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Blutengel 
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...   Erstellt am 05.05.2004 - 12:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Deutschland ?

Die Schlacht der Schlachten hat begonnen
die Schmach ist nun zurückgekommen
mit breitem Grinsen rasiertem Haupt
Häuser liegen im schwarzen Rauch
Zufluchtsorte brennen im Nu
Bürger klatschen Beifall dazu
zum Gruße heben sie ihre Hand
am Ende scheint nun dieses Land
Die braune Seuche hat uns befallen
man hört es durch die Städte hallen
Deutschland wir sind wieder wer
man muß sich schämen um so mehr
Das Ausland scheint immens erschreckt
der alte Geist wohl neu erweckt
Was ist bloß los in diesem Land ?
Wo bleibt konkreter Widerstand ?
die Schwachen müssen wieder leiden
verprügeln töten oder vertreiben
die Politik kann nichts dafür
das vierte Reich steht vor der Tür


Schlagende Wetter

Es herrscht die Zeit der Eitelkeit
Kein Platz für dich in Ihrer Welt
Du stehst im Weg, du kommst zu spät
Beschwere dich nicht, du hast sie gewählt
Kritik zerbrach, sie war zu schwach
Ihr Besen kehrt eisern das Land
Mit welchem Ziel in ihrem Spiel
Wird nicht erklärt, bleibt uns unbekannt
Millionen sind schon arbeitslos
Die Quote steigt, der Reichtum schweigt
In der Tiefe wird es geschehen
Schlagende Wetter, die in diesem Land entstehen
Flammen lodern hell in der Nacht
Denk´ ich an Deutschland, bin ich um den Schlaf gebracht
Schlagende Wetter, Schlagende Wetter


Das Leben tobt

Das Leben tobt um mich herum
jeder bewegt sich doch alle sind stumm
keiner der fragt warum und wofür ?
alles in Ordnung das sagen sie mir
Warte es ab es kommt die Zeit
für deine Zukunft dann ist es soweit
im hier und jetzt sind wir verloren
Zukunft wird Heute Gestern war Morgen
Auf meinem Weg bin ich allein
niemand kann folgen um bei mir zu sein
schon bin ich fort doch wo will ich hin ?
ein Leben im Kreis das macht keinen Sinn
Wer kennt das Ziel um das es geht ?
wenige Jahre dann ist es zu spät
zu spät für mich kein Weg führt zurück
das Leben verging es hat mich erdrückt
Aufschrei meiner Seele
ein Aufschrei aus der Tiefe
ein Schrei hallt durch den Raum
ein Schrei entwich im Traum
Das Leben im jetzt und hier
schon bin ich fort wer kennt das Ziel ?


Elektrostahl

Flußstahl im Verfahren und Kohleelektroden
Elektrizität erzeugt einen Lichtbogen
Stahlschrott rohes Eisen als Rohmaterial
behandelt und gereinigt wird zum Elektrostahl
besonders große Reinheit im Elektroofen
durch Eisenoxid und elektrischen Strom
Erzeugung großer Wärme und Wärmeentwicklung
mit flüssigem Metall erfolgt die Kaltbeschickung
Elekrostahl


Maschinensturm

Einst hat die Maschine uns Hilfe geschenkt
nur hat sie letztendlich den Menschen verdrängt
Erst gab sie uns Arbeit brachte uns ganz nach vorn
nun nimmt sie sie wieder erregt unseren Zorn
Maschinensturm vom Helfer zum Feind
Maschinensturm hat uns mal vereint
Maschinensturm brachte uns ganz nach oben
Maschinensturm hat uns nur betrogen
Die Maschine läuft weiter wer hält sie bloß auf ?
niemand stoppt die Maschine sie nimmt ihren Lauf


Am Nachmittag

Die Fernbedienung in der Hand
sind wir schon alle sehr gespannt
die Show die wir auf dem Bildschirm sehen
soll niemals mehr zu Ende gehen
Fremde Menschen sitzen im Kreis
geben ihr tiefstes Inneres preis
erzählen hier von Leid und Sorgen
nichts bleibt uns hier verborgen
Kommt macht alle mit !
beim alltäglichen Seelenstrip
jedes Klischee wird hier bedient
damit die Einschaltquote stimmt
Egal was wir auch wählen
Seelenstrip auf allen Kanälen


Der Sender

Angriff auf die Freiheit
die Freiheit deiner Meinung
an jedem neuen Tag
mit jeder neuen Sendung
ein Weltbild wird Programm
ein Zerrbild täglich satt
für Untertanen eins
ein Weltbild schnell und glatt
Indoktrination steuert die Gedanken
Indoktrination schaltet alle gleich
Manipulation Einfluß ohne Schranken
Manipulation im Schutzbereich
Ängste und Gefühle
als Mittel eines Zwecks
zum Zweck des Machterhalts
das Ziel wird gut versteckt
ein Mann nur hat die Macht
die Macht der Transmission
ein Weltbild wird gemacht
zur Medienunion



