Blutengel Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 17.04.2004 Beiträge: 440 Nachricht senden | Erstellt am 05.05.2004 - 12:56 | |
Deutschland ?
Die Schlacht der Schlachten hat begonnen die Schmach ist nun zurückgekommen mit breitem Grinsen rasiertem Haupt Häuser liegen im schwarzen Rauch Zufluchtsorte brennen im Nu Bürger klatschen Beifall dazu zum Gruße heben sie ihre Hand am Ende scheint nun dieses Land Die braune Seuche hat uns befallen man hört es durch die Städte hallen Deutschland wir sind wieder wer man muß sich schämen um so mehr Das Ausland scheint immens erschreckt der alte Geist wohl neu erweckt Was ist bloß los in diesem Land ? Wo bleibt konkreter Widerstand ? die Schwachen müssen wieder leiden verprügeln töten oder vertreiben die Politik kann nichts dafür das vierte Reich steht vor der Tür
Schlagende Wetter
Es herrscht die Zeit der Eitelkeit Kein Platz für dich in Ihrer Welt Du stehst im Weg, du kommst zu spät Beschwere dich nicht, du hast sie gewählt Kritik zerbrach, sie war zu schwach Ihr Besen kehrt eisern das Land Mit welchem Ziel in ihrem Spiel Wird nicht erklärt, bleibt uns unbekannt Millionen sind schon arbeitslos Die Quote steigt, der Reichtum schweigt In der Tiefe wird es geschehen Schlagende Wetter, die in diesem Land entstehen Flammen lodern hell in der Nacht Denk´ ich an Deutschland, bin ich um den Schlaf gebracht Schlagende Wetter, Schlagende Wetter
Das Leben tobt
Das Leben tobt um mich herum jeder bewegt sich doch alle sind stumm keiner der fragt warum und wofür ? alles in Ordnung das sagen sie mir Warte es ab es kommt die Zeit für deine Zukunft dann ist es soweit im hier und jetzt sind wir verloren Zukunft wird Heute Gestern war Morgen Auf meinem Weg bin ich allein niemand kann folgen um bei mir zu sein schon bin ich fort doch wo will ich hin ? ein Leben im Kreis das macht keinen Sinn Wer kennt das Ziel um das es geht ? wenige Jahre dann ist es zu spät zu spät für mich kein Weg führt zurück das Leben verging es hat mich erdrückt Aufschrei meiner Seele ein Aufschrei aus der Tiefe ein Schrei hallt durch den Raum ein Schrei entwich im Traum Das Leben im jetzt und hier schon bin ich fort wer kennt das Ziel ?
Elektrostahl
Flußstahl im Verfahren und Kohleelektroden Elektrizität erzeugt einen Lichtbogen Stahlschrott rohes Eisen als Rohmaterial behandelt und gereinigt wird zum Elektrostahl besonders große Reinheit im Elektroofen durch Eisenoxid und elektrischen Strom Erzeugung großer Wärme und Wärmeentwicklung mit flüssigem Metall erfolgt die Kaltbeschickung Elekrostahl
Maschinensturm Einst hat die Maschine uns Hilfe geschenkt nur hat sie letztendlich den Menschen verdrängt Erst gab sie uns Arbeit brachte uns ganz nach vorn nun nimmt sie sie wieder erregt unseren Zorn Maschinensturm vom Helfer zum Feind Maschinensturm hat uns mal vereint Maschinensturm brachte uns ganz nach oben Maschinensturm hat uns nur betrogen Die Maschine läuft weiter wer hält sie bloß auf ? niemand stoppt die Maschine sie nimmt ihren Lauf
Am Nachmittag
Die Fernbedienung in der Hand sind wir schon alle sehr gespannt die Show die wir auf dem Bildschirm sehen soll niemals mehr zu Ende gehen Fremde Menschen sitzen im Kreis geben ihr tiefstes Inneres preis erzählen hier von Leid und Sorgen nichts bleibt uns hier verborgen Kommt macht alle mit ! beim alltäglichen Seelenstrip jedes Klischee wird hier bedient damit die Einschaltquote stimmt Egal was wir auch wählen Seelenstrip auf allen Kanälen
Der Sender
Angriff auf die Freiheit die Freiheit deiner Meinung an jedem neuen Tag mit jeder neuen Sendung ein Weltbild wird Programm ein Zerrbild täglich satt für Untertanen eins ein Weltbild schnell und glatt Indoktrination steuert die Gedanken Indoktrination schaltet alle gleich Manipulation Einfluß ohne Schranken Manipulation im Schutzbereich Ängste und Gefühle als Mittel eines Zwecks zum Zweck des Machterhalts das Ziel wird gut versteckt ein Mann nur hat die Macht die Macht der Transmission ein Weltbild wird gemacht zur Medienunion
Unter der Stadt
