Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.03.2010 - 20:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - Ahlen 0 - 1


Jenner macht Ahlen Hoffnung
Rot Weiss Ahlen hat durch einen 1:0-Arbeitssieg bei Hansa Rostock im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen gesetzt und sprang durch den vierten Dreier im sechsten Spiel vom letzten Tabellenplatz. Für Hansa hingegen wird die Luft nach der achten sieglosen Begegnung zunehmend dünner. RWA präsentierte sich mannschaftlich geschlossen und hielt auch im engagiertem zweiten Durchgang der Hausherren dem Rostocker Druck stand.

- Anzeige -


Er brachte Ahlens vierten Sieg aus den letzten sechs Partien unter Dach und Fach: Ahlens niederländischer Angreifer Julian Jenner.
© picture alliance Hansa-Coach Thomas Finck baute seine Anfangsformation im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei Greuther Fürth auf zwei Positionen um: Dahlen agierte anstelle von Carnell als linker Außenverteidiger. Im Angriff erhielt der Isländer Johannsson den Vorzug vor Enrico Kern.

Christian Hock plagten nach dem 3:2-Heimerfolg gegen Union Berlin enorme Personalsorgen. So musste Ahlens Trainer seinen kompletten Sturm neu besetzen. Lartey und Book rutschten im Offensivbereich für die verletzten N´ Diaye (Wadenbeinbruch) und Stajic (Muskelbündelriss in der Wade) in die Startelf. Zudem kam in der Innenverteidigung Döring für den gesperrten di Gregorio (10. Gelbe) zum Zug.

Beide Teams fanden in der nur dünn besetzten DKB-Arena schleppend in die Partie. Hansa agierte in der Anfangsphase zwar leicht feldüberlegen, doch RWA hatte eine erste Halbchance: Nach Book-Zuspiel stocherte Lartey das Leder aber über den Rostocker Kasten (7.). Die Hausherren spielten auch in der Folge zu statisch und ungenau nach vorne. Ahlen hingegen präsentierte sich defensiv gut sortiert und versuchte zudem schnell umzuschalten, allerdings auch ohne die notwendige Präzision.

Dennoch gingen die Münsterländer in der 13. Minute in Front: Jenner wurde am rechten Strafraumeck von Sebastian nur unzureichend attackiert. Der Niederländer hielt einfach einmal drauf. Abgefälscht vom Rostocker Abwehrorganisator senkte sich das Leder hinter Keeper Walke unhaltbar für diesen ins Hansa-Gehäuse.

Hansa war fortan zwar bemüht zu antworten, tat sich aber insbesondere im Spielaufbau schwer. Die Hock-Schützlinge arbeiteten mannschaftlich weiterhin diszipliniert und ließen so die Rostocker Offensive, der es an kreativen Impulsen mangelte, kaum zur Entfaltung kommen. Torchancen waren über weite Strecken des ersten Durchgangs hüben wie drüben Mangelware. Mit aggressivem Forechecking und hohem läuferischem Aufwand störten die Ahlener die Ostseestädter immer wieder erfolgreich bei der Spielentwicklung.

Erst kurz vor dem Kabinengang bäumte sich Rostock auf, verschärfte das Tempo und kam über nun druckvolleres Spiel zu Chancen: RWA-Keeper Kirschstein konnte aber einen abgefälschten Johannsson-Schuss sicher aufnehmen und präsentierte sich auch anschließend bei einem wuchtigen Kopfball-Aufsetzer von Fillinger auf dem Posten (37. und 42.).





Ahlen trat auch nach Wiederanpfiff mannschaftlich geschlossen auf, versuchte allerdings auch schon früh das Tempo zu verschleppen. Doch Hansa bekam nach kurzen Anlaufschwierigkeiten das Spiel mit viel mehr Biss besser in den Griff und generierte nun auch exzellente Torgelegenheiten. Die Beste sahen die Zuschauer in der 53. Minute, als Fillinger das Leder nach Bartels-Vorarbeit aus zwei Metern an die Unterkante der Latte drosch. Das Leder sprang vom Rasen erneut an den Querbalken, bis letztlich Wiemann die ungemein brenzlige Situation für RWA zumindest einigermaßen bereinigen konnte.

Die Finck-Elf probierte es auch weiterhin mit nun engagiertem Spiel, zum Ausgleich zu kommen. Schüsse von Kapitän Retov fanden etwa aber nicht ihr Ziel (61. und 64.). In der 71. Minute reagierte der Hansa-Coach und brachte mit Enrico Kern und Schied für Johannsson sowie Fillinger frische Offensiv-Kräfte. Die Gäste verteidigten nun - zugleich aber mit Geschick - mit Mann und Maus und konnten kaum noch für Entlastung sorgen. Da aber Rostock in der Schlussphase zu uninspiriert meist mit der Brechstange versuchte den dicht gestaffelten Ahlener Abwehrverbund zu knacken, brachten die Wersestädter den im Abstiegskampf enorm wichtigen Dreier letztlich über die Zeit. Der eingewechselte Kern vergab in der Nachspielzeit die letzte gute Rostocker Ausgleichschance (90. + 1).




Hansa Rostock tritt nächste Woche sonntags beim SC Paderborn an. Zwei Tage zuvor empfängt Rot Weiss Ahlen die TuS Koblenz in einem erneuten direkten Abstiegsduell.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.03.2010 - 20:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oberhausen - Koblenz 2 - 0


Stoppelkamp stößt die TuS ans Tabellenende
Rot-Weiß Oberhausen ist im Abstiegskampf gegen einen direkten Konkurrenten ein Big Point gelungen. Die Hausherren, die zuvor nur fünf Punkte aus den letzten 13 Spielen sammeln konnten, siegten dank des zweiten Doppelpacks von Moritz Stoppelkamp binnen einer Woche letztlich nicht unverdient mit 2:0 und verschafften sich dadurch eine vielversprechende Ausgangsposition im Kampf un den Klassenerhalt. Koblenz, das sich offensiv ohne Durchschlagskraft präsentierte, rutschte auf den letzten Platz ab.

- Anzeige -


90 Minuten Kampf: Schmidtgal (li.) gegen Skeraj.
© picture alliance Oberhausens Trainer Hans-Günter Bruns wechselte nach dem 2:2 beim MSV Duisburg einmal. Kruse begann anstelle von Embers.

Auf Koblenzer Seite veränderte TuS-Coach Petrik Sander seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den FC Augsburg auf vier Positionen und setzte auf eine etwas offensivere Variante. Yelldell kehrte nach seinem Innenbandriss für Paucken ins Tor zurück. Skeraj, Skela und Rahn ersetzten Forkel, Hartmann und Gunkel.

Bei ungemütlichen, nasskalten äußeren Bedingungen erwischte Koblenz den besseren Start in das Kellerduell und war bemüht, den offensiven Auftrag seines Trainers umzusetzen. Kapllani konnte zunächst aus einer missglückten Kopfballrückgabe von Schlieter kein Kapital schlagen (4.), ehe sich Lense früh die große Möglichkeit zur Gästeführung bot. Nach einem Eckstoß von Krontiris herrschte Verwirrung vor Semmlers Tor. Lense kam acht Meter vor dem Kasten frei zum Schuss, traf aber eines der vielen kurz vor der Linie postierten Abwehrbeine (7.). Es war die einzige hochkarätige Möglichkeit der Gäste in der Anfangsphase, die über eine Handvoll Standards nicht hinauskamen.

RWO zeigte sich erstmals nach 14 Minuten in der Offensive. Stoppelkamp setzte sich schön gegen Lense durch, bereitete Yelldell aus 16 Metern aber keine großen Probleme. Das Kellerduell geizte in der Folge mit Höhepunkten. Bei Schneeregen gingen beide Teams engagiert zu Werke, ließen im Spiel nach vorne aber Kreativität und die nötige Durchschlagskraft vermissen.

In der Folge tat sich erst einmal wenig. Die Kontrahenten beharkten sich im Mittelfeld, ohne dass sich eine Elf nennenswerte Vorteile erarbeiten konnte. So war es durchaus überraschend, dass Oberhausen plötzlich in Front ging. Nach einem weit nach vorne geschlagenen Ball von Schmidtgal unterlief Geißler beim Klärungsversuch ein kapitaler Schnitzer, und Terranova war plötzlich durch. Der kleine Angreifer versuchte, die Kugel per Kopf an Yelldell vorbeizulegen. Der Schlussmann bekam zwar noch die Finger an den Ball, doch Stoppelkamp war zur Stelle und staubte mühelos zum 1:0 ab (29.).

Das Tor gab den Hausherren etwas Auftrieb. Kaya prüfte Yelldell mit einem Drehschuss vom linken Strafraumeck (34.), ehe es nach der folgenden Ecke um ein Haar 2:0 geheißen hätte. Kruses Kopfball landete allerdings am Querbalken (35.). Kurz vor der Pause war es dann Stoppelkamp, der die letzte große Möglichkeit des ersten Abschnitts vergab. Von Terranova - der sich die Kugel ungestraft mit der Hand vorlegte - bedient, tauchte der Torschütze frei vor dem TuS-Keeper auf, schaffte es jedoch nicht, Yelldell zu tunneln (43.).


Beide Trainer reagierten zur Pause. Embers kam für Kruse, bei den Gästen ersetzte Pourie Rahn. Die Partie wurde schwungvoller. Nachdem Krontiris (49.) und Terranova (51.) deutlich verzogen hatten, passte Kapllani geschickt in den Lauf von Pourie, der im Sechzehner gerade noch von Pappas gestoppt wurde (51.). Augenblicke später hatte RWO-Keeper Semmler Glück, dass die Gäste von seinem Aussetzer in Folge eines Eckballs nicht profitieren konnten (52.).

Das Match verflachte zwischenzeitlich immer wieder, ohne dass beide Teams aufhörten zu kämpfen. Fast ansatzlos wurde es dann allerdings auch wieder gefährlich. Terranova rutsche nur um Zentimeter an einer flachen Landers-Hereingabe vorbei (61.), Pourie verpasste in halblinker Position den richtigen Zeitpunkt, abszuschließen (71.).

Die TuS probierte im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles, vermochte es jedoch nicht, RWO an den eigenen Strafraum zu fesseln. Die Hausherren hielten energisch dagegen und lauerten auf die entscheidende Konterchance, die sie nach 85 Minuten schließlich bekamen. Landers drosch die Kugel einfach nach vorne, wo Dzaka eigentlich die bessere Position hatte, sich kurz nach der Mittellinie aber von Stoppelkamp überraschen ließ. Der Angreifer eilte auf Yelldell zu, umkurvte den Schlussmann und traf mit links zum 2:0 - sein zweiter Doppelpack binnen einer Woche. Kurz vor dem Ende hatte der eingewechselte Schönfeld sogar noch den dritten Treffer auf dem Fuß, blieb alleine vor Yelldell aber zweiter Sieger im Duell mit dem Keeper (89.).

Rot-Weiß Oberhausen gastiert nächste Woche am Sonntag beim FC St. Pauli. Koblenz muss bereits am Freitagabend bei Rot Weiss Ahlen antreten.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 06.03.2010 - 11:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Düsseldorf - Fürth 0 - 0


Kleeblätter entführen einen Punkt aus Düsseldorf
In einem über weite Strecken höhepunktarmen, aber durchaus umkämpften Match kam die Fortuna aus Düsseldorf gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 0:0 hinaus. Die Rheinländer waren dabei das gefälligere Team, bissen sich aber an der aufmerksamen Defensive der Franken die Zähne aus und mussten dadurch einen Rückschlag im Aufstiegsrennen einstecken. Beide Mannschaften blieben dadurch zum dritten Mal in Folge ungeschlagen.

- Anzeige -


Voller Einsatz: Fürths Pekovic im Duell mit Zoundi (li.).
© picture-alliance Düsseldorfs Trainer Norbert Meier musste gegen die Franken auf seinen Kapitän Lambertz, der beim 1:0-Sieg bei Alemannia Aachen Gelb-Rot gesehen hatte, verzichten. Christ begann an seiner Stelle. Auf der anderen Seite konnte Mike Büskens, Coach der SpVgg Greuther Fürth, im Vergleich zum 1:0 gegen Hansa Rostock wieder auf Pekovic zählen. Der Montenegriner ersetzte Nehrig, den eine Virusinfektion außer Gefecht gesetzt hatte.

Beide Mannschaften konnten zuletzt mit zwei Siegen überzeugen, demnach war der gegenseitige Respekt auch groß. Der Ansehnlichkeit des Spiels tat das jedoch nicht wirklich gut. Von Beginn an wurden die Zweikämpfe intensiv geführt, so dass flüssige Kombinationen zunächst nicht zustande kamen. Technisch anspruchsvollen Fußball gab's dennoch zu sehen, nur zielstrebig waren weder die Franken noch die Rheinländer. So ließ die SpVgg den Ball häufig zirkulieren, vergaß dabei aber den Weg nach vorne. Auf der anderen Seite fehlte es bei den Gastgebern an der notwendigen Präzision im Passspiel.


Als erstes zogen die Fortunen die Zügel etwas an und erspielten sich ein optisches Übergewicht. Vor allem über die linke Seite sorgten die Düsseldorfer für viel Betrieb, allerdings kam der letzte Pass weiter nicht an. In den meisten Fällen waren die Flanken für Biliskov & Co. eine leichte Beute. Einmal kam das Leder aber durch: Biliskov hatte über den Ball gehauen, doch Harnik war viel zu überrascht, um daraus Kapital schlagen zu können (25.).

Mittlerweile spielte nur noch der Aufsteiger, der jedoch weiterhin gegen sehr defensiv ausgerichtete Kleeblätter kaum zwingend war. Nicht so in der 35. Minute, als Harnik die Lücke sah und plötzlich alleine auf Grün zulaufen durfte. Im Eins-gegen-Eins zog der Österreicher aber den Kürzeren gegen den 22 Jahre alten Schlussmann der Gäste. Auf der Gegenseite gab Caligiuri mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, der weit über den Querbalken rauschte, ein Lebenszeichen der Fürther ab (38.). Kurz vor der Pause war es schließlich eine Ecke, die für Trubel im fränkischen Sechzehner sorgte. Allerdings ging Langeneke nicht konsequent zum Ball, während Harnik am rechten Pfosten einen Tick zu spät kam und den Ball nicht mehr präzise aufs Tor köpfen konnte (41.). Folglich ging es torlos in die Kabinen.

Van den Bergh muss vorzeitig zum Duschen


Gesperrt: Fürths Müller (re.) sah seine fünfte Gelbe Karte und ist nun gesperrt. Hier ist der 22-Jährige im Zweikampf mit Zoundi.
© picture-alliance Auch nach dem Seitenwechsel konnte die Begegnung nicht mit einer Vielzahl von Höhepunkten aufwarten. Es blieb ein Geduldsspiel, in dem die Kleeblätter jedoch mutiger agierten. Erste Möglichkeiten ließen dann auch nicht lange auf sich warten, so scheiterte Haas per direktem Freistoß an Ratajczak (49.), während Allaguis Kopfball nur eine Minute später haarscharf am rechten Pfosten vorbei segelte.

Das war dann aber auch schon wieder alles, was den 22850 Zuschauern in der Esprit-Arena geboten wurde. Gellende Pfiffe waren die Konsequenz. An Tempo und intensiven Zweikämpfen fehlte es der Partie sicherlich nicht, dafür umso mehr an Präzision. Meier reagierte zuerst und brachte mit Jovanovic, der für Christ kam, einen weiteren Stürmer. Die Fortuna war nun mit drei gelernten Spitzen auf dem Platz, musste die Schlussphase dann aber in Unterzahl bestreiten: Van den Bergh sah nach einem Foulspiel an Nöthe die Gelb-Rote-Karte.

Die Rheinländer steckten jedoch nicht auf, sie drängten weiter vehement auf die Führung. Und Harnik hatte auch die Gelegenheit dazu: Nach einem sehenswerten Solo, bei dem er gleich vier Fürther narrte, verließen den Österreicher aber die Kräfte, so dass sein Abschluss aus 16 Metern in den Armen von Grün landete (80.). Letztlich brachten die Franken den Punkt dank einer soliden Abwehrleistung doch noch in trockene Tücher.

Fortuna Düsseldorf muss am nächsten Spieltag samstags zum FSV Frankfurt reisen, Christ wird dann aber nur eine Zuschauerrolle zuteilwerden, weil er eine Gelbsperre absitzen muss. Die SpVgg Greuther Fürth wird tags zuvor ohne den ebenfalls gelbgesperrten Müller ein Heimspiel gegen Union Berlin bestreiten.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 06.03.2010 - 15:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - Frankfurt 1 - 1


Gjasula scheitert an Sippel, Sam an der Latte
Lautern musste sich gegen starke Frankfurter mit einem Unentschieden begnügen. Der defensiv stabile FSV bot den einfallslosen Pfälzer prima Paroli und ging mit einem verdienten Remis in die Pause. Nach Wiederanpfiff verflachte die Partie zunächst immer mehr, ehe beide Teams in der prickelnden Schlussphase den Sieg vor Augen hatten, es am Ende aber beim gerechten Remis blieb.

- Anzeige -


Gledson (li.) und Gjasula (beide FSV) bremsen Mandjeck aus.
© picture-alliance Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz schickte nach dem 3:1-Sieg beim Karlsruher SC Ilicevic für Steinhöfer sowie Lakic für den gelbgesperrten Jendrisek auf den Rasen.

Nach dem 0:0-Heimremis gegen Energie Cottbus musste Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen auf Klitzpera (Zerrung) und auch Munteanu (Bänderdehnung) verzichten. Dafür standen Husterer und Kujabi in der Startelf. Des Weiteren ersetzte Hickl Cidimar, so dass Mölders in einem 4-5-1 als einzige Spitze agierte.

Bei leichtem Schneetreiben, aber ordentlichen Platzverhältnissen, übernahm der FCK gleich das Kommando. Die Hessen standen tief, überließen den Gastgebern das Mittelfeld und machten die Räume ganz eng. Mit Erfolg, zunächst nur nach einem Standard näherte sich der FCK durch Amedick dem Tor an (9.).

Auf der anderen Seite wurden auch alle Offensivbemühungen des FSV im Keim erstickt - bis zur zwölften Minute, dem ersten ernsthaften Angriff der Gäste: Der ehemalige Lauterer Gjasula schickte Kujabi in die Gasse, der halbrechts aus sieben Metern an Sippel scheiterte. Der Ball prallte rechts raus zu Gallego, der sofort flankte. In der Mitte hatte Ledgerwood das beste Timing und nickte aus sechs Metern per Aufsetzer ein - das erste Saisontor des ehemaligen 60ers.

Wütende Attacken der Pfälzer waren die Folge. Doch zu einfallslos wusste die Kurz-Elf nur phasenweise Druck aufzubauen. Richtig gefährlich wurde es nur nach einem Freistoß Bugeras, den Rodnei am Fünfer nicht richtig erwischte und so an Klandt scheiterte (17.).

Es ging zu sehr durch die Mitte bei der Kurz-Elf. Die Gäste setzten kleinere Nadelstiche bei Konterversuchen, kamen aber auch nicht so richtig in den Strafraum. Bilek auf der anderen Seite schon: Der Tscheche drang von rechts in den Strafraum ein und passte in die Mitte, fiel dann über den Körper des grätschenden Gledson - Referee Aytekin gab Strafstoß, eine vertretbare Entscheidung. Sam verwandelte gegen Klandt, der noch leicht dran war, zum Ausgleich (27.).

Die "Roten Teufel" versuchten direkt nach dem Treffer den Rückenwind mitzunehmen. So richtig gelang dies gegen die weiterhin sicherstehende Deckung Frankfurts (Ausnahme: Nemec, 34.) nicht. Beim FSV war immer wieder Gjasula Initiator ansprechender Angriffszüge, die aber bis zum Kabinengang nicht mehr in echte Torgefahr mündeten. Letzter Aufreger war Mandjecks Flanke, die an Freund und Feind vorbei knapp am Pfosten vorbeisegelte (42.).


Der FSV begann den zweiten Abschnitt mit Orahovac für den Gelb-Rot-gefährdeten Kajubi. Viel gab es nicht zu berichten aus der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten, in der sich die Gastgeber immer wieder an der nun wieder sehr tief stehenden Deckung der Hessen festrannten. Nut Leichtsinnsfehler der Boysen-Schützlinge brachten die "Roten Teufel" in Position, was aber Ilicevic (55.) und auch Sam (60.) nicht ausnutzten konnten.

Das Spiel verflachte Mitte der zweiten Halbzeit immer mehr. Hüben wie drüben gab kaum konstruktive Aktionen, vor allem zwischen den beiden Strafräumen beackerten die Kontrahenten das Feld, ehe ein grober Patzer von Voigt Ilicevic die Großchance zur Führung ermöglichte, der rechte Flügelspieler aber frei vor Klandt vorbeizielte (71.).

Diese Möglichkeit war eine Art Initialzündung für die lange Zeit vor sich hindümpelte Partie. Die Pfälzer zogen das Tempo deutlich an, der FSV hielt dagegen: Klandt parierte Sams Schrägschuss (75.). Mehr Qualität hatten aber die Möglichkeiten von Gjasula, der in aussichtsreicher Positon an Sippels Glanztat verzweifelte, und Orahovacs, der knapp vorbeischoss, binnen Sekunden (76.) für die Hessen. Wieder auf der Gegenseite zischte Nemecs Knaller drüber (79.).

Lautern versuchte noch einmal alles, mehr als Sams Lattenfreistoß sprang aber für den Ligaprimus an diesem Tag nicht mehr heraus.

Der 1. FC Kaiserslautern empfängt nächste Woche Sonntag Energie Cottbus. Frankfurt trifft tags zuvor ebenfalls zu Hause auf Fortuna Düsseldorf.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 06.03.2010 - 15:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cottbus - Aachen 3 - 1


Petersen bringt Cottbus auf die Siegerstraße
Energie Cottbus bezwang Alemannia Aachen am Ende verdient mit 3:1 und beendete damit die eigene Negativserie von zuletzt vier Heimspielen ohne Sieg in Folge. Die Lausitzer waren vor allem in der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft, investierten mehr gegen anfänglich ausschließlich defensiv ausgerichtete Aachener und wurden dafür belohnt.

- Anzeige -


Einen Tick schneller: Cottbus' Kurth (re.) gewinnt ein Duell gegen Nemeth.
© picture-alliance Cottbus' Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte nach der Nullnummer beim FSV Frankfurt zwei Neue: Shao und Angelov kamen für Dum und den gelbgesperrten Kruska. Alemannia Aachens Trainer Michael Krüger dagegen musste im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf gleich mehrfach umstellen. Casper (Muskelfaserriss), Kratz (Syndesmosebandriss) und Fiel (Magen-Darm-Infekt) waren nicht einsatzfähig. Sie wurden durch Demai, Szukala und Zweitligadebütant Höger ersetzt. Ferner spielten Nemeth und Auer anstelle von Milchraum und Özgen.

Das Match begann eher verhalten. Energie übernahm zwar rasch die Initiative, konnte zunächst aber nicht zwingend vor Stuckmann auftauchen. Dies lag vor allem daran, dass die Alemannia hinten gut stand und den Cottbusern, die zweifelsohne mehr Struktur in ihrem Spiel zu bieten hatten, kaum Freiräume gestattete. Folglich entwickelte sich ein intensives Spiel, das jedoch kaum Höhepunkte zu bieten hatte.


Falls es einmal gefährlich wurde, dann waren die Lausitzer dafür verantwortlich. So köpfte Petersen nach präziser Rivic-Flanke aus elf Metern nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (11.). Straith nahm es gar noch genauer: Nach einer Ecke von links streifte ein Kopfball des Kanadiers den Querbalken (16.). Für längere Zeit war das aber auch schon alles an gelungenen Offensivaktionen. Intensive Zweikämpfe und bemühte, aber harmlose Cottbuser prägten ansonsten das Bild auf dem Rasen.

Es lief nicht viel zusammen, so nahm Shao das Kommando in die eigene Hand. Der Chinese prüfte zunächst Stuckmann mit einem direkten Freistoß aus 25 Meter (35.), ehe er als Vorbereiter glänzte. Mit einem Traumpass eröffnete er Petersen die ganz große Chance. Der 21-Jährige ließ sich nicht zweimal bitten und netzte mit einem Lupfer aus 15 Metern (36.) ein. Das war aber nicht alles, denn Petersen hatte in der 42. Minute noch einen Treffer in petto: Bei Burcas langem Ball aus der eigenen Abwehr heraus behauptete sich Jula im Luftkampf sowohl gegen Herzig als auch gegen Olajengbesi und legte dann auf Peterson ab - 2:0.

Auf Hoffnung folgt Ernüchterung


Durchschlagskraft: Der zweifache Torschütze Petersen im Zweikampf mit Aachens Keeper Stuckmann (re.).
© picture-alliance Ohne personelle Wechsel ging es dann im zweiten Durchgang weiter, und auch sonst änderte sich zunächst nicht viel. Energie blieb die tonangebende Mannschaft und hatte zugleich durch Petersen die Möglichkeit, das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben. Nach feinem Zuspiel von Rivic schlenzte der zweifache Torschütze das Leder diesmal aber aus zehn Metern halbrechter Position knapp über das Tor (46.).

Die Wollitz-Elf brachte die Kaiserstädter dann aber selbst zurück in die Partie: Nach einem verunglückten Abstoß landete die Kugel bei Gueye, der daraufhin in den Sechzehner eindrang. Tremmels Klärungsversuch ging daneben, so dass Schiedsrichter Christian Leicher Strafstoß geben musste. Demai trat an und verwandelte sicher ins rechte untere Eck (53.). Hoffnung keimte bei den Alemannen auf, doch rasch folgte die Ernüchterung: Angelovs Steilpass fand Rivic, der Fahrt aufnahm, dabei Herzig umkurvte und schließlich Stuckmann mit einem präzisen Schuss ins linke untere Eck keine Chance ließ (58.).

Danach lösten sich alle taktischen Fesseln, vor allem die Aachener kannten nur noch den Weg nach vorne. Hierdurch ergaben sich Räume für die nun konternden Gastgeber, die nach einer Stunde ihrerseits Elfmeter forderten. Bei einem Zweikampf zwischen Olajengbesi und Shao kam es zum Kontakt, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Zwei Minuten später hatte Shao dann wieder Pech, als er aus 16 Metern nur den linken Pfosten traf.

Das Spiel hatte mittlerweile an Klasse gewonnen, vor allem die Alemannen agierten inzwischen mit dem Mut der Verzweiflung, kamen aber gegen die vielbeinige Abwehr des FCE nicht mehr zum Abschluss und mussten sich letztendlich mit der dritten Niederlage in Serie abfinden.

Energie Cottbus muss nächste Woche am Sonntag auf dem Betzenberg beim 1. FC Kaiserslautern antreten. Aachen empfängt schon am Freitag Arminia Bielefeld.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 07.03.2010 - 16:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1860 - Pauli 2 - 1


Frühes Rot und Blessur stören Goldjunge Aigner nicht
Die Partie zum 150. Jubiläum von 1860 München gegen den FC St. Pauli hatte es in sich. Nach nur wenigen Minuten waren die in Gold-Grün gekleideten, personell angeschlagenen Löwen nur noch zu zehnt und dennoch im neunten Heimspiel gegen die Hamburger zum neunten Mal erfolgreich. Mann des Tages in den Reihen der Lienen-Elf war ausgerechnet Stefan Aigner, dessen Einsatz bis wenige Minuten vor Anpfiff fraglich war.

- Anzeige -


Die Unterzahl war ihm egal: Stefan Aigner (li.) war gegen St. Pauli in Torlaune.
© picture alliance
Löwen-Trainer Ewald Lienen plagten große Personalsorgen. Im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Paderborn fehlten Beda, Hoffmann (Bank), Holebas, Ludwig und Lauth angeschlagen oder gesperrt, dafür liefen Felhi, Ghvinianidze, Pappas, Stahl und Rakic auf, Aigner ging angeschlagen ins Spiel. Auch Pauli-Coach Holger Stanislawski stellte seine Mannschaft nach der 0:1-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld um. Für Lechner, Morena, Lehmann und Kruse spielten Kalla, Thorandt, Schultz und Sukuta-Pasu.

Zum 150-jährigen Jubiläum liefen die Löwen in den ursprünglichen Vereinsfarben Gold-Grün auf. Eine ganz andere Farbe kam schon nach sieben Minuten ins Spiel: Rot. Pappas gingen nach einer nicht gepfiffenen Aktion gegen ihn die Pferde durch. Der Grieche rappelte sich auf und senste Boll direkt vor den Augen von Referee Gräfe um - der Ball war längst gespielt. So holte sich Pappas den schnellsten Platzverweis der laufenden Saison ab.



Merkwürdig, dass St. Pauli daraus zunächst nicht den geringsten Profit schlagen konnte. Die Löwen hielten mit viel Kampfkraft dagegen und scheuten auch den Weg in die Offensive nicht. Engagement und Mut wurden belohnt: Aus dem Halbfeld flankte der kurzfristig für Uzoma in die Startelf gerutschte Stahl in die Mitte, Aigner überlistete Hain mit einem Kopfball-Heber - 1:0 für die dezimierten Löwen, und das nicht einmal unverdient (23.).

Bei St. Pauli fehlten die zündenden Ideen, 1860 überzeugte weiterhin mit viel Einsatzwillen und ließ nur wenige Chancen zu. Eine davon hatte Ebbers nach verunglückter Kopfballabwehr von Felhi, sein Rechtsschuss aus zwölf Metern strich knapp am Tordreieck vorbei (34.). Unmittelbar danach hatte Stanislawski genug Hilflosigkeit im Spiel nach vorne gesehen. Der St.Pauli-Trainer brachte den offensivstarken Naki für Schultz. Der Ausgleich blieb den Hamburgern aber trotz einer Großchance zunächst verwehrt. Ebbers scheiterte an Kiraly, der beim Kopfball des Stürmers einen glänzenden Reflex zeigte (42.).

Deutlich druckvoller begann St. Pauli die zweite Hälfte - und diesmal klappte es mit dem 1:1. Kalla schlug eine unorthodoxe Flanke von rechts mit dem linken Außenrist in den Strafraum. Ebbers brauchte nur den Schädel hinzuhalten, Kiraly war diesmal chancenlos (51.). Als Sukuta-Pasu sechs Minuten später den Pfosten traf und Naki im Nachschuss an Kiraly scheiterte, schien sich das Blatt langsam zu wenden.

Doch nicht mit Aigner: Nach starker Vorarbeit von Ignjovski auf links schob der Mittelfeldspieler zur erneuten Führung für die Sechziger ein, ist mit sieben Treffern nunmehr erfolgreichster Torschütze der Löwen - und das, obwohl er sein Okay für einen Einsatz erst wenige Minuten vor Anpfiff gab.

St. Pauli reagierte sichtlich geschockt auf den erneuten Rückstand. Lediglich ein Distanzschuss von Boll (62.) brachte Gefahr, wieder einmal war aber Kiraly mit den Fingerspitzen zur Stelle. Danach kam so gut wie nichts mehr von den Hamburgern. Die Löwen-Abwehr stopfte alle Löcher, so dass die Stanislawski-Elf zu keiner einzigen echten Torchance mehr kam. Aufregung erst nochmal in der 90. Minute: Dem eingewechselten Biancucchi sprang der Ball aus kürzester Distanz im Strafraum an die Hand, Gräfe ließ aber zurecht weiterspielen. Kurz darauf durften die Löwen über ihren Coup jubeln.


1860 München trifft nächste Woche Montag auswärts auf den MSV Duisburg. Der zum dritten Mal in Folge geschlagene FC St. Pauli empfängt in einer Woche Rot-Weiß Oberhausen am Millerntor.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 07.03.2010 - 16:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Augsburg -Paderborn 3 - 0


Rafael staubt doppelt ab
Der FC Augsburg bleibt weiter auf Aufstiegskurs. Durch das zu hohe 3:0 gegen die zuletzt formstarken Paderborner festigten die Fuggerstädter ihren zweiten Tabellenplatz. Rafael war der Matchwinner mit seinen beiden Abstaubern, allerdings war der SC dem Führungstor zunächst viel näher als der FCA. Insofern verloren die Paderborner klar unter Wert.

- Anzeige -


Augsburgs Sinkala (li.) holt Paderborns Torjäger Saglik von den Beinen.
© picture-alliance Der Augsburger Trainer Jos Luhukay wechselte nach dem 1:0-Auswärtserfolg in Koblenz auf zwei Positionen. Sinkala und Reinhardt rutschten wieder in die erste Elf, Buck und Brinkmann mussten dafür auf die Bank.

Paderborns Coach André Schubert baute seine Anfangsformation im Gegensatz zum 3:1-Heimerfolg gegen 1860 München auf einer Position um: Im Mittelfeld kam Guié-Mien wieder zum Zug, Brandy saß zunächst nur auf der Ersatzbank.

Das Spiel begann flott, wobei die Augsburger zunächst etwas schneller ins Spiel fanden - Rafael schoss aus der Distanz vorbei (2.). Die Paderborner aber stellten sich keineswegs nur hinten rein, sondern agierten in Ballbesitz schnörkellos nach vorne. Schon in der 4. Minute tauchte Alushi alleine vor FCA-Keeper Jentzsch auf, doch der Routinier klärte durch geschicktes Verkürzen des Winkels.

In der Folge war es bis zur Halbzeitpause ein sehr ausgeglichenes Spiel, mit hohem Tempo, überlegtem Passspiel und ebenso überzeugender Defensivarbeit, wobei die Paderborner in den ersten 45 Minuten etwas resoluter verteidigten als die Fuggerstädter. Die beste Chance der Luhukay-Elf war schon in der 10. Minute zu bestaunen, als Rafael nach einer Freistoßflanke von El Akchaoui den Ball per Kopf an den Querbalken setzte - SC-Keeper wäre chancenlos gewesen.

Ansonsten waren aber die Offensivspieler der Augsburger in guten Händen. Zwar war die linke Seite des FCA mit Traore und El Akchaoui wesentlich aktiver, doch vor das Tor kam der Aufstiegsanwärter weder über links noch über rechts. Und auch die Stürmer Thurk und Rafael waren in Halbzeit eins weitestgehend abgemeldet.

Die Paderborner kamen nach Alushis Gelegenheit aus der Anfangsphase bis zur Pause hauptsächlich mit Schüssen aus der Distanz zum Abschluss, wobei Keeper Jentzsch einmal großes Glück hatte, dass er einen scharfen Aufsetzer von Löning gerade noch mit dem Unterarm um den Pfosten lenkte (16.). Dafür durfte sich der Schlussmann der Augsburger in der 41. Minute freuen, denn zu diesem Zeitpunkt war er 437 Minuten ohne Gegentor geblieben und übernahm damit den Vereinsrekord von Torwart-Vorgänger Sven Neuhaus, der diesen in der Saison 2008/09 aufgestellt hatte.


Der zweite Abschnitt begann mit extrem munteren Paderbornern und ebenso extrem schläfrigen Augsburgern. Bis zur 53. Minute hatte der SC gleich vier gute Chancen, darunter mit Sagliks und Brückners Gelegenheiten sogar zwei hundertprozentige, doch beide Male zeigte sich FCA-Torwart Jentzsch in der 1:1-Situation als Meister seines Fachs.

Und war so mit seinen Reflexen maßgeblich daran beteiligt, dass mal wieder eine alte Fußball-Weisheit zum Tragen kam: Paderborn vergab seine Hochkaräter und kassierte aus dem Nichts den Gegentreffer zum 0:1. Über Thurk kam der Ball zu Traore, der mustergültig auf Ndjeng flankte. Dessen Kopfball parierte SC-Keeper Jensen noch, doch gegen den Abstauber Rafaels aus wenigen Metern war er machtlos (62.). Allerdings stand der FCA-Stürmer bei Ndjengs Kopfball passiv einen guten Schritt im Abseits, das durch sein unmittelbares Eingreifen ein aktives wurde. Doppeltes Pech also für Paderborn.

Nun schwamm der SC, der bis zum Gegentreffer fast gar nichts zuließ. Nach einer weiten Freistoßflanke in den Strafraum wühlte sich de Roeck mit aller Gewalt durch und scheiterte aus zwei Metern an Keeper Jensen. Doch wie schon beim ersten Gegentor war erneut Rafael der Gedankenschnellste und drückte die Kugel über die Linie (70.).

Nun war das Spiel entschieden, auch weil die Augsburger mit der Führung im Rücken die verbleibenden 20 Minuten viel ballsicherer wurden. Das bis dahin tadellose Zweikampfverhalten und auch die Laufstärke des SC war nun dahin, und der FCA kombinierte sich flüssig durch die Paderborner Reihen. So wie beim 3:0, als Traore kurz zum eingewechselten da Costa ablegte, und der hämmerte die Kugel per Dropkick unhaltbar in den rechten Winkel zum 3:0-Endstand (84.).

Der FC Augsburg tritt nächsten Samstag beim Karlsruher SC an. Einen Tag später trifft der SC Paderborn zu Hause auf Hansa Rostock.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 07.03.2010 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Union - Duisburg 0 - 1


Schlicke sorgt für die Entscheidung
Der MSV Duisburg landete durch ein 1:0 bei Union Berlin den siebten Sieg aus den letzten acht Spielen in der Fremde. In einer unterhaltsamen aber keinesfalls hochklassigen Begegnung zeigte die Elf von Milan Sasic von Beginn an eine engagierte Leistung und siegte letztendlich verdient durch ein Tor von Schlicke.

- Anzeige -


Tiffert behauptet sich gegen Parensen
© picture alliance Union-Trainer Uwe Neuhaus veränderte seine Elf nach der 2:3-Niederlage bei Rot Weiss Ahlen gezwungenermaßen: An Stelle des gelb-rot-gesperrten Kapitäns Göhlert lief Schulz auf. Nach dem 2:2-Heimremis gegen Rot-Weiß Oberhausen ließ Duisburgs Trainer Milan Sasic Adler und Tararache auf der Bank und brachte Schlicke sowie Tiago von Anfang an.

Der MSV war von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, was nur bedingt gelang. Zwar hatte die Sasic-Elf in der Anfangsphase mehr Ballbesitz, allerdings ergaben sich daraus keine Torchancen. Da den Hausherren im Angriff auch nicht viel gelingen wollte, mussten sich die Zuschauer knapp zwanzig Minuten warten, bis es die erste Chance zu sehen gab: Tiffert war über rechts in den Strafraum eingedrungen, wurde jedoch zu weit abgedrängt und so konnte Glinker zur Ecke klären.


Kurz darauf tauchten auch die Unioner zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor der Gäste auf. Mosquera scheiterte jedoch frei vor Starke am Keeper der Duisburger (23.).

In der Folge nahm die Partie ein wenig Fahrt auf, beide Teams intensivierten ihre Angriffsbemühungen und kamen folgerichtig zu teilweise hochkarätigen Gelegenheiten. Die Beste vergab Baljak, der das Spielgerät nach schöner Vorarbeit von Sahan nicht im leeren Tor unterbringen konnte (29.).

Dennoch wollte im weiteren Verlauf kein wirklicher Spielfluss aufkommen. Beide Mannschaften leisteten sich zu viele Fehler im Kombinations- und Passspiel. Die Partie war geprägt von vielen Zweikämpfen, wobei die Gäste präsenter waren und der Neuhaus-Elf wenig Platz zur Entfaltung ließen. Die letzte Möglichkeit vor der Pause vergab Mosquera aus aussichtsreicher Position (31.).

Der MSV erwischte im zweiten Durchgang erneut den besseren Start, die erste Gelegenheit hatten jedoch die Hausherren. Mosquera vergab jedoch erneut (53.). Fast im Gegenzug brachte Grlic einen Freistoß von halbrechts in den Strafraum, Dogan wehrte unglücklich vor die Füße von Schlicke ab, der dann per Direktabnahme trocken zum 1:0 für die Sasic-Elf vollendete (55.).

Im Anschluss drängten die Duisburger auf das 2:0, doch Baljak vergab zweimal. Danach wachten die Köpeniker etwas auf und suchten ihr Heil in der Offensive. Die Gäste ließen jedoch wenig zu und konnten sich in der Not auf ihren Torhüter verlassen.

In der Folge mussten die Meidericher ein ums andere Mal zittern, auch weil sie die sich bietenden Kontermöglichkeiten nicht entschlossen genug zu Ende brachten. Union spielte weiter nach vorne und hatte durch Benyamina die beste Gelegenheit, doch Starke hielt erneut stark und bewahrte so sein Team vor dem Ausgleich (79.). Das war auch gleichzeitig die letzte Großchance der Partie und so landete Duisburg den siebten Sieg aus den letzten acht Auswärtsspielen.

Nächste Woche Freitag muss Union Berlin bei Greuther Fürth antreten. Der MSV Duisburg empfängt im Montagsspiel 1860 München.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 08.03.2010 - 22:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bielefeld - Karlsruhe 0 - 1


Krebs trübt Bielefelds Aufstiegshoffnungen
In einer mäßigen Partie sicherte sich Karlsruhe in Bielefeld einen verdienten Sieg. Die gut organisierten Badener nutzten eine der wenigen Chancen im ersten Durchgang gegen eine uninspirierte Arminia konsequent zum frühen Torerfolg. Auch nach Wiederanpfiff hatte die Schupp-Elf gegen ideenlose Gastgeber wenig Mühe, den knappen Vorsprung mit disziplinierter Defensivarbeit unter Dach und Fach zu bringen.

- Anzeige -


Pavel Fort versucht sich erfolglos gegen Sebastian Langkamp und KSC-Torschütze Gaetan Krebs.
© picture-alliance Im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli musste Arminia-Coach Thomas Gerstner Gelbsünder Kauf ersetzen, für den Risgard ins Team rückte. Des Weiteren spielte Janjic für Kirch (Schienbeinentzündung).

Karlsruhes Trainer Markus Schupp brachte nach der 1:3-Heimpleite gegen den 1. FC Kaiserslautern drei Neue: Demirtas, Staffeldt und Engelhardt ersetzten Schäfer, Serhat Akin und Stindl.

Die Anfangsphase war einem Festival an Fehlpässen gleichzusetzen. Das Geschehen spielte sich ausschließlich zwischen den Strafräumen ab - die beiden Keeper liefen Gefahr, sich wegen Unterbeschäftigung bei den kühlen Temperaturen eine Erkältung zuzuziehen. Wenigstens ließ der KSC gegen die favorisierte Arminia nichts anbrennen.

Vielmehr schlugen die Badener wie aus dem Nichts bei ihrem ersten konstruktiven Angriff gleich zu, und Eilhoff hatte sich seine erste Ballberührung sicherlich anders vorgestellt, als das Sportgerät aus dem Netz zu holen: Bei einem Konter des KSC spielte Chrisantus Zimmermann am rechten Flügel an. Feick ging nicht entschlossen genug zur Sache und ließ den Verteidiger flanken, Krebs bedankte sich am zweiten Pfosten und schoss gegen die Laufrichtung des Bielefelder Keepers ins rechte Eck ein (17.).

Die Arminia war vorher nicht im Spiel, was sich nach dem Rückstand zunächst nicht änderte. Karlsruhe stand kompakt, hielt die uninspirierten Gastgeber souverän vom eigenen Strafraum fern. Auch die sonst so gefährlichen Standards der Ostwestfalen brachten keine Gefahr, Langkamp & Co. blieben Herr der Lage.

Erst gegen Ende des ersten Durchgangs rafften sich die Bielfelder auf und verlagerten das Spielgeschehen mehr und mehr in die gegnerische Hälfte. Echte Chancen gab es jedoch gegen die weiterhin gut organisierte Deckung der Badener nicht zu notieren, gefährlicher waren die Gäste bei zwei Kontern (Chrisantus, 37., Staffeldt, 45.).


Bielefelds Anhänger hofften sofort nach Wiederanpfiff auf mehr Offensivgeist ihres Teams, doch der Motor der Hausherren stotterte gegen tiefer stehende Karlsruher weiterhin meist schon im Aufbauspiel.

Erst nach zehn Minuten gelang der Gerstner-Elf eine gute Kombination, die ihre bis dorthin beste Chance zu Tage fördern sollte: Janjic flankte von rechts, in der Mitte verpasste Katongo, doch Feick rauschte heran und drosch die Kugel aus halblinker Position aus 14 Metern hoch aufs linke Eck - Miller parierte klasse zur Ecke (55.). Auch die brachte Gefahr, nach einem Getümmel im Fünfmeterraum bereinigten Langkamp und Krebs die brenzlige Situation.

Wer gedacht hatte, dies sei die Initialzündung für weitere Möglichkeiten des Aufstiegsaspiranten, sah sich getäuscht - die Arminia verfiel danach wieder in ihren alten Trott. Behäbig, fehlerhaft, unbeweglich.

Nur sehr sporadisch kamen die Ostwestfalen gegen fast nur noch defensiv agierende Badener gefährlich vors Tor. Miller verpasste eine Flanke, parierte dann aber klasse gegen den nachsetzenden Mijatovic (76.), Katongo verzog aus 18 Metern (82.). Zwischenzeitlich fuhr der eingewechselte Tarvajärvi einen Konter, der aber auch verpuffte (78.).

Am Ende war's egal, denn es reichte für den KSC, der sich mit dem Dreier nach unten Luft verschaffte, auch so. Bielefeld konnte die Vorlagen der Konkurrenz aus Düsseldorf und St. Pauli nicht nutzen und muss im Aufstiegsrennen zulegen, um seine Ambitionen zu unterstreichen.

Armina Bielefeld tritt am Freitag bei Alemannia Aachen an. Der Karlsruher SC hat einen Tag später im Heimspiel gegen den FC Augsburg einen dicken Brocken aus dem Weg zu räumen.

kicker.de





Signatur



Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Tabelle 2009/10 Maiden 99 nightwish19
Ergebnisse 2009/10 Maiden 98 nightwish19
Kader 2008/2009 menace 13 nightwish19
Play Offs 2009/10 Maiden 31 nightwish19
Spielberichte Saison 2008/2009 meister 37 nightwish19
Neuer Thread ...



Design powered by Nightwish19© 2005


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank