Kulinarische Genüsse

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...   Erstellt am 06.06.2006 - 16:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was kommt auf den Grill?



Die Temperaturen steigen, die Abende werden länger - Zeit, den Grill anzuheizen.

Grillen ist eine der ältesten Garmethoden und heutzutage wohl auch deshalb so beliebt, weil es schnell geht. Steaks zum Beispiel brauchen pro Seite nur vier bis sechs Minuten, dünnere Fleischstücke nur drei Minuten pro Seite. Ideal also, wenn Freunde oder Familie kommen und man nicht stundenlang in der Küche stehen will.
Für die meisten Menschen gehören Klassiker wie Würstchen, Koteletts oder Steaks zum Grillvergnügen dazu. Zur Abwechslung können Sie aber auch Gemüse oder Käse auf den Grill legen. Festere Käsesorten wie Allgäuer Emmentaler, Bergkäse oder Gouda lassen sich gut aufspießen und zu Fleisch- oder Gemüsestückchen ergänzen. Mozzarellawürfel mit Kräutern kann man in ausgehöhlte Zwiebeln füllen. Danach in Alufolie wickeln und weich grillen. Auch gegrillte Paprikaschoten schmecken gut mit einer Käsefüllung. Ebenfalls lässt sich Feta Käse unkompliziert in Alufolie grillen - am besten vorher mit einer Marinade aus Rapsöl, Kräutern und Knoblauch einpinseln.
Nicht zu vergessen - Fisch gehört unbedingt für einen Grillfan dazu. Egal, ob Fische im Ganzen oder Fischfilet - vom Grill immer ein Genuss.



Baguette lässt sich aufpeppen, indem man es quer einschneidet und die Rillen mit einem Gemisch aus Mozzarella, Frischkäse und frischem Dill füllt. Ebenfalls in Alufolie wickeln, grillen, fertig .
Ein Klassiker ist die Grillkartoffel. Dafür wählt man eine festkochende Sorte wie zum Beispiel Cilena, denn mehligkochende Kartoffeln zerfallen zu schnell auf dem Grill. Am besten die Kartoffel vorher zehn Minuten kochen, dann in Alufolie einwickeln und eine Viertelstunde in die Glut geben.
Wer noch Appetit auf einen Nachtisch hat, oder wer auch mal etwas Ungewöhnlicheres servieren möchte, sollte Äpfel oder Birnen auf Holzstäbchen spießen. Die Fruchtstücke vorher in Weinbrand und Curry marinieren und nach dem Grillen mit Honig bestreichen. Auch Bananen eignen sich sehr gut.

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...   Erstellt am 06.06.2006 - 16:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wichtige Grill - Regeln



Den Grill grundsätzlich 1 Stunde vor dem Grillen anzünden. So lange brauchen Kohle bzw. Briketts zum Durchglühen.

Zum Anzünden der Grillkohle Brennspiritus oder Spezial-Grillanzünder in flüssiger Form, als Paste oder Riegel benutzen. Dabei genau die Herstellerhinweise beachten. Nie Petroleum oder Benzin über die Kohle schütten. Das ist nicht nur gefährlich, es verdirbt auch den Geschmack.

Eingeöltes Fleisch gut mit Küchenkrepp abtupfen, bevor Sie es auf den Grill legen. Sonst tropft Öl in die Glut, es bilden sich Flammen und schädliche Nitrosamine.

Das Fleisch erst auf den Rost legen, wenn er richtig heiß ist. Es klebt sonst an den Stäben fest.

Koteletts, Steaks und Schnitzel grundsätzlich erst mal von jeder Seite 1 Minute grillen. Dadurch schließen sich die Poren, das Fleisch bleibt schön saftig.

Nur so viel Fleisch auf den Grilllegen, wie auch gegessen wird. Zu lange Gegrilltes wird schnell trocken, hart und ungenießbar.