Graue Höhlen mit dunklen Kammern aus Ölschiefer und Kohleadern Schwarzer Granit Gebirge aus Fleisch Gitterwerke im Totenreich Rahmen aus Kupfer Zink und Stahl erhellt den Tunnel ein starrer Kristall Metall kriecht durch Fleisch pulsierendes Herz mit Draht statt Adern unerträglicher Schmerz Geräumige Bestie so unendlich weit und unüberschaubar nun naht deine Zeit Die Katakomben unter der Stadt zeigen ihr wahres Gesicht in finsterer Nacht in der großen Stadt in der Großstadt Magische Kräfte bestimmen das Sein wer sie je gespürt kehrt niemals mehr heim in die große Stadt in die Großstadt
Zu viele Worte
Du starrst in jene Flamme sie steigt gewaltig ist stark und heiß verbrennt deine Gedanken was noch verblieben steht schwarz auf weiß Wie viele Worte stehen geschrieben ? Wieviel ist davon übrig geblieben ? Die Glut in ihrer Asche wird nie erlöschen kann nicht vergehen gefaßt in bloße Worte sind die Gedankennicht zu verstehen Sie stehen in Büchern geschrieben sind zum Erinnern bestimmt als ob sie das jemals könnten sie scheinen nicht was sie sind
Morgengrauen
Die Dunkelheit umschlingt das Licht breitet sich aus denn ein Tag zerbricht in den Nebeln der Vergangenheit entsteht ein Krampf der alle Sinne betäubt Zeit steht still an jenem Ort sakrale Kälte ruft Scheu hervor Illusionen verdrängen Wirklichkeit zerstreuen die Zweifel an der Aufrichtigkeit die Dämmerung die Dämmerung bricht herein die Dämmerung die Dämmerung bricht an die Zeit zerrinnt in der Hand der Sterblichkeit ein Tag stirbt ab wenn die Kälte ihn erreicht Schreie erfüllen diesen kältesten Raum immer wieder erneut sie prophezeien das Grauen durch Zeilen der Predigt finden sie ihren Weg und sie werden stets lauter bis sie jeder versteht die Finsternis jener Unsterblichkeit wird von Inquisitoren der Moderne geweiht frag´ nach den Gründen frag´ nach dem Sinn doch riskier´ keine Zweifel aus Angst sie zu verlieren die Nacht die Nacht bricht herein die Nacht die Nacht bricht an Leben gerinnt im Sand der Sterblichkeit wie das Blut der Opfer die die Kirche entweiht die Nacht die Nacht vergeht könnt ihr nicht sehen das der Punkt ist erreicht die Nacht geht vorbei wie der Glauben entweicht ein Licht erhellt den Horizont erheb´ den Blick zum Morgengrauen ein neuer Tag verdrängt die Nacht erheb´ deinen Blick wenn die Hoffnung erwacht Morgengrauen der Tag erwacht Morgengrauen verdrängt die Nacht
Die große Nation
Ein kleines Atoll ist unser Ziel gelegen im Süden, bedeutet uns viel weit weg muß es sein, das ist doch klar denn unser Angriff ist atomar Wir - die große Nation Ihr - was zählt ihr schon ? Wir - sind blau, weiß und rot Ihr - seid bald schon tod ! Präsident bin ich nun mal, ich habe das Sagen was stören mich dann all eure Fragen ? was regt ihr euch auf ? was ist denn verkehrt ? das Leben dieser Menschen ist doch weniger wert !
Strahlentod
Er rollt heran auf dem Schienenstrang durchgesetzt mit Gewalt und Zwang Strahlentod der uns bedroht Strahlentod Harrisburg und Tschernobyl gelernt hat man daraus nicht viel Plutonium Kernenergie und deren Müll wir strahlen wie nie langsam und schleichend und ohne Halt töten sie uns bis auch ein letzter strahlt
Blutgeschmack
Ein heller Raum - in schwarzer Nacht das weiße Nichts - am Tag danach ein Druckverband - durchtränkt mit Blut ein Fenster das - noch nie zerbrach Sterile Luft - strömt in ihn ein und Wasser spült - durch seinen Schlund das Glas zerschnitt - ihm seinen Hals ein Blutgeschmack - in seinem Mund Die Zeit erstarrt - und wird zur Qual der Tod verdrängt - die Phantasie sein Traum erstickt - langsam daran ein Mensch verfällt - in Agonie Was bleibt - ist die Erinnerung Was zählt - das bist nur du Das Glück - es liegt in deiner Hand Dein Leben - gehört dazu
Adrenalin
Freude am Leben, ist ein Fremdwort für mich ein einziger Streß, anders geht es nicht Geld regiert die Welt, so soll es auch sein Geld regiert auch mich, meine Weste ist rein. Streß - das ist mein Tag Streß - die Rettung naht Adrenalin - mein Herz schlägt schnell, der Blutdruck steigt Adrenalin - rasender Puls, es ist soweit Adrenalin - die Ader platzt, Zerbersten droht Adrenalin - die Rettung naht, der Tod mich holt Mein Geschäft ist der Tod, das macht mir nichts aus Viele Millionen, doch ich geb sie nicht aus Den Reichen noch mehr, den Armen nichts Den Reichen das Meiste, das stört mich nicht.
