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...   Erstellt am 15.08.2008 - 20:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


St.Pauli - Osnabrück 2 - 2



Fuchs bestraft St. Pauli
In einer zunächst einseitigen, in der Schlussphase dann immens spannenden und umkämpften Partie teilen sich St. Pauli und Osnabrück im Nord-Derby die Punkte. Nach einem Doppelpack von Bruns führten die "Kiez-Kicker" früh und verpassten mehrfach eine Vorentscheidung. Osnabrück kämpfte sich wieder heran und kam mit einem Mann mehr auf dem Platz noch zum Ausgleich.



Bruns dreht ab und feiert. Der Hamburger traf in der Anfangsphase zweimal gegen den VfL.
© dpa St. Paulis Coach Holger Stanislawski wechselte nach 4:5 im Elfmeterschießen gegen Aue zwei Positionen in der Anfangself der Hamburger. Für Ludwig und Sako begannen Ebbers und Gouiffe à Goufan. Auch Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz reagierte auf die 0:2-Niederlage gegen den FSV Frankfurt im DFB-Pokal und brachte drei neue Spieler in der Startformation. Surmann, Engel und de Wit ersetzten Schuon, L. Fuchs und Frommer.

Mit einem Blitzstart wartete der FC St. Pauli vor 22.000 Zuschauer am Millerntor auf. Gleich in der vierten Minute drang Trojan in den Sechzehner ein und wurde von Omodiagbe unsanft gestoppt. Den fälligen Elfer verwandelte Bruns sicher (5.). Und Bruns stand gleich darauf wieder im Mittelpunkt. Rothenbach eroberte auf dem rechten Flügel den Ball und startete den Flügel entlang durch, passte dann überlegt in die Strafraummitte. Dort stand der Torschütze goldrichtig und ließ wiederum dem unglücklichen Wessels keine Abwehrchance (8.).

Die Defensiv-Leistung der Osnabrücker in der Anfangsphase der Partie war schlicht nicht zweitligareif. Zu viele einfache Fehler im Aufbauspiel, wenig Konstruktives in der Offensive, der FC St. Pauli hatte das Heft fest in der Hand und verpasste es in Person von Ebbers, das Spiel früh zu entscheiden. Der Neuzugang aus Aachen scheiterte freistehend am glänzend reagierenden Wessels (13.).

Nach ersten furiosen Minuten zogen sich die Hamburger nun etwas zurück und verlegten sich auf schnell vorgetragene Konter. Der VfL kam nun zu etwas mehr Spielanteilen. Claus-Dieter Wollitz war dies aber noch zu wenig. Mit der frühen Herausnahme von Peitz und der Hereinnahme von Grieneisen setzte er ein deutliches Zeichen an seine Elf (28.). Das Spiel nahm an Härte zu und tatsächlich kamen die Gäste nun besser zurecht.


Trotzdem musste es zunächst wieder Wessels richten. Weigelt spielte sich per Doppelpass mit Ebbers schön frei und musste nur noch den Ball im Netz unterbringen. Doch wieder hielt Osnabrücks Keeper sein Team mit einer Glanztat im Spiel (35.). Einen Blackout von Weigelt – der Abwehrmann spielte einen einfachen Ball direkt vor Heidrichs Füße - nutzte dann Reichenberger zum Anschlusstreffer. St. Pauli hatte sich unnötig um den Lohn der eigenen Arbeit gebracht, Osnabrück war wieder dran (39.).

Und kurz nach dem Beginn der zweiten Hälfte kam es noch schlimmer für die Stanislawski-Elf. Nach einem rüden Einsteigen bekam Gouiffe à Goufan seine zweite Verwarnung und musste mit Gelb-Rot runter (49.). Osnabrück witterte nun Morgenluft und intensivierte die Bemühungen um den Ausgleich. Doch Zwingendes wollte auch mit einem Mann mehr nicht herausspringen; bis zu dem Moment als ?Pele" Wollitz seinen letzten Joker ausspielte. Kaum eine Minute auf dem Platz grätschte Fuchs in eine Flanke und schaffte das 2:2 (69.). Jetzt wackelte auf einmal St. Pauli. Surmann traf nur den Pfosten, gleich darauf wurde Manno am sicheren Torerfolg gerade noch gehindert (72.).

Mit enormen Kraftaufwand und einer kämpferisch tadelosen Leistung betrieben die Hausherren in einer bis zum Schlusspfiff offenen und spannenden Partie - Omodiagbe vergab quasi mit dem Schlusspfiff noch den Siegtreffer - Schadensbegrenzung, und konnten wenigsten einen Punkt zum Saisonauftakt verbuchen.

Am nächsten Freitag geht es für beide Teams weiter. Der FC St. Pauli muss nach Franken reisen und gegen Fürth antreten. Osnabrück empfängt zu Hause den SC Freiburg.

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...   Erstellt am 15.08.2008 - 20:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Wehen 2 - 1



Aachen mit Auftaktsieg
Aachen erlebte einen Saisonauftakt nach Maß. Nach einer frühen Führung und starker Anfangsphase ließ man unnötigerweise den Gast durch viele Fehlpässe zu seinem Spiel und zum Ausgleich kommen. Nach dem Wechsel entwickelte sich eine temporeiche und offene Partie, die die Hausherren am Ende durch eine Standardsituation für sich entscheiden konnten.



