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...   Erstellt am 21.11.2008 - 20:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Duisburg - Frankfurt 0 - 0

Nullnummer bei Neururer-Debüt
In einer über weite Strecken niveauarmen Partie trennten sich der MSV Duisburg und der FSV Frankfurt torlos und teilten sich die Punkte. Die "Zebras" vermochten es über die gesamte Spielzeit nicht, solide, aber ungefährliche Frankfurter zu überwinden. Für den FSV war es das dritte Auswärtsunentschieden in Serie, der MSV wartet nun bereits seit sechs Spielen auf ein Erfolgserlebnis.


Typische Szene aus der ersten Halbzeit: Schlicke, Shapourzadeh und Veigneau hatten wenig Raum für große Ideen.
© picture-alliance Peter Neururer heißt der neue Trainer des MSV Duisburg. Und der änderte sogleich die Elf, die noch unter Interims-Coach Heiko Scholz mit 3:4 in Fürth unterlag, auf zwei Positionen. Starke kehrte für Herzog ins Tor zurück, zudem lief Tararache für Heller auf. Auch beim FSV gab es zwei Wechsel zu vermelden. Coach Tomas Oral vertaute im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Freiburg auf El Haj Ali und Mikolajcak anstelle von mehic und Spilacek.

Bei äußerst widrigen Bedingungen - es regnete beinahe ohne Unterlass an der Wedau - startete der MSV unter dem neuen Chefcoach gut in die Partie. Grlic hatte früh eine erste Schusschance (6.), scheiterte aber aus der Distanz an Klandt. Der Tabellenletzte aus Hessen agierte zu Beginn sehr vorsichtig, konzentrierte sich auf die Defensive und sucht im Angriffsspiel sein Glück mit langen Bällen.

Das war, auch gegen sichtlich nervös agierende Duisburger, schlicht zu wenig, um für Tirgefahr zu sorgen. Akzente setzten weiterhin nur die "Zebras". Sahan verpasste aber nach einer knappen Viertelstunde Spielzeit eine weitere gute Möglichkeiten, zog einen Schlenzer knapp am Aluminium vorbei. Es sollte die beste Chance für die neururer-Schützlinge im ersten Durchgang bleiben.


Denn Frankfurt hatte sich nun besser auf den Gastgeber eingestellt, fand besser in die Zweikämpfe und verlagerte das Geschehen in glanzlosen ersten 45 Minuten weithin in das Mittelfeld. Duisburg mühte sich zwar in der Folge, kam aber nur allzu selten am Defensivblock der Gäste vorbei. Die Oral-Elf hatte ihre stärkste Szene noch bei einer Aktion von Shapourzadeh (32.), dann ging es ohne Tore in die Kabinen.

Mit etwas mehr Elan, aber weiterhin ohne spielerische Höhepunkte gingen die Akteure die zweite Hälfte an. Ein Freistoß für den MSV weckte die Zuschauer erstmals aus ihrer Lethargie. Standardspezialist Grlic schoss zwar nur in die Mauer, aber Makiadi setzte den Nachschuss dann aus der Distanz an den Querbalken. Das Aluminium hielt den FSV im Spiel! (53.).

Die Fehlerquote auf beiden Seiten blieb jedoch enorm hoch, das Niveau der Partie weiterhin niedrig. Peter Neururer versuchte, mit der Hereinnahme von Tiffert für Branco (61.) sein Team neu zu beflügeln, aber auch diese Maßnahme griff nicht.

Die Zeit verstrich, Maicon kam bei den "Zebras" für den bemühten Sahan (72.), doch in der Defensive solide aufgestellte Hessen ließen gegen weiterhin mit zu wenig Tempo und Ideen agierende Hausherren wenig anbrennen. Zu eigenen Angriffen reichte es für die Oral-Elf in dieser Phase nicht.


Unglücklicher Einstand: MSV-Coach Peter Neururer.
© picture-alliance An diesem Bild änderte sich auch in einer behäbigen Schlussphase nichts. Zwar spielte der MSV nun mit gleich drei Spitzen, die jedoch kaum Gefahr versprühten. Frankfurt überstand die letzten Minuten mühelos und feierte das dritte Auswärts-Remis in Folge. Die Premiere von Peter Neururer bei den Meiderichern fiel hingegen äußerst unglücklich aus.

Duisburg tritt nun am Sonntag zum Revierduell in Oberhausen an. Frankfurt muss am Montag ran und empfängt in Hessen zum Lokalderby den FSV aus Mainz.

kicker.de


[Dieser Beitrag wurde am 29.11.2008 - 13:11 von Maiden aktualisiert]





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...   Erstellt am 21.11.2008 - 20:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ahlen - Ingolstadt 3 - 0

Ahlen gewinnt Aufsteigerduell
Das Duell der Aufsteiger benötigte auf schwierigem Geläuf einige Anlaufzeit, bis es richtig losging. Ahlen ubernahm das Kommando, verpasste es jedoch vor dem Seitenwechsel, den Treffer zu erzielen. Durch zwei schnelle Treffer nach dem Seitenwechsel war die Partie dann frühzeitig entschieden, bevor Toborg kurz vor dem Abpfiff noch nachlegte. Der FCI bot erneut besonders in der Offensive eine insgesamt viel zu harmlose Leistung.