Unter der Stadt

Graue Höhlen mit dunklen Kammern
aus Ölschiefer und Kohleadern
Schwarzer Granit Gebirge aus Fleisch
Gitterwerke im Totenreich
Rahmen aus Kupfer Zink und Stahl
erhellt den Tunnel ein starrer Kristall
Metall kriecht durch Fleisch pulsierendes Herz
mit Draht statt Adern unerträglicher Schmerz
Geräumige Bestie so unendlich weit
und unüberschaubar nun naht deine Zeit
Die Katakomben unter der Stadt
zeigen ihr wahres Gesicht in finsterer Nacht
in der großen Stadt in der Großstadt
Magische Kräfte bestimmen das Sein
wer sie je gespürt kehrt niemals mehr heim
in die große Stadt in die Großstadt


Zu viele Worte

Du starrst in jene Flamme sie steigt gewaltig ist stark und heiß
verbrennt deine Gedanken was noch verblieben steht schwarz auf weiß
Wie viele Worte stehen geschrieben ? Wieviel ist davon übrig geblieben ?
Die Glut in ihrer Asche wird nie erlöschen kann nicht vergehen
gefaßt in bloße Worte sind die Gedankennicht zu verstehen
Sie stehen in Büchern geschrieben sind zum Erinnern bestimmt
als ob sie das jemals könnten sie scheinen nicht was sie sind


Morgengrauen

Die Dunkelheit umschlingt das Licht breitet sich aus denn ein Tag zerbricht
in den Nebeln der Vergangenheit entsteht ein Krampf der alle Sinne betäubt
Zeit steht still an jenem Ort sakrale Kälte ruft Scheu hervor
Illusionen verdrängen Wirklichkeit zerstreuen die Zweifel an der Aufrichtigkeit
die Dämmerung die Dämmerung bricht herein die Dämmerung die Dämmerung bricht an
die Zeit zerrinnt in der Hand der Sterblichkeit ein Tag stirbt ab wenn die Kälte ihn erreicht
Schreie erfüllen diesen kältesten Raum immer wieder erneut sie prophezeien das Grauen
durch Zeilen der Predigt finden sie ihren Weg und sie werden stets lauter bis sie jeder versteht
die Finsternis jener Unsterblichkeit wird von Inquisitoren der Moderne geweiht
frag´ nach den Gründen frag´ nach dem Sinn doch riskier´ keine Zweifel aus Angst sie zu verlieren
die Nacht die Nacht bricht herein die Nacht die Nacht bricht an
Leben gerinnt im Sand der Sterblichkeit wie das Blut der Opfer die die Kirche entweiht
die Nacht die Nacht vergeht könnt ihr nicht sehen das der Punkt ist erreicht
die Nacht geht vorbei wie der Glauben entweicht
ein Licht erhellt den Horizont erheb´ den Blick zum Morgengrauen
ein neuer Tag verdrängt die Nacht erheb´ deinen Blick wenn die Hoffnung erwacht
Morgengrauen der Tag erwacht Morgengrauen verdrängt die Nacht


Die große Nation

Ein kleines Atoll ist unser Ziel
gelegen im Süden, bedeutet uns viel
weit weg muß es sein, das ist doch klar
denn unser Angriff ist atomar
Wir - die große Nation
Ihr - was zählt ihr schon ?
Wir - sind blau, weiß und rot
Ihr - seid bald schon tod !
Präsident bin ich nun mal, ich habe das Sagen
was stören mich dann all eure Fragen ?
was regt ihr euch auf ? was ist denn verkehrt ?
das Leben dieser Menschen ist doch weniger wert !


Strahlentod

Er rollt heran auf dem Schienenstrang
durchgesetzt mit Gewalt und Zwang
Strahlentod der uns bedroht Strahlentod
Harrisburg und Tschernobyl
gelernt hat man daraus nicht viel
Plutonium Kernenergie
und deren Müll wir strahlen wie nie
langsam und schleichend und ohne Halt
töten sie uns bis auch ein letzter strahlt


Blutgeschmack

Ein heller Raum - in schwarzer Nacht
das weiße Nichts - am Tag danach
ein Druckverband - durchtränkt mit Blut
ein Fenster das - noch nie zerbrach
Sterile Luft - strömt in ihn ein
und Wasser spült - durch seinen Schlund
das Glas zerschnitt - ihm seinen Hals
ein Blutgeschmack - in seinem Mund
Die Zeit erstarrt - und wird zur Qual
der Tod verdrängt - die Phantasie
sein Traum erstickt - langsam daran
ein Mensch verfällt - in Agonie
Was bleibt - ist die Erinnerung
Was zählt - das bist nur du
Das Glück - es liegt in deiner Hand
Dein Leben - gehört dazu


Adrenalin

Freude am Leben, ist ein Fremdwort für mich
ein einziger Streß, anders geht es nicht
Geld regiert die Welt, so soll es auch sein
Geld regiert auch mich, meine Weste ist rein.
Streß - das ist mein Tag Streß - die Rettung naht
Adrenalin - mein Herz schlägt schnell, der Blutdruck steigt
Adrenalin - rasender Puls, es ist soweit
Adrenalin - die Ader platzt, Zerbersten droht
Adrenalin - die Rettung naht, der Tod mich holt
Mein Geschäft ist der Tod, das macht mir nichts aus
Viele Millionen, doch ich geb sie nicht aus
Den Reichen noch mehr, den Armen nichts
Den Reichen das Meiste, das stört mich nicht.


