Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 15.11.2008 - 09:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Ahlen 2 - 2

Lenz rettet den Punkt
In einer vor der Pause attraktiven, nach dem Wechsel zumindest hart umkämpften und phasenweise auch hektischen Partie stand St. Pauli in Unterzahl kurz vor dem Sieg, musste sich letztlich aber Ahlens Schlussmann Manuel Lenz geschlagen geben. Zuvor hatten die Hamburger nach schwachem Beginn einen 0:2-Rückstand aufgeholt, ehe Ebbers vom Platz flog. St. Pauli wurde trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit mutiger und war dem Sieg näher als die Gäste.


Lieferten sich ein hart umkämpftes Duell: Ahlens Miletic (li.) und St. Paulis Trojan.
© picture-alliance St. Paulis Coach Holger Stanislawski wechselte nach dem 0:2 in Freiburg auf zwei Positionen. Der zuletzt angeschlagene Trojan kehrte für Schultz in die Startelf zurück, Hoilett ersetzte Hennings. Christian Wück verzichtete dagegen auf Ahlener Seite nach dem 1:0-Sieg in Duisburg auf personelle Veränderungen.

Das Verfolgerduell zwischen dem Tabellensiebten aus Hamburg und dem Fünften aus Ahlen entwickelte sich von Beginn an zu einer attraktiven, chancenreichen Begegnung, in der die Gäste zunächst Vorteile besaßen. Nachdem Heithölter Hain mit einer als Flanke gedachten Freistoßhereingabe ein erstes Mal geprüft hatte (2.), war es Toborg, der in Folge eines Konters früh die große Chance zur Gästeführung hatte, aus zentraler Position aber an Hain scheiterte (3.). St. Pauli hatte Probleme mit den auswärtsstarken Gästen und kam vorerst nicht über einen Rothenbach-Schuss, den Lenz sicher parierte (7.), hinaus.


Anders die Münsterländer: Großkreutz jagte die Kugel aus aussichtsreicher Position über den Querbalken (10.), ehe sich Heithölter das Spielgerät ein zweites Mal zum Freistoß zurechtlegte. Aus 21 Metern zirkelte der Linksfuß den Ball sehenswert über die Mauer und traf zum verdienten 0:1 in den linken Torwinkel. Hain berührte den Ball zwar noch, konnte den Rückstand aber nicht verhindern (14.).

St. Pauli zeigte sich in der Folge bemüht, fand aber keinen richtigen Zugang zum Ahlener Strafraum. Die Gäste standen in der Defensive sicher, ließen bis auf einen Bruns-Versuch aus der zweiten Reihe (30.) nichts zu und legten nach. Heithölter offenbarte mit einem klasse Pass die Schwächen der Viererkette und fand den in Position gelaufenen Großkreutz, der Hain umspielte und zum 0:2 einschob (31.).

Der Kiez-Klub ließ sich davon jedoch nicht schocken, sondern schlug zurück. Ludwig bediente Ebbers im Strafraum, der zunächst aus kurzer Distanz zwar an Lenz scheiterte, den Nachschuss aber zum 1:2 ins lange Eck verwandelte (35.). Damit nicht genug! Nach Trojans Freistoßhereingabe segelte Lenz unter dem Ball durch. Das Leder klatschte an den Pfosten und von dort zu Bruns, der aus zehn Metern noch vor dem Seitenwechsel ausglich (42.).

Der zweite Abschnitt begann mit einem Rückschlag für die Hamburger. Der bereits verwarnte Ebbers zerrte direkt vor Kempters Augen im Mittelfeld an Miletics Trikot und kassierte die Ampelkarte (49.). Die Begegnung verlor nun an Niveau und hatte vorwiegend Zweikämpfe in Höhe der Mittellinie zu bieten. Trotz Unterzahl war es aber St. Pauli, das mehr für die Offensive tat und die wenigen Torszenen für sich verbuchen konnte. Zudem setzte Stanislawski ein klares Zeichen und wechselte mit Sako einen Angreifer ein (70.).

Nach 73 Minuten kam die Wück-Elf dann aber doch einmal gefährlich nach vorne. Nachdem Maul mit einem fulminanten Distanzschuss einen Eckball erzwungen hatte, kam Miletic zum Kopfball, fand aber in Hain seinen Meister.

Die Hanseaten schienen auch in der Schlussphase mit dem Remis unzufriedener als Ahlen und spielten weiter nach vorne. Trojan scheiterte aus spitzem Winkel an Hain (82.), ehe sich den Hausherren kurz vor dem Ende doch noch die ganz große Möglichkeit bot. Miletic zog im Strafraum am eingewechselten Sako, der bereitwillig fiel und Hennings die Chance vom Punkt bescherte. Lenz ahnte aber das Eck und rettete Ahlen einen Zähler (89.).

