DerMeister unregistriert
| Erstellt am 07.06.2005 - 20:07 |  |
Reise Reise
Auf den Wellen wird gefochten, wo Fisch und Fleisch zur See geflochten, der eine sticht die Lanz' im Meer, der andr'e wirft sie in das Meer Ahoi
Reise, Reise, Seemann, reise, jeder tut's auf seine Weise, der eine stößt den Speer zum Mann, der andere zum Fische dann
Reise, Reise, Seemann, Reise, und die Wellen weinen leise, in ihrem Blute steckt ein Speer, blutet leise in das Meer
Die Lanze muss im Fleisch ertrinken, Fisch und Mann zur Tiefe sinken, wo die schwarze Seele wohnt, ist kein Licht am Horizont
Ahoi
Reise, Reise, Seemann, reise, jeder tut's auf seine Weise, der eine stößt den Speer zum Mann, der andere zum Fische dann
Reise, Reise, Seemann, reise, und die Wellen weinen leise, in ihrem Blute steckt ein Speer, blutet leise in das Meer
Reise, Reise
Reise, Reise, Seemann, reise, und die Wellen weinen leise, in ihrem Herzen steckt ein Speer, bluten sich am Ufer leer, bluten sich am Ufer leer
Mein Teil
Heute treff ich einen Herrn Der hat mich zum Fressen gern Weiche Teile und auch harte Stehen auf der Speisekarte
Denn du bist was du isst Und ihr wisst was es ist Es ist mein Teil
Die stumpfe Klinge gut und recht Ich blute stark und mir ist schlecht Muss ich auch mit der Ohnmacht kämpfen Ich esse weiter unter Krämpfen
Ist doch so gut gewürzt Und so schon flambiert Und so liebevoll auf Porzellan serviert Dazu ein guter Wein Und zarter Kerzenschein Ja da lass ich mir Zeit Etwas Kultur muss sein
Denn du bist was du isst Und ihr wisst was es ist Es ist mein Teil
Ein Schrei wird zum Himmel fahren Schneidet sich durch Engels Scharen Vom Wolkendach fällt Feder Fleisch Auf meine Kindheit mit Gekreisch
Dalai Lama
Ein Flugzeug liegt im Abendwind, an Bord ist auch ein Mann mit Kind, sie sitzen sicher, sitzen warm, und gehen so im Schlaf in's garn
In drei Stunden sind sie da, zum Wiegenfeste der Mama, die Sicht ist gut, der Himmel klar
Weiter weiter in's Verderben, wir müssen Leben bis wir sterben, der Mensch gehört nicht in die Luft, so der Herr im Himmel ruft, seine Söhne auf dem Wind, bringt mir dieses Menschenkind
Das Kind hat noch die Zeit verloren, da springt ein Wiederhall zu Ohren, ein dumpfes Grollen treibt die Nacht, und der Wolkentreiber lacht, schüttelt wach die Menschenfracht
Weiter weiter in's Verderben, wir müssen Leben bis wir sterben, und das Kind zum Vater spricht, hörst du denn den Donner nicht, das ist der König aller Winde, er will mich zu seinem Kinde
Aus den Wolken tropft ein Chor, verkriecht sich in das kleine Ohr, aus den Wolken tropft ein Chor, verkriecht sich in das kleine Ohr
Komm her, bleib hier, wir sind gut zu dir
Komm her, bleib hier, wir sind Brüder dir
Der Sturm umarmt die Flugmaschine, der Druck fällt schnell in der Kabine, ein dumpfes Grollen treibt die Nacht, in Panik schreit die Menschenfracht
Weiter weiter ins Verderben, wir müssen Leben bis wir Sterben, und zum Herrgott fleht das Kind, Himmel nimm zurück den Wind, bring uns unversehrt zur Erde
Aus den Wolken tropft ein Chor, verkriecht sich in das kleine Ohr, aus den Wolken tropft ein Chor, verkriecht sich in das kleine Ohr
Komm her, bleib hier, wir sind gut zu dir
Komm her, bleib hier, wir sind Brüder dir
Der Vater hält das Kind jetzt fest, hat es fest an sich gepresst, wehrt sich jetzt in Atemnot
Doch die Angst kennt kein Erbarmen, so der Vater mit den Armen, drückt die Seele aus dem Kind, diese setzt sich auf den Wind, und singt:
(2x) Komm her, bleib hier, wir sind gut zu dir Komm her, bleib hier, wir sind Brüder dir
Keine Lust
ich hab' keine Lust, ich hab' keine Lust, ich hab' keine Lust, ich hab' keine Lust
Ich habe keine Lust mich nicht zu hassen, hab' keine Lust mich anzufassen, ich hätte Lust zu onanieren, hab' keine Lust es zu probieren, ich hätte Lust mich auszuziehen, hab' keine Lust mich nackt zu sehen
Ich hätte Lust mit großen Tieren, hab' keine Lust es zu riskieren, hab' keine Lust vom Schnee zu gehen, hab' keine Lust zu erfrieren
Ich hab' keine Lust, ich hab' keine Lust, ich hab' keine Lust, nein ich hab' keine Lust
Ich habe keine Lust etwas zu kauen, denn ich hab' keine Lust es zu verdauen, hab keine Lust mich zu wiegen, hab keine Lust im Fett zu liegen
Ich hätte Lust mit großen Tieren, hab' keine Lust es zu riskieren, hab' keine Lust vom Schnee zu gehen, hab' keine Lust zu erfrieren
Ich bleibe einfach liegen, und wieder zähle ich die Fliegen, lustlos fasse ich mich an, und merke dann, ich bin schon lange kalt, so kalt, mir ist kalt, so kalt, mir ist kalt
Mir ist kalt, so kalt, mir ist kalt, so kalt, mir ist kalt, so kalt, mir ist kalt!
