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Status: Offline Registriert seit: 22.09.2007 Beiträge: 3382 Nachricht senden | Erstellt am 28.12.2007 - 14:10 |  |
Spengler Cup: Finale für Davos in weite Ferne gerückt
Davos, 28.Dezember 2007
Der Gastgeber und Titelverteidiger HC Davos steht am 81. Spengler Cup nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel vor dem Aus. Gegen das Team Canada resultierte eine deutlich 2:6-Niederlage. Die Kanadier dagegen sind auf Finalkurs.
Im Turnierklassiker schlechthin nahm das Team Canada erfolgreich Revanche für die 2:3-Finalpleite vom letzten Jahr. Für das klare Skore sorgten Ryan Keller und Serge Aubin aber erst mit zwei Toren in den letzten vier Minuten. Zwischenzeitlich lag der HC Davos sogar für kurze Zeit mit 2:1 in Führung. Dennoch siegten die Kanadier verdient, waren sie doch die aktivere Mannschaft, die mit ihrem geradlinigen Spiel für stete Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgte. Schon nach zwei Dritteln hatten das Team Canada gemäss offizieller Statistik 34 Schüsse auf das HCD-Tor abgegeben. In diesem wehrte sich der 20-Jährige Leonardo Genoni lange Zeit tapfer. Einzig beim Gegentreffer zum 2:4, als er den Puck mit den Schonern selber über die Torlinie beförderte, war er nicht frei von Schuld (41.).
Der 81. Spengler Cup scheint als Turnier der vielen Strafen in die Geschichte einzugehen. Dies trotz oder gerade wegen des Viermann-Schiedsrichtersystems mit zwei Hauptschiedsrichtern pro Partie. Auch im Duell des Schweizer Meisters gegen das Team Canada wurden viele Zweiminuten-Strafen ausgesprochen. Am Ende waren es 19. Überzahlgelegenheiten waren schliesslich matchentscheidend. Der HC Davos erzielte zwar seine beiden Tore im Powerplay, doch die Nordamerikaner waren in numerischer Überzahl gleich viermal erfolgreich.
Für den HC Davos, der das Endspiel seit dem Jahr 2000 nur einmal verpasste (2005), ist eine neuerliche Finalqualifikation nach der zweiten Niederlage kaum mehr möglich, auch wenn er vor seinen letzten beiden Spielen noch theoretische Chancen hat. Auf bestem Weg, das Endspiel zum dritten Mal in Serie zu erreichen, ist dagegen das Team Canada, das nach seinen ersten beiden Turniereinsätzen mit dem Punktemaximum dasteht.
Bernhard Camenisch
HC Davos - Team Canada 2:6 (1:1, 1:2, 0:3)
Vaillant Arena. - 7146 Zuschauer (ausverkauft). - SR Levonen (FIN), Vinnerborg (SWE); Arm, Küng.
Tore: 9. Siklenka (Aubin/Ausschluss Daigle, Strafe gegen Davos angezeigt) 0:1. 14. Maneluk (Crameri, Kolnik/Ausschluss Heins) 1:1. 25. Marha (Ausschluss Vigier) 2:1. 28. Tremblay (Ausschluss Kolnik) 2:2. 31. Benoit (Sarault, Syvret/Ausschluss Maneluk) 2:3. 41. (40:47) Vigier (Eigentor Genoni) 2:4. 57. Keller (Tremblay, Sarault/Ausschluss Ambühl) 2:5. 59. Aubin (Murphy; Eigentor Genoni) 2:6.
Strafen: 10-mal 2 Minuten gegen Davos, 9-mal 2 Minuten gegen das Team Canada.
Davos: Genoni; Gianola, Naumenko; Kutlak, Niinimaa; Winkler, Blatter; Furrer, Müller; Guggisberg, Reto von Arx, Daigle; Riesen, Westrum, Kolnik; LaCouture, Marha, Maneluk; Bürgler, Crameri, Ambühl.
Team Canada: Caron; Jackman, Giordano; Murphy, Heins; Tremblay, Benoit; Siklenka, Syvret; Law, Aubin, Gamache; Vigier, Green, McTavish; Abid, Pittis, Pecker; Keller, Murray, Sarault.
Bemerkungen: Pfostenschüsse: 7. Marha, 53. Ambühl.
Die besten Spieler: Maneluk (Davos). Benoit (Team Canada).
Foto: swiss-image.ch/ by Andy Mettler
Quelle:www.hockeyweb.de
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