Das Fleisch erst nach dem Grillen salzen. Dann bleibt es saftiger.

Flache Fleischstücke vom Grill sind gar, sobald Saftperlen auf der Oberfläche zu sehen sind.

Das Fleisch vor dem Essen noch 3- 5 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft setzen kann. Auch dadurch bleibts saftiger.

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...   Erstellt am 06.06.2006 - 16:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Grill - Zeiten



Damit das Fleisch außen knusprig und innen saftig ist, hier einige Grillzeiten als Richtlinie, wobei die Zeit insgesamt zu sehen ist und nicht pro Seite:



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...   Erstellt am 24.06.2007 - 09:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Grillen 1

Ruft es durch ganz Deutschland. Was in den 60er Jahren noch als modischer Firlefanz galt, den sich nur wenige regelmäßig leisten konnten, ist heute in fast jeder Familie zur festen Einrichtung geworden. Es wird gegrillt und zwar mit System. In den Abteilungen der Haushaltsgeschäfte und Gartencenter finden sich Grillmodelle für´s Freie, als Camping Ausrüstung, Sparausgaben für den Balkon oder der richtig große „Schwenker“, an dem sich Familie zusammen mit dem Freundeskreis versammelt.

Offenbar weckt bei uns das Anfachen des Feuers die Erinnerung an uralte Riten und Instinkte: die Feuerbändigung und das Spanferkel am Spieß. Eigentlich grillen wir seit wir Feuer entfachen können und das ist nun schon etwa 400 000 Jahre her. Die Menschen versammelten sich rund um die Glut, um zu erzählen, singen, tanzen und natürlich um zu schlemmen. So war es damals, so ist es heute. Steigt der Rauch von Grillfeuer auf, stellen wir die Nase in den Wind. Ein Duft liegt in der Luft und das Wasser läuft uns im Mund zusammen. Was uns da so hungrig macht, sind etwa 600 verschiedenen Aromen, die zusammengemixt unserem Gehirn vermelden, dass dieses Grillsteak oder dieses Würstchen ganz schnell auf unseren Teller will. Auf dem Grill gebraten werden Fisch, Fleisch und Gemüse, hin und wieder auch Obst. Grillen ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Allerdings sollte man ein paar Grundregeln beachten.

Wie funktioniert grillen?

Wollte man ein anderes Wort für Grillen finden, so hieße es „Kochen per Strahlungshitze“. Gestrahlt wird aus der glühenden Holzkohle, dem Elektro- oder Gasstrahlungsheizkörper und zwar direkt auf das Grillgut. Der Vorgang, der das Fleisch so knusprig macht entsteht durch die hohe Temperatur von rund 250 Grad. Eiweißstoffe werden denaturiert und Kohlenstoffe karamellisiert. Dadurch entsteht eine leckere braune Kruste, die im Inneren des Grillgutes die Aromastoffe intensiviert.

Gesund grillen

Vielen Grillfans wurde in den letzten Jahren der Grillspaß durch Negativschlagzeilen etwas verdorben. Man las, dass das Tropfen des Fettes auf die Glut gesundheitsschädliche Auswirkungen hat. Beim Tropfen von Fett auf die Kohlen entsteht Rauch, der tatsächlich krebserregende Verbindungen enthält. Diese sammeln sich ausgerechnet in der leckeren Kruste unseres Grillguts. Es finden sich Meldungen, dass Steaks die auf diese Weise gegrillt werden die Benzpyrenkonzentration von etwa 600 Zigaretten enthalten können. Das war vielen Grillfans nicht bewusst. Am sichersten vermeidet man die Schadstoffbelastung indem man das Grillgut in Alufolie wickelt und erst dann auf den Grillrost legt. Leider gibt es auch hier einen Nachteil, denn das Würstchen wird nun eher gedünstet als gegrillt, was für wahre Grillfreunde geschmacklich oft enttäuschend ist. Eine kleine Verbesserung entsteht, wenn das Grillgut nach dem Alufoliengang kurz auf den Grill gelegt wird, damit sich das typische Grillaroma doch noch bilden kann. Eine weitere Möglichkeit sind Grillpfannen, die partiell perforiert sind. Seit einiger Zeit gibt es Grillgeräte, die mit dem Q-Zeichen gekennzeichnet sind, einem TÜV-Gütezeichen, das nicht nur die Handlichkeit und Hitzeverteilung garantiert, sondern auch angibt, ob das Gerät gesundheitlich unbedenklich funktioniert, indem es zum Beispiel abtropfendes Fett und Wasser in einer Extrawanne auffängt.

