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...   Erstellt am 01.11.2008 - 11:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Aachen 0 - 3


Aachen kann es auch auswärts
Aachen krönt einen äußerst effektiven Auftritt in Frankfurt hochverdient mit einem Sieg und feiert damit erstmals in dieser Spielzeit einen "Dreier" auf fremdem Platz. Die Alemania präsentierte sich gegen enttäuschende Hausherren kaltschnäuzig und zeigte vor dem Tor keine Nerven. Die Hessen warten nun seit sechs Spielen auf ein Erfolgserlebnis und übernehmen die "Rote Laterne" der Zweiten Liga.

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Müller (li.) und Lagerblom (re.) gratulieren dem Torschützen Milchraum.
© picture-alliance Der FSV holte zuletzt beim 2:2-Unentschieden in Augsburg einen Zähler. Kapitän Barletta kassierte dort die Gelb-Rote-Karte, fehlte nun gesperrt und wurde von Trainer Tomas Oral durch Hagner ersetzt. Ansonsten blieb die Startelf unverändert.

Aachen bezog gegen Ahlen eine 0:2-Niederlage und Coach Jürgen Seeberger reagierte mit personellen Konsequenzen. Holtby und Nemeth blieben zunächst draßen, F. Müller und Milchraum bekamen eine Chance von Beginn an. Auch den Gästen fehlte der etatmäßige Spielführer. Plaßhenrich (Nasenbeinbruch) musste passen, Fiel rückte dafür ins Team.

Die Gäste aus der Kaiserstadt richteten sich von Beginn an in der Defensive ein, konzentrierten sich auf konsequente Abwehrarbeit, während sich die Oral-Elf am Spielaufbau versuchen durfte und erste zaghafte Angriffsversuche über die aufgerückten Außenverteidiger Noll und Gallego aufzog. Nach insgesamt verhaltener Anfangsphase erwischten die Frankfurter dann eine eiskalte Dusche, denn Aachen ging mit dem ersten Torschuss der Partie auch gleich in Führung. Daun gewann ein Kopfballduell vor dem Sechzehner, Schumann ließ Milchraum am Strafraumrand fahrlässig gewähren, und der Ex-Münchner "Löwe" zog sofort ab. Das Spielgerät schlug noch leicht von Klitzperas Stiefelspitze abgelenkt im linken Eck ein (12.).



Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken traten die Gäste nun sehr souverän auf. Frankfurt mühte sich zwar um den Ausgleich, blieb aber weithin zu ideenlos, um die unglückliche einzige Spitze Bencik gefährlich positionieren zu können. Ganz anders die Gäste, die zwar wenige Angriffe wagten, wenn die Alemannia aber vor dem Tor von Klandt auftauchte, wurde es immer gefährlich. Und nur dem FSV-Keeper war es zu verdanken, dass die Gastgeber nicht schon zur Pause aussichtslos im Rückstand lagen. Denn Klandt parierte in der Folge beste Möglichkeiten der Seeberger-Truppe, zweimal Daun (20., 36.), Müller (24.) und Auer (41.) zogen gegen den gut aufgelegten Torwart den Kürzeren.

Frankfurt schaffte es in der gesamten ersten Hälfte nur ein einziges Mal erwähnenswert vor das Tor der Aachener. Aber Schumann setzte einen Kopfball nach Freistoßflanke Mokhtari deutlich neben das Tor (43.).

Die Hessen kamen sichtbar motiviert aus der Kabine, spielten nun mit mehr Tempo nach vorne und erabeiteten sich jetzt Möglichkeiten. Mikolajczaks Schuss wurde von Lagerblom abgeblockt (48.), Shapourzadeh prüfte Stuckmann von der Strafraumgrenze (54.). Letztlich blieben die Versuche der Oral-Elf aber zu harmlos, effektiv blieb in der Commerzbank-Arena nur die Alemannia. Aachen fuhr den ersten ernstzunehmenden Angriff auf des Gegners Tor, und wie in Halbzeit eins landete der Ball dabei im Netz. Auer vollendete trocken nach einer präzisen Vorlage von Fiel (57.)

Nur Mikolajczak hatte den Gästen nun etwas entgegenzusetzen. Der Flankenball des Frankfurters geriet aber eher zufällig zum Schuss und landete an der Latte (67.). Aber das Spiel war jetzt gelaufen, Frankfurt gab sich früh geschlagen. Kurz vor dem Ende machte dann der eingewechselte Slowake Nemeth - mit Alemannias zweitem Torschuss nach der Pause - den verdienten Endstand für die Gäste klar, die erstmals in dieser Spielzeit auswärts gewinnen konnten.

Frankfurt reist am nächsten Spieltag nach Franken, tritt am Freitag in Nürnberg beim FCN an. Aachen erwartet ebenfalls am Freitag Koblenz zu Gast am Tivoli.