Benjamin Auer bejubelt seinen Treffer zur Führung gegen Wehen Wiesbaden.
© dpa Aachens Trainer Jürgen Seeberger nahm nach dem 4:1-Sieg gegen Wegberg-Beeck im DFB-Pokal lediglich einen Wechsel vor. Milchraum durfte beginnen und Neuzugang Holtby musste auf der Bank Platz nehmen. Auf der gegnerischen Seite stellte Wehens Coach Christian Hock im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen Darmstadt ebenfalls auf einer Position um. Kapitän Schwarz kehrte in die Startformation zurück, nachdem er im DFB-Pokal noch gesperrt war. Bick musste für ihn weichen.

Der Start in die erste Partie begann für Aachen gleich nach Maß. Nach der ersten gefährlichen Aktion stand es 1:0. Im Anschluss an eine Ecke von der rechten Seite konnte die Wiesbadener Defensive das Leder nicht aus der Gefahrenzone befördern. Olajengbesi stocherte den Ball noch quer zu Auer, der aus kurzer Distanz einschob (6.). Und die Elf von Jürgen Seeberger wollte den zweiten Treffer nachlegen und kam zu guten Chancen durch Nemeth (9.) und Milchraum (12.). Der SVWW hatte hingegen große Mühe, die Abstimmung in der Abwehr zu finden und bot den Aachenern viele Lücken.


Nach einer guten Viertelstunde nahm die Alemannia das Tempo etwas aus ihren Offensivaktionen, dennoch kontrollierte sie das Geschehen auf dem Platz. Die Hessen konnten sich in ihrem Defensivverhalten besser ordnen und somit auch Angriffe kontrollierter nach vorne tragen, jedoch kam der letzte Pass meist nicht an. Nur ein Verlegenheitskopfball von Kopilas rutschte zu Orahovac durch, der sofort mit links abschloss und ins rechte untere Eck traf. Stuckmann blieb ohne Abwehrchance (23.).

In der Schlussphase der ersten 45 Minuten übernahm der Gastgeber wieder die Kontrolle, jedoch kamen die Pässe nicht mehr so präzise wie sie das in der starken ersten Viertelstunde taten. Wehen Wiesbaden stand wesentlicher besser und tiefer in der eigenen Hälfte und lauerte auf Fehler der Nordrhein-Westfalen im Spielaufbau, um dann meist überfallartig auf das Gehäuse von Stuckmann zu stürmen. Der letzte Schritt in den schönen Kombinationen fehlte jedoch häufig, so dass kaum zählbare Torchancen herauskamen.


Szukala (l.) überspringt Kopilas (r.) und erzielt den Siegtreffer für Aachen.
© dpa Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gestalteten beide Teams sehr temporeich. Aber Aachen blieb besonders bei Standardsituationen brandgefährlich. Zuerst hämmerte Lehmann einen Freistoß aus knapp 20 Metern an den Querbalken (56.), und kurz darauf war es erneut ein Eckball, der für die Führung sorgte. Achenbach flankte nach innen und Innenverteidiger Szukala nickte das Leder platziert in die linke Ecke (58.). Die Seeberger-Elf spielte auch diesmal auf den nächsten Treffer. Doch der SVWW blieb durch Konter über den gefährlichen Orahovac stets gefährlich.

In den Schlussminuten der Partie wurde es noch mal richtig interessant. Wehen ging mit einem zweiten Stürmer mehr Risiko und kam selbst zu guten Aktionen in der Offensive. Auf der anderen Seite bot man den Aachenern mehr Platz zum Kombinieren, den sie aber nicht konsequent nutzen konnten. Dennoch gab es auf beiden Seiten gute Chancen durch Schmidt und Plaßhenrich. Am Ende konnte Aachen den alles in allem verdienten Sieg über die Zeit retten.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Sonntag weiter und beide bestreiten ihre Partien gegen ehemalige Bundesligisten. Aachen muss hierbei nach Rostock reisen und Wehen Wiesbaden empfängt den MSV Duisburg.

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...   Erstellt am 15.08.2008 - 20:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mainz - K´lautern 3 - 3


Jendrisek krönt Aufholjagd
Dank Joker Erik Jendrisek hat der 1.FC Kaiserslautern in einem packenden Rheinland-Pfalz-Derby einen bereits verloren geglaubten Punkt aus Mainz entführt. Zur Pause hatten die 05er beinahe uneinholbar mit 3:0 geführt, ehe Lauterns Coach Milan Sasic alles auf eine Karte setzte und mit Ziemer und Jendrisek zwei entscheidende Akteure einwechselte.




Freut sich über seinen Doppelpack: Markus Feulner dreht nach dem 2:0 jubelnd ab, FCK-Keeper Sippel ist bedient.
© dpa Der Mainzer Coach Jörn Andersen änderte seine Elf nach dem 2:1 n.V. in Babelsberg im DFB-Pokal auf einer Position. Für den in der Liga noch gesperrten Bancé begann Neueinkauf Bogavac. Daneben standen mit Heller, Bungert und van der Heyden drei weitere Zugänge in der Startaufstellung. Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic, dem nur 14 Feldspieler zur Verfügung standen, wechselte im Vergleich zum 1:2-DFB-Pokal-Aus in Jena dreimal. Der im Pokal gesperrte Sippel kehrte für Trapp ins Tor zurück, Schönheim ersetzte Demai und Reinert lief an Stelle von Jendrisek auf. Mit Amedick, Dick, Reghecampf, Dzaka und Lakic begannen fünf Neuzugänge.

Kaiserslautern erwischte im Rheinland-Pfalz-Derby den besseren Start. Nach zwei Fehlern von Noveski gab Dzaka früh die ersten beiden Warnschüsse auf das von Wache gehütete Tor ab (3., 5.). Mainz tat sich zunächst schwer, selbst aktiv zu werden, während auf der Gegenseite Bellinghausen aus 16 Metern (8.) und Reinert per Kopf (11.) Wache prüften. Erst nach einer guten Viertelstunde näherte sich der FSV erstmals ernsthaft dem Lauterer Gehäuse, mit Gunkel fälschte allerdings ein Mainzer van der Heydens Distanzschuss neben das Tor ab (17.).


