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...   Erstellt am 12.11.2010 - 20:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Karlsruhe - Aue 1 - 1


Iashvili & Co. wachen zu spät auf

Der FC Erzgebirge Aue entführte beim 1:1-Remis gegen den Karlsruher SC dank eines frühen, kuriosen Treffers durch Hensel und einer gewohnt soliden Abwehrleistung einen Punkt aus der Fächerstadt. Hierdurch eroberten die "Veilchen" vorerst die Tabellenführung. Der KSC wachte zu spät auf, war aber nach Iashvilis Ausgleich dem Sieg näher. Gleichwohl bleiben die seit nunmehr acht Spielen sieglosen Badener im Tabellenkeller kleben.

KSC-Interimscoach Markus Kauczinski nahm gegenüber dem torlosen Remis beim VfL Osnabrück zwei Änderungen an der Elf vor, die bei seinem Einstand zu Anpfiff auf dem Rasen gestanden hatte: Mutzel kehrte nach abgesessener Gelbsperre für Demirtas in die Anfangsformation zurück. Fink stürmte anstelle des verletzten Serhat Akin (Einblutung im Oberschenkel).

Aues Trainer Rico Schmitt wartete im Vergleich zum glücklichen 1:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf ebenfalls mit zwei Neuen in seiner Startelf auf auf: Oliver Schröder und Müller rutschten für den angeschlagenen Paulus und Liga-Topvorbereiter Curri ins Team.

Die Hausherren mühten sich zu Beginn um Spielkontrolle, agierten in der Vorwärtsbewegung aber ohne das nötige Tempo und Durchschlagskraft, um den gut sortierten Auer Abwehrverbund vor Probleme zu stellen. Nach sechs Minuten sorgten die "Veilchen", die sich nur vereinzelt, dann aber ballsicher nach vorne wagten, für die kalte Dusche: Mutzel versuchte eine von Hensel selbst initiierte Angriffsaktion zu unterbinden und schoss dabei den Auer Mittelfeldmotor unglücklich an. Die Kugel prallte unhaltbar für KSC-Keeper Robles in die Maschen.

Die Badener wirkten ob des frühen Rückstandes zunächst verunsichert, arbeiteten sich aber in die Partie zurück. Spielerisch ansprechende Aktionen oder Torgelegenheiten auf Seiten der Kauczinski-Schützlinge blieben gleichwohl jedoch Mangelware, zumal die Gäste in der Defensive weiterhin konzentriert auftraten. So verlegte sich das Team aus der Fächerstadt darauf, über Standards Chancen zu kreieren: Bei einem Freistoß von Ole Schröder von rechts stützte sich der aufgerückte Sebastian Langkamp allerdings auf (15.), ehe fünf Minuten später die zurückgeeilte Solospitze Kern eine nach gleichem Strickmuster vorgetragene Karlsruher Offensivaktion auf Kosten eines Eckballs klärte.

In einer weiter zerfahrenen Begegnung hemmten in der Folge viele kleinere Unterbrechungen und Ungenauigkeiten den Spielfluss, sodass Chancen im Wildpark Mangelware blieben. Kurz vor dem Kabinengang meldete sich beide Teams noch einmal halbherzig vor dem jeweils gegnerischen Gehäuse zu Wort: Kempes Schuss wurde jedoch zum Eckball abgefälscht (43.), ehe auf der Gegenseite ein Kopfball des aufgerückten Matthias FCE-Keeper Männel keine Probleme bereitete.



Beide Teams gingen mit unverändertem Personal in den zweiten Durchgang. Unverändert blieb auch, dass beide Mannschaften zu wenig Zug nach vorne und kreative Impulse an den Tag legten. Das Überraschungs-Team aus Sachsen unterband die zaghaften Karlsruher Offensivbemühungen immer wieder frühzeitig sowie geschickt und versuchte über direkt vorgetragene Spielzüge selbst Nadelstiche zu setzten. Nach knapp 60 Minuten ergriff der KSC zunehmend wieder die Initiative, Staffeldt zielte jedoch deutlich über das Auer Gehäuse (56.), ehe zwei Zeigerumdrehungen später ein beherzter Distanzschuss von Schäfer deutlich knapper am rechten Kreuzeck vorbeirauschte.

Die Gastgeber blieben nun am Drücker, verlagerten das Spiel in die Gästehälfte und belohnten sich in der 67. Minute für ihr zunehmend mutigeres Auftreten: Nach einem weiten Schlag von Schäfer legte der großgewachsene Sebastian Langkamp die Kugel mit dem Kopf auf Iashvili zurück. Der KSC-Kapitän hämmerte das Spielgerät per sehenswerten Drop-Kick halbhoch ins rechte Eck. Die zuvor über weite Strecken langatmige Partie nahm auch nachfolgend stetig an Fahrt, Intensität und Spannung auf. Die Badener hielten nun das Tempo hoch, aber auch die Gäste zeigten sich nun vor dem gegnerischen Gehäuse nun wieder entschlossener.

So hatten die "Veilchen" in der 78. Minute eine Doppelchance: Beim Schuss von Curri wehrte Robles den Ball zunächst nach vorne ab. Beim Nachschuss nahm der Schlussmann das Leder jedoch sicher. Auf der Gegenseite strich binnen 60 Sekunden ein Iashvili-Schuss knapp neben das Gehäuse. Beide Teams suchten nun die Entscheidung. In der 82. Minute hatte die Kauczinski-Elf hierbei Pech: Demirtas flankte aus dem rechten Halbfeld maßgenau in den Sechzehner, wo der eingewechselte Zoller mit dem langen Bein an die Kugel kam, diese allerdings an den rechten Pfosten beförderte. Bis zum Schlusspfiff mühte sich der KSC verzweifelt, meist aber ohne das geeignete Mittel um den Ausgleich. Exemplarisch blieb Referee Metzens Pfeife stumm, als Krebs bei seiner Soloaktion im Strafraum zur bereitwillig über das Bein von Lachheb stolperte (90. +1.).

