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Pilot 

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 196 Nachricht senden | Erstellt am 15.07.2006 - 15:18 |  |
Unser Helmut hat gemeint, ich sollte mal damit lieber einen neuen Thread aufmachen! Also, hier ist er.
Ich habe auf unserem Böötchen ein älteres SIEMENS 75 Watt panel. Altbekannter Nachteil, bei leichter Abschattung ist fast "Feierabend" mit Solarenergie.
Nun ist ja die Entwicklung weiter vorangekommen, siehe Produkte von SOLARA z.B.
Hat inzwischen jemand Erfahrung mit "aufklebbaren" Solarmodulen? Angeblich soll auf Grund ihrer Konzeption (40 Zellen Struktur auf Metallplatte) kein Verlust durch Hitzestau erfolgen?
Kommen diese Solarpanel an die Leistung herkömmlicher Solarpanel heran?
Bin am überlegen, diese auf meinem Hardtop zu verlegen?!
Kann jemand was dazu beitragen? Vielen Dank!
Signatur Segeln ist wie Fliegen, nur nicht so schnell!
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Moskito 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 615 Nachricht senden | Erstellt am 15.07.2006 - 16:17 |  |
Pilot schrieb
Ich habe auf unserem Böötchen ein älteres SIEMENS 75 Watt panel. Altbekannter Nachteil, bei leichter Abschattung ist fast "Feierabend" mit Solarenergie.
Nun ist ja die Entwicklung weiter vorangekommen, siehe Produkte von SOLARA z.B.
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Was weisst Du, was wir nicht wissen  
bei abschattung ist doch wohl auch heute noch der Wirkungsgrad sehr beeinflusst oder?????
Pilot schrieb
Hat inzwischen jemand Erfahrung mit "aufklebbaren" Solarmodulen? Angeblich soll auf Grund ihrer Konzeption (40 Zellen Struktur auf Metallplatte) kein Verlust durch Hitzestau erfolgen?
Kommen diese Solarpanel an die Leistung herkömmlicher Solarpanel heran?
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Ich kenne die Flexiblen amorphen Solarpannels, das ist rausgeschmissenes geld...aber...
die Entwicklung geht natürlich weiter...
obwohl, vom Prinzip her ist Solartechnik simpel, da wird heute nur in der Herstellung durch verbesserte verfahren an Wirkungsgrad gewonnen. Die Physik ist eigentlich immer noch dieselbe...
also...was weisst du, was wir nicht wissen  
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Pilot 

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 196 Nachricht senden | Erstellt am 15.07.2006 - 16:47 |  |
Hallo, MOSKITO,
in der Schule war ich in Physik nicht der hellste! Ich wüsste im Bereich Physik nie mehr als die anderen!
(deshalb bin ich auch Pilot geworden!:happy
Aber, ich meine nicht diese voll flexiblen panels (die bringen nicht viel, klar), sondern diese, welche auf einer Metallplatte (nicht Rahmen mit Hinterlüftung)angebracht sind. Diese haben einen gewissen Flexibilitätsgrad (3 cm ca. auf einen Meter), sind auch trittfest.
Habe diese panels noch nicht auf einem anderen Boot gesehen. Deswegen die Frage.
Für explizite Technik, Physik, Energiegrundsätze, Elektronik, bist doch eigentlich Du und CASPILOT ein guter Ansprechpartner!
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Torsten 

Status: Offline Registriert seit: 13.01.2006 Beiträge: 87 Nachricht senden | Erstellt am 15.07.2006 - 19:08 |  |
Hallo Pilot,
ich habe 3 x 60 Watt von Sunware, die 40 zelligen. Bin soweit sehr zufrieden was die Leistung angeht. Auch bei Abschattung durch Satellitentelefon-Dome oder Windgen etc. bringen sie auchbei bewoelktem Himmel immer noch gute Leistung. Ich komme normalerweise zur Mittagszeit auf 11 Amp in den Batterien bei voller Sonne, sonst so um die 6-7 bei voller Bewoelkung.
Nicht zufrieden bin ich mit dem Service, 1 Panel ging nach ca. nem Jahr kaputt. Statt Unterstuetzung gabs eher seltsame Anmache (obwohl der Fehler bekannt war) und auf die Kohle warte ich noch heute.
Das einzige was ich aendern wuerde ist, dass ich die Panels drehbar montieren wuerde, nicht fix.
Gruss, Torsten
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TomBerger