Die Andersen-Elf bemühte sich in der Folge, erwies sich zunächst allerdings als zu ideenlos, um gegen die Lauterer Defensive Akzente setzen zu können. Dennoch gingen die Hausherren in Führung. Nach einem Fernschuss von Pekovic, der Ouattara im Gesicht traf, ging Lauterns Verteidiger zu Boden und blieb liegen. Karhan spielte den Ball aber nicht über die Seitenlinie, sondern flankte nach innen, wo Feulner die entstandene Unordnung nutzte und zum 1:0 einköpfte (26.).

Die Führung gab Mainz etwas Auftrieb. Während sich Lautern offensiv nur noch selten in Szene setzen konnte, begannen die 05er zu kombinieren. Ein schöner Spielzug über Karhan, Gunkel und Heller brachte noch keinen Erfolg (35.), zwei Minuten später klingelte es aber erneut. Bogavac setzte sich gegen zwei Lauterer durch und spielte zu Baljak, der erst Amedick ins Leere rutschen ließ, ehe er in den Strafraum flankte. Sippel bekam zwar die Hände an die Hereingabe, legte aber unglücklich für Feulner vor, der keine Mühe hatte, seinen zweiten Treffer zu erzielen (37.). Den "Roten Teufeln" ging nun völlig die Ordnung in der Defensive verloren, während Mainz plötzlich alles gelang. Van der Heyden hob den Ball über die aufrückende Abwehr zu Baljak, der sich um die eigene Achse drehte und abzog. Sippel konnte das Spielgerät nicht festhalten und klatschte das Leder genau vor die Füße von Bogavac, der problemlos zum 3:0-Pausenstand einschob (40.).

Sasic reagierte zur Pause und brachte mit Ziemer und Jendrisek zwei frische Offensivkräfte. Das Risiko zahlte sich prompt aus. Ziemer ging im Duell mit Noveski im Strafraum zu Boden, und Gräfe zeigte auf den Punkt. Reghecampf übernahm Verantwortung und nutzte die Chance zum 1:3 (47.). Der FCK blieb am Drücker und bewies Moral. Mit viel Tempo fuhren die Gäste nun Angriff um Angriff, boten Mainz dadurch jedoch viel Platz zum Kontern. Schönheims Volleyschuss verfehlte sein Ziel (55.), nach einer Bellinghausen-Hereingabe trat Ziemer am Ball vorbei (59.).

Bis zwanzig Minuten vor Schluss hielt der Mainzer Defensivverbund gegen die permanenten Lauterer Angriffe stand. Dann aber ging es plötzlich ganz schnell. Nach einem eher harmlos von Ziemer in den Strafraum geköpften Ball ermöglichte ein Missverständnis zwischen Bungert und Wache Jendrisek die Chance zum Anschluss, und der FCK-Joker nutzte sie (70.). Nur eine Minute später flankte Bellinghausen von links in den Strafraum, Jendrisek stand erneut völlig frei und schaffte per Kopf den Ausgleich (71.). Damit war aber noch lange nicht Schluss. Beide Mannschaften gaben sich mit dem Punkt nicht zufrieden und spielten weiter voll auf Sieg. Letztlich hatte das packende Match aber sowohl Lautern als auch den FSV zuviel Kraft gekostet, um der Begegnung einen Sieger zu bescheren.

Der FSV Mainz muss am nächsten Sonntag zu 1860 München reisen, Kaiserslautern empfängt am Montag den 1. FC Nürnberg.

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Ingolstadt - Fürth 3 - 2



Fink-Elf siegt zum Auftakt
In einer aufregenden und offensiv geführten Partie setzt sich der Aufsteiger aus Ingolstadt gegen Greuther Fürth letztlich verdient durch und sichert sich die ersten drei Zweitligapunkte. Greuther Fürth dominierte lange Zeit, doch unfassbare fünf Minuten brachten die Heimelf deutlich in Front.

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Der spätere FC-Torschütze Rama stoppt hier Greuther Fürths Schröck unsanft.
© dpa Der Start in die Saison ging für beide Mannschaften im DFB-Pokal daneben. Ingolstadt verlor mit 1:3 gegen den HSV und Coach Thorsten Fink reagierte vor dem rein bayerischen Duell und setzte auf die Neuzugänge Chr. Reinhardt und Rama in der Anfangsformation. Dafür nahmen Gerber und Schwarz, ebenso wie Stareinkauf Lokvenc erstmal auf der Bank platz. Fürths Coach Benno Möhlmann veränderte seine Startelf nach der 0:1-Niederlage gegen Kickers Offenbach ebenfalls. Die beiden Stürmer Nehrig und Cidimar rutschten aus der Mannschaft, Reisinger und der Ex-Jenaer Allagui bekamen das Vertrauen ausgesprochen.

Ingolstadt erlebte ein rassiges Zweitligaspiel bei der Saisonpremiere des FC. Sowohl die Gastgeber als auch die Fürther suchten von Beginn an ihr Heil in der Offensive, ein großes Abtasten fand bei bestem Fußballwetter nicht statt. Ilicevic für die Möhlmann-Elf (3.) und Wohlfahrt mit einem Pfostenschuss für Ingolstadt (8.) setzten erste Ausrufezeichen, ehe wieder Ilicevic die große Chance zur Führung für die Franken vergab. Nach einem Dribbling im Strafraum ging Reisinger bedrängt von Dreßler zu Fall und es gab Strafstoß. Aber Lutz parierte den Elfmeter und den Nachschuss bravourös, hielt sein Team im Spiel (15.).