Der KSC ist am Sonntag (21.11.) beim FC Augsburg zu Gast. Ob Interimscoach Kauczinski dann weiterhin an der Seitenauslinie die Verantwortung trägt, ist auch von den Ergebnissen der Präsidiums-Neuwahl am kommenden Mittwoch abhängig. Der FC Erzgebirge Aue strebt ebenfalls sonntags gegen Alemannia Aachen den sechsten Heimsieg bei seinem sechten Auftritt vor eigenem Publikum an.

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...   Erstellt am 12.11.2010 - 20:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Düsseldorf - Oberhausen 3 - 0


Finks Kunstschuss ebnet den Weg für Fortuna

Dank einer erheblichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang bezwang Fortuna Düsseldorf Rot-Weiß Oberhausen schlussendlich verdient mit 3:0. Nachdem die Kleeblätter in der ersten Hälfte noch leichte Vorteile für sich verbuchen konnten, steigerte sich die Fortuna nach der Pause und hatte nach zwei Platzverweisen gegen die Bruns-Elf keine Probleme, die drei Punkte einzufahren.
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Düsseldorfs Trainer Norbert Meier stellte seine Elf nach der 0:1 im Erzgebirge gegen Aue auf zwei Positionen um: Der wiedergenesene Christ und Bröker ersetzten Beister und Jovanovic.



Beide Mannschaften taten sich in der Anfangsphase auf tiefem Geläuf schwer, Struktur in ihr Angriffsspiel zu bringen. Oberhausen kam mit den Verhältnissen etwas besser zurecht und setzte die Fortuna zu Beginn immer wieder unter Druck. Die beste Chance gehörte aber zunächst den Gastgebern: Im Anschluss an eine Christ-Ecke von links stand Langenecke am langen Pfosten völlig blank und zwang Pirson zu einer starken Parade (12.).

Die Kleeblätter ließen sich davon aber nicht beirren, spielten weiter munter nach vorne und hatten durch Schmidtgal die Riesengelegenheit zur Führung. Der kasachische Nationalspieler wollte es nach schöner Vorarbeit von Landers allerdings zu genau machen und schlenzte den Ball am Gehäuse von Melka vorbei (19.). Die Düsseldorfer hatten gegen bissige und nun zuweilen auch ansehnlich kombinierende Gäste auch in der Folge Probleme, geordnet aus der eigenen Hälfte heraus zu spielen, sorgten aber durch Konter immer wieder für Aufregung vor dem Oberhausener Tor. Nachdem van den Bergh sich auf der linken Seite schön gegen Landers durchgesetzt hatte, musste Pirson in der Mitte vor dem einschussbereiten Bröker klären (28.).

Gegen Ende der ersten Hälfte ließ das Niveau der Begegnung merklich nach. Beide Mannschaften leisteten sich nun vermehrt Fehler in der Vorwärtsbewegung, sodass kaum durchdachte Angriffe zustande kamen. Die Fortunen intensivierten dennoch ihre Offensivbemühungen und kamen folgerichtig kurz vor dem Wechsel noch zu der ein oder anderen Gelegenheit, scheiterten aber immer wieder an Pirson im Tor der Gäste.


Düsseldorf kam besser aus der Kabine, legte direkt nach Wiederbeginn den Vorwärtsgang ein und durfte bereits in der 48. Minuten jubeln. Nachdem Bröker den Ball am Oberhausener Strafraum erkämpft hatte, kam Fink an das Leder und markierte mit einem fulminanten Schuss aus gut 20 Metern die Führung für die Hausherren. Da beide Mannschaften fortan deutlich offensiver agierten und sich nun immer mehr Chancen erarbeiteten, nahm die Partie nach dem Treffer deutlich an Fahrt auf.

Zunächst scheiterte Petersch am glänzend reagierenden Melka (53.), ehe Rösler bei seinem Distanzschuss in Pirson seinen Meister fand (54.). Die Meier-Elf war nun drin in der Partie und ließ Angriff auf Angriff folgen. Nach einer Viertelstunde in Durchgang zwei mussten die Gäste dann einen herben Rückschlag verkraften, als Hergesell Rösler im Strafraum zu Fall brachte und mit Gelb-Rot vom Feld musste (60.). Den fälligen Strafstoß verwandelt Langenecke mit einem trockenen Schuss in die Mitte (61.).

Die Fortuna war nun klar spielbestimmend, hatte aber Glück, dass Schmidtgal nach einer schönen Kombination nur den Pfosten traf (71.). Da sich Oberhausen durch Miletc's Platzverweise (Gelb-Rot, 78.) erneut selbst schwächte, dominierten die Gastgeber die Schlussphase und erhöhten kurz vor dem Abpfiff durch Torghelle noch auf 3:0 (88.).

Am nächsten Spieltag gastiert die Fortuna bei den "Eisernen" aus Berlin. Das Spiel findet am Freitag um 18 Uhr statt.

Ebenfalls am Freitag empfängt RWO die krisengebeutelte Arminia aus Bielefeld.

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...   Erstellt am 12.11.2010 - 20:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Augsburg 1 - 1


Rafael sorgt für die Punkteteilung in Franken

In einem umkämpften, aber wenig berauschenden Spiel trennten sich die SpVgg Greuther Fürth und der FC Augsburg 1:1. Die Franken erwischten dabei den besseren Start und gingen auch in Führung, verpassten es aber, nachzulegen und wurden noch im ersten Durchgang dafür bestraft. Nach dem Seitenwechsel blieb beiden Mannschaften das Abschlussglück verwehrt, so dass es zu einer Punkteteilung kam. Der FCA konnte nach vier Siegen in Folge mal wieder keinen Dreier einheimsen, während die SpVgg ihre Negativserie von zuletzt vier Pleiten in Folge beendete.