Ich hab' keine Lust!
Los
Wir waren namenlos, und ohne Lieder, recht wortlos, waren wir nie wieder
Etwas sanglos, sind wir immer noch, dafür nicht klanglos, man hört uns doch
Nach einem Windstoß, ging ein Sturm los, einfach beispiellos, es wurde Zeit
Los
Sie waren sprachlos, so sehr schockiert, und sehr ratlos, was war passiert
Etwas fassungslos, und garantiert, verständnislos, das wird Zensiert
Sie sagten grundlos, schade um die Noten, so schamlos, das gehört verboten
Es ist geistlos, was sie da probieren, so geschmacklos, wie sie musizieren
Es ist hoffnungslos, sinnlos, hilflos, sie sind Gott
Los
Wir waren namenlos, wir haben einen Namen, waren wortlos, die worte kamen
Etwas sanglos, sind wir immer noch, dafür nicht klanglos, das hört man doch
Wir sind nicht fehlerlos, nur etwas haltlos, ihr werdet lautlos, uns nie los
Wir waren namenlos, und ohne Lieder, recht wortlos, waren wir nie wieder
Etwas sanglos, sind wir immer noch, dafür nicht klanglos, man hört uns doch
Nach einem Windstoß, ging ein Sturm los, einfach beispiellos, wurde Zeit los
Wir waren los, wir waren los
Amerika
We´re all living in Amerika Amerika ist wunderbar We´re all living in Amerika Amerika, Amerika
Wenn getanzt wird will ich führen Auch wenn ihr euch alleine dreht Lasst euch ein wenig kontrollieren Ich zeige euch wie´s richtig geht
Wir bilden einen lieben Reigen Die Freiheit spielt auf allen Geigen Musik kommt aus dem weißen Haus Und Vor Paris steht Micky Maus
We´re all living in Amerika Amerika ist wunderbar We´re all living in Amerika Amerika, Amerika
Ich kenne Schritte die sehr nützen Und werde euch vor Fehltritt schützen Und wer nicht tanzen will am Schluss Weiß noch nicht, dass er tanzen muss
Wir bilden einen lieben Reigen Ich werde euch die Richtung zeigen Nach Afrika kommt Santa Claus Und vor Paris steht Micky Maus
We´re all living in Amerika Amerika ist wunderbar We´re all living in Amerika Amerika, Amerika
We´re all living in Amerika Coca-cola Woderbra We´re all living in Amerika Amerika, Amerika
This is not a love song This is not a love Song I don´t sing my mother tongue No, this is not a love song
We´re all living in Amerika Amerika ist wunderbar We´re all living in Amerika Amerika, Amerika
We´re all living in Amerika Coca-cola sometimes war We´re all living in Amerika Amerika, Amerika
Moskau
(Eto pesnia o samom prekrasnom gorade v mire - MOSKWA)
Diese Stadt ist eine Dirne, hat rote Flecken auf der Stirn' Ihre Zähne sind aus Gold, sie ist fett und doch so hold Ihr Mund füllt ihr zu Tale, wenn ich sie dafür bezahle Sie zieht sich aus, doch nur für Geld Die Stadt die mich in Atem hält..
Chorus: MOSKAU (ras,dwa,tri) MOSKAU (pasmatri: Pioneri tam i tut, Pesni Lenenu pojut)
Sie ist alt und trotzdem schön, ich kann ihr nicht wiedersteh'n (nemogu stojat' Pudert sich die alte Haut, hat sich die Brüste neu gebaut (...) Sie macht mich geil, ich leide Qualen Sie tanzt für mich, ich muss bezahlen (ja dolschen platit' Sie schläft mit mir, doch nur für Geld Ist doch die schönste Stadt der Welt.. (pojehali!)