St. Pauli muss am Sonntag in Mainz antreten, Ahlen empfängt bereits am Freitag den FC Ingolstadt.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 15.11.2008 - 09:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1860 - Augsburg 0 - 1


FCA gewinnt erneut in München
Die Augsburger gewinnen zum dritten Mal in Folge in der Allianz-Arena gegen den TSV. Obwohl die Hausherren deutlich besser starteten, verloren sie nach dem sehenswerten Treffer von Baier völlig den Faden. Es entwickelte sich eine Partie mit wenigen Höhepunkten, in der beide Teams viele unnötige Fehler fabrizierten. Am Ende konnten die Fuggerstädter den etwas glücklichen Erfolg dank Schlussmann Neuhaus über die Zeit retten.


da Costa (l.) setzt sich gegen Ledgerwood (m.) durch. Johnson kann nur zuschauen.
© dpa Münchens Coach Marco Kurz nahm nach dem 0:1 gegen Oberhausen lediglich eine personelle Veränderung vor. Für den verletzten Beda (Schulter) kehrte Torben Hoffmann in die Startformation zurück. Auf der anderen Seite musste Augsburgs Trainer Holger Fach seine Anfangself im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Fürth verletzungsbedingt umstellen. Hdiouad ersetzte den verletzten Christian Müller.

Nach zuletzt zwei 0:3-Heimniederlagen gegen den FCA begannen die ''Löwen" furios. Bereits nach 43 Sekunden hätte das Leder bereits im Netz zappeln müssen, doch Gebhart vergab nach einem perfekten Zuspiel von Lauth frei vor Neuhaus. Kurz darauf hatte er erneut die Chance zur Führung, diesmal verpasste er knapp per Kopf (2.). Nach gut zehn Minuten fingen sich die Augsburger aber etwas in der Defensive, jedoch trauten sie sich noch nicht aus der eigenen Hälfte heraus. Trotz der besseren Abwehrarbeit der Gäste blieben die Hausherren das aktivere Team.


Doch die Augsburger nutzten gleich ihre erste Chance und das auf phänomenale Art und Weise: Baier drehte sich mit hohem Tempo um Holebas und bekam das Leder nach einem Doppelpass mit Thurk im Strafraum wieder, wo er Schlussmann Tschauner gefühlvoll mit rechts überlupfte und den bisherigen Spielverlauf komplett auf den Kopf stellte (16.). Die 60er wirkten nach dem überraschenden Gegentreffer ziemlich mitgenommen. Ihnen unterliefen im Spielaufbau viel zu viele unnötige Fehler. Augsburg übernahm nun besonders im Mittelfeld das Kommando, ohne jedoch nach vorne gefährlich zu werden.

Nach einer guten halben Stunde kämpften sich die Männer von Marco Kurz wieder zurück in die Partie, jedoch blieb die Fehlerquote der Gastgeber weiterhin viel zu hoch, um wirklich für Gefahr zu sorgen. Folglich kam die Nervosität der Landeshauptstädter mit jedem missglückten Pass wieder zurück und spielte somit den Gästen immer mehr in die Karten, jedoch konnte die Fach-Elf diese Möglichkeiten kaum zu Chancen ummünzen.


Ex-Münchner Baier (m.) verweigert nach seinem Treffer den Jubel.
© dpa Die Münchner kamen motiviert aus der Kabine und nagelten die Gäste am eigenen Strafraum fest, aber auch diesmal verpufften jegliche Bemühungen an der Augsburger Defensive. Und nach rund zehn Minuten verlor das Spiel der Kurz-Elf wieder an Fahrt. Lediglich Bender konnte mit einem starken Ball Johnson bedienen, der jedoch aus zehn Metern per Heber knapp das Tor verfehlte (55.). Ansonsten war von den Hausherren nicht viel zu sehen. Aber auch die Offensive des FCA bekleckerte sich nicht mit Ruhm. Die beste Gelegenheit vergab Hdiouad, dem das Spielgerät in aussichtsreicher Position vom Fuß sprang (58.).

In der Schlussphase merkte man den Platzherren zwar deutlich an, dass sie zumindest noch zum Ausgleich kommen wollten, jedoch fehlte ihnen die Zielstrebigkeit im Abschluss. Zu oft wurde der finale Pass schludrig ausgeführt. Auf der anderen Seite zeigte der FCA ein riskantes Spiel. Zwar wagten sie sich kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, jedoch verursachten sie viele Freistöße um den eigenen Strafraum herum, die immer wieder für Gefahr sorgten. Am Ende konnten die Gäste aber die Führung über die Zeit retten.

Der TSV trifft im Montagsspiel auf Hansa Rostock. Der FCA empfängt hingegen am Sonntag Kaiserslautern.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 15.11.2008 - 09:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Osnabrück - Wehen 1 - 1



Cichon trifft vom Punkt
Der VfL Osnabrück und Wehen Wiesbaden trennten sich in einer umkämpften und sehr intensiven Partie leistungsgerecht 1:1-Unentschieden. Die Gäste aus Wehen Wiesbaden waren zunächst die bessere Mannschaft, gerieten dann aber durch einen Elfmeter in Rückstand. Doch sie bewiesen Moral und kamen noch einmal zurück. Zum ersten Auswärtsdreier sollte es dann aber für den SVWW doch nicht reichen.


Traf per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:0: Thomas Cichon.
© picture-alliance Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz ließ nach der gelungenen Aufholjagd in Rostock, als aus einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Unentschieden gemacht wurde, Reichenberger von Beginn an auflaufen. Surmann musste dafür auf die Bank. Auch der Coach des SV Wehen Wiesbaden, Christian Hock, tauschte im Vergleich zum 4:2-Erfolg gegen Kaiserslautern einmal. Anstelle von Schmidt stürmte Orahovac.