Ahlens Trainer Christian Wück sah nach dem 2:2-Remis in St. Pauli zwei Gründe zur Veränderung. Im Sturm musste Chitsulo und Miletic (Kreuzband) verletzt auf der Bank Platz nehmen. Für ihn durfte Wiemann und Reus von Beginn an spielen. Auf der gegnerischen Seite drehte sich das Personalkarussell im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen Nürnberg gegen Nürnberg gewaltig. Coach Torsten Fink stellte gleich dreimal um. Keidel (Gelbsperre), Rama und Lemos mussten diesmal zuschauen. Das Vertrauen bekamen Fink, Leitl und Lokvenc geschenkt.

Aufgrund starker Regenfälle im Vorlauf der Partie hatten beide Mannschaften von Anfang an große Probleme, einen festen Stand zu finden. Zu viele Pässe fanden in den ersten Minuten beim Spielaufbau nicht ihr Ziel. Ahlen war zwar optisch das aktivere Team und hatte mehr Ballbesitz. Jedoch stellte die Ingolstädter Defensive die Räume schnell und geordnet zu. Auf der anderen Seite boten die Kicker von der Donau in der Offensive einen dürftigen Beginn. Zu wenig Bewegung führte zu vielen Ballverlusten. Bis zur 20. Spielminute gab es bis auf Freistöße von Ahlens Heithölter und von Ingolstadts Leitl keine nennenswerten Torchancen.


Danach ließen die Münsterländer einmal aufblitzen, was sie offensiv leisten können. Nach einem erneuten Ballverlust des FCI in der Vorwärtsbewegung konnte Maul von links flanken. Seine scharfe Hereingabe fand am langen Pfosten Großkreutz, der überlegt mit dem Kopf zurücklegte zu Gibson. Der neue Mann zog sofort ab und verfehlte nur knapp (26.). Aber auch die Gäste kamen gefährlich vor den Kasten von Schlussmann Lenz, wenn es einmal schnell ging. Jedoch fand die Kopfballablage von Lokvenc im Rückraum keinen Abnehmer. Doch meistens vergaben die Spieler von Trainer Fink gute Konterchancen bereits im Ansatz, weil sie zu lange zögerten und zu ungenau agierten.

Rot-Weiss nutzte solche Situationen zwar besser, aber auch noch nicht konsequent genug. Reus bekam das Leder an der Mittelline, zog in Richtung Strafraum und legte dann quer. Sein Zuspiel fand Gibson, der sofort abzog, jedoch in Keeper Lutz seinen Meister fand (39). Kurz darauf vergab Großkreutz sehenswert mit dem Außenrist aus der Distanz (43.). Und so rettete sich der FC Ingolstadt 04 in die Halbzeit.

Nach knapp zehn Minuten Anlaufphase im zweiten Durchgang kamen auch die Gäste aus Ingolstadt besser in die Partie. Die Wück-Elf bot dem FCI zu viel Platz an, jedoch scheiterten sowohl Jungwirth (53.) und Lokvenc (56.) an der eigenen Unkonzentriertheit. Übereiltes Handeln bescherte den Hausherren die Führung: Schwarz passte unter Druck gesetzt von Reus, Toborg in den Lauf. Der Torjäger ließ Wenczel ins Leere laufen und schob mit rechts eiskalt ins linke untere Eck (59.).

Und RWA legte sofort nach: Heithölter legte sich das Leder in halblinker Position gut 20 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse zurecht. Sein angeschnittener aber keinesfalls wuchtiger Schuss segelte sowohl über die Mauer als auch über Schlussmann Lutz, der dabei keine gute Figur ablieferte (65.). Ahlen wollte nachsetzten und mit einem dritten Treffer den Sack endgültig zumachen. Das 3:0 durch Reus wurde jedoch vom Unparteiischen Frank aufgrund eines Schubsers von Maul zuvor nicht anerkannt. Erst zehn Minuten vor dem Ende der Begegnung stellte man seine Offensivbemühungen ein und wollte den verdienten Erfolg verwalten. Ingolstadt kam zwar noch einmal, jedoch mussten sie noch den dritten Treffer erneut durch Toborg hinnehmen (88.).

Für Ahlen geht es bereits am kommenden Freitag mit dem Gastspiel in Koblenz weiter. Auch Ingolstadt muss am Sonntag bei St. Pauli antreten.

kicker.de





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...   Erstellt am 21.11.2008 - 20:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Osnabrück 3 - 1

Auer trifft genau in den Winkel
In einem temporeichen Spiel wurde Osnabrück in Aachen nicht für einen engagierten Auftritt belohnt und musste eine unglückliche Niederlage einstecken. Der VfL war im ersten Abschnitt die bessere Elf, wusste aber sein Chancenplus nicht in die Führung umzumünzen. Die Alemannia ging kurz nach dem Wechsel in Führung, doch die Niedersachsen schlugen alsbald zurück und waren dem verdienten Remis nahe, ehe Auers Knaller das Spiel doch noch entschied.


Zwei Torschützen im Duell: Osnabrücks Cichon gegen Auer (Aachen).
© picture-alliance Aachens Coach Jürgen Seeberger setzte bis auf eine Position aud die Startelf, die 1:1 in Oberhausen gespielt hatte: Lediglich Lasnik kam für Holtby neu ins Team.

Bei Osnabrück, zuletzt ebenfalls mit einem 1:1 gegen Wehen Wiesbaden, veränderte Coach Pele Wollitz seine Startformation auf zwei Positionen: Surmann und Braun rückten für Fuchs und Sykora in die Anfangsformation.

Bei nasskalten Temperaturen begann die Partie äußerst kurzweilig. Beide Teams agierten zunächst mit offenem Visier: Aachens Milchraum war auf der linken Seite gleich sehr aktiv, flankte aber zweimal nicht genau genug. Auf der Gegenseite schoss Reichenberger in aussichtsreicher Position Achenbach an und Surmann den Abpraller links vorbei (5.). Beim direkten Gegenzug wiederum verzog Lasnik frei vor dem Tor aus 20 Metern (6.).