Übrigens

Gegrilltes Fleisch kann durchschnittlich, je nach Fett- und Wasseranteil, beim Grillen 15 bis 30 Prozent an Gewicht verlieren. Bei Bratwurst sind es zwischen fünf und 20 Prozent. Weil man zum Grillen eigentlich kein Fett benötigt, gilt das Grillen als gesund.

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Was kommt auf den Grill?

Fleisch




Die besten Grillerfolge werden mit Fleisch erreicht, das zart, bindegewebsarm, gut gelagert und nicht zu dünn geschnitten ist. Dies kann Rindfleisch, Lammfleisch oder Schweinefleisch sein. Soll Geflügel gegrillt werden, dann am besten im Ganzen oder als Teilstück. Trockenes Geflügelfleisch wird aromatischer, wenn man es kurz vor dem Grillen mit Öl einstreicht. Geflügel kann schnell verderben, deswegen am besten erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Kalb und Wildfleisch eignet sich als Grillgut nicht besonders gut, denn beides Fleisch wird schnell trocken und verliert dadurch an Geschmack.

Würstchen

Wer Würstchen grillen möchte, sollte beim Metzger Grillwürstchen erstehen. Diese Würste werden extra zum Grillen hergestellt, indem sie als Inhalt eine ideale Mischung von Fleisch, Fettbestandteilen und Gewürzen enthalten. Nürnberger und Thüringer Bratwürste eignen sich ganz wunderbar für den Grill, hingegen sind gepökelte Würste wie Wiener, Bockwurst, Schinkenspeck zu meiden. Die darin enthaltenen Pökelsalze lassen ebenfalls krebserregende Stoffe entstehen, sogenannte Nitrosamine.

Salat zum Grill

Wir reichen ihn fast automatisch und tun uns damit etwas Gutes. Bei der Untersuchung der unterschiedlichen Grillgewohnheiten, wurde deutlich, dass immer Salat mit angeboten wird. In diesem steckt eine Menge Vitamin C, das die Nitrosaminbildung im Körper vermindert. Offenbar wählen wir uns ganz unbewusst die richtige Beilage, um das Grillen besser zu genießen.

Grillwürstchen mit Flossen



Empfehlenswert sind Fische mit festem Fleisch aus Meer- oder Süßwasser wie Forelle, Lachs, Seezunge, Thunfisch oder Sardinen. Am besten den Fisch mit Kräutern füllen und in eine gefettete Alufolie packen, damit der Fisch nicht austrocknet und am Rost klebt. Der Fisch ist gar, wenn man die Rückenflosse leicht herausziehen kann. Wenn man den Fisch direkt auf den Grill legen will, sollte man den Rost mit einer Speckschwarte einreiben, damit die Haut nicht anklebt.

Gemüse, Obst

Gegrilltes Gemüse ist besonders lecker, denn beim Grillen verdampft ein Teil des Wassers, so daß Früchte und Gemüse sehr intensiv schmecken. Der enthaltene Fruchtzucker wird durch die Hitze teilweise karamellisiert, deswegen kommt uns gegrilltes Gemüse süßer als gewöhnlich vor. Mariniertes Gemüse, am besten am Vorabend, trocknet es beim Grillen nicht aus. Überraschend gut schmecken Kartoffeln vom Grill. Dazu eigen sich besonders gut kleine Kartoffeln, die man gut aufspießen kann. Obst macht das Grillfest besonders bunt und vitaminreich. Das Obst sollte möglichst festfleischig sein. Zu empfehlen sind Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Bananen, Ananas oder Mango. Weil Obst und Gemüse weich ist, sollte es in speziellen Grillpfannen oder Grillaluschalen zubereitet werden.