Die Anfangsphase ging klar an die Gäste aus Wehen Wiesbaden. Mit aggressivem Pressing und schnellem Flügelspiel kauften die Hock-Schützlinge den Hausherren den Schneid ab, doch bis auf eine Halbchance durch Koen nach sechs Minuten sprang für Wehen Wiesbaden nichts dabei heraus. Osnabrück hingegen fand nicht so recht ins Spiel. "Pele" Wollitz musste zusehen, wie seine Mannschaft durch zahlreiche Ungenauigkeiten zunächst ziemlich harmlos blieb.


Doch in der 19. Minute leitete die erste gute Aktion des VfL gleich das erste Tor ein: Reichenberger wurde steil geschickt, der Kapitän kam dann im Sechzehner gegen Wehen Wiesbadens Keeper Walke zu Fall, weswegen Schiedsrichter Marc Seeman auf Strafstoß entschied. Cichon trat an und schob das Leder flach ins rechte Eck (20.).

Die Gäste zeigten sich durch den Rückstand unbeeindruckt und hatten nur eine Minute später fast die passende Antwort, doch Amstätters Freistoß aus 23 Metern verfehlte den linken Torwinkel nur um Haaresbreite. Es entwickelte sich ein hochintensives, technisch aber nicht allzu anspruchsvolles Match, in dem sich beide Mannschaften kaum Freiräume gestatteten. Folglich blieben Torchancen absolute Mangelware. Erst in der 34. Minute prüfte Reichenberger Walke.


Umkämpft: Osnabrücks de Wit im Zweikampf mit Panadetigiuri (re.).
© picture-alliance Nur fünf Minuten später wurden die Gäste für ihre Mühen doch noch belohnt: Koen zirkelte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Sechzehner, wo Kopilas sträflich frei stand. Der Innenverteidiger nutzte seine Chance und besorgte per Drehschuss den verdienten Ausgleich. Kurz darauf hatte Koen die Chance zum Doppelschlag, doch der Niederländer schob rechts vorbei (40.), so dass es mit dem 1:1 in die Kabinen ging.

Auch nach der Pause war das Spiel fußballerisch kein Leckerbissen, aber auf beiden Seiten war Einsatz und Wille da, so dass die Begegnung dennoch einen gewissen Unterhaltungswert hatte. Die Lila-Weißen kamen besser in den zweiten Durchgang. Sie waren zielstrebiger und kamen zu leichten Feldvorteilen, doch fehlte es an Präzision beim finalen Zuspiel. Auf der anderen Seite ging auch bei den Gästen der Spielfluss verloren. Folglich wurde den Zuschauern in der Osnatel-Arena in dieser Phase viel Kampf, aber auch viel Leerlauf geboten.

Erst in der 75. Minute sorgte der eingewechselte Schmidt für ein Ausrufezeichen, doch der U 19-Nationalspieler scheiterte per Kopf an Osnabrücks Schlussmann Wessels. Nur zwei Minuten später musste Walke auf der anderen Seite einen gefährlichen Sykora-Kopfball entschärfen. Dabei blieb es dann aber auch, so dass sich am Ende beide Mannschaften die Punkte teilen mussten.

Osnabrück ist am kommenden Freitag in Aachen wieder gefordert, Wehen Wiesbaden bekommt es am Sonntag zu Hause mit Oberhausen zu tun.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 16.11.2008 - 16:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Duisburg 4 - 3


Möhlmanns Joker richten es
Die SpVgg Greuther Fürth gewinnt äußerst glücklich gegen eine sehr stabil wirkende Duisburger Mannschaft. Im Spiel eins nach Rudi Bommer führte der MSV schon mit zwei Toren, doch in der turbulenten Schlussphase schenkten den Zebras alle drei Punkte wieder her.


Intensive Partie: der Fürther Charles Takyi im Duell mit dem Duisburger Adam Bodzek.
© picture-alliance Fürths Trainer Benno Möhlmann veränderte seine erste Elf auf einer Position gegenüber dem 1:1 in Augsburg. Schröck fehlte verletzungsbedingt, dafür rückte Mauersberger rein. Der Linksfuß spielte auf der linken Abwehrseite, Felgenhauer ging wieder nach rechts in der Abwehrkette.

MSV-Interimscoach Heiko Scholz baute nach dem 0:1 gegen Ahlen seine Anfangself auf drei Positionen um: Tararache, Christ und Kouemaha waren nicht dabei, dafür spielten Grlic, Sahan und Wagner.

Die Franken wollten von Anfang an die vermeintliche Verunsicherung der Duisburger ausnutzen und setzten den MSV sofort unter Druck. Vor allem Takyi, Allagui und Ilicevic stellten die Abwehr des MSV vor Probleme, weil sie sehr viel rochierten und flüssig kombinierten. Die Führung für die SpVgg fiel allerdings nach einer Standardsituation: Takyi brachte die Freistoßflanke von rechts rein, in der Mitte ließ Makiadi den SpVgg-Torjäger Allagui außer Acht und der Deutsch-Tunesier köpfte unbedrängt ein (4.). Es war sein elftes Saisontor.

Wer nun gedacht hätte, dass die Duisburger die Köpfe hängen lassen würden, sah sich getäuscht. Vor allem Grlic riss nun immer mehr das Spiel an sich, verteilte die Bälle und war auch bei Standards der gefragte Mann. Nach einer Grlic-Ecke zeigten sich die Fürther völlig desorientiert. Wagners Kopfball kratzte Felgenhauer erst noch von der Linie, doch dann schaltete Makiadi am schnellsten und drückte die Kugel per Kopf über die Linie (18.).

