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...   Erstellt am 19.11.2010 - 20:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oberhausen - Bielefeld 3 - 0


Lamidi beendet Oberhausens Pleitenserie

Im Aufeinandertreffen der Krisenmannschaften setzte sich Oberhausen insgesamt verdient mit 3:0 gegen Bielefeld durch. Nach der frühen Führung kontrollierte der Gastgeber das Geschehen gegen schwache Arminen, die zu keiner Zeit wirklich Gefahr austrahlten. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie immer mehr. Die besseren Chancen hatten aber die Hausherren, die mit diesem Erfolg ihre Negativserie somit beendeten. Der DSC blieb nach dem Sieg gegen Osnabrück dieses Mal vieles schuldig.


Oberhausens Trainer Hans-Günter Bruns musste nach der 0:3-Niederlage in Düsseldorf gezwungenermaßen umstellen. Miletic und Hergesell saßen ihre Gelb-Rot-Sperren ab. Embers und Celik duften von Beginn an spielen. Außerdem musste König auf der Bank Platz nehmen und wurde durch Lamidi ersetzt, der einen Muskelfaserriss überstanden hatte.

Bielefelds Übungsleiter Ewald Lienen nahm im Vergleich zum 2:1-Heimsieg über Osnabrück eine Veränderung in seiner Startelf vor. Heidinger kehrte nach seiner Ampelkarte vor zwei Wochen wieder in die Mannschaft zurück. Mustafi blieb nur die Reservebank.

Das Duell der Kellerkinder begann mit einem Start nach Maß für Oberhausen. Keine 90 Sekunden waren absolviert, da zappelte das Leder bereits im Tor. Nach einem Schmidtgal-Zuspiel schaute sich Petersch DSC-Keeper Eilhoff aus und vollstreckte gekonnt zur frühen Führung (2.). RWO hatte nun Selbstvertrauen getankt, überließ aber dennoch der Arminia die Spielgestaltung, womit der Gast große Probleme hatte. Viele Pässe ins Mittelfeld oder die Spitze fanden zu selten ihr Ziel, da die Bielefelder insgesamt zu wenig Laufbereitschaft zeigten und die Hausherren die Räume geschickt eng machten. In der Folge wurde der Ton auf beiden Seiten deutlich ruppiger, was zahlreiche kleinere Fouls zur Folge hatte. Torchancen blieben lange Zeit Mangelware.

Erst in der 19. Spielminute wurde es im Strafraum der Arminen erneut nach einem hohen Ball gefährlich. Keeper Eilhoff bewahrte seine Farben jedoch mit einer Glanztat nach einem Kaya-Kopfball vor dem zweiten Treffer. Jetzt legte die Bruns-Elf wieder eine Schippe drauf und nutzte die Lufthoheit aus. Nach einer zu kurzen Abwehr nach einer Ecke schlug Celik das Leder von rechts in die Strafraummitte. Luz verlängerte das Spielgerät vollkommen frei mit dem Kopf ins lange Eck zum 2:0 für RWO (23.). Der DSC benötigte ein paar Minuten, um selbst gefährlich zu werden und das Duell ausgeglichen zu gestalten. Kapitän Schuler brachte den Ball mit Schnitt auf den langen Pfosten, aber Schlussmann Pirson konnte die Situation gerade noch entschärfen (29.). Nur drei Zeigerumdrehungen später war es erneut Oberhausens Keeper, der nach einem Missverständnis zwischen Kaya und Reichert gegen Müller klären konnte.

Und obwohl die Kleeblätter keinen Gegentreffer hinnehmen mussten, war der Schock doch extrem groß, da die Verletztenliste des Gastgebers noch länger wurde. Nachdem Schmidtgal mit einer schönen Körpertäuschung Di Gregorio im Strafraum stehen ließ, ging der kasachische Nationalspieler sofort zu Boden und fasste sich an das linke Knie. Nach kurzer Behandlung musste Hans-Günter Bruns reagieren und mit Schlieter einen nominellen Innenverteidiger bringen (40.). In der Folge kam die Lienen-Elf auf, musste aber nach einem trockenen Lamidi-Schuss kurz vor dem Seitenwechsel beinahe den dritten Treffer hinnehmen (45.).
Bitterer Abgang
Heinrich Schmidtgal musste bereits nach 40 Minuten mit einer Knieverletzung vom Platz getragen werden.
© imago Zoomansicht

Nach dem Seitenwechsel hatte erneut Oberhausen in Person vom Lamidi die erste Chance. Zum wiederholten Mal setzte sich der RWO-Stürmer in einem Laufduell durch und schloss wuchtig ab. Schlussmann Eilhoff musste aber nicht eingreifen. Ansonsten war das Spiel eher mager. Die Hausherren taten nur das Allernötigste und legten ihr Hauptaugenmerk auf eine sichere Defensive. Auf der anderen Seite wollte Bielefeld zwar druckvoller nach vorne spielen, es gelang aber insgesamt zu wenig, um wirklich gefährliche Situationen zu kreieren. So war es erneut der Gastgeber mit der nächsten Gelegenheit, aber Torschütze Luz war zehn Meter vor dem Gehäuse zu eigensinnig und wollte querlegen. Di Gregorio kam rechtzeitig und blockte (60.).