Marinaden

Marinaden sind flüssige Würzmischungen, die Öl, etwas Säure (Essig, Zitronensaft, Wein, Joghurt), Kräuter und Gewürze enthalten. Das Öl schützt das Fleisch oder Gemüse vor dem Austrocknen und die Gewürze vor dem Verbrennen. Die Säure macht die Fasern mürbe und somit zart. Es sollte nur hochwertiges, hocherhitzbares Öl verwendet werden, wie z.B. Erdnußöl. Nie Fette benutzen, die sich zersetzen, wie Butter oder Margarine. Marinaden sollten möglichst kein Salz enthalten, das entzieht den Grilladen die Flüssigkeit. Marinaden vor dem Grillen gut abstreifen, damit das Öl nicht in die Glut tropft

Welches Fett beim Grillen

Grillen ist erst einmal deswegen so beliebt, weil es kein Fett braucht. Das Fleisch wird außen kross und innen saftig, ohne dass es in Fett gebraten werden muss. Immer mal wieder sind ein paar Tropfen Öl jedoch doch notwendig. Sei es um trockenes Geflügelfleisch für den Grill vorzubereiten, oder wenn Marinaden hergestellt werden. Wenn schon Öl, dann kein Fett benutzen, das sich bei hohen Temperaturen zersetzt, wie zum Beispiel Butter und Margarine. Das riecht dann nicht nur unangenehm, sondern ist auch noch gesundheitsschädlich. Auch Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Maiskeimöl sind nicht anzuraten. Diese Öle sind reich an wertvollen ungesättigten Fettsäuren, welche unter der Hitze jedoch oxidieren und gesättigten Verbindungen dadurch werden. Zuviel gesättigte Fettsäuren erhöhen den Anteil des Cholesterins im Blut.Am besten eignen sich Erdnuss- oder industriell hergestellte Mischöle für Grillnachmittage, da diese Öle auch sehr hohe Temperaturen vertragen.

Grillen braucht Geduld!

Es braucht Zeit, bis die Kohle richtig glüht. Viele Grillfans versuchen schlecht brennende Feuer mit Terpentin, Benzin, Spiritus oder anderen Alkoholika anzufeuern. Das kann zu Explosionen führen! Schlecht brennende Grillfeuer facht man am besten mit einem Fächer oder Blasebalg an.

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...   Erstellt am 24.06.2007 - 09:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Grillen 2

Was in anderen Ländern schon sehr lange Tradition ist, ist auch bei uns mehr und mehr die Attraktion des Wochenendes: familiäres Grillen oder Partys, die ein Grillfest sind! Hinter der Feuerstelle, der Familiengrillmeister oder Pyromane, in der Regel ein Mann!

Alte Steinzeiterinnerungen scheinen in den Momenten wieder wach zu werden, wenn Würstchen und Steak behänd über dem Feuer gewendet werden. Uralte Riten und Instinkte melden sich: die Feuerbändigung und das Spanferkel am Spieß! Eigentlich grillen wir, seit wir Feuer entfachen können, und das ist nun schon etwa 400 000 Jahre her. Die Menschen versammelten sich rund um das Feuer, sie erzählten, sangen, tanzten miteinander und es wurde geschlemmt. So war es damals, so ist es heute. Allerdings mit mehr System. In den Abteilungen der Haushaltsgeschäfte und Gartencenter finden sich Grillmodelle fürs Freie, als Camping-Ausrüstung, Sparausgaben für den Balkon oder der richtig große „Schwenker“, um dem sich Grillwütige versammeln.