Bestandsaufnahme
Bewegung und Energie Dynamik Monotonie Impuls und Reaktion Prozesse Fabrikation Freiheit Restauration Gleichheit ist Illusion Brich die Machtstruktur entzwei, Brich die Macht der Sklaverei Brich die Sklaverei der Macht, Kraft ist Freiheit, Freiheit Kraft Einheit Zusammenbruch Wahrheit und Betrug Reichtum Konzentration Armut und Inflation Aufbruch in eine neue Zeit, Aufbruch in eine neue Welt, Aufbruch!
Großstadtliebe
Langsam durch die dunklen Straßen Straßen führen ins Nichts hinein Graue Häuser, graue Menschen blicken leer an mir vorbei meine Sehnsucht, meine Träume meine Sehnsucht, Großstadtliebe Endlos scheint die Zeit zu sein Seit ich dich damals gesehen ich suche dich und deine Liebe Wieviel Zeit soll noch vergehen? Zeig nie was ich wirklich fühle lach mit anderen über dich innerlich zerspringt mein Herz saug dich heimlich auf in mich Endlich hab ich dich gefunden Sehnsucht hat mich fast verzehrt du stehst da und schaust mich an doch dein Blick ist kalt und leer Meine Träume, Meine Liebe Alles geb ich her dafür Meine Sehnsucht, Deine Liebe doch dein Blick ist kalt und leer
Bilder meiner Angst
Bilder meiner Angst - Gestern verbrennt in meiner Hand Visionen, Reflexionen - Ein Traum raubt mir den Verstand Finsternis naht, der Tod steht bereit Finsternis quält mich, Erlösung scheint weit Hände aus Stahl, sie greifen nach mir Hände der Tiefe, ich kann nicht entfliehen Auf meiner Haut, das kalte Metall An meiner Seele und um meinen Hals Spiegel meiner Seele - Das Bild zerspringt in meiner Hand Wahrheit wird zur Lüge - Der Alptraum bringt mich um Alptraum - Bilder meiner Angst Alptraum - raubt mir den Verstand Alptraum - Hände aus Stahl Alptraum - Bilder meiner Angst
Klaustrophobie
Verzerrte Bilder, schwere Gedanken seit Gestern steht der Horizont in Flammen Schreib deine Träume auf ein Blatt Papier was übrig blieb war nur ein Spiel Kaltes Verlangen lebt neben mir Sterile Wände kalt und weiß Sterile Wände - Klaustrophobie Betaübte Hände die nichts mehr spüren Betaübte Menschen verschlossene Türen Erinnerungen verdammt zu sterben die Phantasie zerfällt in Scherben Kalt - wie die Sterne ist die Wirklichkeit Kalt - wie das Leben in der Einsamkeit Mein Leben - in der Einsamkeit Mein Leben - in der Wirklichkeit Mein Leben Mein Leben
Monsun
Heiß - liegt die Welt unter dem Himmel begraben die Hitze - rafft sie dahin an einsamen Tagen Staub - deckt alles zu kein Laut ist hier zu vernehmen die Farben - sind viel zu grell warum lieben wir sie ? die Sonne - sie kennt kein Erbarmen deshalb lieben wir sie an diesen einsamen Tagen Zeit - ist kein Prinzip keine Methode der Wahrheit die Hitze - hält sie fast auf doch mich blendet das Licht Bewegt euch ! durch die erdrückende Hitze Spürt wie der Atem euch langsam entweicht Fleisch - wird verbrannt unter der glühenden Sonne die Hitze - und der Gestank lassen euch keine Wahl Gefangen - in einem Raum ohne Wände Warten auf Regen - ist alles was bleibt die Sonne - der Regen
Natur
Natur - von ihr umgeben, von ihr umschlungen unvermögend - ihr zu entfliehn, sie zu durchdringen ganz ungebeten und ungewarnt spricht sie mit mir und reißt mich mit bis ich ermüde, dann bin ich fort Ewig - neue Gestalten, was wird war nie Ihr Schauspiel - scheint ewig neu uraufgeführt und dennoch scheint es vertraut ist es das Alte auf ihrer Bühne auf der sie spielt und mich zerstört Ich lebe mitten in ihr und bin ihr fremd, sie spricht mit mir: Mein Verlangen ist der Tod, denn das Leben schenkte ich dir Natur und Ewigkeit, Natur und Grausamkeit
November
Ein Schleier schwer wie Blei; und grau wie kalter Stahl liegt auf dunklen Feldern; auf Bäumen schwarz und kahl Die Stimmen ferner Raben; Geruch von nassem Laub ein Schleier schwer wie Blei; liegt auf meinem Haupt Die Dämmerung scheint ewig; das Licht kehrt nie zurück Der Schleier deckt es zu; bis daß der Tag erstickt Die Landschaft ist erstarrt; kein Kind das hier noch spielt zu alt sind wir geworden; das Licht kehrt nie zurück Spiele der Gedanken; Das Spiel wird zur Qual - im November Leben und Verderben; Landschaft tot und kahl - im November
Paradies
