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Anne ...



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...   Erstellt am 26.03.2009 - 09:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Oberstufenschüler des Berliner John-Lennon-Gymnasiums wollen länger schlafen: Sie votierten mehrheitlich für einen Schulstart um neun Uhr im Winter. Ihre jüngeren Mitschüler lehnten diesen Vorschlag zumeist ab. Ob die Schüler künftig länger schlafen dürfen, hängt nun noch vom Votum von Eltern und Lehrern ab. (dpa)

Was meint Ihr? Sollen Schüler künftig länger schlafen oder sollten sie früher schlafen gehen, um wach im Unterricht zu sein?




Tagtraeumerin
unregistriert

...   Erstellt am 26.03.2009 - 11:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja, sie sollten länger schlafen dürfen. Viele Schüler haben durch die Schulreformen einen weiten Schulweg. Sie müssen in ländlichen Bereichen oft schon um 6.00 Uhr aufstehen. Bis der Unterricht um 8.00 Uhr beginnt, sind sie wieder müde.




<Pola>
unregistriert

...   Erstellt am 26.03.2009 - 11:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich bin dafür, denn die uhren werden wieder vorgestellt, wieder eine stunde weniger schlaf, wieder früher raus. wir sollten es den kindern nicht antun und uns auch nicht.
das kinder rechtzeitig in die federn liegen, dafür müssen die eltern sorgen. und noch eines, kinder brauchen ein frühstück bevor sie das haus verlassen, denn auch das ist ein grund für ihre müdigkeit. die erste pause ist um 9.30 uhr, und schulbrote haben die meisten auch nicht.




Robert ...



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...   Erstellt am 27.03.2009 - 08:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich bin auch dafür, dass der Unterricht in den Grundschulen und bis zur 10. Klasse erst um 9.00 Uhr beginnt. Danach soll er um 8.00 Uhr beginnen, damit die Jugendlichen sich auf frühe Arbeitszeiten einstellen können.

Aber etwas anderes ist mir gestern in die Finger gekommen. In der Zeitung las ich eine Studie.

Und ich hätte da mal eine Frage. Seid ihr bewusste Zeitpragmatiker oder zufriedene Zeitstrategielose oder reflektierende Zeitgestresste oder egozentrische Zeitsensible?

Das sind die vier Zeittypen. Rechtzeitig vor der Umschaltung auf die Sommerzeit am Sonntag ist die Studie veröffentlicht worden.

Demnach gaben 2/3 aller Probanden an, zu wenig Zeit zu haben, stellte sich heraus, dass das gar nicht stimmte. Vielmehr wollten sie sich wichtig machen. Wichtigtuerei heißt wissenschaftlich ausgedrückt so,
„Zeitknappheit ist ein immaterielles Statussymbol".

Also, wenn noch Geld für solche Studien da ist, geht es uns gar nicht schlecht, denn beim Nachsuchen im Internet habe ich noch eine Studie über Zeittypen gefunden:

Eine Studie der Universität München unter freien Journalisten förderte vier unterschiedliche Zeittypen zu Tage:

Kontrolleure: Sie arbeiten nach ganz klaren, oft strengen und starren Regeln. Von 8 Uhr bis 12 Uhr, dann eine oder zwei Stunden Pause.

Disziplinierte: Sie favorisieren einen bestimmten Rhythmus bei der Arbeit statt starre Blöcke. Manchmal beginnen sie die Arbeit um 9 Uhr, manchmal früher. Planung und "Auf-sich-zukommen-Lassen" sind in der Balance.

Jongleure: Zeit-Jongleure werfen ihre Zeitpläne häufig durcheinander. Sie wollen Zeit für den Beruf und das Privatleben haben, bringen dies jedoch schwer unter einen Hut.

Vertrauensvolle: Sie planen ihr Leben spontan und aus der Situation. Ihren Tag strukturieren sie weder noch planen sie ihn durch.

http://www.rolfmonitor.de/content/view/91/28/

und zu meiner ganz großen Verwunderung entdeckte ich, dass LMU seit 2001 eine Professur für Chronobiologie hat, die erste in Deutschland.

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/76390/

Immer noch mehr über die Zeit

Das Zeitbewusstsein des Kindes
Von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
zur Erlangung des Grades einer
Doktorin der Erziehungswissenschaft (Dr. paed.)
genehmigte Dissertation von
Simone Wissing

http://opus.bsz-bw.de/phhd/volltexte/20 … mplett.pdf

So viel Wissenschaft über die Zeit und keiner stellt die dusselige Sommerzeit ab, obwohl es auch hier genügend Studien gibt, die gegen eine Zeitumstellung sind.

Da frage ich mich, wozu das Geld für Studien verpulvern, die Zeit mit Ausarbeitungen verschwenden, wenn es eigentlich gar keiner wissen will, weil er ja handeln müsste?





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