Die Zuschauer im Stadion Niederrhein warteten lange auf die Schlussoffensive der Arminen, die trotz der eigentlich unnötigen Passivität der Gäste kaum gefährlich in den Strafraum von Schlussmann Pirson kamen. Auf der generischen Seite verpassten es die Oberhausner den Sack endgültig zuzumachen. Zuerst vergab Lamidi nach schönem Kaya-Zuspiel frei vor Schlussmann Eilhoff (80.), ehe der Stürmer das Leder bei der nächsten Konterchance zu ungenau auf den mitgelaufenen Landers passte (81.). Nachdem Oberhausens Nummer 9 zuvor das Leder nicht im leeren Tor unterbringen konnte, belohnte er sich eine Minute später dann doch, als er sich gegen Bölster durchsetzte und den Ball ins lange Eck schlenzte (86.). Jetzt war die Partie endgültig gelaufen.

Weiter geht es für RWO am Sonntag um 13.30 Uhr mit einem Gastspiel beim Karlsruher SC. Die Arminia empfängt bereits am Freitag um 18 Fortuna Düsseldorf.

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...   Erstellt am 19.11.2010 - 20:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Union - Düsseldorf 1 - 0


Mattuschka erzielt den goldenen Treffer

Union bezwang die Fortuna aus Düsseldorf in einer umkämpften und intensiv geführten Partie mit 1:0 und fuhr wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg ein. Den einzigen Treffer markierte Mattuschka nach einer klugen Vorarbeit von Benyamina.


Berlins Trainer Uwe Neuhaus veränderte sein Team nach der 1:2-Auswärtsniederlage beim FSV Frankfurt auf nur einer Position: Der wiedergenesene Madouni ersetzte Göhlert in der Innenverteidigung.

Düsseldorfs Übungsleiter Norbert Meier nahm im Vergleich zum 3:0-Heimerfolg gegen RW Oberhausen zwei Änderungen vor: Tiago und Costa kamen für Langeneke und Christ.

Die Partie startete recht ereignisarm und ohne großes Spektakel. Die Fortuna war zu Beginn optisch überlegen, ohne sich jedoch größere Chancen herauszuspielen. In der 9. Minute gaben die Hausherren ein erstes Lebenszeichen von sich: Nachdem Benyamina einen langen Pass in Richtung des Sechzehners spielte und Lukimya den Ball unterschätzte, kam Mosquera frei im Strafraum zum Schuss. Der Stürmer zielte halbhoch aufs lange Eck, doch Melka parierte diese Großchance. Kurz darauf kamen auch die Düsseldorfer zu ihrer ersten Gelegeneheit. Rösler deckte im Strafraum den Ball gut ab, legte ab auf Fink, der direkt abzog und Höttecke zu einer Glanzparade zwang (12.).

Danach standen beide Abwehrreihen sehr stabil, so dass viele Kombinationen direkt im Mittelfeld unterbunden wurden. Das Tempo war in dieser Phase nicht sonderlich hoch und der entscheidende Pass zum Mitspieler in der Vorwärtsbewegung kam nicht an.

Nach einer kurz ausgeführten Ecke, war doch die Riesenchance für die Berliner da (33.). Mattuschka flankte links am Sechzehner in Richtung langer Pfosten, wo Madouni sich gegen zwei Düsseldorfer per Kopf durchsetzte, jedoch nur den Außenpfosten traf. Die Partie nahm zum Ende der ersten Halbzeit ein bisschen Fahrt auf. Lambertz lauerte im Spielaufbau auf einen der vielen Abspielfehler der Berliner Defensivakteure, machte sich auf und davon, scheiterte im Strafraum aber an Höttecke (42.). Kurz darauf kam der Kapitän der Fortuna nach einer sehenswerten Ballstaffette zu seiner nächsten Torchance , die wiederum Höttecke in letzter Not zum Eckball klären konnte(43.).

Die zweiten 45 Minuten begannen ähnlich, wie die ersten. Beide Teams leisteten sich viele Abspielfehler, die Partie war sehr zerfahren. Zoundi versuchte sein Glück mit einem Weitschuss aus gut 25 Metern, verpasse jedoch - Costa hatte Höttecke noch leicht irritiert (50.). In der 64. Minute war es dann soweit: Benyamina wurde rechts auf die Reise geschickt und spielte mit Übersicht an die Strafraumgrenze, wo Mattuschka angelaufen kam und den Ball überlegt rechts unten im Eck platzierte. Melka war zwar mit der Hand noch dran, konnte aber nicht mehr entscheidend klären.

Die Führung gab den Hausherren nun Sicherheit, die das Leder geschickt in ihren Reihen laufen ließen und die Räume gut zustellten. Die Düsseldorfer wussten keine Antwort auf die jetzt aggressiv spielenden Berliner und kamen spielerisch auch nicht mehr aus ihrer eigenen Hälfte raus. Die Fortunen legten in der Schlussviertelstunde dann eine rauhere Gangart an den Tag, so dass die Union keine Mühe hatte, ihre Gegenspieler vom Sechzehner fern zu halten.

In den letzten Minuten der Partie passierte nicht mehr viel, bis auf einen Distanzschuss von Christ brachten die Düsseldorfer nicht mehr viel zu stande (90.+2). Somit blieb es letztlich beim nicht unverdienten Sieg der Gastgeber.

