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ross 
Inspektor
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...   Erstellt am 05.03.2010 - 19:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein in der Musikszene der 70er Jahre angesiedelter Fall. Nachdem in den vorangegangenen "Musik-Derrick-Folgen" "Tod des Trompeters" und "Tod eines Fans" andere Themen Vorrang hatten, geht es in dieser Folge um den unheilvollen Umgang mit harten Drogen, damals wie heute brandaktuell.

So versucht also Margarete, ihren Gitarren-Hero Alexis von der Nadel weg zu bringen und muss diesen Einsatz mit dem Leben bezahlen. Es wird recht schnell klar, dass das Motiv für den Mord im Umfeld von Alexis`Band liegen muss. Durch einige geschickte Wendungen bleibt der Fall insgesamt aber zumeist spannend. Den Trick mit der Schwester der Toten, die ihr verblüffend ähnlich sieht und dadurch Reaktionen bei den Tatverdächtigen auslöst, kennen wir bereits aus der Folge "Johanna"

Darstellerisch gefallen mir Horst Buchholz und Lisa Kreuzer sehr gut, weil sie den Kampf mit und gegen die Drogen sehr überzeugend vortragen. Die restlichen Band-Darsteller bleiben hingegen etwas farblos, das kann auch die heute eher skurril anmutende "Elvis-Tolle" von Andreas Seyferth nicht verhindern.

Herausragend die Gitarrenmusik von Klaus Doldinger, die den Fall wunderschön untermalt.

Schade finde ich, dass zum Schluss des Falles einige Fragen offen bleiben: So ist nicht richtig klar, wer von der Band der Täter gewesen ist, irgendwie alle zusammen ist recht unbefriedigend. Weiter bleibt etwas im Dunkeln, ob es der Bruder von Alexis/Bandmanager war, der die Truppe mit Rauschgift versorgt hat, um sie so bei Laune zu halten.

So ist die Folge insgesamt gut gelungen, aber nicht herausragend.





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"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

Kabeck ...
Ehreninspektor
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...   Erstellt am 05.06.2010 - 16:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe mir diese Folge gestern Abend zum zweiten Mal angeschaut und kann mein erstes Urteil nicht revidieren: Eine spannungslose Geschichte mit durchschnittlichen Darstellerleistungen in mäßiger Inszenierung. Zwar gibt es im letzten Drittel der Folge doch noch einige gelungene Szenen, doch der verbesserte Eindruck verblasst mit dem - wie mein Vorschreiber bereits erwähnte - unbefriedrigenden Schluss. Der Zuschauer will schließlich in einem als Whodunit aufgebauten Krimi wissen, wer nun der Täter war. So bleibt die Musik von Klaus Doldinger das Beste an diesem faden Fall.

Ich finde, hier ist erstmals eine gewisse Beliebigkeit in der Inszenierung zu spüren, was für "Derrick" recht untypisch ist. Zum Glück lieferte Michael Braun mit "Der Untermieter" dann später doch noch eine gelungene Folge der Serie.





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"In diesem Haus hat Moses die Gesetzestafeln versteckt."
(aus DIE NACHT DES JAGUARS)

Sascha1971 
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...   Erstellt am 07.06.2010 - 11:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gehört zu den Folgen,die ich mir lange nicht angesehen habe, da mir die bei den beiden Malen damals nicht annähernd gefallen hat. Meine Wertung damals ** von ***** und somit eine verdammt schwache Wertung für eine Klassikerfolge.




DoktorRoemer 
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...   Erstellt am 07.06.2010 - 17:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im alten Forum wurde ja schon mal darauf hingewiesen, dass wohl Reinecker, Ringelmann und Regisseur Braun nicht so wirklich Beschwied wussten über Rauschgiftsüchtige, da sich einmal Horst Buccholz aus einem Fläschchen eine Spritze aufzieht, von wegen dass das ein Pulver wäre, dass man verdünnen und erhitzen muss...