An jedem Tag in jedem Jahr, erscheint die Welt so wunderbar nur Euphorie und Illusion, berausche deinen Geist daran an dem Gedanken an die Zeit, die dir nach dem Tode bleibt du glaubst du kennst, wenn du dies hörst den Weg ins Paradies in keinem Jahr an keinem Tag, wird der Glaube hinterfragt finde dich ab mit deiner Welt, so wie es ihnen gefällt leicht und bequem scheint nicht verkehrt, allein du bleibst ungestört doch glaube mir, wenn du dies hörst, es gibt kein Paradies
Der Sog
Er reißt mich mit, er spült mich fort er findet mich, wo ich auch bin Der Sog reißt mich in Stücke spült meine Seele er findet mich, wo ich auch bin Der Sog Kennt keine Gnade, kennt kein Erbamen Er findet mich, wo ich auch bin Der Sog Der Sog, er reißt mich fort er findet mich, wo ich auch bin Der Sog Wasser ich ertrinke, Strömung ich versinke
Tibet
Ich bin ein Söldner Im Winterkrieg Ich töte Im Dunkeln wie im Sonnenlicht Im Labyrinth kämpfe ich gegen den Feind Glaubst du an Gott So glaubst du auch an mich Dramaturgie des Labyrinths Dramaturgie der Ewigkeit Fragen nach dem Feind Sie töten Dich Töten mich Stellst du den Feind in Frage Im Labyrinth interessiert das nicht Freund ist gleich Feind Im Winterkrieg Dramaturgie des Labyrinths Dramaturgie der Ewigkeit was heute gilt galt damals all das Gedachte schon Gedacht jedes Gleichnis längst verbraucht Dramaturgie des Labyrinths Winterkrieg in Tibet
Tollwut
der Schweiß gerinnt auf meiner Stirn glühender Schmerz lähmt mein Gehirn das Sonnenlicht scheint mir vertraut doch es verbrennt längst meine Haut geh nicht ins Helle nicht ins Licht denn es entstellt auch mein Gesicht bleib im Dunkel bleib zu Haus ich sprüh mein Leben zum Fenster raus Die Zukunft ist mir so egal ich will den Tod nach meiner Wahl brennender Schmerz auf meiner Haut das Sonnenlicht schien mir vertraut Tollwut - alles verzerrt im Fieberwahn Tollwut - schäumendes Blut fast 50 Grad
TV Tod
Der Bildschirm färbt sich dunkelrot sein Herz schlägt schnell beim TV Tod Massenmord und Schießerei Exekution sei live dabei TV Tod Noch einmal, es war so schön, in Zeitlupe will er es sehen Jetzt kommt die Werbung bleiben sie dran gleich geht es weiter mit diesem Mann Sein Messer blinkt im grellen Licht schon sticht er zu, bereut es nicht für gute Quoten aus Geltungsdrang tötet er dich der Fernseh-Mann
Wahnsinn
Tu deine Arbeit, Tu deine Pflicht Schließ nie die Augen, denk nie an dich fast wie mechanisch, ohne Gefühl Tödlicher Wahnsinn, Teuflisches Spiel Denk nicht an Freude, Denk nicht an Leid stirb im Akkord, für dich keine Zeit nur keine Regung, bloß kein Gefühl diese Versklavung, Teuflisches Spiel
Wehret den Anfängen
Feuer ! Wir brennen Damals vergessen Vorbei an Freiheit, vorbei am Leben Maschiert die Einheit, maschiert die Welt Hinein ins Dunkle, hinein ins Gestern Nur Egoismus, nur Leistung zählt Kein Platz für Fremde, kein Platz für Schwache Es herrscht die Stärke, es herrscht Gewalt Hände des Schreckens, Hände die Töten Zur Faust erhoben, zur Faust geballt Feuer und Tod Flammen und Tod Leben in Frieden Leben in Freiheit Zusammen für Leben für Frieden für Freiheit
Durch die Wüste
Tod - Teil der Strategie, UN-Menschlichkeit - für welch ein Ziel Moral - die Welt zerstört ein Land mit welchem Recht durch deine Hand Dein Blut - färbt die Wüste rot ihr Plan gelingt, doch du bist tot Deutschland - dein blauer Helm mit Blut beschmiert für den Profit bist du krepiert Belet uen , Belet uen , Belet uen - mit Blut beschmiert Somalia fern von zuhaus, Somalia macht sterben nichts aus Somalia, Somalia allein - verloren - geschickt - betrogen dein Leben für's Vaterland, dein Blut gerinnt im Sand für ihren Ruhm und den Profit, für ihre Macht bist du krepiert
Zäsur
Fast wie die Angst vor dem Untergang Fast wie ein Kreis der sich berührt zerspringen Wünsche in meiner Hand zerspringt das Eis das mich umgibt Fast wie ein Tag ohne Stunden Fast wie ein Tag ohne Leid Keine Ziele vor Augen Eine Zäsur in der Zeit Allein in meinem Zimmer Allein in meinem Traum die Welt vor meinem Fenster die Zeit in meinem Raum Fast wie die Angst Fast wie ein Kreis zerspringen Wünsche Zerspringt das Eis Wünsche zerspringen zerspringen wie Eis Die Welt vor meinem Fenster Die Welt dreht sich im Kreis
Zivilisation
Vorwärts - Hinein in den Dreck Zurück - Hier - Hinein in den Sumpf und jetzt - Schlamm im Gesicht, wir liegen im Wasser Der Himmel und meine Augen Mein Leib und deine Schenkel Wir schwimmen in Flüssen aus Blut Wir tauchen in Seen so rot