Das Spiel des VfL war sehr gut strukturiert, der Ball lief prima durch die Reihen der Gäste, die Aachen nicht zur Entfaltung kommen ließen und nach einer guten Viertelstunde nach guten Möglichkeiten von Braun (12., 16.) ein klares Chancenplus verzeichneten.

Im Stile einer Heimelf agierte die Wollitz-Elf weiterhin sehr selbstbewusst, und so gehörte auch die nächste Gelegenheit den Gästen: De Wit donnerte den Ball aus elf Metern nach toller Vorarbeit von Omodiagbe an den Querbalken (26.).

Aachen kam weiterhin nicht zur Geltung. Oft schon im Aufbau, spätestens aber Mitte der gegnerischen Hälfte war der Ball wieder weg, weil die Niedersachsen lauffreudig und zweikampfstark Fehlpässe der Seeberger-Elf provozierten. Nur der Zufall bescherte Auer eine Schusschance (30.). Nach einer Ecke der Hausherren hatte VfL-Keeper Wessels freilich das Glück des Tüchtigen, als Stehles Geschoss abgefälscht von de Wit auf die Latte tropfte (37.).


Mit Müller für Lagerblom begann Aachen die zweite Halbzeit. Acht Minuten passierte gar nichts, ehe ein Standard die schmeichelhafte Führung der Platzherren einleitete: Nach Lasniks Eckball wischte der Ball Omodiagbe über den blanken Scheitel. Fiel stand am zweiten Pfosten frei und köpfte ins lange Eck ein.

Osnabrück zeigte Reaktion, intensivierte seine Offensivbemühungen. Glück für Aachen, dass die Pfeife des Referees nach Lehmanns Einsatz gegen Surmann im Strafraum stumm blieb (55.). Nicht so drei Minuten später: Reichenberger spitzelte den Ball am herausstürzenden Stuckmann vorbei, der den Angreifer zu Fall brachte. Klare Sache - Elfmeter! Cichon verwandelte sicher (59.).

Der Abwehrchef sah wenig später seine fünfte Gelbe Karte und musste dann angeschlagen vom Feld - Engel kam (65.). Auf Seiten der Alemannia war kurz vorher Daun für Nemeth gekommen und sollte dem Angriff neuen Schwung verleihen.

Das Spiel wogte hin und her. Temporeich suchten beide Teams die Siegchance, die sich auch beiden Mannschaften bot: Stehle köpfte knapp drüber (71.), auf der Gegenseite scheiterte VfL-Angreifer Braun frei vor Stuckmann am Keeper (78.).

Die Schlussphase brach an - Holtby kam für Lasnik (82.). Und als sich alle schon auf ein Remis eingerichtet hatten, schlug die Seeberger-Elf doch noch zu: Holtby passte vor dem Strafraum quer auf Auer. Der Angreifer lief noch zwei Schritte und traf dann aus 18 Metern genau in den rechten Winkel (88.).

Osnabrück warf noch einmal alles nach vorne, auch Keeper Wessels tauchte am gegenerischen Strafaum auf und konnte so Lehmanns 3:1 nach langem Abschlag von Stuckmann nicht verhindern (90.+3).

Auf Aachen wartet am kommenden Freitag das schwere Gastspiel in Kaiserslautern, während Osnabrück Besuch aus Nürnberg erhält.

kciker.de





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...   Erstellt am 23.11.2008 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wehen - Oberhausen 0 - 0



RWO erkämpft sich einen Punkt
Der SV Wehen Wiesbaden und Rot-Weiß Oberhausen trennen sich in einer intensiven Partie torlos. Wehen Wiesbaden war dabei über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, nutze seine Chancen aber nicht. Oberhausen hielt vor allem mit Leidenschaft und Kampfeswillen dagegen. Trotz zahlreicher Rückschläge erkämpfte sich RWO letztlich einen Auswärtspunkt.


Intensiv: Oberhausens Stoppelkamp im Laufduell mit Amstätter (re.).
© picture-alliance Wehen Wiesbadens Trainer Christian Hock brachte im Vergleich zum 1:1 in Osnabrück zwei neue Akteure: Glibo und Diakité spielten anstelle von Simac (Grippe) und Orahovac, der verletzungsbedingt passen musste. Auf der anderen Seite setzte Oberhausens Coach Jürgen Luginger auf Kontinuität. Er ließ die gleiche Elf auflaufen, die gegen Aachen 1:1-Unentschieden gespielt hat.

Die Anfangsphase fiel ganz klar der Heimmannschaft zu. Wehen Wiesbaden ging hohes Tempo, war aggressiv in den Zweikämpfen und zwang Oberhausen damit in die eigene Hälfte. Nur die Chancenverwertung ließ zu Wünschen übrig: Bereits nach zwei Minuten konnte Panandetiguiri den Ball nicht kontrolliert aufs Tor bringen, etwas später schoss König aus erstklassiger Position drüber (11.), und Glibo zog gegen RWO-Keeper Semmler den Kürzeren (14.).


In der 18. Minute wären die Wehen Wiesbadener dafür fast bestraft worden: Kaya führte einen Freistoß aus dem Mittelfeld schnell aus. Der Ball wurde von Schlieter per Kopf auf Terranova weiter geleitet. Dieser setzte sich schön im Sechzehner durch und passte zurück zum 27-jährigen Verteidiger, der jedoch aus sechs Metern an der klasse Reaktion von SVWW-Keeper Walke scheiterte.

