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Renate ...
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...   Erstellt am 25.07.2005 - 22:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gerade Ersthundehalter sind oft unsicher in der Frage, ab wann die Hundeerziehung beginnen sollte. Dabei lassen sie sich leicht von dem niedlichen, kleinen und teils recht unbeholfen wirkenden Geschöpf dazu verleiten, den Erziehungsbeginn immer weiter hinauszuschieben. Doch wer annimmt, dass ein Welpe erst einmal eine längere kindliche "Schonfrist" bräuchte und bis dahin in Watte gepackt werden sollte, der irrt. Am leichtesten lernt ein Junghund bis zur 20.Lebenswoche. Diese Zeitspanne nennt man die Prägephase. Alle Eindrücke, die der Welpe in dieser Phase sammeln kann, wirken sich nachhaltig auf seine weitere Entwicklung aus. Lassen Sie daher den kleinen Neuankömmling so natürlich wie möglich, trotzdem aber mit viel Einfühlungsvermögen an Ihrem ganz normalen Alltag teilhaben Ermöglichen Sie ihm nach und nach viele Kontakte zu anderen Menschen und Tieren. Gewöhnen Sie den Knirps an das Mitfahren im Auto und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Sperren Sie ihn nicht weg, wenn Sie staubsaugen oder mit anderen lauteren Küchengeräten hantieren, sondern "verbannen" Sie ihn lediglich in sein Körbchen. Es ist wichtig, den Welpen von Anfang an mit einer ganz normalen Geräuschkulisse vertraut zu machen.

Immer Ruhe mit den jungen Hunden ...
Mit der Grunderziehung beginnen Sie am besten ebenfalls schon wenige Tage nach der Ankunft des kleinen Vierbeiners. Hierbei genügt es, wenn Sie mehrmals am Tag nur ein paar Minuten lang Ihren Welpen spielerisch etwas fordern. Zeigen Sie Ihrem Hundekind behutsam, was Sie von ihm wollen. Klappt eine Übung, loben Sie ihn ausgiebig. Hat er noch nicht begriffen, worum es geht, verlieren Sie nicht die Nerven und strafen Sie ihn nicht. Zu den ersten Lektionen gehören sicherlich die Erziehung zur Stubenreinheit, Gewöhnung an Halsband und Leine und an sein Schlaflager. Allgemeine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erziehung ist, stets Geduld und Ruhe zu bewahren, aber trotzdem auch von Anfang an konsequent zu sein. Damit der Welpe stubenrein wird, müssen Sie ihn in der ersten Zeit ganz genau beobachten. Gehen Sie mit ihm immer nach dem Fressen und, sobald er nach Ruhephasen wieder aufwacht nach draußen. Löst er sich dort, ausgiebig loben! Anfangs urinieren junge Hunde noch sehr oft. Daher bringen Sie den Kleinen am besten sofort ins Freie, sobald er etwas unruhig wird und vermehrt in der Wohnung schnuppert. Sicherlich wird trotzdem ab und zu ein Malheur im Haus passieren. Schimpfen Sie Ihren Welpen dann aber nicht. Ermahnen Sie ihn höchstens mit einem "Nein" und tragen Sie ihn trotzdem noch rasch hinaus. Löst er sich dort noch Mal, loben Sie ihn wieder sehr. Damit er nachts möglichst durchschläft, gehen Sie vor dem Schlafen noch einmal mit ihm hinaus. Als Nachtlager hat sich für die erste Zeit ein großer, hoher Karton bewährt, in den das Hundekörbchen hineingestellt wird und aus dem der Hund nicht hinaus kann. Da der Welpe sein Lager instinktiv nicht beschmutzen möchte, wird er sich hier durch Winseln bemerkbar machen, falls er dringende Geschäfte erledigen muss. Gehen Sie auch dann wieder rasch mit ihm vor die Tür und vergessen Sie das Lob nicht. An Halsband und Leine wird sich Ihr vierbeiniger Liebling schnell gewöhnen, doch auch hier sollten Sie wieder ganz behutsam vorgehen. Sträubt sich der Welpe anfangs an der Leine mitzugehen, locken Sie ihn spielerisch mit Leckerli und aufmunternden Worten zu sich. Für jeden Schritt in die richtige Richtung wird er gelobt und motiviert weiterzugehen. Das Aufsuchen seines Lagers auf Befehl lernt Ihr Hund am besten, indem Sie ihn immer wieder mit dem Wort "Körbchen" in seinen Schlafkorb setzen, sich dort mit ihm etwas beschäftigen und ihm dort auch Leckerli geben.