Welch ein Duft!



Der Duft, der uns so hungrig macht, sind etwa 600 verschiedenen Aromen, die zusammengemixt unserem Gehirn vermelden, dass dieses Grillsteak oder dieses Würstchen ganz schnell auf unseren Teller will. Auf dem Grill gebraten werden Fisch, Fleisch und Gemüse, hin und wieder auch Obst. Grillen ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Damit es auch wirklich gesund bleibt, sollte man allerdings ein paar Grundregeln beachten.

Hintergrundinformationen

Grillen ist „Kochen per Strahlungshitze“. Gestrahlt wird aus der glühenden Holzkohle, dem Elektro- oder Gasstrahlungsheizkörper und zwar direkt auf das Grillgut. Der Vorgang, der das Fleisch so knusprig macht entsteht durch die hohe Temperatur von rund 250 Grad. Eiweißstoffe werden denaturiert und Kohlenstoffe karamellisiert. Dadurch entsteht eine leckere braune Kruste, die im Inneren des Grillgutes die Aromastoffe intensiviert.

Böses Fett

Vielen Grillfans wurde in den letzten Jahren der Grillspaß durch Negativschlagzeilen etwas verdorben. Immer wieder wurde man darauf hingewiesen, dass Fett, das auf die Glut tropft, gesundheitsschädliche Auswirkungen hat. Beim Tropfen von Fett auf die Kohlen entsteht in der Tat Rauch, der tatsächlich krebserregende Verbindungen enthält. Diese sammeln sich ausgerechnet in der leckeren Kruste unseres Grillguts. Es finden sich Meldungen, dass Steaks, die auf diese Weise gegrillt werden, die Benzpyrenkonzentration von etwa 600 Zigaretten enthalten können. Und genau so viele Zigaretten will kein Mensch rauchen! Am sichersten vermeidet man die Schadstoffbelastung, indem man das Grillgut in Alufolie wickelt und erst dann auf den Grillrost legt. Auch auf Schiefer- und Specksteinplatten lässt es sich gut grillen. Dann ist das Grillgut nicht eingepackt, was den Vorteil hat, dass die Würstchen nicht gedünstet schmecken, was für wahre Grillfreunde einer Enttäuschung gleich kommt. Eine kleine Verbesserung entsteht, wenn das Grillgut nach dem Alufoliengang kurz auf den Grill gelegt wird, damit sich das typische Grillaroma doch noch bilden kann.

Grillpfannen und Grillgeräte

Grillpfannen sind partiell perforiert. Das Fett fließt in eine Schale ab. Seit einiger Zeit gibt es Grillgeräte, die mit dem Q-Zeichen gekennzeichnet sind, einem TÜV-Gütezeichen, das nicht nur die Handlichkeit und Hitzeverteilung garantiert, sondern auch angibt, ob das Gerät gesundheitlich unbedenklich funktioniert, indem es zum Beispiel abtropfendes Fett und Wasser in einer Extrawanne auffängt.

Übrigens

Gegrilltes Fleisch kann durchschnittlich, je nach Fett- und Wasseranteil, beim Grillen 15 bis 30 Prozent an Gewicht verlieren. Bei Bratwurst sind es zwischen fünf und 20 Prozent. Weil man zum Grillen eigentlich kein Fett benötigt, gilt das Grillen als gesund.

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Grillfeste



Ein Fest im Garten zu veranstalten, kann sehr einfach gehalten oder sehr exklusiv sein. Das Ambiente Garten macht alles möglich und lässt viele Möglichkeiten zu. Sie können bequem auf Decken „lungern“ oder auf teuren Gartenmöbeln sitzen. Alles ist drin, wenn Sie das möchten. Wieder modern werden die Lampionfeste nach altem Brauch. In alten Baumkronen hängen bunte Lichter und Lampione und verleihen dem Fest eine ganz besonders romantische Stimmung. Unter freiem Himmel sitzt es sich unglaublich gemütlich selbst wenn es ein klein wenig regnet; was macht das schon, das erhöht den Spaßfaktor beim Grillen und damit auch die Laune.

