrt.

Ein Standard sorgte so für die Führung der Lausitzer: Hünemeier schoss einen Freistoß aus 30 Metern an der Mauer vorbei nicht allzu scharf mitten aufs Tor, Männel ließ den Ball passieren. Kapitaler Fehler des ehemaligen Cottbusers (17.)!

Die "Veilchen" blieben auch nach dem Rückstand in der Offensive harmlos, der FCE hatte alles im Griff. Jula prüfte Männel nach Klingbeils Patzer (21.), Treffer Nummer zwei fiel aber wieder nach einer Standardsituation: Ziebig brachte einen Freistoß von der rechten Außenbahn in die Mitte. Hünemeier rauschte heran und köpfte aus dem Lauf heraus vor Lachheb aus acht Metern hoch unter die Latte (24.).

Zwar hatte der Tabellenführer zwischenzeitlich etwas mehr Ballbesitz, Torgefahr entwickelte die Schmitt-Elf jedoch im Verlauf der ersten Halbzeit nie. Anders Energie: Petersen jagte das Leder nach Kruskas Freistoß per Drop-kick aus 16 Metern fulminant über den Balken, ehe Jula bei der besten Möglichkeit aus dem Spiel heraus aus ähnlicher Distanz knapp danebenschoss (38.).

Sekunden vor dem Pausenpfiff folgte der nächste Nackenschlag für die Gäste: Klingbeil kam gegen Reimerink auf der Außenbahn zu spät und fällte den Flügelflitzer. Bereits gelbverwarnt sah der Kapitän folgerichtig die Ampelkarte (45.).


Mit Stürmer Glasner für Verteidiger Le Beau stärkte Schmitt bei Wiederanpfiff trotz Unterzahl die Offensive. Fast mit Erfolg, denn Glasner hatte bei der ersten Chance von Aue, das nun zeitweise mehr investierte, mit einem Pfostenschuss Pech (51.).

Danach aber riss Energie das Zepter wieder an sich: Reimerink vergab überhastet freistehend aus acht Metern (52.), Petersen scheiterte an Männel (56.), ehe Cottbus aufs Neue seine Standardstärke bewies: Kruska spielte den Ball bei einem Freistoß von links flach in den Strafraum, wo Julas erster Versuch von Hensel per Kopf abgeblockt wurde. Der Rumäne setzte nach und traf aus 13 Metern flach ins rechte Eck - 3:0, Saisontor Nummer fünf (57.).

Der FCE spielte sich nun in einem Rausch und legte in schöner Regelmäßigkeit nach: Kruska passte im Mittelfeld quer auf Jula, der aus 25 Metern Maß nahm und per Linksschuss hoch ins linke Eck einnetzte (71.).

Energie gelang nun fast alles, Wollitz' Einwechslung des Ex-Auers Kurth war mit der ersten Ballberührung des Routiniers sogleich von Erfolg gekrönt: Bittroff flankte von rechts, am zweiten Pfosten hatte sich Kurth freigeschlichen und traf mit links ins rechte Eck (73.).

Der Mann des Tages krönte schließlich seine überragende Vorstellung mit seinem dritten Tor: Hünemeier nickte nach Ziebigs Eckball freistehend aus vier Metern ins linke Eck ein, machte das halbe Dutzend voll und setzte damit gleichzeitig den Schlusspunkt (78.).

Cottbus hat sich damit an das Führungstrio herangepirscht, Erzgebirge bleibt trotz der Schlappe Spitzenreiter.

Weiter geht es für den FC Energie am Samstag um 13 Uhr in Augsburg. Aue empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr Ingolstadt zum Aufsteigerduell.

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Karlsruhe - Oberhausen 4 - 0




Rapolder bringt den Erfolg zurück nach Karlsruhe

Der Karlsruher SC hat durch ein 4:0 im Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen seine Negativserie von zuletzt neun sieglosen Spielen beendet und seinem neuen Übungsleiter Uwe Rapolder damit einen gelungenen Einstand beschert. Die Badener agierten dabei von Beginn an sehr engagiert und gingen bereits in der zweiten Minute in Führung. Oberhausen musste nach Landers? Platzverweis 75 Minuten in Unterzahl bestreiten und kassierte bereits die fünfte Auswärtsniederlage in Serie.