Oberhausen fand nun besser in die Partie und gestaltete das Match offener. Doch hüben wie drüben verstrickten sich die Akteure in zahlreiche Zweikämpfe, so dass klare Einschussgelegenheiten erst einmal ausblieben.

Gegen Ende des ersten Durchgangs nahm die Partie wieder Fahrt auf. Zuerst blieb Terranova gegen Wehen Wiesbadens Keeper Walke nur zweiter Sieger (39.), im Gegenzug hatte Diakité die bis dato beste Chance des Spiels: Siegert flankte punktgenau auf den Nationalspieler Malis, der dann aber völlig frei stehend aus vier Metern vom linken Fünfer Eck aus rechts vorbei köpfte (40.). Folglich ging es torlos in die Pause.


Beharrlich: Nakas (li.) ist einen Tick schneller am Ball als Oberhausens Stoppelkamp.
© picture-alliance Im zweiten Durchgang ging es ohne personelle Wechsel weiter, dafür mit einem groben Schnitzer von RWO-Keeper Semmler: Der 28-Jährige wollte eine Koen-Hereingabe fangen, griff aber im eigenen Fünf-Meter-Raum daneben, hatte dann aber Glück, dass kein Wehen Wiesbadener zur Stelle war, um abzustauben (46). Ab der 53. Minute musste RWO in Unterzahl spielen, denn Schlieter sah nach einem Foulspiel an Amstätter seine zweite Gelbe Karte und musste vom Platz.

Doch auch in Unterzahl hielten die Oberhausener weiter gut mit. Vor allem kämpferisch war ihr Einsatz vorbildlich, dennoch erspielten sich die Hock-Schützlinge Feldvorteile, kamen zunächst aber nicht zu klaren Möglichkeiten. Erst in der 69. Minute musste Semmler eingreifen. Der RWO-Schlussmann parierte einen von Uster abgefälschten Siegert-Schuss aus 16 Metern. Kurz darauf prallte der 28-Jährige Schlussmann mit Uster zusammen, verletzte sich dabei am linken Knie, so dass er ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Pirson in die Partie, der sein Debüt in der 2. Liga feiern durfte (77.).

Durch die zahlreichen Unterbrechungen ging jedoch der Spielfluss verloren. Wehen Wiesbaden blieb zwar bemüht, konnte sich aber gegen ausschließlich auf Ergebnissicherung ausgelegte Oberhausener nicht mehr durchsetzen.

Beide Mannschaften sind am kommenden Sonntag wieder an der Reihe, Wehen Wiesbaden ist in München beim TSV 1860 zu Gast, Oberhausen empfängt zu Hause den MSV Duisburg.

kicker.de





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Freiburg - Koblenz 1 - 1



Bechmann trifft und fliegt sofort
Kurioses Ende in Freiburg: Der SC hat mit Glück einen Punkt gegen Koblenz gerettet. Trotz eines über weite Strecken ideenlosen Auftritts reichte es noch zu einem 1:1. Nach dem Rückstand kurz nach der Pause rannten die Freiburger an, ohne gefährlich zu werden - bis Joker Bechmann doch noch zuschlug. Und direkt danach vom Platz flog.


Hinten eng am Mann, vorne gefährlich: Andreas Richter (l., gegen Johannes Flum).
© picture-alliance Nach dem jüngsten 2:1-Sieg in Frankfurt sah SC-Coach Robin Dutt keinen Grund für eine Startelfänderung. Anders Uwe Rapolder auf der anderen Seite: Im Vergleich zur 0:3-Schlappe gegen Mainz begannen Richter, Bender und Fernandez für Wiblishauser, Krontiris (beide Bank) und Kuqi.

Es war ein sehr verhaltener Beginn bei niedrigen Temperaturen in Freiburg. Besonders der SC fand seinen Offensivrhythmus nicht, die Koblenzer dagegen präsentierten sich überraschend mutig und stellten in der Anfangsphase die gefährlichere Mannschaft. Doch eine nennenswerte Möglichkeit ließ bis zur 23. Minute auf sich warten. Dann zog Idrissou von der Strafraumgrenze ab, Yelldell konnte den Ball nicht festhalten, nahm aber dem unentschlossenen Flum, der eigentlich goldrichtig stand, reaktionsschnell die Kugel vom Fuß.

Die erste Gelegenheit wurde zwar nicht genutzt, brachte aber ein wenig mehr Schwung ins Freiburger Spiel. Die Dutt-Truppe hatte nun das Heft in der Hand, der letzte Pass wollte aber auch jetzt nicht ankommen. Der Schauplatz des Geschehens blieb das Mittelfeld, mehr als engagiert geführte Zweikämpfe und Türkers zu hoch angesetzten Distanzschuss (44.) bekamen die Zuschauer in der erste Hälfte nicht mehr zu sehen.



Der Start in die zweite Hälfte gelang dem SC besser: Nach einer schönen Direkt-Kombination legte Türker für Abdessadki auf - wieder konnte Yelldell nur nach vorne abwehren, diesmal kam aber kein Freiburger an den Ball (47.). Wenig später verzog Uzoma aus halbrechter Position nur knapp. Die Hausherren schienen endgültig im Spiel zu sein - und plötzlich führte Koblenz! Ecke Lomic, Richter stand ganz alleine im Sechzehner und köpfte locker ein. Idrissou und Toprak schauten aus ordentlicher Entfernung nur zu (54.).