Nach und nach spielten sich die Gäste aber in den Vordergrund. Ingolstadt verlor im Vorwärtsgang die Linie, leistete sich etliche leichte Fehler im Aufbauspiel und schaffte es kaum noch, die aufmerksame Fürther Abwehr vor Schwierigkeiten zu stellen. Die Konsequenz der Fürther Überlegenheit? Die Führung durch Reisinger. Unbedrängt durfte Takyi den Torschützen bedienen, der ließ noch zwei Gegner stehen und traf ins kurze Eck (27.).


Die Möhlmann-Elf hatte nun alles unter Kontrolle, ließ Ball und Gegner laufen, drängte auf das zweite Tor. Aber nicht mit letzter Konsequenz, und das rächte sich kurz vor dem Pausenpfiff. Ein sehenswerter Alleingang von Neuzugang Rama brachte Ingolstadt den Ausgleich (44.), dann kam es noch dicker für das ?Kleeblatt". Demir verlängerte eine Flanke von der rechten Seite auf den völlig verdutzten Felgenhauer, der seinem Keeper Kirschstein mit einem Kopfball auf das kurze Eck keine Abwehrchance ließ (45.).

Innerhalb von wenigen Sekunden hatte die Spielvereinigung alles verspielt und ging mit einem Rückstand in die Pause. Auch nach Wiederanpfiff – auf Seiten der Gäste hatte Karaslavov Langen ersetzt – wurde es nicht besser. Im Gegenteil: Nach einem Standard von Reinhardt schlief die gesamte Mannschaft des Gastes und ließ Demir laufen. Kirschstein hatte gegen den Kopfball aus wenigen Metern keine Abwehrchance (49.).

Ingolstadt hatte jetzt sein Selbstbewusstsein zurück und gewann wieder die entscheidenden Zweikämpfe in der Defensive. Zwar drängte nun der Gast auf den Anschluss, aber die Fink-Elf ließ nichts anbrennen und kaum noch Chancen zu, kam mit vereinzelten Kontern selber zu guten Möglichkeiten. Kirschstein verhinderte gegen Demir das vierte Gegentor (62.), Jungwirth verpasste es mit einem toll getretenen Freistoß (63.).

Das Spiel ging in seine finale Phase, in der Zeit der Wechsel kam dann auch Ingolstadts Star-Einkauf Lokvenc zu seinem Liga-Debüt für sein neues Team (74.). Fürths Anstrengungen fruchteten lange Zeit nicht, stattdessen hatte die Möhlmann-Elf bei einem Pfostentreffer von Schwarz (82.) noch Glück. Allaguis Last-Minute-Treffer kam dann zu spät (90.). Ingolstadt feierte einen rundum gelungenen Einstand in der höheren Spielklasse.

Der FC reist am nächsten Spieltag nach Oberhausen und tritt dort am Sonntag an. Bereits am Freitag gehts für Fürth weiter. In Franken empfängt die Möhlmann-Elf den FC St. Pauli.

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Freiburg - 1860 2 - 1



Ghvinianidze der Pechvogel
In einer umkämpften Partie, die vor der Pause bis auf die beiden Tore wenig Unterhaltungswert, aber reichlich Sommerfußball bot, holte sich Freiburg gegen 1860 verdient den ersten Dreier. Nach dem Wechsel legten beide Teams einen Zahn zu, der SC gewann an Dominanz und erzielte durch ein Eigentor von Ghvinianidze Mitte des zweiten Durchgangs den Siegtreffer.

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Freiburgs Schwaab klärt vor Ledgerwood (1860).
© dpa Freiburgs Coach Robin Dutt setzte bei der Saisonpremiere auf vier Neuzugänge: Im Tor stand Pouplin, im Mittelfeld agierten Abdessakdi und Flum, und ganz vorne sollte es der Ex-Offenbacher Türker richten. Nicht mitwirken konnte Leistungsträger Banovic (Adduktorenverletzung). Im Vergleich zum 2:0-Pokalsieg in Unterhaching ersetzte lediglich Krmas Neuzugang Bechmann. Flum rückte aus der Abwehr ins Mittelfeld.

Auch "Löwen-Dompteur" Marco Kurz vertraute mit Beda in der Innenverteidigung und Rückkehrer Lauth im Angriff auf zwei neuverpflichtete Akteure. Mit Göktan (Viruserkrankung) fehlte auch bei 1860 ein wichtiger Stammspieler. Berhalter fiel nach dem 2:0 im Pokal bei der TSG Neustrelitz aus der Startelf. Beda rutschte aus dem Mittelfeld in die Abwehr, während Lars Bender die vakante Mittelfeldposition des ehemaligen Lauters besetzte.

1860 lieferte zwar bereits nach 16 Sekunden den ersten Aufreger - Bierofka nickte in günstiger Position drüber -, danach aber sahen sich die Löwen zunächst im Rückwärtsgang, denn der SC übernahm das Kommando und setzte seinerseits durch Günes (7.) und Abdessaki (8.) erste Duftmarken.

Beide Abwehrreihen behielten in der Folge meist den Überblick, Strafraumszenen hatten Seltenheitswert, Torchancen gab es nicht zu verzeichnen, dafür lieferten sich die Kontrahenten ein wahres Fehlpassfestival. Erst Mitte des ersten Durchgangs legten beide Teams ihre Nervosität ab: Lauth prüfte Pouplin aus der Distanz (24.), Jägers Volleyaufsetzer nach glänzender Vorarbeit von Abdessaki segelte knapp über den Balken (26.).