Status: Offline Registriert seit: 17.11.2005 Beiträge: 243 Nachricht senden | Erstellt am 15.07.2006 - 22:55 |  |
Pilot schrieb
Unser Helmut hat gemeint, ich sollte mal damit lieber einen neuen Thread aufmachen! Also, hier ist er.
Ich habe auf unserem Böötchen ein älteres SIEMENS 75 Watt panel. Altbekannter Nachteil, bei leichter Abschattung ist fast "Feierabend" mit Solarenergie.
Nun ist ja die Entwicklung weiter vorangekommen, ...
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Die Lösung dieses Problems war keine besondere Herausforderung: man benötigt einfach Module mit mehr Zellen und mit Sperrdioden zwischen den einzelnen Zellen und nicht nur zwischen Zellgruppen. Da das Abschattungsproblem bei der Masse der Solarmodule, die für den stationären Einsatz auf Dächern gebaut werden, kaum existiert, werden die abschattungsresistenten Module nur in sehr viel kleineren Stückzahlen gefertigt und sind entsprechend teuer. Leider.
Gruß
Tom
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Moskito 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 615 Nachricht senden | Erstellt am 15.07.2006 - 23:23 |  |
Pilot schrieb
Aber, ich meine nicht diese voll flexiblen panels (die bringen nicht viel, klar), sondern diese, welche auf einer Metallplatte (nicht Rahmen mit Hinterlüftung)angebracht sind. Diese haben einen gewissen Flexibilitätsgrad (3 cm ca. auf einen Meter), sind auch trittfest.
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Weit gefehlt, dass ich Dir die Physik absprechen wollte, aber das mit dem Temperatureinfluss ist bei den neuen eben doch noch nicht gelöst.
Flexibilität ist etwas anderes.
Pilot schrieb
Für explizite Technik, Physik, Energiegrundsätze, Elektronik, bist doch eigentlich Du und CASPILOT ein guter Ansprechpartner!
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nee nee, die Technik schreitet schnell voran.....aber Tom Berger hat wohl den Horizont erleuchtet..
Ich habe mich schon gewundert, wozu wohl eine Modulspannung von 24V sinnvoll ist, aber jetzt verstehe ich...durch die 40 Zellen und ein paar Sperrdioden mehr wird das Problem der abschattung vielleicht verkleinert, ich frage mich allerdings, ob z.B. der Grossbaum klein genug ist, um auf dem Hardtop keine Schattenwirkung zu hinterlassen.
Nicht, dass der falsche eindruck entsteht...ich bin ein Solarfan und habe einiges bei mir installiert...
muss allerdings sagen, dass ich noch nie gehört habe, aus einem 60W Modul 4A Ladestrom herauszuholen..aber das ist ja das Schöne am Forum....man lernt nie aus... 
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Pilot 

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 196 Nachricht senden | Erstellt am 15.07.2006 - 23:42 |  |
Vielen dank erstmal für die Antworten. Werde weiterhin überlegen, wie zu verfahren!?
Allen einen schönen Sonntag!
Gruß
Pilot
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Mimpimanis 

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2005 Beiträge: 38 Nachricht senden | Erstellt am 19.07.2006 - 04:15 |  |
Ich rechne mal :
haben eine 220W Solaranlage hinten auf dem Geraetetraeger und einen Windgenerator (Aero6Gen) und musste den Diesel zum Batterienladen zum letzten mal vor 2 Monaten anschmeissen, weil wir 4 Tage bedeckten Himmel und keinen Wind hatten und der Meinung waren, dass wir unbedingt 2 Ladungen in der Waschmaschine (ueber Wechselsrichter betrieben) waschen muessen. Dass in der ganzen Zeit der Kuehlschrank an war (Umgebungstemperatur 28-30Grad) und der Computer oft lief und und und sei mal dahingestellt.
Wenn wir genuegend Wind und Sonne haben (z.B. Tobago Keys :happy sind die Batterien so voll, dass wir locker fuer eine halbe bis eine Stunde den Wassermacher (40A) laufen lassen koennen, ohne dass die Batterien dabei in die Knie gehen.
Ergo: ohne meine Solaranlage die ca. 50-60Ah am Tag liefert muesste ich viel oefters den Diesel anwerfen um die Batterien zu laden. Das waeren ungefaehr 1l Diesel am Tag, bei 365 Tage im Jahr ca. 300Euro (bei 0,80EUR pro Liter). Die 4 Solarzellen (Siemens M55) haben mich gebraucht 180EUR gekostet, Ebay sei Dank. Selbst wenn ich nur 0,5l Diesel am Tag in Strom umsetzten muesste waere die Amortiserung in einem Jahr geschehen.
Aber ich rechne ja nur! 
Stephan
Signatur Besucht uns: www.mimpimanis.de |
Caspilot 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 394 Nachricht senden | Erstellt am 19.07.2006 - 10:48 |  |
Ich habe neben dem Windgenerator z.Zt. nur ein 50 Watt Solarmodul installiert, ein weiteres wurde leider geklaut. Damit konnte ich etwa 80% meines Strombedarfs decken: 150 Ltr. Kühlbox, Laptop, Beleuchtung, KW- und UKW-Funk etc., wobei revierbedingt der Hauptanteil vom Windgenerator beigesteuert wird. Die Solarmodule sind bei mir an Steuerbord an der Seereling vestellbar montiert. Mit dieser Anordnung habe ich vor Anker kaum Abschattung, wobei meine Module noch nicht über eine Bypassdiode pro Zelle verfügen. Ich hatte zusätzlich ein kleineres flexibles Modul zur Batteriepufferung, das den rauen Bordbetrieb allerdings nicht lange mitmachte.
Aufheizen tun sich sowohl frei montierte wie auch aufgeklebte Module. Ich habe auch gefühlmäßig nicht den Eindruck, dass das aufgeklebtes Modul heißer wurde als die frei montierten.
Ich bin überzeugt, dass nachführbare Module auf die Dauer ein bessere Ausbeute liefern als fest montierte. Wenn man über einen Geräteträger am Heck verfügt, ist das wahrscheinlich der beste Platz für Module bis ca. 200 Watt. 150 - 200 Watt Solarpanele und ein guter Windgenerator kommen meiner Idealvorstellung ziemlich nahe.
Ich empfinde es als äußerst wohltuend, am Ankerplatz kein Motorgeräusch hören zu müssen. (Auch nicht von anderen Booten, deren Auspuffgeplatsche bei den Nachbarn lauter zu hören ist als auf dem eigenen Schiff) Nur ein Airmarine ist noch ätzender.
Fair winds
Caspilot
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KlausLoest unregistriert
| Erstellt am 21.07.2006 - 11:31 |  |
Hallo,
habe seit zwei Jahren einen Solara Panel 160W 40Wp auf Edelstahlplatte (bis 3cm pro meter biegbar) mit MPP-Regler. Bin damit sehr zufrieden. Die Maschine zum Laden benutzen kommt fuer mich nicht in Frage, da sehr unoekonomisch und nicht gut fuer die Maschine. Fuer den Notfall habe ich einen 1KW Honda Generator, der dieses Jahr seit Anfang Mai 2 mal gelaufen ist. Benoetigt in 2 Stunden 0,5l Sprit und sehr leise. Werde auf jeden Fall noch ein zweites Solarpanel anschaffen und verstehe nicht, wie man dies als nutzlos bezeichnen kann. Aber vielleicht fehlt hier das technische Verstaendnis.
Klaus
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