Fürths Trainer Mike Büskens sah trotz der 0:2-Niederlage in Duisburg keinen Grund, Änderungen an seiner Startelf vorzunehmen.

FCA-Coach Jos Luhukay hingegen brachte nach dem klaren 3:0-Erfolg über Arminia Bielefeld drei Neue: de Roeck, Nebel und Rafael kamen für Sankoh, de Jong und Traore.

Zu Beginn hatte die Partie wenig zu bieten, da beide Mannschaften verhalten starteten. Folglich gab's anfangs wenig zu sehen, auch weil das Tempo eher betagt war. Auf dem glitschigen Geläuf - in Franken hatte es durchgehend geregnet - waren aber Fernschüsse ein durchaus empfehlenswertes Mittel. Fürstner wagte sich nach elf Minuten daran, scheiterte aber an Jentzsch. Kurz darauf war es dann passiert: Nehrig schickte Onuegbu steil, der zum Solo ansetzte, Möhrle stehen ließ, in den Strafraum eindrang, den herausstürzenden Jentzsch umkurvte und schließlich aus spitzem Winkel vollendete (13.).


Die Führung flößte den Franken Selbstvertrauen ein. Fortan war das "Kleeblatt" die spielbestimmende Mannschaft, erspielte sich dabei aber kaum nennenswerte Möglichkeiten. Bis auf Fernschüsse durch Prib (15.) und Nehrig (28.) sprang für die SpVgg nichts heraus. Allerdings ließen die Fürther hinten nichts anbrennen, sodass der FCA lediglich mit einem Freistoß, den Thurk schlitzohrig links vorbei schlenzte (33.), für Gefahr sorgte.

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte nahm die Begegnung Fahrt auf. Den Auftakt machte Oehrl, der SpVgg-Schlussmann Grün per Kopf prüfte (42.). Danach leitete ein Schnitzer von Kleine den Ausgleich ein: Der Kapitän passte genau zu Thurk, der hellwach auf Rafael spielte. Dieser narrte zuerst Nehrig und bugsierte die Kugel dann in die Maschen (44.). In der Nachspielzeit netzte auch noch Thurk ein. Referee Florian Meyer verweigerte dem Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung jedoch die Anerkennung - zu Unrecht, wie sich herausstellte (45.+2).
Es kommt Farbe ins Spiel - Schröck kehrt zurück

Rafael
Ein Küsschen zu verschenken: Rafael bejubelt seinen Ausgleich.
© picture alliance

Ohne personelle Änderungen ging es nach dem Seitenwechsel weiter, dafür mit schwungvolleren Fürthern. Die Gastgeber waren bemüht, das Spiel an sich zu reißen, entscheidend durchsetzen konnten sie sich aber nicht. Die Fuggerstädter indes lauerten auf schnelle Konter und kamen so auch zur ersten guten Möglichkeit der zweiten 45 Minuten, Thurk setzte den Ball aber aus 17 Metern links daneben (52.). Auf der Gegenseite zwang Fürstner Jentzsch per Direktabnahme zum Eingreifen (59.).

Ansonsten hatte die Begegnung allerdings nicht allzu viel zu bieten. Das lag vor allem daran, dass sich die Kontrahenten in intensiven Duellen aufrieben. Klare Einschussgelegenheiten hatten daher absoluten Seltenheitswert. Nach 71 Minute feierte Fürths Schröck, der sich im Pokal gegen Augsburg verletzt hatte, sein Comeback. Der 24-Jährige stand auch gleich im Mittelpunkt des Geschehens, nachdem er mit Thurk aneinandergeraten war. Eine Diskussion und zwei Gelbe Karten später ging's weiter.

Analog zum ersten Durchgang nahm die Partie auch nun gegen Ende wieder Fahrt auf. Gerade die SpVgg wollte sich mit der Punkteteilung nicht abfinden und drängte auf die neuerliche Führung. Onuegbu vertändelte jedoch den Ball freistehend vor Jentzsch (76.), während Haas bei einer Doppelchance gleich zweimal Pech hatte. Zuerst parierte Jentzsch einen 16-Meter-Schuss, ehe Sankoh - mittlerweile eingewechselt - den Nachschuss des ehemaligen Augsburgers noch von der Linie kratzte (79.). In der Nachspielzeit durfte sich Haas noch einmal versuchen. Der 28-Jährige jagte das Leder aber hauchdünn über die Latte, sodass es letztlich keinen Sieger geben sollte.

Die SpVgg Greuther Fürth ist wieder am Samstag, den 20. November, in Paderborn gefordert. Die Augsburger dagegen empfangen tags darauf den Karlsruher SC.

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...   Erstellt am 13.11.2010 - 15:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bielefeld - Osnabrück


Lienens beweist gleich ein glückliches Händchen

In einer intensiven Partie holte sich Bielefeld gegen Osnabrück im Nachbarschafts-Derby einen schmeichelhaften Sieg. Die Arminia kam nach Rückstand Sekunden vor der Pause zurück, nach Wiederanpfiff hatte der VfL klare Vorteile, wusste aber selbst einen Elfmeter nicht zu nutzen. So kam es kurz vor Schluss, wie es kommen musste.


Bielefelds neuer Trainer Ewald Lienen tauschte bei seinem Debüt im Vergleich zur 0:3-Niederlage beim FC Augsburg. viermal Personal aus: Für Fischer (Kreuzbandriss), Abelski, Kerr und Heidinger (Gelb-Rot-Sperre) schickte er Appiah (2. Mannschaft), den Anfang der Woche verpflichteten Neuzugang Christian Müller (ehemals Koblenz, zuletzt vereinlos), Quaner und Mustafi auf den Platz.