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...   Erstellt am 01.11.2008 - 11:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Wehen 1 - 1


Allagui ist erneut zur Stelle
Schlusslicht Wehen Wiesbaden entführt völlig verdient einen Punkt aus Fürth. Die SpVgg verschlief die erste Halbzeit komplett und lag durch Koens etwas strittigen Elfmeter zunächst zurück. Wieder einmal war es SpVgg-Goalgetter Allagui, der sich zum zehnten Mal in die Torschützenliste eintrug.

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Auf dem Weg zum zehnten Liga-Treffer: Fürths Torjäger Sami Allagui.
© dpa Trotz des 2:1-Erfolges in Rostock baute SpVgg-Trainer Benno Möhlmann die Startelf um: Hinten rechts verteidigte Skeraj. Haas kam für den Auswärts-Sechser Wörle ins Team und spielte hinter den Spitzen. Als Heimsechser rückte Burkhardt zurück.

Der Wehener Coach Christian Hock baute die erste Elf auch um: Schwarz im Mittelfeld und Diakité im Sturm waren nicht dabei, dafür rückten Panandetiguiri und Koen nach dem 0:0 gegen Ingolstadt rein. Die Ex-Fürther Kokot und Simac waren von Anfang an dabei.

Die Fürther fanden über die gesamte erste Halbzeit überhaupt nichts ins Spiel. Offensichtlich nahmen die Franken die Aufgabe gegen den Tabellenletzten etwas zu sehr auf die leichte Schulter. Nach dem starken Auftritt an der Ostsee war die Möhlmann-Elf in den ersten 45 Minuten nicht wiederzuerkennen - entsprechend aufgebracht tigerte der Coach an der Linie herum. Nur einen Angriff trugen die Fürther flüssig vor, doch der endete mit einem von Takyi abgeblockten Schuss, der den Franken in der 33. Minute die erste Ecke bescherte. Speziell aus der Mitte heraus mit den sonst spielstarken Burkhardt und Haas kamen zu wenig Impulse, auch die Außen Nehrig und Ilicevic fanden im ersten Abschnitt praktisch nicht statt.

Wehen Wiesbaden machte dies wesentlich besser. Eben speziell über die Außenbahnspieler Koen und Siegert suchte das Schlusslicht den Weg nach vorne. Nach einem Sololauf von Siegert hatte Schmidt schon das 1:0 auf dem Fuß, doch SpVgg-Kapitän Felgenhauer warf sich in dessen Schuss aus sieben Metern und verhinderte so das Tor.

Wehens Youngster Schmidt war dann aber auch der Hauptdarsteller beim tatsächlichen Führungstor für die Hock-Elf. Der Mittelfeldmann sprang nach einer gut getimten Siegert-Flanke hoch zum Kopfball und wurde in der Luft leicht von Rechtsverteidiger Skeraj weggedrückt und kam so nicht mehr zum Abschluss. Dabei riss er die Arme ein wenig theatralisch hoch und Schiedrichter Thielert pfiff einen etwas strittigen Elfmeter. Routinier Koen ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte (40.). SpVgg-Keeper Loboué war in der richtigen, rechten Ecke, doch dem Ivorer fehlten zur Parade ein paar Zentimeter. Die Halbzeitführung war dennoch nicht unverdient, denn die Gäste waren einfach das klar aktivere Team bis zum Pausenpfiff.

Der 11. SpieltagFürth - SV Wehen (Fr.) 1:1 (0:1)
Frankfurt - Aachen 0:3 (0:1)
Koblenz - Duisburg (So.) -:- (-
Ingolstadt - Freiburg -:- (-
Osnabrück - Augsburg -:- (-
Oberhausen - Rostock -:- (-
Ahlen - Mainz -:- (-
St. Pauli - Nürnberg -:- (-
K'lautern - 1860 (Mo.) -:- (-

Die aktuelle Tabelle

In der Halbzeitpause entschied sich Möhlmann zum Doppelwechsel. Der SpVgg-Coach brachte Wörle und Reisinger für Nehrig und Haas, die nicht gerade einen Schokoladentag erwischten. Sogleich wurde das Spiel der Franken zielgerichteter, zwei schnelle Gelbe Karten für Koen und Schmidt für Foulspiele rund um den eigenen Strafraum belegten den zunehmenden Druck der Franken.

Das flüssigere Offensivspiel der Möhlmann-Elf wurde dann auch recht schnell belohnt. Ilicevic hob das Leder gefühlvoll in die Sturmmitte, dort löste sich Allagui blitzschnell von den Innenverteidigern Kopilas und Simac und vollstreckte per Flachschuss aus 17 Metern. Der Linksschuss ins lange Eck war der zehnte Liga-Treffer für den Deutsch-Tunesier.

Nach dem flotten Beginn verflachte die Partie aber wieder. Die Wehener sortierten sich defensiv neu und waren bald wieder Herr der Lage. Und hatten die Riesenchance durch Schmidt zur erneuten Führung, doch SpVgg-Keeper Loboué lenkte den Kopfball-Aufsetzer aus kürzester Distanz um den Pfosten (77.). Auf der Gegenseite hatten die Fürther auch mit zwei Kopfbällen die Möglichkeit zur Führung, doch erst köpfte Reisinger aus drei Metern unbedrängt drüber (80.), dann fischte Keeper Walke Burkhardts Kopfstoß nach Sararers Flanke aus dem langen Eck (84.).