Zwar hätte Takyi fast im Gegenzug die Franken wieder in Front geschossen (19.), doch schien der Gegentreffer bei Fürth richtig Wirkung zu zeigen. In der Offensive lief nun nicht mehr viel zusammen, die Defensive der Duisburger stand ab der 20.Minute recht sicher. Und das, obwohl die Zebras Innenverteidiger Schlicke mit einer Sprunggelenksverletzung früh ersetzen mussten. Zudem spielte die Scholz-Elf jetzt viel mutiger nach vorne und hatte in der 26. Minute in Führung gehen müssen, als Heller und Schwarz alleine vor SpVgg-Keeper zu unentschlossen agierten.

Als sich kurz vor der Pause mal wieder Allagui für die Fürther bemerkbar machte - seinen Kopfball konnte Herzog sicher runterpflücken, schaltete der MSV blitzschnell um. Nch einem weiten Bll aus der Abwehr fand Sahan die SpVgg-Abwehr noch völlig unsortiert vor. Der linke Mittelfeldmann ließ Felgenhauer, der komplett falsch stand, stehen und tunnelte auch noch Burkhardt. Alleine vor Loboué behielt er die Nerven und schob flach ein (45.). Mit dieser verdienten Führung gingen die Zebras in die Halbzeitpause.


In dieser wechselte Möhlmann aus, war offensichtlich von den Darbietungen von Reisinger und Felgenhauer ziemlich bedient. Für das Duo kamen Skeraj und Kotuljac. Besser wurde das Spiel der Franken nicht, ganz im Gegenteil. In der Offensive konnten sich die Fürther so gut wie gar nicht mehr in Szene setzen, und in der Defensive offenbarten sie größte Schwächen. So zum Beispiel in der 52. Minute, als Karaslavov den MSV-Stürmer Wagner laufen ließ und ihn im Straraum zu Boden drückte. Den etwas schmeichelhaften Elfmeter vergeigte Tararache in fast peinlicher Manier, als der Rumäne den Ball flach in die Arme von SpVgg-Keeper Loboué schob (53.).

Offensichtlich war dem MSV diese Elfmetermöglichkeit zu einfach, denn schon beim nächsten Angriff machten die Duisburger mit einer super Kombination dann doch das 3:1. Makiadi war einmal mehr über rechts durchgebrochen und legte genau zurück zu Sahan. Der Türke kam aus dem Rückraum angerauscht und versenkte die Kugel mit einem feinen Schlenzer ins Eck zur Zwei-Tore-Führung (54.).

Nach dieser Aktion schien die Möhlmann-Elf mausetot. Offensiv ohne Durchschlagskraft, defensiv anfällig, die SpVgg machte nicht den Eindruck, als könnte sie das Spiel nochmal drehen. Doch dann legte Duisburgs Abwehrmann Branco eine Kopfballabwehr genau vor die Füße von Ilicevic. Der Kroate stoppte den Ball am Elfmeterpunkt runter und schlenzte die Kugel in den rechten Winkel (75.).

Das sollte der Startschuss sein für eine fulminate Schlussphase. Nur drei Minuten später machte Joker Kotuljac nach einer Ecke aus dem Gefühl heraus den Ausgleichstreffer (78.). Die Fürther waren nun obenauf und wollten nach der weitestgehend verschlafenen zweiten Halbzeit nun doch noch den Dreier einfahren. Dies gelang auch, allerdings war die Entscheidung von Schiedsrichter Fischer in einer unübersichtlichen Situation mit Tararache und Schildenfeld auf Handelfmeter zu entscheiden, sehr gewagt. Joker Nehrig war es egal, er verwandelte sicher zum 4:3-Siegtreffer (86.). Unter dem Strich war es sehr glücklicher Sieg für die Franken, die Duisburger hätten einen Punkt verdient gehabt.


Die Fürther "reisen" am kommenden Sonntag über die Stadtgrenze zum Derby nach Nürnberg, die Duisburger empfangen am Freitag den Aufsteiger aus Frankfurt.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 16.11.2008 - 16:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Freiburg 1 - 2

Schwaab bügelt Pouplins Aktion aus
Der SC Freiburg bleibt ganz oben dabei in der Zweiten Liga. Beim FSV Frankfurt erarbeiteten sich die Breisgauer ein 2:1 - in einem seltsamen Spiel. 75 Minuten war es unansehnlich - unterbrochen von Freiburgs 1:0 -, dann wurde es turbulent: Elfmeter, Ausgleich, Elfmeter, 2:1. Schwaab war am Ende Freiburgs Matchwinner.


Gute Variante - 1:0: Die Freiburger jubeln mit Torschütze Toprak und warten auf Vorlagengeber Türker.
© picture-alliance Zwei Änderungen nahm Frankfurts Trainer Tomas Oral im Vergleich zum 0:0 in Nürnberg vor: Theodoridis und Bencik, der Ex-Freiburger, begannen für Cenci und Youssef Mokhtari, der mit einer Grippe kurzfristig passen musste. Beim SC Freiburg blieb nach dem 2:0 gegen St. Pauli alles beim Alten, die Startaufstellung unberührt.