Osnabrücks Coach Karsten Baumann nahm nach dem torlosen Remis gegen den Karsruher SC. eine Umstellung vor und brachte Siegert für Schnetzler.

Bielefeld begann auf tiefem und nassen Rasen aggressiv und leidenschaftlich, drückte die Gäste tief in deren eigene Hälfte. Fast wäre ein Start nach Maß gelungen, als Appiahs Kopfball an die Oberkante der Latte prallte (5.).

Der VfL überstand die erste Angriffswelle der Ostwestfalen und stellte sich nach gut zehn Minuten besser auf den Gegner ein. Die Baumann-Schützlinge verlagerten das Spiel weiter nach vorne, intensive Zweikämpfe vor allem im Mittelfeld prägten das Geschehen.

Die Gastgeber waren weiterhin sehr bemüht, hatten etwas mehr Ballbesitz. Die Niedersachsen, hauptsächlich auf Torsicherung bedacht, standen aber defensiv sehr kompakt. Echte Möglichkeiten gab es so vorerst auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen - es fehlte am gegnerischen Strafraum die Präzision und klare Aktion.

Auf die erste Chance mussten die Fans bis zur 32. Minute warten: Lejan feuerte aus 20 Metern, Eilhoff wehrte unorthodox ab, schnappte sich die Kugel aber im Nachfassen vor den nachstochernden Adler und Tauer.

Drei Minuten später gelang dem VfL aber die Führung: Engel verlängerte Lindemanns gute Freistoßflanke im Strafraum per Kopf zu Adler, der volley akrobatisch per Rechtsschuss aus fünf Metern unter die Latte traf.

Die Arminia suchte sofort nach einer Antwort, doch zu durchsichtig und vor allem zu sehr durch die Mitte fuhr die Lienen-Elf ihre Angriffe. Nur einmal ging es über den Flügel, Sekunden vor dem Pausenpfiff, und dann mit Erfolg: Schöneberg startete rechts durch, Quaner spielte genau in den Lauf des Verteidigers, der fast von der Grundlinie flankte. In der Mitte war Nickenig vor dem lauernden Berisha am Ball und lenkte das Leder unglücklich ins eigene Tor (45.).


Personell unverändert begannen die Kontrahenten den zweiten Durchgang, der nach wie vor von intensiven Zweikämpfen geprägt war. Hüben wie drüben gelang zunächst kaum eine Kombination über mehrere Stationen.

Bielefeld war willig, aber ohne Struktur, spielerisch blieb vieles Stückwerk. So erarbeitete sich das technisch bessere Osnabrück nach einer knappen Stunde ein leichtes Übergewicht und durch Adler die erste Gelegenheit nach der Pause (58.).

Ein Sprint Tyralas übers halbe Feld sollte wenig später die Riesenchance zur erneuten Führung ermöglichen: Eilhoff holte Tyrala nach dessen Sololauf im Strafraum von den Beinen - Elfmeter! Adler trat an, Bielefelds Keeper parierte den schwach geschossenen Strafstoß und auch den kläglichen Nachschuss des Stürmers (61.).

Der VfL übernahm die Spielkontrolle immer mehr. Die Ostwestfalen waren in der Abwehr gebunden, Entlastung gab es nur noch selten. Eilhoff rückte immer mehr in den Blickpunkt: Der Keeper unterband Adlers Diagonalpass auf Lindemann (70.) und parierte Lejans 20-Meter-Schuss (71.). Auch bei einem gefährlich aufsetzenden Schrägschuss des kurz zuvor eingewechselten Kotuljac war Eilhoff auf dem Posten, hatte dann auch Glück, dass Sekunden später der Schuss des Jokers aus spitzem Winkel an den Pfosten klatschte (76.).

Lienens Maßnahmen - Sako und Neuville ersetzten Müller und Mustafi - brachten nicht den erhofften Effekt. Bis auf einen Distanzschuss von Bölstler tauchte die Arminia bis kurz vor Schluss nicht mehr gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf (79.).

Mit Hernandez für Quaner (86.) tauschte Bielefeld nochmals - diesmal mit Erfolg: Der Youngster flankte nach schönem Doppelpass mit Guela im Strafraum von rechts, und Hansen lenkte die Hereingabe des Youngsters mit der Fußspitze ins kurze Eck. Das zweite Eigentor der Niedersachsen besiegelte damit die Niederlage der Gäste und bescherte Lienen einen gelungenen Einstand (88.).

Der nächste Spieltag beginnt für beide Teams bereits am Freitag: Die Ostwestfalen reisen nach Oberhausen, das Spiel gegen RWO beginnt um 18 Uhr. Osnabrück empfängt ebenfalls am Freitag um 20.30 Uhr die Hertha aus Berlin.

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...   Erstellt am 13.11.2010 - 17:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Union 2 - 1


Mölders schnürt den Doppelpack

In einer unterhaltsamen Zweitligapartie bezwang der FSV Frankfurt Union Berlin zuhause mit 2:1. Die Gastgeber mussten nach der frühen Führung postwendend den Ausgleich hinnehmen und brauchten in der Folge etwas, um wieder in die Partie zu finden. Mit zunehmender Spieldauer übernahm die Boysen- Elf immer mehr das Kommando und ging auf Grund der klareren Chancen schlussendlich als verdienter Sieger vom Platz.


Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen baute sein Team nach der 0:1-Auswärtspleite beim VfL Bochum auf zwei Positionen um: Gledson und N'Diaye ersetzten Schulz und Christian Müller.

Union-Coach Uwe Neuhaus vertraute der gleichen Elf wie beim 2:1-Heimsieg über Rot-Weiß Oberhausen.
Frühstarter: Sascha Mölders überwand Marcel Höttecke bereits in der ersten Minute
Frühstarter: Sascha Mölders überwand Marcel Höttecke bereits in der ersten Minute.