Im Garten kombiniert sich harmonisch Plaudern und Speisen. Besonders Kinder (und deren Eltern) sind für Gartenfeste dankbar, denn während die einen dinieren, können die anderen ausgelassen springen. Die Kinder, nicht die Eltern! Und wer raucht, braucht endlich nicht mehr vor die Tür, denn dort ist er nun ja... und zwar mit der ganzen Gesellschaft.

Ob der Garten bestuhlt ist und mit welchen Möbeln, ob es eine Cocktailbar im Freien geben wird oder Musik und Tanz, gesellige Spiele oder ein kleines Feuerwerk, all das will vorher überlegt, entschieden und gut geplant sein.

Deswegen geben wir Ihnen ein par Tipps, was Sie wann bedenken, überlegen, einkaufen oder borgen sollten. Listen sind bei Festen dieser Art nämlich das A und O. Schnell verliert man sonst den Überblick und hat dann alle Zutaten für eine Bowle besorgt, aber möglicherweise nicht an den Bowlentopf gedacht.

Grundsätzliches

Für welchen Tag ist das Fest geplant? (Auf den Kalender schauen, damit nicht gerade Ferienzeiten sind)

Wie viele Gäste sollen kommen und hat jeder einen Platz? Einladungskärtchen, Email oder Anruf? Wie möchten Sie einladen?

Sind genügend Teller, Besteck, Gläser, Platten, Schüsseln vorhanden? Benötigen Sie Sonnenschirme oder ein Partyzelt?

Wird der Garten geschmückt, benötigen Sie zusätzliche Dekoration?

Wenn gegrillt werden soll, ist das Grillzubehör in Ordnung? Und reicht der Grill, damit möglichst viele Gäste bedient werden können?

Musik: welche Musik wird von wem auf was gespielt?

Sollte es heftig regnen, wie fällt das Fest dennoch nicht ins Wasser? (Partyzelt oder eigene Räume)

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Was Sie alles beachten sollten!

Zuständigkeiten


Man muss nicht alles alleine stemmen! Gerade bei Gartenfeiern ist es üblich, dass sich auch die Gäste an der Organisation beteiligen. Wenn Sie also mit Freunden feiern möchten, dann klären Sie schon vorher gewissen Zuständigkeiten ab. Wer bringt etwas mit (und was? Sie kennen das Phänomen der Nudelsalate!)

Wer wird Grillmeister?

Wer mixt die Cocktails?

Wer hilft beim Aufbau?

Wer beim Abbau?

Wann feiern wir weiter oder wieder?

Freunde entlasten und machen ein Fest doppelt vergnüglich, wenn sie unterstützen. Der Gastgeber kann sich so entspannen und muss nicht alles im Blick haben und die Gäste können eben mal Brot aufschneiden, wenn sie gerade mal „keinen Text auf Lager“ haben.

Nicht alles sofort und gleich!

Um Hektik zu vermeiden, lohnt es sich den Speiseplan so zusammenzustellen, dass ein paar Gerichte schon am Tag vorher zubereitet werden können. Viele Salate, wie Bohnensalat oder Kartoffelsalat „ziehen“ gerne ein paar Stunden vorher durch. Diese Zeit lässt sich gut nutzen.

Ebenfalls können Kuchen, Terrinen, Eintöpfe, Pasteten ohne weiteres schon einen Tag vor dem Gartenfest angefertigt werden. Kühle Kellerräume eignen sich hervorragend um diese Speisen zu lagern.

Gäste

Wer kommt alles? Soll das Fest „offen“ sein, oder werden Sie Einladungen verschicken?

