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Panthcop ...
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...   Erstellt am 21.01.2011 - 15:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erinnert ihr euch? Die Parole von CDU/FDP/SPD und Grün, die immer wieder zu hören war, in jeder Talkshow fiel dieser Satz, natürlich wurde es nie genannt woher dieser Satz eigentlich stammt, nämlich der Initiative der Neuen sozialen Marktwirtschaft, einer Organisation die sich zum Ziel gesetzt hat, unser Land zu verändern im wirtschaftlichen und sozialen Bereich. In dieser Organisation sitzen viele Politiker, und vor allem Politikberater drin.

Aber betrachten wir diesen Satz doch nun mal genauer,

Sozial ist, was Arbeit schafft.

Jedes Kind ist also sozial, denn es schafft ohne Frage Arbeit.
Jeder Kranke ist sozial, denn ohne ihn könnte kein Arzt und kein Pflegepersonal beschäftigt werden.
Jeder alte Mensch ist sozial, denn auch er benötigt Pflegepersonal.
Jeder Arbeitslose ist sozial, denn ohne ihn gäbe es keine Beschäftigten der Arge.
Jeder Chaot, der Autos anzündet ist sozial, denn er verschafft Versicherungen und Autokonzernen Arbeit.
Sogar jeder Kriminelle ist sozial, denn ohne ihn hätte weder die Polizei, noch die Richter oder die Anwälte oder das Gefängnispersonal Arbeit.

Aber ich vermute mal, dass die INSM und die Politiker das irgendwie anders meinen.
Das Elterngeld für Arbeitslose wird abgeschafft, die Kleinsten sind also nicht sozial, denn sie sind zu teuer.
Die Krankenkassenbeiträge sollen erhöht werden, denn die Kranken sind zu teuer.
Als Pflegepersonal für die Alten werden Arbeitslose eingesetzt, denn die ausgebildeten Kräfte sind zu teuer.
Die Arbeitslosen sollen noch stärker sanktioniert werden, offenbar in der Hoffnung, dass sie dann bald verhungern werden.

Sozial scheint also nicht sozial zu sein?
Als sozial dürfen sich wohl nur die Leistungsträger bezeichnen, die aber noch nie definiert wurden.
Denn wer ist ein Leistungsträger?
Ein Unternehmer, der Ein Euro Jobber einstellt, und denen eine Arbeit gibt? Eine Arbeit, die vom Steuerzahler bezahlt wird, die nicht gekündigt werden darf, in der es keinen Arbeitsschutz gibt, die keinerlei Kosten verursacht, aber der Unternehmer die Gewinne behalten darf?
Oder ein Unternehmer, der seinen Angestellten so wenig bezahlt, dass diese zusätzlich Hartz IV beantragen müssen, und dadurch der Lohn durch die Steuerzahler gezahlt wird?

Ist das ein Leistungsträger?

Also heißt Leistungsträger, er trägt die Gewinne heim durch die Leistung der anderen und ist dadurch sozial?
Derjenige aber, der die Leistung erbringt ist es nicht?
Das Kind das seiner Mutter Beschäftigung und Lebenssinn gibt, ist nicht sozial?
Der Kranke, ohne den kein Arzt ein Gehalt bekommen würde, ist nicht sozial?
Der Arbeitslose, ohne den es keine Beschäftigten bei der Arge geben würde, ist auch nicht sozial?
Sozial ist also nur der, der Menschen beschäftigt und damit Geld verdient?

Sozial ist, was Arbeit schafft.

Nur auserwählte sind also sozial, und Arbeit bedeutet nicht, mit seiner Beschäftigung Geld zu verdienen?
Arbeit bedeutet also nur jemand anderem Geld zu verschaffen, damit dieser mehr Geld bekommt und sich als sozial definieren darf?

Irgendwie ist das doch eine sehr verkehrte und verdrehte Welt, wir leben in einem Land mit 80 Millionen Menschen, und einige wenige, ein kleiner Bruchteil dieser Menschen erklärt uns allen, was sozial ist, ohne es zu sein, und was Arbeit ist, ohne jemals selbst wirklich gearbeitet zu haben.
Und sie dulden keinen Widerspruch, und wir lassen es zu.
Wir lassen es zu, uns von einer Minderheit davon überzeugen zu lassen, das unsere Mütter und Väter, unsere Omas und Opas Unrecht hatten, die sich um ihre Kinder selbst gekümmert haben, die uns den Respekt vor dem Alter gelehrt haben, die uns erklärt haben, das sich die Stärkeren immer um die Schwächeren kümmern müssen.

Und heute sagen uns die Politiker, dass Mütter ihre Kinder in die Fremdbetreuung geben sollen, Kinder ihre Eltern wenn sie zu Pflegefällen werden, ins Heim geben sollen und die Schwachen selbst schuld sind. Sie sagen uns, es gibt zwar zu wenige Arbeitsplätze, aber alle müssen arbeiten, egal wo und egal zu welchen Bedingungen.
Jahrelang, Jahrzehntelang kämpften unsere Eltern und Großeltern um Freiheit, um Arbeitsrechte, um guten Lohn und heute wird all das als falsch bezeichnet.