Karlsruhes neuer Trainer Uwe Rapolder musste im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Augsburg auf Matthias Langkamp verzichten, der eine Gelb-Rot-Sperre absaß. Für ihn begann Müller im Abwehrzentrum. Darüber hinaus standen Engelhardt, Staffeldt, Aduobe und Chrisantus für Schröder, Rupp, Mutzel und Zoller in der Startelf.

RWO-Coach Hans-Günter Bruns hatte nach dem 3:0-Erfolg über Bielefeld ebenfalls einen Ausfall zu kompensieren. Der am Knie verletzte Schmidtgal wurde von Schlieter ersetzt.

Der Trainerwechsel beim KSC schien gleich in der Anfangsphase Früchte zu tragen. Die Gastgeber spielten vom Start weg nach vorne und durften bereits nach zwei Minuten jubeln: Chrisantus lief die Linie entlang und spielte von links zurück an die Strafraumgrenze, wo sich Staffeldt gegen Embers durchsetzte und frei vor dem Tor eiskalt zu Führung vollendete. In der Folge waren die Badener weiter um Wiedergutmachung bemüht und versuchten immer wieder schnell und zielstrebig nach vorne zu spielen. Allerdings leisteten sie sich dabei einige Ungenauigkeiten, so dass sie zunächst keine weiteren Chancen für sich verbuchen konnten.

Die Gäste aus Oberhausen versuchten dagegenzuhalten, kamen aber kaum einmal gefährlich vor den Kasten von Robles. Nach einem Freistoß von Kaya aus dem linken Halbfeld bot sich Luz dennoch die Gelegenheit zum Ausgleich, der Stürmer bekam allerdings keinen Druck hinter den Ball und köpfte über den Querbalken (13.).

Nur wenig später musste RWO den nächsten Rückschlag verkraften, als der durchgebrochene Krebs nach einem Zweikampf mit Landers zu Boden ging und Schiedsrichter Robert Kempter den Oberhausener Abwehrmann wegen Notbremse des Feldes verwies (15.).

Nach dem Platzverweis hatten die Kleeblätter Probleme, strukturiert nach vorne zu spielen, so dass Robles im Karlsruher Tor weitestgehend beschäftigungslos blieb. Die Rapolder-Elf gestaltete das Geschehen weiter überlegen, brauchte aber eine Weile, bis sie sich weitere Chancen herausspielen konnte. Gegen Ende des ersten Durchgangs agierten die Badener wieder zielstrebiger und wurden prompt gefährlicher. Iashvili und Chrisantus hätten binnen einer Minute auf 2:0 erhöhen können, konnten ihre Möglichkeiten aber nicht nutzen (33.). Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber noch einmal Glück, dass Lamidi im Anschluss an einen Konter an Robles scheiterte (39.).


Der Beginn des zweiten Durchgangs war ein Abziehbild der ersten Halbzeit. Erneut waren zwei Minuten gespielt, als Iashvili mit einem starken Ball in die Spitze Chrisantus auf die Reise schickte. Der Stürmer umkurvte Pirson und markierte das 2:0 (47.). RWO musste den neuerlichen Schock erst einmal verarbeiten und fand sich fortan zumeist in der Defensive wieder.

Vom zweiten Treffer beflügelt, schnürten die Badener den Gast zunächst in der eigenen Hälfte ein, schalteten mit zunehmender Spieldauer aber einen Gang zurück und spielten fortan nicht mehr ganz so druckvoll nach vorne. Dennoch blieben die Karlsruher trotz sich nun häufender Abspielfehler dominant und durften sich in 65. Minute über ihr drittes Erfolgserlebnis freuen: Iashvili war nach schönem Pass von Krebs noch an Pirson gescheitert, flankte von links aber auf die die Gegenseite, wo Zimmermann das Leder unbedrängt mit einer überlegten Direktabnahme im kurzen Eck unterbrachte.

Damit war die Partie endgültig entschieden. Gleichwohl hatten die KSC-Fans ein weiteres Mal Grund zu jubeln, als Porcello nach langer Verletzungspause sein Comeback für die Badener gab (73.), ehe Rupp mit seinem zweiten Saisontreffer für den Schlusspunkt sorgte (90.).

Für Karlsruhe geht es in Liga zwei am Sonntag um 13.30 Uhr bei Fortuna Düsseldorf weiter. Oberhausen empfängt am Freitag um 18 Uhr die Alemannia aus Aachen.