Das sollte es mit der Schlussoffensive der Möhlmann-Elf gewesen sein. Die SpVgg kann mit dem Remis den Abstand zu den Topmannschaften nicht verkürzen, Wehen Wiesbaden holt nach drei Auswärtspleiten in Folge mal wieder einen Zähler in der Fremde.

Fürth reist am nächsten Spieltag zum bayerischen Derby nach Augsburg, wo die SpVgg am Sonntag antritt. Erneut am Freitag bekommt es Wehen Wiesbaden mit dem nächsten Brocken zu tun, wenn die Hock-Elf sich mit dem 1. FC Kaiserslautern misst.

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Koblenz - Duisburg 1 - 1


Makiadi rettet schwache "Zebras"
In einer mäßigen Partie kam Koblenz gegen Duisburg nicht über ein Remis hinaus. Die wesentlich aktivere TuS ging nach einer guten Stunde in Führung und verpasste die Vorentscheidung, ehe den enttäuschenden "Zebras" mit einer ihrer wenigen Offensivaktionen der schmeichelhafte Ausgleich gelang.

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Verbissenes Duell: Dorge Kouemaha (MSV, li.) gegen Andreas Richter (Koblenz).
© picture-alliance Der Koblenzer Trainer Uwe Rapolder veränderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei 1860 München auf zwei Positionen: Taylor und Krontiris spielten für Lomic und Mader.

Bei Duisburg brachte Rudi Bommer nach der 1:2-Pleite gegen St. Pauli nach dem Ausfall von Branco (Gelb-Rot-Sperre) Willi auf der Rechtsverteidigerposition, des Weiteren lief Ede für Christ auf. Gar nicht erst im Kader war Keeper Tom Starke nach seinen despektierlichen Äußerungen gegenüber der derzeitigen Nummer eins, Marcel Herzog.

Zweikampfintensiv startete die Partie im Stadion Oberwerth bei besten äußeren Bedingungen. Viele Unterbrechungen hemmten den Spielfluss hüben wie drüben, vor allem im Mittelfeld beharkten sich die Kontrahenten mit hoher Agressivität.

Koblenz war bissiger, erkämpfte sich so ein leichtes Übergewicht und wäre nach einer Bender-Flanke fast in Führung gegangen, weil Wagners Abwehrversuch nur knapp am Pfosten vorbeisegelte (5.). Der MSV verlegte sich aufs Kontern, Wagner enteilte Richter, rutschte dann aber im Strafraum aus (17.) - es sollte für lange Zeit die letzte gefährliche Offensivaktion der "Zebras" im ersten Abschnitt bleiben.

Die TuS übernahm das Kommando gegen im Aufbau zu fehlerhaft agierende Gäste immer mehr. Bender (19.) und der auffällige Krontiris (25., 27.) zielten nicht genau genug oder aber scheiterten an Duisburgs Keeper Herzog. Letztlich fehlte den Hausherren bei allem Engagement ein Tick Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor.

Die hatte auf der anderen Seite Kouemaha nach einem katastrophalem Querpass von Richter - Yelldell aber verhinderte mit famoser Parade kurz vor der Pause das 0:1 (39.).


Nach Wiederanpfiff verlängerten beide zunächst unverändert weiterspielende Mannschaften die Halbzeitpause auf dem Rasen bis zur 62. Minute, als Makiadis Kopfball nach Grlic-Ecke knapp über den Balken sauste.

Beim Gegenzug ging die Rapolder-Elf in Führung: Nach einem Diagonalpass kam Taylor auf der rechten Seite zur Flanke. In der Mitte war Krontiris schneller als Brzenska und schoss volley aus fünf Metern unter die Latte ein (62.).

Beflügelt von der Führung drehte Koblenz nun auf - Kuqi hatte allerdings in klarer Abseitsposition das 2:0 auf dem Fuß, drosch das Leder aber aus acht Metern über den Balken (64.). Der eingewechselte Begeorgi zielte nach Kuqis Vorarbeit aus 14 Metern Zentimeter rechts vorbei (72.).

Die mangelnde Chancenverwertung der Hausherren sollte sich rächen: Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr erreichte Tararaches Querschläger Schlicke links im Strafraum. Den Querpass des Abwehrspielers stocherte Makiadi am zweiten Pfosten über die Linie (78.).

In der hektischen Schlussphase mit insgesamt fünf Gelben Karten hatten Schlicke (81.) und bei Koblenz Kuqi (90.+2) jeweils den Siegtreffer auf dem Fuß. Verdient wäre der nur für die TuS gewesen.

Koblenz ist schon wieder am Freitag in Aachen im Einsatz, auf Duisburg wartet am Sonntag zu Hause Aufsteiger Ahlen.