Bestandsaufnahme

Bewegung und Energie Dynamik Monotonie Impuls und Reaktion
Prozesse Fabrikation Freiheit Restauration Gleichheit ist Illusion
Brich die Machtstruktur entzwei, Brich die Macht der Sklaverei
Brich die Sklaverei der Macht, Kraft ist Freiheit, Freiheit Kraft
Einheit Zusammenbruch Wahrheit und Betrug Reichtum Konzentration Armut und Inflation
Aufbruch in eine neue Zeit, Aufbruch in eine neue Welt, Aufbruch!


Großstadtliebe

Langsam durch die dunklen Straßen
Straßen führen ins Nichts hinein
Graue Häuser, graue Menschen
blicken leer an mir vorbei
meine Sehnsucht, meine Träume
meine Sehnsucht, Großstadtliebe
Endlos scheint die Zeit zu sein
Seit ich dich damals gesehen
ich suche dich und deine Liebe
Wieviel Zeit soll noch vergehen?
Zeig nie was ich wirklich fühle
lach mit anderen über dich
innerlich zerspringt mein Herz
saug dich heimlich auf in mich
Endlich hab ich dich gefunden
Sehnsucht hat mich fast verzehrt
du stehst da und schaust mich an
doch dein Blick ist kalt und leer
Meine Träume, Meine Liebe
Alles geb ich her dafür
Meine Sehnsucht, Deine Liebe
doch dein Blick ist kalt und leer


Bilder meiner Angst

Bilder meiner Angst - Gestern verbrennt in meiner Hand
Visionen, Reflexionen - Ein Traum raubt mir den Verstand
Finsternis naht, der Tod steht bereit
Finsternis quält mich, Erlösung scheint weit
Hände aus Stahl, sie greifen nach mir
Hände der Tiefe, ich kann nicht entfliehen
Auf meiner Haut, das kalte Metall
An meiner Seele und um meinen Hals
Spiegel meiner Seele - Das Bild zerspringt in meiner Hand
Wahrheit wird zur Lüge - Der Alptraum bringt mich um
Alptraum - Bilder meiner Angst
Alptraum - raubt mir den Verstand
Alptraum - Hände aus Stahl
Alptraum - Bilder meiner Angst


Klaustrophobie

Verzerrte Bilder, schwere Gedanken
seit Gestern steht der Horizont in Flammen
Schreib deine Träume auf ein Blatt Papier
was übrig blieb war nur ein Spiel
Kaltes Verlangen lebt neben mir
Sterile Wände kalt und weiß
Sterile Wände - Klaustrophobie
Betaübte Hände die nichts mehr spüren
Betaübte Menschen verschlossene Türen
Erinnerungen verdammt zu sterben
die Phantasie zerfällt in Scherben
Kalt - wie die Sterne ist die Wirklichkeit
Kalt - wie das Leben in der Einsamkeit
Mein Leben - in der Einsamkeit
Mein Leben - in der Wirklichkeit
Mein Leben Mein Leben


Monsun

Heiß - liegt die Welt unter dem Himmel begraben
die Hitze - rafft sie dahin an einsamen Tagen
Staub - deckt alles zu kein Laut ist hier zu vernehmen
die Farben - sind viel zu grell warum lieben wir sie ?
die Sonne - sie kennt kein Erbarmen deshalb lieben wir sie an diesen einsamen Tagen
Zeit - ist kein Prinzip keine Methode der Wahrheit
die Hitze - hält sie fast auf doch mich blendet das Licht
Bewegt euch ! durch die erdrückende Hitze
Spürt wie der Atem euch langsam entweicht
Fleisch - wird verbrannt unter der glühenden Sonne
die Hitze - und der Gestank lassen euch keine Wahl
Gefangen - in einem Raum ohne Wände Warten auf Regen - ist alles was bleibt
die Sonne - der Regen



Natur

Natur - von ihr umgeben, von ihr umschlungen
unvermögend - ihr zu entfliehn, sie zu durchdringen
ganz ungebeten und ungewarnt spricht sie mit mir
und reißt mich mit bis ich ermüde, dann bin ich fort
Ewig - neue Gestalten, was wird war nie
Ihr Schauspiel - scheint ewig neu uraufgeführt
und dennoch scheint es vertraut ist es das Alte
auf ihrer Bühne auf der sie spielt und mich zerstört
Ich lebe mitten in ihr und bin ihr fremd, sie spricht mit mir:
Mein Verlangen ist der Tod, denn das Leben schenkte ich dir
Natur und Ewigkeit, Natur und Grausamkeit



November

Ein Schleier schwer wie Blei; und grau wie kalter Stahl
liegt auf dunklen Feldern; auf Bäumen schwarz und kahl
Die Stimmen ferner Raben; Geruch von nassem Laub
ein Schleier schwer wie Blei; liegt auf meinem Haupt
Die Dämmerung scheint ewig; das Licht kehrt nie zurück
Der Schleier deckt es zu; bis daß der Tag erstickt
Die Landschaft ist erstarrt; kein Kind das hier noch spielt
zu alt sind wir geworden; das Licht kehrt nie zurück
Spiele der Gedanken; Das Spiel wird zur Qual - im November
Leben und Verderben; Landschaft tot und kahl - im November



Paradies

An jedem Tag in jedem Jahr, erscheint die Welt so wunderbar
nur Euphorie und Illusion, berausche deinen Geist daran
an dem Gedanken an die Zeit, die dir nach dem Tode bleibt
du glaubst du kennst, wenn du dies hörst
den Weg ins Paradies
in keinem Jahr an keinem Tag, wird der Glaube hinterfragt
finde dich ab mit deiner Welt, so wie es ihnen gefällt
leicht und bequem scheint nicht verkehrt, allein du bleibst ungestört
doch glaube mir, wenn du dies hörst,
es gibt kein Paradies