Die Freiburger, nun mit Jäger für Banovic, versuchten eine schnelle Antwort, doch die TuS stand nach wie vor kompakt. Auf der anderen Seite fehlte es der SC-Offensive an den nötigen Ideen. Den Ball hatten die Gastgeber meistens in ihren Reihen, gefährlich wurde es deswegen aber noch lange nicht. Erst Butscher sorgte für Aufregung, sein Distanzschuss ging knapp drüber. Da waren aber schon über 80 Minuten gespielt! Und dennoch gelang noch das 1:1: Bechmann nahm Idrissous Kopfball auf, drehte sich um Richter, überwand Yelldell - und kletterte auf den Zaun (89.). Weil er kurz vor dem Tor schon Gelb gesehen hatte, flog der Däne per Ampelkarte vom Platz. Kurioses Ende eines mäßigen Spiels.

Freiburg hat es verpasst, die Ausrutscher der Konkurrenz im Aufstiegskampf mit dem dritten Sieg in Folge zu nutzen. Am Sonntag geht es für die Breisgauer nach Fürth. Koblenz gelang zwar der zweite Auswärtspunkt der Saison, wirklich freuen konnte sich bei den Gästen aber wohl keiner. Am Freitag empfängt die TuS Ahlen.

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Mainz - Pauli 2 - 2


Rothenbach trifft in letzter Minute
In einer sehr intensiv geführten Partie lag der FC St. Pauli in Mainz lange Zeit vorne, schien nach dem Doppelpack des eingewechselten Borja trotz couragierter Vorstellung erneut auf eine Auswärtsniederlage zuzusteuern. In letzter Minute schlugen die Hamburger dann aber doch nochmal zurück.


Doppelt hält besser: Schiedsrichter Thomas Metzen zeigt Miroslav Karhan und Florian Bruns die Gelbe Karte.
© picture alliance Jörn Andersen vertraute derselben Mannschaft, die in Koblenz einen 3:0-Erfolg eingefahren hatte. Gästecoach Holger Stanislawski, der seinen Vertrag am Millerntor unter der Woche bis 2012 verlängerte, änderte sein Team auf zwei Positionen. Schultz und Hennings begannen für Hoilett und Ebbers, der beim 2:2 gegen Ahlen die Gelb-Rote-Karte gesehen hatte.

Bei prächtiger Stimmung am Bruchweg sahen die Zuschauer eine muntere Anfangsphase, in der beide Teams ein hohes Tempo vorlegten. Die Gäste versteckten sich keineswegs und gestalteten die Partie zunächst ausgeglichen. Hätte Hennings bei einem Konter nicht zu eigensinnig agiert, wäre mehr drin gewesen (10.). Nach einer Viertelstunde kamen die Mainzer besser ins Spiel und drängten auf den Führungstreffer. Doch die Hamburger standen weiterhin eng am Mann, gingen bissig in die Zweikämpfe und ließen die Andersen-Elf somit kaum zur Entfaltung kommen.


Die spielerisch überlegenen Mainzer verstanden es nicht, sich im Strafraum gefährlich in Szene zu setzen. Torchancen blieben im ersten Abschnitt fast komplett aus. Allerdings hatte St. Pauli zweimal Glück, dass der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Metzen ausblieb. Erst war Schultz nach Feulners Freistoß im Strafraum mit der Hand dran (20.), dann Eger bei einem hohen Ball im Duell mit Bancé (25.). Überhaupt lief Metzen viel laufen und trug somit seinen Teil dazu bei, dass die Partie weiterhin sehr intensiv geführt wurde.

Ein schönes Zusammenspiel zwischen Ludwig und Bruns bescherte St. Pauli die Führung. Nach gelungenem Doppelpass tauchte Ludwig rechts im Strafraum auf, zog am zu zaghaft agierenden van der Heyden vorbei und ließ Torhüter Wache mit einem Rechtsschuss ins lange Eck keine Chance. Gegen sichtlich angeschlagene Mainzer hätten die Gäste fast nachgelegt, doch Bruns scheiterte aus fünf Metern aus spitzem Winkel an Wache (32.).

Nach dem Wechsel bot sich über weite Strecken das gleiche Bild: Mainz war zwar überlegen, doch gegen die vor allem im Zentrum sehr kompakt stehenden Gäste fehlten der Andersen-Elf jegliche Ideen. St. Pauli blieb über Konter gefährlich - Hennings prüfte Wache mit einem harten Linksschuss (48.).

Felix Borja schlägt mächtig ein

Aus dem Spiel heraus ging bei den Mainzern nichts, also musste eine Standardsituation her - und Felix Borja! Nur 30 Sekunden nach seiner Einwechslung war der Stürmer nach Feulners Freistoß zur Stelle und köpfte sträflich ungedeckt zum 1:1 ein (65.). Vier Minuten später hatten die Gastgeber das Spiel völlig gedreht: Nach einem langen Ball scheiterte Borja zunächst noch an Hain. Doch als die Kugel ihm nach Baljaks Nachschuss erneut vor die Füße fiel, sorgte er aus der Drehung für die Führung.

Stanislawski reagierte und brachte mit Schnitzler und Sako zwei neue Stürmer für Hennings und Bruns. St. Pauli stemmte sich gegen die Niederlage, brachte nach vorne aber nicht mehr viel zustande. Doch nachdem Baljak per Kopf die große Chance zur Entscheidung vergeben hatte (86.), gelang den Hamburger doch noch der Ausgleich. Gunesch köpfte Ludwigs Ecke Richtung Tor, wo Rothenbach den Ball im Rutschen über die Linie beförderte und den Gästen einen Punkt bescherte.