Weiter geht es für die Fortuna am Freitag um 18 Uhr, wenn die Mannschaft bei Arminia Bielefeld zu Gast ist.

Union gastiert am Sonntag um 13.30 Uhr beim FC Ingolstadt.

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...   Erstellt am 19.11.2010 - 22:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Osnabrück - Hertha 2 - 0


Adler lehrt Hertha das Fürchten

Hertha BSC Berlin kassierte beim gastspiel in Osnabrück die zweite Saisonniederlage. Der haushohe Aufstiegs-Favorit und Tabellenführer der Liga zog gegen den gastgebenden VfL nach 90 umkämpften und leidenschaftlichen Minuten mit 0:2 den Kürzeren. Osnabrück zeigte sich vor dem Tor in Durchgang eins eiskalt, während Berlin teils beste Chancen ungenutzt ließ. Das entscheidende zweite Tor für Osnabrück hätte wegen einer fehlerhaften Abseitsentscheidung nicht zählen dürfen.


Osnabrücks Trainer Karsten Baumann stellte nach der 1:2-Niederlage in Bielefeld um: Mit Heidrich und Diabang für Siegert und Lindemann ging er das Spiel gegen den Tabellenführer an.

Hertha-Trainer Markus Babbel setzte im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen Bochum wieder auf den nach abgelaufener Sperre einsatzberechtigten Ramos, schickte zudem Perdedaj neu aufs Feld. Ronny und Domovchyisky mussten dafür weichen.

Der VfL zog sich vom Start weg weit zurück und überließ der Hertha die Aufgabe des Spielaufbaus. Und die Berliner starteten vielversprechend, der Ball lief gut und vom VfL war lange Zeit nur wenig zu sehen. Und nach einer ersten guten Aktion des Kolumbianer Ramos, der auf dem linken Flügel drei Mann stehen ließ und nach Doppelpass mit Lasogga frei vor dem Tor auftauchte hätte es auch 1:0 für den Favoriten stehen müssen. Doch Ramos? Abschluss wurde von Hansen erst auf der Torlinie noch weggekratzt (11.).

Berlin blieb spielbestimmend, jedoch weitgehend ideenlos gegen eine dichtgestaffelte und gut sortierte VfL-Abwehr, die leidenschaftlich dagegenhielt. Und eine kurze Phase der Unachtsamkeit brachte die Babbel-Welf dann ins Hintertreffen. Einen Tauer-Kopfball wehrte Keeper Sejna noch rechtzeitig genug ab, gegen einen wuchtigen Torschuss von Diabang aus kurzer Distanz war der Hertha-Oldie dann aber komplett machtlos (25.).


Die "alte Dame" hatte den Schock nach einer kurzen Phase gut verdaut, drückte auf den Ausgleich, zeigte sich aber im Abschluss ohne das nötige Glück. Kobiashvili per Freistoß (36.), Rukavytsya (38.), Lasogga aus der Distanz (39.), Ramos per Kopf (40.) und schließlich Niemeyer mit einem schönen Drehschuss (45. +1) - allesamt ließen sie ihre Torgelegenheiten liegen und so konnte Osnabrück die knappe Führung in die Pause retten.

Nach dem Kabinengang präsentierte sich den Fans in der Osnatel-Arena das gleiche Bild: Hertha war feldüberlegen, spielerisch reifer, doch die Heimelf glich das durch einen körperbetonten und laufstarken Auftritt weitestgehend aus. Es blieb intensiv, umkämpft, jedoch zunächst ohne die ganz großen Torszenen. Erst nach einer Viertelstunde tat sich wieder etwas vor den Toren. Und fast zwingend hätte Ramos den Ausgleich köpfen müssen! Fahrlässig alleingelassen verpasste er nach toller Lell-Vorarbeit nur haarscharf (61.).

Osnabrücks Einsatz wurde schließlich belohnt. Hertha, jetzt mit Schulz für Niemeyer aufgestellt (66.), verlor für einen Augenblick die Übersicht und Tauer schob die Kugel mustergültig zu Tyrala, der dabei jedoch im Abseits stand. Sejna kam aus seinem Tor und konnte dann nur zusehen, wie Adler das Rund ins leere Tor einschob (76.).

Der irreguläre Treffer hatte das Spiel entschieden. Die Einwechslung von Friend für Lasogga blieb auf Belriner Seite reine Makulatur, der Zwei-Tore-Vorsprung der gastgeber hielt bis zum Schlusspfiff durch FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark.

Am 14. Spieltag steht für die Osnabrücker wieder ein Auswärtsspiel an: Der VfL gastiert am Freitag um 18 Uhr beim FSV Frankfurt. Hertha empfängt am Samstag um 13 Uhr den MSV Duisburg.

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...   Erstellt am 20.11.2010 - 15:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Paderborn - Fürth 0 - 4


Frühe Entscheidung durch Karaslavov und Sararer

In einer in den ersten 45 Minuten intensiven Partie holte sich Fürth in Paderborn einen verdienten Auswärtssieg. Die SpVgg, nach einer guten halben Stunde in Überzahl, nutzte die numerische Überlegenheit kurz vor dem Wechsel zur Pausenführung und kurz nach Wiederanpfiff die Schlafmützigkeit des SCP zur frühen Entscheidung.