Traumsequenz
Zeigt mir eure Hände, Zeigt mir eure Kraft zeigt mir eure Stärke, zeigt mir eure Macht greift nach ihren Sternen, greift nach ihrer Welt sie beherrscht der Wahnsinn, sie beherrscht das Geld Kämpft um eure Freiheit, kämpft um euren Lohn kämpft gegen das Unrecht, kämpft gegen die Fron fordert eure Rechte, fordert euren Raum glaubt an eure Ziele, glaubt an euren Traum Illusionen, Traumsequenz - sind verloren in der Wirklichkeit Konstruktionen, Konsequenz - neu geboren für die neue Zeit
Deine Sterne
Wirklichkeit, was heißt das schon, schlingt die Leiber, greift danach denk du bist und spür´ den Hohn, nur die Seele bleibt dir noch Fern von dieser Realität, schwebt dein Traum neben der Zeit Hoffnung stirbt in dieser Welt, stirbt an Schmerz, stirbt an Leid sehnst du dich nach Menschlichkeit ? Schwarzer Nebel, kaltes Nichts reiß den Vorhang bald entzwei, heb den Blick ins warme Licht Wirklichkeit lähmt deinen Arm, deinen Körper wie dein Herz keine Zeit für deinen Traum, Leben rinnt hinab ins Nichts Nur für dich, alle nur für dich, deine Sterne nur für dich, stopp die Zeit für deinen Traum durchschwimm das größte Meer, durchquer das tiefste Tal, besteig den höchsten Berg, tu alles nur für dich
Auf dem Zeitstrom
Auf dem Zeitstrom, Flußwelt der Zeit die Suche nach der Macht, die uns befreit ewiger Planet, noch unbekannt Expedition ins Niemandsland Gefahren ausgesetzt, dem Tod doch fern zeig´dein wahres Gesicht, unendlicher Stern ein Teufelswerk von menschlicher Hand schuf diese Zeit, schuf dieses Land die Quelle des Stroms, der Ursprung der Zeit die Dunkelheit naht, sie ist nicht mehr weit doch in der Verzweiflung wird uns klar alles Erlebte ist doch nicht wahr Auf dem Zeitstrom , Flußwelt der Zeit Auf dem Zeitstrom, zu allem bereit Wiedergeburt, ewiges Leben künstlich erschaffen, den Tod ersehnen
Höhenangst
Totenstille, denk nicht daran, Schweißausbruch, der Druck steigt an schau nicht hinab, nicht über den Rand, die Furcht ist groß, ein Angstzustand Höhenangst Dieses Gefühl ist dir bekannt, vertreibst du nicht mit deinem Verstand Schwindelgefühl Diese Phobie bringt dich fast um, läßt dich nicht los, du kämpfst darum Starke Beklemmung in der Brust, du schaffst es nicht, doch du mußt Höhenangst Du meinst du fällst und es ist aus, in die weite Ferne schreist du es heraus Höhenangst Halt mich, halt mich fest, freier Fall in die Tiefe hinab Halt mich, halt mich fest, Höhenangst und Höllenfahrt Halt mich, halt mich fest, Schwindelgefühl und Atemnot Halt mich, halt mich fest, keine Adaption, der Kollaps droht
Das Gleichgewicht des Schreckens
Hiroshima - im Nirgendwo Hiroshima - Szenario verkohlt, verbrannt kontaminiert atomisiert und ausradiert
Täterschaft und Teilnahme
Unaufhörlich, unentwegt, schlägt der Haß in ihrer Brust wenn ihr Leben sich verzweigt und den Horizont berührt dann erstarrt ein Mensch vor Angst und entflammt in ihm die Glut welche heimlich und verborgen, aber stetig ward geschürt Ungeniert und ungestört wird ein alter Geist erneut vor dem Volk für ihre Macht oft geschönt und zelebriert gegen Armut und Kritik, gegen Fortschritt und die Zeit keine Chance ihr zu entfliehen, ihrer deutschen Gründlichkeit Mordland- zerfleischt, zerstört erst mich dann dich
Computerwelt
Virenflut im Internet, Datenautobahn defekt, Festplatte ist kollabiert, tödlicher Virus infiltriert, Speicherplatz ist ausgeschöpft, Datenschutz wurde verletzt, Zahlenfolgen nicht zu verstehen, Schutzverletzung im System. Datenzugriff jetzt nicht möglich, Bildschirmschoner läuft vergeblich, Internetbefehl verkehrt, Zugriff wird erneut verwehrt, Programme sind nicht kompatibel, e-Mail Adresse nicht plausibel, Faxfunktion noch ungenutzt, Datenträger stark verschmutzt, Viele Rechner sind vernetzt, Datenkennung ist verletzt, Zugang wiederum verweigert, Technik die uns sehr begeistert. Computerwelt - fremde Welt Computerwelt - die uns gefällt Geister die ich rief, quälen mich massiv
Egoist