Mainz bleibt trotz des Unentschiedens Spitzenreiter. Am kommenden Montag geht es zu Schlusslicht FSV Frankfurt. St. Pauli erwartet am Millerntor tags zuvor den FC Ingolstadt.


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Nürnberg - Fürth 2 - 1


Eiglers Kunstschuss entscheidet
Der 1. FC Nürnberg wurde für seine engagierte Leistung im zweiten Durchgang belohnt und gewann das 252. fränkische Traditionsderby dank eines Zaubertores des Ex-Fürthers Christian Eigler. Der FCN gewinnt damit erstmals zwei Spiele in dieser Runde in Folge und pirscht sich weiter an. Nach einem gutklassigen und teils packenden Derby müssen die Fürther den Kontakt nach ganz oben abreißen lassen.


Derby-Tänzchen: Nürnbergs Peer Kluge gegen den Fürther Thorsten Burkhardt.
© picture-alliance Nürnbergs Trainer Michael Oenning sah nach dem 3:0-Sieg in Ingolstadt keinen Grund, seine Startelf zu verändern. Folglich schickte er wieder seine Youngster wie Judt, Frantz und Maroh ins Rennen, in der Abwehrzentrale spielte der nominelle Linksverteidiger Pinola. In der ersten Elf standen mit Judt und Eigler zwei Akteure, die in Fürth den Einstieg ins Profigeschäft schafften.

Der Fürther Coach Benno Möhlmann, der noch keines seiner drei Derbys gegen den FCN verlor, baute seine Anfangsformation gegenüber dem 4:3 gegen Duisburg auf zwei Positionen um: Wörle, dessen Frau ein Kind zur Welt brachte, wodurch der Mittelfeldmann zu wenig Schlaf abbekam, und Mauersberger rotierten raus. Für das Duo spielten Schröck und Nehrig von Anfang an.

Die Nürnberger erwischten einen klasse Start. Sie attackierten die SpVgg sehr aggressiv und der Ex-Fürther Eigler hätte schon nach wenigen Sekunden das 1:0 machen können, doch er setzte seinen Kopfball nach einer gut getimten Reinhardt-Flanke von rechts einen Meter drüber.

Doch zeigte diese Chance an, dass beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive suchen würden. Strafraumszenen gab es im ersten Abschnitt auf beiden Seiten zuhauf, wobei die Nürnberger durch ihr Engagement und ihren Biss überzeugten. Die Fürther spielten ein wenig den gepflegteren Ball, doch überstand die Defensive des FCN so manche gefährliche Situation im Ansatz, weil die SpVgg den letzten Pass zu unentschlossen spielte.

Allerdings hatte die Oenning-Elf in der ersten halben Stunde die klar besseren Torgelegenheiten, doch Judts Flugkopfball konnte SpVgg-Keeper Loboué mit dem Fuß gerade noch parieren (8.). Zudem scheiterte Boakye mit zwei Schussversuchen, weil er jeweils zu lange zögerte und jeweils geblockt wurde (23., 32.).

Ein Riesenbock von Pinola ließ die Fürther Fans schon vom Führungstor träumen, doch Allagui nahm das Geschenk des Argentiniers nicht an. Der Linksfuß hatte zu kurz zu seinem Schlussmann zurückgespielt, so dass Allagui alleine vor Schäfer stand, doch der Club-Kapitän fischte dem SpVgg-Torjäger den Ball von den Füßen (33.). Fünf Minuten später machte es sein Stürmerkollege Reisinger besser, als er einen Kopfball aus zehn Metern genau im kurzen Eck platzierte (38.). Schröck hatte geflankt und zuvor den viel zu ungestüm angreifenden Pinola stehen lassen, der hernach im Zentrum fehlte.


Gleich zu Wiederbeginn hätte der 1. FCN wieder treffen müssen, doch Kluge zögerte nach einem feinen Zuspiel von Eigler zu lange. Anstatt den Ball aus zehn Metern ins leere Tor zu schieben, legte er sich die Kugel nochmal auf links und wurde entscheidend geblockt. Die Fürther leisteten sich zu Beginn des zweiten Abschnitts viele leichte Fehler, im Aufbau schlichen sich schon Unkonzentriertheiten ein, so dass der Club das Spiel klar bestimmte.

Allerdings schaffte es die Nürnberger Elf in dieser Phase nicht, weitere Chancen zu kreieren. Auch die Pässe der Oenning-Elf in die Spitze waren nun zu ungenau, so dass Keeper Loboué kaum geprüft wurde. Dieser machte sich dann das Leben allerdings selbst schwer, als er nach einem Rückpass gegen Boakye ins Dribbling ging, doch vom Stürmer gefoult wurde (60.).

Nach gut einer Stunde war der Dampf aus dem Derby zunächst raus, nach einigen Personalwechseln mussten sich beide Teams erst wieder sortieren. Dies gelang den Nürnbergern besser, die nach einer Kluge-Freistoßfanke und viel Getümmel im Fünfer durch Maroh den Ausgleich machten (72.). Der Innenverteidiger drückte den Ball aus kürzester Distanz über die Linie, vorangegangen war ein Handspiel von Schröck, doch Schiedsrichter Fandel wertete dies nach einem Gespräch mit seinem Assistenten als Vorteil für Nürnberg und erkannte den Treffer an.