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Oberhausen - Rostock 1 - 0


Lüttmann erlöst RWO
In einer umkämpften und mäßigen Zweitligapartie setzte sich Rot-Weiß Oberhausen gegen Hansa Rostock verdient mit 1:0 durch. Dank einer engagierten Leistung gegen einen Bundesliga-Absteiger, der vieles schuldig blieb, verschaffte sich RWO nun etwas Luft im Abstiegskampf der 2. Liga. Rostock hingegen kassierte die zweite Niederlage in Folge und ist nunmehr seit drei Spielen sieglos.

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Verbissen: Rostocks Orestes im Kopfballduell mit Schlieter (li.).
© picture-alliance Oberhausens Trainer Jürgen Luginger brachte nach der 1:2-Niederlage in Nürnberg Stoppelkamp für Kiskanc. Rostocks Coach Frank Pagelsdorf tauschte indes einmal mehr. Im Vergleich zum 1:2 gegen Fürth spielten Gledson und Lechleiter anstelle von Langen und Bertels, der wegen eines Mittelhandbruchs nicht mitwirken konnte.

Beide Mannschaften taten sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden. Hüben wie drüben sorgten zahlreiche Ungenauigkeiten und viele Nickeligkeiten dafür, dass die Anfangsphase des Matches sehr zerfahren war. In der Offensive gelang beiden nicht viel. Folglich gab es auch kaum ernsthafte Tormöglichkeiten.


Mit zunehmender Spieldauer nahmen die Oberhausener Fahrt auf. Sie waren das aktivere Team und investierten mehr, blieben aber viel zu harmlos. Auf der anderen Seite zogen sich die Hanseaten zurück und lauerten auf Konter.

Ein solcher Gegenangriff führte dann auch zur ersten klaren Chance der Partie: Nach einer Flanke von rechts kam Kern im Fünfer ans Leder. Der Ex-Kapitän stand mit dem Rücken zum Tor, verschaffte sich jedoch mit einer guten Bewegung eine Schussposition, zog dann aber gegen RWO-Schlussmann Semmler den Kürzeren (22.). Sechs Minuten später führte ein Fehler von Semmler zur nächsten Hansa-Chance: Der RWO-Keeper griff bei einer Retov-Freistoßflanke daneben, wodurch Schindler frei zum Schuss kam. Doch Embers warf sich in den Ball und rettete.


Wer ist schneller? Oberhausens Terranova im Laufduell mit Oczipka (re.).
© picture-alliance In der Folge legte RWO noch einmal einen Zahn zu und kam nun zu eigenen Chancen, die aber von Hansas Schlussmann Hahnel vereitelt wurden. Zuerst rettete er in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Terranova (32.), zwei Minuten später fischte der 26-Jährige eine abgefälschte Hereingabe aus dem rechten Toreck. In einer umkämpften und mäßigen ersten Hälfte dauerte es dann bis zur 45. Minute, ehe es wieder aufregend wurde: Lüttmann setzte sich im Kopfballduell gegen Gledson durch, scheiterte dann aber per Kopf an der Querlatte.

Pagelsdorf reagierte und brachte in der Pause Pearce für den unglücklich agierenden Cetkovic. Am Spielverlauf änderte dies zunächst aber nichts. Die besseren Chancen hatte RWO. Nach 53 Minuten kam Embers zu einer guten Gelegenheit, er traf aber nur Gledson. Terranovas Nachschuss landete in den Armen von Hahnel.

Die Begegnung blieb eine zähe Angelegenheit. Der Bundesliga-Absteiger ließ die nötige Präzision sowie Ideen und Kreativität vermissen. Auf der anderen Seite bemühte Oberhausener, die aber nicht zwingend waren. In der 71. Minute fiel der Treffer dann aber doch: Nach einem schönen Pass von Kaya in die Tiefe setzte sich Lüttmann im Sprint gegen Gledson durch, ließ dann noch den herauseilenden Hahnel ins Leere laufen und schob letztlich locker zur inzwischen verdienten Führung ein.

Die Pagelsdorf-Elf probierte es dann noch einmal, blieb aber ohne Fortune gegen gut stehende Oberhausener, die am Ende den knappen, aber letztlich verdienten Sieg über die Runden brachten.

Beide Mannschaften sind am kommenden Sonntag wieder gefordert. Oberhausen reist in die bayerische Hauptstadt zum TSV 1860 München, Rostock empfängt den VfL Osnabrück.

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Ingolstadt - Freiburg 4 - 0


Flums Fauxpas leitet FCI-Gala ein
Mit acht Gegentreffern und somit der besten Hintermannschaft reiste der SC Freiburg zum Auswärtsspiel nach Ingolstadt an - und fand nach einer weiteren enttäuschenden Leistung und einer 0:4-Schlappe nicht wieder in die Erfolgsspur zurück. Der FCI gewann hingegen nach engagierter Vorstellung verdient und landete einen wichtigen Dreier in der unteren Tabellenhälfte.