Kein Tempofußball, viele Fehler, kaum Chancen - das sahen die wenigen Zuschauer in der großen Frankfurter Arena in der ersten guten halben Stunde. Beide Teams achteten zunächst einmal auf eine sichere Defensive, entsprechend langsam wurde bei Ballbesitz aufgerückt, Fehlpässe waren die Folge. Die Torhüter hatten auf beiden Seiten keinerlei Beschäftigung. Und selbst die Freiburger hielten es für eine gute Idee, mit hohen Bällen zu operieren - Klitzpera und Noll köpften souverän alles weg.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde es einmal gefährlich vor dem Tor, Freiburger Standards sorgten für ein wenig Aufregung: Bei Idrissous Kopfball im Anschluss an einen Eckball stand Kollege Banovic noch im Weg (36.), bei Schlittes Versuch per Kopf nach Schwaabs Freistoßflanke eine Minute später die Latte! Der SC kam dem 1:0 immer näher, Sekunden vor der Pause war es dann - verdientermaßen - soweit: Türker brachte den nächsten Freistoß aus dem rechten Halbfeld an den zweiten Pfosten, dort war Toprak Barletta entwischt und schoss die Kugel direkt mit links ins lange Eck - das erste Tor für den 19-jährigen Abwehrmann in der Zweiten Liga.



Frankfurt musste nun etwas tun - nicht eine Chance hatte der FSV vor dem Seitenwechsel zustande bekommen -, doch es fehlten einfach die Mittel. So kam es, dass der SC trotz Führung mehr Ballbesitz, mehr Platz und mehr Offensivaktionen hatte. Das alles jedoch auch auf unglaublich schwachem Niveau. Die Partie wollte nicht ansprechender werden. Und so dauerte es bis zur 74. Minute (!), ehe sich dem FSV die erste Chance bot und eine kurzweilige Schlussphase eingeläutet wurde: Der eingewechselte Oualid Mokhtari bekam den Ball vom eingewechselten Mikolajczak, brachte dann aus guter Position aber keinen platzierten Schuss zustande, Pouplin hielt.

Eine gute Aktion des Franzosen, drei Minuten später verließen ihn dann alle guten Geister: Shapourzadeh war durchgebrochen und vor Pouplin nach weit außen unterwegs, der SC-Keeper langte dennoch ungeschickt hin. Theodoridis verwandelte den Elfmeter sicher. Doch das 1:1 hielt ganze vier Minuten. Joker Bechmann war urplötzlich allein vor Klandt - Klitzpera hatte ihm den Ball unglücklich serviert -, der Frankfurter Schlussmann foulte wie sein Gegenüber. Schwaab setzte den Strafstoß so souverän wie Theodoridis in die Maschen - 2:1 für den SC (81.). Frankfurt gab noch nicht auf, Noll hatte aus kurzer Distanz schließlich die letzte Ausgleichschance, Pouplin reagierte stark (87.).

Frankfurt bleibt am Tabellenende, angesichts der ersten 75 Minuten war ein Punkt auch nicht verdient. Am Freitag geht es für den FSV nach Duisburg. Die Freiburger bissen sich dagegen dank einer schnellen Reaktion auf den überraschenden Ausgleich oben fest, am nächsten Sonntag kann gegen Koblenz nachgelegt werden.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 16.11.2008 - 16:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oberhausen - Aachen 1 - 1


Milchraum trifft RWO ins Mark
In einer Partie mit zwei verschiedenen Halbzeiten verdienten sich RWO dank einer engagierteren Leistung in Durchgang eins, und Aachen dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt, jeweils einen Zähler. Der Aufsteiger ist damit seit drei Spielen ohne Niederlage. Aachen wachte spät auf und sicherte sich das Remis erst in den Schlussminuten.


Namensvettern im Duell: RWO-Abwehrmann Benjamin Reichert gegen Aachens Sturmtank Benjamin Auer.
© picture alliance Beide Teams liefen im Vergleich zur Vorwoche unverändert auf. Weder Oberhausens Trainer Jürgen Luginger nach dem 1:0-Sieg in München, noch Aachens Coach Jürgen Seeberger nach dem 2:0-Erfolg gegen Koblenz sahen einen Grund, Änderungen in ihren Anfangsformationen vorzunehmen.

Im Niederrheinstadion erwischten die Gäste aus Aachen den besseren Start. Sicher kombinierte die Seeberger-Elf durch das Mittelfeld vor das gegnerische Tor und kam auch früh zu guten Möglichkeiten. Milchraum - fein freigespielt von Lehmann - vergab aus wenigen Metern alleine vor Semmler (5.), dann hatte es der Kapitän selber auf dem Fuß. Aber Lehmanns Schuss rauschte links am Tor der Gastgeber vorbei.

Nach und nach kämpfte sich aber RWO in die Partie hinein, fand nun richtig in die Zweikämpfe und spielte mutiger nach vorne. Kaya gab nach einer Viertelstunde einen ersten Warnschuss ab, den Stuckmann aber noch entschärfen konnte. Die Alemannia ließ sich immer weiter zurückfallen und konnte bis zur Pause kaum noch eigene Akzente setzen. Es spielten jetzt nur noch die Hausherren, die auch verdient in Führung gingen. Nach einem schönen Zusammenspiel von Falkenberg und Lüttmann hatte Kaya aus zentraler Position die Chance und Stuckmann musste das erste Mal hinter sich greifen (30.).



