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Ilse 

Status: Offline Registriert seit: 21.10.2007 Beiträge: 117 Nachricht senden | Erstellt am 13.11.2006 - 22:12 |  |
Ich ..........
den Rest hab ich wieder gelöscht.
Ich hab es gut, es geht mir gut !
Bin mir dessen bewusst und dankbar dafür! OJA !!!!
Aber meine Söhne...
Sie sind 26 und 22 Jahre alt und ..........
gute Jungs!
Meine Söhne sind feine Menschen. Aber dieser Staat hat keine, bzw. würdige Arbeit für sie.
Das ist nicht gut für eine so junge Menschenseele.
Und sie schämen sich dafür.
Der eine macht Zeitarbeit.
Er ist stillgeworden, dieser lustige Geselle.
Seine Fröhlichkeit, sein charmanter Humor ... weg.
Wenn ein Mannsbild mit 54 "ausgesondert" wird, das ist schon hart.....wirklich ...!
Aber meine Söhne.... meine und andere geliebten Kinder.
Wo gibt es noch (gute) Arbeit?
Und die Menschen im Osten trifft es noch härter (hatte Tel. mit alten Freunden aus Greifswald).
Wo führt das noch hin?
Deutschland hatte scon einmal eine so hohe Arbeitslosigkeit...
Die jungen Menschen wandern zum Teil schon aus. Zumindest las ich es in einem Forum.
Der Sohn meiner Freundin arbeitet zeitweise in Canada, bis er dann ganz dort bleibt?
Die Sache schreit zum Himmel, die Klüfte zwischen arm und reich werden breiter.
Und es ist bislang keine Lösung in Sicht.
Ich sehe recht (s) böse Zeiten auf unser Land zukommen.
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lavalampe

Status: Offline Registriert seit: 19.01.2008 Beiträge: 0 Nachricht senden | Erstellt am 14.11.2006 - 12:48 |  |
ich bin übrigens froh, dass es für freiberufler endlich die möglichkeit gibt, sich in auftragsschwachen zeiten mittels alg2 über wasser halten zu können.
für schauspieler gab es schon immer die möglichkeit, sich in engagementfreien zeiten arbeitslos melden zu können, das geht immer dabnn, wenn sie zumindest einmal in ihrer laufbahn ein jahr lang zb an einem theater im engagement waren.
für freiberufliche musiker gabs das nie und das ist dann ganz schön schwer, sich über wasser zu halten.
seit dem einsetzen von hartz4 ist es nun mal auch im kulturbetrieb kälter geworden, das bedeutet nicht nur, dass die leute weniger in konzerte oder ins theater gehen, sie nehmen auch weniger musikunterricht, etc.
da aber auch freiberufler steuern etc. zahlen, gehören sie genauso in das solidarische bündnis und sollten unterstützt werden.
sie dann in schmalen zeiten zu unterstützen, ist doch wesentlich besser, als sie völlig in die sozialhilfe zu schicken.
schließlich sind die meisten eher bereit, freiberuflich weiterzuarbeiten, als ganz aufgeben und den bankrott erklären zu müssen. das sind leute, die oft mit großem einsatz versuchen, ihrem gewerbe nachzugehen, das gilt natürlich nicht nur für freiberufliche künstler.
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halterlos

Status: Offline Registriert seit: 02.05.2005 Beiträge: 3149 Nachricht senden | Erstellt am 14.11.2006 - 13:56 |  |
Hartz IV ist nur ein anderes Wort für Sozialhilfe für die Menschen, die dem Arbeitsmarkt noch zur Verfügung stehen können, sprich: nicht aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage sind, zu arbeiten. Und Hartz IV wird nicht von den Städten und Gemeinden bezahlt wie dies bei Sozialhilfe der Fall ist. Die Vergabekriterien sind jedoch ziemlich identisch. Wer keinen Anspruch auf Hartz IV hat, hat auch keinen auf Sozialhilfe, es sei denn, er bekommt kein Hartz IV aufgrund der oben angeführten Gründe. Sozialhilfe ist meines Erachtens auch keine Bankrotterklärung, sondern vielmehr ein Zeichen dafür, dass ihre Empfänger wirklich überhaupt keine andere Möglichkeit mehr haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In meinen Augen bedauernswerte Menschen.
Es wäre ja auch überdenkenswert, wenn Freiberufler, egal auf welchen Gebiet sie tätig sind, in auftragsschwachen Zeiten sich in anderen Tätigkeiten versuchen. Es ist manchmal erstaunlich, welche Vielfalt an Begabungen da zu Tage treten. Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit einem Werbegrafiker, der in Leerlaufzeiten Büromaschinen in großen Büros säubert. Sicherlich kein Vorzeigejob, aber eine Möglichkeit seinen Lebensunterhalt zu sichern. Aber sicherlich ist das mit Kindern nicht so leicht zu bewerkstelligen.
Signatur Ich kann, weil ich will, was ich muss.
(Immanuel Kant) |
reinkanation

Status: Offline Registriert seit: 03.10.2005 Beiträge: 1892 Nachricht senden | Erstellt am 14.11.2006 - 14:07 |  |
es müßen nicht nur Freiberufler sein, sondern auch viele hochbezahlte Sportler, die sich über Winter in den Ämtern anmelden und Gelder erhalten ! ! Schon gewußt?
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lavalampe

Status: Offline Registriert seit: 19.01.2008 Beiträge: 0 Nachricht senden | Erstellt am 14.11.2006 - 14:13 |  |
das stimmt natürlich. jeder freiberufler kann natürlich in leerlaufzeiten anderen tätigkeitehn nachgehen.
das führt jedoch zu solchen netten ideen, wie langzeitarbeitslose als wachmänner auf bahnhöfen einzusetzen.
statt einen schauspieler dann als pfleger auf eine geriatrische station zu schgicken (was sicher eine vernünftige sache ist), sollte man vielleicht dann mehr stellen freischaufeln und ein bißchen investieren, damit nicht arbeitslose kleckerarbeiten machen, sondern eine stelle bekommen.
übrigens machen viele freiberufler solche jobs, um sich zu ernähren, das machen die meist nicht erst, weil das arbeitsmat ihnen das rät, sondern eben weil sie ihren arsch bewegen auch ohne amt.
und die sportler? wußte ich nicht, hab mich nie damit befasst. sollte schumi jetzt etwa auch?
ich glaube eher kaum, dass hochdotierte leute aufm amt sitzen. die leute trainieren auch oft täglich, sonst können sie den sport eh an den nagel hängen. und wer denkt denn heute daran, dass dann die jungen menschen auch eine ausbildung brauchen, wenn sie sportlich hoch arbeiten, damit sie was haben, wenn ihre knochen nicht mehr mitmachen?
und musiker oder schaupieler müssen auch an ihren sachen arbeiten können.man muss jeden tag üben, es ist eben so. und sich um den ganzen kram kümmern, für den andere nicht zuständig sind, auch um die werbung, das geschäft, das management, sonst kann man das geschäft eh schließen.
in meinen kollegenkreisen jedenfalls wird viel gejobbt, meist natürlich eher nicht artfremd, man unterrichtet, gibt workshops oder arbeitet in musikläden oder sonstwas.
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