Sozial?
Arbeit?
Wer definiert es?
Wer arbeitet, und wer nicht?
Kann es sozial sein, Geld arbeiten zu lassen?
Kann es sozial sein, Kindern die Mutterliebe einzuschränken?
Kann es sozial sein, die Alten ins Heim zu geben, um arbeiten zu müssen?
Kann es sozial sein, fast 10 Millionen Menschen zu diskriminieren, weil sie keine Arbeit findet, obwohl es nur ca. 500 000 frei Stellen gibt?
Kann es sozial sein, die Altenpflegerin zu entlassen, um einen EinEuroJobber einzustellen?
Kann es sozial sein, wenn reiche Menschen darüber urteilen, wie viel arme Menschen pro Tag essen dürfen?
Kann es sozial sein, wenn Menschen den Wohlstandsmüll der Tafeln essen dürfen?

Was ist sozial?

Sozial bedeutet gemeinsam, verbunden, gibt es das noch in unserem Land?
Welche Verbindung besteht noch zwischen den Armen und dem Mittelstand? Welche Verbindung noch zwischen dem Mittelstand und den ganz reichen? Welche Verbindung vor allem besteht noch zwischen den Menschen und der Finanzwirtschaft? An der Börse wird wesentlich mehr Geld gehandelt, als in der gesamten Realwirtschaft erwirtschaftet werden kann. Es besteht keine Verbindung mehr, und daher gibt es auch nichts gemeinsames, nichts Soziales mehr.

Sozial ist, was Arbeit schafft.

Es bedeutet nur, dass ein Bruchteil der Menschen dieses Landes darüber bestimmt, was sozial ist, und was Arbeit ist. Der Rest der Menschen muss sich fügen, denn wenn er sich nicht fügt, dann folgt die „soziale“ Vernichtung.
Ein Menschenleben ist nichts mehr wert, jeder kann morgen ersetzt werden, der eine durch einen jüngeren.. der andere durch einen schlaueren… der nächste durch einen Billigeren, und der übernächste durch einen Ein Euro Jobber, der Mensch ist nichts mehr wert.

Sozial kann es also nur sein, endlich gemeinsam den Wert des Menschen wieder zu erkennen.




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Panthcop ...
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...   Erstellt am 21.01.2011 - 15:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zusatz der Autorin:

natürlich .. es sind Marionetten .. und nichts anderes, die haben schon lange nix mehr zu sagen.. ich denke das wird auch immer mehr Menschen klar.. aber leider verweigern sich noch viele das genau so zu sehen… weil sie sich nicht vorstellen können …wollen .. das Mächtige wirklich so grausam sind .. so pervers … und schon gar nicht die netten ( *** ) Politiker … die ja soviel arbeiten… und noch weniger.. wer da alles dahinter steht.

Die ganzen Großbanken… die Lobbyisten.. die großen Medienvertreter.. alles ein Brei .. alles der gleiche Geldbeutel!

Die Schweine führen uns durch ihre Parolen direkt in den Krieg rein, und schicken die Kinder an die Front.. sie werden doch bereits dafür ausgebildet.. frühkindliche Bildung ( schönes Wort … aber ein Baby muss lernen Mama zu sagen .. und nicht Tante Erzieherin!! ) gesellschaftliche Teilhabe von Kindern (über Gutschein .. kann man auch nen Stern verwenden) es ist pervers.. nur man muss erstmal darüber nachdenken um es zu erkennen.. um zu sehen.. was sich da wiederholt.

Und gerade „Sozial ist was Arbeit schafft“ ist eine der grossen Parolen.. wie war das… Arbeit macht frei.. oder Müntefering.. nur wer arbeitet soll auch essen… wie lange kanns noch dauern.. bis die Menschen begreifen was hier abgeht? Und vor allem .. wie lange kanns noch dauern.. bis wir uns auf eine gemeinsame Lösung einigen.. wie es weiter gehen kann?

Die Arbeit ist nicht die Lösung.. die wurde durch Maschinen ersetzt.. ähnlich wie bei der frühkindlichen Bildung wurde uns das positiv verkauft.. genau wie auch die Globalisierung die Jobs kostete und die Löhne drückte. Die Ergebnisse sehen wir alle … aber nun muss es endlich darum gehen.. die Fragen zu stellen… ob uns diese Ergebnisse irgendeinen Nutzen bringen oder doch nur den Großkapitalisten?

Man muss fragen… ob die SPD die Grünen und auch die Linken noch alle Tassen im Schrank haben ( bei schwarz – gelb frag ich das erst gar nicht ) wenn sie weiter darauf pochen.. das es wichtig wäre.. das jeder nen Arbeitsplatz bekommt.. wenn es diese gar nicht gibt. Ach und Tante Leyen hat auch wieder ne neue Idee…

http://www.shortnews.de/id/872591/Aktio … -fuer-A...

Da fasst man sich doch an den Kopf und muss erkennen.. das die den ganzen Tag nur Scheisse vor sich hin labern .. unrealitische Scheisse.. die schon nen Erstklässler als falsch an sieht, denn 3 Millionen Fachkräfte bringen nix… wenns nur 500 000 freie Stellen gibt.

Daher .. wir müssen uns endlich mit neuen Lösungen auseinandersetzen, und für neue Lösungen auch stehen .. anders kommen wir nicht weiter, dieses System ist tot, und wird nur noch künstlich am Leben gehalten. Maximal 10 Jahre könnte das noch so laufen.. einschl. aller menschenverachtenden Kürzungen usw. spätestens dann ist unser Land komplett pleite.. und nicht nur unser Land.. sondern unsere ganze „zivilisierte“ Welt … dann ist das Geld tot … es gibt in diesem System keine menschlichen Änderungen mehr … das System an sich muss weg!





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Siggi01 
Nesthäkchen


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...   Erstellt am 27.03.2011 - 13:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






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