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An zwei FCI-Toren beteiligt: Markus Karl (re.), hier bedrängt von Ali Günes.
© picture-alliance Der FC Ingolstadt begann im Vergleich zur Nullnummer in Wiesbaden mit Jungwirth und Demir an Stelle von Hagmann und Neuendorf. Drei Änderungen bei Freiburg nach der 0:1-Pleite gegen Mainz: Schlitte, Günes und Bechmann liefen für Toprak, Banovic und Glockner von Beginn an auf.

Die erste Offensivaktion hatten die Gäste zu verzeichnen - Schlitte versuchte es nach einem Jäger-Schuss mit der Hacke (2.) -, das erste Tor fiel zu Gunsten der Hausherren: Langer Einwurf Wenczel, Karl und Flum steigen hoch, und der Freiburger lenkt die Kugel mit der Stirn ins eigene Netz (6.). Gegen Augsburg (1:2) führte die Fink-Elf ebenfalls früh - und verlor noch. Dies sollte diesmal nicht passieren.


In den Folgeminuten agierte Freiburg fahrig und fehlerhaft, der FCI hatte mehr vom Spiel. Jäger legte mit einem katastrophalen Rückpass von der Mittellinie ungewollt für Lokvenc auf, der auf und davon war. Vor dem Tor verlor der Tscheche jedoch offensichtlich den Mut und schob den Ball kraftlos links vorbei (11.). Erst nach 20 Minuten hatte Freiburg die Ordnung wiederhergestellt, suchte seinerseits nun auch den Weg nach vorn. Und wurde gefährlich: Abdessadki (23.) und Schlitte (27.) verfehlten per Kopf im Strafraum, einen 20-Meter-Flachschuss von Jäger wehrte Lutz zur Ecke ab.

Ingolstädter Passivität, das 1:1 lag in der Luft. Doch wenig später stand's 2:0. Keidels Rechtsflanke köpfte Lokvenc ins Zentrum zurück, wo Karl mit der Stirn zum 2:0 eindrückte (35.). Außer einem Idrissou-Kopfball (42.) kam von Freiburg bis zur Pause dann nichts mehr.


Nur hier auf Augenhöhe: Freiburgs Schwaab gegen Rama (li.).
© picture-alliance Robin Dutt reagierte mit der Hereinnahme von Türker und Uzoma. Die Maßnahme verpuffte jedoch, weil der SC wiederum schlafmützig ins Geschehen ging. Lokvenc trat im Mittelfeld an, kombinierte mit Schwarz und vollendete mit rechts ins linke untere Eck - 3:0 (48.)! Karl hätte wenig später mit einem kernigen Fernschuss beinahe erhöht (56.). Vom SC war wenig zu sehen. Lutz parierte bei einem der wenigen Vorstöße im Strafraum gegen Jäger (62.). Bei Freiburg klappte nichts, bei Ingolstadt alles. Saisondebütant Buchner staubte zum 4:0 ab, nachdem Pouplin einen Demir-Schuss nach vorne abprallen ließ (69.). Der Rest war Schaulaufen, die Gäste bemühten sich um Schadensbegrenzung und müssen nach vier Niederlagen in den vergangenen sechs Spielen den Schalter umlegen, um den Anschluss an das Spitzenduo nicht zu verlieren.

Ingolstadt reist am Sonntag nach Mainz, der SC Freiburg bekommt es am Montag mit dem FC St. Pauli zu tun.

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Ahlen - Mainz 0 - 2



Borja köpft kraftvoll ein
In einer über weite Strecken interessanten, aber keineswegs hochklassigen Partie entführte Mainz die Punkte aus dem Wersestadion. Ahlen hatte in den entscheidenden Phasen kein Glück, die Rheinhessen dagegen schlugen bei den sich bietenden Möglichkeiten eiskalt durch Borja und Hoogland jeweils per Kopf zu. Ahlen verpasst den Sprung auf einen Aufstiegsplatz, den Mainz mit dem Dreier festigt.

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Umkämpft: Der Mainzer Aristide Bancé (li.) und Ahlens Marinko Miletic sind auf Augenhöhe.
© picture alliance Nach dem 2:0-Triumph in Aachen sah Ahlens Trainer Christian Wück keine Veranlassung, sein Team gegen die Rheinhessen zu ändern. Zwei Umstellungen nahm dagegen Mainz-Coach Jörn Andersen trotz des 1:0-Erfolgs beim SC Freiburg vor: A-Junioren-Spieler Kirchhoff gab sein Debüt und ersetzte Neustädter in der Innenverteidigung, zudem sollte Borja für Feulner in der Offensive für Wirbel sorgen.

Viel Engagement bekamen die Zuschauer im Wersestadion geboten, spielerisch ließen die beiden Teams aber zunächst einige Wünsche offen. Mainz erarbeitete sich ein leichtes optisches Übergewicht, das Spiel in die Spitze war jedoch wenig zwingend. Da auch die Rot-Weissen kein flüssiges, zielgerichtetes Angriffspiel boten, blieb vieles Stückwerk und die großen Chancen aus.