Der Sog

Er reißt mich mit, er spült mich fort
er findet mich, wo ich auch bin
Der Sog
reißt mich in Stücke spült meine Seele
er findet mich, wo ich auch bin
Der Sog
Kennt keine Gnade, kennt kein Erbamen
Er findet mich, wo ich auch bin
Der Sog
Der Sog, er reißt mich fort
er findet mich, wo ich auch bin
Der Sog
Wasser ich ertrinke, Strömung ich versinke




Tibet

Ich bin ein Söldner Im Winterkrieg
Ich töte Im Dunkeln wie im Sonnenlicht
Im Labyrinth kämpfe ich gegen den Feind
Glaubst du an Gott So glaubst du auch an mich
Dramaturgie des Labyrinths
Dramaturgie der Ewigkeit
Fragen nach dem Feind Sie töten Dich
Töten mich Stellst du den Feind in Frage
Im Labyrinth interessiert das nicht
Freund ist gleich Feind Im Winterkrieg
Dramaturgie des Labyrinths
Dramaturgie der Ewigkeit
was heute gilt galt damals
all das Gedachte schon Gedacht
jedes Gleichnis längst verbraucht
Dramaturgie des Labyrinths
Winterkrieg in Tibet



Tollwut

der Schweiß gerinnt auf meiner Stirn
glühender Schmerz lähmt mein Gehirn
das Sonnenlicht scheint mir vertraut
doch es verbrennt längst meine Haut
geh nicht ins Helle nicht ins Licht
denn es entstellt auch mein Gesicht
bleib im Dunkel bleib zu Haus
ich sprüh mein Leben zum Fenster raus
Die Zukunft ist mir so egal
ich will den Tod nach meiner Wahl
brennender Schmerz auf meiner Haut
das Sonnenlicht schien mir vertraut
Tollwut - alles verzerrt im Fieberwahn
Tollwut - schäumendes Blut fast 50 Grad



TV Tod

Der Bildschirm färbt sich dunkelrot
sein Herz schlägt schnell beim TV Tod
Massenmord und Schießerei Exekution sei live dabei
TV Tod
Noch einmal, es war so schön, in Zeitlupe will er es sehen
Jetzt kommt die Werbung bleiben sie dran
gleich geht es weiter mit diesem Mann
Sein Messer blinkt im grellen Licht
schon sticht er zu, bereut es nicht
für gute Quoten aus Geltungsdrang
tötet er dich
der Fernseh-Mann



Wahnsinn

Tu deine Arbeit, Tu deine Pflicht
Schließ nie die Augen, denk nie an dich
fast wie mechanisch, ohne Gefühl
Tödlicher Wahnsinn, Teuflisches Spiel
Denk nicht an Freude, Denk nicht an Leid
stirb im Akkord, für dich keine Zeit
nur keine Regung, bloß kein Gefühl
diese Versklavung, Teuflisches Spiel



Wehret den Anfängen

Feuer ! Wir brennen Damals vergessen
Vorbei an Freiheit, vorbei am Leben
Maschiert die Einheit, maschiert die Welt
Hinein ins Dunkle, hinein ins Gestern
Nur Egoismus, nur Leistung zählt
Kein Platz für Fremde, kein Platz für Schwache
Es herrscht die Stärke, es herrscht Gewalt
Hände des Schreckens, Hände die Töten
Zur Faust erhoben, zur Faust geballt
Feuer und Tod Flammen und Tod
Leben in Frieden Leben in Freiheit
Zusammen für Leben für Frieden für Freiheit



Durch die Wüste

Tod - Teil der Strategie, UN-Menschlichkeit - für welch ein Ziel
Moral - die Welt zerstört ein Land
mit welchem Recht durch deine Hand
Dein Blut - färbt die Wüste rot
ihr Plan gelingt, doch du bist tot
Deutschland - dein blauer Helm mit Blut beschmiert
für den Profit bist du krepiert
Belet uen , Belet uen , Belet uen - mit Blut beschmiert
Somalia fern von zuhaus, Somalia macht sterben nichts aus
Somalia, Somalia
allein - verloren - geschickt - betrogen
dein Leben für's Vaterland, dein Blut gerinnt im Sand
für ihren Ruhm und den Profit, für ihre Macht bist du krepiert



Zäsur

Fast wie die Angst vor dem Untergang
Fast wie ein Kreis der sich berührt
zerspringen Wünsche in meiner Hand
zerspringt das Eis das mich umgibt
Fast wie ein Tag ohne Stunden
Fast wie ein Tag ohne Leid
Keine Ziele vor Augen
Eine Zäsur in der Zeit
Allein in meinem Zimmer
Allein in meinem Traum
die Welt vor meinem Fenster
die Zeit in meinem Raum
Fast wie die Angst
Fast wie ein Kreis
zerspringen Wünsche
Zerspringt das Eis
Wünsche zerspringen
zerspringen wie Eis
Die Welt vor meinem Fenster
Die Welt dreht sich im Kreis