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Ingolstadt - Union 1 - 0


Leitl belohnt Ingolstädter Bemühungen

In einer kampfbetonten Partie ohne spielerische Glanzpunkte hat sich der FC Ingolstadt durch einen späten Treffer gegen eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Union Berlin einen Dreier erspielt. Leitl erzielte das goldene Tor für die Schanzer, die damit den Abstand zum rettenden Platz 15 auf vier Zähler verringern. Bei den Berlinern, für die Benyamina zwei Mal am Aluminium scheiterte, merkte man das Fehlen von Kapitän Mattuschka besonders an den mangelnden Ideen im Spielaufbau.


Während Ingolstadts Trainer Benno Möhlmann nach dem 4:1-Auswärtssieg beim VfL Bochum keinen Grund für Veränderungen sah, plagten seinen Gegenüber, Uwe Neuhaus, nach dem 1:0-Heimsieg gegen Düsseldorf große Personalsorgen. Nach Björn Brunnemann (Muskelfaserriss), Santi Kolk (Einblutung Wade), Dominic Peitz (5. Gelbe) und Ahmed Madouni (Innenbandanriss) musste sich unter der Woche auch Kapitän Mattuschka mit einer Entzündung im Bein krank melden. Entsprechend starteten Göhlert, Rauw und Polenz für Madouni, Peitz und Mattuschka.

Bei eisigen Temperaturen benötigten beide Teams im Audi-Sportpark einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Die erste Möglichkeit der Partie gehörte den Gästen. Nach einem Polenz-Freistoß köpfte Mosquera den Ball knapp neben das Tor. Im Laufe der ersten Hälfte übernahmen die Ingolstädter immer mehr das Kommando. So war nach 20 Minuten Berlins Keeper Höttecke erstmals gefragt: Der Torhüter pflückte eine Flanke von Leitl aus der Luft. Und auch neun Minuten später behielt der Berliner in diesem Duell die Oberhand. Leitls Schuss nach einem langen Zuspiel klärte Höttecke, und den Abpraller setzte der Ingolstädter lediglich aufs Tor.

Die Schanzer erhöhten in der Folge das Tempo und kamen nach 31 Minuten erneut gefährlich vor den Union-Kasten. Karl zog aus der Distanz ab, verpasste das Ziel aber um Zentimeter. In der 36. Minute zeigte der ansonsten sicher agierende Torhüter der "Eisernen" eine Schwäche. Er unterschätzte einen Schuss von Fink, der aber vom Innenpfosten ins Spielfeld zurückprallte. Bei einem Schuss von Hartmann (42.) war Höttecke dann wieder obenauf und lenkte das Leder mit einem glänzenden Reflex an den Pfosten.


Zwar versuchte Uwe Neuhaus nach dem Seitenwechsel, mit der Hereinnahme von Sahin für Ede das Spiel seiner Elf zu beleben, doch auch der Beginn des zweiten Durchgangs gehörte den Hausherren. Bambara verpasste bei seinem Schuss im Fall das Tor (50.), und Hartmann wurde nach Zuspiel von Leitl Minuten später entscheidend von Stuff am Torschuss gehindert.

Lediglich Benyamina sorgte bei den Gästen für Gefahr, scheiterte aber zwei Mal am Aluminium: In der 55. Minute köpfte er den Ball nach einer Ecke an die Latte und nach 74 Minuten traf sein Fernschuss lediglich den linken Pfosten. Ingolstadt dominierte die Gäste auch im zweiten Durchgang, kam aber über weite Strecken nicht mehr zu zwingenden Chancen. Erst in der Schluss-Viertelstunde prüfte Leitl Höttecke noch einmal mit einem Distanzschuss (77.). Drei Minuten vor dem Schlusspfiff belohnten sich die Schanzer dann doch noch für ihr intensives Spiel: Leitl zirkelte einen Freistoß von der linken Seite über alle Spieler hinweg ins rechte Eck und sorgte damit für den 1:0-Erfolg der Gastgeber. Die Berliner monierten zwar, es wäre ein indirekter Freistoß gewesen. Mosqueras hohes Bein gegen Fink war abgepfiffen worden. Doch der Treffer zählte, Schiedsrichter Willenborg aus Osnabrück hatte keinen indirekten Freistoß angezeigt.

In Liga zwei geht es für den FCI am Sonntag um 13.30 Uhr weiter, wenn die Elf von Benno Möhlmann beim Spitzenreiter aus Aue vorspielt.

Union Berlin empfängt am Montag um 20.15 Uhr den VfL Bochum.