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\\\\\\\\\\\\\\\"Du,die haben ein Bad genommen.\\\\\\\\\\\\\\\" - \\\\\\\\\\\\\\\"Wieso, ist doch noch da!\\\\\\\\\\\\\\\" (aus \\\\\\\\\\\\\\\"Alarm auf Revier 12\\\\\\\\\\\\\\\")

Sascha1971 
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...   Erstellt am 08.06.2010 - 12:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


...kann mich noch dran erinnern.




willistein ...
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...   Erstellt am 14.07.2010 - 19:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"solo für margarete" war meine erste derrick-folge
hotte buchholz spielt klasse "unter drogen" !





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"Alter, geiler Bock!" - Derrick zu Harry in "Stiftungsfest"

"Ich weiss, dass ich Ihre Ironie ertragen muss." - Arnold Kiesing (Wolf Roth) zu Derrick in "Höllensturz"

"Die Leute hatten keine Lust mehr auf mich und ich hatte keine Lust mehr auf die Leute." - Krowacs (Claude-Oliver Rudolph) zu Derrick in "Ein seltsamer Ehrenmann"

"Ich trinke, weil es mir Spaß macht. Weil es ein verdammt ehrlicher Spaß ist. Und weil ich mir den Spaß gönne." - Krowacs (Claude-Oliver Rudolph) zu seiner Schwester (Monica Bleibtreu) in "Ein seltsamer Ehrenmann"

Oldtimer ...
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...   Erstellt am 09.08.2010 - 08:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine Folge, die ganz klar von der starken Persönlichkeit Horst Buchholz lebt, der mir schon in der Folge "Das Superding" sehr gefallen hat. Jaques Breuer hingegen, ging mir in dieser Folge als sein Bruder ein wenig auf die Nerven mit seinem ständigen Dazwischengerede. Die Täterfrage selbst steuert derart gezielt auf Alexis zu, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis mal wieder ein neuer Täter aus dem Hut gezaubert wird. Sehr dürftig finde ich das Mordmotiv. Die junge Frau zu töten, damit die "Gemeinschaft" nicht zerbröckelt. Da hätte man die Geschichte wenigstens so gestalten können, dass Margarete vor hatte, die gesamte Band von dem Heroin loszubekommen, statt wie geschehen nur Alexis. So wäre das Mordmotiv der Band immerhin plausibel.
Aber die positiven Aspekte der Folge in Form des flotten Anfangs, der sehr starken Gittarenmusik und der überzeugenden Hauptfigur "Alexis" sichern dieser Folge 3,5 von 5 Sternen.




Sascha1971 
Inspektor
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...   Erstellt am 09.08.2010 - 21:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Dazwischengerede, das hatte Breuer in vielen Drehbüchern drauf, erinnere mich da auch an DAS TÖDLICHE SCHWEIGEN, wie er seiner Freundin, gespielt von Irina Wanka, ständig ins Wort fällt, für sie das Wort ergreift,als Derrick ihr Fragen stellt.

Finde Buchholz im Superding übrigens noch einen Tick besser, hier sagt mir auch die ganze Story mehr zu als beim Solo für Margarete.




ross 
Inspektor
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...   Erstellt am 09.08.2010 - 22:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich finde es schon toll, wie es Horst Buchholz gelungen ist, zwei so unterschiedliche Charaktere wie den wahnsinnigen Mathematiker im "Superding" und den drogenkranken Musiker gleichermaßen überzeugend darzustellen. Respekt!





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"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

Alexander ...
darf Derrick den Wagen holen
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...   Erstellt am 30.01.2015 - 11:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Interessantes Detail am Rande: Margarete Wenk, Kunststudentin, betreibt aufgrund Ihrer Musikbegeisterung einen außerordentlich begehrenswerten und teuren Plattenspieler, den ich auch gerne mein Eigen nennen würde: Ein Transrotor AC





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Derrick zu Harry Klein:
Nun hör doch mal auf! Tippse. Nicht du. Berger

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