Die Frankfurter erwischten einen Start nach Maß. Nicht einmal eine Minute war gespielt, als N'Diaye mit seiner Flanke von rechts Mölders im Strafraum fand, der Höttecke aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit ließ und zur Führung vollendete (1.). Union zeigte sich allerdings überhaupt nicht geschockt und glich praktisch im Gegenzug durch Mosquera aus - Mattuschka hatte seinen Teamkameraden zuvor schön in Szene gesetzt (2.). Danach beruhigte sich das Geschehen ein wenig, wobei die Berliner nun mehr und mehr das Kommando übernahmen und den FSV in die eigene Hälfte drängten.

Den Hessen gelang es gegen früh störende Hauptstädter fortan nur selten, geordnet nach vorne zu spielen. Dennoch verbuchten sie die nächste gute Chance für sich: Fillinger verlängerte einen langen Ball per Kopf direkt in den Lauf von Mölders, der das Leder gut mitnahm, aus spitzem Winkel aber an Union-Keeper Höttecke scheiterte (18.). In der Folge konnte sich die Boysen-Elf öfter aus der Berliner Umklammerung befreien. Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus.

Die Partie blieb jedoch auch im weiteren Verlauf ansehnlich, da beide Mannschaften bemüht waren, offensiv Akzente zu setzen. Allerdings gelang es ihnen nur selten, gefährlich in den gegnerischen Strafraum vorzudringen, was vor allem der fehlenden Präzision beim letzten Zuspiel geschuldet war. Knapp zehn Minuten vor der Pause zogen die Frankfurter noch einmal das Tempo an und erarbeiteten sich gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Doch sowohl N'Diaye (37.) als auch Wunderlich (45.) und Gledson (45. +1) scheiterten am starken Berliner Keeper Höttecke.


Der zweite Durchgang begann etwas weniger ereignisreich als der erste. Dennoch hätte Thomik beinahe die neuerliche Führung für die Hausherren aufgelegt. Doch Mölders, der dessen Querpass am eigenen Strafraum abgefangen hatte, konnte das Spielgerät aus spitzem Winkel nicht im Tor unterbringen (47.). Der FSV war nun die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte den Druck auf die Berliner Abwehr.

Die Gäste versuchten in dieser Phase durch Konter zum Erfolg zu kommen und wären nach 62 Minuten beinahe belohnt worden. Mattuschka zögerte nach starkem Pass von Ede frei vor dem Tor allerdings zu lang, sodass die FSV-Defensive klären konnte. Die Hessen bestraften die Fahrlässigkeit des Union-Kapitäns umgehend: Wunderlich schlug eine Flanke von rechts in den Strafraum, wo erneut Mölders zur Stelle war und zum 2:1 einnetzte (62.).

Nur kurz darauf hatte die Neuhaus-Elf Glück als Wunderlich mit seinem Freistoß nur den Pfosten traf (65.). Diesmal schienen die Berliner etwas geschockt. Sie blieben zwar bemüht, leisteten sich nun aber zu viele Ungenauigkeiten im Spiel nach vorne, sodass der FSV die Partie fortan im Griff hatte. Gänzlich ungefährlich blieben die Eisernen jedoch nicht. Nachdem Kohlmann den Ball von der linken Seite nach innen gebracht hatte, setzte Kolk das Leder an den Pfosten (81.). In der Schlussphase erhöhten die Berliner noch einmal das Risiko, kamen aber nicht mehr zum ersehnten Ausgleich.

Für beide Teams geht es am Wochenende weiter. Der FSV aus Frankfurt gastiert am Sonntag um 13.30 Uhr bei den Münchner Löwen. Die Berliner empfangen am Freitag um 18 Uhr Fortuna Düsseldorf.

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Cottbus - 1860 0 - 0


Nullnummer im Duell der Toptorjäger

Das Duell der Toptorjäger in der Lausitz hielt nicht das, was es versprach. Weder Petersen (neun Tore) noch Lauth (sechs) konnten ihr Trefferkonto erhöhen, denn Cottbus und 1860 München trennten sich torlos Unentschieden. Beide Teams bleiben nach dem insgesamt gerechten Remis in einem phasenweise flotten Spiel im Verfolgerfeld hängen. Energie ist nun seit drei Partien ohne Niederlage (2/1/0), die Münchner sogar seit neun Spielen ungeschlagen (5/4/0).


Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz änderte im Vergleich zum 2:1-Last-Minute-Sieg beim FC Ingolstadt seine Mannschaft auf drei Positionen: Der zuletzt rotgesperrte Hünemeier bildete mit Brzenska, der erkrankt ausgefallen war, wieder das Innenverteidiger-Paar, zudem agierte Fandrich im linken Mittelfeld. Straith, Kurth und Reimerink mussten weichen.

Löwen-Trainer Reiner Maurer vertraute auf die Elf, die die Alemannia aus Aachen zu Hause 2:1 besiegte und verzichtete auf Umstellungen. So musste Rakic erneut auf der Bank Platz nehmen.

Cottbus erwischte den klar besseren Start, setzte die "Löwen" mit aggressivem Zweikampfverhalten von Beginn an unter Druck und erarbeitete sich mehrere kleine Möglichkeiten. Fandrich und Kruska probierten es aus der Distanz, setzten den Ball aber jeweils knapp am Gehäuse der Gäste vorbei. Die fanden überhaupt nicht ins Spiel, agierten in der Offensive viel zu zaghaft und hatten in der Abwehr weiter Probleme. So kam Jula in der 18. Minute ebenso frei zum Abschluss, wie Brzenska, der nach einer Ecke aus kurzer Distanz mit einem wuchtigen Kopfball an Kiraly scheiterte (22.).