Es dauerte bis zur 21. Minute, ehe die Partie richtig Fahrt aufnahm. Auslöser war ein Außenrist-Schuss von Pekovic, der knapp am rechten Tordreieck des Ahlener Gehäuses vorbeiflog. Die Heimelf antwortete umgehend durch Reus, der nach einem Kirchhoff-Patzer die Kugel am Tor vorbeischob. Reus (27.) für Ahlen und Hoogland (29.) für Mainz garnierten den offensiven Zwischenspurt der Kontrahenten, ein Tor wollte aber nicht fallen.


Etwas gemächlicher ging es danach weiter, Mainz konnte nicht den gewünschten Druck Richtung RWA-Gehäuse aufbauen. Die Wück-Elf indes setzte einzelne Nadelstiche, vor allem durch den agilen Reus. Der erhielt in der 41. Minute einen Pass von Book in den Lauf gespielt, wurde aber im letzten Moment noch sauber vom Ball getrennt.

Im zweiten Durchgang verstärkte nicht der 1. FSV Mainz den Druck, sondern der Aufsteiger legte zu. Dies schlug sich in drei guten Möglichkeiten binnen drei Minuten nieder. Erst schoss Reus volley knapp über die Querlatte (55.), dann spitzelte Book den Ball aufs Tor – Hoogland konnte klären – und Bäumer fand bei seinem Schuss aus 18 Metern in Torwart Wache seinen Meister.

Viel Leerlauf gab es in der Folge, Mainz kam nur schwer in die Gänge. Zu umständlich das Spiel in der Offensive, Borja konnte sich kaum in Szene setzen. Zehn Minuten vor dem Ende war er aber zur Stelle, als Feulner sich auf rechts durchsetzte und der Mainzer Stürmer den Flankenball am hinteren Torpfosten ins Netz drückte. Nach dem dritten Saisontreffer von Borja zeigte sich Ahlen geschockt und musste in der 86. Minute sogar noch das 0:2 hinnehmen. Nach einer Freistoßflanke von Feulner köpfte Hoogland aus kurzer Distanz den Ball ins Netz.

Ahlen muss am Sonntag in Duisburg antreten, Mainz hat es am gleichen Tag mit Aufsteiger Ingolstadt zu tun.

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Pauli - Nürnberg 1 - 0


Goncalves' Pech lässt St. Pauli jubeln
Der FC St. Pauli ist weiter auf dem Vormarsch. Im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg erkämpften sich die Hamburger den dritten Sieg in Folge, durch den sie vorübergehend auf Rang vier klettern. In der ersten Hälfte gab es nur zwei Aufreger - die waren dafür umso größer. Nach dem Wechsel bescherte eine starke Einzelaktion von Trojan und das Pech von Goncalves den Hamburgern den Sieg über den Club, der in der Schlussphase in Unterzahl agieren musste.

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Zwei knifflige Situationen gab es in Hälfte eins: Ebbers (li.) und Trojan bedrängen den Assistenten, nachdem er Bolls Tor aberkannt hat.
© picture alliance Nachdem Bruns und Hennings beim 2:1 in Duisburg nach ihrer Einwechslung jeweils einen Treffer zum ersten Auswärtssieg beigesteuert hatten, durften beide von Beginn an ran. Brunnemann fehlte verletzt, Hoilett musste weichen. Beim Gast aus Nürnberg wählte Coach Michael Oenning nach dem 2:1-Erfolg gegen Oberhausen eine etwas defensivere Variante. Für Boakye spielte Engelhardt.

Nach recht bedächtigem Beginn waren es die Nürnberger, die sich etwa nach einer Viertelstunde ein Übergewicht erspielten. St. Pauli stand in dieser Phase tief und machte die Räume eng - das reichte gegen Gäste, denen die zündenden Ideen fehlten. Mehr als eine Halbchance sprang für den Club nicht dabei heraus: Charisteas suchte von der linken Seite den hereinrutschenden Pinola, dem in Mitte jedoch ein guter Meter fehlte (18.). Nach einer halben Stunde hatte sich St. Pauli wieder befreit. Das Geschehen spielte sich zu dieser Phase weitgehend im Mittelfeld ab. In der Offensive fiel beiden Team nicht gerade viel ein. Und wenn es einmal schnell ging, waren die Pässe in die Spitze zu ungenau.


Aufregend wurde es vor der Pause aber doch noch. Erst im Nürnberger Strafraum: Bei Trojans weiter Freistoßhereingabe schien Boll den Ball auf der Torauslinie gerade noch im Spiel gehalten zu haben. Als die Kugel von Goncalves zu ihm zurückprallte und er sie im Netz unterbrachte, wurde jedoch auf Abseits entschieden (33.). Knifflig wurde es auch auf der anderen Seite, wo Hain zweimal in höchster Not zur Stelle war. Erst lenkte er Eiglers Kopfball nach Ecke von Kluge gerade noch zur Seite ab, dann rettete er erneut, nachdem Eger den Ball unglücklich aufs eigene Tor zurückgebracht hatte. Doch vor oder hinter der Linie? Davor, entschied der gut postierte Assistent (34.).