Ein voller Bauch studiert nicht gern
Bei allen Erziehungsübungen gilt grundsätzlich Folgendes zu beachten: sehen Sie von Erziehungsspielen ab, nachdem der Welpe gefressen hat, denn mit vollem Bauch steigt die Müdigkeit und die Konzentration nimmt ab. Geübt wird am besten, wenn der Kleine ausgeruht und aktiv ist. Die Übungseinheiten sollten nicht länger als 5-10 Minuten dauern. Beenden Sie das "Kindertraining" immer mit einem Erfolgserlebnis für den Hund, d.h. mit einer leichten Übung, die immer klappt. Beachten Sie auch, dass Sie der Boss sind und bleiben und daher bestimmen, wann gespielt wird und wann Lernübungen eingestreut werden. Werfen Sie Ihren Junghund im Spiel ruhig ab und zu mal auf den Rücken und legen Sie ihm hin und wieder kurz die Hand um die Schnauze. Dies zeigt Ihrem Vierbeiner deutlich mit natürlichen Mitteln wie in einem Wolfsrudel, dass Sie in der Rangordnung über ihm stehen. Gerade Hunde, die zur Dominanz neigen, kann man mit diesem Verhalten gut an ihre rangniedrigere Position im Mensch-Hund-Rudel erinnern. Vor allem in der Flegelphase wird Ihr Junghund öfters verbotene Dinge anstellen, die eine Zurechtweisung des kleinen Knirpses verlangen. Oft genügt hier schon ein strenges "Nein" oder "Pfui". Schicken Sie ihn außerdem sofort in sein Körbchen und beachten Sie ihn eine Zeitlang nicht. Besonders aufmüpfige Kerle können Sie blitzschnell mit der Hand am Nacken packen und kurz nach unten drücken. Dies entspricht dem Nackenbiss nach Wolfsart oder, Sie umfassen kurz seine Schnauze. Hartnäckigen Fällen hat auch ein Klaps mit der Zeitung auf den Fellpopo noch nicht geschadet. Immerhin kann so eine Zurechtweisung unter Umständen lebensrettend sein, dann nämlich, wenn wir unseren noch unerfahrenen Jundhund auf diese Weise vor giftigen oder gefährlichen Dingen bewahren.

Spiel und Spaß mal zwei
Um dem Welpen ein gutes Sozialverhalten im Umgang mit Artgenossen zu ermöglichen, sollten Sie mit ihm an einem Welpenspielkurs teilnehmen. Dort lernt Ihr kleiner Vierbeiner im Spiel mit Gleichaltrigen ein artgemäßes Sozialverhalten und kann so seine Kräfte und Fähigkeiten richtig einschätzen. Hierbei entwickelt sich erst richtig seine Hundepersönlichkeit und sein Selbstbewußtsein. Hunden, denen diese wichtigen sozialen Kontakte mit Artgenossen versagt bleiben, werden auf Dauer kontaktscheu oder anderweitig verhaltensgestört. Seien auch Sie nicht zu ängstlich um Ihren Vierbeiner, denn Ihre Angst überträgt sich auf Ihren kleinen Liebling und hemmt ihn dadurch in seiner normalen Entwicklung. Selbst, wenn manche Hundebegegnungen grob aussehen, sind sie in den meisten Fällen harmlos. Eine Zurechtweisung durch einen erfahrenen, erwachsenen Artgenossen wird Ihrem vierbeinigen Grünschnabel zu gegebener Zeit sicher nicht ganz erspart bleiben. Durch die vorher besuchte Welpengruppe wird er sich aber dann artgemäß zu verhalten und so zu schützen wissen. Ist Ihr Hund schließlich dem Welpenalter entwachsen, können Sie der Spielgruppe einen Junghundeerziehungskurs folgen lassen. Auch dort gibt es immer wieder noch ausgiebige Spielmöglichkeiten. Außerdem wird es Ihnen ebenfalls Spaß machen, sich mit den meist schon untereinander bekannten Hundebesitzern aus der ehemaligen Welpengruppe über die Flausen und Liebenswürdigkeiten Ihres Vierbeiners auszutauschen. Nicht selten sind dabei schon für Mensch und Hund lebenslange Freundschaften entstanden.





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