Paderborns Coach Andre Schubert brachte nach dem 2:1-Erfolg in Ingolstadt mit Manno für Heithölter einen neuen Akteur.

Fürths Trainer Mike Büskens konnte nach dem 1:1-Remis gegen den FC Augsburg wieder auf Verteidiger Schröck zurückgreifen, musste aber auf Pekovic (Gelbsperre) verzichten. Dies blieb die einzige personelle Änderung. Mit der Folge, dass Nehrig sich von der Rechtsverteidiger- eine Position nach vorne verschob.

Es war ein rasanter Auftakt in Paderborn. Die SpVgg ging aggressiv zu Werke, bedrängte die Hausherren früh vehement, kam aber am Strafraum zunächst nicht zum Abschluss. Die erste Chance hatte der SCP, Manno schoss nach toller Kombination Zentimeter vorbei (6.). Sekunden später Gefahr auch auf der anderen Seite, Raitala klärte nach Pribs Hereingabe vor dem einschussbereiten Onuegbu (7.).

Die beiden technisch starken Teams begegneten sich in der Folge nahezu auf Augenhöhe. Aggressiv in der Zweikampfführung, mit ansehnlichen Kombinationen im Mittelfeld, letztlich aber im Strafraum ohne Durchschlagskraft.

Bis zur nächsten Möglichkeit dauerte es 22 Minuten: Schröck, der sich rassige Duelle mit Brückner lieferte und früh eine Gelbe Karte kassierte, kam gegen seinen Gegenpart im Sechzenmeterraum zur Flanke. In der Mitte köpfte Haas aus sechs Metern, Masuch lenkte den Aufsetzer mit Glanzparade zur Ecke.

Die Ostwestfalen taten sich in der Offensive zunehmend schwerer, mehr als uneffektive Einzelaktionen brachten sie nicht zustande. Gefährlicher waren die Franken: Haas' direkter Freistoß klatschte aus 28 Metern an den Pfosten (28.).

Der SCP kam einfach nicht richtig zu Zug und hatte ab der 35. Minute mit erschwerten Bedingugen zu kämpfen: Strohdiek sah nach verlorenem Laufduell mit Müller als letzter Mann nach Trikotzupfer folgerichtig "Rot". Nun war Hektik im Spiel: Guié-Mien sah Gelb, die Zuschauer forderten nach Schröcks (allerdings harmlosen) Foul an Manno dessen Ampelkarte (41.).

Die Franken drängten in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs auf die Führung. Onuegbu prüfte Masuch (45.+1), ehe Müller nach Sololauf im Strafraumduell mit dem SCP-Keeper zu Fall kam. Elfmeter, den Nehrig sicher zur Pausenführung verwandelte (45.+2).


Büskens schützte den gelbrotgefährdeten Schröck und brachte nach Wiederanpfiff Sararer. Binnen Sekunden sorgten die Franken für die Entscheidung: Zunächst nickte Karaslavov eine Haas-Ecke vor Kapllani aus sechs Metern zum 0:2 ein (48.), ehe vom Anpfiff weg Sararer bei Gonthers zu kurzer Rückgabe den Braten roch, sich den Ball schnappte und ins leere Tor schob (49.).

Fast hatte Müller kurz danach für das 0:4 gesorgt (51.), ehe sich Greuther Fürth entschied, mit der klaren Führung im Rücken Ball und Gegner zu kontrollieren. Dabei ließ die Büskens-Elf den Strafraum nahezu außen vor - und nachdem Paderborn, dessen Heimserie nach vier Siegen und einem Remis zu Ende ging, sich offensiv nicht mehr am Spiel beteiligte, machte sich Langeweile breit.

Müllers Flanke landete auf die Latte (66.) und war gleichzeitig die letzte nennenswerte "Chance". Paderborn absolvierte die Partie nach drei Wechseln und Alushis Rückenverletzung in den letzten zehn Minuten nur noch zu neunt, und da war noch das Profi-Debüt des erst 17-jährigen Fürthers Johannes Geis (84.) - mehr gab es aus Durchgang zwei bis in die Schlussminute, als Müller Onuegbus Zuspiel zum vierten Gästeot nutzte, nicht mehr zu berichten.

Am 14. Spieltag muss der SC Paderborn am Freitagabend um 18 Uhr in Bochum antreten.

Fürth empfängt am Montag um 20.15 Uhr den TSV 1860 München.

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Bochum - Ingolstadt 1 - 4


Leitl sorgt für die ersten Auswärtspunkte

Der VfL Bochum hinkt den eigenen Erwartungen nach der blamablen Niederlage gegen Ingolstadt weiter hinterher. Der FCI erwischte im zweiten Spiel unter Benno Möhlmann einen Blitzstart, musste nach dem Anschlusstor von Chong Tese Mitte der ersten Halbzeit kurz zittern. Leitl brachte mit seinen Treffern zwei und drei die ersten Auswärtszähler der bislang in der Fremde noch punktlosen Oberbayern unter Dach und Fach. Der FCI gibt zudem die Rote Laterne an Bielefeld ab.