Du nimmst dir was du willst, du glaubt nur an dich Du machst was dir gefällt, du in dieser Ego-Welt Du machst dir keine Sorgen, du denkst niemals an andere Du denkst nur an Geld, du in dieser Ego-Welt Du die Ellenbogen weit raus, du kennst keine Gnade Du bist einer der zählt, du in dieser Ego-Welt Was immer du auch willst, du bekommst es schon Was du auch nur verlangst, du kriegst den Hals nicht voll Nimmst es den anderen weg, du schwimmst in Geld Du bist ein Egoist, ein Spiegelbild dieser Welt Sind andere auch in Not, dann schaust du weg Ob Menschen Hilfe brauchen, kümmert dich einen Dreck Erreichst du nicht dein Ziel, gehst du über Leichen Du bist ein Egoist, ein jeder wird dir weichen
Europa
Ein großer Traum steht im Raum, für mehr Frieden, für mehr Leben, Nun säht die Saat für einen Staat, wir sind ein Volk, danach laßt uns streben, Macht nicht die Fehler vergangener Zeit, denkt jetzt global, es ist soweit, Multikulturell gegen Krieg und Haß, ein großer Schritt gegen Fremdenhaß. Europa- das ist unser Land Europa- sagt mir der Verstand Ein Heimatland gegen Ignoranz, vereint Euch alle für mehr Toleranz, Nationales Denken ist nun vorbei, woher man stammt ist einerlei. Europa - das ist unser Land, Europa - sagt mir der Verstand Europa - für mehr Toleranz, Europa - für mehr Akzeptanz
Herzblut
Einsam ruf´ ich ihren Namen, endlos stürzte ich hinab Ihre Kraft raubt mir den Atem, in der Nacht die mich umgab Schnürte mir die Kehle zu, streckt die Hand in meine Welt Ließ mich niemals mehr in Ruh, nimmt sich das was ihr gefällt Werde ich sie je verstehen, wenn sie lacht und wenn sie spricht Wieviel Zeit wird noch vergehen und mein Blick steift ihr Gesicht Wo du bist da werd´ ich sein, keiner braucht dich so wie ich Niemals laß´ ich dich allein, wenn du willst sterb´ ich für dich
Horrorskop Sei auf der Hut ! Ernähre dich gut ! Deine Gedanken gehen zu weit, dir bleibt nur wenig Zeit Auch anderen geht es schlecht, du hast halt viel Pech Hast vorschnell reagiert, sei nicht frustriert ! Astrologie - kann viel bewegen in Deinem Leben Astrologie - die Macht der Sterne haben wir gerne Spar deine Kraft, die Arbeit ist geschafft Behalte deine Nerven, Situation wird sich verschärfen Benutze deinen Verstand, es liegt in deiner Hand Alles verändert sich, beschwere dich nicht ! Astrologie - kann viel bewegen in deinem Leben Astrologie - die Macht der Sterne haben wir gerne Es lebe die Astrologie, egal wer wir auch sind Es lebe die Astrologie, unser Schicksal ist bestimmt Es lebe die Astrologie, begleitet dich bis in den Tod Es lebe die Astrologie, dein tägliches Horrorskop
Schöne neue Welt
Du! Sei stark! Du! Bleib jung! Sei stark! Bleib jung! So stark! So jung! Du! Bleib stark! Gib mir neue Kraft! Gib mir neuen Mut! Die Kraft zu überleben! Den Mut zu widerstehen! Leben! Leben! Gib mir neue Kraft um zu überleben! Gib mir neuen Mut um zu widerstehen! Du! Sei stark! Du! Bleib jung! Sei stark! Bleib jung! So stark! So jung! Du! Bleib stark! Schöne neue Welt, geschaffen aus Ruinen, Bewege deinen Körper, im Rhythmus der Maschinen Zum Herzschlag dieser Zeit, gesteuert durch Platinen, Bewege deinen Körper, im Rhythmus der Maschinen.
Der Ball der Irren
Der Mond tritt aus der Wolkenwand Und hängt an Gitterstäben Wie Spinnen, die an Mauern kleben Den Zaun entlang fährt ihre Hand Im Saal sieht man Tänzer schweben Wahnsinn, der vor Verlangen schreit Verhallt das Brüllen pflanzt sich weit Mauern, die vom Lärme beben Den Arzt ergriff der Wahnsinn mit Gewalt Er liegt im Blut, sein Schädel ist gebrochen Den Mäusen gleich, die in die Erde krochen Enthuschen sie, da fern die Peitsche knallt Die Welt steht still und stirbt daran Folgt dem Gefühl zum Untergang
IX Jahre
Fünfzehn Jahre reichten aus, um alles zu zerstören, rückwärts läuft die Zeit, doch das scheint nicht zu stören. Fünfzehn Jahre sind genug, fünfzehn Jahre nur Betrug, Fünfzehn Jahre ging´s bergab, Fünfzehn Jahre nun tretet ab ! Keiner sagt was er denkt, oder denkt niemand mehr ? Alles schön angepaßt, keiner stellt sich quer. Der Wind hat sich gedreht, er bläst mir ins Gesicht Ich bin allein, mein letzter Traum zerbricht. Im Wirtschaftsstandort Deutschland sind Träume einerlei, Dies Land war mein Zuhaus, doch das ist längst vorbei. Fünfzehn Jahre sind genug, fünfzehn Jahre nur Betrug, Fünfzehn Jahre ging´s bergab, Fünfzehn Jahre nun tretet ab ! Fünfzehn Jahre Politik, fünfzehn Jahre ein Rückschritt, Fünfzehn Jahre ging´s bergab, Fünfzehn Jahre nun tretet ab ! Fünfzehn Jahre !