Cottbus drängte auf einen Treffer, ließ die letzte Präzision vor dem Tor der Sechziger jedoch vermissen. Energie betrieb einen hohen Aufwand, der Ertrag blieb auch in der Folge überschaubar. Nach einer halben Stunde hatte sich die Maurer-Elf etwas gefangen und versuchte über lange Ballstafetten den Offensivdrang der Heimelf zu stoppen. Zudem trauten sich die Münchner auch einmal selbst nach vorne. So ergab sich nach einer Kombination über Lauth und Halfar eine Chance für Ludwig, dessen Schuss aber von Hünemeier erfolgreich geblockt wurde (38.).


Vor der Pause wurde es in der nun ausgeglichenen Partie noch einmal spannend. Nach einem schnellen Gegenstoß bediente Adlung Petersen. Der hatte sich geschickt freigelaufen, schaffte es aber nicht, Kiraly im Eins-gegen-eins zu überwinden. Auf der Gegenseite landete ein Drehschuss von Ignjovski knapp über der Querlatte. So ging es mit einem, für Energie letztlich unbefriedigenden 0:0 in die Pause.

1860-Trainer Reiner Maurer wählte für den zweiten Durchgang eine offensivere Variante: Stürmer Rakic kam für den Gelb vorbelasteten Mittelfeldmann Ignjovski. Die "Löwen" starteten im Gegensatz zu Durchgang eins wesentlich stärker und hatten durch Halfar auch eine erste Schusschance (48.). Beide Teams suchten den Weg nach vorne, mit einem Tor wollte es aber nicht klappen. So fischte Kirschbaum, wenn auch mit Mühe, einen Bierofka-Flachschuss aus dem linken Toreck (53.), Kiraly musste bei einem Pfund von Roger, der aus 25 Metern abgezogen hatte, sein ganzes Können aufbieten (56.).

Ansonsten fehlten die großen Aufreger. Einen davon hatte Schiedsrichter Fritz zu bieten, der zunächst auf Rückpass entschied, Cottbus dann aber den Freistoß nach Rücksprache mit seinem Assistenten verweigerte (58.). Die Lausitzer mühten sich redlich, das Spiel nach vorne war aber wenig durchdacht und endete meist am Strafraum der Löwen. Die setzten immer wieder Nadelstiche, doch weder Buck mit einem fulminanten Freistoß (64.) noch Ludwig aus halblinker Strafraumposition trafen. In der 72. Minute forderte Jula Elfmeter, als er von Bülow bedrängt zu Fall kam. Referee Fritz ließ weiterspielen.

FCE-Coach "Pele" Wollitz reagierte noch einmal, brachte den lange verletzten Shao, dessen erste Ballberührung fast zum Erfolg geführt häte. Die Flanke des Chinesen setzte Petersen volley knapp links vorbei (82.). 1860 antwortete durch Lauth, dessen Heber Kirschbaum noch über die Querlatte lenkte (83.). Am Ende blieb es bei der Nullnummer.

Am nächsten Spieltag ist Cottbus am Montagabend um 20.15 Uhr beim MSV Duisburg zu Gast. Die Sechziger empfangen am Sonntag um 13.30 Uhr den FSV Frankfurt.

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Ingolstadt - Paderborn 1 - 2


Krösche lässt Möhlmann-Effekt verpuffen

In einer mäßigen Partie genügte Paderborn in Ingolstadt eine solide Vorstellung, um den ersten Auswärtssieg einzufahren. Nach früher Führung stand der in der Spielanlage reifere und technisch bessere SCP gegen nervöse Hausherren stabil. Gegen biedere und umständlich agierende Hausherren geriet die Schubert-Elf auch im zweiten Abschnitt nur selten in Gefahr.


Ingolstadts neuer Trainer Benno Möhlmann stellte im Vergleich zu der 1:2 Heimniederlage gegen Cottbus auf einer Position um und schickte Ruprecht für Mölzl auf den Rasen.

Paderborns Trainer Andre Schubert vertraute nach dem 1:0-Heimerfolg gegen Berlin exakt seiner erfolgreichen Elf.

Die Partie begann vor überschaubarer Kulisse so gar nicht nach dem Geschmack der Hausherren: Futacs traf im eigenen Strafraum Mohr beim Abwehrversuch - nach Meinung von Referee Welz ein elfmeterreifes Foul. Krösche verwandelte im zweiten Anlauf, nachdem der Unparteiische den Ball zunächst noch nicht freigegeben hatte (8.).

Ingolstadt war sichtlich geschockt. Es lief in der Folge nichts zusammen, kaum eine Kombination über mehrere Stationen gelang. Gegen sich nach der Führung tief staffelnde Ostwestfalen, die sich fast ausschließlich auf die Defensivarbeit beschränkten, fehlte es der nervösen Möhlmann-Elf neben Spielvermögen zudem an Tempo als auch Esprit.

Solide hatte das technisch bessere Paderborn das Geschehen im Griff und schaltete Mitte des ersten Durchgangs auch abschnittsweise wieder den Vorwärtsgang ein, vergab einen vielversprechenden Konter über Alushi (24.).

Nach einer halben Stunde meldete sich Ingolstadt durch einen Kopfball von Moritz Hartmann zu Wort. War dies der Wachmacher für den FCI? Hätte man meinen können, vor allem weil Futacs danach Masuch per Drehschuss prüfte (31.).

Aber die beiden Szenen blieben ein Strohfeuer. Bis zum Pausenpfiff kamen die Oberbayern nicht mehr in den gegnerischen Strafraum. Die Schubert-Elf musste sich den Vorwurf gefallen lassen, gegen einen angeschlagenen Gegner nicht aktiver auf das zweite Tor gespielt zu haben.


Mit Leitl und Wittek für Manuel Hartmann und Ruprechts brachte Möhlmann nach Wiederanpfiff zwei neue Akteure.