Eine feine Einzelleistung von Trojan und das Pech von Goncalves bescherten den Gastgebern drei Minuten nach dem Wechsel die Führung. In der linken Strafraumhälfte ließ Trojan Reinhardt stehen und brachte den Ball scharf in die Mitte, wo er von Goncalves' Bein Richtung Torlinie sprang. Pinola versuchte noch zu retten - vergeblich.

Der Club musste nun reagieren, tat sich aber weiterhin schwer, im Spiel nach vorne aber weiterhin schwer. Oenning, der zuvor schon den Gelb-Rot-gefährdeten Kluge vom Platz genommen hatte, reagierte und brachte Masmanidis für Engelhardt. Der Mittelfeldspieler fügte sich gut und legte im Sechzehner mit der Hacke für Charisteas auf, bei dessen Schuss aus der linken Strafraumhälfte der Winkel aber etwas zu spitz war (66.).

Drei Minuten später musste der Club dann allerdings einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen. Mintal trat im Fallen gegen Hennings nach und sah dafür von Schiedsrichter Manuel Gräfe die Rote Karte. In Unterzahl wurde es für die Gäste nun natürlich noch schwerer. Chancen gab es aber dennoch: Der eingewechselte Boakye prüfte Hain aus der Distanz, ein 20-Meter Schuss von Masmanidis klatschte in der 85. Minute an den linken Pfosten!

Da der Club nun aufmachen musste, boten sich den Hamburgern zwangsläufig Konterchancen, die sie allerdings etwas leichtfertig ausließen. Doch es reichte. Durch den dritten Sieg in Folge kletterte St. Pauli auf Rang vier. Nun geht es am kommenden Montag zu den punktgleichen Freiburgern. Die auswärts weiterhin sieglosen Nürnberger empfangen am Freitagabend Schlusslicht FSV Frankfurt.

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Osnabrück - Augsburg 1 - 1

Neuhaus zieht mit Wessels gleich
1:1 trennen sich Osnabrück und Augsburg, ein Ergebnis, das keinem wirklich weiterhilft. Dabei hatten beide Teams genug Chancen, um drei Punkte einzufahren und sich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen: Beim FCA stand aber Wessels im Weg, auf der anderen Seite Aluminium. Und kurz vor Schluss Neuhaus.

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Enges Duell: Fiete Sykora (l.) im Zweikampf mit Andrew Sinkala.
© picture-alliance Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Kaiserslautern auf zwei Positionen: Sykora und Manno begannen für Anderson und Surmann (beide Bank). FCA-Coach Holger Fach sah nach dem 2:2-Remis gegen den FSV Frankfurt keinen Grund für personelle Wechsel.

Keine drei Minuten waren in Osnabrück gespielt, schon lag der Ball im Netz - Augsburg ging früh in Führung: Thurk nahm einen Kopfball von da Costa gut 20 Meter vor dem Tor an, verschaffte sich mit einer einfachen Körpertäuschung Platz gegen Omodiagbe und hämmerte dann das Leder unhaltbar für Wessels ins rechte Eck. Für das Spiel war das zunächst nicht schlecht, beide Teams kamen zu Chancen, begünstigt allerdings auch durch großzügiges Deckungsverhalten der Defensivreihen. Baier hätte so beinahe erhöht, als er Werners Flanke freistehend volley nehmen konnte und nur knapp verzog (10.).

Doch schon bald beruhigte sich die Partie wieder, auch der VfL stand hinten jetzt etwas besser. Fouls und Fehlpässe häuften sich, große Chancen konnten sich so nur schwer entwickeln. So dauerte es bis zur 36. Minute, ehe es wieder gefährlich wurde - und wie! Grieneisen wurde links in den Sechzehner geschickt, schaute in die Mitte und schoss dann doch aus spitzem Winkel, nur der Pfosten stand dem Ausgleich im Weg. Diesem kleinen Schock für Augsburg folgten zwei große: Erst musste Torschütze Thurk verletzt runter (38.), dann fiel das 1:1. Grieneisen bekam rund 20 Meter vor dem Tor den Ball von de Wit und nutzte den Raum für einen platzierten Schuss ins rechte Eck (42.). Die Hausherren hatten sich kurz vor der Pause gesteigert, das 1:1 war verdient.


Fast begann die zweite Hälfte wie die erste - doch Torghelle vergab die Riesenchance zur erneuten Führung: Nach Werners Traumpass war der Ungar durch, wartete lange, doch Wessels blieb stehen und konnte abwehren. Da hätte Torghelle treffen müssen (50.)! Wessels lief nun zur Höchstform auf: Wenig später rettete er zweimal im Eins-gegen-Eins gegen Werner, einmal profitierte er von Torghelles etwas zu steilem Zuspiel, dann davon, dass der Winkel zu spitz wurde.