Pure Freude beim Club: Pagenburg (li.), Perchtold und Bieler feiern den Siegtorschützen Eigler (2. v. li.).
© getty Danach machten auch wieder die Fürther mehr für das Spiel, die über weite Strecken des zweiten Abschnitts nur reagierten. Reisinger verstolperte in der 85. Minute den Ball am gegnerischen Fünfer, als sich Bieler nach einer Burkhardt-Flanke verschätzte. Als sich beide Seiten immer mehr auf ein Remis einstellten, kam der große Auftritt von Eigler. Der Ex-Fürther schlenzte die Kugel nach Zuspiel Kluge vom linken Strafraumeck genau in den langen Winkel und verwandelte das Stadion in ein Tollhaus. Eigler, der mit den Fürthern 2005/06 Zweitliga-Torschützenkönig wurde, krönte damit seine engagierte Leistung mit dem Siegtreffer im 252. fränkischen Traditionsderby.

Die Nürnberger treten am Freitag in Osnabrück an, die Fürther empfangen am Sonntag den SC Freiburg.

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Augsburg - Lautern 1 - 0

Ausgerechnet Hertzsch!
Auswärts kommt Kaiserslautern derzeit einfach nicht zurecht! Durch ein Tor des ehemaligen Pfälzers Hertzsch unterlagen die "Roten Teufel" in einer Partie ohne die ganz großen spielerischen Glanzlichter. Augsburg kontrollierte über weite Strecken das Geschehen und hatte die schwach auftretende Sasic-Elf meist gut im Griff. Es war die vierte Auswärtsniederlage in Serie für die Gäste, während die Fach-Elf nun seit sieben Partien unbesiegt ist.


Abgemeldet: Lauterns Lakic war bei Augsburgs Sinkala (li.) meist in guten Händen.
© picture-alliance Augsburgs Trainer Holger Fach beließ nach dem 1:0 in München die selben Akteure in der Startelf und verzichtete auf eine Änderung. Gleiches hätte wohl auch Lauterns Coach Milan Sasic gern getan. Zu überzeugend fiel der 6:0-Kantersieg gegen Rostock aus. Doch Hesse musste wegen einer Grippe passen, Simpson durfte von Beginn an ran. Amedick und Dzaka gingen angeschlagen in die Begegnung.

Nach verhaltenen ersten Minuten hatte der Tabellenzweite aus der Pfalz zwar die erste Schusschance durch Lakic (7.), dann aber übernahm der FCA das Kommando auf dem Platz. Baier sandte ein erstes Warnsignal mittels Fernschuss gen FCK-Tor (8.), Robles musste dann mit tollen Reflexen Schüsse von Werner und Thurk entschärfen (11.). Und wieder Werner verpasste nur Sekunden später freistehend per Kopf am zweiten Pfosten den ersten Treffer der Partie (13.). Der nächste Vorstoß der Fuggerstädter aber saß. Nach einem Freistoß von Werner legten Hdiouad und Torghelle mit tollem Einsatz den Ball in den Fünfmeterraum zu Hertzsch. Und der Abwehrmann staubte zu seinem allerersten Treffer für den FC Augsburg ab (18.).

Von Lautern war bis dato wenig zu sehen. Es mangelte an Kreativität im Spielaufbau, die Sasic-Elf spielte insgesamt zu langsam nach vorne. Nur bei Standards kam so etwas wie Torgefahr auf. Lakic traf zwar nach einem Freistoß von Dzaka in die Maschen, doch hatte er zuvor Möhrle unfair bedrängt (27.).

Der FCA stand in der Verteidigung sicher, kontrollierte mit konzentriertem Spiel die Partie, operierte aber im Angriff meist wenig ansehnlich mit weiten Bällen in die Spitze. Thurk verpasste noch alleine vor Robles die letzte Chance für die Hausherren in Durchgang eins (32.), quasi im Gegenzug setzte Sam einen Distanzschuss an den rechten Pfosten des von Neuhaus gehüteten Tores (33.).


Milan Sasic reagierte zum Seitenwechsel auf den dürftigen Auftritt seiner Elf, brachte Paljic für Simpson und wollte so neue Offensivakzente setzen. Doch Lautern agierte weiterhin sehr statisch, konnte die in der Luft hängenden Stürmer in dieser Phase nicht einsetzen und waren gegen solide aufspielende Gastgeber zudem in der Defensive gebunden. Denn der FCA spielte jetzt richtig klug nach vorne. Torghelle schoss aus spitzen Winkel Robles an (48.), dann rettete der Schlussmann mit einem entschiedenen Herauslaufen vor dem Ungarn (56.). Werner hatte nach einem Abspiel von Baier sieben Meter vor dem Tor die Riesenchance, vergab aber kläglich (63.).


Augsburg ging dann etwas vom Gas runter, nahm das Tempo raus, wirkte dabei aber immer souverän. Die Fach-Elf entschied die meisten Zweikämfe für sich, gewann auch meist die so wichtigen zweiten Bälle. Und Defensive war jetzt Trumpf! Viele kleine Nickeligkeiten und Fehlpässe prägten nun das Bild.

Abgeklärt überbrückten die Gastgeber auch die Schlussphase gegen weiterhin erschreckend einfallslose Pfälzer, hielten den Ball geschickt fern vom eigenen Tor. Joker Paljic stand in den allerletzten Minuten im Mittelpunkt. Erst kratzte der ehemalige Hoffenheimer einen Kopfball von Möhrle von der Linie (82.), dann verpasste er die einzige - und letzte - ernsthafte Chance seines Teams auf den Ausgleich. Neuhaus rettete gegen einen gefährlichen Kopfball aus wenigen Metern (86.).

Der FCA bestand dann auch noch eine lange Nachspielzeit und feierte den Fortbestand einer eindrucksvollen Serie von nun sieben Spielen ohne Niederlage, während der FCK einen richtig schwachen Tag erwischte.