Zwei Minuten später aber klappte es besser: Die Gästeabwehr brachte den Ball nicht weg, Jägers Pass fand Günes halblinks vor dem Strafraum. Die Nummer 7 des SC drehte sich blitzschnell und jagte das Leder per Rechtsschuss flach ins rechte Eck.

Die Freude des SC freilich war kurz, denn die Antwort der Gäste folgte prompt: Schwarz passte genau in den Lauf von Lauth, der Butscher enteilte und aus halbrechter Position aus 13 Metern ins linke untere Eck einnetzte (31.).

Nach den beiden Toren nahm sich die Partie erneut eine Auszeit, beide Mannschaften förderten bis zum Pausenpfiff nichts Kreatives mehr zu Tage.


Nach dem Wechsel nahm das Tempo der Partie zu. Echte Chancen ergaben sich hüben wie drüben zunächst nicht, dennoch suchten beide Teams nun entschlossener den Weg an und in den gegnerischen Strafraum. Die Breisgauer erspielten sich nach einer knappen Stunde ein Übergewicht, erstmals konnte sich Goalgetter Türker dabei binnen einer Minute zweimal gefährlich, wenn auch nicht erfolgreich in Szene setzen (63.).

Ein Standard brachte dann die verdiente Führung der Dutt-Schützlinge, die einfach mehr investierten. Das 2:1 besorgte freilich 1860-Verteidiger Ghvinianidze, der nach einem Eckball von Günes den Ball bedrängt von Krmas aus fünf Metern ins eigene Netz nickte (66.).

Vier Minuten später hatte Kucukovic die Riesenchance zum erneuten Ausgleich: Bierofka flankte über die Innenverteidigung hinweg, dahinter nahm der Angreifer die Kugel aus zehn Metern volley, semmelte aber drei Meter links vorbei.

Trotz fortwährender Bemühungen der Löwen waren die Freiburger nun klar am Drücker und spielten weiter nach vorne, freilich ohne die ganz klare Aktion, die die Vorentscheidung hätte bedeuten können. Zumindest aber verhinderte dies, dass die Münchner in der Schlussphase Druck aufbauen konnten - der erste Saisonsieg geriet so nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

1860 erwartet am kommenden Sonntag den FSV Mainz 05, Freiburg spielt bereits am Freitagabend in Osnabrück.

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Ahlen - Frankfurt 2 - 1



Joker René Müller sticht
Rot-Weiss Ahlen hat in einem Spiel, dessen Halbzeiten verschiedene Gesichter hatten, den FSV Frankfurt knapp mit 2:1 besiegt. Die Wersestädter waren in der Anfangsphase spielbestimmend in einer danach verflachenden Partie. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein munteres, gutklassiges Zweitliga-Spiel, das für Rot-Weiss dank Joker René Müller das bessere Ende bereit hielt. Die Bornheimer warfen in der Schlussphase alles nach vorne, konnten aber den Ausgleich nicht mehr erzielen.

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Ahelns Bölstler grätscht gegen Frankfurts Mehic.
© dpa Ahlens Coach Christian Wück nahm im Vergleich zur 3:4 Pokalspiel-Niederlage im Elfmeterschießen gegen den 1. FC Nürnberg eine personelle Veränderung vor: Da Mittelfeldspieler Bäumer (Innenbandriss im Knie) verletzungsbedingt ausfiel, rückte Stahlberg in die Startformation der Münsterländer. FSV-Teamchef Tomas Oral sah nach dem 2:0-Sieg gegen den VfL Osnabrück keine Veranlassung, seine erste Elf beim Ligaauftakt zu ändern und vertraute den gleichen Akteuren, welche das Spiel in der ersten Runde des DFB-Pokals erfolgreich gestaltet hatten.

Ahlen kam im Wersestadion gut in die Partie und versuchte von Beginn an schnell und direkt nach vorne zu spielen. Logische Konsequenz dieser druckvollen und engagierten Ahlener Anfangsphase war eine gute Möglichkeit durch Gibson, der das Leder nach Stahlberg-Flanke mit dem Knie am rechten Pfosten vorbei beförderte (7.). Die Wück-Elf hatte in dieser Phase ein optisches Übergewicht. Die Gäste aus Bornheim beschränkten sich zunächst darauf, im Abwehrverband sicher und gut organisiert zu stehen.

Obgleich es die Hessen ab etwa der 20. Spielminute schafften, die Partie ausgeglichener zu gestalten und das Spielgeschehen ins Mittelfeld zu verlagern, hatte Rot-Weiss eine weitere gute Chance, als FSV-Keeper Klandt nach Gestocher im Strafraum einen Schuss des aufgerückten Miletic reaktionsschnell parierte (26.). Nahezu im Gegenzug wurde das Oral-Team zum ersten Mal durch den Argentinier Cenci gefährlich (27.).

Mit zunehmender Spieldauer verflachte das Spiel und wurde auf beiden Seiten verkrampfter. RWA agierte im Spielaufbau zu schleppend und nicht zielstrebig genug in der Vorwärtsbewegung. Da wie den Gastgebern aber auch den Frankfurtern im Spiel nach vorne die zündenden Ideen und die Passgenauigkeit fehlte, ging die Begegnung mit einem torlosen Remis in die Halbzeit.


Der Beginn der 2. Halbzeit war ähnlich zerfahren wie weite Strecken des ersten Durchgangs. So fehlten zunächst auch klare Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Doch dann nahm die Partie Fahrt auf: Initialzündung hierfür war die Führung für RWA durch Gibson, dessen von Barletta abgefälschter Linksschuss sich über FSV-Keeper Klandt ins Tor senkte (56.).