Zivilisation

Vorwärts - Hinein in den Dreck
Zurück -
Hier - Hinein in den Sumpf
und jetzt -
Schlamm im Gesicht, wir liegen im Wasser
Der Himmel und meine Augen
Mein Leib und deine Schenkel
Wir schwimmen in Flüssen aus Blut
Wir tauchen in Seen so rot



Traumsequenz

Zeigt mir eure Hände, Zeigt mir eure Kraft
zeigt mir eure Stärke, zeigt mir eure Macht
greift nach ihren Sternen, greift nach ihrer Welt
sie beherrscht der Wahnsinn, sie beherrscht das Geld
Kämpft um eure Freiheit, kämpft um euren Lohn
kämpft gegen das Unrecht, kämpft gegen die Fron
fordert eure Rechte, fordert euren Raum
glaubt an eure Ziele, glaubt an euren Traum
Illusionen, Traumsequenz - sind verloren in der Wirklichkeit
Konstruktionen, Konsequenz - neu geboren für die neue Zeit



Deine Sterne

Wirklichkeit, was heißt das schon, schlingt die Leiber, greift danach
denk du bist und spür´ den Hohn, nur die Seele bleibt dir noch
Fern von dieser Realität, schwebt dein Traum neben der Zeit
Hoffnung stirbt in dieser Welt, stirbt an Schmerz, stirbt an Leid
sehnst du dich nach Menschlichkeit ? Schwarzer Nebel, kaltes Nichts
reiß den Vorhang bald entzwei, heb den Blick ins warme Licht
Wirklichkeit lähmt deinen Arm, deinen Körper wie dein Herz
keine Zeit für deinen Traum, Leben rinnt hinab ins Nichts
Nur für dich, alle nur für dich, deine Sterne nur für dich, stopp die Zeit für deinen Traum
durchschwimm das größte Meer, durchquer das tiefste Tal, besteig den höchsten Berg, tu alles nur für dich



Auf dem Zeitstrom

Auf dem Zeitstrom, Flußwelt der Zeit
die Suche nach der Macht, die uns befreit
ewiger Planet, noch unbekannt
Expedition ins Niemandsland
Gefahren ausgesetzt, dem Tod doch fern
zeig´dein wahres Gesicht, unendlicher Stern
ein Teufelswerk von menschlicher Hand
schuf diese Zeit, schuf dieses Land
die Quelle des Stroms, der Ursprung der Zeit
die Dunkelheit naht, sie ist nicht mehr weit
doch in der Verzweiflung wird uns klar
alles Erlebte ist doch nicht wahr
Auf dem Zeitstrom , Flußwelt der Zeit
Auf dem Zeitstrom, zu allem bereit
Wiedergeburt, ewiges Leben
künstlich erschaffen, den Tod ersehnen



Höhenangst

Totenstille, denk nicht daran, Schweißausbruch, der Druck steigt an
schau nicht hinab, nicht über den Rand, die Furcht ist groß, ein Angstzustand
Höhenangst
Dieses Gefühl ist dir bekannt, vertreibst du nicht mit deinem Verstand
Schwindelgefühl
Diese Phobie bringt dich fast um, läßt dich nicht los, du kämpfst darum
Starke Beklemmung in der Brust, du schaffst es nicht, doch du mußt
Höhenangst
Du meinst du fällst und es ist aus, in die weite Ferne schreist du es heraus
Höhenangst
Halt mich, halt mich fest, freier Fall in die Tiefe hinab
Halt mich, halt mich fest, Höhenangst und Höllenfahrt
Halt mich, halt mich fest, Schwindelgefühl und Atemnot
Halt mich, halt mich fest, keine Adaption, der Kollaps droht



Das Gleichgewicht des Schreckens

Hiroshima - im Nirgendwo
Hiroshima - Szenario
verkohlt, verbrannt
kontaminiert
atomisiert
und ausradiert



Täterschaft und Teilnahme

Unaufhörlich, unentwegt, schlägt der Haß in ihrer Brust
wenn ihr Leben sich verzweigt und den Horizont berührt
dann erstarrt ein Mensch vor Angst und entflammt in ihm die Glut
welche heimlich und verborgen, aber stetig ward geschürt
Ungeniert und ungestört wird ein alter Geist erneut
vor dem Volk für ihre Macht oft geschönt und zelebriert
gegen Armut und Kritik, gegen Fortschritt und die Zeit
keine Chance ihr zu entfliehen, ihrer deutschen Gründlichkeit
Mordland-
zerfleischt, zerstört
erst mich
dann dich


Computerwelt

Virenflut im Internet, Datenautobahn defekt,
Festplatte ist kollabiert, tödlicher Virus infiltriert,
Speicherplatz ist ausgeschöpft, Datenschutz wurde verletzt,
Zahlenfolgen nicht zu verstehen, Schutzverletzung im System.
Datenzugriff jetzt nicht möglich, Bildschirmschoner läuft vergeblich,
Internetbefehl verkehrt, Zugriff wird erneut verwehrt,
Programme sind nicht kompatibel, e-Mail Adresse nicht plausibel,
Faxfunktion noch ungenutzt, Datenträger stark verschmutzt,
Viele Rechner sind vernetzt, Datenkennung ist verletzt,
Zugang wiederum verweigert, Technik die uns sehr begeistert.
Computerwelt - fremde Welt Computerwelt - die uns gefällt
Geister die ich rief, quälen mich massiv