Weiter ging es wie in Durchgang eins: Zunächst spielte sich wieder mehr und mehr im Mittelfeld ab, und plötzlich traf Osnabrück Aluminium! Sykora zog aus 22 Metern knallhart ab - Latte (71.). Zehn Minuten später stand Neuhaus im Weg, als der eingewechselte Braun nach de Wits starkem Zuspiel die große Gelegenheit hatte. Die Schlussphase gehörte klar den Gastgebern, Augsburg zog sich zurück, machte aber keineswegs einen sicheren Eindruck. Sykora verzog noch einmal knapp, eine Minute vor Schuss warf sich Neuhaus in Peitz' Schuss aus kurzer Distanz. Dabei blieb es, der FCA musste mit dem 1:1 zufrieden sein.

Wieder reichte es für Osnabrück nicht zum Sieg, am Sonntag kann der VfL in Rostock den nächsten Anlauf nehmen. Augsburg, nun seit vier Partien ohne Niederlage, reist zeitgleich nach Fürth.

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...   Erstellt am 03.11.2008 - 22:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - 1860 0 - 0



Thorandt rettet auf der Linie
In einer zumindest in der ersten Hälfte unterhaltsamen Partie trennen sich der 1. FC Kaiserlautern und der TSV 1860 München im Spitzenspiel schiedlich-friedlich 0:0. Am Betzenberg hatten die "Roten Teufel" vor allem in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, konnten dies aber nicht in Tore ummünzen. Am Ende fanden zwei Siegesserien ein jähes Ende: Der FCK musste erstmals nach neun Spielen zu Hause Punkte abgeben, die "Löwen" gingen nach vier siegreichen Partien in Folge nicht als Sieger vom Platz.


Aus den Augen verloren: Münchens Mathieu Beda (re.) und Srdjan Lakic im Kopfballduell.
© picture-alliance Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic musste im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen Osnabrück seine Startelf umstellen. Keeper Sippel fiel mit Verdacht auf Armbruch aus. Für ihn hütete Robles das Tor der "Roten Teufel". Zudem ersetzte Paljic Sam. 1860-Coach Marco Kurz hingegen setzte auf Kontinuität. Er ließ die gleiche Elf aufs Feld laufen, die 1:0 gegen Koblenz gewonnen hatte. Dadurch begannen die "Löwen" zum dritten Mal in Folge mit derselben Anfangsformation.

Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie, in der beide Mannschaften gut standen und die Zweikämpfe annahmen. Sie störten den Gegner früh, so dass kaum Freiräume entstanden, was zur Folge hatte, dass es zunächst keine Torraumszenen gab.


Der FCK erspielte sich aber leichte Feldvorteile und kam folglich auch zuerst zu guten Einschussgelegenheiten. Aber Dick köpfte vom linken Fünfer-Eck links vorbei (19.), eine Minute später scheiterte Dzaka per Kopf an 1860-Keeper Tschauner und Bellinghausen schoss aus knapp 20 Metern drüber (22.). Die "Roten Teufel" liefen nun heiß und schnürten die "Löwen" in deren Hälfte ein. Nur die Chancenverwertung des FCK ließ zu wünschen übrig. In der 31. Minute landete ein langer Ball im Sechzehner bei Dzaka, der aus aussichtsreicher Position TSV-Schlussmann Tschauner tunnelte, dann aber an Thorandt scheiterte. Der Rechtsverteidiger klärte kurz vor der Linie.


Händchenhalten: Timo Gebhart und Axel Bellinghausen (re.) im Laufduell.
© picture-alliance Die auf Konter ausgelegten Münchner indes konnten in dieser Phase gar keine Akzente nach vorne setzen. Erst in der 39. Minute setzte Thorandt ein Ausrufezeichen: Nach einer Freistoßflanke von rechts köpfte der Rechtsverteidiger ungehindert aus bester Position aufs linke Eck, scheiterte dann aber an der klasse Reaktion des Lauterer Keepers Robles, der dadurch das 0:0 zur Pause sicherte.

Löwen-Coach Marco Kurz reagierte und brachte zu Beginn des zweiten Durchgangs mit Holebas für Schäffler einen frischen Angreifer. Für frischen Wind konnte er aber auch nicht sorgen. Im Gegenteil, beide Teams schalteten einen Gang zurück, so dass viel Leerlauf die Folge war.

Erst in der 74. Minute wurde es wieder aufregend: Dick zog aus rund 30 Metern halbrechter Position ab. Sein strammer Schuss knallte aber an die Latte. Für die Sechziger hatte Sven Bender vier Minuten später die Chance, aber sein Schuss aus 15 Metern wurde geblockt.

In der Nachspielzeit musste dann Geburtstagskind Tschauner eingreifen: Der Keeper der Sechziger parierte gegen Dzaka, der es direkt per Freistoß versucht hatte, und hielt damit den Punkt fest.

Kaiserslautern ist bereits am kommenden Freitag wieder dran. Dann geht es in Wiesbaden wieder um Punkte. Die Münchner hingegen bekommen es am Sonntag daheim mit Oberhausen zu tun.

kicker.de





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