Bis zum Kabinengang bestimmten nun die Gastgeber das Geschehen, verpassten es aber, gegen indisponierte Alemannen nachzulegen. Fiel rettete mit letztem Einsatz nach einem Standard von Kaya (41.), dann kratzte Holtby einen Kopfball von Lüttmann noch von der Linie (43.), Stoppelkamps Fernschuss strich knapp vorbei (44.).

Aachens Coach Jürgen Seeberger reagierte auf die schwache Vorstellung seiner Elf und tauschte zur Pause aus. Müller kam für Holtby, und auch die Einstellung der Alemannia hatte sich merklich geändert. Mit mehr Biss und Engagement kehrte Schwarz-Gelb auf den Rasen zurück, mit gewohnt großem Einsatz hielt RWO dagegen. Die Folge war ein ansehnliches und hart umkämpftes Zweitligaspiel. Auer ließ sich von Semmler im Eins-gegen-eins noch die Kugel vom Fuß spitzeln (51.), auf der Gegenseite ließen Stoppelkamp (51.) und Terranova gute Möglichkeiten aus (52.).

Aachen verstärkte jetzt den Druck, RWO verlegte sich immer mehr auf Konter. Und hatte Glück, das die Angriffsbemühungen der Gäste wenig fruchteten. Auer setzte einen Kopfball nur um Haaresbreite vorbei (66.), Müller blockte einen Befreiungsschlag von Reichert an den Pfosten ab (72.).


RWO beim Torjubel, Torschütze Kaya zeigt an: Ich habe es gemacht!
© picture-alliance In den Schlussminuten intensivierte die Alemannia ihre Bemühungen weiter, Angreifer Daun ersetzte Mittelfeldmann Fiel. Und es wurde ein Spiel auf ein Tor. Oberhausen ließ sich sehr tief zurückfallen, Aachen mobilisierte nochmals letzte Offensiv-Kräfte, wurde dafür spät belohnt. Auer verlängerte einen weiten Ball per Kopf direkt zu Milchraum, der mit einem fulminanten Schuss in die rechten Torhälfte traf (86.). Dabei blieb es dann - Embers und Milchraum ließen noch letzte Chancen aus. Beide Teams teilten sich letztlich die Punkte in einem kampfbetonten Spiel.

Oberhausen muss am nächsten Spieltag reisen. Am Sonntag steht das Spiel in der hessischen Landeshauptstadt gegen Wehen Wiesbaden an. Für Aachen steht bereits am Freitag der Gang gegen Osnabrück am heimischen Tivoli bevor.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 16.11.2008 - 16:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingolstadt - Nürnberg 0 - 3


Der Club meldet sich zurück
Der 1. FC Nürnberg steckte unter der Woche tief in der Krise. Sogar von Chaos war die Rede nach den Streitereien in den Führungsgremien. Auf dem Platz gab eine stark ersatzgeschwächte Nürnberger Elf die richtige Antwort und gewann nach einer engagierten Vorstellung verdient. Für Ingolstadt indes ist die Niederlage ein schmerzlicher Rückschlag nach zwei überzeugenden Siegen gegen Aufstiegsanwärter.


Nürnbergs Perchtold stoppt Ingolstadts Jungwirth.
© picture-alliance Ingolstadts Trainer Thorsten Fink musste sein erfolgreiches Team nach dem 3:0-Sieg in Mainz auf einer Position ändern: Für den verletzten Lokvenc lief Daniel Lemos von Beginn an auf. Der 1. FC Nürnberg reiste mit einer Rumpfelf nach Ingolstadt. Gegenüber der Nullnummer gegen Frankfurt gab es fünf Änderungen: Breska, Spiranovic (verletzt), Goncalves (Rotsperre), Masmanidis und Charisteas raus - Reinhardt, Maroh, Bieler, Judt und Frantz rein.

Das Spiel begann sehr zerfahren. Beide Teams gingen auf rutschigem Boden engagiert zu Werke und schenkten sich im Mittelfeld nichts. Doch spielerisch konnte keine der beiden Mannschaften Akzente setzen.

Eigler vergab die erste Club-Gelegenheit etwas leichtfertig (6.). Danach dauerte es bis zur 27. Minute, ehe es wieder einen Aufreger im TUJA-Stadion gab. Erst wehrte Lutz einen Boakye-Schuss ab, im Gegenzug hatte Rama die Führung auf dem Fuß, doch Schäfer war auf dem Posten.

Die beste Chance in Durchgang eins hatte der FCI. Nach einer schönen Kombination zog Jungwirth aus zehn Metern ab, aber wieder war es Schäfer, der mit einer Glanztat den Club rettete (37.).



Doch das Tor machte der FCN - zumindest fiel es für die Franken. Boakye setzte sich rechts im Strafraum durch und spielte scharf in die Mitte. Ingolstadts Karl lenkte den Ball mit dem linken Fuß ins eigene Tor (41.).

In der zweiten Hälfte kamen die Nürnberger zielstrebiger aus der Kabine und dominierten die Begegnung nach Belieben. Doch die Chancenverwertung der Franken ließ wie so oft zu wünschen übrig. Vor allem Eigler und Boakye hatten gleich mehrere Gelegenheiten, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Doch die Nürnberger Angreifer hatten entweder Pech, wie Boakye als Jungwirth auf der Linie rettete (65.), oder vergaben ihre guten Möglichkeiten überhastet.