Egoist

Du nimmst dir was du willst, du glaubt nur an dich
Du machst was dir gefällt, du in dieser Ego-Welt
Du machst dir keine Sorgen, du denkst niemals an andere
Du denkst nur an Geld, du in dieser Ego-Welt
Du die Ellenbogen weit raus, du kennst keine Gnade
Du bist einer der zählt, du in dieser Ego-Welt
Was immer du auch willst, du bekommst es schon
Was du auch nur verlangst, du kriegst den Hals nicht voll
Nimmst es den anderen weg, du schwimmst in Geld
Du bist ein Egoist, ein Spiegelbild dieser Welt
Sind andere auch in Not, dann schaust du weg
Ob Menschen Hilfe brauchen, kümmert dich einen Dreck
Erreichst du nicht dein Ziel, gehst du über Leichen
Du bist ein Egoist, ein jeder wird dir weichen



Europa

Ein großer Traum steht im Raum, für mehr Frieden, für mehr Leben,
Nun säht die Saat für einen Staat, wir sind ein Volk, danach laßt uns streben,
Macht nicht die Fehler vergangener Zeit, denkt jetzt global, es ist soweit,
Multikulturell gegen Krieg und Haß, ein großer Schritt gegen Fremdenhaß.
Europa- das ist unser Land Europa- sagt mir der Verstand
Ein Heimatland gegen Ignoranz, vereint Euch alle für mehr Toleranz,
Nationales Denken ist nun vorbei, woher man stammt ist einerlei.
Europa - das ist unser Land, Europa - sagt mir der Verstand
Europa - für mehr Toleranz, Europa - für mehr Akzeptanz



Herzblut

Einsam ruf´ ich ihren Namen, endlos stürzte ich hinab
Ihre Kraft raubt mir den Atem, in der Nacht die mich umgab
Schnürte mir die Kehle zu, streckt die Hand in meine Welt
Ließ mich niemals mehr in Ruh, nimmt sich das was ihr gefällt
Werde ich sie je verstehen, wenn sie lacht und wenn sie spricht
Wieviel Zeit wird noch vergehen und mein Blick steift ihr Gesicht
Wo du bist da werd´ ich sein, keiner braucht dich so wie ich
Niemals laß´ ich dich allein, wenn du willst sterb´ ich für dich



Horrorskop

Sei auf der Hut ! Ernähre dich gut !
Deine Gedanken gehen zu weit, dir bleibt nur wenig Zeit
Auch anderen geht es schlecht, du hast halt viel Pech
Hast vorschnell reagiert, sei nicht frustriert !
Astrologie - kann viel bewegen in Deinem Leben
Astrologie - die Macht der Sterne haben wir gerne
Spar deine Kraft, die Arbeit ist geschafft
Behalte deine Nerven, Situation wird sich verschärfen
Benutze deinen Verstand, es liegt in deiner Hand
Alles verändert sich, beschwere dich nicht !
Astrologie - kann viel bewegen in deinem Leben
Astrologie - die Macht der Sterne haben wir gerne
Es lebe die Astrologie, egal wer wir auch sind
Es lebe die Astrologie, unser Schicksal ist bestimmt
Es lebe die Astrologie, begleitet dich bis in den Tod
Es lebe die Astrologie, dein tägliches Horrorskop



Schöne neue Welt

Du! Sei stark! Du! Bleib jung! Sei stark! Bleib jung! So stark! So jung! Du! Bleib stark!
Gib mir neue Kraft! Gib mir neuen Mut! Die Kraft zu überleben! Den Mut zu widerstehen!
Leben! Leben!
Gib mir neue Kraft um zu überleben! Gib mir neuen Mut um zu widerstehen!
Du! Sei stark! Du! Bleib jung! Sei stark! Bleib jung! So stark! So jung! Du! Bleib stark!
Schöne neue Welt, geschaffen aus Ruinen,
Bewege deinen Körper, im Rhythmus der Maschinen
Zum Herzschlag dieser Zeit, gesteuert durch Platinen,
Bewege deinen Körper, im Rhythmus der Maschinen.



Der Ball der Irren

Der Mond tritt aus der Wolkenwand
Und hängt an Gitterstäben
Wie Spinnen, die an Mauern kleben
Den Zaun entlang fährt ihre Hand
Im Saal sieht man Tänzer schweben
Wahnsinn, der vor Verlangen schreit
Verhallt das Brüllen pflanzt sich weit
Mauern, die vom Lärme beben
Den Arzt ergriff der Wahnsinn mit Gewalt
Er liegt im Blut, sein Schädel ist gebrochen
Den Mäusen gleich, die in die Erde krochen
Enthuschen sie, da fern die Peitsche knallt
Die Welt steht still und stirbt daran
Folgt dem Gefühl zum Untergang



IX Jahre

Fünfzehn Jahre reichten aus, um alles zu zerstören,
rückwärts läuft die Zeit, doch das scheint nicht zu stören.
Fünfzehn Jahre sind genug, fünfzehn Jahre nur Betrug,
Fünfzehn Jahre ging´s bergab, Fünfzehn Jahre nun tretet ab !
Keiner sagt was er denkt, oder denkt niemand mehr ?
Alles schön angepaßt, keiner stellt sich quer.
Der Wind hat sich gedreht, er bläst mir ins Gesicht
Ich bin allein, mein letzter Traum zerbricht.
Im Wirtschaftsstandort Deutschland sind Träume einerlei,
Dies Land war mein Zuhaus, doch das ist längst vorbei.
Fünfzehn Jahre sind genug, fünfzehn Jahre nur Betrug,
Fünfzehn Jahre ging´s bergab, Fünfzehn Jahre nun tretet ab !
Fünfzehn Jahre Politik, fünfzehn Jahre ein Rückschritt,
Fünfzehn Jahre ging´s bergab, Fünfzehn Jahre nun tretet ab !
Fünfzehn Jahre !