Schindluder
Sie zieht dich herab und läßt dich nicht fort Du kannst sie nicht sehen, doch du spürst sie ist dort. In ihrer Welt herrscht sie allein, niemand von uns kann bei dir sein, Sie treibt ihr Spiel mit dir und mir, mit dir und mir treibt sie Schindluder. Du stellst keine Fragen, weißt nicht was geschieht, Dein Atem geht schnell, bis dein Herz explodiert. In ihrer Welt herrscht sie allein, niemand von uns kann bei dir sein, Sie treibt ihr Spiel mit dir und mir, mit dir und mir treibt sie Schindluder
Der letzte Tag
Mehr als zehn Jahre warte ich schon auf die Erlösung, auf meinen Tod, ihr möget sagen, das kommt davon, drum werde ich auch nicht verschont. Unendlich grausam waren meine Taten, dafür läßt man mich nun lange warten, den todbringenden Stuhl habe ich gesehen, macht das die Taten denn ungeschehen ? Ein jeder Morgen kann mein letzter sein, doch mehrmals war es nur zum Schein der letzte Tag zu oft verschoben, wird denn dadurch Euer Schmerz behoben ? Wenn ihr mich tötet, wie ich es tat wie unterscheidet sich dann Eure Tat ? mit gleichem Unrecht tut ihr nun das, was ich schon tat, aus blanken Haß. Wird die Spritze mir den Tod nun bringen, und ich mit ihm auf dem Stuhle ringen, das Gas mir nun den Atem nehmen, oder werde ich am Strick das Ende sehen ? Willst du der Henker sein, der mich richtet und der sich dabei selbst vernichtet, wenn Du das Urteil fällst dich auf die gleiche Stufe stellst Seid ihr nicht wie ich ? unmenschlich und grausam aus dem gleichen Holz geschnitzt, der Hass in Euren Augen blitzt. Auge um Auge, Zahn um Zahn so stand es einst geschrieben, nun haltet Euch daran, in der Hölle sehen wir uns dann.
Das Geheimnis
Sag nicht, daß Du mich liebst Ich weiß das Schönste auf Erden, Der Frühling, deine Liebe, wird nie erschaffen werden. Sag nicht, daß Du mich liebst und küsse nur und schweige und lächle, wenn ich Dir morgen, die welken Rosen zeige. Sag nicht, daß Du mich liebst bewahr den Zauber der Stunden die uns noch verbleiben denn morgen bin ich verschwunden Die Zeit - steht still bevor der letzte Tag beginnt Dein Mund - bleibt stumm mein letztes Wort verklingt Mit jedem Blick wird es bewahrt Mit keinem Wort wird das Geheimnis offenbart Sag nicht, daß Du mich liebst sei still und schön und rein Ich schau dich an und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein Sag nicht, daß du mich liebst und küsse nur und schweige und lächle, wenn ich Dir morgen die welken Rosen zeige Die Zeit - steht still bevor der letzte Tag beginnt Dein Mund - bleibt stumm mein letztes Wort verklingt Mit jedem Blick wird es bewahrt Mit keinem Wort wird das Geheimnis offenbart
Erinnerung verblaßt
Es scheint als wär das Ziel erreicht schon lange warte ich darauf brutal trifft mich die Wirklichkeit in meinem Traum und weckt mich auf auf meinem Weg ging ich voran zum ersten Mal schau ich mich um wo fing mein Leben wirklich an ? ich kann´s nicht sehen und weiß warum. Wirst du noch wissen wer ich war wirst du dich fragen was geschah wirst du mir folgen in die Nacht hast du darüber nachgedacht ? Die Tage flogen schnell vorbei Dekaden schleppten sich dahin Erinnerung verblaßt dabei was wichtig schien macht keinen Sinn Ein neuer Tag folgt dieser Nacht den Lauf der Zeit änderst du nicht ein neuer Morgen ist erwacht der erste Morgen ohne mich. Wirst du noch wissen wer ich war wirst du dich fragen was geschah wirst du mir folgen in die Nacht hast du darüber nachgedacht ?
Sechzehn Jahre
Sechzehn Jahre reichten, um alles zu zerstören, rückwärts läuft die Zeit, doch das scheint nicht zu stören. Sechzehn Jahre waren genug, Sechzehn Jahre nur Betrug, Sechzehn Jahre wir sind am Ende, Sechzehn Jahre kommt nun die Wende ? Keiner sagt was er denkt, oder denkt niemand mehr ? Alles schön angepaßt, keiner stellt sich quer. Der Wind hat sich gedreht, er bläst mir ins Gesicht Ich bin allein, mein letzter Traum zerbricht. Im Wirtschaftsstandort Deutschland sind Träume einerlei, Dies Land war mein Zuhaus, doch das ist längst vorbei.