So musste der Altmeister bis zur 88. Minute zittern, ehe Boakye nach einem schnellen Konter den Sack zumacht. Dass Engelhardt in der Nachspielzeit sogar nochmals traf, ging im Nürnberger Jubel fast unter.

Der FC Ingolstadt spielt am Freitag in Ahlen, während der wiedererstarkte Club die SpVgg Greuther Fürth zum fränkischen Nachbarschaftsderby bittet.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 16.11.2008 - 16:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Koblenz - Mainz 0 - 3



Mavrics Eigentor leitet die Pleite ein
Beim rheinland-pfälzischen Derby setzte sich Mainz dank seiner spielerischen Überlegenheit in Koblenz souverän durch und fügte den Gastgebern nach 18 ungeschlagenen Heimspielen wieder eine Niederlage zu. Nur in der Anfangsphase konnte die TuS dem Tabellenführer Paroli bieten, der nach 20 Minuten das Kommando übernahm und gegen harmlose Rapolder-Schützlinge einen verdienten Sieg herausschoss.


Hartmann (Koblenz) blieb zwar hier Kopfballsieger gegen Bancé, der aber entführte mit Mainz drei Punkte.
© picture-alliance Der Koblenzer Coach Uwe Rapolder tauschte im Vergleich zur 0:2-Pleite in Aachen dreimal Personal aus: Für Richter, Ziehl und Bender standen Bajic nach abgelaufener Gelbsperre sowie Lomic und Taylor in der Startelf.

Bei Mainz brachte Trainer Jörn Andersen nach der 0:3-Schlappe gegen Ingolstadt zwei Neue: Van der Heyden und Soto ersetzten Pekovic und Borja.

Mit Vorteilen für die TuS startete das Derby vor ausverkauftem Haus. Kronitiris setzte nach einem Pektürk-Freistoß nach schwacher Fausabwehr von Keeper Wache ein erstes Ausrufezeichen (6.) und verzog wenig später auf nassem Rasen aus der Distanz knapp (9.). Die beste Chance in der ersten Viertelstunde hatte Kuqi, der frei vor dem Tor bei seinem Kopfball aus fünf Metern aber in Rücklage geriet (12.).

Nach knapp 20 Minuten machten sich die technischen Vorteile der Rheinhessen bemerkbar. Die Andersen-Elf ließ den Ball gut zirkulieren, Koblenz musste mehr investieren, um den Gegner in Schach zu halten. Dies gelang bis zur 25. Minute gut, ehe Bancé einen Kopfball aus fünf Metern zum Glück für die Hausherren direkt auf Yelldell platzierte.

Die nächste Gelegenheit aber nutzten die 05er zur Führung: Feulner brachte eine Ecke von links in den Fünfmeterraum, wo Mavric hart bedrängt von Noveski das Leder ins eigene Netz lenkte (33.).

Der Tabellenführer kontrollierte die Partie bis zum Pausenpfiff, hätte durch Heller nachlegen können (39.). Nur einmal geriet Mainz in echte Gefahr, als ein schnell vorgetragener Angriff der Rapolder-Schützlinge in eine Kopfballchance von Krontiris mündete, der aber vorbeinickte (42.). Auf der Gegenseite landete Bancés zu schwacher Seitfallzieher aus fünf Metern in den Armen von Keeper Yelldell (45.).


Nach Wiederanpfiff, den beide Teams unverändert erlebten, spielte zunächst nur der Spitzenreiter, der einfach gedankenschneller agierte und die Partie binnen vier Minuten entschied. Richtig gut herausgespielt war Treffer Nummer zwei: Bancé behauptete den Ball gegen Mavric und spielte rechts raus zu Heller, der aus vollem Lauf punktgenau auf Baljak flankte. Der Serbe musste in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten (52.).

Wenig später foulte Bajic Feulner im Strafraum - Karhan trat zum Elfmeter an und verwandelte sicher (56.).

Zwar steckten die Hausherren nicht auf, doch viel sollte nicht gelingen an diesem regnerischen Nachmittag im Stadion Oberwerth. Die 05er schalteten einen Gang zurück, ließen in der Schlussviertelstunde noch die eine oder andere Gelegenheit der TuS zu (Kuqi, 75., Krontiris, 77., Begeorgi, 80.), spielten aber ansonsten die Uhr sachlich herunter und fügten Koblenz nach 18 Heimspielen wieder eine Niederlage zu. Die Rapolder-Elf bleibt erstmal unten kleben, während Mainz seine Tabellenführung festigte.

Koblenz reist am Sonntag ins Breisgau zum SC Freiburg, während Mainz St. Pauli zu Gast hat.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.11.2008 - 22:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - Rostock 6 - 0


Lautern mit dem Sixpack
Der 1. FC Kaiserslautern bezwingt Hansa Rostock mit 6:0 und erobert sich damit den zweiten Platz in der Tabelle zurück. Die Lauterer waren von Beginn an tonangebend und zeigten sich sehr kaltschnäuzig. Nach einem Platzverweis von Pearce hatten die in Unterzahl spielenden Rostocker den "Roten Teufeln" nichts entgegenzusetzen und das Debakel nahm seinen Lauf.