Chorus [2x]
(ras,dwa,tri)
Ich sehe was, was du nicht siehst [3x] (Kogda ti notschju krepko spisch) (Kogda ti predo mnoi leschisch) (Kogda so mnoju gavarisch) Ich sehe was, das siehst du nie! (ras,dwa,tri)
Chorus [3x] Morgenstern
Sie ist hässlich dass es graut Wenn sie in den Himmel schaut Dann fürchtet sich das Licht Scheint ihr von unten ins Gesicht So muss sie sich am Tag verstecken Will das Licht doch nicht erschrecken Lebt im Schatten bis der Schein vergeht Sieht einen Stern im Zweilicht prangen und fleht Mal mir Schönheit auf die Wangen
Morgenstern auch scheine Auf das Antlitz mein Wirf ein warmes Licht Auf mein Ungesicht Sag mir ich bin nicht alleine Hässlich, du bist hässlich
Ich bin allein zur Nacht gegangen Die späten Vögel nicht mehr sangen Sah Sonnenkinder im Gewimmel und so Rief ich in den gestirnten Himmel
Morgenstern ach scheine Auf die Liebste meine Wirf ein warmes Licht auf ihr Ungesicht Sag ihr sie ist nicht alleine
Morgenstern ach scheine Auf die Seele meine Wirf ein warmes Licht Auf ein Herz das bricht Sag ihr dass ich weine Denn du, du bist hässlich Du bist einfach hässlich Der Mensch ist doch ein Augentier Schöne Dinge wünsch ich mir Doch du, du bist nicht schön nein
Morgenstern ach scheine Auf die Liebste meine Wirf ein warmes Licht Auf ihr Ungesicht Sag ihr sie ist nicht alleine
Und der Stern will scheinen Auf die liebste meine Wärmt die Brust mir bebt Wo das Leben schlägt Mit dem Herzen sehen Sie ist wunderschön
Stein um Stein
Ich habe Pläne große Pläne Ich bau dir ein Haus Jeder Stein ist eine Träne Und du ziehst nie wieder aus Ja ich baue ein Häuschen dir Hat kein Fenster keine Tür Innen wird es dunkel sein Dringt überhaupt kein Licht herein
Ja ich schaffe dir ein Heim Und du sollst Teil des ganzen sein
Stein um Stein mauer ich dich ein Stein um Stein Ich werde immer bei dir sein
Ohne Kleider ohne Schuh Siehst du mir bei der Arbeit zu Mit den Füßen im Zement Verschönerst du das Fundament Draußen wird ein Garten sein Und niemand hört dich schreien
Stein um Stein mauer ich dich ein Stein um Stein Ich werde immer bei dir sein
Welch ein Klopfen welch ein Hämmern Draußen fängt es an zu dämmern Alle Nägel stehen stramm Wenn ich sie in dein Leibholz Ramm-
Stein um Stein mauer ich dich ein Stein um Stein Und keiner hört dich schreien
Ohne dich
Ich werde in die Tannen gehen Dahin wo ich sie zuletzt gesehen Doch der Abend wirft ein Tuch aufs Land Und auf die Wege hinterm Waldesrand Und der Wald er steht so schwarz und leer Weh mir, oh weh Und die Vögel singen nicht mehr
Ohne dich kann ich nicht sein Ohne dich Mit dir bin ich auch allein Ohne dich Ohne dich zähl ich die Stunden ohne dich Mit dir stehen die Sekunden Lohnen nicht
Auf den Ästen in den Gräben Ist es nun still und ohne Leben Und das Atmen fällt mir ach so schwer Weh mir, oh weh Und die Vögel singen nicht mehr
Ohne dich kann ich nicht sein Ohne dich Mit dir bin ich auch allein Ohne dich Ohne dich zähl ich die Stunden ohne dich Mit dir stehen die Sekunden Lohnen nicht ohne dich
Und das Atmen fällt mir ach so schwer Weh mir, oh weh Und die Vögel singen nicht mehr
Ohne dich kann ich nicht sein Ohne dich Mit dir bin ich auch allein Ohne dich Ohne dich zähl ich die Stunden ohne dich Mit dir stehen die Sekunden Lohnen nicht ohne dich
Amour
Die Liebe ist ein wildes Tier Sie atmet dich sie sucht nach dir Nistet auf gebrochenen Herzen Geht auf Jagt bei Kuss und Kerzen Saugt sich fest an deinen Lippen Gräbt sich Gänge durch die Rippen Lässt sich fallen, weich wie Schnee Erst wird es heiß dann kalt am Ende tut es weh
Amour, Amour Alle wollen nur Dich zähmen Amour, Amour am Ende Gefangen zwischen deinen Zähnen Die Liebe ist ein Wildes Tier Sie beist und kratzt und tritt nach mir Hält mich mit tausend Armen fest Zerrt mich in ihr Liebesnest Frisst mich auf mit Haut und Haar Und würgt mich wieder aus nach Tag und Jahr Lässt sich fallen weich wie Schnee Erst wird es heiß, dann kalt, am Ende tut es weh
Amour, Amour Alle wollen nur Dich zähmen Amour, Amour am Ende Gefangen zwischen deinen Zähnen
Die Liebe ist ein wildes Tier In die falle gehst du ihr In die Augen Starrt sie dir Gefangen wenn ihr Blick dich trifft
Bitte, bitte gib mir Gift
[Dieser Beitrag wurde am 08.06.2005 - 16:47 von DerMeister aktualisiert]
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