Bochums Coach Friedhelm Funkel suspendierte für das Spiel gegen Ingolstadt mit Aydin, Dedic, Maric und Yahia vier Spieler, drei standen bei der 0:2-Niederlage bei der Berliner Hertha auf dem Feld. So rückten für die von Funkel nicht berücksichtigten Dedic, Maric und Yahia Concha, Saglik und Chong Tese in die Startelf, zudem ersetzte Vogt im Mittelfeld Routinier Dabrowski. Ingolstadts neuer Trainer Benno Möhlmann stellte sein Team im Vergleich zu seinem Debüt mit der 1:2-Heimniederlage gegen Paderborn ebenfalls auf vier Positionen um: Metzelder, Bambara, Karl und Leitl begannen für Ruprecht, Dedola, Manuel Hartmann und Futacs. Kapitän Leitl stürmte überraschend neben Moritz Hartmann, zudem stellte Möhlmann sein System um und vertraute mit Metzelder und Karl einer Doppelsechs.

Das Spiel im Rewirpower-Stadion begann mit einem Paukenschlag: Die Gäste aus Ingolstadt gingen mit dem ersten Angriff in Führung. Gerber drückte eine Flanke von rechts per Kopf in die Maschen (2.). In der Folge agierte der VfL verunsichert, erarbeitete sich durch Saglik und Chong Tese aber zwei kleine Chancen. Die beiden Offensivkräfte wusste die nicht zu nutzen, Ingolstadt jedoch die Fehler in der VfL-Defensive. Maltritz und Mavraj verpassten einen weiten Schlag von FCI-Torwart Kirschstein, Leitl bedankte sich frei vor Luthe mit dem zweiten Ingolstädter Treffer (9.).

Wie würde die Funkel-Elf auf das frühe 0:2 reagieren? Zunächst gar nicht! Der FCI hatte durch Fink, der das Außennetz traf (15.), sogar die Möglichkeit zu erhöhen. Nur langsam erholte sich der Bundesliga-Absteiger und schöpfte bald neue Hoffnung. Nach einem Freistoß spitzelte Saglik den Ball zu Chong Tese, der mit seinem sechsten Saisontreffer den VfL aus seiner Lethargie riss.

Bochum erhöhte den Druck, ohne dabei durchdacht in die Spitze zu spielen. So ergaben sich trotz des nun optischen Übergewichts keine nennenswerten Ausgleichschancen. Ingolstadt zog sich zurück, arbeitet intensiv gegen den Ball und wagte sich kurz vor dem Pausenpfiff auch mal wieder nach vorne. Erst entschärfte Luthe mit einer Glanzparade ein Geschoss von Karl (43.), dann köpfte Hartmann völlig freistehend aus kurzer Distanz neben das Tor (44.).


Startete der FCI glänzend in Durchgang eins, so erwischte Bochum in Hälfte zwei den besseren Auftakt. Chong Tese aus spitzem Winkel (46.) und Saglik per Kopf aus kurzer Distanz (47.) verpassten das 2:2 nur knapp. Ingolstadt verteidigte in der Folge intensiver, machte die Räume geschickt eng und erzielte den dritten Treffer. Es war eine Kopie von Tor zwei! Denn erneut landete ein weiter Ball von Torwart Kirschstein bei Leitl, nachdem Maltritz und Mavraj wieder patzten. Und der FCI-Kapitän behielt frei vor Luthe erneut die Nerven (56.).

Wer dachte, dass Bochum die Schlagzahl nun erhöhen würde, sah sich getäuscht. Die Heimelf ergab sich ihrem Schicksal und bäumte sich gegen die drohende Niederlage überhaupt nicht mehr auf. Vielmehr legte Ingolstadt nach. Wieder war es Leitl, der eine sehenswerte Kombination mit Buchner zum 4:1 für den FCI abschloss (66.). Nach dem dritten Treffer von Leitl war das Spiel vorzeitig entschieden. Von Bochum kam nichts mehr, Ingolstadt spielte den ersten Auswärtsdreier ohne Mühe nach Hause.

Am 14. Spieltag empfängt Bochum am Freitagabend um 18 Uhr den SC Paderborn. Ingolstadt genießt am Sonntag um 13.30 Uhr Heimrecht gegen Union Berlin.

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Aue - Aachen 2 - 1


Lachheb und Hochscheidt schießen die Veilchen an die Spitze

Erzgebirge Aue ist durch den 2:1-Sieg über Alemannia Aachen Tabellenführer! In der ersten Hälfte überzeugte die Schmitt-Elf und verpasste eine höhere Führung. Im zweiten Durchgang präsentierte sich die Alemannia engagierter und kam durch einen verwandelten Strafstoß zurück ins Spiel. Unter dem Strich steht einer verdienter Dreier für das Überraschungsteam der Liga.
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Aues Adli Lachheb trifft gegen Aachens Torwart David Hohs und Timo Achenbach zum 1:0.
Aues Adli Lachheb trifft gegen Aachens Torwart David Hohs und Timo Achenbach zum 1:0.

Aues Trainer Rico Schmitt konnte nach dem 1:1 beim Karlsruher SC wieder auf Innenverteidiger Paulus zurückgreifen. Außerdem rückte Glasner in den Angriff. Dafür mussten Müller und Kern (Grippe) weichen.

Aachens Trainer Peter Hyballa änderte sein Team gegenüber dem 2:2-Unentschieden gegen den MSV Duisburg ebenfalls auf zwei Positionen: Herzig und Arslan standen für Kratz und Uludag in der ersten Elf.