Schindluder

Sie zieht dich herab und läßt dich nicht fort
Du kannst sie nicht sehen, doch du spürst sie ist dort.
In ihrer Welt herrscht sie allein, niemand von uns kann bei dir sein,
Sie treibt ihr Spiel mit dir und mir, mit dir und mir treibt sie Schindluder.
Du stellst keine Fragen, weißt nicht was geschieht,
Dein Atem geht schnell, bis dein Herz explodiert.
In ihrer Welt herrscht sie allein, niemand von uns kann bei dir sein,
Sie treibt ihr Spiel mit dir und mir, mit dir und mir treibt sie Schindluder



Der letzte Tag

Mehr als zehn Jahre warte ich schon
auf die Erlösung, auf meinen Tod,
ihr möget sagen, das kommt davon,
drum werde ich auch nicht verschont.
Unendlich grausam waren meine Taten,
dafür läßt man mich nun lange warten,
den todbringenden Stuhl habe ich gesehen,
macht das die Taten denn ungeschehen ?
Ein jeder Morgen kann mein letzter sein,
doch mehrmals war es nur zum Schein
der letzte Tag zu oft verschoben,
wird denn dadurch Euer Schmerz behoben ?
Wenn ihr mich tötet, wie ich es tat
wie unterscheidet sich dann Eure Tat ?
mit gleichem Unrecht tut ihr nun das,
was ich schon tat, aus blanken Haß.
Wird die Spritze mir den Tod nun bringen,
und ich mit ihm auf dem Stuhle ringen,
das Gas mir nun den Atem nehmen,
oder werde ich am Strick das Ende sehen ?
Willst du der Henker sein, der mich richtet
und der sich dabei selbst vernichtet,
wenn Du das Urteil fällst
dich auf die gleiche Stufe stellst
Seid ihr nicht wie ich ?
unmenschlich und grausam
aus dem gleichen Holz geschnitzt,
der Hass in Euren Augen blitzt.
Auge um Auge, Zahn um Zahn
so stand es einst geschrieben,
nun haltet Euch daran,
in der Hölle sehen wir uns dann.



Das Geheimnis

Sag nicht, daß Du mich liebst
Ich weiß das Schönste auf Erden,
Der Frühling, deine Liebe,
wird nie erschaffen werden.
Sag nicht, daß Du mich liebst
und küsse nur und schweige
und lächle, wenn ich Dir morgen,
die welken Rosen zeige.
Sag nicht, daß Du mich liebst
bewahr den Zauber der Stunden
die uns noch verbleiben
denn morgen bin ich verschwunden
Die Zeit - steht still bevor der letzte Tag beginnt
Dein Mund - bleibt stumm
mein letztes Wort verklingt
Mit jedem Blick wird es bewahrt
Mit keinem Wort wird das Geheimnis offenbart
Sag nicht, daß Du mich liebst
sei still und schön und rein
Ich schau dich an und Wehmut
schleicht mir ins Herz hinein
Sag nicht, daß du mich liebst
und küsse nur und schweige
und lächle, wenn ich Dir morgen
die welken Rosen zeige
Die Zeit - steht still bevor der letzte Tag beginnt
Dein Mund - bleibt stumm
mein letztes Wort verklingt
Mit jedem Blick wird es bewahrt
Mit keinem Wort wird das Geheimnis offenbart



Erinnerung verblaßt

Es scheint als wär das Ziel erreicht
schon lange warte ich darauf
brutal trifft mich die Wirklichkeit
in meinem Traum und weckt mich auf
auf meinem Weg ging ich voran
zum ersten Mal schau ich mich um
wo fing mein Leben wirklich an ?
ich kann´s nicht sehen und weiß warum.
Wirst du noch wissen wer ich war
wirst du dich fragen was geschah
wirst du mir folgen in die Nacht
hast du darüber nachgedacht ?
Die Tage flogen schnell vorbei
Dekaden schleppten sich dahin
Erinnerung verblaßt dabei
was wichtig schien macht keinen Sinn
Ein neuer Tag folgt dieser Nacht
den Lauf der Zeit änderst du nicht
ein neuer Morgen ist erwacht
der erste Morgen ohne mich.
Wirst du noch wissen wer ich war
wirst du dich fragen was geschah
wirst du mir folgen in die Nacht
hast du darüber nachgedacht ?



Sechzehn Jahre

Sechzehn Jahre reichten, um alles zu zerstören,
rückwärts läuft die Zeit, doch das scheint nicht zu stören.
Sechzehn Jahre waren genug, Sechzehn Jahre nur Betrug,
Sechzehn Jahre wir sind am Ende, Sechzehn Jahre kommt nun die Wende ?
Keiner sagt was er denkt, oder denkt niemand mehr ?
Alles schön angepaßt, keiner stellt sich quer.
Der Wind hat sich gedreht, er bläst mir ins Gesicht
Ich bin allein, mein letzter Traum zerbricht.
Im Wirtschaftsstandort Deutschland sind Träume einerlei,
Dies Land war mein Zuhaus, doch das ist längst vorbei.