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...   Erstellt am 29.11.2010 - 22:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - 1860 1 - 0


Onuegbus Treffer reicht Greuther Fürth zum Sieg

Die SpVgg Greuther Fürth bezwang den TSV 1860 München im bayerisch-fränkischen Derby mit 1:0 und beendete die Löwen-Serie von zuletzt zehn Spielen ohne Niederlage. Die Büskens-Elf brauchte bei winterlichen Verhältnissen ein wenig, um auf Betriebstemperatur zu kommen, drängte die Gäste dank einer kämpferisch ansprechenden Leistung mit zunehmender Spieldauer jedoch immer mehr in die eigene Hälfte und ging nach Onuegbus Treffer als verdienter Sieger vom Platz.


Fürths Trainer Mike Büskens ließ nach dem 4:0-Auswärtserfolg beim SC Paderborn den kranken Schröck erst einmal auf der Bank. Für ihn stand Pekovic nach abgelaufener Gelbsperre in der Startelf.

Löwen-Coach Reiner Maurer wartete im Vergleich zum 3:3-Remis gegen Frankfurt ebenfalls mit einer Veränderung auf: Leitner ersetzte Halfar.

Beide Teams taten sich in der Anfangsphase auf dem noch leicht mit Schnee bedeckten Geläuf schwer, Struktur in ihr Angriffsspiel zu bringen. Dennoch konnten sich die Gäste aus München zu Beginn ein leichtes Übergewicht erspielen, allerdings ohne das Tor der Franken wirklich in Gefahr zu bringen. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Kleeblätter besser in die Partie und wirkten fortan präsenter.

Auf Grund der schwierigen Platzverhältnisse mussten sich die Fans in der Trolli-Arena dennoch bis zur 18. Minute gedulden, ehe Onuegbu die erste gute Möglichkeit für die Gastgeber hatte. Der Stürmer setzte sich im Strafraum schön durch, wurde aber von Bülow geblockt. Müller versuchte im Nachschuss einzuschieben, kam gegen Kiraly, der den Ball unter sich begrub, allerdings einen Schritt zu spät.

Auch in der Folge blieb das Niveau überschaubar. Die Akteure waren zwar bemüht, doch vor allem den Löwen wollte im Offensivspiel kaum etwas gelingen. Die SpVgg war nun das aktivere Team und wurde nach einer knappen halben Stunde für ihr Engagement belohnt. Onuegbu tach Haas' Kopfballverlängerung allein vor Kiraly auf und ließ dem Löwen-Keeper mit seinem Schuss keine Chance (28.).

Kurz nach der Führung hätte Müller nach einer flachen Onuegbu-Hereingabe von rechts beinahe auf 2:0 erhöht, traf aber nur den Pfosten (33.). Den Sechzigern wollte im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs im Spiel nach vorne kaum mehr etwas gelingen, so dass die Franken, die nun die Mehrzahl der Zweikämpfe im Mittelfeld für sich entscheiden konnten, die Partie bis zum Pausenpfiff sicher im Griff hatten.


Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts war Greuther Fürth das deutlich engagiertere Team und setzte die Münchner Defensive ein ums andere Mal unter Druck. Müller hatte binnen zwei Minuten gleich zweimal die Riesenchance alles klar zu machen - zunächst stand jedoch der Pfosten im Weg (52.), ehe der Mittelfeldmann frei vor dem Tor im Abschluss zu überhastet agierte und vergab (54.).

Den Löwen, bei denen Trainer Reiner Maurer zur Pause mit Rakic einen zweiten Stürmer gebracht hatte, gelang es, trotz nun besserer Platzverhältnisse, kaum einmal, einen strukturierten Angriff vorzutragen, so dass die Fürther Abwehr kaum gefordert war.

In der Folgezeit zogen sich die Gastgeber weiter zurück und überließen der Maurer-Elf das Mittelfeld. Die wusste mit den sich nun bietenden Räumen zunächst nichts anzufangen und spielte nur selten zielstrebig nach vorne. Zwar versuchten die Löwen gegen Ende noch einmal den Druck zu erhöhen, kamen aber nicht mehr zum ersehnten Erfolgserlebnis.

Am 15. Spieltag der Zweiten Bundesliga steht für Greuther Fürth am Samstag um 13 Uhr das Auswärtsspiel bei der Bielefelder Arminia auf dem Programm. München empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr Hertha BSC Berlin.

kicker.de





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