Danach zwei strittige Szenen: Zunächst blieb ein Zupfer des bereits verwarnten Miletic an Weißenfeldt knapp vor dem Strafraum ungeahndet, dann ein Einsteigen von di Gregorio gegen den durchbrechenden Ulm. Dennoch schafften die Hessen den Ausgleich in einer Phase, die bereits zuvor auf beiden Seiten zahlreiche gute Chancen im Minutentakt gesehen hatte. Eine Mikolajczak-Flanke verlängerte Thioune zu Ulm. Torwart Lenz konnte gegen den Franzosen noch parieren, doch der gerade erst eingewechselte Bencik staubte aus kurzer Distanz ab (72.).

Der FSV war nun spielbestimmend und drückt mit Verve auf das Ahlener Tor. Doch im Konter war auch der RWA unter anderem durch Großkreutz gefährlich (77.). Während die Bornheimer drückten, entschied der eingewechselte René Müller die Partie zu Gunsten der Münsterländer, indem er ein wunderschönes, langes Zuspiel von Busch eiskalt verwertete (82.). In der Schlussphase warf die Oral-Elf alles nach vorne, konnte aber trotz vier nomineller Stürmer auf dem Platz den Ausgleich nicht mehr erzielen.

Rot-Weiss muss am kommenden Sonntag beim FC Augsburg antreten. Bereits am Freitag empfängt der FSV Frankfurt die TuS Koblenz in der Commerzbank-Arena.

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Koblenz - Oberhausen 3 - 0


Taylors Einstand nach Maß
Die TuS Koblenz gewinnt zum Auftakt gegen Aufsteiger Oberhausen klar und deutlich mit 3:0, sichert sich dadurch die ersten drei Zähler in der Spielzeit 2008/09 und macht damit den Punktabzug aus der Vorsaison wieder wett. Die Rapolder-Elf war über weite Strecken des Spiels das überlegene und bessere Team, dennoch kam RWO zu Chancen, die aber allesamt ausgelassen wurden.

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Einstand nach Maß: Neuzugang Taylor schoss im ersten Spiel für die TuS sein erstes Tor.
© dpa Im Vergleich zum überraschenden 4:5-Pokal-Aus nach Elfmeterschießen gegen den FC Oberneuland tauschte TuS-Trainer Uwe Rapolder auf zwei Positionen. Fernandez musste auf die Bank, Krontiris stand gar nicht im Kader. Dafür gaben die beiden Neuzugänge Parmak und der vor drei Tagen verpflichtete US-Stürmer Taylor ihr Debüt. Von den Neuen fand sich zudem Keeper Yelldell in der Anfangself wieder.

RWO-Coach Jürgen Luginger indes vertraute der gleichen Elf, die im Pokal so dramatisch mit einer 2:3-Pokalniederlage gegen Leverkusen ausgeschieden war. Von den Neuzugängen setzte der Trainer auf Stoppelkamp, Falkenberg und Luz.

Von Beginn an zeigten die Koblenzer, wer Herr im Hause war. Hinten wurden die Räume sehr eng gemacht und vorne sorgte die Rapolder-Elf ein ums andere Mal vor allem über die Außen für Wirbel. Zunächst fehlte es aber am letzten Quentchen, um den Ball im Tor unterzubringen. Zuerst schoss Kuqi drüber (2.), dann verpassten sowohl der Finne als auch Ouedraogo eine Hereingabe von Parmak nur knapp (6.). Doch drei Minuten später war es dann doch passiert: Nach einer Freistoßflanke von rechts köpfte Uster den Ball vor die Füße von Ziehl, der sich bedankte und mit einem Gewaltschuss aus rund 25 Metern ins rechte Toreck vollendete.

Kurz darauf ging es für Ouedraogo nicht mehr weiter. Der Angreifer aus Burkina Faso musste wegen einer Verletzung am rechten Knie ausgewechselt werden. Dies führte dazu, dass der von Olympique Marseille ausgeliehene Begeorgie seinen Einstand feiern durfte (12.). Dem Spiel der TuS schadete dieser Tausch aber nicht. Die Koblenzer bestimmten weiter das Geschehen und erzielten nach 26 Minuten ihren zweiten Treffer. Eine zu kurze Kopfballabwehr von Luz verschaffte Taylor eine gute Möglichkeit, die sich der US-Amerikaner nicht entgehen ließ. Aus 20 Metern zentraler Position markierte er sein erstes Tor für Koblenz.



Nach einer guten halben Stunde wurden die Oberhausener etwas mutiger und erspielten sich dann auch durch Luz erste Einschussgelegenheiten, die dann aber ausgelassen wurden. Zuerst schoss der 25-Jährige Mavric an (32.), vier Minuten später verlor er im Strafraum die Übersicht. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich dann TuS-Keeper Yelldell erstmals auszeichnen: Mit einer guten Parade fischte er einen direkten Freistoß von Kaya von der Strafraumgrenze aus dem langen Eck und rettete damit den Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeit.


Überlegen: Koblenz' Begeorgie im Zweikampf mit Falkenberg (unten).
© dpa Im zweiten Durchgang brachte RWO-Coach Jürgen Luginger Pappas für Reichert. Der griechische Innenverteidiger sollte mehr Stabilität in die Defensive bringen. Der Wechsel fruchtete auch, denn die inzwischen auf Konter ausgelegten Rapolder-Schützlinge konnten sich aber kaum noch klare Möglichkeiten erspielen.