Die Armee der Verdammten

Die Armee der Verdammten, hat sich in Marsch gesetzt
Die Armee der Verdammten, hier und jetzt.
Der Marsch kann beginnen aus der Dunkelheit
die Armee der Verdammten steht bereit
der Sonne entgegen, kein Weg führt zurück
sie maschieren zusammen Stück und Stück
aus dem Schatten der Macht zum Lichte empor
niemals wird es so werden wie zuvor
eure Welt wird erbeben wenn der Sturm beginnt
wer bereit ist zu kämpfen der gewinnt
Flammen werden fressen das gesamte Land
wer sich nicht auflehnt wird verbrannt
Der Sturm ist gewaltig, denn niemand entflieht
wenn du auch dabei bist wird gesiegt
Schwarzer Rauch steigt empor am weitem Horizont
lauf immer weiter nicht davon
Zeig keine Angst in dieser einen Nacht
bevor du es verstehst ist´s vollbracht




Ein Augenblick

Nun bist du schon gegangen Kind
und hast vom Leben nichts erfahren
die Alten noch gefangen sind
indes in ihren welken Jahren
Ein Atemzug, ein Augenspiel
Du wolltest nicht mehr sehen
War dir genug, erst Recht zu viel
Du wolltest lieber gehen.
Alle Spiele, alle Mienen
in diesem einen Blick
alles ist dir schon erschienen
erschrocken zogst du dich zurück.
Ein einziger Blick der reichte Dir
in dieser einen Nacht
Du wolltest nur noch weg von her
bist nicht mehr aufgewacht.
Ein Augenblick, auf dieser Welt
Ein Augenblick, ob´s dir gefällt
Ein Augenblick, wird alles sein
Ein Augenblick, schlaf wieder ein.



Frontal

Unerfahren aus den neuen Ländern
er träumt davon sein Leben verändern
durch schwarze Nacht, im Tempowahn
bei Erfurt auf der Autobahn
Benzin mischt sich mit seinem Blut
Er zahlt den Preis für Übermut
Ein letztes Mal blickt er zurück
Der Aufprall bricht ihm sein Genick
Frontal - aus dem Leben gerissen
Frontal - hinein in den Tod
Frontal - zum Sterben zu jung
Frontal - zum Leben zu dumm
Tausende Tote in jedem Jahr
Sie verkennen die Gefahr
nur um einmal Gas zu geben
verschwenden sie ihr junges Leben



Sehnsucht

Nun bist Du fort ,kommst nicht mehr Heim
Du willst nicht länger bei mir sein
Du bist gegangen, hast nicht gefragt
Geh nicht fort ! Hab ich gesagt
Deine Liebe, deine Nähe,
Was ist mir nur geblieben ?
Meine Sehsucht, meine Qualen
Werde ich wohl nie besiegen.
Wer klebt denn mein zersprungenes Herz,
das nicht mehr lange schlägt ?
Wer nimmt mir diesen tiefen Schmerz,
daß Du nun nicht mehr lebst ?
Du hast mir so viel gegeben,
Ohne dich, will ich nicht leben.
Sehnsucht !



Teufelsküche

Ein falsches Wort in dieser Zeit
der Scheiterhaufen liegt schon bereit
ich steh darauf, weiß nicht warum
ein Flammenmeer um mich herum
Der wahre Gott vertrieben ist
heute regiert der Antichrist
der Teufel trägt einen Talar
und opfert mich auf dem Altar
mit seinem Schwert, er missioniert
wer widerspricht wird liquidiert
Sprecht ein letztes Gebet,
jetzt ist alles zu spät
Hebt den Blick zum Firmament,
dann seht ihr, daß der Himmel brennt
Wo beleibt der Erlöser ? Wo ist Euer Gott ?
Die Qual wird immer größer !
Wer hilft uns aus der Not ?




Utopia

Für dich, für mich, für uns ist alles zu spät
Weil dich, weil mich, weil uns hier niemand versteht
jetzt ist die Zeit gekommen, um zu entfliehen
10.000 Kehlen haben zu gleich geschrien
Gehaßt, gejagt, gequält für ewige Zeit
verflucht, verdrängt, verbannt jetzt sind wir bereit
In ihrem Reich der Schatten, sieht man uns nicht
wenn wir auf Morgen warten, stehen sie im Licht
Du warst, du bist, du bleibst was immer du willst
Paß auf, wach auf, steh auf und sag was du denkst
Ein Traum hält uns am Leben, bestimmt das Sein
wirst du nicht mit uns kommen, bleibst du allein
Die Kraft schweißt uns zusammen, die Zukunft fängt jetzt an
Utopia wir kommen, wir glauben fest daran.




[Dieser Beitrag wurde am 05.05.2004 - 12:57 von Blutengel aktualisiert]





Signatur
Im Menschsein fühl ich mich verloren,wünscht` ich wäre nie geboren – in diese graus`ge Welt hinein, mit blutig’ Hand und Heil`genschein. Ach welch` Leid hätt’ ich gespart,hätt mein Geist sich nie gepaart,mit dem schwächsten Fleisch auf Erden;wollt` doch lieber Vogel werden! Fliegen, grenzenlos und frei,egal wohin – ist einerlei


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