Nach ein paar Minuten Anlaufzeit war vorübergehend mehr Tempo und Feuer im Spiel. Der FCI ging energischer in die Zweikämpfe und hatte nach der besten Kombination des Spiels durch Futacs 16-Meter-Schuss eine gute Ausgleichschance (53.). Auf der Gegenseite prüfte Guié-Mien Kirschstein mit einem unangenehmen Aufsetzer (54.).

Nach gutem Start in den zweiten Durchgang ließ die Qualität schnell wieder nach. Zwar zeigten sich die Gastgeber kämpferisch verbessert, die Offensivaktionen blieben aber viel zu umständlich.

Lange Zeit tat sich gar nichts, ehe Kapllani binnen zwei Minuten zwei gute Kopfballchancen zur Vorentscheidung hatte (71., 73.). Symptomatisch, wie auf der Gegenseite der eingewechselte Wohlfahrt am Fünfmetereck unentschlossen die Chance zum Ausgleich liegen ließ (83.).

Hartmann leitete die Schlussminuten mit einem direkten Freistoß ein (85.), ehe ein Konter die vermeintliche Entscheidung bedeutete: Krösche schickte Brandy halblinks, der Einwechselspieler tanzte am Strafraum Wittek aus und traf aus 16 Metern genau ins rechte untere Eck (88.).

Doch die Oberbayern schlugen zurück: Nach Gerbers Steilpass ins Zentrum verpasste Futacs, doch Leitl passte auf und behielt frei vor Masuch die Nerven. 1:2, und noch drei Minuten Nachspielzeit (90.).

In der vergab Brückner allein vor Kirschstein, auf der Gegenseite kam Futacs per Kopf nach Wohlfahrts Flanke nicht richtig ran - dann war Schluss.

Für beide geht es am kommenden Samstag um 13.30 Uhr weiter. Ingolstadt muss auswärts beim VfL Bochum ran. Zeitgleich empfangen die Paderborner die SpVgg Greuther Fürth.

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...   Erstellt am 14.11.2010 - 16:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Duisburg 2 - 2


Auer stößt den MSV von der Spitze

Alemannia Aachen und der MSV Duisburg trennten sich in einem hart umkämpften Westderby am Aachener Tivoli 2:2-Unentschieden. Nach einer ereignisreichen Anfangsphase nahmen beide Teams den Fuß etwas vom Gas, wobei Aachen die größeren Chancen für sich verbuchte. Nach Högers Führungstreffer schlugen die Zebras postwendend zurück, mussten aber kurz vor dem Ende noch den Ausgleich hinnehmen.


Aachens Trainer Peter Hyballa nahm nach der 1:2-Niederlage bei den Münchner Löwen zwei Veränderungen vor: Casper und Junglas ersetzten Demai und Arslan.

MSV-Coach Milan Sasic stellte im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen Fürth auf einer Position um: Kapitän Baljak konnte nach überstandener Fußprellung überraschend mitwirken und stand für den am Knie verletzten Yilmaz in der Startelf.
Intensives Duell in Aachen. Alper Uludag (li.) und Filip Trojan (re.) liefern sich einen harten Kampf um den Ball
Intensives Duell in Aachen: Alper Uludag (li.) und Filip Trojan (re.) liefern sich einen harten Kampf um den Ball.


Beide Mannschaften agierten vom Anpfiff weg mit offenem Visier. Nachdem Stieber eine Hereingabe von Auer nur knapp verpasst hatte (6.), bot sich Sahan auf der Gegenseite die Riesenchance zur Führung. Der Mittelfeldmann zielte nach Baljaks Maßflanke allerdings zu zentral und scheiterte an Aachens Keeper Hohs (7.). Danach beruhigte sich das Geschehen ein wenig, wobei sich der MSV leichte Feldvorteile erarbeitete.

Mit zunehmender Spieldauer kamen die Aachener immer besser in die Partie und setzten die Duisburger Abwehr über die Außen immer wieder unter Druck. Die Sasic-Elf hatte in dieser Phase Schwierigkeiten, geordnet aus der eigenen Hälfte herauszuspielen und leistete sich immer wieder Fehler in der Vorwärtsbewegung. Die Alemannia schaltete nach Ballgewinnen schnell um, überbrückte das Mittelfeld und brachte sich so ein ums andere Mal in aussichtsreiche Position.

Die beste Gelegenheit bot sich den Hausherren aber nach einer Standardsituation: Im Anschluss an einen Stieber-Eckball von der linken Seite kam Junglas am Elfmeterpunkt völlig unbedrängt zum Abschluss, zielte aber knapp rechts am Tor vorbei (29.). Von den Zebras war offensiv wenig zu sehen. Viele lange Bälle in die Spitze fanden nicht den gewünschten Abnehmer, so dass die die Aachener Abwehr wenig Probleme hatte, die Null zu halten.


Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Gastgeber den Druck etwas, allerdings ohne das Tor von Yelldell ernsthaft in Gefahr zu bringen. Doch auch die Meidericher präsentierten sich leicht verbessert, blieben im Angriff jedoch ebenfalls zu harmlos. Im weiteren Verlauf zeigte sich Aachen engagierter und erarbeitete sich nun einige gute Möglichkeiten. Nachdem Auer nach Stiebers Schuss am langen Pfosten noch knapp den Führungstreffer verpasst hatte (62.), machte es Höger wenig später besser und markierte mit seinem Kopfball aus knapp elf Metern das verdiente 1:0 (64.).

Danach überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst entschied Dr. Felix Brych nach einer Grätsche von Stehle gegen Sahan auf Strafstoß - Sukalo verwandelte souverän (68.) - um nur eine Minute darauf Bruno Soares nach einem Zweikampf mit Höger mit glatt Rot des Feldes zu verweisen (68.). Duisburg zeigte sich von dem Platzverweis allerdings nur wenig beeindruckt und ging durch Baljak, der Hohs mit einem schönen Schlenzer von der Strafraumgrenze überwand, in der 71. Minute sogar in Führung.