Auf der anderen Seite steckte RWO nicht auf und suchte den Anschluss. Doch die Chancenverwertung blieb mangelhaft. So schoss Luz freistehend vom linken Fünfer-Eck rechts vorbei (62.). Kurz darauf hätte der Neuling fast das 0:3 kassiert, doch zuerst parierte RWO-Torhüter Semmler gegen Bajic, der es per Freistoß probiert hatte (69.). Nur eine Minute später köpfte dann Kuqi knapp über die Latte.

Der Fokus der Koblenzer lag danach auf Ergebnisverwaltung. Die Rapolder-Elf spielte clever und traf dann noch ein drittes Mal: Cha wurde von Ziehl steil geschickt, der Südkoreaner spitzelte den Ball an Semmler vorbei zu Kuqi, der dann ungehindert aus fünf Metern einschob (83.).

Kommenden Freitag geht es für die Koblenzer, die trotz des 3:0-Sieges aufgrund des Punktabzuges aus der Vorsaison null Punkte auf ihrem Konte haben, weiter. Die Rapolder-Schützlinge reisen dann zu Aufsteiger FSV Frankfurt. Oberhausen misst sich zwei Tage später daheim mit Ingolstadt.

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Nürnberg - Augsburg 2 - 1



Boakye vergoldet seinen Einstand
Topfavorit 1. FC Nürnberg setzte sich letzten Endes verdient gegen eine starke Augsburger Elf durch. Die Franken hatten mehr Spielanteile und die besseren Gelegenheiten, brauchten aber Augsburger Mithilfe und einen Strafstoß, um die ersten Punkte für den geplanten Wiederaufstieg unter Dach und Fach zu bringen. Der FCA verlor nicht nur die Zähler, sondern auch Torhüter Neuhaus und Routinier Hertzsch, die ebenso wie Nürnbergs Wolf verletzt vom Platz mussten.

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Einmal entwischt: Torghelle (FCA, li.) war bei Goncalves gut aufgehoben, schlug dennoch zum 1:2 zu.
© dpa Beim 1. FC Nürnberg gab es im Vergleich zum jüngsten 4:3 i.E.-Erfolg im DFB-Pokal in Ahlen folgende personelle Wechsel: Der offensivere Gygax bekam den Vorzug vor Judt, im Angriff lief Neuzugang Boakye (Wolfsburg) für Charisteas auf.

Augsburgs Trainer Holger Fach brachte nach dem 3:1-i.E.-Pokalsieg in Paderborn Hertzsch für Prettenthaler, Kläsener für Benschneider (Kreuzbandriss), Kern für Hain und Torghelle für Thurk.

Vom Anpfiff weg gingen beide Teams hohes Tempo und suchten den schnellsten Weg in den gegnerischen Strafraum. Augsburg agierte mutig, versteckte sich keineswegs und gestaltete die zweikampfintensive und schnelle Partie offen. Die erste gute Torgelegenheit ging aber auf das Konto des 1. FCN: Engelhardt brachte eine Ecke von rechts herein, Mintal sprang am höchsten und köpfte aufs linke Eck, doch Kern rettete für den geschlagenen Neuhaus auf der Linie (14.).

In der 22. Minute kam es knüppeldick für den FC Ausgburg: Hertzsch rannte seinen Torhüter Neuhaus um, beide krachten mit den Köpfen zusammen. Der Ball fiel Breska im Strafraum vor die Füße. Der Slowake bediente den völlig freistehenden Boakye, der ins leere Tor zum 1:0 für den FCN einschob. Die Schwaben lagen durch diesen Fauxpas aber nicht nur in Rückstand, sondern mussten sowohl Torhüter Neuhaus als auch Routinier Hertzsch mit Gehirnerschütterung auswechseln. Neuhaus musste zudem mit fünf Stichen genäht werden. Es kamen Torwart Khamutouski und der Georgier Khizaneishvili.

Der FCN hatte in der Folge ein optisches Übergewicht, wurde vom FCA aber früh, aggressiv und meist erfolgreich im Spielaufbau gestört. Auf der anderen Seite ließ aber auch die sicher stehende und aufmerksame Club-Abwehr den Fach-Schützlingen keinen Raum, sich entscheidend zu entfalten.


Gegen Ende der ersten Hälfte nahm das Niveau der Partie ein wenig ab, die Offensivabteilungen resignierten gegenüber den guten Abwehrreihen. Der FCA probierte es noch mit Distanzschüssen, Sinkala und Werner hatten aber das Visier nicht exakt genug eingestellt.

Der FCN kam tatenhungrig aus der Kabine, übernahm sofort wieder das Zepter, brauchte aber eine Standardsituation, um die Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Khizaneishvilli hatte Wolf bei einem Eckstoß im Strafraum niedergerungen. Den fälligen Strafstoß schoss Pinola unplatziert fast in die Mitte des Tores, Khamutouski war noch mit dem Fuß knapp dran, konnte aber nicht abwehren (52.).

Die Franken sonnten sich noch im Zwei-Tore-Vorsprung, da hatte der FCA bereits die prompte Antwort parat: Nach einer Ecke von rechts köpfte Khizaneishvili völlig unbedrängt zu Torghelle, der aus fünf Metern ins rechte Eck einschob (54.).

Nach einer Stunde brachte Holger Fach mit Thurk neben Szabics und Torghelle den dritten Stürmer, nahm Makarenko vom Feld. Das änderte aber nichts am Gesamtbild. Der FCN war tonangebend, fand aber zu selten den Weg in den Strafraum. Die entscheidenden Ideen, das Überraschungsmoment fehlte meist. Als Mintal dann doch einmal mustergültig in den Lauf von Gygax spielte, ballerte der Schweizer aus 15 Metern freistehend in den dritten Stock.

Auch der Club musste verletzungsbedingt wechseln. Wolf wurde nach einem Zweikampf mit Szabics mit der Trage vom Feld gebracht, für ihn kam Perchtold (72.).

Augsburg gab sich nicht geschlagen, sondern suchte den Weg nach vorne, wollte unbedingt den Ausgleich. Dies wiederum gab dem Club erstmals Platz für schnelle Gegenstöße. Boakye scheiterte aber per Kopf an Khamutouski, Vittek schoss sehenswert mit einem Volley-Drehschuss übers Tor.

Der 1. FC Nürnberg steht vor dem Gang auf den Betzenberg, wo am Montagabend der 1. FC Kaiserslautern wartet. Augsburg ist am Sonntag dran und genießt am 2. Spieltag Heimrecht gegen Ahlen.

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...   Erstellt am 18.08.2008 - 22:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Duisburg - Rostock 2 - 2



Wagner überall: Tor, Latte, Assist
Für Rostock etwas schmeichelhaft hieß es am Ende 2:2. Der MSV war vor allem vor der Pause das klar dominierende Team, harmonierte sehr gut, hätte lediglich Hansas Abwehrschwächen öfter nutzen müssen. Nach dem abermaligen Ausgleich und der Roten Karte gegen Avalos hatte Hansa das Zepter in der Hand, die MSV-Defensive brachte das Remis aber über die Zeit.


Kaum ein Durchkommen: Rostocks Rahn gegen Duisburgs Makiadi (li.), der das 2:1 erzielte.
© dpa Beim MSV Duisburg gab es im Vergleich zum jüngsten 5:1-Pokalerfolg in Bergedorf folgende personelle Änderungen: Branco kam für den schwer am Knie verletzten Willi, Grlic konnte diesmal schon von Beginn an ran und verdrängte Christ.

Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf brachte nach dem 2:0-Pokalsieg bei Holstein Kiel ebenfalls zwei Neue: Langen verteidigte an Stelle von Orestes, Kern ersetzte Bartels im Mittelfeld.

Der MSV legte im Duell der Bundesliga-Absteiger einen Blitzstart hin: Hansa bekam den Ball nach einer Freistoß-Flanke von Grlic nicht aus dem Strafraum, Ede stocherte von links in die Mitte zum völlig freistehenden Wagner, der ins leere Tor einschob (5.). Wieder Wagner, der Neuzugang von der zweiten Mannschaft des FC Bayern traf schon im Pokal zweimal.

Rostock offenbarte Abstimmungsprobleme in der Defensive, die der MSV auszunutzen suchte. Kouhemaha nutzte Gledsons Schlafmützigkeit, setzte sich ab und schoss mit rechts aus 17 Metern an den linken Pfosten.

Der MSV ließ den Ball gut zirkulieren, machte mächtig Druck. Wagner und Tararache prüften Hahnel mit Distanzschüssen; der Keeper bestand die Tests aber souverän. Kouemaha stoppte einen weiten Pass von Wagner mit der Brust, indem er Gledson klar übersprang! Toll, der Kameruner. Der anschließende Schuss wurde zwar abgeblockt, dennoch gab's Szenenapplaus.

Der MSV bietet über weite Strecken eine klasse Leistung. Hinten souverän, vorne spiel- und lauffreudig, zeigten die Duisburger Rostock fast permanent die Hacken. Die Hansa-Vierer-Abwehrkette schwamm gegen die kombinationsfreudigen "Zebras".


Wie aus heiterem Himmel glich Hansa jedoch kurz vor der Pause aus. Gledson brachte den Ball per Kopf von der linken Seite in den Strafraum zu Dorn, der sträflich alleingelassen aus acht Metern mit der Fußspitze einschoss (40.). Der MSV hätte jedoch beinahe postwendend geantwortet: Wagner knallte den Ball mit links aus 16 Metern an die Unterkante der Latte. Kein Tor.

Noch schneller als in Hälfte eins erzielte der MSV die abermalige Führung: Wagner schlug den Ball hoch und cross an den Strafraum, Makiadi düpierte den schläfrigen Rahn und behielt allein vor dem Tor die Nerven. Eiskalt schoss er links unten ein (48.). Rostock kam mit der Handlungsschnelligkeit der Duisburger nicht zurecht. Weder vorne noch hinten. Und dennoch gelang Hansa erneut der Ausgleich, was allerdings für viele Diskussionen sorgte: Bei einer hohen Flanke kurz vors Tor soll Avalos Dorn zu Fall gebracht haben. Schiedsrichter Babak Rafati entschied sogar auf Notbremse und schickte Avalos mit Rot vom Platz. Kern verwandelte den Strafstoß unten links (58.).

Hansa rannte jetzt nicht blind an, sondern versuchte, die Duisburger auszuspielen und die nummerische Überlegenheit zu nutzen. Dabei sollten die eingewechselten Bartels und Fillinger helfen. MSV-Trainer Bommer brachte Konterstürmer Adler für den vor allem vor der Pause starken Kouemaha.

Hansa war jetzt naturgemäß klar tonangebend, die Duisburger Defensive stand aber zunächst recht solide. Die "Zebras" lauerten auf Konter, die aber meist mit einem Foul unterbunden wurden. Die anschließenden Freistöße von Grlic hatten diesmal nicht die von den Gegnern oft gefürchtete Präzision.

Hansa fand kein probates Mittel gegen die vielbeinige Abwehr der Duisburger und war bis zum Schlusspfiff auf der Hut vor den schnellen Gegenstößen.

Am 2. Spieltag muss der MSV Duisburg am Sonntag bei Wehen Wiesbaden ran, Hansa Rostock genießt - ebenfalls am Sonntag - Heimrecht gegen Alemannia Aachen.

kicker.de





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