Augsburg spielt nun am Sonntag zu Hause gegen Rostock. Lautern erwartet bereits am Freitag Alemannia Aachen in der Pfalz zu Gast.

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...   Erstellt am 24.11.2008 - 22:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - 1860 0 - 1

Lauth verdirbt Eilts' Einstand
1860 München gewann ein wenig glücklich an der Ostsee beim FC Hansa Rostock mit 1:0. Den Siegtreffer für die Löwen erzielte Benny Lauth mit einem mutigen Drehschuss Mitte der zweiten Halbzeit. Damit ging das Debüt von Pagelsdorfs Nachfolger Dieter Eilts gründlich daneben. Der FC Hansa muss weiter nach unten blicken, die Sechziger etablieren sich im Mittelfeld der Tabelle.

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Verbissene Zweikämpfe: Der Rostocker Fin Bartels grätscht den Münchner Sven Bender ab.
© getty Im Vergleich zur 0:6-Klatsche in Kaiserslautern veränderte der neue Rostocker Coach Dieter Eilts seine Startelf gleich auf fünf Positionen. Für Fillinger, Gledson, Pearce, Langen und Rahn standen Bartels, Lense, Oczipka, Retov und Cetkovic in der Startformation.

Sein Münchner Kollege Marco Kurz schickte gegenüber dem 0:1 gegen Augsburg Benjamin Schwarz, Beda und Di Salvo für Thorandt, Ledgerwood und Holebas von Beginn an auf den Platz.

Die Rostocker begannen die Partie mit viel Schwung und hatten nach einer flachen Hereingabe von Schindler, welche allerdings für Lechleiter zu weit war, die erste Halb-Chance des Spiels (6.). Die bis dahin harmlosen Münchner hatten in Person von Gebhart, der wenig später urplötzlich nach Traumpass von Beda frei vor Hansa-Keeper Hahnel auftauchte, die Riesenchance zur Führung. Allerdings war Hahnel auf dem Posten und verhinderte den frühen Rückstand (8.). Hansa zeigte sich in der Folgezeit unaufmerksam, so dass nach einem schönen Doppelpass mit Gebhart Johnson frei vor dem Hansa-Kasten zum Abschluss kam, aber links am Tor vorbeischob (14.).

In der Folgezeit konnten die Hanseaten weitere Großchancen der 60er verhindern, kamen ihrerseits aber nur zu wenig zwingenden Gelegenheiten. Da auch die Löwen bis auf eine Schusschance von Lauth (25.) wenig zu bieten hatten, verflachte die Partie, die sich nun weitestgehend im Mittelfeld abspielte, zusehends.

Die Zuschauer mussten bis zur 30. Minute warten, um die nächste Einschusschance des Spiels zu sehen: Orestes grätschte den Ball direkt auf Sven Bender, der aus 20 Metern aber links am Rostocker Gehäuse vorbeischoss. Rostock agierte zu ideenlos, versuchte es zumeist mit hohen Bällen in den Strafraum der 60er, was in der 30. Minute auch fast zum Erfolg geführt hätte. Oczipka setzte sich auf der linken Seite durch und flankte butterweich in den Münchener Strafraum, wo sich Kern im Luftduell gegen Schwarz durchsetzte und aus sieben Metern Tschauner zu einer schnellen Reaktion zwang.



Gegen Ende der ersten Halbzeit waren die Rostocker die bemühtere Mannschaft, machten sich das Leben durch Ungenauigkeiten und technische Fehler aber selbst schwer und konnten keinen Druck auf die Münchner Hintermannschaft, die zu jeder Zeit im Bilde war, aufbauen.

Dies änderte sich im zweiten Abschnitt grundlegend. Die Kurz-Elf wurde in der ersten Viertelstunde des zweiten Abschnitts defensiv arg gefordert und hatte auch Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach einem Kopfball von Orestes parierte 1860-Keeper Tschauner zunächst erstklassig, beim Abstauber von Lechleiter musste er erneut eingreifen und boxte das Leder gerade noch von der Linie (59.). Die Hanseaten rissen zwar jubelnd die Arme doch, doch die Kugel war wohl nicht mit dem ganzen Durchmesser über der Linie.

Doch nach 70 Minuten ebbte der Druck der Eilts-Elf wieder ab, auch weil das Spiel mittels vieler kleinerer Foulspiele zerrissener wurde. Dennoch behielt der FC Hansa die Oberhand und suchte energisch den Weg nach vorne. Dann aber schlug Torben Hoffmann in der 77. Minute den Ball weit Richtung Rostocker Strafraum. Dort konnte sich Lauth die Kugel zu unbedrängt runterstoppen und versenkte sie mit einem mutigen Drehschuss aus 20 Metern im langen Eck - Rostocks Keeper Hahnel streckte sich vergeblich.


Eng beschattet: Der Rostocker Enrico Kern gegen den Münchner Gregg Berhalter.
© getty In den noch verbleibenden 13 Minuten versuchte Rostock wenigstens noch einen Punkt im Ostseestadion zu behalten, doch den Akteuren des Absteigers fiel nicht mehr allzuviel ein - zu tief saß der Schock des überraschenden Rückstandes. Auch mit der Brechstange - sprich hoher Bälle in den Strafraum der Löwen - war gegen Berhalter und Co. kein Kraut gewachsen. Die Münchner brachten den knappen Vorsprung über die Bühne.

Die kriselnden Rostocker treten am nächsten Spieltag sonntags in Augsburg an, die Löwen bekommen es ebenfalls am Sonntag mit dem SV Wehen Wiesbaden zu tun.

kicker.de





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