Dürfen Gäste mitgebracht werden, wenn JA wie viele? Denken Sie dabei auch an Geschirr und Besteck. Selbst wenn die Gäste Speisen mitbringen, sie müssen sie auch von „etwas“ essen.

Wo möchten Sie mit den Gästen feiern? Daheim, im eigenen Garten, oder in einem Park, an einem Bach oder auf einer großen Wiese? (Wie kommen Sitzgelegenheiten und Speisen dann dorthin?) Wenn daheim, im eigenen Garten, bitte auch mit den Nachbarn sprechen.

Das lohnt sich und eine Flasche Sekt, oder eine Einladung zum Fest wirken manchmal Wunder! Sind Kinder mit dabei? Sorgen Sie für mehr als ein Kind, denn auch Einzelkinder unterhalten sich gerne mit Gleichgesinnten. Ist Spielzeug für die Kinder vorhanden?

Buffet

An welche Speisen haben Sie gedacht? Welche können am Tag zuvor zubereitet werden?

Wo wird das Büfett aufgebaut? Wenn es Eis gibt, wer verteilt es schnell in die Schüsselchen, damit es nicht schmilzt? Wer von den Gästen bringt welche Speisen mit? Ist es sinnvoll, auch einen Catering Service zu engagieren?

Einkauf

Gertränke: Oft gut, wenn die geliefert werden

Dekoration frühzeitig besorgen, denn die hält sich auf jeden Fall!

Bierbänke bestellen, wenn gewünscht.

An Papiertischdecken, Servietten, Plastikbecher oder Teller, Teelichte, Grillkohle, Anzünder, Gebäck und andere haltbare Lebensmittel denken!

Brot bestellen!

Ein Fest ist dann perfekt, wenn es nicht perfekt ist

Sollte also etwas schief gehen, lehnen Sie sich entspannt zurück. Kleine Patzer beleben die Gesellschaft und sollten Sie etwas vergessen haben, ganz sicher werden Sie von Ihren Gästen unterstützt. Denken Sie immer daran, dass es die Überraschungen und spontanen Lösungen sind, die ein Fest beleben.

Für Ängstliche

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, machen Sie sich einen Notplan:

Wo können Sie Sonntag Abend Brot kaufen? Tankstelle, Türkische Bäckerei?

Gibt es einen Schnellimbiss in der Nähe?

Eine Pizzeria?

Eine Tankstelle, die Getränke hat?

Eine Ihnen bekannte Gaststätte, in der Sie sich was „borgen“

können?

Hilfsbereite Nachbarn?

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Abwechslungsreiche Grillmarinaden

Einleitung



Variieren Sie Ihr Grillgut mit tollen Rezeptideen!


Grillen ist im Sommer des Deutschen liebster Sport – kein Wunder, denn was gibt es Schöneres, als bei warmen Temperaturen draußen zu essen? Vor allem nach einer anstrengenden Woche im Büro, kommt der Miniurlaub auf der Terrasse gerade recht. Egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse, alles kommt auf den heißen Rost, dazu ein bisschen Salat und der Gaumenschmaus ist garantiert. Doch nach einiger Zeit wird es etwas langweilig auf den Grilltellern. Klar, was gut schmeckt, wird oft gemacht, nur irgendwann kann man die immer gleich eingelegten Steaks nicht mehr sehen. Die anfängliche Euphorie weicht dem Überdruss und man ist regelrecht satt von der Eintönigkeit. Das muss nicht sein, schließlich kann man jeden Grillabend zu einem komplett neuen Erlebnis machen! Wie? Ganz einfach, zum Beispiel mit einer neuen Variation der Marinade! Das verleiht Ihrem Grillgut einen komplett anderen Geschmack und Ihnen einen vielfältigen Genuss. Wir sagen Ihnen, wie Sie wieder Pep in Ihr Fleisch, Fisch oder Gemüse bringen - mit leckeren Marinaden, die wieder Lust auf mehr vergnügliche Grillabende machen!