In der Schlussphase suchten die Alemannen ihr Heil noch einmal in der Offensive und wurden kurz vor dem Abpfiff belohnt: Nachdem die MSV-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte, stieg Höger im gegnerischen Strafraum am höchsten und bediente Auer, der Yelldell aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit ließ (86.). Die Hyballa-Elf wollte danach sogar noch mehr, musste sich schlussendlich aber mit einem Punkt zufrieden geben.

Für Aachen geht es am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr weiter. Sie spielen auswärts gegen Erzgebirge Aue. Die "Zebras" aus Duisburg empfangen in der Montagspartie um 20.15 Uhr Energie Cottbus.

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Hertha - Bochum 2 - 0


Youngster Lasogga im Stile eines Routiniers

Im Duell der beiden letztjährigen Bundesligisten behielt Hertha gegen Bochum verdient die Oberhand. Die Berliner dominierten den ersten Durchgang klar und gingen folgerichtig in Führung. Nach Wiederanpfiff wurde der VfL mutiger, die "Alte Dame" aber zeigte mehr Effektivität als die keineswegs chancenlosen Westfalen.


Bochums Trainer Friedhelm Funkel, im letzten Jahr noch in Diensten der Berliner, stellte nach dem 1:0-Heimsieg gegen Frankfurt auf zwei Positionen um und ersetzte Concha und Saglik durch Yahia und Maric.

Hertha-Coach Markus Babbel brachte im Vergleich zur 0:1-Auswärtsniederlage gegen Paderborn ebenfalls zwei Neue: Ronny und Lasogga (Startelfdebüt) durften für Rotsünder Ramos und Friend ran.

Bochum gelang im Olympiastadion ein guter Start: Sejna ließ Federicos Geschoss abprallen, Dedic hämmerte nach Vorlage des nachsetzenden Dabrowskis drüber (2.). Nach ausgeglichenen Anfangsminuten übernahm die Babbel-Elf dann aber klar das Kommando, erzwang mit Pressing frühe Ballverluste des VfL. Der hatte Glück, dass Lasogga überhastet köpfte (8.) und Luthe sich gegen Raffael auf dem Posten zeigte (12.).

Der Keeper sollte im Blickpunkt bleiben: Nach einem Missverständnis zwischen Yahia und dem unnötig herausgeeilten Schlussmann hatte Lasogga am Strafraum die Schusschance, doch der Algerier blockte ab (18.). Eine Minute später parierte Luthe Ronnys Distanzknaller.

Die Hausherren waren einfach wacher und spritziger. Bochum kam kaum zu Entlastung, plötzlich lag aber der Ball nach Dedics Schuss im Hertha-Tor - allerdings stand der vermeintliche Torschütze klar im Abseits (24.). Zwei Minuten später sauste Ronnys Freistoßknaller aus 18 Metern auf der Gegenseite knapp am Winkel vorbei.

Die Westfalen hatten weiterhin Probleme, sich strukturiert aus der eigenen Abwehr zu lösen, weil die lauffreudigen und variabel agierenden Herthaner den ballführenden Akteur sofort zustellten. Der 18-jährige Lasogga vergab nach einem schnellen Ballverlust der Gäste übermotiviert und wurde abgeblockt, leitete damit aber seinen eigenen Führungstreffer ein: Luthe unterlief die folgende Ecke von Raffael, dahinter stieg der lauernde Youngster hoch und köpfte ins rechte Eck ein (32.).

Nach der Führung schalteten die Gastgeber einen Gang zurück. Die Funkel-Schützlinge hatten etwas mehr Ballbesitz, bis auf einen harmlosen Federico-Distanzschuss (37.) vor der Pause aber keine weitere Torszene zu verzeichnen.


Die erste zwingende Tormöglichkeit nach dem Kabinengang hatte für die unverändert wieder auflaufenden Teams Dabrowski, dessen Kopfball Hertha-Keeper Sejna klasse parierte (51.).

Der VfL war nun engagierter und hatte mehr Präsenz, Berlin brachte nicht mehr dieselbe Lauf- und Einsatzfreude ein und agierte insgesamt zu passiv. Dennoch setzte Rukavytsya mit einem fulminanten Solo einen Nadelstich, Lasogga kam in der Mitte nach der Flanke des Australiers nicht richtig ran (59.).

Auf der anderen Seite durfte Saglik für Maric (60.) ran, eine Minute später war Sejna gegen Dabrowskis Flachschuss einmal mehr auf der Höhe (61.).

Wie man Chancen verwertet, zeigte sich auf der Gegenseite: Rukavytsya zog aus 25 Metern ab, Luthe wehrte den Flatterball zur Seite ab. Lasogga erwischte den Abpraller und vollendete gekonnt im Stile eines Torjägers aus sieben Metern halblinker Position (69.).

Luthe verhinderte gegen den eingewechselten Schulz das 0:3 (71.), ehe die Funkel-Elf sich noch einmal aufraffte. Und die Gäste hätten durchaus noch einmal zurückkommen können: Doch weder Saglik (74., 77.) noch Kopplin (75.) noch der spät gekommene Chong Tese (79.) konnten durchaus gute Tormöglichkeiten in den Anschlusstreffer ummünzen.

So blieb es beim 2:0, das Berlin an die Tabellenspitze zurückführte, während Bochum immer mehr im grauen Mittelfeld verschwindet.

Für die Berliner geht es am kommenden Freitag um 20.30 Uhr weiter. Sie müssen auswärts gegen den VfL Osnabrück ran. Tags darauf um 13.30 Uhr empfängt Bochum die "Schanzer" aus Ingolstadt.

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