Versenkt: Lauterns Lakic (re.) trifft per Kopf gegen Hahnel. Hesse schaut zu.
© picture-alliance FCK-Coach Milan Sasic brachte nach der 2:4-Pleite in Wehen Wiesbaden Bugera für Demai. Auf der anderen Seite brachte Rostocks Interimstrainer Juri Schlünz bei seinem ersten Spiel als Verantwortlicher drei neue Akteure: Im Vergleich zum 2:2 gegen Osnabrück Pearce, Langen und Bülow bewähren. Sie spielten anstelle von Ozcipka, Lense und Kapitän Retov, der mit der dänischen Nationalmannschaft unterwegs war.

Die "Roten Teufel" waren gleich zu Beginn auf der Höhe des Geschehens. Mit einer gehörigen Portion Aggressivität, guter Laufarbeit und schnellem Umschalten auf Angriff nahmen sie rasch das Heft in die Hand und brachten die Hansa-Defensive ein ums andere Mal in Bedrängnis. Nach neun Minuten klingelte es dann schon im Rostocker Kasten: Dzaka zirkelte eine Ecke von rechts in den Strafraum, wo Amedick per Kopf auf Lakic verlängerte. Der Kroate wuchtete das Leder mit einem strammen Kopfball ins rechte Eck.


Rostock zeigte sich durch den Rückstand verunsichert und musste zusehen wie die Lauterer auf das nächste Tor drängten. Über die Flügel sorgte der FCK für viel Wirbel, doch Bugera scheiterte an Hansa-Schlussmann Hahnel (11.), und Bugeras Schuss ging rechts vorbei (18.). Auf der anderen Seite agierten die Rostocker harmlos. Es fehlte an Ideen und Kreativität, um die gut postierte FCK-Abwehr zu überwinden. Bis auf eine Halbchance durch Lechleiter, der aber im Strafraum das Leder nicht unter Kontrolle bringen konnte (25.), sprang für die Hanseaten nichts heraus.

Mit zunehmender Spieldauer schalteten die Sasic-Schützlinge einen Gang zurück und lauerten auf Konter, die aber nicht genutzt wurden. Nach einem groben Schnitzer von Rahn im eigenen Sechzehner flankte Dzaka scharf und flach in die Mitte, wo aber Fillinger in höchster Not retten konnte (34.) acht Minuten später köpfte Lakic aus guter Position neben das Tor. Fast mit dem Pausenpfiff machte er es dann besser: Dzaka zirkelte einen Freistoß aus fast 40 Metern in den Gefahrenbereich. Dort spielten die Rostocker auf Abseits, was jedoch schief ging. Lakic stand auf einmal völlig frei vor Keeper Hahnel und nickte aus sechs Metern ins linke Eck ein.


Gekreuzte Klingen: Rostocks Rahn im Duell mit dick (re.).
© picture-alliance Ohne personelle Wechsel, dafür mit aktiveren Gästen ging es im zweiten Durchgang weiter. Rostock agierte nun zielstrebiger und hatte zugleich durch Schindler die Möglichkeit zum Anschluss. Doch dem U 21-Nationalspieler rutschte der Ball über den Spann, so dass er das Leder drüber jagte (49.). Wie aus dem nichts fiel dann aber auf der anderen Seite das nächste Tor: Jendrisek legte auf der rechten Seite den Turbo ein, zog in die Mitte, vernaschte dabei Gledson und schob überlegt ein (54.).

Etwas später zog Kern in den Sechzehner, doch der Rostocker Angreifer zögerte viel zu lange mit dem Abschluss und ließ sich dann den Ball von FCK-Keeper Robles abluchsen (60.). Vier Minuten später verlor Pearce ein Laufduell gegen Sam und wusste sich dann nicht anders zu helfen, als den Lauterer zu Boden zu reißen. Dafür zückte Schiedsrichter Deniz Aytekin die Rote Karte.

Danach nahm das Unheil seinen Lauf. Rostock hatte dem FCK nichts entgegenzusetzen, der sich erbarmungslos zeigte und durch den eingewechselten Simpson das 4:0 nachlegte (70.). Drei Minuten später zog Kern in den Strafraum, wurde dabei vom FCK-Schlussmann Robles gefoult. Den fälligen Strafstoß schoss er selbst, aber viel zu schwach, so dass Robles parierte. Fast im Gegenzug netzte Simpson zum zweiten Mal ein. Nach schöner Vorlage von Lakic war der Kanadier zur Stelle und versenkte das Leder im rechten unteren Eck.

Die "Roten Teufel" zeigten sich damit aber immer noch nicht zufrieden und machten in der 82. Minute das halbe Dutzend voll. Nach Flanke von Dick traf Jendrisek per Flugkopfball ebenfalls zum zweiten Mal. Die Niederlage hätte noch höher ausfallen können, aber Hansa-Keeper Hahnel rettete gegen Lakic (86.) und Dick (88.).

Der 1. FC Kaiserslautern ist am kommenden Sonntag in Augsburg wieder gefordert, Rostock hingegen hat wieder das Montagabend-Spiel. Dann gastieren die Münchner Löwen an der Ostsee.

kicker.de





Signatur



Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Spielberichte Saison 2008/2009 meister 37 nightwish19
Spielberichte 14. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 13. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 12. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 15. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Neuer Thread ...



Design powered by Nightwish19© 2005


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank