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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 29.04.2009 - 12:12 |  |
Die Spargelsaison ist eröffnet.
Auf allen Speisekarten steht er.
Mögt Ihr Spargel?
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Anne 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 549 Nachricht senden | Erstellt am 30.04.2009 - 08:28 |  |
Und ob ich Spargel mag, frischen Spargel direkt vom Feld. Zubereitet klassisch in Salzwasser und mit flüssiger Butter übergossen, dazu neue Kartoffeln. Schinken, Schnitzel oder den anderen Schnickschnack brauche ich nicht, das habe ich das ganze Jahr, aber Spargel gibt es nur einen kurzen Zeitraum. Es ist noch ein Saisongemüse. Alle anderen Gemüse - und Obstsorten bekommt man leider das ganze Jahr.
In Brandenburg gibt es die Stadt Beelitz südlich von Potsdam und Berlin, dort ist das Zentrum des Spargelanbaus. Wie in anderen Spargelgebieten gibt es auch hier eine Spargelstraße und ein Spargelmuseum.Wer alles genau wissen will, muss nach Schlunkendorf. Spargel wohin man blickt - von der Pflanze bis zur Gaumenfreude, Spargel als Broterwerb, Heilmittel, gar als Kunstwerk.
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Robert 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 351 Nachricht senden | Erstellt am 30.04.2009 - 11:44 |  |
Spargel esse ich für mein Leben gern.
Meine Frau macht meist Schinken dazu.
Im Restaurant esse ich ihn auch mit Schnitzel.
Immer gehören Frühkartoffeln dazu.
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besucherin unregistriert
| Erstellt am 30.04.2009 - 12:01 |  |
ich mag sehr grünen spargel.
mit dünne pfannkuchen und schinken, ein wenig zerlassene butter und gut.
grüne spargel kalt mit ein feine vinaigrette, ciabatta und 1-2 scheiben parmaschinken, ein eisgekühlte weisswein von mein lieblings weingut in sopron........
Weingut Taschner Sopron
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Mondnixe unregistriert
| Erstellt am 01.05.2009 - 10:48 |  |

Wenn es um Spargel geht, denke ich wie unser Dichterfürst 
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Eliane 

Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden | Erstellt am 02.05.2009 - 09:30 |  |
Wenn man über Spargel spricht darf man Rossini nicht vergessen. Die nachfolgenden zwei Rezepte, eines als Spargel - Vorspeise, das andere als delikates Hauptmenü jeder königl. Tafel würdig.
Dieser italienische Gourmet par excellence entfaltete musikalisches Genie ebenso häufig wie hemmungsloses Schlemmertum. Wie wirkte sich das eine auf das andere aus? In bestimmten Phasen seines Lebens fand der Maestro seine Inspiration beim guten Essen, in anderen verzehrte er seinen Gram über Stücke, die - ohne Leidenschaft geschrieben - von der Kritik verrissen worden waren.
Rossinis Leben spielte sich lange Zeit zwischen zwei Polen ab: Paris, das ihn mit Ehrungen überhäufte und Bologna, seiner Heimatstadt, die nach ihm rief.
So war er immer wieder auf Reisen, und dabei entwickelte er eine ganz eigene - kulinarische - Sicht der Geographie. Liebhaber französischer, spanischer, flämischer oder italienischer Delikatessen, der er war, liess sich nur von ersten Adressen beliefern; eine Oper hätte er gegen einen Schinken eingetauscht, und Kuchen waren ihm allemal lieber als Ehrungen.
Aber vorerst einige Spargel Noten von Rossini
Gioacchino Rossini, der Komponist des Barbier von Sevilla und des Wilhelm Tell, stand mit 30 Jahren auf der Höhe seines Ruhmes. Er entsagte fast ganz seinem musikalischen Schaffen und verwandte sein Vermögen dazu, einer der ersten Feinschmecker Frankreichs zu werden. Sein Talent in der Küche stand dem des Tonkünstlers nicht nach. Bezeichnend dafür ist eine Stelle aus einem seiner Briefe:
«...und was Sie wohl ebenso sehr wie meine neue Oper interessiert, ist die Entdeckung eines neuen Spargelrezeptes, das mir soeben gelungen ist ...»
Und nun folgte eine ganz eingehende Schilderung der Spargelzubereitung vom Schneiden des Spargels bis zur Krönung des Salates durch eine raffinierte Sauce.
Es stimmt: Rossini verbrachte bisweilen mehr Zeit in den Küchen seiner verschiedenen Wohnungen als beim Komponieren im Schlafgemach oder im Arbeitszimmer. Aber das tat er für die gute Sache: Er schaute den Köchen - und nicht nur seinen eigenen - so häufig über die Schulter, dass er zum Namensgeber für einige ihrer erlesensten Gerichte wurde. Wo und wann immer die Tournedos Rossini zubereitet werden, sie bringen sofort eine bekannte Melodie zum Klingen.
Quelle und Rezepte
Pavarotti - La Danza - Rossini
So schmeckt mir der violette Spargel am Besten:
In Salzwasser garen, mit Zitronensaft und Olivenoel beträufeln, anschließend frisch geriebenen Parmesan darüber.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1299 Nachricht senden | Erstellt am 03.05.2009 - 19:26 |  |
Ich mag keinen Spargel. Als Gemüse ist er mir zu laff. In Geflügelsalat wird er verwendet, entweder matschig weich oder holzig.
Beim Italiener gibt es Spargel - Pizza.
Scheußlich, der König des Gemüses, auf einem Hefeteig mit Käse überbacken. Gestern haben meine Nachbarn ihn sogar gegrillt. Eine gegrillte Kartoffel schmeckt mir 1000mal besser.
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Fidelis unregistriert
| Erstellt am 03.05.2009 - 20:38 |  |
Nein! und sieht mans auch beim besten Licht;
ich esse meinen Spargel nicht.
Fidelis
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