Aue begann druckvoll und ging sofort in die Offensive, ohne jedoch zum schnellen Erfolg zu kommen. Dennoch blieben die "Veilchen" bei schnellen Angriffen über die Außenpositionen und vor allem bei Standards brandgefährlich.

Eine Ecke brachte Erzgebirge das 1:0. Kempe flankte, Aachens Junglas brachte die Kugel nicht weg und Lachheb drückte den Ball über die Linie (24.). Eine zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Führung, die die Schmitt-Elf in der Folge noch höher hätte gestalten können. Einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.

Nach der Pause präsentierte sich Aachen wesentlich engagierter und kam zu einigen Möglichkeiten. Doch im Torabschluss waren die Gäste zu harmlos.

Aachen machte Druck - Aue das Tor! Hensel schickte Hochscheidt per Kopf auf die Reise und der vollstreckte eiskalt (61.). Doch die Alemannen kamen ins Spiel zurück. Bei einem Abwehrversuch traf Schlitte im Strafraum den eingewechselten Gueye und brachte ihn zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Höger souverän (67.).

Im Anschluss wackelten die Auer merklich. Die mögliche Tabellenführung schien die Erzgebirger ein wenig zu lähmen. Erst in der Schlussphase übernahm Aue wieder das Kommando und war dem dritten Tor näher, als die Aachener dem Ausgleich.

Am 14. Spieltag reist Aue zum "Ostderby" nach Cottbus. Das Spiel findet am Sonntag um 13.30 Uhr statt.

Aachen hat am Samstag um 13 Uhr den FC Augsburg als Gast.

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Augsburg - Karlsruhe 3 - 1


Thurk setzt den Nackenschlag

Die Krise des Karlsruher SC hält weiter an. Die Badener verloren im letzten Spiel unter Interimscoach Markus Kauczinski beim FC Augsburg mit 1:3 und blieben somit auch im neunten Pflichtspiel in Folge sieglos. Die Schwaben benötigten dabei einen Mann mehr, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen und auch in der sechsten Partie in Serie ungeschlagen zu bleiben.


Augsburgs Trainer Jos Luhukay gab nach dem 1:1 bei Greuther Fürth Kwakman und Traore den Vorzug vor Nebel und Oehrl.

KSC-Interimscoach Markus Kauczinski tauschte in seinem letzten Spiel als Verantwortlicher an der Seitenlinie ebenfalls zweimal: Im Vergleich zum 1:1 gegen Erzgebirge Aue kamen Rupp und Zoller für Staffeldt und Fink (Schienbeinverletzung).

Rasch war die Rollenverteilung klar: Augsburg ergriff die Initiative, während der KSC auf Konter setzte. Soviel zum taktischen Grundkonzept. In der Realität gelang aber beiden Mannschaften zunächst nicht allzu viel. Die Fuggerstädter versuchten es häufig über die Flügel, fanden aber keinen Weg durch die aufmerksame Deckung der Badener. Karlsruhe hingegen mangelte es an Abstimmung im Spielaufbau. Zahlreiche Ungenauigkeiten sorgten dafür, dass die Stürmer Iashvili und Zoller meist in der Luft hingen.


Folglich plätscherte das Duell lange Zeit vor sich hin. Die einzige Ausnahme dabei war ein Eckstoß nach 14 Minuten, den Krebs in die Mitte zu Sebastian Langkamp brachte. Dieser scheiterte aber per Kopf aus sechs Metern an FCA-Schlussmann Jentzsch. Ansonsten blieb es in der ersten halben Stunde in den Strafräumen durchweg ruhig.

Danach erhöhten die Augsburger allmählich den Druck und setzten sich zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest. Nur zum Abschluss kamen sie zunächst nicht, so schoss Thurk seinen eigenen Mann an (34.), während Hain zu hoch ansetzte (36.). Zwei Minuten später klappte es schließlich doch: Traores leicht abgefälschte Hereingabe von links landete bei Werner, den Schäfer nicht eng genug gedeckt hatte. Dieser bedankte sich und netzte aus vier Metern locker ein. Das war's dann aber auch schon in einer an sich mäßigen ersten Hälfte.
Paukenschlag nach der Pause - Langkamp fliegt vom Platz

Karlsruhes Sebastian Langkamp und Augsburgs Thurk (re.)
Abflug: Karlsruhes Sebastian Langkamp und Augsburgs Thurk (re.).
© picture alliance

Beide Mannschaften gingen mit demselben Personal in die zweiten 45 Minuten, allerdings mit einer anderen Einstellung. Vor allem die Gäste traten nun forscher auf und wurden zugleich dafür belohnt: Jentzsch ließ einen Mutzel-Schuss aus der Distanz nur nach vorne abprallen. Rupp stand goldrichtig und staubte ab. Der Torschütze stand aber zuvor in abseitsverdächtiger Position, was sicherlich noch für Gesprächsstoff sorgen wird.

Die Schwaben reagierten mit wütenden Angriffen, entwickelten dabei aber nur selten Durchschlagskraft und mussten zudem die nächste Hiobsbotschaft hinnehmen. Bei einem Rettungsversuch knickte Traore um, verletzte sich dabei am linken Sprunggelenk und musste durch Bertram ausgetauscht werden. Nachdem Möhrles artistischer Drehschuss aus 14 Meter drüber gerast war (70.), riss Matthias Langkamp Rafael zu Boden und musste mit der Ampelkarte danach das Feld frühzeitig verlassen (73.).

In Überzahl legte Augsburg noch einmal einen Zahn zu und hatte durch Rafael die erneute Führung auf dem Fuß. Der 26-Jährige verstolperte aber in bester Position.

Besser machte es der eingewechselte Oehrl. Ein missglückter Klärungsversuch landete genau beim 24-Jährigen, der sich nicht zweimal bitten ließ und aus 13 Metern ins linke Eck einschob (83.). Nur zwei Minuten später folgte der Nackenschlag durch Thurk, der einen Freistoß vom linken Strafraumeck in den rechten Winkel schlenzte und den Dreier perfekt machte.

Der FC Augsburg ist wieder am kommenden Samstag am Tivoli gegen die Alemannia aus Aachen gefordert, Karlsruhe indes empfängt tags darauf Rot-Weiß Oberhausen.

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1860 - FSV Frankfurt 3 - 3


Cinaz sichert Frankfurt einen Punkt

Der TSV 1860 München und der FSV Frankfurt trennten sich in einer umkämpften Partie mit 3:3-Unentschieden. Die Löwen taten sich gegen gut organisierte Gäste lange schwer, steigerten sich im zweiten Durchgang, konnten die 3:1-Führung aber nicht über die Zeit bringen.


Münchens Trainer Reiner Maurer nahm nach dem torlosen Unentschieden bei Energie Cottbus keine personellen Veränderungen vor.

FSV-Coach Hans-Jürgen Boysen stellte seine Startformation nach dem 2:1-Heimerfolg über Union Berlin auf einer Position um: Christian Müller rückt für Gjasula ins Team.

In einer schwungvollen Anfangsphase waren beide Mannschaften bemüht nach vorne zu spielen, ohne jedoch groß vor dem jeweiligen gegnerischen Tor gefährlich aufzutauchen. Die Partie spielte sich somit überwiegend im Mittelfeld ab. Die Löwen lauerten auf ihre Konterchance und stellten dabei die Räume clever zu. Die Hessen leisteten sich immer wieder kleine Fehler im Spiel nach vorne, so dass die Löwen zu guten Kontergelegenheiten hätten kommen können, die sie jedoch nicht ordentlich zu Ende spielten.

Dann wurde es turbulent: Nach zwei Standardsituationen hatten die Frankfurter durch Christian Müller (17.) und die Münchner durch Buck (18.) ihre jeweils größte Torchance. Wie aus heiterem Himmel ging der FSV in Führung: Rukavina spielte einen schlampigen Pass auf Bell, der das Leder gerade noch rechtzeitig vor Mölders erreichte, jedoch, bei dem Versuch einen Rückpass zu spielen, ausrutschte. Mölders ließ sich nicht zwei Mal bitten, lief alleine auf Kiraly zu und verwandelte eiskalt ins linke untere Eck (24.). Kurz darauf kam dann die Antwort der Sechziger: Nach einer kurz ausgeführten Ecke, zog Ludwig vom linken Sechzehnereck auf den kurzen Pfosten, wo Klandt patzte und die Kugel durch die Beine ins Tor rutschen ließ (30.)

Danach ließen es die Akteure auf dem Platz wieder etwas ruhiger angehen, doch schlichen sich viele kleinere Fouls ein, so dass kein richtiger Spielfluss mehr zustande kam. Folgerichtig gab es keine nennenswerte Gelegeneheit mehr bis zur Halbzeitpause.


Die Hausherren kamen bissiger und zielstrebiger aus der Pause, erhöhten die Schlagzahl und tauchten gleich zwei Mal brandgefährlich vor dem Frankfurter Tor auf. Lauth (47.) und Buck (50.) scheiterten noch knapp, doch kurz darauf machte es Bell besser. Ludwig trat einen Freistoß fast an der Außenlinie in Richtung Fünfmeterraum, wo sich Bell gegen Gledson entscheidend durchsetzte und zum 2:1 einköpfte (52.). Danach leistete sich Gledson einen kapitalen Abspielfehler im Mittelfeld, den Lauth nutzte und sich auf in Richtung Klandt machte. Die erste Situation konnte der FSV-Keeper noch entschärfen, doch die zweite Chance ließ sich Lauth nicht nehmen und verwandelte zum 3:1 (54.). Die Frankfurter steckten jedoch nicht auf und kamen auch prompt zum Anschlusstreffer: Cinaz marschierte durchs Mittelfeld, zog aus 20 Metern ab, Kiraly ließ nach vorne abprallen und Mölders nutzte die Nachschussgelgenheit zum Anschlusstreffer (58.).

Beide Teams spielten nun mit offenem Visier und die Münchner ließen beste Möglichkeiten durch Lauth (63. und 70.) ungenutzt. Die Folge war, dass Frankfurter nach einer Ecke zum Ausgleich kam: Schlicke verlängerte einen Eckball per Kopf auf den langen Pfosten, wo er Cinaz als Abnehmer fand, der zum Ausgleich einnetzte (72.). Danach ging es hin und her, beide Mannschaften schenkten sich nichts, so dass die Kräfte auf beiden Seiten in der Schlussphase schwanden. Die Löwen vergaben noch in den Schlussminuten sehenswerte Chancen, doch zu einem Treffer sollte es nicht mehr reichen, so dass sich beide Teams mit einer Punkteteilung zufrieden geben mussten.

Die "Sechzger" gastieren am Montagabend in Fürth, wo das Spiel um 20.15 Uhr angepfiffen wird.

Frankfurt empfängt bereits am Freitag um 18 Uhr den VfL Osnabrück.

kicker.de





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...   Erstellt am 22.11.2010 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Duisburg - Cottbus 2 - 2


MSV macht die Rechnung ohne Petersen

In einem rassigen Duell holte sich Cottbus in Duisburg etwas glücklich einen Punkt. Der MSV wendete das Blatt nach Rückstand, postwendend aber schlug das im zweiten Durchgang sehr passive Energie zurück und geriet in der Schlussviertelstunde gegen insgesamt engagiertere "Zebras" nicht mehr in Gefahr.


Duisburgs Trainer Milan Sasic brachte nach dem 2:2-Unentschieden bei Alemannia Aachen in der Innenverteidigung Reiche für den rotgesperrten Soares.

Energies Übungsleiter Claus-Dieter Wollitz vertraute nach torlosen Unentschieden gegen 1860 München auf dieselbe Startelf.

Die Anfangsviertelstunde gehörte ganz klar dem MSV, der früh presste und das Aufbauspiel von Energie so nahezu lahmlegte. Wie so oft in dieser Saison bewies Duisburg zunächst bei einem Standard seine Torgefährlichkeit, als Maierhofer nach einer Ecke per Kopf nur das Außennetz traf (6.). Kern (7.) und Koch (14.) versuchten sich mehr oder minder gefährlich aus der Distanz.

Energie stellte sich danach besser auf die zunächst sehr beweglichen "Zebras" ein, bot in den Zweikämpfen besser Paroli und setzte offensiv erste Nadelstiche: Petersen vergab aus halbrechter Position aus 13 Metern die bis dorthin beste Chance der Begegnung (20.).

Die nun bessere Raumaufteilung der Lausitzer führte wenig später zur Führung, und es war ein toll herausgespielter Treffer: Kruska verlagerte das Spiel mit einem Diagonalpass nach rechts zu Bittroff. Der Verteidiger hatte Zeit zur genauen Flanke an den zweiten Pfosten, wo Roger volley auf Jula zurücklegte. Der Rumäne jagte die Kugel ebenfalls aus der Luft aus zehn Metern ins Netz (21.).

Der MSV wäre nur vier Minuten später fast zurück gewesen, doch Bajic platzierte seinen Kopfball genau auf Kirschbaum. Große Vorteile konnte sich die in der Defensive nicht immer sattelfeste Sasic-Elf gegen einen nach der Führung selbstbewussten Gegner ansonsten nicht erarbeiten. Ein von Jula unnötig verursachter Einwurf war Ausgangspunkt des Ausgleichs: Duisburg führte schnell aus, Trojan flankte in die Mitte, wo Sahan am zweiten Pfosten aus neun Metern per Linksschuss flach ins rechte Eck traf (38.).

Glück dann für Cottbus, dass Referee Zwayer nach einem klaren Foul Ziebigs an Trojan im Sechzehnmeterraum weiterspielen ließ (40.). Rassige Minuten folgten bis zum Kabinengang, garniert mit Gelben Karten und Emotionen. Die Pause kam gerade recht, um erhitzte Gemüter abzukühlen.


Personell unverändert ging es nach Wiederanpfiff weiter. Große Struktur hatten die Kontrahenten nicht zu bieten, weite Pässe in die gegnerische Hälfte waren zunächst das Mittel.

Der MSV war aktiver, energischer in den Zweikämpfen und hatte des Öfteren die Lufthoheit. Maierhofer hatte sein Visier freistehend aber völlig falsch eingestellt (52.), Sukalo war ebenfalls per Kopf allerdings ganz dicht dran an der Führung der "Zebras" (60.).

Gegen zu passive Lausitzer blieb der MSV am Drücker. Und wurde belohnt: Sahan kam nach Solo nicht zum Abschluss, Baljak setzte nach und flankte von links. Der eingewechselte Yilmaz brachte den Ball vom zweiten Pfosten in die Mitte, wo nach dem Duell Kruska gegen Sahan diesmal der Elfmeterpfiff von Zwayer erfolgte. Maierhofer verwandelte sicher (70.).

Die Freude der Gastgeber währte jedoch nicht lang. Cottbus schlug postwendend zurück, und wieder ging dem Treffer eine tolle Kombination voraus: Adlung spielte in den Lauf des sprintenden Bittroff, der im Strafraum an Yelldell vorbei auf Petersen querlegte. Der Torjäger brauchte für sein zehntes Saisontor aus elf Metern nur den Fuß hinzuhalten (73.).

In der Schlussphase tat sich nichts mehr, Cottbus gelang es als erstem Team in dieser Saison, in Duisburg einen Punkt mitzunehmen.

Am nächsten Spieltag reisen die Duisburger in die Hauptstadt. Der MSV gastiert am Samstag um 13 Uhr bei Hertha BSC Berlin.

Cottbus empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr die Mannschaft von Erzgebirge Aue.

kicker.de





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