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Tipps rund ums Marinieren



Was bedeutet marinieren?


Marinieren oder beizen war früher eine Methode, um Speisen in Salzlake länger haltbar zu machen. Heute versteht man darunter das Einlegen von Fleisch, Fisch oder Gemüse. Die so genannte Marinade ist eine Würzsauce, die den eingelegten Speisen nicht nur Geschmack verleihen, sondern sie auch durch die enthaltene Säure, z.B. von Essig, Zitrone oder Wein, schön zart macht.
Deswegen werden besonders zähe Stücke sowie das Fleisch von älteren Tieren meist mariniert, um das Bindegewebe des Muskelfleisches zu zersetzen, wodurch das Fleischstück weicher wird. Bei Grillgut kommt der Vorteil hinzu, dass die Gewürze in das Fleisch eindringen, es aromatisch machen und beim Grillen so nicht verbrennen können.

Woraus besteht eine Marinade?



* Säure: diese ist notwendig, um das Fleisch schön zart zu bekommen: z.B. Essig, Zitronensaft, Wein, saure Sahne oder Buttermilch
* Öl: kann, muss aber nicht, am besten geschmacksneutrale, oder Öle mit Würze verwenden
* Würze: durch Kräuter, Knoblauch, Zwiebel, Ingwer, Zitronengras, Pfeffer, Curry und Paprika, oder Würzsoßen, z.B. Soja, Worcestershiresauce, Tabasco, Chilisauce, Ketchup, Honig, Senf

Kräuter am besten im Ganzen oder nur grob gehackt zur Marinade geben, so kann man diese vor dem Grillen besser abstreifen und hat somit keine verbrannten Kräuter am Fleisch und zwischen den Zähnen.
Auf Salz sollte in der Marinade verzichtet werden, dass entzieht dem Fleisch Wasser und trocknet es dadurch aus. Also immer erst nach dem Grillen salzen! Besonders gut eignet sich grobes Meersalz oder Rauchsalz, das gibt dem Grillgut nochmal eine extra Portion Rauchnote!
Letztlich ist die Zusammenstellung einer Marinade Ihrem persönliche Geschmack überlassen, denn Säuregeber, Kräuter und Gewürze sind variabel austauschbar.

Wie verwende ich die Marinade?



Das Fleisch sollte von allen Seiten mit der Flüssigkeit benetzt sein, so dass die Aromen überall gleich stark eindringen können. Am besten verwenden sie eine Auflaufform, die mit Alufolie abgedeckt wird, oder eine Plastikbox, die verschlossen werden kann. Auch Plastiktüten eignen sich gut, hier hat man sich das Spülen des Gefäßes gespart und das eingelegte Stück muss nicht bepinselt werden, sondern kann durch die Tüte einmassiert werden, so bleiben auch die Finger sauber.

Wie lange marinieren?

Die Dauer des Marinierens hängt ganz von dem Fleischstück und der weiteren Verwendung ab. Grillfleisch muss aufgrund seiner geringen Dicke meist nur ein paar Stunden in der Marinade liegen, während ein Braten auch über mehrere Tage eingelegt werden kann, z.B. Sauerbraten. Bei Fisch dient das Marinieren mehr der Geschmacksgebung, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Gebeizter Lachs kann, lange genug eingelegt, so lange haltbar gemacht und roh verzehrt werden.

Vorgehen nach dem Marinieren?

Nach dem Marinieren sollte das Fleisch abgetupft werden, damit die überschüssige Marinade nicht in den Grill läuft. Das ist zum ersten schädlich, denn die verbrannte Marinade lässt den Grill qualmen und zweitens entsteht keine gleichmäßige Bräunung des Grillgutes. Meist können Marinadenreste auch noch als Saucengrundlage oder zum Dippen weiterverwendet werden.

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