Die Armee der Verdammten
Die Armee der Verdammten, hat sich in Marsch gesetzt Die Armee der Verdammten, hier und jetzt. Der Marsch kann beginnen aus der Dunkelheit die Armee der Verdammten steht bereit der Sonne entgegen, kein Weg führt zurück sie maschieren zusammen Stück und Stück aus dem Schatten der Macht zum Lichte empor niemals wird es so werden wie zuvor eure Welt wird erbeben wenn der Sturm beginnt wer bereit ist zu kämpfen der gewinnt Flammen werden fressen das gesamte Land wer sich nicht auflehnt wird verbrannt Der Sturm ist gewaltig, denn niemand entflieht wenn du auch dabei bist wird gesiegt Schwarzer Rauch steigt empor am weitem Horizont lauf immer weiter nicht davon Zeig keine Angst in dieser einen Nacht bevor du es verstehst ist´s vollbracht
Ein Augenblick
Nun bist du schon gegangen Kind und hast vom Leben nichts erfahren die Alten noch gefangen sind indes in ihren welken Jahren Ein Atemzug, ein Augenspiel Du wolltest nicht mehr sehen War dir genug, erst Recht zu viel Du wolltest lieber gehen. Alle Spiele, alle Mienen in diesem einen Blick alles ist dir schon erschienen erschrocken zogst du dich zurück. Ein einziger Blick der reichte Dir in dieser einen Nacht Du wolltest nur noch weg von her bist nicht mehr aufgewacht. Ein Augenblick, auf dieser Welt Ein Augenblick, ob´s dir gefällt Ein Augenblick, wird alles sein Ein Augenblick, schlaf wieder ein.
Frontal
Unerfahren aus den neuen Ländern er träumt davon sein Leben verändern durch schwarze Nacht, im Tempowahn bei Erfurt auf der Autobahn Benzin mischt sich mit seinem Blut Er zahlt den Preis für Übermut Ein letztes Mal blickt er zurück Der Aufprall bricht ihm sein Genick Frontal - aus dem Leben gerissen Frontal - hinein in den Tod Frontal - zum Sterben zu jung Frontal - zum Leben zu dumm Tausende Tote in jedem Jahr Sie verkennen die Gefahr nur um einmal Gas zu geben verschwenden sie ihr junges Leben
Sehnsucht
Nun bist Du fort ,kommst nicht mehr Heim Du willst nicht länger bei mir sein Du bist gegangen, hast nicht gefragt Geh nicht fort ! Hab ich gesagt Deine Liebe, deine Nähe, Was ist mir nur geblieben ? Meine Sehsucht, meine Qualen Werde ich wohl nie besiegen. Wer klebt denn mein zersprungenes Herz, das nicht mehr lange schlägt ? Wer nimmt mir diesen tiefen Schmerz, daß Du nun nicht mehr lebst ? Du hast mir so viel gegeben, Ohne dich, will ich nicht leben. Sehnsucht !
Teufelsküche
Ein falsches Wort in dieser Zeit der Scheiterhaufen liegt schon bereit ich steh darauf, weiß nicht warum ein Flammenmeer um mich herum Der wahre Gott vertrieben ist heute regiert der Antichrist der Teufel trägt einen Talar und opfert mich auf dem Altar mit seinem Schwert, er missioniert wer widerspricht wird liquidiert Sprecht ein letztes Gebet, jetzt ist alles zu spät Hebt den Blick zum Firmament, dann seht ihr, daß der Himmel brennt Wo beleibt der Erlöser ? Wo ist Euer Gott ? Die Qual wird immer größer ! Wer hilft uns aus der Not ?
Utopia
Für dich, für mich, für uns ist alles zu spät Weil dich, weil mich, weil uns hier niemand versteht jetzt ist die Zeit gekommen, um zu entfliehen 10.000 Kehlen haben zu gleich geschrien Gehaßt, gejagt, gequält für ewige Zeit verflucht, verdrängt, verbannt jetzt sind wir bereit In ihrem Reich der Schatten, sieht man uns nicht wenn wir auf Morgen warten, stehen sie im Licht Du warst, du bist, du bleibst was immer du willst Paß auf, wach auf, steh auf und sag was du denkst Ein Traum hält uns am Leben, bestimmt das Sein wirst du nicht mit uns kommen, bleibst du allein Die Kraft schweißt uns zusammen, die Zukunft fängt jetzt an Utopia wir kommen, wir glauben fest daran.
[Dieser Beitrag wurde am 05.05.2004 - 12:57 von Blutengel aktualisiert]
Signatur Im Menschsein fühl ich mich verloren,wünscht` ich wäre nie geboren – in diese graus`ge Welt hinein, mit blutig’ Hand und Heil`genschein. Ach welch` Leid hätt’ ich gespart,hätt mein Geist sich nie gepaart,mit dem schwächsten Fleisch auf Erden;wollt` doch lieber Vogel werden! Fliegen, grenzenlos und frei,egal wohin – ist einerlei |